{"id":2242,"date":"2007-04-10T07:49:51","date_gmt":"2007-04-10T05:49:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2242"},"modified":"2007-04-10T07:49:51","modified_gmt":"2007-04-10T05:49:51","slug":"hinweise-des-tages-367","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2242","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Burkhard Hirsch Der Staat als Herrschaftsmaschine<\/strong><br>\nUnsere B&uuml;rgerrechte sind kein l&auml;stiger Bremsklotz, sondern der Kern unserer Rechtsordnung. Die St&auml;rke eines Staates besteht nicht darin, dass der B&uuml;rger ihn f&uuml;rchtet, sondern dass er ihn als seinen Staat begreift und darum bereit ist, in ihm Verantwortung zu &uuml;bernehmen und ihn zu verteidigen. Niemand wird einen Staat achten und verteidigen, der ihn als potentiellen Straft&auml;ter behandelt. Wir, die wir so denken, lassen uns nicht als liberale Restposten aus diesem Staat von denen herausdr&auml;ngen, die ihre Sicherheit mit unserer Freiheit bezahlen wollen. &bdquo;Man bek&auml;mpft die Feinde des Rechtsstaats nicht mit dessen Abbau, und man verteidigt die Freiheit nicht mit deren Einschr&auml;nkung&ldquo;, hie&szlig; es in einem Aufruf der Humanistischen Union von 1978. So ist es, und so bleibt es.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/deutschland\/artikel\/774\/108666\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Roman Herzog: Die Deutschen sind generell zu lethargisch, was den Umbau anbelangt<\/strong><br>\n&bdquo;Die Mehrheit der Deutschen hat noch nicht verstanden, was und wie viel sich &auml;ndern muss&ldquo;, meint unser &bdquo;Ruck&ldquo;-Pr&auml;sident. F&uuml;r den fr&uuml;heren Bundespr&auml;sidenten Roman Herzog ist die gro&szlig;e Koalition &bdquo;die Ruck-Regierung&ldquo;. Was sie bisher auf den Weg gebracht habe, k&ouml;nne sich sehen lassen. Die gro&szlig;e Koalition biete &bdquo;eine besondere Chance, denn in beiden Koalitionsparteien stehen diejenigen, die Ver&auml;nderungen wollen, nicht mehr allein da.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/roman-herzog_aid_52772.html\">Focus Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Viel klarer kann man es eigentlich nicht sagen, dass die Gro&szlig;e Koalition dazu da ist, &bdquo;Ver&auml;nderungen&ldquo; gegen die &bdquo;Mehrheit der Deutschen&ldquo; durchzusetzen.<br>\nHerzog ist heute Vorsitzender des &bdquo;Konvents f&uuml;r Deutschland&ldquo;, einem Club von selbsternannten System-&bdquo;Ver&auml;nderern&ldquo; dem etwa  Roland Berger, Hans-Olaf Henkel, Manfred Pohl, Wolfgang Clement, Klaus von Dohnanyi, Otto Graf Lambsdorff, Jutta Limbach, Oswald Metzger, Rupert Scholz, Manfred Schneider, Erwin Teufel, Henning Voscherau und Monika Wulf-Mathies versammelt haben. Die Anschubfinanzierung f&uuml;r dies elit&auml;re &bdquo;B&uuml;rgerbewegung&ldquo; leistete die Deutsche Bank und derzeit finanziert eine &bdquo;breite Anzahl von Firmen&ldquo;.<br>\nDiese Herrschaften zeichnet ein Demokratieverst&auml;ndnis aus, das unl&auml;ngst der Direktor des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael H&uuml;ther, anl&auml;sslich der Verabschiedung der Erh&ouml;hung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre so treffend offenbart hat: &bdquo;F&uuml;r die Investoren ist entscheidend, dass es der Regierung gelungen ist, ein Projekt gegen die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung durchzusetzen.&ldquo; (dpa\/Der Tagesspiegel vom 10.3.2007)<br>\nNach Meinung von zwei Dritteln der Bundesb&uuml;rgern (66 Prozent) geht es hierzulande ungerecht zu.