{"id":22717,"date":"2014-08-07T08:36:15","date_gmt":"2014-08-07T06:36:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22717"},"modified":"2014-08-07T08:36:34","modified_gmt":"2014-08-07T06:36:34","slug":"hinweise-des-tages-2185","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22717","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22717#h01\">Gibt es einen zweiten Edward Snowden?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22717#h02\">Russische Hacker klauen wohl 1,2 Milliarden Passw&ouml;rter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22717#h03\">Handelsabkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22717#h04\">Immer mehr gef&auml;lschte Medikamente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22717#h05\">Foodwatch: Lebensmittelrecht nutzt nur der Lobby<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22717#h06\">Transparenz von Provisionen f&uuml;r Bankberater: Wie Schmiergeld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22717#h07\">Black Box Schufa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22717#h08\">Ukraine: Mehr als 117.000 Binnenvertriebene<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22717#h09\">Die Letzten bei&szlig;en die Hunde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22717#h10\">Auftragseinbruch: Deutsche Industrie erleidet gr&ouml;&szlig;tes Minus seit fast drei Jahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22717#h11\">&bdquo;Kriterium 45+&ldquo; und Arbeitsmarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22717#h12\">Zur&uuml;ck in die Politik Seehofer w&uuml;nscht sich Comeback von Roland Koch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22717#h13\">Umfrage: SPD legt zwei Prozentpunkte zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22717#h14\">Karlsruhe st&auml;rkt Demonstranten-Recht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22717#h15\">Bildungsb&uuml;rgertum versus Prekariat: Schantall in der Schule<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22717#h16\">Das Letzte: Spruch des Tages: Bernie Ecclestone &uuml;ber seinen gekauften Freispruch<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22717&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gibt es einen zweiten Edward Snowden?<\/strong><br>\nNach dem fr&uuml;heren NSA-Mitarbeiter Edward Snowden f&uuml;rchten die US-Geheimdienste einen weiteren Enth&uuml;ller in ihren Reihen. Der Nachrichtensender CNN berichtete unter Berufung auf US-Regierungskreise, dass die j&uuml;ngsten Ver&ouml;ffentlichungen auf der Enth&uuml;llungswebsite &ldquo;The Intercept&rdquo; auf eine neue undichte Stelle hindeuten w&uuml;rden&hellip;<br>\nDie am Dienstag auf &ldquo;The Intercept&rdquo; ver&ouml;ffentlichten vertraulichen Dokumente zeigen, dass die USA mindestens 680.000 Menschen auf einer TSDB (Terrorist Screening Database) genannten Liste als &ldquo;bekannte oder mutma&szlig;liche Terroristen&rdquo; f&uuml;hren.<br>\nDavon seien 280.000 Menschen aber gar keiner als Terrororganisation eingestuften Gruppierung wie Al-Kaida, Hisbollah oder den Taliban zugeh&ouml;rig. Medienberichte, wonach alleine in den vergangenen f&uuml;nf Jahren 1,5 Millionen Menschen auf die Terrorliste gesetzt worden seien, sind laut &ldquo;The Intercept&rdquo; aber nicht korrekt. Die Daten seien falsch interpretiert worden.<br>\nIn einer weiter gefassten Datenbank mit potenziellen Extremisten, genannt TIDE (Terrorist Identities Datamart Environment), sollen unterdessen eine Million Namen verzeichnet sein. Als besonders gef&auml;hrlich eingestufte Verd&auml;chtige setzen die Beh&ouml;rden auf die sogenannte No-Fly-Liste, die Betroffene vom Flugverkehr in den Vereinigten Staaten ausschlie&szlig;t.<br>\nDie Zahl der Namen auf dieser Liste habe sich seit dem Amtsantritt von Pr&auml;sident Barack Obama Anfang 2009 mehr als verzehnfacht und liege bei 47.000, berichtete &ldquo;The Intercept&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/specials\/id_70530244\/nach-edward-snowden-fuerchten-die-usa-einen-weiteren-whistleblower.html\">T-Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Russische Hacker klauen wohl 1,2 Milliarden Passw&ouml;rter<\/strong><br>\nEs k&ouml;nnte der bisher gr&ouml;&szlig;te Datendiebstahl im Internet sein: Russische Hacker sollen 1,2 Milliarden Nutzernamen und Passw&ouml;rter gestohlen haben. Die Einwahldaten stammen offenbar von rund 420.000 Websites. F&uuml;r Nutzer gibt es bisher jedoch keine Hinweise darauf, ob sie betroffen sein k&ouml;nnten.