{"id":22475,"date":"2014-07-23T08:50:30","date_gmt":"2014-07-23T06:50:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22475"},"modified":"2014-07-24T09:06:58","modified_gmt":"2014-07-24T07:06:58","slug":"hinweise-des-tages-2174","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22475","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22475#h01\">Kriegshetze der Leitmedien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22475#h02\">Israel &uuml;berzieht massiv<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22475#h03\">Margot K&auml;&szlig;mann: Gott will keinen Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22475#h04\">Nachruf auf Karl Albrecht &ndash; Billig, viel, reich, scheu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22475#h05\">&Ouml;ffentlicher Schuldenstand stieg im Euroraum auf 93,9% des BIP und in der EU28 auf 88,0% des BIP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22475#h06\">F&uuml;r Steuerfl&uuml;chtlinge wird es eng<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22475#h07\">Der unaufhaltsame Abstieg des Thomas Middelhoff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22475#h08\">Studie des US-Senats: Deutsche Bank half Hedgefonds bei Steuervermeidung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22475#h09\">Bretton Woods wird 70<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22475#h10\">Arbeitskosten in Ostdeutschland um 26,6 % unter Westniveau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22475#h11\">Wer hat hier &bdquo;verzerrte Umverteilungspr&auml;ferenzen&ldquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22475#h12\">Wohnungen, die es nicht gibt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22475#h13\">Drohendes Defizit &ndash; Bundesbank empfiehlt Arztrechnung f&uuml;r Kassenpatienten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22475#h14\">Arbeitgeber-Tricks gegen Lohnuntergrenze Von wegen Mindestlohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22475#h15\">Wer hat uns das denn eingebrockt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22475#h16\">Bayerns Opposition beklagt Angriff auf Medien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22475#h17\">Wolfgang Bittner an die Politiker und Journalisten, die den Krieg herbeil&uuml;gen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22475&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kriegshetze der Leitmedien:<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Keine Sanktion ist zu hart<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2014-07\/russland-mh17-sanktionen\">Zeit.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Russlands Realit&auml;tsverlust<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/mh17-malaysia-airlines-putins-wirklichkeitsverlust-a-982325.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Russlands Schuld<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/mh-russlands-schuld-1.2056044\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Ein Lob der Isolation<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/europa\/putin-und-die-ostukraine-ein-lob-der-isolation-13059224.html\">FAZ.net<\/a><\/li>\n<li><strong>Ukraine erneuert Teilmobilmachung<\/strong><br>\nDie ukrainische Armee steht im Ruf, extrem schlecht ausgestattet zu sein. Jetzt hat der Pr&auml;sident eine Teilmobilmachung der Bev&ouml;lkerung erneuert &ndash; um wehrf&auml;hige M&auml;nner in die Ostukraine zu schicken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article130425020\/Ukraine-erneuert-Teilmobilmachung.html\">DIE WELT<\/a>\n<p><strong>Dazu: Urteil ohne Gericht<\/strong><br>\nBerlin und die EU stellen neue Sanktionen gegen Russland in Aussicht. Im Gespr&auml;ch sind erstmals ein Waffenembargo und Kampfma&szlig;nahmen auf dem Finanzsektor. Es sei m&ouml;glich, Russland mit Finanzsanktionen &ldquo;die Luft abzuschneiden&rdquo;, hei&szlig;t es; erg&auml;nzend werden massive Eingriffe in au&szlig;enwirtschaftliche Aktivit&auml;ten deutscher Unternehmen verlangt. Alternative Vorschl&auml;ge laufen auf eine freiwillige Unterordnung Moskaus unter die westliche Hegemonie hinaus. F&uuml;r den Machtkampf instrumentalisiert wird seit letztem Donnerstag insbesondere der Abschuss eines malaysischen Zivilflugzeugs mit 298 Todesopfern. Der Hinweis, es sei nach wie vor nicht klar, wer den Abschuss zu verantworten habe, sei ein lediglich &ldquo;formaljuristischer&rdquo; Einwand und nicht von Bedeutung, behauptet ein prominenter Autor auf der Website einer f&uuml;hrenden deutschen Wochenzeitschrift: &ldquo;Ein politisches Urteil&rdquo; gen&uuml;ge vollauf, um dem russischen Pr&auml;sidenten die Schuld am Tod der 298 Flugpassagiere zuzuschreiben. Die offene Absage an grundlegende Rechtsprinzipien und ihre Ersetzung durch politische Willk&uuml;r erfolgt zu einer Zeit, da die weltweite Dominanz des Westens erste Br&uuml;che zeigt: Nicht zuletzt im Konflikt um die Ukraine versagt ihm eine zunehmende Zahl von Staaten weltweit die Gefolgschaft&hellip;<br>\nEntsprechend nutzen USA und EU jede Gelegenheit, um Russland zu schw&auml;chen. Seit vergangener Woche z&auml;hlt dazu vor allem der Abschuss der malaysischen Boeing MH17. Immer noch ist nicht gekl&auml;rt, wer den Abschuss zu verantworten hat. Behauptungen in Berlin und Washington, die Separatisten in der Ostukraine w&uuml;rden die Flugschreiber einbehalten oder besch&auml;digen wollen, um ihre behauptete Schuld zu verschleiern, haben sich nicht best&auml;tigt. Ohne die Ergebnisse wenigstens der Flugschreiber-Analyse abzuwarten, hei&szlig;t es jetzt im Westen, der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin sei &ldquo;indirekt f&uuml;r den Tod von 298 Menschen an Bord der abgeschossenen Maschine von Malaysian Airlines verantwortlich&rdquo;.