{"id":22610,"date":"2014-08-04T09:00:56","date_gmt":"2014-08-04T07:00:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22610"},"modified":"2015-11-09T14:42:37","modified_gmt":"2015-11-09T13:42:37","slug":"hinweise-des-tages-2182","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22610","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (HR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22610#h01\">Ukraine\/Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22610#h02\">Gaza\/Israel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22610#h03\">Internetkontrolle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22610#h04\">Edward Snowden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22610#h05\">Antisemitismus und Islamophobie &ndash; &ldquo;Auch die seri&ouml;sen Medien haben Grund zur Selbstkritik&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22610#h06\">Kaufen, wenn die Kanonen donnern!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22610#h07\">Indien rettet die Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22610#h08\">Das Sparparadoxon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22610#h09\">Aktuelle EU Politik verfehlt ihre eigentlichen Ziele<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22610#h10\">Geld auf dem Mars<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22610#h11\">Paul Krugman: Knowledge Isn&rsquo;t Power  &ndash;  Wissen ist nicht Macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22610#h12\">Irgendwann muss Schluss sein!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22610#h13\">Eine viertel Million Menschen erh&auml;lt Grundsicherung in NRW<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22610#h14\">Einfacher und sch&auml;rfer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22610#h15\">Kinder sind nur Wahlkampfthema<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22610#h16\">Aufgelesen bei &hellip; der SPD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22610#h17\">Viele befristete Hochschulvertr&auml;ge unwirksam<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22610#h18\">Spiegelbild<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22610#h19\">Ulrike Herrmann: Piketty &ndash; Vorsprung durch Tautologie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22610#h20\">Zum achtzigsten Geburtstag von Oskar Negt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22610&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine\/Russland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>NATO bereitet Man&ouml;ver in Ukraine vor<\/strong><br>\n1300 Soldaten aus 16 Nationen beteiligt &ndash; Bundeswehr pr&uuml;ft Teilnahme &raquo;mit Einzelpersonal&laquo;<br>\nUngeachtet der kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ostukraine wird die NATO vom 11. bis zum 28. September im Westteil des Landes die &Uuml;bung &raquo;Rapid Trident&laquo; durchf&uuml;hren.<br>\n&raquo;Rapid Trident 14&laquo; ist ein Man&ouml;ver, das im Geiste des NATO-Programms &raquo;Partnerschaft f&uuml;r den Frieden&laquo; abgehalten wird, best&auml;tigt das Verteidigungsministerium in Berlin gegen&uuml;ber &raquo;nd&laquo;. Derzeit findet in der Ukraine die sogenannte finale Planungskonferenz statt.<br>\nDie kombinierte Land- und Luftwaffen&uuml;bung geh&ouml;rt zu einem ganzen Programm, das seit 2003 abgearbeitet wird. Initiiert ist es vom US European Command. Es hat sein Quartier in Stuttgart. Urspr&uuml;nglich ging es darum, &raquo;die Interoperabilit&auml;t der ukrainischen Streitkr&auml;fte vor dem Hintergrund von deren Einbindung in internationale Missionen&laquo; zu verbessern. Das wird in diesem Jahr vermutlich nicht im Mittelpunkt stehen, denn die Ukraine ist bis auf Weiteres mit nationalen Eins&auml;tzen besch&auml;ftigt.<br>\nDie US Army Europe und das ukrainische Heer leiten das Man&ouml;ver, an dem rund 1300 Soldaten aus 16 Nationen teilnehmen sollen. Es soll auf dem fast 400 Quadratkilometer gro&szlig;en Truppen&uuml;bungsplatz bei Javoriv unweit von Lviv stattfinden. Neben Armenien, Aserbaidshan, Bulgarien, Kanada, Georgien, Gro&szlig;britannien, Lettland, Litauen, der Republik Moldau, Norwegen, Polen, Rum&auml;nien, Spanien, der Ukraine und den USA soll auch Deutschland Milit&auml;rs schicken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/940649.nato-bereitet-manoever-in-ukraine-vor.html\">neues deutschland<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Es klingt nach Wahnsinn, angesichts der ohnehin (politisch wie milit&auml;risch) sehr angespannten Lage in der Ukraine ein NATO-Man&ouml;ver in diesem Land abzuhalten. Es kann der Eindruck entstehen, dass die NATO einen Konflikt mit Russland billigend in Kauf nimmt bzw. provozieren m&ouml;chte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Putin warnt in Weltkriegsrede vor &ldquo;ma&szlig;losen Ambitionen politischer Eliten&rdquo;<\/strong><br>\nDer Erste Weltkrieg erinnert Putin zufolge in tragischer Weise &ldquo;daran, wozu Aggression und Egoismus, ma&szlig;lose Ambitionen der Staatenf&uuml;hrer und politischen Eliten f&uuml;hren, die sich &uuml;ber den gesunden Menschenverstand erheben&rdquo;. Vermeiden lie&szlig;en sich solch ein Krieg und dessen Folgen durch &ldquo;guten Willen&rdquo;, &ldquo;Dialog&rdquo;, gegenseitiges Zuh&ouml;ren und einen Verzicht auf Gewalt. 1914 habe das Zarenreich vergeblich versucht, den Konflikt zwischen Serbien und &Ouml;sterreich-Ungarn mit friedlichen Mitteln beizulegen: &ldquo;Aber Russland wurde nicht erh&ouml;rt und musste seinen slawischen Br&uuml;dern zu Hilfe kommen und sich selbst und seine B&uuml;rger gegen eine Aggression aus dem Ausland verteidigen.&rdquo;<br>\nAm Donnerstag hatte Gernot Erler, der Russlandbeauftragte der deutschen Bundesregierung, vor einer &ldquo;schreckliche Eskalation&rdquo; der Ukrainekrise gewarnt, die drohe, wenn Putin interveniert, um die russische Minderheit in der Ostukraine zu sch&uuml;tzen. Der russische Staatspr&auml;sident steht dem SPD-Politiker zufolge &ldquo;unter sehr starkem Druck, die von ihm unter Schutz genommenen russischsprachigen Bewohner der Ostukraine nicht im Stich zu lassen&rdquo;. Es pl&auml;diert deshalb f&uuml;r eine Unterbrechung des Vormarschs der Kiewer Truppen, damit eine L&ouml;sung gefunden werden kann, bei der &ldquo;niemand als Verlierer vom Feld geht&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/42\/42432\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gaza\/Israel<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>&bdquo;Da gibt es eine totale Spaltung&ldquo;<\/strong><br>\nUnter US-amerikanischen Juden &ndash; und in der breiteren &Ouml;ffentlichkeit &ndash; w&auml;chst die Kritik an der Politik Israels, sagt Nahost-Expertin Phyllis Bennis. (&hellip;)<br>\nAber offene Kritik an Israel kommt nicht aus Washington.<br>\nDie USA sind noch nicht bereit, den n&ouml;tigen Druck auszu&uuml;ben, um den israelischen Angriff zu stoppen. Am deutlichsten wird das in den sarkastischen Worten von Au&szlig;enminister Kerry &uuml;ber die &bdquo;punktgenaue Operation&ldquo; in Gaza, von denen er dachte, sie w&auml;ren privat. Sobald Kerry wieder auf Sendung war, sagte er etwas anderes. Dass n&auml;mlich Israel ein Recht auf Selbstverteidigung habe und dass die USA zu Israel stehen.