{"id":226,"date":"2005-12-09T14:37:42","date_gmt":"2005-12-09T13:37:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/v2\/?p=226"},"modified":"2016-02-23T10:16:28","modified_gmt":"2016-02-23T09:16:28","slug":"otto-schily-ich-bin-fur-gesetz-und-ordnung-der-fruhere-innenminister-wechselt-die-gewander-mit-den-positionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=226","title":{"rendered":"Otto Schily: &#8220;Ich bin f\u00fcr Gesetz und Ordnung&#8221;. Der fr\u00fchere Innenminister wechselt die Gew\u00e4nder mit den Positionen."},"content":{"rendered":"<p>Ein Beitrag von Christine Wicht.<br>\n<!--more--><br>\nMit dem Zusammenhang von Gewaltanwendung und Bruch des V&ouml;lkerrechts amerikanischer Milit&auml;rs und dem Kampf gegen Terrorismus befasste sich Otto Schily schon zu Beginn seiner beruflichen Karriere, n&auml;mlich in den siebziger Jahren als Anwalt von Mitgliedern der sog. &bdquo;Roten Armee Fraktion&ldquo;, die damals landl&auml;ufig als terroristisch bezeichnet wurde. Die RAF setzte politische Verbrechen u.a. auch gegen den nach ihrer Auffassung menschenrechtswidrigen &bdquo;imperialistischen&ldquo; Krieg (Zitat Otto Schily im Stammheim-Prozess)der Supermacht USA vor allem in Vietnam und Kambodscha ein. 30 Jahre sp&auml;ter holt ihn der Konflikt zwischen Bruch des V&ouml;lkerrechts im US-amerikanischen Krieg gegen den Terrorismus wieder ein. Diesmal offenbar nicht als mutigen Verteidiger des Rechts gegen die Politik.<br>\nOtto Schily kommt aus einer verm&ouml;genden gro&szlig;b&uuml;rgerlichen Familie, genoss eine antroposophische Erziehung, sein berufliches Handeln war stets ausgerichtet auf &ouml;ffentliche Wirkung und politischen Einfluss.<br>\nEr reihte sich ein in die linksintellektuelle Bewegung der 1960er Jahre, war staatskritisch und stand dem Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) nahe. Er war mit Rudi Dutschke, einem der prominentesten Anf&uuml;hrer der au&szlig;erparlamentarischen Studentenbewegung befreundet (Zitat Otto Schily von 1967: &ldquo;Die Studenten m&uuml;ssen nun den Rechtsstaat verteidigen&ldquo;). Einer gr&ouml;&szlig;eren &Ouml;ffentlichkeit wurde er als Strafverteidiger von Mitgliedern der RAF bekannt. Damals sagt er, habe er nicht nur seine Mandanten, sondern zugleich auch den Rechtsstaat verteidigt (Stern Portr&auml;t 31.3.1999). Er vertrat die Auffassung, dass die Angeklagten trotz &bdquo;terroristischer&ldquo; Handlungen einen Anspruch auf ein rechtsstaatliches Vorgehen des Staates h&auml;tten. <\/p><p>Mit Terrorismus befasst sich Otto Schily also seit nunmehr fast 30 Jahren. Im Zusammenhang mit den Stammheimer Prozessen gegen die Baader-Meinhof-Gruppe beantragte er am 4. Mai 1976 u.a. die Vernehmung der Zeugen Richard M. Nixon als des f&uuml;r den Kriegseinsatz in Vietnam und Kambodscha verantwortlichen US-Pr&auml;sidenten und des fr&uuml;heren US-Verteidigungsministers Melvin Laird. Durch die Zeugenvernehmung sollte nachgewiesen werden, dass die USA durch ihr milit&auml;risches Eingreifen in S&uuml;d-Ost-Asien V&ouml;lkerrechtsverbrechen begangen haben, die sie auch vom Boden der Bundesrepublik Deutschland aus koordiniert haben, was f&uuml;r die Frage der Gewaltanwendung gegen die Aus&uuml;bung von v&ouml;lkerrechtswidriger Gewalt entscheidungserheblich sein konnte. Es ging um die Frage, ob