{"id":22156,"date":"2014-06-26T08:35:30","date_gmt":"2014-06-26T06:35:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22156"},"modified":"2014-06-26T08:35:30","modified_gmt":"2014-06-26T06:35:30","slug":"hinweise-des-tages-2155","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22156","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22156#h01\">UNICEF-Report 2014 &ndash; Jedes Kind hat Rechte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22156#h02\">Paul: ISIS emboldened after US armed its allies in Syria<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22156#h03\">The Fog Machine of War<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22156#h04\">Die &Auml;ra der Drohnen (VII)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22156#h05\">Oppermann vergleicht Kritik an Gauck mit Nazi-Hetze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22156#h06\">Die Methode Bahn &ndash; Preise rauf, Angebote runter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22156#h07\">Amazon gegen Verlage: B&uuml;cherkrieg in Amerika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22156#h08\">Vor 30 Jahren: Einstieg in die 35-Stunden Woche nach wochenlangem Streik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22156#h09\">Verleger setzen Sozialrabatt f&uuml;r Mindestlohn durch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22156#h10\">Daseinsvorsorge &ndash; Oberstes Gebot f&uuml;r jede Kommunalreform<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22156#h11\">Es geht um den Ruf der bayerischen Justiz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22156#h12\">Koalition ist sauer auf HSK-Chefs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22156#h13\">Erfolge beim Bologna-Prozess<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22156#h14\">Kaum Anstieg bei Deutschlandstipendium<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22156#h15\">New Yorker Richter ist Argentiniens letzte Chance<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22156#h16\">&laquo;No-Fly&raquo;-Liste unhaltbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22156#h17\">Terrorurteil gegen Journalisten in Kairo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22156#h18\">Die Enkelz &uuml;berholen rechts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22156#h19\">Konsumklima in Deutschland bessert sich weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22156#h20\">Das Letzte: &bdquo;Immer noch 63 Prozent Putin-Versteher!&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22156&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>UNICEF-Report 2014 &ndash; Jedes Kind hat Rechte<\/strong><br>\nAusgrenzung und Gewalt z&auml;hlen nach Einsch&auml;tzung von UNICEF zu den gr&ouml;&szlig;ten Herausforderungen bei der Verwirklichung der Kinderrechte.<br>\nSo konnten seit der Verabschiedung der UN-Konvention &uuml;ber die Rechte des Kindes am 20.11.1989 zwar weltweit die Kindersterblichkeit halbiert und der Anteil arbeitender Kinder um ein Drittel reduziert werden.<br>\nDoch gerade die &auml;rmsten Kinder sind von sozialen und medizinischen Fortschritten oftmals ausgeschlossen &ndash; in reichen wie in armen L&auml;ndern. Insbesondere die Pr&auml;vention von Gewalt und Hilfen f&uuml;r benachteiligte Kinder m&uuml;ssen verbessert werden.<br>\nEin Vierteljahrhundert nach ihrer Verabschiedung m&uuml;ssen Regierungen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft mehr tun, um die Rechte eines jeden Kindes auf &Uuml;berleben, Entwicklung, Schutz und Beteiligung auch f&uuml;r benachteiligte Kinder zu garantieren. Schwere Kinderrechtsverletzungen wie Kinderarbeit, sexuelle Ausbeutung und Diskriminierung d&uuml;rfen nicht hingenommen werden.<br>\nDas Wohlergehen von Kindern muss endlich zum Ma&szlig;stab f&uuml;r sozialen Fortschritt und die Zukunftsf&auml;higkeit eines Landes gemacht werden. Dazu haben sich weltweit praktisch alle Staaten mit ihrer Unterschrift unter die UN-Kinderrechtskonvention verpflichtet.<br>\nWir fordern: Kinderrechte f&uuml;r jedes Kind verwirklichen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.unicef.de\/report2014\">UNICEF-Report 2014<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Paul: ISIS emboldened after US armed its allies in Syria<\/strong><br>\nSen. Rand Paul (R-Ky.) said Sunday that the Sunni militants taking over Iraq have quickly gained power because the United States armed their allies in Syria.<br>\n&ldquo;I think we have to understand first how we got here,&rdquo; he said on CNN&rsquo;s &ldquo;State of the Union.&rdquo; &ldquo;I think one of the reasons why ISIS has been emboldened is because we have been arming their allies. We have been allied with ISIS in Syria.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/thehill.com\/policy\/international\/210168-us-has-been-arming-isis-in-syria-sen-paul-claims\">The Hill<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>The Fog Machine of War<\/strong><br>\nChelsea Manning on the U.S. Military and Media Freedom<br>\nAs Iraq erupts in civil war and America again contemplates intervention, that unfinished business should give new urgency to the question of how the United States military controlled the media coverage of its long involvement there and in Afghanistan. I believe that the current limits on press freedom and excessive government secrecy make it impossible for Americans to grasp fully what is happening in the wars we finance.