{"id":22046,"date":"2014-06-13T09:18:11","date_gmt":"2014-06-13T07:18:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22046"},"modified":"2014-06-13T09:18:11","modified_gmt":"2014-06-13T07:18:11","slug":"hinweise-des-tages-2147","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22046","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22046#h01\">Abpfeifen! Jetzt!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22046#h02\">Irak<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22046#h03\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22046#h04\">Freihandelsabkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22046#h05\">US-Politiker erw&auml;gen &ldquo;Steuerurlaub&rdquo; f&uuml;r Apple, Google und Co.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22046#h06\">Anstieg der Suizidzahlen: Job weg, Ansehen weg, Hoffnung weg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22046#h07\">&Ouml;PP-Projekte in Deutschland: Privat gebaute Autobahnen sind teurer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22046#h08\">Die von den Metall-Unternehmen finanzierte &bdquo;Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft&ldquo; will studentische Bewegung &bdquo;f&uuml;r eine Plurale &Ouml;konomik&ldquo; per Umarmung ersticken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22046#h09\">Mehr genehmigt und schneller berichtet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22046#h10\">Mein Vater, der &raquo;Hausneger&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22046#h11\">Britische Konservative nehmen AfD in Fraktion auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22046#h12\">Griechische Unis im freien Fall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22046#h13\">Zwei Prozent plus X: &bdquo;BAf&ouml;G-Partei SPD&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22046#h14\">Zum Tod von Frank Schirrmacher<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22046&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Abpfeifen! Jetzt!<\/strong><br>\nDie Fifa ruiniert den Fu&szlig;ball. Aber die Fans k&ouml;nnen den Altherrenclub stoppen.<br>\nWas f&uuml;r ein Gesch&auml;ft! In dieser Woche wurden mehrere Hundert Millionen Euro &ndash; zwangseingetrieben in allen deutschen Haushalten &ndash; f&uuml;r ein Produkt bezahlt, von dem noch niemand wei&szlig;, wie es einmal aussehen wird. Das finden Sie absurd und skandal&ouml;s? Herzlich willkommen im Reich des Fu&szlig;balls und seiner Regierung, der Fifa!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2014\/25\/fifa-ruiniert-fussball\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Irak<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<p><strong>Isis darf nicht siegen<\/strong><br>\nWas im Irak passiert, ist eine Katastrophe f&uuml;r die Weltgemeinschaft. Es muss &uuml;ber neue strategische Partnerschaften nachgedacht werden. [&hellip;]<br>\nEs ist das erste Mal, dass es eine islamisch-fundamentalistisch-terroristische Gruppe &uuml;ber mehrere L&auml;ndergrenzen hinweg schafft, ein zusammenh&auml;ngendes Territorium von Libyen &uuml;ber Syrien bis in den Irak zu kontrollieren. Mit dem Ziel, unter der F&uuml;hrung von ultraradikalen sunnitischen Extremisten ein islamisches Kalifat zu etablieren.<br>\nDas muss die Weltgemeinschaft auf den Plan rufen. Und es muss &uuml;ber ganz neue strategische Partnerschaften nachgedacht werden. So schwer es den USA auch fallen mag: Sie m&uuml;ssen mit dem Iran intensiver ins Gespr&auml;ch kommen. Israel und auch die T&uuml;rkei sind in diesem Konflikt die B&uuml;ndnispartner, mit denen man f&uuml;r ein gemeinsames Ziel k&auml;mpfen muss.