{"id":22360,"date":"2014-07-14T09:05:13","date_gmt":"2014-07-14T07:05:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22360"},"modified":"2015-11-09T14:36:38","modified_gmt":"2015-11-09T13:36:38","slug":"hinweise-des-tages-2167","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22360","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (HR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22360#h01\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22360#h02\">Georg Schramm &uuml;ber den Krieg Reich gegen Arm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22360#h03\">Slavoj &#381;i&#382;ek &ndash; How capital captured politics<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22360#h04\">&bdquo;Wenn es ernst wird, m&uuml;ssen wir l&uuml;gen!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22360#h05\">Ukraine-Konflikt: Poroschenko droht Separatisten mit Vergeltung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22360#h06\">Italien und Frankreich unter der Knute<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22360#h07\">HSH Nordbank AG Prozess: Freispruch und Ohrfeigen f&uuml;r die Angeklagten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22360#h08\">Paul Krugman: Who Wants a Depression?  &ndash;  Wer will denn eine Depression?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22360#h09\">Unbedingt h&ouml;ren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22360#h10\">Krieg gegen den Blitztransfer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22360#h11\">Kritik an Wirtschaftsf&ouml;rderung wegen Werbung mit niedrigen L&ouml;hnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22360#h12\">&bdquo;ZDFzoom: Patienten im Abseits&ldquo; &uuml;ber das kranke deutsche Krankenhaussystem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22360#h13\">&bdquo;Die Israelis versuchen, uns zu erpressen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22360#h14\">Rechtsstaatliche Gr&uuml;&szlig;e aus Luxemburg. Ihr EuGH<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22360#h15\">Gepr&uuml;ft, gez&ouml;gert &ndash; und unterschrieben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22360#h16\">Schr&ouml;der muss es aushalten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22360#h17\">Sieg bei Fu&szlig;ball-WM &ndash; &ldquo;Niederlage des deutschen Sportjournalismus&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22360&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Spionageverdacht: Geheimdienst-Kontrolleure melden Cyberangriffe auf ihre Handys<\/strong><br>\nIhre Telefone tragen Spuren r&auml;tselhafter Angriffe: Die Mitarbeiterin eines NSA-kritischen Politikers hat auf ihrem Handy Manipulationen bemerkt. Nach SPIEGEL-Informationen ist auch der CDU-Obmann im NSA-Untersuchungsausschuss betroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/spionageverdacht-steffen-bockhahn-und-roderich-kiesewetter-betroffen-a-980718.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Mehr als ein Dutzend US-Spione in Ministerien?<\/strong><br>\nDie Aff&auml;re um US-Spionage in Deutschland nimmt offenbar immer gr&ouml;&szlig;ere Dimensionen an. Wie die &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo; schreibt, hat der US-Geheimdienst CIA in deutschen Ministerien mehr als ein Dutzend Quellen. Im Visier st&uuml;nden dabei die vier Bundesministerien Verteidigung, Wirtschaft, Inneres und Entwicklung, hei&szlig;t es unter Berufung auf US-Geheimdienstkreise.<br>\nDem Zeitungsbericht zufolge sollen viele der Spione bereits seit Jahren f&uuml;r den amerikanischen Geheimdienst schn&uuml;ffeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/spionage138.html\">mdr<\/a><\/li>\n<li><strong>Bundesanwaltschaft: Mutma&szlig;licher US-Spion wird psychologisch untersucht<\/strong><br>\nDer mutma&szlig;liche US-Spion ist festgenommen &ndash; nun will die Bundesanwaltschaft seinen mentalen Zustand von einem Psychologen analysieren lassen. Bei dem Mann liegt offenbar eine Behinderung vor.<br>\nDie Bundesanwaltschaft l&auml;sst die Pers&ouml;nlichkeitsstruktur des mutma&szlig;lichen Maulwurfs beim Bundesnachrichtendienst (BND) durch ein Gutachten einsch&auml;tzen. Nach SPIEGEL-Recherchen leidet der mutma&szlig;liche Spion der Amerikaner seit einem Impfschaden, den er im Alter von einem Jahr in der DDR erlitten hat, an einer Behinderung. Der 31-j&auml;hrige Markus R. hatte laut seinem eigenen Gest&auml;ndnis &uuml;ber zwei Jahre immer wieder geheime BND-Dokumente an den amerikanischen Nachrichtendienst weitergegeben. Anfang Juni wurde er festgenommen.<br>\nAngeregt hatte das Gutachten der Anwalt des Verd&auml;chtigen, der aus dem Gro&szlig;raum M&uuml;nchen stammt. Sein Mandant mache den Eindruck, nicht die &ldquo;Qualit&auml;ten und die Pers&ouml;nlichkeitsstruktur mitzubringen, die man mit einer Spionageaktivit&auml;t gew&ouml;hnlich in Verbindung bringt&rdquo;, erkl&auml;rte sein Rechtsanwalt Klaus Schroth. Mit dem Gutachten soll nun der mentale Zustand des mutma&szlig;lichen Spitzels gekl&auml;rt werden. Die Bundesanwaltschaft wollte sich auf Anfrage mit Verweis auf das laufende Verfahren nicht &auml;u&szlig;ern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/us-spion-beim-bnd-psychogramm-des-mutmasslichen-spitzels-erstellt-a-980623.