{"id":22236,"date":"2014-07-03T08:42:32","date_gmt":"2014-07-03T06:42:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22236"},"modified":"2014-07-03T08:42:48","modified_gmt":"2014-07-03T06:42:48","slug":"hinweise-des-tages-2160","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22236","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22236#h01\">Kampfdrohnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22236#h02\">Politologe M&uuml;nkler zum Gauck-Streit: &ldquo;Ach, die Stechschrittpazifisten von der Linken&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22236#h03\">Die Eliten wollen mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22236#h04\">Waffenexporte von Sig Sauer: Deutsche Waffen-Firma unter Verdacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22236#h05\">Konstantin Wecker Kommentar zu Dirk Niebel R&uuml;stunglobbyist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22236#h06\">Before Shooting in Iraq, a Warning on Blackwater<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22236#h07\">Arbeitslosigkeit in der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22236#h08\">Mindestlohn: Erh&ouml;hung kommt fr&uuml;her<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22236#h09\">Fiskus schr&ouml;pft Niedrigl&ouml;hner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22236#h10\">TTIP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22236#h11\">Die heimliche Dody und der DB-Regio-Deal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22236#h12\">Marco B&uuml;low: Erkl&auml;rung zur Reform des EEG<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22236#h13\">Sind Bayern solidarischer als Ostdeutsche?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22236#h14\">Sie wollen weg? Sie bleiben da!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22236#h15\">Ukraine &ndash; Negative Wahrnehmungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22236#h16\">Israel &ndash; die Ermordung der Jugendlichen ist nicht im Interesse der Hamas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22236#h17\">Chinas Funktion&auml;re am Rande des Nervenzusammenbruchs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22236#h18\">Erneut krasse Benachteiligung der Linken im Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22236&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kampfdrohnen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Von der Leyen bereit f&uuml;r Kampfdrohnen<\/strong><br>\nDie Bundeswehr soll k&uuml;nftig unter bestimmten Bedingungen Kampfdrohnen einsetzen k&ouml;nnen. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sprach sich im Interview mit der S&uuml;ddeutschen Zeitung daf&uuml;r aus, der Truppe bewaffnungsf&auml;hige Drohnen zur Verf&uuml;gung zu stellen. Komme es zu einem Kampfeinsatz, h&auml;tte das Parlament dann die Option, &ldquo;mit dem Mandat und auf den konkreten Fall bezogen auch die Frage der Bewaffnung der Drohne zum Schutz der entsandten Truppen zu entscheiden&rdquo;, so die Ministerin&hellip;<br>\nSie skizzierte ihre Vorstellungen in zwei Schritten. Zur langfristigen Perspektive sagte sie: &ldquo;Ich bin der &Uuml;berzeugung, dass wir in die Entwicklung einer europ&auml;ischen bewaffnungsf&auml;higen Drohne einsteigen m&uuml;ssen. F&uuml;r ein solches Projekt, das mindestens ein Jahrzehnt dauert, werden wir nun Partner suchen.&rdquo; Sie hob zugleich den zivilen Nutzen einer solchen Entwicklung hervor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/bundeswehr-von-der-leyen-bereit-fuer-kampfdrohnen-1.2026116\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung S.T.:<\/strong> Neben aller Kritik an dem Vorgang: Was ich ebenso bemerkenswert finde, das ist die Kurzsichtigkeit in der Behauptung, dass die Drohnen &ldquo;zum Schutz der entsandten Truppen&rdquo; eingesetzt werden sollen. Denn verlagert sich damit nicht das Ziel der gegnerischen Seite? Wenn ich Drohnen ausschalten will, muss ich dann die Zentrale lahm legen, von der aus diese Drohnen gelenkt werden. Das kann in einem Milit&auml;rcamp sein, aber auch in heimischen Gefilden stattfinden. Dass dann mit einer solchen Zielverlagerung eventuell verst&auml;rkt &ldquo;Terror&rdquo; importiert werden k&ouml;nnte, bis direkt ins eigene Haus, dar&uuml;ber scheint offenbar niemand nachzudenken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>IPPNW fordert: Keine Kampfdrohnen f&uuml;r die Bundeswehr<\/strong><br>\nAnl&auml;sslich der aktuellen Beschaffungsdebatte fordert die IPPNW-Vorsitzende Susanne Grabenhorst, bewaffnete Drohnen v&ouml;lkerrechtlich zu &auml;chten. Sie appelliert an die Bundesregierung, ein Signal f&uuml;r internationale R&uuml;stungskontrolle und Abr&uuml;stung zu setzen und auf den Ankauf bewaffneter oder nachtr&auml;glich zu bewaffnender Drohnen grunds&auml;tzlich zu verzichten. Laut einer Studie von Medact (Britische IPPNW-Sektion) wurden in Pakistan, Somalia und Jemen seit 2001 zwischen 3.000-4.500 Menschen durch US-Drohnen get&ouml;tet, darunter viele Zivilisten. Dar&uuml;ber hinaus sind die psychologischen Folgen der Kriegsf&uuml;hrung mit Kampfdrohnen f&uuml;r die Betroffenen gravierend. Die Opfer der permanenten &Uuml;berwachung beschreiben, dass sie in st&auml;ndiger Angst leben und das Gef&uuml;hl haben, zu keiner Zeit und an keinem Ort mehr sicher zu sein.