{"id":22857,"date":"2014-08-18T08:57:24","date_gmt":"2014-08-18T06:57:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22857"},"modified":"2014-08-18T11:25:25","modified_gmt":"2014-08-18T09:25:25","slug":"hinweise-des-tages-2192","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22857","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (HR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22857#h01\">Ukraine\/Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22857#h02\">Waffenlieferungen an Kurden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22857#h03\">Afghanistan: Nato-Generalsekret&auml;r Rasmussen wird nerv&ouml;s<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22857#h04\">BND-Spionage: T&uuml;rken werfen Deutschland Heuchelei vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22857#h05\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22857#h06\">Gauck stellt sich uneingeschr&auml;nkt hinter TTIP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22857#h07\">Linke fordert von Sch&auml;uble Konsequenzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22857#h08\">Deutschlands problematische Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22857#h09\">Warum viele S&uuml;deurop&auml;er wieder ihre Koffer packen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22857#h10\">&bdquo;Befristete Jobs wirken wie die Anti-Baby-Pille&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22857#h11\">Verdacht auf gezielte Sabotage liegt nahe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22857#h12\">Die Stuhlbeine unter Merkels Amtsschemel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22857#h13\">Sommer, Sonne, Strand &hellip; und Tod?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22857#h14\">Massenverbl&ouml;dung &ndash; Das gebildete Deutschland schafft sich ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22857#h15\">Das Allerletzte: Top-Gun-Ministerin Ursula<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22857&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine\/Russland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Kampf gegen Separatisten: Ukraine fordert Milit&auml;rhilfe von EU und Nato<\/strong><br>\nDie ukrainische Regierung hat an die EU und Nato appelliert, ihr Land im Kampf gegen die prorussische Separatisten zu unterst&uuml;tzen. Die Milizen hatten erstmals best&auml;tigt, Waffen und K&auml;mpfer aus Moskau zu bekommen.<br>\nDie Regierung in Kiew setzt im Kampf gegen die prorussischen Separatisten in der Ostukraine auf die Hilfe des Westens: Sowohl milit&auml;rische als auch politische Unterst&uuml;tzung sei dringend notwendig, um die Lage in den Griff zu bekommen, sagte Au&szlig;enminister Pawlo Klimkin am Sonntag in einem Interview mit dem Deutschlandfunk. &ldquo;Wenn solche Hilfe kommt, dann w&auml;re es f&uuml;r unsere Truppen leichter, vor Ort zu agieren.&rdquo;<br>\nDie Gefahr einer russischen Invasion sei allgegenw&auml;rtig. Fast t&auml;glich w&uuml;rden ukrainische Truppen von russischem Territorium aus beschossen. Zudem w&uuml;rden S&ouml;ldner und Waffen von Russland aus ins Land gebracht, sagte Klimkin.<br>\nAm Freitag hatte die ukrainische Regierung erkl&auml;rt, eine Kolonne russischer Sch&uuml;tzenpanzer angegriffen zu haben, die die Grenze passiert habe. Die Meldung weckte die Furcht einer direkten milit&auml;rischen Auseinandersetzung zwischen den Nachbarstaaten. Allerdings konnte der Bericht aus Kiew bisher nicht unabh&auml;ngig best&auml;tigt werden. Moskau bestreitet, dass sein Milit&auml;r die Grenze &uuml;berquert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/ukraine-fordert-militaerhilfe-von-eu-und-nato-a-986524.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Zun&auml;chst eine angebliche Grenz&uuml;berschreitung russischen Milit&auml;rs und nun dieser Appell. &Uuml;berrascht kann niemand von dem Wunsch der Kiewer Machthaber nach milit&auml;rischer Hilfe durch EU und Nato sein &ndash; dieses Anliegen schien lediglich eine Frage der Zeit zu sein.Offenbar wird in Kiew nach dem passenden Anlass f&uuml;r ein Eingreifen des Westens gesucht.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung WL:<\/strong> Am selben Tag an dem er auf Vermittlung von Steinmeier und Fabius sich mit dem russischen Au&szlig;enminister Lawrow in Berlin treffen wollte, verlangt der ukrainische Au&szlig;enminister Klimkin Milit&auml;rhilfe vom Westen und von der Nato. Entweder versteht er das Gesch&auml;ft der Diplomatie nicht oder er wollte die diplomatischen Bem&uuml;hungen um eine Waffenruhe schlicht sabotieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Ukraine interessiert euch doch einen Schei&szlig;dreck!<\/strong><br>\nSchuldzuweisungen, Schaufensterreden, Provokationen. Wie sehr sind die Meinungsmacher an der Wirklichkeit dieses Landes interessiert?<br>\n&bdquo;Putin-Versteher&ldquo; und &bdquo;Nato-B&uuml;ttel&ldquo; liefern sich seit Monaten eine aufw&auml;ndige PR-Schlacht um die Einordnung des Ost-West-Geschehens. Aber weder Russland noch die USA, weder die EU noch die ukrainischen Oligarchen haben der Ukraine je geholfen, politisch &ndash; und wirtschaftlich &ndash; selbstst&auml;ndig zu werden. Das Selbstbestimmungsrecht wird meist nur als ideologischer Hebel benutzt, um die eigenen Interessen durchzusetzen.<br>\nEs ist schon eine Weile her, dass ich mir selbst ein Bild von der wirtschaftlichen Lage machen konnte, aber dank der politischen Stagnation in Kiew d&uuml;rfte sich &ouml;konomisch wenig ge&auml;ndert haben. Vielleicht tragen meine Notizen von damals (2007) ein wenig dazu bei, die fundamentalen Transformations-Probleme der Ukraine besser zu verstehen:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wolfgangmichal.de\/2014\/08\/die-ukraine-interessiert-euch-doch-einen-scheissdreck\/\">Wolfgang Michal<\/a><\/li>\n<li><strong>Reanimation der Hallstein-Doktrin?<\/strong><br>\nBr&uuml;ssel hofft wohl erfolglos, Russland zu isolieren<br>\nBegeistert von der Idee, Russland mit taktischen, politischen und wirtschaftlichen Man&ouml;vern in die Enge treiben zu k&ouml;nnen, hat man dabei wohl v&ouml;llig &uuml;bersehen, dass die vielbeschworene &ldquo;Weltgemeinschaft&rdquo; nicht mehr als ein H&auml;uflein &ldquo;Williger&rdquo; ist.<br>\nHatte sich Gernot Erler (SPD) auf die Frage nach der Reaktivierung der Methodik der Hallstein-Doktrin noch mit der Antwort &ldquo;Ich kenne keine Pl&auml;ne der EU, auf Drittl&auml;nder in Sachen Sanktionen irgendwelchen Druck auszu&uuml;ben&rdquo; um eine klare Antwort gewunden (&ldquo;Im Gegensatz zu Russland lehnt die EU politische Interventionen in Nachbarstaaten ab&rdquo;), so zeigt sich der Griff in die Mottenkiste der Geschichte inzwischen schon deutlicher: Sanktionspolitik: Nun droht die EU sogar S&uuml;damerika. Auch gegen&uuml;ber China scheint man ziemlich robust aufgetreten zu sein.