{"id":22771,"date":"2014-08-11T09:11:33","date_gmt":"2014-08-11T07:11:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22771"},"modified":"2014-08-11T09:11:33","modified_gmt":"2014-08-11T07:11:33","slug":"hinweise-des-tages-2187","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22771","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (HR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22771#h01\">Ukraine\/Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22771#h02\">Gaza\/Israel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22771#h03\">Robert Misik &ndash; Wenn die Welt am Abgrund torkelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22771#h04\">Juli Zeh: &bdquo;Demokratische Folter&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22771#h05\">Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22771#h06\">Mit &ouml;ffentlichen Investitionen die Europa 2020-Ziele erreichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22771#h07\">Killing the Financial Transaction Tax<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22771#h08\">Teilrentenmodell des DGB &ndash; &raquo;Rente mit 60&laquo; verl&auml;ngert die Lebensarbeitszeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22771#h09\">900 Schriftsteller unterschreiben Protestbrief gegen Amazon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22771#h10\">Kritik an Bundessicherheitsrat: Verfassungsrechtler stellen Waffenexport-Kontrolle infrage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22771#h11\">Das Pr&auml;sidentenamt verlangt Besonnenheit, Erdogan hat sie nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22771#h12\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22771#h13\">Fall Mollath: Wirklichkeitsgewitter im Gerichtssaal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22771#h14\">Eintritt der USA in den Vietnamkrieg 1964 &ndash; Der gewollte Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22771#h15\">Xis Kampf gegen Korruption l&auml;sst Chinas Eliten zittern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22771#h16\">Dicke Backen beim SWR<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22771#h17\">&bdquo;&Uuml;berwachung total&ldquo; von Peter Schaar<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22771&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine\/Russland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Der Irrweg des Westens (&#1051;&#1086;&#1078;&#1085;&#1099;&#1081; &#1087;&#1091;&#1090;&#1100; &#1047;&#1072;&#1087;&#1072;&#1076;&#1072;)<\/strong><br>\nRegierung und Medien schalten angesichts der Ereignisse in der Ukraine von besonnen auf erregt um. Aber die Politik der Eskalation schadet deutschen Interessen. Ein Essay auf Deutsch, Russisch und Englisch.<br>\nEin jeder Krieg geht mit einer geistigen Mobilmachung einher, einem Kriegskribbeln. Selbst kluge K&ouml;pfe sind vor diesen kontrolliert auftretenden Erregungssch&uuml;ben nicht gefeit. &bdquo;Dieser Krieg ist bei aller Scheu&szlig;lichkeit doch gro&szlig; und wunderbar, es lohnt sich ihn zu erleben&ldquo;, jubelte Max Weber 1914, als in Europa die Lichter ausgingen. Thomas Mann empfand &bdquo;Reinigung, Befreiung, und eine ungeheure Hoffnung.&ldquo;<br>\nSelbst als bereits tausende Tote auf den belgischen Schlachtfeldern lagen, lie&szlig; das Kriegskribbeln nicht nach. 93 Maler, Schriftsteller und Wissenschaftlern verfassten vor nunmehr exakt hundert Jahren den &bdquo;Aufruf an die Kulturwelt&ldquo;. Max Liebermann, Gerhart Hauptmann, Max Planck, Wilhelm R&ouml;ntgen und die andere ermunterten ihre Mitb&uuml;rger zur Grobheit wider den N&auml;chsten:<br>\n&bdquo;Ohne den deutschen Militarismus w&auml;re die deutsche Kultur l&auml;ngst vom Erdboden getilgt. Deutsches Heer und deutsches Volk sind eins. Dieses Bewusstsein verbr&uuml;dert heute 70 Millionen Deutsche ohne Unterschied der Bildung, des Standes und der Partei.&ldquo;<br>\nGeschichte wiederholt sich nicht, f&auml;llt man sich sogleich selbst ins Wort. Aber so ganz sicher kann man sich in diesen Tagen nicht sein. Die Staats- und Regierungschefs des Westens haben im Angesicht der kriegerischen Ereignisse auf der Krim und in der Ost-Ukraine pl&ouml;tzlich keine Fragen mehr, nur noch Antworten. Im US-Kongress wird offen &uuml;ber die Bewaffnung der Ukraine diskutiert. Der ehemalige Sicherheitsberater Zbigniew Brzezinski empfiehlt, die dortigen B&uuml;rger f&uuml;r den H&auml;user- und Stra&szlig;enkampf auszur&uuml;sten. Die deutsche Kanzlerin redet, wie es ihre Art ist, weniger deutlich, aber nicht weniger unheilvoll: &bdquo;Wir sind bereit, tiefgreifende Ma&szlig;nahmen zu ergreifen.&ldquo;<br>\nDer deutsche Journalismus hat binnen weniger Wochen von besonnen auf erregt umgeschaltet. Das Meinungsspektrum wurde auf Schie&szlig;schartengr&ouml;&szlig;e verengt.<br>\nBl&auml;tter, von denen wir eben noch dachten, sie bef&auml;nden sich im Wettbewerb der Gedanken und Ideen, gehen im Gleichschritt mit den Sanktionspolitikern auf Russlands Pr&auml;sidenten Putin los. Schon in den &Uuml;berschriften kommt eine aggressive Verspannung zum Ausdruck, wie wir sie sonst vor allem von den Hooligans der Fu&szlig;ballmannschaften kennen.<br>\nDer &bdquo;Tagesspiegel&ldquo;: &bdquo;Genug gesprochen!&ldquo; Die &bdquo;FAZ&ldquo;: &bdquo;St&auml;rke zeigen&ldquo;. Die &bdquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&ldquo;: &bdquo;Jetzt oder nie&ldquo;. Der &bdquo;Spiegel&ldquo; ruft zum &bdquo;Ende der Feigheit&ldquo; auf: &bdquo;Putins Gespinst aus L&uuml;gen, Propaganda und T&auml;uschung ist aufgeflogen. Die Tr&uuml;mmer von MH 17 sind auch die Tr&uuml;mmer der Diplomatie.&ldquo;<br>\nWestliche Politik und deutsche Medien sind eins.<br>\nNun liegt es im Wesen einer jeden reflexhaften Abfolge von Anschuldigungen, dass sich schon binnen k&uuml;rzester Zeit Vorw&uuml;rfe und Gegenvorw&uuml;rfe derart verkn&auml;ult haben, dass man kaum mehr zur Lichtung der Tatsachen zur&uuml;ckfindet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/kommentare\/politik-der-eskalation-der-irrweg-des-westens-seite-all\/10308844-all.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Was ist mit dem Chefredakteur des Handelsblatts Gabor Steingart passiert? Sollte aus einem neoliberalen Atlantiker pl&ouml;tzlich ein veritabler Entspannungspolitiker geworden sein? Oder ist er nichts anderes als das Sprachrohr der (Ost-)Wirtschaft, die sich im Hinblick auf die Sanktionen gegen Russland ein politisches Schweigegel&uuml;bde auferlegen musste? <\/em><br>\n<em>Wie dem auch sei, wo Steingart Recht hat, hat er Recht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Maidan: Der verkl&auml;rte Aufstand<\/strong><br>\nDie Euromaidan-Bewegung gilt als zivilgesellschaftlicher, friedlicher Aufstand f&uuml;r eine Ann&auml;herung an die EU. Doch dies ist zum gro&szlig;en Teil Legende (&hellip;)<br>\nIm ZDF-Talk &ldquo;Maybrit Illner&rdquo; am 6. M&auml;rz 2014 wollte Marina Weisband f&uuml;r Aufkl&auml;rung &uuml;ber den Euromaidan sorgen. Die geb&uuml;rtige Ukrainerin fasste die Entwicklung auf dem Kiewer Unabh&auml;ngigkeitsplatz seit Ende November wie folgt zusammen[1]:<br>\nIn der Ukraine sind die meisten, die auf den Maidan gegangen sind, vor allem am Anfang, die ersten Monate, da war noch &uuml;berhaupt von Rechtsradikalit&auml;t keine Spur. Da waren zuerst Studenten, dann waren das die Eltern dieser Studenten, die verpr&uuml;gelt worden waren. Damals hat noch niemand gefordert, dass Janukowitsch zur&uuml;cktritt. Die wollten einfach nur, dass die verantwortlichen Polizisten bestraft werden. Und dann irgendwann sind Rechtsradikale dazugekommen.