<\/em><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_img\/_cnt\/_hermes\/070406_1657_dt0704_bericht.pdf\">infratest dimap [PDF &ndash; 264 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>DSW: Die bisherigen Studiengeb&uuml;hrenmodelle erf&uuml;llen nicht die Ma&szlig;gaben des Bundesverfassungsgerichts zur Wahrung gleicher Bildungschancen<\/strong><br>\nDie einfache Bereitstellung von Studiengeb&uuml;hrenkrediten sorgt nicht f&uuml;r einen sozialen Ausgleich im Sinne des Sozialstaatsprinzips. Insbesondere f&uuml;r BAF&ouml;G-Empf&auml;nger ist es unzumutbar zur Zahlung von Studiengeb&uuml;hren gezwungen zu werden.<br>\nWo ist denn das vollmundig angek&uuml;ndigte Stipendiensystem der Wirtschaft?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studentenwerke.de\/pdf\/dsw_journal_gesamt_01_2007.pdf\">dsw journal S. 29 [PDF &ndash; 3.1 MB]<\/a><\/li>\n<li><strong>US-Firmen bekommen Kontrolle &uuml;ber Iraks &Ouml;lreserven<\/strong><br>\nDie USA scheinen im Irak mit jedem Tag mehr in Bedr&auml;ngnis zu kommen. Doch eines ihrer wichtigsten Kriegsziele haben sie de facto erreicht: Die Kontrolle &uuml;ber das irakische &Ouml;l. Dazu braucht es nur noch eine Abstimmung im irakischen Parlament. Das Gesetz &uuml;ber die irakische &Ouml;lindustrie gibt die Kontrolle &uuml;ber die &Ouml;lreserven faktisch an die internationalen &ndash; in der Praxis: an die amerikanischen &ndash; &Ouml;lmultis ab. Es sieht vor, dass die &Ouml;lfirmen w&auml;hrend 30 Jahren 70 Prozent ihrer Produktion f&uuml;r sich behalten k&ouml;nnen. Weitere 20 Prozent sollen dauerhaft von jeder Art der Besteuerung befreit werden. Damit w&uuml;rden die US-&Ouml;lfirmen faktisch die Kontrolle &uuml;ber 64 Prozent der bekannten Reserven &uuml;bernehmen. Die US-&Ouml;lmultis k&ouml;nnen dank dieser Aufteilung mit einer Rendite von 42 bis 162 Prozent rechnen. Bei einem &Ouml;lpreis von 40 Dollar pro Fass w&auml;ren dies je nach Produktionsmenge zwischen 74 und 194 Milliarden Dollar an verlorenen Einnahmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wienerzeitung.at\/DesktopDefault.aspx?TabID=3856&amp;Alias=wzo&amp;cob=277943\">Wiener Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Angeblich geht es doch bei den Milit&auml;reins&auml;tzen der USA doch um Freiheit und Demokratie? &Uuml;ber &Ouml;l wird nur selten gesprochen, schon gar nicht in den Medien.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Glos f&uuml;r Senkung der Lohn- und Einkommenssteuer<\/strong><br>\nAls erstes werde man die Unternehmenssteuern senken, um mehr Jobs zu schaffen, sagte er der &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo;. Der n&auml;chste Schritt seien dann niedrigere Steuern im Bereich Lohn und Einkommen. Der Aufschwung sei noch nicht im Geldbeutel der meisten B&uuml;rger angekommen, so Glos. Der Minister glaubt, dass eine m&ouml;gliche Steuersenkung im Bundestagswahlkampf 2009 ein Thema sein k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.maerkischeallgemeine.de\/cms\/beitrag\/10904522\/63589\/\">M&auml;rkische Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Da fragt man sich, wieso wird zun&auml;chst die Mehrwertsteuer erh&ouml;ht, obwohl diese besonders kleine und mittlere Einkommen belastet? Von einer Senkung der Lohn- und Einkommenssteuer hingegen profitieren Geringverdiener wenig oder gar nicht, w&auml;hrend Gutverdienende hiervon in besonderem Ma&szlig;e entlastet werden. Die Gutverdienenden haben jedoch