{"id":22762,"date":"2014-08-08T15:34:30","date_gmt":"2014-08-08T13:34:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22762"},"modified":"2014-08-08T15:49:54","modified_gmt":"2014-08-08T13:49:54","slug":"hinweise-des-tages-ii-162","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22762","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22762#h01\">Sanktionen sind keine kluge Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22762#h02\">Ungleichgewicht im Nahostkonflikt: Nur Israel kann handeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22762#h03\">Anschlag auf Synagoge in Wuppertal: Gemeinde unter Schock<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22762#h04\">USA: &laquo;In der Krimkrise ist das Verhalten der USA zum Bumerang geworden&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22762#h05\">Konjunktur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22762#h06\">Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22762#h07\">Der freie Markt versagt im Bankensektor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22762#h08\">Harald Schumann &ndash; Der Westen hat Kredit verspielt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22762#h09\">Argentinien verklagt USA vor Internationalem Gerichtshof<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22762#h10\">Sch&auml;uble f&auml;llt auf falsche Riester-Bilanz herein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22762#h11\">Das Acker-Imperium<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22762#h12\">Verbraucher wollen keine Gentechnik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22762#h13\">Die neuen Hightech-Kriege? Von der Massen- zur Cyberarmee<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22762#h14\">Heile Waffenwelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22762#h15\">Erster Weltkrieg: Allgemeine Kriegsbegeisterung ist eine M&auml;r<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22762#h16\">H&auml;nde sch&uuml;tteln verboten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22762#h17\">Europawahl war Mega-Flop<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22762#h18\">zu guter Letzt: NDR Extra 3 zum Ukraine Krieg<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22762&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sanktionen sind keine kluge Politik<\/strong><br>\nDie von der Europ&auml;ischen Union gegen&uuml;ber Moskau verh&auml;ngten Sanktionen bringen f&uuml;r den Gro&szlig;teil der europ&auml;ischen L&auml;nder wirtschaftliche Einbu&szlig;en mit sich. Diese verst&auml;r&shy;ken sich durch Reaktionen der russischen F&uuml;hrung selber das Gesch&auml;ft mit EU-L&auml;n&shy;dern deutlich einzuschr&auml;nken. Russland hat seinerseits auch Strafma&szlig;nahmen auf den Weg gebracht. Gestoppt werden alle Agrarimporte aus den USA und das gesamte aus der EU eingef&uuml;hrte Obst und Gem&uuml;se. Russland importierte im vergangenen Jahr rund 40 Prozent aller Lebensmittel. Sie hatten zusammengenommen einen Wert von 43 Mrd. Dollar. Rund 85 Prozent davon stammen aus L&auml;ndern, die nicht zur ehemaligen Sowjet&shy;union geh&ouml;rten. Die EU f&uuml;hrte 2013 landwirtschaftliche Produkte im Wert von 11,8 Mrd. Euro nach Russland ein. Agrarimporte aus den USA machen pro Jahr rund 1,6 Mrd. Dollar aus. Zudem zieht Russland laut dem russischen Regierungschef Medwedew inBetracht, westlichen Fluggesellschaften den &Uuml;berflug zu Zielen nach und von Asien &uuml;ber Russland zu verbieten. Das w&uuml;rde die Kosten f&uuml;r Fl&uuml;ge und die Flugzeiten signi&shy;fikant ansteigen lassen. Die Entscheidung dar&uuml;ber sei aber noch nicht getroffen. [&hellip;]<br>\nWird der bisher eingeschlagene Kurs der Eskalation fortgesetzt, verengen sich die Spielr&auml;ume f&uuml;r einen Deeskalationspfad. Damit verl&auml;sst Europa die Epoche der Ent&shy;spannungspolitik hin zu einer Konfrontationspolitik. F&uuml;r die FAZ scheint die neue Epoche schon er&ouml;ffnet: &bdquo;Die Europ&auml;er m&uuml;ssen sich deshalb grunds&auml;tzliche Gedanken &uuml;ber ihr k&uuml;nftiges Verh&auml;ltnis zu Russland machen &ndash; und zwar bevor es an der