{"id":22521,"date":"2014-07-28T09:01:38","date_gmt":"2014-07-28T07:01:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22521"},"modified":"2014-07-28T11:15:18","modified_gmt":"2014-07-28T09:15:18","slug":"hinweise-des-tages-2177","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22521","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (HR\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22521#h01\">Ukraine und Putin<\/a><\/li>\n<p>\n<\/p><li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22521#h02\">Krieg Nahost<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22521#h03\">R&uuml;stungsexporte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22521#h04\">&Uuml;berwachung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22521#h05\">Deutschland lehnt Freihandelsabkommen CETA ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22521#h06\">L&ouml;hne rauf, fordert auch die EZB<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22521#h07\">Betreuungsgeld schadet der Chancengleichheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22521#h08\">Jugend&auml;mter nehmen so viele Kinder in Obhut wie nie zuvor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22521#h09\">Heribert Prantl: Fl&uuml;chtlinge in Deutschland &ndash; Leben unter dem Existenzminimum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22521#h10\">Stephan Weil (SPD): &ldquo;Wir haben Fehler gemacht&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22521#h11\">Nebeneink&uuml;nfte: Abgeordnete kassieren mehrere Millionen Euro aus anonymen Quellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22521#h12\">Bummelnde Bachelorstudis?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22521#h13\">Schavans Jubelprofessoren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22521#h14\">Zensur beim ZDF?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22521#h15\">Glosse: DFB wird Weltmacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22521#h16\">Das Allerletzte: Islam als Integrationshindernis<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22521&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine und Putin <\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Deutsche Wirtschaft fordert H&auml;rte gegen Putin<\/strong><br>\nStimmungswandel bei den deutschen Firmen: Der Vorsitzende des Ostausschusses der Deutschen Wirtschaft, Eckhard Cordes, will harte Sanktionen gegen Russland unterst&uuml;tzen. Putin m&uuml;sse nun seinen Einfluss geltend machen.<br>\nDie deutsche Wirtschaft versch&auml;rft den Ton gegen Russlands Pr&auml;sidenten Wladimir Putin. &bdquo;Wenn Putin diesen Weg weitergeht, dann ist es nicht der Weg der deutschen Wirtschaft&ldquo;, sagte der Vorsitzende des Ostausschusses der Deutschen Wirtschaft, Eckhard Cordes, dem Handelsblatt (Freitagausgabe). &bdquo;Es ist jetzt zwingend erforderlich, dass er seinen Einfluss auf die Separatisten geltend macht &ndash; und wenn er keinen Einfluss hat, muss er sich welchen verschaffen.&ldquo;<br>\nCordes betonte, dass sich die Lage durch den Abschuss der Passagiermaschine &uuml;ber der Ostukraine mit fast 300 Toten ge&auml;ndert habe&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/cordes-will-sanktionen-mittragen-deutsche-wirtschaft-fordert-haerte-gegen-putin\/10247446.html%20\">Handelsblatt<\/a>\n<p><strong>Aber:<\/strong><\/p><\/li>\n<li><strong>Mittelstands-Pr&auml;sident gegen sch&auml;rfere Russland-Sanktionen<\/strong><br>\nRusslands Wirtschaft l&auml;uft schlecht. Das belastet bereits deutsche Exporte. Der Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft bef&uuml;rwortet dennoch h&auml;rtere Sanktionen. Mittelstands-Pr&auml;sident Ohoven f&uuml;rchtet immense Job-Verluste.<br>\nDer Pr&auml;sident des Bundesverbandes mittelst&auml;ndische Wirtschaft, Mario Ohoven, lehnt sch&auml;rfere Sanktionen gegen Russland ab &ndash; und widerspricht damit dem Chef des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft, Eckhard Cordes. Die Menschenrechte seien zwar das Wichtigste bei allen Verhandlungen mit Russland, sagte Ohoven Handelsblatt Online. &bdquo;Ich warne allerdings vor einer Spirale der Drohungen&ldquo;, f&uuml;gte der Mittelstandspr&auml;sident hinzu.<br>\n&bdquo;Wer Sanktionen gegen Russland fordert, setzt nicht zuletzt 300.000 Arbeitspl&auml;tze in Deutschland aufs Spiel. Der Gewinner bei einem deutsch-russischen Schlagabtausch hie&szlig;e China&ldquo;, warnte Ohoven.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/mario-ohoven-mittelstands-praesident-gegen-schaerfere-russland-sanktionen-\/10252076.html%20\">Handelsblatt<\/a>\n<p><strong>Passend dazu:<\/strong><\/p><\/li>\n<li><strong>Ukraine-Krise &ldquo;ein herber Schlag ins Kontor&rdquo;<\/strong><br>\nMartin Wansleben rechnet mit entt&auml;uschendem 2014<br>\nAuf die erheblichen Einbu&szlig;en, die die deutsche Wirtschaft seit dem Ausbruch des Konflikts in der Ukraine erf&auml;hrt, hat jetzt Martin Wansleben, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), in einem Zeitungsinterview hingewiesen. (&hellip;)<br>\n&ldquo;&lsquo;PNP&rsquo;: Was hat die deutsche Wirtschaft gegen versch&auml;rfte Sanktionen gegen Russland?<br>\nMartin Wansleben: Die Fakten: Russland ist zuletzt in die Top 10 der deutschen Handelspartner vorger&uuml;ckt. Vom Export deutscher Waren nach Russland h&auml;ngen rund 300.000 Arbeitspl&auml;tze in Deutschland ab.<br>\nNicht zu vergessen: Russland ist mit etwa 35 Prozent der f&uuml;r Deutschland wichtigste Lieferant von &Ouml;l und Gas. Die bereits auferlegten ersten Sanktionsschritte haben deutliche Bremsspuren bei den deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen hinterlassen.<br>\nIn Russland sind 6.200 deutsche Unternehmen engagiert mit einem Kapitalstock von 20 Milliarden Euro. Neuinvestitionen in Russland sind auf Eis gelegt, Projekte, die umsetzungsreif waren, verschoben worden.<br>\nF&uuml;r 2014 erwarten wir einen Verlust des Exportvolumens nach Russland in H&ouml;he von rund vier Milliarden Euro, in die Ukraine mehr als anderthalb Milliarden Euro. Das ist schon ein herber Schlag ins Kontor.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dihk.de\/themenfelder\/international\/news?m=2014-07-23-wansleben-pnp%20\">DIHK<\/a><\/li>\n<li><strong>Ukraine&rsquo;s parliament rejects government&rsquo;s bill on gas transportation system reform<\/strong><br>\nJuly 4, the parliament gave an overall approval to the bill, which allows US and European companies to run the system. According to the draft law, only the state alone or the state (with no less than 51% of corporate rights) and an enterprise owned and controlled by residents of EU countries, the United States or the European Energy Community can establish and own the entity that will act as the operator of the system.<br>\nParliament-appointed Prime Minister Arseniy Yatsenyuk said the state would retain full control of the system and would hold controlling interest in its operator.<br>\nNaftogaz CEO Andrei Kobolev said Russian companies or individuals would not be able to acquire shares in the Ukrainian gas transportation system. Instead, Kiev is planning to lease the system to European companies so that &ldquo;they would guarantee the transit of gas &ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/en.itar-tass.com\/world\/742239%20\">ITAR-TASS<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.S.:<\/strong> eine gute kurze Zusammenfassung des aktuellen Kampfs ums ukrainischen Gasleitungssystem. Wie nicht anders zu erwarten, werden voraussichtlich nur US- und EU-Konzerne gewinnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>SPIEGEL: Kriegshetze im Stil des&nbsp;ST&Uuml;RMER<\/strong><br>\nDer SPIEGEL l&auml;sst auch die letzte T&uuml;nche journalistischer Unabh&auml;ngigkeit, Seri&ouml;sit&auml;t und Objektivit&auml;t fallen und geht in offene Kriegshetze &uuml;ber. In der Machart und auf dem Niveau des nationalsozialistischen St&uuml;rmers, wird &ndash; umrahmt von Bildern der Opfer des Fluges MH17 &ndash; gefordert:<br>\nEs ist bekanntlich nicht die erste kriegvorbereitende Hetzausgabe des Hamburger Magazins, aber der Missbrauch von Opferbildern, verbunden mit einem kriegstreiberischen Aufruf, stellt eine neue Eskalationsstufe und einen neuen Tiefpunkt journalistischer Rechtschaffenheit dar, wie man ihn allenfalls von Springers BILD oder Streichers ST&Uuml;RMER kennt.<br>\nDiese reiht sich in eine ganze Kampagne gleichgeschalteter westlicher Medien. Perfide, vollkommen unseri&ouml;s und einzig und allein der Emotionalisierung dienen dabei die Bilder der Opfer. Es gibt weder harte Beweise, noch stichhaltige Indizien, die Russlands Schuld an der Trag&ouml;die von MH17 begr&uuml;nden k&ouml;nnten. Vielmehr ist klar, dass der Westen und die von ihm installierte Junta in Kiew, harte Beweise unterdr&uuml;cken und erwiesenerma&szlig;en L&uuml;gen verbreiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/propagandaschau.wordpress.com\/2014\/07\/27\/spiegel-kriegshetze-im-stil-des-sturmer\/\">Die Propagandaschau<\/a> \n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140728_hwt_01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/spiegelonline\/photos\/a.420707594868.190602.38246844868\/10152546816869869\/?type=1&amp;theater\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><strong><em>Der zum Titelbild geh&ouml;rende Leitartikel beginnt so: <\/em><\/strong><\/p>\n<blockquote><p>\n<em>&ldquo;Die Absturzstelle von Flug MH-17 ist ein Albtraum, der Europa heimsucht. Noch immer liegen Leichenteile zwischen Sonnenblumen. 