{"id":22427,"date":"2014-07-18T08:44:35","date_gmt":"2014-07-18T06:44:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22427"},"modified":"2015-11-09T14:37:58","modified_gmt":"2015-11-09T13:37:58","slug":"hinweise-des-tages-2171","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22427","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22427#h01\">Freiheit gestalten &ndash; Der permanente Ausnahmezustand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22427#h02\">TTIP wird nicht annehmbarer, nur weil es keine Spionage mehr gibt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22427#h03\">Jo&atilde;o Ant&ocirc;nio Fel&iacute;cio, Pr&auml;sident des Internationalen Gewerkschaftsbundes (ITUC): Es gibt Alternativen  zur neoliberalen Sackgasse!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22427#h04\">Europ&auml;ische Wirtschaftskrise und Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22427#h05\">Wie die FAS Zahlen zur Steuerhinterziehung in Frage stellt, ohne sie in Frage stellen zu k&ouml;nnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22427#h06\">Finanzm&auml;rkte: Haltet mal die Luft an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22427#h07\">Heiner Flassbeck &ndash; Teamgeist ist erfolgreich im Fu&szlig;ball<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22427#h08\">&Uuml;berwachung im Job: US-Arbeiter d&uuml;rfen nur sechs Minuten aufs Klo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22427#h09\">Paul Krugman: Obamacare Fails to Fail &ndash; Obamacare scheitert einfach nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22427#h10\">&bdquo;Hartz-IV-Rebellin&ldquo; k&auml;mpft ab heute weiter vor Gericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22427#h11\">Beamtenrecht: Bundesverfassungsgericht will &uuml;ber Urlaubs- und Weihnachtsgeld f&uuml;r NRW-Polizisten entscheiden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22427#h12\">BRICS: Die neuen, zerstrittenen Herren der Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22427#h13\">Europ&auml;ischer Gerichtshof: Abschiebehaft in gew&ouml;hnlichen Gef&auml;ngnissen unzul&auml;ssig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22427#h14\">Deutsche, erkennt euch selbst!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22427#h15\">MISEREOR kritisiert Rohstoffabkommen mit Peru<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22427#h16\">Gespr&auml;chskreis in Teheran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22427#h17\">NRW-Wissenschaftsministerin &uuml;ber Unis: &bdquo;Hochschulen sollen autonom bleiben&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22427#h18\">Unabh&auml;ngigkeit in Gefahr? Deutsche Top-Journalisten und transatlantische Netzwerke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22427#h19\">60. Geburtstag der Kanzlerin: ZDF-Journalist singt &ldquo;Happy Birthday&rdquo; f&uuml;r Angela Merkel<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22427&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Freiheit gestalten &ndash; Der permanente Ausnahmezustand<\/strong><br>\nIst George Orwells &bdquo;1984&ldquo; heute Realit&auml;t geworden?<br>\nDer Europ&auml;ische Gerichtshof hat am 8. April 2014 die Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung f&uuml;r ung&uuml;ltig erkl&auml;rt. Was auf den ersten Blick als Sieg der Freiheit aussieht, offenbart bei einem zweiten Blick nur, was seit der NSA-Aff&auml;re ohnehin jedem d&auml;mmert: Der technische Fortschritt bei der Erhebung, Speicherung und Verkn&uuml;pfung von Daten kann allenfalls noch gelenkt werden, ein Zur&uuml;ckdrehen geht nicht mehr (auch der Europ&auml;ische Gerichtshof hat nicht jede Vorratsspeicherung verboten). Wie viel von den b&uuml;rgerlichen Freiheiten noch bleibt, wird auch der 65. Deutsche Anwaltstag vom 26. bis 28. Juni 2014 unter dem Motto &bdquo;Freiheit gestalten&ldquo; diskutieren. Wie viel Freiraum zur Freiheitsgestaltung heute noch existiert, untersucht Benno Heussen in seinem Essay. George Orwells Roman 1984 ist zur Metapher f&uuml;r &Uuml;berwachung geworden, doch wer hat ihn gelesen, was bewahrheitet sich heute?