{"id":22879,"date":"2014-08-20T08:44:08","date_gmt":"2014-08-20T06:44:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22879"},"modified":"2014-08-20T08:44:08","modified_gmt":"2014-08-20T06:44:08","slug":"hinweise-des-tages-2195","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22879","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (OP\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22879#h01\">Precht: Die EU handelt unverantwortlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22879#h02\">Russland verlangt weitere Ukraine-Gespr&auml;che<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22879#h03\">Gaza\/Israel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22879#h04\">Aussp&auml;hung eines Nato-Partners: Was den BND an der T&uuml;rkei interessiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22879#h05\">Realit&auml;ts-Check f&uuml;r Grossbritannien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22879#h06\">Verteilung der Verm&ouml;gen: Wie reich sind die Deutschen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22879#h07\">IMK: Rezessionsgefahr stark gestiegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22879#h08\">Die Kulturszene hat Angst vor der Amerikanisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22879#h09\">Tarifliche Wochenarbeitszeit in 25 Wirtschaftszweigen zwischen 34 und 40 Stunden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22879#h10\">Arbeitsmarkt: Atypisch bleibt oft prek&auml;r<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22879#h11\">Erwerbslosen Forum Deutschland warnt Hamburger Senat vor Einf&uuml;hrung von Null-Euro-Jobs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22879#h12\">Hartz-IV: Neu festgestellte Sanktionen steigen nach Bundestagswahl 2013 auf Rekordniveau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22879#h13\">Uran &ndash; abgebaut, angereichert, endgelagert?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22879#h14\">Auch das noch: Ein Bertels&ldquo;mann&ldquo; wird Abteilungsleiter beim DGB<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22879#h15\">Iran\/USA: Aus Todfeinden werden Partner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22879#h16\">Frontex: Wir k&ouml;nnen &ldquo;Mare Nostrum&rdquo; nicht &uuml;bernehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22879#h17\">Wenn der Flieger vom Radar verschwindet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22879#h18\">Neue Studie: Wer mit Bus und Bahn pendelt, ist schlanker<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22879&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong> Precht: Die EU handelt unverantwortlich<\/strong><br>\nDer prominente Philosoph Richard David Precht analysiert die weltweiten Krisen und zieht sein Fazit. &ldquo;Wir sind sicher einige gro&szlig;e Schritte weiter als vor 100 Jahren. Trotz der vielen Gedenkfeiern orte ich allerdings eine gewisse Geschichtsvergessenheit. Vor dem Hintergrund der Geschichte im 20. Jahrhundert ist die Einmischung der europ&auml;ischen L&auml;nder in der Ukraine-Krise eigentlich unverst&auml;ndlich. Man muss schon ein wenig um den Fortschritt bangen, den Europa nach dem Zweiten Weltkrieg gemacht hat. &hellip; Die Geschichte nach dem Zweiten Weltkrieg ist vergleichsweise erfreulich. In den letzten 69 Jahren hat man gelernt, dass man internationale Probleme eher durch Handelsbeziehungen &ndash; also durch Ann&auml;herung &ndash; als durch Kriege l&ouml;sen kann. Diese Erkenntnis haben wir mit sehr hohem Blutzoll bezahlt. Deswegen ist das momentane repressive Verhalten der EU-Staaten gegen&uuml;ber Russland unverantwortlich. &hellip; Schauen wir uns die Situation einmal objektiv an. Es wird ein Passagierflugzeug in der Ukraine abgeschossen, ein Ungl&uuml;ck, bei dem wir derzeit &uuml;berhaupt nicht wissen, wer tats&auml;chlich dahintersteckt. Es gibt bis jetzt keine sicheren Beweise. Wenn es die Separatisten gewesen sein sollten, was keineswegs erwiesen ist, dann war es ein Unfall. Daf&uuml;r nun Putin verantwortlich zu machen, ist unfassbar. Es gibt keine Spur, die darauf hindeutet, dass Putin mit Absicht dieses Flugzeug abschie&szlig;en lie&szlig;. Trotzdem titelt Der Spiegel &ldquo;Stoppt Putin jetzt&rdquo;. Das ist ein R&uuml;ckfall in die Art der Politikbetrachtung wie zur Zeit des Kalten Krieges und davor. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/kurier.at\/politik\/ausland\/interview-mit-dem-philosophen-richard-david-precht-es-wird-gezuendelt-aber-wir-wollen-keinen-krieg\/80.550.111\/print\">Kurier<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Da hat Reinhard Jellen schon recht, wenn er uns schreibt: &ldquo;Ein gutes Interview &uuml;ber Ukraine, Gaza und Ebola, kurioserweise mit David Precht, der mit seinen Ausf&uuml;hrungen 90 Prozent des hiesigen Pressewesens geistig gebirgshoch &uuml;bertrifft.&rdquo; Selbstverst&auml;ndlich gilt auch hier, was f&uuml;r alle Hinweise gilt: &ldquo;Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Russland verlangt weitere Ukraine-Gespr&auml;che<\/strong><br>\nDer russische Au&szlig;enminister Sergej Lawrow dringt nach dem Berliner Krisentreffen mit seinen Amtskollegen Frank-Walter Steinmeier (Deutschland), Laurent Fabius (Frankreich) und Pawlo Klimkin (Ukraine) auf baldige erneute Gespr&auml;che &uuml;ber den Ukraine-Konflikt. Es sei bedauerlich, dass bei den Verhandlungen keine Einigung &uuml;ber eine Feuerpause erzielt worden sei, sagte Lawrow russischen Agenturen zufolge in Berlin. &ldquo;Wir wollen eine uneingeschr&auml;nkte Waffenruhe, aber die ukrainischen Kollegen r&uuml;cken von ihren Bedingungen leider nicht ab&rdquo;, betonte er.