{"id":22438,"date":"2014-07-18T13:54:09","date_gmt":"2014-07-18T11:54:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22438"},"modified":"2019-01-30T10:41:24","modified_gmt":"2019-01-30T09:41:24","slug":"der-sieg-der-oekonomie-ueber-das-leben-zum-gedenken-an-robert-kurz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22438","title":{"rendered":"\u201eDer Sieg der \u00d6konomie \u00fcber das Leben\u201c \u2013 Zum Gedenken an Robert Kurz"},"content":{"rendered":"<p>Am 18. Juli 2012 starb der Publizist und radikale Kapitalismuskritiker Robert Kurz an den Folgen einer Operation. Er lebte und arbeitete in N&uuml;rnberg. Er war Mitherausgeber der Zeitschrift <em>Krisis<\/em> und Mitglied der gleichnamigen Gruppe, bis diese an internen Auseinandersetzungen zerbrach. Er mischte sich immer wieder streitbar in linke Debatten ein und schrieb unter anderem die B&uuml;cher <em>Der Kollaps der Modernisierung, Schwarzbuch Kapitalismus<\/em> und zuletzt <em>Geld ohne Wert<\/em>. <strong>G&ouml;tz Eisenberg<\/strong> erinnert anl&auml;sslich des zweiten Todestages von Robert Kurz an einige Aspekte seines Denkens und seinen Mut, gegen m&auml;chtige Zeitgeiststr&ouml;mungen daran festzuhalten, dass eine Welt jenseits von Ware und Geld denkbar und m&ouml;glich ist. Von <strong>G&ouml;tz Eisenberg<\/strong><br>\n<!--more--><br>\n<em>Lesen Sie dazu auch den als Replik auf G&ouml;tz Eisenberg formulierten Debattenbeitrag <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22440\">&bdquo;Wenn Kapitalismuskritik zu kurz greift&ldquo;<\/a> von Jens Berger<\/em><\/p><p>Unter vorkapitalistischen Zust&auml;nden bildeten Lebenszusammenhang und Produktion eine Einheit. Werkstatt, Hof, landwirtschaftlicher Jahreszyklus, Personenkreis der Gro&szlig;familie, zu der Verwandtschaft und Gesinde geh&ouml;rten, stellten einen integrierten Zusammenhang dar. Libidin&ouml;se Beziehungen und Arbeitsbeziehungen waren wie zu einem Zopf verflochten. Solange man &uuml;berwiegend f&uuml;r den eigenen Bedarf produzierte und Gebrauchswerte herstellte, herrschte ein aufgabenbezogener Arbeitsrhythmus und eine entsprechende zyklische Zeitstruktur. Kontakt- und Geselligkeitsbed&uuml;rfnisse, Kranken- und Altenpflege, Kinderaufzucht mischten sich in die Arbeitsvollz&uuml;ge ein und unterbrachen sie, der Arbeitstag verk&uuml;rzte oder verl&auml;ngerte sich je nach zu erledigender Aufgabe und Jahreszeit. Zahllose Feste und Feiertage lockerten das Arbeitsjahr auf und sorgten f&uuml;r periodische Enthemmungen und Entregelungen der Sinne. Es herrschte ein Wechsel von h&ouml;chster Arbeitsintensit&auml;t und M&uuml;&szlig;iggang. Ein und derselbe Mensch ging im Laufe eines Tages ganz verschiedenen T&auml;tigkeiten nach, deren Insgesamt er trotz aller punktueller M&uuml;hsal und Plage nicht als &bdquo;Arbeit&ldquo; empfand. Es war einfach seine Lebensweise. Das b&auml;uerliche Leben hatte trotz aller materiellen Armut, Not und Abh&auml;ngigkeit von weltlichen und kirchlichen  Herren seine eigenen Werte und seine eigene W&uuml;rde. Trotzdem lebten die Menschen nat&uuml;rlich nicht in einem goldenen Zeitalter, sondern, wie der italienische Filmemacher und Schriftsteller Pasolini schrieb, in einem &bdquo;bitteren Zeitalter des Brotes.&ldquo; Solange die menschlichen T&auml;tigkeiten noch nicht der &ouml;konomischen Rationalit&auml;t und ihrem rechnerischen Kalk&uuml;l unterlagen, waren sie noch keine &bdquo;Arbeit&ldquo;, sondern fielen mit Zeit, Bewegung und Rhythmus des Lebens selbst zusammen. Es herrschte das, was der englische Historiker Edward P. Thompson als &bdquo;moralische &Ouml;konomie&ldquo; bezeichnet hat. Diese kannte die Kategorie des &bdquo;Genug&ldquo; und besa&szlig; pr&auml;zise Vorstellungen davon, was ein gerechter und angemessener Preis f&uuml;r lebenswichtige Dinge war. Mehr zu produzieren, als man zur Befriedigung der eigenen Bed&uuml;rfnisse ben&ouml;tigte, erschien sinnlos und galt dar&uuml;ber hinaus als unmoralisch. Die Produktion und der gelegentliche Tausch waren eingebunden in tradierte Formen von Sittlichkeit und religi&ouml;s gepr&auml;gten Vorstellungen vom richtigen Leben. Unter solchen Bedingungen h&auml;tten sich eine kapitalistische Gesellschaft und das, was man <em>betriebswirtschaftliche Rationalit&auml;t<\/em> oder <em>&ouml;konomische Vernunft<\/em> nennt, nicht entfalten k&ouml;nnen.  