<br>\nDie Friedensorganisation IPPNW erwartet, dass die Bundesregierung schon in diesem Sommer eine Entscheidung &uuml;ber die Beschaffung von Kampfdrohnen treffen wird. Zur Vorbereitung veranstaltete der Verteidigungsausschuss des Bundestages eine &ouml;ffentliche Anh&ouml;rung zu grunds&auml;tzlichen Fragen unbemannter Luftfahrzeuge, &bdquo;die &uuml;ber die Aufkl&auml;rung hinaus auch weitergehende Kampff&auml;higkeiten haben&ldquo;. W&auml;hrend der Ausschuss v&ouml;lker- und verfassungsrechtliche sowie sicherheitspolitische und ethische Fragen diskutierte, scheint die Entscheidung des Verteidigungsministeriums nur noch den Typ der Drohne und die Anzahl der anzuschaffenden Systeme zu betreffen. Allgemein wird angenommen, dass es sich um den Ankauf von Drohnen des Typs Reaper aus den USA handeln wird. Die US-Armee best&uuml;ckt diese mit Hellfire-Raketen und\/oder Lenkbomben. Entsprechend kann auch die Bundeswehr diese Drohnen nachr&uuml;sten. Der Ankauf soll den Zeitraum &uuml;berbr&uuml;cken, bis ein europ&auml;isches Konsortium ab Mitte des kommenden Jahrzehnts eine eigene europ&auml;ische Kampfdrohne stellen kann.<br>\nF&uuml;r die IPPNW bleiben bewaffnete Drohnen eine Distanzwaffe, die die Hemmschwelle milit&auml;rischer Eins&auml;tze noch niedriger legen wird. Von den Bef&uuml;rworterInnen dieser Technologie herangezogene Vergleiche mit der Distanz von Kampfflugzeugen, Raketen oder Artilleriekanonen zu ihren Zielen entkr&auml;ften diese Sorge nicht. W&auml;hrend Kampfdrohnen das Leben eigener SoldatInnen sch&uuml;tzt, werfen die Zahlen der &bdquo;unbeabsichtigten Opfer&ldquo; unter der Zivilbev&ouml;lkerung ein Licht auf die ethische Fragw&uuml;rdigkeit dieser Waffensysteme. In der asymmetrischen Kriegsf&uuml;hrung erweisen sich bewaffnetete Drohnen zudem als bevorzugtes Mittel f&uuml;r extralegale T&ouml;tungen, die gegen V&ouml;lkerrecht und Strafrecht versto&szlig;en. Die IPPNW unterst&uuml;tzt alle Anstrengungen, diese Waffengattung und ihre drohende weitere Entwicklung zu autonomen Killermaschinen weltweit zu &auml;chten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ippnw.de\/startseite\/artikel\/9bc5c50c980ca07887ed3e71c1edfcf6\/internationale-aechtung-bewaffneter.html\">IPPNW<\/a>\n<p><strong>Dazu: <a href=\"http:\/\/www.medact.org\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/report-dronesupdate-2013.pdf\">Die Medact-Studie &ldquo;Drones &ndash; the physical and psychological implications of a global theatre of war&rdquo; [PDF &ndash; 688 KB]<\/a><\/strong><\/p><\/li>\n<li><strong>Keine Kampfdrohnen &ndash; ohne Wenn und Aber! <\/strong><br>\nDIE LINKE hat im Bundestag eine Aktuelle Stunde zu den Drohnen-Pl&auml;nen der Verteidigungsministerin durchgesetzt. Dort stellt Christine Buchholz klar: Die Aufr&uuml;stung mit Killerdrohnen dient nicht prim&auml;r zum Schutz der Soldatinnen und Soldaten. Ziel sind gezielte T&ouml;tungen Aufst&auml;ndischer ohne Bodentruppen, Zivilopfer werden&nbsp;billigend in Kauf genommen. DIE LINKE sagt Nein zum Einstieg in die Killerdrohnentechnologie.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=DEQKUXd-oDE&amp;feature=youtu.be\">YouTube<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Gkaugr8vumo&amp;list=PLG4aoPhmPo8XktLJqRnf3dq43TYJ1Cp1H\">Andrej Hunko: Drohnenstrategie: R&uuml;stungsindustrie-F&uuml;rsorge<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/linksfraktion.de\/im-wortlaut\/keine-aufruestung-bundeswehr-kampfdrohnen\/\">Christine Buchholz: Bericht Expertenanh&ouml;rung (Verteidigungsausschuss) <\/a><br>\nQuelle 4: <a href=\"http:\/\/dokumente.linksfraktion.de\/inhalt\/1812155-stellungnahme-marischka.pdf\">Expertengutachten: Stellungnahme von Christoph Marischka [PDF &ndash; 476 KB]<\/a><br>\nQuelle 5: <a href=\"http:\/\/linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/aufruestung-kampfdrohnen-muss-gestoppt-werden\/\">Christine Buchholz: Aufr&uuml;stung mit Kampfdrohnen muss gestoppt werden <\/a><br>\nQuelle 6: <a href=\"http:\/\/linksfraktion.de\/suche\/?q=18%2F1506&amp;x=0&amp;y=0&amp;t=2%2C3%2C4%2C5%2C6%2C7&amp;m=&amp;j=&amp;l=&amp;a=\">Kleine Anfrage: &Uuml;bungen mit Drohnen<\/a> <\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Politologe M&uuml;nkler zum Gauck-Streit: &ldquo;Ach, die Stechschrittpazifisten von der Linken&rdquo;<\/strong><br>\nSPIEGEL ONLINE: Herr M&uuml;nkler, redet Gauck Deutschland in den Krieg?<br>\nM&uuml;nkler: Nein, mit Sicherheit nicht. Bei Gaucks Forderung geht es um zwei Dinge. Erstens: Deutschland kann sich bei Krisen nicht mehr so stark raushalten. Die USA konzentrieren sich zunehmend auf den pazifischen Raum. Das bedeutet mehr Verantwortung f&uuml;r Deutschland.<br>\nSPIEGEL ONLINE: Und zweitens?<br>\nM&uuml;nkler: Gauck fordert Ehrlichkeit, einen offenen Diskurs. Seit der Somalia-Mission und den jugoslawischen Zerfallskriegen nehmen deutsche Soldaten an Auslandseins&auml;tzen teil. Eine offene Debatte ansto&szlig;en, bevor es zu sp&auml;t ist &ndash; das ist die Aufgabe eines vorausschauenden Bundespr&auml;sidenten.<br>\nSPIEGEL ONLINE: Die Reaktionen auf Gaucks Forderung waren &auml;u&szlig;erst kontrovers. Gerade aus der Linken kam heftige Kritik.<br>\nM&uuml;nkler: Ach, die Stechschrittpazifisten von der Linken. Die erz&auml;hlen samstags: Wenn die NVA damals marschiert w&auml;re, h&auml;tte sie die Bundeswehr platt gemacht. Und sonntags sagen sie: Von deutschem Boden darf kein Krieg ausgehen. (&hellip;)<br>\nSPIEGEL ONLINE: Mit seiner &Auml;u&szlig;erung liegt er deutlich au&szlig;erhalb der Mehrheitsmeinung. Die Deutschen wollen keine Auslandseins&auml;tze, das zeigen Umfragen.<br>\nM&uuml;nkler: Politische Stimmungen hierzulande sind ausgesprochen wechselhaft. Wenn im deutschen Fernsehen nacheinander Bilder von Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;men und grauenhaftem Elend laufen, dann steigt die Zustimmung f&uuml;r humanit&auml;re und milit&auml;rische Auslandseins&auml;tze. Stellt sich heraus, dass der Einsatz schwierig ist, dann schwindet die Zustimmung auch wieder.