{"id":22261,"date":"2014-07-04T09:15:24","date_gmt":"2014-07-04T07:15:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22261"},"modified":"2014-07-04T09:15:24","modified_gmt":"2014-07-04T07:15:24","slug":"hinweise-des-tages-2161","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22261","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22261#h01\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22261#h02\">Militarisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22261#h03\">OECD: Deutschland droht soziale Ungleichheit wie den USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22261#h04\">Die demokratischen Grundlagen sind in Gefahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22261#h05\">Thomas Fricke: Sparpolitik in Frankreich &ndash; Genug reformiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22261#h06\">Warum Linke und Rechte in einen Topf geworfen werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22261#h07\">Kampf um den Mindestlohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22261#h08\">Provisionen: &bdquo;Das ist eine Farce<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22261#h09\">Linke: Abgeltungsteuer soll gestrichen werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22261#h10\">Ulrike Herrmann: Die Macht der Geheimnisse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22261#h11\">Winfried Schm&auml;hl: 125 Jahre &ldquo;Gesetzliche Rentenversicherung&rdquo;: Aufstieg und Niedergang<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22261#h12\">&bdquo;Wie Zeitarbeit zum Sprungbrett werden kann&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22261#h13\">Spekulanten: Wir machen das Getreide teuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22261#h14\">Das stinkt! Ex-Entwicklungsminister wird R&uuml;stungs-Lobbyist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22261#h15\">Zentrale Figur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22261#h16\">Alles Stiftung, oder was? Warum M&auml;zenaten-Journalismus gef&auml;hrlich ist<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22261&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Binney: NSA-Praxis ist totalit&auml;r<\/strong><br>\nMassive Kritik am US-Geheimdienst NSA &uuml;bt dessen ehemaliger Technik-Chef William Binney. Der 70j&auml;hrige warf am Donnerstag zum Auftakt der Sitzung des Untersuchungsausschusses, der die massenhafte &Uuml;berwachung von B&uuml;rgern, Unternehmen und Politikern bis hinauf zur Kanzlerin durchleuchten soll, der NSA einen &bdquo;totalit&auml;ren Ansatz&ldquo; vor: &bdquo;So etwas ist ansonsten nur von Diktaturen bekannt.&ldquo; Mit der nach den Attentaten vom 11. September 2001 gestarteten Praxis der Massen&uuml;berwachung habe die NSA einen &bdquo;falschen Weg&ldquo; eingeschlagen, beklagte der Zeuge, der nach seinen Angaben &uuml;ber 30 Jahre f&uuml;r den US-Nachrichtendienst t&auml;tig war. Dieses Vorgehen richte sich auch gegen die eigene Bev&ouml;lkerung und stelle die &bdquo;gr&ouml;&szlig;te Bedrohung der Demokratie seit dem amerikanischen B&uuml;rgerkrieg&ldquo; dar, gef&auml;hrde aber zudem weltweit Demokratien.<br>\nWas die NSA mache, &bdquo;widerspricht unserer Verfassung&ldquo;, betonte Binney. Im Kern wolle der Geheimdienst &bdquo;&uuml;ber jeden alles wissen&ldquo;, es gehe darum, Daten &uuml;ber jedermann zusammenzutragen. Insofern k&ouml;nne jeder B&uuml;rger in den USA und im globalen Rahmen ins Visier der NSA geraten, obwohl es doch ein &bdquo;Recht auf Privatheit&ldquo; gebe. Der Zeuge sprach von einem &bdquo;Angriff auf Individuen&ldquo;. Er w&uuml;rdigte es als Verdienst des ehemaligen NSA-Bediensteten Edward Snowden, der mit seinen Enth&uuml;llungen den Sp&auml;hskandal um den US-Nachrichtendienst und den britischen Geheimdienst ins Rollen gebracht hat, diese umfassende Massen&uuml;berwachung offengelegt zu haben.<br>\nWie Binney dem Ausschuss erl&auml;uterte, quittierte er wegen der Wende der NSA hin zum Prinzip der Massen&uuml;berwachung im Gefolge der Anschl&auml;ge vom 11. September 2001 den Dienst bei seinem Arbeitgeber, weil er f&uuml;r diese Entwicklung keine Verantwortung habe &uuml;bernehmen wollen.<br>\nAus Sicht des fr&uuml;heren Technik-Chefs der NSA verlief die Zusammenarbeit mit dem Bundesnachrichtendienst (BND) &uuml;ber viele Jahre hinweg &bdquo;sehr gut&ldquo;. Die vier Fraktionsobleute k&uuml;ndigten an, die Kooperation zwischen NSA und BND und vor allem den Datenaustausch zwischen den Geheimdiensten bei den Beratungen des Ausschusses intensiv unter die Lupe nehmen zu wollen. Nach der Sommerpause soll dies ein Hauptthema bei der Arbeit des Gremiums werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2014_07\/-\/286332\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Ex-NSA-Mitarbeiter bezeichnet den BND als Wurmfortsatz der NSA<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2014-07\/nsa-ausschuss-binney\">Zeit.de<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Ex-NSA-Direktor im U-Ausschuss: Wir haben einen falschen Weg eingeschlagen<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here technische Direktor der NSA, William Binney sagte vor dem Ausschuss, sp&auml;testens nach den Anschl&auml;gen vom 11. September 2001 h&auml;tte