<br>\nWeisband ist geb&uuml;rtige Ukrainerin. Sie spricht ukrainisch und russisch. Sie war vor und nach dem Machtwechsel in Kiew, redete mit den Menschen auf dem Maidan und verfolgte die dortigen Ereignisse auch von Deutschland aus intensiv. Und doch ist das, was sie in dieser Passage der TV-Sendung sagte, falsch. Weisband betreibt hier in allen Punkten Legendenbildung zum Euromaidan.<br>\nDie Piraten-Politikerin war im Februar vor dem Machtwechsel auch zu Besuch in der besetzten Kiewer Stadtverwaltung. Darin residierte damals der &ldquo;Revolutionsstab&rdquo; der nationalistischen Partei Swoboda. Weisband selbst sah dort Banner und Flaggen rechtsradikaler Organisationen.[2] Darunter etwa auch die Fahne des ukrainischen Wehrmachtsbataillons &ldquo;Nachtigall&rdquo; aus dem Zweiten Weltkrieg. Sie m&uuml;sste wissen, dass Rechtsradikale gerade dieses Geb&auml;ude bereits am 1. Dezember st&uuml;rmten und besetzen. Trotzdem behauptet sie, dass es in den ersten Monaten keine Spur von ihnen gab.<br>\nDiese Fehlinformation ist nur einer von vielen F&auml;llen nachtr&auml;glicher Verf&auml;lschung der ukrainischen Ereignisse durch zahlreiche &ldquo;Experten&rdquo;. Aber der Reihe nach.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/42\/42485\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Durch diese Hinweise sollte insbesondere die Bundesregierung sich wenigstens dazu angeregt f&uuml;hlen und &uuml;berlegen, ob sie die jetzigen Machthaber in Kiew weiter so massiv und einseitig unterst&uuml;tzen m&ouml;chte. Doch danach sieht es derzeit &uuml;berhaupt nicht aus.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>EU-Polizeimission in der Ukraine fragw&uuml;rdig<\/strong><br>\n&bdquo;Die von der Bundesregierung unterst&uuml;tzte EU-Polizeimission in der Ukraine ist eine direkte Parteinahme im B&uuml;rgerkrieg&ldquo;, kritisiert die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke, eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion (18\/2110). Jelpke weiter:<br>\n&bdquo;Obwohl die EU-Mission in ihrem Namen die &sbquo;Reform des zivilen Sicherheitssektors&lsquo; f&uuml;hrt, dient sie ausdr&uuml;cklich nicht nur der Ausbildung der Polizei, sondern auch des Milit&auml;rs. &sbquo;EUAM Ukraine richtet sich an die Sicherheitsbeh&ouml;rden in der Ukraine in ihrer Gesamtheit&lsquo;, f&uuml;hrt die Bundesregierung aus. Denkbar ist demnach auch die Vermittlung explizit milit&auml;rischer Expertise an die Armee. Die Bundesregierung will nicht einmal ausschlie&szlig;en, dass die EU-Mission die offiziellen Streitkr&auml;fte sowie die Nationalgarde bei ihren Eins&auml;tzen gegen die Rebellen im Osten des Landes begleitet und anweist. In K&uuml;rze soll &uuml;ber die Entsendung deutscher Polizisten entschieden werden. Der Missionsbeginn h&auml;ngt noch von einem endg&uuml;ltigen Abkommen mit der ukrainischen Regierung ab.<br>\nW&auml;hrend selbst in dem Grundsatzbeschluss des EU-Rates die ukrainische Nationalgarde als Sammelbecken gewaltt&auml;tiger Marodeure beschrieben wird, tut die Bundesregierung so, als sei diese Truppe eine ganz normale Sicherheitseinrichtung, und verweist darauf, dass ihre Freiwilligen vom Nationalen Rat f&uuml;r Sicherheit und Verteidigung der Ukraine &sbquo;gr&uuml;ndlich &uuml;berpr&uuml;ft&lsquo; worden seien &ndash; ohne zu erw&auml;hnen, dass dieser Rat bis vor wenigen Tagen vom Gr&uuml;ndungsmitglied der rechtsextremen Swoboda-Partei, Andrij Parubij, geleitet wurde.<br>\nUnd w&auml;hrend selbst die EU das Risiko sozialer Unruhen in der ukrainischen Bev&ouml;lkerung erkennt, weist die Bundesregierung dies als &sbquo;Spekulation&lsquo; zur&uuml;ck. Das wirkt wie eine Vogel-Strauss-Politik &ndash; letztlich scheint die Bundesregierung verschleiern zu wollen, dass es bei der EU-Mission darum geht, die Repressivkr&auml;fte einer b&uuml;rgerlich-rechtsextremen Regierungskoalition zu st&auml;rken. Dieser Koalition geh&ouml;ren Kr&auml;fte an, die regelm&auml;&szlig;ig Paraden zu Ehren von SS-Divisionen und Judenm&ouml;rdern abhalten und den Kampf gegen &sbquo;Judenschweine und sonstiges Gesindel&lsquo; priesen. Die Unterst&uuml;tzung dieser B&uuml;rgerkriegspartei ist fatal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/eu-polizeimission-ukraine-fragwuerdig\/\">Die Linke im Bundestag<\/a><\/li>\n<li><strong>Ukraine droht Russland mit Stopp von Gastransit nach Westeuropa<\/strong><br>\nDie Ukraine versucht Russland unter Druck zu setzen: Sie hat angek&uuml;ndigt, den Transit von russischem &Ouml;l und Gas zu stoppen. Minister Gabriel warnt vor den Folgen.<br>\nDie Ukraine hat Russland erstmals mit einem v&ouml;lligen Stopp des Transits von Gas und &Ouml;l nach Westeuropa gedroht. Die Regierung in Kiew habe eine Liste mit insgesamt 65 Unternehmen vor allem aus dem Nachbarland f&uuml;r Sanktionen erstellt, sagte Regierungschef Arseni Jazenjuk.<br>\nSollte das Parlament einem entsprechenden Gesetz zustimmen, k&ouml;nnte dies einen kompletten Transitstopp zur Folge haben. &ldquo;Ich spreche von allen Instrumenten, die in dem Gesetz genannt werden, einschlie&szlig;lich der M&ouml;glichkeit, jeglichen Transit zu unterbrechen &ndash; sowohl den &Uuml;berflug als auch den Transit der Ressource&rdquo;, sagte Jazenjuk. Die Namen der Unternehmen ver&ouml;ffentlichte die prowestliche Regierung zun&auml;chst nicht.<br>\nDer russische Pipelinebetreiber Transneft warnte die Ukraine vor einem solchen Schritt. &ldquo;Wir k&ouml;nnen dann das &Ouml;l zwar &uuml;ber andere L&auml;nder umleiten, aber das wird teuer f&uuml;r die Kunden in der EU&rdquo;, sagte ein Sprecher von Transneft. Die Ukraine ist das wichtigste Land f&uuml;r den Transport von russischen Rohstoffen Richtung Westeuropa. Vom russischen Energieriesen Gazprom gab es zun&auml;chst keine Reaktion.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2014-08\/ukraine-russland-stopp-gastransit\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.F.:<\/strong> Da droht also die Ukraine, Deutschland den Gashahn zuzudrehen. Und wie kommentiert das Wirtschaftsminister Gabriel: &ldquo;Wenn Russland sich nicht zu Ver&auml;nderungen bringen l&auml;sst, ist der politische, der kulturelle, aber auch der wirtschaftliche Preis viel h&ouml;her als der der jetzigen Sanktionen.&rdquo; &ldquo;Er warnte davor, Energielieferungen in die Ukraine-Krise hineinzuziehen.&rdquo; Jetzt soll &ldquo;Russland&rdquo;\/&rdquo;Putin&rdquo; (als Adressat f&uuml;r Ver&auml;nderungen) also schon mal vorauseilend daf&uuml;r verantwortlich gemacht werden, wenn die neuen &ldquo;Freunde&rdquo; in Kiew &ldquo;den Hahn zudrehen&rdquo;?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Egon Bahr: &laquo;Faden nach Moskau darf nicht abrei&szlig;en&raquo;<\/strong><br>\nGespr&auml;ch &uuml;ber die schwere Krise in der Ukraine und das Verh&auml;ltnis zu Russland \/ Vordenker der Ost-Politik erinnert an unbeantwortete Angebote Putins<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/941763.egon-bahr-faden-nach-moskau-darf-nicht-abreissen.