298 Unschuldige sind hier ermordet worden, die Welt wurde Zeuge als marodierende Banditen in Uniform die Toten bestahlen, ihnen die W&uuml;rde nahmen.<\/em><br>\n<em>Hier in der ostukrainischen Ein&ouml;de, hat sich Putins wahres Gesicht gezeigt. Der russische Pr&auml;sident steht enttarnt da, nicht mehr als Staatsmann, sondern als Paria der Weltgemeinschaft. Die Toten von Flug MH17 sind auch seine Toten, er ist f&uuml;r den Abschuss mitverantwortlich, und es ist nun der Moment gekommen, ihn zum einlenken zu zwingen -und zwar mit harten wirtschaftlichen Sanktionen. &hellip;..&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Hetze auf Putin geht &uuml;ber Leichen.<\/em><br>\n<em>Siehe dazu auch noch:<\/em><br>\n<em><strong>Spiegel-Cover: &ldquo;Stoppt Putin jetzt!&rdquo; und das Ergebnis einer Umfrage<\/strong><\/em><br>\n<em>&ldquo;Deutsche bef&uuml;rworten h&auml;rtere Sanktionen gegen Putin&rdquo; &ndash; mit diesem Titel &uuml;berraschte Spiegel-Online am Sonntag, dem 27. Juli 2014 um 11 Uhr seine Leser. &Uuml;berraschte deshalb, weil bisher alle Umfragen zu Boykotts und Kriegen mit deutscher Beteiligung stets eine Mehrheit gegen eine au&szlig;enpolitische Konfrontation zeigten. Noch im April sprachen sich etwa in einer Allensbach-Umfrage nur 28 Prozent der Ostdeutschen und 46 Prozent der Westdeutschen f&uuml;r Sanktionen gegen Russland aus. Nun sollen angeblich 52 Prozent f&uuml;r einen Handelskrieg gegen einen der wichtigsten Partner Deutschlands eintreten.<\/em><br>\n<em>Die Frage, die laut Spiegel TNS-Infratest im Auftrag vom Spiegel stellte: &ldquo;Sollen nach dem Abschuss des malaysischen Flugs MH17 die Strafma&szlig;nahmen gegen&nbsp;Russland versch&auml;rft werden?&rdquo; Eine Suggestivfrage, die suggeriert, Russland sei an dem Abschuss schuld, obwohl es dazu bisher keine Beweise oder Untersuchungen gibt.<\/em><br>\n<em>Die Spiegel-Online-Foristen sahen das auch so und posteten, was das Zeug hielt. 4000 Facebook-Empfehlungen und 330 Tweets zeigten, wie stark der Artikel rezipiert wurde. 69 Foristen posteten &uuml;berwiegend ihre Verwunderung und fragten nach Details zur Umfrage. Um 13.10 Uhr schloss SPON das Forum.<\/em><br>\n<em>Als um 21 Uhr der Screenshot gemacht wurde, waren auch die 69 Kommentare nicht mehr angezeigt und verlinkt. Die Forumsfunktion wurde entfernt.<\/em><br>\n<em>Im &ldquo;Forum Politik&rdquo; sind sie jedoch noch sichtbar. Der letzte Kommentar stammt von 14.02 Uhr. Autor ist Forist &ldquo;davincione&rdquo;: &hellip;<\/em><br>\n<em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/42\/42371\/1.html\">heise<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kriegshetze &uuml;ber Leichen<\/strong><br>\nAbschu&szlig; einer Iran-Air-Passagiermaschine 1988 war f&uuml;r US-Pr&auml;sident &raquo;Zwischenfall in Kriegszeiten&laquo;<br>\nDerzeit sind die &Auml;therwellen voll mit Gerede &uuml;ber &raquo;Kriegsverbrechen&laquo; und Sanktionen gegen Ru&szlig;land. Ein Falke aus dem US-Kongre&szlig; t&ouml;nte sogar laut herum, da&szlig; Pr&auml;sident Wladimir Putin &raquo;Blut an seinen H&auml;nden hat&laquo;. Anla&szlig; ist die furchtbare Katastrophe des Passagierflugzeugs der Malaysia Airlines mit der Flugnummer MH-17. Es geht jetzt &uuml;berhaupt nicht darum, das Ereignis und die realen Verluste herunterzuspielen, aber wir sollten uns genau ansehen, wie leicht es den imperialen Medien f&auml;llt, in einen Jargon der Kriegshetze zu verfallen, und wie schnell sie mit Schuldzuweisungen bei der Hand sind. Das ist die richtige Gemengelage, in der die hohen Tiere des Milit&auml;rs mit den Konzernmedien wie Pech und Schwefel zusammenhalten und gern dem Krieg das Wort reden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/07-26\/021.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Jetzt reicht es!<\/strong><br>\nPutin, der in Zusammenhang mit der Trag&ouml;die im Luftraum &uuml;ber der Ukraine nicht nur angemessene Worte gefunden hat, sondern auch seine Armee angewiesen hatte, nachpr&uuml;fbare Fakten der Welt&ouml;ffentlichkeit zu pr&auml;sentieren, muss bis heute vergeblich darauf warten, dass man seiner Offenheit von Obama &uuml;ber Cameron, Hollande bis Merkel entspricht. Wo sind und bleiben die Aufkl&auml;rungsergebnisse der in Geilenkirchen stationierten AWACS-Gefechtsf&uuml;hrungssysteme, die seit langem jeden Winkel der Ukraine im Visier haben. Warum pr&auml;sentieren die USA nicht die Erkenntnisse ihrer angeblich dichten Satelliten-Kette?<br>\nStattdessen speist man aus der NATO und aus Washington die Welt&ouml;ffentlichkeit mit angeblichen Informationen aus den sozialen Netzwerken ab. Das ist ein unw&uuml;rdiges Verhalten der Staaten, die zu solchen Mitteln greifen, sei es durch zweifelhafte Mitschnitte angeblich abgeh&ouml;rter Telefongespr&auml;che oder -siehe die traditionsreiche Presseagentur Reuters &ndash; durch Interviews, die sich sp&auml;ter doch nicht so darstellen, wie sie ver&ouml;ffentlicht worden sind.<br>\nWie sagte doch eine Sprecherin des Ausw&auml;rtigen Amtes in Berlin: &ldquo;Jetzt reicht es.&rdquo; Nur, dieser Ausruf richtet sich nicht gegen Pr&auml;sident Putin, sondern an die Adresse des Hausherrn, der Bundeskanzlerin, den NATO-Generalsekret&auml;r und vor allem den amerikanischen Pr&auml;sidenten Obama. Die NATO hat seit der Bombardierung Belgrads eine Menge fertig gebracht. Jetzt organisiert sie sich zum ersten Male einen &ldquo;failing state&rdquo;, namens Ukraine und verschweigt ihre Erkenntnisse &uuml;ber MH17.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/42\/42364\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Nach wie vor gibt es nur gegenseitige Schuldzuweisungen &uuml;ber den Absturz (Abschuss) des Verkehrsflugzeuges. Solange Beweise  fehlen und es keine Aufkl&auml;rung gibt, sind nat&uuml;rlich auch Spekulationen m&ouml;glich, dass ein m&ouml;glicher Abschuss auch einer gleichzeitig mit MH17  in der Luft befindlichen Maschine mit dem russischen Pr&auml;sidenten an Bord gegolten haben k&ouml;nnte. Es kommt dann nur noch darauf an, f&uuml;r oder gegen wen man spekulieren will und wer es medial am besten schafft, seine Interpretation &ouml;ffentlich zu verkaufen.<\/em><br>\nUnd die Spekulationen sprie&szlig;en wie Pilze aus dem Boden, siehe &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/940136.reibungshitze-haette-alles-entflammt.html\">Reibungshitze h&auml;tte alles entflammt<\/a>&ldquo; oder <a href=\"http:\/\/blog.fefe.de\/?ts=ad2f4b7c\">hier<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.austrianwings.info\/2014\/07\/mh17-abschuss-hintergruende-zum-russischen-raktensystem-buk\/\">hier<\/a> oder <a href=\"http:\/\/alles-schallundrauch.blogspot.de\/2014\/07\/der-unterschied-zwischen-mh17-und-ah5017.html\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>Siehe dazu <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=mXzA6JBV1hM%20\">Max Uthoff &ndash; &ldquo;Qualit&auml;tspresse&rdquo; im Drogenrausch?<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Andere Ausschnitte und die komplette &bdquo;schlachthof&ldquo;-Sendung vom 24.Juli 2014 k&ouml;nnen hier gesehen werden: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/mediathek\/video\/sendungen\/schlachthof\/gruber-uthoff-elsener-schlachthof-100.html\">schlachthof<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Krieg Nahost<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Nahost-Krise sch&uuml;rt Angst vor Fl&auml;chenbrand<\/strong><br>\nDer Ausbruch der Gewalt im Nahen Osten alarmiert &Ouml;konomen. Sie bef&uuml;rchten, dass sich der regionale begrenzte Konflikt zu einem Fl&auml;chenbrand ausbreiten k&ouml;nnte &ndash; mit verheerenden Konsequenzen f&uuml;r die Weltwirtschaft. (&hellip;)<br>\n&bdquo;Sollte gar eine Verbindung der bisher getrennten Auseinandersetzungen im Nahen Osten zu einem milit&auml;rischen Gro&szlig;konflikt einsetzen, h&auml;tte dies f&uuml;r die Weltwirtschaft gravierende Konsequenzen&ldquo;, sagte der Chefvolkswirt der Dekabank, Ulrich Kater, Handelsblatt Online. Derzeit strahlten die Entwicklungen im Nahen Osten jedoch noch nicht auf die Weltwirtschaft aus, alles h&auml;nge am Roh&ouml;langebot.(&hellip;)<br>\nDer Frankfurter &Ouml;konom Thorsten Polleit h&auml;lt die momentane Lage ebenfalls f&uuml;r tr&uuml;gerisch. &bdquo;Aus der derzeit regional begrenzten Krisenzuspitzung k&ouml;nnen selbstverst&auml;ndlich negative Folgen f&uuml;r die Weltwirtschaft resultieren. Die zentrale Gefahr ist sicherlich, dass sich die Konflikte in der Region weiter versch&auml;rfen, die Region vollends in Brand ger&auml;t&ldquo;, sagte der Chef&ouml;konom der Degussa Goldhandel GmbH und Honorarprofessor an der Frankfurt School of Finance &amp; Management Handelsblatt Online. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/belastungen-fuer-die-weltwirtschaft-nahost-krise-schuert-angst-vor-flaechenbrand-seite-all\/10199048-all.