<br>\nEine Gruppe, f&uuml;r die grenzenlose Gewalt eine selbstverst&auml;ndliche Handlungsoption ist, muss unsere Regierungen zwingen, &uuml;ber die Schatten der Geschichte zu springen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Entwicklung-im-Irak\/!140266\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> DIe Forderung nach einem Dialog zwischen dem Westen und Iran in allen Ehren &ndash; aber waren es nicht die Interventionsfreunde, die in der taz ihr publizistisches Organ fanden, die diese ganze Situation hervorgerufen haben? Personeller und materieller Nachschub f&uuml;r ISIL kam &uuml;ber die t&uuml;rkische Grenze &ndash; mit Wissen der NATO. Ein gro&szlig;er Teil der Waffen, die ISIL nun nutzt, um ein Kalifat zu erk&auml;mpfen, stammt aus Waffenlieferungen f&uuml;r die syrische Opposition, finanziert vom Westen und den &Ouml;lstaaten der arabischen Halbinsel. Das erinnert alles ein wenig an Afghanistan. Die Geister, die ich rief &hellip; Lernen wir denn nie? Oder ist es vielleicht sogar das Ziel der Politik, st&auml;ndig neue Krisenherde zu produzieren?<\/em><\/p>\n<li><strong>Wie aus islamistischen &ldquo;Freiheitsk&auml;mpfern&rdquo; Terroristen werden<\/strong><br>\nDas syrische Assad-Regime inszeniert sich als Alternative zu den Islamisten und findet in Europa und den USA vermehrt Unterst&uuml;tzung [&hellip;]<br>\nSchon in den 80er Jahren wurden die Islamisten aus aller Welt zun&auml;chst von gro&szlig;en Teilen der L&auml;nder in der westlichen Welt zun&auml;chst toleriert und mehr oder weniger offen unterst&uuml;tzt. Trotz des Wissens, dass hier eine ganze Generation von militanten Dschihadisten herangez&uuml;chtet wurde, wiederholte sich auch im syrischen B&uuml;rgerkrieg dieses Szenario. Lange Zeit hatten Islamisten wenig zu bef&uuml;rchten, wenn sie sich dort am Kampf beteiligten.<br>\nDabei ist es allerdings ein Mythos, dass deren Hauptziel der Kampf gegen das Assad-Regime gewesen ist. Vielmehr richtete sich ihr Kampf bald gegen die Teile der syrischen Opposition, die mit dem Islamismus nichts zu tun haben wollten. S&auml;kulare Kr&auml;fte geh&ouml;rten ebenso dazu wie gem&auml;&szlig;igte Moslems. In vielen Gebieten Syriens mussten sich Oppositionelle, die vom Assad-Regime verfolgt und misshandelt worden waren, vor den Islamisten verstecken oder ihre Wohnungen verlassen oder wurden von ihnen ermordet. [&hellip;]<br>\nDie Antwort von L&uuml;ders kann dem Assad-Regime Hoffnung geben. Im Irak k&ouml;nne die Zeit nicht mehr zur&uuml;ckgedreht und das Bath-Regime wieder eingesetzt werden.Aber in Syrien kann das alte Regime noch n&uuml;tzliche Dienste leisten, ist der Subtext der Antwort. Die Leidtragenden sind die syrischen Oppositionellen, die den Aufstand begonnen haben, weil sie mit Entrechtung und Verarmung Schluss machen wollten. Sie mussten erleben, dass der Aufstand von Islamisten gekapert wurde und dass dadurch das Regime wieder auch weltweit als Partner bei der Repression gesehen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Wie-aus-islamistischen-Freiheitskaempfern-Terroristen-werden-2221102.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Warum ISIL nicht ISIS hei&szlig;t<\/strong><br>\nDie salafistische Terrorgruppe will mehr als nur den Irak und Syrien<br>\nDie salafistische Terrorgruppe, die gro&szlig;e Teile Nordostsyriens und des Nordwestiraks unter ihrer Kontrolle hat und sich derzeit anschickt, Bagdad zu erobern, tr&auml;gt den arabischen Namen <i>ad-dawla al-isl&#257;m&#299;ya f&#299; l-&#703;ir&#257;q wa-sch-sch&#257;m<\/i>. W&ouml;rtlich &uuml;bersetzt hei&szlig;t das nicht &ldquo;Islamischer Staat im Irak und in Syrien&rdquo;, sondern &ldquo;Islamischer Staat im Irak und im Norden&rdquo;. Im engeren Sinne versteht man unter diesem &ldquo;Norden&rdquo; im arabischen Kulturkreis die Levante&rdquo;, zu der nicht nur Syrien, sondern auch der Libanon, Jordanien, der Gazastreifen, die Westbank &ndash; und vor allem Israel &ndash; geh&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/41\/41991\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Who are Isis? A terror group too extreme even for al-Qaida<\/strong><br>\nThe Islamic State of Iraq in Syria has a reputation for being even more brutal than the main jihadi group of inspiration<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/world\/2014\/jun\/11\/isis-too-extreme-al-qaida-terror-jihadi\">The Guardian<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Deine Mimik verr&auml;t die b&ouml;se Absicht<\/strong><br>\nAls reichten &Uuml;berwachungssysteme nicht, um Geheimdiensten Bilder unserer Gesichter zu verschaffen, leisten viele Menschen Sch&uuml;tzenhilfe: Mit &laquo;Gigatagging&raquo; auf Facebook oder breit gestreuten Selfies bedienen sie Kontrolls&uuml;chte. Aus Narzissmus oder in paradoxer Reaktion?