[3] In der Zeitschrift &ldquo;Der Spiegel&rdquo; hei&szlig;t es weiter, &ldquo;Putin-Freunde&rdquo; &ndash; die Bezeichnung soll die Betroffenen weitestgehend delegitimieren &ndash; best&uuml;nden immer noch darauf, dass es keine Beweise f&uuml;r eine etwaige Verwicklung Russlands in den Abschuss gebe. Die Argumentation sei &ldquo;formaljuristisch&rdquo;. Im Falle der MH17 gen&uuml;ge aber &ldquo;ein politisches Urteil&rdquo;: &ldquo;Hier entscheidet kein Gericht.&rdquo;[4] Damit ersetzt der Autor grundlegende Rechtsprinzipien durch die Willk&uuml;r der Macht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58919\">German Foreign Policy<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: MH17-Abschuss: USA haben keine Beweise f&uuml;r russische Mitschuld<\/strong><br>\nDer US-Geheimdienst hat nach Medienberichten bislang keine Beweise f&uuml;r eine direkte Beteiligung Russlands an dem Abschuss von Flug MH17 in der Ostukraine. Es lasse sich bislang nicht sagen, wer genau f&uuml;r den Tod der knapp 300 Menschen an Bord verantwortlich sei, hie&szlig; es aus Geheimdienstkreisen. Der stellvertretende US-Sicherheitsberater Ben Rhodes k&uuml;ndigte im TV-Sender CNN tiefergehende Untersuchungen an.<br>\nDie US-Geheimdienstler gehen den Angaben zufolge davon aus, dass prorussische Separatisten das Flugzeug versehentlich abgeschossen haben. Dar&uuml;ber hinaus wurde berichtet, dass Russland offenbar weiter Waffen an die Rebellen liefert &ndash; darunter Panzer und Raketen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/mh17-abschuss-usa-haben-keine-beweise-fuer-mitwirkung-russlands-a-982423.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> So kurz ist der &ldquo;Spiegel&rdquo;-Beitrag &uuml;ber die aktuelle Beweislage der US-Geheimdienste zur Beteiligung Russlands am Flugzeug-Ungl&uuml;ck. Es hei&szlig;t &ldquo;bislang&rdquo;; also die Suche geht weiter. Und &ldquo;offenbar&rdquo; liefere Russland Waffen an die sog. Separatisten. Also auch daf&uuml;r liegen keine Beweise vor. Letzteres d&uuml;rfte auch als Argument f&uuml;r die weitere Versch&auml;rfung von Sanktionen gegen Russland herhalten.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Israel &uuml;berzieht massiv<\/strong>\n<p>Der V&ouml;lkerrechtler Hans-Joachim Heintze h&auml;lt die Angriffe auf Gaza wegen der vielen zivilen Opfer f&uuml;r unzul&auml;ssig. Auch wenn Israel sich gegen die Hamas verteidigen d&uuml;rfe.<br>\nDas V&ouml;lkerrecht erlaubt es jedem Land, sich zu verteidigen, wenn es angegriffen wird, egal von wem. Da Israel aus Gaza mit Raketen beschossen wird, hat es selbstverst&auml;ndlich ein Selbstverteidigungsrecht. Dieses Recht ist jedoch ein Notrecht. Israel h&auml;tte nach Artikel 51 der UN-Charta nach erfolgter Selbstverteidigung umgehend den Sicherheitsrat informieren m&uuml;ssen. Der h&auml;tte dann zu entscheiden, ob sich Israel weiter verteidigen darf oder ob der Sicherheitsrat selbst sicherstellt, dass die Angriffe der Hamas nicht fortgesetzt werden&hellip;<br>\nAuch gegen eine Terrororganisation wie die Hamas kann Israel daher ein Selbstverteidigungsrecht geltend machen. Allerdings muss die Verteidigung verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig sein&hellip;<br>\nSie muss der Schwere des Angriffs angemessen sein. Israel hat jedoch gezeigt, dass es in der Lage ist, die meisten der Raketen abzufangen und zu zerst&ouml;ren. Angemessene Selbstverteidigung hie&szlig;e daher, der Hamas mitzuteilen, dass man weitere Ma&szlig;nahmen ergreifen werde, wenn sie den Raketenbeschuss nicht beendet&hellip;<br>\nIsrael kann zu Recht Garantien verlangen, dass Hamas nicht st&auml;ndig aufr&uuml;stet und weiteren Nachschub bekommt. Dazu geh&ouml;rt, die Tunnel aus und in den Gazastreifen zu zerst&ouml;ren. Die Angriffe auf Wohngebiete und die hohe Zahl an zivilen Opfern dagegen sind in keiner Weise mehr verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2014-07\/gaza-israel-hamas-angriffe-zivilisten-voelkerrecht-interview\">Zeit.de<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Margot K&auml;&szlig;mann: Gott will keinen Krieg<\/strong>\n<p>1914 riefen auch die Kirchen zum &ldquo;gerechten Krieg&rdquo; auf. Doch im Drohnen-Zeitalter kann niemand mehr Gewalt als Werkzeug Gottes sehen. Was hei&szlig;t das f&uuml;r die Forderung von Bundespr&auml;sident Gauck nach mehr Auslandseins&auml;tzen der Bundeswehr? [&hellip;]<br>\nGerade im gegenw&auml;rtigen Ukraine-Konflikt ist es wichtig, die Stimme des Friedens h&ouml;rbar zu machen &ndash; gegen&uuml;ber Wladimir Putin, aber auch gegen&uuml;ber allen, die jetzt Russland als Feind sehen wollen. Ausgerechnet 100 Jahre nach dem Beginn des Ersten und 75 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkrieges, 25 Jahre nach dem Fall der Mauer herrscht in Europa mancherorts wieder Kriegsangst.