n&auml;chsten Stelle zu brennen beginnt. Was derzeit geschieht, ist keine vor&uuml;bergehende Klima&shy;verschlechterung. Solange es in Moskau keine grunds&auml;tzlichen politischen Ver&auml;nde&shy;rungen gibt, wird Streit zwischen Russland und fast dem ganzen Rest Europas eine Konstante bleiben. Dabei braucht es einen langen Atem. N&ouml;tig ist ein neuer Doppelbeschluss: Der Westen muss seine wirtschaftliche, politische und milit&auml;rische Abwehrbereitschaft st&auml;rken und auch demonstrieren. (&hellip;) Der Westen muss eine Formel finden, die deutlich macht, dass er den Konflikt nicht will, dass er abe r nicht zur&uuml;ck&shy;weicht, wenn es um seine Werte geht.&ldquo; (FAZ, 4.8.2014) Einem Gro&szlig;teil der Anh&auml;nger der Sanktionslogik geht es schon jetzt nicht mehr um Druck, um zu einer Verhand&shy;lungsl&ouml;sung zu kommen. Die Konfrontation zielt auf Abgrenzung: Ziel einer Politik der Sanktionen gegen&uuml;ber Russland soll der Sturz Putins oder eine Isolation Russlands sein. Dies ist gewiss keine kluge Schlussfolgerung aus der Geschichte des 20.Jahrhunderts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.axel-troost.de\/article\/7970.sanktionen-sind-keine-kluge-politik.html\">Axel Troost, MdB (Die Linke)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ungleichgewicht im Nahostkonflikt: Nur Israel kann handeln<\/strong><br>\nViel wurde in den letzten Wochen &uuml;ber den Gaza Konflikt und die aktuellen Milit&auml;roperationen in der Region geschrieben. W&auml;hrend sich die eigentliche Diskussion in den deutschen Medien in den letzten Tagen vor allem mit der Frage von der Trennung zwischen Israelkritik und Antisemitismus befasst hat, bleibt die Analyse der Situation vor Ort relativ vage und das liegt vor allem daran, dass das Kr&auml;fteungleichgewicht zwischen den Akteuren in der &ouml;ffentlichen Betrachtung kaum eine Rolle spielt.<br>\nWenn man die Diskussion, nicht nur der vergangenen Tage und Wochen, verfolgt, k&ouml;nnte man fast den Eindruck bekommen, dass sich in diesem Konflikt zwei ann&auml;hernd gleich starke Fraktionen gegen&uuml;ber stehen, die &uuml;ber vergleichbare Handlungsoptionen verf&uuml;gen. Tats&auml;chlich ist wenig weiter von den Fakten entfernt.<br>\nWer etwa der Hamas den gerne ge&auml;u&szlig;erten Vorwurf macht, &bdquo;sich hinter Frauen und Kindern zu verstecken&ldquo;, l&auml;sst in der Regel aus gutem Grund die Frage offen, welche realistische Strategie im Widerstand gegen die Besatzung sonst verfolgt werden k&ouml;nnten. Eine offene Feldschlacht zumindest erscheint kaum Erfolg versprechend. [&hellip;]<br>\nDabei muss man sich nichts vormachen: Die Hamas und andere Widerstandsorganisationen sind nicht die Partner, die wir uns im nahen Osten w&uuml;nschen und Raketenangriffe oder Selbstmordattentate, die auf Zivilisten zielen, sind nichts weiter als Terror. Wer den Pal&auml;stinensern aber den Verzicht auf jeglichen milit&auml;rischen Widerstand vorgibt und sie auf diplomatische Mittel verweist, ist ebenfalls unehrlich. Friedliche Pal&auml;stinenser haben den Westen und die Welt nie interessiert, diese Lektion haben die Menschen in Gaza und der Westbank auf die harte Tour gelernt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/129810\/ungleichgewicht-im-nahostkonflikt-nur-israel-kann-handeln\">Der Spiegelfechter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Anschlag auf Synagoge in Wuppertal: Gemeinde unter Schock<\/strong><br>\n&ldquo;Free Palestine!&rdquo;, rufen Passanten. Vor der Synagoge riecht es nach Benzin und &Ouml;l. Der Gaza-Konflikt schwappt nach Wuppertal. Der Anschlag auf ein j&uuml;disches Gotteshaus verst&ouml;rt nicht nur die dortige Gemeinde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/anschlag-auf-synagoge-in-wuppertal-gemeinde-unterschock-1.2081027\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Imponierend das Selbstverst&auml;ndnis des Gemeinderats der j&uuml;dischen Kultusgemeinde in Wuppertal, Artour Gourari, von dem sich manch anderes, deutsches Mitglied einer Religionsgemeinschaft eine Scheibe abschneiden k&ouml;nnte: &ldquo;St&auml;ndig werde ich gefragt, wie ich zur Siedlungspolitik Israels stehe. Es ist aber mein Menschenrecht, gar nicht zur Siedlungspolitik zu stehen. Was mich viel mehr interessiert ist die deutsche Gesundheitsreform.