<br>\nLawrow schloss nicht aus, dass bei einem k&uuml;nftigen Treffen auch eine Vereinbarung unterzeichnet werden k&ouml;nnte. Solange jedoch die F&uuml;hrung in Kiew den Konflikt milit&auml;risch l&ouml;sen wolle, h&auml;tten solche Gespr&auml;che keinen Sinn. Russlands Chefdiplomat warnte vor Waffenlieferungen des Westens an die Ukraine. Dies w&uuml;rde allen Abmachungen widersprechen&hellip;<br>\nMit Nachdruck wies Lawrow erneut Vorw&uuml;rfe der Kiewer F&uuml;hrung zur&uuml;ck, russisches Kriegsger&auml;t w&uuml;rde illegal auf ukrainisches Territorium gebracht werden. Berichte &uuml;ber einen angeblich von der ukrainischen Armee zerst&ouml;rten russischen Milit&auml;rkonvoi seien &ldquo;reine Fiktion&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Russland-verlangt-weitere-Ukraine-Gespraeche-article13439921.html\">n-tv<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gaza\/Israel<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>USA stoppen offenbar Lieferung von &ldquo;Hellfire&rdquo;-Raketen an Israel<\/strong><br>\nDie US-Regierung hat einem Medienbericht zufolge eine Lieferung von &ldquo;Hellfire&rdquo;-Raketen f&uuml;r Kampfhubschrauber an Israel ausgesetzt. Washington kritisiere die hohe Zahl ziviler Opfer der israelischen Milit&auml;roffensive im Gaza-Streifen, berichtete das &ldquo;Wall Street Journal&rdquo; am Donnerstag weiter. Dennoch habe das US-Verteidigungsministerium w&auml;hrend des Krieges Waffenlieferungen an Israel freigegeben, ohne das Wei&szlig;e Haus oder das Au&szlig;enministerium zu informieren. Dass die US-Regierung jetzt eine gro&szlig;e Lieferung von &ldquo;Hellfire&rdquo;-Raketen gestoppt habe, sei eher auf diplomatische Verspannungen zwischen den beiden L&auml;ndern zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, hei&szlig;t es. Das harte Vorgehen der Israelis im Gaza-Streifen war von der US-Regierung immer wieder ungew&ouml;hnlich scharf kritisiert worden. Das &ldquo;Wall Street Journal&rdquo; berichtete weiter, der aktuelle Gaza-Konflikt habe das amerikanisch-israelische Verh&auml;ltnis auf den tiefsten Punkt seit dem Amtsantritt des US-Pr&auml;sidenten Barack Obama gebracht. Die Zeitung schrieb, Netanjahu und Obama h&auml;tten am Mittwoch bei einem Telefonat heftig gestritten. Die Amerikaner f&uuml;hlten sich von Israel &ldquo;&ouml;ffentlich manipuliert&rdquo;, schreibt die Zeitung. Viele US-Beamte hielten die israelische Regierung f&uuml;r r&uuml;cksichtslos und unglaubw&uuml;rdig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/usa-stoppen-lieferung-von-hellfire-raketen-an-israel-a-986100.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es ist ein Vorurteil, dass Regierung und Medien in den USA vollkommen unkritisch gegen&uuml;ber dem Einsatz Israels im Gaza st&uuml;nden. <a href=\"http:\/\/online.wsj.com\/articles\/u-s-sway-over-israel-on-gaza-at-a-low-1407979365\">Im Artikel des WSJ hei&szlig;t es weiterhin<\/a>: &ldquo;Das Wei&szlig;e Haus und Beamte des State Department wurden zunehmend durch die plumpe Schlachtfeld Taktik beunruhigt, durch die eine humanit&auml;re Katastrophe riskiert w&uuml;rde, welche der regionalen Stabilit&auml;t und den Interessen Israels schaden k&ouml;nnte. Sie waren insbesondere besorgt, dass Israel in dicht besiedelten Gebieten Artillerie, anstelle von Pr&auml;zisionswaffen benutzte.&rdquo; Siehe auch zum Ausma&szlig; der Zerst&ouml;rung in Gaza: &ldquo;<a href=\"http:\/\/graphics.wsj.com\/gaza-surveying-destruction\/\">Surveying the Destruction in Gaza<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Terrortunnel der Hamas entzweien Israel<\/strong><br>\nUm sich gegen Wellen von Selbstmordattent&auml;tern zu sch&uuml;tzen, hat Israel bereits Sperranlagen hoch gezogen. Um sich gegen feindlichen Beschuss abzuschirmen, wurde das Raketenabwehrsystem Iron Dome &uuml;ber das Land gespannt. Nun besch&auml;ftigen sich die Verantwortlichen in Israel damit, die Gefahr durch die weit verzweigten Tunnel der Hamas in Angriff zu nehmen und auch unter der Erde eine &bdquo;eiserne Kuppel&rdquo; zu errichten. Kontrovers diskutiert wird dabei die Frage, warum die Bedrohung durch die unterirdischen G&auml;nge der Hamas untersch&auml;tzt wurde. Und warum Investitionen in Technologien vernachl&auml;ssigt wurden, mit deren Hilfe eine gr&ouml;&szlig;ere Zahl an Tunneln h&auml;tte entdeckt werden k&ouml;nnen. Oder warum die Hamas tausende Tonnen Zement und andere Baumaterialien beziehen konnte, um das verborgene Verbindungsnetz unter der Erde anzulegen. Oberstleutnant Peter Lerner, ein Sprecher der israelischen Armee, tritt Andeutungen entgegen, den Geheimdiensten sei bez&uuml;glich der unterirdischen G&auml;nge etwas entgangen. Das Milit&auml;r habe von dem &bdquo;strategischen Projekt&rdquo; der Hamas zum Tunnelbau seit Jahren gewusst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wsj.de\/nachrichten\/SB10001424052702304905204580085051626498966?mod=DeutscheBoerse&amp;mg=reno64-wsjde\">WSJ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ein informativer Artikel zum Tunnelbau der Hamas. Die Behauptung, die Geheimdienste seien &uuml;ber das strategische Projekt der Hamas informiert gewesen, ist nicht zu halten. Dann h&auml;tte man schon l&auml;ngst ein System seismischer Sensoren entwickelt und installiert. Es wirft aber auch ein schwaches Licht auf die Dienste, dass sie weder &uuml;ber Informanten noch &uuml;ber das Abh&ouml;ren