{"id":22062,"date":"2014-06-16T09:18:03","date_gmt":"2014-06-16T07:18:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22062"},"modified":"2014-06-29T12:43:01","modified_gmt":"2014-06-29T10:43:01","slug":"hinweise-des-tages-2148","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22062","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (HR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22062#h01\">Zwei interessante Interviews<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22062#h02\">Gauck: &bdquo;Auch zu Waffen greifen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22062#h03\">Eine neue Grand Strategy<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22062#h04\">Profit als h&ouml;chstes Rechtsgut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22062#h05\">Peinliche Verbeugung vor dem Zeitgeist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22062#h06\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22062#h07\">Rede von Dr. Gauweiler an der Universit&auml;t der Bundeswehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22062#h08\">Papst: Der Kapitalismus braucht den Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22062#h09\">Britische Studie Krise hat 10.000 Selbstmorde verursacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22062#h10\">&ldquo;Die Mitte&rdquo; in der EU &ndash; ein gef&auml;hrliches Ideologiekartell in der Krise (Teil 2)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22062#h11\">Die niedrige Rente ist sicher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22062#h12\">Reichtum war noch nie so nutzlos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22062#h13\">Bericht des Bundesrechnungshofs &uuml;ber &Ouml;ffentlich Private Partnerschaften im Bundesfernstra&szlig;enbau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22062#h14\">Deutsche Waffenschieberei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22062#h15\">Stichwahlen in NRW: D&uuml;sseldorf an die SPD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22062#h16\">Schlechte Noten f&uuml;r die Lehrerinnen- und Lehrerbildung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22062#h17\">NRW-Hochschulgesetz: Geheimhaltung statt Transparenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22062#h18\">Nachruf auf Reinfried Pohl: Deutschlands bester Verk&auml;ufer<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22062&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Zwei interessante Interviews:<\/strong>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=j26VAXldiTw\">KenFM im Gespr&auml;ch mit: Dr. Werner R&uuml;gemer (Juni 2014)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=GvoB-N4wYzE\">KenFM im Gespr&auml;ch mit Willy Wimmer &uuml;ber: Baustopp bei South Stream<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Menschen, die viel zu sagen haben, kommen in den Hauptmedien oft nicht zur Sprache. Deshalb allein schon muss man sie bewundern f&uuml;r ihre Bereitschaft, nach anderen Wegen zu suchen, um die &Ouml;ffentlichkeit zu erreichen. Ken Jebsen versucht das, wir versuchen das. Auf jeweils den anderen zu verlinken macht Sinn, wenn der Interviewte Sinn macht. Im konkreten Fall bestehen keine Zweifel. Siehe hier:<\/em><br>\n<em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22020\">Das Gespr&auml;ch mit Willy Wimmer ist &uuml;brigens auch eine weitere M&ouml;glichkeit zur Vorbereitung auf das Pleisweiler Gespr&auml;ch mit ihm am 21. Juni um 13:30 Uhr.<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gauck: &bdquo;Auch zu Waffen greifen&ldquo;<\/strong><br>\nEs gab fr&uuml;her eine gut begr&uuml;ndete Zur&uuml;ckhaltung der Deutschen, international sich entsprechend der Gr&ouml;&szlig;e oder der wirtschaftlichen Bedeutung Deutschlands einzulassen. Das kann ich verstehen! Aber heute ist Deutschland eine solide und verl&auml;ssliche Demokratie und ein Rechtsstaat. Es steht an der Seite der Unterdr&uuml;ckten. Es k&auml;mpft f&uuml;r Menschenrechte. Und in diesem Kampf f&uuml;r Menschenrechte oder f&uuml;r das &Uuml;berleben unschuldiger Menschen ist es manchmal erforderlich, auch zu den Waffen zu greifen. So wie wir eine Polizei haben und nicht nur Richter und Lehrer, so brauchen wir international auch Kr&auml;fte, die Verbrecher oder Despoten, die gegen ihr eigenes Volk oder gegen ein anderes m&ouml;rderisch vorgehen, zu stoppen. Und dann ist als letztes Mittel manchmal auch gemeinsam mit anderen eine Abwehr von Aggression erforderlich. Deshalb geh&ouml;rt letztlich als letztes Mittel auch dazu, den Einsatz milit&auml;rischer Mittel nicht von vornherein zu verwerfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/aussenpolitik-gauck-auch-zu-waffen-greifen.694.de.html?dram:article_id=289120\">DLF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Man fragt sich warum ein Bundespr&auml;sident, zumal noch bei einem Auslandsaufenthalt immer h&auml;ufiger den Einsatz milit&auml;rischer Mittel ins Gespr&auml;ch bringt. Wann hat Gauck jemals zu irgendeinem Konflikt auch nur einen Gedanken zu einer friedlichen L&ouml;sung von Problemen in der Welt eingebracht. Es spielt nahezu so fahrl&auml;ssig mit dem Gedanken von Milit&auml;reins&auml;tzen wie einstmals Willem Zwo.