{"id":22848,"date":"2014-08-15T14:01:27","date_gmt":"2014-08-15T12:01:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22848"},"modified":"2014-08-15T15:33:20","modified_gmt":"2014-08-15T13:33:20","slug":"nochmals-zum-spiegel-artikel-bundesagentur-laesst-aeltere-arbeitslose-im-stich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22848","title":{"rendered":"Nochmals zum Spiegel-Artikel \u201eBundesagentur l\u00e4sst \u00e4ltere Arbeitslose im Stich\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Gestern haben wir in den Hinweisen des Tages auf einen Spiegel Online Beitrag unter der &Uuml;berschrift <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22826#h13\">&bdquo;Bundesagentur l&auml;sst &auml;ltere Arbeitslose im Stich&ldquo;<\/a> hingewiesen, den auch wir &ndash; gemessen an der sonst beim Spiegel &uuml;blichen Unterst&uuml;tzung der Hartz-Reformen  &ndash; als kritisch empfunden und deshalb beachtlich fanden. Eine Mitarbeiterin einer Agentur f&uuml;r Arbeit,  die &ndash; verst&auml;ndlicherweise &ndash; anonym bleiben m&ouml;chte, hat  uns dazu geschrieben: &bdquo;Das was auf den ersten Blick nach einem &bdquo;endlich-traut-sich-der-SPON-mal-Kritik-zu-&auml;u&szlig;ern&ldquo;-Artikel aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als der &uuml;bliche &bdquo;der-SPON-recherchiert-d&uuml;rftig-bis-gar-nicht-verl&auml;sst-sich-daf&uuml;r-lieber-auf-Meinungsmache&ldquo;-Artikel. So sehr ich Kritik mag und wichtig finde, erst recht Kritik an meinem (noch-)Arbeitgeber (da ich eine der vielen Befristeten bin), so muss diese schon fundiert sein, damit sie gerechtfertigt sein kann.&ldquo; Wir finden diesen Kommentar wichtig  und interessant f&uuml;r unsere Leserinnen und Leser.<br>\n<!--more--><br>\nSie haben einen SPON-Artikel in den Hinweisen des Tages verlinkt (<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/aeltere-arbeitslose-arbeitslosigkeit-steigt-ba-foerdert-kaum-a-985950.html\">&ldquo;Bundesagentur l&auml;sst &auml;ltere Arbeitslose im Stich&rdquo;<\/a>), den ich &ndash; als Insider &ndash; kommentieren m&ouml;chte, ja muss, denn ich kann dieses populistische SPON-Meisterwerk so nicht stehen lassen. Das was auf den ersten Blick nach einem &bdquo;endlich-traut-sich-der-SPON-mal-Kritik-zu-&auml;u&szlig;ern&ldquo;-Artikel aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als der &uuml;bliche &bdquo;der-SPON-recherchiert-d&uuml;rftig-bis-gar-nicht-verl&auml;sst-sich-daf&uuml;r-lieber-auf-Meinungsmache&ldquo;-Artikel. So sehr ich Kritik mag und wichtig finde, erst recht Kritik an meinem (noch-)Arbeitgeber (da ich eine der vielen Befristeten bin), so muss diese schon fundiert sein, damit sie gerechtfertigt sein kann. Dazu folgendes:<\/p><ol>\n<li><strong>In diesem Land scheint keiner, egal ob Medienvertreter, Durchschnittsb&uuml;rger, Politiker, etc., den Unterschied zwischen Agentur f&uuml;r Arbeit (BA), Jobcenter, Arge zu begreifen&hellip;<\/strong>\n<p>Ein bisschen besser, aber fernab von zutreffend, sieht es aus mit den Begrifflichkeiten arbeitslos, Arbeitslosengeld (Alg), Arbeitslosengeld 2, Hartz IV und Sozialhilfe.<br>\nDann wollen wir mal Aufkl&auml;rungsarbeit leisten; Die Agentur f&uuml;r Arbeit, das ist Ihr lokaler Anbieter vor Ort, zu dem Sie gehen, wenn Sie arbeitslos geworden sind. Die Agentur f&uuml;r Arbeit ist jedoch nur f&uuml;r diejenigen zust&auml;ndig, die Anspruch auf Alg 1 haben, und f&uuml;r diejenigen, die weder Anspruch auf Alg 1 noch Alg 2 haben, jedoch trotzdem von der Agentur f&uuml;r Arbeit beraten werden m&ouml;chten. Anspruch auf Alg 1 hat man dann, wenn man in den letzten zwei Jahren mindestens 1 Jahr lang sozialversicherungspflichtig gearbeitet hat. Wenn dieses Kriterium erf&uuml;llt ist, kriegt man 360 Tage Anspruch gutgeschrieben, es sei denn man ist &uuml;ber 50 Jahre alt, dann kriegt man das doppelte an Anspruchstagen gutgeschrieben.