der Telekommunikation &uuml;ber das Ausma&szlig; des ungeheuren Stollenlabyrinths informiert waren &ndash; gerade wenn abertausende Unterst&uuml;tzer dabei mitgeholfen h&auml;tten, die Tunnel zu errichten. Nebenbei dr&auml;ngt sich der Verdacht auf, dass die ganze &Uuml;berwachung der Telekommunikation recht sinnlos ist, wenn intelligente Leute etwas geheim halten wollen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Aussp&auml;hung eines Nato-Partners: Was den BND an der T&uuml;rkei interessiert<\/strong><br>\nSeit das Nachrichtenmagazin Der Spiegel enth&uuml;llt hat, dass die T&uuml;rkei &ldquo;offizielles Aufkl&auml;rungsziel&rdquo; des Bundesnachrichtendiensts sein soll, wird in beiden L&auml;ndern heftig diskutiert. Kritiker in Deutschland klagen, dass die T&uuml;rkei ein verb&uuml;ndeter Nato-Staat und EU-Beitrittskandidat sei. Oppositionspolitiker f&uuml;rchten, dass die ohnehin schon angespannten Beziehungen zwischen Ankara und Berlin zus&auml;tzlich belastet werden k&ouml;nnten. An diesem Montag wurde in der T&uuml;rkei der deutsche Botschafter ins Au&szlig;enministerium zum Gespr&auml;ch gebeten. Quer durch die politischen Lager gibt es allerdings auch Stimmen, die Verst&auml;ndnis f&uuml;r die mutma&szlig;liche Aussp&auml;hung der T&uuml;rkei &auml;u&szlig;ern, etwa der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach und der Gr&uuml;ne J&uuml;rgen Trittin. Im Schutze der Anonymit&auml;t machen diverse Regierungsvertreter deutlich, dass sie die Abh&ouml;rpraxis als gerechtfertigt ansehen. In der Debatte werden folgende Argumente genannt, warum die mutma&szlig;liche Aussp&auml;hung des Nato-Mitglieds T&uuml;rkei sinnvoll sei:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/ausspaehung-eines-nato-partners-was-den-bnd-an-der-tuerkei-interessiert-1.2093739\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Gute Auflistung, leider keine Schlussfolgerungen, &uuml;ber die wir debattieren k&ouml;nnten. &ndash; Hier ein Vorschlag: &ldquo;Aussp&auml;hen unter Freunden, das geht gar nicht.&rdquo; Ein ziemlich t&ouml;richter Satz. Seit wann sind Staaten Freunde? Geheimdienste agieren dort, wo sie die Interessen oder die vermeintlichen Interessen ihres Landes tangiert sehen. Hat irgendjemand geglaubt, der BND sei eine Ausnahme? Glaubt jemand, dass die NSA nicht beim Freund Gro&szlig;britannien spioniert? Wir m&uuml;ssen uns damit abfinden, dass andere L&auml;nder uns ausspionieren und mit den so gewonnenen Erkenntnissen auch Missbrauch treiben k&ouml;nnen. Und das wirklich Geheime in Politik und Wirtschaft oder beim Milit&auml;r sollte mit etwas mehr Intelligenz gesch&uuml;tzt werden k&ouml;nnen. Wir sollten uns darauf konzentrieren, die &Uuml;berwachung der eigenen Bev&ouml;lkerung durch deutsche Dienste zu regeln und deren Missbrauch auszuschlie&szlig;en, gerade weil der Technologie keine Grenzen gesetzt sind und solche Dienste zur Verselbstst&auml;ndigung neigen &ndash; was wohl das Hauptproblem der USA ist. Dies geht nur &uuml;ber Gesetze und Gegenkontrolle. Etwas, das in der T&uuml;rkei eher in die andere Richtung l&auml;uft. Gerade hat die Erdo&#287;an-Regierung die Befugnisse des Geheimdienstes zum Abh&ouml;ren wieder erweitert. Vor kurzem wurde bekannt, dass per Gerichtsbeschluss zeitweise alle E-Mails &uuml;berwacht wurden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Realit&auml;ts-Check f&uuml;r Grossbritannien<\/strong><br>\n&laquo;Rather splendid&raquo; scheint es der Volkswirtschaft zu gehen. Der internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) glaubt, die britische Wirtschaft k&ouml;nne im laufenden Jahr &uuml;ber 3% wachsen. Damit w&auml;re Grossbritannien die dynamischste Volkswirtschaft unter den Industriel&auml;ndern des Westens. 2015 werde sich gem&auml;ss IWF ein &auml;hnliches Bild zeigen, nur den USA wird eine bessere Wirtschaftsleistung zugetraut. Gern wird dabei vergessen, dass die Leistung der Wirtschaft in den letzten Jahren alles andere als &uuml;berzeugend war. Die Erholung liess sehr lange auf sich warten. Seit Anfang 2008 blieb das Bruttoinlandprodukt (BIP) unter dem damaligen Niveau zur&uuml;ck; das sind sage und schreibe sechs Jahre, nachdem die Wirtschaft als Folge der Finanzkrise in die Rezession schlitterte. Nicht nur gemessen an fr&uuml;heren Krisen im eigenen Land ist das eine schwache Leistung, auch im Vergleich mit den sieben f&uuml;hrenden Industrienationen G7 hat Grossbritannien entt&auml;uscht. Italien ist das einzige andere G7-Land, dessen Wirtschaft schlechter lief. Fast jeder vierte Haushalt hat eine Hypothek, deren Wert das Einkommen um den Faktor vier &uuml;bertrifft. Erh&ouml;ht die Bank of England die Zinsen, steigt die Zinsbelastung f&uuml;r Hausbesitzer. Das w&auml;re kein Problem, w&uuml;rden die Einkommen steigen. Aber das ist derzeit kaum der Fall.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fuw.ch\/article\/realitats-check-fur-grossbritannien\/\">FuW<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> &Uuml;berraschend ist in diesem Artikel die Information, dass Gro&szlig;britannien samt seiner Notenbank immer noch in seiner Immobilienkrise feststeckt.