{"id":22052,"date":"2014-06-13T16:10:00","date_gmt":"2014-06-13T14:10:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22052"},"modified":"2014-06-13T20:26:16","modified_gmt":"2014-06-13T18:26:16","slug":"hinweise-des-tages-ii-155","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22052","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22052#h01\">Putins Trolle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22052#h02\">Irak<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22052#h03\">WM<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22052#h04\">Verfassungsschutz und US-Geheimdienste unter einer Decke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22052#h05\">USA: Chefs verdienen 300 Mal so viel wie Normalos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22052#h06\">Guter Klang, aber schlechte Folgen f&uuml;r Europas Arbeitnehmerschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22052#h07\">Alarm am britischen Wohnungsmarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22052#h08\">Gr&uuml;ne Gentechnik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22052#h09\">Die Grenzen der Meinungsfreiheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22052#h10\">Europawahl: So haben GewerkschafterInnen gew&auml;hlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22052#h11\">Piketty Hype &ldquo; im &bdquo;&Ouml;konomischen Alphabetsierungsprogramm&ldquo; des pad-Verlags<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22052#h12\">M. Rosenbach &ndash; Der NSA-Komplex<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22052#h13\">Vom gro&szlig;en Reichtum in den H&auml;nden einer kleinen Schicht<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22052&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Putins Trolle<\/strong><br>\n&ldquo;US-Democracy = Death&rdquo;: Hunderte bezahlte Manipulatoren versuchen, weltweit die Meinung in sozialen Netzwerken und in Kommentar-Bereichen wie auch bei S&uuml;ddeutsche.de im Sinne des Kreml zu beeinflussen. Das best&auml;tigen erstmals Strategiepapiere, die Hacker abgefangen haben. [&hellip;]<br>\nAus den mehr als 138 Megabyte Daten, die die S&uuml;ddeutsche Zeitung ausgewertet hat, ergibt sich erstmals ein umfassendes Bild davon, wie Scharen bezahlter Manipulatoren vorgehen, um die Meinung in den Kommentar-Bereichen gro&szlig;er Nachrichtenportale zu dominieren, Debatten in sozialen Netzwerken zu st&ouml;ren und Communitys der Gegenseite zu zersetzen. Im Schutz der Anonymit&auml;t sind sie von gew&ouml;hnlichen Diskutanten und einfachen Provokateuren &ndash; sogenannten Trollen &ndash; kaum zu unterscheiden. [&hellip;]<br>\nZwar sind zweifellos auch Menschen im Westen aufrichtig dieser Meinung. Allerdings sind sie allen seri&ouml;sen Umfragen nach in der Minderheit: Laut Allensbach-Institut bekennen gerade einmal acht Prozent der Deutschen, sie h&auml;tten &ldquo;eine gute Meinung von Putin&rdquo; (das entspricht etwa dem Ergebnis der Linkspartei bei der j&uuml;ngsten Bundestagswahl). [&hellip;]<br>\nDie Kommentarflut, egal ob auf Spiegel oder Zeit Online, S&uuml;ddeutsche.de oder bei der ARD, aber erweckt den Eindruck, man stehe mit seiner Meinung alleine da, wenn man die Annexion der Krim als solche verurteilt &ndash; ein auff&auml;lliges Missverh&auml;ltnis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/propaganda-aus-russland-putins-trolle-1.1997470\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Starker Tobak. Niemand bezweifelt ernsthaft, dass es auch in Russland PR-Agenturen gibt, die mit unlauteren Mitteln in Sozialen Netzwerken und den Kommentarbereichen von Online-Medien Meinungsmache betreiben. Dies ist ohne wenn nun aber zu kritisieren. Nun so zu tun, als sei dies ein russisches Ph&auml;nomen, ist jedoch unlauter. &bdquo;Astroturfing&ldquo;, wie dieses Vorgehen in der PR genannt wird, ist ein sehr bekanntes Problem. Die Deutsche Bahn zahlte beispielsweise 2007 knapp 1,3 Mio. Euro