{"id":2207,"date":"2007-03-26T08:55:44","date_gmt":"2007-03-26T07:55:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2207"},"modified":"2007-03-26T08:55:44","modified_gmt":"2007-03-26T07:55:44","slug":"hinweise-des-tages-356","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2207","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Unternehmensteuerreform: Das Volk saniert die Staatsfinanzen &ndash; der Finanzminister die Konzerne<\/strong><br>\nDie Richtung, die der SPD-Finanzminister vorgibt, ist nicht nur in diesem oder jenem Detail, sondern von Grund auf falsch. Selbst wenn die Unternehmenssteuern auf Bagatellgr&ouml;&szlig;en sinken, werden neue Produktionsanlagen und damit Arbeitspl&auml;tze nur entstehen, wenn die Produkte auch abgesetzt werden k&ouml;nnen. Denn die seit Jahresbeginn auf 19 Prozent erh&ouml;hte Mehrwertsteuer wird quasi gleich weiter gereicht. In keinem anderen Land Europas ist die Kluft zwischen Steuers&auml;tzen und wirklicher Zahlung an die Finanz&auml;mter so gro&szlig;. Noch absurder ist Steinbr&uuml;cks zweites Argument. Niedrigere Steuern f&uuml;r die Unternehmen w&uuml;rden Investitionen anregen. Wenn es diese Wirkung wirklich g&auml;be, h&auml;tte es in den Schr&ouml;der-Jahren ein wahres Feuerwerk der Investitionen geben m&uuml;ssen.<br>\nMit der sog. &bdquo;Abgeltungssteuer&ldquo; verkommt der &bdquo;handlungsf&auml;hige Staat&ldquo; zur steuerlichen Selbstverwaltung der oberen Zehntausend. Dass im Gegenzug bei denen, die nichts haben, sch&auml;rfste Kontrollen von Konten und Schlafzimmern notwendig sind, ist wohl als Beitrag zur gesellschaftlichen Balance zu verstehen. Von Barbara H&ouml;ll und Hans Thie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2007\/12\/07120601.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Heiner Flassbeck: Der Sachverst&auml;ndigenrat hat in seinem Gutachten zu den Grenzen der deutschen Staatsverschuldung einen kapitalen Fehler gemacht.<\/strong><br>\n&Uuml;bersteigt die Wachstumsrate einer Volkswirtschaft den Zinssatz, ist eine Kreditfinanzierung &ouml;ffentlicher Ausgaben auch nach Meinung des SVR unproblematisch, weil sich dann auch ohne Steuererh&ouml;hungen ein Anstieg der Schuldenstandsquote vermeiden l&auml;sst. Die Zinslast wird aus der staatlichen Teilhabe am Wachstum finanziert. Weil in Deutschland der Zins systematisch h&ouml;her als in den USA ist, m&uuml;sse der Staat hier weit zur&uuml;ckhaltender mit seiner Schuldenpolitik sein als der amerikanische.<br>\nDiese Schlussfolgerung ist absurd und f&uuml;hrt die Finanzpolitik in die Irre. Die sogenannten Weisen h&auml;tten an dieser Stelle n&auml;mlich eine ganz andere Frage stellen m&uuml;ssen, um zu einer f&uuml;r die gesamte Wirtschaftspolitik relevanten Schlussfolgerung zu gelangen: Was muss und kann der Staat in einer Volkswirtschaft tun, in der der Zins dauerhaft zu hoch ist?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/wirtschaftswunder\/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=314&amp;blogId=16\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Thomas Fricke: F&uuml;r eine neue Agenda 2010<\/strong><br>\nFraglich ist selbst, ob es sich lohnt, so viel Eifer und Milliarden f&uuml;rs Herumreformieren an den Unternehmenssteuern einzusetzen. Den Firmen ging es im gesamtwirtschaftlichen Ma&szlig;stab seit Jahrzehnten nicht so gut wie heute. Da wird nach aller &ouml;konomischer Gesetzm&auml;&szlig;igkeit jede zus&auml;tzliche Besserung nur noch unterdurchschnittlich viel bringen. Und es ist nicht einmal garantiert, dass nach der geplanten Senkung der Steuers&auml;tze so viele Firmen mehr nach Deutschland kommen. Es gibt kaum empirische Belege daf&uuml;r, dass ein toller Steuersatz systematisch Investoren anzieht. Die Slowaken haben seit Einf&uuml;hrung ihrer Flat Tax 2004 keinen einzigen neuen deutschen Gro&szlig;investor ins Land gelockt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/wirtschaftswunder\/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=315&amp;blogId=10\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ob aber eine weitere Senkung der Beitr&auml;ge der Arbeitslosenversicherung etwas br&auml;chte, ist wohl das Geheimnis von Fricke.