&nbsp;<br>\n&hellip; Die Datens&auml;tze best&uuml;nden aus Benutzernamen und Passw&ouml;rtern, erkl&auml;rte die Sicherheitsfirma Hold Security der &ldquo;New York Times&rdquo;. Dabei seien &uuml;ber 500 Millionen verschiedene E-Mail-Adressen betroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/russische-hacker-stehlen-offenbar-12-milliarden-passwoerter-34381426.html\">heute.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Handelsabkommen<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>TTIP-Reader<\/strong><br>\n&bdquo;Der von langer Hand geplante, stille &ouml;konomische Putsch &ndash; oder: Was und wer sich wirklich hinter TTIP verbirgt&ldquo;<br>\nEin Dossier<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac-netzwerk.de\/fileadmin\/user_upload\/Gruppen\/Schwaebisch-Hall\/TTIP\/TTIP-Reader_5-8-14.pdf\">Haller B&uuml;ndnis auf attac [PDF &ndash; 3.8 MB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Schweigepflicht f&uuml;r Abgeordnete<\/strong><br>\nEU-Abgeordneter Helmut Scholz &uuml;ber den neuen &raquo;reading room&laquo; f&uuml;r #TTIP-Dokumente<br>\nDer Handelsexperte der Linksfraktion im EU-Parlament, Helmut Scholz, geh&ouml;rt zu dem guten Dutzend Abgeordneten, die sich k&uuml;nftig in einem Leseraum &uuml;ber den Verhandlungsfortschritt beim Freihandelsabkommen EU-USA (TTIP) informieren d&uuml;rfen. Seine Erkenntnisse muss er aber f&uuml;r sich behalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/941259.schweigepflicht-fuer-abgeordnete.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><strong>Vertragstext zum EU-Kanada-Handelsabkommen sofort ver&ouml;ffentlichen<\/strong><br>\n&ldquo;Nun muss die Bundesregierung beweisen, wie ernst ihr Transparenz, demokratische Beteiligung und die Ablehnung von Schiedsgerichten sind. Ich bef&uuml;rchte sehr, dass das Abkommen weiterhin &uuml;ber die K&ouml;pfe der Bev&ouml;lkerung hinweg und gegen ihre Interessen zusammengeschustert wird&rdquo;, sagt Klaus Ernst, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf aktuelle Meldungen, denen zufolge die Texte zum Freihandelsabkommen zwischen EU und Kanada (CETA) jetzt fertig ausgehandelt sind. Ernst weiter:<br>\n&ldquo;Bundesregierung und Bundeswirtschaftsminister Gabriel k&ouml;nnen die &Ouml;ffentlichkeit nun nicht l&auml;nger mit seichten Parolen abspeisen. Der Text muss sofort allen Bundestagsabgeordneten und der breiten &Ouml;ffentlichkeit zur kritischen Pr&uuml;fung zug&auml;nglich gemacht werden &ndash; nicht zuletzt, weil der Inhalt von CETA auch die Blaupause f&uuml;r das h&ouml;chst umstrittene TTIP-Abkommen mit den USA ist und das Abkommen schon am 26. September auf dem EU-Kanada-Gipfel paraphiert werden soll.<br>\nAu&szlig;erdem erwarte ich, dass sich die Bundesregierung klar gegen das Abkommen positioniert, sollte es ein Investitionsschutzabkommen enthalten oder auf andere Weise demokratisch gesetzte Normen etwa im Arbeits-, Verbraucher- oder Umweltschutz gef&auml;hrden. Grundvoraussetzung muss au&szlig;erdem sein, dass das Abkommen als gemischtes Abkommen behandelt wird, also neben den EU-Gremien auch die nationalen Parlamente zustimmen m&uuml;ssen. Das ist weiterhin unklar und muss z&uuml;gig sichergestellt werden.