bereits in den vergangenen Jahren au&szlig;erordentlich stark von dem etwas h&ouml;heren Wirtschaftswachstum profitiert, w&auml;hrend die Durchschnittseinkommensbezieher und in besonderem Ma&szlig;e die Niedrigeinkommensbezieher real an Kaufkraft eingeb&uuml;&szlig;t haben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>St&auml;rkere Erwerbsbeteiligung von Frauen als Schl&uuml;ssel zu h&ouml;herer Alterssicherung<\/strong><br>\nDas Max Planck Institut f&uuml;r demografische Forschung vergleicht Elemente des deutschen Rentensystems mit denen aus Schweden und der Schweiz und stellt heraus, dass Reformen in der Gesetzlichen Rentenversicherung die Rentenl&uuml;cke kaum schm&auml;lern k&ouml;nnten. Vielmehr w&auml;ren Reformen am Arbeitsmarkt sinnvoll, die die Erwerbst&auml;tigkeit von Frauen f&ouml;rdern und damit ihren k&uuml;nftigen Rentenanspruch erh&ouml;hen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.demografische-forschung.org\/archiv\/defo0701.pdf\">Demografische Forschung [PDF &ndash; 420 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Hans-J&uuml;rgen Urban (IG Metall): Ausweitung des Entsendegesetzes und ein Verbot sittenwidriger L&ouml;hne sind keine L&ouml;sung<\/strong><br>\nDenn wo keine tariflichen Mindestnormen existieren, l&auml;uft das Entsendegesetz leer, und das w&auml;re in den eigentlichen Problembranchen oftmals der Fall. Und ein Verbot sittenwidriger L&ouml;hne w&uuml;rde auch bedeuten, Armutsl&ouml;hne von etwa 2,10 Euro im s&auml;chsischen Fris&ouml;rhandwerk, 3,50 Euro im Berliner Bewachungsgewerbe und 4,40 Euro im Hamburger Hotel- und Gastst&auml;ttengewerbe f&uuml;r rechtskonform zu erkl&auml;ren. Denn die relevanten tariflichen Bezugsgr&ouml;&szlig;en liegen eben nur 20 bis 30 Prozent dar&uuml;ber. Das alles liefe letztlich auf die Karikatur eines Mindestlohns und &ndash; absurder Weise &ndash; einen Akzeptanzbeschaffer f&uuml;r den Niedriglohnsektor hinaus!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2007\/14\/07140202.php\">Freitag<\/a>\n<p>&Uuml;brigens: Laut dem ARD-Deutschland-Trend sind 63% der Befragten f&uuml;r einen Mindestlohn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_img\/_cnt\/_hermes\/070406_1657_dt0704_bericht.pdf\">infratest dimap [PDF &ndash; 264 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Nummer eins auf Nummer sicher. Eine konservative Kritik an Horst K&ouml;hler.<\/strong><br>\nEine Rezension der FAZ  der K&ouml;hler-Biografie von Gerd Langguth. Wie es kommen konnte, dass ein flei&szlig;iger &Ouml;konom und Spitzenbeamter zum ersten Mann im Staate bef&ouml;rdert wurde, obwohl er nie zuvor ein politisches Mandat errungen hat. Wie er, ohne jeden R&uuml;ckhalt in der Partei, zum CDU-Kandidaten werden konnte; und, am wichtigsten, warum er nun zwischen monarchischen Attit&uuml;den und tagespolitischer Holzerei irrlichtert, als h&auml;tte ihn die H&ouml;he des Amtes schwindelig werden lassen. Antwort: &bdquo;Was Merkel von K&ouml;hler gewollt hatte, war die Verhinderung Sch&auml;ubles.&ldquo; Heute ist sie die mit Abstand beliebteste Politikerin, und K&ouml;hler ist wieder der, der er zu Anfang war: Horst wer?