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>USA: &laquo;In der Krimkrise ist das Verhalten der USA zum Bumerang geworden&raquo;<\/strong><br>\nVon Afghanistan &uuml;ber den Irak bis zur Ukraine: Die Aussenpolitik der USA sei nicht durchdacht, sagt Paul Pillar, einst Topanalyst der CIA. Die amerikanische &Uuml;berzeugung, einzigartig zu sein, sei ein Problem.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/ausland\/amerika\/In-der-Krimkrise-ist-das-Verhalten-der-USA-zum-Bumerang-geworden\/story\/13007385\">TagesAnzeiger<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Konjunktur<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>EZB-Chef Draghi: &bdquo;Der Aufschwung ist schwach, fragil und unstetig&ldquo;<\/strong><br>\nEZB-Chef Mario Draghi warnt vor einem R&uuml;ckschlag f&uuml;r die Konjunktur im Euroraum. Die Russland-Sanktionen und Gegenma&szlig;nahmen k&ouml;nnten negative Folgen haben. Das gr&ouml;&szlig;te Risiko seien die Energiepreise.<br>\nZu den Konjunktursorgen der EZB tr&auml;gt auch bei, dass Italien als drittgr&ouml;&szlig;te Volkswirtschaft der Euro-Zone wieder in die Rezession gerutscht ist und das Schwergewicht Frankreich konjunkturell weiter vor sich hind&uuml;mpelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur\/geldpolitik\/ezb-ratssitzung-der-aufschwung-ist-schwach-fragil-und-unstetig-\/10304012.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Die deutsche Wirtschaft stottert schon wieder<\/strong><br>\nAlle Welt denkt, dass Deutschland zurzeit eine Art Lokomotive f&uuml;r den Rest Europas ist. Davon kann keine Rede mehr sein. Nach den j&uuml;ngsten Zahlen &ndash; nicht nur den Auftragseing&auml;ngen und den Statistiken zur Industrieproduktion, die am Mittwoch und Donnerstag ver&ouml;ffentlicht wurden &ndash; ist der Lokomotive der Strom ausgegangen. Fragt sich, wer sie wieder in Gang bekommt oder ob sie vielleicht sogar von anderen ersetzt werden muss &ndash; oder kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2014\/08\/07\/die-deutsche-wirtschaft-stottert-schon-wieder_7642\">ZEIT Herdentrieb<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Rezession beginnt in Amerika, nicht in Moskau (&bdquo;Georisiken&ldquo; sind die neuen &bdquo;Gewinnmitnahmen&ldquo;)<\/strong><br>\nWarum kommt denn nur keiner darauf? Die deutsche Industrie hat in den vergangenen Jahren extrem vom Aufschwung in den USA profitiert, auch wenn der mickrig war. In Europa lag dagegen alles darnieder. Und nun brechen die Neuauftr&auml;ge in der deutschen Industrie weg und vielen Analysten und Instituts&ouml;konomen fallen nur geopolitische Risiken ein, die dahinter stecken k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.weitwinkelsubjektiv.com\/2014\/08\/07\/die-rezession-beginnt-in-amerika\/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=die-rezession-beginnt-in-amerika\">WeitwinkelSubjektiv<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Freihandel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Der gro&szlig;e Deal &ndash; Geheimakte Freihandelsabkommen<\/strong><br>\nWir sind mit dem EU-Handelskommissar Karel de Gucht verabredet. Wir wollen mit ihm &uuml;ber TTIP reden, das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA. Wir haben eine Studie &uuml;ber die Auswirkungen von TTIP auf die Wirtschaft dabei &ndash; von de Gucht selbst in Auftrag gegeben. Er ist der Chefunterh&auml;ndler f&uuml;r das Freihandelsabkommen und behauptet &ouml;ffentlich, dass das Abkommen 120 Milliarden Euro zus&auml;tzliches Wirtschaftswachstum bringen wird. Eine stolze Zahl? Als wir ihn im Interview darauf hinweisen, dass seine Studie gerade mal 0.05% Steigerung der Wirtschaftsleistung pro Jahr durch TTIP errechnet hat, bricht er das Interview erstmal ab. Der Kommissar rechnet nach, dann wird er unwirsch: &ldquo;Let&rsquo;s not argue with numbers. Ich sage ihnen, wir werden die meisten Handelshemmnisse abschaffen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ardmediathek.de\/tv\/Reportage-Dokumentation\/Der-gro%C3%9Fe-Deal-Geheimakte-Freihandelsa\/Das-Erste\/Video?documentId=22761810&amp;bcastId=799280\">Monitor ARD Mediathek<\/a><\/li>\n<li><strong>Handelsabkommen mit Kanada: Regierung will Bundestag abstimmen lassen<\/strong><br>\nDie Bundesregierung sieht das geplante Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada skeptisch. Sie fordert, dass das Parlament &uuml;ber Ceta abstimmen soll. Der Vertrag gilt als Vorbild f&uuml;r das TTIP-Abkommen mit den USA.