<\/p>\n<p>F&uuml;r die sogenannten Hartz IV-Empf&auml;nger (offiziell Alg 2-Empf&auml;nger &ndash; ergo Alg2 = Hartz IV) ist das Jobcenter zust&auml;ndig. Das hei&szlig;t, Menschen, die entweder ihren Anspruch auf Alg 1 schon verbraucht haben, oder in den letzten Jahren keinen Anspruch aufbauen konnten. Bei beiden Gruppen, Alg 1 und 2, handelt es sich um Menschen, die grunds&auml;tzlich arbeitsf&auml;hig sind. Rentner, Kinder, Kranke, etc. k&ouml;nnen keinen Antrag auf Alg 1 oder 2 stellen. Die Berechnung des Alg 2 erfolgt jedoch pro Haushalt, d.h. wenn ein Rentner im Haushalt eines arbeitsf&auml;higen Menschen wohnt, der Antrag auf Alg 2 gestellt hat, wird sowohl das Einkommen, als auch der Bedarf des Rentners mit in die Berechnung genommen. Die, die nicht selber einen Antrag auf Alg 2 stellen k&ouml;nnen, aber trotzdem Unterst&uuml;tzung ben&ouml;tigen, bekommen dann Sozialhilfe. Die Jobcenter hie&szlig;en eine kurze Weile lang Arge, ansonsten gibt es die Argen nicht mehr.<\/p>\n<p>In aller K&uuml;rze nochmal: Agentur f&uuml;r Arbeit = Alg1 = letzte Berufst&auml;tigkeit ist weniger als ein Jahr her; Jobcenter = Alg2\/HartzIV = letzte T&auml;tigkeit ist l&auml;nger her, ggf. sogar Jahrzehnte. Arge = gleich vom Vokabular streichen, da nicht mehr existent.<\/p><\/li>\n<li><strong>Erste SPON-These: Die Agentur f&uuml;r Arbeit f&ouml;rdert die &Auml;lteren weniger mit Bildungsma&szlig;nahmen.<\/strong>\n<p>Wie so oft, steckt der Teufel in der Definition. Die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit hat drei Arten von Ma&szlig;nahmen: <\/p>\n<ul>\n<li>Sogenannte Motivationsma&szlig;nahmen, in die Menschen geschickt werden, die offensichtlich keine Lust haben, was zu tun (weder Lust, sich zu bewerben, noch Lust, arbeiten zu gehen, noch Lust, auch mal zum Termin zu erscheinen). Da werden weniger &Auml;ltere hingeschickt, da diese meistens motivierter sind als viele J&uuml;ngere. Die &Auml;lteren kommen in aller Regel p&uuml;nktlich, sagen rechtzeitig ab, wenn sie nicht zum Termin kommen k&ouml;nnen, haben Unterlagen in den meisten F&auml;llen vollst&auml;ndig dabei. Daher ist hier die Notwendigkeit zur &bdquo;Motivation&ldquo; einfach geringer.<\/li>\n<li>Die zweite Art sind Bewerbungskurse. Viele Menschen sind einfach &uuml;berfordert mit der Erstellung von Bewerbungsunterlagen &ndash; haben dies zum Teil seit langem nicht mehr gemacht, oder auch noch nie gemacht, daher gibt es daf&uuml;r jede Menge Kurse. Viele &Auml;ltere brauchen auch diese Kurse nicht, die Erkl&auml;rung folgt im n&auml;chsten Punkt.<\/li>\n<li>Die dritte Art von Ma&szlig;nahmen sind tats&auml;chliche Weiterbildungsma&szlig;nahmen, in denen neue Kenntnisse vermittelt werden. Die Erfahrung aus meiner Beratungst&auml;tigkeit bei der Agentur f&uuml;r Arbeit (und ich habe &uuml;berdurchschnittlich viele &auml;ltere Kunden) ist die, dass die &Auml;lteren qualifiziert sind bis unter die Haarspitzen. Ganz im Gegenteil, was diese Arbeitnehmer immer wieder von potentiellen Arbeitgebern zu h&ouml;ren kriegen, ist: &bdquo;Sie sind &uuml;berqualifiziert&ldquo;. Warum zum Teufel soll ich so einen Menschen zu einer Bildungsma&szlig;nahme schicken?