{"id":22596,"date":"2014-08-01T09:11:30","date_gmt":"2014-08-01T07:11:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22596"},"modified":"2014-08-01T09:11:30","modified_gmt":"2014-08-01T07:11:30","slug":"hinweise-des-tages-2181","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22596","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AM\/JW\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22596#h01\">Gaza\/Israel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22596#h02\">Demokratisierung ist eher ein Kollateralnutzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22596#h03\">Umfrage in Russland &ndash; Putins Meinungsmaschine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22596#h04\">Eine nostalgisch ausgef&uuml;llte Erinnerungsl&uuml;cke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22596#h05\">Nach dem Wortbruch: Was wurde eigentlich aus&hellip; Andrea Ypsilanti?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22596#h06\">Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22596#h07\">Deutschland: reale Einzelhandelsums&auml;tze Juni 2014<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22596#h08\">US-Milliard&auml;r Paul Singer: Der Staatspleitegeier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22596#h09\">Arbeitslosigkeit und Skills-Gap Story<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22596#h10\">Von wegen nur Krise: Lernprozesse der Linken in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22596#h11\">Interview mit MLP-Chef: &ldquo;Uns wird bei der Rente seit mehr als 50 Jahren eine Illusion verkauft&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22596#h12\">Staatskanzleichefin unter Druck: Ermittlungen gegen Haderthauer k&ouml;nnen beginnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22596#h13\">USA: Terrorismus-Verfolgung oft Illusion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22596#h14\">Polizei in Brasilien: In der Regel Straflosigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22596#h15\">Gedenken an Jean Jaur&egrave;s<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22596#h16\">Offener Brief an Edelgard Bulmahn betreffend Haltung der SPD gegen&uuml;ber Russland und dem Ukraine-Konflikt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22596#h17\">Die SPD will ihren Kurs in Sachen Wirtschaft und Wachstum k&uuml;nftig neu justieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22596#h18\">Zu guter Letzt: Deutsche Elite-Journalisten setzen den Stahlhelm auf<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22596&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gaza\/Israel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Dieser Krieg muss beendet werden<\/strong><br>\nMit Bomben und Granaten wird Israel im Gaza-Konflikt keine Sicherheit gewinnen. Die Hamas zu entwaffnen, scheint ebenso unrealistisch. F&uuml;r einen dauerhaften Frieden muss eine L&ouml;sung her, von der beide Seiten profitieren. [&hellip;]<br>\nNach f&uuml;nf Runden in neun Jahren stellen sich ein paar Fragen: Kann Israel diesen asymmetrischen Krieg gegen die Hamas gewinnen? Wenn die Antwort Ja lautet, wie manche meinen, dann muss zur&uuml;ckgefragt werden, mit welchen Kosten dieser Krieg verbunden sein soll &ndash; und ob Israel dann nicht dazu verdammt ist, sich auf weitere Auseinandersetzungen vorzubereiten, die unausweichlich erscheinen.<br>\nSollte dieser asymmetrische Krieg gegen Hamas aber nicht zu gewinnen sein, dann stellt sich die Frage, welche Schlussfolgerungen daraus zu ziehen sind. Dann sollte die gegenw&auml;rtige Runde der Auseinandersetzung dazu dienen, wenigstens den Versuch zu wagen, neue Rahmenbedingungen zu schaffen: Sie sollten (haupts&auml;chlich) der Hamas die Motivation nehmen, weiter auf die milit&auml;rische Option zu setzen; sie sollten der Bev&ouml;lkerung in Gaza zugutekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/israels-rolle-im-nahost-konflikt-es-braucht-eine-win-win-situation-1.2069459\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Es ist entsetzlich in Gaza&rdquo; &ndash; UNRWA-Sprecher bricht in Tr&auml;nen aus<\/strong><br>\nWieder trifft die israelische Armee eine UN-Schule in Gaza. Hunderttausende sind auf der Flucht und suchen den Schutz der Uno. In einem Fernsehinterview zeigt der Sprecher des UN-Hilfswerks f&uuml;r pal&auml;stinensische Fl&uuml;chtlinge, wie sehr das Erlebte auf ihm lastet.<br>\nDer langj&auml;hrige Sprecher des UN-Hilfswerks f&uuml;r pal&auml;stinensische Fl&uuml;chtlinge (UNRWA), Chris Gunness, ist angesichts der schlimmen Zust&auml;nde im Gaza-Streifen bei einem Live-Interview mit dem arabischen Sender Al-Dschasira in Tr&auml;nen ausgebrochen. &ldquo;Die Rechte der Pal&auml;stinenser, sogar ihrer Kinder, werden v&ouml;llig verwehrt, und es ist entsetzlich&rdquo;, sagte Gunness und begann verzweifelt zu schluchzen. Das Interview musste daraufhin abgebrochen werden.<br>\nAuf Twitter schrieb Gunness sp&auml;ter: &ldquo;UNWRA ist in Gaza total &uuml;berfordert, wir stehen vor den Zusammenbruch, unsere Mitarbeiter werden get&ouml;tet, unsere Schutzr&auml;ume quellen &uuml;ber. Wo soll das enden?&rdquo; Zu seinem Interview &auml;u&szlig;erte er sich ebenfalls auf Twitter. Es gebe Momente, in denen Tr&auml;nen mehr sagten als Worte. Doch seine h&auml;tten wenig Bedeutung angesichts der Tr&auml;nen in Gaza, so Gunness.