<\/em><br>\n<em>Man f&uuml;hlt sich bei der Parallelsetzung von Polizei und Milit&auml;r an ganz typische Fangfrage vor dem Ausschuss zur Pr&uuml;fung der Gesinnung von Kriegsdienstverweigern erinnert. Auch da wurde immer die Gleichsetzung von Milit&auml;r und Polizei vorgenommen, denn schlie&szlig;lich tr&uuml;gen beide Waffen uns m&uuml;ssten  zur Not schie&szlig;en. Es ist zynisch wenn Gauck einen Polizeieinsatz mit einem Milit&auml;reinsatz vergleicht. Die Polizei dient zur Durchsetzung des Rechts, sie bedeutet eine &Uuml;berwindung der Selbstjustiz und des Einsatzes von Gewalt durch jeden Einzelnen. Wer das Milit&auml;r und dazuhin als einzelnes Staatsoberhaupt zur Weltpolizei erhebt, begeht einen R&uuml;ckfall in das Denken, das noch bis Mitte des letzten Jahrhunderts vorherrschte, n&auml;mlich, dass im Verh&auml;ltnis zu den Staaten untereinander ein Recht gebe, Krieg zu f&uuml;hren. Die Polizei hat das Recht k&ouml;rperliche Gewalt auszu&uuml;ben, zur Gefahrenabwehr und um den inneren Rechtsfrieden wieder herzustellen. Sie hat nicht wie das Milit&auml;r das Recht und den Auftrag mit milit&auml;rischen Waffen Menschen zu t&ouml;ten und den Freind  zu vernichten. Solange wir keine &bdquo;Weltpolizei&ldquo; haben, solange muss f&uuml;r alle Staaten das V&ouml;lkerrecht gelten.<\/em><br>\n<em>Gauck spielt mit seinen Einlassungen  Menschenrechte gegen das V&ouml;lkerrecht aus.<\/em><br>\n<em>Wer, wie Gauck Polizei und Milit&auml;r gleichsetzt, kommt mit dem n&auml;chsten Schritt zum Milit&auml;reinsatz (als Polizeieinsatz) im Innern.<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140616_gauck-haube.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.harmbengen.de\/Zeitungscartoons.html\">Harm Bengen<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin C.P.:<\/strong> Reinhard Mey hat die Situation bereits 1996 erkannt und <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=BU9w9ZtiO8I\">sehr treffend beschrieben<\/a>:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n<em>&ldquo;Wir ha&rsquo;m ein Grundgesetz, das soll den Rechtsstaat garantieren.<\/em><br>\n<em>Was hilft&rsquo;s, wenn sie nach Lust und Laune dran manipulieren,<\/em><br>\n<em>Die Scharfmacher, die immer von der Friedensmission quasseln<\/em><br>\n<em>Und unterm Tisch schon emsig mit dem S&auml;bel rasseln?<\/em><br>\n<em>Der alte Glanz in ihren Augen beim gro&szlig;en Zapfenstreich,<\/em><br>\n<em>Abteilung kehrt, im Gleichschritt marsch, ein Lied und heim ins Reich!<\/em><br>\n<em>&bdquo;Nie wieder soll von diesem Land Gewalt ausgehen!&ldquo;<\/em><br>\n<em>&bdquo;Wir m&uuml;ssen Flagge zeigen, d&uuml;rfen nicht beiseite stehen!&ldquo;<\/em><br>\n<em>&bdquo;Rein humanit&auml;r nat&uuml;rlich und ganz ohne Blutvergie&szlig;en!&ldquo;<\/em><br>\n<em>&bdquo;Kampfeins&auml;tze sind jetzt nicht mehr so ganz auszuschlie&szlig;en.&ldquo;<\/em><br>\n<em>Sie zieh&rsquo;n uns immer tiefer rein, St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck,<\/em><br>\n<em>Und seit heute fr&uuml;h um f&uuml;nf Uhr schie&szlig;en wir wieder zur&uuml;ck!&rdquo; <\/em>\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung H.R.:<\/strong> Das ist der reine Wahnsinn: Unser Bundespr&auml;sident, ein gelernter Theologe fordert milit&auml;rische Gewalt als &bdquo;letztes Mittel&ldquo;. Mit welchem Elend Krieg verbunden sein kann (ja sogar muss), m&uuml;sste er eigentlich -auch altersbedingt- wissen. Willy Brandts Worte, nach denen Krieg die &bdquo;ultima irratio&ldquo; ist, kennt er offensichtlich nicht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Eine neue Grand Strategy<\/strong><br>\nEine einflussreiche deutsche Wochenzeitung stellt die Forderung nach einer Neudefinition der Beziehungen zwischen der EU und den USA zur Debatte. Die aktuelle westliche Ukraine-Politik laufe &ldquo;europ&auml;ischen&rdquo; Interessen diametral zuwider, hei&szlig;t es in einem aktuellen Beitrag auf dem Online-Portal der Wochenzeitung &ldquo;Die Zeit&rdquo;. &ldquo;Europa&rdquo; d&uuml;rfe sich die Zusammenarbeit mit Moskau nicht nehmen lassen, es m&uuml;sse sie vielmehr noch st&auml;rker ausbauen, hei&szlig;t es weiter. Gleichzeitig solle die EU auch ihre Beziehungen zu Washington intensivieren, dabei aber ihre &ldquo;eigenen Vorstellungen&rdquo; mit gr&ouml;&szlig;erer Entschlossenheit durchsetzen; das Ziel sei eine &ldquo;neue und zukunftstr&auml;chtigere transatlantische Grand Strategy&rdquo;. Autor des Beitrags ist ein Mitarbeiter des Londoner Think-Tanks &ldquo;Global Policy Institute&rdquo;; die in ihm vertretenen Positionen geben jedoch Auffassungen wieder, wie sie auch im deutschen Au&szlig;enpolitik-Establishment vertreten werden. Die Auseinandersetzungen um die deutsche Ukraine-Politik, die hinter den Kulissen seit je gef&uuml;hrt werden, dr&auml;ngen vorsichtig an die &Ouml;ffentlichkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58889\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Profit als h&ouml;chstes Rechtsgut<\/strong><br>\nBislang geht der Investorenschutz auf Kosten des globalen S&uuml;dens. Nach den Tafta-Regeln wird es alle treffen<br>\nDas in Frankreich beheimatete Unternehmen Veolia klagte wegen l&auml;cherlicher 31 Euro gegen eine der wenigen Errungenschaften, die sich die &auml;gyptischen Arbeitnehmer 2011 erstritten hatten: die Erh&ouml;hung des monatlichen Mindestlohns von 400 auf 700 &auml;gyptische Pfund: von 41 auf 72 Euro.<br>\nDer multinationale Konzern fand diese Anhebung unakzeptabel und erhob am 25. Juni 2012 vor dem Internationalen Zentrum zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten ICSID (International Centre for Settlement of Investment Disputes) Klage gegen &Auml;gypten. Die Anrufung des Schiedsgerichts bei der Weltbank begr&uuml;ndete Veolia mit dem Argument, das neue Arbeitsgesetz widerspreche den Vereinbarungen, die man im Rahmen eines Public-private-Partnerships zur M&uuml;llentsorgung mit der Stadt Alexandria geschlossen habe.