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/gauck-streit-um-bundeswehr-muenkler-unterstuetzt-bundespraesident-a-978352.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Herr Prof. M&uuml;nkler zieht erstens allgemein &uuml;ber das Personal der Linkspartei her ohne einen Beleg f&uuml;r diese angebliche Kommunikationsweise zu liefern und nimmt zweitens offenbar die Meinung der Bev&ouml;lkerung zu Milit&auml;reins&auml;tzen nicht ernst. Laut Umfragen ist die &uuml;bergro&szlig;e Bev&ouml;lkerungsmehrheit seit langer Zeit gegen Kampfeins&auml;tze der Bundeswehr im Ausland; mehr dazu u.a. hier: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/vorabmeldung\/deutsche-gegen-militaer-einsaetze-im-ausland\">Deutsche gegen Milit&auml;r-Eins&auml;tze im Ausland<\/a>.<\/em><br>\n<em>Was versteht Herr Prof. M&uuml;nkler eigentlich unter einer &ldquo;offenen Debatte&rdquo;? Ist die Debatte lediglich dann &ldquo;offen&rdquo;, wenn offen f&uuml;r Milit&auml;reins&auml;tze pl&auml;diert wird? W&auml;re die Debatte etwa &ldquo;geschlossen&rdquo;, wenn die Bev&ouml;lkerungsmehrheit weiterhin derartige Eins&auml;tze ablehnt?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man sollte solche Interviews sehr aufmerksam lesen. M&uuml;nkler gibt tiefe Einblicke in das Denken der herrschenden Eliten, als deren Sprachrohr er sich ohne Zweifel versteht. Tenor, der &ldquo;P&ouml;bel&rdquo; wei&szlig; sowieso nicht was er will. Kaum gibt es Schwierigkeiten bei Auslandseins&auml;tzen findet man  das Sterben f&uuml;rs Vaterland doch nicht so sch&ouml;n und man ist gegen Kriegseins&auml;tze. Sieht man &ldquo;Bilder von Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;men und grauenhaftem Elend&rdquo; ist es wieder andersherum. Deshalb braucht es eben Leute wie M&uuml;nkler, die den Richtigen &Uuml;berblick besitzen und uns die Welt erkl&auml;ren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Eliten wollen mehr<\/strong><br>\nMit prominent besetzten Fachtagungen haben die Parteistiftungen der CDU und von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen die deutsche Elitenkampagne f&uuml;r eine aggressivere deutsche Weltpolitik fortgef&uuml;hrt. Es m&uuml;sse endlich einen &ldquo;&ouml;ffentlichen Diskurs &uuml;ber weiche und harte Faktoren der Sicherheitspolitik&rdquo; geben, forderte der Leiter der Abteilung Politik im Berliner Verteidigungsministerium am Montag auf einer Konferenz der Konrad-Adenauer-Stiftung. Bei der Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung war kurz zuvor zu h&ouml;ren, es d&uuml;rfe &ldquo;einen &lsquo;pazifistischen Sonderweg&rsquo; &hellip; nicht geben&rdquo;; Deutschland m&uuml;sse endlich &ldquo;raus aus der Komfortzone&rdquo;. In einem Reader der B&ouml;ll-Stiftung hei&szlig;t es, man m&uuml;sse es &ldquo;akzeptieren, dass ein Agieren au&szlig;erhalb des bestehenden v&ouml;lkerrechtlichen Rahmens vonn&ouml;ten sein kann&rdquo;. Weiter wird in der Brosch&uuml;re gefordert, im Bundeskanzleramt ein &ldquo;Nationales Sicherheitsb&uuml;ro&rdquo; nach dem Vorbild des US-amerikanischen Nationalen Sicherheitsrats einzurichten und die &ldquo;Ausstattung der deutschen Geheimdienste&rdquo; erheblich zu &ldquo;verbessern&rdquo;. Beschl&uuml;sse &uuml;ber Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr sollten, hei&szlig;t es, strukturell erleichtert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58903\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Waffenexporte von Sig Sauer: Deutsche Waffen-Firma unter Verdacht <\/strong><br>\nDer weltbekannte deutsche Waffen-Hersteller Sig Sauer soll illegal Tausende Pistolen geliefert haben, die im B&uuml;rgerkriegsland Kolumbien landeten. Die Gesch&auml;ftsleitung bestreitet das, aber die NDR, WDR und &ldquo;S&uuml;ddeutscher Zeitung&rdquo; vorliegenden Indizien sind erdr&uuml;ckend.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/waffenexporte-von-sig-sauer-deutsche-waffen-firma-unter-verdacht-1.2027922\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Konstantin Wecker Kommentar zu Dirk Niebel R&uuml;stunglobbyist<\/strong><br>\nLiebe Freunde,<br>\nes gibt Berufe, die erfordern nicht unbedingt besondere Empathie f&uuml;r die Menschheit.<br>\nProfikiller zum Beispiel, oder Lebensmittelspekulant.<br>\nEine der sicher fragw&uuml;rdigsten M&ouml;glichkeiten sich zu bereichern, ist der Beruf eines Lobbyisten eines R&uuml;stungskonzernes.<br>\nDirk Niebel ist mir noch nie durch irgendeine sympathische Aussage oder Handlung aufgefallen. Von vielen unangenehmen Politikern war er als Entwicklungsminister der Unangenehmste.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/permalink.php?story_fbid=895194267164606&amp;id=111564412194266&amp;fref=nf\">Konstantin Wecker auf Facebook<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Before Shooting in Iraq, a Warning on Blackwater<\/strong><br>\nJust weeks before Blackwater guards fatally shot 17 civilians at Baghdad&rsquo;s Nisour Square in 2007, the State Department began investigating the security contractor&rsquo;s operations in Iraq. But the inquiry was abandoned after Blackwater&rsquo;s top manager there issued a threat: &ldquo;that he could kill&rdquo; the government&rsquo;s chief investigator and &ldquo;no one could or would do anything about it as we were in Iraq,&rdquo; according to department reports.