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> So sind sie halt, die &Ouml;konomen: Leid und Not und Tod, die z&auml;hlen nicht. Alles h&auml;ngt am Erd&ouml;lpreis, aber auch hier bewegen sich die Herren, wenn auch sch&ouml;n rational, im Konjunktiv. Thorsten Polleit verweist allerdings auf einen nicht unwichtigen Punkt, der nicht von Rationalit&auml;t gepr&auml;gt ist: die Stimmungslage auf den Finanzm&auml;rkten &ndash; bekanntlich gepr&auml;gt von einem eher psychologisch erkl&auml;rbaren Herdentrieb. Die Ausweitung des Nahostkonfliktes k&ouml;nnte der negative Schock sein, der die Hochstimmung an den B&ouml;rsen j&auml;h beenden k&ouml;nnte. Es muss nur eine Mehrheit der B&ouml;rsianer &ldquo;glauben&rdquo;, dass sich der &Ouml;lpreis signifikant erh&ouml;ht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gaza und die Reaktionen<\/strong><br>\nAntijudaismus: Arabische Jugendliche und die Doppelmoral Deutschlands &hellip;<br>\nIn Deutschland, wo seit Jahren alle Studien der deutschen Mehrheitsgesellschaft einen anhaltend hohen Grad an vor allem latenten Antijudaismus und Rassismus bescheinigen, braucht man sich nicht zu wundern, wenn Jugendliche &ndash; egal ob deutsche Neonazis oder pal&auml;stinensische Jugendlich &ndash; diesen wunden Punkt finden und genau dort provozieren, um ihrer Wut &uuml;ber die eigenen Lebensumst&auml;nde Ausdruck zu verleihen und gegen den Wahnsinn des Krieges zu protestieren, dem ihre Familien ausgesetzt sind. Diese Jugendlichen halten der deutschen Gesellschaft und der deutschen Politik den Spiegel vor!<br>\nW&auml;ren nicht gro&szlig;e Teile der Mehrheitsgesellschaft selbst latent antij&uuml;disch und rassistisch eingestellt, w&uuml;rde die deutsche Regierung nicht direkt und indirekt Israels falsche und verbrecherische Politik unterst&uuml;tzen, g&auml;be es diese &Auml;u&szlig;erungen nicht. Solange Deutschland aber &ndash; aus welchen Gr&uuml;nden auch immer &ndash; Israels Umgang mit den Pal&auml;stinensern sowohl in Israel selbst, als auch in den besetzten und belagerten Gebieten, unterst&uuml;tzt, und gleichzeitig die hier lebenden Einwanderer subtil ausgrenzt, brauchen wir uns nicht zu wundern, dass ein Gro&szlig;teil der arabischen Jugendlichen in Deutschland, diese Staatsraison als pure Doppelmoral empfinden und auf Distanz geht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/saltadoros\/gaza-und-die-reaktionen%20\">der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>R&uuml;stungsexporte<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Seehofer kritisiert Gabriels Wende <\/strong><br>\nCSU-Chef Horst Seehofer hat den Kurswechsel von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel bei der Genehmigung von R&uuml;stungsexporten scharf kritisiert. Er halte es nicht f&uuml;r zielf&uuml;hrend, wenn dieser &ldquo;jetzt versucht, einfach auf dem Verwaltungsweg etwas zu ver&auml;ndern&rdquo;, sagte der bayerische Ministerpr&auml;sident der &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo;&hellip;<br>\nSeehofer warnte vor &ldquo;dramatischen Folgen&rdquo;, sollten deutsche R&uuml;stungsunternehmen &ldquo;vom Markt verschwinden oder ins Ausland abwandern&rdquo;. Deutschland k&ouml;nne bei der Forschung und Entwicklung von R&uuml;stungsg&uuml;tern ins Hintertreffen geraten. Au&szlig;erdem k&ouml;nne die Bundeswehr bei der R&uuml;stungsbeschaffung von anderen Staaten abh&auml;ngig werden. Seehofer sagte, er sehe die Koalition &ldquo;vor einer erheblichen Herausforderung&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/seehofer-gabriel-102.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wie sagte doch unl&auml;ngst der Papst: Korrupte, Waffenhersteller und Machtgierige werden niemals gl&uuml;cklich sein, weder hier auf Erden noch im Jenseits: <a href=\"http:\/\/de.radiovaticana.va\/news\/2014\/06\/11\/papst:_%E2%80%9Ewaffenhersteller:_was_ist_denn_das_f%C3%BCr_ein_beruf%E2%80%9C\/ted-806169\">Das hat Papst Franziskus mit Nachdruck betont<\/a>. <a href=\"http:\/\/www.br.de\/mediathek\/video\/sendungen\/quer\/20140626-quer-csu-papstbesuch-100.html\">Seehofer war zwar unl&auml;ngst beim Papst zu Besuch<\/a>, aber wenn es ums Geld geht, ist im stockkatholischen Bayern das Wort des Papstes nicht so wichtig. Ob es wohl ein bayerischer Bischof wagt, Seehofer an die Worte des Papstes  zu erinnern?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gabriel: &bdquo;Keine Waffengesch&auml;fte mit Russland&ldquo;<\/strong><br>\nAuf Kritik von Betriebsr&auml;ten und von CSU-Chef Horst Seehofer an seiner restriktiven R&uuml;stungspolitik antwortete Gabriel: &ldquo;Ich pers&ouml;nlich verstehe die Arbeitnehmer sehr. Die haben Angst um ihren Job.&rdquo; Es handle sich hier zum Teil um Familienunternehmen, in denen die Unternehmer stolz auf ihre lange Tradition seien. Andererseits, wenn man der Logik Horst Seehofers folge, m&uuml;sse man jetzt an Russland liefern. &ldquo;Das tun wir aber nicht&rdquo;, sagte Gabriel, &ldquo;weil das Land zurzeit in eine Spannungssituation verwickelt ist.&rdquo;<br>\n&ldquo;Die Welt um uns herum ist eben unsicherer geworden&rdquo;, sagte Gabriel weiter. Die letzte Bundesregierung und auch Herr Seehofer habe der R&uuml;stungsindustrie geholfen, Waffen auch in Gebiete zu liefern, &ldquo;wo nach den Buchstaben der geltenden Rechtsvorschriften gar nicht exportiert werden darf&rdquo; . Nur besondere deutsche Sicherheitsinteressen erm&ouml;glichten hier eine Ausnahme. Doch in der Vergangenheit h&auml;tten insbesondere CDU\/CSU und FDP aus der Ausnahme eine Regel gemacht.<br>\nEs gehe nicht, sagte Wirtschaftsminister Gabriel, dass Waffen geliefert w&uuml;rden, denen ein paar Jahre sp&auml;ter Bundeswehrsoldaten gegen&uuml;berst&uuml;nden, die in die Region geschickt w&uuml;rden, um sie zu befrieden. Franz&ouml;sische Soldaten st&uuml;nden derzeit deutschen Waffen in H&auml;nden der Tuareg und der Al Kaida gegen&uuml;ber. &ldquo;Das ist, wenn man nicht aufpasst und nicht sehr vorsichtig ist, sehr schnell ein Gesch&auml;ft mit dem Tod&rdquo;, sagte Gabriel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/sommerinterview-gabriel-100.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Zur Erinnerung: &bdquo;Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat im vergangenen Jahr ihrer Amtszeit die deutschen R&uuml;stungsexporte in L&auml;nder au&szlig;erhalb von EU und Nato auf eine Rekordh&ouml;he gesteigert.<\/em><br>\n<em>Wie aus dem am Mittwoch vorgestellten R&uuml;stungsexportbericht f&uuml;r das Jahr 2013 hervorgeht, legte der Anteil von Exporten in sogenannte Drittstaaten im Vergleich zum Vorjahr von 55 auf 62 Prozent zu. Unter den Empf&auml;ngern der R&uuml;stungsg&uuml;ter sind mit Algerien, Katar, Saudi-Arabien und Indonesien L&auml;nder, deren menschenrechtliche Situation problematisch ist.<\/em><br>\n<em>Der Gesamtwert der genehmigten R&uuml;stungsexporte stieg um <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/ruestungsexportbericht-waffenlieferungen-fuer-5-8-milliarden-euro\/10022004.html\">23 Prozent auf rund 5,8 Milliarden Euro<\/a> (2012: 4,7 Milliarden). Gemessen an den deutschen Gesamtexporten im Jahr 2013 von rund 1,1 Billionen Euro machen R&uuml;stungsexporte allerdings nur einen Anteil von rund einem halben Prozent aus.&ldquo;<\/em><br>\n<em>Siehe auch nochmals den <a href=\"http:\/\/www.bmwi.de\/BMWi\/Redaktion\/PDF\/Publikationen\/ruestungsexportbericht-2013,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf\">R&uuml;stungsexportbericht [PDF &ndash; 733 KB]<\/a>.<\/em><br>\n<em>Im &Uuml;brigen tragen die USA, die NATO, die EU und die Bundesregierung durch ihre Eskalationspolitik gegen&uuml;ber Russland doch alles dazu bei, dass die R&uuml;stungsausgaben im In- und Ausland steigen werden. Sich gerade derzeit Sorgen um die R&uuml;stungsindustrie zu machen, ist schon ziemlich zynisch.