{"id":22567,"date":"2014-07-30T08:54:18","date_gmt":"2014-07-30T06:54:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22567"},"modified":"2014-07-30T10:11:14","modified_gmt":"2014-07-30T08:11:14","slug":"hinweise-des-tages-2179","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22567","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (OP\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22567#h01\">Kritische Kommentare zum Thema Ukraine\/Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22567#h02\">Sanktionen gegen Russland: kopf- und konzeptionslose EU-Fu&#776;hrung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22567#h03\">Eurokrise: &ldquo;Rettungsprogramme&rdquo; rei&szlig;en gewaltiges Loch in die Unternehmensinvestitionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22567#h04\">Streit um Steuerhinterziehung &ndash; UBS zahlt 300 Millionen Euro an deutschen Fiskus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22567#h05\">Teure Rohstoffe: Irrweg statt Strategie?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22567#h06\">Interview mit US-Multimillion&auml;r Hanauer: &ldquo;Der Mindestlohn ist ein Wachstumsprogramm&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22567#h07\">Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22567#h08\">Fed erhebt schwere Vorw&uuml;rfe gegen die Deutsche Bank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22567#h09\">Die Schatten der Schattenjustiz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22567#h10\">Rentner scheitern vor Verfassungsgericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22567#h11\">Heribert Prantl: Bewaffnete Ehrlichkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22567#h12\">Ex-Regierungschef: 137 Millionen in der Schweiz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22567#h13\">L&uuml;ge in Kriegszeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22567#h14\">Was haben die T&uuml;rkei und Brasilien gemein?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22567#h15\">Global Governance: Wer regiert die Welt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22567#h16\">Die Sieger von Kundus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22567#h17\">Der Einfluss des Betreuungsgeldes auf Betreuungsentscheidungen von Eltern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22567#h18\">Reporter ohne Grenzen kritisieren Justizminister Maas<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22567&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kritische Kommentare zum Thema Ukraine\/Russland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Nida-R&uuml;melin:  Die Vorw&uuml;rfe gegen Putin klingen stark nach Kriegs-Propaganda<\/strong><br>\nIm Ukraine-Konflikt hat sich der Westen auf Wladimir Putin eingeschossen. Neo-imperialistische Politik wirft man Russlands Pr&auml;sidenten vor. Dabei ist Putins Politik geradezu moderat. [&hellip;]<br>\nIm Vergleich zur Praxis des saudischen Feudal-Regimes k&ouml;nnte Russland als Hort der Menschenrechte durchgehen, jedenfalls werden dort ehebrechende Frauen nicht gesteinigt, Russland finanziert keine islamistischen Terroristen, und es gibt sogar Parlaments- und Pr&auml;sidialwahlen mit konkurrierenden Parteien. Aber Saudi-Arabien ist ein enger Verb&uuml;ndeter des Westens und speziell der USA im Nahen Osten, und die USA sind wirtschaftlich und vor allem fiskalpolitisch von China in einem zu hohe Ma&szlig;e abh&auml;ngig, als dass hier gleiche Ma&szlig;st&auml;be zu erwarten w&auml;ren. Andererseits braucht die US-amerikanische Rechte einen furchterregenden Gegner, um die exorbitanten Ausgaben f&uuml;r Milit&auml;r und Sicherheitsapparate zu rechtfertigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/kommentar-zur-ukraine-krise-die-vorwuerfe-gegen-putin-klingen-stark-nach-kriegs-propaganda-2127154.html\">Stern<\/a><\/li>\n<li><strong>Georg Restle (Monitor): Krieg in der Ukraine &ndash; Europas Verantwortung<\/strong><br>\n&Uuml;ber tausend Tote, dreieinhalbtausend Verletzte, hunderttausend auf der Flucht: Wer die Zahlen der Vereinten Nationen von heute ernst nimmt, der sollte aufh&ouml;ren in der Ukraine von einem Konflikt oder Aufstand zu sprechen. Nein: Dies ist Krieg. Mitten in Europa. Und es ist einer der schmutzigsten, den dieser Kontinent in den letzten Jahrzehnten gesehen hat. Was die Menschen in Donezk oder Lugansk in diesen Tagen erleben, ist ein Albtraum, den die meisten von uns nur noch von den Erz&auml;hlungen ihrer Eltern oder Gro&szlig;eltern kennen: Kein Strom und kein Wasser, kaum noch Brot zum Essen und die t&auml;gliche Angst, schon morgen unter den Tr&uuml;mmern des eigenen Hauses begraben zu werden.<br>\nJa, diese Krieg muss aufh&ouml;ren. Aber mit wohlfeilen Appellen ist es l&auml;ngst nicht mehr getan. Schon gar nicht mit einseitigen. Wenn westliche Politiker Vladimir Putin zurecht auffordern, Russlands Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die prorussischen Terrormilizen zu beenden, dann m&uuml;ssen sie jetzt auch der ukrainischen Regierung in den Arm fallen.<br>\nDenn der Bericht der UN ist unmissverst&auml;ndlich. Auch das ukrainische Milit&auml;r terrorisiert die Zivilbev&ouml;lkerung. Es tr&auml;gt den Krieg mit Artilleriefeuer in Wohn- und Schlafzimmer. Es nimmt kaum R&uuml;cksicht auf die Not der Menschen, und auf deren Leben offenbar noch weniger. Dies kann und darf Europa nicht dulden.<br>\nSo wie Moskau mitverantwortlich ist f&uuml;r eine Soldateska, die Unschuldige entf&uuml;hrt, foltert und mordet, so tragen Europas Regierungen Mitverantwortung f&uuml;r das r&uuml;cksichtslose T&ouml;ten einer Regierung, der sie selbst zur Macht verholfen haben. Deshalb braucht es jetzt eine klare Botschaft an die Machthaber in Kiew. Der Terror gegen die Zivilbev&ouml;lkerung muss beendet, der Artilleriebeschuss von Wohngebieten sofort eingestellt werden. Wenn nicht, macht sich Europa mitschuldig: Dann sind die get&ouml;teten Zivilisten im H&auml;userkampf von Donezk oder Lugansk auch unsere Toten.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/monitor.wdr\/posts\/746153788756897\">Monitor Georg Restle<\/a><\/li>\n<li><strong>Wladimir Kaminer: Putin ist Sanktion genug<\/strong><br>\nWirtschaftliche Sanktionen? Absage der Fu&szlig;ball-WM? Man darf Russland jetzt nicht im eigenen Saft schmoren lassen, findet Wladimir Kaminer. Denn Putin hat nur vor einem wirklich Angst: sich zu blamieren. [&hellip;]<br>\nIn Russland richtet sich der Hass vieler gegen die Amerikaner und die Ukrainer, gegen Intellektuelle und Ausl&auml;nder, gegen K&uuml;nstler, Schwarze und Schwule. Es bedarf nur einer Fehlentscheidung des Pr&auml;sidenten, damit sich der Hass auf den Kreml und die Radfahrer richtet. [&hellip;]<br>\nDie Sanktionen haben Putin keine Angst gemacht. Er hat, glaube ich, schon lange vor nichts mehr Angst, au&szlig;er davor, sich zu blamieren. Denn Putin &ndash; lachen Sie jetzt nicht &ndash; sieht sich als europ&auml;ischer Politiker, der sehr auf sein Ansehen im Ausland bedacht ist. Auf die Rolle als neuer Gaddafi hatte er &uuml;berhaupt keine Lust. [&hellip;]<br>\nAnstatt weiter den Druck zu erh&ouml;hen, sollte der Westen &ndash; obwohl es m&uuml;hsam und unerfreulich ist &ndash; wieder den Dialog aufnehmen. Das hei&szlig;t, mit Russland und seinem Pr&auml;sidenten im Gespr&auml;ch bleiben. Dem Pr&auml;sidenten einen Weg aus der Enge zeigen. Die wirtschaftlichen Sanktionen resultieren aus der instabilen Lage, in die sich Russland hineinman&ouml;vriert hat. [&hellip;]<br>\nEine weitere Abschottung Russlands und seines Pr&auml;sidenten w&uuml;rde das Land noch gef&auml;hrlicher, seine Au&szlig;enpolitik noch unberechenbarer machen. Man darf dieses Land jetzt nicht im eigenen Saft schmoren lassen. Die Russen spielen schlecht Fu&szlig;ball. Doch wenn keiner mit ihnen spielt, werden sie in ihrem Glauben gest&auml;rkt, sie seien die besten Spieler der Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/wladimir-kaminer-ueber-die-sanktionen-gegen-russland-a-983180.