sich die US-Administration entschieden, entgegen aller rechtlicher Beschr&auml;nkungen s&auml;mtliche Telekommunikationsdaten zu sammeln und zu speichern. Nur wenige Tage nach den Terroranschl&auml;gen sei ein entsprechender Vorschlag des damaligen NSA-Chefs Michael Hayden von US-Pr&auml;sident George W. Bush und seinem Vize Richard Cheney angenommen worden. Damit seien alle Schleusen zur Speicherung und Total&uuml;berwachung ge&ouml;ffnet worden. Binney betonte, dass er deshalb nur wenige Tage sp&auml;ter seine Arbeit f&uuml;r die NSA aufgegeben habe. Zum einen habe man damit zwar nicht die technischen M&ouml;glichkeiten der Server &uuml;berfordert. Man habe einfach viel gr&ouml;&szlig;ere gekauft und entwickelt. Aber man habe sich in die gro&szlig;e Gefahr begeben, dass man aus dem Wust der Informationen die wirklich relevanten gar nicht mehr angemessen ausw&auml;hlen k&ouml;nne. &ldquo;Unsere Arbeit ist damit dysfunktional geworden&rdquo;, sagte Binney. Mindestens genauso scharf kritisierte er, dass mit der Entscheidung wenige Tage nach dem 11. September die massenhafte Datensammlung grunds&auml;tzlich auch auf alle US-B&uuml;rger ausgedehnt wurde. Es gab schlicht keine Unterscheidung mehr, es wurden einfach alle verf&uuml;gbaren Daten gespeichert. Und zwar auch, indem Abkommen mit Telekommunikationsunternehmen geschlossen wurden, denen man laut Binney f&uuml;r Kooperation und Informationen viel Geld bezahlt habe. Binney lie&szlig; auch wenig Zweifel daran, dass seit dieser Zeit nicht nur die so genannten Metadaten gesammelt werden, also die Kontakte an sich, sondern auch alle Inhalte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/ex-nsa-direktor-im-u-ausschuss-wir-haben-einen-falschen-weg-eingeschlagen-1.2030714\">SZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Eine Lehrstunde f&uuml;r den Untersuchungsausschuss des Bundestags. Endlich hat ein f&uuml;hrender Ex-Geheimdienstler ausgesprochen, was auf der Hand liegt: Geheimdienste sammeln u.a. Daten, um Menschen zu erpressen, um sie Ihren Interessen dienlich zu machen. Man reize einmal die Phantasie bis zum &Auml;u&szlig;ersten aus und man wird wahrscheinlich nur einen Bruchteil von den M&ouml;glichkeiten erfassen, die sich in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft &hellip; ergeben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>US-&Uuml;berwachung in Deutschland: NSA schn&uuml;ffelt in Erlangen<\/strong><br>\nAm Tag eins nach der NSA-Aufdeckung schickt Sebastian Hahn eine Twitter-Botschaft an die Welt. &bdquo;Wenn du jemals &uuml;berlegt hast, Tor zu unterst&uuml;tzen, jetzt w&auml;re ein exzellenter Zeitpunkt damit zu beginnen. Privatsph&auml;re z&auml;hlt, sogar deine.&ldquo; Hahn studiert an der Universit&auml;t Erlangen-N&uuml;rnberg Informations- und Kommunikationstechnik. Nebenher arbeitet der 24-J&auml;hrige ehrenamtlich f&uuml;r das Anonymisierungsnetzwerk Tor, betreibt dort einen zentralen Server. Und, wie Hahn, nun wei&szlig;: Er ist auch Zielobjekt der NSA.<br>\nWie NDR und WDR berichten, ist Hahns Server ins Visier des US-Geheimdienstes geraten. Dessen IP-Adresse und Rechnernummer werde auf einer internen NSA-Liste gef&uuml;hrt. Offenbar wurden die Daten &uuml;ber das Aussp&auml;hprogramm &bdquo;X-Keyscore&ldquo; ermittelt. In der Folge sollen alle Nutzer, t&auml;glich Hunderttausende, die auf den von Hahn bereitgestellten Server zugreifen, von der NSA speziell markiert worden sein, ihre Verbindungen gespeichert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/US-Ueberwachung-in-Deutschland\/!141659\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutsche im Visier des US-Geheimdienstes Von der NSA als Extremist gebrandmarkt<\/strong><br>\nDie NSA sp&auml;ht gezielt Deutsche aus, die sich mit Software zum Schutz vor &Uuml;berwachung im Internet besch&auml;ftigen. Das geht aus einem geheimen Quellcode hervor, der NDR und WDR vorliegt. NSA-Opfer lassen sich damit namentlich identifizieren. Einer von ihnen ist ein Student aus Erlangen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/nsa-xkeyscore-100.html\">tagesschau.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Militarisierung<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die Eliten wollen mehr<\/strong><br>\nMit prominent besetzten Fachtagungen haben die Parteistiftungen der CDU und von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen die deutsche Elitenkampagne f&uuml;r eine aggressivere deutsche Weltpolitik fortgef&uuml;hrt. Es m&uuml;sse endlich einen &ldquo;&ouml;ffentlichen Diskurs &uuml;ber weiche und harte Faktoren der Sicherheitspolitik&rdquo; geben, forderte der Leiter der Abteilung Politik im Berliner Verteidigungsministerium am Montag auf einer Konferenz der Konrad-Adenauer-Stiftung. Bei der Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung war kurz zuvor zu h&ouml;ren, es d&uuml;rfe &ldquo;einen &lsquo;pazifistischen Sonderweg&rsquo; &hellip; nicht geben&rdquo;; Deutschland m&uuml;sse endlich &ldquo;raus aus der Komfortzone&rdquo;. In einem Reader der B&ouml;ll-Stiftung hei&szlig;t es, man m&uuml;sse es &ldquo;akzeptieren, dass ein Agieren au&szlig;erhalb des bestehenden v&ouml;lkerrechtlichen Rahmens vonn&ouml;ten sein kann&rdquo;. Weiter wird in der