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/UNRWA-Sprecher-bricht-in-Traenen-aus-article13341336.html\">n-tv<\/a><\/li>\n<li><strong>Hilferuf aus dem Gazastreifen<\/strong><br>\n&bdquo;Seit dem 22. Juli bin ich im Gazastreifen und ich kann einfach nicht glauben, was hier passiert. Ich erlebe die schlimmsten Tage meines Lebens. Alle Menschen in Gaza erleben die schlimmsten Tage ihres Lebens. Denn so massiv wie in dieser Wochen waren noch keine Angriffe auf Gaza. Hinter diesen Worten verbergen sich menschliche Trag&ouml;dien. Die humanit&auml;re Katastrophe in Gaza hat einen neuen H&ouml;hepunkt erreicht. (&hellip;) Dass in einem Krieg Soldaten Soldaten t&ouml;ten m&uuml;ssen, ist durch das V&ouml;lkerrecht legitimiert, aber Zivilisten gezielt zu attackieren, so wie die Familie in unserem Nachbarhaus, die Kinder im Park, die Fl&uuml;chtlinge in der UN-Schule, das ist rechtlich durch keine Kriegsordnung gedeckt. Die Menschen im Gazastreifen fragen sich, weshalb deutsche und westeurop&auml;ische Regierungschefs diese Verst&ouml;&szlig;e gegen internationale Konventionen nicht scharf verurteilen. Das sind Kriegsverbrechen, die hier jeden Tag im Gazastreifen durch die israelischen Streitkr&auml;fte ver&uuml;bt werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/martin-lejeune.tumblr.com\/post\/93384259281\/hilferuf-aus-dem-gazastreifen\">Martin Lejeune<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers I.A.:<\/strong> Im harten Kontrast zu dem Poltern und W&uuml;ten deutscher Politiker\/Medien gegen&uuml;ber Russland im Bezug zum Ukraine-Konflikt, ist es im vergleich dazu, doch sehr still zu diesem Konflikt. Wie Israel im Gazastreifen operiert, kann nicht mehr mit Selbstverteidigung begr&uuml;ndet werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Deutsche Metamorphosen<\/strong><br>\nDie deutsch-israelische Milit&auml;rkooperation geht auf geheime Kontakte im Jahr 1957 zur&uuml;ck. Sp&auml;testens zu diesem Zeitpunkt &ouml;ffnete sich den R&uuml;stungsunternehmen der Bundesrepublik ein Exportfeld, das nach offizieller Lesart den Schutz des kurz zuvor neu gegr&uuml;ndeten Staates bezweckt. Die geheimen Absprachen zwischen Franz-Josef Strau&szlig;, dem damaligen westdeutschen Verteidigungsminister, und seinem israelischen Amtskollegen Shimon Peres hatten jedoch einen v&ouml;llig anderen Hintergrund: Sie folgten dem Druck der USA, die nach der Suez-Krise eine Nahostfront gegen die arabische Unabh&auml;ngigkeitsbewegung schmiedeten und dabei von der Bundesrepublik technologisch wie finanziell entlastet werden wollten &ndash; durch R&uuml;stungsg&uuml;ter f&uuml;r Tel Aviv. Ein entsprechender Geheimvertrag &uuml;ber deutsche Waffenlieferungen und milit&auml;rische Ausbildungshilfe f&uuml;r die israelischen Streitkr&auml;fte wurde im Juni 1962 abgeschlossen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/56460\">german-foreign-policy.com<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Demokratisierung ist eher ein Kollateralnutzen<\/strong><br>\nDie Politikwissenschaftlerin M&aacute;ria Huber &uuml;ber die US-Einflussnahme in der Ukraine<br>\nM&aacute;ria Huber, geb&uuml;rtige Ungarin, ist emeritierte Professorin f&uuml;r Politikwissenschaft an der Universit&auml;t Leipzig. Sie lehrte Internationale Beziehungen mit den Schwerpunkten Osteuropa und Ost-West-Beziehungen. Von 1988 bis 1994 schrieb sie als Journalistin aus Moskau f&uuml;r die &ldquo;Weltwoche&rdquo; und &ldquo;Die Zeit&rdquo;. Nach der Orangenen Revolution in der Ukraine 2004 er&ouml;rterte sie in Fachaufs&auml;tzen die US-Strategien in der Ukraine und die Hintergr&uuml;nde des Demokratieexports.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/42\/42382\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Uwe Kr&uuml;ger hat ein Interview mit der Politikwissenschaftlerin M&aacute;ria Huber &uuml;ber die US-Einflussnahme in der Ukraine gef&uuml;hrt; mit vielen Belegen &uuml;ber die Aktivit&auml;ten der USA zur Destabilisierung der politischen Verh&auml;ltnisse in der Ukraine und zur damit verbundenen neuen Konfrontation mit Russland.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Umfrage in Russland &ndash; Putins Meinungsmaschine<\/strong><br>\nRussland kontrolliert seine Medien streng, vor allem die Fernsehsender berichten auf Kreml-Linie. Eine Umfrage zeigt: Die TV-Propaganda zeigt Wirkung. Zwei Drittel der Befragten sehen die Schuld f&uuml;r die Krise beim Westen.<br>\n12 Uhr mittags am Donnerstag, die Hauptnachrichten im russischen Fernsehen starten: Sie beginnen mit Berichten &uuml;ber K&auml;mpfe in den Gebieten Donezk und Luhansk, &uuml;ber den Beschuss der Stadtzentren und zivile Opfer. Das ist seit Monaten so. Das ukrainische Milit&auml;r attackiere, erkl&auml;rt die Sprecherin. Doch den &ldquo;Verteidigern der St&auml;dte&rdquo; gelinge es bislang, die Stellung zu halten.<br>\nEs folgen emotionale Berichte &uuml;ber ukrainische Fl&uuml;chtlinge, die zu Hunderten nach Russland fliehen. Als N&auml;chstes wendet sich die Moderatorin den Sanktionen gegen Russland zu. Die Sendung endet mit dem Hinweis auf den Bumerang-Effekt, den die Ma&szlig;nahmen f&uuml;r die Volkswirtschaften der EU haben w&uuml;rden. Wie immer in den vergangenen Tagen. Als Beweis wird das just vom Verbraucherschutz erlassene Einfuhrverbot f&uuml;r ukrainische S&auml;fte bekannt gegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/ukraine-krise-wie-propaganda-die-meinung-der-russen-leitet-a-983835-druck.