{"id":22721,"date":"2014-08-07T09:35:09","date_gmt":"2014-08-07T07:35:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22721"},"modified":"2024-09-24T23:35:08","modified_gmt":"2024-09-24T21:35:08","slug":"quo-vadis-bundeswehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22721","title":{"rendered":"Quo vadis Bundeswehr?"},"content":{"rendered":"<p>Dass die M&auml;chtigen im Land auf eine Militarisierung der Au&szlig;enpolitik setzen, hatten die Nachdenkseiten <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22292\">bereits berichtet<\/a>. Kurz danach stimmte auch der SPIEGEL in die <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58894\">diesbez&uuml;gliche Medienkampagne<\/a> ein und skizzierte mit seiner Titelgeschichte <a href=\"https:\/\/magazin.spiegel.de\/digital\/index_SP.html#SP\/2014\/29\/128101533\">&bdquo;Wir sind wieder &hellip; wer?&ldquo;<\/a> gleichsam die Befindlichkeit und Ideologie seiner Redaktion. Man nutzte die schwarz-rot-gold unterlegte Fu&szlig;balleuphorie, um das Bild einer &bdquo;entkrampften Nation&ldquo; zu malen, in der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22385\">&bdquo;fr&ouml;hliches Biedermeier, k&uuml;hler Nationalismus&ldquo; und &bdquo;egoistische Schonhaltung&ldquo; herrschten<\/a>. &bdquo;Egoistisch&ldquo; sei dabei vor allem das Bed&uuml;rfnis, die eigenen Soldaten schonen zu wollen, w&auml;hrend die Welt sich doch nach mehr deutscher Verantwortungs&uuml;bernahme sehne. Auch der SPIEGEL stimmt damit in den Chor derer ein, die die deutsche &bdquo;Verteidigungs&ldquo;-Armee transformiert sehen wollen&hellip; Doch &hellip; in was eigentlich? Zu dieser Frage sprach <strong>Jens Wernicke<\/strong> mit <strong>Peer Heinelt<\/strong>. Der promovierte <a href=\"http:\/\/www.peer-heinelt.de\/projekte\/index.htm\">Politologe und Publizist arbeitet<\/a>) seit vielen Jahren zum Thema <a href=\"http:\/\/www.rosalux.de\/fileadmin\/rls_uploads\/pdfs\/Utopie_kreativ\/152\/152_heinelt.pdf\">&bdquo;deutscher Krieg&ldquo; [PDF &ndash; 54 KB]<\/a> und wurde vor kurzem von der FAZ zu einem der &bdquo;Wortf&uuml;hrer&ldquo; der neuen Zivilklausel-Bewegung gegen Milit&auml;rforschung an Hochschulen <a href=\"https:\/\/www.gew-bw.de\/Binaries\/Binary18466\/FAZ_zu_Zivilklausel_DE-EN.pdf\">&bdquo;gek&uuml;rt&ldquo; [PDF &ndash; 67,9 KB]<\/a>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Herr Heinelt, wenn ich mit Freunden &uuml;ber das Thema Krieg und Frieden spreche, wird dabei oft die Kriegsbereitschaft anderer L&auml;nder kritisiert, die Rolle und Funktion &bdquo;unserer&ldquo; Bundeswehr jedoch gelobt. Deutsche Soldaten errichteten im Ausland Schulen und Brunnen, besch&uuml;tzten die Zivilbev&ouml;lkerung und br&auml;chten &bdquo;Frieden&ldquo; in Krisengebiete, in welchen ohne milit&auml;rische Intervention ein sicheres und lebenswertes Leben gar nicht m&ouml;glich sei. Entspricht dieses Bild denn  der Realit&auml;t? <\/strong><\/p><p>Nein, das kann man wirklich nicht behaupten. Schon der NATO-Bombenkrieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien anno 1999 forderte zahlreiche zivile Todesopfer. Die Sch&auml;tzungen reichen von mehreren hundert bis zu mehreren tausend. Die deutsche Luftwaffe schuf dabei erst die Voraussetzung f&uuml;r das v&ouml;lkerrechtswidrige Bombardement &ndash; ihre Aufgabe war es, die jugoslawische Luftverteidigung &bdquo;auszuschalten&ldquo;, wie es im Bundeswehrjargon hei&szlig;t.