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>REITs &ndash; gegen die deutsche Rechtstradition<\/strong><br>\nDer Bundestag beschlie&szlig;t heute REITs  (Immobilienfonds auf Aktienbasis). Unternehmen erhalten damit ein weiteres gigantisches Steuergeschenk, sagt Thomas Eigenthaler. Der Leiter des Finanzamtes Stuttgart rechnet mit EU-Protest.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2007\/03\/23\/a0163.1\/text\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Besonders apart ist dieser Abschnitt des Interviews: &bdquo;Wir erfahren gar nicht, welcher Anleger wie viel Dividende erhalten hat. Das muss der Anteilseigner freiwillig in seiner Steuererkl&auml;rung angeben. Denn das Gesetz sieht keine Kontrollmitteilungen an das Finanzamt vor. Man vertraut also auf die Steuerehrlichkeit der Anleger. Das ist sehr seltsam, denn bei anderen Bev&ouml;lkerungsgruppen ist der Gesetzgeber nicht so gutgl&auml;ubig: Bei den Rentnern, zum Beispiel, sollen bald Kontrollmitteilungen ans Finanzamt gehen.&ldquo; <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Interview mit Oskar Lafontaine: Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom<\/strong><br>\n&bdquo;Wir sind bereits erfolgreich. Dass 69 SPD-Abgeordnete gegen die Entsendung der &ldquo;Tornados&rdquo; nach Afghanistan gestimmt haben, dass die CDU &uuml;ber die Verl&auml;ngerung des Arbeitslosengeldes I redet, dass die Gr&uuml;nen &uuml;ber eine Revision von Hartz IV nachdenken, dass selbst Westerwelle das Wort &ldquo;soziale Gerechtigkeit&rdquo; in den Mund nimmt &ndash; das w&auml;re ohne uns nie passiert, auch wenn die anderen Parteien das bestreiten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2007\/03\/23\/a0144.1\/textdruck\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Betriebsrat darf bei Ein-Euro-Jobbern mitreden<\/strong><br>\nAls &laquo;gro&szlig;en Erfolg&raquo; hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Mitbestimmung bei so genannten Ein-Euro-Jobs gewertet. Personalr&auml;te w&uuml;rden sehr genau darauf achten, dass keine regul&auml;ren Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse abgebaut und durch die so genannten Arbeitsgelegenheiten ersetzt w&uuml;rden, kommentierte der stellvertretende Gewerkschaftsvorsitzende Gerd Herzberg in Berlin den Spruch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.netzeitung.de\/arbeitundberuf\/593030.html\">Netzzeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>IAQ: Zeitarbeit boomt<\/strong><br>\n2006 waren bundesweit 600.000 Zeitarbeitskr&auml;fte besch&auml;ftigt und damit fast doppelt so viele wie im Jahr 2003. F&uuml;r dieses Jahr erwarten Branchenkenner weitere 20 Prozent Jobwachstum. Verursacher ist nur zum Teil der Konjunkturaufschwung. Ein weiterer Grund ist, dass die Politik vor drei Jahren Schleusen ge&ouml;ffnet hat mit der Lockerung des Arbeitnehmer&uuml;berlassungsgesetzes. Es f&ouml;rdert die Ausweitung Niedrigl&ouml;hnen und setzt das Lohnniveau insgesamt unter Druck, stellt das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universit&auml;t Duisburg-Essen fest.