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gaza\/Israel<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Debatte Israels Politik und der Westen &ndash; Mit Sicherheit falsch<\/strong><br>\nDie Rechte der Pal&auml;stinenser werden durch Netanjahus Politik missachtet. Das ist das gr&ouml;&szlig;te Sicherheitsrisiko. Widerspruch aus dem Westen fehlt.<br>\nBundeskanzlerin Merkel hat vor der Knesset die Sicherheit Israels zum Teil deutscher Staatsr&auml;son erkl&auml;rt. Das war richtig. Leider definierte sie nicht, was darunter zu verstehen sei. Der Begriff &bdquo;Sicherheit&ldquo; ist in Israel ein h&auml;ufig missbrauchtes Wort. Nationalreligi&ouml;se Ideologen treiben die Bev&ouml;lkerung des Landes, die zutiefst gepr&auml;gt ist vom Trauma des Holocausts und der j&uuml;ngeren blutigen Geschichte Israels, damit vor sich her, um ihre expansionistischen Ziele durchzusetzen und die Besetzung der pal&auml;stinensischen Gebiete dauerhaft aufrechtzuerhalten.<br>\nAuch in den internationalen Beziehungen wird &bdquo;Sicherheit&ldquo; von der regierenden israelischen Rechten eingesetzt, um ihre Politik vor Kritik zu sch&uuml;tzen. Israel verl&auml;sst sich auf das amerikanische Veto im UN-Sicherheitsrat und auf den gro&szlig;en deutschen Einfluss in der EU. Die Regierung Netanjahu sah sich auch durch das lange Schweigen der Bundesregierung zu den Opferzahlen in Gaza mit einer Carte blanche f&uuml;r die nun vier Wochen andauernde, massive Bombardierung ausgestattet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Debatte-Israels-Politik-und-der-Westen\/!143788\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Wenn der Zensor mit im Newsroom sitzt<\/strong><br>\nRund 60 Mitarbeiter inklusive freiwilliger Helfer hat die Beh&ouml;rde von Sima Vaknin-Gil. Ihre Aufgabe ist nicht ganz allt&auml;glich: Vaknin-Gil ist seit 2006 Chefin der israelischen Milit&auml;rzensur. In Krisenzeiten herrscht dort Hochkonjunktur &ndash; noch vor vier Jahren kam die Abteilung laut &ldquo;Spiegel&rdquo; mit der H&auml;lfte der Besch&auml;ftigten aus. Israelische Medien legen hier alle relevanten Berichte vor, die sogenannte operative Informationen &uuml;ber das israelische Milit&auml;r, seine Eins&auml;tze und seine Ausr&uuml;stung enthalten. Auch Berichte &uuml;ber das israelische Nuklearprogramm werden hier gepr&uuml;ft. [&hellip;]<br>\nOffiziell ist die Zensurbeh&ouml;rde eine staatliche Institution, die nicht direkt dem Milit&auml;r untersteht. Vaknin-Gil ist allerdings Soldatin im Range einer Obersten der israelischen Armee und tr&auml;gt Uniform. In der israelischen Gesellschaft und bei den meisten israelischen Medien ist diese besondere Medienaufsicht aufgrund der Sicherheitslage akzeptiert, sagt der Journalist und Medienexperte Oren Persico vom Israel Democracy Institute im ZAPP Interview: &ldquo;Das Milit&auml;r ist so etwas wie der letzte gro&szlig;e gemeinsame Nenner. Die Soldaten sind Teil der Gesellschaft. Und viele Journalistinnen und Journalisten sehen sich als Teil der Armee beziehungsweise sind das auch: Alle haben einen mehrj&auml;hrigen Wehrdienst hinter sich, und viele absolvieren als Reservisten jedes Jahr mehrw&ouml;chige Wehr&uuml;bungen. [&hellip;]<br>\nDenn Milit&auml;r und Polizei setzen immer st&auml;rker auf sogenannte Gag-Orders, die den Medien die Berichterstattung &uuml;ber bestimmte Ereignisse teilweise oder ganz verbieten. Zwar m&uuml;ssen sie von Gerichten erlassen werden. Doch israelische Journalisten beklagen, dass die Gag-Orders immer weitreichender werden. Sie gelten auch nicht nur f&uuml;r die einheimischen Medien, sondern auch f&uuml;r Korrespondenten ausl&auml;ndischer Zeitungen und Sender. &ldquo;Wir d&uuml;rfen nichts, was unter sogenannten Gag-Orders steht, ver&ouml;ffentlichen&rdquo;, sagt ARD-Korrespondent Richard Schneider zu ZAPP. Bei Verst&ouml;&szlig;en drohe im schlimmsten Fall die Ausweisung. &ldquo;Das wird ernst genommen, wobei man auch fairerweise dazu sagen muss: Wir hatten eigentlich fast nie eine Situation, wo etwas unter Gag-Order war, unsere Berichterstattung in dem Sinne eingeschr&auml;nkt hat, dass wir echte Falschinformationen bekommen haben oder dass wir etwas Falsches formuliert haben&rdquo;, sagt Schneider, der seit zehn Jahren aus Nahost berichtet. &ldquo;Es gab Situationen, gerade in Kriegen, wo man nicht mitteilen durfte, wo Raketen genau runtergekommen sind, damit man dem Feind keine Zusatzinformationen gibt. Das sind aber alles Dinge, die die Berichterstattung nicht in dem Sinne weiter behindern.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/zapp\/Wenn-der-Zensor-mit-im-Newsroom-sitzt,zensurisrael100.html\">NDR Zapp<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Mit anderen Worten: Es findet in einer insbesondere vom Westen anerkannten Demokratie Zensur statt. Wo bleibt der (mediale) Aufschrei? Selbst dieser NDR-Bericht entspricht kaum einer &bdquo;Klageschrift&ldquo; gegen die (massive) Einschr&auml;nkung des Presserechts. Vielmehr entsteht der Eindruck als werde um Verst&auml;ndnis gebeten &ndash; weniger f&uuml;r die israelische Politik, sondern mehr f&uuml;r die Journalisten und insbesondere f&uuml;r die des NDR selbst.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>ZDF-Auslandsjournal beweist: Israel manipulierte Berichterstattung &uuml;ber den Tod der 3 Siedler<\/strong><br>\nArmee und Geheimdienst verh&auml;ngten eine Nachrichtensperre als bekannt wurde, dass die 3 entf&uuml;hrten Sch&uuml;ler schon am Tag ihrer Entf&uuml;hrung tot waren. Man lie&szlig; die Bev&ouml;lkerung bewusst in dem Glauben es handele sich um eine Entf&uuml;hrung um Stimmung gegen die Pal&auml;stinenser zu machen. Es entstand die seitens der Regierung unterst&uuml;tze Kampagne Bring back our Boys.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=lrRRtYB_hLw\">ZDF<\/a><\/li>\n<li><strong>It Isn&rsquo;t About the Tunnels. So What Is the Gaza Conflict Really About?<\/strong><br>\nThe Israeli government&rsquo;s tactical goals shifted repeatedly. At no point, it appears, has Prime Minister Benjamin Netanyahu had a strategic political vision [&hellip;]<br>\nI run out of words in trying to express how much I disagree with things done in Gaza in the name of defending Israel, defending me. I believe the large majority of Israelis who supported the war are mistaken. I also think that people from elsewhere who profess not to understand this support suffer from either a shortage of empathy or a surfeit of dogmatism..<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/prospect.org\/article\/it-isnt-about-tunnels-so-what-gaza-conflict-really-about\">The American Prospect<\/a><\/li>\n<li><strong>Gescheiterte Integration und Islamisierung<\/strong><br>\nW&auml;hrend des Krieges der israelischen Regierung gegen Gaza fielen sowohl in Frankreich wie in Deutschland eine Gruppe bei den Demonstrationen und Kundgebungen auf, die offenbar aus Einwanderer-Familien stammt. Teile dieser Gruppe engagieren sich politisch z.B. in den Jugendorganisationen der Linksparteien oder in autonomen Gruppen und ein noch kleinerer Teil davon profiliert sich mit eindeutig antisemitischen Positionen.