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/eu-freihandelsabkommen-mit-kanada-bundestag-soll-ueber-ceta-abstimmen-a-984785.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Den CETA-Hammer aufhalten<\/strong><br>\nMonsanto und Exxon verklagen europ&auml;ische Staaten auf Milliardensummen, weil diese Gen-Food oder Fracking verbieten &ndash; dieser Albtraum droht uns mit dem TTIP-Abkommen zwischen den USA und der EU. Aber w&auml;hrend die Verhandlungen dazu andauern, haben die EU und Kanada ein anderes Investitions- und Handelsabkommen schon ausgehandelt: CETA. Mit ihm kommt TTIP durch die Hintert&uuml;r. Konzerne m&uuml;ssten nur eine Tochterfirma in Kanada er&ouml;ffnen &ndash; und k&ouml;nnten mit CETA Deutschland vor konzernnahen Schiedsgerichten verklagen, sobald ein Gesetz ihre Gewinne schm&auml;lert.<br>\nGestern wurde bekannt: Das Abkommen ist fertig verhandelt. Jetzt soll beim EU-Kanada-Gipfel am 25. September der Startschuss f&uuml;r die Ratifizierung von CETA fallen. Dann entscheiden die EU-Staaten &ndash; und viel h&auml;ngt vom Votum von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel ab.<br>\nLaut S&uuml;ddeutscher Zeitung hatten deutsche Diplomaten betont, dass die Bundesregierung CETA &bdquo;so, wie es jetzt verhandelt ist&ldquo;, nicht unterzeichnen k&ouml;nne. Dann lie&szlig; Gabriel dies dementieren, alles sei weiter v&ouml;llig offen. Jetzt wollen wir klar stellen: Wenn er CETA zustimmt, l&ouml;st er eine ebenso gro&szlig;e Protestwelle aus wie gegen TTIP. Wir m&ouml;chten nicht, dass Konzerne vor privaten Schiedsgerichten &uuml;ber demokratische Gesetze befinden.<br>\nSobald wir 200.000 Unterschriften beisammen haben, wollen wir sie Sigmar Gabriel &uuml;berreichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.campact.de\/ceta\/appell\/teilnehmen\/?utm_campaign=%2Fceta%2F&amp;utm_term=Link1&amp;utm_content=random-a&amp;utm_source=%2Fceta%2Fappell%2F&amp;utm_medium=Email\">Campact<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der freie Markt versagt im Bankensektor<\/strong><br>\nAnat Admati, Professorin aus Stanford, fordert im Interview mit &laquo;Finanz und Wirtschaft&raquo;, dass Banken anderen Unternehmen &auml;hnlicher werden und dass Fremdkapital nicht mehr subventioniert wird. Die Eigenkapitalausstattung der Grossbanken sinkt gemessen an der Bilanzsumme seit 150 Jahren, doch noch nie war der Trend so stark wie seit den Achtzigerjahren. Die Banken sind auch zu gross geworden, um sie untergehen zu lassen &ndash; too big to fail &ndash;, wenn ein Zusammenbruch droht. Denn dieser k&auml;me die Volkswirtschaft und die Steuerzahler noch teurer zu stehen als die Rettung selbst. Aus dieser Zwangslage sind die Steuerzahler noch immer nicht befreit, denn viele Megabanken sind in der Finanzkrise noch gr&ouml;sser geworden. Anat Admati, die weltbekannte Bankenkritikerin aus Stanford, fordert, dass B&uuml;rger und Staaten diesen Zustand nicht einfach als gottgegeben hinnehmen, sondern ihn &auml;ndern. Die auch in der Schweiz als Reaktion auf die Finanzkrise eingef&uuml;hrten Zwangswandler Coco (Contingent Convertibles) sind f&uuml;r sie kein Ersatz f&uuml;r Eigenkapital.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fuw.ch\/article\/der-freie-markt-versagt-im-bankensektor\/\">FuW<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Das Interview mag manchen in einigen Punkten zu finanztechnisch daher kommen, dennoch sollte der Leser durchhalten. Anat Admati hat sich intensivst mit der Rolle der Banken in der Finanzkrise befasst und mit Martin Hellwig ein zentrales, lesenswertes Buch geschrieben: &ldquo;Des Bankers neue Kleider. Was bei Banken wirklich schiefl&auml;uft und was sich &auml;ndern muss.