<br>\nWarum gibt es so viel R&uuml;ckendeckung?<br>\nEin unmittelbarer Grund ist der Iran. Das Wei&szlig;e Haus f&uuml;rchtet, dass sein ein potenzieller au&szlig;enpolitischer Erfolg, die bislang gut laufenden Atomgespr&auml;che, untergraben werden k&ouml;nnten, falls Israel seine Unterst&uuml;tzer im Kongress losschickt. Deswegen ist die Obama-Regierung extrem vorsichtig. Zusammen mit den Hardlinern in Teheran ist der Kongress das gro&szlig;e Problem bei den Iran-Gespr&auml;chen. (&hellip;)<br>\nSpiegelt die Israel-Politik der US-Regierung die &ouml;ffentliche Meinung in den USA wider?<br>\nDa gibt es eine totale Spaltung. Die &Ouml;ffentlichkeit ist immer weiter von der einstimmigen Israel-Unterst&uuml;tzung im Kongress entfernt. Umfragen zeigen das deutlich, am klarsten bei der Basis der Demokratischen Partei.<br>\nWie steht es im Inneren der j&uuml;dischen Gemeinschaft der USA?<br>\nDort ist die Ver&auml;nderung noch dramatischer. Aipac (American Israel Public Affairs Committee), die einflussreichste Pro-Israel- Interessengruppe, hat immer noch viel Geld. Aber es verliert die Mehrheit des j&uuml;dischen Amerika. Es gibt jetzt drei Kr&auml;fte im Inneren der j&uuml;dischen Gemeinschaft: die Aipac, im Zentrum &bdquo;J-Street&ldquo; und auf der Linken die &ndash; am schnellsten wachsende &ndash; &bdquo;Jewish Voice for Peace&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!143415\/\">taz.de<\/a><\/li>\n<li><strong>&raquo;Wir w&uuml;rden gern einen Politikwechsel der EU sehen&laquo;<\/strong><br>\nIsrael blockiert seit Jahren jede Entwickung in Gaza. Europa sollte mehr Einfluss nehmen. Ein Gespr&auml;ch mit Sari Bashi<br>\nSari Bashi ist Rechtsanw&auml;ltin und Mitbegr&uuml;nderin der israelischen Menschenrechtsorganisation GISHA (hebr. f&uuml;r &raquo;Zugang&laquo;). Sie ist vor 17 Jahren aus den USA nach Israel eingewandert<br>\nDie Vereinten Nationen haben 2012 den Bericht &raquo;Gaza 2020 &ndash; kann man da leben?&laquo; ver&ouml;ffentlicht. Wie war die Menschenrechtslage im Gazastreifen vor diesem vierten Gaza-Krieg seit 2006?<br>\nVon 1967 bis 1991 verfolgte Israel eine Politik der offenen Grenzen und wirtschaftlicher Integration. Menschen in Gaza wurde es erlaubt, ja, sie wurden sogar dazu ermuntert, in Israel zu arbeiten und israelische Produkte zu kaufen. Im Allgemeinen durften sich die Menschen ziemlich frei zwischen Israel, dem Westjordanland und Gaza bewegen. Ab 1991, vor dem Hintergrund der ersten Intifada und mit dem Golfkrieg als Ausl&ouml;ser begann Israel, den Zugang nach und von Gaza einzuschr&auml;nken. Unmittelbar vor den jetzigen K&auml;mpfen war das Reisen ins Westjordanland und nach Israel nur noch in Ausnahmef&auml;llen m&ouml;glich.<br>\nWie steht es um Export und Import?<br>\nDer Export von Waren nach Israel oder ins Westjordanland wird seit 2007 blockiert. Israel schr&auml;nkt au&szlig;erdem die Einfuhr von Baumaterialien nach Gaza ein, w&auml;hrend andere G&uuml;ter gr&ouml;&szlig;tenteils eingef&uuml;hrt werden d&uuml;rfen. Diese und andere Behinderungen verhindern die Entwicklung im Gazastreifen.<br>\nWie schl&auml;gt sich das statistisch nieder?<br>\nDie Arbeitslosigkeit liegt bei 41 Prozent, die der jungen Menschen bei 58 Prozent. 70 Prozent der Bev&ouml;lkerung ist auf Lebensmittelspenden angewiesen. Die Wirtschaft liegt am Boden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/08-02\/027.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>&raquo;Die Friedensbewegung ist bedeutungslos&laquo;<\/strong><br>\nMilitarisierte Gesellschaft: Die Auswirkungen des Gaza-Kriegs auf die innenpolitische Situation in Israel. Ein Gespr&auml;ch mit Moshe Zuckermann<br>\nProf. Dr. Moshe Zuckermann lehrt Geschichte und Philosophie an der &shy;Universit&auml;t Tel Aviv. Im vergangenen Jahr erschien von ihm im Hamburger Laika Verlag der zweite Band seiner Artikelsammlung &raquo;Wider den Zeitgeist&laquo;: Zur Aktualit&auml;t der Kritischen Theorie<br>\nDie Angriffe der Armee auf Ziele in Gaza werden von Tag zu Tag brutaler. Wie w&uuml;rden Sie angesichts dieser Entwicklung die allgemeine Stimmung in Israel beschreiben?<br>\nDas Erschreckende ist, dass die Leute voll und ganz hinter der Armee stehen. Bei einer aktuellen Erhebung wurde gefragt, ob die Milit&auml;roperation erweitert und noch weiter in Gaza eingedrungen werden soll. Und es stellte sich heraus, dass rund 85 Prozent der Befragten eine Fortsetzung der Angriffe bef&uuml;rworten. Die Brutalit&auml;t, die damit einhergeht, wird einfach wegrationalisiert, die Argumente dabei sind bekannt: Die Pal&auml;stinenser seien ja selber schuld, da sie es zulassen, dass die Hamas ihre Waffen in zivilen Verstecken unter ihnen lagert und auch von dort aus operiert. Es sei also unvermeidlich, dass es zu solchen Sch&auml;den komme. Es ist in Israel momentan leider mitnichten in irgendeiner Weise festzustellen, dass die Leute von den schrecklichen Bildern &ndash; die sie &uuml;brigens im Unterschied zur deutschen Bev&ouml;lkerung zum gr&ouml;&szlig;ten Teil &uuml;berhaupt nicht im Fernsehen pr&auml;sentiert bekommen &ndash; zum Nachdenken gebracht werden. Sie k&ouml;nnten sich nat&uuml;rlich auch anders informieren, aber im Grunde wollen sie sich nicht orientieren, sondern weiter im Bewusstsein leben, dass Israel die moralischste Armee der Welt hat. (&hellip;)<br>\nAber w&auml;chst nicht das Rettende auch?<br>\nNein, ich sehe im Moment das Rettende gar nicht, ich sehe kaum etwas von der Friedensbewegung, sie besteht im Moment nur aus ein paar hundert, wenn es hochkommt 2000 Leuten, die sich zusammentun und die wirklich von der Polizei gesch&uuml;tzt werden m&uuml;ssen, weil sie von Passanten und von diesen Schl&auml;gertrupps angegangen werden. Auch international gibt es nur wenig Vernetzung.<br>\nWer im Moment &uuml;berhaupt noch in Kategorien von Frieden redet, wird hier nicht ernst genommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/08-02\/050.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Internetkontrolle<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Russland: Kritik an versch&auml;rfter Internetkontrolle<\/strong><br>\nReporter ohne Grenzen (ROG) kritisiert das f&uuml;r den 1. August angek&uuml;ndigte Inkrafttreten eines versch&auml;rften Internetgesetzes in Russland. Beh&ouml;rden k&ouml;nnen dann Blogs und Nutzer sozialer Netzwerke dazu auffordern, sich bei der Medienaufsichtsbeh&ouml;rde Roskomnadsor registrieren zu lassen. Auch f&uuml;r sie gilt dann das Verbot, andere Personen oder Gruppen &bdquo;in Misskredit zu bringen&ldquo;&hellip;<br>\nWer Informationen verbreitet, auch auf Twitter oder Facebook, muss k&uuml;nftig auf Aufforderung seinen Nachnamen, den ersten Buchstaben des Vornamens und seine E-Mailadresse ver&ouml;ffentlichen. Andernfalls drohen Geldstrafen, die umgerechnet mehrere Tausend Euro erreichen k&ouml;nnen.<br>\nDar&uuml;ber hinaus werden Blogger f&uuml;r Kommentare auf ihren Seiten verantwortlich gemacht und zum L&ouml;schen kritischer &Auml;u&szlig;erungen von Dritten verpflichtet. Sie werden f&uuml;r Informationen beweispflichtig gemacht und verpflichtet, keine Schimpfw&ouml;rter benutzen.