{"id":2198,"date":"2007-03-22T09:25:45","date_gmt":"2007-03-22T08:25:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2198"},"modified":"2007-03-22T09:43:29","modified_gmt":"2007-03-22T08:43:29","slug":"hinweise-des-tages-354","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2198","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Wuppertal Institut: Kernenergie im energiepolitischen Zieldreieck von Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit<\/strong><br>\nDas Institut gibt Antworten auf FAQs: Wie hoch sind die CO2-Belastungen aus der Nutzung von Kernkraftstrom im Vergleich zu anderen Energietr&auml;gern? Wie wird plausibel vermittelt, dass Kernkraftwerke (KKW) pro Anlage wenig, aber im Systemzusammenhang dennoch erheblich zu den CO2-Emissionen beitragen k&ouml;nnen? Ist nach 2010 eine &ldquo;Stroml&uuml;cke&rdquo; zu erwarten, wenn es zu einem umfangreicheren Abschalten von Kernkraftwerken kommt, und wie kann sie sicher vermieden werden? Ist es richtig, dass die schrittweise Beendigung der Kernenergienutzung zu h&ouml;heren Strompreisen f&uuml;hrt? Und was sind die &ldquo;wahren&rdquo; Kosten der Nutzung der Kernkraft?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wupperinst.org\/uploads\/tx_wibeitrag\/Kernenergie-FactSheet.pdf\">Wuppertal Institut f&uuml;r Klima, Umwelt, Energie [PDF &ndash; 928 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;International University in Germany&rdquo; Karlsruhe: Schon wieder eine private Uni vor dem Aus<\/strong><br>\nVor zehn Jahren war sie noch als privates Reformmodell gefeiert worden, jetzt ist v&ouml;llig unklar, wie es weiter geht: Die &ldquo;International University in Germany&rdquo; (IU), die 1997 in Bruchsal bei Karlsruhe ihren Betrieb aufgenommen hatte, wird &ldquo;in der bisher verfassten gesellschaftsrechtlichen Form auf Dauer nicht weiter bestehen&rdquo;, hei&szlig;t es in einer am Dienstag ver&ouml;ffentlichten Erkl&auml;rung der Gesellschafter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/0,1518,472893,00.html\">SpiegelOnline<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Wir verweisen auf die <a href=\"?p=2183\">NachDenkSeiten vom 17.03.2007<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Statistisches Bundesamt: Verdienste 2006: + 0,7%, Ein-Euro-Jobs d&auml;mpfen Anstieg<\/strong><br>\nNach Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes sind die Bruttodurchschnittsverdienste aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland im Jahr 2006 um 0,7% auf 26.657 Euro gestiegen.<br>\nDagegen erh&ouml;hten sich die gesamtwirtschaftlichen Tarifl&ouml;hne nach Berechnungen der Deutschen Bundesbank um 1,3%. Der im Vergleich zur Tariflohnentwicklung schw&auml;chere Anstieg der Durchschnittsverdienste ist zum Teil auf die weitere Zunahme der Besch&auml;ftigten in Arbeitsgelegenheiten, den so genannten &bdquo;1-Euro-Jobs&ldquo;, zur&uuml;ck zu f&uuml;hren. Der niedrige Verdienst dieser Besch&auml;ftigten-gruppe d&auml;mpft den Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Durchschnitts-verdienste sp&uuml;rbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/presse\/deutsch\/pm2007\/p1210121.htm\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Von &bdquo;Aufschwung&ldquo; ist bei den Verdiensten nicht viel zu sp&uuml;ren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kopfpauschalen bei der Pflegeversicherung sind weder gerecht noch l&ouml;sen sie die Finanzprobleme<\/strong><br>\nEine Pflegereform, die nachhaltig und gerecht sein soll, muss zwei Ans&auml;tze beinhalten: die Menschen fit zu machen f&uuml;rs h&ouml;here Alter und Belastungen gerechter zu verteilen. Dazu m&uuml;ssen Kranken- und Pflegekassen besser verzahnt werden. Die Kosten der Pflege sollten zudem von allen Mitgliedern der Gesellschaft gleichberechtigt getragen werden, das hei&szlig;t, die privaten Pflegekassen d&uuml;rfen nicht als besondere Schutzzonen erhalten bleiben. Die gesetzlich Versicherten tragen die Kosten f&uuml;r 95 Prozent der Pflegebed&uuml;rftigen. Mehr Gerechtigkeit