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.innovations-report.de\/html\/berichte\/wirtschaft_finanzen\/bericht-81235.html\">innovations report<\/a><\/li>\n<li><strong>Die magische Zahl 25<\/strong><br>\nAusl&auml;ndische Pensionsfonds machen Druck: Deutschlands Konzerne m&uuml;ssen noch mehr auf Rendite getrimmt werden. Nur so reichen die Dividendeneinnahmen der Fonds, damit deren eigene Rentenzahlungen sicher bleiben &ndash; im Ausland. Jetzt aber geht das Renditerennen in die n&auml;chste Runde. Noch m&uuml;ssen sich deutsche Konzerne und ihre Angestellten krumm machen, um die Renditeforderungen ausl&auml;ndischer Pensionsfonds zu stemmen. Bald aber m&uuml;ssten die Belegschaften der Dax-Unternehmen f&uuml;rchten, auch noch f&uuml;r die Rentenanspr&uuml;che deutscher Betriebsrentner profitabler werden zu m&uuml;ssen. Und umgekehrt werden deutsche Betriebsrentenmanager amerikanischen Firmenlenkern auf die F&uuml;&szlig;e treten, ebenfalls mehr aus ihren Unternehmen herauszuholen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/geld\/artikel\/0,2828,473411,00.html\">Manager Magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das Manager Magazin verliert kein Wort dar&uuml;ber, dass eine Rendite von 25% auf Dauer unm&ouml;glich ist.<br>\nAuch daran, dass die Renditeanspr&uuml;che immer h&ouml;her geschraubt werden, soll also die Raffgier der Rentner schuld sein. Wenn das so w&auml;re, w&uuml;rde es sich dabei um eine paradoxe Folge der kapitalgedeckten Altersvorsorge handeln. Die Rentner sind also die wahren &bdquo;Heuschrecken&ldquo; und beuten die Erwerbst&auml;tigen aus?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Zum 50. Jahrestag der Europ&auml;ischen Union<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Wissenschaftlicher Attac-Beirat gegen Marktradikalit&auml;t und Militarismus<\/strong><br>\nDer Wissenschaftliche Beirat von Attac Deutschland nimmt den 50. Geburtstag der Europ&auml;ischen Union zum Anlass und ruft zu einer &ouml;ffentlichen Diskussion der Europapolitik auf. Im Mittelpunkt sollten die zwei Ziele stehen, die seit der Gr&uuml;ndung zentral sind: die Sicherung von Frieden und allgemeinem Wohlstand.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/070324_eu_beirat.pdf\">ATTAC [PDF &ndash; 40KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>EU-Staaten eint nur die Kritik<\/strong><br>\nDie &ldquo;europ&auml;ische Familie&rdquo; ist also zerstritten wie selten. Einig sind sich aber alle in ihrer Kritik am Gastgeber Deutschland. Schon die geplante Einf&uuml;hrung in die Erkl&auml;rung &ndash; &ldquo;Wir, die V&ouml;lker Europas&rdquo; &ndash; f&uuml;hrte zu sp&ouml;ttischen Reaktionen. Die V&ouml;lker Europas h&auml;tten wohl wenig zu schaffen mit einer Erkl&auml;rung, die als geheime Verschlusssache behandelt werde und nur von den Pr&auml;sidenten der Institutionen Rat, Parlament und Kommission unterzeichnet werden solle, kritisierten Diplomaten in Br&uuml;ssel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2007\/03\/23\/a0105.1\/textdruck\">taz<\/a> <\/li>\n<li><strong>Interview mit J&uuml;rgen Habermas<\/strong><br>\nVon den Beitrittsl&auml;ndern einmal ganz abgesehen, ziehen Gro&szlig;britannien und das eine oder andere skandinavische Land in die eine Richtung, die Gr&uuml;ndungstaaten und Spanien in die andere Richtung. Die Einigung &uuml;ber grunds&auml;tzliche Klimaschutzziele in Br&uuml;ssel, die erst noch operationalisiert werden m&uuml;ssen, ist als Erfolg von Angelika Merkel gefeiert worden. Aber war das wirklich mehr als ein Ausweichman&ouml;ver vor der eigentlichen Auseinandersetzung?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/print.perlentaucher.de\/artikel\/3795.html\">perlentaucher<\/a><\/li>\n<li><strong>J&ouml;rg Huffschmid Eine europ&auml;ische Verfassung ist nicht vorrangig<\/strong><br>\nDie EU muss dem vorherrschenden Modell des Neoliberalismus vor allem praktisch entgegentreten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/standpunkte_aus_der_zeitung\/?em_cnt=1101756%20\">FR<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Kritischer Journalismus im Jahre 2007: Werbung positiv unterst&uuml;tzen<\/strong><br>\nDie  gro&szlig;en Zeitungen nehmen es mit der Trennung von Information und Werbung h&auml;ufig nicht so genau, zumindest nicht in den h&auml;ufig extern produzierte Verlagsbeilagen. Auf den ersten Blick ist kaum erkennbar, was eine fremd- oder eigenproduzierte Beilage, was noch redaktioneller Teil und was Public Relations oder Werbung ist. Auf den zweiten Blick merken viele Leser schnell, ob sich unter den zehn Artikeln acht PR-Beitr&auml;ge finden oder zwei PR-Beitr&auml;ge acht journalistischen Beitr&auml;gen gegen&uuml;berstehen.