<br>\nAnfang Juli erst hatte die russische Staatsduma ein Gesetz beschlossen, das in Russland aktive US-Firmen wie Facebook, YouTube und Twitter zwingen soll, ab 2016 ihre Nutzerdaten auch auf russischen Servern zu speichern. Dann k&ouml;nnte neben der NSA auch der russische Geheimdienst darauf zugreifen.<br>\nAuf der ROG-Rangliste der Pressefreiheit steht Russland auf Platz 148 von 180 L&auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.reporter-ohne-grenzen.de\/nc\/pressemitteilungen\/meldung\/rog-kritisiert-verschaerfte-internetkontrolle-ab-1-august\/\">Reporter ohne Grenzen<\/a><\/li>\n<li><strong>Russlands Blogger im Visier<\/strong><br>\nAb dem 1. August muss sich jedes Internet-Angebot in Russland, dass mehr als 3.000 Visits am Tag bekommt, amtlich registrieren lassen. Bei Verst&ouml;&szlig;en sieht das neue, vage formulierte Blogger-Gesetz Strafen in H&ouml;he von umgerechnet bis zu 10.000 Euro vor. Viele kritische Sites f&uuml;rchten nun noch st&auml;rkeren Druck als bisher. Bumaga zum Beispiel, ein Online-Stadtmagazin aus St. Petersburg. Gemeinsam mit einer Handvoll Mitstreiter hat Kirill Artemenko das Webprojekt vor zwei Jahren gegr&uuml;ndet&hellip;<br>\nLaut Gesetz kann Bumaga k&uuml;nftig auch f&uuml;r User-&Auml;u&szlig;erungen in den Kommentaren auf der Seite und in sozialen Netzwerken haftbar gemacht werden. Pers&ouml;nliche Beleidigungen und falsche Tatsachenbehauptungen, aber auch mangelnder Jugendschutz oder ein unvollst&auml;ndiges Impressum k&ouml;nnen hohe Bu&szlig;gelder nach sich ziehen. Das Gesetz ist insgesamt allerdings sehr vage gehalten. Kritiker bef&uuml;rchten, dass es als Gummiparagraph gegen unliebsame Online-Angebote eingesetzt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/zapp\/ZAPP,bloggergesetz100.html\">Zapp NDR<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ohne Zweifel bedeutet dieses Gesetz eine Einschr&auml;nkung der Meinungsfreiheit im Netz. Andererseits: Welcher Blogger in Deutschland k&ouml;nnte nicht &uuml;ber Widerrufs- oder Unterlassungsverf&uuml;gungen wegen angeblich falscher Tatsachenbehauptungen, &uuml;ber Schadensersatzforderungen wegen angeblicher Pers&ouml;nlichkeitsverletzungen oder angeblicher beleidigenden &Auml;u&szlig;erungen berichten. Immer verbunden mit erheblichen Kostenanspr&uuml;chen der Anw&auml;lte. In Deutschland haben wir derzeit weniger eine Bedrohung durch staatliche Zensur als durch das Zivilrecht, siehe z.B. <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21447\">&bdquo;Zensur durch das Privatrecht &ndash; Wie das &bdquo;Gro&szlig;e Geld&ldquo; seine Kritiker vor Gericht zum Schweigen bringen will&ldquo;<\/a>, siehe auch den <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/abmahnwahn-bei-urheberrechtsverletzungen.1162.de.html?dram:article_id=251991\">Abmahnwahn bei Urheberrechtsverletzungen<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>UK Government Report Recommends Ending Online Anonymity<\/strong><br>\nEvery so often, people who don&rsquo;t really understand the importance of anonymity or how it enables free speech (especially among marginalized people), think they have a brilliant idea: &ldquo;just end real anonymity online.&rdquo; They don&rsquo;t seem to understand just how shortsighted such an idea is. It&rsquo;s one that stems from the privilege of being in power. And who knows that particular privilege better than members of the House of Lords in the UK &mdash; a group that is more or less defined by excess privilege? The Communications Committee of the House of Lords has now issued a report concerning &ldquo;social media and criminal offenses&rdquo; in which they basically recommend scrapping anonymity online. It&rsquo;s not a true &ldquo;real names&rdquo; proposal &mdash; as the idea is that web services would be required to collect real names at signup, but then could allow those users to do things pseudonymously or anonymously. But, still, their actions could then easily be traced back to a real person if the &ldquo;powers that be&rdquo; deemed it necessary. Here&rsquo;s the key bit:<br>\nFrom our perspective in the United Kingdom, if the behaviour which is currently criminal is to remain criminal and also capable of prosecution, we consider that it would be proportionate to require the operators of websites first to establish the identity of people opening accounts but that it is also proportionate to allow people thereafter to use websites using pseudonyms or anonymously. There is little point in criminalising certain behaviour and at the same time legitimately making that same behaviour impossible to detect. We recognise that this is a difficult question, especially as it relates to jurisdiction and enforcement.<br>\nThe report notes that the findings are &ldquo;tentative&rdquo; and that these recommendations might possibly &ldquo;be an undesirably chilling step towards tyranny,&rdquo; but they don&rsquo;t seem that concerned about it, or they wouldn&rsquo;t have made the general recommendation in the first place.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.techdirt.com\/articles\/20140729\/10593428044\/uk-government-report-recommends-ending-online-anonymity.shtml\">techdirt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Edward Snowden<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Bundesregierung gehen Argumente zu Snowden aus<\/strong><br>\n&ldquo;Wem das deutsch-amerikanische Verh&auml;ltnis wirklich wichtig ist, der muss die &Uuml;berwachung der Bev&ouml;lkerung aus der Welt schaffen und nicht den, der sie aufgedeckt hat&rdquo;, erkl&auml;rt Jan Korte, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf aktuelle &Auml;u&szlig;erungen des SPD-Fraktionsvorsitzenden Oppermann, die R&uuml;ckkehr Edward Snowdens in die USA w&uuml;rde das deutsch-amerikanische Verh&auml;ltnis entlasten. Korte weiter: &ldquo;Wenn man bedenkt, wie nachsichtig die Bundesregierung mit dem &Uuml;berwachungs- und Spionageskandal umgeht, scheint das Verh&auml;ltnis der Regierungen Merkel und Obama bestens zu sein. Das Problem ist eher das Verh&auml;ltnis der deutsch-amerikanischen Regierungen zur Bev&ouml;lkerung, deren Grundrechte sie massiv verletzen. Und dieses Verh&auml;ltnis w&uuml;rde durch eine Aussage Snowdens, ein Ende der Geheimniskr&auml;merei und der Grundrechtsverletzungen tats&auml;chlich entlastet. Die US-Administration hat es selbst zu verantworten, dass Snowden zu einem unverzichtbaren Zeugen f&uuml;r die Aufkl&auml;rung geworden ist. Und auch die Bundesregierung hat mit ihrer Blockadehaltung ihren Teil dazu beigetragen, dass der Untersuchungsausschuss des Parlaments auf die Aussage Snowdens angewiesen ist, wenn er Licht in das dunkle Zusammenspiel der Geheimdienste bringen m&ouml;chte. Der andauernde Widerstand der Bundesregierung gegen die Aufkl&auml;rung des &Uuml;berwachungsskandals, nun gefolgt von den verzweifelten Bitten an Snowden, sein Gl&uuml;ck doch gef&auml;lligst in einem US-Gef&auml;ngnis zu suchen, l&auml;sst nur darauf schlie&szlig;en, dass Merkel, Maas, Oppermann und Co. genauso viel Angst vor einer Zeugenaussage Snowdens in der Bundesrepublik haben wie ihre US-Kollegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/suche.php?ressort_id_menu=-1&amp;ressort_menu=News\">NRhZ-Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Frevel gegen den Rechtsstaat<\/strong><br>\nDatenschutzlos, das sind die B&uuml;rger in Deutschland. Vor allem die US-Geheimdienste durchl&ouml;chern und vergiften das Recht auf Privatheit nach Belieben. Doch der Bundesregierung f&auml;llt nichts Besseres ein, als zu lamentieren. Diese Unt&auml;tigkeit ist verst&ouml;rend&hellip;.