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> So, so &ndash; und warum arbeiten dann bitte &bdquo;geistig Behinderte&ldquo;, die &bdquo;nicht die Qualit&auml;ten und die Pers&ouml;nlichkeitsstruktur mitzubringen, die man mit einer Spionageaktivit&auml;t gew&ouml;hnlich in Verbindung bringt&ldquo; f&uuml;r den BND? Das stinkt doch wieder einmal zum Himmel.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Noch nicht auf Augenh&ouml;he (II)<\/strong><br>\nAngesichts neuer Enth&uuml;llungen &uuml;ber die Aktivit&auml;ten von US-Geheimdiensten in der Bundesrepublik fordern deutsche Politiker eine weitere Aufr&uuml;stung des Bundesnachrichtendienstes (BND). Wie am Wochenende berichtet wurde, sollen mehr als ein Dutzend Mitarbeiter deutscher Bundesministerien als Informanten f&uuml;r die CIA t&auml;tig sein. Experten heben hervor, das sei nicht neu; bislang sei aber gew&ouml;hnlich der &ldquo;Mantel des Schweigens&rdquo; &uuml;ber derlei Aktivit&auml;ten gebreitet worden. Allerdings versch&auml;rfe sich gegenw&auml;rtig die Konkurrenz zwischen Washington und Berlin: W&auml;hrend die Bundesrepublik &ndash; &ldquo;als F&uuml;hrungsmacht in Europa&rdquo; &ndash; von den USA zunehmend als Rivalin wahrgenommen werde, strebe Deutschland &ldquo;auf Augenh&ouml;he&rdquo; mit den Vereinigten Staaten, erl&auml;utert der Historiker Josef Foschepoth. Dementsprechend dringen deutsche Politiker und Medien energisch auf Parit&auml;t: &ldquo;Die Supermacht&rdquo; habe &ldquo;offenbar immer noch Schwierigkeiten zu begreifen, dass sie es nicht mehr mit einem teilsouver&auml;nen Staat unter ihrer Fuchtel zu tun hat&rdquo;, hei&szlig;t es in einer f&uuml;hrenden, klar transatlantisch orientierten deutschen Zeitung. Das m&uuml;sse sich &auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58912\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Warum wir die Deutschen ausspionieren m&uuml;ssen<\/strong><br>\nIn Berlin ist die Emp&ouml;rung &uuml;ber CIA-Spione gro&szlig;, in Amerika sieht man die Dinge anders. F&uuml;r den amerikanischen Journalisten James Kirchick ist es absolut richtig, dass ein Land mit so engen Verbindungen zu Russland und Iran ausspioniert wird. (&hellip;)<br>\nAnstatt &uuml;ber die Angaben, ob NSA und CIA in Deutschland spionieren, ihren Mund zu halten, haben sich amerikanische Beamte nach allen Seiten entschuldigt, w&auml;hrend sie gleichzeitig alle Schuld auf sich nahmen. Obama hat Merkel gesagt, dass er nicht gewusst habe, was seine eigenen Geheimdienste taten, und wenn er es gewusst h&auml;tte, so h&auml;tte er sie davon abgehalten, das Handy abzuh&ouml;ren. Obama-Berater John Podesta sagte, dass &bdquo;einige Angaben dar&uuml;ber, wer das Ziel der &Uuml;berwachung sei, sich tats&auml;chlich der Kenntnis f&uuml;r jeden auf einem gewissen politischen Level entzogen.&ldquo;<br>\nAuch die Pr&auml;sidentschaftsanw&auml;rterin Hillary Clinton bezeichnete es als &bdquo;absolut falsch&ldquo;, dass die NSA Merkel ausspioniert habe. Trotzdem gab sie den Deutschen einiges zu schlucken, als sie in einem Interview mit dem &bdquo;Spiegel&ldquo; sagte: &bdquo;Die Vereinigten Staaten k&ouml;nnen niemals in ein No-Spy-Abkommen mit irgendeinem Land eintreten &ndash; nicht mit Euch, nicht mit Gro&szlig;britannien, nicht mit Kanada.&ldquo;<br>\nMan kann &uuml;ber das Ausma&szlig; streiten, in dem die NSA bef&auml;higt sein sollte, die telefonischen Metadaten amerikanischer B&uuml;rger zu &uuml;berwachen, (und ob sie &uuml;berhaupt bef&auml;higt sein sollte). Aber es gibt keine Gesetze und keine Regulierungen dar&uuml;ber, wie Informationsbeschaffung im Ausland abl&auml;uft &ndash; selbst unter Partnern. [&hellip;]<br>\nDie Amerikaner m&uuml;ssen sich nicht daf&uuml;r entschuldigen, in Deutschland spioniert zu haben. Im Gegenteil: nach den Enth&uuml;llungen in dieser Woche sollten die Deutschen tief in sich gehen und sich fragen, warum Washington nicht das Bed&uuml;rfnis hatte, es viel fr&uuml;her zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/amerika\/nsa-und-cia-warum-wir-die-deutschen-ausspionieren-muessen-13039857.html?\">FAZ<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Audio: Denison: &ldquo;Die USA werden weiter spionieren&rdquo;<\/strong><br>\nDeutschland reagiert in der Spionage-Aff&auml;re und weist CIA-Vertreter aus. Doch die USA werden weiter spionieren, sagte Andrew Denison von Transatlantic Networks auf NDR Info.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/info\/sendungen\/interviews\/Denison-Die-USA-werden-weiter-spionieren,audio209226.html\">NDR.de<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Deutschland wird Angriffsziel der US-Dienste bleiben&rdquo;<\/strong><br>\nJosef Foschepoth hat sich eingehend mit der US-Spionage in der Bundesrepublik befasst. Im SZ.de-Interview nennt der Geschichts-Professor die Aufregung der Regierung Merkel &uuml;ber die US-Spionage &ldquo;unsinnig&rdquo; und erkl&auml;rt, was Berlin offensichtlich in Washington erreichen will.