<br>\nIn Deutschland wuchs fast gleichzeitig auf &raquo;offizieller&laquo; Seite die Berichterstattung um wenige Dutzend so genannter Djihadisten mit deutscher Staatsb&uuml;rgerschaft, die auswandern, um sich in den B&uuml;rgerkriegen des Nahen und Mittleren Ostens auf Seiten der religi&ouml;s-fundamentalistischen Kr&auml;fte zu engagieren.<br>\nIn Frankreich gibt es vergleichbare Entwicklungen, die fr&uuml;her eingesetzt haben und die zum Teil soziologisch untersucht werden. Die Ergebnisse dieser Analysen sollten &ndash; bei allen Unterschieden &ndash; durchaus auch f&uuml;r hiesige Verh&auml;ltnisse von Interesse sein.[1] Der Soziologe Gilles Kepel etwa hat das Verh&auml;ltnis der migrantischen Bev&ouml;lkerung zum Islam oder die Rolle des Islam in diesem Teil der Bev&ouml;lkerung in sehr detaillierten Quartiersuntersuchungen und qualitativen Befragungen analysiert. Seine Ergebnisse hat er in Interviews mit der Neuen Z&uuml;rcher Zeitung (NZZ) und der FAZ vorgestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/gescheiterte-integration-und-islamisierung\/\">Sozialpolitik aktuell<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Robert Misik &ndash; Wenn die Welt am Abgrund torkelt<\/strong><br>\nGaza &amp; Israel, Syrien, Irak und die IS-Terrorarmee, Russland, Ukraine und so fort: Die Welt ist aus den Fugen. Ganze Gesellschaften packt der Wahnsinn. Und nicht nur die direkt Beteiligten werden verr&uuml;ckt, was wir heute immer h&auml;ufiger erleben, ist die globale mediale Infektion. Gibt&rsquo;s einen Konflikt, dann bilden sich die Fansektoren, in sicherer Entfernung, aber paranoid und kriegsirre, als w&auml;ren sie mittendrin. Wie die Ultras aus der S&uuml;dkurve feuern sie ihr bevorzugtes Team an, rufen ihm zu: &ldquo;Haut sie (also die Anderen) nieder!&rdquo; Das frisst sich in die Sprache hinein. Neue Schimpfw&ouml;rter werden erfunden. Etwa das des &ldquo;Verstehers&rdquo;. Da wird ver&auml;chtlich von &ldquo;Putinverstehern&rdquo; gesprochen, jetzt von den &ldquo;Paliverstehern&rdquo; und &ldquo;Moslemverstehern&rdquo; beziehungsweise &ndash; andersrum, wenn auch seltener &ndash; von den &ldquo;Bibiverstehern&rdquo;.<br>\nEs stellt sich langsam die Frage, ob all die vielf&auml;ltigen Zerfallserscheinungen nicht Teil eines gr&ouml;&szlig;eren Bildes sind: Finanzkrise, Wirtschaftskrise, ein torkelnder Westen, Welt ohne Hegemon, Desintegration in unseren Gesellschaften und an der Peripherie, Demokratiezerst&ouml;rungslust auch bei uns, Kriege und Brandherde in jedem Winkel der Welt. M&ouml;glich, dass das alles nichts miteinander zu tun hat, aber m&ouml;glich, dass es doch subtile Verbindungen gibt. Vielleicht schaut er einfach so aus, der Kollaps, der gro&szlig;e Palawatsch?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000004189134\/Wenn-die-Welt-am-Abgrund-torkelt\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Juli Zeh: &bdquo;Demokratische Folter&ldquo;<\/strong><br>\nIm aktuellen Spiegel (Printausgabe)  schreibt Juli Zeh &uuml;ber das Eingest&auml;ndnis Obamas &bdquo;We tortured some folks&ldquo;. Sie schildert ausgiebig was der Pr&auml;sident meint, wenn er davon spricht, dass ein paar Leute gefoltert worden seien. Das sei auch im Memorandum des Justizministeriums nachzulesen. Hochrangige Politiker wie die ehemalige Au&szlig;enministerin Condoleezza Rice, Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, Vizepr&auml;sident Richard Chiney oder Justizminister John Ashcroft seien unterrichtet und einverstanden gewesen.<br>\nKeiner der Verantwortlichen sei bis heute zur Rechenschaft gezogen worden,  kein R&uuml;cktritt, keine &ouml;ffentliche Entschuldigung und schon gar kein Strafverfahren&hellip;<br>\nHingegen sei Chelsea Manning, der dazu beigetragen habe die Folterskandale &ouml;ffentlich zu machen zu 35 Jahren Gef&auml;ngnis verurteilt worden&hellip;.<br>\nQuelle: DER SPIEGEL 33\/2014 S. 15<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Freihandel<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Freihandel oder Diktatur des Kapitals?<\/strong><br>\nSelten hat es ein politisches Thema in so kurzer Zeit zu so gro&szlig;em &ouml;ffentlichen Interesse gebracht wie TTIP. Das ist die Abk&uuml;rzung f&uuml;r Transatlantic Trade and Investment Partnership, zu deutsch Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft. Es ist das Vorhaben von zwei der gr&ouml;&szlig;ten Wirtschaftsm&auml;chte, der Europ&auml;ischen Union und der USA, &uuml;ber ein sogenanntes Freihandelsabkommen von der amerikanischen Westk&uuml;ste bis zum Schwarzen Meer zu gr&ouml;&szlig;erer wirtschaftlicher Einheit und damit Schlagkraft zu kommen.<br>\nDie &ouml;konomische Dimension dieser dann mit Abstand gr&ouml;&szlig;ten Freihandelszone der Welt w&auml;re gewaltig: EU und USA leisten mehr als die H&auml;lfte aller Direktinvestitionen in der Weltwirtschaft, das Bruttoinlandsprodukt beider Bl&ouml;cke betr&auml;gt zusammen genommen gut 44 Prozent aller &Ouml;konomien der Welt, der Anteil ihrer Industrien an der Wertsch&ouml;pfung betr&auml;gt 42 Prozent, ihr Anteil am Weltexport 23 Prozent. Solche Zahlen machen die geballte Macht der beiden Wirtschaftsbl&ouml;cke deutlich. Dabei betr&auml;gt der Anteil der Menschen, die diese beeindruckende Wirtschaftsleistung erbringen, gerade mal 12 Prozent der Weltbev&ouml;lkerung.<br>\n&bdquo;Freihandel&ldquo; h&ouml;rt sich zun&auml;chst gut an. Wo frei gehandelt werden kann, so ein Glaubenssatz der kapitalistischen Welt, da lassen sich mehr Gesch&auml;fte besser und leichter t&auml;tigen. Wo b&uuml;rokratische Handelshemmnisse abgebaut werden, so ein auf den ersten Blick eing&auml;ngiges Argument der Bef&uuml;rworter, da steigen die Gewinne f&uuml;r die Hersteller, aber wegen wachsender Mengen sinken auch die Preise f&uuml;r die Verbraucher. Schon klassische &Ouml;konomen wie Adam Smith oder David Ricardo erwarteten zudem von liberalisiertem Welthandel eine Steigerung der Wohlfahrt in den beteiligten L&auml;ndern &uuml;ber Spezialisierung der nationalen &Ouml;konomien: Die Produkte sollten dort hergestellt werden, wo sie am kosteng&uuml;nstigsten produziert werden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/big-business-crime\/freihandel-oder-diktatur-des-kapitals\">Big Business Crime via Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;545 Euro&rdquo; &ndash; Modernes Kaffeesatzlesen. Zur Begr&uuml;ndung der &ldquo;Wohlstandseffekte&rdquo; f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung durch das geplante TTIP-Freihandelsabkommen<\/strong><br>\nDer Soziologe Pierre Bourdieu erinnerte vor einigen Jahren daran, dass Sozialwissenschaftler f&uuml;r gew&ouml;hnlich nur gerufen werden, um das von Wirtschaftlern zerschlagene Geschirr zu kitten. Es sei an der Zeit, auf einer politischen Entscheidungsebene einzugreifen, &bdquo;die immer h&auml;ufiger &Ouml;konomen &uuml;berlassen wird&ldquo;.2<br>\nAn den intellektuellen Kr&auml;fteverh&auml;ltnissen und an der Aktualit&auml;t des Satzes hat sich seither nichts ver&auml;ndert. Ein Problem ist die vollkommene Ausblendung der tats&auml;chlichen sozialen Welt in &ouml;konomischen Modellen, bzw. schon in der Grundstruktur der modernen &ouml;konomischen Theorie.3 Auf Basis der modernen