&hellip;<br>\nDem biometrischen Leviathan w&auml;re es gewiss das Liebste, er h&auml;tte alles von seinen B&uuml;rgern, um sie bei Bedarf erstens rasch und zweitens eindeutig zu identifizieren. Zu denken w&auml;re an ein komplettes Archiv aus Portr&auml;tfotos, Fingerabdr&uuml;cken und DNA-Proben. Es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis auch bei uns moldauische Verh&auml;ltnisse herrschen. Die Moldau verf&uuml;gt schon heute &uuml;ber ein vollst&auml;ndiges B&uuml;rgerregister mit erkennungstauglichen Gesichtsbildern. Sarkastisch lie&szlig;e sich sagen: Wenn das kein Fortschritt ist. Damit er zum planetarischen Ma&szlig;stab wird, m&uuml;ssen freilich noch ein paar &lsquo;r&uuml;ckst&auml;ndige&rsquo; Kulturen liquidiert werden. Solche etwa, die das Fotografieren von Gesichtern verbieten. Oder die vorschreiben, das Gesicht zu verh&uuml;llen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/deine-mimik-verraet-die-boese-absicht-1.18319771\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Burkhard Hirsch: Deutschland, ganz kleinlaut <\/strong><br>\nWer das durch Massen&uuml;berwachung gest&ouml;rte Vertrauen zwischen Europa und den Vereinigten Staaten wiederherstellen will, muss Klartext reden. Doch die Bundesregierung schreckt vor den USA zur&uuml;ck. Dabei g&auml;be es jetzt drei wichtige Punkte zu kl&auml;ren. \n<ol>\n<li>Die europ&auml;ische Datenschutz-Grundverordnung sollte noch in diesem Jahr insoweit in Kraft treten&hellip;<\/li>\n<li>Das Safe-Harbour-Abkommen und die Abkommen &uuml;ber Passagierdaten und Bankbewegungen sollten bis Ende des Jahres 2014 mit dem Ziel neu verhandelt werden, dass die Daten ausnahmslos so zu behandeln sind, als ob sie in Europa gespeichert w&auml;ren.<\/li>\n<li>Zu den Freihandelsabkommen sollte die Bundesregierung ihre Zustimmung wie das EU-Parlament davon abh&auml;ngig machen, dass die Rechte der europ&auml;ischen B&uuml;rger nach der Europ&auml;ischen Grundrechts-Charta gesch&uuml;tzt werden.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/nsa-affaere-deutschland-ganz-kleinlaut-1.1994773\">SZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Ihr braucht einen Snowden aus dem BND!&rdquo;<\/strong><br>\nDer langj&auml;hrige CIA- und NSA-Agent Thomas Drake enth&uuml;llte die illegale Massen&uuml;berwachung der USA bereits vor Snowden &ndash; und wurde daf&uuml;r verfolgt, ruiniert, verurteilt. Nun soll er als Zeuge vor dem NSA-Ausschuss im Bundestag aussagen.<br>\nEr gilt er eins der wenigen Vorbilder des Whistleblowers Edward Snowden: Thomas Drake, heute 57, war &uuml;ber lange Jahre ein hochrangiger NSA-Agent, leitete die Software-Tests der US-Spionageprogramme &ndash; und deckte bereits vor Snowden die illegale Massen&uuml;berwachung des Geheimdienstes auf. Weil er zun&auml;chst aber nur intern dagegen rebellierte und sp&auml;ter keine Dokumente als Beweise liefern konnte, l&ouml;ste er weniger Aufsehen als Snowden aus. Er zahlte dennoch einen hohen Preis: Drake verlor seinen Job, seine b&uuml;rgerliche Existenz, seinen Freundeskreis &ndash; und wurde nach dreij&auml;hrigen Ermittlungen und Schikanen auch vor Gericht verurteilt. Eine lebenslange Haftstrafe konnte die Regierung aber nicht durchsetzen. Letztlich wurde Drake 2011 zu einem Jahr Haft auf Bew&auml;hrung verurteilt. Heute arbeitet er im Apple-Store seiner Wahlheimat Glenwood, Maryland, sowie ehrenamtlich als Datenschutzaktivist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/datenschutz\/nsa-affaere--ihr-braucht-einen-snowden-aus-dem-bnd--,1472644,27385180.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Freihandelsabkommen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Alles Tafta<\/strong><br>\nKommt die gr&ouml;&szlig;te Freihandelszone der Welt?