<br>\nAnders als 1914 rufen Europas Kirchen nicht mehr zum Krieg auf. Sie sehen es als ihre Aufgabe, gegen die Abgrenzungen und Anfeindungen die Friedensbotschaft Jesu zu setzen, einzutreten f&uuml;r Interessensausgleich und Verhandlungsl&ouml;sungen. Das aber m&uuml;ssen sie auch vernehmbar tun.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/gesinnungswandel-in-der-kirche-gott-will-keinen-krieg-1.2025505\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Dass Margot K&auml;&szlig;mann als Bisch&ouml;fin der EKD gescheitert ist, war ein gro&szlig;er Verlust. K&auml;&szlig;mann hat sich eindeutig von ihrem Vorg&auml;nger, Wolfgang Huber, abgesetzt. Huber dagegen suchte &ndash; ganz in der unseligen Tradition mancher Vorg&auml;nger &ndash; die N&auml;he zur Macht, und hat deren Positionen unverhohlen zu Ungunsten der Mehrheit der Menschen vertreten. Huber vertrat und vertritt diejenige Ideologie, die die Menschen &auml;rmer macht, damit die Reichen reicher werden k&ouml;nnen, n&auml;mlich den Neoliberalismus.<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu: Mahnung zur Gewaltlosigkeit\/ Rat der EKD ver&ouml;ffentlicht Wort zum 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkriegs<\/strong><\/p>\n<p>&ldquo;Richte unsere Fu&#776;&szlig;e auf den Weg des Friedens&rdquo;. Unter dieser &Uuml;berschrift hat der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Montag (21.  Juli) ein Wort zum 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkrieges ver&ouml;ffentlicht. Angesichts des millionenfachen Leidens und Sterbens im Ersten Weltkrieg ruft die EKD zu Gewaltlosigkeit auf und erinnert an die Aktualit&auml;t der Friedensbotschaft des Evangeliums. &ldquo;Gewalt bekommt in vielen Regionen ein dramatisches, neues Gesicht und kann sich neuer, erschreckender Technologien und Ideologien bedienen&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Papier. Umso dringender sei der Einsatz fu&#776;r das humanit&auml;re V&ouml;lkerrecht und die Bek&auml;mpfung von Konfliktursachen sowie fu&#776;r die Konfliktbearbeitung und<br>\nVers&ouml;hnung.<br>\nIn den vergangenen Monaten sei auch die Gef&auml;hrdung der europ&auml;ischen Friedensordnung schmerzlich offenbar geworden. &ldquo;Wir stehen in der Verantwortung fu&#776;r ihren Erhalt&rdquo;, erinnert das EKD-Wort.<br>\nDeutlich benennt das Wort zum 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkrieges auch das damalige kirchliche Versagen: &ldquo;Kirche und Theologie in Deutschland versagten im Hinblick auf die im Wort Gottes gegru&#776;ndete Aufgabe, zur Gewaltbegrenzung beizutragen und sich zu Anw&auml;lten der Menschlichkeit und des Lebens zu machen&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Papier. Zudem sei der deutsche Protestantismus auch nach Ende des Ersten Weltkrieges nicht zur Vers&ouml;hnungskraft<br>\ngeworden und habe sich dem Gift des aufkommenden Nationalismus nicht entzogen. &ldquo;Dieses Versagen und die Schuld erfu&#776;llen uns heute mit tiefer Scham&rdquo;, so das EKD-Wort. &ldquo;Daraus mu&#776;ssen und wollen wir Lehren ziehen.&rdquo; W&ouml;rtlich hei&szlig;t es weiter: &ldquo;Darum bitten wir Gott heute, 100 Jahre nach dem Beginn des Ersten Weltkrieges: &ldquo;Richte unsere Fu&#776;&szlig;e auf den Weg des Friedens&rdquo;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/55310\/2789197\/mahnung-zur-gewaltlosigkeit-rat-der-ekd-veroeffentlicht-wort-zum-100-jahrestag-des-beginns-des\">Pressemitteilung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.ekd.de\/download\/20140616_wort_des_rates_der_ekd_zum_ersten_weltkrieg.pdf\">Wort des Rates der EKD [PDF &ndash; 62,5 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es w&auml;re hilfreich, wenn diese Stimme h&ouml;rbarer w&uuml;rde.<\/em><\/p>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Nachruf auf Karl Albrecht &ndash; Billig, viel, reich, scheu<\/strong><br>\nWer sich zuletzt auf die Suche nach Karl Albrecht machte, fand zumindest Spuren des Unternehmers. Auf dem Klingelschild steht sein Nachname. Schwarz auf Wei&szlig;. Hinter einer d&uuml;nnen Plastikschicht klebt ein bedruckter Papierstreifen, acht Buchstaben: Albrecht. Hinter dem Schild f&uuml;hrt an f&uuml;nf Laternenmasten eine kurze Einfahrt zum Haus hinauf. Unten wei&szlig;er Putz, das obere Stockwerk ist mit dunklem Holz verkleidet. &Uuml;ber den schwarzen Dachziegeln donnern Flieger. Das Haus liegt nahe der Einflugschneise des Flughafens Essen-M&uuml;lheim, keine Glamour-Gegend, eher gutb&uuml;rgerlich. Vor dem Tor und rund um das Haus wachsen hinter einem schulterhohen gr&uuml;nen Stahlzaun Rhododendron-Hecken. Hier also wohnte er, der reichste Mensch Deutschlands. Das Phantom.