wirtschaftsliberalen Theorie machen sich sp&auml;testens seit dem Ende des Realsozialismus viele PolitikerInnen, WissenschaftlerInnen und JournalistInnen zu (bewussten oder unbewussten) &bdquo;Komplizen der Sachzw&auml;nge&ldquo;. So pl&auml;dierte der &Ouml;konom Herbert Giersch, Vater der &bdquo;Wirtschaftsweisen&ldquo;, f&uuml;r die bewusste Schaffung von Sachzw&auml;ngen durch das &bdquo;Abmagern des Staates&ldquo;: &bdquo;Steuersenkungen zum Mobilisieren des Diktats der leeren Kassen&ldquo; 4. Das geplante TTIP-Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU w&uuml;rde ebenso massive &bdquo;Sachzw&auml;nge&ldquo; erzeugen. Die Folgen der wirtschaftsliberalen Gestaltung der realen Welt (Gesetze, Infrastruktur, Daseinsvorsorge) zeigen sich meist erst nach l&auml;ngerer Zeit. Die gesellschaftliche Umwelt, die Rahmenbedingungen des t&auml;glichen Lebens erscheinen den Betroffenen Menschen dann (oftmals Jahre sp&auml;ter) als &bdquo;normal&ldquo; und quasi naturgegeben und erhalten einen &bdquo;schicksalhaften Anstrich&ldquo;,5 auch wenn sie einst mittels wirtschaftsliberaler Theorie begr&uuml;ndet wurden. Man denke z.B. an den<br>\n&Auml;rger vieler KundInnen mit den verschiedenen Telefonanbietern, die miteinander im Wettbewerb stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www2.alternative-wirtschaftspolitik.de\/uploads\/m2114.pdf\">Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik<\/a><\/li>\n<li><strong>Direkte Verhandlungen &uuml;ber Freihandel mit Kanada abgeschlossen &ndash; Attac fordert sofortige Offenlegung des CETA-Vertragsentwurfs<\/strong><br>\nAm vergangenen Dienstag wurde bekannt, dass der Vertragstext des Freihandelsabkommens CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement) zwischen Kanada und der Europ&auml;ischen Union fertig ist. Nach mehreren Jahren Geheimverhandlungen hatten EU-Kommissionspr&auml;sident Barosso und der kanadische Premier Harper bereits im Oktober 2013 den Pakt kundgetan. Erst jetzt wurden die direkten Verhandlungen abgeschlossen. Nur &ndash; das 1.500 Seiten starke Vertragswerk ist immer noch Verschlusssache. Die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger bekommen es nicht zu Gesicht.<br>\nVerhandelt wurden beispielsweise der Abbau von Z&ouml;llen und Handelshemmnissen bei Industrieg&uuml;tern, in der Landwirtschaft, der Autoindustrie und bei &ouml;ffentlichen Dienstleistungen sowie die gegenseitige Anerkennung beruflicher Qualifikationen und Investitionsschutzregeln. Insbesondere die Investitionsschutzregeln, also das geplante Klagerecht von Konzernen gegen Staaten (Investor-state-dispute-settlement, ISDS), k&ouml;nnte das ganze Abkommen noch zu Fall bringen.<br>\nDas Kapitel Klagerecht wurde auch bei den Geheimverhandlungen &uuml;ber den Freihandel zwischen den USA und der EU (TTIP) aufgeschlagen. Das Klagerecht im CETA-Vertrag wird als Blaupause f&uuml;r die TTIP-Verhandlungen angesehen, die seit Monaten nicht nur von Attac heftig kritisiert werden. Selbst innerhalb der deutschen Regierung regt sich &ndash; nicht zuletzt aufgrund des starken zivilgesellschaftlichen Protests &ndash; Widerstand gegen das Klagerecht. (&hellip;)<br>\nDas geheime CETA-Dokument soll nun juristisch &uuml;berpr&uuml;ft, in verschiedene Sprachen &uuml;bersetzt und im September beim EU-Kanada-Gipfel vorgestellt werden. Danach sollen die nationalen Parlamente das Abkommen best&auml;tigen. In Kraft treten k&ouml;nnte es fr&uuml;hestens 2016.<br>\nAttac will das verhindern und fordert die sofortige Offenlegung des CETA-Vertragsentwurfs. Mit seiner Kampagne &ldquo;TTIP in die Tonne!&rdquo; setzt sich das Netzwerk f&uuml;r den Stopp der TTIP-Verhandlungen ein, engagiert sich im B&uuml;ndnis &ldquo;TTIP unfairhandelbar&rdquo; und hat gemeinsam mit anderen Organisationen eine Europ&auml;ische B&uuml;rgerinitiative (EBI) gegen TTIP und CETA eingereicht. Zusammen mit anderen Akteuren hat Attac zudem ein &ldquo;Alternatives EU-Handelsmandat&rdquo; im Dienst von Mensch und Umwelt erarbeitet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/direkte-verhandlungen-ueber-freihandel-mit-kanada-abgeschlossen\/\">attac<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Mit &ouml;ffentlichen Investitionen die Europa 2020-Ziele erreichen<\/strong><br>\nDie 2010 vom Europ&auml;ischen Rat beschlossene Europa 2020-Strategie h&auml;tte das Potenzial, den politischen Rahmen f&uuml;r eine st&auml;rkere Ausrichtung der Wirtschaft auf Nachhaltigkeit, Vollbesch&auml;ftigung und Armutsbek&auml;mpfung zu bilden. Aber die Strategie ist nicht auf Kurs, wie die EU-Kommission Anfang M&auml;rz 2014 in einer sehr ern&uuml;chternden Bestandsaufnahme eingestanden hat. Wichtige Kernziele wie das Besch&auml;ftigungs- oder das Armutsbek&auml;mpfungsziel werden nicht erreicht. Es braucht daher ein Umdenken: L&ouml;hne sind nicht prim&auml;r als Kostenfaktor, sondern als Kernelement der Wirtschafts- und Sozialpolitik neu zu bewerten; und es braucht neben sch&ouml;nen Worten vor allem auch &ouml;ffentliche Finanzanstrengungen zur Erreichung der Ziele.<br>\nDie Europa 2020-Strategie ist eine auf zehn Jahre angelegte Wirtschaftsstrategie der Europ&auml;ischen Union, die die Grundlagen f&uuml;r eine andere Art von Wachstum schaffen soll &ndash; ein Wachstum, das intelligenter, nachhaltiger und integrativer ist. Ihre f&uuml;nf Kernziele in den Bereichen Besch&auml;ftigung, Forschung und Entwicklung, Bildung, Energie und Klimawandel und Armutsbek&auml;mpfung stehen f&uuml;r dieses Europa der B&uuml;rger, das in vielen Reden beschworen wird. Derzeit l&auml;uft eine &ouml;ffentliche Konsultation, danach will die Kommission im J&auml;nner 2015 Vorschl&auml;ge f&uuml;r die k&uuml;nftige Ausgestaltung der Strategie vorlegen. Eine Konsultation macht Sinn, allerdings sind die Defizite der Strategie offensichtlich und sollten angesichts der sozialen Krise schon jetzt behoben werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/europa-2020-investitionen\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Killing the Financial Transaction Tax<\/strong><br>\nBereits seit den 1980er Jahren k&auml;mpft eine wachsende Zahl von NGOs f&uuml;r die Einf&uuml;hrung der Tobin Tax auf Devisentransaktionen. Gefordert wurde nach der Finanzkrise eine generelle Finanztransaktionssteuer (FTS) auf den gesamten Handel mit Finanzinstrumenten. Daraus entwickelte sich in wenigen Jahren eine gro&szlig;e transnationale Kampagne, die nach ersten Erfolgen einen R&uuml;ckschlag zu verzeichnen hat. Durch gezieltes Lobbying der Finanzindustrie wird es in absehbarer Zeit wohl keine gemeinsame FTS in EU-L&auml;ndern geben.<br>\nIm Herbst 2011 schlug die Europ&auml;ische Kommission (EK) die Einf&uuml;hrung einer solchen Steuer in der EU noch vor. Da insbesondere Gro&szlig;britannien dies ablehnte, sollte die Steuer (zun&auml;chst) in 11 EU-L&auml;ndern im Rahmen der &bdquo;verst&auml;rkten Zusammenarbeit&ldquo; eingef&uuml;hrt werden, im Februar 2013 legte die EK einen entsprechenden Entwurf vor. Dagegen startete die Finanzlobby eine konzertierte Kampagne, um das Projekt derart zu diskreditieren. Mit Erfolg<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/killing-financial-transaction-tax\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Teilrentenmodell des DGB &ndash; &raquo;Rente mit 60&laquo; verl&auml;ngert die Lebensarbeitszeit<\/strong><br>\nIm Vergleich zum Referenz-Szenario einer abschlagsgeminderten Altersvollrente mit 63 Jahren erfordert das Teilrentenmodell des Deutschen Gewerkschaftsbundes selbst bei voller Aussch&ouml;pfung der (reformierten) Hinzuverdienstgrenzen eine deutlich l&auml;ngere Lebensarbeitszeit. Es ist kein Modell zur &raquo;Fr&uuml;hverrentung&laquo; von Besch&auml;ftigten.