<br>\nDas &ldquo;Datensterben&rdquo; von heute, also das Sterben der Privatheit und des Datenschutzes, ist noch schlimmer und gef&auml;hrlicher, als das Waldsterben es je war; man sieht dieses neue Sterben nicht, man kann es nicht anfassen; vielleicht auch deshalb wird dagegen weit weniger getan als damals &ndash; n&auml;mlich fast nichts.<br>\nDie Privatheit von Kommunikationsdaten ist nicht nur gef&auml;hrdet, sondern beseitigt. Die Vertraulichkeit und Integrit&auml;t der informationstechnischen Systeme, die das Bundesverfassungsgericht 2008 als Grundrecht ausgerufen hat, gibt es nicht mehr. Die Geheimdienste, zumal die der USA, durchl&ouml;chern und vergiften diesen Schutz nach Belieben. Wie lange das schon so geht, ist nicht bekannt. Aufkl&auml;rung k&ouml;nnte die Vernehmung des Edward Snowden geben. Er hat vor gut einem Jahr den globalen Zugriff der Geheimdienste auf private Daten aufgedeckt. Und seit genau einem Jahr gew&auml;hrt ihm Moskau Asyl vor der Verfolgung durch die USA.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/nsa-ueberwachung-frevel-gegen-den-rechtsstaat-1.2069445\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Ich w&uuml;rde mich gern eine Weile in Deutschland aufhalten&rdquo;<\/strong><br>\nEdward Snowden versteckt sich seit einem Jahr in Russland. Vor ein paar Wochen gab er dem stern eines seiner seltenen Interviews.<br>\nDas Interview mit Edward Snowden erschien in der stern-Printausgabe Nr. 23 am 28. Mai 2014. (&hellip;)<br>\nHerr Snowden, vor einem Jahr sa&szlig;en Sie in einem Hotelzimmer in Hongkong und sprachen ruhig in eine Videokamera. &bdquo;Mein Name ist Edward Snowden&ldquo;, lauteten Ihre ersten Worte. Sie wollten nicht anonym bleiben. Hatten Sie damals eine Ahnung, dass Sie die Welt ver&auml;ndern w&uuml;rden?<br>\nVielleicht habe ich dazu beigetragen, dass sich jetzt eine neue Generation zu Wort meldet. Ich nenne sie die &bdquo;Post-Terror-Generation&ldquo;.<br>\nEine Generation, die endlich die Angst vor Terror &uuml;berwindet, das amerikanische Trauma von 9\/11?<br>\nJa, und bei dem Begriff Generation geht es mir nicht so sehr um Alter, sondern mehr um eine kollektive Erfahrung. Grauenhafte Terroranschl&auml;ge wie die des 11. September f&uuml;hren zu einem alles beherrschenden Gef&uuml;hl der Verwundbarkeit. Ganze Gesellschaften fallen dieser tiefen Angst zum Opfer. Doch jetzt wollen die Menschen nicht l&auml;nger in dieser Opferrolle verharren. Die Post-Terror-Generation will endlich die Furcht davor &uuml;berwinden, wie man vielleicht ums Leben kommen k&ouml;nnte. Sie will vielmehr wissen, wie wir leben k&ouml;nnen. Und sie sieht Massen&uuml;berwachung als eine Bedrohung f&uuml;r die Freiheit des Menschen, f&uuml;r die Demokratie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/snowden-im-stern-interview-ich-wuerde-mich-gern-eine-weile-in-deutschland-aufhalten-2127913.html\">stern<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Antisemitismus und Islamophobie &ndash; &ldquo;Auch die seri&ouml;sen Medien haben Grund zur Selbstkritik&rdquo;<\/strong><br>\nIn Deutschland wird &uuml;ber Antisemitismus diskutiert, aber auch &uuml;ber Islamophobie. Der Gaza-Krieg hat in &Ouml;ffentlichkeit und Medien verst&ouml;rende T&ouml;ne lauter werden lassen. Kai Hafez, Kommunikationswissenschaftler in Erfurt, sagte im DLF, dass auch seri&ouml;se Medien in dieser Debatte Nachholbedarf haben&hellip;<br>\nWir haben in Deutschland tats&auml;chlich ein Problem mit Islamophobie, eine sehr, sehr reduzierte Wahrnehmung des Islam und der Muslime, die von &uuml;ber 50 Prozent unserer Bev&ouml;lkerung pauschal als nicht integrationsf&auml;hig bezeichnet werden. Und es gibt sehr viele Stimmgeber in den &ouml;ffentlichen Medien, die das bedienen, die so &auml;hnliche kulturalistische Thesen immer wieder anheizen: Der Islam ist b&ouml;se, der Islam ist nicht integrationsf&auml;hig. Das ist denkbar pauschal, wird aber immer noch ernsthaft verhandelt. Dinge, die wir beim Antisemitismus zumindest in der breiten &Ouml;ffentlichkeit l&auml;ngst ad acta gelegt haben, dass wir die Juden sozusagen kollektiv mit irgendwelchen Bildern besetzen, werden beim Islam immer noch seri&ouml;s verhandelt. Und das ist in der Tat auch ein Problem des politischen Feuilletons, der seri&ouml;sen Medien, und hier ist Selbstkritik durchaus am Platz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/antisemitismus-und-islamophobie-auch-die-serioesen-medien.761.de.print?dram:article_id=293405\">DLF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kaufen, wenn die Kanonen donnern!<\/strong><br>\nGuten Tag, liebe Leserinnen und Leser,<br>\nseit Monaten geht die Angst vor einer kriegerischen Auseinandersetzung in der Ukraine um. Und nach dem Flugzeug-Abschuss am 17. Juli wurde der Dax auf den tiefsten Stand seit Anfang Mai zur&uuml;ckgeworfen. Per saldo ist der deutsche Leitindex in diesem Jahr praktisch auf der Stelle getreten, denn der gestrige Schlusskurs lag nur 60 Punkte oder +0,6% &uuml;ber dem Stand vom 1. Januar. Dennoch: (&hellip;)<br>\nSchon im 19. Jahrhundert war Baron Rothschild mit der Devise &bdquo;Kaufen wenn die Kanonen donnern, verkaufen wenn die Violinen erklingen&ldquo; erfolgreich. So startete bspw. auch 2003 genau zu dem Zeitpunkt, als George W. Bush zum Angriff gegen den Irak blies, eine Super-Aktien-Hausse, die 2007 zu neuen All-Time-Highs f&uuml;hrte. Da praktisch alle Indikatoren ein weltweite Konjunkturerholung ank&uuml;ndigen und es angesichts der globalen Nullzinspolitik zu Sachwertinvestments wie Aktien keine sinnvolle Alternative gibt, sollten Sie am besten so vorgehen:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boerse.de\/geldanlage\/Kaufen-wenn-die-Kanonen-donnern-\/7491756\">boerse.de<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.B.:<\/strong> Geht&rsquo;s noch Menschenverachtender?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Indien rettet die Welt<\/strong><br>\nWeniger Profit, aber Hunderte Millionen Arme d&uuml;rfen hoffen: Regierung des 1,3-Milliarden-Volks verweigert Zustimmung zum Bali-Abkommen der WTO (&hellip;)<br>\nDer &Ouml;ffentlichkeit ist &raquo;Bali&laquo; als ein &raquo;Durchbruch&laquo; f&uuml;r kommende &raquo;Handelserleichterungen&laquo; bekannt. &Uuml;berall auf der Welt sollte der Kommerz zu gleichen Regeln und unter Androhung gleicher Sanktionen stattfinden k&ouml;nnen. Alles B&ouml;se, wie Z&ouml;lle, Aus- und Einfuhrbeschr&auml;nkungen oder gar Subventionen, w&auml;re ausgemerzt. Entsprechend verst&ouml;rt reagierte man auf das Scheitern: &raquo;Wir bedauern, da&szlig; eine Handvoll Mitglieder sich entschieden haben, ihre Zusagen nicht zu erf&uuml;llen&laquo;, verk&uuml;ndete der US-Handelsbeauftragte Michael Froman. Und Australiens Handelsminister Andrew Robb klagte, &raquo;dieser Mi&szlig;erfolg ist ein schwerer Schlag f&uuml;r die in Bali wiederhergestellte Zuversicht, da&szlig; die WTO ausgehandelte Ergebnisse liefern kann&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/08-02\/060.