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/historiker-josef-foschepoth-im-gespraech-deutschland-wird-angriffsziel-der-us-dienste-bleiben-1.2043053\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Die Ausf&uuml;hrungen von Foschepoth zum Thema sind h&ouml;chst interessant und plausibel. Es ist nicht auszuschlie&szlig;en, dass seine Vermutungen die wahren Absichten der Bundesregierung sind: Erhalt eines st&auml;ndigen Sitzes im UN-Sicherheitsrat und Aufnahme in die &bdquo;Spionage Allianz&ldquo;. Ein Konflikt mit den USA m&uuml;sste auch wegen dieser Zielsetzung -neben der Verpflichtung zur Geheimhaltung, die sich aus dem Zusatzabkommen des Nato-Truppenstatuts ergibt- vermieden werden.<\/em><br>\n<em>Zurecht hat <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22336\">Albrecht M&uuml;ller k&uuml;rzlich geschrieben<\/a>: Vieles spricht daf&uuml;r, dass die Ausweisung des CIA-Chefs ein inszenierter Theaterdonner ist.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Georg Schramm &uuml;ber den Krieg Reich gegen Arm<\/strong><br>\nGeorg Schramm referierte auf einer Veranstaltung der GLS Bank im Juni 2014 &uuml;ber den Konflikt des 21. Jahrhunderts: Den Krieg der Reichen gegen die Armen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=-ZwsmVthQUs\">YouTube<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Slavoj &#381;i&#382;ek &ndash; How capital captured politics<\/strong><br>\nWikiLeaks has shown us that western democracies are now ruled by market forces that debase the very notion of freedom<br>\nIn May, an international trade agreement was signed that effectively serves as a kind of legal backbone for the restructuring of world markets. While the Trade in Services Agreement (Tisa) negotiations were not censored outright, they were barely mentioned in our media. This marginalisation and secrecy was in stark contrast to the global historical importance of what was agreed upon.<br>\nIn June, WikiLeaks made public the secret draft text of the agreement. It covers 50 countries and most of the world&rsquo;s trade in services.<br>\nIt sets rules that would assist the expansion of financial multinationals into other nations by preventing regulatory barriers. It prohibits more regulation of financial services, despite the fact that the 2007-08 financial meltdown is generally perceived as resulting from a lack of regulation. Furthermore, the US is particularly keen on boosting cross-border data flow, including traffic of personal and financial data. Despite all this, we heard little about it.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2014\/jul\/13\/capital-politics-wikileaks-democracy-market-freedom\">The Guardian<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Wenn es ernst wird, m&uuml;ssen wir l&uuml;gen!&ldquo;<\/strong><br>\nLetzte Woche stellte sich der fr&uuml;here Ministerpr&auml;sident Luxemburgs, einstige Chef der Euro-Gruppe und aktuelle Kandidat des Europ&auml;ischen Rates der Staats- und Regierungschefs f&uuml;r das Amt des EU-Kommissionspr&auml;sidenten, Jean Claude-Juncker, meiner Fraktion vor.<br>\nIch h&auml;tte ihm gerne einige Fragen gestellt, bin aber aufgrund der K&uuml;rze der Zeit und der guten Sitte in meiner Fraktion zun&auml;chst allen Sprechern der nationalen Delegationen das Wort zu erteilen, nicht zum Zug gekommen. Ich habe die Sitzung zudem gegen Ende wegen eines anderen Termins verlassen m&uuml;ssen. Daher &uuml;bermittel ich Euch die Fragen, die ich Herrn Juncker gerne gestellt h&auml;tte.<br>\nJuncker spielt den mitf&uuml;hlenden Konservativen. So hat er unter anderem den deutschen Niedriglohnsektor kritisiert und erh&auml;lt auch von SPD und Gr&uuml;nen Zuspruch, weil er eine st&auml;rkere wirtschaftspolitische Koordination sowie Euro-Bonds fordert (die gemeinsame Haftung der Euro Staaten f&uuml;r Staatsschulden an den Kapitalm&auml;rkten). Die Vorliebe f&uuml;r eine &bdquo;Euro-Regierung&ldquo; &uuml;berrascht nicht, da Vertreter der kleinen, offenen Benelux-Volkswirtschaften von der europ&auml;ischen Integration profitieren. Die kleinen Nachbarstaaten Deutschlands und Frankreichs erhalten &uuml;ber die europ&auml;ischen Institutionen ein st&auml;rkeres Gewicht. Belgien und Luxemburg sind nicht ohne Grund Sitz wichtiger EU-Institutionen wegen der Scharnierfunktion zwischen den gro&szlig;en Spielern Deutschland und Frankreich.<br>\nDie Wahrheit ist aber immer konkret. Herr Juncker ist meines Erachtens nicht geeignet die EU aus ihrer &ouml;konomischen und politischen Krise zu f&uuml;hren. Dies wurde auch im Hearing mit meiner Fraktion deutlich. Juncker ist als ehemaliger Regierungschef einer Steueroase der falsche Pr&auml;sident.