<br>\nAmerican Embassy officials in Baghdad sided with Blackwater rather than the State Department investigators as a dispute over the probe escalated in August 2007, the previously undisclosed documents show. The officials told the investigators that they had disrupted the embassy&rsquo;s relationship with the security contractor and ordered them to leave the country, according to the reports.<br>\nAfter returning to Washington, the chief investigator wrote a scathing report to State Department officials documenting misconduct by Blackwater employees and warning that lax oversight of the company, which had a contract worth more than $1 billion to protect American diplomats, had created &ldquo;an environment full of liability and negligence.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2014\/06\/30\/us\/before-shooting-in-iraq-warning-on-blackwater.html?hp&amp;action=click&amp;pgtype=Homepage&amp;version=HpSumSmallMediaHigh&amp;module=second-column-region&amp;region=top-news&amp;WT.nav=top-news&amp;_r=0\">The New York Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Schockierend. Es verschl&auml;gt mir die Sprache.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Arbeitslosigkeit in der EU<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Politik in der EWU erzielt immer noch keine Erfolge bei Bek&auml;mpfung der Arbeitslosigkeit <\/strong><br>\nHeute hat das europ&auml;ische Amt f&uuml;r Statistik, Eurostat, die aktuelle Arbeitslosenquote f&uuml;r die Europ&auml;ische W&auml;hrungsunion (EWU) ver&ouml;ffentlicht. Sie liegt unver&auml;ndert hoch bei 12 Prozent. Auch in den L&auml;ndern, in denen die europ&auml;ische Wirtschaftspolitik am h&auml;rtesten zugeschlagen hat, ist nach Jahren stark gestiegener Arbeitslosenquoten praktisch keine nennenswerte Ver&auml;nderung eingetreten. In einigen L&auml;ndern ist die Arbeitslosenquote leicht gesunken, in anderen ist sie gestiegen. Dass das so ist, ist kein Zufall, sondern hat System.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2014\/07\/ewukonjunkturarbeitslosigkeit-politik-in-der-ewu-erzielt-immer-noch-keine-erfolge-bei-bekampfung-der-arbeitslosigkeit-dabei-ist-es-ganz-einfach\/%20\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><strong>Arbeitslosenquote des Euroraums bei 11,6% &ndash; EU28 bei 10,3%<\/strong><br>\nIm Euroraum (ER18) lag die saisonbereinigte Arbeitslosenquote im  Mai 2014 bei 11,6%, stabil gegen&uuml;ber April 2014.<br>\nDies ist jedoch ein R&uuml;ckgang gegen&uuml;ber 12,0% im Mai 2013. In der EU28 lag die Arbeitslosenquote im Mai 2014 bei 10,3%, ein R&uuml;ckgang gegen&uuml;ber 10,4% im April 2014 und 10,9% im Mai 2013<br>\nEurostat sch&auml;tzt, dass im Mai 2014 in der EU28 insgesamt 25,184 Millionen M&auml;nner und Frauen arbeitslos waren, davon 18,552 Millionen im Euroraum. Gegen&uuml;ber April2014 fiel die Zahl der arbeitslosen Personen in der EU28 um 63.000 und im Euroraum um 28.000.<br>\nGegen&uuml;ber Mai2013 verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen in der EU28 um 1,361 Millionen und im Euroraum um 636.000&hellip;\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140703_hwt_01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140703_hwt_01_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/epp.eurostat.ec.europa.eu\/cache\/ITY_PUBLIC\/3-01072014-AP\/DE\/3-01072014-AP-DE.PDF\">Eurostat [PDF &ndash; 326 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Mindestlohn: Erh&ouml;hung kommt fr&uuml;her<\/strong><br>\nDer Mindestlohn von 8,50 Euro soll ein Jahr fr&uuml;her als urspr&uuml;nglich geplant angehoben werden. Das sieht die ge&auml;nderte Fassung des Tarifautonomiest&auml;rkungsgesetzes (18\/1558, 18(11)183) der Bundesregierung vor, das der Ausschuss f&uuml;r Arbeit und Soziales am Mittwochmittag mit den Stimmen von CDU\/CSU, SPD und B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen angenommen hat. Die Linke enthielt sich. Am morgigen Donnerstag ber&auml;t der Bundestag in abschlie&szlig;ender Lesung &uuml;ber den Entwurf.<br>\nDas Tarifpaket sieht vor, erstmals in Deutschland einen fl&auml;chendeckenden Mindestlohn in H&ouml;he von 8,50 Euro ab 2015 einzuf&uuml;hren. Tarifvertr&auml;ge mit einem niedrigeren Brutto-Stundenlohn sollen in einer &Uuml;bergangsphase jedoch bis Ende 2016 g&uuml;ltig bleiben k&ouml;nnen, so dass der Mindestlohn erst ab 2017 voll greift. &Uuml;ber die geplanten Ausnahmeregelungen und andere Detailfragen wie die Arbeit der Mindestlohnkommission hatte es jedoch bis zuletzt Diskussionen gegeben. Erst am Montag fand dazu eine Expertenanh&ouml;rung im Bundestag statt.<br>\nDer &Auml;nderungsantrag der Koalitionsfraktionen sieht nun vor, dass die Mindestlohnkommission nicht j&auml;hrlich, sondern alle zwei Jahre &uuml;ber eine Anpassung des Mindestlohns, orientiert an der nachlaufenden Tarifentwicklung, entscheidet. Der Zeitpunkt der erstmaligen Erh&ouml;hung des Mindestlohns wird jedoch von 2018 auf 2017 vorverlegt. Neu sind auch separate &Uuml;bergangsl&ouml;sungen f&uuml;r die Zeitungsbranche: So sollen Zeitungszusteller ab n&auml;chsten Jahr einen Anspruch auf 75 Prozent, ab 2016 auf 85 Prozent und ab 2017 dann auf 8,50 Euro pro Stunde haben. F&uuml;r alle anderen Branchen sind &Uuml;bergangsl&ouml;sungen nur aufgrund von Tarifvertr&auml;gen nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz m&ouml;glich. Ge&auml;ndert wurden au&szlig;erdem die Ausnahmeregeln f&uuml;r Praktikanten: Zwar sind verpflichtende Praktika im Rahmen einer Ausbildung weiter grunds&auml;tzlich vom Mindestlohn ausgenommen. Bei Orientierungspraktika vor oder w&auml;hrend einer Ausbildung gilt jedoch, dass erst nach drei Monaten und nicht wie