hei&szlig;t in diesem Fall also auch mehr Solidarit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2007\/03\/21\/a0113.1\/textdruck\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Dazu m&uuml;ssten auch die Beitragsbemessungsgrenzen wegfallen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Urteil im Berliner Bankenskandal: Mildes Urteil f&uuml;r Landowsky<\/strong><br>\nEin Jahr und vier Monate auf Bew&auml;hrung f&uuml;r den CDU-Politiker Klaus-R&uuml;diger Landowsky: Damit blieb das Landgericht Berlin um mehr als die H&auml;lfte unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Vier Mitangeklagte bekamen ebenfalls Bew&auml;hrungsstrafen, acht wurden freigesprochen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,473034,00.html\">SpiegelOnline<\/a>\n<p><strong>Zum Hintergrund:<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2007\/03\/21\/a0108.1\/text\">taz<\/a><\/p>\n<p><strong>Die Linke: Kleine h&auml;ngt man, Gro&szlig;e l&auml;sst man laufen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/story.htx?nr=959172\">Die Linke<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Wenig Licht im EU-Lobbyisten-Dschungel<\/strong><br>\nInteressensvertreter sollen sich k&uuml;nftig bei der EU-Kommission registrieren lassen und ihre Geldgeber offenlegen &ndash; allerdings freiwillig und ohne ernsthafte Sanktionen. Auf strengere gesetzliche Regeln konnte sich die EU nicht einigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2007\/03\/22\/a0165.1\/textdruck\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Studie der Vereinten Nationen: Vernichtendes Zeugnis. Hochmut der KMK.<\/strong><br>\nMigranten und Kinder aus armen Familien haben im deutschen Schulsystem kaum Chancen. Die UN haben das als Irrweg erkannt, die deutschen Kultusminister aber verrennen sich in ihrem falsch verstandenen Stolz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/deutschland\/artikel\/729\/106623\/print.html\">S&uuml;ddeutsche Zeitung <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Zum in dem Beitrag angesprochenen Hochmut der KMK ein Interview mit deren derzeitigen Pr&auml;sidenten.<\/em><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/campus\/607476\/%20\">DLF<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Alle behaupten die Lebenserwartung steige &ndash; In der Schweiz hat man gerade das Gegenteil festgestellt<\/strong><br>\nDie Lebenserwartung der Schweizer Frauen ist in den letzten zwei Jahren um je 0,35 Prozent gesunken. Die j&uuml;ngsten Werte d&uuml;rften ein Indiz daf&uuml;r sein, dass bei der Lebenserwartung eine Trendwende eingesetzt hat. In den USA zeichnet sich der Bruch<br>\nbereits st&auml;rker ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ernst-gerontologie.ch\/texte\/Trendwende_Lebenserwartung%20sinkt,%2011.6.06.pdf\">NZZ [PDF &ndash; 64 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Protestmail an den Telekom-Konzernvorstand und die Antwort vom Chef Obermann.<\/strong><br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,473094,00.html\">SpiegelOnline<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,473093,00.html\">SpiegelOnline<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Der &bdquo;Kapitalist aus dem Bilderbuch&ldquo; (Wirtschaftswoche) oder &bdquo;Bulldozer&ldquo; wie er auch genannt wird, sagt leider gar nichts &uuml;ber die Fehler der Vergangenheit und durch welche &bdquo;Umstrukturierungen&ldquo; der Telekom es zu den dramatischen Service-M&auml;ngeln gekommen ist. Er erkl&auml;rt auch nicht, wie er durch Auslagerung von 55.000 Mitarbeitern das Chaos wieder ordnen m&ouml;chte. Der Vorwurf mangelnder Ver&auml;nderungsbereitschaft geht an der Protestmail vorbei.