{"id":22299,"date":"2014-07-08T08:52:10","date_gmt":"2014-07-08T06:52:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22299"},"modified":"2014-07-08T08:52:10","modified_gmt":"2014-07-08T06:52:10","slug":"hinweise-des-tages-2163","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22299","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22299#h01\">Militarisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22299#h02\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22299#h03\">US-Kongressabgeordneter &uuml;ber TTIP: &bdquo;Neue Jobs? Ein M&auml;rchen!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22299#h04\">TED-Talk on inequality given by Nick Hanauer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22299#h05\">Schreck der Wirtschaftsbosse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22299#h06\">Mindestlohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22299#h07\">Celebrate the strikers this week &ndash; they are fighting for us all<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22299#h08\">Gratis produzieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22299#h09\">Spanische Begnadigung: Gnade dir, Gallard&oacute;n<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22299#h10\">Indonesien vor den Pr&auml;sidentschaftswahlen: Der General holt auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22299#h11\">Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22299#h12\">Die unglaubliche Reise der verr&uuml;ckten Terror-Miliz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22299#h13\">SPD-Linke zerlegt sich selbst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22299#h14\">Terry, Jan und Ska berichten aus ihrer ersten Parlamentswoche<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22299&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Militarisierung<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Bundesregierung verdoppelt Ausgaben f&uuml;r R&uuml;stungsforschung<\/strong><br>\nDrohnen-Schw&auml;rme und intelligente Munition: Das Verteidigungsministerium hat seine j&auml;hrlichen Ausgaben f&uuml;r R&uuml;stungsforschung mehr als verdoppelt. Auch Hochschulen mit Zivilklausel profitieren.<br>\nMehr Geld f&uuml;r R&uuml;stungsforschung: Das Verteidigungsministerium hat seine j&auml;hrlichen Ausgaben an Hochschulen und &ouml;ffentlichen Forschungsinstituten mehr als verdoppelt. Das geht aus einer vertraulichen Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linkspartei hervor, &uuml;ber die &ldquo;NDR Info&rdquo; und &ldquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&rdquo; berichteten.<br>\nMehr als 700 &ouml;ffentliche Forschungsauftr&auml;ge mit einem Volumen von &uuml;ber 390 Millionen Euro soll das Ministerium seit dem Jahr 2010 erteilt haben. Verglichen mit dem Zeitraum 2000 bis 2010 hat sich das j&auml;hrliche Auftragsvolumen f&uuml;r R&uuml;stungsforschung damit mehr als verdoppelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundeswehr-bundesregierung-verdoppelt-ausgaben-fuer-ruestungsforschung-a-979552.html\">SPON<\/a><\/li>\n<li><strong>Nord-Unis profitieren von Milit&auml;rprojekten<\/strong><br>\nF&uuml;r Reiner Braun, bis vor Kurzem Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der r&uuml;stungskritischen Vereinigung Deutscher Wissenschaftler mit Sitz in Berlin, sind diese neuen Zahlen sogar ein Beleg daf&uuml;r, dass R&uuml;stungsforschung in der deutschen Wissenschaft kein Randph&auml;nomen mehr ist. Denn noch immer sei der genaue Forschungsumfang unklar, so Braun: &ldquo;Wir wissen, dass es noch eine ganze Reihe von weiteren Finanzierungen aus der R&uuml;stungsindustrie gibt.&rdquo; Diese Dynamik sei besorgniserregend, so Braun.<br>\nAber hinter dieser Liste steckt noch viel mehr. So hat eine Auswertung ergeben, dass die meisten Forschungsgelder des Bundesverteidigungsministeriums seit 2010 nach Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Schleswig-Holstein gegangen sind. Mit einem Anteil von mehr als 5,8 Millionen Euro erhielt die Gottfried-Wilhelm Leibniz Universit&auml;t Hannover seit 2010 am meisten Geld aus dem Verteidigungsetat, gefolgt von der Christian-Albrechts-Universit&auml;t zu Kiel (mehr als 3 Millionen Euro) und der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg (mehr als 2,2 Millionen Euro). Insgesamt haben 41 deutsche Hochschulstandorte von Zuwendungen des Ressorts profitiert. Darunter auch Standorte mit einer Zivilklausel, n&auml;mlich T&uuml;bingen, Konstanz, Frankfurt am Main, G&ouml;ttingen und Rostock.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/info\/Militaerforschung,ruestungsforschung100.html\">NDR Info<\/a><\/li>\n<li><strong>Drohnenprogramm k&ouml;nnte 1500 Arbeitspl&auml;tze sichern<\/strong><br>\nVon der Leyens Bekenntnis zu einer europ&auml;ischen Drohne l&auml;sst die  Airbus-Belegschaft hoffen. Der Bau k&ouml;nnte ein Viertel der<br>\nArbeitspl&auml;tze in Manching sichern, glauben Gewerkschafter.