<br>\nOb es eine akzeptable Option f&uuml;r gesundheitlich beeintr&auml;chtigte &Auml;ltere sein kann, die ihre Arbeitszeit und damit auch ihren Hinzuverdienst sehr viel deutlicher reduzieren (m&uuml;ssen), wird wesentlich davon abh&auml;ngen, in welchem Ausma&szlig; die haupts&auml;chlich abschlagsbedingten Rentenminderungen gegen&uuml;ber dem Referenz-Szenario kompensiert werden k&ouml;nnen &ndash; und davon, wer die daf&uuml;r anfallenden Kosten tr&auml;gt. Der Preis f&uuml;r den R&uuml;ck- oder auch Zukauf von Rentenanwartschaften ist hoch und d&uuml;rfte die finanziellen Ressourcen des Adressatenkreises in aller Regel &uuml;bersteigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.portal-sozialpolitik.de\/rente\/teilrentenmodell-des-dgb\">Portal Sozialpolitik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>900 Schriftsteller unterschreiben Protestbrief gegen Amazon<\/strong><br>\nIm Streit um E-Book-Preise zwischen Amazon und dem US-Verlag Hachette melden sich jetzt die Schriftsteller zu Wort. Mehr als 900 Autoren forderten in einem offenen Brief, B&uuml;cher nicht als Geiseln zu nehmen. Der Online-H&auml;ndler verteidigt seinen Druck f&uuml;r billigere E-Books&hellip;<br>\nSie kritisierten, dass Amazon in der Auseinandersetzung mit dem Verlag Hachette etwa die Auslieferung gedruckter B&uuml;cher verlangsamt sowie keine Vorbestellungen angenommen habe. Der Internet-H&auml;ndler will niedrigere Preise f&uuml;r digitale B&uuml;cher durchsetzen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/wirtschaft\/unternehmen\/900-schriftsteller-unterschreiben-protestbrief-gegen-amazon-aid-1.4442969\">Rheinische Post<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.authorsunited.net\/\">A Letter to Our Readers<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kritik an Bundessicherheitsrat: Verfassungsrechtler stellen Waffenexport-Kontrolle infrage<\/strong><br>\nDer f&uuml;r die Genehmigung von Kriegswaffenexporten zust&auml;ndige Bundessicherheitsrat (BSR) ist nach Auffassung von Verfassungsjuristen nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Dies erkl&auml;rten zwei Experten gegen&uuml;ber dem SPIEGEL.<br>\nIn Artikel 26 des Grundgesetzes werde geregelt, dass die Bundesregierung, also Kanzlerin und alle Minister, &uuml;ber Kriegswaffenexporte zu entscheiden haben, sagt der Juraprofessor Volker Epping. Doch der geheim tagende BSR sei &ldquo;ein Kabinettsausschuss, in dem nur ein Teil der Minister versammelt ist&rdquo;. Entscheidungen des BSR seien demnach nur dann verfassungskonform, wenn das gesamte Kabinett die Entscheidungen noch einmal vorgelegt bekommt und dann absegnet, so Epping.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/waffenexporte-kontrolle-durch-bundessicherheitsrat-verfassungswidrig-a-985308.html#ref=rss\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Das Pr&auml;sidentenamt verlangt Besonnenheit, Erdogan hat sie nicht<\/strong><br>\nDie t&uuml;rkische Schriftstellerin Elif Shafak berichtet von der tiefen Spaltung ihres Landes und dem drohenden Demokratieverlust, sollte Erdogan bei den Pr&auml;sidentschaftswahlen am Wochenende gewinnen: Erdogan wird h&ouml;chstwahrscheinlich Pr&auml;sident. Und es ist kein Geheimnis, dass er die Macht dieses Postens ausbauen will. Das wird viele Probleme verursachen. Bis heute war das Pr&auml;sidentenamt ja eine vers&ouml;hnende Institution des Volkes &ndash; Erdogan spaltet. Normalerweise vermitteln Pr&auml;sidenten, stiften Harmonie &ndash; er ist eine K&auml;mpfernatur. Die Aufgabe verlangt Besonnenheit &ndash; Erdogan ist nie besonnen. Wenn er nicht eine echte pluralistische und umarmende Haltung entwickelt, wird die Demokratie in der T&uuml;rkei noch mehr Wunden davontragen. &hellip; Was ist der Geist von Gezi? Seine Sch&ouml;nheit waren die Spontanit&auml;t und Diversit&auml;t. Der Aufstand mag sich lang angebahnt haben, doch was passierte, war spontan. Und brachte alle zusammen: Kemalisten, Liberale, Linke, ungl&uuml;ckliche Konservative. Es protestierten Menschen, die sonst nie auf die Strasse gehen. Es vereinten sich Leute, die sonst nie zusammengehen. Genau das ist der Geist von Gezi. Tot ist er heute nicht, aber auf den ersten Blick unsichtbar. Doch er kann wieder auftauchen. Was aber leider auch stimmt: Viele wurden nach den Kommunalwahlen pessimistisch. Die Unterst&uuml;tzer der Regierung verstehen das nicht und haben keine Empathie. So weiss die eine H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung nicht im Geringsten, wie sich die andere H&auml;lfte f&uuml;hlt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/kultur\/buecher\/Das-Praesidentenamt-verlangt-Besonnenheit-Erdogan-hat-sie-nicht\/story\/28124828\">Tages-Anzeiger<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die Wahl ist gelaufen und Elif Shafak spricht aus, was viele erwarten und zu wenig bef&uuml;rchten. Erdogan wird der Repr&auml;sentationscharakter des neuen Amtes nicht gen&uuml;gen. Er wird versuchen, dem Land ein Pr&auml;sidialsystem mit mehr Kompetenzen aufzuzwingen. Die Niederschlagung der Gezi-Proteste im Sommer vergangenen Jahres, der Umgang mit den Korruptionsvorw&uuml;rfen gegen ranghohe Politiker und eigene Verwandte zeigt die Geringsch&auml;tzung verfassungsm&auml;&szlig;iger Rechte. Mit der Strafversetzung von Hunderten Polizeioffizieren und Richtern zeigt Erdogan, dass ihm Gewaltenteilung nichts bedeutet. Der Patriarch duldet keine Autorit&auml;t neben sich, auch keine unabh&auml;ngige Justiz. Die Angriffe gegen die Medien- und Versammlungsfreiheit leiten eine Gleichschaltung der Meinungsbildung ein (Platz 154 des Indexes f&uuml;r Pressefreiheit), die sich innenpolitisch reaktion&auml;r und au&szlig;enpolitisch aggressiv gestaltet. Zur Schilderung des geistigen Klimas durch Elif Shafak ist nichts hinzuzuf&uuml;gen, Sorge muss aber dem Westen, den Nato-Partnern bereiten, die T&uuml;rkei im Nahen Osten ihr eigenes S&uuml;ppchen kocht. Kaum zu begreifen, dass die USA und Europa es hinnehmen, dass die T&uuml;rkei die IS unterst&uuml;tzt, um die Kurden zu schw&auml;chen. Es d&uuml;rfte den Geheimdiensten kaum entgangen sein, wer da alles &uuml;ber die T&uuml;rkei zu den Djihadisten in Syrien und im Irak st&ouml;&szlig;t.