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Heiner Flassbeck: Das europ&auml;ische Versagen<\/strong><br>\nDie Zentralbank bestimmt die Geldpolitik f&uuml;r alle Mitglieder der W&auml;hrungsunion, aber ihre Besch&auml;ftigungspolitik regeln die einzelnen Staaten alleine &ndash; mit dramatischen Folgen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=1100067\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>DIW: Immer mehr einfache Arbeiterfamilien drohen zu verarmen<\/strong><br>\nArmut hat sich in den vergangenen f&uuml;nf Jahren in West- und Ostdeutschland noch einmal deutlich verfestigt. Das Ph&auml;nomen konzentriert sich auf gering qualifizierte Bev&ouml;lkerungsgruppen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/?em_cnt=1100075\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Einzelhandel verzeichnet h&ouml;heren Umsatzr&uuml;ckgang<\/strong><br>\nIm Januar sanken die Erl&ouml;se im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,1 Prozent, preisbereinigt gab es ein Minus von 1,6 Prozent. Urspr&uuml;nglich hatte das Statistische Bundesamt einen nominalen R&uuml;ckgang von 0,5 Prozent und ein reales Minus von 1,4 Prozent gemeldet. Im Vergleich zum Dezember 2006 sank der Umsatz im Januar 2007 im Einzelhandel um nominal 3,9% und real 4,3%.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/presse\/deutsch\/pm2007\/p1220171.htm\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Zun&auml;chst hie&szlig; es doch, dass die Mehrwertsteuer der Kauflaune bislang kaum etwas anhaben konnte. Au&szlig;erdem haben wir doch jetzt in vielen L&auml;ndern keine Ladenschlusszeiten mehr, das sollte doch den Umsatz in den L&auml;den so richtig anheizen.<\/em><\/p>\n<p>Siehe dazu auch:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9\/Doc~E33D17205B95147A9B3E3695DA2A24C3C~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Bundesgerichtshof: Badenia f&uuml;r Betrug an Anlegern mitverantwortlich<\/strong><br>\nGeprellte Anleger haben im Streit mit der Bausparkasse Badenia um so genannte Schrottimmobilien einen Etappensieg errungen. Zwar hat der Bundesgerichtshof (BGH) wegen eines Verfahrensfehlers ein Schadensersatzurteil gegen die Badenia aufgehoben und zur neuen Verhandlung an das Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe zur&uuml;ckverwiesen. Zugleich aber hat der BGH erstmals festgestellt, dass Badenia mit einem betr&uuml;gerischen Immobilienvertrieb zusammengearbeitet hat. Damit haben sich die Chancen der K&auml;ufer &uuml;berteuerter Immobilien deutlich verbessert, von ihren Darlehensschulden bei der Bausparkasse loszukommen. &laquo;Das ist eine echte Perspektive f&uuml;r die Gesch&auml;digten&raquo;, sagte Verbraucheranwalt Julius Reiter nach der Urteilsverk&uuml;ndung. (Az: XI ZR 414\/04 vom 20. M&auml;rz 2007)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.guter-rat.de\/ratgeber\/verbrauchernews\/artikel_244683.html\">Guter Rat.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Mindeststandards f&uuml;r den Finanzmarktkapitalismus. Dieses Urteil des Bundesgerichtshofes zu den &ldquo;Schrottimmobilien&rdquo; (Die SZ auf der Titelseite vom 21.M&auml;rz 07) l&auml;sst doch wieder einmal ein Schlaglicht auf die Formation des Finanzmarkt-Kapitalismus werfen. Erst einmal ist es der Tatbestand, dass im engen Verbund mit betr&uuml;gerischen Firmen eine Bausparkasse &ndash; das deutsche Symbol f&uuml;r Redlichkeit und Rechtschaffenheit &ndash; mit Namen Badenia an Kleinanleger 8000 Wohnungen mit &ldquo;irren&rdquo; Versprechungen verkauft hat. Viele dieser Kleinanleger stehen nun vor dem Ruin. Dabei stellt der BGH fest dass die Bausparkasse aufs Engste mit der betr&uuml;gerischen Vermittlerfirma zusammenarbeitete. Dabei st&uuml;tzte sich der BGH auf die zweifelsfreien Feststellungen des 113 Seiten starken vorangegangenen OLG-Urteils. Rechtsfehlerfrei ist bisher nur noch nicht bewiesen, dass die Badenia auch die arglistige T&auml;uschung der Vermittlerfirma &ndash; mit der sie so eng verbunden war &ndash; auch kannte&hellip;<br>\nInteressant ist dann auch der Kommentar als &ndash; soll ich schon sagen scheinheilige &ndash; Stellungnahme der Medien zu dieser Riesenabzocke des\/der einfachen B&uuml;rger(in)s.<br>\nSo ist in dem Leitkommentar der SZ zu lesen: &ldquo;In vielen F&auml;llen stand von vorneherein fest, dass die Rechnung f&uuml;r den K&auml;ufer nicht aufgehen konnte. Aber davon erfuhren diese nichts&rdquo; (sic!)