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Was die Agentur hier macht: Sie f&ouml;rdert die Einstellung eines &auml;lteren Menschen bzw. sie versucht es zumindest. Das sieht dann so aus, dass die BA &uuml;ber eine gewisse Zeit einen Prozentsatz des Bruttogehalts &uuml;bernimmt (es f&auml;ngt an mit einer F&ouml;rderung von 30% des Bruttogehalts &uuml;ber 3 Monate, die an den Arbeitgeber gezahlt wird. Die Agentur kann bis zu 36 Monate f&ouml;rdern). Das macht &ndash; bei aller Kritik &ndash; jedenfalls viel mehr Sinn, als dieses Potenzial an erstklassigen Arbeitskr&auml;ften mit Ma&szlig;nahmen zu besch&auml;ftigen, die nicht notwendig sind. Ja sogar mit Ma&szlig;nahmen, die die Chance auf einen Arbeitsplatz nur verringern, sind sie doch schon im Ist-Zustand &uuml;berqualifiziert.<\/p><\/li>\n<li><strong>Zweite SPON-These: Die Agentur f&uuml;r Arbeit sch&ouml;ne die Statistik, indem sie die &auml;lteren Arbeitnehmer nicht mehr ber&uuml;cksichtigt.<\/strong>\n<p>Denken wir einmal dar&uuml;ber nach &uuml;ber wie viele &Auml;ltere wir hier sprechen. Der SPON dichtet: &bdquo;Seit 2008 gelten Arbeitsuchende, die &auml;lter als 58 sind, nicht mehr als arbeitslos, wenn sie l&auml;nger als ein Jahr Hartz IV beziehen und keine sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigung angeboten bekommen&ldquo;. Erst einmal lieber SPON: Arbeitssuchende gelten grunds&auml;tzlich nie als arbeitslos. Z. B. jeder der befristet besch&auml;ftigt ist (auch ich), muss sich drei Monate vor Ende der Befristung arbeitssuchend melden. Diese Menschen gelten selbstverst&auml;ndlich nicht als arbeitslos. Wer krank ist, ist auch arbeitssuchend und gilt auch nicht als arbeitslos (auch bei Alg1+2-Empf&auml;ngern gilt die 6 Wochen &bdquo;Lohn&ldquo;-fortzahlung). Wer unzufrieden mit seinem Job ist, und gerne Beratung bekommen sowie auch Stellenangebote von der Agentur f&uuml;r Arbeit zugeschickt bekommen m&ouml;chte, kann sich ebenfalls arbeitssuchend melden. Auch diese Menschen gelten nicht als arbeitslos. W&auml;re auch komisch wenn doch&hellip;<\/p>\n<p>O.k., zur&uuml;ck zum Thema Statistik:<\/p>\n<p>Um nicht mehr gef&uuml;hrt zu werden, muss man:<\/p>\n<ul>\n<li>&uuml;ber 58 Jahre alt sein;<\/li>\n<li>Arbeitslosengeld 2 erhalten;<\/li>\n<li>l&auml;nger als 1 Jahr Alg2 bekommen (somit h&auml;tte dieser Mensch vor etwa 3 Jahren die letzte Anstellung gehabt &ndash; auf dem Arbeitsmarkt sind 3 Jahre aus dem Job &bdquo;Ewigkeiten&ldquo;);<\/li>\n<li>&bdquo;keine sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigung angeboten bekommen&ldquo;.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wer gewohnt ist eigenst&auml;ndig zu denken, muss doch zwangsl&auml;ufig &uuml;ber den letzten Punkt stolpern und sich fragen: &bdquo;Was zum Teufel ist damit gemeint?&ldquo;. Die Tante von der Agentur f&uuml;r Arbeit erkl&auml;rt es gerne. Die Agentur hat so ein Tool um Stellen zu finden und um den Arbeitsmarkt zu evaluieren. Und damit kann man herausfinden, in welchen Berufsgruppen gibt es viele Jobs und in welchen keine. Z. B. Als Maler und Lackierer gibt es immer viele Jobs, sowie auch als Ingenieur oder Fris&ouml;r. Jetzt aber mal angenommen, wir sind Arbeitsvermittler beim Jobcenter und da kommt ein Kunde rein, er ist 58 Jahre alt, hat seine Stelle 2011 verloren, weil der Arbeitgeber pleite war. Er war dort zeitlebens als Korbflechter t&auml;tig. Er hat nichts anderes je in seinem Leben gemacht, hat nur bei dieser einen Firma gearbeitet, der erlernte Beruf ist heute nicht mehr existent. Diesen Menschen darf ich dann als arbeitssuchend f&uuml;hren. Allerdings, wenn alle Bedingungen gleich bleiben, aber er ist nicht Korbflechter, sondern Maler, dann kann ich ihn nicht als arbeitssuchend f&uuml;hren. Wer jetzt meint Korbflechter ist doch ein schlechtes Beispiel, dem sei gesagt, es m&uuml;sste schon ein &auml;hnlich ausgefallener Beruf sein, damit man so gar keine Stellenangebote findet.