<br>\nDIE LINKE wird mit h&ouml;chster Aufmerksamkeit den weiteren Verlauf verfolgen und steht an der Seite der au&szlig;erparlamentarischen Bewegung: Demokratische Grundrechte, Erhalt politischen Handlungsspielraums und Verbraucherschutz d&uuml;rfen nicht zur Disposition gestellt werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/vertragstext-eu-kanada-handelsabkommen-sofort-veroeffentlichen\/\">Linksfraktion<\/a><\/li>\n<li><strong>Handelsabkommen mit Kanada: Regierung will Bundestag abstimmen lassen<\/strong><br>\nDie Bundesregierung sieht das geplante Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada skeptisch. Sie fordert, dass das Parlament &uuml;ber Ceta abstimmen soll. Der Vertrag gilt als Vorbild f&uuml;r das TTIP-Abkommen mit den USA<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/eu-freihandelsabkommen-mit-kanada-bundestag-soll-ueber-ceta-abstimmen-a-984785.html\">Spiegel-Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Argumente gegen das Freihandelsabkommen<\/strong><br>\nRote Karte f&uuml;r TTIP und Ceta<br>\nDen B&uuml;rgern bedeuten Demokratie und Umweltstandards viel &ndash; f&uuml;r die EU-Kommission und Lobbyisten behindern sie den unbegrenzten Markt. Durch die Abkommen mit den USA und Kanada werden Jobs verschwinden. Die Europ&auml;er m&uuml;ssen aufwachen und aktiv werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/argumente-gegen-das-freihandelsabkommen-rote-karte-fuer-ttip-und-ceta-1.2076407\">SZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Immer mehr gef&auml;lschte Medikamente<\/strong><br>\nKurztext: Medikamentenf&auml;lscher tricksen immer hinterlistiger: Sie nutzen Druckdateien &ndash; &auml;hnlich den Originalpackungen &ndash; um ihre Pillen zu vermarkten. Nach einem Bericht des ARD-Magazins plusminus sind Impfstoffe, Blutdrucksenker, Schmerz- und Krebsmittel betroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/medikamente-101.html\">Tagesschau.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Foodwatch: Lebensmittelrecht nutzt nur der Lobby<\/strong><br>\nDie Verbraucherorganisation Foodwatch ist unzufrieden mit dem deutschen Lebensmittelrecht und will dies reformieren. In seiner jetzigen Form nutze es der Nahrungsmittellobby und nicht<br>\nden Verbrauchern, beklagt Foodwatch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wochenblatt.de\/nachrichten\/welt\/Foodwatch-Lebensmittelrecht-nutzt-nur-der-Lobby;art29,257272\">Wochenblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Transparenz von Provisionen f&uuml;r Bankberater: Wie Schmiergeld<\/strong><br>\nBis zum heutigen Tag versuchen Banken zu verschleiern, dass sie f&uuml;r den Verkauf von Produkten mitunter sehr hohe Provisionen kassieren. Der Kunde wei&szlig; daher nie, ob sich der Bankberater bei seinen Empfehlungen nicht auch vom Umsatzinteresse des Kreditinstituts leiten l&auml;sst. Erst jetzt hat der Bundesgerichtshof (BGH) diese Praxis endg&uuml;ltig beendet. &ldquo;Eine beratende Bank hat Kunden aufgrund von Anlageberatungsvertr&auml;gen ab dem 1. August 2014 &uuml;ber den Empfang versteckter Innenprovisionen von Seiten Dritter unabh&auml;ngig von deren H&ouml;he aufzukl&auml;ren&rdquo; (Az.: XI ZR 147\/12), hei&szlig;t es in dem aktuellen Urteil.<br>\nBanken, Sparkassen, Volksbanken und freie Finanzvermittler in Deutschland haben &uuml;ber Jahrzehnte hinweg die Kunden &uuml;ber ihre Provisionseink&uuml;nfte im Dunkeln gelassen. Verbrauchersch&uuml;tzer haben den Missstand schon lange moniert, doch der Gesetzgeber begann erst 2007, die Transparenzregeln zu versch&auml;rfen. Es gibt viele Arten von Provisionen. Entweder werden sie dem Kunden als Ausgabeaufschlag direkt in Rechnung gestellt. Oder aber ein Teil der j&auml;hrlichen Verwaltungsgeb&uuml;hr, die Kunden an Investmentfondsgesellschaften entrichten, wird hinter dem R&uuml;cken des Anlegers zur&uuml;ck an die beratende Bank geschleust. In diesen F&auml;llen spricht man von offenen Vertriebsprovisionen oder R&uuml;ckverg&uuml;tungen. Mit Beginn der Finanzkrise ab 2008 merkten viele Sparer, dass Banken ihnen schlechte Investments verkauft hatten. Als dann noch bekannt wurde, dass die Institute daf&uuml;r hintenrum noch Provisionen kassiert hatten, war das Thema in Deutschland auf der politischen Agenda. Die Gesetze wurden zuletzt immer mehr versch&auml;rft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/transparenz-von-provisionen-fuer-bankberater-wie-schmiergeld-1.2059687\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Black Box Schufa<\/strong><br>\nWie bewertet die Schufa die Bonit&auml;t der B&uuml;rger? Das Wissen um ihre Score-Formel h&uuml;tet die Schufa wie ihren Augapfel. Warum die Bonit&auml;tspr&uuml;fung geheim bleiben soll &ndash; und wer dagegen aufbegehrt.