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.juris.de\/jportal\/portal\/page\/bsabprod.psml?doc.id=jzs-AnwBl2014060017-000_458&amp;st=zs&amp;showdoccase=1&amp;paramfromHL=true#focuspoint\">Anwaltsblatt via Juris<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>TTIP wird nicht annehmbarer, nur weil es keine Spionage mehr gibt<\/strong><br>\nJetzt hat sie die Wut doch noch gepackt. Die Spionage herunterspielen ist nicht mehr. Nun soll gehandelt werden. Und weil die deutsche Au&szlig;enpolitik nicht besonders viele Mittel hat, sich gegen die Praxis der US-amerikanischen Geheimdienste zur Wehr zu setzen, mahnt man jetzt z&ouml;gerlich an, dass das beabsichtige Freihandelsabkommen zwischen der Europ&auml;ischen Union und den Vereinigten Staaten platzen k&ouml;nnte. Wolfgang Bosbach (CDU) r&auml;t zum Beispiel zu einer &raquo;Z&auml;sur bei den Verhandlungen, um mal &uuml;ber Datenschutz und Datensicherheit mit den Amerikanern zu sprechen&laquo; und will so warnen, dass dieses Abkommen kein Selbstl&auml;ufer ist. [&hellip;]<br>\nNein, diese Verflechtung von Spionage und Freihandelsabkommen ist ein gef&auml;hrliches, ein politisch dummes Spiel. Denn TTIP wird nicht annehmbarer, nur weil es eventuell fortan keine &raquo;Spionage unter Freunden&laquo; mehr gibt. Spionage- und Freihandelsabsichten sind gleicherma&szlig;en unannehmbar. Die geheimdienstliche Unterwanderung von Untersuchungsaussch&uuml;ssen und die beabsichtigten Schiedsgerichtsverfahren bei TTIP, die den gesetzlichen Rahmen sprengen k&ouml;nnen (und werden), kann man doch nicht voneinander abh&auml;ngig machen. Es gibt ein &ouml;ffentliches Interesse daf&uuml;r, beide Praxen zu vereiteln. Beides sind n&auml;mlich Symptome einer internationalen Politik, die den demokratischen Rahmen schon lange verlassen hat und selbstherrlich &uuml;ber den Souver&auml;n hinweggeht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/939461.ttip-wird-nicht-annehmbarer-nur-weil-es-keine-spionage-mehr-gibt.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Roberto de Lapuente hat durchaus Recht, mit oder ohne Spionage ist TTIP unannehmbar. Es w&uuml;rde mich allerdings sehr &uuml;berraschen, wenn die USA wegen TTIP auf Spionage in Deutschland verzichten w&uuml;rden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Jo&atilde;o Ant&ocirc;nio Fel&iacute;cio, Pr&auml;sident des Internationalen Gewerkschaftsbundes (ITUC): Es gibt Alternativen  zur neoliberalen Sackgasse!<\/strong><br>\nWir leben in einer globalisierten Welt, in der sozialer Widerstand alle L&auml;nder betrifft. In der gleichen Weise wie das Kapital grenz&uuml;berschreitend agiert, ben&ouml;tigen auch die Gewerkschaften Mechanismen, die dieser Herausforderung standhalten k&ouml;nnen und politischen Druck auf die Vereinten Nationen (UN), die Welthandelsorganisation (WTO), die G 20 oder die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) aus&uuml;ben. Die Arbeiterbewegung muss aus der Nische der eigenen Organisation heraus und sich selbst f&uuml;r weitere Problemperspektiven &ouml;ffnen. Wie k&ouml;nnen wir der informellen Arbeit begegnen und die Besch&auml;ftigten organisieren? Wie positionieren wir uns gegen&uuml;ber transnationalen Unternehmen als globale Arbeiterbewegung? Wie organisieren wir die Interessen der gesamten Arbeiterklasse und bilden B&uuml;ndnisse, die sich f&uuml;r systemrelevante politische Reformen einsetzen &ndash; z.B. bez&uuml;glich des Steuersystems und der sozialen Menschenrechtsgarantie im internationalen Kontext? Und grundlegend, wie k&ouml;nnen wir einen Strategieplan f&uuml;r einen umfassenden Kampf entwickeln, Alternativen zum Neoliberalismus gestalten und kommunizieren und Druck f&uuml;r einen Richtungswechsel der Politik aufbauen?<br>\nWas auf internationaler Ebene notwendig ist, ist nichts Geringeres als ein neuer progressiver Konsens, der Gewerkschaften, soziale Bewegungen und die Linke zusammen bringt &ndash; all diejenigen, die es wagen, eine Politik voran zu treiben, die sich ernsthaft mit den historischen Ungleichheiten befasst und eine Gesellschaft mit gleichen M&ouml;glichkeiten schafft, in der der Wohlstand von allen und nicht nur von wenigen geteilt wird. Mit dem Internationalen Gewerkschaftsbund (ITUC) kann und sollte die internationale Arbeiterbewegung ein Vehikel f&uuml;r die Entwicklung einer entsprechenden Agenda und f&uuml;r Ann&auml;herungsprozesse haben. Der letzte IGB-Kongress in Berlin war ein guter Start und zeigte den gemeinsamen Antrieb der Arbeiterklasse, Neoliberalismus und Austerit&auml;tspolitiken zu bek&auml;mpfen. Lasst uns nun &bdquo;Gas geben&ldquo;!