(1)<br>\nAuch das Transatlantische Freihandelsabkommen (Tafta), &uuml;ber das derzeit verhandelt wird, soll eine Klausel enthalten, die es Unternehmen erlaubt, gegen Staaten zu klagen. Das w&uuml;nschen sich zumindest die Vereinigten Staaten und die Arbeitgeberverb&auml;nde. Den Tafta-Unterzeichnerstaaten k&ouml;nnte es also bald genauso ergehen wie &Auml;gypten.<br>\nDie Verfahren im Rahmen des State Dispute Settlement (ISDS) haben schon vielen Privatunternehmen viel Geld in die Kassen geschwemmt. 2004 erwirkte der US-amerikanische Konzern Cargill vom mexikanischen Staat die Zahlung von 90,7 Millionen US-Dollar (66 Millionen Euro) als Kompensation daf&uuml;r, dass Mexiko eine neue Steuer auf bestimmte Erfrischungsgetr&auml;nke eingef&uuml;hrt hatte. 2010 konnte das US-Energieunternehmen Tampa Electric nach einem Streit &uuml;ber ein Gesetz zur Deckelung von Stromtarifen von Guatemala 25 Millionen Dollar einklagen. Und 2012 wurde Sri Lanka im Zusammenhang mit einem &Ouml;lderivategesch&auml;ft zur Zahlung von 60 Millionen Dollar an die Deutsche Bank verurteilt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2014\/06\/13.mondeText1.artikel,a0067.idx,24\">Le Monde diplomatique<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Die aktuelle Print-Ausgabe von &bdquo;Le Monde diplomatique&ldquo; enth&auml;lt ein interessantes Dossier zum Thema &bdquo;Freihandel&ldquo;; dazu aus dem Inhalt:<\/em><br>\n<em>Dossier Freihandel<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Alles Tafta &ndash; Kommt die gr&ouml;&szlig;te Freihandelszone der Welt? von Serge Halimi <\/em><\/li>\n<li><em>Top Secret von Martin Pigeon <\/em><\/li>\n<li><em>Sieben wichtige Fragen von R.M. Jennar und Renaud Lambert <\/em><\/li>\n<li><em>Zehn Einw&auml;nde aus Europa von Wolf J&auml;cklein <\/em><\/li>\n<li><em>Zehn Einw&auml;nde aus den USA von Lori Wallach <\/em><\/li>\n<li><em>Der gewitzte Herr Marx &ndash; Ein Kapitel aus der Konfliktgeschichte des Freihandels von Antoine Schwartz <\/em><\/li>\n<li><em>Profit als h&ouml;chstes Rechtsgut &ndash; Bislang geht der Investorenschutz auf Kosten des globalen S&uuml;dens. Nach den Tafta-Regeln wird es alle treffen von Beno&icirc;t Br&eacute;ville und Martine Bulard <\/em><\/li>\n<li><em>Tee und Tafta im Shangri-La &ndash; Ein exklusives Treffen f&uuml;r Lobbyisten, Netzwerker und Unterh&auml;ndler von Renaud Lambert <\/em><\/li>\n<li><em>Noch gibt es H&uuml;rden von Raoul Marc Jennar<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Peinliche Verbeugung vor dem Zeitgeist<\/strong><br>\nOskar Lafontaine &uuml;ber das am 8. Juni 1999 vorgelegte Schr&ouml;der-Blair-Papier und den Abstieg der Sozialdemokratie<br>\nW&uuml;rde man B&uuml;rger heute fragen, was das sogenannte Schr&ouml;der-Blair-Papier eigentlich aussagt, man w&uuml;rde vermutlich nicht sehr viele erhellende Reaktionen bekommen. Denn es handelt sich bei dem Text um eine Ansammlung von Allgemeinpl&auml;tzen und Banalit&auml;ten. Und doch hat das Pamphlet, das Gerhard Schr&ouml;der und Tony Blair in die Welt gesetzt haben, fatale Auswirkungen bis heute.<br>\nUnd zwar in dreifacher Hinsicht: Dadurch, dass ausgerechnet Sozialdemokraten sich in Sprache und Inhalt der plattesten Vorurteile der Neoliberalen bedienten. Durch seine Wirkung auf Strategie und Ausrichtung der Sozialdemokratien Europas. Und durch die Art und Weise, wie dieser Kurswechsel vorangetrieben wurde. Es gab keinen breiten Dialog europ&auml;ischer Sozialdemokraten, kaum eine politische Debatte. Kein Parteigremium in Deutschland entschied hier &uuml;ber einen grunds&auml;tzlichen Kurswechsel. Stattdessen erkl&auml;rten zwei Regierungschefs die bisherige Politik der europ&auml;ischen Sozialdemokraten f&uuml;r obsolet.<br>\nInhaltlich ist das Papier eine peinliche Verbeugung vor dem von den Herrschenden gemachten Zeitgeist. Schr&ouml;der und Blair wollten die Sozialdemokratie nicht mehr als &raquo;Schutzmacht der kleinen Leute&laquo;, wie sie Johannes Rau einst genannt hatte. Das Papier liest sich in weiten Teilen wie eine kleinlaute Entschuldigung f&uuml;r eine Politik, mit der die Sozialdemokraten in Europa gro&szlig;e Erfolge errungen haben. Es preist die heilende Wirkung eines von der Leine gelassenen Marktes &ndash; aber daf&uuml;r brauchte in der neoliberalen &Auml;ra niemand die Sozialdemokratie. Dieser Glaube fand und findet sich zu Gen&uuml;ge in den Programmen der europ&auml;ischen Liberalen und Konservativen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/935536.peinliche-verbeugung-vor-dem-zeitgeist.