<br>\nEin amerikanischer Freihandelsadler fliegt &uuml;ber den Atlantik, um eine Herde schutzloser europ&auml;ischer L&auml;mmer zu rei&szlig;en. Dieses Bild hat sich im EU-Wahlkampf festgesetzt. So eing&auml;ngig es sein mag, politisch ist es riskant.<br>\nDenn es blendet zum einen die Erkenntnis aus, dass auch US-Kommunen schon bald zu Opfern neuer Regeln werden k&ouml;nnten, die es ihnen noch schwerer machen werden, Arbeitspl&auml;tze, Umwelt und Gesundheit zu sch&uuml;tzen. Zum anderen lenkt es die Aufmerksamkeit von europ&auml;ischen Unternehmen ab, wie etwa den franz&ouml;sischen Veolia- oder den deutschen Siemens-Konzern, die genauso wie die US-Unternehmen darauf aus sind, Staaten rechtlich zu belangen, bei denen sie sich einbilden, sie bedrohten ihre Profite (siehe den Artikel auf Seite 19). Und drittens unterschl&auml;gt das Bild vom amerikanischen Adler die Rolle der europ&auml;ischen Institutionen und Regierungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2014\/06\/13.archivhome\">Le Monde diplomatique<\/a><\/li>\n<li><strong>Profit als h&ouml;chstes Rechtsgut<\/strong><br>\nBislang geht der Investorenschutz auf Kosten des globalen S&uuml;dens. Nach den Tafta-Regeln wird es alle treffen.<br>\nDas in Frankreich beheimatete Unternehmen Veolia klagte wegen l&auml;cherlicher 31 Euro gegen eine der wenigen Errungenschaften, die sich die &auml;gyptischen Arbeitnehmer 2011 erstritten hatten: die Erh&ouml;hung des monatlichen Mindestlohns von 400 auf 700 &auml;gyptische Pfund: von 41 auf 72 Euro.<br>\nDer multinationale Konzern fand diese Anhebung unakzeptabel und erhob am 25. Juni 2012 vor dem Internationalen Zentrum zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten ICSID (International Centre for Settlement of Investment Disputes) Klage gegen &Auml;gypten. Die Anrufung des Schiedsgerichts bei der Weltbank begr&uuml;ndete Veolia mit dem Argument, das neue Arbeitsgesetz widerspreche den Vereinbarungen, die man im Rahmen eines Public-private-Partnerships zur M&uuml;llentsorgung mit der Stadt Alexandria geschlossen habe.(1)<br>\nAuch das Transatlantische Freihandelsabkommen (Tafta), &uuml;ber das derzeit verhandelt wird, soll eine Klausel enthalten, die es Unternehmen erlaubt, gegen Staaten zu klagen. Das w&uuml;nschen sich zumindest die Vereinigten Staaten und die Arbeitgeberverb&auml;nde. Den Tafta-Unterzeichnerstaaten k&ouml;nnte es also bald genauso ergehen wie &Auml;gypten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2014\/06\/13.mondeText1.artikel,a0067.idx,24\">Le Monde diplomatique<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Auch in der <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/.aktaus\">aktuellen Ausgabe der Le Monde diplomatique<\/a> wieder eine Reihe von interessanten Beitr&auml;gen ein gutes Kompendium zu dem ganzen Komplex von Freihandelsabkommen, ein Hintergrundbericht &uuml;ber Nigeria und die Boka Haram. Sehr aufschlussreich auch das Portr&auml;t der Eurasien-Ideologen, an denen sich Putins Au&szlig;enpolitik inzwischen orientiert. Heute als Beilage zur taz danach im Kiosk.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Freihandelsabkommen &ndash; Sonderrechte f&uuml;r Konzerne<\/strong><br>\nDas geplante Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU sieht f&uuml;r Streitf&auml;lle zwischen Unternehmen und staatlichen Stellen Schiedsgerichte vor, die rechtskr&auml;ftige Urteile f&auml;llen d&uuml;rfen. PLUSMINUS erkl&auml;rt die Regelung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/wirtschaft-boerse\/plusminus\/sendung\/swr\/2014\/freihandelsabkommen_11_06_2014-100.html\">PLUSMINUS ARD Mediathek<\/a><\/li>\n<li><strong>Sonderrechte f&uuml;r Konzerne<\/strong><br>\nDas geplante Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU sieht f&uuml;r Streitf&auml;lle zwischen Unternehmen und staatlichen Stellen Schiedsgerichte vor, die rechtskr&auml;ftige Urteile f&auml;llen d&uuml;rfen. PLUSMINUS erkl&auml;rt die Regelung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/wirtschaft-boerse\/plusminus\/sendung\/swr\/2014\/freihandelsabkommen_11_06_2014-100.html\">ARD Plusminus<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>US-Politiker erw&auml;gen &ldquo;Steuerurlaub&rdquo; f&uuml;r Apple, Google und Co.