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2014\/06\/15\/opinion\/sunday\/chelsea-manning-the-us-militarys-campaign-against-media-freedom.html\">The New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die &Auml;ra der Drohnen (VII)<\/strong><br>\nDie katholische Milit&auml;rseelsorge der Bundeswehr wirbt f&uuml;r die Beschaffung und den Einsatz von Kampfdrohnen. Die Institution unterh&auml;lt ein &ldquo;Zentrum f&uuml;r ethische Bildung in den Streitkr&auml;ften&rdquo; (ZEBIS), das vor kurzem ein &ldquo;E-Journal&rdquo; zum Thema im Internet freigeschaltet hat. Dort finden sich fast ausschlie&szlig;lich Beitr&auml;ge von Wissenschaftlern und Offizieren, die die Kriegsf&uuml;hrung mittels bewaffneter Unmanned Aerial Systems (UAS) unterst&uuml;tzen. Besonders hervorgehoben werden dabei zwei &ldquo;Vorteile&rdquo; des Einsatzes von UAS: Zum einen seien diese aufgrund der ihnen attestierten &ldquo;Pr&auml;zision&rdquo; geeignet, als &ldquo;Kollateralsch&auml;den&rdquo; bezeichnete zivile Todesopfer zu vermeiden. Zum anderen k&ouml;nnten Drohnen die Gef&auml;hrdung der eigenen Soldaten minimieren, da sie aus gro&szlig;er Distanz gesteuert werden. Ein Luftwaffengeneral der Bundeswehr bezeichnet die Gegner von UAS sogar als &ldquo;unmoralisch&rdquo; und &ldquo;zynisch&rdquo; und wirft ihnen vor, die k&auml;mpfende Truppe bewusst unn&ouml;tigen Risiken auszusetzen. Thematisiert wird au&szlig;erdem der Befund, dass Milit&auml;rs, die Drohnen lenken, aufgrund der von ihnen zu verantwortenden Gewalttaten psychisch erkranken. Als &ldquo;Gegenstrategien&rdquo; empfehlen die Autoren des katholischen Internetportals unter anderem das systematische &ldquo;Trainieren&rdquo; seelischer &ldquo;Widerstandsf&auml;higkeit&rdquo; &ndash; sowie die Behandlung mit Psychopharmaka.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58897\">German-Foreign-Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Oppermann vergleicht Kritik an Gauck mit Nazi-Hetze<\/strong><br>\nThomas Oppermann hat die Generaldebatte im Bundestag f&uuml;r eine Abrechnung mit der Linkspartei genutzt. Die &Auml;u&szlig;erungen des Brandenburger Landtagsabgeordneten Norbert M&uuml;ller, der Bundespr&auml;sident Gauck als &ldquo;widerlichen Kriegshetzer&rdquo; bezeichnet hatte, seien eine &ldquo;unglaubliche Schm&auml;hkritik&rdquo;. Die SPD reagiere sensibel auf solche Angriffe gegen Staatsoberh&auml;upter, &ldquo;denn das war die Strategie der Nazis in der Weimarer Republik gegen Reichspr&auml;sident Ebert&rdquo;.<br>\nDer Brandenburger Parlamentarier M&uuml;ller hatte auf Facebook einen Artikel mit Kritik von Ost-Pfarrern an Gaucks Forderung nach mehr milit&auml;rischem Engagement der Bundesrepublik gepostet. Dar&uuml;ber schrieb M&uuml;ller: &ldquo;Mancher bleibt sich treu. Andere werden Bundespr&auml;sident und widerliche Kriegshetzer.&rdquo; Inzwischen pr&uuml;ft die Potsdamer Staatsanwaltschaft den Fall, wie deren Sprecher SPIEGEL ONLINE sagte. Auf Verunglimpfung des Bundespr&auml;sidenten steht eine Freiheitsstrafe von bis zu f&uuml;nf Jahren. Eine Ermittlungsverfahren h&auml;nge aber davon ab, ob das Bundespr&auml;sidialamt zustimmt, sagte der Sprecher.<br>\nOppermann schr&auml;nkte in seiner Rede ein, er wolle die Linkspartei nicht mit der Strategie der Nazis in Verbindung bringen. Die Partei lege durch die &ldquo;demagogische Verdrehung der Worte des Bundespr&auml;sidenten&rdquo; aber die Grundlage f&uuml;r solche &ldquo;unglaublichen Entgleisungen&rdquo;. Oppermanns Kritik im Bundestag l&ouml;ste lautstarke Protestrufe der Linken-Parteichefin Katja Kipping aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/debatte-um-gauck-oppermann-kritisiert-linkspartei-im-bundestag-a-977361.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Nun ja, was soll die SPD auch anderes machen als Gauck verteidigen? Sonst m&uuml;sste sie ja zugeben bei der Wahl Gaucks zum Bundespr&auml;sidenten den n&uuml;tzlichen Idioten f&uuml;r die Konservativen gespielt zu haben. Und mit der deutlichen Distanzierung von der Linken kann man zu dem deutlicher  nicht ausdr&uuml;cken, dass man an einem Politikwechsel in Deutschland nicht interessiert ist. Als Mehrheitsbeschaffer f&uuml;r Merkel l&auml;sst es sich offenbar recht gut leben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Methode Bahn &ndash; Preise rauf, Angebote runter <\/strong><br>\nDie Fahrpreise und Gewinne steigen, die Leistungen der Bahn nicht: weniger Personal, weniger Fernverbindungen, viele Bahnh&ouml;fe geh&ouml;ren dringend modernisiert. Z&auml;hlen nur Profite, und nicht mehr der Versorgungsauftrag?<br>\nW&auml;hrend die Fahrpreise steigen, d&uuml;nnt die Bahn auf vielen Strecken den Takt aus, h&auml;ngt gro&szlig;e Bahnh&ouml;fe vom Fernverkehr ab und baut bis 2016 ein Drittel ihres Personals in den Reisezentren ab.<br>\nDie Bahnfahrpreise sind teurer als in den meisten anderen L&auml;ndern Europas. Damit f&auml;hrt die Bahn satte Gewinne ein. 2012 lag ihr operatives Ergebnis bei 2,7 Milliarden Euro. Der Konzern konzentriert sich auf die gut ausgelasteten Rennstrecken. Aber aus der Fl&auml;che zieht sich die Bahn zur&uuml;ck: Weniger profitable Verbindungen werden vernachl&auml;ssigt.<br>\nLudwigshafen verlor zum Beispiel im Fernverkehr fast 100 Abfahrten zwischen 1999 und 2010 (Minus 77 Prozent). Seit 1999 sank die Zahl der ICE- und Intercity-Abfahrten in rund 80 deutschen St&auml;dten schon um mehr als 30 Prozent. Die Bahn beteiligt sich zwar aktuell an Prestige-Projekten im Ausland, wie dem Bau einer Eisenbahnakademie in Quatar und einer Hochgeschwindigkeitsstrecke Medina-Mekka, h&auml;ngt aber gleichzeitig St&auml;dte wie Trier vom Fernverkehr ab. W&auml;hrend sie 2010 mit dem Kauf des britischen Verkehrsdienstleisters Arriva f&uuml;r 2,9 Milliarden Euro eines der gr&ouml;&szlig;ten europ&auml;ischen Verkehrsunternehmen erwirbt und ihr Auslandsgesch&auml;ft ausweitet, schlie&szlig;t sie hierzuland Schalter und spart Personal f&uuml;r Stellewerke, nicht nur in Mainz.