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Wie weit dieser &bdquo;Schr&ouml;der-Zeitgeist&ldquo; heute noch wirkt, kann auch in zahlreichen SPD-Gliederungen vor Ort (Ortsvereinen) beobachtet werden. Nicht wenige Mitglieder sind ab 2003 der Partei beigetreten und kennen wom&ouml;glich weder Geschichte noch Programm -insbesondere das Heidelberger (1925) und Berliner (1989)- dieser Partei. Andere &auml;ltere Parteimitglieder pflegen offenbar eine Art &bdquo;Obrigkeitsgehorsam&ldquo; nach dem Motto: Wenn die Oben das so sagen, wird es wohl so richtig sein. Kritische und offene Diskussionen -einst ein Markenzeichen der Partei- werden nicht selten im Vorfeld abgew&uuml;rgt. Auch hier unterscheidet sich die SPD inzwischen kaum von den Konservativen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&bdquo;Er wird lange in Russland bleiben&ldquo;<\/strong><br>\nEwen MacAskill, einer der ersten Reporter, der Edward Snowden traf, &uuml;ber Privatsph&auml;re, Massen&uuml;berwachung und die US-Verfassung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Snowden-Leaks\/!140234\/\">taz.de<\/a><\/li>\n<li><strong>CIA rendition jet was waiting in Europe to SNATCH SNOWDEN<\/strong><br>\nUnmarked Gulfstream tracked as it passed above UK<br>\nAs the whistleblowing NSA sysadmin Edward Snowden made his dramatic escape to Russia a year ago, a secret US government jet &ndash; previously employed in CIA &ldquo;rendition&rdquo; flights on which terror suspects disappeared into invisible &ldquo;black&rdquo; imprisonment &ndash; flew into Europe in a bid to spirit him back to America, the Register can reveal.<br>\nOn the evening of 24 June 2013, as Snowden arrived in Moscow from Hong Kong intending to fly on to Cuba, an unmarked Gulfstream V business jet &ndash; tail number N977GA &ndash; took off from a quiet commercial airport 30 miles from Washington DC. Manassas Regional Airport discreetly offers its clients &ldquo;the personal accommodations and amenities you can&rsquo;t find at commercial airports&rdquo;.<br>\nEarly next morning, N977GA was detected heading east over Scotland at the unusually high altitude of 45,000 feet. It had not filed a flight plan, and was flying above the level at which air traffic control reporting is mandatory.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theregister.co.uk\/2014\/06\/13\/cia_rendition_jet_was_waiting_in_europe_to_snatch_snowden\/\">The Register<\/a><\/li>\n<li><strong>Beyond Privacy<\/strong><br>\nDie NSA h&ouml;rt mit &ndash; das ist inzwischen bekannt. Dass aber amerikanische Arbeitgeber regelm&auml;&szlig;ig ihre Mitarbeiter aussp&auml;hen, Telefonate mith&ouml;ren, Mails mitlesen, jede Bewegung am PC auswerten d&uuml;rfen, das ist weit weniger bekannt. (&hellip;)<br>\nFeatureautorin Simone Hamm ist in der sch&ouml;nen neuen Welt angekommen. Und staunt: &uuml;ber die inquisitorischen Fragen des Wohnungsmaklers, &uuml;ber Bekannte, die von ihren Arbeitgebern rund um die Uhr abgeh&ouml;rt werden, &uuml;ber allgegenw&auml;rtige Kontrollmechanismen. &Uuml;ber Arbeitgeber, die ihre Angestellten verunsichern und &uuml;ber Hersteller der &Uuml;berwachungstechnik, die freim&uuml;tig erkl&auml;ren, wie sehr sie davon profitieren. Warum geben ausgerechnet die Bewohner des &bdquo;land of the free&ldquo; so bereitwillig ihre Privatsph&auml;re auf?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/dok5\/beyondprivacy100.html\">WDR<\/a><\/li>\n<li><strong>Spionage: 200 US-Geheimdienstler spionieren offiziell in Deutschland<\/strong><br>\nIn Deutschland sind mehr als 200 US-Agenten als Diplomaten akkreditiert und belauschen auch deutsche B&uuml;rger. Wie der SPIEGEL bei der Auswertung der Unterlagen von Edward Snowden feststellte, wusste die Bundesregierung davon &ndash; und half aktiv bei der Aussp&auml;hung.<br>\nIn Deutschland spionieren insgesamt mehr als 200 US-Agenten, die hier offiziell mit Diplomatenstatus akkreditiert sind. Hinzu kommen vermutlich mehrere Hundert Angestellte privater Firmen, die im Auftrag der National Security Agency (NSA) arbeiten. Wie der SPIEGEL in seiner j&uuml;ngsten Ausgabe berichtet, enth&auml;lt ein Vertrag zwischen dem US-Geheimdienst NSA und dem Bundesnachrichtendienst (BND) f&uuml;r die Kooperation am Lauschposten im bayerischen Bad Aibling eine Ausnahmeklausel zur Aussp&auml;hung von Deutschen. Das am 28. April 2002 unterzeichnete Memorandum of Agreement (MoA) ist sechs Seiten lang, hat einen Anhang von 74 Seiten und ist als &ldquo;streng geheim&rdquo; gestempelt. (Lesen Sie mehr zum Thema hier im aktuellen SPIEGEL.)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/mehr-als-200-us-geheimdienstler-spionieren-offiziell-in-deutschland-a-975285.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Terrorverd&auml;chtige: NSA nutzte Erkenntnisse aus Deutschland-Filiale f&uuml;r T&ouml;tungen<\/strong><br>\nEin geheimer NSA-Bericht soll nach SPIEGEL-Informationen &Uuml;berwachungserfolge am Standort Deutschland schildern. Die gesammelten Informationen seien demnach &ldquo;f&uuml;r die Festnahme oder T&ouml;tung von mehr als 40 Terroristen verantwortlich&rdquo; gewesen.<br>\nDie USA haben offenbar Daten, die von der Europazentrale der National Security Agency (NSA) in Deutschland abgefangen wurden, f&uuml;r die T&ouml;tung von Terrorverd&auml;chtigen genutzt. Das geht nach SPIEGEL-Informationen aus einem geheimen NSA-Bericht hervor, der die Erfolge der &Uuml;berwachung vom Standort Deutschland aus schildert. (Lesen Sie den kompletten Artikel hier im aktuellen SPIEGEL.)<br>\nIn dem Dokument, das aus dem Bestand des Whistleblowers Edward Snowden stammt, berichtet die NSA, dass die Geheimdienstf&uuml;hrung 2003 beschlossen habe, das Personal in Deutschland zu verst&auml;rken. Eine Gruppe von Analysten habe damit begonnen, nach Informationen &uuml;ber Terrorgruppen in Nordafrika zu suchen.<br>\nDie von Deutschland aus erlangten nachrichtendienstlichen Erkenntnisse seien &ldquo;f&uuml;r die Festnahme oder T&ouml;tung von mehr als 40 Terroristen verantwortlich&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Bericht der NSA vom Januar 2005. Diie Informationen h&auml;tten zum Erfolg des weltweiten &ldquo;Kriegs gegen den Terror&rdquo; und der US-Politik in Afrika beigetragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/nsa-erkenntnisse-aus-deutschland-halfen-offenbar-im-krieg-gegen-terror-a-975241.