&rdquo; Die NachDenkSeiten haben schon fr&uuml;h <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16308#h07\">darauf hingewiesen<\/a>. Im Interview tritt sie z.B. vehement der g&auml;ngigen Behauptung der Banken entgegen, dass sie weniger Kredit vergeben k&ouml;nnten, wenn sie mehr Eigenkapital aufnehmen m&uuml;ssten:<br>\n&ldquo;Das ist Unsinn. Die Finanzierung durch Eigenkapital beeintr&auml;chtigt die Kreditvergabe nicht. Und Unternehmen, die weniger verschuldet sind, treffen in der Regel bessere Investitionsentscheide. &hellip; Paul Volcker sagte dazu 2010 einem US-Senator: Wann immer man vorschl&auml;gt, etwas an den Banken zu &auml;ndern, werden sie immer dagegen einwenden, dass dann die Kreditvergabe und das Wachstum leiden. Und er f&uuml;gte hinzu: Das ist alles Quatsch. Ich sage dazu: Wenn man sich die Bilanzen der Grossbanken anschaut, dann ist die Kreditvergabe ein kleiner Teil dessen, was sie tun. Bei J. P. Morgan ist die Kreditvergabe nicht einmal so gross wie die  Kundeneinlagen. Warum also sollten ihre Kredite leiden, wenn sie ihr Eigenkapital erh&ouml;hen m&uuml;ssen? Sie haben genug Geld, das sie ausleihen k&ouml;nnten. Sie wollen aber lieber anderes tun. Die Vorstellung, dass sie davon abgehalten werden, Kredite zu vergeben, wenn man mehr Eigenkapital von ihnen verlangt, ist l&auml;cherlich. Ihre Versessenheit, Dividenden zu zahlen, zeigt das sehr deutlich: Sie sagen zwar, dass sie zu wenig Kredite vergeben k&ouml;nnen, sch&uuml;tten aber gleichzeitig Geld aus, das sie f&uuml;r Kredite verwenden k&ouml;nnten. &hellip; Weil die Banken es oft vorziehen, ihr Geld anders zu investieren. Kredite bringen ihnen wom&ouml;glich nicht 30% RoE*, sie machen ihnen nicht so viel Spass wie andere Investitionen. Ihre &Uuml;berschuldung und auch die von der Regulierung angewandte Risikogewichtung machen &laquo;langweilige&raquo;, aber sinnvolle Kredite unattraktiv.&rdquo;<br>\n*RoE = Return on Equity = Eigenkapitalrendite<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Harald Schumann &ndash; Der Westen hat Kredit verspielt<\/strong><br>\nDie Schwellenl&auml;nder setzen auf ihren eigenen W&auml;hrungsfonds. Das ist das Ergebnis amerikanisch-europ&auml;ischen Hochmuts &ndash; Staaten wie China oder Brasilien wollen einfach nicht mehr, dass immer nur Washington bestimmt.<br>\nWer sich f&uuml;r unangreifbar h&auml;lt, dem ger&auml;t auch eine gut gemeinte Geste schnell daneben. Das demonstrierte k&uuml;rzlich Christine Lagarde, die Chefin des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF). Die Regierungen der Schwellenl&auml;nder Brasilien, Russland, Indien, China und S&uuml;dafrika, kurz Brics genannt, hatten bei ihrem Gipfeltreffen im Juli im brasilianischen Fortaleza die Gr&uuml;ndung eines W&auml;hrungsfonds und einer Entwicklungsbank unter ihrer Regie beschlossen.<br>\nErstmals erw&auml;chst damit den von Europ&auml;ern und Amerikanern gelenkten Institutionen IWF und Weltbank Konkurrenz. Und genauso ist es auch gemeint. Die alten Weltenlenker des Westens sind ausdr&uuml;cklich nicht zur Teilhabe eingeladen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/schwellenlaender-mit-eigenen-waehrungsfonds-der-westen-hat-kredit-verspielt\/10303548.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Argentinien verklagt USA vor Internationalem Gerichtshof<\/strong><br>\nN&auml;chste Runde im Schuldenstreit um zwei US-Hedgefonds: Die Regierung in Buenos Aires reicht Klage gegen die USA beim h&ouml;chsten UN-Gericht ein. \n<ul>\n<li>Argentinien klagt beim Internationalen Gerichtshof in Den Haag gegen die USA. Damit k&ouml;nnte der Schuldenstreit &uuml;ber die Auszahlung von zwei US-Hedgefonds eskalieren.<\/li>\n<li>Die Zustimmung der USA steht noch aus &ndash; das Gericht braucht diese, um t&auml;tig werden zu k&ouml;nnen.