{"id":2280,"date":"2007-04-23T08:18:00","date_gmt":"2007-04-23T06:18:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2280"},"modified":"2007-04-23T08:18:00","modified_gmt":"2007-04-23T06:18:00","slug":"hinweise-des-tages-376","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2280","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p><!--more-->\t<\/p><ol>\n<li><strong>&Uuml;berwachungsstaat: Kontrolliert der US-Geheimdienst demn&auml;chst alle deutschen Bankdaten?<\/strong><br>\nJede &Uuml;berweisung deutscher Bankkunden ins Ausland kann ohne weitere Kontrolle von US-Geheimdiensten ausgewertet werden. Die &Uuml;berweisungen werden mit dem so genannten SWIFT-System get&auml;tigt, dessen Rechner auch in den USA stehen. Bald k&ouml;nnten auch &Uuml;berweisungen innerhalb Deutschlands &uuml;berwacht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/nachrichten\/-\/id=396\/nid=396\/did=2078862\/kk9q3\/index.html\">SWR<\/a><\/li>\n<li><strong>Buchtipp: Gerhard Hofmann, Die Verschw&ouml;rung der Journaille zu Berlin<\/strong><br>\nOder: der einsame Kampf gegen Meinungsmacher und Meinungsumfrager. Ein Politisches Tagebuch samt Schlussfolgerungen.<br>\nZum ersten Mal in der deutschen Geschichte haben Journalisten eine Regierung weggeschrieben, oder zumindest einen Kanzler. Viele haben jedenfalls im Sommer 2005 die Seiten gewechselt und sich in die Politik eingemischt. Verschw&ouml;rung? Viele teils angesehene Journalisten sind von der Bank der Beobachter auf die Seite der Handelnden gewechselt und &uuml;bten so Verrat an dem, was eigentlich ihr Auftrag &ndash; und ihr Privileg &ndash; ist: der Kontrolle der Macht.<br>\nBouvier Verlag, Bonn,  ca. 472 S., kart. ca. 29,00; ISBN 978-3-416-03178-3<\/li>\n<li><strong>Bundesagentur spart an Arbeitslosen<\/strong><br>\nDie gegenw&auml;rtige Ausgabenentwicklung deutet darauf hin, dass die Ausgaben der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) f&uuml;r Arbeitslosengeld in diesem Haushaltsjahr voraussichtlich vier Milliarden Euro oder sogar mehr unter dem veranschlagten Soll von 21,78 Milliarden Euro liegen werden.<br>\nIn den letzten 12 Monaten wurden von der BA f&uuml;r Leistungen der sogenannten aktiven Arbeitsf&ouml;rderung insgesamt 10,97 Milliarden Euro ausgegeben, 2,0 Milliarden Euro weniger als im BA-Haushalt 2007 veranschlagt.<br>\nUm die f&uuml;r Ermessensleistungen der aktiven Arbeitsf&ouml;rderung veranschlagten 3,3 Milliarden Euro auszusch&ouml;pfen, m&uuml;sste die BA in den verbleibenden neun Monaten dieses Haushaltsjahres 808,6 Millionen Euro (41,6%) mehr ausgeben als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.<br>\nDie R&uuml;cklage der BA, etwa 11,2 Milliarden Euro Ende 2006, wird Ende 2007 deutlich h&ouml;her sein als Ende 2006.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/070423_hinw3.pdf\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) [PDF &ndash; 180 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Thomas Fricke: Fr&uuml;hjahrsgutachten &ndash; &bdquo;Gegen Steuern, Abgaben, Schulden, Ungl&uuml;ck und kaltes Wetter&ldquo;<\/strong><br>\nDen exzellenten Konjunkturanalysen folgt am Ende des Gutachtens eine Art wirtschaftspolitische Wundert&uuml;te &ndash; f&uuml;r die man dann allerdings auch nicht unbedingt &Ouml;konom sein muss. Klar: Wer will schon keine Steuern und Abgaben senken, die Schulden nicht m&ouml;glichst abbauen und mehr Geld in die Zukunft investieren. Das eigentliche Problem ist ja, dass Politiker &ndash; selbst wenn sie gut und willens sind &ndash; all das gar nicht gleichzeitig machen k&ouml;nnen, weil f&uuml;r alle W&uuml;nsche zusammen einfach weder die politischen Energien, noch die finanziellen Mittel reichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/wirtschaftswunder\/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=413&amp;blogId=10\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Oskar Lafontaine: Rekord im Lohndumping<\/strong><br>\nDas Mitglied des Sachverst&auml;ndigenrats Wiegard hat gerade erst festgestellt, dass sich die preisliche Wettbewerbsf&auml;higkeit Deutschlands in den zur&uuml;ckliegenden Jahren dramatisch verbessert habe. Der Grund daf&uuml;r liegt in der Lohnentwicklung. Die L&ouml;hne fallen in Deutschland &ndash; anders als in allen anderen Industriestaaten &ndash; nun schon seit Jahren hinter den Produktivit&auml;tsanstieg zur&uuml;ck. Das Ergebnis sind fallende Lohnst&uuml;ckkosten. Weil diese die Preisentwicklung entscheidend beeinflussen, ist auch die Inflation in Deutschland geringer als in anderen EU-Staaten und anderen wichtigen Industriel&auml;ndern. Das bedeutet, dass sich die Wettbewerbsposition unserer Volkswirtschaft laufend zulasten der Volkswirtschaften anderer L&auml;nder verbessert. Deutschland wertet real sowohl gegen&uuml;ber den Euro-Staaten als auch gegen&uuml;ber anderen wichtigen Handelspartnern ab. Deswegen weist die Bundesrepublik Jahr f&uuml;r Jahr neue Ausfuhrrekorde auf und verteidigt erfolgreich ihren Titel als Exportweltmeister. Der Leistungsbilanz&uuml;berschuss eines Landes ist das Leistungsbilanzdefizit eines anderen Landes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nd-online.de\/artikel.asp?AID=108585&amp;IDC=7\">ND<\/a><\/li>\n<li><strong>Zu wenig Qualit&auml;tsbewusstsein in den Nachrichtenredaktionen<\/strong><br>\nVergleicht man die Zahlen &uuml;ber das Qualit&auml;tsmanagements mit dem Siegeszug des &bdquo;Total Quality Managements&ldquo; (TQM) in andern Branchen, ist es ziemlich erschreckend, dass ausgerechnet Medienunternehmen in einem so lebenswichtigen Bereich wie dem Nachrichtenjournalismus sich nicht um verl&auml;sslichere Sicherungen bem&uuml;hen, um sich vor falschem Alarm, vor Instrumentalisierung und andern Attacken auf ihre Glaubw&uuml;rdigkeit zu sch&uuml;tzen. Fairerweise wird man hinzuf&uuml;gen m&uuml;ssen, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen solch ein Engagement erschweren: Wenn das Publikum in zunehmendem Masse erwartet, dass Nachrichten gratis angeliefert, also vollst&auml;ndig &uuml;ber Werbung finanziert werden, rechnen sich teure redaktionelle Qualit&auml;tskontrollen nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/2007\/04\/20\/em\/articleESJEV.print.html\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Einf&uuml;hrung des Ethikunterrichts in Berlin als Pflichtfach verfassungsgem&auml;&szlig;<\/strong><br>\n&bdquo;Die Offenheit f&uuml;r eine Vielfalt von Meinungen und Auffassungen ist konstitutive Voraussetzung einer &ouml;ffentlichen Schule in einemfreiheitlich-demokratisch ausgestalteten Gemeinwesen. Der Landesgesetzgeber darf der Entstehung von religi&ouml;s oder weltanschaulich motivierten &bdquo;Parallelgesellschaften&ldquo; entgegenwirken und sich um die Integration von Minderheiten bem&uuml;hen. Integration setzt nicht nur voraus, dass die religi&ouml;s oder weltanschaulich gepr&auml;gte Mehrheit jeweils anders gepr&auml;gte Minderheiten nicht ausgrenzt; sie verlangt auch, dass diese sich selbst nicht abgrenzt und sich einem Dialog mit Andersdenkenden und Andersgl&auml;ubigen nicht verschlie&szlig;t. Dies im Sinne gelebter Toleranz einzu&uuml;ben und zu praktizieren, kann f&uuml;r den Landesgesetzgeber eine wichtige Aufgabe der &ouml;ffentlichen Schule sein.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bverfg.de\/pressemitteilungen\/bvg07-048.html\">Bundesverfassungsgericht<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Nochmals: &bdquo;Die Offenheit f&uuml;r eine Vielfalt von Meinungen und Auffassungen ist konstitutive Voraussetzung einer &ouml;ffentlichen Schule in einem freiheitlich-demokratisch ausgestalteten Gemeinwesen.&ldquo;<br>\nGenau das ist auch der Kern unserer Kritik an der Vielzahl der Initiativen der Wirtschaft zur einseitigen Einflussnahme auf die Schulinhalte, da besteht eben keine Offenheit f&uuml;r eine Vielfalt der Meinungen mehr.