<\/em><\/p>\n<p><strong>Siehe dazu:<\/strong><\/p><\/li>\n<li><strong>Wohlstand statt Waffen<\/strong><br>\nsagt man. Umso erstaunlicher, dass die m&ouml;glichen &ouml;konomischen Hintergr&uuml;nde der Kriege in Gaza und der Ukraine in der &ouml;ffentlichen Debatte &uuml;berhaupt keine Rolle spielen. Allenfalls R&uuml;stungsgesch&auml;fte wie der Verkauf franz&ouml;sischer Helikoptertr&auml;ger an Russland oder deutscher U-Boote an Israel werden als anr&uuml;chig kritisiert. Doch dass auch die jeweiligen Konfliktparteien mit diesen Auseinandersetzungen wirtschaftliche Interessen verfolgen &ndash; mehr noch, dass ihre &ouml;konomische Lage vielleicht einer der Hauptgr&uuml;nde f&uuml;r die Eskalation sein k&ouml;nnte &mdash;, interessiert offenbar niemanden. (&hellip;)<br>\nWas bedauerlich ist, denn die Erkenntnis, dass die Kriege in Nahost und der Ukraine eben auch um die Verteilung von Wohlstand gef&uuml;hrt werden, er&ouml;ffnet L&ouml;sungsoptionen jenseits der Kriegs- und R&uuml;stungslogik. Denn wer Geld verdienen oder auch nur seine grundlegendsten materiellen Bed&uuml;rfnisse befriedigen will, der hat kein Interesse an einem Konflikt, sondern an Arbeit, Einkommen und Handelsm&ouml;glichkeiten. Und es ist manchmal einfacher, daf&uuml;r die Rahmenbedingungen zu schaffen, als den gordischen Knoten aus nationalistischen und religi&ouml;sen Motiven zu durchschlagen, aus denen diese Gro&szlig;konflikte entstanden sind&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nordbayern.de\/nuernberger-nachrichten\/politik\/wohlstand-statt-waffen-1.3788714\">N&uuml;rnberger Nachrichten<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&Uuml;berwachung<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Audio: Verschlusssache Bundestrojaner<\/strong><br>\nWelche Schadsoftware der BND f&uuml;r welche Zwecke einsetzt<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2014\/07\/26\/dlf_20140726_1641_d2646486.mp3\">Deutschlandradio [Audio &ndash; mp3]<\/a><\/li>\n<li><strong>NSA-Skandal: Bundesregierung zieht aus Expertenkritik an &Uuml;berwachung keine Konsequenzen<\/strong><br>\nObwohl zwei ehemalige Verfassungsrichter vor dem NSA-Untersuchungsausschuss die &Uuml;berwachungspraxis des BND scharf kritisiert hatten, will die Bundesregierung vorerst keine Konsequenzen daraus ziehen. Auch die Einsch&auml;tzung des Staatsrechtlers Matthias B&auml;cker, der Bundesnachrichtendienst agiere rechtswidrig, bleibt damit vorerst folgenlos. Auf eine diesbez&uuml;gliche Anfrage der Linksfraktion im Bundestag teilte die Regierung lapidar mit,  man habe die Aussagen &ldquo;zur Kenntnis genommen&rdquo;. (&hellip;)<br>\nVor dem Untersuchungsausschuss hatten die fr&uuml;heren Verfassungsrichter Hans-J&uuml;rgen Papier und Wolfgang Hoffmann-Riem erkl&auml;rt, der Staat m&uuml;sse seinen grundrechtlichen Schutzpflichten nachkommen und hinreichende Vorkehrungen gegen die Massen&uuml;berwachung treffen. Wenn ausl&auml;ndische Staatsorgane in Deutschland hiesige Gesetze verletzten, m&uuml;ssten deutsche Beh&ouml;rden dies unterbinden: &ldquo;Diplomatisch leise Pfoten reichen nicht aus.&rdquo; Matthias B&auml;cker wiederum hatte die umfassende &ldquo;Auslandsaufkl&auml;rung&rdquo; des BND mit Abh&ouml;rkompetenzen als rechtswidrig bezeichnet, weil dem verbrieften Schutz auch von Ausl&auml;ndern nicht Rechnung getragen werde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/NSA-Skandal-Bundesregierung-zieht-aus-Expertenkritik-an-Ueberwachung-keine-Konsequenzen-2268548.html?wt_mc=nl.ho\">heise online<\/a><\/li>\n<li><strong>Audio: Wer spioniert da wen aus &ndash; und wie?<\/strong><br>\nDeutschlands Spionageabwehr soll den 360-Grad-Blick &uuml;ben, Amerikaner und Briten ins Visier nehmen. Dazu Interview mit dem Geheimdienstexperten Erich Schmidt-Eenboom.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/info\/sendungen\/interviews\/Wer-spioniert-da-wen-aus-und-wie,audio210690.html\">NDR.de<\/a><\/li>\n<li><strong>&Uuml;berwachung der Deutschen: So will die Regierung Facebook ausforschen<\/strong><br>\nDeutschland nimmt sich die NSA zum Vorbild: Die Bundesregierung will die Internet&uuml;berwachung durch Bundeswehr und Geheimdienst ausbauen. Dazu geh&ouml;rt auch die systematische Ausforschung von Facebook.<br>\nDeutschland ist dabei, seine Internet&uuml;berwachung massiv auszuweiten. Die Bundeswehr will soziale Medien auswerten, der Bundesnachrichtendienst das Internet in Echtzeit &uuml;berwachen. Nun hat die Bundesregierung auf Anfrage der Linksfraktion weitere Details zum Zugriff auf soziale Medien preisgegeben.<br>\nDie Bundeswehr will demnach bis 2016 vom Fraunhofer-Institut f&uuml;r Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie erforschen lassen, wie &uuml;ber das Internet am besten Daten gesammelt und ausgewertet werden k&ouml;nnen. &ldquo;Wissenserschlie&szlig;ung in offenen Quellen&rdquo; (WeroQ) hei&szlig;t das Projekt.<br>\nWas Nutzer von sozialen Medien wie Facebook &ouml;ffentlich ins Netz stellen, ist nach Ansicht der Regierung frei zur &Uuml;berwachung.<br>\nDer Linken-Abgeordnete Andrej Hunko warnt vor der Datensammlung durch das Milit&auml;r: &ldquo;Wenn eine Verfolgungsbeh&ouml;rde Daten &uuml;ber eine bestimmte Person zusammentr&auml;gt, braucht es dazu eigentlich einen richterlichen Beschluss.&rdquo; Werde dies von Geheimdiensten und Milit&auml;rs nach Gutd&uuml;nken praktiziert, gehe &ldquo;das Vertrauen in die Privatsph&auml;re der digitalen Kommunikation vollends verloren&rdquo;.<br>\nLaut dem Innenministerium nutzt die Bundeswehr schon jetzt Software, um &ldquo;Meinungs- und Stimmungslagen in den Einsatz- und Interessensgebieten der Bundeswehr im Ausland zu erhalten&rdquo;&hellip;<br>\nDer Bundesnachrichtendienst will seine Kapazit&auml;ten zur &Uuml;berwachung gro&szlig;er Datenstr&ouml;me bis zum Jahr 2020 mit 300 Millionen Euro massiv ausbauen. Dabei geht es um die Abwehr von Cyberattacken &ndash; aber auch um &Uuml;berwachung. Nach Angaben des Ministeriums sollen &ldquo;in durchlaufenden Streaming-Daten von Social-Media-Plattformen mithilfe statistischer Verfahren Tendenzen, Trends und Auff&auml;lligkeiten erkannt werden&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/weroq-regierung-erklaert-plaene-zur-facebook-ueberwachung-a-982846.html#ref=rss\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Berlin will befreundete Geheimdienste &uuml;berwachen<\/strong><br>\nIn Zukunft soll die Spionageabwehr auch befreundete Staaten einschlie&szlig;en: Nach Informationen von SZ, NDR und WDR hat sich die Bundesregierung dazu entschlossen, auch amerikanische und britische Geheimdienste auf deutschem Boden zu observieren.<br>\nDie Bundesregierung will k&uuml;nftig auch befreundete Geheimdienste in Deutschland &uuml;berwachen lassen. Nach monatelangen Diskussionen verst&auml;ndigten sich Kanzleramt , Innen- und Au&szlig;enministerium nach Informationen von S&uuml;ddeutscher Zeitung, NDR und WDR auf dieses Vorhaben. Der sogenannte 360-Grad-Blick soll es erlauben, auch amerikanische und britische Agenten auf deutschem Boden im Blick zu behalten. Bisher richtete sich das Interesse der Spionageabwehr des Verfassungsschutzes vor allem gegen Russen, Chinesen und Iraner.<br>\nDie Entscheidung, die von Kanzleramtsminister Peter Altmaier, Innenminister Thomas de Maizi&egrave;re (beide CDU) und Au&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) getroffen worden sein soll, gilt als direkte Reaktion auf j&uuml;ngst bekannt gewordene Spionagevorw&uuml;rfe gegen den US-Geheimdienst CIA.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/geheimdienste-berlin-will-us-agenten-ueberwachen-1.2059752\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Statt No-Spy-Abkommen, jetzt Gegenspionage. Statt weniger Abh&ouml;ren, jetzt rundum Abh&ouml;ren. Vielleicht diente die k&uuml;nstliche Aufregung der Politik nur dazu die Gelder f&uuml;r die Spionagedienste dramatisch zu erh&ouml;hen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Allerdings:<\/strong><\/p><\/li>\n<li><strong>NSA-Aff&auml;re: Oppermann lehnt &ldquo;Gegenspionage&rdquo; ab<\/strong><br>\nSPD-Fraktionschef Oppermann hat es abgelehnt, deutsche Nachrichtendienste als Reaktion auf die NSA-Aff&auml;re aufzur&uuml;sten. Wichtiger sei eine bessere Kooperation mit den USA.<br>\nDie Bundesregierung r&uuml;stet in Sachen Spionageabwehr auf, eine &Uuml;berwachung befreundeter Geheimdienste hat SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann nun jedoch abgelehnt. Eine &ldquo;effektive Spionageabwehr&rdquo; sei notwendig. Es k&ouml;nne aber nicht sein, &ldquo;dass wir uns jetzt gegenseitig ausspionieren und andauernd mit Misstrauen begegnen&rdquo;, sagte Oppermann den Dortmunder &ldquo;Ruhr Nachrichten&rdquo;.<br>\nDer Sozialdemokrat f&uuml;gte hinzu, &ldquo;Deutsche und Amerikaner sollten endlich alle Ressourcen auf die Abwehr der uns gemeinsam drohenden Gefahren konzentrieren&rdquo;. Deshalb m&uuml;sse weiter daran gearbeitet werden, &ldquo;die Grundlagen der nachrichtendienstlichen Zusammenarbeit mit den Amerikanern zu kl&auml;ren&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/nsa-spionageaffaere-oppermann-lehnt-gegenspionage-ab-a-982839.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Wo h&ouml;rt Kooperation mit &ldquo;befreundeten&rdquo; Geheimdiensten -zu der Deutschland vertraglich verpflichtet ist &ndash; auf und wann f&auml;ngt Spionage z.B. f&uuml;r die NSA an?<\/em><br>\n<em>Es spricht f&uuml;r die Flexiblit&auml;t von Herrn Oppermann, der sich zugleich f&uuml;r eine &ldquo;effektive Spionageabwehr&rdquo;, jedoch gegen gegenseitiges Ausspionieren ausspricht. Wie soll das denn konkret funktionieren? Die Oppermann-&Auml;u&szlig;erung wirkt zun&auml;chst staatstragend, aber sie verschleiert, dass Deutschland sich l&auml;ngst zur Zusammenarbeit insbesondere mit den USA verpflichtet hat und diese im Zweifelsfalle geheim bleiben muss &ndash; so Artikel 38 [<a href=\"http:\/\/www.abg-plus.de\/abg2\/ebuecher\/abg_all\/index.htm\">Schutz von Amts- und Staatsgeheimnissen; Aussagegenehmigung<\/a>]<\/em><\/p>\n<p><strong>Passend dazu:<\/strong><\/p><\/li>\n<li><strong>Jeder k&ouml;nnte ein Terrorverd&auml;chtiger sein<\/strong><br>\nSpekulation, H&ouml;rensagen, Verdacht &ndash; all das reicht, um in das Visier der US-Geheimdienste zu geraten. Konkrete Fakten seien nicht n&ouml;tig, hei&szlig;t es in deren internem Handbuch, das nun aufgetaucht ist. Es zeigt, wie irre Amerika am Trauma von 9\/11 geworden ist.