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sanktionen gegen Russland: kopf- und konzeptionslose EU-Fu&#776;hrung<\/strong><br>\nDie EU-Sanktionen gegen Russland werden ausgeweitet. Der Grund: Russland unternehme zu wenig, um die Lage in der Ost-Ukraine zu beruhigen. Russland habe auch eine Woche nach dem Absturz der malaysischen Boeing keine Schritte zur Deeskalation des Konflikts im Osten der Ukraine eingeleitet. Die internationale V&ouml;lkergemeinschaft sei daher gezwungen neue Sanktionen zu beschlie&szlig;en.<br>\nMit diesen Ma&szlig;nahmen gesteigerter Konfrontation will die EU Russland zwingen die Unterstu&#776;tzung fu&#776;r die Aufst&auml;ndischen in der Ostukraine aufzugeben. Unter welchen Bedingungen die EU aus dieser Eskalationslogik aussteigen will, bleibt v&ouml;llig ungekl&auml;rt. [&hellip;]<br>\nDie EU-L&auml;nder erwarten &ndash; wie die USA auch &ndash; eine andere Einstellung gegenu&#776;ber den ukrainischen Separatisten. Mit einer solchen unspezifischen Ausrichtung liefert sich die EU den Interpretationen von Geheimdiensten und Mediendebatten aus. Nach Jahren einer gemeinsamen Sicherheits- und Abru&#776;stungspolitik f&auml;llt jetzt der Westen in eine Konfrontationslogik zuru&#776;ck. Die bedingungslose Unterstu&#776;tzung der Ukraine birgt das Risiko einer weiteren Eskalation ohne Aussicht auf eine Beendigung des Krieges.<br>\nEs ist ein schwerer politischer Fehler Russland zu isolieren und damit tiefer in die aktuelle wirtschaftliche und politische Krise hineinzutreiben. Mit dem gro&szlig;en Vorbild der Entspannungs- und Sicherheitspolitik hat diese politische Logik nichts mehr zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/140730_axel_troost_eu-sanktionen_gegen_russland_kopf-_und_konzeptionslos.pdf\">Axel Troost \/ MdB Die Linke [PDF &ndash; 33 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Eurokrise: &ldquo;Rettungsprogramme&rdquo; rei&szlig;en gewaltiges Loch in die Unternehmensinvestitionen<\/strong><br>\nHeute hat das europ&auml;ische Amt f&uuml;r Statistik, Eurostat, die j&uuml;ngsten Daten &uuml;ber die Entwicklung der Unternehmensinvestitionen au&szlig;erhalb des Finanzsektors in der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion (EWU) und der EU insgesamt ver&ouml;ffentlicht. Am Wochenende erst haben wir Hans Werner Sinn kritisch aufgegriffen, der meint, die Investitionen st&uuml;nden immer am Anfang, Arbeitspl&auml;tze und L&ouml;hne w&uuml;rden folgen. Ohne dass sich die Lohnentwicklung in der EWU aber wieder sp&uuml;rbar f&auml;ngt, ist kaum eine nachhaltige Erholung der Investitionen zu erwarten, denn die niedrige Kapazit&auml;tsauslastung bietet hierzu keinen Anreiz.<br>\nZwar ist die Kapazit&auml;tsauslastung in der Industrie in der EWU, die die Bundesbank ausweist, im selben Zeitraum sogar um 2,2 Prozent gestiegen und hatte sich auch die vorangegangenen zwei Quartale verbessert. Der Auslastungsgrad in der Industrie aber lag im ersten Quartal mit 80,1 Prozent immer noch unter dem Auslastungsgrad vor Beginn der &ldquo;Rettungsprogramme&rdquo; (1. Quartal 2011: 80,4%; 2. Quartal 2011: 81,7%). Dass der Index der Kapazit&auml;tsauslastung im 2. Quartal auf 79,5 Prozent gesunken ist, l&auml;sst keine Besserung bei den Investitionen erwarten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2014\/07\/eurokrise-rettungsprogramme-reisen-gewaltiges-loch-in-die-unternehmensinvestitionen\/#sthash.hsbUm2vq.dpuf\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a>\n<p><strong>Siehe dazu: Investitionsquote der Unternehmen im Euroraum  auf 19,3% gefallen und in der EU28 bei 19,5% fast stabil.<\/strong><br>\nGewinnquote der Unternehmen im Euroraum fast stabil bei 37,7%, R&uuml;ckgang in der EU28 auf 37,2%<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/epp.eurostat.ec.europa.eu\/cache\/ITY_PUBLIC\/2-29072014-BP\/DE\/2-29072014-BP-DE.PDF\">Eurostat [PDF &ndash; 219 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Streit um Steuerhinterziehung &ndash; UBS zahlt 300 Millionen Euro an deutschen Fiskus<\/strong><br>\nDie Schweizer Bank UBS hat mit den deutschen Steuerbeh&ouml;rden eine Zahlung in H&ouml;he von 300 Millionen Euro ausgehandelt, um einen Streit wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung beizulegen. Es d&uuml;rfte nicht die letzte Strafzahlung f&uuml;r UBS bleiben.<br>\nWie die UBS anl&auml;sslich der Ver&ouml;ffentlichung ihrer Quartalszahlen in Z&uuml;rich mitteilte, wurde die Vereinbarung im Juli mit den Steuerbeh&ouml;rden in Bochum getroffen. Das Land Nordrhein-Westfalen hatte in den vergangenen Jahren mehrmals CDs mit Daten mutma&szlig;licher Steuers&uuml;nder gekauft, dabei ging es auch um Milliardenbetr&auml;ge in der Schweiz. In der Zeit danach war die Zahl der Selbstanzeigen von Steuerhinterziehern in dem Bundesland deutlich gestiegen.<br>\nDie Einigung der UBS mit der Staatsanwaltschaft Bochum ist die h&ouml;chste Strafe, die ein Schweizer Geldhaus jemals in Deutschland bezahlt hat&hellip;<br>\nTrotz der Strafzahlung steigerte die Bank den Gewinn im abgelaufenen Quartal um 15 Prozent auf rund 652 Millionen Euro und schnitt damit etwas besser ab, als Analysten erwartet hatten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/streit-um-steuerhinterziehung-ubs-zahlt-300-millionen-euro-an-deutschen-fiskus-34263848.html\">ZDF heute<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Ankauf der Bank-CDs durch den NRW-Finanzminister hat sich also f&uuml;r den Fiskus in mehrfacher Hinsicht rentiert, einmal durch die Selbstanzeigen und nun durch die Strafzahlung.<\/em><br>\n<em>Andererseits ist es unbefriedigend, dass die Bank und vor allem die Banker bei der Straftat einer massenhaften Beihilfe zum Steuerbetrug mit einer Strafzahlung davon kommt und diese so bemessen ist, dass die Bank immer noch ihren Gewinn steigern konnte. Die Strafe zahlen schlie&szlig;lich nicht die in der Bank Verantwortlichen, sondern die Kunden.<\/em><br>\n<em>Aber vermutlich blieb keine andere Wahl, als sich auf eine Strafzahlung zu einigen, wahrscheinlich w&auml;re ein Strafverfahren gegen die Bankster ausgegangen wie beim HSH-Nordbank-Prozess. Die Verantwortlichen h&auml;tten sich vermutlich auch damit herausreden k&ouml;nnen, dass sie &uuml;ber die Gelder der Steuerhinterzieher &bdquo;unzureichend informiert&ldquo; waren und ihnen deshalb <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/Urteil-im-HSH-Prozess-Vorstand-freigesprochen,hshnordbank684.html\">keine &bdquo;gravierenden und evidenten Pflichtverletzungen&ldquo; nachzuweisen gewesen w&auml;ren<\/a>. Die Kleinen h&auml;ngt man, die Gro&szlig;en kriegen noch einen dicken Bonus.