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Jetzt der n&auml;chste Streich: Unfallversicherung: Arm ab, arm dran<\/strong><br>\nDie Rente mit 67 ist beschlossen, das Gesetz zur Gesundheitsreform unterschrieben, die Pflegeversicherung auf dem Pr&uuml;fstand, schon droht der n&auml;chste Streich: Die gesetzliche Unfallversicherung soll &ldquo;zukunftsfest&rdquo; gemacht werden. Von den Pl&auml;nen ist bislang kaum etwas bekannt. Ein erster Arbeitsentwurf soll in den n&auml;chsten Wochen an die L&auml;nder &uuml;bermittelt werden. Die Regierung operiert an der gesetzlichen Unfallversicherung. Bef&uuml;rchtet werden Leistungsk&uuml;rzungen zu Lasten der Betroffenen &ndash; Betroffen sind alle: Kinder im Kindergarten, Sch&uuml;ler, Studenten, Arbeitnehmer; begl&uuml;ckt w&uuml;rden die Unternehmen nach dem Motto &ldquo;Lohnnebenkosten&rdquo; senken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/publik.verdi.de\/2007\/ausgabe_04\/gewerkschaft\/.titel\/seite_1\/A0\">ver.di PUBLIK<\/a><\/li>\n<li><strong>Aufschwung f&uuml;r wenige<\/strong><br>\nDie Mehrheit der Deutschen wird vom Aufschwung nur etwas aus der Zeitung erfahren. Denn wie bisher werden die Menschen, die dieses Wachstum erarbeiten, nur mit den Krumen ihres Erfolges abgespeist &ndash; und das mit dem Segen der &ldquo;f&uuml;nf f&uuml;hrenden&rdquo; Forschungsinstitute. Sp&uuml;rbare Lohnerh&ouml;hungen von gerade einmal drei Prozent soll es ab 2008 geben.<br>\nDabei spreizt sich die Schere zwischen L&ouml;hnen und Unternehmensgewinnen schon seit Jahren. Auch die Qualit&auml;t der neuen Jobs ist ern&uuml;chternd: Die H&auml;lfte entsteht bei Zeitarbeitsfirmen, und die sind nicht gerade das, was die Menschen von der wirtschaftlichen Erholung erwarten.<br>\nDer Vergleich mit den europ&auml;ischen Nachbarn f&auml;llt zudem d&uuml;ster aus: Dort belegt Deutschland mit seinem letztj&auml;hrigen Wachstum von 2,7 Prozent gerade einmal den viertletzten (!) Platz innerhalb der 27 EU-Mitgliedstaaten. Zur Euphorie besteht kein Anlass. Fakt ist, dass in den letzten zehn Jahren in keiner anderen Exportwirtschaft die L&ouml;hne so schwach gestiegen sind wie in Deutschland. Mit Hilfe niedriger L&ouml;hne haben deutsche Unternehmen ihre ausl&auml;ndischen Konkurrenten verdr&auml;ngt. Im Inland hat diese Lohnzur&uuml;ckhaltung in der gleichen Zeit 600.000 Arbeitspl&auml;tze gekostet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/dx\/2007\/04\/20\/a0039.1\/textdruck\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Friedhelm Hengsbach: Heilmittel PPP?<\/strong><br>\nWie kann verhindert werden, dass die &Ouml;ffentliche Hand &uuml;ber den Tisch gezogen wird? Die Vertr&auml;ge m&uuml;ssen auf gleicher Augenh&ouml;he und &ouml;ffentlich ausgehandelt werden. Die Kalkulation sollte auch unter dem &ldquo;langen Schatten der Zukunft&rdquo; stimmen. Eine Sperrklinke gegen die Vermarktung menschlicher Arbeit ist einzubauen. Gesellschaftliche Risiken sollten weiterhin solidarisch abgesichert sein.<br>\nDass Profite in die privaten Kassen flie&szlig;en, w&auml;hrend ein Gro&szlig;teil der Folgekosten auf die Allgemeinheit abgew&auml;lzt wird, ist nicht vertretbar. Ein gleicher Zugang zu den Grundg&uuml;tern: Arbeit, Mindesteinkommen, Gesundheit, Bildung, Mobilit&auml;t und Kommunikation f&uuml;r alle unabh&auml;ngig von der Kaufkraft geh&ouml;ren zur Lebensqualit&auml;t demokratischer Gesellschaften.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1119565&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell&amp;em_ivw=fr_wirstart&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Oskar Negt: Der Bremer Entwurf f&uuml;r ein neues SPD-Programm missachtet die realen Probleme der Menschen und fl&uuml;chtet sich in Floskeln. So verliert die Partei jede Glaubw&uuml;rdigkeit.