<br>\nW&uuml;rde Kafkas Josef K. heute in die USA fliegen, er w&auml;re mindestens Selectee, wenn er nicht sogar ein Upgrade bek&auml;me. Nein, es geht hier nicht um Champagner vor dem Abflug und Sessel, die sich in Betten verwandeln lassen, den Traum des Economy-Reisenden. Im Neusprech des amerikanischen &ldquo;National Counterterrorism Center&rdquo; bedeutet derart auserw&auml;hlt zu sein nichts anderes als die Aufnahme auf eine der &ldquo;Watchlists&rdquo; f&uuml;r des Terrorismus verd&auml;chtigte Personen &ndash; mit allen&nbsp;Konsequenzen.<br>\nIn harmloseren F&auml;llen werden sie bei der Einreise in die USA verh&ouml;rt und am Flughafen minuti&ouml;s durchsucht; in schlimmeren F&auml;llen k&ouml;nnen sie, wenn sie in den USA leben, nie wieder ein Flugzeug besteigen, und wenn nicht, nie wieder in die USA fliegen. Jede Polizeikontrolle m&uuml;ndet in eine langwierige Prozedur. Und f&uuml;r Amerikaner sinken die Chancen gewaltig, eine Arbeit zu finden oder einen Kredit&nbsp;aufzunehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/irrwitziges-handbuch-der-us-geheimdienste-jeder-koennte-ein-terrorverdaechtiger-sein-1.2061380\">SZ<\/a>\n<p><strong>Passend dazu:<\/strong><\/p><\/li>\n<li><strong>Niederl&auml;ndisches Gericht erlaubt Ringtausch mit NSA-Daten<\/strong><br>\nEin niederl&auml;ndisches Gericht hat den Ringtausch mit Geheimdiensterkenntnissen, bei dem &Uuml;berwachungsschranken im eigenen Land mit Hilfe &ldquo;befreundeter&rdquo; Geheimdienste umgangen werden, f&uuml;r rechtm&auml;&szlig;ig erkl&auml;rt. Die niederl&auml;ndischen Nachrichtendienste AIVD und MIVD d&uuml;rfen laut des jetzt ver&ouml;ffentlichten Urteils des Amtsgerichts Den Haag im gro&szlig;en Stil Daten von der NSA erhalten und auswerten, auch wenn diese mit Programmen zur Massen&uuml;berwachung erhoben wurden, die in den Niederlanden illegal w&auml;ren. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Niederlaendisches-Gericht-erlaubt-Ringtausch-mit-NSA-Daten-2268680.html?wt_mc=nl.ho\">heise online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutschland lehnt Freihandelsabkommen CETA ab<\/strong><br>\nDie S&uuml;ddeutsche Zeitung berichtet, dass Deutschland das Freihandelsabkommen EU-Kanada (CETA) in seiner derzeitigen Form nicht unterzeichnen k&ouml;nne:<br>\nDeutsche EU-Diplomaten best&auml;tigten am Freitag in Br&uuml;ssel, dass die Bundesregierung das Abkommen mit Kanada &ldquo;so, wie es jetzt verhandelt ist&rdquo;, nicht unterzeichnen k&ouml;nne. Deutschland sei zwar grunds&auml;tzlich bereit, das Abkommen im September zu paraphieren, allerdings sei das Kapitel zum rechtlichen Schutz von Investoren &ldquo;problematisch&rdquo; und derzeit nicht zu&nbsp;akzeptieren.<br>\nNach f&uuml;nf Jahren geheimer Verhandlungen ist das CETA-Abkommen eigentlich fertig. Nur das Europ&auml;ische Parlament und die Mitgliedstaaten m&uuml;ssen noch zustimmen.<br>\nMit dieser Nachricht ger&auml;t aber auch das Abkommen mit den USA ins Wanken. Denn Investorenschutz, auch kurz ISDS genannt, wird im derzeit verhandelten TTIP-Abkommen (Transatlantic Trade and Investment Partnership) mit den USA heftigst kritisiert. Erst letzte Woche schlossen sich einige sozialdemokratische EU-Abgeordnete der Linken und Gr&uuml;nen Fraktionen an und erkl&auml;rten, dass sie &bdquo;Nein&ldquo; stimmen werden, sollte ISDS Teil des Abkommens werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2014\/deutschland-lehnt-freihandelsabkommen-ceta-ab\/\">Netzpolitik.org<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Nat&uuml;rlich ist es eine frohe Kunde, dass die Bundesregierung endlich das, was sie bereits im Juni zu TTIP gesagt hatte, auf den Vertrag mit Kanada &uuml;bertr&auml;gt: &bdquo;Die Bundesregierung erachtet Bestimmungen zum Investitionsschutz einschlie&szlig;lich Investor-Staat-Schiedsverfahren mit Staaten, die &uuml;ber belastbare Rechtsordnungen verf&uuml;gen und ausreichend Rechtsschutz vor unabh&auml;ngigen nationalen Gerichten gew&auml;hrleisten, nicht f&uuml;r erforderlich.&ldquo; &ndash; Was jetzt eine anonyme Quelle aus der Kommission vortr&auml;gt und die SZ unkritisch &uuml;bernimmt, ist schlichter Unfug und durch die Realit&auml;t widerlegt. Nat&uuml;rlich leiden S&uuml;d- wie auch Osteuropa in z.T. au&szlig;erordentlicher Weise unter Korruption, dennoch hat diese Korruption den industrielle Kern Alteuropas nicht davon abgehalten, seit der S&uuml;d- bzw. Osterweiterung in diese L&auml;nder zu investieren.<\/em><br>\n<em>Wie unkritisch bzw. manipulativ der wirtschaftsliberale Teil der SZ argumentiert, zeigt sich daran, wie erstaunt man tut, dass beim kanadischen Abkommen der gleiche Investorenschutz, der im TTIP bek&auml;mpft werde, angeblich akzeptiert w&uuml;rde. Dabei zeigt sich hier nur, wie sehr durch die Intransparenz der Verhandlungen die Interessen transkontinentaler Konzerne zulasten europ&auml;ischer B&uuml;rger bedient werden. Sp&auml;t aber nicht zu sp&auml;t hat die Bundesregierung die Klausel Investorenschutz beim Abkommen mit Kanada realisiert. Und selbstverst&auml;ndlich k&ouml;nnen die Regierungen einzelne Klauseln des Vertrages ablehnen, so sie dem Land schaden, und zur &Uuml;berarbeitung oder Streichung der Kommission auflegen, die dann in der Tat neu verhandeln m&uuml;ssen. &ldquo;Lie&szlig;en die Hauptst&auml;dte wegen des Streits &uuml;ber den Investorenschutz den kanadischen Vertrag durchfallen, hie&szlig; es weiter, seien alle Verhandlungen so gut wie umsonst gewesen.&rdquo; Ja und? Warum sollte der von einer lobbyistendurchsetzten Kommission ausgehandelte Vertragsentwurf von den europ&auml;ischen Regierungen einfach &uuml;bernommen werden? Es besteht wenig Grund, der Kommission bei den Verhandlungen zum transatlantischen Freihandelsabkommen zu trauen.&nbsp; So hat sich z.B. Karel de Guchts Aussage in einem Interview mit Zeit, dass nationalstaatliche Regulierungen im Bildungsbereich &ldquo;nicht bedroht&rdquo; seien, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22142#h01\">durch ein geleaktes Dokument der Kommission als unwahr erwiesen<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>L&ouml;hne rauf, fordert auch die EZB<\/strong><br>\nGerade erst ermunterte die Bundesbank die Tarifparteien zu h&ouml;heren Lohnabschl&uuml;ssen, nun kommen aus der EZB &auml;hnliche Signale. Ifo-Pr&auml;sident Sinn vermutet eine taktische Volte. (&hellip;)<br>\nDiese Aussagen hatten bei Arbeitgebern und unter Volkswirten zu Irritationen gef&uuml;hrt. Als &bdquo;gef&auml;hrlichen Ratschl&auml;gen aus Frankfurt&ldquo;, bezeichnete der Arbeitgeberverband Gesamtmetall den Vorsto&szlig;. Auch Gewerkschaftsvertreter verwehrten sich gegen eine Einmischung. Die n&auml;chste gro&szlig;e Tarifrunde l&auml;uft gegen Ende des Jahres in der Metall- und Elektroindustrie.<br>\nEZB-Direktoriumsmitglied Praet argumentierte nun damit, dass in den von der Schuldenkrise besonders betroffenen Eurol&auml;ndern niedrige Lohnabschl&uuml;sse erforderlich seien, um dort die &bdquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit zur&uuml;ckzugewinnen.&ldquo; H&ouml;here Lohnabschl&uuml;sse in Deutschland k&ouml;nnten im Gegenzug die Handels- und Kapitalstr&ouml;me in der W&auml;hrungsunion ausgleichen und &bdquo;die durchschnittliche Lohnentwicklung im Euroraum mit dem Inflationsziel der EZB von ann&auml;hernd zwei Prozent in Einklang zur bringen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/loehne-rauf-fordert-auch-die-ezb-13066963.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Dass die Arbeitgeber &ldquo;irritiert&rdquo; sind, ist ja kein Wunder. Interessant aber, dass die Gewerkschaften sich eine &ldquo;Einmischung&rdquo; verbieten, anstatt den Hinweis freudig aufzugreifen. Offenbar m&ouml;chten die Gewerkschaften lieber an der Niedriglohn&rdquo;strategie&rdquo; festhalten &ndash; oder k&ouml;nnen die darin versteckte Kritik nicht ertragen.<\/em> <\/p>\n<p><strong>Siehe dazu nochmals: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/deutsche-bundesbank-jahrelang-verantwortungsbewusste-lohnpolitik-aber-jetzt-das-ende-der-bescheidenheit\/\">Deutsche Bundesbank: Jahrelang verantwortungsbewusste Lohnpolitik, aber jetzt das Ende der Bescheidenheit?<\/a><\/strong><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung zu Prof. Sinn:<\/strong> H&ouml;here L&ouml;hne in Deutschland bezeichnete Sinn als durchaus sinnvoll. Sie m&uuml;ssten aber von Investitionen getrieben sein, die Arbeitspl&auml;tze schafften und so die Nachfrage nach Arbeit erh&ouml;hten.<\/em><br>\n<em>Dazu schreibt Thorsten Hild auf <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2014\/07\/warum-die-einteilung-in-arbeitgeber-und-arbeitnehmerokonomen-sinnvoll-erscheint\/#sthash.rd3xkULt.dpuf\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a>:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n<em>Genauso gut l&auml;sst sich auch sagen, dass Investitionen von Lohnsteigerungen getrieben werden, bieten sie doch den Anreiz, Arbeit durch Kapital zu ersetzen (was bei entsprechendem, auf verteilungsneutralen Lohnabschl&uuml;ssen basierenden Wachstum nicht zu Arbeitsplatzverlusten f&uuml;hren muss!).<\/em><br>\n<em>Indem Sinn den jeweiligen Umkehrschluss seiner Aussagen ausklammert, erweist er sich als eingefleischter Arbeitgeber-&Ouml;konom.