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Rede von Dr. Gauweiler an der Universit&auml;t der Bundeswehr Hamburg zum Thema &ldquo;Souver&auml;nit&auml;t, B&uuml;ndnisloyalit&auml;t und mehr Verantwortung in der Welt &ndash; Sinnhaftigkeit und Grenzen von Bundeswehreins&auml;tzen im Ausland&rdquo;<\/strong><br>\nvom 04. Juni 2014<br>\nWir m&uuml;ssen den &bdquo;Verteidigungsauftrag&ldquo; unserer Armee wieder vom Kopf auf die F&uuml;&szlig;e stellen. Das bedeutet nicht, dass wir unsere B&uuml;ndnisverpflichtungen innerhalb der NATO und unsere Rolle in der Welt ignorieren. Der Einsatz von mehr milit&auml;rischer Gewalt ist f&uuml;r Deutschland kein Mittel, mehr Verantwortung in der Welt zu &uuml;bernehmen. Die Umwidmung der Bundeswehr in eine<br>\nInterventionsarmee war ein Tabubruch, der mit dem historischen und verfassungspolitischen Motivation des Grundgesetzes nicht &uuml;bereinstimmt. W&uuml;rde Fehlentwicklung im Rahmen einer noch zu schaffenden EU-Armee wiederholt, w&auml;ren auch noch die Korrekturmechanismen des BVerfG ausgeschaltet. In diesem Fall w&auml;re die Bev&ouml;lkerung durch eine supranationale Organisation von einer nationalen Verfassungslage abgeschnitten, die ihr im Rechtsstaat der Bundesrepublik immer noch zur Verf&uuml;gung steht.<br>\nDie Verfasser des Grundgesetzes haben aus einer Anordnung der Alliierten von einst, das Recht<br>\nDeutschlands auf Selbstbeschr&auml;nkung in allen Bereichen des Milit&auml;rischen gemacht. Dieses Recht wurde zu einem Privileg und hat den Aufbau der Bundeswehr zu einer Verteidigungsarmee nicht behindert, sondern gef&ouml;rdert und veredelt.<br>\nWir sollten dieses Privileg nicht aufgeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.peter-gauweiler.de\/pdf\/reden\/Rede%2004.06.14.pdf\">Dr. Peter Gauweiler [PDF &ndash; 286 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Papst: Der Kapitalismus braucht den Krieg<\/strong><br>\nDas globale Wirtschaftssystem f&uuml;hrt zur &ldquo;Barbarei&rdquo;, es braucht den Krieg, und es stellt das Geld und nicht den Menschen in den Mittelpunkt. Papst Franziskus findet klare Worte &ndash; wieder einmal.<br>\nPapst Franziskus hat &ndash; nicht zum ersten Mal &ndash; das globale Wirtschaftssystem scharf kritisiert. Im November 2013 hatte er in einem Apostolischen Schreiben festgestellt: Diese Wirtschaft t&ouml;tet, das Geld muss dienen und nicht regieren. Es war eine flammende Programmschrift, die sich nicht nur an und gegen die Kirche, sondern auch gegen die Entwicklungen in Politik und Wirtschaft richtete. Jetzt legt er nach. In einem Interview mit der spanischen Tageszeitung &bdquo;La Vanguardia&ldquo; sagt er, &ldquo;ich glaube, wir leben in einem &ouml;konomischen System, das nicht gut ist&rdquo;. (&hellip;)<br>\nWeiter f&uuml;hrte der Papst aus, das derzeitige Wirtschaftssystem brauche &auml;hnlich wie alle gro&szlig;en Reiche der Geschichte zum &Uuml;berleben die Kriege. Da ein Weltkrieg unm&ouml;glich sei, f&uuml;hre man regionale Kriege. Durch die Produktion und die Herstellung von Waffen sanierten sich die gro&szlig;en Volkswirtschaften und opferten so Menschenleben zu F&uuml;&szlig;en des G&ouml;tzen Geld.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/franziskus-spricht-von-barbarei-papst-der-kapitalismus-braucht-den-krieg\/10040764.html?ajaxelementid=%23commentInput&amp;pageNumber=0\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Sollte es tats&auml;chlich so sein, dass ein &bdquo;normaler&ldquo; Menschenverstand mit ausreichend allgemeiner Erfahrung mehr &ouml;konomische Erkenntnisse liefert als uns die neoliberalen &Ouml;konomen glauben machen wollen?<\/em><br>\n<em>Ein erfolgreich abgeschlossenes Theologiestudium kann -oder muss- offenbar nicht so viel Schaden anrichten wie zahlreiche falsche Dogmen des Neoliberalismus. Und ganz offensichtlich hat der amtierende Papst den Kapitalismus und sein Wesen besser verstanden als unser derzeitiges Staatsoberhaupt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Britische Studie Krise hat 10.000 Selbstmorde verursacht<\/strong><br>\nDie Wirtschaftskrise in Europa und Nordamerika hat einer britischen Studie zufolge zu 10.000 zus&auml;tzlichen Selbstmorden gef&uuml;hrt. Die Forscher geben der Politik eine Mitschuld.<br>\nBritische Forscher haben die verheerenden Folgen der Wirtschaftskrise auf eine erschreckende Zahl gebracht: Die Krise in Europa und Nordamerika hat zu mehr als 10.000 zus&auml;tzlichen Selbstmorden gef&uuml;hrt. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Universit&auml;t Oxford und der London School of Hygiene &amp; Tropical Medicine, die im &bdquo;British Journal of Psychiatry&ldquo; erschienen ist. Die Forscher schreiben, dass die Zahl der Selbstmorde &bdquo;deutlich angestiegen&ldquo; sei &ndash; und dass dies zumindest teilweise vermeidbar gewesen w&auml;re.