<\/em><br>\n<em>Viele Medien im Westen &ndash; auch die taz betont, dass sich T&uuml;rkei beim der Human Development Index (HDI) um 16 Pl&auml;tze auf Platz 69 verbessert habe &ndash; heben die Wohlstandsentwicklung als Grundlage der Beliebtheit Erdogans hervor, doch die r&uuml;ckw&auml;rtsgewandte Rhetorik Erdogans richtet sich eher an den &Auml;ngsten, der Kehrseite der Modernisierung aus. Aber selbst der wirtschaftliche Erfolg steht auf wackeligen F&uuml;ssen. Aufgrund ihres hohen Leistungsbilanzdefizits bleibt die T&uuml;rkei vom steten Zufluss ausl&auml;ndischen Kapitals abh&auml;ngig. Der Tourismus, Direktinvestitionen aus dem Ausland und vor allem spekulative Portfolioinvestitionen konnten bislang das Defizit wenigstens zum Teil ausgleichen. Noch ist das hohe Zinsniveau f&uuml;r risikobereite Anleger attraktiv, aber bei der geringsten Unsicherheit &ndash; und dazu geh&ouml;ren auch innenpolitische Krisen &ndash; kann dieses kurzfristige Kapital verschwinden. &ndash; &Uuml;brigens, wer meint, dass der Boom der T&uuml;rkei daf&uuml;r gesorgt habe, dass sich ihr Wohlstandsniveau dem der EU angen&auml;hert habe und deshalb zumindest unter dieser Perspektive f&uuml;r einen Beitritt in Frage k&auml;me, sei daran erinnert, dass die T&uuml;rkei kein EU-Land beim Human Development Index erreicht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Datenschutzbeauftragte: Scannen von E-Mails ist &laquo;Grundrechtseingriff&raquo;<\/strong><br>\nDas automatische Durchsuchen von E-Mails nach illegalen Inhalten greift aus Sicht der Bundesdatenschutzbeauftragten in die Rechte der Nutzer ein.<br>\n&laquo;Die inhaltliche Auswertung von E-Mails stellt zweifelsfrei einen nicht unerheblichen Grundrechtseingriff dar&raquo;, erkl&auml;rte die Datenschutzbeauftragte Andrea Vo&szlig;hoff gegen&uuml;ber dpa. Ob dieser Schritt durch Gesetze oder die Einwilligung der Nutzer abgesichert sei, &laquo;muss im Einzelfall beurteilt werden&raquo;.<br>\nAmerikanische IT-Unternehmen hatten diese Woche f&uuml;r Wirbel gesorgt, als deutlich wurde, dass sie E-Mails und Fotos von Nutzern nach kinderpornografischen Inhalten durchsuchen. Microsoft entwickelte eine Software dazu, die auch von Google, Facebook und Twitter eingesetzt wird.<br>\nDie deutschen E-Mail-Dienste Web.de, GMX und die Deutsche Telekom erkl&auml;rten, sie w&uuml;rden keine Kunden-E-Mails nach Kinderpornos durchsuchen. Es w&uuml;rden lediglich Viren und Spam herausgefiltert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.nachrichten.yahoo.com\/auch-microsoft-durchsucht-mail-konten-nach-kinderpornografie-082621878.html\">Yahoo! Nachrichten<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Feind in meinem Rechner<\/strong><br>\nGl&auml;sern, durchschaubar, transparent sollten ja eigentlich die anderen sein, wenn es nach der Firma Finfisher GmbH aus M&uuml;nchen ginge. Wobei &ldquo;die anderen&rdquo; Kriminelle sein k&ouml;nnen oder Aktivisten, politisch Engagierte, Andersdenkende oder auch einfach nur x-beliebige B&uuml;rger. Je nachdem, wen Finfishers Kunden eben &uuml;berwachen wollen.<br>\nDie Firma stellt &Uuml;berwachungssoftware im gro&szlig;en Stil her, sie geh&ouml;rt zum Firmenverbund Gamma Group. Der wiederum steht regelm&auml;&szlig;ig in der Kritik, auch weil unter anderem diese Zeitung dar&uuml;ber berichtet hat, dass seine &Uuml;berwachungssoftware wohl auch an Staaten verkauft wird, in denen Menschenrechtsverletzungen allt&auml;glich sind. Unter anderem sollen die Produkte in &Auml;gypten und Bahrain aufgetaucht sein, doch auch das Innenministerium Bundesrepublik Deutschland steht mit dem &ldquo;Bundestrojaner&rdquo; auf der Kundenliste.<br>\nJetzt aber ist Finfisher selbst ins Scheinwerferlicht gezerrt worden von einem anonymen Whistleblower, der in den vergangenen Tagen gleich mehrere geheime Dokumente der Firma &ouml;ffentlich gemacht hat&hellip; Vier PDF-Dokumente, drei Videos und drei Tabellen hat der Unbekannte bislang ver&ouml;ffentlicht. Am Mittwoch dann der j&uuml;ngste Streich: eine grafische Darstellung, die jene L&auml;nder zeigen soll, aus denen Besucher der Support-Seite von Finfisher kommen&hellip;<br>\nDie Statistiken zeigen nebenbei: Der Whistleblower oder seine Helfer haben Zugriff auf Webserver und interne Statistiken von Finfisher. Ein kleiner Edward Snowden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/ueberwachungssoftware-hersteller-finfisher-der-feind-in-meinem-rechner-1.2079118\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Chef der Stasi-Unterlagen-Beh&ouml;rde: &bdquo;Keine Gleichsetzung von NSA und Stasi&ldquo;<\/strong><br>\nGerade auch die Gleichsetzung von Staatssicherheit und NSA ist etwas, was ich ablehne, was uns einfach auch in der Besch&auml;ftigung mit der Vergangenheit deutlich wird. Man kann das nicht gleichsetzen. Die Staatssicherheit ist eine Geheimpolizei gewesen, die dazu da war, die Macht einer Partei zu st&uuml;tzen und sicherzustellen. Die Arbeit eines Geheimdienstes einer Demokratie hat den Auftrag, Freiheit und Menschenrechte zu sch&uuml;tzen. Und das ist der prinzipielle Unterschied.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/roland-jahn-keine-gleichsetzung-von-nsa-und-stasi.868.de.html?dram:article_id=294165\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Nat&uuml;rlich kann man die Stasi und die NSA nicht gleichsetzen, schon deswegen, weil die Stasi gar nicht die technischen M&ouml;glichkeiten zur elektronischen Total&uuml;berwachung hatte. Geradezu l&auml;cherlich ist es jedoch, wenn Roland Jahn, der Chef der Stasi-Unterlagen-Beh&ouml;rde, unterstellt die NSA habe den Auftrag verfolgt &bdquo;Freiheit und Menschenrechte zu sch&uuml;tzen&ldquo;. Ist die Total&uuml;berwachung der elektronischen Kommunikation etwa kein Versto&szlig; gegen Menschenrechte, u.a. ein Eingriff in die gesch&uuml;tzte Privatsph&auml;re (Art. 8 Europ&auml;ische Menschenrechtskonvention, Art. 17 des Internationalen Paktes &uuml;ber b&uuml;rgerliche und politische Rechte)? Sind der Bruch des Fernmeldegeheimnisses, die Verletzung der informationellen Selbstbestimmung, das Recht auf Vertraulichkeit etwa keine Freiheitsrechte?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Fall Mollath: Wirklichkeitsgewitter im Gerichtssaal<\/strong><br>\nStaatsanwalt h&auml;lt Angeklagten f&uuml;r schuldig &ndash; Mollaths Verteidiger geht von dessen Unschuld aus<br>\n&ldquo;Die Angaben der Petra M. sind glaubhaft. Ich glaube ihr, weil ich nicht an die Komplotthypothese glauben darf und kann. Es kann jeder an diese These glauben, aber ich bin Jurist und muss mich an objektive Tatsachen halten.&rdquo; &ndash; Mit diesen Aussagen, die aus dem Pl&auml;doyer von Oberstaatsanwalt Wolfhard Meindl stammen, das er am Freitag im Wiederaufnahmeverfahren gegen Gustl Mollath vor dem Oberlandesgericht Regensburg gehalten hat, verdichtet sich einmal mehr, was sich durch den Fall Mollath wie ein roter Faden zieht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/42\/42491\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Eintritt der USA in den Vietnamkrieg 1964 &ndash; Der gewollte Krieg<\/strong><br>\nSie feuerten auf einen Feind, der gar nicht da war: Vor 50 Jahren lieferten &uuml;bernerv&ouml;se Marines den USA den perfekten Vorwand, in den Vietnamkrieg zu ziehen. Die L&uuml;ge von der Attacke im Golf von Tonkin wirkte, bis einen Mann das Gewissen packte&hellip;<br>\nWas weder das amerikanische Volk noch die Kongressabgeordneten ahnen: Kapit&auml;n Herrick hatte sich kurz nach seinen ersten Telegrammen mit weiteren zerknirschten Nachrichten gemeldet: &ldquo;Verr&uuml;ckte Wetterph&auml;nomene und &uuml;bereifrige Jungs an den Sonarger&auml;ten machen Feindber&uuml;hrungen mehr als fraglich. Schlage genaue Untersuchung vor.