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Teure Rohstoffe: Irrweg statt Strategie?<\/strong><br>\nWie Spekulation an den Finanzm&auml;rkten die Rohstoffpreise immer weiter antreibt&hellip;<br>\nSeit 2000 ist es m&ouml;glich, auf Rohstoffpreise ungehindert zu spekulieren. Diese &bdquo;Finanzialisierung des Rohstoffmarktes&ldquo; war m&ouml;glich, weil in den USA die Gesetze im Finanzsektor gelockert wurden. Mit dem Ruf nach &bdquo;Befreiung von der Regulierung&ldquo; wurden 2000 gleich zwei radikale Gesetzes&auml;nderungen durchgesetzt. Der &bdquo;Gramm-Leach-Bliley-Act&ldquo; hob Grenzen im Finanzgewerbe auf. Kurz darauf folgte der &bdquo;Commodity Futures Modernization Act&ldquo;. Mit diesen Gesetzen war der Weg frei f&uuml;r globale Bankh&auml;user und Finanzinstitute wie Goldman Sachs, Deutsche Bank oder Barclays Bank, ungehindert im Rohstoffsektor zu spekulieren&hellip;<br>\nBis 1999 lag der Anteil der in diesem Markt zu rein spekulativen Zwecken gehaltenen Kontrakte bei nur rund 20 bis 30 Prozent des Gesamtvolumens. Gut zwei Drittel aller Kontrakte hielten dagegen die klassischen Interessenten f&uuml;r die Preissicherung beim Rohstoffhandel mit realen Rohstoffen, dem so genannten Hedging. Bis 2006 hatte sich dieses Verh&auml;ltnis jedoch v&ouml;llig umgekehrt: Seitdem gehen bis zu 80 Prozent aller Positionen auf das Konto der Spekulanten&hellip;<br>\nKein Wunder also, dass die deutsche Auto-, Chemie- oder Elektroindustrie st&ouml;hnt. Ihr bleibt nichts anderes &uuml;brig, als sich die teuren Rohstoffe auf dem Weltmarkt zu besorgen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/rubriken\/nachhaltigkeit-energie-und-klimapolitik\/artikel\/teure-rohstoffe-irrweg-statt-strategie-524\/\">Internationale Politik und Gesellschaft IPG<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Interview mit US-Multimillion&auml;r Hanauer: &ldquo;Der Mindestlohn ist ein Wachstumsprogramm&rdquo;<\/strong><br>\nNick Hanauer geh&ouml;rt zu den reichsten Amerikanern &ndash; und k&auml;mpft f&uuml;r eine radikale Anhebung des Mindestlohns auf 15 Dollar. In Seattle hatte der Unternehmer mit seiner Kampagne bereits Erfolg&hellip;<br>\nHanauer: John Boehner, der republikanische Sprecher des US-Abgeordnetenhauses, sagt: Die Erh&ouml;hung des Mindestlohns vernichtet Arbeitspl&auml;tze. Aber das ist falsch. Tats&auml;chlich geht es den Unternehmen besser, wenn die L&ouml;hne steigen. Das bisherige &ouml;konomische Denken versteht die Welt viel zu sehr als ein abgeschlossenes, lineares System. Dieses System nimmt an, dass die Menschen rational ihre eigenen Interessen berechnen und perfekt informiert sind. Wir wissen jetzt aber, dass all diese unterstellten Annahmen falsch sind. Die wahren Job-Schaffer im Kapitalismus sind nicht reiche Typen wie ich, sondern die Konsumenten der Mittelklasse&hellip;<br>\nReiche geben nur einen kleinen Teil ihrer Verm&ouml;genszuw&auml;chse aus. Ich kann mir auch nur zehn neue Hosen im Jahr kaufen oder ein Auto. Wenn Mittelschichtfamilien mehr Geld zur Verf&uuml;gung haben, legen sie viel weniger davon zur Seite als Superreiche &ndash; und kurbeln gerade dadurch die Wirtschaft an. Dass die Reichen noch reicher werden, bringt volkswirtschaftlich gar nichts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/mindestlohn-in-den-usa-superreicher-nick-hanauer-unterstuetzt-kampagne-a-983183.html#ref=rss\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Freihandel<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Black Box Freihandel Intransparenz bei Wirtschaftsabkommen<\/strong><br>\nDie EU-Kommission einigt sich mit sechs afrikanischen L&auml;ndern auf ein Wirtschaftsabkommen. Ver&ouml;ffentlichen will sie es bislang nicht.<br>\n&bdquo;Es wird jetzt juristisch &uuml;berpr&uuml;ft, dann muss es von den Staaten und den EU-Institutionen ratifiziert werden, dann wird es &uuml;bersetzt und erst am Ende dieses ganzen Verfahrens wird es zur Verf&uuml;gung gestellt&ldquo;, teilte eine Sprecherin der taz am Mittwoch mit. Intransparenz ist einer der gr&ouml;&szlig;ten Kritikpunkte auch an dem mit den USA geplanten Freihandelsabkommen TTIP.<br>\nEin Vorteil der Geheimhaltung ist f&uuml;r die EU-Kommission, dass Gegner des Abkommens so schwerer &ouml;ffentlichen Druck aufbauen k&ouml;nnen. Interessant w&auml;re zum Beispiel, f&uuml;r genau welche Produkte die Afrikaner ihre M&auml;rkte &ouml;ffnen sollen. Auch f&uuml;r Milchpulver? Es wird in Europa auf Dumpingniveau heruntersubventioniert und w&uuml;rde dann auch afrikanische Produzenten bedrohen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Intransparenz-bei-Wirtschaftsabkommen\/!142988\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>&Ouml;lindustrie und Freihandel: Angriff auf den Klimaschutz<\/strong><br>\nKlimaschutz geh&ouml;rt nicht gerade zu den obersten Priorit&auml;ten der &Ouml;lindustrie. Die m&auml;chtige Lobby versucht immer wieder, strengere Vorschriften zum Schutz der Umwelt aufzuweichen oder gar ganz zu verhindern. Genau deshalb haben die Vertreter der Energiekonzerne nun offenbar auch das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und der Europ&auml;ischen Union ins Visier genommen. Das geht zumindest aus einer Studie (PDF) hervor, die von den Umweltschutzorganisationen Friends of the Earth, Greenpeace und anderen nun ver&ouml;ffentlicht wurde.<br>\nDarin wird nachgezeichnet, wie die &Ouml;lindustrie daran arbeitet, h&ouml;here EU-Klimaschutzstandards f&uuml;r Erd&ouml;lprodukte wie Benzin und Diesel auszuhebeln. Denn eine geplante EU-Regel k&ouml;nnte unter anderem dazu f&uuml;hren, umstrittene Einfuhren von Teersand-&Ouml;l in die EU zu erschweren. Doch das will die Industrie verhindern. Sie sieht in strengeren Klimaschutz-Vorschriften ein Handelshemmnis, das im Zuge der TTIP-Gespr&auml;che beseitigt werden muss. &Ouml;l aus Teersand zu gewinnen ist ein &auml;u&szlig;erst schmutziges Gesch&auml;ft. In Kanada, etwa in der Provinz Alberta, werden ganze Landstriche v&ouml;llig umgegraben, um &ouml;lhaltigen Bitumen, eine z&auml;he schwarze Masse zu f&ouml;rdern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/oelindustrie-und-freihandel-angriff-auf-den-klimaschutz-1.2052801\">SZ<\/a>\n<p><strong>Dazu: <a href=\"http:\/\/www.foeeurope.org\/sites\/default\/files\/publications\/foee-fqd-trade-ttip-170714_0.pdf\">Dirty Deals: How trade talks threaten to undermine EU climate policies and bring tar sands to Europe [PDF &ndash; 2.7 MB]<\/a><\/strong><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Einmal mehr best&auml;tigt sich, dass den offiziellen Aussagen von Handelskommissar Karel De Gucht nicht zu trauen ist. Man muss sich das vorstellen: De Gucht behauptet im EU-Parlament, die Klimaschutzrichtlinie sei im Zusammenhang mit TTIP bisher nicht zur Sprache gekommen. W&auml;hrend in einer interne Mail aus der EU-Kommission steht, dass die US-Seite massiv Druck aus&uuml;bt. De Gucht bel&uuml;gt das Parlament. In anderen L&auml;nder hat ein solches Verhalten zu Amtsenthebungsverfahren gef&uuml;hrt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>TTIP gef&auml;hrdet die Gesundheit<\/strong><br>\nEin durchgesickertes Kapitel des derzeit verhandelten transatlantischen Freihandelsabkommens  TTIP zeigt, dass &ouml;ffentliche Gesundheitsvorsorge und Lebensmittelsicherheit in Gefahr sind sollte das Abkommen in Kraft treten, so eine Analyse des Institute for Agriculture and Trade Policy (IATP).