f&uuml;r die &bdquo;verdeckte Beeinflussung der &Ouml;ffentlichkeit&ldquo; &ndash; dabei wurden u.a. die Kommentarbereiche der gro&szlig;en Nachrichten-Portale von bezahlten Schreiberlingen mit Pro-Bahn-Beitr&auml;gen geflutet. Legend&auml;r sind die <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/462\/israel-im-propagandakrieg\">Versuche Israels<\/a> mit unlauteren Mittel Online-Debatten und -Umfragen im eigenen Sinne zu manipulieren. Die USA sind bei solchen Aktionen nat&uuml;rlich <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/34\/34240\/1.html\">auch mit dabei<\/a>. Und sp&auml;testens seit den Snowden-Enth&uuml;llungen sollte klar sein, dass jenseits des Atlantiks sehr <a href=\"https:\/\/firstlook.org\/theintercept\/2014\/02\/24\/jtrig-manipulation\/\">professionell<\/a> an der Manipulation von Online-Debatten gearbeitet wird. Um nicht missverstanden zu werden: Es macht die russischen Manipulationsversuche um kein Jota besser, wenn auch Israel und die USA zu solchen Mitteln greifen. Zu kritisieren sind s&auml;mtliche Manipulationsversuche.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Artikel ist der S&uuml;ddeutschen ist hochgradig manipulativ. Man berichtet zun&auml;chst formal korrekt &uuml;ber die Enttarnung einer russischen PR-Firma, die den Unterlagen zufolge in den USA bei Online-Debatten manipuliert haben soll. Das ist ok und auch informativ und interessant. Dann dreht man die Story jedoch, so dass beim Leser der Eindruck entstehen muss, diese oder &auml;hnliche PR-Firmen seien auch f&uuml;r Online-Kommentare verantwortlich, die in deutschen Medien &ndash; vor allem nat&uuml;rlich in der SZ selbst &ndash; abgesetzt wurden. Daf&uuml;r hat die SZ jedoch ganz offenbar nicht den geringsten Hinweis. Technisch w&auml;re es ohne Probleme m&ouml;glich, die geographische Herkunft der Kommentatoren anhand der IP-Adresse zu bestimmen. Und selbst Hilfsmittel zur Verschleierung (wie z.B. Proxys) lassen sich zumindest als solche feststellen, auch wenn man dann nicht mehr so einfach herausfindet, wer am anderen Ende sitzt. Man findet jedoch heraus, dass derjenige seine Herkunft verschleiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Wenn die SZ also mutma&szlig;t, die kritischen Leserkommentare in ihrer Onlineausgabe k&auml;men von &bdquo;Putins Trollen&ldquo;, so k&ouml;nnte sie dies ohne gegen geltende Gesetze zu versto&szlig;en, anhand der Logfiles ihrer IT-Abteilung (oder wer sonst bei der SZ daf&uuml;r zust&auml;ndig ist) auch handfest belegen. Dies tut die SZ jedoch nicht und man muss davon ausgehen, dass sie es deshalb nicht tut, weil sie diese Belege nicht erbringen kann, da die Theorie schlich falsch ist.<\/em> <\/p>\n<p><em>Liebe SZ, ich lasse mich gerne vom Gegenteil &uuml;berzeugen. Wenn Sie anhand der Logfiles belegen k&ouml;nnen, dass kritische Leserkommentare auff&auml;llig h&auml;ufig aus dem russischen IP-Raum oder &uuml;ber Proxys o.&auml;. kommen, dann werde ich mich bei Ihnen hoch offiziell entschuldigen und Asche auf mein Haupt streuen. So lange dies nicht der Fall ist, unterstelle ich Ihnen jedoch vors&auml;tzliche Manipulation.<\/em>  <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung eines Lesers:<\/strong> &ldquo;Laut Allensbach-Institut bekennen gerade einmal acht Prozent der Deutschen, sie h&auml;tten &ldquo;eine gute Meinung von Putin&rdquo; (das entspricht etwa dem Ergebnis der Linkspartei bei der j&uuml;ngsten Bundestagswahl).&ldquo;<br>\nAlso bitte &ndash; was wird denn da f&uuml;r ein Zusammenhang hergestellt? Linke-W&auml;hler sind Putin-Unterst&uuml;tzer?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Irak<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wo ist die Koalition der Reuigen?<\/strong><br>\nMit jedem Meter, den die Terroristen im Nordirak vorr&uuml;cken, zerbricht die uns bekannte Ordnung im Nahen Osten. Schuld daran sind keinesfalls allein die USA. [&hellip;]<br>\nWenn etwas so katastrophal schiefgeht, dann muss die Frage erlaubt sein, wer eigentlich schuld daran ist. Daraus kann man dann auch schlie&szlig;en, wer nun etwas tun muss.