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/++co++daff45da-0ce0-11e4-bd7b-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Europ&auml;ische Wirtschaftskrise und Demokratie<\/strong><br>\nDie Konzeption des Finanzmarktstabilisierungsgesetzes wurde au&szlig;erhalb der demokratischen Institutionen (wie Aussch&uuml;ssen des Deutschen Bundestags) &uuml;berwiegend von demokratisch nicht legitimierten Spitzenvertretern der gro&szlig;en Banken &uuml;bereinstimmend mit dem Finanzminister entwickelt. Wie stark damit der partikulare Bezugsrahmen der Finanzwirtschaft dominiert, der mit dem wirtschaftlichen Wohl aller unversehens gleichgesetzt wird, ohne dass auch nur von einem Spannungsverh&auml;ltnis zwischen den Interessen der Banken und der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung ausgegangen wird, zeigt sich in der Eintragung von Steinbr&uuml;ck in seinem Tagebuch am 10. Oktober 2008. Dort berichtet er &uuml;ber eine Konferenz der G7-Finanzminister, auf der die Erhaltung des privatwirtschaftlichen Bankensystems zum einzigen Bezugspunkt erkl&auml;rt wird. Steinbr&uuml;ck schreibt: &bdquo;Die Finanzminister best&auml;rkten&hellip; ihre Erkl&auml;rung&hellip;, dass sie in ihrer jeweiligen Verantwortung allein oder gemeinsam jede Bank stabilisieren w&uuml;rden, die f&uuml;r die internationale Finanzwelt systemrelevant sei.&ldquo;&hellip;<br>\nDie Prozesse der Gef&auml;hrdung der Demokratie durch die herrschenden, exekutiven Formen der Krisenbew&auml;ltigung folgen einer Logik, die mit demokratischer Legitimation vielfach nicht vereinbar sind. Tats&auml;chlich bezeichnet der (kritisch gemeinte) biblische Satz &ndash; &bdquo;Wer hat, dem wird gegeben, und wer nicht hat, dem wird noch genommen was er hat&ldquo;(Mt.13, 12) &ndash; die Richtung einer im Kern an den Interessen der wirtschaftlichen Oberklassen orientierten Politik in der Krise. Die Strategie besteht darin, staatliche Unterst&uuml;tzungsprogramme in Form hoher B&uuml;rgschaften f&uuml;r privatwirtschaftlich organisierte Banken, die weiter nach Profitprinzipien arbeiten, mit der Herabsenkung des Lebensniveaus der &auml;rmeren, auf Sozialleistungen angewiesen Schichten zu verbinden. W&auml;hrend der demokratisch nicht legitimierte Bereich der privaten Wirtschaft hohe Zuwendungen aus Steuergeldern erh&auml;lt, um dessen Selbstreproduktion nach den Grunds&auml;tzen der betriebswirtschaftlichen Logik wieder in Gang zu bringen oder zu stabilisieren, wird die Masse der von staatlichen Unterst&uuml;tzungsleistungen Abh&auml;ngigen ungeachtet kleinerer Verbesserungen zu einem niedrigeren Lebensniveau angehalten. Dies geschah, um einen f&uuml;r die Gesamttendenz wichtigen Indikator zu nennen, dadurch, dass die Kinderarmut, die vor der Hartz IV-Gesetzgebung 500.000 Kinder betraf, in Folge dieser Gesetzgebung mittlerweile auf 2,5 Millionen Kinder angestiegen ist. Ihr prek&auml;rer Status ist durch eine Begrenzung des staatlichen Unterst&uuml;tzungssystems f&uuml;r minderbemittelter Familien bedingt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/++co++3f24898c-0c30-11e4-8a46-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wie die FAS Zahlen zur Steuerhinterziehung in Frage stellt, ohne sie in Frage stellen zu k&ouml;nnen<\/strong><br>\nDie Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hat am vergangenen Wochenende wieder einmal ein Bravourst&uuml;ck in Sachen Volksverwirrung abgeliefert. Sie berichtet &uuml;ber die Studie des franz&ouml;sischen &Ouml;konomen Gabriel Zucman, der Daten zum Ausma&szlig; von in Steueroasen liegenden Verm&ouml;genswerten berechnet hat und zu erstaunlich hohen Werten kommt. Diese Zahlen seien &uuml;bertrieben, suggeriert die FAS im Gro&szlig;geschriebenen &ndash; und bleibt im Kleingeschriebenen den Beweis daf&uuml;r nicht nur schuldig, sondern muss sogar einr&auml;umen, dass die entscheidenden Zahlen wohl zutreffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1412\">annotazioni.