<\/strong><br>\nSenatoren von republikanischer und demokratischer Seite arbeiten derzeit an einem Deal, mit dem US-Gro&szlig;konzerne im Ausland gebunkertes Geld kosteng&uuml;nstig in ihre Heimat zur&uuml;ckholen k&ouml;nnten. Apple-Chef Tim Cook hatte sich daf&uuml;r eingesetzt.<br>\nVon den rund 150 Milliarden US-Dollar, die Apple an Barmitteln zur Verf&uuml;gung hat, sollen ein Gro&szlig;teil im Ausland lagern. W&uuml;rde der Konzern die Summe in seine Heimat USA zur&uuml;ckf&uuml;hren, w&uuml;rden die dortigen 35 Prozent Unternehmenssteuer anfallen. Geht es nach einem B&uuml;ndnis aus mehreren demokratischen und republikanischen Senatoren, w&uuml;rde der Betrag nicht ganz so hoch. Ein republikanischer Steuerlobbyist sagte, man denke an eine Wiederbelebung der 5,25 Prozent, die w&auml;hrend eines &auml;hnlichen Steuerurlaubs im Jahr 2004 zu zahlen waren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/US-Politiker-erwaegen-Steuerurlaub-fuer-Apple-Google-und-Co-2220212.html\">heise newsticker<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Senate Report Says &lsquo;Failed&rsquo; Tax Holiday Shouldn&rsquo;t See Repeat<\/strong><br>\nA report from U.S. Senator Carl Levin calls a tax holiday for repatriated offshore profits a failed policy that shouldn&rsquo;t be repeated.<br>\nThe report, released [in october 2011], is based on publicly available data and surveys of 20 companies that show they repurchased stock and raised executive compensation after a 2004 tax holiday rather than increasing research spending or adding jobs.<br>\nLevin said the report found that after bringing back to the U.S. more than $150 billion in 2004 at the lower tax rate, the top 15 repatriating corporations reduced their overall workforces by more than 20,000 jobs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bloomberg.com\/news\/2011-10-10\/senate-report-calls-offshore-tax-repatriation-failed-policy.html\">Bloomberg<\/a><\/p>\n<p>passend dazu: <strong>Ermittlungen der Kommission: EU geht gegen Steueroasen in Europa vor<\/strong><br>\nStarbucks in den Niederlanden, Apple in Irland und Fiat in Luxemburg: Locken die Regierungen in diesen Staaten multinationale Konzerne mit unfairen Steuerschlupfl&ouml;chern? Die EU will die drei F&auml;lle nun genau pr&uuml;fen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/ermittlungen-der-kommission-eu-geht-gegen-steueroasen-in-europa-vor-1.1994909\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Anstieg der Suizidzahlen: Job weg, Ansehen weg, Hoffnung weg<\/strong><br>\nLange Zeit war der Kampf gegen den Suizid eine Erfolgsgeschichte: Hatten sich etwa in Deutschland noch Mitte der 1970er-Jahre j&auml;hrlich nahezu 20 000 Menschen umgebracht, waren es beim Tiefpunkt 2007 deutlich weniger als 10 000. Anti-Depressions-Kampagnen und neue Hilfsangebote h&auml;tten eben Erfolg gezeigt, so war die plausible Deutung. Doch warum stiegen seitdem die Suizidzahlen wieder &ndash; milde in Deutschland, deutlich in vielen anderen EU-L&auml;ndern sowie in Nordamerika? Die globale Wirtschaftskrise ist schuld, behauptet ein Forscherteam um den Soziologen Aaron Reeves von der University of Oxford im British Journal of Psychiatry (online): Wer Job oder Wohnung verliert, in seinen Schulden ertrinkt, der gehe manchmal den letzten Schritt.<br>\nDie Forscher berufen sich auf WHO-Daten aus 24 EU-L&auml;ndern und Nordamerika. Demnach begann die Trendumkehr in der EU mit dem Ausbruch der Wirtschaftskrise 2007; schon bis 2009 sei die Suizidrate um 6,5 Prozent gestiegen und dann bis 2011 auf dem hohen Niveau geblieben. In Kanada stieg die Rate von 2007 bis 2010 um 4,5 Prozent, in den USA um 4,8 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wissen\/anstieg-der-suizidzahlen-job-weg-ansehen-weg-hoffnung-weg-1.1994847\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&Ouml;PP-Projekte in Deutschland: Privat gebaute Autobahnen sind teurer<\/strong><br>\nVielen gelten &ouml;ffentlich-private Partnerschaften (&Ouml;PP) als Wundermittel gegen Kostensteigerungen bei Bauvorhaben wie Autobahnen, Stra&szlig;entunnel oder Schulen. Offenbar behalten aber die Kritiker dieser Finanzierungsform Recht: Der privat finanzierte Autobahnbau rechnet sich nicht. Zu diesem Urteil kommt der Bundesrechnungshof in einem Gutachten &uuml;ber &Ouml;PP, wie das &ldquo;Handelsblatt&rdquo; berichtet.