<br>\nIn dem Zusammenhang erscheint es ganz hilfreich, sich in den Geschichtsb&uuml;chern die historischen Holzwege anzuschauen, auf welche sich die deutsche Politik in der Vergangenheit begeben hat. Zu diesen z&auml;hlt auf jeden Fall die schon erw&auml;hnte Hallstein-Doktrin, die von 1955 bis 1969 eine grundlegende Leitlinie der Bonner Politik war. Obwohl bis heute kein amtlicher Text ver&ouml;ffentlicht wurde, hat sie die Politik Nachkriegsdeutschlands entscheidend gepr&auml;gt. Benannt nach dem damaligen Staatssekret&auml;r im Ausw&auml;rtigen Amt Walter Peter Hallstein, sollte sie internationale v&ouml;lkerrechtliche Anerkennung der DDR verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/42\/42534\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Die sog. Hallstein-Doktrin war das Gegenteil der sp&auml;ter erfolgreichen Anwendung des Prinzips &bdquo;Wandel durch Ann&auml;herung&ldquo;, das insbesondere durch die SPD-Politiker Egon Bahr und Willy Brandt zustande kam.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Irrationalit&auml;t in der Ukraine-Krise gef&auml;hrdet unsere Demokratie<\/strong><br>\nLaut Julian Nida-R&uuml;melin lebt die Demokratie von der Vision, dass sich die &Ouml;ffentlichkeit ein verl&auml;ssliches politisches Urteil bilden kann (Interview). Wenn dies zutrifft, muss man sich Sorgen machen.<br>\nDenn die Meinungsbildung der &Ouml;ffentlichkeit scheint nach &auml;hnlichen Mustern wie beim Fernsehen zu verlaufen: ein spannender Plot und gute Schauspieler bef&ouml;rdern Emotionen und &Uuml;berzeugungen, Auslassungen oder logische Br&uuml;che im Drehbuch spielen dagegen eine untergeordnete Rolle. Nur: die Nachrichten sind auch zu so einer Art von Fernsehen geworden. Die Rede ist von der Ukraine. Es ist nicht eine Krise wie viele andere, ihr Kennzeichen ist eine beunruhigende Irrationalit&auml;t der Akteure. Wo Verstand und Logik ausgeschaltet ist, ist unsere Demokratie in Gefahr. (&hellip;)<br>\nWie sich aus Informationen &Uuml;berzeugungen &uuml;ber die Realit&auml;t formen, ist ein komplexer, fast naturwissenschaftlicher Prozess. Wie bilden sich Meinungen aus? Offenbar sind die zur Verf&uuml;gung stehenden Quellen nicht perfekt. Russia Today und der Spiegel scheinen unterschiedliche Realit&auml;ten zu beschreiben &ndash; allerdings gab es das fr&uuml;her auch schon.<br>\nIch verfolge seit den 1980er Jahren politische Nachrichten. Auch damals war es m&ouml;glich, einer einseitigen Berichterstattung Informationen abzugewinnen. Wenn man die Nachricht vom Kommentar mental zu trennen verstand, beobachtete, was in einem Medium gesagt wurde und im anderen verschwiegen, erhielt man ein halbwegs zutreffendes Bild. Und zu dieser Zeit konnte man gut zwischen einer gelenkten und zensierten Presse im Ostblock und der vielstimmigen, freien westlichen Medienlandschaft unterscheiden. Ein Grundvertrauen bildete sich aus.<br>\nZu meinem Entsetzen hat sich dies auf den Kopf gestellt. Vergleichen sie auf YouTube die Pressekonferenzen des russischen Verteidigungsministeriums mit den peinlichen Behauptungen der Sprecherin des State Department. Die Rollen des kalten Krieges sind, was Transparenz und Dokumentation betrifft, komplett vertauscht. Es gibt heute Meldungen, die nur auf Rianovosti, Russia Today oder im Internet thematisiert werden, aber nicht in den westlichen Leitmedien, nur Stichworte: Das &ldquo;Fuck the EU&rdquo;-Telefongespr&auml;ch mit der entlarvenden Passage &uuml;ber die Installation von Jazenjuk, die Identit&auml;t der Maidan-Sch&uuml;tzen, die ukrainischen Neonazis, die Brandursache im Gewerkschaftshaus von Odessa, die Bombeneinschl&auml;ge in der Ostukraine, die Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me, die nicht nur in der Westukraine, sondern vor allem in Russland ankommen.<br>\nIm Westen findet man statt Recherche inszenierte Emp&ouml;rung wie mit den Beschuldigungen zum Flugzeugabsturz von MH 17.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/42\/42531\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Waffenlieferungen an Kurden<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Gabriel will bei V&ouml;lkermord im Irak nicht tatenlos zusehen<\/strong><br>\nDie Bereitschaft w&auml;chst, Waffen in den Irak zu liefern. Vizekanzler Gabriel mahnt, Deutschland d&uuml;rfe bei einem V&ouml;lkermord nicht zusehen. Die Bundesregierung w&uuml;rde nach Informationen des SPIEGEL eine internationale Uno-Mission unterst&uuml;tzen.<br>\nSPD-Chef Sigmar Gabriel hat sich offen f&uuml;r Waffenlieferungen in den Irak gezeigt. &ldquo;Wir k&ouml;nnen nicht zusehen, wie bis an die Z&auml;hne bewaffnete Fanatiker Tausende unschuldige Menschen umbringen und deren Verteidiger keine wirksamen Mittel zum Schutz haben&rdquo;, sagte der Vizekanzler dem SPIEGEL. Es sei &ldquo;ein Dilemma&rdquo;, aber &ldquo;am Ende d&uuml;rfen wir bei einem V&ouml;lkermord vor unseren Augen nicht tatenlos zuschauen&rdquo;, erg&auml;nzte der Wirtschaftsminister.<br>\nDie Bundesregierung w&uuml;rde eine internationale Mission im Nordirak begr&uuml;&szlig;en und sie unterst&uuml;tzen. Das berichtet der SPIEGEL unter Berufung auf Regierungskreise. Bedingung daf&uuml;r ist allerdings ein entsprechender Beschluss des Uno-Sicherheitsrats.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/irak-gabriel-will-bei-voelkermord-der-is-nicht-tatenlos-zusehen-a-986495.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Das Argument &ldquo;V&ouml;lkermord&rdquo; f&auml;llt nicht zum ersten Mal, wenn es um deutsche Milit&auml;reins&auml;tze geht: Der NATO-Krieg gegen Jugoslawien wurde u.a. mit einem angeblichen Massaker und dem sog. Hufeisenplan begr&uuml;ndet. R&uuml;ckblickend kann festgestellt werden, dass Regierungsvertreter von SPD und B&uuml;ndnis90\/Gr&uuml;ne glatt die Unwahrheit behaupteten, um die deutsche Kriegsbeteiligung zu rechtfertigen. Mehr dazu kann u.a. hier nachgelesen werden: <a href=\"http:\/\/www.ag-friedensforschung.de\/aktuell\/Jahrestag.html\">Der Wind dreht sich. Die Medien werden allm&auml;hlich kritischer<\/a>.<\/em> <\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung WL:<\/strong> Wenn V&ouml;lkermord als Begr&uuml;ndung f&uuml;r einen Milit&auml;reinsatz oder einen mittelbaren Milit&auml;reinsatz durch Waffenlieferungen herangezogen wird, warum bem&uuml;ht man sich dann nicht um ein Mandat auf der Basis auf der Basis etwa der V&ouml;lkermordkonvention (&ldquo;&Uuml;bereinkommen &uuml;ber die Verh&uuml;tung und Bestrafung des V&ouml;lkermordes&rdquo;). Einen ersten Anlauf im Sicherheitsrat hat es ja schon <a href=\"http:\/\/www.un.org\/apps\/news\/story.asp?NewsID=48494#.U_EOMkjdpz_\">gegeben<\/a>, warum sollten Russland und China ein Interesse daran haben, die Bewegung IS nicht einzud&auml;mmen?