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Finanzm&auml;rkte: Haltet mal die Luft an<\/strong><br>\nWolfgang Sch&auml;uble kokettiert gern mit seiner vermeintlichen Ohnmacht. Der Finanzminister habe in einem Kabinett der Geldausgeber nicht viel zu melden, sagt er dann. Dabei ist Sch&auml;uble in Wahrheit m&auml;chtiger als alle seine Vorg&auml;nger. Denn unl&auml;ngst hat &ndash; &ouml;ffentlich weitgehend unbemerkt &ndash; im Bundesfinanzministerium an der Wilhelmstra&szlig;e eine kleine Expertenrunde mit gro&szlig;en Ambitionen die Arbeit aufgenommen.<br>\nDas neue Gremium hat den Auftrag, die n&auml;chste Finanzkrise zu verhindern. Um dieses Ziel zu erreichen, darf es tief in das Wirtschaftsgeschehen eingreifen. Auf seine Empfehlung hin kann den Unternehmen und Verbrauchern der Zugang zu Krediten erschwert werden. &Ouml;konomisch betrachtet, hei&szlig;t das: Der Wohlstand sinkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2014\/30\/finanzmaerkte-zentralbank-spekulationsblase\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Heiner Flassbeck &ndash; Teamgeist ist erfolgreich im Fu&szlig;ball<\/strong><br>\nTeamgeist, sagen viele, war entscheidend f&uuml;r den Erfolg der deutschen Mannschaft bei der Fu&szlig;ballweltmeisterschaft. Da ist was dran. Die Mannschaft spielte nicht nur besser Fu&szlig;ball als alle fr&uuml;heren Weltmeister aus Deutschland (ich pers&ouml;nlich schaue erst, seit Joachim L&ouml;w die Mannschaft &uuml;bernommen hat, wieder gerne ein Spiel der Nationalmannschaft), sie macht auch im Erfolg einen ruhigen und nicht einen &uuml;berheblichen Eindruck. Und was mir besonders gut gefallen hat: Die gesamte Mannschaft hat verinnerlicht, dass es das Team der Fu&szlig;baller und das Team der Betreuer war, das den Erfolg gemeinsam errungen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/42\/42282\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&Uuml;berwachung im Job: US-Arbeiter d&uuml;rfen nur sechs Minuten aufs Klo<\/strong><br>\nEine amerikanische Firma &uuml;berwacht, wie viel Zeit die Mitarbeiter auf der Toilette verbringen. Wer nur einmal am Tag geht, wird mit einem Dollar belohnt. Wer tr&ouml;delt, wird abgemahnt. Ein Vorbild f&uuml;r Deutschland?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/berufsleben\/aufs-klo-gehen-bei-der-arbeit-us-firma-ueberwacht-zeit-auf-toilette-a-981637.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JW:<\/strong> Mein Gott, eine &ldquo;US-Firma&rdquo; (!) tut, was LIDL seit jeher getan hat, wie sch&auml;ndlich. Diese Weltmachtall&uuml;ren werden mir langsam zu tumb.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung RS:<\/strong> Wahrscheinlich ist LIDL in Wirklichkeit eine US-Firma ;-)<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Paul Krugman: Obamacare Fails to Fail &ndash; Obamacare scheitert einfach nicht<\/strong><br>\nWie viele Leute in Amerika wissen, wie die Gesundheitsreform so l&auml;uft? Oder, wie viele Leute in den Medien verfolgen denn eigentlich die positiven Entwicklungen?<br>\nIch denke mal, die Antwort auf die erste Frage ist &ldquo;nicht viele&rdquo; und die auf die zweite &ldquo;wohl noch weniger&rdquo;, und auf die Gr&uuml;nde daf&uuml;r komme ich sp&auml;ter zu sprechen. Wenn ich das richtig sehe, passiert hier gerade etwas Merkw&uuml;rdiges &ndash; ein riesiger politischer Erfolg verbessert das Leben von Millionen Amerikanern, und doch bleibt er weitgehend unbeachtet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2014\/07\/14\/opinion\/paul-krugman-obamacare-fails-to-fail.html\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Hartz-IV-Rebellin&ldquo; k&auml;mpft ab heute weiter vor Gericht<\/strong><br>\nDer Rechtsstreit um die als &ldquo;Hartz-IV-Rebellin&rdquo; bekanntgewordene Jobcenter-Mitarbeiterin Inge Hannemann geht an diesem Donnerstag in eine neue Runde. Die Hamburgerin war im April 2013 suspendiert worden, weil sie gegen das &ldquo;System Hartz IV&rdquo; k&auml;mpft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.abendblatt.de\/hamburg\/hamburg-nord\/article130247523\/Hartz-IV-Rebellin-kaempft-ab-heute-weiter-vor-Gericht.html\">Hamburger Abendblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Beamtenrecht: Bundesverfassungsgericht will &uuml;ber Urlaubs- und Weihnachtsgeld f&uuml;r NRW-Polizisten entscheiden<\/strong><br>\n&laquo;Das Gericht strebt an, noch im laufenden Jahr eine Entscheidung zu treffen und ist sich der Dringlichkeit bewusst&raquo;, sagte ein Gerichtssprecher. Vertreter der Gewerkschaft der Polizei (GdP) gaben 12.000 Protestschreiben ab. NRW-Beamte fordern eine baldige Entscheidung zur Streichung ihres Urlaubsgeldes und der K&uuml;rzung des Weihnachtsgeldes bei Sparma&szlig;nahmen in den Jahren 2003 und 2004.