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/nachruf-auf-karl-albrecht-billig-viel-reich-scheu-1.2057234\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Nur ein Beispiel f&uuml;r die &uuml;bliche Meinungsmache und Meinungsmanipulation, die vermutlich niemanden mehr auff&auml;llt. Macht allein die Tatsache, dass ein Mensch im Verlauf seines Lebens ein Verm&ouml;gen von mehr als 17 Milliarden Euro angeh&auml;uft hat, ihn schon zu einer herausragenden Pers&ouml;nlichkeit? Bei den Apologeten des kapitalistischen Wirtschaftssystems nat&uuml;rlich schon. Nichts B&ouml;ses &uuml;ber Tote, aber die Frage nach der Legitimit&auml;t, dass eine einzelne Person &uuml;ber ein derart riesiges Verm&ouml;gen verf&uuml;gt, stellt niemand. Die Frage wie dieses riesige Verm&ouml;gen zustande kam ebenfalls nicht. Liegt dies doch selbstverst&auml;ndlich allein in der genialen Unternehmerpers&ouml;nlichkeit des Karl Albrecht begr&uuml;ndet. Die bei Aldi arbeitenden Menschen haben dazu nat&uuml;rlich nichts beigetragen. Dabei sollten die ausbeuterischen Arbeitsbedingungen bei den Lebensmitteldiscountern, seien es nun Lidl, Netto, Penny, Norma oder Aldi, inzwischen hinl&auml;nglich bekannt sein. Der brutale Umgang mit den Lieferanten ebenso.<\/em><br>\n<em>Mag man Karl Albrecht durchaus eine pers&ouml;nlich Leistung beim Aufbau seines Discountimperiums zugestehen, es stellt sich aber nun die Frage, wie sieht es mit seinen Erben aus? Womit man mitten in der Diskussion um die Erbschaftssteuer und die, etwa von Thomas Piketty angesto&szlig;ene Diskussion um die rasant zunehmende Verm&ouml;genskonzentration w&auml;re.<\/em><\/p>\n<p><strong>Zur Erinnerung: Konzern im Kontrollrausch<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-85431522.html\">Spiegel<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu: Wie der Aldi-Gr&uuml;nder sein Geld vor dem Staat sch&uuml;tzte<\/strong><br>\nUm den Zugriff des Fiskus zu verhindern und seiner Familie zugleich dauerhaft die unternehmerische Kontrolle &uuml;ber Aldi S&uuml;d zu sichern, hatte Albrecht bereits in den Siebzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts vorgesorgt. Er entschied sich f&uuml;r das damals beliebte &ldquo;Doppelstiftungsmodell&rdquo;, bei dem reiche Unternehmer ihr Verm&ouml;gen auf eine Familienstiftung und eine oder mehrere gemeinn&uuml;tzige Stiftungen &uuml;bertragen.<br>\nMeist ist es so, dass die Familienstiftung die Mehrheit der Stimmrechte und die gemeinn&uuml;tzige Stiftung das Gros der Kapitalanteile &uuml;bernimmt. So beh&auml;lt die Familie das Sagen und spart kr&auml;ftig Steuern. Bei Aldi mischen unter anderem besagte Siepmann-Stiftung als Familienstiftung sowie die Oertl- und die Elisen-Stiftung mit, die sich der F&ouml;rderung der medizinischen Forschung beziehungsweise der Kultur verschrieben haben.<br>\nIm Doppelstiftungsmodell erhalten die sogenannten Beg&uuml;nstigten &ndash; im Falle der Siepmann-Stiftung waren das Karl Albrecht selbst, seine Frau, die gemeinsamen Kinder und deren Nachkommen &ndash; Zuwendungen von der Familienstiftung, damit sie ihren Lebensunterhalt bestreiten k&ouml;nnen. Die Erl&ouml;se m&uuml;ssen versteuert werden &ndash; allerdings nur mit der Abgeltungsteuer von 25 Prozent. Dass nicht der im Zweifel deutlich h&ouml;here Einkommensteuertarif greift, wird damit begr&uuml;ndet, dass die Stiftung selbst K&ouml;rperschaft- und Gewerbesteuer zahlen muss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/karl-albrecht-wie-der-aldi-gruender-sein-geld-vor-dem-staat-schuetzte-1.2057911\">SZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Aldi-Gr&uuml;nder &bdquo;sch&uuml;tzte&ldquo; also sein Geld vor dem Staat, indem er legal Steuern hinterzog und mit 25% Abgeltungssteuer weniger Steuern an den Staat abf&uuml;hrte als jeder mittlere Lohnempf&auml;nger und Einkommenssteuerzahler.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&Ouml;ffentlicher Schuldenstand stieg im Euroraum auf 93,9% des BIP und in der EU28 auf 88,0% des BIP<\/strong>\n<p>Am Ende des ersten Quartals 2014belief sich der &ouml;ffentliche Schuldenstand im Verh&auml;ltnis zum BIP(Verschuldungsquote) im Euroraum (ER18) auf 93,9%, gegen&uuml;ber 92,7% am Ende des vierten Quartals 2013.<br>\nDieser Anstieg kommt nach zwei aufeinander folgenden Quartalen der Abnahme.<br>\nIn der EU28 stieg die Quote von 87,2% auf  88,0%.<br>\nGegen&uuml;ber dem ersten Quartal 2013 erh&ouml;hte sich der &ouml;ffentliche Schuldenstand im  Verh&auml;ltnis zum BIP sowohl im Euroraum (von 92,5% auf 93,9%) als auch in der EU28 (von 86,2% auf 88,0%)&hellip;<br>\n&Ouml;ffentlicher Schuldenstand der Mitgliedstaaten am Ende des ersten Quartals 2014<br>\nDie h&ouml;chsten Verschuldungsquoten verzeichneten am Ende des ersten Quartals 2014<br>\nGriechenland(174,1%), Italien(135,6%) und Portugal (132,9%) und die niedrigste Quoten<br>\nEstland (10,0%), Bulgarien (20,3%) und Luxemburg (22,8%).