<br>\nNun steigt die Hoffnung, dass ein Drohnenprogramm zu neuer Besch&auml;ftigung f&uuml;hren k&ouml;nnte. &ldquo;Ein europ&auml;isches   Drohnenprogramm w&uuml;rde am Standort Manching 1500 Arbeitspl&auml;tze  sichern&rdquo;, sagte Stiedl. Airbus &auml;u&szlig;ert sich nicht zu m&ouml;glichen  Auswirkungen eines Drohnenprogramms auf die Besch&auml;ftigung. Der Gewerkschafter bem&auml;ngelt angesichts der aktuellen Debatte rund um die Zukunft der deutschen Wehrindustrie eine fehlende politische  R&uuml;ckendeckung. &ldquo;Wir f&uuml;hlen uns von der Politik im Stich gelassen&rdquo;, sagt IG-Metall-Vertreter Stiedl. &ldquo;In der Krise gab es Hilfsprogramme  f&uuml;r die Auto- und Bankenindustrie. Wir stellen fest, dass das f&uuml;r die  Wehrindustrie nicht gilt.&rdquo;&hellip;&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article129832136\/Drohnenprogramm-koennte-1500-Arbeitsplaetze-sichern.html\">Die Welt<\/a>\n<p><strong>Siehe dazu: Waffenf&auml;hige Drohnen aus Deutschland &ndash; Gewerkschafter f&uuml;r mehr R&uuml;stung<\/strong><br>\nEin weiterer Sprecher der IG-Metall will die europ&auml;ische Drohne. Auch  Betriebsratschefs machen fordern Waffenexporte&hellip;<br>\nBereits im Juni hatten sich die  Betriebsratsvorsitzenden von mehr als 20 Firmen in einem Brief an Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) gegen Beschr&auml;nkungen bei R&uuml;stungsexporten ausgesprochen. &bdquo;R&uuml;stungsausfuhren k&ouml;nnten zwar kein Allheilmittel sein, aber ohne den Export sei die Industrie nicht  &uuml;berlebensf&auml;hig&ldquo;, zitierte die Nachrichtenagentur Reuters aus dem Schreiben. &bdquo;Im Koalitionsvertrag stehe zwar, dass Arbeitspl&auml;tze und  Kernkompetenzen der R&uuml;stungsbranche in Deutschland erhalten bleiben sollten. Diesen Worten m&uuml;ssten jedoch Taten folgen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Waffenfaehige-Drohnen-aus-Deutschland\/!141878\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Man kann  zwar die Gewerkschafter und die Arbeitnehmer verstehen, dass sie um ihre Arbeitspl&auml;tze bangen, aber dennoch sollten sie einen Schritt weiterdenken, R&uuml;stung und Krieg schaden Arbeitnehmern aller L&auml;nder. Mit der Forderung nach Konversion der R&uuml;stungsindustrie in  zivile Produktion, nach Ersatzarbeitspl&auml;tzen und nach Zukunftsinvestitionen, statt der Geldverschwendung durch R&uuml;stungsproduktion, w&auml;ren auf Dauer mehr Arbeitspl&auml;tze gesichert.<\/em><br>\n<em>Dass das gelingen kann zeigt die j&uuml;ngere Geschichte: Nach Angaben der IG-Metall (v. 23.07.2010) waren 1989 in den alten Bundesl&auml;ndern 280.000 und in den neuen Bundesl&auml;ndern 120.000 Besch&auml;ftigte in der R&uuml;stungsproduktion t&auml;tig. 2010 waren es  insgesamt nur noch rund 80.000 Arbeitspl&auml;tze, die von der R&uuml;stungsindustrie abhingen. Nach anderen Sch&auml;tzungen sind es derzeit noch 40.000 Arbeitspl&auml;tze.<\/em><br>\n<em>Ein Besch&auml;ftigungsprogramm mit dem Tod von Menschen kann und darf jedenfalls nicht die L&ouml;sung sein. Siehe dazu auch <a href=\"http:\/\/www.sopos.org\/aufsaetze\/4e80c796b37b4\/1.phtml\">Arno Kl&ouml;nne, Die zwei Seelen der IG Metall<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&ldquo;Der BND ist ein Ziehkind der USA&rdquo;<\/strong><br>\nBerlin hat verschnupft auf die BND-Aff&auml;re reagiert. Der Historiker Josef Foschepoth h&auml;lt dies f&uuml;r unglaubw&uuml;rdig. Es existiere l&auml;ngst ein deutsch-amerikanischer Geheimdienstkomplex, sagte er gegen&uuml;ber tagesschau.de. Der BND sei ein Ziehkind der USA. [&hellip;]<br>\nFoschepoth: Der damalige Chef des Bundesamts f&uuml;r Verfassungsschutz, Hubert Schr&uuml;bbers, sagte w&auml;hrend der Abh&ouml;raff&auml;re 1963, deutsche und amerikanische Geheimdienste seien &ldquo;ein einheitlicher Organismus&rdquo;. Es ist wichtig, dies endlich zu verstehen: Die NSA-Aff&auml;re ist keine rein amerikanische, sondern eine janusk&ouml;pfige, deutsch-amerikanische Aff&auml;re. Wenn wir etwas &auml;ndern wollen, dann die strukturellen, sprich rechtlichen Grundlagen. Genau das will die Gro&szlig;e Koalition eben nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/bnd-foschepoth-100.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Daddy braucht Daten. Zur Kooperation zwischen BND &amp; NSA<\/strong><br>\nViele B&uuml;rger sind emp&ouml;rt, dass &bdquo;unser&ldquo; Geheimdienst einem fremden Dienst so viele Daten, Knotenpunkte und Arbeitspl&auml;tze zur Verf&uuml;gung stellt. Woher kommt diese Unterw&uuml;rfigkeit?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wolfgangmichal.de\/2014\/07\/daddy-braucht-daten-zur-kooperation-zwischen-bnd-nsa\/\">Wolfgang Michal<\/a><\/li>\n<li><strong>BND wird durch Spion infiltriert &ndash; Scheinemp&ouml;rung und &ldquo;L&ouml;sungsvorschl&auml;ge&rdquo;<\/strong><br>\nDer Fall ist wieder einmal eine weitere Spitze in den NSA-Verwicklungen, aber das eigentlich Erschreckende im Fall ist wieder einmal, wie unsere f&uuml;hrenden Politiker und Repr&auml;sentanten (nicht) reagieren. Ein Best-Of halbherziger Emp&ouml;rungsversuche und L&ouml;sungsvorschl&auml;ge&hellip;<br>\nWor&uuml;ber sollte man sich eigentlich mehr aufregen? &Uuml;ber die Unt&auml;tigkeit der zust&auml;ndigen Politiker oder dar&uuml;ber, dass sie ernsthaft anzunehmen scheinen, die Bev&ouml;lkerung weiterhin glauben machen zu k&ouml;nnen, man wolle noch an irgendeiner Stelle Konsequenzen ziehen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2014\/bnd-wird-durch-spion-infiltriert-scheinempoerung-und-loesungsvorschlaege\/\">Netzpolitik.org<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>US-Kongressabgeordneter &uuml;ber TTIP: &bdquo;Neue Jobs? Ein M&auml;rchen!