<br>\nSicher ist, dass sich der Zeitungswissenschafter Emil Dovifat heute angesichts vieler Themenbeilagen im Grab umdrehen w&uuml;rde. Die Beilage ist &laquo;stets als Teil der Zeitung anzusehen. Mit Recht stellt der fachkundige Leser an die Beilage h&ouml;here Wertforderungen als an Nachrichten und Beitr&auml;ge im allgemeinen Teil&raquo;, bemerkte er 1940. Auch wenn man von solchen Massst&auml;ben weit entfernt ist, k&ouml;nnten Themenbeilagen ein guter Ausgangspunkt sein, um zu diskutieren, wo Journalismus endet und PR beginnt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/2007\/03\/23\/em\/articleEZ4CE.print.html\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Von PR infiltriert<\/strong><br>\nIn zahlreichen privaten und &ouml;ffentlichen Radioprogrammen gibt es verdeckte Werbung. Oftmals werden so genannte Audio-PR-Beitr&auml;ge ausgestrahlt, ohne dass sie zuvor journalistisch bearbeitet oder relativiert worden w&auml;ren. Die Einflussnahme von Public Relations auf den Journalismus geht damit weit &uuml;ber eine Festlegung von Themen und Inhalten hinaus. Das ist das Ergebnis einer Studie &uuml;ber &ldquo;Public Relations und werbliche Erscheinungsformen im Radio&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lfm-nrw.de\/presse\/index.php3?id=523\">Landesanstalt f&uuml;r Medien Nordrhein-Westfalen<\/a><\/li>\n<li><strong>Nur die Mutter z&auml;hlt<\/strong><br>\nUrsula von der Leyen setzt bei den fehlenden Krippenpl&auml;tzen nun auf Tagesm&uuml;tter. Sie sollen die Finanzierung der Kinderbetreuung sichern. Sieht so der neue &ldquo;konservative Feminismus&rdquo; aus?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2007\/03\/23\/a0142.1\/textdruck\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Gentechnik: &ldquo;Der Zeitraum der Tests ist zu kurz&rdquo;  <\/strong><br>\nDer Gentech-Mais MON 863 der Firma Monsanto k&ouml;nne nicht als sicher angesehen werden, so der franz&ouml;sische Forscher Gilles-Eric S&eacute;ralini. Obwohl er die Risiken von gentechnisch ver&auml;nderten Pflanzen wissenschaftlich zu beweisen sucht, ist seine Botschaft doch eine andere: Er prangert das Zulassungsverfahren in der EU als l&uuml;ckenhaft an. Denn der Mais, den er sich vorkn&ouml;pfte, ist in der EU seit Januar 2006 als Futter- und Lebensmittel zugelassen &ndash; will hei&szlig;en, laut Gesetz m&uuml;sste er eigentlich sicher sein. Daf&uuml;r gibt es eine Erkl&auml;rung: In dem transgenen Mais MON 863 wird in hoher Konzentration ein k&uuml;nstliches Insektengift mit dem K&uuml;rzel Cry3Bb1 gebildet, das die Pflanze gegen den Maiswurzelbohrer resistent macht. Diese Substanz wurde laut S&eacute;ralini jedoch nie auf ihre Wirkung im K&ouml;rper untersucht. Als Pflanzenschutzmittel jedoch w&uuml;rde Cry3Bb1 viel intensiver gepr&uuml;ft, als es beim transgenen Mais geschehen ist.Spritzmittel m&uuml;ssen generell in zweij&auml;hrigen F&uuml;tterungsversuchen bei Tieren getestet werden. Dadurch sollen Langzeiteffekte wie etwa die Sch&auml;digung der Jungtiere oder das Entstehen von Krebs ausgeschlossen werden. Bei der Zulassung von gentechnisch ver&auml;ndertem Saatgut sind solche Tests nicht vorgesehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vdi-nachrichten.com\/vdi-nachrichten\/aktuelle_ausgabe\/akt_ausg_detail.asp?source=rubrik&amp;cat=1&amp;id=32310\">VDI-Nachrichten<\/a><\/li>\n<li><strong>Horst K&ouml;hler &ndash; Mann ohne Eigenschaften<\/strong><br>\nEine neue Biografie &uuml;ber Bundespr&auml;sident Horst K&ouml;hler zeichnet das Bild eines unpolitischen Menschen, der sich nicht von &ouml;konomisch-administrativen Denkstrukturen trennen kann. Ein Technokrat, der zum Pr&auml;sidenten gemacht wurde und eigentlich f&uuml;r das Amt nicht geeignet ist, behauptet Autor Gerd Langguth.