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ttip-unfairhandelbar.de\/news\/detailansicht\/datum\/2014\/07\/\/ttip-gefaehrdet-die-gesundheit\/\">TTIP unfairhandelbar<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> In der Analyse hei&szlig;t es sehr vorsichtig: &ldquo;Der geleakte Entwurf des TTIP Kapitel sagt uns nicht alles dar&uuml;ber, wie die Verhandlungen f&uuml;r Lebensmittelsicherheit stehen, aber er sagt uns genug, um ernsthafte Bedenken zu erheben.&rdquo; F&uuml;r den Autor Steve Suppan ist klar, dass die &ouml;ffentliche Gesundheit gegen&uuml;ber den Unternehmensinteressen verliert. &ldquo;Dar&uuml;ber hinaus ist es ein Affront gegen die Demokratie, dass das &ouml;ffentliche Bed&uuml;rfnis auf geleakte Dokumente angewiesen ist, um herauszufinden, wie diese Vereinbarungen die Gesundheit und Sicherheit beeintr&auml;chtigen k&ouml;nnten.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>TTIP: Implikationen des Abkommens f&uuml;r Drittl&auml;nder<\/strong><br>\nDie Verhandlungen &uuml;ber das transatlantische Freihandelsabkommen erregen die Gem&uuml;ter. Zivilgesellschaftliche Organisationen weisen seit Beginn der Verhandlungen im Juli letzten Jahres auf die drohende Absenkung von Umwelt- und Sozialstandards als Folge der transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) hin. Leider f&uuml;hrt die hitzige &ouml;ffentliche Debatte &uuml;ber TTIP dazu, dass den Implikationen dieses Mega Regionals f&uuml;r den Rest der Welt, und insbesondere f&uuml;r Entwicklungsl&auml;nder, nicht gen&uuml;gend Beachtung geschenkt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boell.de\/de\/2014\/07\/22\/ttip-implikationen-des-abkommens-fuer-drittlaender\">Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die Autoren des Deutschen Instituts f&uuml;r Entwicklungspolitik spielen das Problem herunter, dass die EU und die USA die Schwellenl&auml;nder unter Druck setzen, neue &bdquo;westliche&ldquo; Regeln f&uuml;r den internationalen Handel zu akzeptieren. Sie argumentieren, dass die &ldquo;Schwellenl&auml;nder stattdessen zunehmend eigene konkurrierende Regelwerke etablieren&rdquo; k&ouml;nnten. Das ist z.B. im Falle Chinas sehr unwahrscheinlich, denn die EU und die USA bilden f&uuml;r China immer noch die Hauptabsatzm&auml;rkte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>TTIP: B&uuml;rokraten gegen B&uuml;rger<\/strong><br>\nGeheim verhandeltes Freihandelsabkommen TTIP zwischen EU und USA k&ouml;nnte durch starken Protest verhindert werden. Einmal beschlossen w&auml;re es kaum zu &auml;ndern.  Ist das Abkommen einmal geschlossen, sind die darin enthaltenen Regelungen nur noch mit Zustimmung beider Verhandlungspartner &auml;nderbar &ndash; und somit nicht ohne Zustimmung der USA.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/07-30\/051.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Fed erhebt schwere Vorw&uuml;rfe gegen die Deutsche Bank<\/strong><br>\nDer Deutschen Bank drohen massive Probleme mit der US-Aufsicht. Eine vertrauliche Untersuchung der Notenbank Federal Reserve hat eine Reihe ernsthafter Vers&auml;umnisse im US-Gesch&auml;ft der Bank aufgedeckt. Laut Dokumenten, in die das Wall Street Journal Einsicht hatte, bem&auml;ngelt die Fed unter anderem eine schlampige Bilanzierung, unzureichende Buchpr&uuml;fung und Risikokontrolle sowie schwache technische Systeme. Die Bilanzen einiger der US-Sparten der Banken seien &bdquo;von geringer Qualit&auml;t, ungenau und unzuverl&auml;ssig&rdquo;, urteilte die New Yorker Fed Ende 2013 in einem Brandbrief an die F&uuml;hrung der Deutschen Bank. &ldquo;Das Ausma&szlig; der Fehler deutet darauf hin, dass das gesamte Berichtswesen der Bank in den USA weitreichender Abhilfe bedarf.&rdquo; In dem Schreiben vom 11. Dezember, das dem Wall Street Journal in Ausz&uuml;gen vorlag, hei&szlig;t es weiter, dass die Bank bislang &bdquo;keine Fortschritte&rdquo; dabei gemacht habe, bereits zuvor festgestellte Probleme zu l&ouml;sen.<br>\nDas Gesch&auml;ft der Deutschen Bank in den USA ist gewaltig. Insgesamt macht das US-Gesch&auml;ft rund 600 Milliarden US-Dollar bzw. mehr als ein Viertel der weltweiten Bilanzsumme der Deutschen Bank aus, berichten F&uuml;hrungskr&auml;fte. Die Zweifel der Federal Bank of New York (FRBNY) am US-Gesch&auml;ft der Deutschen Bank haben sich &uuml;ber Jahre aufgebaut. &bdquo;Seit 2000 hat die FRBNY auf die erheblichen Schw&auml;chen im Bilanzierungssystem der Bank hingewiesen, die seit einem Jahrzehnt nicht erledigt wurden&rdquo;, schrieb Muccia in seinem Brief. &bdquo;Am besorgniserregendsten ist die Tatsache, dass fr&uuml;here Aufsichtsprobleme vom Management als behoben und abgeschlossen betrachtet wurden, obwohl die Grundursachen f&uuml;r diese Fehler nicht beseitig wurden&rdquo;, f&uuml;gte er hinzu. Bei einem Treffen mit zwei Top-Managern der Deutschen Bank in den USA im September beschrieben Fed-Mitarbeiter das Berichtswesen der Bank laut einer E-Mail, die das Treffen zusammenfasst, als das Schlechteste in ihrer Klasse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wsj.de\/article\/SB10001424052702304058404580045841986979162.html\">WSJ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Man fragt sich allm&auml;hlich, was schlimmer ist: Die Unf&auml;higkeit der Deutschen Bank, Ordnung in ihren Laden zu bringen, oder gar die M&ouml;glichkeit, dass das Berichtwesen bewusst chaotisch und un&uuml;bersichtlich gehalten wird. &ndash; Neben den Libor- und Euribor-Ermittlungen hierzulande kommen jetzt nach Klagen wegen Manipulationen des Goldpreises &auml;hnliche Vorw&uuml;rfe beim Silberpreis hinzu.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Schatten der Schattenjustiz<\/strong><br>\nDoch so richtig die Entscheidung der Schiedsrichter von Den Haag auch sein mag &ndash; sie wirft auch ein Schlaglicht auf die Gefahren, die mit der Macht der Schiedsgerichte verbunden sind. Die Dimension des Falls Yukos k&ouml;nnte zum Vorgeschmack auf das werden, was das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und Europa erm&ouml;glichen soll: Es gibt Konzernen die Chance, Industriestaaten verst&auml;rkt vor Schiedsgerichte zu bringen &ndash; so wie man das einst nur mit Bananenrepubliken machen konnte.<br>\nSchon jetzt ist mit den Schiedsgerichten unbemerkt von der &Ouml;ffentlichkeit eine machtvolle Instanz jenseits nationaler Gerichte entstanden. Die Anzahl der Klagen vor internationalen Tribunalen hat sich in den vergangenen 20 Jahren verzehnfacht. Das kann helfen, wo die Justiz versagt. Bef&uuml;rworter des Systems loben, dass Konzerne auf internationaler Ebene klagen &ndash; und so den Gang vor m&ouml;glicherweise parteiische Gerichte eines Staates verhindern k&ouml;nnen.