<br>\nViele w&uuml;rden nun instinktiv mit dem Finger nach Washington zeigen. Das muss man auch, aber es gibt zwei Staaten, die am Aufstieg von Isis wesentlich Mitschuld tragen: Iran und Russland. Der Erfolg der Terroristen ist unzweifelhaft eine Folge ihrer Hilfe f&uuml;r Baschar al-Assad, Pr&auml;sident von Restsyrien. Assad f&uuml;hrt seit 2011 Krieg gegen das eigene Volk. Das konnte er nur tun, weil er von Russland mit Waffen gratis hochger&uuml;stet wurde. Und weil Iran ihm mit Truppen, Waffen und Beratern in Syrien beiseite stand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/2014-06\/irak-isis-russland-usa\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die ZEIT dreht sich die Welt mal wieder so, wie es ihr gef&auml;llt. Nun sollen als Russland und Iran daf&uuml;r zur Verantwortung gezogen werden, dass der Westen und die Araber &ndash; ohne Sinn und Verstand &ndash; die Islamisten in Syrien unterst&uuml;tzt hat? Dazu f&auml;llt einem nun wirklich gar nichts mehr ein. Aber eins muss man Herrn Thumann lassen: Auf so was muss man auch erst mal kommen!<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Schuld der &ldquo;neuen Europ&auml;er&rdquo;<\/strong><br>\nZehn Jahre nach dem Irak-Krieg sind die Islamisten auf dem Vormarsch. Gleichzeitig ducken sich die Anh&auml;nger des US-Feldzugs &ndash; darunter EU-Kommissionschef Barroso und Kanzlerin Merkel &ndash; weg. Sie wurden f&uuml;r ihre Fehler nie zur Rechenschaft gezogen. Gelernt haben sie auch nichts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/nichts-dazugelernt-3\/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+lostineu%2Frfqp+%28Lost+in+EUrope%29\">Lost in EUrope<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>WM<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&bdquo;Es wird keine WM geben&ldquo;<\/strong><br>\nIm Juni 2013 artikulierte sich in Brasilien erstmals massenhaft &ouml;ffentliche Kritik an den horrenden staatlichen Ausgaben f&uuml;r die Fu&szlig;ball-WM. Ein Beitrag von Claudia Fix.<br>\nMit dem Ende des Confederations Cup wurde die Beteiligung an den Demonstrationen wieder deutlich geringer. Doch die Kritik an einer &bdquo;WM nach FIFA-Norm&ldquo; und ihrer Umsetzung durch die Regierung von Dilma Rousseff ist bisher nicht verstummt, sondern hat sich radikalisiert. Die Regierungschefin ist seither auf Schlingerkurs &ndash; mal sucht sie den Dialog mit den sozialen Bewegungen, mal droht sie, das Milit&auml;r bei m&ouml;glichen Protesten w&auml;hrend der WM einzusetzen. Ihre Position wird im Laufe dieses Jahres nicht einfacher, denn im Oktober sind Pr&auml;sidentschaftswahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/big-business-crime\/es-wird-keine-wm-geben\">BIG Business Crime via Der Freitag<\/a>\n<p>siehe auch: <strong>Gekaufte Spiele: Aufzeichnungen einer &ouml;ffentlichen Veranstaltung in Frankfurt am Main<\/strong><br>\nTraum oder Albtraum<br>\nDie sozialen Unruhen in vielen brasilianischen St&auml;dten und Regionen im Vorfeld der Fu&szlig;ball-Weltmeisterschaft. Von Claudia Fix, Redaktionsmitglied der Lateinamerika-Nachrichten in Berlin<br>\nMythos Maracan&atilde;<br>\nDie Geschichte des legend&auml;ren Stadions in Rio de Janeiro ist mehr als ein Fu&szlig;ballm&auml;rchen. Von Thomas Fatheuer, Vorstandsmitglied bei Kooperation Brasilien e.V. (KoBra)<br>\nWeltkonzern Fu&szlig;ball<br>\nDas System Blatter und Fu&szlig;ball als Modernisierungsmythos. Ein Vortrag von Jens Weinreich, Sportjournalist und FIFA-Kritiker<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/martin-betzwieser\/gekaufte-spiele-audio-mitschnitte-online\">BIG Business Crime via Der Freitag<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Zwischen Diktatur und Demokratiebewegung<\/strong><br>\nWM 1970  &ndash; W&auml;hrend des WM-Erfolgs regierte die brutale