<\/p><p>Und in Afghanistan widmen sich die deutschen Streitkr&auml;fte nun schon seit einigen Jahren intensiv der Aufstandsbek&auml;mpfung. Dass auch dabei prim&auml;r Zivilisten ins Fadenkreuz geraten, d&uuml;rfte einer breiteren &Ouml;ffentlichkeit sp&auml;testens seit dem Herbst 2009 bewusst sein. Denn am 4. September dieses Jahres hatte der Bundeswehroffizier Georg Klein einen Bombenangriff auf zwei vermutlich von Taliban entf&uuml;hrte Tanklastwagen nahe Kunduz im Norden Afghanistans angeordnet.<br>\nDer Bremer Anwalt Karim Popal, der die zivilen Opfer der Attacke und ihre Angeh&ouml;rigen im Rahmen eines erfolglosen Schadensersatzprozesses gegen die Bundesrepublik vertrat, gibt die Zahl der Get&ouml;teten mit 134 an. Bei vielen von ihnen handelt es sich um Kinder und Jugendliche, die sich aus den Tanklastern Sprit abzapfen wollten, um ihre notleidenden Familien zu unterst&uuml;tzen. <\/p><p>Dieses Faktum macht en passant deutlich, dass die Bundeswehr in der Provinz Kunduz, f&uuml;r die sie milit&auml;risch zust&auml;ndig war, ganz offensichtlich nicht als &bdquo;bewaffnete Entwicklungshilfeorganisation&ldquo; agiert hat. Georg Klein jedenfalls, der unl&auml;ngst &uuml;brigens zum General bef&ouml;rdert worden ist, hat vor Ort statt der Armut vielmehr die Armen bek&auml;mpft.<\/p><p><strong>Sie sagten Aufstandsbek&auml;mpfung. Um was geht es dabei? Die Bundeswehr &hellip; sch&uuml;tzt die Zivilbev&ouml;lkerung in Krisengebieten vor terroristischen Angriffen, nehme ich an&hellip;?<\/strong><\/p><p>Aufstandsbek&auml;mpfung oder Counterinsurgency meint ganz allgemein die Bek&auml;mpfung bewaffneter Gruppen, die sich gegen die amtierende Regierung ihres Landes oder eine ausl&auml;ndische Besatzungsmacht wenden. Aus welcher Motivation die Aufst&auml;ndischen, die Insurgents, dabei im Einzelnen handeln, ist erst einmal zweitrangig. <\/p><p>Tatsache ist allerdings, dass eine wie auch immer geartete Widerstandsbewegung nur erfolgreich sein kann, wenn es ihr gelingt, die Zivilbev&ouml;lkerung auf ihre Seite zu ziehen und sich letztlich wie der sprichw&ouml;rtliche Fisch im Wasser zu bewegen. Insofern ist es nur folgerichtig, dass eben diese Zivilbev&ouml;lkerung zwingend mit ins Visier der Aufstandsbek&auml;mpfungsstrategen ger&auml;t. Terror, Repression und extralegale Hinrichtungen sind f&uuml;r diese selbstverst&auml;ndliche Mittel, um die Bev&ouml;lkerung dazu zu bringen, ihre Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Aufst&auml;ndische einzustellen. <\/p><p>Ich will das am Beispiel Afghanistans konkretisieren. Wie der Journalist Marc Th&ouml;rner in seinem neuesten Buch, <a href=\"http:\/\/www.edition-nautilus.de\/programm\/Flugschriften\/buch-978-3-89401-792-7.html\">&bdquo;Ein sanfter Putsch. Wie Milit&auml;rs Politik machen&ldquo;<\/a>, nachweist, kooperiert die Bundeswehr in der Provinz Kunduz aufs Engste mit dort ans&auml;ssigen Warlords und von diesen unterhaltenen Milizen. <\/p><p>Die deutsche Unterst&uuml;tzung reicht dabei von Waffenlieferungen &uuml;ber logistische Dienstleistungen bis hin zu direktem Sponsoring. Die besagten Milizen nutzen die Tatsache, dass die deutschen Truppen sie f&uuml;r die Aufstandsbek&auml;mpfung brauchen, dazu, ihre eigenen politisch-&ouml;konomischen Interessen respektive die ihrer Herren r&uuml;cksichtslos durchzusetzen: Da werden politische Gegner und Konkurrenten ermordet oder mittels der Entf&uuml;hrung von Familienangeh&ouml;rigen unter Druck gesetzt, da wird Land geraubt und gepl&uuml;ndert &ndash; und all das unter dem Deckmantel des ach so ehrenwerten Kampfes gegen die Taliban, &bdquo;f&uuml;r Frieden und Freiheit und Menschenrechte&ldquo; etc. Hier fragt sich wirklich, wer die eigentlichen &bdquo;Terroristen&ldquo; sind.