<\/em>\n<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Aber die Kampagne gegen die &ouml;konomische Vernunft l&auml;uft schon wieder:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wirtschaft warnt vor steigenden Lohnkosten in Deutschland<\/strong><br>\nZu den ber&uuml;hmten Wut- und Brandrednern Deutschlands z&auml;hlt seit kurzem auch VW-Chef Martin Winterkorn. Vor kurzem k&uuml;ndigte er vor seinen F&uuml;hrungskr&auml;ften ein milliardenschweres Sparprogramm an, um die Renditeziele f&uuml;r die n&auml;chsten Jahre zu erreichen. Winterkorn pr&auml;sentierte einen ganze Palette an Vorschl&auml;gen, wo effektiver gearbeitet werden muss.<br>\nNeben zu hohen Entwicklungskosten und zu teuer geplanten Fabriken nahm er sich auch die L&ouml;hne der Mitarbeiter vor. Der Konzernchef beklagte, dass die Bezahlung in den vergangenen Jahren viel st&auml;rker gestiegen sei als die Produktivit&auml;t. &bdquo;Seien wir ehrlich: Wir haben in der Produktivit&auml;t gegen&uuml;ber den Kernwettbewerbern unver&auml;ndert erheblichen Nachholbedarf&rdquo;, lautete Winterkorns Fazit. Auf Deutsch hei&szlig;t das nichts anderes, als dass die VW-Mitarbeiter zu viel verdienen&hellip;<br>\nVW-Chef Winterkorn ist noch nicht einmal der einsame Rufer in der W&uuml;ste. Auch die Konkurrenz aus M&uuml;nchen und Stuttgart hat Sparrunden ausgerufen, um bei den Kosten auf die Bremse zu treten. Bei BMW stehen die Brotzeitpausen der Besch&auml;ftigten auf dem Pr&uuml;fstand, um die Arbeitskosten zu dr&uuml;cken. &Uuml;ber &auml;hnliche Instrumente wird bei Daimler nachgedacht. Im Gespr&auml;ch sind l&auml;ngere Arbeitszeiten in den Werken auf dem Heimatmarkt.<br>\nDie drei Automobilkonzerne stehen international symbolisch f&uuml;r die gesamte deutsche Wirtschaft. Obwohl es den Herstellern pr&auml;chtig geht und sie so viele Autos wie nie verkaufen, lassen sie die Kosten nicht aus den Augen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wsj.de\/article\/SB10001424052702303567304580049292916746452.html?m\">The Wall Street Journal<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.K.:<\/strong> Kein Wort davon, dass die deutschen Autobauer Milliardengewinne einfahren und das Top-Management Boni in Millionenh&ouml;he einstreicht. Aber die Sto&szlig;richtung ist klar: die deutschen Lohnabh&auml;ngigen sollen mal wieder &ldquo;Lohnzur&uuml;ckhaltung&rdquo; leisten, damit der Export weiter brummt. Das &ldquo;race to the bottom&rdquo; geht weiter&hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Betreuungsgeld schadet der Chancengleichheit <\/strong><br>\nEine neue Studie zeigt: Bildungsferne Familien entscheiden sich wegen der F&ouml;rderung gegen die Kita. Zum Nachteil f&uuml;r ihre Kinder.<br>\nNun gibt eine aktuelle Studie den Kritikern Recht, die stets darauf hingewiesen haben, das Betreuungsgeld k&ouml;nne gerade diejenigen Kinder von fr&uuml;hkindlicher Bildung fernhalten, die besonders darauf angewiesen w&auml;ren. Das Deutsche Jugendinstitut hat zusammen mit der Universit&auml;t Dortmund 100.000 Eltern zu ihrem Betreuungsbedarf befragt. Im Abschlussbericht hei&szlig;t es, das Betreuungsgeld lasse sich &bdquo;als besonderer Anreiz f&uuml;r sozial eher benachteiligte Familien identifizieren, kein Angebot fr&uuml;hkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung zu nutzen&ldquo;. Es sei besonders attraktiv f&uuml;r Familien, die &bdquo;eine geringe Erwerbsbeteiligung aufweisen, durch eine gewisse Bildungsferne gekennzeichnet sind und einen Migrationshintergrund haben&ldquo;.<br>\nDas Urteil der Forscher ist eindeutig: &bdquo;Bezogen auf Fragen der Chancengerechtigkeit kristallisiert sich damit das Betreuungsgeld als kontraindiziert heraus.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/betreuungsgeld-schadet-der-chancengleichheit-13067133.html\">FAZ.net<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Studie best&auml;tigt eine &bdquo;Binsenweisheit&ldquo; <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/streit-ums-betreuungsgeld-kohle-oder-kita\/10256834.html\">schreibt zurecht der Tagesspiegel<\/a>: &bdquo;Niedriger Bildungsabschluss, prek&auml;re Jobs und Migrationshintergrund lassen sich auf einen schlichten Nenner bringen: Solche Eltern sind selten reich. F&uuml;r ihre Haushaltskasse sind 150 Euro pro Kind viel. F&uuml;r Bessergestellte liefert die gleiche Summe naturgem&auml;&szlig; nicht das Hauptmotiv, ihr Kleinkind daheim zu behalten &ndash; oder sie geben es nur sehr ungern zu.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Jugend&auml;mter nehmen so viele Kinder in Obhut wie nie zuvor<\/strong><br>\nWenn Eltern mit der Betreuung ihres Nachwuchses v&ouml;llig &uuml;berfordert sind &ndash; oder Kindern und Jugendlichen aus anderen Gr&uuml;nden Gefahr droht, greifen die Beh&ouml;rden ein. Offenbar wird dies immer &ouml;fter notwendig. Denn noch nie haben die Jugend&auml;mter so viele Kinder in Obhut genommen wie im vergangenen Jahr.<br>\nGewalt, Verwahrlosung, Drogen, psychische Erkrankungen und Flucht: Die Jugend&auml;mter in Deutschland haben noch nie so viele Kinder und Jugendliche zu ihrem eigenen Schutz in Obhut genommen wie 2013. H&auml;ufigster Anlass war mit 40 Prozent die &Uuml;berforderung der Eltern oder eines Elternteils. Allerdings: Der Anstieg zum Vorjahr ist fast ausschlie&szlig;lich auf unbegleitete minderj&auml;hrige Fl&uuml;chtlinge aus Krisen- und Kriegsgebieten zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/panorama\/jugendaemter-nehmen-so-viele-kinder-in-obhut-wie-nie-zuvor-id9632988.html#plx394846088\">WAZ<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Das sind &uuml;ber 42.000 Einzelschicksale von Minderj&auml;hrigen. Die Berichterstattung &uuml;ber potentielle Gr&uuml;nde verzichtet auf den Konjunktiv. Dazu zwei Beispiele:<\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em>Im WAZ-Artikel steht: &bdquo;Der Anstieg zum Vorjahr ist fast ausschlie&szlig;lich auf unbegleitete minderj&auml;hrige Fl&uuml;chtlinge aus Krisen- und Kriegsgebieten zur&uuml;ckzuf&uuml;hren&ldquo;. Bei genauerer Betrachtung ist &ndash; so auch im Artikel nachzulesen &ndash; ein Anstieg auch ohne unbegleitete minderj&auml;hrige Fl&uuml;chtlinge zu verzeichnen.<\/em><\/li>\n<li><em>Und das Statistische Bundesamt schreibt im Indikativ: &bdquo;Eine Inobhutnahme ist eine kurzfristige Ma&szlig;nahme der Jugend&auml;mter zum Schutz von Kindern und Jugendlichen, die sich in einer akuten, sie gef&auml;hrdenden Situation befinden.&ldquo;; nachlesbar hier: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2014\/07\/PD14_262_225.html\">Mit 42&nbsp;100&nbsp;Inobhutnahmen neuer H&ouml;chststand im Jahr 2013<\/a><\/em>\n<\/li><li><em>Angesichts einiger Beschl&uuml;sse auf h&ouml;chstrichterlicher Ebene in der ersten H&auml;lfte dieses Jahres ist die nicht auf Distanz bedachte, unkritische Formulierung irritierend. Zeigen diese Gerichtsentscheidungen z.B., dass eine R&uuml;ckf&uuml;hrung zu den leiblichen Eltern nicht einfach und wohl auch lange dauern kann, was kaum dem jeweiligen Kindeswohl entsprechen d&uuml;rfte:<\/em>\n<ol class=\"abc\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/entscheidungen\/rk20140324_1bvr016014.html\">1 BvR 160\/14<\/a> <\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/entscheidungen\/rk20140407_1bvr312113.html\">1 BvR 3121\/13<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/entscheidungen\/rs20140522_1bvr288213.html\">1 BvR 2882\/13<\/a> <\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/juris.bundesgerichtshof.de\/cgi-bin\/rechtsprechung\/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;sid=0519b97704123cb30f44a2c3d20c04e6&amp;nr=67074&amp;pos=24&amp;anz=26\">XII&nbsp;ZB&nbsp;68\/11<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Heribert Prantl: Fl&uuml;chtlinge in Deutschland &ndash; Leben unter dem Existenzminimum<\/strong><br>\nDas Verfassungsgericht verlangte f&uuml;r Asylbewerber vor zwei Jahren ein besseres Recht f&uuml;r ein besseres Leben in Deutschland. Doch die neuen Gesetzentw&uuml;rfe bewirken das Gegenteil. Es gibt zwei einschl&auml;gige Gesetzentw&uuml;rfe &ndash; einen vom Juni aus dem Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales, also aus dem Haus der SPD-Ministerin Andrea Nahles; und einen weiteren Gesetzentwurf des Bundesinnenministeriums, also aus dem Haus des CDU-Ministers Thomas de Maizi&egrave;re.&nbsp; Letzterer Entwurf, er stammt vom April, betrifft den Aufenthalt der Fl&uuml;chtlinge in Deutschland, und dort stehen die Definitionen, auf die sich dann die Paragrafen des vom Sozialministerium vorgelegten Entwurfs eines Asylbewerberleistungsgesetzes beziehen. In der Addition f&uuml;hren die beiden Gesetzentw&uuml;rfe dazu, dass die Mehrzahl der geduldeten Fl&uuml;chtlinge in Deutschland noch schlechter gestellt wird, als vor dem Urteil des Verfassungsgerichts.