Milit&auml;rdiktatur in Brasilien. Doch auch durch die Verbindung von Fu&szlig;ball und Politik begann der demokratische Umbruch im Land<br>\n1969 war ein turbulentes Jahr f&uuml;r die sich konsolidierende und brutalisierende Milit&auml;rdiktatur in Brasilien. Mit der Verk&uuml;ndung einer Art Notstandsgesetzgebung (dem AI 5) im Jahre 1968 hatte sich die &bdquo;harte Linie&ldquo; endg&uuml;ltig durchgesetzt. Im Juni 1969 erkrankte Pr&auml;sident Costa e Silva so schwer, dass er sein Amt nicht mehr aus&uuml;ben konnte. Die Milit&auml;rs setzten alles daran, die Amts&uuml;bergabe an einen zivilen Vizepr&auml;sidenten zu verhindern. Am 31. August wird durch eine Verfassungs&auml;nderung (AI 12) eine Milit&auml;rjunta unter F&uuml;hrung von Ernesto Medici installiert. Am selben Tag treffen die Fu&szlig;ballmannschaften von Brasilien und Paraguay im Maracan&atilde;-Stadion in Rio de Janeiro aufeinander. Es ist das letzte und entscheidende Spiel f&uuml;r die Qualifikation und geht in die Geschichte als das Spiel mit der h&ouml;chsten offiziell registrieren ZuschauerInnenzahl in die Geschichte des brasilianischen Fu&szlig;balls ein: &uuml;ber 180.000 erleben den 1:0-Sieg Brasiliens und die Qualifikation f&uuml;r die Fu&szlig;ballweltmeisterschaft der M&auml;nner 1970 in Mexiko.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/big-business-crime\/zwischen-diktatur-und-demokratiebewegung\">BIG Business Crime via Der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Verfassungsschutz und US-Geheimdienste unter einer Decke<\/strong><br>\nVor allem der CIA werden vom deutschen Inlandsgeheimdienst Daten geliefert, angebliche Terrorbek&auml;mpfung muss als Rechtfertigung f&uuml;r die gute Zusammenarbeit herhalten<br>\nDer schon unter der schwarz-gelben Bundesregierung praktizierte Unwille, die anlasslose Massen&uuml;berwachung der Kommunikationsdaten von Deutschen seitens der amerikanischen und anderer Geheimdienste zu beenden, hat die schwarz-rote Regierung fortgesetzt. Es wird Druck auf den Untersuchungsausschuss wegen der geplanten Anh&ouml;rung von Snowden ausge&uuml;bt und schon einmal erkl&auml;rt, dass die Aufkl&auml;rungsbereitschaft sehr begrenzt sein wird. Der Generalbundesanwalt wollte schon alle Vorermittlungen einstellen und konnte sich dann nur dazu durchringen, lediglich Ermittlungen wegen des abgeh&ouml;rten Kanzler-Handys aufzunehmen, die vermutlich gleich wieder im Sand verlaufen werden (Der Generalbundesanwalt, der zum Jagen getragen werden musste). Der BND wird mehr Geld erhalten, um noch umfangreicher etwa auch in sozialen Netzwerken lauschen zu k&ouml;nnen. Und der Bundesverfassungsschutz, der eigentlich auch Auslandsspionage abwehren soll, liefert lustig und immer mehr Daten an die amerikanischen Geheimdienste.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/41\/41992\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>USA: Chefs verdienen 300 Mal so viel wie Normalos<\/strong><br>\nUS-Firmenchefs verdienen fast 300 Mal so viel wie normale Arbeiter. Seit 1978 ist ihr Einkommen astronomisch gewachsen. W&auml;hrend die CEOs von ihren Gagen profitieren, kommen die L&ouml;hne ihrer Mitarbeiter kaum vom Fleck.<br>\nWashington, D&uuml;sseldorfVon Krise keine Spur: Wer als Chef einer US-Firma arbeitet, kann sich wirklich gl&uuml;cklich sch&auml;tzen. Denn: Sein Einkommen hat sich laut einer Studie seit 1978 praktisch verzehnfacht. Das schreibt das gewerkschaftsnahe Wirtschaftsinstitut Economic Policy Institute (EPI) in der am Donnerstag ver&ouml;ffentlichten Untersuchung.<br>\nDie Chef-Geh&auml;lter aus Boni und Aktienoptionen sind demnach zwischen 1978 und 2013 um 937 Prozent angestiegen. Das Verdienstgef&auml;lle zu normalen Arbeitern ist besonders krass: Ihr Gehalt ist im selben Zeitraum nur um 10,2 Prozent angestiegen, wie es in der EPI-Studie hei&szlig;t.<br>\nSo verdienten die CEOs in &Uuml;bersee im vergangenen Jahr im Schnitt 15,2 Millionen Dollar, was rund 295 mal so viel ist wie das Gehalt ihrer Mitarbeiter. 