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Die neue indische Regierung zeigt mit ihrer Entscheidung auch, dass es sehr wohl Alternativen zum sog. freien Markt gibt, der lediglich global playern dient.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Das Sparparadoxon<\/strong><br>\nWenn &Ouml;konomie einen sinnvollen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung leisten kann, dann besteht er darin, auf Zusammenh&auml;nge hinzuweisen, die nicht immer offensichtlich sind. Etwa auf die Tatsache, dass alles, was jemand sparen will, die Schulden eines anderen sein m&uuml;ssen. Gesamtwirtschaftlich sind es die privaten Haushalte, die sparen, und idealerweise die Unternehmen, die investieren und sich somit verschulden. Wenn Unternehmen allerdings aktuell mit den Ersparnissen der privaten Haushalte nichts mehr unternehmen, sondern selbst Ersparnisse bilden, zieht das in aller Regel Krisen nach sich, oder ist zumindest Ausdruck einer anhaltenden Krise.<br>\nDas nicht alle gleichzeitig sparen k&ouml;nnen, ist per se noch kein Paradoxon. Das Sparparadoxon beginnt erst, wenn alle Sektoren gleichzeitig sparen wollen. Dann n&auml;mlich wird durch Sparen niemand reicher, sondern alle &auml;rmer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/das-sparparadoxon\/#more-6316\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Aktuelle EU Politik verfehlt ihre eigentlichen Ziele<\/strong><br>\nDer Bericht der Generaldirektion Besch&auml;ftigung und Soziales &uuml;ber die Entwicklung der Besch&auml;ftigung und der sozialen Situation in der EU legt die enormen sozialen Probleme, denen sie sich die neu gew&auml;hlten europ&auml;ischen Institutionen stellen m&uuml;ssen, schonungslos offen. Es g&auml;be Anzeichen, schreibt die Kommission, dass das eigentliche Ziel der EU, wonach alle Menschen in der EU von der Union profitieren, und sich deren Lebensbedingungen verbessern sollten, verfehlt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/aktuelle-eu-politik-verfehlt-ihre-eigentlichen-ziele\/#more-6202\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Geld auf dem Mars<\/strong><br>\nDer Piketty-Sch&uuml;ler Gabriel Zucman hat herausgefunden, dass weltweit etwa 5.800 Milliarden Euro fehlen. 80 Prozent davon werden nicht versteuert. Wo bleibt das Geld?<br>\nEs ist der weltweit gr&ouml;&szlig;te Diebstahl: Jedes Jahr hinterziehen die Verm&ouml;genden etwa 130 Milliarden Euro Steuern, indem sie ihr Geld in Steueroasen parken. Diese konkrete Zahl ist neu und stammt von dem franz&ouml;sischen &Ouml;konomen Gabriel Zucman. Der 27-J&auml;hrige hat erstmals Statistiken herangezogen, die noch nie systematisch genutzt wurden.<br>\nSo verwendete Zucman unter anderem die Monatsstatistiken der Schweizer Nationalbank. Dabei kam heraus: In der Schweiz lagert ein Auslandsverm&ouml;gen von etwa 1.800 Milliarden Euro, wovon 1.000 Milliarden Europ&auml;ern geh&ouml;ren. (&hellip;)<br>\nDeutsche bunkern in der Schweiz etwa 200 Milliarden Euro; weitere 200 Milliarden haben sie in Singapur, Hongkong, Luxemburg und auf den Bahamas untergebracht. Allerdings ist diese Differenzierung in die Schweiz und andere Steueroasen oftmals k&uuml;nstlich, weil es Banken in der Schweiz sind, die per Mausklick auch die Investmentfonds in Luxemburg oder auf den Bahamas ansteuern.<br>\nIn diesen Dreiecksgesch&auml;ften verschwinden Billionen Euro. So gibt Luxemburg offiziell an, dass die weltweit gehandelten Anteile an Luxemburger Investmentfonds 2.200 Milliarden Euro wert sind. Doch nur knapp 1.200 Milliarden davon tauchen in den Verm&ouml;gensbilanzen anderer L&auml;nder auf. 1.000 Milliarden Euro sind weg. &ldquo;Als geh&ouml;re ein Teil der Erde dem Mars&rdquo;, wie Zucman sp&ouml;ttelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=pb&amp;dig=2014%2F07%2F26%2Fa0058&amp;cHash=68add7ff05f6dc867cbf10526ec4ac98\">taz.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Paul Krugman: Knowledge Isn&rsquo;t Power  &ndash;  Wissen ist nicht Macht<\/strong><br>\nEine der besten Beleidigungen, die mir je untergekommen ist, stammt von Ezra Klein, dem jetzigen Chefredakteur von Vox.com. Im Jahre 2007 bezeichnete er den fr&uuml;heren Mehrheitsf&uuml;hrer im Repr&auml;sentantenhaus, Dick Armey, als die Verk&ouml;rperung dessen, &ldquo;was ein Unbedarfter sich unter einem besonnenen Menschen vorstellt&rdquo;.<br>\nDas ist witzig, und es passt auf nicht wenige Personen des &ouml;ffentlichen Lebens. Ein erstklassiges aktuelles Beispiel w&auml;re der Abgeordnete Paul Ryan, seines Zeichens Vorsitzender des Haushaltsausschusses. Aber m&ouml;glicherweise geht der Witz ja auch auf unsere Kosten. Schlie&szlig;lich bestimmen solche Leute oft den politischen Diskurs. Und was politische Entscheidungstr&auml;ger nicht wissen, oder, schlimmer noch, was sie f&auml;lschlicherweise zu wissen glauben, kann uns auf jeden Fall sehr schaden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2015\/02\/23\/opinion\/paul-krugman-knowledge-isnt-power.html\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Irgendwann muss Schluss sein!<\/strong><br>\nDie geplante Flexi-Rente setzt &auml;ltere Menschen unter Druck, schlechter bezahlt weiterzuarbeiten.<br>\nKaum beschlossen, scheint das Rentenpaket der gro&szlig;en Koalition schon Schnee von gestern zu sein. Nach der M&uuml;tterrente und der Rente ab 63 soll die sogenannte Flexi-Rente kommen. In einem Entschlie&szlig;ungsantrag von Union und SPD wird die Bundesregierung aufgefordert, bis Herbst Vorschl&auml;ge f&uuml;r flexible &Uuml;berg&auml;nge in den Ruhestand vorzulegen.<br>\nHintergrund ist die aufgeregte Debatte &uuml;ber den Wandel der gesellschaftlichen Altersstruktur. Dieser, so die mitschwingende Botschaft, bedrohe die Wettbewerbsf&auml;higkeit des in aller Welt bewunderten deutschen Exportweltmeister-Kapitalismus. Eine alternde Gesellschaft stelle dem Erwerbssystem immer weniger Arbeitskr&auml;fte zur Verf&uuml;gung, und starre Altersgrenzen verknappten das Arbeitskr&auml;fteangebot zus&auml;tzlich. Unverzichtbar scheint da, alle Reserven zu aktivieren. (&hellip;)<br>\nNormative Kraft entfaltet auch das Bild des arbeitenden Rentners. Ihn gibt es schon heute, doch eher als Ausnahme. Er bezieht eine Rente und stockt diese durch Arbeitslohn auf. Zuk&uuml;nftig soll auch er akzeptieren, dass seine Besch&auml;ftigung ohne sachlichen Grund befristet wird. Er soll auf K&uuml;ndigungsschutz verzichten und sich mit einem geringeren Gehalt zufriedengeben.<br>\nDoch vor Illusionen sei gewarnt. Das Modell &ldquo;Rente plus Arbeit&rdquo; birgt sozialpolitischen Sprengstoff in sich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2014\/30\/flexi-rente-arbeitsmarkt-bezahlung\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Eine viertel Million Menschen erh&auml;lt Grundsicherung in NRW<\/strong><br>\nDie Zahl der Bed&uuml;rftigen, die auf staatliche Grundsicherung angewiesen ist, steigt in Nordrhein-Westfalen weiterhin an. Ende 2013 erhielt schon eine Viertel Million Menschen Leistungen im Alter oder bei Erwerbsminderung. Wie das Statistische Landesamt (IT.NRW) am Freitag in D&uuml;sseldorf mitteilte, sind das 18.000 Betroffene oder 7,8 Prozent mehr als im Jahr zuvor&hellip;.