<\/li>\n<li>Der zust&auml;ndige US-Bundesrichter hat eine weitere Anh&ouml;rung in dem Fall angesetzt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/eskalation-im-schuldenstreit-argentinien-verklagt-usa-vor-internationalem-gerichtshof-1.2081897\">SZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Sch&auml;uble f&auml;llt auf falsche Riester-Bilanz herein<\/strong><br>\nDas Bundesfinanzministerium hat sich auf falsche Zahlen bei der Riester-Rente verlassen. Der Grund ist eine fehlerhafte Kalkulation zur Rendite bei der staatlich gef&ouml;rderten Rentenversicherung. Nach Pr&uuml;fung von Handelsblatt Online stellte sich heraus, dass die tats&auml;chlichen j&auml;hrlichen Ertr&auml;ge des Altersvorsorgeprodukts nach Kosten deutlich unter den 3,6 Prozent und mehr liegen, die im Dokument offiziell genannt werden. Sparer erhalten dadurch Tausende Euro weniger, als sie nach den offiziellen Zahlen erwarten sollten.<br>\nAuf den Fehler angesprochen haben das Finanzministerium und das Berliner Institut f&uuml;r Transparenz (ITA), das die Zahlen im Auftrag von Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble berechnet hat, ihre Studie gestern zur&uuml;ckgezogen. Seither werden neue Zahlen pr&auml;sentiert&hellip;<br>\nMittlerweile hat das Institut Handelsblatt Online die richtigen Zahlen nachgeliefert. Nachrechnen zeigt: Die Unterschiede in den Renditen nach Kosten, die bis zu 1,8 Prozentpunkte ausmachen, w&uuml;rden sich &uuml;ber die Jahre auf einige tausend Euro summieren.<br>\nNach Erhebungen des Branchenverbands der Versicherer GDV ist der Bestand an dem ehemaligen Vorzeige-Produkt Riester-Lebensversicherung erstmals seit Einf&uuml;hrung geschrumpft &ndash; und zwar um 100.000 auf noch 10,8 Millionen Vertr&auml;ge in 2013.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/studie-mit-fehlern-schaeuble-faellt-auf-falsche-riester-bilanz-herein\/10305968.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Das Acker-Imperium<\/strong><br>\nHeute ist Siegfried Hofreiter Herr &uuml;ber den gr&ouml;&szlig;ten Landwirtschaftskonzern Deutschlands, die KTG Agrar, ein Imperium mit 23 Standorten, 775 Mitarbeitern und mehr als 40.000 Hektar, davon rund 32.000 in Ostdeutschland und auch noch 8.000 in Litauen. Dazwischen liegen rund 30 Jahre und eine Geschichte, die eng verkn&uuml;pft ist mit dem rasanten Wandel der Landwirtschaft in Ostdeutschland. Die KTG Agrar w&auml;chst und w&auml;chst: 2013 hat der Konzern seinen Umsatz um 50 Prozent gesteigert, auf 165 Millionen Euro. Ein Viertel der Fl&auml;chen, die sie bewirtschaftet, ist Hofreiters Eigentum. Nun breitet sich das Unternehmen zunehmend nach Osten aus: In Rum&auml;nien und Russland ist die KTG bereits als Farmmanager aktiv. In Oranienburg schlendert Benedikt F&ouml;rtig durch den Schatten der Maschinenhalle, vorbei an riesigen M&auml;hdreschern und Traktoren, die aussehen wie eine Mischung aus Marsfahrzeug und Panzer, gewaltige Maschinen mit 500 PS. Zwar hat jeder Standort einen eigenen Maschinenpark, sagt F&ouml;rtig, zus&auml;tzlich aber gibt es eine Flotte von M&auml;hdreschern, die sich zur Erntezeit wie eine mobile Einsatzgruppe von S&uuml;den nach Norden w&auml;lzt, bis nach R&uuml;gen, wo die Maschinen nach Litauen verschifft werden. &ldquo;Wir haben in der KTG-Gruppe 40 M&auml;hdrescher, die jeweils zwischen 350.000 und 400.000 Euro kosten. Die setzen wir so ein, dass das Erntefenster maximal ausgenutzt wird.&rdquo; Von Oranienburg aus werden die Aktivit&auml;ten auf allen Fl&auml;chen des KTG-Imperiums gelenkt. S&auml;mtliche Maschinen sind per Satellit und GPS mit der Zentrale verbunden. F&ouml;rtig tritt auf einen Trecker hinter der Maschinenhalle zu. &Uuml;ber eine Leiter geht es hoch zum F&uuml;hrerh&auml;uschen. Neben dem Sitz h&auml;ngt ein Tablet, auf dem der Fahrer alles sehen kann. Der Trecker f&auml;hrt sogar von selbst seine festgelegte Route ab, vollautomatisch. &ldquo;Alles ist vernetzt&rdquo;, sagt F&ouml;rtig, &ldquo;alles ist ein System.