1978 verdiente ein Chef nur rund das drei&szlig;igfache seiner Untergebenen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/management\/koepfe\/us-studie-chefs-verdienen-300-mal-so-viel-wie-normalos\/10037520.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Guter Klang, aber schlechte Folgen f&uuml;r Europas Arbeitnehmerschaft &ndash; Wie die EU-Kommission mit REFIT Etikettenschwindel betreibt<\/strong>\n<ul>\n<li>Beteiligung am Arbeitsplatz ist in Europa ein Grundrecht. Mit der Europ&auml;ischen Rahmenrichtlinie zur Unterrichtung und Anh&ouml;rung werden dazu Standards in den EU- Mitgliedsstaaten gesetzt.<\/li>\n<li>Mit dem sogenannten &ldquo;REFIT for Growth&rdquo; will die EU-Kommission ihr politisches Ziel von &bdquo;Better Regulation&ldquo; und &bdquo;Simplification&ldquo; umsetzen. Vorgeblich sollen vor allem Klein- und Mittelunternehmen Europas von unn&ouml;tigen b&uuml;rokratischen Regelungen entlastet werden.<\/li>\n<li>Eine Studie des Europ&auml;ischen Gewerkschaftsinstituts (ETUI) zeigt, dass diese Gr&ouml;&szlig;enklasse gar nicht &uuml;berm&auml;&szlig;ig von dieser &bdquo;Last Arbeitnehmerbeteiligung&ldquo; betroffen ist.<\/li>\n<li>Deshalb liegt auch eine andere Bewertung von REFIT nahe: Die EU-Kommission will unter falschen Etikett die Mitwirkungsm&ouml;glichkeiten von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zur&uuml;ckdr&auml;ngen &ndash; ein weiterer Anschlag auf das sowieso schon immer geringer werdende Vertrauen der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger in das Soziale Europa!<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_mbf_report_mai_2014.pdf\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung Report Mai 2014 [PDF]<\/a><\/p>\n<p>Dazu: <strong>Scheidende EU-Kommission stellt Regeln zur Beteiligung am Arbeitsplatz in Frage<\/strong><br>\nDie scheidende EU-Kommission stellt Regeln zum Schutz und zur Beteiligung von Arbeitnehmern auf den Pr&uuml;fstand. Die Argumente und Verfahren daf&uuml;r sind fragw&uuml;rdig, zeigt eine neue Untersuchung. (Siehe oben, WL)<br>\nMehr demokratische Beteiligung war ein gro&szlig;es Thema bei der Europawahl. Erstmals soll das Ergebnis bei der K&uuml;r des Kommissionspr&auml;sidenten ber&uuml;cksichtigt werden. Bei der Teilhabe am Arbeitsplatz scheint der Trend indes in die Gegenrichtung zu laufen: Unter dem Titel &ldquo;Refit &ndash; Fit for Growth&rdquo; &uuml;berpr&uuml;ft die amtierende Kommission europ&auml;ische Richtlinien. Erkl&auml;rtes Ziel: &ldquo;B&uuml;rokratieabbau&rdquo;, vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen. Doch dabei k&ouml;nnten wichtige Arbeitnehmerrechte ausgehebelt werden, warnt Dr. Norbert Kluge, Mitbestimmungsexperte in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung&hellip;.<br>\nEine weitere Initiative, die mit dem &ldquo;Refit&rdquo;-Programm zumindest indirekt zu tun hat, vertieft die Skepsis der Forscher: K&uuml;rzlich hat die Kommission das umstrittene Projekt einer &ldquo;Ein-Personen-Gesellschaft&rdquo; (SUP) wiederbelebt. Solche Unternehmen mit einem Alleingesellschafter sollen per Online-Registrierung ohne Identit&auml;tspr&uuml;fung mit einem Mindestkapital von nur einem Euro gegr&uuml;ndet werden k&ouml;nnen (siehe auch die Hintergrundinformationen). Das Vorhaben blieb 2008 laut ETUI im europ&auml;ischen Gesetzgebungsprozess stecken, damals noch unter dem Namen &ldquo;Europ&auml;ische Privatgesellschaft&rdquo;. Deutschland und Schweden hatten schwerwiegende Bedenken gegen die Seriosit&auml;t der geplanten Rechtsform im Verh&auml;ltnis zu Besch&auml;ftigten, Kunden und Gl&auml;ubigern. Im Oktober 2013 wurde der urspr&uuml;ngliche Vorschlag im Rahmen von &ldquo;Refit&rdquo; zur&uuml;ckgezogen. Nun habe die Kommission einen zweiten Anlauf gestartet &ndash; auf anderer rechtlicher Basis, sodass diesmal bei der Abstimmung unter den Mitgliedsl&auml;ndern keine Einstimmigkeit erforderlich sei.