<br>\nDie Bahn wird ihrem Versorgungsauftrag nicht mehr gerecht und darf als Staatsunternehmen nicht allein auf Profit und internationale Expansion aus sein. Das Bundesverkehrsministerium muss die Bahn st&auml;rker in die Pflicht nehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/betrifft\/bahnkunden-sind-unzufrieden-die-methode-bahn-preise-rauf-angebote-runter\/-\/id=98466\/did=13408552\/nid=98466\/sdpgid=942730\/17kt1wj\/index.html\">SWR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wieder eine Reportage &uuml;ber die Deutsche Bahn, bei der man nur die H&auml;nde &uuml;ber den Kopf zusammenschlagen kann. Die Bahn kann als Paradebeispiel f&uuml;r Management- und Politikversagen angesehen werden. Die unhaltbaren Zust&auml;nde hat sicher wesentlich der &ldquo;Supermanager&rdquo; Mehdorn zu verantworten, der unbehelligt bzw. noch angefeuert durch die verantwortlichen Politiker, den Wahn von der Bahn als einen globalen Logistikkonzern ausleben durfte. Die Folgen m&uuml;ssen heute wieder einmal die B&uuml;rger ausbaden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Amazon gegen Verlage: B&uuml;cherkrieg in Amerika<\/strong><br>\nJames Patterson ist einer der erfolgreichsten Schriftsteller der Welt. Er produziert Bestseller am Flie&szlig;band, dieses Jahr tragen bereits 16 Titel seinen Namen, meist mit Co-Autoren oder, etwa bei seiner popul&auml;ren Alex-Cross-Krimiserie, als Alleinverfasser. Seit 1976 hat er so mehr als 300 Millionen B&uuml;cher verkauft.<br>\nJetzt aber ist Patterson der Kragen geplatzt.<br>\n&ldquo;Es ist eine nationale Trag&ouml;die&rdquo;, schimpfte er bei einer Preisrede auf der gr&ouml;&szlig;ten US-Buchmesse BookExpo America in New York. &ldquo;Wenn das der neue American Way sein soll, dann muss er vielleicht ge&auml;ndert werden, per Gesetz, wenn n&ouml;tig sofort, wenn nicht fr&uuml;her.&rdquo;<br>\nDie &ldquo;nationale Trag&ouml;die&rdquo;, die er beschwor, hat einen Namen: Amazon. &ldquo;Hallo, ich bin Jeff Bezos&rdquo;, begann Patterson seine Rede, in Anspielung auf Amazons Gr&uuml;nder und Vorstandschef. Der &ldquo;durchgedrehte&rdquo; Online-H&auml;ndler, donnerte er, f&uuml;hre einen &ldquo;Wirtschaftskrieg&rdquo; gegen die Verleger &ndash; und Buchl&auml;den, B&uuml;chereien, ja sogar &ldquo;die B&uuml;cher selbst&rdquo; gerieten dabei &ldquo;ins Kreuzfeuer&rdquo;.<br>\nAnlass f&uuml;r Pattersons Tirade sind der gnadenlose Vormarsch und die rabiaten Methoden Amazons. Das Unternehmen kontrolliert Sch&auml;tzungen zufolge fast die H&auml;lfte des US-Buchmarkts. Langsam m&uuml;sse Washington &ldquo;eingreifen&rdquo;, fordert Patterson: &ldquo;Das klingt nach dem Anfang eines Monopols.&rdquo;<br>\nIm Mittelpunkt der Kontroverse &ndash; und stellvertretend f&uuml;r die restliche Branche, der das noch droht &ndash; steht Pattersons Hausverlag Hachette. Der ist in einen bitteren Vertrags- und Preiskrieg mit Amazon verstrickt. Dabei geht es vor allem um die Preisgestaltung von E-Books.<br>\nAmazon will einen Pr&auml;zedenzfall schaffen: Als Druckmittel verweigert der Konzern Vorbestellungen f&uuml;r rund 5000 neue Hachette-Titel, verz&ouml;gert die Auslieferung um Wochen und streicht Rabatte &ndash; katastrophale Strafaktionen f&uuml;r Verlag wie Autoren. &ldquo;Wir sind nicht optimistisch, dass sich das in K&uuml;rze l&ouml;sen l&auml;sst&rdquo;, erkl&auml;rte der Konzern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/literatur\/amazon-in-usa-buecherkrieg-gegen-verlage-wie-hachette-a-977345.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man kann hier erst einmal nur spekulieren, aber sollte das TTIP durchgesetzt werden d&uuml;rfte ein Klage Amazons, nat&uuml;rlich vor einem geheimen Schiedsgericht, etwa gegen die deutsche Buchpreisbindung nicht lange auf sich warten lassen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Vor 30 Jahren: Einstieg in die 35-Stunden Woche nach wochenlangem Streik <\/strong><br>\nVor 30 Jahren streikten Besch&auml;ftigte in der Metallindustrie sieben Wochen f&uuml;r die Einf&uuml;hrung der 35-Stunden-Woche. In der Druckindustrie streikten die Besch&auml;ftigten f&uuml;r dieselbe Forderung 12 Wochen lang. Im Ergebnis setzten die IG Metall am 28.6.1984 und die IG Druck und Papier am 6.7.1984 in einem ersten Schritt die Verk&uuml;rzung der Wochenarbeitszeit von 40 auf 38,5 Stunden bei vollem Lohnausgleich durch. &bdquo;Dieser Arbeitskampf brachte einen ersten Durchbruch f&uuml;r die Gewerkschaften auf dem Weg zur 35-Stunden-Woche&ldquo;, sagt Dr. Reinhard Bispinck, der Tarifexperte des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung (WSI).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/45167_47607.htm\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Verleger setzen Sozialrabatt f&uuml;r Mindestlohn durch<\/strong><br>\nDie Zeitungsbranche soll als teilweisen Ausgleich f&uuml;r die Mehrkosten durch den gesetzlichen Mindestlohn ab 2015 einen Rabatt bei den Sozialbeitr&auml;gen f&uuml;r Zeitungsboten bekommen.