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.haufe.de\/oeffentlicher-dienst\/personal-tarifrecht\/bverfg-will-ueber-urlaubsgeld-fuer-nrw-polizisten-entscheiden_144_264276.html\">haufe.de<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Mehr als 12 000 Protestschreiben von Polizisten an das Bundesverfassungsgericht &uuml;bergeben<\/strong><br>\nDie Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat heute mehr als 12 000 Protestschreiben von Polizistinnen und Polizisten aus NRW dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe &uuml;bergeben. Mit den Briefen wehren sich die Polizisten dagegen, dass auch nach zehn Jahren noch immer nicht entschieden ist, ob die 2003 von der damaligen Landesregierung beschlossene Streichung des Urlaubsgeldes und die radikale K&uuml;rzung des Weihnachtsgeldes f&uuml;r alle Beamten mit der Verfassung vereinbar sind. Die Entscheidung dar&uuml;ber ist bereits seit 2008 in Karlsruhe anh&auml;ngig, wurde aber vom Bundesverfassungsgericht immer wieder wegen der Kl&auml;rung anderer Rechtsfragen verschoben. F&uuml;r die Gewerkschaft der Polizei ist ein weiteres Warten auf eine Entscheidung des Gerichtes nicht hinnehmbar. Unter dem Motto &bdquo;10 Jahre sind genug! 10 000 Briefe an das Bundesverfassungsgericht!&ldquo; hatte die GdP deshalb die Polizistinnen und Polizisten in NRW aufgefordert, sich pers&ouml;nlich mit einem Brief an das Bundeserfassungsgericht zu wenden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gdp.de\/gdp\/gdpcms.nsf\/id\/DE_GdP-NRW-Mehr-als-12-000-Protestschreiben-von-Polizisten-an-das-Bundesverfassungsgericht-uebergeb\">GdP<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>BRICS: Die neuen, zerstrittenen Herren der Welt<\/strong><br>\nGleich nach der Fu&szlig;ball-WM hat in Fortaleza ein noch wichtigeres Treffen begonnen: Brasilien, Russland, Indien, China und S&uuml;dafrika wollen die Welt neu ordnen. Das Problem ist blo&szlig;: Die Brics-L&auml;nder haben selbst an diesem harmonief&ouml;rdernden sonnigen Strandort Riesenschwierigkeiten damit, sich auf irgendetwas zu einigen. Schwerpunkt der Beratungen in Fortaleza zum Beispiel soll eine Art Ersatzprogramm zum Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) werden, also eine Einrichtung, die im Falle von Verwerfungen am internationalen Finanzmarkt notleidenden L&auml;ndern schnell zur Seite springt, und zur Weltbank f&uuml;r die Finanzierung gro&szlig;er Investitionen beispielsweise in der Infrastruktur. Kreditvolumen: bis zu 100 Milliarden Dollar. Stimmt schon, dass die hier versammelten Schwellenl&auml;nder auf dem Weg sind, die neuen Herren der Welt zu werden &ndash; aber mit gemeinsamer Stimme sprechen, das wird schwer. Einig sind sie immer da, wo es (vor allem rhetorisch) gegen die etablierten Hegemonialm&auml;chte geht und ganz besonders gegen die USA. Den hier versammelten Staaten stinkt es, dass der IWF und die Weltbank von den USA und Europa dominiert werden, dass die neuen Schwellenl&auml;nder dort unterrepr&auml;sentiert sind, dass die Kriterien f&uuml;r die Kreditvergabe vor allem vom reichen Westen festgelegt werden<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2014-07\/brics-gipfeltreffen-brasilien\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> In den BRICS leben mehr als drei Milliarden Menschen. Sie tragen etwa ein F&uuml;nftel zur globalen Wirtschaftsleistung bei. Allerdings ist die  Wirtschaftskraft Chinas gr&ouml;&szlig;er als der des Rests. Ein Ungleichgewicht besteht auch im Handel. China ist die einzige Volkswirtschaft, die mit den anderen einen nennenswerten Handel betreibt. Der Handel zwischen den &uuml;brigen vier ist vernachl&auml;ssigbar. Die &bdquo;New Development Bank&ldquo; (NDB) mit einem Grundkapital von 50 Milliarden und des &bdquo;Contingency Reserve Arrangement&ldquo; (CRA) 100 Milliarden Dollar (nach dem Vorbild der Weltbank und des IWF) sind relativ bescheiden