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/fabiodemasi.dielinke-nrw.de\/nc\/start\/artikel\/detail_artikel_fabio_de_masi\/zurueck\/artikel-1\/artikel\/wenn-es-ernst-wird-muessen-wir-luegen\/\">Fabio De Masi<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ukraine-Konflikt: Poroschenko droht Separatisten mit Vergeltung<\/strong><br>\nDer ukrainische Pr&auml;sident Petro Poroschenko hat den prorussischen Separatisten drastische Vergeltung f&uuml;r einen Raketenwerfer-Angriff auf die Regierungstruppen angedroht. F&uuml;r jeden get&ouml;teten ukrainischen Soldaten w&uuml;rden die Rebellen mit Hunderten ihrer Leute zahlen, teilte Poroschenko auf seiner Internetseite mit. Kein einziger &ldquo;Terrorist&rdquo; werde seiner Verantwortung entgehen.<br>\nBei dem Angriff in der Ostukraine im Raum Luhansk sollen nach Angaben des ukrainischen Innenministeriums mindestens 30 Soldaten und Grenzsch&uuml;tzer get&ouml;tet worden sein. Eine Antwort auf den &ldquo;terroristischen Akt&rdquo; werde nicht lange auf sich warten lassen, k&uuml;ndigte ein Ministeriumsberater an. Die Separatisten bezeichnete er als &ldquo;blutr&uuml;nstigen Abschaum&rdquo;.<br>\nAuf Bildern waren nach der Attacke v&ouml;llig zerst&ouml;rte Panzer und tiefe Bombentrichter zu sehen. Die F&uuml;hrung in Kiew sprach von einem der verlustreichsten Tage f&uuml;r die Armee seit Beginn der K&auml;mpfe Mitte April.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/ukraine-poroschenko-droht-separatisten-mit-vergeltung-fuer-angriff-a-980618.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: IMF pushes Ukraine to &lsquo;voluntarily commit suicide&rsquo;<\/strong><br>\nWestern support will allow more IMF and European lending to prop the Ukrainian currency so the Ukrainian oligarchs can move their money safely to British and US banks, economist and author Michael Hudson told RT&rsquo;s Truthseeker.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/rt.com\/op-edge\/170960-economy-imf-ukraine-oligarchs\/\">RT<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Italien und Frankreich unter der Knute<\/strong><br>\nWirtschaftsminister Sigmar Gabriel schl&auml;gt vor, den Stabilit&auml;tspakt &bdquo;flexibler&ldquo; zu handhaben. L&auml;nder sollen mehr Zeit zum Schuldenabbau erhalten. Das klingt zun&auml;chst gut. Doch bei genauerem Hinschauen wird klar: Gabriel will per Stabilit&auml;tspakt blo&szlig; den Druck auf Frankreich und Italien erh&ouml;hen, Reformen &agrave; la Agenda 2010 durchzusetzen.<br>\nDie italienische und die franz&ouml;sische Regierung fordern mehr Flexibilit&auml;t bei der Auslegung des Europ&auml;ischen Stabilit&auml;ts- und Wachstumspakts. &bdquo;Alle Spielr&auml;ume&ldquo; des Pakts sollen genutzt werden, um ein &bdquo;gro&szlig;es Investitionsprogramm&ldquo; in Europa zu starten, so Frankreichs Pr&auml;sident Francois Hollande. Sch&uuml;tzenhilfe erhalten sie von SPD-Wirtschaftsminister Gabriel: Defizit-S&uuml;ndern m&uuml;sse mehr Zeit zum Schuldenabbau zugestanden werden, sagte er.<br>\nTats&auml;chlich l&auml;sst der Stabi-Pakt heute schon einiges an Flexibilit&auml;t zu. So wurden Frankreich zwei Extra-Jahre zugestanden, um seine Neuverschuldung vorschriftsgem&auml;&szlig; zu senken. Insofern fordert Gabriel blo&szlig; das, was l&auml;ngst Praxis ist. Mehr &ndash; leider &ndash; nicht.<br>\nWichtiger aber ist die Begr&uuml;ndung des Wirtschaftsministers f&uuml;r seinen Vorsto&szlig;: Die Flexibilit&auml;t beim Sparen sollen nur jene L&auml;nder erhalten, die &bdquo;Reformen&ldquo; umsetzen. Und was er damit meint, stellt er auch noch klar: &bdquo;Echte Reformen gegen mehr Zeit beim Defizitabbau &ndash; dass eine solche Formel gro&szlig;e Erfolge hervorbringen kann, zeigt die Agenda 2010 in Deutschland.&ldquo;<br>\nWas von Frankreich und Italien gefordert wird, zeigt das Lob, das der Agenda 2010 gezollt wird: Sie &bdquo;brachte neue Flexibilit&auml;t, verschob das Machtgleichgewicht zu Gunsten der Arbeitgeber und brachte eine lange Periode der Lohnmoderation&ldquo;, wirbt die Investmentbank Berenberg.<br>\nTats&auml;chlich hat insbesondere Frankreich ein Problem: Seine Firmen verlieren Weltmarktanteile. Frankreich bilanziert wachsende Defizite im Au&szlig;enhandel: Zum Start der W&auml;hrungsunion verzeichnete es noch einen Leistungsbilanz&uuml;berschuss von 2,6 Prozent der Wirtschaftsleistung, derzeit steht ein Minus von zwei Prozent zu Buche.<br>\nDas h&auml;ngt durchaus mit der Agenda 2010 zusammen! Durch die deutsche Lohndr&uuml;cker-Politik wurden die deutschen Exportwaren billiger, gleichzeitig fehlte das Geld f&uuml;r Importe. Ergebnis waren die deutschen Export&uuml;bersch&uuml;sse auf der einen Seite. Die andere Seite der Medaille waren die Defizite &ndash; nicht nur in Frankreich, sondern auch in Italien, Griechenland, Portugal, Spanien&hellip; Diese Defizite waren letztlich der Grund f&uuml;r die Euro-Schuldenkrise.<br>\nGabriel und der Rest der Regierungsmannschaft sieht das anders: F&uuml;r sie ist Deutschland schuldlos, die Probleme der S&uuml;deurop&auml;er dagegen sind hausgemacht. Sie sollen sich jetzt reformieren, nach dem Vorbild Deutschlands. Griechenland, Spanien und Portugal sind schon mit Arbeitsmarktreformen vorgeprescht. Ergebnis: Zwischen 2010 und 2013 sanken die realen L&ouml;hne in Griechenland um 24 Prozent, in Portugal um acht und in Spanien um sieben Prozent. Das Ergebnis ist Deflation.