<br>\nDie vom Bundesverfassungsgericht angeordnete Novellierung des Asylbewerberleistungsgesetzes will auch nichts daran &auml;ndern, dass Fl&uuml;chtlinge nur eine medizinische Minimalversorgung in Anspruch nehmen d&uuml;rfen. Die unzureichende Gesetzeslage f&uuml;hrt immer wieder dazu, dass die Pf&ouml;rtner oder der Wachschutz von Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nften sich weigern, einen Notarzt zu rufen. Beim Sozialamt wird bisweilen die Ausstellung eines Krankenscheins mit der Begr&uuml;ndung verweigert, dass der Fl&uuml;chtling ja &ldquo;sowieso&rdquo; das Land verlassen m&uuml;sse. Krankenscheine f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge werden in der Praxis erst ausgestellt, wenn ein Fl&uuml;chtling aufgrund einer akuten oder schmerzhaften Erkrankung beim Sozialamt vorspricht. Der Sozialamts-Sachbearbeiter spielt dann quasi den Vor-Arzt. &Auml;rztliche Behandlung wird oft auch verweigert f&uuml;r Erkrankungen, mit denen der Fl&uuml;chtling eingereist ist: Er habe ja auch vorher damit leben k&ouml;nnen . . . Die im Asylbewerberleistungsgesetz angeordnete Einschr&auml;nkung des Behandlungsanspruchs auf akute und schmerzhafte Krankheiten wird in der Praxis zumeist so angelegt, dass Z&auml;hne (auch bei Kindern) nicht plombiert, sondern gezogen werden. &ndash; SPD-Ministerin Nahles hat f&uuml;r die Fragen der medizinischen Versorgung der Fl&uuml;chtlinge (f&uuml;r die eigentlich sie mit ihrem Ministerium zust&auml;ndig ist) die Federf&uuml;hrung aus der Hand gegeben und dem Innenministerium &uuml;berlassen, angeblich deshalb, weil EU-Richtlinien umgesetzt werden m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/fluechtlinge-in-deutschland-leben-unter-dem-existenzminimum-1.2058689\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Dazu passt wie die Faust auf das Auge, dass SPD-Spitzen die immer noch niedrigen Umfragewerte der Konzentration der Partei auf das Thema &ldquo;soziale Gerechtigkeit&rdquo; anlasten m&ouml;chten. So meinte der nieders&auml;chsische Ministerpr&auml;sident Stephan Weil in einem Interview mit der Berliner Zeitung:&nbsp; &ldquo;Politisch war das erste halbe Jahr f&uuml;r uns sehr erfolgreich. Die gleichwohl entt&auml;uschenden Umfragewerte spiegeln nach meiner Meinung ein grunds&auml;tzliches Problem der SPD wider: Uns wird hohe Kompetenz beim Thema soziale Gerechtigkeit zugesprochen. Aber bei den Themen Wirtschaftspolitik und Sicherung der Arbeitspl&auml;tze rangiert die Union sehr weit vor der SPD. <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik\/interview-mit-stephan-weil--wir-haben-fehler-gemacht-,10808018,27949310.html?utm_source=sniply&amp;utm_medium=sniply&amp;utm_campaign=sniply-VzN\">Wenn wir wieder mehrheitsf&auml;hig werden wollen, m&uuml;ssen wir das &auml;ndern.<\/a>&rdquo; Weil m&ouml;chte &uuml;ber &ldquo;moderne Wirtschaftspolitik&rdquo; &ndash; da war doch schon einmal so ein Niedersachse &ndash; aus dem &ldquo;20-Prozent-Turm&rdquo; herauskommen. &ldquo;Die SPD muss deutlicher als bisher machen, dass es uns nicht nur darum geht, f&uuml;r eine gerechte Verteilung dessen zu sorgen, was erwirtschaftet worden ist, sondern dass wir uns auch zust&auml;ndig f&uuml;hlen f&uuml;r die Erwirtschaftung.&rdquo; Nat&uuml;rlich darf das Thema Fachkr&auml;ftemangel nicht fehlen oder: &ldquo;Wir haben den Fehler gemacht, abstrakt &uuml;ber Steuererh&ouml;hungen zu diskutieren, als wenn das ein Selbstzweck w&auml;re.&rdquo; Er pl&auml;diere f&uuml;r eine Steuerentlastung durch den Abbau der sogenannten kalten Progression in der Einkommensteuer noch in dieser Wahlperiode und lehne eine Wiedereinf&uuml;hrung der Verm&ouml;gensteuer, wie sie die SPD im Bundestagswahlkampf gefordert hatte, ab, &ldquo;solange es kein schl&uuml;ssiges Konzept gibt, das alle rechtlichen Zweifelsfragen beantwortet&rdquo;. Das sehe er einstweilen nicht. Unterst&uuml;tzung erhielt Weil von Parteichef Gabriel: &ldquo;Es muss das passieren, was der nieders&auml;chsische Ministerpr&auml;sident Stefan Weil gerade noch einmal in der &Ouml;ffentlichkeit gesagt hat: Die SPD darf sich nicht damit zufriedengeben, sozusagen f&uuml;r das Soziale zust&auml;ndig zu sein &hellip; Die SPD muss auch die Aufgaben l&ouml;sen, damit unser Standort wettbewerbsf&auml;hig bleibt.&rdquo; (ARD)<\/em><br>\n<em>Dass die SPD sich nicht besonders f&uuml;r nicht wahlberechtigte Fl&uuml;chtlinge einsetzen m&ouml;chte, spricht zwar nicht gerade f&uuml;r eine &ldquo;hohe Kompetenz beim Thema soziale Gerechtigkeit&rdquo;, ist aber zynischerweise nachvollziehbar. Nur sollte die SPD sich bei der Analyse des Debakels im September nicht die CDU zum Vorbild nehmen, sondern sich eher fragen, wie sie in der &ldquo;Bastion&rdquo; der Nichtw&auml;hler eindringen k&ouml;nnte &ndash; was wahrscheinlich wieder etwas mit sozialer Kompetenz zu tun haben d&uuml;rfte. Dieses Vorhaben erfordert zudem etwas mehr Gehirnschmalz, als das billige Abkupfern bei der CDU.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Stephan Weil (SPD): &ldquo;Wir haben Fehler gemacht&rdquo;<\/strong><br>\nNiedersachsens Ministerpr&auml;sident Stephan Weil (SPD) kritisiert seine Partei wegen anhaltend schlechter Umfragewerte. Er fordert ein neues Profil &ndash; zugunsten einer st&auml;rkeren Wirtschaftskompetenz. (&hellip;)<br>\nDas sieht Sigmar Gabriel offenbar anders. Er hat in der letzten Fraktionssitzung vor der Sommerpause gesagt, die SPD brauche keine Strategiediskussionen.<br>\nMag sein. Aber wir haben jetzt eine Phase mit relativ wenigen Wahlen. Zu irgendeinem Zeitpunkt m&uuml;ssen wir anfangen, miteinander zu reden, was wir tun k&ouml;nnen, um eine Situation zu ver&auml;ndern, die wir alle als unbefriedigend empfinden. Daf&uuml;r haben wir ein Zeitfenster von zwei Jahren. Das sollten wir nutzen.<br>\nWas ist Ihre Position?<br>\nDie SPD muss deutlicher als bisher machen, dass es uns nicht nur darum geht, f&uuml;r eine gerechte Verteilung dessen zu sorgen, was erwirtschaftet worden ist, sondern dass wir uns auch zust&auml;ndig f&uuml;hlen f&uuml;r die Erwirtschaftung. Das ist in den letzten Jahren zugunsten eines starken Profils bei der sozialen Gerechtigkeit in den Hintergrund getreten. Das m&uuml;ssen wir &auml;ndern. F&uuml;r meine Partei liegt darin eine Chance, denn das gr&ouml;&szlig;te Risiko in Zeiten des demografischen Wandels wird der Fachkr&auml;ftemangel sein. Und da hat die SPD in ihrer Programmatik jede Menge im Angebot.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik\/interview-mit-stephan-weil--wir-haben-fehler-gemacht-,10808018,27949310.html\">Berliner Zeitung<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Mit dem &bdquo;Wirtschaftsexperten&ldquo; Gerhard Schr&ouml;der und seinem wirtschaftsfreundlichen Kurs steuerte die SPD letztlich in den &bdquo;20-Prozent-Turm&ldquo;.<\/em><br>\n<em>Es ist zum Verzweifeln oder wie es Volker Pispers sinngem&auml;&szlig; ausdr&uuml;ckte: Wenn die SPD einmal einen Fehler gemacht hat, dann wiederholen die den immer und immer wieder.<\/em><br>\n<em>Weshalb der SPD-Landesvorsitzende und Ministerpr&auml;sident seinem Vorg&auml;nger in Sachen &bdquo;Wirtschaftsfreundlichkeit&ldquo; &ndash; gemeint ist offensichtlich Reichen- bzw. Unternehmerfreundlichkeit &ndash; nacheifern m&ouml;chte, bleibt r&auml;tselhaft. Ganz offensichtlich hat Herr Weil sich vom neoliberalen Kurs mit seinen Schlagw&ouml;rtern &bdquo;demographischer Wandel&ldquo; und &bdquo;Fachkr&auml;ftemangel&ldquo; einlullen lassen. Wer so etwas sagt, verdeutlich, dass er kaum Ahnung von &Ouml;konomie hat bzw. sich sehr leicht beeinflussen\/manipulieren l&auml;sst. Verwiesen sei in diesem Zusammenhang auch auf unseren <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22461#h03\">Hinweis &uuml;ber Das M&auml;rchen vom Fachkr&auml;ftemangel<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Passend dazu: Kritik an Wirtschaftspolitik: Ministerpr&auml;sident Weil fordert Kurswechsel der SPD<\/strong><br>\nNiedersachsens Ministerpr&auml;sident Stephan Weil (SPD) verlangt von seiner Partei mehr Wirtschaftsfreundlichkeit. Die wirtschaftspolitische Profilierung sei &ldquo;in den letzten Jahren zugunsten eines starken Profils bei der sozialen Gerechtigkeit in den Hintergrund getreten&rdquo;, sagte der Sozialdemokrat der &ldquo;Berliner Zeitung&rdquo;. &ldquo;Das m&uuml;ssen wir &auml;ndern.&rdquo;&hellip;<br>\nWeil kritisierte, statt die Themen Arbeit und Zukunft in den Vordergrund zu stellen, habe die SPD im Bundestagswahlkampf an ein &ldquo;diffuses Zusammengeh&ouml;rigkeitsgef&uuml;hl&rdquo; appelliert&hellip;<br>\nDie SPD m&uuml;sse sich generell nicht nur f&uuml;r die Umverteilung, sondern auch f&uuml;r die Erwirtschaftung des Bruttosozialprodukts verantwortlich f&uuml;hlen. Er distanzierte sich klar von der Verm&ouml;gensteuer, welche die SPD im Wahlkampf noch vehement gefordert hatte: Er halte eine solche Steuer f&uuml;r &ldquo;nicht sinnvoll, solange es kein schl&uuml;ssiges Konzept gibt, das alle rechtlichen Zweifelsfragen beantwortet&rdquo;, sagte er. &ldquo;Das sehe ich einstweilen nicht.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/spd-ministerpraesident-weil-niedersachsen-fordert-kurswechsel-a-982990.html\">Spiegel Online<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Weil meint wohl, wie die SPD mit Sicherheit unter 20% kommen kann.<\/em><br>\n<em>Wo ist die soziale Gerechtigkeit seit Schr&ouml;ders Kahlschlag in den sozialen Systemen geblieben? Hartz-Systeme? R&uuml;ster-\/R&uuml;rup-Alterssicherung? Krankenversicherungen? Absenken des Rentenniveaus?<\/em><br>\n<em>Die SPD sollte sich nicht von SPON auf das Glatteis im medialen Sommerloch f&uuml;hren lassen.