bisher nach sechs Wochen der Mindestlohn gezahlt werden muss. Neu definiert wird dar&uuml;ber hinaus die geringf&uuml;gige, sozialversicherungsfreie Besch&auml;ftigung im Vierten Buch Sozialgesetzbuch (SGB IV). Demnach liegt diese nun vor, wenn &bdquo;die Besch&auml;ftigung innerhalb eines Kalenderjahres auf l&auml;ngstens drei Monate oder 70 Arbeitstage begrenzt ist, es sei denn, dass die Besch&auml;ftigung berufsm&auml;&szlig;ig ausge&uuml;bt wird und ihr Entgelt 450 Euro im Monat &uuml;bersteigt&ldquo;. Bisher waren dies zwei Monate beziehungsweise 50 Arbeitstage. Kost und Logis von Saisonarbeitern k&ouml;nnen auf den Mindestlohn angerechnet werden. Laut &Auml;nderungsantrag soll diese Regelungen m&ouml;glichen &bdquo;Problemen bei der Saisonarbeit durch Einf&uuml;hrung des Mindestlohns Rechnung tragen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2014_07\/-\/286052\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Fiskus schr&ouml;pft Niedrigl&ouml;hner<\/strong><br>\nGewerkschaften fordern Korrektur bei versteckten Steuerh&ouml;hungen<br>\nMit der &ldquo;kalten Progression&rdquo; sind allerdings auch Horrorgeschichten verbunden, zum Beispiel die, dass ein Arbeitnehmer nach einer Lohnerh&ouml;hung m&ouml;glichweise weniger im Portemonnaie habe als vorher. Das ist so, als w&uuml;rde jemand behaupten, dass vier plus zwei f&uuml;nf ergibt.<br>\nZwar ist es bei Monatseinkommen zwischen 900 und 6000 Euro (in Westdeutschland) meistens so, dass bei einer Lohnerh&ouml;hung das Nettoeinkommen &ndash; nach dem Abzug von Lohnsteuer und Sozialabgaben &ndash; prozentual weniger stark steigt als der Bruttolohn; aber stets bleibt von einer Lohnerh&ouml;hung netto mindestens die H&auml;lfte &uuml;brig, die andere H&auml;lfte flie&szlig;t in die Sozialversicherungen und eben in die Lohnsteuer. Was allerdings nichts &uuml;ber Steigen oder Sinken der Kaufkraft aussagt. Die h&auml;ngt n&auml;mlich von der Inflation ab.<br>\nEs ist auch nicht so, dass Besserverdienende von der heimlichen Steuererh&ouml;hung besonders stark betroffen sind, wie oft behauptet wird. Der Mittelstand werde geschr&ouml;pft, hei&szlig;t es da. Tats&auml;chlich ist es aber so, dass von den versteckten Steuererh&ouml;hungen am st&auml;rksten diejenigen Niedrigverdiener\/innen betroffen sind, die ein Monatseinkommen zwischen 900 und 1600 Euro brutto erzielen &ndash; am st&auml;rksten geschr&ouml;pft zwar nicht in Euro und Cent, aber vom Prozentsatz der Steuererh&ouml;hung her. Wer hingegen monatlich mehr als 6000 Euro brutto hat, ist von der &ldquo;kalten Progression&rdquo; umso weniger betroffen, je mehr er einnimmt. Da tendiert die Progression am Ende gegen Null. Und das d&uuml;rfte dem hehren Prinzip der Besteuerung nach individueller wirtschaftlicher Leistungsf&auml;higkeit nun wirklich widersprechen.<br>\nWeil insbesondere die Besch&auml;ftigten, die von der Einf&uuml;hrung des Mindestlohns profitieren, von diesem Progressionsverlauf des Einkommenssteuertarifs besonders negativ betroffen w&auml;ren, fordert der DGB-Bundesvorstand in einer aktuellen Stellungnahme u. a., &ldquo;den steilen Anstieg des Grenzsteuersatzes oberhalb des Grundfreibetrags zum 1. Januar 2015 abzumildern&rdquo;, und er bekr&auml;ftigt neben anderen steuerpolitischen Forderungen diejenige nach einer Anhebung des Spitzensteuersatzes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.verdi-news.de\/abonnenten.html\">ver.di news<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>TTIP<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>EU dringt weiter auf Finanzmarkt-Deregulierung durch das EU-US-Freihandelsabkommen<\/strong><br>\nDie lobbykritischen Br&uuml;sseler Organisationen CEO und SOMO haben gestern ihre Analyse eines geleakten Vorschlags der EU-Kommission in den Verhandlungen &uuml;ber ein Freihandelsabkommen mit den USA vorgestellt. Anliegen des EU-Dokuments ist die Finanzmarktregulierung auf beiden Seiten des Atlantiks. Bef&uuml;rchtungen der TTIP-Kritiker\/innen best&auml;tigen sich: Die EU-Kommission dringt offenbar weiter auf eine Aufweichung der Regulierungsstandards im Finanzwesen.<br>\nBefragt man die EU-Verhandler\/innen oder die Freihandels-Freund\/innen in Union und SPD, so bestreiten sie gebetsm&uuml;hlenartig, Standards senken zu wollen. Keine Seite solle gezwungen sein, Regulierungen und Normen abzubauen, verk&uuml;nden sie immer wieder. Das von Corporate Europe Observatory (CEO) und dem Centre for Research on Multinational Corporations (SOMO) vorgestellte englischsprachige Dokument zeigt allerdings, dass dies mindestens f&uuml;r den Bereich der Finanzmarktregulierung so nicht stimmt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1410\">annotazioni<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/corporateeurope.org\/financial-lobby\/2014\/07\/leaked-document-shows-eu-going-trade-deal-will-weaken-financial-regulation\">Leaked document shows EU is going for a trade deal that will weaken financial regulation Corporate Europe Observatory<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/corporateeurope.org\/sites\/default\/files\/attachments\/regulatory_coop_fs_-_ec_prop_march_2014-2_0.pdf\">Text to be circultated to the US during TTIP negotiations on 10 &ndash; 14 March 2014 [PDF &ndash; 422 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Beschluss des Vorstands der Deutschen UNESCO-Kommission zum Verhandlungsstand des TTIP<\/strong><br>\nMit Blick auf die anstehenden Aufgaben und Herausforderungen im TTIP-Prozess\n<ul>\n<li>begr&uuml;&szlig;t der Vorstand der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) die