&ldquo;<\/strong><br>\nDer beim TTIP-Abkommen geplante Investorenschutz ist umstritten. George Miller &uuml;ber die Angst der US-B&uuml;rger, Obamas falsche Versprechen und die Macht der Konzerne.<br>\nDas ist nur ein M&auml;rchen! Vor 20 Jahren wurde die Freihandelszone zwischen Mexiko, Kanada und den USA beschlossen. Dieses Nafta sollte auch einen beispiellosen Boom ausl&ouml;sen und allein im ersten Jahr 200.000 neue Jobs in den USA schaffen. Stattdessen sind seither mindestens 845.000 Stellen in der Industrie verschwunden.<br>\nSogar Republikaner lehnen diese Investorenschutzklauseln ab. 87 Prozent der W&auml;hler sind dagegen, weil sie Angst haben, die Kontrolle &uuml;ber ihr eigenes Land zu verlieren.<br>\nDer Investorenschutz ist das zentrale Ziel der Konzernlobby. Au&szlig;erdem w&uuml;rde das derzeit auch verhandelte transpazifische Freihandelsabkommen TPP dann ebenfalls scheitern. Wie soll man L&auml;nder wie Vietnam &uuml;berzeugen, Investorenschutzklauseln zu unterzeichnen, wenn die Europ&auml;er diese Bedingungen nicht akzeptieren?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/US-Kongressabgeordneter-ueber-TTIP\/!141867\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>TED-Talk on inequality given by Nick Hanauer<\/strong><br>\nHere is the much-talked-about talk on inequality given by Nick Hanauer at TED University. We (TED) are posting it here to promote public discussion on an important issue.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=bBx2Y5HhplI\">TED via YouTube<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Nick Hanauer ist der Autor des Artikels &bdquo;Ich sehe Mistgabeln&ldquo;, auf den wir <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22272#h01\">am Freitag hingewiesen haben<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Schreck der Wirtschaftsbosse<\/strong><br>\nDie Textilfabrik Manomama liegt mitten in Augsburg. In der lila gestrichenen, hellen Halle arbeiten 140 Menschen &ndash; vorwiegend &auml;ltere Frauen, alleinerziehende M&uuml;tter und Menschen mit einem Handicap. Alle hier Angestellte verdienen mindestens 10 Euro die Stunde. W&auml;hrend die gro&szlig;en Marken ihre Stoffe dort bestellen, wo sie weltweit gerade am billigsten sind, l&auml;sst sich Manomama von einer Weberei in Osnabr&uuml;ck und einer F&auml;rberei auf der schw&auml;bischen Alb beliefern. Der Laden l&auml;uft, die Belegschaft w&auml;chst. &ldquo;Das geht alles, wenn man keine riesigen Margen verdienen will&rdquo;, meint Sina Trinkwalder. Dass es funktioniert &ndash; was alle &Ouml;konomen f&uuml;r unm&ouml;glich erkl&auml;rt hatten -, hat mehrere Gr&uuml;nde. Zum einen macht Sina Trinkwalder ihre Preiskalkulation v&ouml;llig transparent &ndash; und dabei wird klar, dass sie selbst wenig verdient und auch f&uuml;r Reklame kein Geld draufgeht. Zugleich dreht sie das ansonsten in der Branche herrschende Verh&auml;ltnis von Lieferanten und Abnehmern um. Sie addiert die Kosten f&uuml;r Material und Arbeitsaufwand und macht ihren Kunden unmissverst&auml;ndlich klar, dass sie weder die Stoffhersteller runterhandeln noch ihre Arbeiterinnen antreiben oder im Lohn dr&uuml;cken werde. Und siehe da &ndash; es geht: Inzwischen geh&ouml;ren auch Edeka und Real zu Manomamas Abnehmern. &ldquo;Wunder muss man selber machen&rdquo; ist der Titel des sehr unterhaltsamen Buches, das Sina Trinkwalder geschrieben hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=hi&amp;dig=2014%2F07%2F05%2Fa0154&amp;cHash=4d4565b46384383884555cc964a998ed\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Mindestlohn<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Geht jemand den Beschwerden nach<\/strong><br>\nNun muss sichergestellt werden, dass die Mindestl&ouml;hne auch wirklich gezahlt werden, sagt die Arbeitsmarkt-Expertin Claudia Weinkopf: &rdquo; &hellip; In Gro&szlig;britannien wurde vor 15 Jahren der Mindestlohn eingef&uuml;hrt, da hat sich der Gender Pay Gap von 15,9 Prozent im Jahr 1998 auf 9,4 Prozent im Jahr 2013 verringert. &hellip; Am st&auml;rksten werden die Ver&auml;nderungen in der Landwirtschaft und im Gastgewerbe sein, auch der Einzelhandel zahlt im Moment noch oft weniger als 8,50 Euro. Auch soziale Dienstleistungen wie die Pflege sind betroffen, zumindest im Osten, wo im Moment 8 Euro gezahlt werden &hellip; In Gro&szlig;britannien gibt es eine Hotline. Da rufen etwa Firmen an, die glauben, die Konkurrenz zahle nicht genug. Auch Mitarbeiter k&ouml;nnten dort anrufen, tun es aber oft aus einem bestehenden Arbeitsverh&auml;ltnis heraus nicht. Es muss