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Hier berichtet eine Meinungsmaschine (Der Spiegel) &uuml;ber die andere Meinungsmaschine (die russischen Medien). Das ist schon apart. Aber diese Schreiberlinge merken offenbar gar nicht mehr, wie sehr sie dem Objekt ihrer Kritik gleichen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Eine nostalgisch ausgef&uuml;llte Erinnerungsl&uuml;cke<\/strong><br>\nVor 100 Jahren trat das Deutsche Reich in jenen Krieg ein, der der Erste Weltkrieg werden sollte. Schon am Wochenanfang erinnerten einige Gazetten mit Fotostrecken und R&uuml;ckblicken daran. Zeitgleich beweisen sie aber auch, dass man aus solchen Retrospektiven nichts lernt.<br>\nEigentlich ist die derzeitige Situation ein Treppenwitz der Geschichte. Seit einigen Wochen erinnern die gro&szlig;en Magazine und Zeitungen an das Europa vor 100 Jahren, das an der Schwelle zu einem gro&szlig;en Krieg stand. Journalisten beschrieben unter anderem den herrlichen Sommer 1914, wie die Menschen weitermachten, in Caf&eacute;s oder auf Spazierg&auml;nge gingen und das stille Privatgl&uuml;ck am Rande des Weltenbrandes genossen. &raquo;Und pl&ouml;tzlich leuchtete die Welt&laquo;, beschrieb der &raquo;Spiegel&laquo; diese Situation.<br>\nZwei B&uuml;ros weiter sitzt aber wom&ouml;glich ein Kollege, der an einem Aufruf zu mehr westlicher St&auml;rke gegen&uuml;ber Russland schreibt und vielleicht sogar ein Eingreifen der NATO in der Ukraine f&uuml;r dringend notwendig erachtet. Er wird abends sicherlich noch ins Caf&eacute; gehen. Manches &auml;ndert sich nie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/940886.eine-nostalgisch-ausgefuellte-erinnerungsluecke.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p>passend dazu: <strong>Ein deutscher Mythos<\/strong><br>\nGeschichte. Das &raquo;Augusterlebnis&laquo;, die Rede vom sich erhebenden Volk, das gemeinsam in den Krieg zieht, ist eine Legende. Nicht jubelnd, aber naiv marschierten viele Deutsche in den Ersten Weltkrieg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/08-01\/021.php\">junge Welt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Nach dem Wortbruch: Was wurde eigentlich aus&hellip; Andrea Ypsilanti?<\/strong><br>\nIhr Name steht f&uuml;r linke Politik &ndash; und f&uuml;r einen massiven Wortbruch: Mit ihrer gescheiterten Regierungs&uuml;bernahme in Hessen wurde Andrea Ypsilanti in der SPD zur Ausgesto&szlig;enen. Die R&uuml;ckkehr in die Normalit&auml;t gestaltet sich schwierig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/andrea-ypsilanti-spd-politikerin-sucht-neue-aufgaben-a-983378.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ein &uuml;bles St&uuml;ck des PR-Journalisten Medick. Allein die Einleitung ist unterstellend und b&ouml;sartig.<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;Ihr Name steht f&uuml;r linke Politik &ndash; und f&uuml;r einen massiven Wortbruch: Mit ihrer gescheiterten Regierungs&uuml;bernahme in Hessen wurde Andrea Ypsilanti in der SPD zur Ausgesto&szlig;enen. Die R&uuml;ckkehr in die Normalit&auml;t gestaltet sich schwierig.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><em>&hellip; und &hellip;<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;Aber reden will Andrea Ypsilanti offenbar nicht. Sie sei die ganze Woche nicht erreichbar, hei&szlig;t es von einer Mitarbeiterin.<br>\nDas ist sehr schade, denn man w&uuml;rde gerne mit ihr sprechen. Dar&uuml;ber, wie es gerade so l&auml;uft in der Politik, welche Rolle sie f&uuml;r sich gefunden hat und was sie eigentlich noch vorhat in Hessen. Fragen, die sich auch in ihrer Partei viele immer wieder stellen, seit dem denkw&uuml;rdigen 3. November 2008.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><em>In diesem h&auml;mischen Tenor geht es weiter. Es ist definitiv so, der Spiegel hat inzwischen BILD-Niveau. War nicht gerade der Spiegel wesentlich an der Pressekampagne gegen eine rot-rote Koalition in Hessen und gegen Andrea Ypsilanti beteiligt? Weshalb sollte Andrea Ypsilanti auch nur ein Wort mit dieser zynischen Journaille wechseln?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ukraine<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ukrainisches Todesroulette<\/strong><br>\nMit aller Macht versuchen Kiews Truppen eine Entscheidung im ukrainischen B&uuml;rgerkrieg herbeizuf&uuml;hren &ndash; und begehen dabei immer &ouml;fter Massaker an der Zivilbev&ouml;lkerung. Deutsche Massenmedien wollen von all dem aber nichts wissen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/42\/42409\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Ukrainische Patrioten<\/strong><br>\nF&uuml;nf Monate nach dem von Berlin energisch gef&ouml;rderten Umsturz in Kiew sehen Umfragen in der prowestlich gewendeten Ukraine eine Partei der &auml;u&szlig;ersten Rechten als st&auml;rkste politische Kraft. Einer aktuellen Untersuchung zufolge k&ouml;nnte die Radikale Partei des Rechtsau&szlig;en-Politikers Oleh Ljaschko bei Wahlen derzeit mit 23,2 Prozent der Stimmen rechnen. Ljaschko