Brosch&uuml;re gefordert, im Bundeskanzleramt ein &ldquo;Nationales Sicherheitsb&uuml;ro&rdquo; nach dem Vorbild des US-amerikanischen Nationalen Sicherheitsrats einzurichten und die &ldquo;Ausstattung der deutschen Geheimdienste&rdquo; erheblich zu &ldquo;verbessern&rdquo;. Beschl&uuml;sse &uuml;ber Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr sollten, hei&szlig;t es, strukturell erleichtert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58903\">Germand Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Merkel unterst&uuml;tzt von der Leyens Drohnen-Kurs<\/strong><br>\nIn der Debatte um Kampfdrohnen st&auml;rkt die Kanzlerin ihrer Verteidigungsministerin den R&uuml;cken. Koalitionspartner SPD zeigt sich uneins, Gr&uuml;ne und Linke &auml;u&szlig;ern sich dagegen klar und deutlich.<br>\nDie Linkspartei und die Gr&uuml;nen lehnen die Anschaffung kampff&auml;higer Drohnen kategorisch ab. Linken-Fraktionschef Gregor Gysi sagte, er hoffe auf breiten Widerstand gegen von der Leyens Pl&auml;ne. &ldquo;Kampfdrohnen erleichtern Kriege, es kommt aber darauf an, sie zu erschweren&rdquo;, sagte er. Es d&uuml;rfe keine M&ouml;glichkeit f&uuml;r T&ouml;tungen au&szlig;erhalb des Rechts geschaffen werden. Gr&uuml;nen-Fraktionschef Anton Hofreiter sagte: &ldquo;Ein Mensch, der Tausende von Kilometern entfernt vor einem Bildschirm sitzt, sch&auml;tzt die Kampfeslage nat&uuml;rlicherweise v&ouml;llig anders ein als jemand, der vor Ort ist.&rdquo; Die Entwicklung sei ethisch &ldquo;h&ouml;chst bedenklich&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/debatte-um-aufruestung-merkel-unterstuetzt-von-der-leyens-drohnen-kurs-1.2028794\">SZ<\/a><\/li>\n<li><em>In diese Entwicklung der weltweiten Militarisierung passt:<\/em><br>\n<strong>Abes Abkehr vom Pazifismus<\/strong><br>\nDie Bem&uuml;hungen von Japans Regierungschef, das in der Verfassung verankerte Friedensgebot aufzuweichen, spalten die Gesellschaft. Ein Mann z&uuml;ndete sich aus Protest selbst an&hellip;<br>\nDie versuchte Selbstverbrennung ist der dramatischste Protest gegen Abes Politik einer neuen milit&auml;rischen St&auml;rke Japans. Die Streitkr&auml;fte will Abe k&uuml;nftig auch an Kriegen im Ausland teilnehmen lassen. Bislang steht dem Artikel 9 der Nachkriegsverfassung entgegen, der das Land zum Pazifismus verpflichtet. Weil politische Mehrheiten f&uuml;r die vom Ministerpr&auml;sidenten seit langem geforderte &Auml;nderung der Verfassung ungewiss sind, hat Abe einen anderen Weg gew&auml;hlt. Am Dienstag will das Kabinett beschlie&szlig;en, die Verfassung Japans k&uuml;nftig einfach anders auszulegen. Kampfeins&auml;tze unter dem Dach der Vereinten Nationen sollen k&uuml;nftig ebenso m&ouml;glich sein wie bei Bedrohungen Japans oder eines der mit ihm verb&uuml;ndeten L&auml;nder. &bdquo;Es ist notwendig, die Verfassung angemessen zu interpretieren&ldquo;, sagt Abe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/asien\/japan-protestiert-abes-abkehr-vom-pazifismus-13017169.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.G.:<\/strong> Es kann kein Zufall sein, dass w&auml;hrend Pfarrer Gauck hierzulande  Abkehr von der Gl&uuml;ckseligkeit predigt, in Japan die Friedensverfassung handstreichartig, d.h. ohne die Beteiligung des Parlaments und ohne die vorgeschriebene Volksbefragung, &ldquo;kriegsfreundlicher&rdquo; re-interpretiert wird. Die Amerikanische Botschafterin, Caroline Bouvier Kennedy, (ja, genau die) hat den Vorgang bereits bef&uuml;rwortet. Alles klar?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>OECD: Deutschland droht soziale Ungleichheit wie den USA<\/strong><br>\nDie OECD erwartet, dass die Kluft zwischen Viel- und Geringverdienern langfristig gr&ouml;&szlig;er wird. In wenigen Jahrzehnten k&ouml;nnte Deutschland sogar so ungleich sein, wie es die USA heute sind.<br>\nDie Einkommensungleichheit in Deutschland, die ohnehin bereits Thema politischer Debatten ist, soll nach den Langfristberechnungen der OECD in den kommenden Jahrzehnten gr&ouml;&szlig;er  werden. Die Denkfabrik vorwiegend wohlhabender Industriestaaten  erwartet, dass die Einkommensungleichheit im Jahr 2060 so gro&szlig; sein  wird wie heute in den USA. (&hellip;) Deutschland liegt heute bei dieser Betrachtung der Einkommensunterschiede im Mittelfeld der 29 untersuchten OECD-L&auml;nder. Tritt die Entwicklung allerdings so ein, wie  von den OECD-Experten prognostiziert, w&uuml;rde Deutschland k&uuml;nftig zur  Gruppe der L&auml;nder mit der gr&ouml;&szlig;ten Einkommensungleichheit geh&ouml;ren. Die  Kluft zwischen Hoch- und Geringverdienern wird im gleichen Zeitraum in  den USA allerdings noch gr&ouml;&szlig;er werden als heute, sodass die  Unterschiede dort auch in 50 Jahren noch weit gr&ouml;&szlig;er sein werden als hierzulande&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article129701254\/Deutschland-droht-soziale-Ungleichheit-wie-den-USA.html\">Welt.