<br>\nUnd noch etwas: Man stelle sich einmal vor die Waffenlieferungen an die Kurden im Irak machen dieses Volk so selbstbewusst, dass sie nach einem m&ouml;glichen Sieg &uuml;ber IS ihren eigenen Staat nicht nur im Norden des Iraks sondern auch im Osten der T&uuml;rkei schaffen m&ouml;chten. Wie man die T&uuml;rkei kennt, w&uuml;rde sich dagegen auch milit&auml;risch vorgehen. Da die T&uuml;rkei in der Nato ist, k&ouml;nnte das zum B&uuml;ndnisfall werden, dann w&uuml;rden wom&ouml;glich unter dem Mandat der Nato, deutsche Soldaten, gegen die von Deutschland gelieferten Waffen k&auml;mpfen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Emnid-Umfrage: Mehrheit gegen deutsche Waffenlieferungen in den Nord-Irak<\/strong><br>\nDie aktuelle politische Diskussion um m&ouml;gliche Waffenlieferungen in den Nord-Irak dauert noch an, aber in der deutschen Bev&ouml;lkerung gibt es schon eine klare Meinung zu diesem umstrittenen Thema: In einer repr&auml;sentativen N24-Emnid-Umfrage spricht sich eine deutliche Mehrheit gegen Waffenlieferungen an Kurden oder die irakische Armee aus. In unserer Umfrage lehnen 71 Prozent der Deutschen Waffenlieferungen in das irakische Krisengebiet grunds&auml;tzlich ab. Nur 19 Prozent der Befragten finden, dass Deutschland Waffen zum Kampf gegen IS-Terroristen liefern sollte. Weitere 8 Prozent der Deutschen sind zwar im Prinzip f&uuml;r Waffenlieferungen, wollen diese Ma&szlig;nahme aber lieber den Amerikanern &uuml;berlassen.<br>\nWie ein deutscher Beitrag zur Krisenbew&auml;ltigung im Irak aussehen k&ouml;nnte ist bei den Deutschen umstritten. Relativ einig sind sich die Befragten nur darin, dass Deutschland humanit&auml;re Hilfsg&uuml;ter in den Nord-Irak transportieren sollte &ndash; das fordern 87 Prozent der Befragten. Immerhin 77 Prozent der Deutschen sind auch f&uuml;r den Aufbau und die Absicherung von Schutz-Zonen in der Krisenregion. 68 Prozent der Befragten halten die von der Bundesregierung in Aussicht gestellte Lieferung von gepanzerten Fahrzeugen, Schutzwesten und anderen &ldquo;nicht-t&ouml;dlichen&rdquo; R&uuml;stungsg&uuml;tern nach Nord-Irak f&uuml;r richtig. Mehr Fl&uuml;chtlinge aufnehmen wollen allerdings nur 43 Prozent der Deutschen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hannover-zeitung.net\/aktuell\/vermischtes\/47222635-umfrage-zum-kampf-gegen-die-is-milizen\">Hannover Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Andreas Zumach: Gute Gr&uuml;nde gegen einen R&uuml;stungsexport<\/strong><br>\nEs geh&ouml;rt zu den Grunds&auml;tzen dieser Bundesregierung und aller Vorg&auml;ngerregierungen, keine Waffen in Krisengebiete zu liefern.&rdquo; Diese Behauptung von Kanzlerinsprecher Seibert und Milit&auml;rministerin von der Leyen ist eine freche L&uuml;ge. Das belegen die Statistiken der bundesrepublikanischen R&uuml;stungsexporte &ndash; seit 1971, seit die Regierung Brandt erstmals Grunds&auml;tze zum Verbot solcher Exporte in Krisen- und Spannungsgebiete beschloss&hellip;<br>\nAb 1978 r&uuml;steten Deutschland, andere Nato-Staaten und die Sowjetunion gemeinsam den laizistischen Diktator Saddam Hussein f&uuml;r seinen Golfkrieg gegen den islamischen Iran auf. Nach dem 2. Golfkrieg 1991 wurden bis heute miteinander konkurrierende kurdische Gruppen im Nordirak aufger&uuml;stet. Und nach dem 3. Golfkrieg 2003 folgte zun&auml;chst die wechselseitige Aufr&uuml;stung sunnitischer und schiitischer Milizen durch die US-Besatzer zwecks gegenseitiger Vernichtung als &ldquo;Terroristen&rdquo; und schlie&szlig;lich die Aufr&uuml;stung der irakischen Armee. Aus deren Arsenalen mit US-Waffen bediente sich wiederum die Terrormiliz &ldquo;Islamischer Staat&rdquo; (IS), die zudem schon seit ihrem Auftreten im syrischen B&uuml;rgerkrieg Finanz- und Milit&auml;rhilfe von den in Berlin und Washington als B&uuml;ndnispartner betrachteten Staaten Saudi-Arabien und Katar erh&auml;lt. Eine wahre Erfolgsgeschichte der Destabilisierung eines Landes und seiner Nachbarregion, der schon Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind.<br>\nWeder R&uuml;stungsexporte noch US-Luftangriffe werden den IS aufhalten und die von ihm bedrohten Menschen wirksam sch&uuml;tzen. Dazu w&auml;re &ndash; wenn &uuml;berhaupt &ndash; nur eine von der UNO mandatierte Bodentruppe unter Beteiligung von Soldaten m&ouml;glichst aller f&uuml;nf Vetom&auml;chte des Sicherheitsrates in der Lage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a1&amp;dig=2014%2F08%2F14%2Fa0065&amp;cHash=d751728f08619dc44f275bd7a30a7ebf\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Interessant waren auch die Diskussionsbeitr&auml;ge von Zumach gestern im <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/presseclub\/deutschland_kriegsdilemma100.html\">ARD-Presseclub<\/a>. Da wurde auch deutlich, wie schwach die kriegstreiberischen Parolen des Welt-&bdquo;Historiker&ldquo; Michael St&uuml;rmer sind, wenn sie mit Fakten konfrontiert werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>EU-Au&szlig;enminister stimmen Waffenlieferungen an Kurden zu<\/strong><br>\nSteinmeier will im Nordirak Bedarf an Hilfen pr&uuml;fen<br>\nDie Au&szlig;enminister der Europ&auml;ischen Union haben Waffenlieferungen an die irakischen Kurden im Kampf gegen die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) zugestimmt. Nach einem Sondertreffen in Br&uuml;ssel begr&uuml;&szlig;ten die Chefdiplomaten in einer einstimmigen Erkl&auml;rung die Lieferung von Waffen durch einzelne EU-Mitgliedstaaten. Bundesau&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) will sich am Samstag pers&ouml;nlich im Irak informieren, wie Deutschland helfen kann.<br>\nDas Sondertreffen war unter anderem auf Ersuchen Frankreichs anberaumt worden, das als erster EU-Mitgliedstaat Waffenlieferungen an die Kurden angek&uuml;ndigt hatte. Auch Gro&szlig;britannien zeigte sich grunds&auml;tzlich dazu bereit. Die Regierung Kanadas entsandte am Freitag zwei Luftwaffentransporter mit Milit&auml;rger&auml;t f&uuml;r die kurdischen K&auml;mpfer.<br>\nDeutschland werde bei der Unterst&uuml;tzung der Kurdenmilizen im Kampf gegen die Dschihadisten &ldquo;bis an die Grenze des politisch und rechtlich Machbaren gehen&rdquo;, sagte Steinmeier in Br&uuml;ssel. &ldquo;Was das sein wird, entscheiden wir, wenn ich aus dem Irak zur&uuml;ckkehre.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.nachrichten.yahoo.com\/iraks-regierungschef-al-maliki-tritt-ab-050635580.html\">Yahoo Nachrichten<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Was ist das denn f&uuml;r eine Politik &ndash; erst entscheiden und dann pr&uuml;fen? Und das am offensichtlichen Wille der Mehrheit der Bev&ouml;lkerung vorbei &ndash; so zumindest die Umfrage?