ausgestattet. Man sch&auml;tzt, dass die NDB ihren Mitgliedern bis zu 3,4 Milliarden an Krediten auszahlen kann. Die Weltbank zahlt in diesem Jahr Kredite im Umfang von 61 Milliarden Dollar aus. Dass auch dieser Club bereits in hegemonialen Dimensionen denkt, zeigt sich darin, dass im Falle des Beitritts neuer Staaten die Gr&uuml;nder-Allianz die Kontrollmehrheit von 55% beh&auml;lt. Von wegen wir treten f&uuml;r die weniger entwickelten L&auml;nder ein. Aber auch in Brasilien wird heftig dar&uuml;ber diskutiert, ob nicht das Verh&auml;ltnis des eigenen Landes zu China dem klassischen Verh&auml;ltnis zwischen armem Schwellenland und reichem Industriestaat entspricht. Brasilien exportiert Rohstoffe und erh&auml;lt daf&uuml;r die Industrieprodukte Chinas. Dabei bef&uuml;rchtet Brasilien, dass seine Industrie durch die chinesischen Billigimporte niederkonkurriert wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Europ&auml;ischer Gerichtshof: Abschiebehaft in gew&ouml;hnlichen Gef&auml;ngnissen unzul&auml;ssig<\/strong><br>\nMigranten, die sich illegal in Deutschland aufhalten, werden oft in normalen Gef&auml;ngnissen untergebracht &ndash; ein Versto&szlig; gegen EU-Richtlinien, wie der EuGH geurteilt hat.<br>\nDie Praxis einiger Bundesl&auml;nder, die Menschen in diesem Fall in einem Gef&auml;ngnis mit gew&ouml;hnlichen Straft&auml;tern unterzubringen, versto&szlig;e gegen EU-Richtlinien. Konkret ging es um drei F&auml;lle aus Bayern, Nordrhein-Westfalen und Hessen. Dort hatten Abschiebeh&auml;ftlinge geklagt, die gemeinsam mit gew&ouml;hnlichen Strafgefangenen untergebracht und auch wie diese behandelt worden waren&hellip;<br>\nDer EuGH betonte nun, dass laut der EU-R&uuml;ckf&uuml;hrungsrichtlinie Abschiebeh&auml;ftlinge &ldquo;grunds&auml;tzlich&rdquo; in speziellen Hafteinrichtungen unterzubringen seien. Die Bundesregierung m&uuml;sse deshalb sicherstellen, dass Bundesl&auml;nder, die dies nicht leisten k&ouml;nnen, Betroffene in Einrichtungen andere Bundesl&auml;nder unterbringen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2014-07\/europaeischer-gerichtshof-abschiebehaft\">Zeit.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Erst vor wenigen Tagen kippte der Europ&auml;ische Gerichtshof den Deutschtest f&uuml;r t&uuml;rkische Ehepartner, weil dieser nicht mit den europ&auml;ischen Richtlinien zur Familienzusammenf&uuml;hrung vereinbar sei und au&szlig;erdem die T&uuml;rken gegen&uuml;ber anderen Ausl&auml;ndern diskriminiere. Nun innerhalb einer Woche schon die zweite R&uuml;ge gegen&uuml;ber dem Umgang mit Ausl&auml;ndern in Deutschland. Das sollte nachdenklich stimmen, wie hierzulande mit Migranten umgegangen wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Deutsche, erkennt euch selbst!<\/strong><br>\nUnser Autor nimmt Abschied von seiner Kolumne. Zum Abschluss sagt er den Deutschen, dass sie die Amis nicht n&ouml;tig haben. Weil sie selbst die gr&ouml;&szlig;ten Kapitalisten sind. [&hellip;]<br>\nBis heute gilt es hierzulande als schick, sich als Kapitalismuskritiker darzustellen &ndash; dabei sind die Deutschen die Ur-Kapitalisten und werden es immer sein, jeder Einzelne von ihnen. Deutschland steht stolz und m&auml;chtig auf der Liste der Top drei der Globalisierungskr&auml;fte der Welt, ebenso auf der Liste der Top drei der Waffenexporteure der Welt. Irgendwann gibt es vielleicht schon eine Welt, in der keine Waffen mehr n&ouml;tig sind, aber nicht, solange die Deutschen ein W&ouml;rtchen mitzureden haben.  [&hellip;]<br>\nIch muss immer schmunzeln, wenn die Deutschen &uuml;ber die Fiskalpolitik der Tea Party schimpfen. Sie wissen nicht, dass ihre Regierung l&auml;ngst die gleiche Sparpolitik in ganz S&uuml;deuropa betreibt, die die Tea Party erfolglos in Amerika einzuf&uuml;hren versucht. Kein Land ist konservativer als Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2014-07\/usa-russland-deutschland-beziehung-kapitalismus\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>MISEREOR kritisiert Rohstoffabkommen mit Peru<\/strong><br>\nMISEREOR kritisiert die Unterzeichnung des Rohstoffabkommens zwischen Deutschland und Peru anl&auml;sslich des heutigen Besuches von Pr&auml;sident Ollanta Humala Tasso. &ldquo;Die Unterzeichnung der Rohstoffpartnerschaft kommt zu einem