seinerzeit &ldquo;Gewaltanwendung gegen bestimmte milit&auml;rische Einrichtungen der USA auf dem Territorium der Bundesrepublik, so Bombenangriffe auf US-St&uuml;tzpunkte in Frankfurt und Heidelberg, gerechtfertigt waren&rdquo;. (Quelle: Stefan Aust, Der Baader-Meinhof-Komplex, Hoffmann und Campe 1986 S.374). &ldquo;Diese Zeugen werden bekunden, dass sie in der Absicht, das vietnamesische Volk ganz oder zumindest teilweise zu zerst&ouml;ren, zusammen mit anderen bekannten oder unbekannten Mitt&auml;tern in den Jahren 1968 bis 1974 in Fortsetzung des Vorgehens der fr&uuml;heren US-Pr&auml;sidenten Eisenhower, Kennedy und Johnson vors&auml;tzlich Vietnamesen in gro&szlig;er Zahl get&ouml;tet und Vietnamesen in noch gr&ouml;&szlig;erer Zahl schwere k&ouml;rperliche oder seelische Sch&auml;den zugef&uuml;gt haben, dass sie ferner das vietnamesische Volk unter Lebensbedingungen gestellt haben, die geeignet waren, dessen k&ouml;rperliche Zerst&ouml;rung ganz oder teilweise herbeizuf&uuml;hren.&rdquo;<br>\nDer Vorwurf lautete, vereinfacht gesagt, auf Verdacht auf V&ouml;lkermord. (Quelle: Stern Port&auml;t 31.3.1999).<br>\nZur Erinnerung sei an dieser Stelle angemerkt, dass die RAF 1972 u.a. auf das IG-Farben-Geb&auml;ude ein Attentat ver&uuml;bte. Das IG-Farben-Geb&auml;ude war seit 1948 Hauptquartier der amerikanischen Streitkr&auml;fte und diente ab 1957 als Hauptquartier des 5.US-Corps und auch als St&uuml;tzpunkt der streng geheim operierenden, dem deutschen Recht entzogenen CIA in Deutschland. Die RAF-Mitglieder argumentierten, dass sich ihre Gewalt gegen die Vereinigten Staaten von Amerika und deren Unterst&uuml;tzer im V&ouml;lkermord durch den Vietnam- und Kambodscha-Krieg richtete.<\/p><p>Zitat Otto Schily: <\/p><blockquote><p>Aus der Tatsache, dass die Gefangenen sich als Revolution&auml;re bezeichnen, zieht das Gericht die Schlussfolgerung, dass es sagt, wir brauchen uns hier &uuml;ber Rechtfertigungsgr&uuml;nde oder Entschuldigungsgr&uuml;nde &uuml;berhaupt gar kein Kopfzerbrechen mehr zu machen. Weil ja die Gefangenen sich so bezeichnet haben, haben sie sich selbst au&szlig;erhalb der Rechtsordnung gestellt, und nun sind sie eigentlich &ndash; und das ist der Kern des Beschlusses &ndash; vogelfrei. Sie sind mit diesem Beschluss vogelfrei. Ich finde, es ist notwendig, noch einmal klar zu sagen, um was es geht: Dass mittels milit&auml;rischer Einrichtungen hier auf dem Boden der Bundesrepublik Deutschland V&ouml;lkermord vollzogen worden ist. Dieser Frage werden wir nicht ausweichen k&ouml;nnen&hellip; &rdquo;<\/p>\n<div class=\"cite_hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div>\n<p class=\"reference\">Stefan Aust, Der Baader Meinhof Komplex S. 389<\/p>\n<\/blockquote><p>Vogelfrei ist gleichbedeutend mit rechtlos, gleichbedeutend auch mit dem Verlust auf den Anspruch auf elementare B&uuml;rgerrechte. Otto Schily lehnte es vehement ab, &bdquo;Revolution&auml;re&ldquo; als vogelfrei oder rechtlos zu betrachten. Jeder B&uuml;rger dieses Landes habe ein Recht darauf, dass die Prinzipien unseres Rechtsstaates geachtet und eingehalten werden. <\/p><p>Dazu auch ein weiterer Auszug aus dem Pl&auml;doyer im Stammheim-Prozess von Otto Schily vor Journalisten im Stuttgarter Park Hotel: <\/p><blockquote><p>Terrorismus ist eine propagandistische