<\/em><br>\n<em>Es m&uuml;sste auch Weil bekannt sein, dass die &ldquo;Wirtschaftsfreundlichkeit&rdquo; von der CDU und den Gr&uuml;nen besetzt ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Nebeneink&uuml;nfte: Abgeordnete kassieren mehrere Millionen Euro aus anonymen Quellen<\/strong><br>\nBei einem gro&szlig;en Teil der Nebeneink&uuml;nfte von Bundestagsabgeordneten bleibt vollkommen im Dunkeln, von wem diese stammen. Das geht aus Recherchen von abgeordnetenwatch.de hervor. Insgesamt haben die Volksvertreter seit der Bundestagswahl im vergangenen September mindestens 2,1 Millionen Euro aus anonymen Quellen kassiert &ndash; wahrscheinlich jedoch sehr viel mehr. abgeordnetenwatch.de fordert Konsequenzen und hat eine Petition f&uuml;r volle Transparenz bei Nebeneink&uuml;nften gestartet.<br>\nJeder vierte Bundestagsabgeordnete hat mindestens einen bezahlten Nebenjob.<br>\nSeit der Bundestagswahl haben die Volksvertreter insgesamt &uuml;ber 6,6 Mio. Euro nebenher verdient.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/blog\/nebeneinkunfte-abgeordnete-kassieren-mehrere-millionen-euro-aus-unbekannten-quellen\">abgeordnetenwatch.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bummelnde Bachelorstudis?<\/strong><br>\nIn der &hellip;Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) liest man auf Seite 1 vom &bdquo;Heer der Bummel-Bachelors&ldquo;. Dass die Studienzeiten im Bachelor-Vollbetrieb nicht mehr so gut sind, wie nach den ersten Z&auml;hlungen, ist dabei wenig verwunderlich. Dass aber der Artikel diverse Details wegl&auml;sst, um die Zahlen besonders schlecht wirken zu lassen und die rei&szlig;erische &Uuml;berschrift zu rechtfertigen, ist entt&auml;uschend.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/Studieren\/art-1662-bummelnde-bachelor.php\">Studis Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Schavans Jubelprofessoren<\/strong><br>\nBriefe, Artikel, Pressemitteilungen:&nbsp;Wie die Spitzen der Wissenschaft auf das Plagiatsverfahren von Bildungsministerin Annette Schavan einwirken wollten.<br>\nDer Rektor, der selbst in die Sache involviert war, und die beiden Professoren klopfen sich also t&uuml;chtig auf die eigenen Schultern. Das Selbstlob zeugt allerdings von dem Wunsch der Wissenschaftler, auch in der scientific community und der medialen &Ouml;ffentlichkeit rehabilitiert zu werden, nachdem das D&uuml;sseldorfer Gericht ihr Vorgehen bereits im M&auml;rz nicht nur f&uuml;r v&ouml;llig rechtens, sondern auch f&uuml;r &uuml;beraus wissenschaftsad&auml;quat erkl&auml;rt hatte.<br>\nEinen &bdquo;Kniefall&ldquo; hat der M&uuml;nchener Juraprofessor und Plagiatsexperte Volker Rieble nach dem Urteil von jenen verlangt, die monatelang in gro&szlig;en Zeitungsartikeln, in Pressemitteilungen und in Briefen an die Universit&auml;t versuchten, die Untersuchungen zu beeinflussen. Ausgerechnet exponierte Repr&auml;sentanten der Wissenschaft haben sich dabei eifrig hervorgetan. Der Eindruck ist entstanden, den Wissenschaftsmanagern sei der Machterhalt Schavans wichtiger gewesen als die Werte der Wissenschaft, als h&auml;tten sie sich weit von der Wirklichkeit der Studierenden und Wissenschaftler entfernt, f&uuml;r die sie sprechen sollen.<br>\nBild vergr&ouml;&szlig;ern&bdquo;Akademische Zivilcourage&ldquo;. Zum Semesterende ehrte Michael Piper, Rektor der Uni D&uuml;sseldorf (rechts), seine mit dem Fall Schavan besonders befassten Kollegen: den Dekan Bruno&hellip; &ndash; Foto: promo\/Uni D&uuml;sseldorf<br>\nDie Uni D&uuml;sseldorf hat von diesen Wissenschaftsmanagern bislang nicht mal eine leise gemurmelte Entschuldigung geh&ouml;rt, geschweige denn einen Kniefall gesehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/entzogener-doktortitel-schavans-jubelprofessoren\/10246546.html\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<p><strong>Dazu: Nicht nur Plagiatorin<\/strong><br>\nDem Bericht zufolge hat eine ganze Riege hoch angesehener Wissenschaftler und Wissenschaftsfunktion&auml;re Schavan ohne Kenntnis der Aktenlage zu retten versucht. Diese haben nicht nur die &Ouml;ffentlichkeit in die Irre gef&uuml;hrt, sondern auch direkt in das Verfahren an der Universit&auml;t D&uuml;sseldorf massiv einzugreifen versucht &ndash; ungeachtet der Autonomie der Hochschulen.<br>\nDie D&uuml;sseldorfer Universit&auml;t zeigt R&uuml;ckgrat: Der Abschlussbericht nennt die Schavan-Apologeten beim Namen, etwa den damaligen Pr&auml;sidenten der altehrw&uuml;rdigen Max-Planck-Gesellschaft Peter Gruss oder den Pr&auml;sidenten der Hochschulrektorenkonferenz Horst Hippler.<br>\nSpannend wird sein, ob der deutsche Wissenschaftsbetrieb seinen Repr&auml;sentanten das durchgehen l&auml;sst. Jetzt w&auml;re die Gelegenheit zu beweisen, dass das Gebot von der &ldquo;Unabh&auml;ngigkeit der Wissenschaft&rdquo; mehr ist als eine Phrase in akademischen Sonntagsreden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2014%2F07%2F25%2Fa0089&amp;cHash=31d1d1768fc5ab8931d3ef9a2b8cea91\">taz.de<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zensur beim ZDF?<\/strong>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Wir hatten heute morgen an dieser Stelle auf einen Beitrag des Blogs &bdquo;<a href=\"http:\/\/propagandaschau.wordpress.com\/2014\/07\/26\/zdf-zensiert-die-anstalt-nach-erstinstanzlichem-urteil\/\">Propagandaschau<\/a>&ldquo; hingewiesen. Dieser Beitrag ist <a href=\"http:\/\/netzexil.de\/angebliche-zdf-zensur-die-anlasslose-unwahrheit\/\">jedoch inhaltlich falsch<\/a> , weswegen wir ihn nun aus unseren Hinweisen entfernt haben. Wir bitte unsere Leser um Entschuldigung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Glosse: DFB wird Weltmacht<\/strong><br>\nDer eingetragene Verein, der wie der ADAC viele Millionen bewegt, geht daran, die Bundesrepublik zu &uuml;bernehmen. In den VIP-Lounches der Vereine nehmen die DFB- und DFL-Funktion&auml;re l&auml;ngst Wochenende f&uuml;r Wochenende die Huldigungen der Politiker entgegen&hellip;<br>\nNun verh&auml;ngt der DFB Sanktionen gegen unliebsame Regierungen. Den Anfang macht er mit Bremen: Dort gibt es kein L&auml;nderspiel mehr. Prompt versicherten andere Landesregierungen dem DFB eilig ihre Botm&auml;&szlig;igkeit. Es wird nicht mehr lange dauern, dann wird der DFB festlegen, wer Ministerpr&auml;sident und wer Kanzler werden darf. &ndash; Was aber gesch&auml;he, wenn sich die Bundesl&auml;nder mit Bremen solidarisierten? Sie m&uuml;ssten gar nicht Bremens Regelung f&uuml;r Krawallspiele &uuml;bernehmen. Es reichte, dem DFB zu signalisieren: &bdquo;Gibt es in Bremen kein L&auml;nderspiel, gibt es auch keins in N&uuml;rnberg oder andernorts &ndash; wir lassen uns nicht vom DFB erpressen &ndash; soll er doch seine L&auml;nderspiele in Moskau, Luxemburg, Z&uuml;rich oder Palermo austragen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/post-von-horn.de\/2014\/07\/27\/der-dfb-wird-weltmacht\/?utm_source=Neolox+Mailings&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=Nebenbei%3A+DFB&amp;utm_content=Mailing_7886270\">Post von Horn<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Allerletzte: Islam als Integrationshindernis<\/strong><br>\nIch bin ein religionsfreundlicher Atheist. Ich glaube an keinen Gott, aber Christentum, Judentum oder Buddhismus st&ouml;ren mich auch nicht.<br>\nNur der Islam st&ouml;rt mich immer mehr. Mich st&ouml;rt die weit &uuml;berproportionale Kriminalit&auml;t von Jugendlichen mit muslimischem Hintergrund. Mich st&ouml;rt die totschlagbereite Verachtung des Islam f&uuml;r Frauen und Homosexuelle.<br>\nMich st&ouml;ren Zwangsheiraten, &bdquo;Friedensrichter&ldquo;, &bdquo;Ehrenmorde&ldquo;.<br>\nUnd antisemitische Pogrome st&ouml;ren mich mehr, als halbwegs zivilisierte Worte hergeben.<br>\nNun frage ich mich: Ist Religion ein Integrationshindernis? Mein Eindruck: nicht immer. Aber beim Islam wohl ja. Das sollte man bei Asyl und Zuwanderung ausdr&uuml;cklich ber&uuml;cksichtigen!<br>\nIch brauche keinen importierten Rassismus, und wof&uuml;r der Islam sonst noch steht, brauche ich auch nicht<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/news\/standards\/religionen\/islam-als-integrationshindernis-36990528.bild.html\">BILD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin M.G.:<\/strong> Die BILD startet eine Kampagne gegen Judenhass &bdquo;Nie wieder Judenhass&rdquo; titelt die BILD-Zeitung. Die Aktion w&auml;re sicherlich glaubw&uuml;rdiger, wenn das Blatt nicht selbst die ganze Zeit Stimmung gegen Migranten, Muslime etc. machen w&uuml;rde!<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (HR\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-22521","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22521","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22521"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22521\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22535,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22521\/revisions\/22535"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22521"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22521"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22521"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}