&rdquo; Die Situation auf der USS &ldquo;Maddox&rdquo; ist unklar. Herricks Telegramme aber &auml;ndern nichts am Kurs des Pr&auml;sidenten.<br>\nMehr als 24 Stunden sollte Ellsbergs erster Arbeitstag haben und am Ende d&auml;mmerte ihm, dass Amerika aufgrund von Falschmeldungen einen Krieg begonnen hatte &ndash; und der Pr&auml;sident die Verwirrung f&uuml;r seine Zwecke nutzte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/einestages\/tonkin-zwischenfall-1964-usa-im-vietnamkrieg-a-983990.html\">Spiegel Onlline<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> &bdquo;Falschmeldung&ldquo; (Vietnamkrieg), Irref&uuml;hrung der &Ouml;ffentlichkeit (Krieg auf dem Balkan, Irak-Krieg) merkt denn niemand, dass den Kriegen immer L&uuml;gen vorausgehen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Xis Kampf gegen Korruption l&auml;sst Chinas Eliten zittern<\/strong><br>\nZhou Bin sah die Katastrophe bereits Monate zuvor kommen. Als Polizisten seine Villa bei Peking st&uuml;rmten und seine Frau, ihren Vater, ihre Hausangestellten und ihn selbst festnahmen, war der Sohn des einstigen chinesischen Sicherheitschefs Zhou Yongkang gut vorbereitet.<br>\nAm meisten sorgten sich Zhou Bin und seine Frau um die Sicherheit ihrer damals f&uuml;nfj&auml;hrigen Tochter, die eine nahegelegene Montessori-Schule besuchte, berichten mehrere mit der Familie vertraute Personen, die auch die Razzia in der Villa der Zhous erlebten.<br>\nZhou hatte guten Grund, mit dem Schlimmsten zu rechnen: Dutzende Gesch&auml;ftspartner seines Vaters Zhou Yongkang waren bereits als Teil einer Antikorruptionskampagne festgenommen worden. Es war inzwischen klar, dass Chinas neuer Pr&auml;sident Xi Jinping darauf hinarbeitete, den &auml;lteren Zhou zur Rechenschaft zu ziehen. Tats&auml;chlich verk&uuml;ndete die Regierung vergangene Woche, dass jetzt wegen &bdquo;schwerer Disziplinarvergehen&rdquo; gegen Zhou Yongkang ermittelt werde. Es ist das erste Mal, dass eine solche Anklage gegen ein aktives oder pensioniertes Mitglied des St&auml;ndigen Ausschusses des Politb&uuml;ros erhoben wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wsj.de\/article\/SB10001424052702303800604580075071982666934.html\">The Wall Street Journal<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Die &bdquo;FAZ&ldquo; hatte vergangenen Monat bereits &Auml;hnliches berichtet und titelte, dass &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22236#h17\">Chinas Funktion&auml;re am Rande des Nervenzusammenbruchs<\/a>&ldquo; seien. In einer Anmerkung verwies ich auf die Situation in Deutschland bez&uuml;glich der Korruptionsbek&auml;mpfung und habe geschrieben: &bdquo;Das &Uuml;bereinkommen der Vereinten Nationen gegen Korruption wurde zwar bereits vor &uuml;ber 10 Jahren unterzeichnet, aber immer noch nicht ratifiziert. Daf&uuml;r mag es Gr&uuml;nde geben: M&ouml;glicherweise w&auml;ren hierzulande nach Ratifizierung auch einige am Rande eines Nervenzusammenbruchs.&ldquo; Daran hat sich &ndash; zumindest bisher &ndash; nichts ge&auml;ndert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Dicke Backen beim SWR<\/strong><br>\nDaimler gegen den SWR &ndash; das erstaunt. Normalerweise sind sie nett zueinander, aber die Undercover-Reportage &ldquo;Hungerl&ouml;hne am Flie&szlig;band&rdquo; hat den Autokonzern erregt. Das ist verst&auml;ndlich, aber warum zeigt sich die Anstalt pl&ouml;tzlich so k&auml;mpferisch?<br>\n&ldquo;Man muss sich verkleiden, um die Gesellschaft zu demaskieren, muss t&auml;uschen und sich verstellen, um die Wahrheit herauszufinden.&rdquo;<br>\nDaimler-Sprecher J&ouml;rg Howe hat viel gelernt in seinem Berufsleben. Zuerst beim NDR, bei &ldquo;ARD-aktuell&rdquo;, dann bei Sat 1, beim Erfinden des MDR-Boulevardmagazins &ldquo;Brisant&rdquo;, bei Karstadt\/Quelle, und seit 2008 beim Stuttgarter Sternkonzern. Er wei&szlig; also, wie Journalismus geht und wie PR, wobei ihm beide Felder nicht wesensfremd erscheinen. In beiden m&uuml;sse man &ldquo;schnell sein und auch mal was riskieren&rdquo;, verr&auml;t der 56-J&auml;hrige, und man d&uuml;rfe &ldquo;niemals l&uuml;gen&rdquo;. Lieber gar nichts sagen. Im Landgericht Stuttgart hat er gesagt, der S&uuml;dwestrundfunk (SWR) spiele sich als &ldquo;Bannertr&auml;ger der Pressefreiheit&rdquo; auf. Das k&ouml;nnte Risiko und Wahrheit sein.<br>\nHowe bezieht sich auf die SWR-Reportage vom 13. Mai 2013, die den Titel trug: &ldquo;Hungerlohn am Flie&szlig;band &ndash; Wie Tarife ausgehebelt werden&rdquo;. Das St&uuml;ck lief in der ARD zur besten Sendezeit, verdeckt auf dem Daimler-Werksgel&auml;nde gedreht, und war f&uuml;r die schw&auml;bischen Autobauer nicht besonders schmeichelhaft. Reporter J&uuml;rgen Rose hatte sich &uuml;ber eine Zeitarbeitsfirma anstellen lassen, verpackte Zylinderk&ouml;pfe im Werk Untert&uuml;rkheim und erhielt daf&uuml;r acht Euro und 19 Cent in der Stunde, macht 1250 Euro brutto im Monat, ein Drittel des Lohnes der fest angestellten Kollegen. So wenig, dass er auch noch Anspruch auf Hartz IV gehabt h&auml;tte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/medien\/175\/dicke-backen-beim-swr-2364.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&bdquo;&Uuml;berwachung total&ldquo; von Peter Schaar<\/strong><br>\nPeter Schaar, der ehemalige Bundesbeauftragte f&uuml;r Datenschutz hat ein Buch geschrieben. Es hei&szlig;t &bdquo;&Uuml;berwachung total&ldquo; und ist eine gl&auml;nzende Zusammenfassung der IT-Sicherheitslage eines jeden von uns und der verschiedenen Systeme&hellip;<br>\nWer zum Beispiel die Seiten liest &uuml;ber die zahlreichen Kooperationen zwischen privaten Computerdiensten, zwischen privaten Sicherheitsfirmen und staatlichen Aussp&auml;h-Institutionen, dem werden alle Illusionen dar&uuml;ber, dass allein der Staat die hoheitsrechtlichen Befugnisse aus&uuml;bt, genommen. Der permanente Personalaustausch zwischen &ouml;ffentlich und privat tr&auml;gt auch nicht gerade zur Markierung der Trennung der Sph&auml;ren bei. Das gilt in beide Richtungen. Wenn der Sicherheitschef von Facebook zur NSA wechselt, hat er seine Kenntnisse sicher nicht vor der neuen B&uuml;rot&uuml;r abgelegt.<br>\nDeutsche &Uuml;berwachungssysteme sind Exportschlager nach zum Beispiel Syrien, Libyen, Bahrain und &Auml;gypten. Sie werden dort zur &Uuml;berwachung von regierungsunabh&auml;ngigen Demokratiebewegungen eingesetzt. Gleichzeitig erkl&auml;rt das Au&szlig;enministerium der BRD, man wolle die demokratischen Entwicklungen in der Region st&auml;rken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/meinung\/-ueberwachung-total--von-peter-schaar-panzerung-und-artillerie,10808020,28073236.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (HR\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-22771","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22771","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22771"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22771\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22774,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22771\/revisions\/22774"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22771"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22771"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22771"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}