<br>\nHintergrund: Umstrittene SUP<br>\nMit der europ&auml;ischen Ein-Personen-Gesellschaft (Societas Unius Personae, SUP) will die EU-Kommission Unternehmern die Gr&uuml;ndung von Tochtergesellschaften im Ausland erleichtern. Anfang April hat sie einen Vorschlag f&uuml;r eine Richtlinie vorgelegt. Er sieht vor, dass sich solche Unternehmen mit einem Gesellschafter innerhalb von nur drei Werktagen online registrieren lassen k&ouml;nnen und ein Mindestkapital von nur einem Euro nachweisen m&uuml;ssen. Au&szlig;erdem sollen sie die M&ouml;glichkeit haben, den rechtlichen Firmensitz (&ldquo;Satzungssitz&rdquo;) und den Ort des operativen Gesch&auml;fts zu trennen. Dadurch kann sich der Gr&uuml;nder einen EU-Staat aussuchen, nach dessen Rechtsregeln er sich richtet.<br>\nDer Kommissionsvorschlag ist umstritten. So lehnt ihn der DGB ab, weil damit der Wettlauf um niedrigste Steuern und Sozialstandards weiter angetrieben werde. Die SUP k&ouml;nnte dazu genutzt werden, Mitbestimmungsrechte zu umgehen. Auch das bayerische Justizministerium warnt vor einem &ldquo;Wettbewerb nach unten&rdquo;, der nicht den Mittelstand f&ouml;rdere, &ldquo;sondern die Entstehung zwielichtiger Briefkastengesellschaften&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/45167_47480.htm\">Pressmitteilung der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Alarm am britischen Wohnungsmarkt<\/strong><br>\nIn London gehen die Immobilienpreise durch die Decke. K&uuml;rzlich wurde im Nobelstadtteil Kensington ein Luxusappartement f&uuml;r umgerechnet mehr als 170 Millionen Euro verkauft &ndash; auch das ist eine neue H&ouml;chstmarke auf der Insel. Nach Berechnung der britischen Bausparkasse Nationwide lagen im April die Wohnungspreise in der britischen Hauptstadt um 18 Prozent &uuml;ber dem Vorjahresniveau. In den vergangenen f&uuml;nf Jahren sind die Werte von Wohnimmobilien in London um mehr als die H&auml;lfte geklettert.<br>\nAuch Gro&szlig;britannien insgesamt l&auml;sst, was die H&auml;userpreise angeht, den europ&auml;ischen Kontinent weit hinter sich. Die Ratingagentur Standard &amp; Poor&rsquo;s prognostiziert, dass Wohnimmobilien auf der Insel dieses Jahr um weitere 7 Prozent teurer werden &ndash; das w&auml;re aller Voraussicht nach ein einsamer Spitzenwert in der Europ&auml;ischen Union. Allerdings verdecken solche landesweiten Durchschnittswerte starke regionale Unterschiede. W&auml;hrend vor allem in London und im S&uuml;dosten die Preise stark steigen, liegt die j&auml;hrliche Wertsteigerung im Rest des Landes mit 4,7 Prozent deutlich niedriger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/meine-finanzen\/mieten-und-wohnen\/nachrichten\/hohe-immobilienpreise-alarm-am-britischen-wohnungsmarkt-12973801.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne Gentechnik<\/strong><br>\nObwohl mehr als 80 Prozent der EU-B&uuml;rger keine Gentechnik auf ihren Tellern wollen, steht die Genmais-Sorte 1507 kurz vor der Zulassung. In Deutschland ist der Unmut besonders gro&szlig;. Die Regierung aus Union und SPD plant nun ein Anbauverbot &ndash; was aber nicht hei&szlig;t, dass deutsche Verbraucher keinen Kontakt mit gentechnisch ver&auml;nderten Lebensmitteln mehr h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/gruene-gentechnik-genpflanzen-vielfalt-und-die-wahlfreiheit.724.de.html?dram:article_id=288890\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Grenzen der Meinungsfreiheit<\/strong><br>\nEin Vater emp&ouml;rt sich im Netz &uuml;ber Santander &ndash; nun muss er Schadenersatz zahlen<br>\nEigentlich war es nur ein Spendenlauf f&uuml;r Schulen, eine Charity-Aktion organisiert von der Santander Bank: Pro teilnehmenden Sch&uuml;ler spendet die Bank zehn Euro f&uuml;r einen guten Zweck. Dass sein Sohn bei der Aktion mitlaufen sollte, passte Thomas Wasilewski aber gar nicht. Den Familienvater st&ouml;rte, dass sein 11-j&auml;hriger Sohn mit dem Lauf-Shirt der Santander Bank durch die Stadt lief und so nebenbei f&uuml;r sie Werbung machte. &bdquo;Das konterkariert meine Erziehung. Mein Sohn sollte sich nicht daf&uuml;r engagieren&ldquo;, fand der Vater. Auf dem Blog des Netzwerks &bdquo;scharf links&ldquo; machte er seinem &Auml;rger Luft: In einem scharfen, polemischen Artikel ver&ouml;ffentlichte er seine Meinung im Netz und ging die Bank dabei hart an.