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/epp.eurostat.ec.europa.eu\/cache\/ITY_PUBLIC\/2-22072014-AP\/DE\/2-22072014-AP-DE.PDF\">Eurostat [PDF &ndash; 221 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Dabei wird doch gerade in den L&auml;ndern mit den h&ouml;chsten Verschuldungsquoten gespart und nochmals gespart. Dass sich der Schuldenstand dennoch weiter erh&ouml;ht ist ein weiterer Beweis daf&uuml;r dass Sparabsicht eben nicht gleich Sparerfolg sein muss. W&uuml;rde die Wirtschaft in diesen L&auml;ndern nicht abgew&uuml;rgt, k&ouml;nnte die Verschuldungsquote viel leichter gesenkt werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>F&uuml;r Steuerfl&uuml;chtlinge wird es eng<\/strong>\n<p>F&uuml;r hartn&auml;ckige Steuerhinterzieher wird es immer schwieriger, ihr Geld zu verstecken. Der globale Standard zum automatischen Informationsaustausch &uuml;ber Kapitalertr&auml;ge steht.<br>\nWie die Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) berichtet, liegt die komplette Version des globalen Standards zum automatischen Informationsaustausch in Steuersachen vor. 67 L&auml;nder und juristische Gebiete ziehen mit, 40 wollen schon im Jahr 2017 mit dem Austausch der Daten beginnen. Wer sich diese Liste anschaut, stellt fest, dass es f&uuml;r hartn&auml;ckige Steuerhinterzieher kaum noch M&ouml;glichkeiten des Abtauchens geben wird.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/informationsaustausch-fuer-steuerfluechtlinge-wird-es-eng-13057269.html\">faz.net<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/ctp\/exchange-of-tax-information\/standard-fur-den-automatischen-informationsaustausch-von-finanzkonten.pdf\">OECD, Standard f&uuml;r den automatischen Informationsaustausch &uuml;ber Finanzkonten [PDF &ndash; 888 KB]<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu: TJN responds to new OECD report on automatic information exchange<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>The OECD plan is likely to result in developing countries being excluded because they are expected to provide &lsquo;reciprocal&rsquo; information exchange, even though pretty much all active tax havens are in rich countries, and many developing countries would need to sacrifice scarce resources to set up the arrangements to collect the information to be exchanged.<\/li>\n<li>The OECD standard, while technically useful, contains loopholes that can easily be, and must be, closed.<\/li>\n<li>Freeports, safety deposit boxes and other kinds of storage mechanism are excluded.<\/li>\n<li>There are no sanctions for recalcitrant jurisdictions.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.taxjustice.net\/2014\/02\/13\/press-release-tjn-responds-new-oecd-report-automatic-information-exchange\/\">Tax Justice network<\/a> <\/p>\n<p><em>Hinweis: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/automatischer-steuerdaten-austausch-so-will-die-oecd-das-bankgeheimnis-brechen-1.2056065\">Die S&uuml;ddeutsche Zeitung zitiert<\/a> das Netzwerk Steuergerechtigkeit wie folgt:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n<em>&bdquo;F&uuml;r den globalen Standard zum automatischen Informationsaustausch finden nun sogar sie lobende Worte. Der Vorsto&szlig; liefere eine bessere Definition des wahren Eigent&uuml;mers, der hinter einer Briefkastenfirma oder einer Stiftung steckt. Solche Konstruktionen erm&ouml;glichen bisher, Verm&ouml;gen anonym verschwinden zu lassen.<\/em><br>\n<em>Allerdings liegt es in der Verantwortung der Bank zu pr&uuml;fen, welcher Person tats&auml;chlich ein Konto zuzuordnen ist. Die einzelnen Staaten sollen allerdings Gesetze schaffen, die Strafen f&uuml;r Banken vorsehen, die diese Aufgabe nicht sorgf&auml;ltig erf&uuml;llen. Die Sanktionsm&ouml;glichkeiten gegen L&auml;nder, die f&uuml;r den Informationsaustausch n&ouml;tige Regeln nicht ordentlich umsetzen, sind indes symbolischer Natur: Sie werden dann voraussichtlich auf einer schwarzen Liste der OECD erscheinen.<\/em><br>\n<em>Auch wird nicht jedes Steuerschlupfloch geschlossen. Briefkastenfirmen sollen erst dann einem Menschen zugerechnet werden, wenn die Person mehr als 25 Prozent der Firma besitzt, kritisiert das Netzwerk Steuergerechtigkeit. Eine vierk&ouml;pfige Familie k&ouml;nne somit leicht die Anteile so aufteilen, dass die Firma unter dem Radar bleibt. Der franz&ouml;sische &Ouml;konom Gabriel Zucman, der zu Steueroasen forscht, ist ebenfalls pessimistisch. Er geht davon aus, dass der automatische Informationsaustausch fast nur Konten mit relativ wenig Guthaben treffen wird. Die gro&szlig;en Verm&ouml;gen k&ouml;nnten weiterhin geschont werden, f&uuml;rchtet er. Denn diese seien f&uuml;r die Finanzinstitute der Steueroasen besonders attraktiv.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der unaufhaltsame Abstieg des Thomas Middelhoff<\/strong>\n<p>Als Thomas Middelhoff 2010 seine Finanzen offenlegte, kam ein dreistelliger Millionenbetrag zusammen. Derzeit scheint die finanzielle Lage des einstigen Top-Managers deutlich un&uuml;bersichtlicher zu sein. Seit Monaten schl&auml;gt er Haken wie ein Feldhase, um seinen Gl&auml;ubigern zu entkommen. Und deren Schar wird immer gr&ouml;&szlig;er.<br>\nNach SPIEGEL-Informationen hat der ehemalige Vorstandsvorsitzende des Bertelsmann- sowie des Arcandor-Konzerns noch mehr Schulden als bislang bekannt. 