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/krise-hat-10-000-selbstmorde-verursacht-12991320.html\">FAZ<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.bbc.com\/news\/health-27796628\">BBC<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&ldquo;Die Mitte&rdquo; in der EU &ndash; ein gef&auml;hrliches Ideologiekartell in der Krise (Teil 2)<\/strong><br>\nDie umfassenden staatlichen Ausgabenk&uuml;rzungen und &bdquo;Reformen&ldquo; im Eilverfahren, die v.a. in den s&uuml;deurop&auml;ischen L&auml;ndern durchgef&uuml;hrt wurden, hatten nicht allein desastr&ouml;se soziale und gesundheitliche Auswirkungen &ndash; besonders in Griechenland k&ouml;nnen gro&szlig;e Teile der Bev&ouml;lkerung nicht einmal mehr die grundlegendsten Bed&uuml;rfnisse realisieren, die Gesundheit der Menschen hat sich aufgrund der K&uuml;rzungen massiv verschlechtert und drei Millionen Menschen sind ohne Krankenversicherung (27% der Bev&ouml;lkerung)3 &ndash; die verordneten K&uuml;rzungsma&szlig;nahmen haben die urspr&uuml;nglich von der Finanzkrise ausgehende Rezession, die aufgrund der mangelhaften Konstruktion der Eurozone4 in die Eurokrise &uuml;berging (mit Zinsexplosionen bei Staatsanleihen, bilateralen und multilateralen Krediten (EFSF\/ESM) und teilweise wirtschaftlicher Stagnation) schlie&szlig;lich in eine weitere und noch anhaltende Phase der Rezession und Depression (v.a. S&uuml;deuropa), Stagnation (nahezu alle anderen Eurol&auml;nder) und ein EU-weit deflation&auml;res Umfeld gef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.maskenfall.de\/?p=5518\">Maskenfall<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die niedrige Rente ist sicher<\/strong><br>\nF&uuml;r Bert R&uuml;rup war die private Altersvorsorge die L&ouml;sung. Jahrelang hat er daf&uuml;r geworben. Doch jetzt r&auml;umt selbst der Rentenexperte ein, dass die von ihm gepriesene Zusatzrente die Altersarmut nicht verhindern kann.<br>\nO-Ton Bert R&uuml;rup, ehemaliger Vorsitzender der R&uuml;rup-Kommission:<br>\n&lsquo;Das ist v&ouml;llig richtig. Und das ist eine der zuk&uuml;nftigen Aufgaben der Rentenpolitik, n&auml;mlich die Vermeidung von Altersarmut. Und die Vermeidung von Altersarmut kann nicht durch die kapitalgedeckte Systeme erfolgen, das ist eine genuin staatliche Aufgabe. Und da wird man sich was &uuml;berlegen m&uuml;ssen.&rsquo;<br>\nEine erstaunliche Antwort. Denn eigentlich sollte der Systemwechsel genau das auch vermeiden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDF\/zdfportal\/blob\/33585138\/1\/data.pdf\">ZDF Fornatal 21 [PDF &ndash; 52,1 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Reichtum war noch nie so nutzlos<\/strong><br>\nIn vielen L&auml;ndern entwickeln sich Reich und Arm auseinander. Doch ihr Lebensstandard n&auml;hert sich trotzdem an. Von Geld kann man sich nicht mehr so viel kaufen wie fr&uuml;her. Die neuen Klassenunterschiede entstehen durch Bildung. (&hellip;)<br>\nNat&uuml;rlich erleichtert ein gro&szlig;es Verm&ouml;gen seinem Besitzer auch heute noch das Leben und nimmt ihm viele Sorgen. Wer mit der eigenen Yacht durchs Mittelmeer segeln kann, der macht anders Urlaub als die Touristenmassen auf dem Aida-Schiff. Und trotzdem schrumpfen die Vorz&uuml;ge gro&szlig;en Reichtums von Jahrzehnt zu Jahrzehnt. &bdquo;Fr&uuml;her waren sie recht massiv&ldquo;, sagt der Mainzer Soziologe Stefan Hradil. &bdquo;Doch heute muss man nach handfesten Vorteilen schon suchen.&ldquo; Statt des Geldes r&uuml;ckt in den entwickelten L&auml;ndern ein anderer Unterschied zwischen den Schichten ins Zentrum: die Bildung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftswissen\/innovationen-verbreiten-sich-schneller-reichtum-wird-nutzlos-12988621.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.:<\/strong> Was f&uuml;r eine schiefe Mischung aus Naivit&auml;t und\/oder Zynimus, schief bzw. geradezu grotesk allein schon im Titel angesichts der, immerhin, klaren und klar gegenl&auml;ufigen Aussage am Ende:<\/em><br>\n<em>Doch es bleiben Unterschiede zwischen Oberschicht und Unterschicht, wie Soziologe Hradil betont. W&auml;hrend das Geld an Bedeutung verliert, werden Bildung und Lebensstil zum trennenden Element: &bdquo;Es kommt heute nicht mehr so sehr darauf an, ob man den Zugang zum Internet hat, sondern, was man damit macht.&ldquo; Gucken die Internetprofiteure online eine kostenlose Harvard-Vorlesung an, oder daddeln sie mit neuen Spielen herum? Darin sieht Hradil die eigentliche Gefahr: Mittel- und Oberschicht r&uuml;ckten dank ihrer guten Bildung n&auml;her zusammen, w&auml;hrend die Unterschicht immer weiter abgeh&auml;ngt werde. Tats&auml;chlich sind viele Unterschiede zwischen Reichen und Armen bei genauerer Betrachtung inzwischen weniger Fragen des Geldes, sondern mehr Fragen der Bildung und des Lebensstils &ndash; ob es um den Gesundheitszustand oder um die Bildungschancen der Kinder geht. <\/em><br>\n<em>Und was machen die Reichen heute mit ihrem Geld, das sie nicht mehr so dringend zur Verbesserung ihrer Lebensumst&auml;nde brauchen? Manche stecken es in Luxusmarken, mit denen sie sich wohler f&uuml;hlen. Deren Ums&auml;tze wachsen seit Jahrzehnten. Und sie geben das Geld f&uuml;r ihre Kinder aus. Am Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung sieht Gert Wagner einen neuen Trend zu Privatschulen. Auch Auslandsaufenthalte finanzierten die Reichen ihren Kindern. &bdquo;Am Ende geht es darum, den Kindern bessere Startbedingungen zu verschaffen.&ldquo;<\/em><br>\n<em>Kurz und b&uuml;ndig hierzu aus den Kommentaren:<\/em><br>\n<em>Sch&ouml;nes Ablenkungsman&ouml;ver&hellip; <\/em><br>\n<em>Reichtum bedeutet Machtaus&uuml;bung. Diese sp&uuml;ren wir jeden Tag, sich zunehmend verst&auml;rkend (Lohndr&uuml;ckung, Medienpropaganda, Kriegsvorbereitungen etc.).