<br>\nInsgesamt waren rund 137.000 Bezieher &ndash; und damit 55 Prozent aller &ndash; mindestens 65 Jahre alt. Ihr Durchschnittsalter liegt bei 74 Jahren.<br>\nGegen sozialen Abstieg mussten insbesondere jene rund 340.000 B&uuml;rger in NRW k&auml;mpfen, die 2012 Rente wegen verminderter Erwerbsf&auml;higkeit bezogen. Denn im Durchschnitt erhielten M&auml;nner in diesem Fall nur 766 Euro und Frauen sogar nur 670 Euro, berichtete der VdK. &ldquo;Wenn wir es insgesamt nicht schaffen, den Sinkflug der Neu-Renten zu stoppen und das Rentenniveau wenigstens auf dem heutigen Stand zu halten, haben wir demn&auml;chst fl&auml;chendeckend Renteneinkommen unter dem Grundsicherungsniveau.&rdquo;<br>\nLaut IT.NRW hat sich der anerkannte Bedarf der Empf&auml;nger von Grundsicherung im Durchschnitt um 3,1 Prozent auf 461 Euro im Monat erh&ouml;ht. Eigenes Einkommen ist darin nicht enthalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/politik\/eine-viertel-million-menschen-erhaelt-grundsicherung-in-nrw-id9655763.html#plx1791572872\">DerWesten<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Einfacher und sch&auml;rfer<\/strong><br>\nDie Regierung plant &Auml;nderungen am Hartz-IV-Gesetz. Das Ziel lautet: weniger B&uuml;rokratie. Doch die Vorschlagsliste enth&auml;lt auch strengere Auflagen.<br>\nIm n&auml;chsten Jahr wird das hochumstrittene Hartz-IV-Gesetz zehn Jahre alt. Und rechtzeitig zum Geburtstag wollen es die Regierenden, wenn schon nicht von Grund auf reformieren, so doch ein bisschen in Form bringen. Mehr Transparenz und weniger B&uuml;rokratie lautet das Motto der Vorschl&auml;ge, auf die sich eine Bund-L&auml;nder-AG der Arbeits- und Sozialministerkonferenz unter Beteiligung von Kommunen und Bundesagentur f&uuml;r Arbeit verst&auml;ndigt hat. Die Liste der geplanten Rechtsvereinfachungen, die dem Tagesspiegel vorliegt und die das Bundesministerium w&auml;hrend des Sommers in Gesetzesform gie&szlig;en soll, umfasst 36 Punkte. F&uuml;r die derzeit 6,1 Millionen Leistungsempf&auml;nger enth&auml;lt sie beides: mehr Gro&szlig;z&uuml;gigkeit, aber auch sch&auml;rfere Vorgaben.<br>\nDer Vorsto&szlig; ziele darauf, durch B&uuml;rokratieabbau &bdquo;mehr Zeit f&uuml;r die Betreuung der Hilfsbed&uuml;rftigen zu schaffen&ldquo;, versichert eine Sprecherin von Sozialministerin Andrea Nahles (SPD). Und dass es &bdquo;explizit&ldquo; nicht beabsichtigt sei, den Leistungsbezug restriktiver zu gestalten. Doch genau dies werfen die Gr&uuml;nen der Arbeitsgruppe nun vor. &bdquo;Vereinfachung im Sinne der Betroffenen sieht anders aus&ldquo;, sagt ihr sozialpolitischer Sprecher, Wolfgang Strengmann-Kuhn, dem Tagesspiegel. Viele der Vorschl&auml;ge basierten &bdquo;vor allem auf dem Blickwinkel der Verwaltung&ldquo;. Und sie schr&auml;nkten die Spielr&auml;ume der Menschen, die auf Grundsicherung angewiesen sind, weiter ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/hartz-iv-reform-einfacher-und-schaerfer\/10282150.html\">Der Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Kinder sind nur Wahlkampfthema<\/strong><br>\nAlle schimpfen &uuml;bers Betreuungsgeld. Als Kita-Leiterin finde ich: Der wahre Skandal ist, dass der Staat die Kinderg&auml;rten nicht richtig f&ouml;rdert.<br>\nVor einem Jahr wurde das Betreuungsgeld eingef&uuml;hrt. Nun ist es von 100 Euro auf 150 Euro angehoben worden. Ich bin Leiterin einer Kita und nat&uuml;rlich w&auml;re es mir lieber, das Geld w&uuml;rde in das System fr&uuml;hkindlicher Bildung investiert, statt als Wahlgeschenk an Familien verteilt. Doch kann man es Eltern verdenken, dass sie ihre Kinder nicht in eine Kita geben m&ouml;chten, in der eine Erzieherin alleine f&uuml;r bis zu 20 Kinder zust&auml;ndig ist? (&hellip;)<br>\nIn unserer Kita wird der f&uuml;r Berlin vorgeschriebene Betreuungsschl&uuml;ssel von 5 zu 1 f&uuml;r unter Zweij&auml;hrige und auch f&uuml;r die &auml;lteren Kinder stets eingehalten. Der ist aber, wie verschiedene Studien belegen, l&auml;ngst nicht ausreichend. Die Bertelsmann-Stiftung empfiehlt in ihrer gerade erschienenen Studie einen Schl&uuml;ssel von 3:1. In vielen Bundesl&auml;ndern, etwa in Brandenburg oder Mecklenburg-Vorpommern, ist zeitweise (etwa bei Urlaub, Krankheit, Weiterbildungen der Kollegen) ein Erzieher oder eine Erzieherin f&uuml;r bis zu 20 Kinder verantwortlich. (&hellip;)<br>\nAch ja, die Bezahlung: Erzieherinnen mit zehn Jahren Berufserfahrungen verdienen mit einer Vollzeitstelle (38-Stunden-Woche) und mittlerer Betriebsgr&ouml;&szlig;e in Westdeutschland durchschnittlich 2.394 Euro brutto. Unter gleichen Bedingungen bekommen Sozialarbeiterinnen 399 Euro und Lehrerinnen sogar 1.345 Euro mehr Gehalt, berichtet die Fachseite Die Erzieherin. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/familie\/2014-08\/betreuungsgeld-kita-qualitaet\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Ein sehr interessanter Artikel. Die Kita-Leiterin stellt abschlie&szlig;end die richtigen Fragen bez&uuml;glich der Nicht-Nutzung von Kita-Angeboten. Es kann also gute und nachvollziehbare Gr&uuml;nde daf&uuml;r geben.<\/em><br>\n<em>Siehe dazu auch unsere Hinweise Familienpolitik: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22560#h11\">SPD und Gr&uuml;ne halten Betreuungsgeld f&uuml;r bildungsfeindlich<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22567#h17\">Der Einfluss des Betreuungsgeldes auf Betreuungsentscheidungen von Eltern<\/a>.<\/em><br>\n<em>Es stellt sich die Frage, weshalb gegen &bdquo;Bildungsferne&ldquo; und Personen mit Migrationshintergrund polemisiert wurde. War das etwa eine Ablenkung von den miserablen Bedingungen in vielen Kitas?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Aufgelesen bei &hellip; der SPD<\/strong><br>\nWer gedacht hatte, die SPD werde sich irgendwann einmal dazu aufraffen, ernsthaft ein paar zentrale &ouml;konomische Zusammenh&auml;nge verstehen zu wollen, sieht sich schon wieder get&auml;uscht. Nachdem sie mit der Agenda-Politik den gr&ouml;&szlig;ten anzunehmenden Schaden in Europa angerichtet und sich selbst als Volkspartei ruiniert hat, gab es scheinbar eine leichte Wende in Richtung Vernunft, solange sie die Oppositionsb&auml;nke dr&uuml;ckte. Aber kaum ist sie in der Regierung, f&uuml;hrt sie jetzt schon wieder Strategiedebatten, bei denen man nur die H&auml;nde &uuml;ber dem Kopf zusammenschlagen kann.<br>\nWieder ist es ein Niedersachse, der sich als Speerspitze f&uuml;r einen &bdquo;wirtschaftsfreundlichen Kurs&ldquo; hergibt, in Wirklichkeit aber nur die Speerspitze der Konfusion ist. In der Berliner Zeitung sagte Ministerpr&auml;sident Stephan Weil: &bdquo;Die SPD muss deutlicher als bisher machen, dass es uns nicht nur darum geht, f&uuml;r eine gerechte Verteilung dessen zu sorgen, was erwirtschaftet worden ist, sondern dass wir uns auch zust&auml;ndig f&uuml;hlen f&uuml;r die Erwirtschaftung. Das ist in den letzten Jahren zugunsten eines starken Profils bei der sozialen Gerechtigkeit in den Hintergrund getreten. Das m&uuml;ssen wir &auml;ndern.