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu passt: US-Banken bereiten sich auf britischen EU-Austritt vor<\/strong><br>\nMehrere gro&szlig;e US-Banken treffen einem Bericht der Financial Times(FT) zufolge Vorbereitungen f&uuml;r den Fall eines Austritts Gro&szlig;britanniens aus der Europ&auml;ischen Union. Citigroup, Morgan Stanley und die Bank of America erw&auml;gen demnach, einen Teil ihrer europ&auml;ischen Gesch&auml;fte von London nach Irland zu verlagern, berichtete die Zeitung am Sonntag unter Berufung auf bankennahe Kreise. Die Aussicht auf einen Austritt Gro&szlig;britanniens l&ouml;st bei vielen in der Londoner City Sorgen aus. Das Finanzzentrum erwirtschaftet rund ein Zehntel der britischen Wirtschaftsleistung. Gro&szlig;britannien beheimatet laut FT &uuml;ber 250 ausl&auml;ndische Banken. Geldinstitute aus Amerika oder Asien, die sich in London niederlassen, k&ouml;nnen ihre Dienstleistungen EU-weit anbieten. Nach einem Austritt Gro&szlig;britanniens k&ouml;nnte sich die Rechtslage diesbez&uuml;glich aber &auml;ndern. Neben Irland gelten laut FT auch Frankfurt und Paris als wahrscheinliche Alternativen zu einem Standort in London.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2014-08\/london-banken-eu-austritt\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Man darf gespannt sein, ob es der britischen Wirtschaft gelingt, in den zu erwartenden gro&szlig; angelegten Werbekampagnen die Anti-EU-Stimmung im UK zu kippen. In der Schweiz ging der Einsatz der Wirtschaft nicht einmal f&uuml;r den Eintritt in den EWR auf.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Verteilung der Verm&ouml;gen: Wie reich sind die Deutschen?<\/strong><br>\nL&auml;ngst ist Deutschland nicht mehr die egalit&auml;re Gesellschaft, die es viele Jahrzehnte nach dem Krieg gewesen ist. Der Abstand zwischen oben und unten, zwischen Arm und Reich ist dramatisch gewachsen seit Anfang der neunziger Jahre. Heute ist das Verm&ouml;gen hierzulande so ungleich verteilt wie in keinem anderen Land der Euro-Zone, hat die EZB errechnet. Wie es aussieht, wird sich daran so schnell nichts &auml;ndern. Wer reich ist, bleibt reich, wer arbeitet, kann nicht mehr automatisch damit rechnen, irgendwann reich zu werden. Die Deutschen haben bis Ende M&auml;rz der Bundesbank zufolge ein Verm&ouml;gen von 5207 Milliarden Euro angeh&auml;uft, Immobilien oder Kunstwerke nicht eingerechnet. Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble k&ouml;nnte damit 17 Jahre lang die Ausgaben des Bundes decken.  Doch das ist nur eine Gesamtaufnahme. Tats&auml;chlich besitzen die reichsten zehn Prozent 59 Prozent des gesamten Verm&ouml;gens. Wer zu dieser Geld- Elite geh&ouml;rt, verf&uuml;gt &uuml;ber mindestens 817 000 Euro. Westdeutsche haben mehr als Ostdeutsche, M&auml;nner mehr als Frauen, Kinderlose mehr als Familien, Unternehmer mehr als kleine Beamte. Als ultrareich gilt, wer mehr als 30 Millionen Dollar auf dem Konto hat. Nur in den USA ist diese Gruppe noch st&auml;rker vertreten als in der Bundesrepublik. Dagegen besitzt ein F&uuml;nftel aller Erwachsenen hierzulande &uuml;berhaupt nichts. In den vergangenen Monaten d&uuml;rfte sich der Trend noch verst&auml;rkt haben. &bdquo;Als Hausbesitzer ist man ohnehin schon wohlhabend &ndash; die steigenden Immobilienpreise haben diese Leute noch reicher gemacht&ldquo;, sagt Markus Grabka, Verteilungsforscher beim Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung. Hinzu kommt die Niedrigzinsphase. &bdquo;Wer nicht viel Geld hat, kann kein gro&szlig;es Risiko eingehen und bekommt daher weniger Zinsen.&ldquo; Beg&uuml;terte dagegen k&ouml;nnten auf Aktien oder Anleihen mit weitaus h&ouml;heren Renditen setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/verteilung-der-vermoegen-wie-reich-sind-die-deutschen\/v_print\/10342278.html?p=\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>IMK: Rezessionsgefahr stark gestiegen<\/strong><br>\nF&uuml;r den Zeitraum von August bis Oktober 2014 weist das IMK-Fr&uuml;hwarninstrument eine mittlere Rezessionswahrscheinlichkeit von 25,2 Prozent aus. Im Juli waren es lediglich 7,5 Prozent. Damit liegt die Rezessionswahrscheinlichkeit nach dem Ampelsystem des Indikators zwar noch im &ldquo;gr&uuml;nen Bereich&rdquo; (geringes Risiko unter 30 Prozent), hat aber sp&uuml;rbar zugenommen. F&uuml;r eine m&ouml;gliche Trendwende spreche, dass in diesem Monat nicht nur von den Finanzm&auml;rkten und von Stimmungsindikatoren negative Signale kommen, erl&auml;utert IMK-Forscherin Dr. Sabine Stephan. Auch realwirtschaftliche Gr&ouml;&szlig;en wiesen bereits deutliche Schw&auml;chetendenzen auf: Das aktuelle Ergebnis des IMK Konjunkturindikators sei ma&szlig;geblich gepr&auml;gt von einem starken R&uuml;ckgang der Auftragseing&auml;nge aus dem In- und Ausland. &ldquo;Hinzu kommt, dass nicht nur die aktuelle Lage von den Unternehmen schlechter beurteilt wird, sondern dass sich auch die Erwartungen weiter eintr&uuml;bten.&rdquo; Die g&uuml;nstigen Konjunkturaussichten, die das IMK noch in seiner j&uuml;ngsten Konjunkturprognose vermittelt hat, zieht es inzwischen in Zweifel. Insbesondere die Zeichen f&uuml;r einen fortgesetzten Aufschwung im kommenden Jahr stehen schlecht: &ldquo;Vor dem Hintergrund dieser Belastungen ist eine kr&auml;ftige Binnennachfrage, die durch entsprechende Lohnsteigerungen gest&uuml;tzt wird, der beste Schutz gegen eine drohende Rezession.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/2728_50835.htm\">IMK<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Kulturszene hat Angst vor der Amerikanisierung<\/strong><br>\nKultur d&uuml;rfe nicht zur Handelsware verkommen, lautet die Forderung. Das allerdings ist ein Irrtum: Kultur ist eine Ware. B&uuml;cher, Filme oder Konzerte werden verkauft, K&uuml;nstler verdienen damit Geld. Damit sie nicht v&ouml;llig vom Markt abh&auml;ngig sind, werden sie mit Staatsgeld unterst&uuml;tzt. Das ist eine Marktverzerrung &ndash; die gew&uuml;nscht ist. Die Parlamente haben sich bewusst f&uuml;r diese Handelshemmnisse entschieden, um eine kulturelle Vielfalt zu wahren, die ohne &ouml;ffentliche Gelder so nicht m&ouml;glich w&auml;re.