<br>\nWenn Steinmeier bis an die Grenze des rechtlich Machbaren gehen m&ouml;chte, sollte er einen Blick in die deutschen R&uuml;stungsexportrichtlinien werfen: Die stammen noch aus der Schr&ouml;der-Regierungszeit (Steinmeier selbst war damals im Kanzleramt t&auml;tig; ihm m&uuml;sste der Inhalt bekannt sein) und untersagen Waffenlieferungen in Kriegs- und Krisengebiete ganz eindeutig. Das kann u.a. hier nachgelesen werden: <a href=\"http:\/\/www.bmwi.de\/BMWi\/Redaktion\/PDF\/A\/aussenwirtschaftsrecht-grundsaetze,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf\">&ldquo;Politische Grunds&auml;tze der Bundesregierung f&uuml;r den Export von Kriegswaffen und sonstigen R&uuml;stungsg&uuml;tern vom 19. Januar 2000&rdquo; [PDF]<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Afghanistan: Nato-Generalsekret&auml;r Rasmussen wird nerv&ouml;s<\/strong><br>\nDie Zeit f&uuml;r die Entscheidung, ob die Nato-Truppen abziehen m&uuml;ssen oder Kontingente bleiben d&uuml;rfen, l&auml;uft ab. Die geplante Einheitsregierung der beiden zerstrittenen Pr&auml;sidentschaftskandidaten steht auf br&uuml;chigem Boden<br>\nNato-Generalsekret&auml;r Anders Fogh Rasmussen ist nerv&ouml;s. In diesem Fall geht es nicht um die Ukraine und die russische Bedrohung, sondern um Afghanistan. Auch dort habe die Nato robuste Entscheidungen zu treffen und zwar bald, warnte Rasmussen am Montag. Es geht um den Totalabzug aus Afghanistan. Anfang September stehe ein Gipfeltreffen der Nato in Wales an und um diesen Zeitpunkt herum m&uuml;sse man auch eine Entscheidung f&auml;llen. &ldquo;Wenn es keine legale Basis gibt f&uuml;r eine weitere Pr&auml;senz, dann m&uuml;ssen wir alles bis zum Jahresende abziehen, und um das zu bewerkstelligen, m&uuml;ssen wir sehr bald mit den Planungen anfangen.&rdquo;<br>\nWelche Rolle Afghanistan f&uuml;r Russland, dem Gegen&uuml;ber, an dem sich Rasmussen in der vergangen Zeit am meisten hochgeschraubt hat, spielt, ist nicht eindeutig; Russland w&uuml;rde sich wieder f&uuml;r Afghanistan erw&auml;rmen, hei&szlig;t es in einem geschichtlichen &Uuml;berblicks-Artikel des Afghanistan Analyst Network.<br>\nDie russisch-afghanischen Beziehungen w&uuml;rden sich demnach seit einiger Zeit verbessern. Was etwa daran abzulesen ist, dass sich der bisherige afghanische Pr&auml;sident Karsai &auml;u&szlig;erst positiv zur Krim-Politik Putins ausgesprochen hat. Und man kann davon ausgehen, dass der Abzug der Nato-Truppen von der russischen F&uuml;hrung als M&ouml;glichkeit wahrgenommen wird, den Einfluss Russlands auf Aghanistan auszubauen.<br>\nWelche Akzente dabei gesetzt werden, ob Afghanistan vor allem als Schl&uuml;sselfaktor der Sicherheitsstrategie in Zentralasien begriffen wird oder ob wirtschaftliche Verbindungen ausgebaut werden und Afghanistan als Partner wichtiger, nichtwestlicher B&uuml;ndnisssysteme eine gr&ouml;&szlig;ere Rolle spielen soll &ndash; so hat Russland Afghanistan schon vor einiger Zeit den Beobachterstatus in der Shanghaier Organisation f&uuml;r Zusammenarbeit (SCO) angeboten &ndash; , ist laut Thomas Ruttig noch nicht ganz deutlich zu erkennen. Russland beobachte die Vorg&auml;nge zwischen Nato und Afghanistan sehr genau.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/42\/42529\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>BND-Spionage: T&uuml;rken werfen Deutschland Heuchelei vor<\/strong><br>\nSeit Jahren spioniert der BND nach SPIEGEL-Informationen den Nato-Partner T&uuml;rkei aus. Politiker in Ankara sind entsetzt: Deutschland benehme sich kein bisschen besser als die USA. Ein Regierungsvertreter in Ankara k&uuml;ndigte eine Pr&uuml;fung an.<br>\nDie Nachricht von der deutschen Spionage erwischte die t&uuml;rkischen Politiker in ihrem Sommerurlaub. Vergangenen Sonntag hatte die T&uuml;rkei Recep Tayyip Erdogan zu ihrem neuen Staatspr&auml;sidenten gew&auml;hlt. Nach wochenlangem aufreibendem Wahlkampf verweilten die meisten Politiker nun in ihren Ferienorten.<br>\nDoch die Urlaubsstimmung war am Samstag dahin, als der SPIEGEL berichtete, dass der Bundesnachrichtendienst (BND) seit Jahren die T&uuml;rkei ausspioniert. Die T&uuml;rkei steht nach SPIEGEL-Informationen im aktuell g&uuml;ltigen Auftragsprofil des deutschen Geheimdienstes von 2009 und ist damit offizielles Aufkl&auml;rungsziel. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Das ist wirklich unglaublich, wie Deutschland die T&uuml;rkei behandelt&rdquo;, sagte ein Politiker der Regierungspartei AKP am Telefon. &ldquo;Deutschland hat sich &uuml;ber geheimdienstliche Aktivit&auml;ten der Amerikaner in Deutschland aufgeregt, aber selbst benimmt Deutschland sich kein St&uuml;ck besser.&rdquo; Ein anderer AKP-Parlamentarier ist &uuml;berzeugt: &ldquo;Wenn es um Freunde geht, misst Deutschland mit zweierlei Ma&szlig;.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/bnd-spionage-in-der-tuerkei-ankara-veraergert-ueber-deutschland-a-986528.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> &ldquo;Aussp&auml;hen unter Freunden &ndash; das geht gar nicht&rdquo;, so Angela Merkel vor wenigen Monaten. Muss man nun daraus schlie&szlig;en, dass die T&uuml;rkei und die USA nicht &bdquo;unsere Freunde&ldquo; sind? Oder hat Angela Merkel einfach nur Unsinn erz&auml;hlt, um von den Leichen im Keller der deutschen Dienste abzulenken?<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Nach Clinton auch Kerry im Beifang<\/strong><br>\nDer Bundesnachrichtendienst (BND) hat neben Hillary Clinton auch ihren Amtsnachfolger, US-Au&szlig;enminister John Kerry, ausspioniert. Wie das Nachrichtenmagazin &ldquo;Spiegel&rdquo; berichtet, habe der BND mindestens ein Gespr&auml;ch von Kerry abgeh&ouml;rt. Das &uuml;ber Satellit gef&uuml;hrte Telefonat im Jahr 2013 sei als &ldquo;Beifang&rdquo; im &Uuml;berwachungsnetz des BND gelandet, das dieser &uuml;ber den Nahen Osten gespannt hat.<br>\n&Auml;hnliches sei ein Jahr zuvor mit einem Telefonat von Hillary Clinton geschehen, wie das Rechercheteam von NDR, WDR und &ldquo;S&uuml;ddeutscher Zeitung&rdquo; (&ldquo;SZ&rdquo;) zuvor berichteten. Demnach wurde Clinton mindestens ein Mal abgeh&ouml;rt. Nach Angaben des &ldquo;Spiegel&rdquo; f&uuml;hrte Clinton seinerzeit ein Gespr&auml;ch mit dem ehemaligen UN-Generalsekret&auml;r Kofi Annan.<br>\nBei den Recherchen von NDR, WDR, und SZ hatte sich bereits ergeben, dass Clinton kein Einzelfall gewesen sei. Auch Gespr&auml;che anderer amerikanischer Politiker seien mitgeschnitten und ausgewertet worden. Sie sollten jeweils dem BND-Pr&auml;sidenten vorgelegt werden. Im Sommer 2013 hatte demnach das Kanzleramt diese Praxis jedoch gestoppt und eine Anweisung erlassen, nach der abgeh&ouml;rte Telefonate oder Mails von befreundeten Politikern ungelesen vernichtet werden m&uuml;ssen.<br>\nNDR, WDR und SZ beriefen sich auf Dokumente, die der Anfang Juli festgenommene BND-Mitarbeiter und mutma&szlig;liche US-Spion Markus R. an den US-Geheimdienst CIA &uuml;bergeben hatte. Der Mann gestand inzwischen, der CIA mehr als 200 Dokumente weitergereicht zu haben. Als Mitarbeiter der Abteilung &ldquo;Einsatzgebiete \/ Auslandsbeziehungen&rdquo; hatte er dort Zugriff auf Interna des Geheimdienstes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/startseite\/spionage-123.html?r=&amp;lid=351700&amp;pm_ln=6\">tagesschau.