Oder mit den Worten von Michel Foucault: &bdquo;Denn das Leben und die Zeit des Menschen sind nicht von Natur aus Arbeit, sie sind Lust, Unstetigkeit, Fest, Ruhe, Bed&uuml;rfnisse, Zuf&auml;lle, Begierden, Gewaltt&auml;tigkeiten, R&auml;ubereien etc. Und diese ganze explosive, augenblickhafte und diskontinuierliche Energie muss das Kapital in kontinuierliche und fortlaufend auf dem Markt angebotene Arbeitskraft transformieren.&ldquo; Diesen Vorgang kann man als gr&ouml;&szlig;tes verhaltensmodifikatorisches Experiment aller Zeiten und weltgeschichtlichen Dressurakt betrachten, die dann gelungen sind, wenn die Peitsche des Aufsehers nicht mehr n&ouml;tig ist und die Menschen ihr kapitalverwertendes Ungl&uuml;ck als eigene Erf&uuml;llung erleben.<\/p><p>Der &bdquo;soziale Urknall&ldquo; (Klaus D&ouml;rner) der industriellen Revolution hat um das Jahr 1800 herum die Einheit der agrarischen und handwerklichen Hausgemeinschaft auseinandergesprengt. Die Einheit der Hauswirtschaft wurde im Wesentlichen in drei Teile zerrissen: das Wirtschafts- und Produktionssystem, das Sozialsystem und die Kleinfamilie.<br>\nDiese Explosion und die von ihr ausgel&ouml;sten, bis in die Gegenwart sp&uuml;rbaren Nachbeben nennen wir <em>Moderne<\/em>. Sie l&ouml;ste die &Ouml;konomie aus den Zusammenh&auml;ngen, in die sie zuvor eingebettet war, heraus. Die Fabrik- oder Manufaktur-Arbeit war von allen Beimischungen befreite, reine Arbeitszeit und wurde in der Folgezeit in Kombination mit der Maschinerie zur Quelle einer stetig wachsenden Produktivit&auml;t. Diesen Vorgang hat der englische Soziologe Anthony Giddens als <em>disembedding<\/em>, <em>Entbettung<\/em>, bezeichnet, der ungarisch-&ouml;sterreichische Historiker Karl Polanyi sprach von einer &bdquo;herausgel&ouml;sten &Ouml;konomie&ldquo;.  In einem kleinen luziden Text, den er &bdquo;Der Sieg der &Ouml;konomie &uuml;ber das Leben&ldquo; betitelt hat, bezieht sich Robert Kurz auf Polanyi  und beschreibt den Vorgang des Herausl&ouml;sens wie folgt: Erst als aus den Zusammenh&auml;ngen des Lebens &bdquo;herausgel&ouml;ste&ldquo; konnte sich die &Ouml;konomie von den ihr auferlegten Begrenzungen befreien und zu einer anonyme M&auml;rkte beliefernden Warenproduktion werden, deren Ziel nicht l&auml;nger die Bed&uuml;rfnisbefriedigung ist, sondern die Vermehrung des zum Kapital mutierten Geldes. Soweit es zuvor Warenproduktion gab, blieb das Geld auf die Rolle eines Mediums beschr&auml;nkt: Es stand in der Mitte zwischen zwei qualitativ verschiedenen Waren als blo&szlig;es Tauschmittel. Die moderne &Ouml;konomie dagegen basiert auf der Verwandlung des Geldes aus einem Medium in einen Selbstzweck. Das Verh&auml;ltnis von Ware und Geld hat sich verkehrt: Die Ware steht in der Mitte zwischen zwei Erscheinungsformen der gleichen abstrakten Form &bdquo;Geld&ldquo;. Diese Operation macht nat&uuml;rlich nur Sinn, wenn am Ende eine gr&ouml;&szlig;ere Summe Geld als am Anfang steht. Das Geld als fl&uuml;chtige Erscheinungsform des Wertes hat sich in Kapital verwandelt, das sich selbst vermehrt. Zweck der Produktion ist die Anh&auml;ufung von Gewinn in Form des Geldes. Erst durch diese neue &ouml;konomische Logik konnte eine Marktwirtschaft entstehen, in der am Profit orientierte Unternehmen miteinander konkurrieren und alle Menschen davon abh&auml;ngig werden, dass sie Geld verdienen. Das Geld verselbst&auml;ndigt sich zum Selbstzweck und Fetisch der Moderne. Der Druck der Konkurrenz sorgt daf&uuml;r, dass jedes einzelne Unternehmen gezwungen ist, bei allen Entscheidungen der Rationalit&auml;t des Geldes zu gehorchen. Das nennt man Marktwirtschaft. Deren Grundregel bekam der junge Walter Kempowski von seinem Vater in folgender Kurzfassung vermittelt: &bdquo;Angebot und Nachfrage regele die Wirtschaft, der Schwache werde zerquetscht. Klare Sache und damit hopp!