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/koepfe\/:Horst%20K%F6hler%20Mann%20Eigenschaften\/177467.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Willk&uuml;r in rechtsfreien R&auml;umen<\/strong><br>\nWissenschaftler und Journalisten berichten, dass die Menschenrechte alter und kranker Menschen systematisch und allt&auml;glich mit F&uuml;&szlig;en getreten werden. Unabh&auml;ngige und demokratisch verankerte Kontrollstrukturen k&ouml;nnten zum ihrem Schutz beitragen. Helmut Poll&auml;hne beklagt im Namen des &ldquo;Komitee f&uuml;r Grundrechte und Demokratie&rdquo;, dass Deutschland drauf und dran ist, &ldquo;die Chance zum Aufbau eines unabh&auml;ngigen Kontrollsystems zu verspielen, wenn nicht gezielt zu hintertreiben&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=10666\">Neue Rheinische Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Irak &ndash; Labor des instabilen Nahen Ostens<\/strong><br>\nVier Jahre nach dem amerikanischen Angriff auf den Irak zeigt sich, dass die Intervention unerw&uuml;nschte Geister geweckt hat, die nun die ganze Region heimsuchen. Statt der demokratischen Ordnung geben islamistische Modelle, Nostalgie f&uuml;r die Diktatur und die Gewalt von eingewanderten Jihad-K&auml;mpfern den Ton an. Dank der Unf&auml;higkeit der Amerikaner, die Guerilla nachhaltig zu unterdr&uuml;cken, hat die Kaida in weiten muslimischen Kreisen eine neue Strahlungskraft und bedeutendes Ansehen gewonnen. Und die Sicherheitsdienste mancher arabischer Staaten zittern schon heute vor dem Tag, an dem diese kampferprobten und ideologisch hartgesottenen Veteranen heimkehren und im eigenen Land den Jihad veranstalten wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/2007\/03\/23\/al\/articleF197U.print.html\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Good morning, Iraq <\/strong><br>\nEs hei&szlig;t, dieser Krieg k&ouml;nnte Amerikas zweites Vietnam werden. Das ist falsch: Er wird schlimmer. Der Milit&auml;rhistoriker Dietmar Herz reiste die SZ einen Monat lang durch ein zerm&uuml;rbtes Land.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/sz-magazin.sueddeutsche.de\/index.php?id=110&amp;tx_ttnews[tt_news]=2591&amp;type=98\">SZ &ndash; Teil 1<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/sz-magazin.sueddeutsche.de\/index.php?id=110&amp;tx_ttnews[tt_news]=2589&amp;type=98\">SZ &ndash; Teil 2<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Besonders interessant ist das folgende Zitat aus dem Jahr 1999 von Ex-Pr&auml;sident George Bush senior &uuml;ber den Zweiten Golfkrieg (1990 bis 1991): &bdquo;W&auml;ren wir nach Bagdad hineingegangen &ndash; wir h&auml;tten es gekonnt. Und dann? Welcher Sergeant, welcher Grenadier h&auml;tte sich in Lebensgefahr begeben sollen, um in einem st&auml;dtischen Guerillakrieg in einer vielleicht fruchtlosen Jagd den am besten gesicherten Diktator der Welt zu finden? Sein Leben h&auml;tte in meiner Hand als Oberbefehlshaber gelegen, weil ich mich unilateral &uuml;ber internationales Recht hinweggesetzt h&auml;tte, &uuml;ber den festgelegten Kampfauftrag, und gesagt h&auml;tte, wir zeigen ihnen, was f&uuml;r Machos wir sind?&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2207","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2207","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2207"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2207\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2207"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2207"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2207"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}