die M&ouml;glichkeit geben, den entgangenen Lohn nach dem Ende des Arbeitsverh&auml;ltnisses noch einzufordern. Oder man muss anonym melden k&ouml;nnen. Die Frage ist dann: Geht jemand diesen Beschwerden nach? &hellip; Die gro&szlig;e Herausforderung ist, dass der Mindestlohn hier [Minijobs] durchgesetzt und kontrolliert wird. Bisher werden in Minijobs nicht nur niedrige L&ouml;hne gezahlt, auch die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall oder der bezahlte Urlaub werden oft nicht gew&auml;hrt. Wenn all diese Anspr&uuml;che durchgesetzt werden, dann sind Minijobs f&uuml;r Arbeitgeber nicht mehr so attraktiv. Aus meiner Sicht ist das eine Chance f&uuml;r die Frauen, aus den Minijobs rauszukommen. &hellip; Es ist eine Herkulesaufgabe, bei den Minijobs Ordnung zu schaffen. Nun ist aber ein klares Signal gesetzt: Minijobber haben Anspruch auf den Mindestlohn. Zudem m&uuml;ssen nun ihre Arbeitsstunden dokumentiert werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2014%2F07%2F03%2Fa0148&amp;cHash=f54f9deb6c43993814d09a57e463a1ae\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Selbstverst&auml;ndlich spielt es eine Rolle, dass jetzt im Bewusstsein der Besch&auml;ftigten verankert ist, was ihr Mindestanspruch nach Recht und Gesetz ist. Allerdings ist die Versuchung, in unserem &uuml;bersteigert profitorientierten System den Mindestlohn zu umgehen, zu gro&szlig;, um ihn unkontrolliert zu lassen. 2013 kam es bei 35.188 Pr&uuml;fungen durch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Zolls in 2309 F&auml;llen zu Ermittlungsverfahren, weil Unternehmen den Branchenmindestlohn nicht bezahlten. Wenn man bedenkt, dass dies nur die erfassten F&auml;lle sind und in welchem Umfang die Zahl der Branchenmindestl&ouml;hne im Zeitverlauf zugenommen hat, so ist es skandal&ouml;s, dass bis heute die einst von Finanzminister Hans Eichel vorgesehenen Planstellen f&uuml;r die FKS von 7000 nicht realisiert wurden (2013: 6481). Die FKS kontrolliere allein gegen&uuml;ber 2008 heute &ldquo;die L&ouml;hne von doppelt so vielen Besch&auml;ftigten mit nur rund 500 Stellen mehr&rdquo;, sagt die Gr&uuml;nen-Abgeordnete Beate M&uuml;ller-Gemmeke. Die Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft BDZ <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/personal-beim-zoll-gewerkschaft-fordert-mehr-mindestlohn-kontrolleure-1.1948585\">fordert f&uuml;r Kontrolle<\/a> des allgemeinen Mindestlohns mindestens 2000 zus&auml;tzliche Mitarbeiter. In der <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/18\/012\/1801219.pdf\">Antwort der Bundesregierung [PDF &ndash; 538 KB]<\/a> auf die Kleine Anfrage einiger Abgeordneter und der Fraktion B&Uuml;NDNIS 90\/DIE GR&Uuml;NEN hei&szlig;t es:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n<em>&ldquo;Die Personalausstattung der FKS reicht aus, um aus heutiger Sicht insgesamt eine angemessene Aufgabenerledigung sicherzustellen. Gem&auml;&szlig; Kabinettsbeschluss zum Entwurf eines Gesetzes zur St&auml;rkung der Tarifautonomie ist die Einf&uuml;hrung eines Mindestlohns, der durch die Zollbeh&ouml;rden kontrolliert wird, mit zus&auml;tzlichen Vollzugsaufwendungen in Form h&ouml;herer Personal- und Sachkosten verbunden. Einzelheiten sind dem Haushaltsaufstellungverfahren vorbehalten, so dass hierzu zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben gemacht werden k&ouml;nnen.&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Das sieht sehr wie die &uuml;blichen, armselige Politik nach Kassenlage aus. Dabei ist die Kassenlage ja nichts objektiv vorgegebenes, sondern von den Vorstellungen, Ideologien und F&auml;higkeiten bzw. Unf&auml;higkeiten der Politiker abh&auml;ngig. Dabei werden Vorgaben, die objektiv feststellbar sind, regelm&auml;&szlig;ig ignoriert: die Zahl der Polizisten, der Lehrer, des Krankenhauspersonals, der Steuerpr&uuml;fer, der Lebensmittelkontrolleure, usw. &ndash; Wie meinte ein Sprecher des Finanzministeriums: &ldquo;Ein Mindestlohn ist nur so gut wie seine Einhaltung.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Abstimmung Mindestlohn<\/strong><br>\nSie erhalten jeden Monat 8.252 Euro und wollen 9.082 Euro &ndash; und sie haben namentlich f&uuml;r einen heute schon nicht die Existenz sichernden Mindestlohn von 8,50 Euro gestimmt, dessen angemessene Entwicklung dar&uuml;ber hinaus in Frage steht.