hat sich vor allem mit brutalen Aktionen im Kampf gegen ostukrainische Regimegegner einen Namen gemacht. Zudem ist er als Mitgr&uuml;nder und Unterst&uuml;tzer des Bataillons Asow bekannt, einer mehrere hundert K&auml;mpfer umfassenden Miliz, die &uuml;berwiegend aus Faschisten besteht. Ihr geh&ouml;rt ein schwedischer Neonazi an, der sich in der Ukraine als Scharfsch&uuml;tze bet&auml;tigt und berichtet, dass weitere Scharfsch&uuml;tzen schon bei den Protesten auf dem Maidan auf Seiten der Opposition zum Einsatz kamen. Wer die dortigen Todessch&uuml;sse vom 20. Februar verantwortet, ist nie aufgekl&auml;rt worden. In der aktuell aufgeheizten Stimmung unternimmt die Regierung Schritte, die einen erneuten politisch-kulturellen Rechtsrutsch in der Ukraine erkennen lassen. So werden k&uuml;nftig Filme und B&uuml;cher aus Russland zensiert und ihr Verkauf eingeschr&auml;nkt. Ein Verbot der Kommunistischen Partei, wie es Faschisten schon lange gefordert haben, ist in Arbeit. Die Entwicklung ist ein Resultat gerade auch der deutschen Interventionen in Kiew.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58924\">german-foreign-policy.com<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Deutschland: reale Einzelhandelsums&auml;tze Juni 2014<\/strong><br>\nDas Statistische Bundesamt (Destatis) berichtete heute die Einzelhandelsums&auml;tze f&uuml;r den Monat Juni 2014. Die Einzelhandelsums&auml;tze bei den unbereinigten nominalen Originaldaten stiegen um +0,6% zum Vorjahresmonat und die unbereinigten realen (preisbereinigten) Ums&auml;tze um +0,4% zum Vorjahresmonat. Im Juni 2014 lagen die saisonbereinigten realen Einzelhandelsums&auml;tze erstmals wieder marginal &uuml;ber dem durchschnittlichen Niveau aus dem Jahr 2000, um +0,4% und auch &uuml;ber dem durchschnittlichen Niveau aus dem Jahr 1994, um +0,2%! Aber auch damit demaskieren sich immer noch eindeutig die M&auml;rchen zum deutschen Konsumboom und der ach so tollen Verbraucherstimmung. In der Realit&auml;t geht seit &uuml;ber zwei Jahrzehnten so gut wie nichts voran.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140801_01.png\" alt=\"Deutschland: reale Einzelhandelsums&auml;tze\" title=\"Deutschland: reale Einzelhandelsums&auml;tze\"><\/p>\n<p>Die Entwicklung der unbereinigten realen Einzelhandelsums&auml;tze (Originaldaten) seit Q1 1955 bis Q2 2014 (Index 2010=100) im Chart. Diese Erb&auml;rmlichkeit an Entwicklung seit &uuml;ber zwei Jahrzehnten, wird in diesem Land &uuml;blicherweise medial als Konsum-Boom verpackt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.querschuesse.de\/deutschland-reale-einzelhandelsumsaetze-juni-2014\/\">Querschuesse<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Leider haben sowohl das Statistische Bundesamt wie auch die berichtenden Medien meist nur das n&auml;here zeitliche Umfeld im Blick und vers&auml;umen so die katastrophale Entwicklung der letzten Jahrzehnte, die vor allem die Lohnentwicklung der breiten Bev&ouml;lkerung widerspiegelt. So titelt z.B. n-tv &ldquo;Einzelhandelsumsatz schafft im Juni Trendwende&rdquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>US-Milliard&auml;r Paul Singer: Der Staatspleitegeier<\/strong><br>\nArgentinien steuert im Laufe dieses Tages auf die n&auml;chste formale Staatspleite zu. Zu hartleibig hat sich vor allem ein Hedgefonds-Manager gegen&uuml;ber dem Land gezeigt: Milliard&auml;r Paul Singer. Sie sollten ihn kennenlernen. Singer und seine Fonds kaufen seit vier Jahrzehnten Anleihen, von denen niemand mehr erwartet, dass sie je in vollem Umfang  zur&uuml;ckgezahlt werden. Dann setzt der Mann, der Psychologie studierte bevor er die Harvard Law School besuchte, eine juristische Kriegsmaschinerie in Bewegung, vor der sich alle f&uuml;rchten. Singer k&auml;mpft verbissen wie ein Terrier in Gerichtss&auml;len um die vollst&auml;ndige R&uuml;ckzahlung billig gekaufter Wackelanleihen. Mit gro&szlig;em Erfolg, wie sich zeigt. Elliott Management hat seit der Gr&uuml;ndung durch Singer &ndash; der dem Fonds seinen Mittelnamen &bdquo;Elliott&rdquo; gab &ndash; eine j&auml;hrliche Rendite von 14 Prozent erzielt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aktionaersforum.de\/-\/us-milliardar-paul-singer-der-staatspleitegeier?redirect=https%3A%2F%2Fwww.aktionaersforum.de%2Fthemen%3Fp_p_id%3D101_INSTANCE_Fnn3Saar0my4%26p_p_lifecycle%3D0%26p_p_state%3Dnormal%26p_p_mode%3Dview%26p_p_col_id%3Daf-column-1-2%26p_p_col_count%3D1%26_101_INSTANCE_Fnn3Saar0my4_currentURL%3D%252Fthemen%26_101_INSTANCE_Fnn3Saar0my4_portletAjaxable%3D1\">aktionaersforum<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Man muss zwei Dinge trennen: Argentinien steckt zurzeit in einer Rezession und k&auml;mpft mit einer Inflationsrate, die gegen 40 Prozent tendiert. Andererseits ist die aktuelle &ldquo;Staatspleite&rdquo; nicht im geringsten mit dem Kollaps des ganzen Landes im Jahre 2001 zu vergleichen. Argentinien ist nicht wirklich insolvent. Es geht um einen partiellen Zahlungsausfall. Erst am Montag &uuml;berwies es eine Millionen-Tranche an die Gl&auml;ubiger-L&auml;nder des Pariser Clubs, mit dem sich Argentinien erst im Mai auf die R&uuml;ckzahlung von Schulden in H&ouml;he von 7,2 Milliarden Euro verst&auml;ndigt hatte. Die Schuldenquote des Staates betr&auml;gt 40% des BIP und das Haushaltsdefizit etwa 3% des BIP. <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/pressekompass-zur-staatspleite-in-argentinien-a-983758.html\">Hier eine Presseschau zum Thema Argentinien.