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3\/Doc~E0EF3DD7356A84160832E18A73A478583~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Beck f&uuml;r neue Afghanistan-Strategie<\/strong><br>\nNachhaltige Friedensl&ouml;sungen in Konfliktregionen sind nur m&ouml;glich, wenn f&uuml;r die &ouml;rtliche Bev&ouml;lkerung neben Sicherheit auch eine &ouml;konomische Perspektive entsteht. Das gilt auch in Afghanistan. Nach jahrzehntelangem Krieg ist das Land, das weltweit zu den &auml;rmsten Staaten geh&ouml;rt, noch immer weitgehend zerst&ouml;rt und von einfachsten Lebensverh&auml;ltnissen gepr&auml;gt. Aber es gibt auch Fortschritte in Afghanistan. Der zivil-milit&auml;rische Ansatz, den wir dort vertreten, ist der richtige Weg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1110637&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/standpunkte_aus_der_zeitung&amp;em_ivw=fr_standpunk&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Wieder einmal typisch Kurt Beck: Auf der einen Seite bef&uuml;rwortet er mit dem Tornado-Einsatz eine Ausweitung der Kriegshandlungen, auf der anderen Seite kostet es gar nichts, einen Appell an diejenigen zu richten, die sich &bdquo;aus der Umklammerung des harten Kerns der Taliban l&ouml;sen&ldquo; m&ouml;chten.<\/em> <\/p>\n<p>Siehe auch: <strong>Milit&auml;reinsatz ist unbeliebt<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1110636&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/dokumentation&amp;em_ivw=fr_doku&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Stecken hinter dem deutschen Dr&auml;ngen nach einer EU-Verfassung weltmachtpolitische Ambitionen?<\/strong><br>\nZum zentralen Ziel der deutschen Ratspr&auml;sidentschaft hat die Bundesregierung erkl&auml;rt, einen Weg zur Verabschiedung der EU-Verfassung zu finden. Der vorliegende Verfassungsentwurf entspricht den Berliner Vorstellungen f&uuml;r die k&uuml;nftige Entwicklung Europas in hohem Ma&szlig;e. Die darin vorgesehene Straffung einer gemeinsamen Au&szlig;enpolitik w&uuml;rde es erm&ouml;glichen, weltpolitische Konzepte, die von der deutschen Strategie abweichen, gerade auch britische Konzepte, zu schw&auml;chen und langfristig vielleicht sogar auszuschalten &mdash; jedenfalls dann, wenn die deutsche Position innerhalb der EU so dominant bleibt, wie sie es gegenw&auml;rtig ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vsp-vernetzt.de\/soz-0704\/070418.htm\">Sozialistische Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die These einer deutschen Schaukelpolitik zwischen Ost und West passt nicht zusammen mit den Pl&auml;nen Merkels zu einer transatlantischen Freihandelszone. Dabei geht es doch eher um eine wirtschaftliche An- und Einpassung in angloamerikanische Wirtschaftsstrukturen. Auch andere Zuspitzungen wie etwa die Parallele zum Hitler-Stalin-Pakt sind ziemlich weit hergeholt. Dennoch enth&auml;lt der Beitrag von Horst Teubert viele Elemente einer kritischen Bewertung der deutschen EU-Politik, die einer Diskussion wert sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>DGB-Chef Sommer verlangt Mindestlohn f&uuml;r Zeitarbeitsbranche<\/strong><br>\nDGB-Chef Michael Sommer hat einen einheitlichen Mindestlohn f&uuml;r Besch&auml;ftigten der Zeitarbeitsbranche verlangt. Jeder achte Zeitarbeiter verdiene so wenig, dass er Hartz-IV-Leistungen als Erg&auml;nzung erhalte. Es sei h&ouml;chste Zeit, das Armutsrisiko in der Zeitarbeit zu beseitigen, so Sommer. Er fordere deshalb Bundesarbeitsminister Franz M&uuml;ntefering auf, durch Aufnahme der Zeitarbeit in das Entsendegesetz endlich gr&uuml;nes Licht f&uuml;r den vereinbarten Mindestlohn bei der Leiharbeit zu geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1111622&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell&amp;em_ivw=fr_wirstart&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>In Polen