<br>\nDoch wer hinterfragt, wie solche Tribunale arbeiten, findet auch Antworten auf die immer bedeutendere Frage, wie viel Macht auf dieser Welt die Staaten haben und wie viel die Konzerne. Es geht um Fragen, die in die Welt einer Schattenjustiz f&uuml;hren, in der es um Rechte der Investoren auf Kosten der Demokratie geht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/internationale-schiedsgerichte-die-schatten-der-schattenjustiz-1.2067805\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Oh weh, der Komemntar greift die Problematik der geheim tagenden Schiedsgerichte, als zentralem Bestandteil des transatlantischen Freihandelsabkommens TTIP und anderer Freihandelsabkommen, richtig auf. Aber warum muss dazu das &uuml;bliche Russland-Bashing voran gestellt werden? Zudem sich die Frage stellt, ob mit dem Schiedsspruch gegen Russland dem f&uuml;heren Jukos Inhaber Chodorkowskij &uuml;berhaupt Gerechtigkeit widerfahren sollte und nicht ganz andere Hintergr&uuml;nde eine Rolle spielen? (siehe auch den Beitrag von Jens Berger &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22565\">Jukos-Urteil: Startschuss zum Wirtschaftskrieg?<\/a>&ldquo;)<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Rentner scheitern vor Verfassungsgericht<\/strong><br>\nMehrere Rentner sind vor dem Bundesverfassungsgericht mit Klagen gegen stagnierende Altersbez&uuml;ge und steigende Krankenkassenbeitr&auml;ge gescheitert.<br>\nDie Richter konnten keinen Eingriff in das Eigentumsgrundrecht der Senioren erkennen und wiesen die Klagen daher ab. (AZ: 1 BvR 79\/09 und andere)<br>\nDie f&uuml;nf Rentner hatten sich dagegen gewehrt, dass ihre Rentenbeitr&auml;ge zum 1. Juli 2005 nicht stiegen, sie aber einen Sonderbeitrag in H&ouml;he von 0,9 Prozent zur Krankenversicherung leisten mussten. Dieser Sonderbeitrag f&uuml;r Arbeitnehmer und Rentner wurde erhoben, um Arbeitgeber durch Senkung der Lohnnebenkosten zu entlasten. Bereits in den Vorinstanzen waren die Senioren mit ihren Klagen gescheitert.<br>\nDie Verfassungsrichter billigten nun das Vorgehen der damaligen rot-gr&uuml;nen Bundesregierung und gestanden dem Gesetzgeber einen weiten Spielraum bei der Gestaltung der Sozialversicherungsbeitr&auml;ge zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/wirtschaftsticker\/rentner-scheitern-vor-verfassungsgericht_id_4024644.html?fbc=fb-shares\">focus<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die &Auml;nderung der Berechnungsformel f&uuml;r die Rente sowie die Einf&uuml;hrung des Altersvorsorgeanteils und des Nachhaltigkeitsfaktors sind laut Beschluss &ldquo;von dem gewichtigen &ouml;ffentlichen Interesse bestimmt, die Finanzierbarkeit des Systems der gesetzlichen Rentenversicherung zu sichern&rdquo;. &Auml;hnlich argumentierte das Gericht mit Blick auf die Einf&uuml;hrung eines zus&auml;tzlichen Beitrags zur Krankenversicherung, den Rentner allein zu tragen haben. Mit diesem Beitrag wolle der Gesetzgeber Lohnnebenkosten senken, damit &uuml;ber mehr Besch&auml;ftigung auch die Einnahmen der Sozialversicherung steigen. Gegen diese gewichtigen Ziele &ldquo;ist nichts einzuwenden&rdquo;, meinen die Karlsruher Richter.<\/em><br>\n<em>An diesen Formulierungen wird deutlich, dass die Richter voll und ganz auf der Linie des Agenda-Kurses stehen. Das ist platte Ideologie und hat mit Rechtsauslegung nichts mehr zu tun, es sei denn das Grundgesetz wird der neoliberalen Agenda angepasst.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Heribert Prantl: Bewaffnete Ehrlichkeit<\/strong><br>\nVon entwaffnender Ehrlichkeit spricht man oft, wenn einer unverbl&uuml;mt sagt, worum es ihm geht. Das hat Horst Seehofer getan. Er will, dass Deutschland seinen Spitzenplatz bei den Waffenlieferanten der Welt beh&auml;lt; es st&ouml;rt ihn nicht, dass ein gro&szlig;er Teil der Waffenexporte an zwielichtige Regimes geht. Es st&ouml;rt ihn deshalb nicht, weil an diesen Exporten einige Zigtausend bayerische Arbeitspl&auml;tze h&auml;ngen. Das rechtfertigt, angeblich, die t&ouml;dlichen Exporte.<br>\nSo unverfroren wie Seehofer hat schon lang niemand mehr moralische Bedenken wegger&auml;umt und die geltenden Richtlinien f&uuml;r R&uuml;stungsexporte &ndash; sie sollen angeblich &ldquo;einen Beitrag zur Sicherung des Friedens, der Gewaltpr&auml;vention, der Menschenrechte und einer nachhaltigen Entwicklung in der Welt&rdquo; leisten &ndash; quasi als Geschw&auml;tz deklariert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/ruestungsexporte-bewaffnete-ehrlichkeit-1.2066214\">SZ<\/a> \n<p><strong>Dazu:<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140730_01B.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.edition-staeck.de\/index.html?d_PL091_PL__Der_Frieden_gefahrdet_Arbeitsplatze1817.htm\">Edition Staeck<\/a> <\/p>\n<p><strong>Dazu passend: Mit Kampfdrohnen Arbeitspl&auml;tze sichern?<\/strong><br>\nDeutsche Konzerne haben im vergangenen Jahr R&uuml;stungsg&uuml;ter im Wert von 5,8 Mrd. Euro exportiert. So die offiziellen Daten des &raquo;R&uuml;stungsexportbericht 2013&laquo; der Bundesregierung. Das sind 24% oder 1,14 Mrd. Euro mehr als 2012 &ndash; ein &ouml;konomisch prosperierendes Gesch&auml;ft. 62% der Exporte gingen in L&auml;nder au&szlig;erhalb der Europ&auml;ischen Union und der NATO, deutlich mehr als im Jahr zuvor. Laut Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI liegt Deutschland nach den USA und Russland unver&auml;ndert auf Platz 3 der Weltrangliste der R&uuml;stungsexporteure.[1] Unter den gr&ouml;&szlig;ten Empf&auml;ngerl&auml;ndern von R&uuml;stungsg&uuml;tern sind allein drei aus dem arabischen Raum &ndash; Algerien, Saudi-Arabien und Katar &ndash;, die nicht nur als Spannungsgebiete gelten, sondern auch als L&auml;nder mit massiven Menschenrechtsverletzungen. So wurde allein f&uuml;r das Scheichtum Katar die Ausfuhr von 62 Leopard-Panzern und 24 Panzerhaubitzen f&uuml;r die Jahre 2015 bis 2018 genehmigt. Dieser Deal diente als T&uuml;r&ouml;ffner zur arabischen Halbinsel.<br>\nDoch nicht die Auflistung der &raquo;Genehmigungen zur Ausfuhr von R&uuml;stungsg&uuml;tern&laquo; lie&szlig; die Wellen hochschlagen, sondern die Ank&uuml;ndigung von SPD-Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel, &raquo;die Ausfuhr von Kriegsger&auml;t (k&uuml;nftig) restriktiver zu gestalten&laquo;. Seine Bemerkung, &raquo;der Erhalt von Arbeitspl&auml;tzen ist kein Argument f&uuml;r die Genehmigung von Waffenexporten&laquo; (Hamburger Abendblatt vom 5.7.2014), l&ouml;ste prompt einen Proteststurm der R&uuml;stungskonzerne aus. Die Existenz eines ganzen Wirtschaftszweiges mit rund 200.000 Arbeitspl&auml;tzen sei gef&auml;hrdet, stimmten die Vorstandschefs ihr Klagelied an und drohten mit der Arbeitsplatzkeule: &raquo;Jobs k&ouml;nnten ins Ausland abwandern&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/mit-kampfdrohnen-arbeitsplaetze-sichern\/\">Sozialismus aktuell<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Man kann nur hoffen, dass Sigmar Gabriel dem Druck, nicht nur der CSU, <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/gabriel-weist-kritik-an-ruestungsexportpraxis-zurueck-1.2067712\">standh&auml;lt<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ex-Regierungschef: 137 Millionen in der Schweiz<\/strong><br>\nJahrelang hat der fr&uuml;here katalanische Landesf&uuml;rst Jordi Pujol kategorisch abgestritten, Gelder vor dem spanischen Fiskus versteckt zu haben und in der Schweiz &uuml;ber Schwarzgeldkonten zu verf&uuml;gen. Nun machte er &uuml;bers Wochenende eine spektakul&auml;ren Salto r&uuml;ckw&auml;rts, nun ist alles anders. Und wie. Ging es fr&uuml;her um fast schon bescheidene 32 Millionen Franken seines Erstgeborenen mit Verbindungen zur Credit Suisse und vermuteten 165 Millionen Franken bei Lombard Odier in Genf, gibt der Clan nun zu, insgesamt &uuml;ber 600 Millionen Euro nicht versteuert zu haben. Pujol Senior, der w&auml;hrend 23 Jahren Katalonien regierte, bat bei seinen Landsleuten um Vergebung. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass der Pujol-Clan &uuml;ber ein Konto in Andorra verf&uuml;gte, auf das in nur einem Montag 3,4 Millionen Euro eingezahlt wurde. Die Ermittler machten auch &ouml;ffentlich, dass die Pujols in der Schweiz 137 Millionen Euro versteckten. Zwei S&ouml;hne des Politpatriarchen werden deshalb von den Justizbeh&ouml;rden der Korruption angeklagt. Seit jeher hat es Verdachtsmomente gegen die Familie Pujol gegeben. Clanoberhaupt Jordi Pujol Senior regierte Katalonien zwischen 1980 und 2003 und tat sich als Vork&auml;mpfer von m&ouml;glichst grosser Autonomie der Region hervor. Pujols Kinder erhielten w&auml;hrend seiner Regierungszeit immer wieder h&ouml;chst lukrative Auftr&auml;ge &ndash; immer wieder wurde der Vorwurf von G&uuml;nstlingswirtschaft laut. Bisher wurde dem Clan nie etwas nachgewiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelszeitung.ch\/politik\/ex-regierungschef-137-millionen-der-schweiz-645288\">Handelszeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es ist angesichts des f&uuml;r den 9. November angek&uuml;ndigte Referendum &uuml;ber eine Unabh&auml;ngigkeit Kataloniens f&uuml;r die CiU (Converg&egrave;ncia i Uni&oacute;), die mit Artur Mas wieder den Regierungschef stellt, besonders &auml;rgerlich, dass Jordi Pujol seine private Autonomie bis auf das &Auml;u&szlig;erste ausgereizt hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>L&uuml;ge in Kriegszeiten<\/strong><br>\nAm Beispiel des Ersten Weltkriegs formulierte Arthur Ponsonby 1928 die Strukturgesetze der Kriegspropaganda &ndash; sie gelten, wie die aktuelle Berichterstattung &uuml;ber die Ukraine zeigt, noch immer<br>\nVon Lord Arthur Ponsonby (1871&ndash;1946), einem britischen Politiker und Friedensaktivisten, stammt nicht nur das ber&uuml;hmte Diktum, dass das erste Opfer des Kriegs die Wahrheit ist &ndash; &ldquo;When war is declared, truth is the first casualty&rdquo;. In seinem 1928 ver&ouml;ffentlichten Buch &ldquo;Falsehood in Wartime&rdquo; (&ldquo;L&uuml;ge in Kriegszeiten&rdquo;) versuchte Ponsonby auch die Strukturelemente dieser L&uuml;gen und F&auml;lschungen zu beschreiben, wie er sie am Beispiel des Ersten Weltkriegs beobachtet hatte:<br>\nWir wollen den Krieg nicht.<br>\nDas gegnerische Lager tr&auml;gt die Verantwortung.<br>\nDer F&uuml;hrer des Gegners ist ein Teufel.<br>\nWir k&auml;mpfen f&uuml;r eine gute Sache.<br>\nDer Gegner k&auml;mpft mit unerlaubten Waffen.<br>\nDer Gegner begeht mit Absicht Grausamkeiten, wir nur versehentlich.<br>\nUnsere Verluste sind gering, die des Gegners enorm.<br>\nK&uuml;nstler und Intellektuelle unterst&uuml;tzen unsere Sache.<br>\nUnsere Mission ist heilig.<br>\nWer unsere Berichterstattung in Zweifel zieht, ist ein Verr&auml;ter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/42\/42386\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Was haben die T&uuml;rkei und Brasilien gemein?<\/strong><br>\nIn der T&uuml;rkei und in Brasilien, beides seit mehreren Jahren stark &raquo;aufstrebende&laquo; L&auml;nder, sind in den letzten Tagen bzw. Wochen scheinbar &uuml;berraschend breite Protestbewegungen entstanden. Nach &uuml;beraus harter polizeilicher Repression und kompromissloser Reaktion der jeweiligen Regierungen hat sich der Protest dann schnell &uuml;ber das ganze Land ausgebreitet und sich zugleich von den urspr&uuml;nglichen (verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig begrenzt erscheinenden) Protestanl&auml;ssen entfernt. Wie ist eine solche, scheinbar aus &raquo;heiterem Himmel&laquo; kommende Konstellation zu erkl&auml;ren? Zumal in L&auml;ndern, die zum einen auf eine lang andauernde &ouml;konomische Wachstumsperiode zur&uuml;ckblicken k&ouml;nnen und zum anderen popul&auml;re Regierungen aufweisen, die mit &uuml;ber oder ann&auml;hernd 50% der Stimmen gew&auml;hlt worden sind und deren Pr&auml;sidentin und Ministerpr&auml;sident noch vor kurzem recht hohe Popularit&auml;tswerte vorweisen konnten.<br>\nWenn auch pauschale und f&uuml;r beide L&auml;nder gleicherma&szlig;en zutreffende Antworten nur unter Vorbehalt gegeben werden k&ouml;nnen, so scheint gerade in diesem Paradoxon auch ein Schl&uuml;ssel der Erkl&auml;rung zu liegen. Offensichtlich sind insbesondere junge Leute, Studierende, Sch&uuml;ler, relativ gebildete und nicht total verarmte soziale Gruppierungen und Segmente &uuml;berproportional an den Protesten beteiligt gewesen. Trotz erheblichen Wirtschaftswachstums, der Verringerung der Arbeitslosigkeit, der Armutsquote und sogar &ndash; in leichtem Umfang &ndash; der Ungleichheitsrelationen sowie eines allgemeinen Einkommensanstiegs m&uuml;ssen spezifische Gr&uuml;nde f&uuml;r die Protestmotivation bei den bezeichneten Bev&ouml;lkerungsteilen vorgelegen haben. Auch im politischen Bereich sind auf den ersten Blick relativ korrekte und freie Wahlprozesse zu konstatieren, die nicht einen erkl&auml;renden Hintergrund abgeben k&ouml;nnen. &ndash; Dennoch haben sich offensichtlich seit einiger Zeit unter der Oberfl&auml;che des Fortschritts, der scheinbar allgemein verbreiteten Zufriedenheit und Korrektheit viele Dinge aufgestaut, die sich nun &ndash; im Kontext verschiedener, kumulierter und sich wechselseitig ansto&szlig;ender &ndash; Misshelligkeiten in zahlreichen Protesten entluden. Der seit 2012 in beiden L&auml;ndern aufgetretene Wachstumsr&uuml;ckgang, verbunden mit ansteigender Inflation und der sp&uuml;rbaren Verteuerung des Lebensalltags sowie der nach wie vor mangelhafte Zustand materieller und sozialer Infrastrukturen (z.B. des Bildungs- und Gesundheitswesens) kontrastierte mit offenkundiger Verschwendung, Korruption und Fehllenkung &ouml;ffentlicher Ressourcen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/was-haben-die-tuerkei-und-brasilien-gemein\/\">Sozialismus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wie Dieter Boris zurecht vermerkt, k&ouml;nnen &ldquo;pauschale und f&uuml;r beide L&auml;nder gleicherma&szlig;en zutreffende Antworten nur unter Vorbehalt gegeben werden&rdquo;. Dennoch ist allein die Fragestellung &auml;u&szlig;erst wichtig und Dieter Boris macht einen Anfang. Wichtig ist in dieser Argumentation, dass nicht die absolute Not, sondern ein relativer Wohlstand einer, wenn auch kleinen, aber funktional bedeutsamen Mittelschicht, Voraussetzung des Protestes ist. Und es versteht sich, dass die Jugend und nicht die Vorsicht der Erwachsenen den Elan in die Proteste brachten. Man kann nur hoffen, dass einige Projekte zu diesem Thema laufen, denn nicht nur die Proteste der letzten Jahre, &ndash; vom Tiananmen bis zur Arabellion, von Brasilien bis zur T&uuml;rkei &ndash; sondern die zuk&uuml;nftigen Proteste, werden wohl nach &auml;hnlichen Mustern ablaufen. Rossana Rossanda sprach einmal den Skandal an, &ldquo;dass die meisten Menschen auf der Erde nicht einmal die Chance haben, dar&uuml;ber nachzudenken, wer sie sind und was sie werden wollen, weil das ganze Abenteuer des Lebens von Anfang an ruiniert ist.