Schablone, nichts anderes. Die amerikanischen Freiheitsk&auml;mpfer gegen den britischen Kolonialismus wurden als Terroristen diffamiert, Goebbels nannte die russischen Partisanen und franz&ouml;sischen Widerstandsk&auml;mpfer Terroristen. Terroristen nennt man heute noch die Befreiungsk&auml;mpfer von Rhodesien, in S&uuml;dafrika, in S&uuml;dwestafrika, in Namibia, Terroristen nannte man die Freiheitsk&auml;mpfer gegen Franco, Terroristen hie&szlig;en auch die Freiheitsk&auml;mpfer gegen die faschistische griechische Junta, Terroristen haben die Iraner, die gegen das autorit&auml;re Regime im Iran k&auml;mpfen, und hie&szlig;en die Vietnamesen, die gegen die franz&ouml;sische und sp&auml;ter gegen die amerikanische Kolonialherrschaft gek&auml;mpft haben, und Terroristen hie&szlig;en sogar jene Amerikaner, die gegen ihre eigene Regierung wegen dieses verbrecherischen Krieges gegen Vietnam gek&auml;mpft haben. Eingedenk solcher Traditionen sei es nahezu ein Ehrenname f&uuml;r die Gefangenen der Rote-Armee-Fraktion, wenn man sie Terroristen nennt.&rdquo;<\/p><\/blockquote><p>Bei aller Kritik und Missbilligung der Taten der RAF &uuml;bernimmt Otto Schily die Rolle des Verteidigers der Terroristen vor dem und gegen den Staat.<br>\nDamals vertrat er die Position, weil es ihm rechtens erschien den Rechtsstaat auch gegen Terroristen zu verteidigen. Heute hingegen scheint es ihm rechtens, wenn es der Rechtsstaat gegen&uuml;ber Terroristen nicht mehr so genau nimmt. Otto Schily wechselt offenbar seine Gew&auml;nder mit den Positionen. Unter dem Deckmantel der Terrorismusbek&auml;mpfung wird sogar verteidigt oder zumindest stillschweigend geduldet, was mit dem staatlich anerkannten V&ouml;lkerrecht nicht mehr kompatibel ist. Vergleicht man sein einstiges rechtsstaatliches Pathos mit seinen j&uuml;ngsten Reaktionen anl&auml;sslich der Freiheitsberaubung und Misshandlung eines deutschen Staatsb&uuml;rgers und mit dem Stillschweigen und Stillhalten angesichts v&ouml;lkerrechtswidriger Aktivit&auml;ten ausl&auml;ndischer Geheimdienste auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland, so ist zumindest die Glaubw&uuml;rdigkeit Otto Schilys in Sachen Rechtsstaat in Frage gestellt. Wenn es damals sein wirkliches, ehrliches Anliegen war, den Rechtsstaat zu verteidigen, da der Rechtsstaat ein unverzichtbarer Bestandteil einer demokratischen Gesellschaft ist, wo bleibt dann heute seine vergleichbar mutige Verteidigung des Rechtsstaats und der Rechte seiner B&uuml;rger? <\/p><p>Es gibt keine Demokratie ohne Rechtsstaat und keinen Rechtsstaat ohne Demokratie. Aufgrund der Erfahrungen w&auml;hrend des Nationalsozialismus sind der Rechtsstaat und die Wahrung der Menschenrechte elementare Bestandteile des Grundgesetzes geworden. Nach Art. 79 Abs. 3 GG geh&ouml;rt das Rechtsstaatsprinzip zum Wesensgehalt des Grundgesetzes. Es kann nicht einmal durch eine verfassungs&auml;ndernde Zweidrittelmehrheit aufgehoben werden. Zur Rechtsstaatlichkeit geh&ouml;ren<\/p><ul>\n<li>die Garantie der Grundrechte<\/li>\n<li>die Rechtssicherheit<\/li>\n<li>die Sicherung der staatlichen Ordnung durch die Verfassung<\/li>\n<li>die Bindung der Verwaltung an das Gesetz<\/li>\n<li>die Bindung des Gesetzgebers an die Verfassung<\/li>\n<li>die Teilung der staatlichen Gewalt<\/li>\n<\/ul><p>Wenn