<br>\nDies best&auml;tigte Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) am Dienstag in einer Sitzung von Arbeits- und Sozialpolitikern der Unions-Fraktion, wie die Nachrichtenagentur Reuters von Teilnehmern erfuhr. Diese Einigung zeichne sich nach den Branchengespr&auml;chen mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) ab. Sie stehe aber unter dem Vorbehalt, dass die Koalitionsfraktionen einer &Auml;nderung des Gesetzentwurfs zustimmten. Nahles zufolge bek&auml;men die Zeitungen und Anzeigenbl&auml;tter dadurch etwa 60 Prozent ihrer Mehrkosten durch den Mindestlohn erstattet. Die Gr&uuml;nen sprachen von einem Kuhhandel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/domesticNews\/idDEKBN0EZ1OJ20140624\">Reuters<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Die M&ouml;venpick-Steuer l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Daseinsvorsorge &ndash; Oberstes Gebot f&uuml;r jede Kommunalreform<\/strong><br>\nDass die derzeitigen kommunalen Funktionalit&auml;ten und Strukturen optimiert werden m&uuml;ssen, um auch k&uuml;nftig Daseinsvorsorge sicherstellen zu k&ouml;nnen, wird niemand bestreiten. Aus dieser These lie&szlig;e sich direkt ableiten, Pr&auml;missen f&uuml;r eine solche Optimierung nur mit dem Blick auf vor uns liegende Reformprozesse zu formulieren. Diesen ersten Ansatz musste der Autor der vorliegenden Studie sehr schnell verwerfen. Denn wissenschaftliche Solidit&auml;t erfordert die Beachtung des zentralen Prinzips &laquo;ohne Analyse gibt es keine Schlussfolgerung&raquo;. Folgerichtig wurde die Aufgabenstellung um eine umfassende Dokumentation der kommunalen Funktional- und Strukturreformen erweitert, die seit 1990 in den L&auml;ndern Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Th&uuml;ringen stattgefunden haben.<br>\nDie Vorstellung, diese Dokumentationen quasi aus Schubl&auml;den in Ministerien zu bef&ouml;rdern und nach geringf&uuml;giger Bearbeitung in die Studie integrieren zu k&ouml;nnen, erwies sich indes als unrealistisch. Vielmehr war es erforderlich, aus einer F&uuml;lle von eher ungeordneten oder nach Prinzipien, die f&uuml;r diese Studie nicht geeignet waren, strukturierten Informationen eine solche Zusammenfassung zu erzeugen. Dass der Materialfundus f&uuml;r die drei L&auml;nder nicht deckungsgleich war, wird schon daran ersichtlich, dass die Dokumentationen unterschiedlich gegliedert sind. Gleichwohl ist es gelungen, einen chronologischen und inhaltlichen &Uuml;berblick &uuml;ber die Reformprozesse seit 1990 zu erarbeiten.<br>\nSolche Dokumentationen lagen bis zu dieser Studie im umfassenden Sinne nicht vor. Dass es sie jetzt gibt, ist bereits ein wissenschaftlicher Wert. Denn mit diesem aufbereiteten Material k&ouml;nnen die durchgef&uuml;hrten Reformen viel besser und vor allem systematischer evaluiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rosalux.de\/publication\/40580\/daseinsvorsorge-oberstes-gebot-fuer-jede-kommunalreform.html\">Rosa Luxemburg Stiftung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Es geht um den Ruf der bayerischen Justiz<\/strong><br>\nBayerns Justiz muss erneut um ihren Ruf f&uuml;rchten. SPD, Gr&uuml;ne und Freie W&auml;hler pr&auml;sentierten am Dienstag ihren gemeinsamen Antrag auf Einsetzung eines Untersuchungsausschusses. Auf mehr als 30 Seiten sind die Fragen aufgelistet, mit der die Oppositionsparteien herausfinden wollen, ob sich wom&ouml;glich bayerische Staatsanw&auml;lte bei Ermittlungen sch&uuml;tzend vor den Augsburger Labormediziner Bernd Schottdorf und seine Kunden gestellt haben.<br>\nWie SPD, Gr&uuml;ne und Freie W&auml;hler &uuml;bereinstimmend feststellten, sei nicht auszuschlie&szlig;en, dass durch rechtswidrige Abrechnungen von Laborleistungen &ldquo;ein volkswirtschaftlicher Schaden von bis zu 500 Millionen Euro&rdquo; entstanden sei. &ldquo;Und das ist kein Pappenstiel&rdquo;, sagte der SPD-Rechtsexperte Franz Schindler.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/untersuchungsausschuss-im-landtag-es-geht-um-den-ruf-der-bayerischen-justiz-1.2014285\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Koalition ist sauer auf HSK-Chefs<\/strong><br>\n&ldquo;Die Nachricht hat mich kalt erwischt&rdquo;, sagt Oberb&uuml;rgermeister Sven Gerich (SPD) zu dem von der neuen Helios-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung angek&uuml;ndigten Abbau von bis zu 500 Stellen an den Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken (HSK). Die Zahl will Gerich nicht kommentieren, weil sie ihm seitens Helios nicht pers&ouml;nlich mitgeteilt wurde. &ldquo;Ich habe mit der Art dieser Kommunikation ein Problem.&rdquo; Vom Personalabbau aus der Zeitung zu erfahren, sei mehr als blutdrucksteigernd. Eine vertrauensbildende Ma&szlig;nahme sei das nicht.<br>\nWie berichtet haben die HSK, an denen Helios seit Mitte Juni zu 49 Prozent beteiligt ist, 2013 13 Millionen Euro Verlust gemacht, bis Mai dieses Jahres liegt das Defizit bereits bei 6,7 Millionen Euro.<br>\nWie Klinikdezernent Axel Imholz (SPD) berichtet, h&auml;tten die beiden neuen HSK-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Corinna Glenz und Ralf Engels in der ersten Aufsichtsratssitzung nur von einem &ldquo;Personal&uuml;berhang&rdquo; gegen&uuml;ber vergleichbaren Helios-Kliniken bestehe, gesprochen&hellip;<br>\n&ldquo;Jetzt tritt genau das ein, was wir Gr&uuml;ne immer bef&uuml;rchtet haben: Nach Arbeitsverdichtung und Outsourcing unter Rh&ouml;n macht die Helios nun Ernst mit Arbeitsplatzabbau&rdquo;, kommentiert Christiane Hinninger, Fraktionsvorsitzende der Gr&uuml;nen im Wiesbadener Rathaus, den angek&uuml;ndigten Personalabbau in den HSK. &ldquo;Aus guten Gr&uuml;nden haben wir Gr&uuml;nen den Verkauf der HSK an Helios abgelehnt und sehen uns jetzt in den schlimmsten Erwartungen best&auml;tigt&rdquo;, so Hinninger.