<br>\nWas f&uuml;r Coca Cola das Geheimrezept im Panzerschrank ist, ist f&uuml;r die Schufa ihre Score-Formel. Sie entscheidet nach einem statistischen Rechenmodell, wie aus den Daten &uuml;ber Girokonten, Krediten und Wohnanschriften eine tragf&auml;hige Auskunft &uuml;ber die Ausfallwahrscheinlichkeiten f&uuml;r Hypotheken, Ratenkredite und Handyrechnungen werden. Bis auf die Datenschutzbeh&ouml;rden, denen die Schufa ihre Formel unter Vertraulichkeit offenbarte, bleibt sie f&uuml;r die Bewerteten eine Black Box.<br>\nDa die Schufa keine Auskunft dar&uuml;ber gibt, wie sie ihre Scores erstellt, kann niemand wissen, welches Geldgebaren den Score positiv oder negativ beeinflusst. Die Folge kann ein finanzstatistisches Fehlverhalten der Verbraucher sein, das &uuml;ble Folgen haben kann. Dieser Schluss legt zumindest eine Schufa-Selbstauskunft nahe, die Handelsblatt Online vorliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/vorsorge-versicherung\/altersvorsorge-sparen\/die-schufa-im-test-teil-iii-black-box-schufa\/10277250.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ukraine: Mehr als 117.000 Binnenvertriebene<\/strong><br>\nUNHCR sch&auml;tzt die gegenw&auml;rtige Zahl der Menschen, die&nbsp;innerhalb der Ukraine auf der Flucht sind auf&nbsp;117.000 Personen ein. In den letzten sieben Tagen wurden mehr als 6.200 Menschen aus ihren H&auml;usern vertrieben. Weiterhin sind bis zum 1. August ungef&auml;hr 168.000 Personen &uuml;ber die Grenze nach Russland geflohen.<br>\nVor allem in den Regionen Luhansk und Donetsk sind die Zahlen von 2.600 auf 102.600 Personen seit Anfang Juni stark angestiegen. 87 Prozent aller Fl&uuml;chtlinge und Binnenvertriebenen kommen mittlerweile aus der Ostukraine; die Anzahl der Personen von der Krim liegt bei ca. 15.200&hellip;<br>\nNach Angaben der russischen&nbsp; Regierung haben vom 1. Januar bis 1. August 168.677 Personen in Russland um Asyl angesucht. 6.347 ersuchten hierbei um einen Fl&uuml;chtlingsstatus, 48.914 um befristetes Asyl, 28. 134 beantragten die russische Staatsb&uuml;rgerschaft,&nbsp; 59.858 einen Aufenthaltstitel, 19.943 um einen befristeten Aufenthaltstitel und 5.481 bewarben sich f&uuml;r das Programm f&uuml;r die Ansiedlung ethnischer Russen.<br>\nEine gro&szlig;e Anzahl an Ukrainern in Russland kann in Russland ohne ausgestellte Visa bleiben. Nach russischen Angaben sind seit Beginn des Konflikts rund 730.000 Ukrainer angekommen, die oben genannten&nbsp; 168.677 Personen bereits miteingerechnet. 80&nbsp; Prozent der Ukrainer halten sich in der Grenzregion auf, der Rest zieht zu Verwandten und Freunden in andere Teile des Landes. In &uuml;ber 585 provisorisch aufgestellten Unterk&uuml;nften leben 42.486 Menschen. Mehrere Richtlinien wurden seitens der russischen Beh&ouml;rden erlassen, um den vor&uuml;bergehenden Aufenthalt der Ukrainer auf ihrem Staatsgebiet zu erm&ouml;glichen. In der&nbsp; Europ&auml;ische Union haben von Januar bis Juni dieses Jahres 2.700 Ukrainer Asyl beantragt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.unhcr.de\/home\/artikel\/741d01a6b7361d6818b8d59e77ace261\/ukraine-mehr-als-117000-binnenvertriebene.html?L=0\">UNHCR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Letzten bei&szlig;en die Hunde<\/strong><br>\nErst waren sie &ndash; polizeiintern &ndash; so was wie die Helden vom Schlachtfeld des Schwarzen Donnerstags. Heute sind sie jene Letzten, die die Hunde bei&szlig;en. Die beiden angeklagten Polizisten im Stuttgarter Wasserwerferprozess sollen das Bauernopfer f&uuml;r jene erbringen, die wirklich die Verantwortung trugen, und sie wehren sich tapfer. Aber sie k&auml;mpfen gegen die Macht der Bilder&hellip;<br>\nVon Zeugenaussage zu Zeugenaussage wird stattdessen polizeiliche Gewaltbereitschaft beschrieben, von Video zu Video ist sie zu sehen, aber schlimmer noch als die Macht dieser Bilder ist in manchen F&auml;llen der Ton: der Sprechfunkverkehr aus dem Inneren der Wasserwerfer. Nein, die spielten nicht &ldquo;Moorhuhnjagd&rdquo;, die schossen mit 16 bar Druck auf andere Tiere: &ldquo;Ha no! Guck, die laufet wie d&rsquo;Hasa!