ein Politiker wie Schily, der ja in seiner Funktion als Innenminister Gesetz und Recht an vorderster Stelle zu verteidigen hat, begr&uuml;ndete Hinweise erh&auml;lt, dass ein B&uuml;rger seines Landes in Gewahrsam eines anderen Landes verschleppt wurde, welches unter dem Vorwand der Terrorismusbek&auml;mpfung grundlegende Normen des V&ouml;lkerrechts und der Vereinten Nationen ignoriert, dann verlangt schon sein Amtseid ein aktives Handeln, um dem betroffenen B&uuml;rger unter Berufung auf die Rechtsstaatlichkeit unseres Landes Verteidigung und Unterst&uuml;tzung zu gew&auml;hren. Da Kanzleramt, Innen- und Ausw&auml;rtiges Amt, vom Anwalt des Opfers unterrichtet wurden und Otto Schily sp&auml;testens im Mai 2004 sogar pers&ouml;nlich vom fr&uuml;heren US-Botschafter Daniel Coats in den Vorgang eingeweiht wurde und trotzdem nicht reagierten, m&uuml;ssen sie sich Fragen nach ihrem Verst&auml;ndnis von Rechtsstaat und nach ihrem Unrechtsbewusstsein gefallen lassen.<br>\nIn diesem speziellen Fall besteht nicht nur der Verdacht auf Menschenrechtsverletzungen nach den Prinzipien unseres Rechtsstaates, sondern auch auf Verletzungen des V&ouml;lkerrechts nach Art. 49 und Artikel 147 der Genfer Konvention, die sowohl die USA als auch die Bundesrepublik Deutschland unterschrieben haben: <\/p><p>Artikel 49 der Vierten Genfer Konvention von 1949 erkl&auml;rt ausdr&uuml;cklich: <\/p><blockquote><p>Individuelle oder massenhafte zwangsweise Verschiebungen oder Deportationen gesch&uuml;tzter Personen aus dem besetzten Gebiet in das Gebiet der Besatzungsmacht oder eines anderen, besetzten oder nicht besetzten Landes, sind ohne R&uuml;cksicht auf das Motiv verboten.&rdquo;<\/p><\/blockquote><p>Die einzige Ausnahme besteht in der zeitweiligen Verlegung von Zivilisten aus &ldquo;milit&auml;rischen Gr&uuml;nden&rdquo;, wie etwa bevorstehenden Kampfhandlungen in einer von Zivilisten bev&ouml;lkerten Gegend, und selbst diese Umsiedlung muss innerhalb des besetzten Gebietes stattfinden, wenn dies nicht &ldquo;unm&ouml;glich&rdquo; ist. Die Deportation von Gefangenen zum Zwecke des Verh&ouml;rs ist von der Konvention eindeutig verboten.<br>\nGem&auml;&szlig; Artikel 147 geh&ouml;rt die &ldquo;ungesetzliche Deportation oder die ungesetzliche Inhaftierung einer gesch&uuml;tzten Person&rdquo; zu den &ldquo;groben Verst&ouml;&szlig;en&rdquo; der Konvention, die nach internationalem und US-Recht als Kriegsverbrechen gelten. Wer diese Handlungen angeordnet hat, kann deshalb nach internationalem und nationalem Recht angeklagt werden.<\/p><p>Unser Staat hat die Aufgabe die Rechte seiner B&uuml;rger auch vor fremder (Staats-)Gewalt zu sch&uuml;tzen und zwar unabh&auml;ngig von au&szlig;enpolitischen R&uuml;cksichtnahmen oder von verteidigungs-, sicherheitspolitischen Verpflichtungen oder von wirtschaftlichen Interessen. Menschenrechte b&uuml;&szlig;en ihren universellen Wert, ja sogar ihre G&uuml;ltigkeit ein, wenn sie zu diplomatischer Verhandlungsmasse verkommen, denn das V&ouml;lkerrecht lebt von seiner internationalen Einhaltung. &bdquo;Schutz&ldquo; bedeutet aktives Tun und nicht wegschauen oder verharmlosen. Zur Wahrung von Rechten seiner B&uuml;rger reichte es auch nicht aus das Parlament oder zur Geheimhaltung verpflichtete Kontrollkommissionen zu unterrichten. Das w&auml;re