<br>\nDemnach haben die Rechnungspr&uuml;fer die bisher sechs realisierten Projekte untersucht. Bei f&uuml;nf Projekten habe sich gezeigt, &ldquo;dass allein diese um insgesamt &uuml;ber 1,9 Milliarden Euro teurer sind, als es eine konventionelle Realisierung gewesen w&auml;re&rdquo;, hei&szlig;t es der Zeitung zufolge in dem Gutachten f&uuml;r den Haushaltsausschuss im Bundestag<br>\nSo sei die &Ouml;PP-Variante etwa beim Ausbau der A1 von Bremen nach Buchholz nicht wie vom Bundesverkehrsministerium um rund 40 Prozent g&uuml;nstiger gewesen, sondern fast 28 Prozent teurer, schreibt das &ldquo;Handelsblatt&rdquo;. Beim Ausbau der A4 an der Landesgrenze von Hessen nach Th&uuml;ringen sei zun&auml;chst ein Kostenvorteil von knapp 32 Prozent ermittelt worden; die Pr&uuml;fer kommen demnach aber auf ein Minus von 12,4 Prozent. Damit h&auml;tten die Projekte nicht als &Ouml;PP realisiert werden d&uuml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/oepp-privat-finanzierte-autobahnen-sind-teurer-als-staatlich-gebaute-a-974654.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die von den Metall-Unternehmen finanzierte &bdquo;Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft&ldquo; will studentische Bewegung &bdquo;f&uuml;r eine Plurale &Ouml;konomik&ldquo; per Umarmung ersticken<\/strong><br>\nDie &bdquo;Internationale Studentische Initiative f&uuml;r eine Plurale &Ouml;konomik&ldquo; hat die Propagandisten des scharfen Neoliberalismus auf den Plan gerufen. 40 Vereinigungen von Studierenden aus 19 L&auml;ndern haben dazu aufgerufen, &bdquo;die &ouml;konomische Lehre zu ver&auml;ndern&ldquo;, weg von der marktwirtschaftlichen Einseitigkeit und hin zu &bdquo;theoretischem Pluralismus, methodischem Pluralismus und Interdisziplinarit&auml;t&ldquo;. Die quantitativen Methoden m&uuml;ssten erg&auml;nzt werden durch andere sozial wissenschaftliche Methoden. Studierende m&uuml;ssten die sozialen Auswirkungen und ethischen Implikationen &ouml;konomischer Entscheidungen verstehen.<br>\nNach kurzer Schreck-Starre hat die neoliberale PR-Maschine &bdquo;Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft&ldquo; (INSM) betont zustimmend reagiert. Vielfalt statt Einfalt, schreibt ihr Kommentator Clemens Schneider, sei das, &bdquo;was die Wirtschaftswissenschaften brauchen&ldquo;.<br>\nSchon Friedrich von Hayek, der geistige Urvater des Neoliberalismus, sei daf&uuml;r gewesen, statt der naturwissenschaftlich-quantitativen Verfahrensweise die qualitativen Erscheinungen in Wirtschaft und Gesellschaft zu untersuchen. Der Illusion der Machbarkeit durch staatlich-regulatorische Ma&szlig;nahmen m&uuml;sse entgegen getreten werden. &bdquo;Skepsis und intellektuelle Demut mussten einem ungebremsten Rationalit&auml;tsoptimismus weichen.&ldquo;<br>\nDer Bock will sich zum G&auml;rtner aufschwingen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.isw-muenchen.de\/download\/insm-cs-20140610.pdf\">isw [PDF]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Mehr genehmigt und schneller berichtet<\/strong><br>\n&bdquo;Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat 2013 den Waffenhandel in den entscheidenden Segmenten auf schier unglaubliche Negativrekorde hochgeschraubt&ldquo;, erl&auml;utert J&uuml;rgen Gr&auml;sslin, Sprecher der Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft &ndash; Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und Sprecher der Kampagne &bdquo;Aktion Aufschrei &ndash; Stoppt den Waffenhandel!