Zeitpunkt, wo die peruanische Regierung gerade ein gro&szlig;es Gesetzespaket auf den Weg gebracht hat, das die ohnehin schwache Regulierung des Rohstoffsektors weiter aufweicht. Die peruanischen Partnerorganisationen von MISEREOR kritisieren dieses Gesetzespaket aufs Sch&auml;rfste, denn es senkt die jetzt schon ohnehin schwachen Umweltstandards im Bergbausektor. Mit der Unterzeichnung des Rohstoffabkommens sendet die Bundesregierung ein Signal an die peruanische Regierung, das einer Ausweitung des Rohstoffsektors Vorrang gibt vor der dringenden Regulierung. Wir bef&uuml;rchten daher eine Versch&auml;rfung der sozialen Konflikte rund um die Bergbauprojekte sowie eine Zunahme der gef&auml;hrlichen Abh&auml;ngigkeit Perus vom globalen Rohstoffhandel&rdquo;, erkl&auml;rt Susanne Friess, MISEREOR-Expertin f&uuml;r Bergbau in Lateinamerika.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.misereor.de\/presse\/pressemeldungen\/pressemeldungen-details\/article\/misereor-kritisiert-rohstoffabkommen-mit-peru.html\">MISEREOR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Gespr&auml;chskreis in Teheran<\/strong><br>\nBerlin lotet intensiv die M&ouml;glichkeit einer zuk&uuml;nftigen Kooperation mit Iran aus. Dies geht aus Berichten von einer hochrangig besetzten Konferenz der Hamburger K&ouml;rber-Stiftung hervor. Demnach wurden beim j&uuml;ngsten Treffen des &ldquo;Bergedorfer Gespr&auml;chskreises&rdquo; der Stiftung, das Mitte Juni in Teheran durchgef&uuml;hrt wurde, &ldquo;Perspektiven der Zusammenarbeit&rdquo; zwischen Iran und dem Westen in den Blick genommen. Dazu geh&ouml;rten, hie&szlig; es, eventuell umfangreiche iranische Erdgaslieferungen in die EU. Teheran hat derlei Lieferungen explizit auch mit Blick auf den Konflikt zwischen Russland und dem Westen angeboten &ndash; und sucht sich damit als Erdgas-Konkurrenz zu Moskau zu positionieren. Bei der K&ouml;rber-Stiftung hei&szlig;t es, wom&ouml;glich st&uuml;nden mit der Schwerpunktverlagerung der US-Weltpolitik nach Ost- und S&uuml;dostasien erhebliche Umbr&uuml;che in Mittelost bevor. F&uuml;r diesen Fall gilt eine m&ouml;gliche Kooperation mit Iran als h&ouml;chst bedeutsam. An dem Treffen des &ldquo;Bergedorfer Gespr&auml;chskreises&rdquo; in Teheran nahmen unter anderem der Leiter der Politischen Abteilung im Ausw&auml;rtigen Amt sowie der iranische Au&szlig;enminister pers&ouml;nlich teil.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58915\">german-foreign-policy.com<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>NRW-Wissenschaftsministerin &uuml;ber Unis: &bdquo;Hochschulen sollen autonom bleiben&ldquo;<\/strong><br>\nEs hagelt Kritik am neuen Hochschulgesetz in NRW. Die Wissenschaftsministerin erkl&auml;rt, warum Geheimvertr&auml;ge mit Firmen und eine Asten-Finanzaufsicht sinnvoll sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/NRW-Wissenschaftministerin-ueber-Unis\/!142528\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Fragestellungen von Pascal Beucker und Anna Lehmann werfen in weiten Teilen ein bezeichnendes Licht auf der Vorurteilsstrukturen gegen&uuml;ber der NRW-Hochschulnovelle. Svenja Schulze  sei wohl ein &bdquo;Kontrolfreak&ldquo;, sie zitieren die Kritiker der Ministerin, die ihr vorwerfen w&uuml;rden, sie wolle die Hochschulen &bdquo;an die Kandare nehmen&ldquo;. Sie mache die Hochschulen zu &bdquo;Unterbeh&ouml;rden&ldquo; ihres Ministeriums.<br>\nDie taz Redakteure, haben sich offensichtlich mit dem Gesetzentwurf &uuml;berhaupt nicht besch&auml;ftigt, sie haben ausschlie&szlig;lich die (sachlich unbegr&uuml;ndete) Kritik der Hochschulleitungen und der Hochschulratsvorsitzenden nachgeplappert.<br>\nDas  zeigt sich z.B. in geradezu peinlicherweise in dem Vorhalt, die Ministerin wolle wieder &bdquo;Verwaltungsvorschriften&ldquo; einf&uuml;hren. Sie haben noch nicht einmal gesehen, dass im geltenden Recht in &sect; 5 Abs. 9 HG von &bdquo;Verwaltungsvorschriften&ldquo; die Rede ist und dass die sog. &bdquo;Rahmenvorgaben&ldquo; in &sect; 6 Abs. 5 des Gesetzentwurfes weniger etatistisch, bestimmter, rechtssicherer und freiheitsverb&uuml;rgender f&uuml;r die Hochschulen sind. (<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/140608_Anhoerung_Stellungnahme.pdf\">Siehe Stellungnahme von WL [PDF)<\/a>]<br>\nAls h&auml;tten sie f&uuml;r das Interview vorher ein Briefing der Landesrektorenkonferenz gehabt, werden nahe zu s&auml;mtliche Kritikpunkte der Hochschulleitungen in Frageform gepackt.