<\/p><p><strong>Das klingt ein wenig sehr dick aufgetragen, wie ich finde&hellip;<\/strong><\/p><p>Dieser Eindruck ist verst&auml;ndlich. Wenn Sie allerdings wissen, was und wie im Establishment inzwischen diskutiert wird, werden Sie erstaunt sein.<\/p><p><strong>Haben Sie ein Beispiel?<\/strong><\/p><p>Gern.<\/p><p>Eine milit&auml;rpolitische Tagung <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58171\">in der deutschen Hauptstadt<\/a> befasste sich bereits vor drei Jahren mit der Aufstandsbek&auml;mpfung in den Gro&szlig;st&auml;dten der so genannten Dritten Welt. Organisiert wurde diese &ldquo;International Urban Operations Conference&rdquo; von der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Wehrtechnik, einer Lobbyorganisation der deutschen R&uuml;stungsindustrie. Als Referenten fungierten neben Managern deutscher Waffenschmieden und hochrangigen Milit&auml;rs auch Angeh&ouml;rige ziviler Forschungseinrichtungen. Unter anderem berichtete ein wissenschaftlicher Mitarbeiter des Karlsruher Instituts f&uuml;r Technologie &uuml;ber ein dort durchgef&uuml;hrtes Projekt zur Navigation und F&uuml;hrung von Repressionskr&auml;ften innerhalb von Geb&auml;uden. Soviel dann auch zu friedlicher Forschung und <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dual-Use\">Dual Use<\/a>&hellip;<\/p><p>Den Organisatoren zufolge wurde bei der Tagung das &ldquo;gesamten Spektrum&rdquo; von Kriegshandlungen in den Gro&szlig;st&auml;dten der <a href=\"http:\/\/www.dwt-sgw.de\/fileadmin\/redaktion\/SGW-Veranstaltungen\/2012\/2F2_Urban_Ops\/Urban_Operations_Programme.pdf\">sogenannten Dritten Welt thematisiert [PDF &ndash; 806 KB]<\/a>. Das sei auch n&ouml;tig, denn, so hie&szlig; es, das &ldquo;massive Wachstum&rdquo; der dortigen urbanen Zentren f&uuml;hre zu einer &ldquo;Verringerung der gesellschaftlichen Stabilit&auml;t&rdquo; &ndash; und dies k&ouml;nne von &ldquo;Terroristen&rdquo; oder &ldquo;politischen Gegnern&rdquo; genutzt werden, um die Kontrolle &uuml;ber das jeweilige Entwicklungsland zu &uuml;bernehmen. Entsprechend umfasste das Themenspektrum der gehaltenen Vortr&auml;ge dann auch eine Vielzahl von Mitteln der Aufstandsbek&auml;mpfung: Von Spionage- und &Uuml;berwachungstechniken &uuml;ber Nachtsichtger&auml;te zur Verbesserung der Kampff&auml;higkeit bei Dunkelheit bis hin zu Waffensystemen f&uuml;r Bodentruppen und Schutzma&szlig;nahmen f&uuml;r so genannte kritische Infrastruktur. <\/p><p>Haben Sie es bemerkt? Von &bdquo;politischen Gegnern&ldquo; spricht man in derlei Kreisen und ist damit doch bemerkenswert aufrichtig, zumindest unter sich.<\/p><p>Ein &auml;hnliches Ziel verfolgt auch das unl&auml;ngst in Dienst gestellte &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58658\">Multinationale Kommando Operative F&uuml;hrung<\/a>&ldquo; der Bundeswehr. Das im baden-w&uuml;rttembergischen Ulm beheimatete Kommando soll die Kampftruppen der Europ&auml;ischen Union, die so genannten Battlegroups, anleiten. Diese Battlegroups werden &uuml;brigens bereits jetzt regelm&auml;&szlig;ig im Rahmen von Spezialman&ouml;vern trainiert. <\/p><p>Auf dem Programm stehen dabei sowohl die Unterst&uuml;tzung von B&uuml;rgerkriegsparteien als auch der Kampf gegen bewaffnete Banden und Piraten. Als Schaupl&auml;tze k&uuml;nftiger Auseinandersetzungen werden