st&ouml;&szlig;t der geplante Aufbau eines US-Raketenabwehr auf heftigen Widerstand in der Bev&ouml;lkerung<\/strong><br>\nEuropa ist den Kaczynskis in der Raketen-Frage herzlich egal, sie wollen vor allem Vorteile f&uuml;r Polen herausschlagen. Vizeau&szlig;enminister Witold Waszczykowski hat dies unl&auml;ngst offen zugegeben. Polen hoffe, sagte er in einem Interview mit der Tageszeitung Rzeczpospolita auf einen &ldquo;milit&auml;risch-politischen Pakt mit den USA&rdquo;, der die Sicherheit des Landes st&auml;rken k&ouml;nne. Auf die Versicherungen der Nato, Polen im Fall eines Angriffes beizustehen, gibt man in Warschau nicht viel. Auch drei Jahre nach dem EU-Beitritt traut man den neuen Partnern im Westen nicht. Als Beispiel wird der Streit um die Pipeline zwischen Russland und Deutschland angef&uuml;hrt, bei dem Polen sich von seinen Verb&uuml;ndeten im Stich gelassen sah.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1110695&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/hintergrund&amp;em_ivw=fr_hintergr&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Recht haben wird unbezahlbar<\/strong><br>\nSeit Herbst 2005 wird das Mittel der zivilgerichtlichen Auseinandersetzung immer h&auml;ufiger benutzt, um unliebsame Berichterstattung von vornherein zu unterbinden. Die dabei entstehenden hohen Prozessrisiken drohen jede freie Berichterstattung zu unterbinden. Sie sind zudem bei der gegenw&auml;rtigen Rechtsprechungslage geradezu unkalkulierbar und unvermeidbar.<br>\nEin Urteil des Bundesverfassungsgerichts stellt die bisherige Rechtsprechung auf den Kopf: Die Meinungsfreiheit sei schon verletzt, wenn eine Formulierung deutungsoffen ist und eine dieser m&ouml;glichen Deutungen das Pers&ouml;nlichkeitsrecht verletzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2007\/04\/07\/a0184.1\/text\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die NachDenkSeiten k&ouml;nnen in dieses Klagelied der taz nur einstimmen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die sch&ouml;ne neue globalisierte Welt der Deutschen Bank<\/strong><br>\nMit der Globalisierung entst&uuml;nde Wettbewerb um Arbeitskosten mit der Folge, dass manche von uns &ldquo;nicht so viel verdienen werden, wie sie in Deutschland zum &Uuml;berleben brauchen&rdquo;. Dann m&uuml;ssten zwei oder drei Mitglieder einer Familie arbeiten. Zum Beispiel in Dubai oder in Hongkong. Das Sozialleistungsniveau soll nach Vorstellung der Deutschen Bank &ldquo;betr&auml;chtlich abgesenkt&rdquo; werden. Mit 68 Jahren solle man in Rente gehen und davor weniger verdienen, da man nicht mehr so produktiv sei. Die Rente danach m&uuml;sse durch mehr &ldquo;Eigenverantwortung&rdquo; erwirtschaftet werden. Um die &ldquo;n&auml;chste Neuentwicklung&rdquo; schnell auf den Markt zu bringen, sollten Arbeitskr&auml;fte motiviert werden, zum Beispiel 60 Stunden pro Woche zu arbeiten oder zwei Jahre lang auf ihren Jahresurlaub zu verzichten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ngo-online.de\/ganze_nachricht.php?Nr=10588\">ngo-online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2242","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2242","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2242"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2242\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2242"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2242"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2242"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}