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Bundesregierung und viele Medien sind nun in die Grube gefallen, die sie anderen gegraben haben. Es war von Anfang an ein Ablenkungsman&ouml;ver der deutschen Seite, den Abh&ouml;rskandal auf Merkels Handy zu reduzieren. Das f&uuml;hrt dazu, dass man Schachmatt gestellt wird, wenn nun herauskommt, dass halt der BND nun auch ein Telefonat von Hillary Clinton oder von John Kerry abgeh&ouml;rt hat. Wor&uuml;ber soll man sich eigentlich mehr wundern, dass das dem deutschen Geheimdienst gelungen ist oder dass er zu doof war, diese Telefonate wieder zu l&ouml;schen.<br>\nNicht das Abh&ouml;ren von Telefonaten von Clinton, Kerry oder Merkel ist das Problem, sondern die massenhafte Grund- und Menschrechtsverletzung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>De Maizi&egrave;re h&auml;lt an Vorratsdatenspeicherung fest<\/strong><br>\nDie Vorratsdatenspeicherung ist der Zankapfel der Gro&szlig;en Koalition. Nach einem Urteil des Europ&auml;ischen Gerichtshofs liegt sie derzeit auf Eis. In der Digitalen Agenda, die die Bundesregierung am Mittwoch verabschiedet, wird sie nicht einmal erw&auml;hnt. Doch Innenminister de Maizi&egrave;re h&auml;lt vorerst an ihr fest.<br>\nDarf der Staat Unternehmen wie die Telekom zwingen, Kundendaten zu speichern? Auf Vorrat? Auch ohne Verdacht? &Uuml;ber diese Frage streitet die Politik seit Jahren. CDU und CSU fordern die sogenannte Vorratsdatenspeicherung, das Justizministerium wehrt sich seit vielen Jahren dagegen: Erst FDP-Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, zuletzt SPD-Mann Heiko Maas. Anfang April dieses Jahres schien der Streit entschieden: Der Europ&auml;ische Gerichtshof kippte das Vorhaben durch ein viel beachtetes Urteil&hellip;<br>\nSeitdem ist es ruhig geworden um die Vorratsdatenspeicherung, kurz VDS. In der Digitalen Agenda der Bundesregierung, einer Art Koalitionsvertrag f&uuml;r die Internetpolitik, wird sie mit keinem Wort erw&auml;hnt. Sie liegt also auf Eis. Und doch m&ouml;chte Innenminister Thomas de Maizi&egrave;re das nicht als endg&uuml;ltige Absage verstanden wissen. Auf die Frage, ob er sich von der Vorratsdatenspeicherung verabschiedet habe, sagt er dem ZDF: &ldquo;Nein. Alle Sicherheitsbeh&ouml;rden halten eine solche Vorratsdatenspeicherung f&uuml;r erforderlich, so auch fast alle europ&auml;ischen L&auml;nder.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/innenminister-de-maiziere-haelt-an-vorratsdatenspeicherung-fest-34541604.html\">heute.de<\/a><\/li>\n<p><strong>Bundesregierung: Software zur Online-Durchsuchung ist einsatzbereit<\/strong><br>\nWas lange w&auml;hrt, wird endlich: Das Bundeskriminalamt (BKA) besitzt nach Auskunft der Bundesregierung jetzt eine betriebsbereite Software f&uuml;r die unerkannte Online-Durchsuchung. An dem Programm f&uuml;r die Quellen-TK&Uuml; wird noch gearbeitet.<br>\nAb sofort k&ouml;nnen Computer in Deutschland mit einem zugelassenen Trojaner-Programm durchsucht werden. &ldquo;Zur Durchf&uuml;hrung von Ma&szlig;nahmen der Online-Durchsuchung wurde durch das BKA eine eigenst&auml;ndige Software entwickelt, welche einsatzbereit ist&rdquo;, erkl&auml;rt die Bundesregierung in ihrer Antwort zu einer schriftlichen Anfrage des Abgeordneten Andrej Hunko von der Linksfraktion im Bundestag.<br>\nIn der kurzen Antwort der Bundesregierung werden abseits der Einsatzbereitschaft der Software keine Details zum BKA-Trojaner genannt. Ausf&uuml;hrlicher ist darin die Auskunft, was die Software zur Telekommunikations&uuml;berwachung anbelangt. Sie befinde sich derzeit nach Abschluss der Architekturarbeiten in der Implementierungsphase. &ldquo;Hieran schlie&szlig;en sich ausf&uuml;hrliche Softwaretests und die Quellcodepr&uuml;fung an. Erst danach kann die Software zum Einsatz freigegeben werden. Ein konkreter Termin f&uuml;r die Einsatzbereitschaft kann derzeit noch nicht mit ausreichender Genauigkeit angegeben werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Bundesregierung-Software-zur-Online-Durchsuchung-ist-einsatzbereit-2293017.html\">heise online<\/a><\/p>\n<li><strong>Safe Harbor: Datenschutzbeschwerde gegen US-Firmen<\/strong><br>\nDas Center for Digital Democracy erhebt schwere Vorw&uuml;rfe gegen 30 US-Unternehmen: Sie sollen das umstrittene transatlantische Datenschutzabkommen Safe Harbor als Deckmantel f&uuml;r Rechtsverst&ouml;&szlig;e nutzen.<br>\nEine US-B&uuml;rgerrechtsorganisation hat sich bei der Handelsaufsicht &uuml;ber 30 Internetfirmen wegen Datenschutzverletzungen von EU-B&uuml;rgern beschwert. Das Center for Digital Democracy (CDD) wirft den US-Unternehmen vor, dazu bewusst L&uuml;cken im umstrittenen Safe-Harbor-Abkommen zu missbrauchen. CDD-Direktor Jeff Chester wirft zugleich Washington und der zust&auml;ndigen Federal Trade Commission (FTC) vor, das &ldquo;Datenschutzversprechen gegen&uuml;ber Europa zu brechen&rdquo;, indem sie diese Praxis dulden.<br>\nZu den angef&uuml;hrten Firmen geh&ouml;ren Online-Vermarkter, Auskunfteien und Softwareh&auml;user wie Acxiom, Adobe, AOL, AppNexus, Criteo, Datalogix, DataXu, Merkle, Neustar, Salesforce.com, Sprinklr, Turn und Xaxis. Das CDD f&uuml;hrt in seiner umfangreichen Eingabe aus, dass diese personenbezogene Informationen von EU-B&uuml;rgern im gro&szlig;en Umfang sammeln, auswerten und mit Dritten teilen, ohne die Betroffenen &uuml;ber das Ausma&szlig; dieser Nutzung zu informieren und deren ausdr&uuml;ckliche Einwilligung einzuholen. Dies verletze die Safe-Harbor-&Uuml;bereinkunft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Safe-Harbor-Datenschutzbeschwerde-gegen-US-Firmen-2293061.html?wt_mc=nl.ho\">heise online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Gauck stellt sich uneingeschr&auml;nkt hinter TTIP<\/strong><br>\nH&ouml;chst umstritten und streng verhandelt ist das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen der Europ&auml;ischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika. Bundespr&auml;sident Joachim Gauck stellt sich laut seinem Redetext auf einer Veranstaltung in Berlin uneingeschr&auml;nkt hinter dieses Vorhaben. Es m&uuml;sse daran festgehalten werden, da es den Wohlstand auf beiden Seiten mehren k&ouml;nne, hei&szlig;t es von dem Staatsoberhaupt. (&hellip;)<br>\nBundespr&auml;sident Joachim Gauck ist in den vergangenen Monaten oft negativ mit neoliberalen &Auml;u&szlig;erungen aufgefallen.<br>\nVorbehalten gegen Marktwirtschaft und Liberalismus m&uuml;sse entgegengetreten werden, denn freier Markt und freier Wettbewerb seien die Eckpfeiler der Demokratie, sagte Gauck vor einigen Wochen in Freiburg.