{"id":22898,"date":"2014-08-21T08:52:19","date_gmt":"2014-08-21T06:52:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22898"},"modified":"2014-08-21T09:27:30","modified_gmt":"2014-08-21T07:27:30","slug":"hinweise-des-tages-2196","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22898","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22898#h01\">Merkels Reise nach Kiew<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22898#h02\">Russische Sanktionen: EU hilft Gem&uuml;sebauern mit 125 Millionen Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22898#h03\">Islamischer Staat: Vom Westen befreit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22898#h04\">Bundeswehr-Ausr&uuml;stung f&uuml;r Kurden ist teils marode<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22898#h05\">Bild-Reporter in Ferguson<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22898#h06\">Wenn die T&auml;ter ermitteln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22898#h07\">Vorbild NSA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22898#h08\">Offener Brief von deutschen Nahost-Experten zur Gaza-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22898#h09\">Nochmals:  Die Terrortunnel der Hamas entzweien Israel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22898#h10\">Nobelpreistr&auml;ger Stiglitz kritisiert Sparpolitik: &bdquo;Europa zahlt einen enormen Preis&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22898#h11\">Lindauer Tagung der Wirtschaftswissenschaften &ndash; Erkl&auml;rung attac<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22898#h12\">Arbeiter auf Jobsuche &ndash; Personalnot im Bochumer Opelwerk<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22898#h13\">Das bringt die Baf&ouml;g-Reform: &ldquo;De facto eine K&uuml;rzung&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22898#h14\">Bundesrechnungshof r&uuml;gt &ldquo;Deutschland-Stipendium&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22898#h15\">An der Uni lehrt die Oberschicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22898#h16\">Die Wall Street entdeckt die Ungerechtigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22898#h17\">Eskalation beim Spiegel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22898#h18\">Wolfgang Bittner, Vom Leben<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22898&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Merkels Reise nach Kiew<\/strong><br>\nDie ukrainische Regierung konnte es gar nicht abwarten, diesen Besuch publik zu machen. Seit dem Wochenende schon verlautete aus Kiew, Angela Merkel werde bald in die Ukraine reisen. Die Bundesregierung dagegen gab sich lange zur&uuml;ckhaltend &ndash; bis man an diesem Dienstag offiziell best&auml;tigte: Ja, die Kanzlerin fliegt am Samstag zum ersten Mal seit Ausbruch der Krise Ende 2013 nach Kiew. Sie wird dort Staatsoberhaupt Petro Poroschenko, Ministerpr&auml;sident Arsenij Jazenjuk und einige B&uuml;rgermeister des Landes treffen.<br>\nDie Ungeduld bei der Ver&ouml;ffentlichung des Termins zeigt, welche Bedeutung die Merkel-Visite f&uuml;r die Ukrainer hat. Und wie heikel der Trip f&uuml;r die Kanzlerin werden k&ouml;nnte.<br>\nF&uuml;r Poroschenko, Jazenjuk und Co. ist klar: Es gibt kein deutlicheres Signal, als dass die m&auml;chtigste Regierungschefin Europas zu ihnen kommt, w&auml;hrend die Armee im Osten des Landes einen blutigen Kampf gegen prorussische Separatisten f&uuml;hrt. &ldquo;Dies ist nat&uuml;rlich eine Bekundung der Unterst&uuml;tzung durch die Bundeskanzlerin pers&ouml;nlich und durch Deutschland als Schl&uuml;sselland der ganzen Europ&auml;ischen Union&rdquo;, erkl&auml;rte der ukrainische Au&szlig;enminister Pawlo Klimkin. Und er verga&szlig; nicht, darauf hinzuweisen, dass der Besuch am Vorabend des ukrainischen Nationalfeiertags stattfinden wird. Zum Jahrestag der Unabh&auml;ngigkeitserkl&auml;rung vom 24. August 1991 vor dem Hintergrund der zerbrechenden Sowjetunion will Poroschenko am Sonntag eine gro&szlig;e Milit&auml;rparade abnehmen.<br>\nNat&uuml;rlich wei&szlig; Merkel um die Symbolik ihres Besuchs. Grunds&auml;tzlich hat sie auch nichts dagegen, wenn die Ukraine die Gelegenheit nutzt, Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin noch einmal deutlich vor Augen zu f&uuml;hren, auf welcher Seite Deutschland und Europa in diesem Konflikt stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/ukraine-krise-merkel-und-poroschenko-treffen-sich-in-kiew-a-986908.htm\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Merkel scheint sich nicht im mindesten daran zu st&ouml;ren, dass das Kiewer Oligarchen-Regime bei der Bek&auml;mpfung der Separatisten ohne R&uuml;cksicht auf die Zivilbev&ouml;lkerung mit brutaler H&auml;rte vorgeht, etwa durch den Artilleribeschuss von Donezk und Luhansk. Sowie auf rechtsextreme Milizen wie das Asov-Bataillon und auf von Oligarchen aufgestellte Privatarmeen zur&uuml;ckgreift.