<br>\n&ldquo;Die Erkl&auml;rung der Helios-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung, 200 bis 500 Stellen an den HSK abbauen zu wollen, ist ein handfester Skandal. Denn diese kommen zum Verlust von rund 150 Stellen unter Rh&ouml;n noch hinzu&rdquo;, meint der wirtschaftspolitische Sprecher der Rathausfraktion Linke &amp; Piraten, Michael G&ouml;ttenauer. Die Bef&uuml;rchtungen bewahrheiteten sich, Helios werde seine Renditeerwartungen f&uuml;r die Aktion&auml;re auf Kosten der Besch&auml;ftigten austragen.<br>\nDer Verdi-Landesfachbereichsleiter f&uuml;r Gesundheit, Georg Schulze-Ziehaus, hat eine ganz andere Vermutung, warum die neue HSK-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung mit der Ank&uuml;ndigung eines massiven Stellenabbaus vorpreschte: &ldquo;M&ouml;glicherweise war der Preis von drei Milliarden Euro f&uuml;r die Klinik&uuml;bernahmen zu hoch. Deshalb sind solche harten Ank&uuml;ndigungen f&uuml;r die Aktion&auml;re gut.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiesbadener-kurier.de\/lokales\/wiesbaden\/nachrichten-wiesbaden\/wiesbaden-aerger-wegen-stellenabbau-ankuendigung-koalition-fuehlt-sich-von-hsk-chefs-uebergangen_14262243.htm\">Wiesbadener Kurier<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung PK:<\/strong> Den OB Gerich hat die Nachricht bis zu 500 Stellen abzubauen also &bdquo;kalt erwischt&ldquo;. Wenn der Personalabbau ihm also vorher mitgeteilt worden w&auml;re, h&auml;tte er sich nicht so aufregen m&uuml;ssen? Und ob Herr Lorenz in der Sache f&uuml;r die Patienten und Mitarbeiter der HSK &bdquo;bellt&ldquo; scheint nicht sehr glaubw&uuml;rdig. Wenn die Stadt trotz 51% Mehrheit das &bdquo;operative Gesch&auml;ft&ldquo; vollst&auml;ndig in die Hand der Helios legt, muss sich nicht wundern, wenn diese die HSK ausschlie&szlig;lich nach Renditegesichtspunkten betrieben wird. Das haben die Abgeordneten der GroKo bei dem Beschluss der &bdquo;Teilprivatisierung&ldquo; aber gewusst. Manche nennen die jetzt ge&auml;u&szlig;erte &bdquo;Emp&ouml;rung&ldquo; geheuchelt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Erfolge beim Bologna-Prozess<\/strong><br>\nZum Wintersemester 2013\/2014 waren mehr als 87 Prozent aller Studieng&auml;nge an deutschen Hochschulen auf die gestufte Studienstruktur der Bologna-Reform umgestellt. Insbesondere an den Fachhochschulen ist die Umstellung schon so gut wie abgeschlossen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (18\/1743) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen (18\/1511) hervor. Die Gr&uuml;nen hatten darin nach der Ver&auml;nderung der Hochschullandschaft durch den Bologna-Prozess gefragt, der die deutsche Studienstruktur tiefgreifend ver&auml;ndert und Impulse zur Internationalisierung der Universit&auml;ten und Fachhochschulen und f&uuml;r einen europ&auml;ischen Hochschulraum gesetzt hat.<br>\nIn ihrer Antwort schreibt die Bundesregierung, dass die Mehrzahl der Bachelor-Studieng&auml;nge mit einer Regelstudienzeit von sechs Semestern konzipiert sei. Das Master-Studium sei vorwiegend auf vier Semester ausgelegt. Der Anteil von Studenten in neuen Studieng&auml;ngen habe im Wintersemester 2012\/2013 bei knapp 73 Prozent gelegen.<br>\nDie Studiendauer habe sich mit Einf&uuml;hrung der gestuften Studieng&auml;nge verringert. Die Gesamtstudienzeit habe f&uuml;r das Erststudium im Jahr 2012 bei Diplomabschl&uuml;ssen im Mittel 12,8 Semester und bei Fachhochschulabschl&uuml;ssen 9,6 Semester betragen. Mit sieben Semestern sei beim Bachelor die mittlere Gesamtstudiendauer im Erststudium am niedrigsten. Studenten ben&ouml;tigten f&uuml;r einen Masterabschluss im Jahr 2012 im Mittel eine Gesamtstudiendauer von 10,8 Semestern, wobei hier die im Bachelorstudium verbrachten Semester ber&uuml;cksichtigt werden.<br>\nDie Studienabbruchquote bei Bachelorstudieng&auml;ngen habe im Jahr 2012 bei 28 Prozent gelegen. Der Studienerfolg von Bachelorstudenten habe sich in einigen F&auml;chern, insbesondere an Universit&auml;ten, im Vergleich zu vorangegangenen Jahrg&auml;ngen deutlich verbessert. In den Ingenieurstudieng&auml;ngen an Universit&auml;ten ist die Abbruchquote beim Absolventenjahrgang im Jahr 2012 gegen&uuml;ber 2010 um zw&ouml;lf Prozentpunkte gesunken und liege jetzt bei 36 Prozent. Die erstmals ermittelten Abbruchquoten f&uuml;r Masterstudieng&auml;nge w&uuml;rden mit elf Prozent bei den Universit&auml;ten und sieben Prozent bei den Fachhochschulen deutlich darunter liegen. Damit zieht die Bundesregierung ein positives Fazit der Entwicklung.<br>\nIm Weiteren geht die Bundesregierung unter anderem auf die Debatte zum studienzentrierten Lernen ein &ndash; also der Fokussierung auf den Lernenden und den Lernprozess &ndash; und verweist darauf, dass sich in der Bologna-Debatte ein Konsens dar&uuml;ber entwickelt habe, dass an Hochschulen neben Fachwissen und Fachkompetenzen auch &uuml;berfachliche Kompetenzen vermittelt werden sollen. &bdquo;Zwar m&uuml;sse der mit dem Bologna-Prozess eingeschlagene Weg in Einzelaspekten weiter optimiert werden, in seiner grunds&auml;tzlichen Ausrichtung sei er aber nach wie vor angemessen und m&uuml;sse deshalb weiter konsequent beschritten werden.