<br>\n&bdquo;Freiheit in der Gesellschaft und Freiheit in der Wirtschaft geh&ouml;ren zusammen.&ldquo;<br>\nGauck beklagte, dass der Begriff Neoliberalismus in Deutschland so negativ besetzt sei, obwohl sich dieser doch gegen den &bdquo;Laissez-faire&ldquo;-Kapitalismus des 19. Jahrhunderts wende.<br>\n&bdquo;Ich w&uuml;nsche mir mehr intellektuelle Redlichkeit &ndash; und auch etwas mehr historisches Bewusstsein und Anerkennung f&uuml;r das breite Spektrum des Liberalismus&ldquo;<br>\nSo der Bundespr&auml;sident w&ouml;rtlich. Zum umstrittenen Freihandelsabkommen &auml;u&szlig;erte er sich &auml;hnlich.<br>\n&ldquo;Die angestrebte transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft zum Beispiel kann den Wohlstand auf beiden Seiten des Atlantiks mehren&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neopresse.com\/wirtschaft\/gauck-fordert\/\">neopresse<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> K&uuml;rzlich sagte Volker Pispers sinngem&auml;&szlig;: Er w&uuml;nsche sich einen Pr&auml;sidenten f&uuml;r&acute;s Hirn. Aber die mainstream-medien loben unseren Bundespr&auml;sidenten &uuml;ber alle Ma&szlig;e &ndash; u.a. wegen solcher neoliberaler Aussagen ohne geistigen Tiefgang.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Linke fordert von Sch&auml;uble Konsequenzen<\/strong><br>\nNachdem Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) einer Studie des Instituts f&uuml;r Transparenz (ITA) vertraut hat, die fehlerhafte Renditen bestimmter Riester-Renten enthielt, fordert die Linke Konsequenzen. &bdquo;Nicht nur die Zusammenarbeit mit dem Institut sollte &uuml;berdacht werden. Denn was hier offensichtlich wird, ist eine gezielte Strategie zur T&auml;uschung der Bev&ouml;lkerung. Die Riester-Rente muss insgesamt auf den Pr&uuml;fstand gestellt werden&ldquo;, sagte der rentenpolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, Matthias W. Birkwald, Handelsblatt Online.<br>\nSeit Jahren gebe es durch Studien von Wissenschaftlern, Verbraucherschutzorganisationen und Wirtschaftsforschungsinstituten wie dem DIW &bdquo;eindeutige Hinweise&ldquo; darauf, dass die Riester-Rente das mit ihr verbundene Versprechen nicht werde erf&uuml;llen k&ouml;nnen, sagte Birkwald weiter. &bdquo;Sie kann die L&uuml;cken, die in die gesetzliche Rentenversicherung geschlagen wurden, nicht schlie&szlig;en. Denn erstens riestern viele Leute, gerade Geringverdienende, nicht. Zweitens sind die Produkte nicht ertragreich genug, weil die Zinsen zu niedrig und die Verwaltungskosten zu hoch sind.&ldquo;<br>\nDie Linke wolle deshalb die gesetzliche Rentenversicherung wieder st&auml;rken und den Lebensstandard sichern. &bdquo;Die Milliarden, die in der Riester-Rente versickern, sollen dort eingesetzt werden, um Altersarmut gezielt zu bek&auml;mpfen&ldquo;, sagte Birkwald.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/fehlerhafte-riester-studie-linke-fordert-von-schaeuble-konsequenzen-\/10339246.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutschlands problematische Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Kommission hat Ma&szlig;nahmen zur St&auml;rkung der Binnenwirtschaft in Deutschland vorgeschlagen. Diese w&auml;ren auch im deutschen Interesse: Die Abh&auml;ngigkeit von der Konjunktur im Rest der Welt w&auml;re geringer und hohe Bewertungsverluste des volkswirtschaftlichen Auslandsverm&ouml;gens w&uuml;rden der Vergangenheit angeh&ouml;ren. Zudem w&uuml;rde eine St&auml;rkung der Binnenwirtschaft den Krisenl&auml;ndern helfen, &uuml;ber den Au&szlig;enhandel ihre Wirtschaft anzukurbeln und ihre Auslandsverschuldung abzubauen.<br>\nLeistungsbilanzsalden als Fr&uuml;hwarnindikator f&uuml;r EU-Kommission<br>\nIm Rahmen des Fr&uuml;hwarnsystems f&uuml;r makro&ouml;konomische Ungleichgewichte untersucht die EU-Kommission seit 2012 hohe Leistungsbilanzsalden. Kritisch sind demnach nicht nur anhaltend hohe Defizite, sondern auch anhaltend hohe &Uuml;bersch&uuml;sse (auf Dr&auml;ngen Deutschlands erst ab sechs Prozent des BIP). Der als Fr&uuml;hwarnindikator relevante Durchschnittswert f&uuml;r Deutschland betrug 7,3 Prozent. Folglich ver&ouml;ffentlichte die Europ&auml;ische Kommission am 5. M&auml;rz 2014 Empfehlungen zum Abbau der deutschen &Uuml;bersch&uuml;sse. Der Leistungsbilanzsaldo wird f&uuml;r Industriel&auml;nder haupts&auml;chlich durch den Au&szlig;enhandel (Waren und Dienstleistungen) bestimmt, auch wenn Zinszahlungen und damit ein Abfluss von Verm&ouml;genseinkommen zuletzt durch den Anstieg der Auslandsverschuldung f&uuml;r die Krisenl&auml;nder an Bedeutung zugenommen haben, ebenso wie zunehmende Verm&ouml;genseinkommen f&uuml;r Deutschland. Ein Leistungsbilanzdefizit geht mit einem Kapitalimport in gleicher H&ouml;he einher. Der Rest der Welt kann den Kapitalexport nur leisten, wenn dort nicht das gesamte Einkommen verwendet wird, also ein Leistungsbilanz&uuml;berschuss erzielt wird. Weltweit addieren sich daher Leistungsbilanzsalden sowie Kapitalimporte und -exporte grunds&auml;tzlich zu null.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/de-leistungsbilanzueberschuss-problem\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<p>Passend dazu: <strong>Die EU fordert h&ouml;here L&ouml;hne in Deutschland<\/strong><br>\nDie hohe Wettbewerbsf&auml;higkeit deutscher Unternehmen schade den europ&auml;ischen Nachbarl&auml;ndern, sagt EU-Kommissar Lazlo Andor. Die Geh&auml;lter m&uuml;ssten steigen &ndash; und die Regierung sollte mehr Geld ausgeben.<br>\nDer ungarische &Ouml;konom Lazlo Andor, 48, geh&ouml;rt der sozialistischen Partei seines Landes an. Seit 2010 ist er Sozialkommissar der Europ&auml;ischen Union. Nun &auml;u&szlig;ert er sich zur deutschen Lohndebatte.<br>\nWelt am Sonntag: Herr Kommissar, was kann Deutschland tun, damit die Wirtschaft in Europa wieder Fahrt aufnimmt?<br>\nLazlo Andor: Deutschland spielt als Volkswirtschaft eine gro&szlig;e Rolle in Europa und tr&auml;gt damit auch eine besondere Verantwortung. Es w&auml;re sehr wichtig, dass Deutschland die &ouml;ffentlichen Investitionen deutlich ausbaut, die Nachfrage steigert und die exzessiven Export&uuml;bersch&uuml;sse, die anderen europ&auml;ischen Nachbarl&auml;ndern schaden, reduziert. Dazu ist aus Sicht der EU-Kommission auch eine &Auml;nderung der Lohnpolitik erforderlich. Seit nunmehr zehn Jahren bleiben die Lohnzuw&auml;chse in Deutschland stark hinter der Produktivit&auml;tsentwicklung zur&uuml;ck. Die deutsche Volkswirtschaft verzeichnete signifikante Produktivit&auml;tssteigerungen, im Vergleich dazu verlief die Lohnentwicklung leider relativ schwach. (&hellip;)<br>\nWelt am Sonntag: H&auml;tten die Europ&auml;ische Union und der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) in den Euro-Krisenstaaten wie Griechenland oder Spanien wom&ouml;glich einen anderen Reformkurs einschlagen sollen?