offen Staaten im <a href=\"http:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=1&amp;cad=rja&amp;uact=8&amp;ved=0CCQQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.kommando.streitkraeftebasis.de%2Fresource%2Fresource%2FMzEzNTM4MmUzMzMyMmUzMTM1MzMyZTM2MzIzMDMwMzAzMDMwMzAzMDY4NjUzMTMwNzY2MTZhNjYyMDIwMjAyMDIw%2FZusammenfassung%2520Multi%2520Layer%25202012%2520in%2520Deutsch.pdf&amp;ei=wIzRU4uwKaa50QWtrYDIDA&amp;usg=AFQjCNHM9HL0th_M29hy63xnjewAX3_h_Q&amp;bvm=bv.71667212,d.d2k\">&ldquo;Nordosten Afrikas&rdquo; [PDF &ndash; 686 KB]<\/a>  genannt. <\/p><p>Bezeichnend ist aber vor allem, wie deutlich das Ziel, Krieg zu f&uuml;hren, hier bereits in der Selbstdarstellung des Kommandos auftaucht, <a href=\"http:\/\/www.google.de\/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=9&amp;ved=0CEsQFjAI&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.kommando.streitkraeftebasis.de%2Fresource%2Fresource%2FMzEzNTM4MmUzMzMyMmUzMTM1MzMyZTM2MzIzMDMwMzAzMDMwMzAzMDY4NmM2NzM2NzEzNjc5NmIyMDIwMjAyMDIw%2F130701%2520Deutschlands%2520Antwort%2520auf%2520neue%2520sicherheitspolitische%2520Herausforderungen.pdf&amp;ei=OoHRU6C4MpPV4QSFzoDgDQ&amp;usg=AFQjCNERq1J0XwVi7n8LvfYbJymXw9nPFA&amp;bvm=bv.71667212,d.bGE&amp;cad=rja\">l&auml;sst dieses doch verlautbaren [PDF &ndash; 997 KB]<\/a>, es sei auf &ldquo;jede denkbare Einsatzmission&rdquo; im Rahmen internationalen &ldquo;Krisenmanagements&rdquo; vorbereitet &ndash; &ldquo;von der F&uuml;hrung von friedenssichernden und humanit&auml;ren Eins&auml;tzen &uuml;ber Ausbildungsmissionen bis hin zu Kampfeins&auml;tzen hoher Intensit&auml;t&rdquo;. Was meinen Sie, ist mit Letzterem, gerade in Abgrenzung zu Friedenssicherung und humanit&auml;ren Eins&auml;tzen, wohl gemeint&hellip;?<\/p><p><strong>Und wie muss ich mir das dann konkret vorstellen, diese &bdquo;Aufstandsbek&auml;mpfung&ldquo; vor Ort?<\/strong><\/p><p>Die Antwort auf diese Frage hat ein j&uuml;ngst an der Universit&auml;t Kiel neu entwickeltes Konzept f&uuml;r die <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58591\">Aufstandsbek&auml;mpfung der Bundeswehr<\/a> skizziert. Wie Robin Schroeder vom Institut f&uuml;r Sicherheitspolitik an der Universit&auml;t Kiel formulierte, soll seine f&uuml;r das Bundesverteidigungsministerium <a href=\"http:\/\/www.ispk.uni-kiel.de\/index.php?id=206\">angefertigte Studie<\/a> dabei dazu beitragen, die &ldquo;Handlungsf&auml;higkeit Deutschlands&rdquo; gegen&uuml;ber den L&auml;ndern des globalen S&uuml;dens zu st&auml;rken. <\/p><p>Vor dem Hintergrund der &ldquo;geostrategischen Neuausrichtung&rdquo; der USA gen S&uuml;dostasien m&uuml;sse die BRD &ldquo;in Zukunft mehr Verantwortung f&uuml;r die Wahrung von Stabilit&auml;t und Sicherheit der an Europa angrenzenden unruhigen Regionen &uuml;bernehmen&rdquo;, erkl&auml;rt der Autor. Dabei liege es im deutschen &ldquo;au&szlig;enpolitische(n) Interesse&rdquo;, die Regierungen von &ldquo;fragilen&rdquo; respektive &ldquo;schwachen&rdquo; Staaten, deren &ldquo;Stabilit&auml;t&rdquo; von Aufst&auml;ndischen bedroht werde, &ldquo;dabei zu unterst&uuml;tzen, den Aufstand zu beenden und Sicherheit und Ordnung wiederherzustellen&rdquo;. <\/p><p>In Summe m&uuml;ssten hierf&uuml;r &ldquo;alle einem Staat zur Verf&uuml;gung stehenden Mittel&rdquo; eingesetzt werden, um gegen westliche Interessen gerichtete Widerstandsbewegungen zu zerschlagen. Eines der &ldquo;wirksamsten Instrumente&rdquo; zur Bek&auml;mpfung eines Aufstandes bestehe dabei in der &ldquo;Enthauptung&rdquo; von Widerstandsgruppen durch die &ldquo;Ausschaltung von bedeutenden F&uuml;hrern&rdquo;, <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58590\">wie es in der Studie hei&szlig;t<\/a>. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"315\" src=\"\" frameborder=\"0\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/sJkZHcMm5zc\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p style=\"text-align: center\"><strong>Gru&szlig;wort von Thomas de Maizi&egrave;re auf der Tagung &ldquo;Counterinsurgency and Afghanistan: Experiences, Strategies and Perspectives&rdquo; in 2012<\/strong><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Entsprechende Aktionen der westlichen Interventionstruppen seien dabei in eine Strategie der &ldquo;Abschreckung durch Bestrafung&rdquo; einzubetten; durch permanente Repression m&uuml;sse &ldquo;das allt&auml;gliche Risiko f&uuml;r die Aufst&auml;ndischen selbst so erh&ouml;ht werden, dass es f&uuml;r potentielle Rekruten definitiv keinen Sicherheitsgewinn bringt, sich der Insurgency anzuschlie&szlig;en&rdquo;. Insbesondere &ldquo;potentielle oder auch tats&auml;chliche Unterst&uuml;tzer einer Aufstandsbewegung, die nicht fanatisch sind und ihr Handeln nach Kosten und Nutzen abw&auml;gen&rdquo;, k&ouml;nnten auf diese Weise &ldquo;in ihrem Verhalten beeinflusst werden&rdquo;. Voraussetzung hierf&uuml;r sei allerdings die Errichtung eines m&ouml;glichst l&uuml;ckenlosen &Uuml;berwachungsregimes, erkl&auml;rt der Autor: &ldquo;Biometrische Datenerfassung&rdquo;, &ldquo;Meldepflicht&rdquo;, &ldquo;regelm&auml;&szlig;ige Kontrollen&rdquo; und die &ldquo;Registrierung der Bev&ouml;lkerung durch einen Zensus&rdquo; h&auml;tten sich bereits als &uuml;beraus &ldquo;effektive Counterinsurgency-Ma&szlig;nahmen&rdquo; erwiesen.<\/p><p>Wie sp&auml;testens ab diesem Punkt klar geworden sein d&uuml;rfte, geht es bei all dem kein Deut um Frieden oder Menschenrechte. Wie wenig, das erkennen Sie auch an dem instrumentellen Verh&auml;ltnis zur so genannten &bdquo;humanit&auml;ren Hilfe&ldquo;. Diese soll sich n&auml;mlich nicht etwa unterschiedslos an der Bed&uuml;rftigkeit der Hilfesuchenden orientieren, sondern ist allein auf die Durchsetzung politisch-strategischer Ziele orientiert.<br>\nIn der besagten Studie hei&szlig;t es hierzu: &ldquo;Durch die Erzielung von positiven Effekten auf die Stabilit&auml;t eines Raumes kann die Arbeit einer NGO (&hellip;) indirekt zur Bew&auml;ltigung eines Aufstandes beitragen.&rdquo; Entscheidend hierf&uuml;r sei allerdings, dass die NGOs ihre Arbeit an den Interessen der westlichen Interventionstruppen und der mit diesen verb&uuml;ndeten Kollaborationsregierung orientieren: &ldquo;Helfen humanit&auml;re NGOs der Bev&ouml;lkerung in R&auml;umen, die faktisch von Aufst&auml;ndischen kontrolliert werden, so k&ouml;nnen letztere die Taten der NGOs mittelbar oder unmittelbar als eigene Leistungen deklarieren. Indem die Aufst&auml;ndischen so kommunizieren, dass den Menschen auch unter ihrer Kontrolle geholfen wird, k&ouml;nnen sie die Legitimit&auml;t des Staates gezielt untergraben.