&rdquo;, wird da gefeixt, und von Aufzeichnung zu Aufzeichnung wird klarer, dass einige dieser Beamten wohl durchaus mit Spa&szlig; bei der Sache waren.<br>\nAndreas F. zieht w&auml;hrend solcher Videos den Kopf ein, verkriecht sich in sich selbst. J&uuml;rgen von M.-B., viel mehr Pokerface als der j&uuml;ngere Kollege, senkt den Blick in seinen Laptop und gibt sich gesch&auml;ftig. Beide wird wohl ein und derselbe Gedanke umtreiben: F&uuml;r solche Leute sollen sie ihre K&ouml;pfe hinhalten, aber auch f&uuml;r Vorgesetzte wie Stumpf, der &ndash; aus gesundheitlichen Gr&uuml;nden &ndash; in den wohlbestallten Ruhestand ging, kaum dass die CDU nicht mehr an der Regierung war, der aber j&uuml;ngst im neuen U-Ausschuss im Landtag einen quicklebendigen Eindruck machte?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/175\/die-letzten-beissen-die-hunde-2372.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a> \n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Diese Woche neu in Kontext:Wochenzeitung u.a.:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Die Hoffnung stirbt zuletzt:<\/strong> Erst Mutb&uuml;rger, dann Wutb&uuml;rger, dann vergessen: Zum offiziellen Baustart des Tiefbahnhofs Stuttgart 21 am 5. August r&uuml;ckt der Protest wieder bundesweit in die Schlagzeilen. Eine Schaub&uuml;hne.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Vom Wassers&uuml;ppchen:<\/strong> Gr&uuml;ne und SPD f&uuml;hren das Schwert im zweiten Untersuchungsausschuss zum Schwarzen Donnerstag. Sagt der Stuttgarter CDU-Landtagsabgeordnete Reinhard L&ouml;ffler. Deshalb will er dem Ausschuss in B&auml;lde den Garaus machen. <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Der Wahre Jacob:<\/strong> Das in Stuttgart erscheinende sozialdemokratische Blatt &ldquo;Der Wahre Jacob&rdquo; ist die gr&ouml;&szlig;te Satirezeitschrift des Deutschen Kaiserreichs. Nach Kriegsausbruch 1914 propagiert es den Burgfriedenskurs der SPD-F&uuml;hrung. Seine Karikaturen zeigen, welche Feindbilder zur geistigen Mobilmachung der SPD-Genossen dienen sollten.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Der SWR&nbsp;macht dicke Backen:<\/strong> Daimler gegen den SWR &ndash; das erstaunt. Normalerweise sind sie nett zueinander, aber die Undercover-Reportage &ldquo;Hungerl&ouml;hne am Flie&szlig;band&rdquo; hat den Autokonzern erregt. Das ist verst&auml;ndlich, aber warum zeigt sich die Anstalt pl&ouml;tzlich so k&auml;mpferisch?<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Roma &ndash; vor nichts sicher:<\/strong> Die Bundesregierung will das Asylrecht f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge aus Serbien, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien einschr&auml;nken. Das betrifft vor allem Roma. Das Gesetz wurde im Bundesrat zun&auml;chst gestoppt, doch jetzt droht ausgerechnet die gr&uuml;n-rote Landesregierung Baden-W&uuml;rttemberg umzufallen.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Bahn hilft Braunkohletagebau:<\/strong> Mehr als vier Jahre nach dem offiziellen Baustart wird jetzt der Tiefbahnhofstrog von Stuttgart 21 ausgehoben. Ein Teil des Abraums landet im Braunkohletagebau in Sachsen-Anhalt . Auf den t&auml;glichen Transportzug aus Stuttgart wartet man&nbsp;bislang vergeblich.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Am Samstag auch als Beilage zur taz.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Auftragseinbruch: Deutsche Industrie erleidet gr&ouml;&szlig;tes Minus seit fast drei Jahren<\/strong><br>\n&Uuml;berraschend heftiger Einbruch im Neugesch&auml;ft der deutschen Industrie: Die Auftr&auml;ge sanken um 3,2 Prozent. Das Minus f&auml;llt damit so stark aus wie seit fast drei Jahren nicht mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/deutsche-industrie-erleidet-groesstes-minus-seit-fast-drei-jahren-a-984710.html\">Spiegel-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> &Uuml;berraschend ist nur, dass Auftragseinbr&uuml;che angesichts der Austerit&auml;tspolitik immer noch &uuml;berraschend sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&bdquo;Kriterium 45+&ldquo; und Arbeitsmarkt<\/strong><br>\nIn letzter Zeit wurden in verschiedenen Tageszeitungen mehr oder weniger interessante und vermeintlich auf Fakten basierende Artikel oder Interviews mit sogenannten Kennern der Situation von Arbeitslosen ver&ouml;ffentlicht.