<\/a><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Zum Hintergrund sei hier noch einmal die Lekt&uuml;re von Heiner Flassbecks Artikel <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/der-schuldenschnitt-von-2001-und-die-heutige-not-argentiniens\/\">&bdquo;Der Schuldenschnitt von 2001 und die heutige Not Argentiniens&ldquo;<\/a> empfohlen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Arbeitslosigkeit und Skills-Gap Story<\/strong><br>\nDie Skills Mismatch-Story &uuml;ber Arbeitslosigkeit ist &uuml;bertrieben und nicht &uuml;berzeugend, schreibt Gary Burtless in einem lesenswerten Artikel in Brookings.  Die Arbeitslosenquote ist in den USA auf 6,1% gesunken. Unternehmen beschweren sich schon &uuml;ber einen Fachkr&auml;ftemangel (skills shortage). F&uuml;r einen &Ouml;konomen ist der zumeist zug&auml;ngliche und &uuml;berzeugende Beweis f&uuml;r einen Fachkr&auml;ftemangel in den Lohn-Daten zu finden.  Wo ist der Beweis der steigenden Verg&uuml;tung f&uuml;r Arbeitnehmer, deren Kompetenzen (skills) angeblich zu knapp bemessen sind? In den Medien lesen wir h&auml;ufig anekdotische Berichte, die uns informieren wollen, dass einige Arbeitgeber M&uuml;he h&auml;tten, f&uuml;r Stellenangebote (job openings) entsprechende Mitarbeiter zu finden.  Was sich in den Lohn-Daten schwer finden l&auml;sst, ist die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die skills-mismatch Hypothese, betont Brutless. Es gibt kaum Evidenz daf&uuml;r, dass die L&ouml;hne und Verg&uuml;rungen viel schneller als 2% im Jahr wachsen (d.h. mehr als die Inflation).  Obwohl die Arbeitslosigkeit gesunken ist, gibt es noch 2,5 mal so viele aktive Arbeitsuchende als Stellenangebote. Zugleich gibt es zwischen 3 und 3,5 Millionen potenzielle Arbeitnehmer ausserhalb der Arbeitskr&auml;fte, die zu Arbeitsuchenden werden w&uuml;rden, wenn sie glaubten, dass es einfacher sei, einen Job zu finden. &ndash; H&ouml;here L&ouml;hne, bessere Vorsorgeleistungen und kulantere Arbeitsstunden sind i.d.R. gute Gr&uuml;nde f&uuml;r Bewerber, ein Angebot f&uuml;r eine Stelle dem anderen vorzuziehen. Wenn Arbeitgeber aber nicht bereit sind, bessere Verg&uuml;tung anzubieten, um die Skills zu bekommen, die sie anfordern, ist es folgerichtig, zu fragen, wie notwendig solche Skills wirklich sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/acemaxx-analytics-dispinar.blogspot.de\/2014\/07\/arbeitslosigkeit-und-skills-gap-story.html\">Acemaxx-Analytics<\/a>\n<p>Qriginalartikel: <strong>Unemployment and the &ldquo;Skills Mismatch&rdquo; Story: Overblown and Unpersuasive<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.brookings.edu\/research\/opinions\/2014\/07\/29-skills-mismatch-overblown-burtless\">Gary Burtless<\/a><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140801_02.jpg\" alt=\"Skills Mismatch Overblown\" title=\"Skills Mismatch Overblown\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.brookings.edu\/~\/media\/Research\/Files\/Opinions\/2014\/07\/29%20skills%20mismatch%20overblown%20burtless\/29_skills_mismatch_overblownfig1.png?h=412&amp;w=600\">Gary Burtless<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Seit Jahren versuchen die NachDenkSeiten den Mythos Fachkr&auml;ftemangel zu entzaubern. Der Arbeitsmarktexperte Karl Brenke von DIW, der sich seit langer Zeit u.a. mit dieser Frage besch&auml;ftigt, sprach gar von einer von einer Fata Morgana. Dass <a href=\"http:\/\/mp3-download.swr.de\/swr2\/aula\/swr2aula_20121021_mythos_fachkraeftemangel.6444m.mp3\">Karl Brenke mit seiner Hauptargumentationslinie [MP3-Download]<\/a> nicht allein dasteht, zeigt Gary Burtless f&uuml;r die USA. Interessanterweise geh&ouml;rt Burtless zu den Vertretern der Climate of Opinion-Theorie, wonach nicht einzelne Ver&ouml;ffentlichungen die jeweiligen Entscheidungstr&auml;ger beeinflussten. Der Einfluss auf die Politik erwachse &uuml;ber l&auml;ngere Zeit &uuml;ber B&uuml;cher und Studien, die das Denken von Studenten und j&uuml;ngeren Politikern pr&auml;gen k&ouml;nnten, bis sie eventuell irgendwann zur herrschenden Meinung w&uuml;rden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Von wegen nur Krise: Lernprozesse der Linken in Europa<\/strong><br>\nKein Etappensieg in Sicht &ndash; wer auf die dominanten Krisenbearbeitungsstrategien in Europa und auf die Stimmengewinne rechter Parteien bei den Europawahlen blickt, kann leicht in Def&auml;tismus verfallen. In der Tat ist das Panorama beunruhigend: auch im siebten Jahr nach Ausbruch der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise ist die M&ouml;glichkeit eines erneuten Bankencrashs nicht gebannt, w&auml;chst im Euroraum die Gefahr einer Deflation und stecken L&auml;nder wie Portugal, Spanien oder Griechenland immer noch tief in der Wirtschaftskrise.