&rdquo; <\/p><p><strong>Das klingt alles in allem nicht wirklich nach der Bundeswehr als Verteidigungsarmee und Friedensbringer&hellip;<\/strong><\/p><p>Nein, ganz sicher nicht. Die Charakterisierung der Bundeswehr als &bdquo;Friedensbringer&ldquo; muss allerdings noch viel grunds&auml;tzlicher hinterfragt werden. Zweifelsohne hat die hiesige politisch-milit&auml;rische F&uuml;hrung in den Jahren nach 1990 gezielt ein entsprechendes Image aufgebaut, um die &bdquo;Auslandseins&auml;tze&ldquo; respektive &bdquo;Out-of-Area&ldquo;-Operationen der Truppe zu legitimieren. <\/p><p>Nach offizieller Lesart galten ja sowohl der Krieg gegen Jugoslawien als auch die Errichtung eines Besatzungsregimes in Afghanistan der Durchsetzung der Menschen- und B&uuml;rgerrechte &ndash; mal gegen den Widerstand &bdquo;v&ouml;lkermordender Serben&ldquo;, mal gegen den Widerstand M&auml;dchenschulen niederbrennender Taliban. Die nach 1990 erschienenen milit&auml;rpolitischen Grundsatzdokumente sprechen jedoch eine ganz andere Sprache &ndash; etwa die seither von verschiedenen Verteidigungsministern verk&uuml;ndeten <a href=\"http:\/\/www.bmvg.de\/resource\/resource\/MzEzNTM4MmUzMzMyMmUzMTM1MzMyZTM2MzEzMDMwMzAzMDMwMzAzMDY3NmY2ODMyNzU3OTY4NjIyMDIwMjAyMDIw\/Verteidigungspolitische%20Richtlinien%20(27.05.11).pdf\">&bdquo;Verteidigungspolitischen Richtlinien&ldquo; [PDF &ndash; 57,4 KB]<\/a> oder das 2006 vom Bundeskabinett verabschiedete <a href=\"http:\/\/www.bmvg.de\/resource\/resource\/MzEzNTM4MmUzMzMyMmUzMTM1MzMyZTM2MzEzMDMwMzAzMDMwMzAzMDY3NmE2ODY1NmQ2NzY4MzEyMDIwMjAyMDIw\/WB_2006_dt_mB.pdf\">&bdquo;Wei&szlig;buch zur Sicherheitspolitik Deutschlands und zur Zukunft der Bundeswehr&ldquo; [PDF &ndash; 5,9 MB]<\/a>. <\/p><p>Hier wird die Bundeswehr unisono als &bdquo;Instrument&ldquo; bezeichnet, das der &bdquo;Aufrechterhaltung des freien Welthandels&ldquo; dienen und den &bdquo;ungehinderten Zugang&ldquo; zu M&auml;rkten und Rohstoffen gew&auml;hrleisten &ndash; oder wahlweise &bdquo;Terroristen&ldquo;, &bdquo;illegale Migration&ldquo; und global grassierende &bdquo;Pandemien&ldquo; bek&auml;mpfen soll.<\/p><p>Kurzum: Es geht um die <em>Absicherung<\/em> der Wirtschaftsinteressen der international agierenden Konzerne, die auch weltweit f&uuml;r Krisen, Armut, Hunger und Unterentwicklung verantwortlich ist. Sollten insbesondere die Habenichtse des globalen S&uuml;dens hiergegen  aufbegehren, dann tritt der milit&auml;rische Gewaltapparat auf den Plan, damit, wie Herbert Marcuse es einmal formulierte, der &bdquo;normale Gang der Ereignisse&ldquo; nicht ins Stocken ger&auml;t. <\/p><p>Ein beinahe klassisch zu nennendes Beispiel hierf&uuml;r ist die EU-Milit&auml;rmission &bdquo;Atalanta&ldquo; zur Bek&auml;mpfung der Freibeuterei am Horn von Afrika, an der die deutsche Kriegsmarine ma&szlig;geblich beteiligt ist. Bek&auml;mpft werden hier einmal mehr die Armen &ndash; n&auml;mlich ehemalige somalische Fischer, die sich von westlichen Reedereien eine &bdquo;Entsch&auml;digung&ldquo; daf&uuml;r holen wollen, dass europ&auml;ische Fangflotten und Giftm&uuml;llentsorger zuvor ihre Fanggr&uuml;nde vernichtet und damit ihre Existenzgrundlage zerst&ouml;rt haben.<\/p><p>Diese <a href=\"http:\/\/www.iss.europa.eu\/uploads\/media\/What_ambitions_for_European_defence_in_2020.pdf\">Einsch&auml;tzung teilt [PDF &ndash; 1,8 MB]<\/a> &uuml;brigens auch das <a href=\"http:\/\/www.iss.europa.eu\/\">EU Institute for Security Studies<\/a>, der offizielle milit&auml;rpolitische Think-Tank der EU. Hier geht man nach eigenen Angaben davon aus, dass die Kriege der Zukunft nicht mehr zwischen Staaten gef&uuml;hrt werden, sondern zwischen &bdquo;ungleichen sozio&ouml;konomischen Klassen der Weltgesellschaft&ldquo;. Die EU-Milit&auml;rmission &bdquo;Atalanta&ldquo;, <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/57603\">so hei&szlig;t es<\/a>, gebe dabei nur einen &bdquo;Vorgeschmack&ldquo; auf das, was noch kommen werde &ndash; sofern es nicht gelinge, gegen die &bdquo;untere Milliarde&ldquo; der Menschheit das &bdquo;gesamte Spektrum hoch intensiver Kampfma&szlig;nahmen&ldquo; in Anschlag zu bringen.