<\/strong><br>\nDer durchg&auml;ngig optimistische Zug des Bremer Entwurfs mag f&uuml;r die politische Handlungsprogrammatik n&uuml;tzlich sein. Wenn aber die Alltagserfahrung der Menschen in eine andere Richtung geht, wenn sie die Zerrissenheit der individuellen und gesellschaftlichen Lebensverh&auml;ltnisse als bedr&uuml;ckend erfahren, dann geht bereits in den analytischen Teilen ein St&uuml;ck an Glaubw&uuml;rdigkeit verloren. Wer sollte da noch Vertrauen in die Kraft und den Mut der Partei haben, die Gesellschaft an Haupt und Gliedern zu reformieren? Ich wei&szlig; nicht, warum der Gesellschaftsentwurf eines demokratischen Sozialismus, der der Partei &uuml;ber mehr als hundert Jahre Orientierung und politische Identit&auml;t verschafft hat, praktisch spurlos getilgt ist, um blassen Erg&auml;nzungsbegriffen Platz zu machen: dem &ldquo;vorsorgenden Sozialstaat&rdquo; oder der &ldquo;sozialen Demokratie&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/dx\/2007\/04\/21\/a0213.1\/textdruck\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Hungertod in Speyer &ndash; Es gibt eine Abschreibungsmentalit&auml;t<\/strong><br>\nNeben Best&uuml;rzung macht sich auch immer mehr Emp&ouml;rung dar&uuml;ber breit, dass mitten in Deutschland, unbemerkt von allen, ein Mensch verhungern konnte. Elisabeth K. und ihr verhungerter Sohn waren f&uuml;r Beh&ouml;rden, Nachbarn und wohl auch f&uuml;r ihre in Schifferstadt wohnenden Vermieter (es soll seit einigen Monaten keine Miete mehr bezahlt worden sein) schlichtweg nicht mehr existent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/speyer-aktuell.de\/html.php\/modul\/Article\/op\/read\/nid\/8739\/rub\/3\">Speyer aktuell<\/a><\/li>\n<li><strong>DIHK fordert &bdquo;Brutal-Reformen&ldquo;<\/strong><br>\nLudwig Georg Braun: Der K&uuml;ndigungsschutz soll eingeschr&auml;nkt werden und nur in Unternehmen gelten, die mehr als 20 Mitarbeiter haben. Generell soll es erst nach drei Jahren Betriebszugeh&ouml;rigkeit einen K&uuml;ndigungsschutz geben. Belegschaft und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung sollen in &bdquo;betrieblichen B&uuml;ndnissen f&uuml;r Arbeit&ldquo; l&auml;ngere Arbeitszeiten oder die H&ouml;he der L&ouml;hne vereinbaren k&ouml;nnen &ndash; auch wenn der Tarifvertrag dies nicht &uuml;ber so genannte &Ouml;ffnungsklauseln gestattet. Auch wer 40 Jahre und l&auml;nger in die Rentenkasse eingezahlt hat, soll erst mit 67 in den Ruhestand gehen. Wer fr&uuml;her aufh&ouml;rt, soll k&uuml;nftig statt 0,3 Prozent pro Monat einen Abschlag von 0,5 Prozent hinnehmen m&uuml;ssen. Die Unternehmen sollen noch weniger Steuern zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.t-online.de\/BTO\/news\/2007\/04\/22\/wirtschaft-reformen\/braun-brief-merkel.html\">Bild.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> So als ob die bisherigen &bdquo;Reformen&ldquo; nicht brutal genug gewesen w&auml;ren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Robert von Heusinger: Steuersenkungen &ndash; Es ist nicht zu fassen<\/strong><br>\nNicht finanzierbar, der Sozialstaat, nicht finanzierbar, eine Wirtschaftpolitik, die die zunehmenden Ungleichgewichte auszubalancieren versucht, durch bessere Betreuung, durch bessere Bildung. L&ouml;cher, Abgr&uuml;nde, der Staatsbankrott ist nahe. Alles erst 18 Monate her, dass viele im Land diese Parolen geglaubt haben. Und jetzt werden Steuersenkungen debattiert. Es ist nicht zu fassen.<br>\nWenn die Wirtschaft w&auml;chst, wenn die Steuereinnahmen sprudeln, gilt es die wirklichen Probleme des Landes anzupacken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/?p=155\">Zeit Herdentrieb<\/a>\n<p>Steuerquote: Deutschland liegt mit 20,8 %  unter den 30 verglichenen Staaten an 24. Stelle. Nur noch Polen, Korea, USA, Slowakei, Japan und Mexiko liegen niedriger.