Aussprache des EU-Kulturministerrats vom 20.05.2014 und den dort er&ouml;rterten expliziten Ausschluss des gesamten AV- und Kultursektors aus den TTIP-Verhandlungen;<\/li>\n<li>sieht die zwingende Notwendigkeit, diesen Ausschluss auf die gesamte kulturelle Wertsch&ouml;pfungskette &ndash; unabh&auml;ngig von den genutzten technologischen Verbreitungskan&auml;len &ndash; auszuweiten;<\/li>\n<li>sieht die dringende Notwendigkeit einer viel substanzielleren und tiefergehenden Vorabinformationspolitik seitens der im Namen der Mitgliedstaaten verhandelnden EU-Kommission, einschlie&szlig;lich der Information &uuml;ber Vorschl&auml;ge der Vereinigten Staaten in den Bereichen Kultur und Audiovisuelle Dienste;<\/li>\n<li>h&auml;lt es f&uuml;r unverzichtbar, EU-seitig das Prinzip der Technologieneutralit&auml;t der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen dezidiert zu bekr&auml;ftigen und in Schriftform in das Vertragswerk einzubringen;<\/li>\n<li>erwartet, dass das ausdr&uuml;ckliche Recht der EU-Mitgliedstaaten als Vertragsparteien der UNESCO-Konvention zur kulturellen Vielfalt von 2005, heutige und k&uuml;nftige Ma&szlig;nahmen zum Schutz und zur F&ouml;rderung der kulturellen Vielfalt zu ergreifen, im TTIP-Prozess explizit festgehalten und bekr&auml;ftigt wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.unesco.de\/index.php?id=beschluss_ttip\">Deutsche UNESCO-Kommission<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Was nicht wirkt, soll keiner wissen<\/strong><br>\nEuropas Medizinaufsicht will Daten von Medikamententests ver&ouml;ffentlichen. Die US-Pharmalobby widerspricht: Das sei mit dem Freihandelsabkommen TTIP nicht vereinbar.<br>\nHormonfleisch, Weichstoffe in Nuckelflaschen und Risiken f&uuml;r den Datenschutz &ndash; all das k&ouml;nnte uns das Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) bescheren. Bislang nicht bekannt war, dass die amerikanische Pharmalobby im Zuge der Verhandlungen um das Abkommen auch zu verhindern versucht, dass die &Ouml;ffentlichkeit uneingeschr&auml;nkten Einblick in die Ergebnisse von Medikamententests bekommt.<br>\nBisher sind Arzneimittelhersteller nicht verpflichtet, die Daten aller Tests eines neuen Medikaments zu ver&ouml;ffentlichen oder der europ&auml;ischen Zulassungsbeh&ouml;rde Ema (European Medicines Agency) vorzulegen&hellip;.<br>\nMedien spekulierten, dass der Leiter der Rechtsabteilung der Ema Ursache des pharmafreundlicheren Kurswechsels sei. Dieser ist erst seit Mitte 2013 juristischer Berater bei der Ema. Zuvor arbeitete er f&uuml;r den italienischen Pharmahersteller SigmaTau und war im europ&auml;ischen Interessenverband der Pharmaindustrie (EFPIA) aktiv. Doch dem Tagesspiegel liegen Informationen vor, dass die Transparenzinitiative der Ema nicht vereinbar ist mit dem Freihandelsabkommen TTIP.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wissen\/gesundheit\/2014-07\/medikamententests-veroeffentlichung-ttip-usa%20\">Zeit.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die heimliche Dody und der DB-Regio-Deal<\/strong><br>\nEs geht um eine Milliarde Euro Zusch&uuml;sse, die Baden-W&uuml;rttemberg der Deutschen Bahn f&uuml;r den Regionalzugverkehr zu viel bezahlt. Den entsprechenden Verkehrsvertrag hatte der sp&auml;tere CDU-Ministerpr&auml;sident Stefan Mappus im Jahr 2003 mitunterzeichnet. Inzwischen mehren sich die Indizien, dass die damalige schwarz-gelbe Landesregierung sich mit dem Milliardengeschenk den Tiefbahnhof Stuttgart 21 erkaufte. Die Staatsanwaltschaft sieht bislang keinen Handlungsbedarf, die Diskussion &uuml;ber einen neuen U-Ausschuss des Landtags beginnt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/macht-markt\/170\/die-heimliche-dody-und-der-db-regio-deal-2306.html\">Kontext:Wochenzeitung<\/a> \n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Diese Woche neu in Kontext:Wochenzeitung u.a.:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Warten auf Stumpf: W&auml;hrend der ersten drei Verhandlungstage im Wasserwerferprozess haben die beiden angeklagten Polizisten minuti&ouml;s geschildert, wie der &ldquo;Schwarze Donnerstag&rdquo; am 30. September 2010 aus ihrer Sicht abgelaufen ist. Dabei gab es &Uuml;berraschendes und Widerspr&uuml;chliches zu h&ouml;ren. <\/em><\/li>\n<li><em>Wenn Neffen und Nichten b&ouml;hse werden: Sobald Medien kritisch &uuml;ber die B&ouml;hsen Onkelz berichten, ist Feuer unterm Dach. Das musste auch Kontext nach einem Bericht &uuml;ber das Comeback der Frankfurter Heavy-Metal-Band auf dem Hockenheimring erfahren.<\/em><\/li>\n<li><em>Polit-Thriller der Mappus-Klasse: Der EnBW-Untersuchungsausschuss ist abgeschlossen. Die abschlie&szlig;ende Plenardebatte im Landtag offenbarte nicht nur Streit &uuml;ber die Schuldfrage und den angemessenen Kaufpreis, sondern auch ein seltsames Demokratieverst&auml;ndnis.<\/em><\/li>\n<li><em>3 x Nein: Wetterer Peter Grohmann profiliert sich als Nein-Sager. <\/em><\/li>\n<li><em>Quote killt Radiokultur: Der Rundfunk war das Aush&auml;ngeschild der jungen Bundesrepublik. In seinen Programmen sollte sich zeigen, dass das Land nach dem braunen Terror in den Kreis der Kulturnationen zur&uuml;ckgekehrt war. Dann kam das Fernsehen. Und die Einschaltquote. Wird der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk seinem Kulturauftrag noch gerecht?<\/em><\/li>\n<li><em>Kirche und Korntal: Das Schicksal der ehemaligen Heimkinder im Korntaler Hoffmannhaus ber&uuml;hrt die Menschen. Viele sind emp&ouml;rt &uuml;ber den schleppenden Umgang der Korntaler Pietisten mit diesem dunklen Kapitel ihrer Geschichte. Die evangelische Landeskirche h&auml;lt sich lieber bedeckt.