<br>\nDie Krise wird dabei f&uuml;r einen tiefgreifenden und demokratisch nicht legitimierten Umbau der Wirtschaft und des Sozialstaates genutzt. Um bis zu 40 Prozent geschrumpfte Einkommen, horrend hohe Arbeitslosenzahlen, eine massiv unterfinanzierte Gesundheitsversorgung und Privatisierungen von gesellschaftlichem Reichtum sind nur einige Folgen. Auf europ&auml;ischer Ebene wird derweil mit dem Fiskalpakt und der sogenannten New Economic Governance die Vertiefung der neoliberalen Integration der Europ&auml;ischen Union bzw. ihr Umbau im Sinne eines &bdquo;autorit&auml;ren Wettbewerbsetatismus&ldquo; (Lukas Oberndorfer) voran getrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/28-2014\/++co++bf80f002-1734-11e4-b336-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Interview mit MLP-Chef: &ldquo;Uns wird bei der Rente seit mehr als 50 Jahren eine Illusion verkauft&rdquo;<\/strong><br>\nUwe Schroeder-Wildberg sorgt sich um die Altervorsorge der Deutschen: Der MLP-Chef erkl&auml;rt, warum man fr&uuml;h mit dem Sparen anfangen sollte,  weshalb sich Lebensversicherungen doch noch lohnen &ndash; und warum Bismarck einst das bessere Rentenkonzept hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/altersvorsorge\/interview-mit-mlp-chef-uwe-schroeder-wildberg-tagesgeld-konto-als-altersvorsorge-das-fuehrt-in-die-sackgasse_id_4026006.html\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leser J.A.:<\/strong> Hier kriegt der MLP-Chef unentgeltlich (?) eine ganze Werbestrecke und darf erz&auml;hlen, da&szlig; die MLP neuerdings auch Immobilien im Angebot hat. Seine Einlassungen zu Umlagerente und Kapitaldeckung sind fast schon lustig, denn immerhin hat die &ldquo;Illusion&rdquo; einer Umlagedeckung schon &uuml;ber 50 Jahre funktioniert. Ob er wirklich seinen eigenen Worten glaubt, da&szlig; &ldquo;kapitalgedeckte Konzepte deutlich demografiefester sind&rdquo;?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Staatskanzleichefin unter Druck: Ermittlungen gegen Haderthauer k&ouml;nnen beginnen<\/strong><br>\nDie Staatsanwaltschaft kann in der so genannten Modellbau-Aff&auml;re gegen Staatskanzleichefin Haderthauer ermitteln. Der Landtag legte bis zum Ablauf der Frist keinen Widerspruch ein. Auch ein Untersuchungsausschuss r&uuml;ckt n&auml;her.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/nachrichten\/christine-haderthauer-modellautos-100.html\">BR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>USA: Terrorismus-Verfolgung oft Illusion<\/strong><br>\nDas US-Justizministerium und der Inlandsgeheimdienst FBI (Federal Bureau of Investigation) f&uuml;hren menschenrechtswidrige, verdeckte Anti-Terror-Operationen durch, in deren Zuge sie amerikanische Muslime auf Grund ihrer Religion und ethnischer Identit&auml;t verfolgen, so Human Rights Watch und das Menschenrechtsinstitut der Columbia Law School in einem heute ver&ouml;ffentlichten Bericht. Viele der mehr als 500 Prozesse, die seit dem 11. September 2001 im Zusammenhang mit Terrorismus vor US-amerikanischen Bundesgerichten gef&uuml;hrt wurden, haben ausgerechnet die Bev&ouml;lkerungsgruppe entfremdet, die dazu beitragen kann, Anschl&auml;ge zu verhindern.Viele der Strafverfahren richteten sich tats&auml;chlich gegen Individuen, die an der Planung oder Finanzierung von Terror-Anschl&auml;gen beteiligt waren. Aber zahlreiche andere Verd&auml;chtige sind augenscheinlich keinen derartigen Aktivit&auml;ten nachgegangen, als die Regierung Ermittlungen gegen sie aufnahm. Auch wurden in vielen F&auml;llen verfahrensrechtliche Grunds&auml;tze verletzt und die Verd&auml;chtigen menschenrechtswidrigen Haftbedingungen ausgesetzt. Beides hat zu unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig langen Gef&auml;ngnisstrafen gef&uuml;hrt.<br>\nIn manchen F&auml;llen hat das FBI gesetzestreue B&uuml;rger zu Terroristen gemacht, indem es den Betroffenen nahe gelegt oder sie dazu ermutigt hat, Anschl&auml;ge zu ver&uuml;ben. Mehreren Studien zufolge ergingen knapp 50 Prozent der Anti-Terror-Urteile auf Bundesebene seit dem 11. September 2001 in Verfahren, in denen Informanten eine zentrale Rolle spielten. Bei fast 30 Prozent ging es um verdeckte Operationen, an denen Informanten aktiv beteiligt waren. Beispielsweise sagte ein Richter im Prozess gegen die vier &bdquo;Newburgh Terroristen&ldquo;, die Regierung &bdquo;hat sich das Verbrechen ausgedacht, die Mittel zur Verf&uuml;gung gestellt und alle wichtigen Hindernisse aus dem Weg ger&auml;umt&ldquo;. So habe sie einen Mann zu einem Terroristen gemacht, &bdquo;der ein Possenrei&szlig;er shakespeareschen Ausma&szlig;es ist&ldquo;. Den Angeklagten wurde zur Last gelegt, Sprengstoffattentate gegen Synagogen und einen Angriff auf einen Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt geplant zu haben. &bdquo;Die US-Regierung muss damit aufh&ouml;ren, amerikanische Muslime wie Terroristen in Wartehaltung zu behandeln&ldquo;, sagt Andrea Prasow, stellvertretende Leiterin des Human Rights Watch-B&uuml;ros in Washington. &bdquo;Es ist unter US-Recht f&uuml;r einen Terrorverd&auml;chtigen fast unm&ouml;glich zu beweisen, dass er zu der Tat verleitet wurde. Dazu kommt, dass die Strafverfolgungsbeh&ouml;rden besonders verletzliche Menschen ausnutzen, etwa geistig oder intellektuell beeintr&auml;chtigte oder sehr arme Personen. Das ist ihr Rezept f&uuml;r massive Menschenrechtsverletzungen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hrw.org\/de\/news\/2014\/07\/21\/usa-terrorismus-verfolgung-oft-illusion\">Human Rights Watch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> So