<br>\nZu den entschiedensten Gegnern des TTIP-Abkommens in seiner derzeitigen Form z&auml;hlt die Kulturstaatsministerin Monika Gr&uuml;tters. Sie vertritt damit eine dezidiert andere Position als die Kanzlerin, als deren Vertrauten sie gilt. Die CDU-Politikerin wittert Gefahr f&uuml;r Autoren, Regisseure oder Musiker: &bdquo;Wenn Kunst gefallen muss, um am Markt zu bestehen, ist ihr kritisches Potenzial dahin.&ldquo; Dass sie nicht gefallen muss, daf&uuml;r wendet der Staat jedes Jahr zwei Prozent seines Haushalts auf. Ein Abkommen d&uuml;rfe diese in vielen Bereichen bew&auml;hrte Kulturf&ouml;rderung nicht gef&auml;hrden.<br>\nDeren Erfolge preist Gr&uuml;tters gerne: &bdquo;Deutschland ist das Land mit der h&ouml;chsten Theaterdichte der Welt. Pro Jahr werden zehnmal mehr Besucher in Museen gez&auml;hlt als alle Bundesligaspiele zusammen haben. Jedes zweite Profi-Orchester der Welt spielt auf deutschem Boden. In keinem Land der Welt gibt es mehr Kulturfestivals und Literaturh&auml;user als hier bei uns.&ldquo; Daher fordert die Staatsministerin eine Generalklausel, welche die Kultur aus den TTIP-Verhandlungen ausnimmt. Bis heute ohne Erfolg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mobil.berliner-zeitung.de\/kultur\/freihandelsabkommen-ttip-die-kulturszene-hat-angst-vor-der-amerikanisierung,23785224,28145392.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Tarifliche Wochenarbeitszeit in 25 Wirtschaftszweigen zwischen 34 und 40 Stunden<\/strong><br>\nDie tarifliche Wochenarbeitszeit in Deutschland bel&auml;uft sich durchschnittlich auf 37,7 Stunden. In Ostdeutschland wird tariflich mit 38,6 Stunden l&auml;nger gearbeitet als in Westdeutschland mit 37,5 Stunden. Dies geht aus dem Arbeitszeitkalender 2014 hervor, den das WSI-Tarifarchiv in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung jetzt vorgelegt hat. Die Unterschiede zwischen den 25 untersuchten Branchen und Tarifbereichen sind betr&auml;chtlich: Die tarifliche Wochenarbeitszeit schwankt zwischen 34 und 40 Stunden. In einigen Branchen wurde in den 2000er-Jahren die tarifliche Wochenarbeitszeit erh&ouml;ht: Im Bauhauptgewerbe stieg sie von 39 auf 40 Stunden, bei der Deutschen Bahn AG von 38 auf 39 Stunden und im &ouml;ffentlichen Dienst bei Bund und Gemeinden West von 38,5 auf 39 Stunden sowie bei den L&auml;ndern West von 38,5 auf bis zu 40,1 Stunden.<br>\nIn den vergangenen Jahren konzentrierte sich die tarifliche Arbeitszeitpolitik auf die Sicherung von Besch&auml;ftigung, z. B. durch tarifliche Kurzarbeitsregelungen, und auf die Ausgestaltung von Arbeitszeitoptionen, z. B. im Rahmen von Demografie-Tarifvertr&auml;gen. Die Verk&uuml;rzung der regelm&auml;&szlig;igen tariflichen (Wochen-)Arbeitszeit war dagegen kein Thema.<br>\nDer WSI-Arbeitszeitkalender dokumentiert die einzelnen Stufen der tariflichen Wochenarbeitszeitentwicklung seit Einf&uuml;hrung der 40-Stunden-Woche in 25 Wirtschaftszweigen mit rund 14 Mio. Besch&auml;ftigten. Eine Chronik informiert &uuml;ber ausgew&auml;hlte Tarifkonflikte um die Arbeitszeit seit Mitte der 1950er-Jahre.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/14_50845.htm\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Arbeitsmarkt: Atypisch bleibt oft prek&auml;r<\/strong><br>\nZwischen 1991 und 2010 ist der Studie von Karin Schulze Buschoff zufolge die Zahl der befristet Besch&auml;ftigten von 2,4 auf 3,1 Millionen gestiegen, die der Solo-Selbstst&auml;ndigen von 1,4 auf 2,4 Millionen. In Teilzeit waren 1991 4,7 und 2010 9,1 Millionen Menschen erwerbst&auml;tig, in Minijobs waren es 5,5 und 7 Millionen. Anfang der 1990er-Jahre gab es 100.000 Leiharbeiter, zwanzig Jahre sp&auml;ter 600.000. Nach Sch&auml;tzungen des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung waren 2011 deutschlandweit 600.000 Arbeitnehmer &uuml;ber Werk- oder Dienstvertr&auml;ge besch&auml;ftigt und damit doppelt so viele wie 2002. Demnach gab es 2002 in 4 Prozent, 2011 in 7 Prozent aller Betriebe Werkvertragsnehmer. Bei einer internen Stichprobe der IG Metall in Nordrhein-Westfalen berichtete 2011 sogar ein Drittel der 5.000 befragten Betriebsr&auml;te, dass Werkvertr&auml;ge in ihren Unternehmen eingesetzt w&uuml;rden. Im Jahr 2012 habe die Zahl der atypisch Besch&auml;ftigten zwar erstmals leicht abgenommen, so Schulze Buschoff. Angesichts der g&uuml;nstigen gesamtwirtschaftlichen Situation sei der R&uuml;ckgang aber sehr bescheiden ausgefallen.<br>\nEin existenzsicherndes Einkommen ist f&uuml;r atypisch Besch&auml;ftigte oft schwer zu erreichen: Fast die H&auml;lfte von ihnen arbeitete 2010 laut Statistischem Bundesamt f&uuml;r einen Niedriglohn. Verbesserungen d&uuml;rfte der Mindestlohn bringen: Er werde ebenso wie die geplante Erleichterung der Allgemeinverbindlichkeit von Tarifvertr&auml;gen dazu beitragen, den Niedriglohnanteil zu begrenzen, erwartet die Autorin. Auch die angek&uuml;ndigte bessere Kontr-olle von Werkvertr&auml;gen sei zu begr&uuml;&szlig;en. Dagegen enthalte der Koalitionsvertrag der Gro&szlig;en Koalition keine Antwort auf die drohende Altersarmut bei atypisch Besch&auml;ftigten. Angesichts dramatischer Fehlentwicklungen durch die Ausweitung von Minijobs h&auml;lt Schulze Buschoff eine Abschaffung oder deutliche Herabsetzung der Geringf&uuml;gigkeitsgrenze f&uuml;r