2,5 Millionen Euro schuldet er ohnehin schon seinem fr&uuml;heren Kompagnon Josef Esch f&uuml;r die Nutzung einer Jacht. 6,8 Millionen Euro will der Unternehmensberater Roland Berger zur&uuml;ck. 78 Millionen Euro verlangt das Bankhaus Sal. Oppenheim f&uuml;r ausstehende Kredite. 3,4 Millionen Euro der Insolvenzverwalter von Arcandor. Nun k&ouml;nnten noch einmal drei Millionen Euro hinzukommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/thomas-middelhoff-stationen-des-niedergangs-a-982099.html\">SPON<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Studie des US-Senats: Deutsche Bank half Hedgefonds bei Steuervermeidung<\/strong>\n<p>Neuer &Auml;rger f&uuml;r die Deutsche Bank. Laut einer Untersuchung des US-Senats half das Institut Hedgefonds im gro&szlig;en Stil Steuern zu sparen. Die angewandten Methoden waren legal, doch die &ouml;ffentliche Emp&ouml;rung ist riesig.<br>\nDie Deutsche Bank und die britische Gro&szlig;bank Barclays haben sich neuen &Auml;rger mit der US-Politik eingehandelt. Der US-Senat wirft den beiden Instituten vor, Hedgefonds bei der Vermeidung von Steuerzahlungen von mehreren Milliarden Dollar geholfen zu haben.<br>\nDie beiden Banken sollen f&uuml;r mindestens ein Dutzend Hedgefonds &ldquo;dubiose&rdquo; Finanzprodukte f&uuml;r Wertpapiere aufgelegt haben. Dar&uuml;ber h&auml;tten sie zwischen 1998 und 2013 Gesch&auml;fte von mehr als 100 Milliarden Dollar abgewickelt. Gewinne daraus seien als langfristige Kapitalerl&ouml;se versteuert worden, obwohl die Papiere oft nur kurz gehalten worden seien. Daf&uuml;r w&auml;re eigentlich ein h&ouml;herer Steuersatz zu zahlen gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/deutsche-bank-half-hedgefonds-bei-steuervermeidung-a-982256.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bretton Woods wird 70<\/strong>\n<p>Unter der &Auml;gide des Systems von Bretton Woods erlebte der Kapitalismus (oder die Marktwirtschaft, je nachdem, worauf man die Betonung legen will) eine Glanzperiode von &uuml;ber zwanzig Jahren, die f&uuml;r viele Menschen geradezu als Sinnbild f&uuml;r die F&auml;higkeit des kapitalistischen Systems gilt, in kurzer Zeit Wohlstand f&uuml;r die gro&szlig;e Mehrheit der Bev&ouml;lkerung zu schaffen.<br>\nDas aber ist ein falsches Bild. Es war n&auml;mlich nicht der Kapitalismus schlechthin, der gl&auml;nzte, sondern es war ein unter den Regeln von Bretton Woods gez&uuml;gelter, in enge Schranken gewiesener Kapitalismus, den heute viele nicht mehr ernsthaft als Kapitalismus bezeichnen w&uuml;rden. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen war er so erfolgreich.<br>\nBretton Woods stand nicht nur f&uuml;r feste (aber anpassungsf&auml;hige) Wechselkurse der W&auml;hrungen der Mitgliedsl&auml;nder gegen&uuml;ber dem amerikanischen Dollar. Bretton Woods stand f&uuml;r viel mehr: f&uuml;r den Willen der beteiligten L&auml;nder, gro&szlig;e Ungleichgewichte im internationalen Handel zu verhindern; f&uuml;r streng reglementierte Finanzm&auml;rkte, in denen die Banken nur die quasi hoheitliche Aufgabe hatten, Kreditantr&auml;ge von Investoren in Sachanlagen sorgf&auml;ltig zu pr&uuml;fen und die Kreditvergabe abzuwickeln; f&uuml;r vielf&auml;ltige Kapitalverkehrskontrollen und andere direkte Eingriffe der Staaten in den internationalen Kapitalverkehr.<br>\nBretton Woods stand ganz besonders f&uuml;r den festen Willen der Wirtschaftspolitik, einschlie&szlig;lich der Geldpolitik, jederzeit f&uuml;r Vollbesch&auml;ftigung zu sorgen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/bretton-woods-wird-70\/\">Flassbeck-economics<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Arbeitskosten in Ostdeutschland um 26,6 % unter Westniveau<\/strong>\n<p>Im Jahr 2012 betrugen in Deutschland die Arbeitskosten je geleistete Stunde durchschnittlich 30,70 Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lagen in Ostdeutschland die Arbeitskosten mit 23,45 Euro um 26,6 % unter dem Niveau Westdeutschlands einschlie&szlig;lich Berlin (31,94 Euro je geleistete Stunde).<br>\nDer geringste Abstand zum Westniveau bestand dabei in den vom &ouml;ffentlichen Dienst gepr&auml;gten Branchen: In der &bdquo;&Ouml;ffentlichen Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung&ldquo; betrug der Unterschied im Jahr 2012 nur 5,0 %. Hier zeigt sich die weitgehend erreichte Angleichung der tariflichen Bezahlung.<br>\nDer gr&ouml;&szlig;te Abstand zwischen Ost und West bestand hingegen mit 37,8 % im Verarbeitenden Gewerbe, das in besonderem Ma&szlig;e dem Standort- und Produktwettbewerb ausgesetzt ist. 1992, kurz nach der Wiedervereinigung, war der Abstand in dieser Branche mit 53,4 % noch deutlicher ausgefallen. Bis 1996 war die L&uuml;cke kr&auml;ftig bis auf 42,7 % geschrumpft. Seitdem hatte nur noch eine schwache Ann&auml;herung stattgefunden (2000: 42,2 %, 2004: 41,3 %, 2008: 40,0 %). Als Ursache f&uuml;r den erheblichen und best&auml;ndigen Unterschied im Verarbeitenden Gewerbe wird h&auml;ufig die Gr&ouml;&szlig;e der Unternehmen genannt. 