<br>\nIn Frankreich ist die angemessene Entwicklung des Mindestlohns per Gesetz gesichert. Anders in Deutschland: Hier soll zuk&uuml;nftig durch Verhandlungen eines Gremiums aus Arbeitgeber- und Gewerkschaftsvertretern und Wissenschaftlern &uuml;ber die H&ouml;he des Mindestlohns bestimmt werden. Vergegenw&auml;rtigt man sich das Kr&auml;fteverh&auml;ltnis von Arbeitgebern und Gewerkschaften in Deutschland seit der Durchsetzung der Agenda 2010 und die bis zuletzt schwachen Tarifergebnisse, erscheinen Zweifel angebracht, dass mit diesem Mindestlohn-Konzept in Zukunft die Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen Verteilungsspielraums (Produktivit&auml;tsentwicklung plus Inflationsziel der Europ&auml;ischen Zentralbank [EZB]) ausgesch&ouml;pft wird. Es ist allein schon ein politisches und menschliches Armutszeugnis f&uuml;r die Gewerkschaften und die SPD, ihre Mindestlohnforderung &uuml;ber die zur&uuml;ckliegenden Jahre nicht einmal an die Inflation angepasst zu haben (vergleiche dazu auch hier, vollst&auml;ndiger Beitrag nur im Abonnement). Nimmt man die mehrheitlich ideologische Gegnerschaft der deutschen Wirtschafts-&rdquo;Wissenschaft&rdquo; zum Mindestlohn hinzu, m&uuml;ssen sich diese Zweifel noch verst&auml;rken&hellip;<br>\nDas am vergangenen Donnerstag im Deutschen Bundestag verabschiedete Mindestlohnkonzept ist also wahrlich kein Grund zum Feiern, sondern Ausdruck einer fortschreitenden Verkennung der Lebenswirklichkeit vieler Menschen durch die Politik, die einhergeht mit einer erschreckenden wirtschafts- und sozialpolitischen Skrupellosigkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2014\/07\/abstimmung-mindestlohn-sie-erhalten-jeden-monat-8-252-euro-und-wollen-9-082-euro-und-sie-haben-namentlich-fur-einen-heute-schon-nicht-die-existenz-sichernden-mindestlohn-von-850-euro-gestimmt-des\/#sthash.nX6A1MFh.dpuf\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Celebrate the strikers this week &ndash; they are fighting for us all<\/strong><br>\nIf trade unions are not going to go on strike now, their leaders might as well clench their fists for the last time, bow solemnly before the sisters and brothers, and perform the last rites on their movement. The longest fall in wages for generations; pay packets for many public sector workers down by a fifth in real terms; and, despite politicians&rsquo; deceitful mantra that work is the route out of poverty, most of Britain&rsquo;s poor consigned to low-wage jobs. An increasingly casualised, hire-and-fire workforce is being forged, manned by an army of zero-hour contract and self-employed (often &ldquo;self-underemployed&rdquo;) workers lacking basic rights like paid leave; and the vast majority of new jobs in David Cameron&rsquo;s Britain in industries paying less than &pound;7.95 an hour. Throw in cuts to in-work benefits, attacks on pensions and VAT rises, and the rationale for workers to fight back is surely unanswerable.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2014\/jul\/06\/celebrate-strikers-media-opposed-trade-unions\">The Guardian<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> &Auml;hnliches liese sich auch &uuml;ber die Situation in Deutschland schreiben. Aber leider hat man das ungute Gef&uuml;hl, dass es sich so mancher Gewerkschaftsboss doch recht gem&uuml;tlich in Merkels &bdquo;marktkonformer&ldquo; Demokratie eingerichtet hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gratis produzieren<\/strong><br>\nHamburger Senat will Hartz-IV-Bezieher neun Monate lang ohne Lohn arbeiten lassen. 500 Stellen sollen ausgeschrieben werden, Unternehmen k&ouml;nnen bieten<br>\nWie kann man Hartz-IV-Bezieher am effizientesten im Produktionsproze&szlig; verwerten? Die Hamburger Regierenden haben einen Plan: Ab 2015 wollen sie 500 Langzeiterwerbslose f&uuml;r neun Monate in Hamburger Betrieben arbeiten lassen. Lohn gibt es daf&uuml;r nicht. Die Betroffenen sollen neben den Hartz-IV-Leistungen lediglich nachgewiesene Aufwendungen, wie Fahrgeld oder Kosten f&uuml;r Kinderbetreuung, auf Antrag erstattet bekommen. &raquo;Das geplante F&ouml;rderzentrum Produktionsorientierte T&auml;tigkeiten (Aktivcenter) ist hamburgweit vorgesehen&laquo;, erkl&auml;rt der Senat der Stadt unter SPD-B&uuml;rgermeister Olaf Scholz in einer aktuellen Antwort. Angefragt hatten die linken Abgeordneten der Hamburger B&uuml;rgerschaft, Kersten Artus und Tim Golke.<br>\nDie &raquo;Null-Euro-Jobs&laquo; seien &raquo;Leistungen des Bundes&laquo;, informiert der Senat in dem Papier.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/07-08\/012.php\">junge welt<\/a>\n<p><em><strong>Zur Thematik 0 Euro Jobs erreicht uns die folgende Mail unseres Lesers A.H.:<\/strong><\/em><br>\n<em>Dazu m&ouml;chte ich anmerken, dass hier etwas skandalisiert wird, was schon seit vielen Jahren stattfindet und gesetzlich ausdr&uuml;cklich vorgesehen wird.<\/em><br>\n<em>Vor den letzten Gesetzes&auml;nderungen hie&szlig; das entsprechende F&ouml;rderinstrument &ldquo;betriebliche Trainingsma&szlig;nahme&rdquo;. Firmen haben einen Arbeitslosen zum &ldquo;Training&rdquo; bekommen ohne etwas daf&uuml;r zahlen zu m&uuml;ssen. Der Ma&szlig;nahmeteilnehmer hat daf&uuml;r &ndash; im Unterschied zum 1-&euro;-Job oder zu ABM kein Geld bekommen &ndash; allenfalls Fahrtkosten.<\/em><br>\n<em>Schon fr&uuml;her gab es daran die Kritik, dass die Ma&szlig;nahmeteilnehmer als billige \/ kostenlose Arbeitskr&auml;fte zum Regale bef&uuml;llen in Discountern auf Staatskosten ausgenutzt wurden. Andererseits behauptet das IAB, dass dieser Ma&szlig;nahmetyp besser als andere zu Arbeitsaufnahmen in sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigung gef&uuml;hrt haben.<\/em><br>\n<em>Dieses F&ouml;rderinstrument wurde durch Gesetzes&auml;nderung in &sect; 45 SGB III &uuml;berf&uuml;hrt ohne dass sich an der &ldquo;Bezahlung&rdquo; etwas ge&auml;ndert h&auml;tte.