geboten. Dar&uuml;ber hinaus empfiehlt sie, Selbstst&auml;ndige obligatorisch in das System der gesetzlichen Rentenversicherung einzubeziehen. Solo-Selbstst&auml;ndige mit geringem Einkommen sollten dabei durch eine Auftraggeber-Abgabe oder Zusch&uuml;sse aus Steuermitteln unterst&uuml;tzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/50350_50361.htm\">B&ouml;ckler Impuls<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Erwerbslosen Forum Deutschland warnt Hamburger Senat vor Einf&uuml;hrung von Null-Euro-Jobs<\/strong><br>\nHamburgs Sozialsenator Detlef Scheele (SPD) will im kommenden Jahr 500 Arbeitsgelegenheiten schaffen, f&uuml;r die es keine Entsch&auml;digung geben soll. Dies geht aus einer Antwort des Hamburger Senats auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion in der B&uuml;rgerschaft hervor (1). Das Erwerbslosen Forum Deutschland warnt den Hamburger Senat davor, die geplanten 500 Null -Euro-Jobs einzuf&uuml;hren. Auch die Tr&auml;ger solcher Ma&szlig;nahmen sollten sich in diesem Fall auf Protestkampagnen gefasst machen.<br>\nDazu Martin Behrsing, Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland:<br>\n&bdquo;Sollte der Senat an seinen Absichten festhalten, werden wir den Betroffenen alle nur erdenklichen juristischen Mittel an die Hand geben, um solche Zwangst&auml;tigkeiten zu unterlaufen. Auch Tr&auml;ger , die solche Ma&szlig;nahmen anbieten wollen, m&uuml;ssen sich dann auf eine Negativkampagne gegen sie gefasst machen. Im &Uuml;brigen ist es nur zynisch, so etwas unter dem Deckmantel Ma&szlig;nahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung (MAbE) zu kaschieren. Das erinnert eher an die in Deutschland abgeschafften fr&uuml;heren Arbeitsh&auml;user mit Zwangsarbeit. Das sich nun ausgerechnet ein Sozialdemokrat f&uuml;r diese Art von Zwangsarbeit einsetzt, verwundert mich sehr.<br>\nAls Interessensvertretung von Erwerbslosen werden wir es nicht hinnehmen, dass Menschen zu T&auml;tigkeiten ohne Entlohnung gezwungen werden<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.elo-forum.net\/hartz-iv2\/20140709102738.html\">PR-Sozial<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Nachdem der Bundesrechnungshof die &ldquo;Ein-Euro-Jobs&rdquo; kritisierte (<a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/bericht-des-bundesrechnungshofs-ein-euro-jobs-werden-missbraucht-1578058.html\">Ein-Euro-Jobs werden missbraucht<\/a>), diese dann tats&auml;chlich abgeschafft bzw. weitgehend zur&uuml;ckgedr&auml;ngt wurden, kommt also nun ein SPD-Mitglied in der Funktion des Hamburger Sozialsenators und plant die Schaffung von &ldquo;Null-Euro-Jobs&rdquo;.<\/em><br>\n<em>Sieht so die Wirtschaftsfreundlichkeit der SPD aus, die Gabriel, Oppermann und Weil angemahnt haben?<\/em><br>\n<em>Es w&uuml;rde nicht wundern, wenn der Zorn bei vielen anw&auml;chst.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Hartz-IV: Neu festgestellte Sanktionen steigen nach Bundestagswahl 2013 auf Rekordniveau<\/strong><br>\n1.030.405 von den Jobcentern neu festgestellte Sanktionen (Hartz IV-Sanktionen) gegen 468.895  &bdquo;neu sanktionierte erwerbsf&auml;hige Leistungsberechtigte&ldquo; in den 12 Monaten von Mai 2013 bis April 2014. Nie zuvor wurden von den Jobcentern in einem 12-Monatszeitraum  mehr neue Sanktionen gegen erwerbsf&auml;hige Leistungsberechtigte verh&auml;ngt und von der Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA)  erfasst  als in diesem bisher aktuellsten Berichtszeitraum.<br>\nDas bisherige 12-Monatsmaximum von 1.028.389 neu festgestellten Sanktionen in den 12 Monaten von  Dezember 2011 bis November 2012 wurde, nach folgendem leichtem R&uuml;ckgang, erstmals in den 12 Monaten von Mai 2013 bis April 2014 &uuml;bertroffen. (1.030.405)<br>\nNach September 2013, oder anders ausgedr&uuml;ckt, in den sieben Monaten nach der Bundestagswahl am 22. September 2013 stieg die  Summe der im Verlauf von 12 Monaten von den Jobcentern neu festgestellten Sanktionen Monat f&uuml;r Monat an&hellip;<br>\nDie insgesamt 1.030.405 neu festgestellten Sanktionen im 12-Monatszeitraum Mai 2013 bis April 2014 trafen insgesamt 468.895 &bdquo;neu sanktionierte erwerbsf&auml;hige Leistungsberechtigte&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/images\/stories\/2014-08-19_hartz-sanktionen-2009-bis-04-2014-bund-laender.pdf\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) [PDF &ndash; 143 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Uran &ndash; abgebaut, angereichert, endgelagert?<\/strong><br>\nDie Atomenergie wird zunehmend mit dem W&ouml;rtchen Br&uuml;ckentechnologie klein geredet. Weltweit gewinnt sie an Bedeutung, auch und gerade im Globalen S&uuml;den. Und mit ihr der Handel mit Uran. Wie sieht die Politik des Uranbergbaus aus, wie der Alltag der MinenarbeiterInnen? Vor welchen Herausforderungen stehen die AtomgegnerInnen anbetracht der Globalisierung der Atomindustrie?