<\/p><p>Mit Verteidigung im klassischen Sinne, das hei&szlig;t mit dem Ergreifen milit&auml;rischer Ma&szlig;nahmen zur Abwehr eines Angreifers, der die territoriale Integrit&auml;t Deutschlands in Frage stellt, hat all das nichts mehr zu tun. Aber das behauptet die Bundeswehr ja auch gar nicht. L&auml;ngst schon versteht sie sich hoch offiziell als &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.bundeswehr.de\/portal\/a\/bwde\/!ut\/p\/c4\/04_SB8K8xLLM9MSSzPy8xBz9CP3I5EyrpHK9pPKUVL3UzLzixNSSqlS9zNx4MKekKj6tNLUoPiU1Lz6tKDMVSOsXZDsqAgB00vw1\/\">Armee im Einsatz<\/a>&ldquo;, als global agierende Interventionstruppe also.<\/p><p><strong>Woran, denken Sie, liegt es dann, dass viele Menschen hierzulande immer noch das Bild von einer dem Weltfrieden und der Humanit&auml;t verpflichteten Bundeswehr im Hinterkopf haben?<\/strong><\/p><p>Das liegt meines Erachtens vor allem daran, dass systematisch Feindbilder aufgebaut werden: das aggressive, das V&ouml;lkerrecht negierende Russland, die &bdquo;prorussischen&ldquo; Separatisten in der Ostukraine, die nicht einmal davor zur&uuml;ckschrecken, ein vollbesetztes Passagierflugzeug abzuschie&szlig;en, der menschenverachtende Islamist, der blutr&uuml;nstige Diktator etc. Die Nachrichtensendungen in Funk und Fernsehen sind voll von Stereotypen dieser Art. Ganz &auml;hnlich verh&auml;lt es sich mit den Reden von Herrn Gauck, von Frau von der Leyen oder von Herrn Steinmeier. <\/p><p>Man k&ouml;nnte fast meinen, hier w&uuml;rden die Ergebnisse einer Bev&ouml;lkerungsbefragung des <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/40541\">Sozialwissenschaftlichen Instituts der Bundeswehr<\/a> eins zu eins in Propaganda umgesetzt. Dieser Umfrage zufolge steigt die Kriegsbereitschaft der deutschen Bev&ouml;lkerung n&auml;mlich dann an, sobald bei dieser &bdquo;starke Affekte&ldquo; ausgel&ouml;st werden. Und eben das ist beispielsweise dann der Fall, wenn der Feind in den schw&auml;rzesten Farben gemalt wird.<\/p><p>Man denke nur an die propagandistische Begleitmusik zum Krieg gegen Jugoslawien anno 1999: Da war auf allen Kan&auml;len von einer entmenschten serbischen Soldateska die Rede, die Konzentrationslager unterhalte, Schwangeren den Bauch aufschlitze und anschlie&szlig;end die F&ouml;ten grille. Dass sich das alles nachtr&auml;glich als Lug und Trug herausstellte, spielte keine Rolle &ndash; das Ziel, der erste deutsche Waffengang nach 1945 wurde hierdurch erreicht.<\/p><p>Gleichzeitig erleben wir eine in der BRD bisher ungekannte Militarisierung der Gesellschaft &ndash; euphemistisch als &bdquo;zivil-milit&auml;rische Zusammenarbeit&ldquo; deklariert: Hochschulen forschen f&uuml;r Bundeswehr und R&uuml;stungsindustrie, die deutschen Streitkr&auml;fte stellen in bestem Einvernehmen mit Hilfs- und Rettungsdiensten so genannte Heimatschutzkommandos auf, Jugendoffiziere referieren nicht nur an Schulen, sondern werden auch in die Ausbildung von Lehramtsanw&auml;rtern eingebunden, zivile und milit&auml;rische Krankenh&auml;user schlie&szlig;en &bdquo;Wirkverb&uuml;nde&ldquo;, die staatliche Entwicklungshilfe und die k&auml;mpfende Truppe arbeiten Hand in Hand &hellip; Das alles l&auml;sst die Bundeswehr zu einem mehr oder minder &bdquo;normalen&ldquo; Teil des sozialen Alltags werden. Sie erh&auml;lt das Image einer &bdquo;Truppe zum Anfassen&ldquo;, bestehend aus den  &bdquo;netten Soldaten von nebenan&ldquo;.