&ldquo;<br>\nOffenbar glauben gro&szlig;e Teile der SPD immer noch, es gebe einen Gegensatz zwischen einer vern&uuml;nftigen Verteilung des gesamtwirtschaftlichen Einkommens und dem Erwirtschaften dieses Einkommens. Man k&ouml;nne wie zu Beginn des Industriezeitalters nur mit Hungerl&ouml;hnen etwas erwirtschaften und sp&auml;ter vielleicht f&uuml;r ein paar Verteilungskorrekturen sorgen. Es ist jedoch genau umgekehrt: Ohne eine vern&uuml;nftige Verteilung gibt es auch kein vern&uuml;nftiges Erwirtschaften. Die Menschen m&uuml;ssen voll beteiligt werden, damit der Produktivit&auml;tsfortschritt nicht zu unausgelasteten Kapazit&auml;ten und Arbeitslosigkeit f&uuml;hrt. Wer das nicht wenigstens in dieser nicht enden wollenden Schw&auml;chephase der globalen Wirtschaft gelernt hat und stattdessen hundert Jahre alte sinnlose Debatten f&uuml;hrt, dem kann man wirklich nicht helfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/aufgelesen-bei-der-spd\/\">flassbeck-economics<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Wir hatten bereits auf die aktuelle Diskussion &uuml;ber den Wirtschaftskurs der SPD hingewiesen; siehe dazu &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22596#h17\">Die SPD will ihren Kurs in Sachen Wirtschaft und Wachstum k&uuml;nftig neu justieren<\/a>&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Viele befristete Hochschulvertr&auml;ge unwirksam<\/strong><br>\nWissenschaftliche Mitarbeiter an Hochschulen k&ouml;nnen auf eine unbefristete Anstellung hoffen, wenn sie im Rahmen eines Landesprojekts angestellt sind. Das urteilt das Arbeitsgericht Gie&szlig;en und gab am Freitag einem Mitarbeiter recht, der an der Universit&auml;t Gie&szlig;en &uuml;ber zehn Jahre insgesamt 16 befristete Vertr&auml;ge erhalten hatte.<br>\nDie letzte Befristung sei ung&uuml;ltig, weil diese zu einem LOEWE-Projekt des Landes Hessen geh&ouml;rte. Das Wenn das Geld vom Land Hessen komme, seien es keine Drittmittel, die eine Befristung des Vertrags rechtfertigten, argumentierten die Richter.<br>\nNach Angaben des Gerichts betrifft dies bundesweit Tausende wissenschaftliche Mitarbeiter. Die Uni Gie&szlig;en wollte sich zun&auml;chst nicht &auml;u&szlig;ern. Die Entscheidung werde gepr&uuml;ft, teilte die Hochschule mit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/karriere\/beruf\/2014-08\/urteil-befristete-vertraege-wissenschaftliche-mitarbeiter\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Spiegelbild<\/strong><br>\n&laquo;Der Spiegel&raquo; am Tiefpunkt: Er spiegelt die &laquo;Bild&raquo;-Zeitung.<br>\nGegen die &laquo;Bild&raquo; kann kein Bundeskanzler regieren, konstatierte Machtmensch Gerhard Schr&ouml;der. &laquo;Der Spiegel&raquo; war einmal das grosse Nachrichtenmagazin, das kontrollieren und auch ein bisschen mitregieren wollte. Mit dem Titel &laquo;Stoppt Putin jetzt!&raquo; ist es zum Spiegelbild boulevardesker Hetze verkommen, das sogar Tote missbraucht. Dieses &laquo;Spiegel&raquo;-Titelblatt  wird als vorher nicht vorstellbarer Verluderung in die Geschichte der deutschen Journaille eingehen.<br>\nWarum sollte Putin gestoppt werden? Weil er h&ouml;chstpers&ouml;nlich an der Flugzeugtrag&ouml;die &uuml;ber der Ukraine schuld sein soll, wie das Blatt beweisfrei insinuiert? Und wer sollte ihn stoppen? Vielleicht wieder der deutsche Landser, der ja schon einmal die Krim &laquo;befreite&raquo;, es bis knapp vor Moskau schaffte? Und &laquo;jetzt!&raquo; beinhaltet sofort, ohne Federlesen, zuerst schiessen, dann fragen.<br>\nDie ehemalige Ikone des US-Journalismus, die im Print wiederauferstandene &laquo;Newsweek&raquo;, ernennt Putin zum &laquo;Staatsfeind Nummer eins des Westens&raquo; und zum &laquo;Paria&raquo;. Illustriert auf dem Cover mit einem fleckigen Schwarzweissportr&auml;t des russischen Staatspr&auml;sidenten, in dessen mafi&ouml;ser Sonnenbrille sich zwei farbige Atombombenexplosionen spiegeln. Der Mann ist ein Verbrecher, skrupellos, geht &uuml;ber Leichen, hat Atomwaffen. Der muss weg, da sind sich &laquo;Bild&raquo;, &laquo;Der Spiegel&raquo; und &laquo;Newsweek&raquo; einig. W&auml;hrend wir kopfsch&uuml;ttelnd betrachten, zu welch primitiver Kriegshetze sich insbesondere deutsche Presseerzeugnisse vor hundert Jahren hingaben, wiederholt sich gerade die Geschichte. Hoffentlich als Farce, nicht als Trag&ouml;die.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.journal21.ch\/spiegelbild\">Journal 21<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: MH017-Opfer auf dem Titelbild &ndash; Rechte verletzt?<\/strong><br>\nTote im SPIEGEL-BILD<br>\nDas aktuelle Cover des Nachrichtenmagazins Der Spiegel steht in der Kritik. Das Blatt titelte mit der Aufforderung &ldquo;Stoppt Putin jetzt!&rdquo;, hinterlegt mit Fotos von get&ouml;teten Passagieren des Flugs MH017. Die Bilder hatte sich die Redaktion offenbar aus dem Internet besorgt. Damit spannt das Magazin die Verstorbenen in eine politische Kampagne ein und verst&ouml;&szlig;t gegen Presse- und Urheberrecht, sagt Markus Kompa.<br>\nDas Verbreiten und Zur-Schau-Stellen von Abbildungen, auf denen Gesichter zu erkennen sind, bedarf nach deutschem Recht der Einwilligung der Betroffenen, so bestimmt es &sect; 22 des Gesetzes betreffend das Urheberrecht an Werken der bildenden K&uuml;nste und der Photographie (KunstUrhG). Nach deren Tod sind f&uuml;r zehn Jahre die Angeh&ouml;rigen zust&auml;ndig.<br>\nEine solche Einwilligung ist in bestimmten Ausnahmef&auml;llen entbehrlich, etwa dann, wenn die Presse &uuml;ber ein zeitgeschichtliches Ereignis berichtet und das Interesse der &Ouml;ffentlichkeit hieran h&ouml;her wiegt als die Pers&ouml;nlichkeitsrechte der Betroffenen, vgl. &sect; 23 KunstUrhG. Es muss dann immer im Einzelfall gepr&uuml;ft werden, ob das unter anderem aus dem Grundrecht auf Menschenw&uuml;rde hergeleitete Pers&ouml;nlichkeitsrecht schwerer wiegt als die ebenfalls als Grundrecht gesch&uuml;tzte Pressefreiheit.<br>\nBerichtsinteresse der &Ouml;ffentlichkeit?<br>\nAuf dem besagten Titel des Spiegel wurde jedoch nicht &uuml;ber den Vorfall berichtet, sondern lediglich gegen Putin agitiert. Der Absturz selbst wird auf dem Cover nicht einmal direkt thematisiert. Mit der Frage, inwiefern Putin daf&uuml;r verantwortlich sein k&ouml;nnte, setzt sich der Spiegel jedenfalls auf dem Titel nicht auseinander, mag dies im Heft auch geschehen. Die meisten Rezipienten werden nur das Titelbild wahrnehmen. Auch im Internet kann man nur das Cover sehen, der eigentliche Artikel bleibt hinter einer Paywall versteckt. Daher spricht vieles daf&uuml;r, dass ein solches Titelbild auch f&uuml;r sich alleine presserechtlich bestehen muss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lto.de\/recht\/hintergruende\/h\/spiegel-cover-foto-opfer-mh017-presserecht-urheberrecht-persoenlichkeitsrecht\/\">Legal Tribune Online<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Wer immer noch meinen sollte, durch den &bdquo;Spiegel&ldquo; mehr Wissen zu erhalten (angeblich wissen &bdquo;Spiegel&ldquo;-Leser mehr), findet in diesen Artikeln aktuelle und gute Gegenargumente.