2012 waren im Verarbeitenden Gewerbe die Arbeitskosten gro&szlig;er Unternehmen (1 000 und mehr Besch&auml;ftigte) sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland etwa doppelt so hoch wie die Arbeitskosten kleiner Unternehmen (10 bis 49 Besch&auml;ftigte). Jedoch arbeitete im Westen mit gut einem Drittel der Besch&auml;ftigten (36 %) ein deutlich gr&ouml;&szlig;erer Anteil in einem gro&szlig;en Unternehmen als im Osten (14 %).<br>\nDeutschlandweit wurden die h&ouml;chsten Arbeitskosten in den Branchen Tabakverarbeitung (60,14 Euro), Rundfunkveranstalter (59,25 Euro) und Luftfahrt (57,29 Euro) festgestellt. Am wenigsten kostete eine Arbeitsstunde in der Gastronomie (15,72 Euro), in der Beherbergung (15,91 Euro) und in Wach- und Sicherheitsdiensten sowie Detekteien (16,22 Euro). Die &ouml;ffentliche Verwaltung lag mit 32,98 Euro wie in den Vorjahren im Mittelfeld.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2014\/07\/PD14_257_624.html\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wer hat hier &bdquo;verzerrte Umverteilungspr&auml;ferenzen&ldquo;?<\/strong>\n<p>FAZ und IW K&ouml;ln haben wieder zugeschlagen. Auf der Basis einer auf wackligen F&uuml;&szlig;en aufgebauten Studie legen sie nahe, in Deutschland gebe es kein Ungleichheitsproblem und keine Notwendigkeit einer Umverteilungspolitik. Der Beitrag zeigt auf, warum eine solche These gewagt ist. [&hellip;]<br>\nGestern legte das wirtschaftsfinanzierte IW K&ouml;ln nach, nat&uuml;rlich gefeatured vom Wirtschaftsteil der FAZ. Gro&szlig; titelte die Zeitung in ihrem Wirtschaftsmantel: &bdquo;Die Deutschen f&uuml;hlen sich gerne schlecht&ldquo; und berichtet &uuml;ber eine ihr zun&auml;chst exklusiv vorliegende Studie des K&ouml;lner Wirtschaftsforschungsinstituts. Demnach w&uuml;rde die Einkommensungleichheit in Deutschland stark &uuml;bersch&auml;tzt, w&auml;hrend sich die D&auml;nen und Schweizer relativ realistisch einsch&auml;tzten und einzig (innerhalb der untersuchten L&auml;nder) die Menschen in den USA die Ungleichheit untersch&auml;tzten. Der Tenor der FAZ: Die Debatte in Deutschland sei von falschen Wahrnehmungen gepr&auml;gt und Umverteilung daher nicht angebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/verteilungsfrage.org\/2014\/07\/wer-hat-hier-verzerrte-umverteilungspraeferenzen\/\">verteilungsfrage.org<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wohnungen, die es nicht gibt<\/strong>\n<p>Willk&uuml;rlich niedrige Mietobergrenzen bei Hartz IV: Verein Tacheles wehrt sich<br>\nGerade einmal 138,83 Euro bekommen alleinstehende Hartz-IV-Bezieher f&uuml;rs Essen, 32,68 Euro f&uuml;r Strom und Instandhaltung, 24,62 Euro f&uuml;r Nahverkehr: Der monatliche Regelsatz von 391 Euro ist eng bemessen. Doch viele der bundesweit rund 3,33 Millionen von Hartz IV oder Grundsicherung betroffenen Haushalte m&uuml;ssen daraus zus&auml;tzlich einen Teil f&uuml;r die Miete abzwacken. Denn w&auml;hrend Wohnkosten steigen, sind anerkannte Mietobergrenzen &uuml;ber Jahre gleichgeblieben. Ob in Wuppertal (Nordrhein-Westfalen) oder Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Hartz-IV-Bezieher sollen Bleiben suchen, die es nicht gibt &ndash; oder sparen und zuzahlen.<br>\nIn Wuppertal hat der Erwerbslosenverein &raquo;Tacheles&laquo; jetzt eine Kampagne &raquo;gegen rechtswidriges K&uuml;rzen der Unterkunftskosten&laquo; f&uuml;r Hartz-IV-Beziehende gestartet. Die Sozialbeh&ouml;rden der 350000-Einwohner-Stadt ignorierten permanent die aktuelle Rechtsprechung, kritisierten Harald Thom&eacute; und Frank J&auml;ger von Tacheles am Sonntag. &raquo;Immer wieder seit 2011 hat das Sozialgericht D&uuml;sseldorf das Jobcenter Wuppertal dazu verurteilt, h&ouml;here Mieten zu &uuml;bernehmen&laquo;, erkl&auml;ren sie. Den Beschl&uuml;ssen sei durchweg ein Vorwurf zu entnehmen: Die Beh&ouml;rde halte sich nicht an die Vorgabe des Bundessozialgerichts, Wohnbedarfe nach einem &raquo;schl&uuml;ssigen Konzept&laquo; zu ermitteln. Dies m&uuml;sse &raquo;unverz&uuml;glich&laquo; ge&auml;ndert werden, fordern Thom&eacute; und J&auml;ger. Betroffenen r&auml;t der Verein, sich zu wehren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/07-23\/018.php\">junge Welt<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Drohendes Defizit &ndash; Bundesbank empfiehlt Arztrechnung f&uuml;r Kassenpatienten<\/strong>\n<p>Erstmals seit 2007 k&ouml;nnten die gesetzlichen Krankenkassen dieses Jahr ins Minus rutschen. Die Deutsche Bundesbank macht daf&uuml;r die Politik verantwortlich und fordert Selbstbeteiligung. [&hellip;]<br>\nDie Notenbank erinnert an das grundlegende Problem, dass Kunden ihre Nachfrage dann ausdehnen, wenn sie die Kosten der Leistung nicht kennen und daf&uuml;r individuell auch nicht aufkommen m&uuml;ssen. Das gelte umso mehr, &bdquo;als die Leistungsanbieter einen starken Einfluss&ldquo; auf die Nachfrage aus&uuml;ben k&ouml;nnten. Patienten sollten wissen, was eine Behandlung kostet, und st&auml;rker zur Zahlung herangezogen werden. &bdquo;Mehr Transparenz k&ouml;nnte &bdquo;durch einen (teilweisen) Wechsel vom Sachleistungs- zum Kostenerstattungsprinzip&ldquo; erreicht werden.