&ldquo;<br>\nDer sinnliche Inhalt der Produktion wird einer abstrakten rein quantitativen &ouml;konomischen Rechnung unterworfen. &bdquo;Das Geld&ldquo;, hei&szlig;t es bei Robert Kurz, &bdquo;arbeitet wie ein gesellschaftlicher Roboter, der nicht zwischen giftig und ungiftig, sch&ouml;n und h&auml;sslich, moralisch und amoralisch unterscheiden kann.&ldquo; Marktwirtschaft macht h&auml;sslich, die Sch&ouml;nheit der Welt schwindet.  Rund 200 Jahre Kapitalismus haben ausgereicht, den Planeten in eine einzige stinkende M&uuml;llkippe zu verwandeln und sturmreif zu schie&szlig;en. Das nennt Kurz den &bdquo;Todestrieb des Kapitals&ldquo;.<br>\nNun haben wir nicht seit 200 Jahren &bdquo;den Kapitalismus&ldquo; als fertig entwickeltes gesellschaftliches System, sondern, wie Robert Kurz es ausdr&uuml;ckt, &bdquo;die Durchsetzungsgeschichte dieser Produktionsweise, die erst heute &hellip; zum totalen Weltverh&auml;ltnis geworden ist.&ldquo; Das Kapital, zun&auml;chst nur ein Segment der Gesellschaft, fra&szlig; sich von Produktionszweig zu Produktionszweig voran. Im Zuge der dritten, mikroelektronischen industriellen Revolution erreicht die Steigerung der Produktivit&auml;t durch das Zugleich von Automatisierung, Rationalisierung und Globalisierung eine neue Qualit&auml;t: Es wird mehr Arbeitskraft &uuml;berfl&uuml;ssig gemacht, als durch die Erweiterung der M&auml;rkte reabsorbiert werden kann. Die Massenarbeitslosigkeit wird zum strukturellen Weltzustand, und die Arbeitslosen sind keine Reservearmee der Arbeit mehr, sondern ein nicht mehr integrierbares Abfallprodukt der in die Abstraktion geschossenen Verwertung des Werts. Der Realkapitalismus ist inzwischen zu einem Anh&auml;ngsel der von der Finanzindustrie aufgeblasenen Spekulationsblasen geworden. Die Vermehrung des Geldes hat sich von der lebendigen Arbeit weitgehend emanzipiert und funktioniert, ohne den Umweg &uuml;ber die Produktion von realen Gegenst&auml;nden oder Dienstleistungen zu gehen. Das Geld selbst wird zur einzigen Ware, die die Finanzindustrie mittels immer waghalsiger und immer weniger beherrschbarer Operationen auf dem Finanzmarkt erzeugt.<br>\nRund zweihundert Jahre, nachdem sich die Produktion aus vorb&uuml;rgerlichen Lebenszusammenh&auml;ngen herausgel&ouml;st und als abstrakte, kapitalverwertende Arbeit verselbst&auml;ndigt hat, durchdringt die Logik des entbetteten Geldes alle Lebensbereiche, und es kommt zu einer pervertierten Wiedervereinigung von Arbeit und Leben. Das vom &bdquo;sozialen Urknall&ldquo; zerrissene und fragmentierte Leben wird wieder ein Ganzes, aber eben ein vollst&auml;ndig kapitalistisch integriertes und von den Imperativen des entfesselten Geldes beherrschtes. Als Francis Fukuyama angesichts des einst&uuml;rzenden Ostblocks die marktwirtschaftlich verfasste liberale Demokratie zum Sieger der Geschichte ausgerufen und die Geschichte f&uuml;r beendet erkl&auml;rt hatte, kommentierte Robert Kurz ironisch, die Menschheit sei tats&auml;chlich ins &bdquo;Nirwana des Geldes&ldquo; eingetreten.  Die Logik von Ware und Geld triumphiert in allen Bereichen, dringt in alle Poren der Gesellschaft bis in die allt&auml;gliche Lebensf&uuml;hrung der Menschen vor. Diese sind und begreifen sich als lebende Waren, Geldsubjekte. Sie sprechen von sich selbst und ihrer Lebensf&uuml;hrung in &ouml;konomischen Termini und streben nach ihrer permanenten warenf&ouml;rmigen <em>Selbstoptimierung<\/em>. Das Gesicht ist zum Logo ihrer pers&ouml;nlichen Marke  geworden, das in den sogenannten sozialen Netzwerken zu Werbezwecken ausgestellt wird. Eine Gesellschaft, deren einzige Imperative die der Bereicherung,  des Konsumierens und Spa&szlig;habens