<br>\nDabei wurden unter anderen folgende Aussagen respektive Feststellungen gemacht oder angedeutet:<br>\nArbeitslose haben die falschen Skills. Arbeitslose &uuml;ber 45 Jahren seien nicht teamf&auml;hig. Arbeitslosen &uuml;ber 45 Jahren fehle es an Flexibilit&auml;t und Schnelligkeit. Arbeitslose &uuml;ber 45 Jahren seien resistent gegen&uuml;ber Ver&auml;nderungen. Arbeitslose seien nicht mehr lernf&auml;hig usw.<br>\nAll dies sind generalisierende und tendenziell allen Fakten entbehrende Thesen und Behauptungen. Viel schwerer wiegt jedoch der entw&uuml;rdigende und diffamierende Ton in solchen unbelegten Behauptungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/acemaxx-analytics-dispinar.blogspot.ch\/2014\/08\/kriterium-45-und-arbeitsmarkt.html\">ACEMAXX-ANALYTICS<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Zur&uuml;ck in die Politik Seehofer w&uuml;nscht sich Comeback von Roland Koch<\/strong><br>\nAls Ministerpr&auml;sident war Roland Koch viele Jahre erfolgreich, als Wirtschaftsboss ist er gescheitert. Kehrt er nun in die Politik zur&uuml;ck? In der Union finden sich erstaunlich schnell Unterst&uuml;tzer f&uuml;r diese Idee.<br>\nCSU-Chef Horst Seehofer w&uuml;nscht sich ein politisches Comeback des scheidenden Bilfinger-Vorstandsvorsitzenden und fr&uuml;heren CDU-Vizes Roland Koch. &ldquo;Ich w&uuml;nsche es mir, f&uuml;r die Union und f&uuml;r ihn&rdquo;, sagte Seehofer der Zeitung &ldquo;Die Welt&rdquo; (Online Dienstag, Print Mittwoch). Koch sei ein kluger Kopf. &ldquo;Entscheiden muss er nat&uuml;rlich selbst.&ldquo;<br>\nDer wirtschaftspolitische Sprecher der Unions-Fraktion, Joachim Pfeiffer, sagte der Deutschen Presse-Agentur (dpa), Koch habe die Politik der CDU in den vergangenen 20 Jahren entscheidend mitgepr&auml;gt. &ldquo;&Uuml;ber ein politisches Comeback, in welcher Form auch immer, w&uuml;rde ich mich freuen. Sein politischer und wirtschaftlicher Sachverstand w&auml;re f&uuml;r die gesamte Union eine gro&szlig;e Bereicherung.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/zurueck-in-die-politik-seehofer-wuenscht-sich-comeback-von-roland-koch_id_4040633.html\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> &bdquo;Koch habe die Politik der CDU in den vergangenen 20 Jahren entscheidend mitgepr&auml;gt&ldquo;. Ja, genau das ist das Problem.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Umfrage: SPD legt zwei Prozentpunkte zu<\/strong><br>\nLaut einer Forsa-Umfrage im Auftrag des &raquo;Stern&laquo; legt die SPD leicht zu um zwei Prozentpunkte im Vergleich zur Vorwoche. Die Partei steht jetzt bei 24 Prozent. Dagegen verlieren Gr&uuml;ne und Linkspartei jeweils einen Punkt und liegen nun bei jeweils 9 Prozent. Die Union bleibt bei 43 Prozent. Die FDP steigert sich um einen Punkt und kommt nun wieder auf 4 Prozent, die AfD verharrt weiter bei 5 Prozent. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen 6 Prozent. Der Anteil der Nichtw&auml;hler und Unentschlossenen betr&auml;gt 27 Prozent.<br>\nDer Zuwachs der SPD k&ouml;nne nicht mit dem Ukraine-Konflikt und den wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland oder dem Verhandlungsgeschick von Au&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier erkl&auml;rt werden, sagte Forsa-Chef Manfred G&uuml;llner dem &raquo;Stern&laquo;. Eher d&uuml;rfe der SPD &raquo;die jetzt in der Partei aufgeflammte Debatte um mehr Wirtschaftsfreundlichkeit gen&uuml;tzt haben&laquo;. Trotz allem bleibe die Union allein noch st&auml;rker als das linke Lager aus SPD, Gr&uuml;nen und Linkspartei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/941507.umfrage-spd-legt-zwei-prozentpunkte-zu.html\">neues deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Es ist zu bef&uuml;rchten, dass die SPD-Spitze sich durch diese -auf sehr schwachem Niveau (!) gestiegenen- Umfragewerte und insbesondere durch die -offenbar auf Spekulation beruhende- Begr&uuml;ndung (Diskussion &uuml;ber Wirtschaftskurs) des Forsa-Chefs best&auml;tigt f&uuml;hlt &ndash; wohlwissend, dass Herr G&uuml;llner ein Schr&ouml;der-Bekannter ist; siehe dazu z.B. <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Forsa#Kontroversen_um_Forsa\">Kontroversen um Forsa<\/a>.