<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bericht des Bundesrechnungshofs an den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages nach &sect; 88 Abs. 2 BHO &uuml;ber &Ouml;ffentlich Private Partnerschaften (&Ouml;PP) als Beschaffungsvariante im Bundesfernstra&szlig;enbau<\/strong><br>\nDer Bundesrechnungshof hat in den vergangenen Jahren sieben &Ouml;PP-Projekte im Bundesfernstra&szlig;enbau gepr&uuml;ft&hellip;<br>\nIm Stra&szlig;enbau bestehen jedoch aufgrund des engen rechtlichen und technischen Rahmens kaum Innovationspotentiale, mit denen der Private in sp&uuml;rbaren Umfang Kosten gegen&uuml;ber der konventionellen Realisierung einsparen k&ouml;nnte. Dennoch wies das BMVI in seinen Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen f&uuml;r die<br>\n&Ouml;PP-Projekte Kostenvorteile von bis zu 40 % aus. Dies ist angesichts der dargestellten Rahmenbedingungen nicht plausibel.<br>\nVielmehr haben Berechnungen des Bundesrechnungshofs zu f&uuml;nf der sechs bereits vergebenen &Ouml;PP-Projekte ergeben, dass allein diese um insgesamt &uuml;ber 1,9 Mrd. Euro teurer sind, als es eine konventionelle Realisierung gewesen w&auml;re&hellip;<br>\nAuch gesamtwirtschaftliche Nutzeneffekte der &Ouml;PP-Variante, auf die sich das BMVI beruft, k&ouml;nnen diese Kostennachteile nicht ausgleichen. Dies gilt insbesondere, da die bei der konventionellen Variante zu erwartenden positiven Effekte der Mittelstandsf&ouml;rderung vom BMVI nicht ber&uuml;cksichtigt werden. Zudem &uuml;berzeugen die vom BMVI den Variantenvergleichen zugrunde gelegten Bauzeitunterschiede nicht&hellip;<br>\nDer Bundesrechnungshof ist der Auffassung, dass die bisherigen &Ouml;PP-Projekte unwirtschaftlich sind&hellip;<br>\nPersonelle und finanzielle Restriktionen der &ouml;ffentlichen Hand d&uuml;rfen nicht dazu f&uuml;hren, dass Bauma&szlig;nahmen bevorzugt im Wege von &Ouml;PP-Projekten realisiert werden. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass bei &Ouml;PP-Projekten die Koordinierungsleistungen des Privaten verg&uuml;tet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/140616_bericht_bundesrechnungshof_zu_oepp_im_fernstrassenbau.pdf\">Bundesrechnungshof [PDF &ndash; 1.2 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Deutsche Waffenschieberei<\/strong><br>\nDer Pr&auml;sident des Verfassungsgerichts beschwert sich: Biegt die Bundesregierung ihre Regeln f&uuml;r Waffenlieferungen je nach Tagesform?<br>\nWill die Bundesregierung das Bundesverfassungsgericht hinters Licht f&uuml;hren? Andreas Vo&szlig;kuhle, der Pr&auml;sident des Gerichts, hat im Verfahren um die Transparenz von R&uuml;stungsexporten offensichtlich diesen Verdacht und bittet die Regierung nun um Aufkl&auml;rung. Vo&szlig;kuhles Schreiben liegt der taz vor.<br>\nAnlass ist eine Organklage des Gr&uuml;nen-Abgeordneten Christian Str&ouml;bele, der sich in Karlsruhe gegen die nach seiner Ansicht mangelhafte Informationspolitik der Bundesregierung zur Genehmigung von Waffenexporten wendet. Mitte April fand in Karlsruhe die m&uuml;ndliche Verhandlung statt.<br>\nUmstritten war dabei vor allem, ob die Regierung den Bundestag auch &uuml;ber Vorabzusagen an Waffenhersteller informieren muss. Bevor die R&uuml;stungsschmieden sich auf langwierige Verhandlungen mit potenziellen K&auml;ufern einlassen, fragen sie n&auml;mlich den Bundessicherheitsrat, einen Ausschuss der Bundesregierung, ob der Export des Waffensystems in das fragliche Land &uuml;berhaupt genehmigungsf&auml;hig w&auml;re. Die Bundesregierung gibt dann entweder gr&uuml;nes Licht oder antwortet einfach nicht. Str&ouml;bele will nat&uuml;rlich wissen, wem die Regierung solche Vorabzusagen gibt. Doch die Regierung erkl&auml;rte, dass diese Zusagen ganz unverbindlich seien und deshalb dem Parlament nicht mitzuteilen sind.<br>\nGanz anders antwortete die Regierung im Mai aber dem Linken-Abgeordneten Jan van Aken, der wissen wollte, warum die Bundesregierung 2014 pl&ouml;tzlich so viele R&uuml;stungsexporte genehmigt. Hier hie&szlig; es nun, die Genehmigungen beruhten &bdquo;zum Teil auf rechtlich verbindlichen Exportzusagen der vorangegangenen Jahre&ldquo;. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) k&ouml;nne also nichts daf&uuml;r.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Streit-um-Ruestungsexporte\/!140338\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Stichwahlen in NRW: D&uuml;sseldorf an die SPD<\/strong><br>\nNRW In zahlreichen Kommunen Nordrhein-Westfalens hatten am Sonntag erneut Wahllokale ihre Pforten ge&ouml;ffnet. In Dortmund setzte sich Amtsinhaber Sierau knapp durch, in D&uuml;sseldorf konnte die SPD triumphieren. Die Wahlbeteiligung ist teilweise erschreckend gering.<br>\nNiedrige Wahlbeteiligung: Stichwahlen in NRW: D&uuml;sseldorf an die SPD &ndash; Ruhr Nachrichten &ndash; <a href=\"http:\/\/www.ruhrnachrichten.de\/nachrichten\/politik\/aktuelles_berichte\/Wahllokale-oeffnen-fuer-Stichwahlen;art29862,2392828#plx295706033%20\">Lesen Sie hier mehr<\/a>.\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Eine Wahlbeteiligung von nur 22,2% in der St&auml;dteregion Aachen oder von 30,9% in Dortmund bei den Stichwahlen ist ein dramatisches Warnsignal f&uuml;r die demokratische Kultur. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Schlechte Noten f&uuml;r die Lehrerinnen- und Lehrerbildung<\/strong><br>\n&bdquo;Der Beruf ist nicht attraktiv genug, es fehlen angemessene Karrierechancen, die Arbeitsbedingungen sind unzureichend&ldquo;, fasste Keller den Befund zusammen. Als Hauptgr&uuml;nde f&uuml;r das geringe Interesse der Studienanf&auml;ngerinnen und -anf&auml;nger an dem grunds&auml;tzlich weiterhin hoch angesehenen Beruf nennen die Befragten fehlende Aufstiegschancen und den harten Unterrichtsalltag. F&uuml;r 83 Prozent der Abiturientinnen und Abiturienten sind Aufstiegschancen f&uuml;r die Berufswahl ein Entscheidungsgrund, aber nur 28 Prozent denken, dass der Lehrerberuf diese bietet. Die Freude an der Arbeit ist mit 94 Prozent Zustimmung ein noch wichtiger Faktor f&uuml;r die Berufswahl, aber nur 59 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass das Lehrerdasein Spa&szlig; macht. (&hellip;)<br>\nNeben den vielen richtigen Erkenntnissen ziehen die Studienautoren laut Keller, der im Vorstand der Bildungsgewerkschaft f&uuml;r Lehrerbildung verantwortlich ist, allerdings auch falsche Schlussfolgerungen: &bdquo;Eine gr&ouml;&szlig;ere Selektivit&auml;t bei der Auswahl der Studienbewerber ist nicht der richtige Weg, um mehr junge Menschen f&uuml;r den Lehrerberuf zu begeistern. Stattdessen m&uuml;ssen die Hochschulen die Selbsteinsch&auml;tzungskompetenz der Studienbewerberinnen und -bewerber unterst&uuml;tzen und eine bessere individuelle Betreuung der Studierenden garantieren. &Uuml;ber ihre &sbquo;Qualit&auml;tsoffensive Lehrerbildung&lsquo; hinaus m&uuml;ssen Bund und L&auml;nder daher auch f&uuml;r eine bessere Grundfinanzierung der Hochschulen sorgen.<br>\nEine Absage erteilte Keller auch Forderungen nach gr&ouml;&szlig;eren Hierarchien in der Lehrerschaft: &bdquo;Wir brauchen weder &sbquo;Oberlehrer&lsquo; noch &sbquo;Unterrichtsassistenten&lsquo;, sondern bessere Arbeits- und Besch&auml;ftigungsbedingungen f&uuml;r alle Lehrerinnen und Lehrer.&ldquo; An Stelle von &bdquo;Unterrichtsassistenten&ldquo;, wie es der Hochschul-Bildungs-Report vorschl&auml;gt, sollte laut Keller die Forderung nach Team-Teaching und multiprofessionellen Teams an den Schulen gro&szlig; geschrieben werden; Lehrkr&auml;fte, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Psychologinnen und Psychologen sollten den Schulalltag gemeinsam gestalten, verdeutlichte der stellvertretende Vorsitzende der GEW. &bdquo;Daf&uuml;r sind die Praxisanteile und die Verkn&uuml;pfung von Theorie und Praxis im Studium genauso wichtig wie die St&auml;rkung der Fort- und Weiterbildung.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gew.de\/Schlechte_Noten_fuer_die_Lehrerinnen-_und_Lehrerbildung.html\">GEW<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>NRW-Hochschulgesetz: Geheimhaltung statt Transparenz<\/strong><br>\nUnternehmen bestellen Studien, engagieren Professor\/innen und gr&uuml;nden Institute, die in ihrem Auftrag forschen. Trotz anders lautender Versprechen will die NRW-Landesregierung die Kooperation von Hochschulen mit der Industrie nun doch im Dunkeln belassen. Eine &ouml;ffentliche Diskussion &uuml;ber die Ziele universit&auml;rer Forschung wird dadurch verhindert. Am Mittwoch findet am D&uuml;sseldorfer Landtag eine Protestaktion statt.<br>\nDie Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) kritisiert das Einknicken der NRW-Landesregierung vor den Drohungen der Wirtschaftsverb&auml;nde. Auch k&uuml;nftig soll nach den Pl&auml;nen des Wissenschaftsministeriums die Zusammenarbeit von Universit&auml;ten mit der Industrie weitgehend geheim bleiben.<br>\nDer urspr&uuml;ngliche Entwurf des neuen Hochschulgesetzes hatte vorgesehen, zumindest die Inhalte, den finanziellen Umfang und die an den Drittmittelprojekten beteiligten Akteure vorab offenzulegen. Die Landesregierung gab jedoch dem Druck der Industrie nach und schw&auml;chte den entsprechenden Passus ab: Die &Ouml;ffentlichkeit soll nun erst im Nachhinein informiert werden; Art und Umfang der Offenlegung bleiben im Ermessen von Hochschulen und Unternehmen.<br>\nDie DGB-Jugend sowie studentische Gruppen rufen zu einer Protestaktion auf. Treffpunkt: Mittwoch, 18.6., 12 Uhr vor dem Landtag NRW in D&uuml;sseldorf<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cbgnetwork.org\/5687.html\">CBG Uni Kooperationen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Nachruf auf Reinfried Pohl: Deutschlands bester Verk&auml;ufer<\/strong><br>\nEr gr&uuml;ndete mit der DVAG Deutschlands gr&ouml;&szlig;ten Finanzvertrieb und verdiente ein Milliardenverm&ouml;gen. Jetzt ist Reinfried Pohl im Alter von 86 Jahren gestorben. Sein legend&auml;res Motivationssystem war von der Ostfront inspiriert.<br>\nSicher, das Bundesverdienstkreuz war ganz nett, ebenso die Ehrendoktorw&uuml;rden, und die gesch&auml;tzt 2,85 Milliarden Euro Verm&ouml;gen erleichterten den Alltag schon ungemein. Doch wenn es ein Wort gibt, das Leben, Streben und Ziel von Reinfried Pohl, des am Donnerstag an Herzversagen verstorbenen Gr&uuml;nders der &ldquo;Deutschen Verm&ouml;gensberatung AG&rdquo; (DVAG), auf den Punkt bringt, dann ist es dieses: Respekt. Sein gr&ouml;&szlig;ter Wunsch sei es, betonte der Finanzunternehmer oft, das Wort &ldquo;Kloppertruppe&rdquo; nicht mehr h&ouml;ren zu m&uuml;ssen. [&hellip;]<br>\nDen schlichten Produkten stellt der Unternehmer ein Arsenal ebenfalls nicht &uuml;berkomplexer Claims zur Seite: &ldquo;Fr&uuml;her an sp&auml;ter denken&rdquo; oder &ldquo;Menschen brauchen Menschen&rdquo;. Und hat damit Erfolg: Die DVAG steigt auf zu Deutschlands gr&ouml;&szlig;tem eigenst&auml;ndigem Finanzvertrieb.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/nachruf-reinfried-pohl-die-erfogsgeheimnisse-des-dvag-gruender-a-975101.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Es ist unglaublich, was sich SPON (oder MM) erlaubt. Die Kommentare sprechen f&uuml;r sich!<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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