<\/em><br>\n<em>Die angesprochene Problematik ist sowohl rechtskonform als auch keine Neuigkeit. Ich kann Ihnen zahlreiche Jobcenter nennen, die solche produktionsorientierten Arbeiten bereits durchf&uuml;hren lassen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Spanische Begnadigung: Gnade dir, Gallard&oacute;n<\/strong><br>\nSpanien hat ein 144 Jahre altes Gesetz, das dem Justizministerium das Recht einr&auml;umt, Verurteilte zu begnadigen. Der konservative Justizminister Alberto Ruiz Gallard&oacute;n macht reichlich Gebrauch davon. Allein in dieser Legislaturperiode wurden mehr als 800 rechtskr&auml;ftig Verurteilten ihre Strafen per Dekret ganz oder teilweise erlassen. Es geht vor allem um Korruption und Straft&auml;ter mit guten Beziehungen zur regierenden Partido Popular (PP). Besonders gerne werden Politiker, die sich in Zeiten des Baubooms ihre Taschen f&uuml;llten, mit Begnadigung bedacht. 2012 waren es von 33 Verurteilten sechs, die dank Gallard&oacute;n die Strafe nicht antreten mussten. Vier davon geh&ouml;rten der PP an. Hohe Beamte, die in die Staatskasse griffen, erfreuen sich ebenso der Sonderbehandlung wie Bauunternehmer, die gegen allerlei Auflagen versto&szlig;en. So der zu drei Jahren verurteilte Pr&auml;sident des Fu&szlig;ballvereins UD Las Palmas, Miguel Angel Ram&iacute;rez Alonso. Er wurde begnadigt, nachdem er 50.000 Euro an Gallard&oacute;ns PP spendete. Der gro&szlig;z&uuml;gige Umgang mit Verurteilten aus dem Staatsapparat oder der Wirtschaftselite gilt nicht nur f&uuml;r Gallard&oacute;n, sondern auch f&uuml;r seine Vorg&auml;nger, egal welcher Couleur. Seit dem Jahr 2000 wurde 200 wegen Korruption verurteilten Politikern die Strafe erlassen. Polizeibeamte, die der Folter und Misshandlung schuldig befunden wurden, wurden ebenso begnadigt wie Unternehmer oder Banker. &ndash; Das Justizministerium kann allerdings auch anders. So wird derzeit gegen rund 300 Gewerkschafter ermittelt, die w&auml;hrend verschiedener Ausst&auml;nde an Streikposten teilgenommen hatten. Darunter befinden sich acht Betriebsr&auml;te und Vertrauensleute des Airbus-Werkes vor den Toren Madrids. Die Staatsanwaltschaft fordert f&uuml;r jeden von ihnen acht Jahre und drei Monate Haft, weil sie w&auml;hrende eines Generalstreiks den Zugang zum Werk blockierten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a2&amp;dig=2014%2F07%2F05%2Fa0153&amp;cHash=24bad353710ff5356ff72f89862ff7c9\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wie soll die Bev&ouml;lkerung Spaniens, wie soll Europa von einer solchen Regierung erwarten, dass diese verl&auml;sslich f&uuml;r die Belange des Gemeinwohls eintritt? Aber wir k&ouml;nnen v&ouml;llig sicher sein, dass die Kanzlerin bei Gelegenheit die Sparbem&uuml;hungen dieser Regierung loben wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Indonesien vor den Pr&auml;sidentschaftswahlen: Der General holt auf<\/strong><br>\nIn Indonesien wird am 9.&thinsp;Juli der siebte Pr&auml;sident des Landes direkt gew&auml;hlt. Die 190 Millionen Wahlberechtigten m&uuml;ssen sich zwischen dem als moderat geltenden Joko Widodo (genannt Jokowi) und dem ehemaligen General Prabowo Subianto entscheiden. Der Ausgang der Wahl wird Indonesiens Werdegang als neue Demokratie in den n&auml;chsten f&uuml;nf Jahren ma&szlig;geblich pr&auml;gen. Obwohl es im Vergleich zu seinen Nachbarl&auml;ndern wie ein Musterbeispiel der Demokratisierung erscheint, derweil in Thailand erneut das Milit&auml;r putschte und sowohl Malaysia als auch Singapur Demokratie eher halbherzig praktizieren, ist die Gefahr einer Entwicklung hin zu mehr Autokratie und Zentralismus im Inselstaat mit der weltweit gr&ouml;&szlig;ten muslimischen Bev&ouml;lkerung nicht zu untersch&auml;tzen. Die beiden Kandidaten k&ouml;nnten nicht unterschiedlicher sein. Prabowo, Spr&ouml;ssling einer der politisch und wirtschaftlich einflussreichsten Dynastien Indonesiens, strebte zuerst eine Karriere beim Milit&auml;r an. Dank seiner Erfolge als Oberkommandeur der milit&auml;rischen Spezialeinheit Kopassus im Kampf gegen Unabh&auml;ngigkeitsbewegungen wie die in Ost-Timor und nicht zuletzt dank seiner Ehe mit der Tochter des damaligen Diktators Suharto gelang ihm ein schneller Aufstieg. Er ist zweifellos ein Produkt der &raquo;Neuen Ordnung&laquo;. Damit ist die autorit&auml;re Herrschaft von 1966 bis 1998 unter Suharto gemeint, der dem Land zwar zu wirtschaftlichem Aufschwung verhalf, aber jegliche Opposition gewaltsam unterdr&uuml;cken lie&szlig;. Auch f&uuml;r das Massaker an mindestens 500&thinsp;000 Kommunisten und anderen Linken 1965 und 1966 war er verantwortlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2014\/27\/50153.html\">Jungle World<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ukraine<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Vormarsch auf Donezk ohne Skrupel<\/strong><br>\nBeim Vorr&uuml;cken gen Osten beschie&szlig;en ukrainische Truppen Wohngebiete und t&ouml;ten Zivilisten. Die Rebellen in Donezk k&auml;mpfen inzwischen auch gegeneinander. Die Verluste unter den Rebellen, den Soldaten und der Zivilbev&ouml;lkerung gehen jeweils in die Hunderte&hellip;<br>\nIn der Wirklichkeit gibt es nicht eine Front, sondern viele&hellip;<br>\nDie Verluste unter den Rebellen, den Soldaten und der Zivilbev&ouml;lkerung gehen jeweils in die Hunderte, ein Ende ist nicht abzusehen. Es ist viel schief gegangen, auch aus Sicht der Separatisten. Borodaj will neue Gespr&auml;che mit Kiew, sagt er, und dass man Besler zur Rechenschaft ziehen werde.