<br>\nDie durch deutschen Druck verbilligten Spanier und Portugiesen werden nun zu harten Wettbewerbern f&uuml;r Frankreich und Italien. Die sollen sich nun dem Europa-weiten Wettlauf nach unten anschlie&szlig;en. Als &bdquo;Belohnung&ldquo; verspricht ihnen der SPD-Wirtschaftsminister ein bisschen mehr Zeit beim Schuldenabbau. Aber nur, wenn sie ihre Arbeitnehmer &auml;rmer machen, sonst nicht: &bdquo;Es reicht nicht, Reformen nur anzuk&uuml;ndigen&ldquo;, drohte Gabriel. &bdquo;Nur wenn sie wie in Deutschland auch durchgezogen werden, gibt der Stabilit&auml;tspakt Flexibilit&auml;t.&ldquo;<br>\nEin &bdquo;gro&szlig;es Investitionsprogramm&ldquo;, wie es Gabriel gemeinsam mit den anderen sozialdemokratischen EU-Regierungschefs fordert, ist zwar nicht schlecht, wird das Problem der Euro-Zone aber auch nicht l&ouml;sen. Denn mehr Investitionen gerade im Energiebereich laufen nur auf ein F&ouml;rderprogramm f&uuml;r den Investitionsg&uuml;ter-Exportchampion Deutschland hinaus. Um der Euro-Zone ein stabiles Fundament zu geben, braucht es letztlich h&ouml;here L&ouml;hne und h&ouml;here Nachfrage in Deutschland und damit ein Ausgleich der Au&szlig;enhandelsungleichgewichte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.saarkurier-online.de\/?p=120853\">Michael Schlecht via Saarkurier<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>HSH Nordbank AG Prozess: Freispruch und Ohrfeigen f&uuml;r die Angeklagten<\/strong><br>\nDie Angeklagten werden freigesprochen. Die Kosten des Verfahrens tr&auml;gt die Staatskasse. So erfreulich das Urteil f&uuml;r die Angeklagten war, so unerfreulich war die Urteilsbegr&uuml;ndung der Kammer f&uuml;r das Sextett Berger, Nonnenmacher, Friedrich, Visker, Strauss und Rieck&hellip;<br>\nDie deutliche Worte fanden die Richter &uuml;ber den Ablauf des Omega 55-Projektes: &raquo;sinnlos, nutzlos, wertlos&laquo;. Hier sei mit einem &raquo;Advokatentrick&laquo; gearbeitet worden. &raquo;F&ouml;rmlich fehlerhaft&laquo; war die Dokumentation, der Vorstand habe sich &raquo;formell unzureichend informiert&laquo; usw. Das waren Ohrfeigen f&uuml;r den Vorstand&hellip;.<br>\nWie kommt man da raus aus dem Begr&uuml;ndungsschlamassel, den man sich selber eingebrockt hat? Man relativiert den Pflichtversto&szlig;, den man zweifelsfrei festgestellt hat, und argumentiert folgenderma&szlig;en: Untreue sei nur bei &raquo;gravierenden&laquo; Pflichtverst&ouml;&szlig;en, die au&szlig;erdem &raquo;evident&laquo; sein m&uuml;ssen, gegeben. Aber was ist &raquo;evident&laquo;? Jedenfalls kam in der weiteren Begr&uuml;ndung heraus, dass niemand h&auml;tte ahnen k&ouml;nnen, dass sich die Krise im Oktober 2008 (Lehman Pleite) derart zuspitzen w&uuml;rde. Das Gericht urteilte &raquo;in dubio pro libertate&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/sozialismus.minuskel.de\/nc\/archiv\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/hsh-nordbank-ag-prozess-freispruch-und-ohrfeigen-fuer-die-angeklagten\/\">Sozialismus<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Paul Krugman: Who Wants a Depression?  &ndash;  Wer will denn eine Depression?<\/strong><br>\nEine Erfahrung, die wir in den letzten paar Jahren leider machen mussten, ist die, dass die Wirtschaftswissenschaften bedeutend politischer sind, als man sich eigentlich eingestehen wollte. Sieh mal einer an, sagen Sie jetzt vielleicht. Aber vor der Finanzkrise glaubten viele Wirtschaftler wirklich &ndash;  wie zu einem gewissen Grad auch ich  &ndash;  dass es immerhin bei einigen wichtigen Themen einen relativ breiten fachlichen Konsens gibt.<br>\nDas traf besonders auf die Geldpolitik zu. Vor noch gar nicht so vielen Jahren erkl&auml;rte die George W.Bush-Administration, aus der Rezession von 2001 und dem darauf folgenden Aufschwung habe man gelernt, dass &ldquo;aggressive Geldpolitik eine Rezession verk&uuml;rzen und abschw&auml;chen kann&rdquo;. Dann sollte doch sicherlich ein partei&uuml;bergreifender Konsens zugunsten einer noch etwas aggressiveren Geldpolitik m&ouml;glich sein, damit die so viel schlimmere Krise von 2007 bis 2009 &uuml;berwunden wird, nicht wahr?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2014\/07\/11\/opinion\/paul-krugman-who-wants-a-depression.html\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Unbedingt h&ouml;ren<\/strong><br>\nIn den USA und Europa ist Thomas Pikettys Analyse &ldquo;Das Kapital im 21. Jahrhundert&rdquo; ein Bestseller. F&uuml;r den Rest der Welt, zumal f&uuml;r die ehemaligen Kolonialgebiete, ist die hier verhandelte Ungleichheit jedoch ein alter Hut, erkl&auml;rt Chandran Nair, Gr&uuml;nder und Direktor des Global Institute for Tomorrow (Gift) in Hongkong. Dirk Domin liest &ldquo;Die Mutter allen Kapitals&rdquo;, Chandran Nairs Fundamentalkritik an den westlichen Wirtschaftsdebatten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/mgifs\/die_mutter_allen_kapitals.mp3\">le monde diplomatique [Audio &ndash; mp3]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Krieg gegen den Blitztransfer<\/strong><br>\nSogenannte