<\/em><br>\n<em>Albrecht M&uuml;ller hatte bereits fr&uuml;her -zurecht- &uuml;ber die Meinungsmache von Forsa berichtet: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4185\">Stimmungsmache des Kaffeesatzlesers von Forsa<\/a>.<\/em><br>\n<em>Ein alternatives Umfrageergebnis findet sich unten. Das spiegelt die derzeitigen Mehrheitsverh&auml;ltnisse im Bundestag wider. Und wie 1969 gibt es etliche SPD-Mitglieder -auch und insbesondere in der Parteispitze-, die lieber den Juniorpartner der Union &ldquo;spielen&rdquo; als eine\/n Kanzler\/in aus den eigenen Reihen zu unterst&uuml;tzen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Passend dazu: Umfrage zeigt Mehrheit f&uuml;r Rot-Rot-Gr&uuml;n<\/strong><br>\nErstmals seit &uuml;ber einem Jahr kommt Rot-Rot-Gr&uuml;n in einer Umfrage f&uuml;r die &raquo;Bild&laquo;-Zeitung zumindest rechnerisch wieder auf eine Mehrheit. W&auml;re am Sonntag Bundestagswahl, bek&auml;men SPD, Gr&uuml;ne und Linkspartei zusammen 44 Prozent der Stimmen. Die SPD k&auml;me danach auf 25 Prozent, die Linkspartei auf 9,5 Prozent und die Gr&uuml;nen erreichen 9,5 Prozent. INSA-Chef Hermann Bunkert sagte der &raquo;Bild&laquo;: &raquo;Scheitern AfD und FDP an der F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde, ist der Weg frei f&uuml;r eine rot-rot-gr&uuml;ne Mehrheit.&laquo; Innerhalb und zwischen den drei Parteien ist eine solche Zusammenarbeit jedoch zum Teil sehr umstritten. Die Union erhielte unver&auml;ndert 41 Prozent. Die Alternative f&uuml;r Deutschland verliert leicht und w&uuml;rde erstmals seit der Bundestagswahl an der F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde scheitern. Die FDP w&auml;re mit drei Prozent ebenfalls nicht im Bundestag vertreten. F&uuml;r die Umfrage wurden in den vergangenen Tagen insgesamt 2032 B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger befragt. Wie bei Wahlumfragen &uuml;blich gibt es statistische Fehlertoleranzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/941393.umfrage-zeigt-mehrheit-fuer-rot-rot-gruen.html\">neues deutschland<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Karlsruhe st&auml;rkt Demonstranten-Recht<\/strong><br>\nDemonstranten d&uuml;rfen Polizisten per Lautsprecher auffordern, sich au&szlig;erhalb ihrer Reihen und am Rande der Demonstration zu bewegen. Das hat das Bundesverfassungsgericht entschieden &ndash; und damit die Rechte von Demo-Teilnehmern bei Kundgebungen gest&auml;rkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/versammlungsfreiheit-urteil-101.html\">Tagesschau.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Bildungsb&uuml;rgertum versus Prekariat: Schantall in der Schule<\/strong><br>\nWie oft habe ich als Lehrerin diese S&auml;tze schon geh&ouml;rt: &ldquo;Die sind das Letzte! Die wissen sich nicht zu benehmen!&rdquo; oder: &ldquo;Die haben kein Interesse an der Schule, geben ihren Kindern null Struktur. Die handeln ohne Verantwortung.&rdquo; Die: Das sind jene Eltern, die wir &ldquo;bildungsfern&rdquo; nennen, darunter viele, die schlecht deutsch sprechen. Es sind jene Familien, denen das b&uuml;rgerliche Leben fremd ist, das die Mehrheit der Kinder an unseren Schulen in Deutschland kennt. Manchmal bin ich nahe dran, einzustimmen in diese Emp&ouml;rung. Aber dann wird mir wieder bewusst: Die Welt der Menschen mit wenig Bildung ist komplett anders als die der Bildungsb&uuml;rger.  In der Welt dieser Eltern wankt es. Geld und Halt sind Mangelware. Die Menschen, die in ihr leben, fallen leicht auf Verf&uuml;hrungen herein &ndash; auch die der Werbung. Sie sind geschw&auml;cht durch ihre Lebensumst&auml;nde, oft von Kindheit an. Kurz: Sie kriegen es einfach nicht besser hin.