<br>\nAndor: Es wurden wichtige Reformen durchgef&uuml;hrt, auf dem Arbeitsmarkt, im Ausbildungswesen, in der &ouml;ffentlichen Verwaltung und in der Rentenversicherung. Das alles war notwendig, die griechische Politik h&auml;tte all dies viel eher selbst machen m&uuml;ssen. Ich bezweifele aber, dass es gut ist, pauschal auf drastischen Lohnk&uuml;rzungen zu beharren und damit die sozialen Probleme weiter anzuheizen. Die Austerit&auml;tspolitik der vergangenen Jahre hat in vielen L&auml;ndern der Eurozone die &ouml;konomische Krise versch&auml;rft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article131289952\/Die-EU-fordert-hoehere-Loehne-in-Deutschland.html\">Die Welt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Der EU-Sozialkommissar fordert -zurecht- etwas, was kritische &Ouml;konomen hierzulande schon seit langer Zeit anmahnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Warum viele S&uuml;deurop&auml;er wieder ihre Koffer packen<\/strong><br>\nW&auml;hrend im S&uuml;den Europas Arbeitspl&auml;tze fehlen, sind in Deutschland Fachkr&auml;fte knapp. Die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit wirbt deshalb um Arbeiter aus dem Ausland &ndash; doch dabei l&auml;uft nicht alles rund.<br>\nDer Chef der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA), Frank-J&uuml;rgen Weise, hat &ldquo;Startschwierigkeiten&rdquo; bei der Anwerbung von Arbeitskr&auml;ften aus den s&uuml;dlichen EU-Staaten einger&auml;umt. So habe es Firmen gegeben, &ldquo;die noch nicht gut genug darauf vorbereitet waren, mit den Menschen umzugehen&rdquo;, sagte Weise.<br>\nBei der Rekrutierung ausl&auml;ndischer Arbeitskr&auml;fte gehe es nicht nur darum, einfach eine freie Stelle zu besetzen, betonte der BA-Chef. &ldquo;Es ist die Frage: Wird jemand auch im privaten Umfeld integriert, k&uuml;mmert sich jemand um die Familie, wenn jemand nicht allein, sondern mit Angeh&ouml;rigen nach Deutschland kommt?&rdquo;<br>\nK&uuml;nftig sollte st&auml;rker auf die soziale Integration der Angeworbenen geachtet werden. &ldquo;Wir haben die Erfahrung gemacht, wenn man beispielsweise einen Spanier in abgelegene Orte holt, so f&uuml;hlt er sich manchmal nicht auf Anhieb wohl und braucht seine Zeit, sich einzugew&ouml;hnen. Dann k&ouml;nnte man daf&uuml;r sorgen, dass jemand eine Patenschaft f&uuml;r den neuen Kollegen &uuml;bernimmt&rdquo;, schlug Weise vor. &ldquo;Da gab es teilweise unrealistische Erwartungshaltungen, die zu Entt&auml;uschungen auf beiden Seiten gef&uuml;hrt haben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/news\/fachkraeftemangel-warum-viele-suedeuropaeer-wieder-ihre-koffer-packen-2131151.html\">stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Wieder ein sch&ouml;nes Beispiel wie Meinungsmache funktioniert. Dies ist eine Agenturmeldung. Darin wird mit keiner Silbe der angebliche Fachkr&auml;ftemangel erw&auml;hnt. Es geht um die Schwierigkeiten der Unternehmen beim Umgang mit angeworbenen ausl&auml;ndischen Fachkr&auml;ften. Die Stern-Redaktion setzt aber folgenden Satz in den Aufmacher: &ldquo;W&auml;hrend im S&uuml;den Europas Arbeitspl&auml;tze fehlen, sind in Deutschland Fachkr&auml;fte knapp. Die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit wirbt deshalb um Arbeiter aus dem Ausland &hellip;&rdquo;. Und gibt der Meldung damit einen v&ouml;llig anderen Tenor. Aber das soll vermutlich Qualit&auml;tsjournalismus sein?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Befristete Jobs wirken wie die Anti-Baby-Pille&ldquo;<\/strong><br>\nBundesfamilienministerin Manuela Schwesig hat eine weitere Ursache f&uuml;r Deutschlands Kinderarmut entdeckt: befristete Arbeitsvertr&auml;ge. &bdquo;Befristete Jobs wirken wie die Anti-Baby-Pille&ldquo;, sagt sie in einem Interview mit dem Magazin &bdquo;Focus&ldquo;. &bdquo;Wir m&uuml;ssen es ernst nehmen, dass auch Paare mit Kinderwunsch in Deutschland zunehmend keinen Nachwuchs bekommen.&ldquo;<br>\nViele junge Paare erlebten massive Unsicherheit in der Arbeitswelt, zum Beispiel mit befristeten Vertr&auml;gen &ndash; so diagnostiziert es Schwesig. &bdquo;Da fehlt vielen die Planungssicherheit&ldquo;, sagt sie. &bdquo;Es ist bitter, wenn Paare, die Kinder wollen, erst einmal keine Perspektive sehen.&ldquo;<br>\nDabei trifft dieses Schicksal schon seit einigen Jahren immer weniger Menschen. 2011 war die Zahl der befristeten Vertr&auml;ge auf ihrem H&ouml;hepunkt, seitdem ist sie kr&auml;ftig zur&uuml;ckgegangen &ndash; obwohl insgesamt immer mehr Menschen Arbeit haben. Offenbar bringt der bessere Arbeitsmarkt die Unternehmen unter Druck: Wenn sie noch ordentliche Berufseinsteiger haben m&ouml;chten, m&uuml;ssen sie ihnen unbefristete Vertr&auml;ge versprechen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/manuela-schwesig-befristete-jobs-wirken-wie-die-anti-baby-pille-13102729.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.B.:<\/strong> Dabei sind befristete Vertr&auml;ge noch die Komfort Version. Was sollen Zeitarbeiter oder Werkvertrags Arbeiter sagen? Und wer hat das eigentlich zu verantworten?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Verdacht auf gezielte Sabotage liegt nahe<\/strong><br>\nBei der Suche nach den mutma&szlig;lichen NSU-Terroristen Beate Zsch&auml;pe, Uwe Mundlos und Uwe B&ouml;hnhardt seien derart viele falsche Entscheidungen getroffen oder &ldquo;einfache Standards&rdquo; missachtet worden, dass der &ldquo;Verdacht gezielter Sabotage oder des bewussten Hintertreibens des Auffindens der Fl&uuml;chtigen&rdquo; nahe liege. Der Abschlussbericht des Ausschusses soll diesen Donnerstag offiziell pr&auml;sentiert werden.<br>\nDas Dokument, das der Nachrichtenagentur dpa am Samstag vorlag, umfasst 1800 Seiten und ist damit deutlich umfangreicher als der Abschlussbericht, den der NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages vorgelegt hatte. Verabschiedet wurde der Th&uuml;ringer Bericht einstimmig mit den Stimmen aller Landtagsfraktionen. CDU und Linkspartei haben zus&auml;tzlich erg&auml;nzende Sondervoten abgegeben. Das mutma&szlig;liche Terrortrio stammte aus Th&uuml;ringen, dort bildete sich auch der erste harte Unterst&uuml;tzerkern. Die drei mutma&szlig;lichen NSU-Terroristen lebten 13 Jahre im Untergrund, sie sollen w&auml;hrend dieser Zeit zehn Menschen ermordet und zwei Sprengstoffanschl&auml;ge ver&uuml;bt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/panorama\/deutschland\/nsu-fahndungspannen-verdacht-auf-gezielte-sabotage-liegt-nahe-aid-1.4457449\">RP Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Stuhlbeine unter Merkels Amtsschemel<\/strong><br>\nDie Bundestagswahl 2017 k&ouml;nnte spannend werden. Das &bdquo;Handelsblatt&ldquo; sieht bereits jetzt den Wahlkampf er&ouml;ffnet. Es widmete SPD-Chef Gabriel, den es seit L&auml;ngerem wohlwollend begleitet, j&uuml;ngst eine Titelgeschichte mit der Botschaft: Gabriel versuche, sich und die SPD wirtschaftsfreundlich auszurichten. Gabriel wolle die Wirtschaft gewinnen, um mit ihr im R&uuml;cken Kanzlerin Merkel 2017 aus dem Amt zu dr&auml;ngen. (&hellip;)<br>\nDie Handelsblatt-Geschichte bildet einen Kontrast zur aktuellen Lage der Partei. Die SPD kommt in den Umfragen nicht vom Fleck. Bei der Bundestagswahl vor knapp einem Jahr erzielte sie miserable 25,7 Prozent. Nach der j&uuml;ngsten Umfrage hat sie es gerade eben geschafft, sich von 22 auf 24 Prozent zu verbessern. Sieger sehen anders aus.