<br>\nAls weitere Instrumente nennt sie Selbstbehalte, Kostenbeteiligungen und Beitragsr&uuml;ckerstattungen. Auch den Abschied der Gesundheitspolitik von der Idee einer st&auml;rkeren Pr&auml;mienfinanzierung bedauert die Bundesbank. Sozialbeitr&auml;ge auf Lohn und Gehalt h&auml;lt sie f&uuml;r wachstumssch&auml;dlich. Anderseits sei es denkbar, dass die aktuell f&uuml;r politisch beendet erkl&auml;rte Debatte um eine einkommensunabh&auml;ngige Finanzierung durch Pr&auml;mien statt Beitr&auml;ge &bdquo;in wirtschaftlich und vor allem demographisch weniger g&uuml;nstigen Zeiten&ldquo; wieder auf die Agenda komme.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/drohendes-defizit-bundesbank-empfiehlt-arztrechnung-fuer-kassenpatienten-13057476.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.A.:<\/strong> Damit nur niemand auf die verwegene Idee kommt, die Bundesbank h&auml;tte das radikal neoliberale Lager verlassen. Richtig ist ihre Kritik, dass die Bundesregierung die Steuerzusch&uuml;sse nach Gutsherrenart zuteilt und entzieht und eine verl&auml;ssliche Politik anders aussieht. Ansonsten die &uuml;bliche Litanei, die seit mindestens 20 Jahren hinauf und hinunter gebetet wird: die angeblichen demographischen Probleme und die Forderung nach &ldquo;Selbstbehalte[n], Kostenbeteiligungen und Beitragsr&uuml;ckerstattungen&rdquo; und nach einer Kopfpauschale. Als ob diese Konzepte nicht schon vor langer Zeit (bei der Privaten Krankenversicherung) nachweisbar gescheitert w&auml;ren und als ob die Pr&uuml;fung von Arztrechnungen &ndash; die im &Uuml;brigen mindestens die H&auml;lfte der Versicherten nicht vorstrecken k&ouml;nnte, wenn sie ein paar Hundert Euro &uuml;berschreitet &ndash; durch medizinische Laien sinnvoller w&auml;re als die &Uuml;berpr&uuml;fung durch die fachlich qualifizierten Sachbearbeiter der Krankenkassen.<\/em><\/p>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Arbeitgeber-Tricks gegen Lohnuntergrenze Von wegen Mindestlohn<\/strong>\n<p>L&auml;ngere Arbeitszeiten, unbezahlte &Uuml;berstunden, mehr Scheinselbst&auml;ndige: Gewerkschaften f&uuml;rchten, dass Arbeitgeber die neue Lohnuntergrenze einfach umgehen werden. Vor allem in kleinen Betrieben wird die Kontrolle schwierig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/arbeitgeber-tricks-gegen-lohnuntergrenze-von-wegen-mindestlohn-1.2056231\">SZ<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wer hat uns das denn eingebrockt?<\/strong>\n<p>Rolf Verleger, ehemaliges Direktoriums-Mitglied im Zentralrat der Juden in Deutschland, wundert sich nicht &uuml;ber die neue Welle des Antisemitismus im Land. Im Deutschlandfunk warf er Repr&auml;sentanten des Judentums vor, jede Kritik an Israel als antisemitisch zu erkl&auml;ren. Es m&uuml;sse erlaubt sein, die israelische Politik zu kritisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/anti-israelische-proteste-wer-hat-uns-das-denn-eingebrockt.694.de.html?dram:article_id=292408\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Bayerns Opposition beklagt Angriff auf Medien<\/strong>\n<p>Die Gr&uuml;nen werfen der bayerischen Staatskanzleichefin Christine Haderthauer und ihrem Mann eine Einsch&uuml;chterung der Presse vor. Hintergrund ist die Modellbauaff&auml;re &ndash; und ein Schreiben von deren Anwalt an mehrere Medien.<br>\nHintergrund der Vorw&uuml;rfe ist ein Vorfall vom 3. Juli dieses Jahres: Gr&uuml;ne und Freie W&auml;hler hatten im Rechtsausschuss des Landtags Dringlichkeitsantr&auml;ge gestellt. Sie wollten Klarheit dar&uuml;ber, welche Rolle die Ministerin in der Firma &ldquo;Sapor Modelltechnik&rdquo; spielte, die exklusive, von psychisch kranken Straft&auml;tern gebaute Oldtimer-Modelle vertreibt. Die Antr&auml;ge scheiterten seinerzeit an der CSU-Mehrheit.<br>\nDann geschah jedoch etwas, was Gote &ndash; wie sie sagt &ndash; in ihren 15 Jahren im Landtag &ldquo;nach einer &ouml;ffentlichen Sitzung noch nicht erlebt&rdquo; habe. Journalisten sowie Blogger, die &uuml;ber diese turbulente Sitzung berichten wollten, erhielten am selben Tag noch &uuml;berraschend ein Schreiben der Kanzlei Dr. Rehbock. Wesentliche Kernaussage: &ldquo;Zusammenfassend sei bemerkt, dass eine Berichterstattung &uuml;ber Dr. Hubert Haderthauer nicht zul&auml;ssig ist.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/fall-haderthauer-opposition-beklagt-angriff-auf-medien-1.2056622\">SZ<\/a><\/p>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Wolfgang Bittner an die Politiker und Journalisten, die den Krieg herbeil&uuml;gen:<\/strong>\n<p>Szenenwechsel<\/p>\n<p>Meine Damen und Herren!<br>\nK&ouml;nnen Sie sich vorstellen,<br>\ndass Krieg ist<br>\nund Sie mittendrin?<br>\nSoldaten mit geschw&auml;rzten Gesichtern<br>\ndurchbrechen die T&uuml;r,<br>\nsie durchw&uuml;hlen das ganze Haus,<br>\nnehmen was ihnen gef&auml;llt,<br>\nerschlagen den Gro&szlig;vater<br>\nmit den Kolben ihrer Gewehre,<br>\nvergewaltigen Ihre Mutter und Ihre Schwester.<br>\nUnd Sie schauen zu,<br>\neigentlich schon nicht mehr am Leben,<br>\nund fast so tot wie gerade jetzt.<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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