<br>\nViele aus der angeblich besseren Welt reagieren darauf mit Verachtung. Sie zeigen mit dem Finger und erg&ouml;tzen sich. Wer noch ein wenig mehr Munition braucht, kann auf Proll-TV die Scripted-Reality-Sendungen angucken, bei denen sich dicke, t&auml;towierte Menschen vom ersten bis zum letzten Halbsatz anschreien. Bei Elternabenden sehe ich m&uuml;de M&uuml;tter mit kaputtgef&auml;rbten Haaren; abgeh&auml;rmte Frauen mit einem Funken Hoffnung im Blick. Ihr Nagellack ist abgesplittert, zwischen zwei Putzstellen hetzen sie in die Schule. Ich sehe V&auml;ter, die fordern, dass es ihren Kindern einmal besser gehen muss als ihnen selbst &ndash; sie sagen das oft mit grimmiger Wut im Bauch. Ich sehe M&uuml;tter, die keine Ahnung vom Leben ihrer Kinder haben. Andere weinen, weil alles den Bach runtergeht.<br>\nDiese Eltern machen vieles falsch. Das kann nerven. &Uuml;ber sie erheben darf man sich aber nicht. Das aber passiert zur Zeit, und das emp&ouml;rt mich zunehmend: diese Verachtung, die von den Gebildeten kommt. Sie haben Kultur, sie haben gute Berufe, sie haben Geld. Sie haben &ndash; auch am Vorbild anderer Menschen &ndash; gelernt, wie man sich in unterschiedlichen Situationen benimmt. Sie lesen in B&uuml;chern, Zeitschriften und im Internet. Sie tauchen in andere Welten ein, lernen Perspektivenwechsel, &uuml;ben sich in Toleranz. Sie sind das Denken gew&ouml;hnt. Sie k&ouml;nnen ihr eigenes Verhalten reflektieren und korrigieren. Nur: Viele tun es nicht &ndash; und merken nicht, wie ihr Verhalten haarstr&auml;ubend wird. Der Leiter einer Grundschule in sehr guter Gegend erz&auml;hlte mir von Eltern, die den Anwalt einschalten, wenn der &Uuml;bertritt ihrer Kinder aufs Gymnasium gef&auml;hrdet ist, manchmal auch schon bei einer zu schlechten Note in einer Probearbeit. Den Lehrern gegen&uuml;ber tr&auml;ten diese Eltern ohne Respekt und &uuml;berheblich auf. Manchmal w&uuml;rden seine Kollegen vor aller Augen l&auml;cherlich gemacht.<br>\nNicht wenige der Menschen aus dieser anderen, nichtb&uuml;rgerlichen Welt n&ouml;tigen mir gro&szlig;en Respekt ab. Viele arbeiten f&uuml;r Hungerl&ouml;hne, nicht selten in zwei bis drei Jobs. Sie sind zerrissen zwischen Sprachen und Kulturen, m&uuml;ssen Trennungen und pers&ouml;nlichem Scheitern ins Auge sehen. Sie kriegen ihre eigenen Schw&auml;chen nicht in den Griff und m&uuml;ssen die Verlockungen der Wirtschaft genauso aushalten wie die Anspr&uuml;che ihrer Kinder. Sie erleben sich selbst als gl&uuml;ck- und hilflos. Und halten trotz allem durch und versuchen, ihr Leben irgendwie hinzukriegen. Ich sp&uuml;re da sehr viel W&uuml;rde. Weitaus mehr als bei denen aus der Welt des guten Geschmacks und der Benimmregeln, die sich unsozial, unreflektiert und selbstgerecht verhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bildung\/bildungsbuergertum-versus-prekariat-schantall-in-der-schule-1.2067811\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die Frage ist und das ist ziemlich deprimierend: Wen erreicht Heidemarie Brosche? Das Bildungsb&uuml;rgertum? Das Prekariat&rdquo; Wohl eher den bildungsb&uuml;rgerlichen SZ-Leser oder gar den wirtschaftsliberalen Leser, dem Lohnspreizung, Hartz-Gesetze, Sozialabbau nie genug sein kann.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Letzte: Spruch des Tages: Bernie Ecclestone &uuml;ber seinen gekauften Freispruch<\/strong><br>\n<blockquote><p>\n<em>&bdquo;So laufen die Dinge nun mal in Deutschland. Es ist sicher ein wenig ungl&uuml;cklich, so viel Geld zu bezahlen. Aber noch ungl&uuml;cklicher ist es, das Geld nicht zu haben. Aber eigentlich finde ich dieses kapitalistische System gut.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/panorama\/spruch-des-tages\/spruch-des-tages-bernie-ecclestone_id_4042288.html\">Focus-Online<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-22717","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22717","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22717"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22717\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22720,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22717\/revisions\/22720"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22717"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22717"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22717"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}