<br>\nAbgabenquote: Deutschland liegt 34,7 %  an 18. Stelle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/lang_de\/DE\/Aktuelles\/Monatsbericht__des__BMF\/2007\/01\/070130agmb012,templateId=raw,property=publicationFile.pdf\">Bundesfinanzministerium [PDF &ndash; 104 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>IAQ: Wie schaffen wir die Rente mit 67? Gesund altern im Betrieb<\/strong><br>\nAlternde Belegschaften werden zum wachsenden Problem f&uuml;r die Personalchefs, weil immer mehr junge Fachkr&auml;fte fehlen. Schon heute verursachen die &uuml;ber 45-j&auml;hrigen mehr als die H&auml;lfte aller Arbeitsunf&auml;higkeitstage, obwohl sie insgesamt nur ein Drittel der Besch&auml;ftigten ausmachen. &ldquo;Der Erhalt und die Weiterentwicklung der Arbeitsf&auml;higkeit von Mitarbeitern wird zentraler Erfolgsfaktor f&uuml;r Zukunftsf&auml;higkeit von Unternehmen.&rdquo;, stellt die Arbeitsforscherin Dr. Anja Gerlmaier vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universit&auml;t Duisburg-Essen fest.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news?print=1&amp;id=204799\">idw<\/a><\/li>\n<li><strong>Mindestl&ouml;hne: Die SPD-F&uuml;hrung fordert nur, was ohnehin geschieht.<\/strong><br>\nHinter allem steht das falsche Konzept, jeder Unternehmerwunsch m&uuml;sse erf&uuml;llt werden, weil &ldquo;die Globalisierung&rdquo; es vorschreibe &ndash; das Konzept der Union. Denn die Unternehmer sind gegen jeden Mindestlohn. Sie sagen, er w&uuml;rde sie zur Arbeitsplatzverlagerung ins Ausland zwingen. Fr&uuml;her oder sp&auml;ter wird die SPD aufh&ouml;ren m&uuml;ssen, darauf nur mit Anpassung zu reagieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2007\/16\/07160501.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Elmar Altvater: Habe Arbeit, suche Lohn!<\/strong><br>\nWer jedoch daraus die Norm ableitet, durch Lohnzur&uuml;ckhaltung g&auml;be es mehr Jobs, argumentiert an den Tatsachen vorbei, denn die Umverteilung der letzten Jahre, die der IWF n&uuml;chtern konstatiert, hat allein in Deutschland 600.000 Arbeitspl&auml;tze gekostet. Lohnverzicht und Nachfrageausfall hatten verheerende Wirkungen &ndash; die Konjunkturerholung kam nicht wegen, sondern trotz des Drucks auf die Arbeitseinkommen zustande.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2007\/16\/07160101.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Unternehmen Hochschule: Uni Potsdam bald Uni Deutsche Bank<\/strong><br>\nZwischen der Universit&auml;t Potsdam und der Deutschen Bank wurde am 19. April 2007 eine Rahmenvereinbarung abgeschlossen, um die Potenziale der Universit&auml;t und der Bank st&auml;rker zu nutzen. So wird die Deutsche Bank ihre Kompetenzen in den Aufbau des Studienangebotes zur Vermittlung von Schl&uuml;sselqualifikationen einbringen Au&szlig;erdem wird es eine enge Zusammenarbeit bei der Begleitung von Existenzgr&uuml;ndern geben. Kooperiert wird ebenso bei Forschungsvorhaben auf den Gebieten der Finanzarchitektur und der Finanzwirtschaft. Auch im Bereich der beruflichen Perspektivsicherung, so bei der Vermittlung von Praktika und gemeinsamen Informationsveranstaltungen und Schulungsprogrammen, wirken Universit&auml;t und Bank zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.uebergebuehr.de\/de\/aktuell\/news\/meldung\/ansicht\/2007\/04\/uni-potsdam-bald-uni-deutsche-bank\/\">&Uuml;bergeb&uuml;hr<\/a><\/li>\n<li><strong>Nochmals: Stromm&auml;nner in der Politik<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2007\/04\/greenpeace-schwarzbuch-uber-die-verflechtung-von-energiewirtschaft-und-politik\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2280","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2280","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2280"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2280\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2280"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2280"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2280"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}