<\/p><\/li>\n<\/ol><p>Insgesamt muss ich schon zugeben, das ist ein b&ouml;ser Trick der Agentur, allerdings betrifft es so sehr wenige Menschen. Die Agentur trickst an anderen Stellen noch viel schlimmer und b&ouml;ser, da ist diese winzige Statistikschonung kaum eine Schlagzeile Wert, nicht einmal in der Sommerlochzeit. Zumal mit so vielen Kriegen und Katastrophen, braucht man nicht wirklich so einen Aufreger k&uuml;nstlich zu produzieren.<\/p><p>Der Grund, meiner professionellen Meinung nach, warum &Auml;ltere h&auml;ufig schlechtere Chancen haben, h&auml;ngt eher mit was anderem zusammen. Wie die Nachdenkseiten bereits berichteten, steigt die Zahl der atypischen Besch&auml;ftigungen, die L&ouml;hne dagegen sinken eher oder stagnieren. Wenn ich als Arbeitgeber schon genau wei&szlig;, dass die Arbeitsbedingungen, die ich anzubieten habe, nicht so die besten sind, werde ich einen Teufel tun jemand einzustellen, der seine Rechte kennt, der sich informieren kann, mich gegebenenfalls verklagt, der es nicht scheut auch mal einen Anwalt einzuschalten. Lieber nehme ich einen Jungen, der sich nicht traut und nicht auskennt, lieber nehme ich einen Ausl&auml;nder, der sich nicht wehrt. Auf der anderen Seite hei&szlig;t Qualifikation auch gleichzeitig teuer. Bedeutet, ich kann einen 55-j&auml;hrigen, der etliche Jahre Berufserfahrung mitbringt, der sich in der Branche auskennt, der schon einige Weiterbildungen und Zertifizierungen mitbringt nicht mit 20.000 &euro;\/Jahr abspeisen. Der frisch ausgelernte 23-j&auml;hrigen schluckt eher die Kr&ouml;te. Und nein, es ist nicht so, dass die &Auml;lteren sich weigern solche Angebote anzunehmen, ihnen werden diese Stellen erst gar nicht angeboten. Chancenlos sind die &Auml;lteren trotzdem nicht, ich habe schon 62- und 63-j&auml;hrige gesehen, die eine Stelle gefunden haben. Aber es ist viel aufwendiger, und leider, lieber SPON, kann die Agentur f&uuml;r Arbeit so gar nichts dagegen tun&hellip;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern haben wir in den Hinweisen des Tages auf einen Spiegel Online Beitrag unter der &Uuml;berschrift <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22826#h13\">&bdquo;Bundesagentur l&auml;sst &auml;ltere Arbeitslose im Stich&ldquo;<\/a> hingewiesen, den auch wir &ndash; gemessen an der sonst beim Spiegel &uuml;blichen Unterst&uuml;tzung der Hartz-Reformen &ndash; als kritisch empfunden und deshalb beachtlich fanden. Eine Mitarbeiterin einer Agentur f&uuml;r Arbeit, die &ndash; verst&auml;ndlicherweise<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22848\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[147,140,183],"tags":[420],"class_list":["post-22848","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-arbeitslosgigkeit","category-hartz-gesetze-buergergeld-grundsicherung","category-medienkritik","tag-spiegel"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22848","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22848"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22848\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22849,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22848\/revisions\/22849"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22848"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22848"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22848"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}