<br>\nMit seiner Meinung traf er die Bank an einem empfindlichen Punkt: Zwei Tage nach der Ver&ouml;ffentlichung im Netz erhielt er eine Schadensersatzforderung der Santander Consumer Bank.[&hellip;]<br>\nWeil der Artikel auf Google gefunden werden k&ouml;nne und man einen Shitstorm bef&uuml;rchtete, habe man schnell handeln m&uuml;ssen. Der Artikel wurde von der Seite genommen. Die Schadensersatzforderung in H&ouml;he von 1800 Euro hat Thomas Wasilewski noch nicht gezahlt. Er hat aber inzwischen eine Unterlassungsverpflichtungserkl&auml;rung abgegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/z5V38g\/2065233\/Die-Grenzen-der-Meinungsfreiheit.html\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Europawahl: So haben GewerkschafterInnen gew&auml;hlt<\/strong><br>\nDie SPD liegt wie bei der Europawahl 2009 bei den gewerkschaftlich organisierten W&auml;hlerInnen vorn. Mit einem Stimmenanteil von 36,9 Prozent konnte sie ihr Ergebnis um drei Prozentpunkte verbessern. Anders ist das Bild in einzelnen Altersgruppen. Bei den unter 30-j&auml;hrigen liegt die Union mit 32,4 Prozent auf Platz 1. Besonders gro&szlig; ist der Zuspruch f&uuml;r die SPD bei den &uuml;ber 60-J&auml;hrigen mit 50,0 Prozent. Dagegen sinkt die Attraktivit&auml;t der AfD mit dem Alter &ndash; von 9,5 Prozent bei den unter 30-J&auml;hrigen auf 4,2 Prozent bei den &uuml;ber 60-J&auml;hrigen. Gro&szlig; sind nach wie vor die Unterschiede im Wahlverhalten der Gewerkschaftsmitglieder zwischen Ost- und Westdeutschland. Anders als im Westen bleibt die Linke im Osten mit einem Stimmenanteil von 25,1 Prozent knapp vor der SPD (24,5%). Gegen&uuml;ber 2009 konnte die SPD im Osten aber f&uuml;nf Prozentpunkte zulegen, w&auml;hrend die Linke sechs Prozentpunkte verloren hat. Einen Trend vergangener Wahlen best&auml;tigt auch die Europawahl 2014: Gewerkschaftsfrauen w&auml;hlen eher gr&uuml;n als ihre m&auml;nnlichen Kollegen (Frauen: 13,8%, M&auml;nner: 8,3%), w&auml;hrend letztere immerhin zu 7,6 Prozent AfD w&auml;hlten (Frauen: 4,8%).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/einblick.dgb.de\/themen\/++co++1be63df2-e7ec-11e3-8a11-52540023ef1a\">DGB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Piketty Hype im &bdquo;&Ouml;konomischen Alphabetsierungsprogramm&ldquo; des pad-Verlags<\/strong><br>\n&ldquo;Der franz&ouml;sische &Ouml;konom Thomas Piketty hat mit seinem viel diskutierten Buch &bdquo;Capital in the Twenty-First Century&ldquo; die langfristige Entwicklung von Einkommen und Verm&ouml;gen in mehreren westlichen L&auml;ndern untersucht.<br>\nMit einer umfangreichen Datensammlung weist er nach: wenn Profite und Einkommen gr&ouml;&szlig;er sind als das Wachstum der Wirtschaft, verst&auml;rkt sich die gesellschaftliche Ungleichheit. Mit zwei neuen Ver&ouml;ffentlichungen in unserem &bdquo;&Ouml;konomischen Alphabetsierungsprogramm&ldquo; in Zusammenarbeit mit dem LabourNet Germany besch&auml;ftigen wir uns mit der z.Zt. nur auf franz&ouml;sisch und englisch erh&auml;ltlichen 8oo-Seiten-Studie und stellen sie in den Zusammenhang bundesrepulikanischer Einkommens- und Verm&ouml;gensverteilung.&rdquo;<br>\nAus der Ank&uuml;ndigung des Verlages (pad-verlag &ndash; Am Schlehdorn 6 &ndash; 59192 Bergkamen \/ pad-Verlag@gmx.net) Siehe:\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Albert F. Reiterer: Der Piketty-Hype &ndash; &bdquo;The great U-Turn&ldquo;. Piketty&rsquo;s Kapital und die neoliberale Verm&ouml;genskonzentration<\/strong><br>\nThomas Piketty hat mit seinem viel diskutierten Buch &bdquo;Capital in the Twenty-First Century&ldquo; die langfristige Entwicklung von Einkommen und Verm&ouml;gen in mehreren westlichen L&auml;ndern untersucht. Mit einer umfangreichen Datensammlung weist er nach: wenn Profite und Einkommen gr&ouml;&szlig;er sind als das Wachstum der Wirtschaft, verst&auml;rkt sich die gesellschaftliche Ungleichheit. Der vorliegende Text ist mehr als eine Rezension seiner Arbeit.