<\/p><p>Weit weniger verf&auml;ngt dagegen der nicht zuletzt von der Bundeswehr selbst unternommene Versuch, an wohlstandschauvinistische Haltungen zu appellieren. Sie kennen bestimmt den Werbespot der deutschen Kriegsmarine, mit dem diese f&uuml;r den Anti-Piraten-Kampf wirbt. Zu sehen sind hier eine fassungslose deutsche Mutter und ihr Kind, die vor einem leeren Supermarktregal stehen, an dem ein Schild mit der Aufschrift &bdquo;Heute keine Bananen&ldquo; h&auml;ngt. Die Botschaft lautet: Seht her, was passiert, wenn Piraten die Weltmeere unsicher machen und so die Lieferung der hei&szlig; begehrten Fr&uuml;chte verhindern, weil die Bundeswehr nicht f&uuml;r Recht und Ordnung gesorgt hat &ndash; ganz so, als h&auml;tten die Deutschen ein quasi naturgegebenes Recht auf &bdquo;ihre&ldquo; Bananen. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"236\" src=\"\" frameborder=\"0\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/86ELBWLNdmg\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p style=\"text-align:center\"><strong>Bundeswehr-Werbung: Bananen<\/strong><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Der Propaganda zum Trotz werden hierzulande bisher Gewaltoperationen, die das Ziel verfolgen, &bdquo;den Zugang zu lebenswichtigen Rohstoffen beziehungsweise Handelswegen zu gew&auml;hrleisten&ldquo; jedoch mehrheitlich abgelehnt, <a href=\"http:\/\/www.koerber-stiftung.de\/fileadmin\/user_upload\/internationale_politik\/sonderthemen\/umfrage_aussenpolitik\/Koerber-Stiftung_Umfrage_Aussenpolitik_Broschuere.pdf\">wie die Hamburger K&ouml;rber-Stiftung unl&auml;ngst ermitteln lie&szlig; [PDF &ndash; 4,8 MB]<\/a>. Das stimmt zumindest ein wenig hoffnungsvoll.<\/p><p><strong>Vielen Dank f&uuml;r das Gespr&auml;ch.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass die M&auml;chtigen im Land auf eine Militarisierung der Au&szlig;enpolitik setzen, hatten die Nachdenkseiten <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22292\">bereits berichtet<\/a>. Kurz danach stimmte auch der SPIEGEL in die <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58894\">diesbez&uuml;gliche Medienkampagne<\/a> ein und skizzierte mit seiner Titelgeschichte <a href=\"https:\/\/magazin.spiegel.de\/digital\/index_SP.html#SP\/2014\/29\/128101533\">&bdquo;Wir sind wieder &hellip; wer?&ldquo;<\/a> gleichsam die Befindlichkeit und Ideologie seiner Redaktion. Man nutzte die schwarz-rot-gold unterlegte Fu&szlig;balleuphorie, um das<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22721\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,209,171],"tags":[351,358,462],"class_list":["post-22721","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-interviews","category-militaereinsaetzekriege","tag-afghanistan","tag-bundeswehr","tag-jugoslawien"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22721","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22721"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22721\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":121907,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22721\/revisions\/121907"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22721"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22721"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22721"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}