<br>\nKritisch wird das Interview ausschlie&szlig;lich bei der Frage nach der Transparenz der Drittmittelforschung und beim Hinterfragen der Hochschulr&auml;te.<br>\nBei der Frage nach der Ver&ouml;ffentlichung von privat finanzierten Forschungsvorhaben und bei Kooperationsvertr&auml;gen zeigt sich die Ministerin allerdings mehr als zur&uuml;ckhaltend. Transparenz ist die andere Seite der Medaille der grundgesetzlichen Garantie der Forschungsfreiheit. <\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu wiederum die Kritik der Coordination gegen BAYER-Gefahren:<\/em><\/p>\n<p><strong>NRW: Universit&auml;ten am Tropf der Wirtschaft<\/strong><br>\nDie Ministerin verteidigt ihre Pl&auml;ne, Kooperationen zwischen Universit&auml;ten und Unternehmen nur in Teilen und erst nach Beendigung der jeweiligen Zusammenarbeit bekannt zu geben. Unter anderem &auml;u&szlig;ert sie: &bdquo;Eine Ver&ouml;ffentlichung zu Beginn ist nicht f&uuml;r alle Projekte sinnvoll&ldquo; und &bdquo;Drei Jahre lang, w&auml;hrend wir am Gesetz gearbeitet haben, hat keine zivilgesellschaftliche Gruppierung Transparenz zum Thema gemacht&ldquo;.<br>\nHierzu erkl&auml;rt Philipp Mimkes von der Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG): &bdquo;Bei allem Respekt: die Aussagen von Ministerin Schulze sind eine Frechheit. Wissenschaftler, Asten, Gewerkschafter und Gruppen wie attac oder die CBG haben in Dutzenden von Stellungnahmen Transparenz gefordert, um den Einfluss der Industrie auf die universit&auml;re Forschung einzud&auml;mmen. Vor zwei Jahren hat sich das Verwaltungsgericht K&ouml;ln mit unserem Antrag auf Einsichtnahme in den Kooperationsvertrag zwischen Bayer und Uni K&ouml;ln besch&auml;ftigt. Das Verfahren ist der Ministerin wohlbekannt: sogar der Informationsfreiheitsbeauftragte des Landes NRW unterst&uuml;tzt unsere Forderung nach einer Offenlegung!&ldquo;. Der Fall ist gegenw&auml;rtig beim OVG M&uuml;nster anh&auml;ngig.<br>\nMimkes verurteilt zudem die Pl&auml;ne, etwaige Kooperationen erst nach ihrem Abschluss bekannt zu geben&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cbgnetwork.org\/5736.html\">CBG-Netzwerk<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Unabh&auml;ngigkeit in Gefahr? Deutsche Top-Journalisten und transatlantische Netzwerke<\/strong><br>\nVortrag von Dr. Uwe Kr&uuml;ger (Universit&auml;t Leipzig) &ndash; Bestimmte Auff&auml;lligkeiten in der Ukraine-Berichterstattung werden plausibel, wenn man die Verbindungen deutscher Leitmedien zu US- und Nato-nahen Organisationen kennt. Dieser Vortrag zeigt Netzwerke von f&uuml;hrenden Au&szlig;enpolitik-Journalisten und wie sich diese personelle N&auml;he in Berichten und Kommentaren niederschl&auml;gt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=xzGb7tyzaCM\">weltnetzTV<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>60. Geburtstag der Kanzlerin: ZDF-Journalist singt &ldquo;Happy Birthday&rdquo; f&uuml;r Angela Merkel<\/strong><br>\nF&uuml;r John F. Kennedy sang einst Marilyn Monroe, f&uuml;r Angela Merkel tut es Udo Van Kampen. Der ZDF-Korrespondent &uuml;berraschte die Kanzlerin mit einem St&auml;ndchen zum 60. Geburtstag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/udo-van-kampen-singt-happy-birthday-fuer-angela-merkel-a-981463.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> Die Anbiederung bekommt immer peinlichere Z&uuml;ge.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Und &uuml;ber Nordkorea meckern &hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-22427","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22427","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22427"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22427\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28531,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22427\/revisions\/28531"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22427"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22427"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22427"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}