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Studien, die so weit in die Zukunft prognostizieren, sind mit absoluter Vorsicht zu genie&szlig;en, denn wer wei&szlig; schon, was sich in den n&auml;chsten Jahrzehnten ergibt. Das Thema ist aber nach wie vor brisant. Wenn man nicht die Einkommens-, sondern die Verm&ouml;gensverteilung anschaut, ist Deutschland heute schon fast auf dem Level der USA und auch im internationalen Vergleich an einer der schlechtesten Positionen:<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140704_01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140704_01_th.gif\" alt=\"Verm&ouml;gensverteilung in Deutschland\" title=\"Verm&ouml;gensverteilung in Deutschland\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: Jens Berger &ndash; Wem geh&ouml;rt Deutschland?, Westend Verlag 2014<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die demokratischen Grundlagen sind in Gefahr<\/strong><br>\nWem geh&ouml;rt Deutschland? Die wahren Machthaber und das M&auml;rchen vom Volksverm&ouml;gen von Jens Berger<br>\nDass die Reichen hierzulande immer reicher und die Armen immer &auml;rmer werden, ist bekannt. Die Tatsache bleibt aber irgendwie abstrakt. Was ist damit gemeint, wenn es dennoch hei&szlig;t, Deutschland gehe es gut? Gibt es doch ein gemeinsames &ldquo;Volksverm&ouml;gen&rdquo;? Der Journalist und Blogger Jens Berger h&auml;lt das f&uuml;r eine M&auml;r. Beweise daf&uuml;r legt er in seinem Buch &ldquo;Wem geh&ouml;rt Deutschland?&rdquo; vor. Und er beschreibt darin auch die Super-Reichen [&hellip;]<br>\nEs sind Forderungen, die in den Zitadellen des Neoliberalismus wohl die Sturmglocken schellen lassen m&uuml;ssten. Dabei sind sie nicht revolution&auml;r, eigentlich klassisch sozialdemokratisch und gut passend zum Modell des alten rheinischen Kapitalismus.<br>\nHeute klingen Jens Bergers Forderungen radikal, weil sich die politischen Koordinaten verschoben haben. Nach seiner These ist die Demokratie auch deshalb gef&auml;hrdet, weil die Gesch&auml;ftsgrundlagen des Sozialvertrags nicht mehr gelten, der in der alten Bundesrepublik mit &uuml;berw&auml;ltigendem Erfolg zum Kitt der Gesellschaft geworden war.<br>\n&ldquo;Wem geh&ouml;rt Deutschland&rdquo; ist ein extrem wichtiges Buch. Es geh&ouml;rt f&uuml;r mich schon jetzt zu den Anw&auml;rtern auf den Titel &ldquo;Buch des Jahres&rdquo;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/kultur\/buch\/tipps\/Die-demokratischen-Grundlagen-sind-in-Gefahr,wemgehoertdeutschland100.html\">NDR<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/info\/Das-politische-Buch-Wem-gehoert-Deutschland-von-Jens-Berger,audio208118.html\">NDR Info &ndash; Der Beitrag als Audio<\/a>\n<p><em><a href=\"http:\/\/www.westendverlag.de\/buecher-themen\/programm\/wem-gehoert-deutschland-jens-berger.html\">Jens Berger: Wem geh&ouml;rt Deutschland? Die wahren Machthaber und das M&auml;rchen vom Volksverm&ouml;gen<\/a><br>\nWestend Verlag, 256 Seiten, 17,99 Euro ISBN: 978-3-86489-053-6<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Thomas Fricke: Sparpolitik in Frankreich &ndash; Genug reformiert<\/strong><br>\nFrankreich muss beim Sparen eine Pause einlegen, um der Wirtschaft und den Menschen im Land wieder Zuversicht und Geld zu geben. Bei genauerem Hinsehen dr&auml;ngt sich der Verdacht auf, dass die Regierung in Paris nicht mehr so viel vom mittlerweile reichlich verkl&auml;rten Ex-Kanzler abgucken kann. Zumindest, was das Sparen angeht. Im Moment k&ouml;nnte sie wom&ouml;glich mehr von der Kanzlerin lernen, die einst nach ihrem Amtsantritt das gro&szlig;e K&uuml;rzen erst einmal stoppen lie&szlig;. Nimmt man alle Programme zusammen, sind die strukturellen Staatsdefizite seit 2011 um einen Betrag abgebaut worden, der f&uuml;nf bis sechs Prozent der j&auml;hrlichen Wirtschaftsleistung Frankreichs entspricht, wie Sch&auml;tzungen von OECD und EU-Kommission ergeben. Allein 2013 summierten sich die Einschnitte auf 1,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Und das ist in einem Jahr mehr als das, worauf die Deutschen unter Blut-Schwei&szlig;-und-Tr&auml;nen-Gerd in drei Jahren zusammen verzichten mussten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/sparpolitik-in-frankreich-genug-reformiert-1.2021832\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Endlich wieder einmal ein echter Fricke: In der Realit&auml;t verankert und gegen die geschichtslos ideologisch fundierte Mainstreamerz&auml;hlung. Fricke schreibt nicht, dass &ldquo;Frankreich nicht noch manches reformieren kann.&rdquo; Er verweist auf den Export und f&uuml;hrt das Thema auch nicht weiter aus, was auch den Rahmen sprengen w&uuml;rde. &ndash; Erinnert sei an die schleichende Deindustrialisierung des Landes, welche das Ausma&szlig; Gro&szlig;britanniens erreicht hat. Eine Rolle k&ouml;nnten hier die unterschiedlichen Globalisierungsstrategien der L&auml;nder spielen. W&auml;hrend Deutschland in den letzten beiden Jahrzehnten verst&auml;rkt Zulieferteile, also Vorleistungen, aus dem Ausland bezogen hat, scheinen franz&ouml;sische Firmen eher Kapazit&auml;ten f&uuml;r die Erzeugung von Endprodukten im Ausland, also die Verlagerung Endfertigung, bevorzugt zu haben. Einen wesentlichen Einfluss hat sicherlich auch die F&ouml;rderung von mittelst&auml;ndischen Unternehmen in Deutschland, w&auml;hrend Frankreich eher auf Gro&szlig;konzerne setzt. So sind unter den weltweit 500 gr&ouml;&szlig;ten Firmen 40 franz&ouml;sische und 39 deutsche (ifo 2013). Allerdings fehlt in Frankreich weitgehend ein wettbewerbsf&auml;higer Mittelstand. In keinem anderen