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.iz3w.org\/projekte\/suednordfunk\/August%202014\">iz3w on air<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die Radio-Magazinsendung des iz3w erg&auml;nzt den Themenschwerpunkt des Heftes &ldquo;Angereicherte Gefahr &ndash; globale Gesch&auml;fte mit Uran&rdquo; mit Berichten u.a. aus Japan, Brasilien, Tansania, Indien rund um die Uran- und Atomgesch&auml;fte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Auch das noch: Ein Bertels&ldquo;mann&ldquo; wird Abteilungsleiter beim DGB<\/strong><br>\nZum 1. August hat Thomas Fischer (49) die Leitung der Abteilung Grundsatzangelegenheiten und Gesellschaftspolitik des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) &uuml;bernommen. Zuvor war Fischer in verschiedenen Positionen f&uuml;r die Bertelsmann Stiftung t&auml;tig. Zuletzt leitete er das B&uuml;ro Br&uuml;ssel und das Zentrum Internationales der Stiftung. In seiner neuen Position berichtet er an den Vorsitzenden des DGB, Reiner Hoffmann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.politik-kommunikation.de\/personalwechsel\/fischer-ist-abteilungsleiter-beim-dgb-14378\">Politik &amp; Kommunikation<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Man sollte niemand wegen einer vorausgegangenen beruflichen T&auml;tigkeit beurteilen. Man kann sich nicht immer die Stelle aussuchen um das n&ouml;tige Geld zu verdienen. Aber wenn jemand seit nunmehr 14 Jahren bei der Bertelsmann Stiftung an verantwortlicher Stelle t&auml;tig war  und dort aufgestiegen ist, dann geht das kaum ohne eine Identifikation mit der Mission dieser Stiftung. Und diese Mission ist klar und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6589\">f&uuml;r jedermann nachzulesen<\/a>:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Eine &uuml;ber den Wettbewerb hergestellte Effizienz als Steuerungsinstrument an Stelle von Mitbestimmung und demokratischer Gestaltung. Kurz: der Markt kann alles besser als der Staat. Zivilgesellschaftliches Engagement ist besser als steuerfinanzierte Daseinsvorsorge.<\/em><\/li>\n<li><em>Sozialstaat gilt als &uuml;berdehnt oder gar &uuml;berholt. (Liz Mohn: &bdquo;Der anonyme Wohlfahrtsstaat hat ausgedient, an seine Stelle tritt der soziale Staat, der vom b&uuml;rgerschaftlichen Engagement und vom solidarischen Verhalten aller lebt. Dass m&ouml;glichst viele verantwortungsvoll ihr K&ouml;nnen in den Dienst der Gemeinschaft stellen, das macht diesen Staat auf Dauer lebensf&auml;hig&ldquo; (Financial Times Deutschland vom 5. 12. 2006, Gastkommentar)<\/em><\/li>\n<li><em>Und immer geht es deshalb auch um ein Zur&uuml;ckdr&auml;ngen des Staates, eine Verringerung der Staatsquote und &ndash; als Mittel dazu &ndash; um die Senkung der Steuerlast.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Wenn solche Botschaften k&uuml;nftig dem Vorsitzenden des DGB, Reiner Hoffmann, &bdquo;berichtet&ldquo; werden, dann Gute Nacht deutsche Gewerkschaftsbewegung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Iran\/USA: Aus Todfeinden werden Partner<\/strong><br>\nAmerika und die Islamische Republik sind Feinde mit vielen Gemeinsamkeiten. Beide liefern derzeit Waffen an die Kurden Nordiraks, damit sie sich gegen die Terroristen des Islamischen Staats (IS) besser verteidigen k&ouml;nnen; beide haben darauf gedr&auml;ngt, dass der irakische Ministerpr&auml;sident Nuri al-Maliki sein Amt abgibt; beide haben den Nachfolgekandidaten Haidar al-Abadi unterst&uuml;tzt. Der Grund daf&uuml;r liegt auf der Hand. Washington wie Teheran betrachten die IS-Terroristen als t&ouml;dliche Gefahr, die es zu bek&auml;mpfen gilt. Doch wird die &ldquo;Kooperation&rdquo; zwischen den USA und Iran noch weitergehen? Ist das, was wir jetzt erleben, der Beginn einer neuen Freundschaft? Oder wenigstens Partnerschaft? Was wir in ihren Grundz&uuml;gen erkennen k&ouml;nnen, sind die Ans&auml;tze einer neuen Sicherheitsarchitektur im Nahen Osten. Gebraucht wird diese dringend. Die USA, die den Nahen Osten weder alleine dominieren k&ouml;nnen noch wollen, und ein selbstbewusster, stabiler Iran sind die beiden Architekten. &ndash; Neu ist das ja nicht. Bis 1979 waren die USA und der Iran enge Partner in der Region. Amerika war unumstrittene F&uuml;hrungsmacht im Nahen Osten, und der vom Schah regierte Iran diente den Amerikanern als Hilfspolizist am Persischen Golf. Beide waren damit zufrieden. Bis die Iraner 1979 den Schah st&uuml;rzten und sich mittels der Revolution aus der Partnerschaft verabschiedeten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/ladurnerulrich\/2014\/08\/18\/aus-todfeinden-werden-partner\/\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> In diesem Artikel wird unterschlagen, dass der Sturz des Schah eine Vorgeschichte hat, in der die Regierung der USA es vers&auml;umt hat, sich auf die Seite eines nahezu demokratischen Iran zu stellen. Gar nicht auszumalen, was f&uuml;r eine Ausstrahlung ein demokratischer Iran f&uuml;r die Geschicke dieser Region gehabt h&auml;tte. Seit der Freigabe von wichtigen Dokumenten aus der Zeit im letzten Jahr steht fest, dass den CIA wesentlichen, wenn nicht gar alleinigen Anteil am Sturz der Regierung des damaligen Premierministers Mohammad Mossadegh und an der Installierung des Schah Mohammad Reza Pahlavi hatte. (Nachdem die Briten gescheitert waren) Inzwischen haben die Pr&auml;sidenten Bill Clinton und Barack Obama die Beteiligung der USA am Putsch von 1953 einger&auml;umt. Verheimlichung f&uuml;hre nur zur <a href=\"http:\/\/thehill.com\/policy\/international\/317613-at-long-last-cia-admits-role-in-iran-coup\">Mythenbildung oder Geschichtsf&auml;lschung<\/a>, warnt Malcolm Byrne, stellvertretender Direktor des Nationalen Sicherheitsarchivs der USA: &bdquo;Es gibt keine guten Gr&uuml;nde mehr, Geheimnisse &uuml;ber eine solche kritische Periode in unserer j&uuml;ngeren Geschichte zu haben.&ldquo; (&ldquo;The basic facts are widely known to every school child in Iran. Suppressing the details only distorts the history, and feeds into myth-making on all sides.