&ldquo; &Auml;hnlich positiv &auml;u&szlig;ert sich die Bundesregierung auch zur mittlerweile erreichten Mobilit&auml;t der Studenten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2014_06\/-\/285104\">Deutscher Bundestag<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Hatte die fr&uuml;here Ministerin Schavan wenigstens <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4128\">noch &bdquo;Reformbedarf&ldquo; erkannt<\/a>, wird nun der Bologna-Prozess durchg&auml;ngig als Erfolg gefeiert. Siehe &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22098#h01\">15 Jahre Bologna &ndash; kein Grund zum Feiern<\/a>&ldquo;, siehe auch  &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/bildungsforschung-verstaerkte-soziale-ungerechtigkeit-durch.680.de.html?dram:article_id=279273\">Verst&auml;rkte soziale Ungleichheit durch Bologna<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kaum Anstieg bei Deutschlandstipendium<\/strong><br>\nKnapp 20.000 Studenten erhielten laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2013 ein Deutschlandstipendium. Gemessen an der Gesamtzahl der Studenten erreichte die Zahl der Deutschlandstipendiaten damit einen Anteil von 0,76 Prozent (2012: knapp 0,6 Prozent; 2011: rund 0,2 Prozent), schreibt die Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Gr&uuml;nen in einer Kleinen Anfrage (18\/1741). Darin fordert sie die Bundesregierung auf, Auskunft &uuml;ber die F&ouml;rderpraxis und k&uuml;nftige Entwicklung des Deutschlandstipendiums zu geben. Bleibe die Steigerung auf dem Niveau der letzten drei Jahre, werde das Ziel, acht Prozent aller Studenten per Deutschlandstipendium zu f&ouml;rdern, in etwa einem Vierteljahrhundert erreicht. Laut Koalitionsvertrag zwischen CDU\/CSU und SPD sollten bis zum Ende der Legislaturperiode im Jahr 2017 zwei Prozent der Studenten ein Deutschlandstipendium erhalten, schreiben die Gr&uuml;nen.<br>\nAnstatt das Programm weiter mit Steuermitteln k&uuml;nstlich aufrechtzuerhalten, geh&ouml;rt es aus Sicht der Gr&uuml;nen in die H&auml;nde der Stifter. Beim Deutschlandstipendium werben Hochschulen Geld bei Unternehmen und Privatleuten ein, dann verdoppelt der Bund die Summe. Jeder Stipendiat bekommt unabh&auml;ngig von seinen sonstigen finanziellen Mitteln insgesamt 300 Euro monatlich.<br>\nDie Fraktion f&uuml;hrt an, dass das Deutschlandstipendium nicht nur von der Opposition im Deutschen Bundestag, sondern auch von Studentenverb&auml;nden, Gewerkschaften und Organisationen kritisch gesehen wird. Kritikpunkte seien die geringe Reichweite, die kurze F&ouml;rderdauer, der Verlust des Stipendiums nach einem Hochschulwechsel, hohe Fachabh&auml;ngigkeit der F&ouml;rderung, der hohe Einfluss der Stifter auf die Studienfachwahl beziehungsweise auf die Auswahl der Gef&ouml;rderten sowie der fehlende Beitrag zur sozialen &Ouml;ffnung der Hochschulen durch Deutschlandstipendien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2014_06\/-\/285106\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das mit Steuergeldern <a href=\"http:\/\/www.bafoeg-rechner.de\/Hintergrund\/art-1597-deutschlandstipendium-werbung.php\">in Millionenh&ouml;he beworbene<\/a> sog. &bdquo;Deutschlandstipendium&ldquo; ist ein typisches Beispiel daf&uuml;r, dass die <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6849\">Ideologie der Konservativen<\/a> st&auml;rker ist als jede Empirie. Die urspr&uuml;nglich Zielsetzung, dass 8 Prozent der Studierenden gef&ouml;rdert werden sollten, ist nicht in Ans&auml;tzen erreicht. Statt das komplette Scheitern dieses Projektes einzugestehen, wurde der &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++5454224c-c472-11e2-a9f1-00188b4dc422\">Ladenh&uuml;ter<\/a>&ldquo; sogar noch ausdr&uuml;cklich in den Koalitionsvertrag (also mit Zustimmung der SDP) aufgenommen. Statt das BAf&ouml;G zu erh&ouml;hen, soll hier in einem mehr als bedenklichen Verfahren eine Art G&uuml;nstlingswirtschaft der Wirtschaft, die ja die 150 Euro &ouml;ffentlicher Mittel auf 300 Euro aufstocken soll, fortgesetzt werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>New Yorker Richter ist Argentiniens letzte Chance<\/strong><br>\nF&uuml;r Argentinien l&auml;uft die Zeit ab: Bis zum&nbsp;30. Juni muss das s&uuml;damerikanische Land alte Anleiheschulden in Milliardenh&ouml;he zahlen &ndash; so hat es Richter Thomas Griesa aus New York entschieden. Die&nbsp;Schulden&nbsp;zu tilgen, kann sich Argentinien aber nach eigenen Angaben nicht leisten. Deswegen hat das Wirtschaftsministerium in Buenos Aires am Montag einen Antrag beim Bezirksgericht in Manhattan eingereicht, in dem es Griesa bittet, sein Urteil auszusetzen.&nbsp;<br>\n&hellip;. Griesa hatte einer Gruppe von Gl&auml;ubigern, angef&uuml;hrt vom New Yorker Hedgefonds NML Capital, das&nbsp;Recht&nbsp;auf eine volle Auszahlung offener Forderungen in H&ouml;he von&nbsp;1,3&nbsp;Milliarden US-Dollar plus Zinsen zugestanden. Der Oberste Gerichtshof der USA wies einen Berufungsantrag Argentiniens ab. Das Urteil verbietet es Argentinien, seine restlichen Anleihen zu bedienen, solange die Schulden bei den Hedgefonds nicht bezahlt sind. Argentinien zahlt also entweder auch die verhassten Spekulanten aus &ndash; oder w&uuml;rde als zahlungsunf&auml;hig eingestuft.&nbsp;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/streit-mit-hedgefonds-new-yorker-richter-ist-argentiniens-letzte-chance-1.2013628\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ein Vorgang bei dem einem eigentlich der Atem stocken sollte, zeigt er doch die ungeheure Macht der Finanzindustrie. Ein einziger Hedgefonds ist in der Lage ein ganzes Land in den Staatsbankrott zu treiben. Das Schicksal von 40 Millionen Menschen hat vor den Interessen privater Investoren keine Bedeutung. Dazu ist es hilfreich sich die katastrophalen Folgen der vorhergehenden argentinischen Finanzkrise, mit dem Zusammenbruch des Finanzsystems 2001, vor Augen zuf&uuml;hren. So sank in der Krise das Bruttoinlandsprodukt Argentiniens um insgesamt 21 %. Mit verheerenden sozialen Folgen: Am H&ouml;hepunkt der Krise (Mitte 2002) betrug die Armutsrate 57 % und die Arbeitslosenrate 23 % &ndash; Griechenland l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en.