<br>\nEs ist schwer zu verstehen, wer eigentlich das Sagen hat unter den Separatisten. Es gibt die &bdquo;Volkswehr des Donbass&ldquo; und die &bdquo;Achte Kompanie&ldquo;, das Bataillon &bdquo;Osten&ldquo; (Vostok) und die Organisation &bdquo;Bollwerk&ldquo;, es gibt Kosaken und eine &bdquo;Russisch-Orthodoxe Armee&ldquo;. Letztere hat sich im Geb&auml;ude des ukrainischen Sicherheitsdienstes einquartiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/ukraine\/vormarsch-auf-donezk,26429068,27728326.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Das Land blutet aus<\/strong><br>\nKein Gedanke daran, da&szlig; die wirtschaftlichen &ndash; und damit die politischen &ndash; Probleme, die die Mehrheit der 45 Millionen Ukrainer bedr&uuml;cken, gr&ouml;&szlig;tenteils hausgemacht sind. Die Talfahrt w&auml;hrte bereits Jahrzehnte, beschleunigte sich unter Janukowitsch, doch seit dem Putsch ist es eine Schu&szlig;fahrt. Ein korruptes Regime ist dem n&auml;chsten gefolgt, die &raquo;Familie&laquo;, der Kl&uuml;ngel aus Oligarchen und korrupten Politikern, hat ein paar Nasen ausgetauscht und bedient sich unver&auml;ndert wie in einem Supermarkt.<br>\nDie Devisenreserven der Ukraine halbierten sich von Januar 2013 bis Mai 2014 und sind inzwischen auf dem niedrigsten Niveau seit 2005, w&auml;hrend die Auslandsschulden bei vermutlich 142,5 Milliarden Dollar liegen. Das Zehnfache etwa dessen, was die Nationalbank als Devisenreserve ausweist. 23 Milliarden Dollar sind noch in diesem Jahr an Verbindlichkeiten und Zinsen zu tilgen. Aber womit?<br>\nDie Industrieproduktion der Ukraine ging von Januar bis April 2014 um 4,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zur&uuml;ck, im Bereich der Schwarzmetallurgie waren es gar zw&ouml;lf Prozent, das Minus in der Stahlproduktion betrug 21 Prozent. Beim Maschinenbau, der ein reichliches Zehntel des Exports ausmacht, brach die Produktion im ersten Quartal um fast 20 Prozent ein, die bei Lokomotiven und Waggons halbierte sich. Der R&uuml;ckgang bei der Herstellung von G&uuml;terwagen betrug gar 85 Prozent. Zwar ist nicht erkennbar, ob der dramatische Einbruch Folge der politischen Wirren war oder Hauptabnehmer Ru&szlig;land seine Einfuhr drosselte, aber alles h&auml;ngt bekanntlich mit allem zusammen. Jedenfalls sank im ersten Quartal 2014 der Au&szlig;enhandelsumsatz mit Ru&szlig;land um 4,6 Prozent; er lag im Vorjahr bei etwa 50 Milliarden Dollar. Und aus der EU wurden mehr Waren ein- denn in sie ausgef&uuml;hrt, der Saldo belief sich im Vorjahr auf etwa zw&ouml;lf Milliarden Dollar. Es d&uuml;rfte mit dem EU-Assozierungsabkommen weiter wachsen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/07-07\/039.php\">junge welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die unglaubliche Reise der verr&uuml;ckten Terror-Miliz<\/strong><br>\nStell dir vor, die &uuml;belsten Terroristen der Weltgeschichte verw&uuml;sten den halben Nahen Osten und nicht eine US-Drohne schie&szlig;t jemanden ab. Die Story, wie ISIS den Irak einnahm, wird wohl als eine der blutigsten Episoden in die Geschichte des Landes eingehen &ndash; und als eine der gr&ouml;&szlig;ten L&uuml;gen.<br>\nUm herauszufinden, was hinter dem Erfolg von ISIS steckt, n&uuml;tzt es, sich das Zustandekommen ihres bisher gr&ouml;&szlig;ten &bdquo;Sieges&ldquo; genauer anzusehen: Nach mehrt&auml;gigen Schie&szlig;ereien mit der irakischen Armee r&uuml;ckten am 10. Juni zwischen 800 und 1 500 ISIS-K&auml;mpfer auf Iraks zweitgr&ouml;&szlig;te Stadt Mossul vor. Sicher scheint: Mindestens 30 000 irakische Soldaten standen ihnen gegen&uuml;ber und gaben die Stadt schlie&szlig;lich fast kampflos auf. Schnell wurde in Medien die geringe Loyalit&auml;t sunnitischer Soldaten zum schiitischen Pr&auml;sidenten als Grund f&uuml;r die Massendesertierungen ausgemacht.&ldquo;<br>\nIn einigen arabischen Medien liest man hingegen andere Erkl&auml;rungen: Anh&auml;nger von Saddam Husseins Baath-Regime h&auml;tten sich mit ISIS verb&uuml;ndet. Die Soldaten in Mossul seien nicht aus Angst oder Illoyalit&auml;t desertiert, sondern weil es einen Putsch in der Milit&auml;rf&uuml;hrung gegeben habe. Der syrische Journalist Ziad Fadel schreibt: &bdquo;Unsere Leser sollten erfahren, dass die Einnahme Mossuls durch fr&uuml;here baathistische Offiziere erm&ouml;glicht wurde.&ldquo; Diese h&auml;tten &bdquo;ihre Posten verlassen und eine 52 000 Mann starke Truppe ohne F&uuml;hrung zur&uuml;ckgelassen und dadurch den vollst&auml;ndigen Zusammenbruch der Stadtverteidigung forciert.