Land gibt es so viele &bdquo;Hidden Champions&ldquo; wie in Deutschland. Rund 1.300 mittelst&auml;ndische Weltmarktf&uuml;hrer haben mit ihren Produkten erfolgreich Nischen besetzt, in Frankreich sind es 75. Der deutsche Mittelstand erwirtschaftet etwa 19% des gesamten Exportumsatzes deutscher Unternehmen (2012 laut BMWi). Und das ist keine neuere Entwicklung. Nach Venohr und Meyer (2007) wuchsen die sogenannten &bdquo;Hidden Champions&ldquo;, die in ihrem Segment global Platz eins oder zwei belegen, im Zeitraum 1994 bis 2004 &ndash; gemessen am Umsatz &ndash; mit 8,5% pro Jahr dynamischer als die DAX-30-Unternehmen (5%) und die deutschen Firmen insgesamt (2,5%). &ndash; Frankreich steht in seinem Reindustrialisierungsvorhaben vor gro&szlig;en Herausforderungen und nicht beim Ersinnen von immer neuen Sparpotentialen. Es geht um Industriepolitik zwecks Erhalt der traditionell starken Bereiche wie Pharma, Luxusg&uuml;ter, der Luft- und Raumfahrt (Kernenergie lassen wir einmal au&szlig;en vor) und der F&ouml;rderung einer durchaus vorhandenen aktiven, innovationsstarken Gr&uuml;nderszene,die h&auml;ufig noch keine kritische Gr&ouml;&szlig;e und damit internationale Marktpr&auml;senz erreicht hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Warum Linke und Rechte in einen Topf geworfen werden<\/strong><br>\n&ldquo;Antieurop&auml;isch&rdquo; ist eine gef&auml;hrliche Stigmatisierung<br>\nMedien und Intellektuelle, die Parteien in pro- und antieurop&auml;isch einteilen, machen sich zum Propagandaorgan der Regierenden.<br>\nAnfang Juli tritt das neu gew&auml;hlte EU-Parlament erstmals zusammen. In ihm werden, hei&szlig;t es auf ORF.at, &bdquo;Europafeinde am linken und rechten Rand&ldquo; stark vertreten sein. Als &ldquo;extremistisch&ldquo; bezeichnet das deutsche Handelsblatt die rechten Wahlsieger in D&auml;nemark, Frankreich und Gro&szlig;britannien sowie die linke Syriza in Griechenland.<br>\n&ldquo;Antieurop&auml;isch&ldquo; gegen &ldquo;proeurop&auml;isch&ldquo; und &ldquo;extrem&ldquo; gegen &ldquo;gem&auml;&szlig;igt&ldquo;: Diese Zweiteilung des europ&auml;ischen Parteienspektrums zieht sich durch den Mainstream der medialen Analysen zum neuen EU-Parlament.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000002548374\/Warum-Linke-und-Rechte-in-einen-Topf-geworfen-werden\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kampf um den Mindestlohn<\/strong><br>\nDer 3. Juli 2014 h&auml;tte ein wirklich historischer Tag f&uuml;r die soziale Gerechtigkeit in Deutschland werden k&ouml;nnen, wenn ein fl&auml;chendeckender Mindestlohn ohne Ausnahmen in H&ouml;he von 10 Euro im Bundestag verabschiedet worden w&auml;re. Leider ist dies nicht geschehen. Vielmehr gibt es einen Mindestlohn von 8,50 Euro mit vielen, viel zu vielen Ausnahmen. Anstatt f&uuml;nf Millionen Menschen vom Hungerlohn zu befreien, werden es vermutlich nur 2,5 Millionen sein. Das ist mehr als nichts. Gleichzeitig sind mit der Einf&uuml;hrung eines ungen&uuml;genden, zerst&uuml;ckelten Mindestlohnes die Auseinandersetzungen der n&auml;chsten Jahre vorgezeichnet. In der Bundestagswahl 2017 wird es aus heutiger Sicht um einen wirklich fl&auml;chendecken Mindestlohn von 12 bis 13 Euro gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.michael-schlecht-mdb.de\/kampf-um-den-mindestlohn.html\">Michael Schlecht<\/a>\n<p>dazu: <strong>EU kritisiert Ausnahmen beim Mindestlohn<\/strong><br>\nDer zust&auml;ndige EU-Sozialkommissar kritisiert den Kompromiss der gro&szlig;en Koalition. Eine einheitliche Lohnuntergrenze sei notwendig, um zu verhindern, dass Menschen trotz Arbeit in Armut fallen.<br>\nDie von der Koalition geplanten Sonderregelungen f&uuml;r einzelne Berufsgruppen beim gesetzlichen Mindestlohn sto&szlig;en in Br&uuml;ssel auf Widerspruch. Der zust&auml;ndige EU-Sozialkommissar L&aacute;szl&oacute; Andor sagte der &ldquo;Welt&rdquo;: &ldquo;Die Europ&auml;ische Kommission fordert die Mitgliedsstaaten auf, einen Mindestlohn einzuf&uuml;hren, der alle Branchen umfasst. Das ist besonders wichtig, damit Menschen trotz Arbeit nicht in Armut geraten.&rdquo; Dies sei auch schon im sogenannten Besch&auml;ftigungspaket vom April 2012 betont worden. Andor sagte weiter, Mindestl&ouml;hne sollten vorzugsweise in enger Abstimmung mit den Gewerkschaften und den Arbeitgebervertretern festgesetzt werden. &ldquo;Aktuelle Erfahrungen, beispielsweise aus Gro&szlig;britannien, zeigen, dass sich Mindestl&ouml;hne nicht sch&auml;dlich auf die Besch&auml;ftigung auswirken, solange sich die H&ouml;he der Mindesteinkommen nicht zu nah an den Durchschnittsl&ouml;hnen bewegt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article129720064\/EU-kritisiert-Ausnahmen-beim-Mindestlohn.html\">Welt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Provisionen: &ldquo;Das ist eine Farce&rdquo;<\/strong><br>\nHeute Mittag hat der Finanzausschuss das Lebensversicherungsreformgesetz abgenickt. Am Freitag soll das Gesetz durch den Bundestag gehen, eine Woche sp&auml;ter der Bundesrat zustimmen. Eigentlich sollten Versicherte ab dem n&auml;chsten Jahr erfahren, welche Abschlussprovisionen der Vermittler beim Abschluss einer Police erh&auml;lt. Das ist eine langj&auml;hrige Forderung der Verbrauchersch&uuml;tzer. Die H&ouml;he der Provision soll den Kunden einen Hinweis geben, warum der Vermittler gerade dieses Produkt empfiehlt. Bei anderen Finanzprodukten wie etwa Fonds gibt es solche Transparenz bereits seit Jahren.