<\/em><br>\n<em>Hier manifestiert sich auch die asoziale Logik des Neoliberalismus. Die betroffenen Hedgefonds hatten auf dem H&ouml;hepunkt der argentinischen Wirtschaftskrise die Staatsanleihen, in vollem Bewusstsein des Risikos, zu Ramschpreisen aufgekauft. Nun soll das finanzielle Risiko wieder einmal auf die Allgemeinheit abgew&auml;lzt werden.<\/em><br>\n<em>Leider zeigt das Urteil des Obersten US-Gerichtshofes, wie tief die neoliberale Ideologie bereits in das allgemeine Bewusstsein eingedrungen ist. Das Schicksal eine Nation wird als unbedeutender eingestuft als die Profitinteressen der Spekulanten bzw. der herrschenden &ouml;konomischen Eliten. Denn diese, und nicht die &ldquo;kleinen&rdquo; Leute, d&uuml;rften wohl prim&auml;r in Hedgefonds finanziell engagiert sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&laquo;No-Fly&raquo;-Liste unhaltbar<\/strong><br>\nTausende von US-B&uuml;rgern d&uuml;rfen kein Flugzeug besteigen, weil sie als terrorverd&auml;chtig gelten. Eine Bundesrichterin stellt jetzt klar: Das Recht auf Reisen darf nicht ohne Prozess entzogen werden.<br>\nErstmals hat ein US-Gericht von der Regierung auferlegte Flugverbote f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt. Die Rechte von 13 Personen, die sich &ndash; vermutlich &ndash; auf der sogenannten &laquo;No-Fly&raquo;-List befinden, seien verletzt worden, vor allem wegen mangelnder Rekursm&ouml;glichkeiten. Wer einmal auf der Liste gelandet sei, k&ouml;nne man dagegen nicht auf sinnvolle Weise vorgehen, heisst es in dem Urteil. Rekurs einzulegen ist darum schwierig, weil Personen, die von den Beh&ouml;rden auf die schwarze Liste kommen, davon nicht in Kenntnis gesetzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/international\/us-terrorbekaempfung-no-fly-liste-unhaltbar-1.18329903\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Terrorurteil gegen Journalisten in Kairo<\/strong><br>\nEin solches Urteil wenige Tage nach dem Besuch des US-Au&szlig;enministers zeigt, dass sich das Regime sicher f&uuml;hlt. Doch wie stabil ist es wirklich?<br>\nVon einem Tiefschlag f&uuml;r die Pressefreiheit spricht die Organisation Reporter ohne Grenzen. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International spricht von einem &ldquo;Schwarzen Tag f&uuml;r die Pressefreiheit&rdquo;. Die Taz titelt ebenfalls &ldquo;Ein finsterer Tag&rdquo; &ndash; die Urteile gegen drei Journalisten von Al-Dschasira in &Auml;gypten haben weltweit f&uuml;r Emp&ouml;rung gesorgt.<br>\nTats&auml;chlich handelt es sich um Terrorurteile, wie sie heutzutage selten sind. Angeklagt war der australische Korrespondent Peter Greste, der kanadisch-&auml;gyptische B&uuml;roleiter Mohammed Fahmy und der &auml;gyptische Redakteur Baher Mohammed, die alle f&uuml;r das englische Programm von Al-Dschasira arbeiteten. Mohammed wurde wegen anderer Vorw&uuml;rfe noch zu weiteren drei Jahren Haft verurteilt. In dem Verfahren sind mehrere weitere Journalisten in Abwesenheit ebenfalls zu hohen Haftstrafen verurteilt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Terrorurteil-gegen-Journalisten-in-Kairo-2237072.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Die Enkelz &uuml;berholen rechts<\/strong><br>\nDie B&ouml;hsen Onkelz sind wieder da. Vor 200 000 Fans feierten die einstigen Rechts-Rocker auf dem Hockenheimring ihr Comeback. Doch das Skandalquartett hat inzwischen Konkurrenz. Frei.Wild hei&szlig;en die nationalistischen Musikanten aus S&uuml;dtirol.<br>\nDas Millionengesch&auml;ft mit den B&ouml;hse Onkelz-Anh&auml;ngern machen jetzt wieder die Originale: Mit ihren Reunion-Konzerten hat die ehemalige Skinhead-Truppe am 20. und 21. Juni 2014 den Hockenheimring gerockt und insgesamt rund 200 000 Fans zum Toben gebracht. Seit der Aufl&ouml;sung des Quartetts vor neun Jahren hatten unz&auml;hlige, teils rechtsextreme Cover-Bands die lukrative L&uuml;cke gef&uuml;llt &ndash; sowie die Ersatz-Onkels der Rechtsrock-Gruppe &ldquo;Frei.Wild&rdquo;. Ab sofort ist der Markt umk&auml;mpft. Denn die umjubelte Botschaft von Bass-Onkel Stephan Weidner lautete: &ldquo;Wir bleiben!&rdquo;&hellip;<br>\nIm Fall der Onkelz ist die Rechtsrock-Band Frei.Wild aus dem norditalienischen S&uuml;dtirol der Kontrahent. Deren Mitglieder sind oder waren bekennende Onkelz-Fans. Sie haben wesentliche Teile von Geschichtsschreibung und Gestus der Onkelz kopiert, aber politisch einen draufgesetzt. W&auml;hrend die Onkelz seit Ende der 80er-Jahre auf nationalistische Texte verzichten, hat sich Frei.Wild sogar radikalisiert. In ihren Texten finden sich aggressiver Nationalismus, Hass auf Andersdenkende, v&ouml;lkisches Gedankengut, geschichtsrevisionistische Anspielungen sowie Fragmente von antisemitischen Stereotypen. Und die Band ist damit erfolgreich. Sie hat wiederholt die deutsche Album-Charts angef&uuml;hrt und goldene CDs f&uuml;r jeweils 100 000 verkaufte Exemplare bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/ueberm-kesselrand\/169\/die-enkelz-ueberholen-rechts-2282.html\">Kontext:Wochenzeitung<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Diese Woche wieder eine Reihe interessanter Beitr&auml;ge, u.a.:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Wasserwerfer willkommen?: Vor wem nur hat das Landgericht Stuttgart Angst? Die Einschr&auml;nkungen f&uuml;r Besucher und Berichterstatter beim Wasserwerfer-Verfahren sind so streng wie sonst nur, wenn &ldquo;rivalisierende Banden oder verfeindete Sippen&rdquo; vor Gericht stehen. <\/em><\/li>\n<li><em>Spitze des Eisbergs: Kontext stellt die Hauptpersonen im Wasserwerfer-Prozess vor.