Manches erscheint einem doch sehr vertraut:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Polizei in Brasilien: In der Regel Straflosigkeit<\/strong><br>\nDie Vorw&uuml;rfe von Human Rights Watch sind nichts Neues, aber dennoch wichtig: In Brasilien wird gefoltert. In Gef&auml;ngnissen, auf Polizeiwachen oder schon im Streifenwagen. Opfer sind nicht die Staatsfeinde wie zu Zeiten der Diktatur, sondern einfache Kriminelle oder solche, die daf&uuml;r gehalten werden. Meist junge, dunkelh&auml;utige M&auml;nner aus armen Verh&auml;ltnissen. Die Menschenrechtler fordern gesetzliche Ma&szlig;nahmen, damit Festgenommene vor der Willk&uuml;r der Beh&ouml;rden gesch&uuml;tzt werden. Doch was tun, wenn der kritische Bericht nicht einmal die Spitze des Eisbergs benennt? Die Misshandelten haben geradezu Gl&uuml;ck, vergleicht man ihr Schicksal mit denjenigen, die statt einer Festnahme oder unmittelbar darauf von Polizisten hingerichtet werden.<br>\nStraffreiheit, Korpsgeist und Beihilfe zahlreicher verantwortlicher Lokalpolitiker sind daf&uuml;r verantwortlich, dass Sicherheitspolitik in vielen St&auml;dten vor allem eine Bedrohung derjenigen darstellt, die in der Presse als potenziell kriminell dargestellt werden. Rassismus und Kriminalisierung von Armut ist auch in Teilen der brasilianischen Bev&ouml;lkerung tief verankert. Viele denken laut: &ldquo;Nur ein toter Bandit ist ein guter Bandit.&rdquo; Menschenrechtler sagen, dass die soziale Repression heute ungleich schlimmer sei als die politische zu Diktaturzeiten. Die T&auml;ter sind die gleichen. Solange die Diktatur in Brasilien nicht aufgearbeitet wird und Straflosigkeit Uniformierter die Regel ist, werden Polizisten weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2014%2F07%2F30%2Fa0087&amp;cHash=6b1503307ea398c4a4b5ad92a9e1219a\">taz<\/a>\n<p>siehe auch: <strong>Polizei bedeutet Lebensgefahr<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=au&amp;dig=2014%2F07%2F30%2Fa0049&amp;cHash=36a5ba32e50ba99f8e53d2f3a4bd6917\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Da hat aber Bundespr&auml;sident Joachim Gauck Gl&uuml;ck gehabt, dass Human Rights Watch die Foltervorw&uuml;rfe gegen&uuml;ber den Sicherheitsorganen Brasiliens nicht vor der Weltmeisterschaft aktualisiert hat. Und die &ldquo;Zeit&rdquo; konnte nicht wie zum Boykott Sotschis durch Gauck &ldquo;Bravo, Gauck!&rdquo; titeln. Aber im Ernst, die Zust&auml;nde in Brasilien sind wohlbekannt. Es zeigt sich nur einmal mehr, wie selektiv die Politik in Sachen Menschrechte agiert. Wer sich &uuml;ber unser Land hinaus &uuml;ber Polizeigewalt informieren m&ouml;chte, wird bei <a href=\"http:\/\/www.amnesty.de\/themenbericht\/polizeigewalt-im-brennpunkt\">Amnesty International<\/a> f&uuml;ndig.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gedenken an Jean Jaur&egrave;s<\/strong><br>\nIn Frankreich wird des vor 100 Jahren ermordeten franz&ouml;sischen Sozialisten und Kriegsgegners Jean Jaur&egrave;s gedacht. Frankreichs Pr&auml;sident Francois Hollande und der deutsche Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel legten gemeinsam Kr&auml;nze vor dem Caf&eacute; du Croissant in Paris nieder. Dort hatte kurz vor Beginn des Ersten Weltkriegs der Anschlag stattgefunden, dem Jaur&egrave;s erlegen war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.euronews.com\/2014\/07\/31\/gedenken-an-jean-jaures\/\">Euronews<\/a>\n<p>Dazu auch: <strong>&ldquo;Welcher Schmerz, welche Barbarei!&rdquo;<\/strong><br>\nDer Sozialist Jean Jaur&egrave;s war einer der besten Kenner der deutsch-franz&ouml;sischen Beziehungen. Er versuchte verzweifelt, Frankreich vom Kriegseintritt abzuhalten. Am 31. Juli 1914 wurde er erschossen &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/kultur\/article130742110\/Welcher-Schmerz-welche-Barbarei.html\">WELT<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Offener Brief an Edelgard Bulmahn betreffend Haltung der SPD gegen&uuml;ber Russland und dem Ukraine-Konflikt<\/strong><br>\n&ldquo;Ich schreibe Ihnen, weil ich folgendes Problem habe: Die Politik der Bundesregierung (und damit der SPD) gegen&uuml;ber Russland und gegen&uuml;ber den Akteuren im Ukraine-Konflikt ist gef&auml;hrlich und verantwortungslos. Seit Beginn der Auseinandersetzungen wird das Handeln Deutschlands in diesem Konflikt immer irrationaler &ndash; zumindest wenn man sich Frieden in Europa auf die Fahnen geschrieben hat. (&hellip;) Was ist mit der SPD? Sie Frau Bulmahn, Herr Steinmeier, Herr Gabriel und ihre ganze Partei sind verpflichtet, f&uuml;r den Frieden in Europa einzutreten. Stattdessen verfolgt die SPD-Spitze denselben konfrontativen Kurs wie die CDU. Falls Ihre Partei es &ndash; trotz all der Gedenktage zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges &ndash; noch nicht bemerkt haben sollte, Europa steuert wieder auf eine gro&szlig;e bewaffnete Auseinandersetzung zu. Damals vor hundert Jahren hat der Gro&szlig;teil der SPD-Spitze versagt. Und heute? Wo ist ihre kritische Stimme?