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2014%2F08%2F04%2Fa0087&amp;cHash=8732cddcd4b4ab01a6a2d44cb8c1e3e9\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Eine nicht uninteressante, aber zu deskriptiver Reportage, dem etwas mehr Fragen, Analyse und Schlussfolgerungen gut getan h&auml;tten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Verbraucher wollen keine Gentechnik<\/strong><br>\nMehr als die H&auml;lfte der Deutschen will auf keinen Fall gentechnisch ver&auml;nderte Lebensmittel kaufen &ndash; vor zehn Jahren waren es noch deutlich weniger. Von einer Trendwende also keine Spur. Die Umfrageergebnisse sprechen gegen die Behauptung von Gentechnik-Bef&uuml;rwortern, wonach es einen Stimmungswandel bei dem Thema in Deutschland gebe. Sind Arten nicht nah genug miteinander verwandt, l&auml;sst sich ihr Erbgut nicht mithilfe der herk&ouml;mmlichen Pflanzenz&uuml;chtung mischen. Die Gentechnik bricht diese nat&uuml;rliche Barriere. Viele Menschen lehnen das aus ethischen Gr&uuml;nden ab, andere bef&uuml;rchten Risiken f&uuml;r Mensch und Umwelt. Der Widerstand in der Bev&ouml;lkerung ist der wohl wichtigste Grund, weshalb Nahrungsmittel mit Gentechpflanzen in Deutschland kaum angeboten werden. Der Umfrage zufolge ist auch die Zahl der Kunden, die sich zumindest vorstellen k&ouml;nnen, gentechnisch ver&auml;nderte Lebensmittel zu kaufen, zur&uuml;ckgegangen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2014%2F08%2F05%2Fa0080&amp;cHash=4dc39767adaa8e0943b4020180dc8975\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: &ldquo;Die meisten Gentechpflanzen sind so manipuliert, dass sie resistent gegen Unkrautvernichtungsmittel oder bestimmte Insekten sind. So erleichtern sie den Anbau gro&szlig;er Monokulturen, die die Artenvielfalt reduzieren und langfristig mehr umweltsch&auml;dliche Pestizide ben&ouml;tigen.&rdquo; Und es geht nicht &ldquo;nur&rdquo; um <a href=\"http:\/\/green.wiwo.de\/studie-pestizide-sind-weltweite-bedrohung-fuer-oekosysteme\/\">Bienensterben<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die neuen Hightech-Kriege? Von der Massen- zur Cyberarmee<\/strong><br>\nMilit&auml;rische Planer debattieren bereits die Notwendigkeit, auch im Weltraum und im Cyberspace Konflikte mit Waffen auszutragen. Die zumeist technologisch gef&uuml;hrten Debatten verdecken auf fatale Weise das politische Ringen um dringend erforderliche pr&auml;ventive Konfliktl&ouml;sungsf&auml;higkeiten. Zwar wird stets betont, dass der Einsatz milit&auml;rischer Mittel nur die &bdquo;Ultima Ratio&ldquo; sein kann. Die Investitionen in milit&auml;rtechnische L&ouml;sungen nehmen aber stets weit mehr finanzielle Ressourcen in Anspruch als die Suche nach vorbeugender Diplomatie und fr&uuml;hzeitigem Handeln. Die Konsequenz liegt auf der Hand: Kommt es zu einem Konfliktfall, werden die (eben zumeist milit&auml;rischen) Instrumente verwendet, die vorhanden und erprobt sind&hellip;<br>\nDie Massenarmeen des 20. Jahrhunderts werden im Zuge der digitalen Revolution mehr und mehr von Hightech-Armeen abgel&ouml;st, in denen dem einzelnen Soldaten enorme technische Hilfsmittel zur Verf&uuml;gung stehen. Die Integration des neuen Technologiespektrums in die modernen Streitkr&auml;fte f&uuml;hrt zu neuen milit&auml;rischen F&auml;higkeiten, die ein ganzes Spektrum von Milit&auml;rtechnologien hervorgebracht haben: (a) zielgenau steuerbare, unbemannte Flugk&ouml;rper, die &uuml;ber leistungsf&auml;hige Aufkl&auml;rungssensorik verf&uuml;gen, aber auch in Zukunft vermehrt Pr&auml;zisionswaffen tragen k&ouml;nnen, (b) Pr&auml;zisions- und Distanzwaffen mit unterschiedlicher Reichweite, (c) neue Waffenwirkungen (Streu- oder Aerosolbomben) und -prinzipien (Laser, Mikrowellen), (d) Flugk&ouml;rperabwehr und (e) leistungsf&auml;hige &Uuml;berwachungssysteme unterschiedlicher Reichweite und Kapazit&auml;t.<br>\nDie Nutzung des Weltraums f&uuml;r Kommunikation, Navigation und Aufkl&auml;rung ist dabei eine grundlegende Bedingung f&uuml;r global agierende Streitkr&auml;fte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2014\/august\/die-neuen-hightech-kriege\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Heile Waffenwelt<\/strong><br>\nMama, Papa, Tochter, blaue Augen, freundliches L&auml;cheln. Auf den ersten Blick sieht das Cover des Kinderbuches aus den USA nach heiler Welt aus, Bilderbuchwelt eben. Nur was an den G&uuml;rteln der Eltern h&auml;ngt, st&ouml;rt das friedliche Bild: Pistolen. &ldquo;My Parents Open Carry&rdquo;, sinngem&auml;&szlig;: meine Eltern tragen offen, hei&szlig;t das Buch, das in den USA f&uuml;r Aufregung sorgt.