<br>\nSeit gestern ist klar: Die Bundesregierung m&ouml;chte den Versicherungskunden diese Transparenz nicht geben. Nach einem &Auml;nderungsantrag von SPD und CDU vom 1. Juli sollen lediglich die Gesamtvertriebskosten  ausgewiesen werden.<br>\nDie CDU- und SPD-Fraktionen folgen damit fast wortgleich den Argumenten der Versicherer- und Vermittlerverb&auml;nde: &bdquo;Die Offenlegung der Provisionsh&ouml;he k&ouml;nnte zudem zu Wettbewerbsverzerrungen f&uuml;hren, da die Provision in unterschiedlichen Vertriebswegen eine unterschiedliche Bedeutung und H&ouml;he hat&ldquo;, hei&szlig;t es im &Auml;nderungsantrag.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/vorsorge-versicherung\/nachrichten\/provisionen-das-ist-eine-farce\/10139388.html\">Handelsblatt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/downloads\/10139942\/2\/Umdruck%20Nr%20%203%20Kostentransparenz%20Final.pdf\">&Auml;nderungsantrag [PDF]<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/downloads\/10093252\/2\/Gesetzentwurf242-14%20%282%29.pdf\">Gesetzentwurf [PDF]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Auf dem Weg in den Klientelstaat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Linke: Abgeltungsteuer soll gestrichen werden<\/strong><br>\nDie Fraktion Die Linke fordert die Abschaffung der Abgeltungsteuer. Die Besteuerung von Kapitalertr&auml;gen soll statt dessen wieder mit dem pers&ouml;nlichen Steuersatz der Steuerpflichtigen erfolgen, hei&szlig;t es in einem Antrag (18\/2014) der Fraktion.<br>\nWie die Linksfraktion schreibt, privilegiert die von der damaligen Gro&szlig;en Koalition zum Jahr 2009 eingef&uuml;hrte Abgeltungsteuer Kapitaleink&uuml;nfte gegen&uuml;ber L&ouml;hnen und anderen Einkunftsarten. W&auml;hrend private Kapitalertr&auml;ge pauschal mit einem Steuerabzug in H&ouml;he von 25 Prozent belegt w&uuml;rden, seien zum Beispiel L&ouml;hne oder Geh&auml;lter dem mit der Einkommensh&ouml;he progressiv ansteigenden Tarifverlauf der Einkommensteuer unterworfen. Im Vergleich zum H&ouml;chststeuersatz der Einkommensteuer in H&ouml;he von 45 Prozent stelle die pauschale Besteuerung von Kapitalertr&auml;gen mit 25 Prozent eine deutliche Privilegierung dar. Dadurch w&uuml;rden Verm&ouml;gende im Vergleich zu abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten &bdquo;steuerlich erheblich besser gestellt. Die wachsende Ungleichverteilung von Verm&ouml;gen und Einkommen wird so steuerlich noch bef&ouml;rdert&ldquo;, wird kritisiert. Der damalige Bundesfinanzminister Peer Steinbr&uuml;ck (SPD) habe diese &bdquo;massive Verletzung der Steuergerechtigkeit&ldquo; damit begr&uuml;ndet, dass die Abgeltungsteuer der Eind&auml;mmung der Steuerflucht diene. Diese Begr&uuml;ndung sei aber durch das faktische Ende des Bankgeheimnisses auf internationaler Ebene hinf&auml;llig geworden. &bdquo;Das Bankgeheimnis gilt inzwischen auf internationaler Ebene als tot. Der automatische Informationsaustausch in Steuersachen hat sich als neuer Standard durchgesetzt&ldquo;, hei&szlig;t es in dem Antrag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2014_07\/-\/286194\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ulrike Herrmann: Die Macht der Geheimnisse<\/strong><br>\nFreihandel klingt so sch&ouml;n nach Freiheit, aber tats&auml;chlich wird dem Lobbyismus der Gro&szlig;konzerne nachgegeben. Es geht um m&auml;chtige Interessen, wie bereits ein schlichtes Indiz belegt: Die Gespr&auml;che sind stets streng vertraulich. Selbst die Bundestagsabgeordneten wissen nicht, was verhandelt wird. Stattdessen werden sie von der Regierung sogar noch angelogen, wie sich jetzt bei Tisa zeigt. Diese Geheimniskr&auml;merei ist keineswegs &uuml;blich, obwohl die EU-Kommission und die Bundesregierung immer den Eindruck vermitteln, als w&uuml;rden alle internationalen Abkommen in Hinterzimmern verabredet. Doch tats&auml;chlich verlaufen viele globale Verhandlungen extrem transparent. Der Klimaschutz ist ein Bespiel: Alle Positionspapiere und alle Beschl&uuml;sse k&ouml;nnen auf einer Internetseite eingesehen werden. Es muss also einen unappetitlichen Grund haben, wenn Handelsabkommen absolut vertraulich bleiben. Genauso merkw&uuml;rdig: Die Geheimniskr&auml;merei passt nicht zur offiziellen Ideologie. Der Freihandel wird stets als die Inkarnation einer Win-win-Situation verkauft. Alle Beteiligen werden profitieren, lautet das Versprechen. Doch wenn nur Segnungen zu erwarten sind &ndash; warum muss man dann &uuml;ber sie schweigen? &ndash; Es passt nicht zu einer Demokratie, dass Verhandlungen vertraulich sind. Der Bundestag schafft sich selbst ab, wenn er diese Geheimniskr&auml;merei weiter zul&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2014%2F07%2F04%2Fa0099&amp;cHash=38e7a757d74b7d5b6d01b97b74346b81\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Zudem kann Br&uuml;ssel, kann die Bundesregierung ruhig s&auml;mtliche Vorg&auml;nge ver&ouml;ffentlichen. Das Argument, dass man damit dem Handelspartner &ndash; Gegner w&auml;re wohl eher zutreffend &ndash; z.B. die