<\/em><\/li>\n<li><em>Aufruhr und Aufr&uuml;hrer: Das also stellen sich manche in der Union unter &ldquo;kontinuierlicher christlicher Begleitung&rdquo; der Politik vor. Es werden weiter Ressentiments gesch&uuml;rt, gegen die Bildungsplanreform, gegen Toleranz und die Akzeptanz sexueller Vielfalt, gegen Gr&uuml;n-Rot, es wird gel&auml;stert, gestichelt, demonstriert.<\/em><\/li>\n<li><em>Zuspruch und Nachtrag: Die Kontext-Reportage &ldquo;Kinderh&ouml;lle Korntal&rdquo; von Susanne Stiefel bewegt die Menschen. Immer mehr Betroffene melden sich zu Wort, seit Detlev Zander sein Schweigen gebrochen hat und von den Misshandlungen erz&auml;hlt, die er als Heimkind der Evangelischen Br&uuml;dergemeinde Korntal erfahren hat.<\/em><\/li>\n<li><em>Idylle mit Totalschaden: In B&ouml;blingen hebt sich nach Geothermiebohrungen der Boden, 190 H&auml;user rei&szlig;en auseinander, die Menschen sind verzweifelt und hoffen auf Hilfe durch das Land. Doch das will erst die Schuldfrage gekl&auml;rt sehen.<\/em><\/li>\n<li><em>Pr&uuml;gelorgien mit Nervengas: Vor 25 Jahren verh&auml;ngte die Politik den Baustopp f&uuml;r die atomare Wiederaufarbeitungsanlage in Wackersdorf. Gegen das Jahrhundertprojekt in der Oberpfalz hatte die Bev&ouml;lkerung jahrelang protestiert. Es dr&auml;ngen sich Parallelen zur Auseinandersetzung um S 21 auf.<\/em><\/li>\n<li><em>Der Kongress tanzt: Die &bdquo;Stuttgarter Zeitung&ldquo; will sich neue Gesch&auml;ftsfelder erschlie&szlig;en. Nach den (erfolgreichen) Vorbildern von &bdquo;Zeit&ldquo; und &bdquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&ldquo; steigt der Verlag ins gehobene Kongress-Gesch&auml;ft ein. Doch schon die Premiere &bdquo;Stadt der Zukunft&ldquo; scheitert, meint unser Gastautor Werner Sauerborn.<\/em><\/li>\n<li><em>Schuld und B&uuml;hne: Ausgerechnet zum 50. Jahrestag des Kriegsbeginns im August 1914 strebte der erste deutsche Historikerstreit einem H&ouml;hepunkt entgegen. Wochenlang ging es &ndash; sich gegenseitig radikalisierend &ndash; in linken bis liberalen Medien auf der einen und in konservativen auf der anderen Seite um die Frage der deutschen Kriegsschuld.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Kontext:Wochenzeitung ab heute im Kiosk, am Samstag als Beilage zur taz.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Konsumklima in Deutschland bessert sich weiter<\/strong><br>\nDie gute Stimmung der deutschen Verbraucher hat sich weiter verbessert. Grund sei die Entscheidung der Europ&auml;ischen Zentralbank, den ohnehin extrem niedrigen Leitzins nochmals zu senken und Banken einen Strafzins f&uuml;r geparktes Geld aufzubrummen.<br>\nDies habe dem Konsumklima im Juni &laquo;die entscheidenden Impulse gegeben&raquo;, teilte das Marktforschungsunternehmen GfK am Mittwoch in N&uuml;rnberg mit. Durch die Zinssenkung sei die ohnehin sehr niedrige Sparneigung noch einmal gesunken &ndash; die Verbraucher geben ihr Geld lieber aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.borkenerzeitung.de\/in-+ausland\/in-ausland_artikel,-Deutsche-Verbraucher-in-bester-Kauflaune-_arid,373568.html#null\">Borkener Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Und der F&uuml;nf-Jahres-Plan wurde wieder &uuml;bererf&uuml;llt! Wetten wir, dass das Statistische Bundesamt erneut eine schache Konjunktur im Einzelhandel feststellt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Das Letzte: &bdquo;Immer noch 63 Prozent Putin-Versteher!&ldquo;<\/strong><br>\nMerkels Kampfansprache f&uuml;r die Freiheit, vokalisiert durch Reiner Kr&ouml;hnert.<br>\nEs ist best&uuml;rzend, dass immer noch 63 Prozent der Menschen in Deutschland ein gewisses Verst&auml;ndnis f&uuml;r den Kreml haben und sogar unsere amerikanischen Freunde kritisieren. Blo&szlig; weil diese den Ukraine-Einsatz mit Gasgranaten und ein paar Millionen US-Dollar unterst&uuml;tzt haben. Das geschah doch, um mit Putins blutigen Schergen in der Ostukraine aufzur&auml;umen! Ist also per se eine Sache des Guten.<br>\n63 Prozent Putin-Versteher &ndash; und dies, obwohl es mittlerweile die 42. Talkshow und die 976. Nachrichtensendung &uuml;ber die gro&szlig;artigen demokratischen Wahlen in der Ukraine gegeben hat. Da muss dem rechten Verst&auml;ndnis f&uuml;r diese Freiheitsrevolution doch offenbar ein wenig auf die Spr&uuml;nge geholfen werden!<br>\nDies &uuml;bernimmt nun unsere ebenso gro&szlig;artige Kanzlerin h&ouml;chst selbst. In einer so nachdenklichen wie kraftvollen Rede f&uuml;r Freiheit und Democracy wendet SIE sich an ihr Volk, um ihm in Sachen blutig-russischer Unterdr&uuml;ckungsgel&uuml;ste das angemessene Ma&szlig; an wahrhaftiger Aufkl&auml;rung und korrekter politischer Einordnung an die Hand zu geben.<br>\nExklusiv f&uuml;rs Lieblingsmedium der Kanzlerin produziert!&nbsp;<br>\nMit Reiner Kr&ouml;hnert!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/weltnetz.tv\/video\/563\">WeltnetzTV<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-22156","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22156","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22156"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22156\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22159,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22156\/revisions\/22159"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22156"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22156"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22156"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}