<\/em><\/li>\n<li><em>Diese Deutschen! Diese T&uuml;rken: Jede gr&ouml;&szlig;ere Stadt hat ein Viertel, das ein bisschen internationaler ist als der Rest. In Stuttgart ist das die Mauserstra&szlig;e im Norden. Eine Fotoreportage.<\/em><\/li>\n<li><em>Mit Peter Conradi zu Paul Bonatz: Der Hauptbahnhof ist das &ouml;ffentliche Geb&auml;ude in Stuttgart, dem Peter Conradi &ldquo;in keiner Weise neutral&rdquo; gegen&uuml;bersteht. Was damit gemeint ist, verr&auml;t der Architekt und standhafte S-21-Gegner bei einer pers&ouml;nlichen F&uuml;hrung durch den Bonatz-Bau &ndash; aber nur dem Gewinner unserer Werbeaktion um neue Kontext-Unterst&uuml;tzer.<\/em><\/li>\n<li><em>Und last, but not least: die Kontext-Top-F&uuml;nf im Juni.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Kontext:Wochenzeitung ab heute im Kiosk, am Samstag als Beilage zur taz.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Marco B&uuml;low: Erkl&auml;rung zur Reform des EEG<\/strong><br>\nHeute wurde im Bundestag abschlie&szlig;end &uuml;ber die EEG-Reform beraten und abgestimmt. Marco B&uuml;low hat zu seinem Abstimmungsverhalten eine Erkl&auml;rung verfasst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.marco-buelow.de\/neuigkeiten\/meldung\/artikel\/2014\/juni\/erklaerung-zur-reform-des-eeg.html\">Marco B&uuml;low<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Sind Bayern solidarischer als Ostdeutsche?<\/strong><br>\nWie die Bertelsmann-Stiftung Sachsen-Anhalt, die Ukraine und den Irak bewertet&hellip;<br>\nWenn Gemeinwohlorientierung von ehrenamtlicher Freiwilligenarbeit, niedriger Kriminalit&auml;t, Spendenaufkommen und Parteimitgliedschaft abh&auml;ngt, dann sollten die s&uuml;ddeutschen, traditionell b&auml;uerlich-handwerklichen H&auml;uslebauer vorne liegen &ndash; und genau so kam es auch. Einsam stehen Bayern und Baden W&uuml;rttemberg in der Hitliste des gesellschaftlichen Zusammenhaltes vorne. Der Berliner Tagesspiegel bringt es auf den Punkt: Der Gemeinsinn, so die Interpretation der Studie, sei in den f&uuml;nf neuen Bundesl&auml;ndern &ldquo;am geringsten ausgepr&auml;gt&rdquo;&hellip;<br>\nLaut DPA-Meldung zu der Studie, die einige Medien der Einfachheit halber einfach komplett &uuml;bernahmen, geben die Autoren eine eigene Erkl&auml;rung f&uuml;r das Gemeinwohlgef&auml;lle zwischen Sachsen-Anhalt und der ebenso wirtschaftsschwachen Oberpfalz: &ldquo;So ist das relativ geringe Vertrauen der Ostdeutschen in ihre Mitmenschen typisch f&uuml;r L&auml;nder, in denen zuvor eher Kontrolle das gesellschaftliche Klima bestimmt hatte.&rdquo;<br>\nUnterscheidet sich also 24 Jahre nach der Wiedervereinigung etwa die Kontrollmentalit&auml;t eines ostdeutschen von dem eines westdeutschen Arbeitsamtes, werden ostdeutsche mehr als westdeutsche Angestellte &uuml;berwacht und drangsalisiert? Dar&uuml;ber sagt die Studie nichts. Das Vertrauen wurde n&auml;mlich nur durch eine einzige Frage definiert, n&auml;mlich auf die Zustimmung oder Ablehnung zu der Aussage &ldquo;Den meisten Mitmenschen kann man vertrauen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/42\/42140\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Sie wollen weg? Sie bleiben da!<\/strong><br>\nGustl Mollath soll zu Unrecht in der Psychiatrie gelandet sein. Sein Fall erregt viel Aufmerksamkeit. Aber auch von der &Ouml;ffentlichkeit unbemerkt geschehen Dinge, die Fragen aufwerfen.<br>\nGustl Mollath wurde w&auml;hrend eines Strafverfahrens in einem Gutachten als gemeingef&auml;hrlich und wahnhaft eingestuft und 2006 in eine psychiatrische Anstalt zwangseingewiesen. Sieben Jahre sp&auml;ter, 2013, ordnete das zust&auml;ndige Landgericht eine Wiederaufnahme des ersten Gerichtsverfahrens an. Damit wurde auch die dort beschlossene Zwangseinweisung quasi unwirksam. Mollath wurde freigelassen. Am 7. Juli wird sein Fall erneut verhandelt. Mollaths Fall erregt viel Aufmerksamkeit. Seither wird diskutiert, ob Zwangseinweisungen immer das richtige Mittel sind, um den Betroffenen zu helfen &ndash; oder ob solche Beschl&uuml;sse zu schnell gefasst werden.<br>\nFreiwillig in die Unfreiwilligkeit<br>\nAnna Vogt (Name von der Redaktion ge&auml;ndert) ging mit 18 Jahren freiwillig in die Psychiatrie. Sie wollte sich dort f&uuml;r eine Weile wegen ihrer andauernden Niedergeschlagenheit station&auml;r behandeln lassen. Doch als sie ankam, wurde sie in die geschlossene Anstalt geschickt und trotz ihrer Einw&auml;nde dort behalten. Die &Auml;rzte diagnostizierten im Eiltempo Wahnvorstellungen und eine Schizophrenie. Ein beh&ouml;rdlicher Beschluss wurde eingeholt, der sie als Gefahr f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit einstufte. Und nun war Anna Vogt nicht mehr freiwillig in der Psychiatrie, sondern eingewiesen worden. Ein Teufelskreis begann, der f&uuml;r Psychiatrie-Professor Tilmann Steinert kein Einzelfall ist: &ldquo;Freiwillig gekommen zu sein bedeutet nicht automatisch, jederzeit wieder gehen zu d&uuml;rfen. Reinkommen und Dableiben m&uuml;ssen sind zwei Paar Dinge.