&rdquo;)<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Frontex: Wir k&ouml;nnen &ldquo;Mare Nostrum&rdquo; nicht &uuml;bernehmen<\/strong><br>\nItalien will die Rettung von Fl&uuml;chtlingen aus dem Mittelmeer wegen der Kosten einstellen. Doch die EU-Grenzschutzagentur Frontex sieht sich finanziell au&szlig;erstande, die Operation &ldquo;Mare Nostrum&rdquo; zu &uuml;bernehmen. &bdquo;Gegenw&auml;rtig haben wir nicht die finanziellen Mittel, um die Operation &rsquo;Mare Nostrum&rsquo; zu &uuml;bernehmen&ldquo;, sagte Frontex-Sprecherin Ewa Moncure dem Tagesspiegel.<br>\nRund neun Millionen Euro kostet die Hilfsmission &bdquo;Mare Nostrum&ldquo; Italiens Steuerzahler pro Monat. &bdquo;Die Italiener leisten hervorragende Arbeit&ldquo;, lobte EU-Kommissionssprecher Antony Gravili am Dienstag die Rettungsaktionen der K&uuml;stenwache in dem EU-Staat. In der EU-Beh&ouml;rde sei man sich sehr sehr wohl der Belastung bewusst, welche die Operation &bdquo;Mare Nostrum&ldquo; f&uuml;r Italien bedeute. Gleichzeitig wies der Kommissionssprecher aber auch darauf hin, dass die Europ&auml;ische Union Italien bei der Hilfe f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge bereits im gro&szlig;en Stil unterst&uuml;tze &ndash; mit 500 Millionen Euro w&auml;hrend der vergangenen mehrj&auml;hrigen EU-Haushaltsperiode zwischen 2007 und 2013 und einer Nothilfe &uuml;ber 30 Millionen Euro seit der Trag&ouml;die von Lampedusa. In der gegenw&auml;rtigen Haushaltsperiode erhalte voraussichtlich kein EU-Land mehr Gelder in diesem Bereich als Italien, erl&auml;uterte der Sprecher. Wenn nun ab Oktober nach einer Alternative f&uuml;r die Operation &bdquo;Mare Nostrum&ldquo; gesucht wird, dann sieht die Br&uuml;sseler Kommission die EU-Mitgliedstaaten in der Pflicht. Die einzelnen EU-Staaten m&uuml;ssten mehr Geld, Ausr&uuml;stung und Personal f&uuml;r die Rettungsaktionen im Mittelmeer zur Verf&uuml;gung stellen, sagte der Kommissionssprecher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/fluechtlinge-im-mittelmeer-frontex-wir-koennen-mare-nostrum-nicht-uebernehmen\/10353154.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wenn die nach Lampedusa &ndash;  am 3. Oktober 2013 ertranken ann&auml;hernd 400 Menschen vor der Insel &ndash;  gestartete Operation &ldquo;Mare Nostrum&rdquo; der italienischen Marine und K&uuml;stenwache nur eine Frage des Geldes ist, warum hat man dann nicht schon l&auml;ngst gehandelt? Armes Europa?! Ziemlich naiv oder sehr auf die Stimmung im Lande zielend  ist der Vorschlag von Italiens Innenminister Alfano: &ldquo;Europa soll nach Afrika gehen und dort in den Herkunfts- und Transitl&auml;ndern ein System organisieren, damit die Migranten gar nicht erst losfahren. Und wer ein Recht auf die Anerkennung als Fl&uuml;chtling hat, sollte schon dort genau identifiziert werden.&rdquo; Welch ein Projekt! Der Mann muss doch wissen, dass die Menschen nicht nur aus den aktuellen Krisengebieten des Nahen Ostens, sondern auch aus Ostafrika und aus Westafrika quer durch die Sahara in das reiche Europa str&ouml;men. Und nat&uuml;rlich geht es nicht nur Menschen, die politisches Asyl beantragen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Wenn der Flieger vom Radar verschwindet<\/strong><br>\nWaren &Uuml;bungen der NATO m&ouml;glicherweise Schuld daran, dass in mehreren Flughafen-Towern Flieger vom Radar verschwunden sind? &ldquo;report M&uuml;nchen&rdquo; ist entsprechenden Hinweisen nachgegangen.<br>\nDie Fakten sind schnell erz&auml;hlt: An zwei Tagen Anfang Juni meldeten Fluglotsen in f&uuml;nf europ&auml;ischen St&auml;dten, darunter M&uuml;nchen, Karlsruhe und Wien, erhebliche Probleme mit ihrem Radarsystem. Pl&ouml;tzlich waren Flieger nicht mehr zu sehen, Angaben &uuml;ber Flugh&ouml;he, Geschwindigkeit und Kennung verschwanden minutenlang von den Bildschirmen. Nach Recherchen des BR-Politmagazins &ldquo;report M&uuml;nchen&rdquo; waren allein in Deutschland am 5. Juni 17 und am 10. Juni 37 Flugzeuge betroffen. [&hellip;]<br>\nBei den Recherchen stie&szlig; &ldquo;report M&uuml;nchen&rdquo; auf eine andere m&ouml;gliche Erkl&auml;rung f&uuml;r die Radarausf&auml;lle. Die NATO hatte an den betreffenden Tagen in Ungarn und Italien eine elektronische St&ouml;r&uuml;bung durchgef&uuml;hrt. Ob ein Zusammenhang besteht, das will derzeit auch EuroControl herausfinden. Schon vorab empfiehlt die Beh&ouml;rde, angesichts der m&ouml;glichen Gefahren die vorhandenen Notfallpl&auml;ne zu &uuml;berpr&uuml;fen.<br>\nDie NATO h&auml;lt es &uuml;brigens f&uuml;r unwahrscheinlich, dass das zivile Radarsystem durch die St&ouml;r&uuml;bung beeintr&auml;chtigt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/nachrichten\/radarausfall-report-muenchen-100.html\">BR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Neue Studie: Wer mit Bus und Bahn pendelt, ist schlanker<\/strong><br>\nEin Spa&szlig; ist das nicht, die Pendelei zur Arbeit mit &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln. Aber: Wer Bus und Bahn f&auml;hrt, bringt Bewegung in seinen Alltag &ndash; und senkt wahrscheinlich das Risiko f&uuml;r &Uuml;bergewicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/gesundheit\/ernaehrung\/kein-auto-wer-mit-bus-und-bahn-pendelt-ist-schlanker-a-986744.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Unsere lieben Statistiker mal wieder. Kann es nicht auch sein, dass Menschen mit &Uuml;bergewicht aus Angst vor ausgrenzenden Blicken lieber Bus und Bahn meiden und mit dem eigenen PKW zur Arbeit fahren?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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