allerdings, das Minimum gewesen um nicht in den &uuml;blen Verdacht der Mitwisserschaft oder gar der Hilfeleistung durch Unterlassen zu geraten. <\/p><p>Menschenrechte im Kampf gegen den Terrorismus zu opfern, hie&szlig;e geradezu dem Terrorismus in die H&auml;nde zu arbeiten, da er Terroristen Argumente gegen ein menschenrechtswidriges Vorgehen seiner Gegner liefert. <\/p><p>Wie weit das, was Otto Schily nicht nur fr&uuml;her einmal sagte, sondern auch heute noch &ouml;ffentlich bekundet und das, was er tut auseinander driftet, kann man beispielhaft an der Rede sehen, die er anl&auml;sslich der Preisverleihung des Internationalen N&uuml;rnberger Menschenrechtspreises noch am 25.09.2005 (also vor 3 Monaten) <a href=\"http:\/\/www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de\/september2005.htm\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de\/september2005.htm\">gehalten<\/a> hat. Er rief dort zur weltweiten &Auml;chtung von Folter und Todesstrafe auf. Bei der Preisverleihung &auml;u&szlig;erte sich Schily dar&uuml;ber, dass es in vielen L&auml;ndern um die Menschenrechte schlecht bestellt ist und dass der Staat die Pflicht hat, das Recht auf Leben aller Menschen zu achten und zu sch&uuml;tzen. <\/p><p>Da es bei der Entf&uuml;hrung des deutschen Staatsb&uuml;rgers Khaled el-Masri durch die CIA um V&ouml;lkerrecht und Rechtsstaat geht, die durch staatliche Instanzen nicht zur politischen Disposition gestellt werden d&uuml;rfen, ist es vollkommen unerheblich, ob es sich bei den Verantwortlichen um fr&uuml;here oder um Mitglieder der neuen Regierung handelt. Nicht nur der neue amtierende Au&szlig;enminister und ehemalige Chef der &bdquo;Dienste&ldquo; Steinmeier ist gefordert sondern auch der ehemalige Innenminister Schily und der damalige Au&szlig;enminister Fischer, m&uuml;ssen ihr Verh&auml;ltnis zum Rechtsstaat und zur Wahrung des V&ouml;lkerrechts klar stellen und zwar im Interesse von Rechtsstaat und der Geltung des V&ouml;lkerrechts. <\/p><p>Sollte es zu Verfehlungen gekommen sein, so gibt es im Rechtsstaat die Gerichte und f&uuml;r die Einhaltung von Menschenrechten (jedenfalls f&uuml;r Deutsche) den Internationalen Gerichtshof in Den Haag, die als einzige zur rechtsstaatlichen und v&ouml;lkerrechtlichen Kl&auml;rung legitimiert w&auml;ren.\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Beitrag von Christine Wicht.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[198,171,166],"tags":[901,461,304,305,1131],"class_list":["post-226","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-einzelne-politiker-personen-der-zeitgeschichte","category-militaereinsaetzekriege","category-terrorismus","tag-geheimdienste","tag-genfer-konventionen","tag-kriegsverbrechen","tag-menschenrechte","tag-schily-otto"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/226","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=226"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/226\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31521,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/226\/revisions\/31521"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=226"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=226"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=226"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}