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/leonardo\/Psychiatrieundzwangseinweisung100.html\">WDR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ukraine &ndash; Negative Wahrnehmungen<\/strong><br>\nDer vom Westen protegierte Pr&auml;sident der Ukraine hat den Waffenstillstand im B&uuml;rgerkrieg aufgek&uuml;ndigt und neue Angriffe befohlen. Bereits am gestrigen Montag kam es zu neuen Attacken mit Panzern und Kampfbombern; erneut kamen auch Zivilisten zu Tode. Die Aufk&uuml;ndigung des Waffenstillstands erfolgte trotz gr&ouml;&szlig;erer Zugest&auml;ndnisse der Aufst&auml;ndischen und Russlands &ndash; unter dem Druck der militanten ukrainischen Rechten; diese ist vom Westen vor allem seit Beginn der Maidan-Proteste in die gemeinsame Front gegen Russland eingebunden worden und gewinnt nun in Milizen und der &ldquo;Nationalgarde&rdquo; neue Macht. Trotz der wiederholten blutigen Kriegseskalation k&uuml;ndigt Br&uuml;ssel in Absprache mit der Regierung in Kiew die Entsendung einer EU-&ldquo;Polizeimission&rdquo; in die Ukraine an. &ldquo;Mittel- und langfristig&rdquo; drohten dort &ldquo;Ern&uuml;chterung und Protest und soziale Unruhe&rdquo;, hei&szlig;t es in den Br&uuml;sseler Dokumenten, mit denen die &ldquo;Mission&rdquo; begr&uuml;ndet wird. In der Tat sind k&uuml;nftige Proteste gegen die von Berlin unterst&uuml;tzte Restauration der Oligarchen wie auch gegen die vom Westen oktroyierten Austerit&auml;tsprogramme nach dem Abflauen der gegenw&auml;rtigen Welle des Nationalismus nicht unwahrscheinlich. Ein &ldquo;Vorauskommando&rdquo; soll schon in K&uuml;rze in die Ukraine entsandt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58902\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Israel &ndash; die Ermordung der Jugendlichen ist nicht im Interesse der Hamas<\/strong><br>\nARD-Morgenmagazin 2. Juli 2014: Susan Link interviewt Prof. Dr. G&uuml;nter Meyer (Leiter des Zentrums f&uuml;r Forschung zur Arabischen Welt an der Johannes Gutenberg-Universit&auml;t Mainz). &ldquo;Der Friedensprozess ist tot&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=EqMTeEt3qHY&amp;feature=youtu.be\">Morgenmagazin auf YouTube<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Chinas Funktion&auml;re am Rande des Nervenzusammenbruchs<\/strong><br>\nEs geht um Machtmissbrauch und Vetternwirtschaft in Milliardenh&ouml;he: Mit seiner Kampagne gegen Korruption hat der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping schon Kader in den Selbstmord getrieben &ndash; nun regt sich Widerstand.<br>\nDie Vorw&uuml;rfe lauten Machtmissbrauch, &Auml;mterverkauf und Bestechlichkeit. Die Verhaftung von General Xu Caihou, der bis 2012 Chinas h&ouml;chster Milit&auml;rf&uuml;hrer war, ist nicht nur ein Schlag gegen die Volksbefreiungsarmee. Xu war auch Mitglied des Politb&uuml;ros der Kommunistischen Partei. Parteichef Xi Jinping greift durch, und in China fragen sich mittlerweile auch seine Parteigenossen, ob er seinen Feldzug gegen die Korruption nicht zu weit treibt.<br>\nXi Jinpings Vorgehen gegen die Korruption in der Partei &uuml;bertrifft an Intensit&auml;t und Dauer alle bisherigen Kampagnen dieser Art. Zehntausende Funktion&auml;re wurden bereits abgesetzt oder verhaftet. Und auch gegen die h&ouml;heren Amtsinhaber l&auml;sst der Staats- und Parteichef ermitteln. Seit Antritt der neuen F&uuml;hrungsriege im Jahr 2012 wurden Verfahren gegen 30 Funktion&auml;re auf Ministerebene eingeleitet. Die Ermittler der Disziplinarkommission der Partei arbeiten sich von Provinz zu Provinz, von Staatsunternehmen zu Beh&ouml;rden vor.<br>\nDer staatliche &Ouml;lkonzern CNPC wurde ebenso untersucht wie das Energieunternehmen, das den riesigen Drei-Schluchten-Staudamm betreibt. Mitarbeiter des Staatsfernsehens CCTV und des staatlichen Amtes f&uuml;r Petitionen wurden verhaftet. Oft kommen die Parteiermittler in der Nacht, und die Funktion&auml;re verschwinden in der Rechtlosigkeit des &bdquo;shuanggui&ldquo;, einer Haft in Parteigewahrsam au&szlig;erhalb des regul&auml;ren Justizsystems, ohne Zugang zu einem Anwalt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/kampf-gegen-korruption-chinas-funktionaere-am-rande-des-nervenzusammenbruchs-13021276.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Ohne auf das chinesische Rechtssystem und einzelne Korruptionsf&auml;lle einzugehen: Es ist schon erstaunlich, wer sich in China wegen Korruptionsvorw&uuml;rfe verantworten muss.<\/em><br>\n<em>Und in Deutschland? Das &Uuml;bereinkommen der Vereinten Nationen gegen Korruption wurde zwar bereits vor &uuml;ber 10 Jahren unterzeichnet, aber immer noch nicht ratifiziert. Daf&uuml;r mag es Gr&uuml;nde geben: M&ouml;glicherweise w&auml;ren hierzulande nach Ratifizierung auch einige am Rande eines Nervenzusammenbruchs.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Erneut krasse Benachteiligung der Linken im Deutschlandfunk <\/strong><br>\nIn seiner Antwort auf meinen offenen Brief hatte der Intendant des Deutschlandfunks, Willi Steul, j&uuml;ngst einger&auml;umt, dass &ldquo;mit Vertretern der Linkspartei in der Tat weniger Gespr&auml;che gef&uuml;hrt (wurden) als mit Politikern der Gr&uuml;nen bzw. der SPD oder der Union&rdquo;. Er w&uuml;rde dies zum Anlass nehmen, so Steul, das noch einmal zu thematisieren (siehe hier). Mit dem abgeschlossenen Monat Juni und damit auch mit dem abgeschlossenen zweiten Quartal 2014 erweist sich jedoch, dass Die Linke, gemessen an der Zahl der gef&uuml;hrten Interviews, weiterhin krass benachteiligt wird. Genauere Angaben erfolgen in K&uuml;rze wieder im Abonnement. Hier sei nur aus der gerade abgeschlossenen Auswertung des Monats Juni erw&auml;hnt, dass der Deutschlandfunk drei Interviews mit Politikern der Linken gef&uuml;hrt hat, aber vierzehn mit PolitikerInnen der Gr&uuml;nen. Beide Parteien sind im Bundestag nahezu gleichstark vertreten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2014\/07\/erneut-krasse-benachteiligung-der-linken-im-deutschlandfunk\/#sthash.fEqu7fQr.dpuf\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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