<\/em><br>\n<em>Das &bdquo;Spiegel Online&ldquo; und &bdquo;Bild&ldquo; wohl gut harmonieren, ist bereits l&auml;nger bekannt; siehe dazu z.B. diesen Beitrag von Albrecht M&uuml;ller: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9386\">Zusammenspiel von Spiegel Online und Bild zu Gunsten der Spekulanten<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Ulrike Herrmann: Piketty &ndash; Vorsprung durch Tautologie<\/strong><br>\nThomas Piketty ist der neue Megastar der Kapitalismuskritik. Sein Bestseller &raquo;Das Kapital im 21. Jahrhundert&laquo; wiegt 1,2 Kilo, ruiniert jede Tasche &ndash; und hat zur entscheidenden Frage nichts zu sagen: Wieso eigentlich tolerieren die breiten Mittelschichten politisch, dass sie &ouml;konomisch immer weiter zur&uuml;ckfallen?..<br>\nDie Reichen k&ouml;nnen sich allerdings nur arm rechnen, weil &uuml;ber ihr wahres Verm&ouml;gen sehr wenig bekannt ist. In der Statistik klaffen immense L&uuml;cken, denn es werden keine Haushalte erfasst, die &uuml;ber ein monatliches Nettoeinkommen von mehr als 18.000 Euro verf&uuml;gen. Zwar machen diese Haushalte nur etwa ein Prozent der Bev&ouml;lkerung aus, das wie eine Bagatelle wirken k&ouml;nnte. Doch dieses reichste eine Prozent verf&uuml;gt laut Sch&auml;tzungen &uuml;ber etwa 33 Prozent des gesamten Volksverm&ouml;gens. Aus der Statistik verschwinden also nicht etwa Milliarden, sondern gleich Billionen. Sie enden in einem Daten-Nirwana &ndash; und niemand wei&szlig;, wer genau sie besitzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.b-republik.de\/aktuelle-ausgabe\/vorsprung-durch-tautologie\">Berliner Republik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Zum achtzigsten Geburtstag von Oskar Negt<\/strong><br>\nAm Freitag, dem 1. August wurde Oskar Negt achtzig Jahre alt.<br>\nOskar Negt promovierte 1962 bei Theodor W. Adorno, war dann Assistent von J&uuml;rgen Habermas und erhielt 1970 eine Professur f&uuml;r Soziologie in Hannover. Im Jahr 2002 wurde er emeritiert. Negt gilt als Repr&auml;sentant der zweiten Generation der Kritischen Theorie, die er in seinen zahlreichen B&uuml;chern weiterentwickelt hat. Als Spross einer Familie von Kleinbauern und Arbeitern versuchte er, die Erkenntnisse einer kritischen Sozialwissenschaft f&uuml;r die Bildungsarbeit der Gewerkschaften fruchtbar werden zu lassen. Seit vielen Jahren begleitet er als kritischer Beobachter die Entwicklung der SPD und der Gewerkschaftsbewegung. Eine Weile beriet er Kanzler Gerhard Schr&ouml;der, mit, wie er selbst einr&auml;umt, eher betr&uuml;blichen Resultaten. 2014 erschien sein bisher letztes Buch &ldquo;Philosophie des aufrechten Gangs&rdquo;. \n<p>Die Nachdenkseiten gratulieren Oskar Negt nachtr&auml;glich mit einigen von G&ouml;tz Eisenberg ausgew&auml;hlten Zitaten aus seinem umfangreichen Werk:<\/p>\n<blockquote><p><em>&bdquo;Es k&ouml;nnte sein, dass wir von einer kranken Gesellschaft sprechen m&uuml;ssen, in der bewusste Politik ausgeschlossen ist, weil die Gesellschaft zum blo&szlig;en Anh&auml;ngsel der wirtschaftlich M&auml;chtigen und der B&ouml;rsenkurse geworden ist.&ldquo;<\/em><br>\n(Pl&auml;doyer f&uuml;r ein gerechtes Gemeinwesen Europa)<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p><em>&bdquo;Demokratie ist die einzige staatlich verfasste Gesellschaftsordnung, die gelernt werden muss, weil sie auf urteilsf&auml;hige Beteiligung der Menschen angewiesen ist. Demokratie ist mehr als ein blo&szlig;es System von Regeln, sie ist eine Lebensform. Es bedarf zu ihrer Erhaltung eine politische Bildung, die verschiedene Bauelemente wie Orientieren, Wissen, Lernen, Erfahren und Urteilskraft miteinander verkn&uuml;pft.&ldquo;<\/em><br>\n(Pl&auml;doyer f&uuml;r ein gerechtes Gemeinwesen Europa)<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p><em>&bdquo;Man kann sagen: Kapitalismus ist massenhafte G&uuml;terproduktion mit daranh&auml;ngenden Menschen. Sozialismus ist massenhafte Produktion der Beziehungen zwischen den Menschen und zur Natur, mit daranh&auml;ngender G&uuml;terproduktion.&ldquo;<\/em><br>\n(Oskar Negt\/Alexander Kluge: Geschichte und Eigensinn)<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p><em>&bdquo;Utopien m&ouml;gen f&uuml;r realit&auml;tst&uuml;chtig gewordene Erwachsene wenig Bedeutung haben, f&uuml;r Kinder und Jugendliche  sind sie lebenswichtig. Diffuse Gewalt, das rebellische Umsichschlagen gegen Raumumz&auml;unungen, welche die gute Gesellschaft und die s&auml;uberliche Ordnung bestimmen, kann Ausdruck einer Lebenskraft sein, der die gesellschaftlichen Ideale fehlen. Aufwachsende Menschen geraten durch einen versteinerten Realismus in ein echtes Dilemma.&ldquo;<\/em><br>\n(Kindheit und Schule in einer Welt der Umbr&uuml;che)<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p><em>&bdquo;Wo harte Leistungskonkurrenz nach innen dr&auml;ngt, wo das Denken und Verhalten der einzelnen bis ins Unbewusste hinein durch &Uuml;berlebenskampf bestimmt wird, wo Unbehagen und Wut aber keine eindeutigen Adressaten finden, entstehen leicht diffuse Aggressionen, die sich auf beliebige Objekte fixieren.&ldquo;<\/em><br>\n(Kindheit und Schule in einer Welt der Umbr&uuml;che)<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p><em>&bdquo;In solchen Krisenzeiten wachsen Gleichg&uuml;ltigkeit und K&auml;lte um so nachdr&uuml;cklicher, je st&auml;rker die Perspektiven der Krisenl&ouml;sung verdunkelt sind. Wo sich aber der K&auml;ltestrom verbreitert, sind die Brandfackeln nicht weit. Das Fremde und Fremdartige ist stets gut geeignet, um die Gemeinschaft zu st&auml;rken und die kalten H&auml;nde zu w&auml;rmen.&ldquo;<\/em><br>\n(Die Faust Karriere)<\/p><\/blockquote>\n<p>&#8232;<\/p>\n<blockquote><p><em>&bdquo;Arbeitslosigkeit ist ein Gewaltakt. Sie ist ein Anschlag auf die k&ouml;rperliche und seelisch-geistige Integrit&auml;t, auf die Unversehrtheit der davon betroffenen Menschen. Sie ist Raub und Enteignung der F&auml;higkeiten und Eigenschaften, die innerhalb der Familie, der Schule und der Lehre (vorausgesetzt, diese Ausbildungsstufe wird &uuml;berhaupt noch erreicht) in einem m&uuml;hsamen und aufwendigen Bildungsprozess erworben wurden und die &ndash; von ihren gesellschaftlichen Bet&auml;tigungsm&ouml;glichkeiten abgeschnitten &ndash; in Gefahr sind, zu verrotten und schwere Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rungen hervorzurufen.&ldquo;<\/em><br>\n(Arbeit und menschliche W&uuml;rde)<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (HR\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-22610","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22610","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22610"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22610\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28534,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22610\/revisions\/28534"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22610"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22610"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22610"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}