sind, darf sich nicht wundern, wenn die Waren- und Geldsubjekte moralisch verwildern und verwahrlosen und die R&uuml;cksichtslosigkeit grassiert. Schon der Aufkl&auml;rer Helvetius wusste, dass sich aus einer blo&szlig; instrumentellen Vernunft kein Argument gegen Raub und Totschlag herleiten l&auml;sst. Erlaubt ist, was Nutzen bringt, alles andere ist Metaphysik. Einer vollst&auml;ndig durchkapitalisierten und &ouml;konomisierten Welt wohnt eine Tendenz zu Barbarei und Gewalt inne. Haben wir angesichts der weltumspannenden Gr&auml;uel der letzten Monate und Jahre Grund, dieser Prognose von Robert Kurz zu widersprechen? Als ich Anfang des neuen Jahrtausends den Z&uuml;richer Ethnologen und Psychoanalytiker Paul Parin zu einem Seminar mit Lothar Baier und Robert Kurz nach Italien einlud, schrieb er zur&uuml;ck, er habe die von Robert Kurz in seinem Buch <em>Der Kollaps der Modernisierung<\/em> vorgetragenen Thesen zun&auml;chst f&uuml;r etwas &uuml;bertrieben und apokalyptisch gehalten, nun aber &ndash; nach dem Platzen der Dotcom-Blase und der Serie von Kriegen im ehemaligen Jugoslawien &ndash; bleibe ihm nur zu sagen: &bdquo;Ich f&uuml;rchte, er hat Recht.&ldquo;<\/p><p>Statt dass eine zur Vernunft gekommene Menschheit die gigantischen materiellen und intellektuellen Kr&auml;fte, die sich im Scho&szlig;e der kapitalistischen Produktionsweise entwickelt haben, zur Einrichtung einer freien Gesellschaft einsetzt, wird sie mehr und mehr zum Anh&auml;ngsel einer losgelassenen &Ouml;konomie. L&auml;ngst k&ouml;nnte sich die Gesellschaft aufgrund der gestiegenen Produktivit&auml;t von ihren &ouml;konomischen Zw&auml;ngen befreien; l&auml;ngst m&uuml;ssten Geist und K&ouml;rper keine blo&szlig;en Werkzeuge im Dienst unlustvoller Verrichtungen mehr sein; l&auml;ngst m&uuml;sste auf dem Leben nicht mehr die Strafe 8-st&uuml;ndiger t&auml;glicher Arbeit oder aufgezwungener Nichtarbeit stehen.<br>\nRobert Kurz wurde nicht m&uuml;de, uns an die M&ouml;glichkeit zu erinnern, die wild gewordene &Ouml;konomie zur&uuml;ckzupfeifen und an eine gesellschaftliche Leine zu legen. Wir ben&ouml;tigen eine &Ouml;konomie, die nicht l&auml;nger nach Geldkategorien und den &Auml;quivalenzkriterien des Warentauschs verf&auml;hrt, sondern ihre Praxis an naturalen Gr&ouml;&szlig;en und sinnlichen Bed&uuml;rfnis- und &ouml;kologischen Vertr&auml;glichkeitskriterien ausrichtet. Es wird immer dringlicher, den intellektuellen Mut aufzubringen, uns eine Welt jenseits von Ware und Geld vorstellen zu k&ouml;nnen und uns praktisch f&uuml;r ihre Verwirklichung einzusetzen.<br>\nAlles andere schien Robert Kurz utopisch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 18. Juli 2012 starb der Publizist und radikale Kapitalismuskritiker Robert Kurz an den Folgen einer Operation. Er lebte und arbeitete in N&uuml;rnberg. Er war Mitherausgeber der Zeitschrift <em>Krisis<\/em> und Mitglied der gleichnamigen Gruppe, bis diese an internen Auseinandersetzungen zerbrach. Er mischte sich immer wieder streitbar in linke Debatten ein und schrieb unter anderem die<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22438\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[212,201,154],"tags":[909,910],"class_list":["post-22438","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gedenktagejahrestage","category-ideologiekritik","category-wichtige-debatten","tag-kapitalismus","tag-kurz-robert"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22438","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22438"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22438\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48842,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22438\/revisions\/48842"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22438"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22438"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22438"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}