&ldquo;. &bdquo;Mit keinem Argument zu rechtfertigen ist die Tatsache, dass die Einzelausfuhrgenehmigungen auf den neuen Allzeitrekord von 5,846 Mrd. Euro gesteigert wurden. Dass mit 62 Prozent fast zwei Drittel der Einzelausfuhrgenehmigungen f&uuml;r sogenannte &sbquo;Drittl&auml;nder&lsquo; erteilt worden sind, belegt das ganze Desaster einer v&ouml;llig enthemmten R&uuml;stungsexportpolitik&ldquo;, so Gr&auml;sslin. &bdquo;Topt&auml;terin ist Bundeskanzlerin Angela Merkel, die als Vorsitzende des geheim tagenden Bundessicherheitsrats die immens hohen Waffenausfuhrgenehmigungen an Milit&auml;rs kriegf&uuml;hrender und menschenrechtsverletzender Staaten verantwortet.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.scharf-links.de\/43.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=45213&amp;tx_ttnews[backPid]=8&amp;cHash=76d414a767\">scharf-links.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Mein Vater, der &raquo;Hausneger&laquo;<\/strong><br>\nIn Deutschland nehmen Ressentiments gegen ethnische Gruppen zu. Und doch werden allgemein rechtsextreme Tendenzen weniger. So sieht es eine Studie der Uni Leipzig. Doch so paradox das klingt, ist das gar nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/935699.mein-vater-der-hausneger.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Britische Konservative nehmen AfD in Fraktion auf<\/strong><br>\nDie britischen Konservativen von Premierminister David Cameron arbeiten k&uuml;nftig mit der euro-kritischen Alternative f&uuml;r Deutschland (AfD) im EU-Parlament zusammen. Die Europ&auml;ischen Konservativen und Reformisten (ECR) stimmten am Donnerstag f&uuml;r die Aufnahme der Afd in ihre Fraktion.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/ausland\/britische-konservative-nehmen-afd-in-fraktion-auf-aid-1.4305548\">RP<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Da w&auml;chst wohl zusammen, was zusammen geh&ouml;rt. Die Euro-Gegner sind inzwischen drittst&auml;rkste Fraktion im Europ&auml;ischen Parlament.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>In &ldquo;feiner&rdquo; Gesellschaft &ndash; AfD will in die ECR Fraktion mit offenen Rassisten<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/afd.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140613_01.png\" alt=\"In 'feiner' Gesellschaft &ndash; AfD will in die ECR Fraktion mit offenen Rassisten\" title=\"In 'feiner' Gesellschaft &ndash; AfD will in die ECR Fraktion mit offenen Rassisten\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/2014\/in-feiner-gesellschaft-afd-will-in-die-ecr-fraktion-mit-offenen-rassisten\/\">Sven Giegold<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>AfD &ndash; Demokratieabbau f&uuml;r mehr Sozialabbau<\/strong><br>\nNach den Europawahlen zieht die &raquo;Alternative f&uuml;r Deutschland&laquo; (AfD) mit sieben Abgeordneten ins Europaparlament ein. Au&szlig;erdem ist sie seit dem Wochenende in verschiedenen Kommunalparlamenten vertreten. marx21.de sprach mit Andreas Kemper dar&uuml;ber, woher die Partei kommt, wof&uuml;r sie steht und was sie von Pro Deutschland und der NPD unterscheidet<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/marx21.de\/content\/view\/2122\/32\/\">marx21.de<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Griechische Unis im freien Fall<\/strong><br>\nIm Zuge der Finanzkrise hat die Regierung in Athen mit eisernem Besen auch an den griechischen Universit&auml;ten gekehrt: Professoren und Dozenten haben knapp die H&auml;lfte ihres Einkommens verloren. In Bibliotheken und Labors fehlt es an Material, Doktoranden bekommen keine Stipendien mehr. Tausende Studierende und Lehrende verlassen wegen der schlechten Bedingungen ihre Heimat, das Land verliert seine gr&ouml;&szlig;ten Talente. Beobachter warnen deshalb vor einem Kollaps des Hochschulsystems. &ldquo;Die Situation der griechischen Universit&auml;ten ist dramatisch: Budget- und Personalk&uuml;rzungen um bis zu 50 Prozent &ndash; sowohl im wissenschaftlichen wie im administrativen Bereich &ndash; bei gleichzeitig steigenden Studierendenzahlen machen einen regul&auml;ren Universit&auml;tsbetrieb in vielen Bereichen praktisch unm&ouml;glich&rdquo;, sagt etwa Professor