&rdquo; Der Protest, die Revolte wird von einer Schicht ausgehen. welche nicht im Elend des nackten Existenzkampfes versinkt, sondern die Zeit, die Mu&szlig;e dazu hat, z.B. dar&uuml;ber nachzudenken, dass sie um ihren fairen Anteil in der Gesellschaft betrogen wird, dass sie im Vergleich zu anderen Mitgliedern der Gesellschaft benachteiligt wird oder dass einfach ihre Erwartungen nicht mehr mit ihrer m&ouml;glichen, materiellen Situation &uuml;bereinstimmen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Global Governance: Wer regiert die Welt?<\/strong><br>\nAuch in Zeiten der Krise setzt sich die &ouml;konomische Globalisierung fort. Deutlich weniger entwicklungsf&auml;hig zeigen sich die Institutionen der Global Governance. Ob Weltbank, Internationaler W&auml;hrungsfonds oder Welthandelsorganisation &ndash; sie haben im globalen S&uuml;den zwar an Einfluss verloren, sind aber nicht bereit, ihre eigene Politik grundlegend infrage zu stellen. Dabei war diese in den letzten Jahrzehnten nicht eben erfolgreich und hat Armut und soziale Ungleichheit h&auml;ufig noch verst&auml;rkt. &ndash; Angesichts des Grunddilemmas der Global Governance, des Auseinanderklaffens der &ouml;konomischen Globalisierung einerseits und dem Zur&uuml;ckbleiben der politischen Steuerungsstrukturen auf globaler Ebene andererseits, waren schon immer zwei Zukunftsszenarien denkbar: W&auml;hrend die einen f&uuml;r die Vervollkommnung der &ouml;konomischen Global Governance (einschlie&szlig;lich ihrer Reform und Demokratisierung) pl&auml;dierten, orientierten andere st&auml;rker darauf, die nationalen politischen Spielr&auml;ume zu bewahren und auszubauen.<br>\nDie beiden Grundantworten auf das Dilemma der Globalisierung m&uuml;ssen sich in der Tat nicht grunds&auml;tzlich ausschlie&szlig;en. Mit einer pragmatischen und weniger ideologisch im Sinne des Neoliberalismus gedachten Globalisierung k&ouml;nnten Spielr&auml;ume f&uuml;r eigenst&auml;ndigeres Handeln auf lokaler, nationaler und regionaler Ebene einhergehen &ndash; etwa in Form des von den Entwicklungsl&auml;ndern geforderten &bdquo;development space&rdquo;. Nur m&uuml;sste dann diskutiert werden, welche Probleme sinnvollerweise auf welcher Ebene und mit wem gekl&auml;rt werden sollten. Diese Frage bestimmt m&ouml;glicherweise die n&auml;chste Etappe der Debatte um Globalisierung und Global Governance.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.inkota.de\/material\/suedlink-inkota-brief\/165-global-governance\/falk\/\">S&uuml;dlink\/INKOTA<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Sieger von Kundus<\/strong><br>\n&ldquo;Wir haben Gro&szlig;artiges geleistet&rdquo;, bilanziert Generalmajor J&ouml;rg Vollmer, Kommandeur der ISAF-Schutztruppe in Nordafghanistan. &ldquo;Die Bev&ouml;lkerung bewegt sich durch ihre Provinzen v&ouml;llig normal.&rdquo; Wenn am Ende doch nicht alle Ziele vollst&auml;ndig erreicht wurden, so r&auml;umt man bei der Bundeswehr ein, sei das eben dem Land Afghanistan geschuldet. Schlie&szlig;lich k&ouml;nnen &ldquo;wir&rdquo; &ldquo;ihnen&rdquo; westliche Standards nicht einimpfen. Ein Rechtsstaat wurde in Afghanistan jedenfalls nicht einmal in Ans&auml;tzen aufgebaut. Und ob &ldquo;unsere Sicherheit&rdquo; am Hindukusch tats&auml;chlich wirksam verteidigt werden konnte, muss bezweifelt werden.<br>\nUnser Autor Marc Th&ouml;rner hat die Entwicklungen in Kundus, dem Vorzeigegebiet des deutsch gef&uuml;hrten Regionalkommandos Nord, &uuml;ber viele Jahre beobachtet. Nun hat er bei seinen j&uuml;ngsten Recherchen herausgefunden, dass im November 2010, bei der Operation Halmazag, der ersten Milit&auml;roffensive, die Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg eigenst&auml;ndig plante, zahlreiche Zivilisten get&ouml;tet wurden, w&auml;hrend die Website der Bundeswehr behauptete, es habe keine zivilen Opfer gegeben. Aufgrund dieser Recherchen hat das Bundesverteidigungsministerium nun zugesagt, die Ereignisse von 2010 zu untersuchen. Um eigene Verluste zu vermeiden und Mittel einzusparen, belegt das Feature, schloss die Bundeswehr Allianzen mit korrupten Provinzf&uuml;rsten, mit Klein- und Schwerkriminellen, die die Bev&ouml;lkerung auspl&uuml;ndern. Sie sind die eigentlichen Gewinner des bislang gr&ouml;&szlig;ten deutschen Auslandseinsatzes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2014\/07\/29\/dlf_20140729_1914_d48a9655.mp3\">Deutschlandradio<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Allm&auml;hlich w&auml;hnt man sich in der Zeit des sp&auml;ten Bush. Tolle Truppe, nur die falschen Kriegsziele. Nun ja, wir werden nach Abzug der ISAF-Truppen sehen, wie &ldquo;v&ouml;llig normal&rdquo; sich die Bev&ouml;lkerung durch Afghanistans Provinzen bewegt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Der Einfluss des Betreuungsgeldes auf Betreuungsentscheidungen von Eltern<\/strong><br>\nBezogen auf soziale Selektionsmechanismen l&auml;sst sich das Betreuungsgeld als besonderer Anreiz f&uuml;r sozial eher benachteiligte Familien identifizieren, kein Angebot fr&uuml;hkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung zu nutzen.<br>\nDas Betreuungsgeld erweist sich f&uuml;r Familien besonders attraktiv, die eine geringe Erwerbsbeteiligung aufweisen, eher als bildungsfern beschrieben werden k&ouml;nnen und einen Migrationshintergrund haben. Bezogen auf Fragen der Chancengerechtigkeit gilt es hier zu pr&uuml;fen, inwiefern das Betreuungsgeld &ndash; wenn auch vermutlich f&uuml;r einen kleinen Teil derer, die es in Anspruch nehmen &ndash; eher zu einer Verfestigung von Prozessen und Mechanismen der Bildungsungleichheit beitr&auml;gt<br>\nAuch wenn die Befunde der verschiedenen Untersuchungen nicht in allen Details konsistent sind, l&auml;sst sich doch zusammenfassend festhalten, dass auf individueller Ebene die Bildungsn&auml;he des Elternhauses, die Erwerbst&auml;tigkeit beider Elternteile, vor allem aber die Berufsaus&uuml;bung der Mutter sowie die Familienkonstellation die Betreuungsentscheidung der Eltern bzw. des alleinerziehenden Elternteils beeinflussen<br>\n(&hellip;.).<br>\nZudem w&uuml;nschen oder nutzen mit steigendem Kindesalter mehr Eltern ein &ouml;ffentliches Betreuungsangebot. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind eine vorschulische Einrichtung besucht, sinkt hingegen, wenn zwei und mehr Geschwisterkinder im Haushalt leben oder wenn die Familie oder Teile der Familie einen Migrationshintergrund haben&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.forschungsverbund.tu-dortmund.de\/fileadmin\/Files\/Aktuelles\/Publikationen\/Auszug_zum_Betreuungsgeld_3.pdf\">Forschungsverbund TU Dortmund [PDF &ndash; 1.7 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Um die Studie wurde von familienpolitisch konservativer Seite einige Verwirrung gestiftet. <a href=\"http:\/\/frau2000plus.net\/presseinformation-der-grosse-bluff-es-gibt-keine-neuen-zahlen-zum-betreuungsgeld\/\">&bdquo;Frau 2000 plus&ldquo; wittert<\/a> sogar einen gro&szlig;en Bluff, siehe auch Focus (<a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/experten\/bkelle\/spd-und-gruene-zetteln-diskussion-an-neue-aufregung-ums-betreuungsgeld-allerdings-mit-alten-zahlen_id_4022176.html\">&bdquo;SPD wettert mit angestaubten Zahlen gegen &bdquo;Herdpr&auml;mie&ldquo;<\/a>.<\/em><br>\n<em>Zwar verfolgt die Studie eher das Ziel der Bedarfsermittlung, aber eben auch der Bedingungsfaktoren des Betreuungsbedarfs.<\/em><br>\n<em>Die gestern publizierte Kernaussage ist jedoch in der Studie enthalten (siehe oben).<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Unser Leser N. R. hat uns darauf hingewiesen, dass die Studie kein belastbarer Beleg f&uuml;r die Auswirkungen des aktuellen Betreuungsgeldes ist. In der Tat waren Befragungen und erste Bewertung im Juli letzten Jahres abgeschlossen. Das Betreuungsgeld existiert erst seit August letzten Jahres. Die Medien sollten weniger voneinander abschreiben. Die Aussage z.B. der Berliner Zeitung&rdquo; ist zumindest erl&auml;uterungsbed&uuml;rfig: &ldquo;Das noch von der schwarz-gelben Koalition eingef&uuml;hrte Betreuungsgeld unterl&auml;uft einer neuen Studie zufolge die Bem&uuml;hungen um Chancengleichheit in Deutschland. Die umstrittene Leistung werde vor allem von solchen Eltern in Anspruch genommen, deren Kinder eigentlich in den Kitas gef&ouml;rdert werden sollen, hei&szlig;t es dem Hamburger Nachrichtenmagazin &bdquo;Spiegel&ldquo; zufolge in der Untersuchung der TU Dortmund und des Deutschen Jugendinstituts. Von &ldquo;in Anspruch genommen kann nicht die Rede sein&rdquo;. Im &ldquo;Auszug aus dem Abschlussbericht&rdquo; der Studie hei&szlig;t es:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n<em>&ldquo;Vor allem sind es aber die sozio&ouml;konomischen Merkmale Migrations- und Bildungsstatus, die f&uuml;r die Betreuungsentscheidung der Eltern eine Rolle spielen: So gaben von den Familien mit Migrationshintergrund, die sich keine au&szlig;erh&auml;usliche Betreuung w&uuml;nschen, 25% an, das Betreuungsgeld sei der Grund daf&uuml;r gewesen. Bei den Familien ohne Migrationshintergrund liegt dieser Anteil bei lediglich 13%. Bezogen auf den Bildungsstatus zeigt sich, dass je h&ouml;her das Bildungsniveau in der Familie ist, desto geringer erscheint der monet&auml;re Anreiz des Betreuungsgeldes: Von den Familien, in denen kein Elternteil einen Bildungsabschluss besitzt, stimmen 31% der Aussage zu, das Betreuungsgeld sei Grund f&uuml;r die Betreuungsentscheidung gewesen; bei einem Hauptschulabschluss sind es 23%. Bei den Familien mit einer mittleren Reife als h&ouml;chsten Bildungsabschluss liegt dieser Anteil bei 14% und bei den Familien mit Hochschulreife bzw. mit Hochschulabschluss reduziert sich dieser Anteil weiter auf 10% bzw. 8%.&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Die Rede ist von W&uuml;nschen nicht von tats&auml;chlichen Entscheidungen. So sehr die Studie eine m&ouml;gliche Tendenz aufzeigt, Fakten sind dies noch nicht. Solche oberfl&auml;chlich zusammengestellte Meldungen werden nat&uuml;rlich von familienpolitisch konservativer Seite genutzt. Hinzukommt, dass es in dem der dpa vorliegenden urspr&uuml;nglichen Text der Wissenschaftler noch hie&szlig;: &bdquo;Von den Familien, in denen kein Elternteil einen Bildungsabschluss besitzt oder die als h&ouml;chsten Bildungsabschluss einen Hauptschulabschluss nennen, bejahen 54 Prozent die Frage, das Betreuungsgeld sei Grund f&uuml;r die Betreuungsentscheidung gewesen&rdquo;. Hier wurden die 31% ohne Bildungsabschluss mit 23% mit  Hauptschulabschluss addiert, <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/streit-um-das-betreuungsgeld-die-tuecken-der-statistik\/10261464.html\">was statistisch nicht geht<\/a>. Jetzt sind die Zahlen nat&uuml;rlich viel weniger spektakul&auml;r. Generell ist die ganze Aufregung nicht zu verstehen. Laut skandinavischen Untersuchungen ist schon l&auml;ngst erwiesen, dass die gro&szlig;e Mehrheit der Bezieher von Betreuungsgeld <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/id\/09036.pdf\">vor allem M&uuml;tter mit geringem Einkommen, niedrigem Bildungsniveau und Migrationshintergrund sind [PDF &ndash; 391 KB]<\/a>. Diese Untersuchungen sollten eigentlich allen bekannt sein. &ndash; Allerdings kann man aus dem Auszug auch herauslesen, dass es den Familien um das Geld geht, also um eine materielle Notlage &ndash; wie in den gestrigen NachDenkSeiten angedeutet. D.h. die Einnahmequelle geht vor Spracherziehung. Eine zus&auml;tzliche Untersuchung der Einkommenssituation der Familien w&auml;re w&uuml;nschenswert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Reporter ohne Grenzen kritisieren Justizminister Maas<\/strong><br>\nReporter ohne Grenzen ist emp&ouml;rt, dass Bundesjustizminister Heiko Maas dem US-amerikanischen Whistleblower Edward Snowden r&auml;t, sich in den USA zu stellen. Snowden hat im vergangenen Jahr aufgedeckt, dass unbescholtene B&uuml;rger von internationalen Geheimdiensten massenhaft ausgesp&auml;ht werden. In seiner Heimat USA ist er deswegen angeklagt und lebt derzeit mit befristetem Asyl in Russland. Sein Aufenthalt dort l&auml;uft am 31. Juli dieses Jahres aus und wird vermutlich verl&auml;ngert. ROG fordert f&uuml;r den Whistleblower hingegen einen sicheren Aufenthalt in Deutschland oder einem anderen EU-Land.<br>\n&bdquo;Statt Edward Snowden zu raten, sich in den USA zu stellen, wo er mit einer langj&auml;hrigen Haftstrafe rechnen muss, sollte Bundesjustizminister Heiko Maas sich lieber &ouml;ffentlich daf&uuml;r einsetzen, dass die Bundesregierung Snowden sicheren Aufenthalt in Deutschland garantiert &ldquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.reporter-ohne-grenzen.de\/nc\/pressemitteilungen\/meldung\/kritik-an-justizminister-maas\/\">Reporter ohne Grenzen<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Mit der laufenden Kampagne &bdquo;Whistles for Whistleblowers&ldquo; w&uuml;rdigt Reporter ohne Grenzen die Rolle von Hinweisgebern, denn sie zahlen einen hohen Preis daf&uuml;r, dass sie Unrecht aufdecken. Verschaffen auch Sie Whistleblowern Geh&ouml;r.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (OP\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-22567","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22567","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22567"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22567\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22573,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22567\/revisions\/22573"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22567"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22567"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22567"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}