Hochfrequenzh&auml;ndler ziehen immer mehr Geld aus den M&auml;rkten, und alle schauen zu. Der Amerikaner Michael Lewis eine Sammelklage gegen alle US-B&ouml;rsen eingereicht<br>\nIn den 90er Jahren hatten die US-amerikanischen Mediziner ihren Kampf gegen die Tabakindustrie eigentlich schon aufgegeben, dann aber trat der Anwalt Michael Lewis mit einer v&ouml;llig neuen Strategie auf den Plan: Er wollte die Tabaklobby im Namen ganzer US-Bundesstaaten und ihrer Gesundheitssysteme belangen und verklagte im Jahr 1994 im Namen des Staates Mississippi 13 Zigarettenhersteller auf die Behandlungskosten von Erkrankungen, die durch Tabak ausgel&ouml;st worden sind. 38 weitere Staaten schlossen sich ihm an, sodass Big Tobacco, derart unter Druck gesetzt, sich zur Zahlung von sage und schreibe 368,5 Milliarden Dollar bereit erkl&auml;rte. Eine spektakul&auml;re Niederlage, ein Meilenstein in der Geschichte der Rechtsprechung. Seither ist Michael Lewis eine Art Legende. (&hellip;)<br>\nLewis las in den n&auml;chsten Wochen also alles, was er &uuml;ber den Hochfrequenzhandel (HFT) finden konnte. Ihm wurde klar: Die M&auml;rkte unterstanden keiner menschlichen Kontrolle mehr, sie wurden l&auml;ngst von superschnellen Maschinen beherrscht, die mithilfe komplexer Algorithmen gegeneinander k&auml;mpften. Das uns vertraute Bild von M&auml;nnern, die auf dem hektischen B&ouml;rsenparkett wild mit ihren Armen wedelten, war Geschichte. Der Aktienhandel wurde von Computern abgewickelt, und auch diese Algorithmen waren nicht mehr von Finanz- oder IT-Fachleuten erstellt worden, sondern von Quantenphysikern, Klimaforschern und spekulativen Mathematikern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/krieg-gegen-den-blitztransfer\">der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Anders als in den USA sind Sammelklagen in Deutschland nicht m&ouml;glich. Hierzulande wird jeder einzelne Fall bearbeitet, falls es zu einer Klage kommen sollte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kritik an Wirtschaftsf&ouml;rderung wegen Werbung mit niedrigen L&ouml;hnen<\/strong><br>\nDie Wirtschaftsf&ouml;rderung Sachsen ist in die Kritik geraten. Grund ist, dass sie mit Niedrigl&ouml;hnen wirbt, um Investoren in den Freistaat zu locken. Auf der Homepage der Wirtschaftsf&ouml;rderung hei&szlig;t es: &ldquo;Dank flexibler Tarifmodelle, einem moderaten Lohnniveau (25,6 Prozent unter deutschem Durchschnitt) und hoher Arbeitsproduktivit&auml;t ist Sachsen aus Kostengesichtspunkten in jedem Fall erste Wahl.&rdquo; Bei einer Landtagssitzung lie&szlig; die Opposition am 27. September 2012 kein gutes Haar daran. Eine solche F&ouml;rderung sei zynisch, kein Vorteil f&uuml;r Sachsen, sondern eher ein Grund zum Sch&auml;men, lautete ihr Vorwurf. (&hellip;)<br>\nBei der Debatte ging es um Altersarmut in Sachsen. Nach Angaben der SPD ist schon heute jeder f&uuml;nfte Rentner im Freistaat davon betroffen. Von Altersarmut spricht man dann, wenn Senioren ihren Bedarf aus Leistungen gesetzlicher und privater Versorgungssysteme nicht mehr decken k&ouml;nnen. In Deutschland gilt man schon mit einem Einkommen von 856 als armutsgef&auml;hrdet. Wer 2011 in Sachsen in Rente ging, bekam durchschnittlich 866,64 Euro (M&auml;nner) beziehungsweise 674,09 Euro (Frauen) netto. (&hellip;)<br>\nDie CDU-Fraktion wies die Kritik an der Wirtschaftsf&ouml;rderung zur&uuml;ck. Ihr sozialpolitischer Sprecher Alexander Krau&szlig; sagte: &ldquo;Es sind ordentliche Jobs entstanden. Die Rentenkassen sind voll.&rdquo; Gleichwohl gebe es k&uuml;nftig ein Problem mit der Rentenversicherung, r&auml;umte Krau&szlig; ein. Die SPD habe es aber bislang auch nicht geschafft, ein richtiges Konzept einzubringen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/m.mdr.de\/sachsen\/wahlen-politik\/landtag\/niedriglohnland-sachsen100.html\">MDR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&bdquo;ZDFzoom: Patienten im Abseits&ldquo; &uuml;ber das kranke deutsche Krankenhaussystem<\/strong><br>\nKaum eine Berufsgruppe hat ein besseres Image als &Auml;rzte. Doch die &ldquo;Halbg&ouml;tter in Wei&szlig;&rdquo; klagen &uuml;ber extreme Arbeitsdichte, absurde B&uuml;rokratie und eine profitorientierte Medizin, die sich immer weiter vom Menschen entfernt. Was ist los in deutschen Krankenh&auml;usern? Was treibt &Auml;rzte ans Limit? &bdquo;ZDFzoom&ldquo; besch&auml;ftigt sich am Mittwoch, 2. Juli 2014, 22.45 Uhr, in der Dokumentation &bdquo;Patienten im Abseits &ndash; Wenn in der Klinik nur die Rendite z&auml;hlt&ldquo; mit diesen Fragen. Die Autorinnen Valerie Henschel und Sarah Zierul blicken hinter die Krankenhauspforten und begegnen &Auml;rzten, Klinikleitern, Aussteigern und Gesundheitsexperten aus dem In- und Ausland. Sie erfahren, wie in Deutschland mit Fallpauschalen abgerechnet wird und warum so viele Kliniken fast pleite sind. Der Film gibt ungewohnte Einblicke in den Alltag deutscher Kliniken und macht deutlich, woran unser Krankenhaussystem krankt. &bdquo;ZDFzoom&ldquo; besucht eine Klinik im Schwarzwald, die auf Sucht- und Burnout-Patienten