Dieter Lenzen, Vizepr&auml;sident der Hochschulrektorenkonferenz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2014\/06\/07\/dlf_20140607_1405_638231e6.mp3\">Deutschlandradio [Audio, MP3]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zwei Prozent plus X: &bdquo;BAf&ouml;G-Partei SPD&ldquo;<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat sich durchgerungen: Laut Koalitionsbeschluss soll es Nachbesserungen bei der Bundesausbildungsf&ouml;rderung geben. Zwar erst zum Wintersemester 2016\/17 und damit sechs Jahre nach der letzten Novelle, aber immerhin. Im Gespr&auml;ch mit Studis Online erkl&auml;rt Ernst Dieter Rossmann, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, warum es nicht rascher geht, was eine Reform alles bringen und wie f&uuml;r seine Partei ein BAf&ouml;G-Zuschlag ohne Substanz auss&auml;he. Zehn Prozent und mehr, wie diverse Verb&auml;nde fordern, nennt der Politiker &bdquo;weltfremd&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bafoeg-rechner.de\/Hintergrund\/art-1648-bafoeg-partei-spd.php\">Studis Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zum Tod von Frank Schirrmacher<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ein sehr gro&szlig;er Geist<\/strong><br>\nFrank Schirrmacher, der f&uuml;r das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zust&auml;ndige Herausgeber, ist gestorben. Damit ist ein Leben zu Ende gegangen, das ganz der Verteidigung des freien Denkens gewidmet war. Wir trauern um einen einzigartigen Publizisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/zum-tod-von-frank-schirrmacher-ein-sehr-grosser-geist-12986939.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Mann der Zukunft<\/strong><br>\nEr war bei der FAZ Nachfolger von Marcel Reich-Ranicki und Joachim Fest, war Gesellschaftskritiker und dabei nie nur klassischer Kulturmensch. Nun ist Frank Schirrmacher im Alter von 54 Jahren gestorben.<br>\nAls Joseph Brodsky starb, begann Frank Schirrmacher, der den gro&szlig;en russisch-amerikanischen Dichter pers&ouml;nlich gekannt hatte, seinen Nachruf mit dem Satz: &ldquo;Wir protestieren gegen diesen Tod.&rdquo; Das war ein typischer Schirrmacher-Auftakt, rhetorisch bis zur Verwegenheit, unvergesslich wie ein Reklameslogan, spontan polarisierend, ein bisschen verr&uuml;ckt.<br>\nGegen den Tod protestieren, vor allem gegen einen bestimmten Tod? Dar&uuml;ber wurde hinterher in der Feuilleton-Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die Frank Schirrmacher damals, im Januar 1996 als erst 36 Jahre alter Herausgeber leitete, bedenkenreich debattiert. Aber der Satz stand da, und er hat sich so eingepr&auml;gt, dass er jetzt beim Tod seines Urhebers abrufbar ist. Schirrmacher, der einen abgr&uuml;ndigen, zuweilen diabolischen Sinn f&uuml;r Humor besa&szlig;, h&auml;tte gegen die Wiederverwendung nichts einzuwenden gehabt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/zum-tod-von-frank-schirrmacher-mann-der-zukunft-1.1998225\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Diese herrliche Lust am Untergang<\/strong><br>\nMan wird jetzt &uuml;ber Frank Schirrmacher nur Gutes h&ouml;ren. Doch in Wahrheit hatte er eine enorme Zahl von Gegnern. Warum? Weil er als Mensch begeisterungsf&auml;hig und gewinnend war, als Feuilletonist stets politisch. Und als Ideengeber ungemein einflussreich. Ein Nachruf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/frank-schirrmacher-nachruf-auf-den-faz-herausgeber-a-974861.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-22046","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22046","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22046"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22046\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22051,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22046\/revisions\/22051"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22046"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22046"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22046"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}