&hellip;und weiter hei&szlig;t es dort: &ldquo;Was die Anlage von Geld angeht, sind viele Bundesb&uuml;rger besonders gut darin, sich f&uuml;r schlechte Gesch&auml;fte zu entscheiden. Wenn Verk&auml;ufer eine gro&szlig;e Steuerersparnis, hohe Zinsen und exorbitante Ertr&auml;ge mit hochspekulativen B&ouml;rsenwetten versprechen, schalten viele Deutsche den Verstand aus und greifen zu.&rdquo;<br>\nKein Ton von dem Versagen einer kritischen &Ouml;ffentlichkeit &ndash; d.h. bei uns der Medien, die oft in einer erschreckenden Weise mit dem Finanzkapital liiert oder auf gewisse Art sogar &ldquo;gekauft&rdquo; sind. Es ist jetzt hier erstmals der Rechtssprechung &uuml;berlassen die &uuml;blen Machenschaften um derartige &ldquo;Finanzprodukte&rdquo; zu l&uuml;ften. Es waren nicht Journalisten, die diesen Schleier gel&uuml;ftet haben &ndash; und dem B&uuml;rger zu einer klaren Urteilsbildung verholfen haben.<br>\nDabei w&auml;re es wirklich h&ouml;chste Zeit, dass die Medien einmal offen und sauber &uuml;ber all die Finanzprodukte aufkl&auml;ren w&uuml;rden, &ldquo;von denen feststeht, dass die Rechnung f&uuml;r den K&auml;ufer nicht aufgehen kann&rdquo; &ndash; bis hin  zu der privaten Altersvorsorge (vielleicht auch bei der medial so hoch gepriesenen Riester-Rente?)  Ja, dieses Urteil gibt schon in seinem &ldquo;Tatbestand&rdquo; viel Grund zum Nachdenken &ndash; nur den &ldquo;kleinen&rdquo; B&uuml;rger jetzt hochn&auml;sig als den Dummkopf hinzustellen, der in jede noch so bl&ouml;de Falle , die ihm dies Finanzkapital aufstellt, hineintappt, ist nicht nur scheinheilig von denselben Medien, die uns diese Produkte laufend in h&ouml;chsten T&ouml;nen anpreisen (und nat&uuml;rlich gutes Geld damit verdienen!), sondern eigentlich schon gewaltig zynisch &ndash; finde ich.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bildung als Ware &ndash; Die Biopiraterie in der Bildung und ihr gesellschaftlicher Preis<\/strong><br>\nUm emanzipatorische Vorschl&auml;ge in der bildungspolitischen Diskussion unterbreiten zu k&ouml;nnen, muss zun&auml;chst gekl&auml;rt werden, was mit Bildung in unserer Gesellschaft geschieht, und vor allem muss der Frage nachgegangen werden, warum Bildung nur als ein Torso existiert, als ein Schatten dessen, was Bildung einmal h&auml;tte sein sollen: ein Instrumentarium des Menschen, das ihn zur M&uuml;ndigkeit f&uuml;hrt, das ihn zu selbstbestimmtem Handeln und zur eigenst&auml;ndigen Mitgestaltung der gesellschaftlichen Lebensverh&auml;ltnisse durch Verwirklichung seines Vernunftverm&ouml;gens bef&auml;higt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksnet.de\/textsicht.php?id=2940\">linksnet <\/a><\/li>\n<li><strong>Rentenerh&ouml;hung von 0,54 % &ndash; Rentner im Gl&uuml;ck?<\/strong><br>\nDie Rentner mussten in den letzten Jahren erheblich mehr verkraften als drei Nullrunden in Folge. Die Krankenkassenbeitr&auml;ge sind gestiegen, sie zahlen inzwischen Praxisgeb&uuml;hren und leisten h&ouml;here Zuzahlungen f&uuml;r Medikamente, sie m&uuml;ssen mehr Geld f&uuml;r die Pflegeversicherung ausgeben, und Miete, Strom, Wasser, Gas oder Konsumprodukte sind im Durchschnitt auch nicht gerade billiger geworden. Im Gegenteil. Die Rentenerh&ouml;hung wird nicht einmal die steigenden Lebenshaltungskosten in diesem Jahr ausgleichen. F&uuml;r 2007 sagen die Wirtschaftsinstitute eine Inflationsrate von 1,5 bis zwei Prozent voraus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/.bin\/_print.php\/berliner-zeitung\/print\/meinung\/638982.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2198","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2198","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2198"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2198\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2198"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2198"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2198"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}