Grenzen der eigenen Position verraten w&uuml;rde, ist hinf&auml;llig &ndash; seitdem wir wissen, in welchem Umfang die NSA mitmischt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Winfried Schm&auml;hl: 125 Jahre &ldquo;Gesetzliche Rentenversicherung&rdquo;: Aufstieg und Niedergang<\/strong><br>\n[&hellip;] Ab Mitte der 1990er Jahre setzte eine Kampagne gegen die GRV ein, getragen von vielen Akteuren: Finanzinstitute, die einen gr&ouml;&szlig;eren Anteil des wachsenden Volumens an Altersvorsorge an sich ziehen wollten, &Ouml;konomen und Politberater, die das hohe Lied der effizienten Kapitalm&auml;rkte und der &Uuml;berlegenheit kapitalmarktabh&auml;ngiger Alterssicherung &uuml;ber die Umlagefinanzierung anstimmten und mit der Aussage, dass angesichts der sich wandelnden Altersstruktur die GRV wegen drastisch steigender Beitr&auml;ge und Lohnnebenkosten eine &ldquo;tickende Zeitbombe&rdquo; darstellte, offene Ohren bei Politikern fanden. Die GRV stehe vor dem Kollaps, ihr Leistungsniveau m&uuml;sse folglich reduziert und durch kapitalmarktabh&auml;ngige Sicherung ersetzt werden, was zu mehr &ldquo;Generationengerechtigkeit&rdquo; beitrage und zusammen mit einer Deregulierung der Finanzm&auml;rkte zugleich den Finanzplatz Deutschland st&auml;rke. Erfolgreich wurde auch mit Hilfe einseitiger Berichte in den Medien das Vertrauen in die GRV untergraben. Politische Entscheidungen setzten dann ab dem Jahr 2000 diese Strategie um.<br>\nDie GRV wurde demontiert und die Renten von der Lohnentwicklung abgekoppelt, doch der Ersatz der dadurch ausgel&ouml;sten Leistungseinschr&auml;nkungen durch private und betriebliche Vorsorge wurde f&uuml;r viele B&uuml;rger nicht erreicht &ndash; mit der Folge wachsender Einkommensungleichheit und Armut im Alter. Zudem wird es f&uuml;r die B&uuml;rger nun bei diesem angestrebten &ldquo;Mehrs&auml;ulensystem&rdquo; teurer, ein Leistungsniveau zu finanzieren, das mit demvergleichbar ist, was allein in der GRV realisierbar w&auml;re &ndash; ein Tatbestand, der immer noch kaum Aufmerksamkeit findet. Es war symptomatisch, dass die seinerzeitige Bundesregierung den 50. Jahrestag der Einf&uuml;hrung der dynamischen Rente schamvoll verstreichen lie&szlig;, war doch der GRV durch politische Entscheidungen die Dynamik gerade ausgetrieben worden. (&hellip;)<br>\nDer weitere Weg ist daher vorgezeichnet: Die GRV entwickelt sich zur&uuml;ck zu einem System der Mindestsicherung, das allerdings allenfalls f&uuml;r langj&auml;hrig Versicherte Altersarmut verhindert, w&auml;hrend viele andere auf bed&uuml;rftigkeitsgepr&uuml;fte Zusatzleistungen angewiesen sein werden. Auch was als &ldquo;solidarische Mindestrente&rdquo; angek&uuml;ndigt ist, deutet in diese Richtung. Sieht man diese Entwicklung der GRV, so kann einen Wehmut beschleichen, denn es gibt einige Gewinner, aber viele Verlierer &ndash; sollte sich nicht doch ein politisches Umdenken gegen einflussreiche Interessen durchsetzen und zu einer &ldquo;Rentenwende&rdquo; f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.oekonomenstimme.org\/artikel\/2014\/06\/125-jahre-gesetzliche-rentenversicherung-aufstieg-und-niedergang\/\">&Ouml;konomenstimme<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&bdquo;Wie Zeitarbeit zum Sprungbrett werden kann&ldquo;<\/strong><br>\nZeitarbeit verbindet man h&auml;ufig mit Tarifkonflikten und Niedriglohnsektor. In den meisten F&auml;llen trifft das zu. Es gibt aber auch Anbieter, die Hochqualifizierte vermitteln. Wer von der Zeitarbeit profitiert &ndash; und wie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/erfolg\/beruf\/wiedereinstieg-wie-zeitarbeit-zum-sprungbrett-werden-kann\/10065062.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leser R.V.:<\/strong> Ein wahrlich d&auml;monischer Artikel, der es schafft auch das negative in positive Worte zu fassen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Spekulanten: Wir machen das Getreide teuer<\/strong><br>\nEine Umfrage unter B&ouml;rsenh&auml;ndlern bringt ein erstaunliches Ergebnis: Sie zweifeln nicht an Auswirkungen auf Lebensmittelpreise. Anders als die Deutsche Bank.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/devisen-rohstoffe\/spekulanten-wir-erhoehen-die-lebensmittelpreise-13023561.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das stinkt! Ex-Entwicklungsminister wird R&uuml;stungs-Lobbyist<\/strong><br>\nWir sind ja einiges gewohnt, aber diese Woche fiel uns wirklich die Kinnlade runter: Ex-Entwicklungsminister Dirk Niebel wird Cheflobbyist beim R&uuml;stungskonzern Rheinmetall. Das ist ein Skandal, der den Wechsel von Ronald Pofalla zur Deutschen Bahn bei weitem noch in den Schatten stellt!