spezialisiert ist: Erstaunlich viele der Patienten dort sind &Auml;rzte, die selbst bis vor kurzem in Krankenh&auml;usern gearbeitet haben. Sie f&uuml;hlen sich ausgebrannt, &uuml;berlastet und dem Arbeitsdruck nicht mehr gewachsen. &ldquo;Es gibt Untersuchungen die sagen, rund die H&auml;lfte der &Auml;rzte hat schon mal mit dem Gedanken gespielt, sich das Leben zu nehmen&rdquo;, berichtet der Klinikleiter. Andere bet&auml;uben sich w&auml;hrend der Arbeit mit Medikamenten und Drogen, um den Anforderungen standhalten zu k&ouml;nnen. Viele wandern aber auch ins benachbarte Ausland ab &ndash; und das, obwohl in Deutschland schon jetzt &Auml;rzte fehlen. Mediziner, die Hilfe brauchen oder zum Risiko f&uuml;r Patienten und sich selbst werden &ndash; wie kann es so weit kommen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/presseportal.zdf.de\/aktuelles\/mitteilung\/zdfzoom-patienten-im-abseits-ueber-das-kranke-deutsche-krankenhaussystem\/772\/seite\/3\/\">ZDF Presseportal<\/a>\n<p><strong>Dazu: Video &ndash; ZDFzoom: Patienten im Abseits<\/strong><br>\nWas ist los in deutschen Krankenh&auml;usern? Was treibt &Auml;rzte ans Limit? Die Autorinnen Valerie Henschel und Sarah Zierul begeben sich f&uuml;r ZDFzoom auf Spurensuche.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/zoom.zdf.de\/zdfzoom\/zdfzoom-5991578.html\">ZDF zoom<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&bdquo;Die Israelis versuchen, uns zu erpressen&ldquo;<\/strong><br>\n&Uuml;ber die k&uuml;nstliche Wassernot in Pal&auml;stina &ndash; Interview mit dem Leiter der pal&auml;stinensischen Wasserbeh&ouml;rde, SHADDAD ATTILI, 9. Juli  2014<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201407113165\/politik\/welt\/die-israelis-versuchen-uns-zu-erpressen.html\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Rechtsstaatliche Gr&uuml;&szlig;e aus Luxemburg. Ihr EuGH<\/strong><br>\nDas Urteil des Europ&auml;ischen Gerichtshofs zum Sprachtest vor dem Ehegattennachzug zu einem t&uuml;rkischen Arbeitnehmer hat die Frage offengelassen, ob dieses seit 2007 praktizierte Gesetz &uuml;berhaupt mit der Grundrechtcharta der Union in Einklang steht. Weil der Ehemann der Kl&auml;gerin T&uuml;rke ist und in Deutschland arbeitet, darf man seiner Frau den Nachzug nicht erschweren, die Assoziationsvereinbarungen zwischen Br&uuml;ssel und Ankara verbieten das. Auf die Frage der Grundrechtsvertr&auml;glichkeit solcher Regelungen kam es nicht mehr an.<br>\nImmerhin: &ldquo;Auch wenn man davon ausgeht, dass die von der deutschen Regierung angef&uuml;hrten Gr&uuml;nde &ndash; die Bek&auml;mpfung von Zwangsverheiratungen und die F&ouml;rderung der Integration &ndash; zwingende Gr&uuml;nde des Allgemeininteresses darstellen k&ouml;nnen&rdquo;, schreibt das Gericht &ndash; das dies offenbar nicht annimmt &ndash; gehe so ein Sprachzwang vor der Einreise &ldquo;&uuml;ber das hinaus, was zur Erreichung des verfolgten Ziels erforderlich ist, da der fehlende Nachweis des Erwerbs hinreichender Sprachkenntnisse automatisch zur Ablehnung des Antrags auf Familienzusammenf&uuml;hrung f&uuml;hrt, ohne dass besondere Umst&auml;nde des Einzelfalls ber&uuml;cksichtigt werden&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2014\/07\/11\/mit-gruessen-luxemburg-ihr-eugh\/\">Migazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Es k&ouml;nnte vermutet werden, dieser Text sei eine Satire: Das ist jedoch nicht der Fall.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gepr&uuml;ft, gez&ouml;gert &ndash; und unterschrieben<\/strong><br>\nTrotz verfassungsrechtlicher Bedenken hat Bundespr&auml;sident Joachim Gauck das Gesetz &uuml;ber die Di&auml;tenerh&ouml;hung der Bundestagsabgeordneten passieren lassen. Die Bedenken seien nicht so durchgreifend, dass sie Gauck an einer Ausfertigung gehindert h&auml;tten, teilte das Bundespr&auml;sidialamt mit.<br>\nDamit k&ouml;nnen die Di&auml;ten wie geplant in zwei Stufen steigen: r&uuml;ckwirkend zum 1. Juli von bisher 8252 auf 8667 Euro im Monat und Anfang kommenden Jahres auf 9082 Euro. Gauck hatte das Gesetz intensiv auf &Uuml;bereinstimmung mit dem Grundgesetz und den verfassungsgerichtlichen Vorgaben zur Abgeordnetenentsch&auml;digung gepr&uuml;ft, so das Pr&auml;sidialamt. Dass der Bundespr&auml;sident ein Gesetz stoppt, ist sehr selten.<br>\nN&auml;here Angaben &uuml;ber die Bedenken wollte die Sprecherin des Bundespr&auml;sidenten nicht machen. W&auml;hrend sich etwa die Linke und die FDP an der H&ouml;he der Anhebung bis 2015 gest&ouml;rt hatten, standen bei anderen Kritikern ein geplanter Automatismus und Zuschl&auml;ge im Fokus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/abgeordneten-diaeten-100.html\">tagesschau.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Schr&ouml;der muss es aushalten<\/strong><br>\nAxel Springer gewinnt vor dem Europ&auml;ischen Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte: Der Verlag darf den Gazprom-Job von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der mit den Neuwahlen des Bundestages 2005 in Verbindung bringen.