&ldquo;<br>\nVerantwortlich f&uuml;r die Intrige soll vor allem ein Mann sein: Izaat Ibrahim Al-Douri. Der Gr&uuml;nder der &bdquo;Neuen Baath-Partei&ldquo; war einst Vordenker der Bewegung und Saddam Husseins rechte Hand. Die irakische Regierung gab ihn zum Abschuss frei, in ISIS fand er einen neuen B&uuml;ndnispartner. Und noch jemand soll mitgespielt haben bei der Eroberung Mossuls. Die T&uuml;rkei und Saudi-Arabien h&auml;tten die Zusammenarbeit vermittelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201407013139\/globales\/terrorismus\/die-unglaubliche-reise-der-verrueckten-terror-miliz.html\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>SPD-Linke zerlegt sich selbst<\/strong><br>\nProminente Mitglieder verlassen das parteiinterne &ldquo;Forum Demokratische Linke DL 21&rdquo; aus Protest gegen angebliche Fundamentalopposition. Im Kreuzfeuer der Kritik steht nun die streitbare DL21-Chefin Hilde Mattheis.<br>\nAngesichts interner Querelen steht das Forum Demokratische Linke DL 21, der ehemals wichtigste Zusammenschluss der SPD-Linken, vor dem Absturz in die Bedeutungslosigkeit. Bereits am Wochenende waren Arbeitsministerin Andrea Nahles, der bayerische SPD-Chef Florian Pronold und der Bundestagsabgeordnete Niels Annen aus dem Verein ausgetreten. Gestern kehrte nach Informationen der Frankfurter Rundschau auch die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der SPD-Fraktion im Bundestag, Christine Lambrecht, der Organisation unter Protest den R&uuml;cken.<br>\nLambrecht hatte bis zuletzt dem DL21-Vorstand angeh&ouml;rt. SPD-Vize Ralf Stegner sagte der FR, die Strategie von DL21-Chefin Hilde Mattheis, stets &bdquo;m&ouml;glichst schrille Quersch&uuml;sse zu bringen&ldquo;, habe sich &uuml;berlebt.<br>\nAusl&ouml;ser des aktuellen Exodus ist eine Presseerkl&auml;rung von Mattheis zum Mindestlohn. &bdquo;Ausnahmen vom Mindestlohn sind unsozial&ldquo;, hatte die baden-w&uuml;rttembergische Bundestagsabgeordnete Anfang der vorigen Woche getitelt und die von SPD-Arbeitsministerin Andrea Nahles verhandelte Lohnuntergrenze mit einem roten Apfel verglichen, der &bdquo;auf der einen Seite verfault ist&ldquo;. Nach internen Protesten lie&szlig; Mattheis diese Erkl&auml;rung von der Homepage des Vereins l&ouml;schen. Stattdessen erkl&auml;rte sie dort: &bdquo;Der Mindestlohn ist ein Meilenstein!&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/forum-demokratische-linke-spd-linke-zerlegt-sich-selbst,1472596,27742018.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> So, so &ndash; wer die Ausnahmen vom Mindestlohn als unsozial bezeichnet, bringt also &bdquo;schrille Quersch&uuml;sse&ldquo;? Kann es sein, dass nicht die SPD-Linke, sondern die gesamte SPD sich von Tag zu Tag mehr und mehr zerlegt? Wenn jedes zarte Aufkeimen von Kritik am Koalitionskurs im Namen der Geschlossenheit und des Kadavergehorsams niedergewalzt wird, stirbt die innere Demokratie.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Terry, Jan und Ska berichten aus ihrer ersten Parlamentswoche<\/strong><br>\nAuch in dieser Legislaturperiode berichten Jan und Ska wieder aus jeder Plenarsitzung. Jetzt wird auch Terry dazukommen, sie ist als Kandidatin der Gr&uuml;nen Jugend neu ins Parlament gew&auml;hlt worden. Diese Woche wurden die neuen Aussch&uuml;sse verteilt und der Pr&auml;sident des Parlaments gew&auml;hlt. Aber seht selbst!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=XRNkVSuvNC4\">Ska Keller via YouTube<\/a>\n<p><strong>dazu: Terry, Jan und Ska: Die Gr&uuml;nen-Tubbies aus dem Europa-Parlament<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=d2Yh1jbkklY\">extra3<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Fremdsch&auml;men f&uuml;r Fortgeschrittene mit den Europa-Youngsters der Gr&uuml;nen<\/strong><br>\nDrei junge Europa-Abgeordnete der Gr&uuml;nen informieren in YouTube-Videos &uuml;ber ihre Arbeit im Europ&auml;ischen Parlament. Was f&uuml;r Unkundige vielleicht wie eine gute Idee klingt, ist tats&auml;chlich eine Art Video-Crashkurs in Sachen Fremdsch&auml;men f&uuml;r Fortgeschrittene. Vor allem der Auftritt der neuen Abgeordneten Terry &ldquo;Juhuuu!&rdquo; Reintke setzt Ma&szlig;st&auml;be in Sachen politischer Realsatire.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2014\/07\/07\/fremdschaemen-fuer-fortgeschrittene-mit-den-europa-youngsters-der-gruenen\/?utm_campaign=NEWSLETTER_SONDER&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email\">Meedia<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-22299","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22299","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22299"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22299\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22302,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22299\/revisions\/22302"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22299"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22299"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22299"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}