&hellip;<br>\nDenn dieser Seitenwechsel ist kaum zu &uuml;berbieten: Niebel war w&auml;hrend seiner Amtszeit als Minister Mitglied im Bundessicherheitsrat und damit auch an Entscheidungen &uuml;ber Waffenexporte beteiligt. W&auml;hrend seiner Amtszeit erteilte das Gremium die umstrittene Vorabgenehmigung f&uuml;r den Export von &uuml;ber 200 Panzern nach Saudi-Arabien. An dem Bau der Panzer des Modells Leopard 2 ist auch Rheinmetall beteiligt. Auch der Bau einer ganzen Panzer-Fabrik durch Rheinmetall in Algerien wurde genehmigt. Der Wandel des ehemaligen Ministers vom Entwicklungshelfer zum R&uuml;stungsexport-Lobbyisten ist besch&auml;mend f&uuml;r die Bundesregierung. Zwar wurden im Koalitionsvertrag Regeln f&uuml;r Seitenwechsler angek&uuml;ndigt. Doch passiert ist bisher nichts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/seitenwechsel-begrenzen\">LobbyControl Pressemitteilung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zentrale Figur<\/strong><br>\nNSU-Proze&szlig;. Nebenklage fordert Aufhebung des Geheimschutzes f&uuml;r Protokolle &uuml;ber Ex-V-Mann Brandt. Zsch&auml;pe-Verteidiger widerspricht Zeugenvernehmung<br>\nDrei ganze Verhandlungstage sind Mitte Juli f&uuml;r die Zeugenvernehmung von Tino Brandt eingeplant &ndash; schon daraus ergibt sich nach Meinung von Nebenklagevertretern seine zentrale Bedeutung f&uuml;r das NSU-Verfahren vor dem Oberlandesgericht M&uuml;nchen. Das mutma&szlig;liche Kerntrio des &raquo;Nationalsozialistischen Untergrunds&laquo; (NSU) hatte sich bis zu seinem Untertauchen 1998 im &raquo;Th&uuml;ringer Heimatschutz&laquo; radikalisiert, als dessen Chef Tino Brandt galt, der zugleich als V-Mann des Th&uuml;ringer Landesamtes f&uuml;r Verfassungsschutz t&auml;tig war. Das hinderte ihn wiederum nicht, auch nach der Flucht der drei Neonazis aus Jena mit ihnen in Kontakt zu bleiben. Der Th&uuml;ringer Untersuchungsausschu&szlig; zum Neonaziterror hat daher sp&auml;ter Brandts V-Mann-F&uuml;hrer Karl-Friedrich Schrader, Norbert Wiesner, Reiner Bode und J&uuml;rgen Zweigert sowie den stellvertretenden Amtsleiter Peter Nocken als Zeugen vernommen &ndash; zum Teil in vertraulicher Sitzung. Die Protokolle sind als &raquo;geheim&laquo; oder &raquo;VS-vertraulich&laquo; eingestuft. 14 Anw&auml;lte von Opferfamilien und Verletzten der NSU-Anschl&auml;ge forderten diese Woche in einem Antrag, das Gericht solle auf die Herabstufung dieser Protokolle hinwirken, weil sie Brandt bei der Zeugenvernehmung daraus entsprechende Vorhalte machen wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/07-04\/039.php\">junge Welt<\/a>\n<p>Passend dazu: <strong>&ldquo;Es war ein Schock f&uuml;r mich, diese &Auml;u&szlig;erungen zum Karlsruher Attentat zu lesen&rdquo;<\/strong><br>\nMichael Buback sieht Parallelen zwischen der Aufarbeitung in Sachen NSU und der Aufarbeitung im Mordfall seines Vaters<br>\nGibt es Parallelen zwischen dem Fall NSU (&ldquo;In diesem Falle w&uuml;rde ich fast nichts ausschlie&szlig;en&rdquo;) und der Aufarbeitung des Mordes an dem von der Roten Armee Fraktion (RAF) 1977 ermordeten Generalbundesanwalt Siegfried Buback?<br>\nIm Mai dieses Jahres meldete sich der Sohn von Siegfried Buback, der sich seit Jahren f&uuml;r die Aufkl&auml;rung des Verbrechens an seinem Vater einsetzt, in einem Leserbrief in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu Wort. Darin verdeutlichte er: Sowohl im Fall seines Vaters als auch in Sachen NSU gibt es erstaunlich viele &Uuml;berschneidungen.<br>\nIm Gespr&auml;ch mit Telepolis geht Michael Buback auf die Parallelen ein, er verr&auml;t, welche Aussagen von Innenminister Thomas de Maizi&egrave;re ihn schockiert haben, was er von einer Art Wahrheitskommission nach s&uuml;dafrikanischem Vorbild h&auml;lt und er spricht an, welche Schritte er von ehemaligen RAF-Mitgliedern f&uuml;r notwendig h&auml;lt, so dass es zu einer Vers&ouml;hnung kommen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/42\/42089\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Alles Stiftung, oder was? Warum M&auml;zenaten-Journalismus gef&auml;hrlich ist<\/strong><br>\nDrei Millionen Euro f&uuml;r das Rechercheb&uuml;ro Correct!v, 1,6 Millionen Euro f&uuml;r die Journalismus-Stiftung &ldquo;Vielfalt und Partizipation&rdquo; in Nordrhein-Westfalen, mittlerweile &uuml;ber eine Million Euro f&uuml;r die Krautreporter. Alternative Finanzierungsmodelle f&uuml;r Journalismus schie&szlig;en aus dem Boden. F&uuml;r den Journalismus sind die Projekte vielleicht eine Bereicherung. Aber sie sind auch Symptome eines anhaltenden und sich verst&auml;rkenden Imageschadens des klassisch finanzierten Journalismus.<br>\nMehr offen als hinter vorgehaltener Hand sagen die Macher der neuen Projekte n&auml;mlich: Wir sind wichtig, weil die Mainstream-Medien ihrer Aufgabe als W&auml;chter der Demokratie nicht mehr ausreichend nachkommen. Das Wort &ldquo;Krise&rdquo; &ndash; es kommt in fast allen Begr&uuml;ndungen f&uuml;r den Start neuer Projekte vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2014\/07\/02\/alles-stiftung-oder-was-warum-maezenaten-journalismus-gefaehrlich-ist\/?utm_campaign=NEWSLETTER_MITTAG&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email\">MEEDIA<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-22261","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22261","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22261"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22261\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22264,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22261\/revisions\/22264"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22261"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22261"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22261"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}