<br>\nVor gut zehn Jahren r&uuml;gte der Europ&auml;ische Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte deutsche Gerichte im Caroline-Urteil f&uuml;r zu viel Pressefreiheit bei der Promi-Berichterstattung. Diesmal ist es andersherum. Der Stra&szlig;burger Gerichtshof beanstandet, bis hinauf zum Bundesverfassungsgericht sei die Medienfreiheit der Menschenrechtskonvention verletzt worden. Ausgerechnet in einem hochpolitischen Fall. (&hellip;)<br>\nDas Gericht weist auf die Rolle der Presse als watchdog hin. Dazu geh&ouml;re die Verbreitung von Informationen &uuml;ber Angelegenheiten von &ouml;ffentlichem Interesse. Der Zeitung k&ouml;nne nicht abverlangt werden, jeden Politiker-Kommentar systematisch auf dessen Substanz zu untersuchen. Eine solche Verpflichtung w&uuml;rde die Rolle der Presse in der &ouml;ffentlichen Debatte ernstlich behindern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/strassburger-urteil-zur-pressefreiheit-schroeder-muss-es-aushalten-1.2039891\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben sich seinerzeit ebenfalls mit den m&ouml;glichen Motiven insbesondere Gerhard Schr&ouml;ders f&uuml;r diese vorgezogenen Neuwahl auseinandergesetzt. Das kann hier nachverfolgt werden: Ein Befreiungsschlag f&uuml;r die neoliberale Ideologie &ndash; und f&uuml;r Schr&ouml;der pers&ouml;nlich:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n<em>&bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=312\">Warum macht Schr&ouml;der das?<\/a><\/em><br>\n<em>Ich bin ratlos. Rational kann ich mir diesen Vorgang nur erkl&auml;ren, wenn ich unterstelle, dass Gerhard Schr&ouml;der in die neoliberale Bewegung eingebunden ist und seit l&auml;ngerem deren Interesse und nicht mehr die Interessen der SPD und der Mehrheit der Bev&ouml;lkerung vertritt. Hinweise, die diese Vermutung entkr&auml;ften, nehme ich von Herzen gern entgegen.&ldquo; <\/em>\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>sowie <\/em><br>\n<em>&bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=985\">danke, gerd!<\/a>&ldquo; &ndash; meint Gazprom:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n<em> &bdquo;&hellip; und der Sprecher der ostdeutschen SPD-Bundestagsabgeordneten, Stephan Hilsberg, wundert sich. Er sagte dem &ldquo;K&ouml;lner Stadtanzeiger&rdquo;: &ldquo;Da zieht jemand pers&ouml;nlichen Nutzen aus seinen eigenen politischen Entscheidungen.&rdquo; Schr&ouml;der habe Gazprom den Weg geebnet. &ldquo;So entsteht der Eindruck, dass jemand durch sein politisches Handeln im Nachhinein Geld verdient.&rdquo; Das meldet SpiegelOnline.<\/em><br>\n<em>Ich wundere mich nur dar&uuml;ber, dass sich SPD-Abgeordnete wundern. Das Neuwahlbegehren von Gerhard Schr&ouml;der konnte man nur verstehen, wenn man miteinbezieht, was jetzt offenbar wird. In den NachDenkSeiten hatten wir das nie anders gesehen.<\/em><br>\n<em>Als Schr&ouml;der am 22. Mai Neuwahlen forderte, war f&uuml;r ihn schon klar, dass er nach den Neuwahlen nicht mehr Kanzler sein w&uuml;rde. (&hellip;) Er wollte die Bankrotterkl&auml;rung seiner Politik vermeiden und die Reformpolitik &ndash; in welcher Konstellation und unter welcher F&uuml;hrung auch immer &ndash; in die n&auml;chsten vier Jahre retten. Ihm pers&ouml;nlich kam es auf den guten Abgang an. Wie der Abgeordnete Hilsberg vermutet, kannte er seine sp&auml;tere berufliche T&auml;tigkeit zum Zeitpunkt des Neuwahlbegehrens schon. Es ist naiv, anderes zu unterstellen. Die SPD und ihre neue F&uuml;hrung ist so naiv.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Und noch ein sinngem&auml;&szlig;er Satz k&ouml;nnte sich durch diese Entscheidung des EGMR best&auml;tigen: Wer mit dem Fahrstuhl des Springer-Konzerns nach oben f&auml;hrt, kann mit ihm auch wieder runter kommen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Sieg bei Fu&szlig;ball-WM &ndash; &ldquo;Niederlage des deutschen Sportjournalismus&rdquo;<\/strong><br>\nKulturtheoretiker Theweleit: L&ouml;ws Mannschaft als &ldquo;Gegenbild&rdquo; zur deutschen Au&szlig;enpolitik<br>\nF&uuml;r den Schriftsteller und Kulturtheoretiker Klaus Theweleit hat der Gewinn der Weltmeisterschaft durch die DFB-Elf nichts mit deutschen Tugenden zu tun. Die deutschen Tugenden gebe es nicht mehr, wenn es sie denn &uuml;berhaupt jemals gegeben habe&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2014\/07\/14\/drk_20140714_0644_5b30bf7c.mp3\">Deutschlandradio [Audio &ndash; mp3]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (HR\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-22360","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22360","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22360"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22360\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28530,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22360\/revisions\/28530"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22360"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22360"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22360"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}