&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stefankorinth.de\/ukraine-konflikt\/offener-brief-an-edelgard-bulmahn\/\">Stefan Korinth<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Die SPD will ihren Kurs in Sachen Wirtschaft und Wachstum k&uuml;nftig neu justieren<\/strong><br>\nDie SPD will ihren Kurs in Sachen Wirtschaft und Wachstum k&uuml;nftig neu justieren. &ldquo;Die SPD darf sich nicht damit zufrieden geben, f&uuml;r die soziale Seite der Gesellschaft zust&auml;ndig zu sein&rdquo;, sagte Parteichef Sigmar Gabriel der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung. Um die sozialen und &ouml;kologischen Aufgaben in Deutschland zu bew&auml;ltigen, m&uuml;sse die Politik auch mit Unternehmen und Unternehmern zusammenarbeiten, &ldquo;vor allem mit dem Mittelstand und den Familienunternehmen&rdquo;.<br>\nGabriel r&auml;umte in dem Interview ein, mit den gegenw&auml;rtigen Umfragen seiner Partei nicht zufrieden zu sein. Die SPD habe in der Koalition ihre Themen durchgesetzt, &ldquo;aber die Wirkung ist doch noch l&auml;ngst nicht bei den Menschen angekommen&rdquo;. Der Mindestlohn beispielsweise sei beschlossen, &ldquo;aber man merkt ihn noch nicht auf dem Gehaltszettel&rdquo;. Die Sozialdemokraten diskutieren angesichts der anhaltend schwachen Umfragewerte &uuml;ber ihre strategische Ausrichtung: In den Umfragen liegt die Union mit Werten um 40 Prozent weit vor der SPD, die auf Werte um 25 Prozent kommt.<br>\nAuch der SPD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Thomas Oppermann, unterst&uuml;tzt die Kr&auml;fte in seiner Partei, die Fragen von Wirtschaft und Wachstum st&auml;rker in den Vordergrund r&uuml;cken wollen. Es sei &ldquo;richtig, das wirtschaftspolitische Profil der SPD weiter zu sch&auml;rfen&rdquo;, sagte Oppermann der &ldquo;Stuttgarter Zeitung&rdquo; von Donnerstag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/news2\/aktuell\/spd-will-ihr-wirtschaftspolitisches-profil-neu-justieren-2127825.html\">Stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Von wegen Sommerloch &ndash; das soll wohl von der SPD gef&uuml;llt werden. Haben die Herren Gabriel und Oppermann immer noch nicht begriffen, dass die SPD bei f&uuml;r die Partei nicht zu untersch&auml;tzenden Kreisen l&auml;ngst nicht mehr als &ldquo;Partei der sozialen Gerechtigkeit&rdquo; wahrgenommen wird? Sp&auml;testens mit Beginn der Agenda-Politik von Schr&ouml;der im Jahre 2003, seinem Eigenlob f&uuml;r den aufgebauten Niedriglohnsektor 2005 (siehe dazu die <a href=\"http:\/\/www.gewerkschaft-von-unten.de\/Rede_Davos.pdf\">Rede von Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der vor dem World Economic Forum in Davos [PDF]<\/a>) und der Steinmeier-Rede vor dem Arbeitgeberverband Ende 2013, in der er insbesondere die Steuersenkungen f&uuml;r Unternehmen durch diese Agenda-Politik lobte (siehe dazu hier: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=19482\">Nachtrag zur Steinmeier-Rede vor dem Arbeitgeberverband BDA: hier f&uuml;r NDS-Leser die wichtigen Redeteile in schriftlicher Form<\/a>) d&uuml;rfte die arbeitgeberfreundliche Position der SPD-Spitze bekannt sein. Wenn Gabriel dennoch behauptet, die SPD d&uuml;rfe &ldquo;sich nicht damit zufrieden geben, f&uuml;r die soziale Seite der Gesellschaft zust&auml;ndig zu sein&rdquo;, so scheint das Ausdruck der Sommerhitze bzw. einer eigens geschaffenen Realit&auml;t zu sein. Zumal Herr Gabriel erst vor wenigen Tagen den f&uuml;r ALG-II-Bezieher herablassenden Vergleich anstellte und diese Millionen Menschen mit Kraftwerken verglich: &ldquo;nicht arbeiten, aber Geld verdienen&rdquo; (<a href=\"http:\/\/www.sz-online.de\/nachrichten\/hartz-iv-fuer-kraftwerke-aber-nicht-fuer-alle-2891698.html\">Hartz-IV f&uuml;r Kraftwerke &ndash; aber nicht f&uuml;r alle<\/a>).<br>\nDer nieders&auml;chsische Ministerpr&auml;sident hat k&uuml;rzlich das Thema angesto&szlig;en (siehe dazu erneut Stephan Weil (SPD): <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22521#h10\">&ldquo;Wir haben Fehler gemacht&rdquo;<\/a>) &ndash; nun folgen die anderen beiden Niedersachsen aus den Spitzen von Bundespartei und Bundestagsfraktion.<br>\nDie neue Farbe der SPD: Nicht mehr Rot, sondern Violett gilt u.a. als Farbe der Besinnung und Bu&szlig;e. Das hat die Partei -und insbesondere ihre Spitze- auch bitter n&ouml;tig.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Deutsche Elite-Journalisten setzen den Stahlhelm auf<\/strong><br>\nAtlantik-Br&uuml;cke plant mit Bundeswehr gemeinsames Veteranen-Presse-Korps als schnelle Eingreiftruppe.<br>\nUnbest&auml;tigten Ger&uuml;chten zufolge rekrutieren die deutsch-amerikanische Lobby Atlantik Br&uuml;cke e.V. und das Bundesministerium f&uuml;r Verteidigung prominente Journalisten zur kurzfristigen Aufstellung einer speziellen Einheit f&uuml;r den Fronteinsatz. So haben f&uuml;hrende Edelfedern angeboten, Deutschland am Hindukusch, in der Ukraine und notfalls auch in Stalingrad zu verteidigen und dort dem Heldentod ins Auge zu sehen. Von deutschem Boden solle nie wieder Krieg ohne das Presse-Korps der Atlantik-Br&uuml;cke ausgehen. Wer einen Krieg herbei schreibe, den treffe auch eine besondere Verantwortung f&uuml;r die Folgen. Daher wolle man sich nicht feige hinter dem Schreibtisch verbunkern, sondern sei bereit, dem Ivan Putin an vorderster Front die Z&auml;hne zu zeigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Deutsche-Elite-Journalisten-setzen-den-Stahlhelm-auf-2268907.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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