<br>\nDer Tanker SPD scheint zum Segelboot geschrumpft. Gabriels Hinwendung zur Wirtschaft und die Inszenierung, mit der das Handelsblatt diese Wende begleitet, wirken wie die verzweifelte Suche nach dem Wind, der die schlaffen Segel straffen k&ouml;nnte.<br>\nGelingt es Gabriel nicht, mit der SPD Fahrt aufzunehmen, wird er in der Partei rasch selbst zum Thema. Denn auch in der SPD gilt: Nur wer der Partei Wahlsiege verhei&szlig;t, kann sich an der Spitze sicher f&uuml;hlen. Der linke SPD-Fl&uuml;gel wird Gabriels Hinwendung zur Wirtschaft auf Dauer nur schlucken, wenn Wahlerfolge winken. (&hellip;)<br>\nHombach meldet sich regelm&auml;&szlig;ig als Kolumnist im Handelsblatt zu Wort. In dessen Gabrielgeschichte findet sich eine Ahnengalerie mit vier SPD-Spitzenpolitikern, denen nach Ansicht des Blattes die Belange der Wirtschaft besonders nahe am Herzen liegen: Helmut Schmidt, Gerhard Schr&ouml;der, Peer Steinbr&uuml;ck &ndash; und Bodo Hombach.<br>\nInzwischen leitet Hombach die Bonner Akademie f&uuml;r Forschung und Lehre praktischer Politik (BAPP), in deren Kuratorium viele prominente Politiker, Verbands- und Wirtschaftsleute sitzen, die ihrerseits Knotenpunkte gro&szlig;er Netzwerke sind. Einer von ihnen ist &bdquo;Handelsblatt&ldquo;-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Gabor Steingart.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/post-von-horn.de\/2014\/08\/16\/die-stuhlbeine-unter-merkels-amtsschemel\/?utm_source=Neolox+Mailings&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=Gabriel&amp;utm_content=Mailing_7959458\">Post von Horn<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Ob der linke SPD-Fl&uuml;gel den Bundesvorsitzenden bei Ausbleiben von Wahlerfolgen st&uuml;rzen k&ouml;nnte, kann bezweifelt werden.<br>\nInteressant an diesem Horn-Text ist nicht seine Spekulation &uuml;ber die n&auml;chste Bundestagswahl, sondern sein kurzer Hinweis &uuml;ber die Beziehung Hombach-Steingart, womit ein n&auml;chstes Kapitel &uuml;ber &bdquo;Qualit&auml;tsjournalisten&ldquo; aufgeschlagen sein k&ouml;nnte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Sommer, Sonne, Strand &hellip; und Tod?<\/strong><br>\nTrotz weitgehend negativer Kritiken haben die Bundeswehr und das Jugendmagazin &ldquo;Bravo&rdquo; des Heinrich-Bauer-Verlags nach dem Jahr 2012 erneut eine Rekrutierungskampagne gestartet.<br>\nMit Krieg hat das auf den ersten Blick wenig zu tun. In der Bravo, die f&uuml;r die Aktion nach Angaben der Bundeswehr 215.000 Euro erh&auml;lt, wird f&uuml;r ein &ldquo;Bw-Adventure Camp&rdquo; (Interpunktion wie im Original) geworben. Es gehe um &ldquo;Action&rdquo;, &ldquo;Abenteuer&rdquo;, &ldquo;Team-Challenge&rdquo; und ein &ldquo;Zeltlager in der N&auml;he des Strandes&rdquo;, hei&szlig;t es in der Ausschreibung. Und in der Tat &auml;hneln die Bilder eher der Werbung f&uuml;r ein Jugendzeltlager.<br>\nJugendschutzorganisationen rufen daher zum Protest auf. Die im Kriegsgebiet drohenden Gefahren wie Verwundung, Tod, Traumatisierung oder das T&ouml;ten von Menschen w&uuml;rden in der Kampagne nicht angesprochen, bem&auml;ngelt das Deutsche B&uuml;ndnis Kindersoldaten, in dem die Organisationen terre des hommes, die Kindernothilfe und die Aktion Wei&szlig;es Friedensband zusammengeschlossen sind.<br>\nTats&auml;chlich sprechen die Verantwortlichen der Bundeswehr-Jugendseite &ldquo;treff.bundeswehr.de&rdquo; ma&szlig;geblich &uuml;ber Teamarbeit und pers&ouml;nliche Herausforderungen. &ldquo;Wir wollen den interessierten Jugendlichen eine M&ouml;glichkeit bieten, mit Soldaten aktiv in Kontakt zu treten, das Gespr&auml;ch zu suchen, auch mal au&szlig;erhalb des Kasernenzauns&rdquo;, sagt Hauptbootsmann Michael Liekefeld, der die Jugendseite betreut.<br>\nDie Jugendsch&uuml;tzer beschwichtigt das nicht. &ldquo;Milit&auml;rwerbung bei Minderj&auml;hrigen, vor allem wenn sie so einseitig und realit&auml;tsfern ist wie die der Bundeswehr in der Bravo, ist nicht nur ethisch fragw&uuml;rdig &ndash; sie ist auch nicht mit den v&ouml;lkerrechtlichen Verpflichtungen der UN-Kinderrechtskonvention vereinbar&rdquo;, sagt Ralf Willinger, Kinderrechtsexperte bei terre des hommes und Sprecher des B&uuml;ndnisses. Die Zielgruppe der aktuellen Werbema&szlig;nahmen sei zudem &ldquo;erschreckend jung&rdquo;: Die Kernleserschaft der Bravo ist zwischen zw&ouml;lf und 17 Jahre alt, auch Zehnj&auml;hrige lesen das Blatt aus dem Bauer-Verlag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Sommer-Sonne-Strand-und-Tod-2293477.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Massenverbl&ouml;dung &ndash; Das gebildete Deutschland schafft sich ab<\/strong><br>\nDas Wissen der Deutschen erodiert. In Neuk&ouml;lln etwa haben 40 Prozent der Jugendlichen keinen Schulabschluss. Dabei haben wir aus unserer Geschichte gelernt, dass Dummheit t&ouml;dlich sein kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article131305611\/Das-gebildete-Deutschland-schafft-sich-ab.html?wtmc=nl.wdwbaufmacherT1\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Da leistete Springer zusammen mit Bertelsmann und anderen Medienkonzernen zwischen 1978 und 1984 ganze Arbeit zur Kommerzialisierung und Verflachung der elektronischen Medien und l&auml;sst dann 30 Jahre sp&auml;ter einen Reinhard Mohr die Massenverbl&ouml;dung beklagen. Da kam mit Springer &amp; Mohr zusammen, was zusammen geh&ouml;rt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Allerletzte: Top-Gun-Ministerin Ursula<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140818_vd_leyen_top_gun.jpg\" alt=\"Top-Gun-Ministerin Ursula\" title=\"Top-Gun-Ministerin Ursula\"><\/p>\n<p>Quelle: Screenshot bild.de<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (HR\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-22857","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22857","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22857"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22857\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22862,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22857\/revisions\/22862"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22857"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22857"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22857"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}