<br>\nSiehe zur Brosch&uuml;re:\n<ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/piketty_reiterer1.pdf\">Prospekt samt Inhaltsverzeichnis (pdf)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/piketty_reiterer2.pdf\">Vorbemerkung und &ldquo;Von Pareto &uuml;ber Kuznets zu Piketty: Daten, Theorien und Realit&auml;t&rdquo; als exklusiver Textauszug (pdf)<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><strong>Heinz-J. Bontrup: Pikettys Kapitalismus-Analyse. Warum die Reichen immer reicher und die Armen immer &auml;rmer werden<\/strong><br>\nDer vorliegende Text stellt Pikettys Analyse in den Zusammenhang  bundesrepublikanischer Einkommens- und Verm&ouml;gensverteilung und Ungleichheitsdebatten. &bdquo;&hellip; nach seinem Buch und der auf Fakten beruhenden langfristigen empirischen Beweisf&uuml;hrung (kann) endg&uuml;ltig niemand mehr behaupten, der Kapitalismus sei ein auf Leistung basierendes gerechtes Wirtschaftssystem. Die Linken wu&szlig;ten das schon immer, dass dies falsch ist. Hoffentlich akzeptieren dies jetzt endlich auch die Rechten und die Liberalen um wirklich eine bessere Welt f&uuml;r alle zu schaffen.&ldquo; (Heinz-J. Bontrup)<br>\nSiehe zur Brosch&uuml;re:\n<ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/piketty_bontrup1.pdf\">Prospekt samt Inhaltsverzeichnis (pdf)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/piketty_bontrup2.pdf\">Vorbemerkung und &rdquo; Verteilungsrealit&auml;t in Deutschland&rdquo; als exklusiver Textauszug (pdf)<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>M. Rosenbach &ndash; Der NSA-Komplex<\/strong><br>\nNach den Enth&uuml;llungen Edward Snowdens ist es nun recht still um den &ldquo;Wistleblower&rdquo; geworden. Seine Erkenntnisse haben allerdings nichts an Brisanz verloren. Steuern wir auf eine &Uuml;berwachungsgesellschaft zu? Unser Thema am 8. Juni in &ldquo;Fragen an den Autor&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/pcast.sr-online.de\/play\/fragen\/2014-06-10_fada_podcast_nsa_komplex_20140608.mp3\">SR2 Fragen an den Autor [Audio, MP3]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Vom gro&szlig;en Reichtum in den H&auml;nden einer kleinen Schicht<\/strong><br>\nDeutschland ist ein reiches Land, ein sehr reiches Land, ein Land, das st&auml;ndig reicher wird. Doch wer profitiert davon, wem f&auml;llt der wachsende Reichtum zu? Dieser Frage geht der Journalist Jens Berger in seinem neuen Buch &bdquo;Wem geh&ouml;rt Deutschland? Die wahren Machthaber und das M&auml;rchen vom Volksverm&ouml;gen&ldquo; nach. [&hellip;]<br>\nBerger hat ein engagiertes Buch verfasst. Es ist aufkl&auml;render Journalismus von seiner besten Seite &ndash; faktenreich, einordnend, aber trotzdem locker und spannend geschrieben. Vor allem aber ist das Buch ein Weckruf an alle, die sich mit der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich resignierend abgefunden haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/ANS.pdf\">Aachener Nachrichten [PDF]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-22052","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22052","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22052"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22052\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22060,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22052\/revisions\/22060"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22052"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22052"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22052"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}