<br>\nDas Buch erz&auml;hlt die Geschichte der Famile Strong, zu deutsch: Stark. Sie lebt in einem mittelgro&szlig;en Haus im mittleren Westen der USA und &uuml;berhaupt ist alles ganz durchschnittlich bei den Strongs. Und weil der Durchschnittsamerikaner, das behaupten zumindest die Autoren des Buches, der Meinung ist, dass Schusswaffen nun mal zum t&auml;glichen Leben geh&ouml;ren, erz&auml;hlen sie in schlichten Zeichnungen und einfacher Sprache, warum die Strongs ihre Pistolen nicht l&auml;nger verstecken wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/streit-um-kinderbuch-in-usa-heile-waffenwelt-1.2078100\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leser H.H.:<\/strong> Auch wenn man es auf den ersten Blick glauben k&ouml;nnte, aber es ist kein Scherz!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Erster Weltkrieg: Allgemeine Kriegsbegeisterung ist eine M&auml;r<\/strong><br>\nIntellektuelle preisen die reinigende Wirkung des Kampfes, Studenten ziehen jubelnd durch die Stra&szlig;en: Zu Beginn des Ersten Weltkriegs gibt es Ausbr&uuml;che von Kriegsbegeisterung. Doch die meisten Deutschen reagieren anders auf den heraufziehenden Konflikt. Kriegseuphorie kann sich nicht jeder leisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/erster-weltkrieg-die-allgemeine-kriegsbegeisterung-ist-eine-maer-1.2075802\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>H&auml;nde sch&uuml;tteln verboten<\/strong><br>\nAm st&auml;rksten betroffen von der Ebola-Epidemie ist Sierra Leone: 700 Infizierte wurden dort gemeldet, 286 Menschen sind gestorben. Der Alltag im Land habe sich teils erheblich ge&auml;ndert, berichtet Jochen Monninger, Landesdirektor der Welthungerhilfe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/ebola-epidemie-haende-schuetteln-verboten.1008.de.html?dram%3Aarticle_id=293989\">Deutschlandradio Kultur<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Europawahl war Mega-Flop<\/strong><br>\nNoch am Wahlabend jubelten EU-Politiker, weil die Beteiligung an dieser Europawahl angeblich h&ouml;her lag als vor f&uuml;nf Jahren. Doch nun kommen die endg&uuml;ltigen Zahlen &ndash; sie sind entt&auml;uschend.<br>\nTats&auml;chlich ist die Wahlbeteiligung n&auml;mlich von 43,0 auf 42,5 Prozent zur&uuml;ckgefallen. Das ist ein historisches Tief &ndash; und ein Mega-Flop, wenn man die Spitzenkandidaten-Kampagne bedenkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/europawahl-war-mega-flop\/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+lostineu%2Frfqp+%28Lost+in+EUrope%29\">Lost in EUrope<\/a>\n<p>dazu: <strong>EU election turnout at record low after al<\/strong><br>\nThe turnout for the European election in May fell to a record low, dealing a blow to claims by politicians &ndash; based on initial results &ndash; that a three-decade downward trend in voter participation had finally been halted.<br>\nThe definitive turnout for the elections is 42.5 percent, down from 43 percent at the 2009 EU elections and down from the estimated 43.09 percent announced on 25 May, shortly after polls closed.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/euobserver.com\/political\/125198\">EUObserver<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>zu guter Letzt: NDR Extra 3 zum Ukraine Krieg<\/strong><br>\nDie Satire-Sendung Extra 3 traut sich ein paar notwendige Fragen zum Ukraine Krieg und MH17 zu bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=blm_aJlVMIw&amp;feature=youtu.be\">Extra3 via YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-22762","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22762","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22762"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22762\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22767,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22762\/revisions\/22767"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22762"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22762"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22762"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}