<\/em><br>\n<em>Sollte der B&uuml;rgerkrieg in absehbarer Zeit beendet sein, frage ich mich wie die Regierung in Kiew mit den &ldquo;Freiwilligen&rdquo;-Verb&auml;nden umgehen will? Ich kann mir nicht vorstellen, dass insbesondere die Rechtsradikalen einfach wieder ihre Waffen abgeben werden. Die Privatarmeen der diversen Oligarchen wohl auch nicht. Das sollte aber nicht weiter st&ouml;ren. Hauptsache Poroschenko steht weiter stramm zum &ldquo;Westen&rdquo; und Putin ist gedem&uuml;tigt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Russische Sanktionen: EU hilft Gem&uuml;sebauern mit 125 Millionen Euro<\/strong><br>\nEuropas Bauern leiden unter den russischen Sanktionen. Viele von ihnen bleiben auf Erzeugnissen sitzen. Jetzt will die EU ihnen helfen &ndash; und stellt f&uuml;r Produzenten leicht verderblicher Obst- und Gem&uuml;sesorten bis zu 125 Millionen Euro bereit.<br>\nRussland hat in Reaktion auf die westlichen Sanktionen die Einfuhr von Obst und Gem&uuml;se aus der Europ&auml;ischen Union, den USA, Kanada, Australien und Norwegen f&uuml;r die Dauer von einem Jahr verboten. Betroffene Landwirte in Europa k&ouml;nnen deshalb nun mit EU-Hilfen in H&ouml;he von bis zu 125 Millionen rechnen. Das Geld werde noch bis Ende November zur Verf&uuml;gung gestellt, sagte Agrarkommissar Dacian Ciolos.<br>\nErzeuger von knapp 20 leicht verderblichen Obst- und Gem&uuml;sesorten k&ouml;nnen EU-Hilfe beantragen. Betroffen sind etwa Produzenten von Tomaten, Blumenkohl, Pilzen, Weintrauben oder Gurken. Diese Produkte k&ouml;nnen nicht eingelagert oder in andere L&auml;nder verkauft werden. Profitieren d&uuml;rften vor allem Landwirte in Polen, Litauen, Belgien und den Niederlanden &ndash; aus diesen L&auml;ndern wird f&uuml;r gew&ouml;hnlich besonders viel Obst und Gem&uuml;se nach Russland exportiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/sanktionen-gegen-lebensmittel-in-russland-eu-hilft-bauern-a-986717.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Weil z.B. &Auml;pfel nicht die genehme Form der Kundschaft in Deutschland hat (oder nicht die Norm der EU erf&uuml;llt?) wurden diese &ndash; zumindest bis zu den Sanktionen &ndash; u.a. nach Russland exportiert. Manche Erzeuger haben nun angek&uuml;ndigt, die Ernte einfach vom Baum fallen zu lassen bzw. zu vernichten.<\/em><br>\n<em>Das w&auml;re moralisch jedoch kaum zu vertreten: Diese Nahrungsmittel k&ouml;nnten z.B. an Schulen in Deutschland als Beitrag zu einer ausgewogenen Ern&auml;hrung der hiesigen Kinder oder in hungerleidende Welt-Regionen verteilt werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Islamischer Staat: Vom Westen befreit<\/strong><br>\nWestliche Aggressionen in Nah- und Mittelost und Hilfen wichtiger regionaler Verb&uuml;ndeter des Westens haben den Aufstieg der Terrororganisation &ldquo;Islamischer Staat&rdquo; (IS) erst m&ouml;glich gemacht. Dies zeigen Beobachtungen von Experten. Wie ein Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) erl&auml;utert, hat sich der IS-Vorl&auml;ufer &ldquo;Al Qaida im Irak&rdquo; erst nach dem US-gef&uuml;hrten &Uuml;berfall auf den Irak (&ldquo;Befreiung von Saddam&rdquo;) zu einer &ldquo;schlagkr&auml;ftigen Organisation&rdquo; entwickeln k&ouml;nnen. Erst die Zerr&uuml;ttung Syriens in dem auch von Deutschland befeuerten dortigen Krieg (&ldquo;Befreiung von Assad&rdquo;) hat es dem IS-Vorl&auml;ufer &ldquo;Islamischer Staat im Irak und der Levante&rdquo; (ISIL) erm&ouml;glicht, ganze Landstriche unter Kontrolle zu bekommen und sich eine Machtbasis f&uuml;r die weitere Expansion zu schaffen. Ohne finanzielle und logistische Hilfen aus Saudi-Arabien und der T&uuml;rkei, also von zwei engen Verb&uuml;ndeten des Westens, h&auml;tte der IS seine heutige St&auml;rke nicht erlangen k&ouml;nnen. Wie die SWP berichtet, gebe es sogar &ldquo;Hinweise darauf, dass der Grenzverkehr zwischen dem IS-Territorium in Syrien und der T&uuml;rkei&rdquo; &ndash; also mutma&szlig;lich auch die Lieferung von Nachschub &ndash; noch heute &ldquo;sehr ausgepr&auml;gt&rdquo; sei. Westliche Regierungen bereiten unterdessen einen &ldquo;langen Milit&auml;reinsatz&rdquo; gegen den IS vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58928\">German-Foreign-Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bundeswehr-Ausr&uuml;stung f&uuml;r Kurden ist teils marode<\/strong><br>\nUnimogs sind nicht einsatzbereit und Schutzwesten l&ouml;chrig: Nicht alle Versprechungen an die Kurden kann die Bundeswehr offenbar einhalten. In Berlin wird jetzt &uuml;ber die Lieferung von Waffen beraten.<br>\nDie Bundeswehr kann einem Zeitungsbericht zufolge die Zusage, die kurdische Armee im Kampf gegen die IS-Terrormilizen auszur&uuml;sten, nur teilweise erf&uuml;llen. Das gehe aus einen vertraulichen Papier des Bundesverteidigungsministeriums f&uuml;r Generalinspekteur Volker Wieker hervor, das der &ldquo;BILD&rdquo;-Zeitung vorliege. Demnach k&ouml;nnen Schutzwesten gar nicht geliefert werden, weil die zur Verf&uuml;gung stehenden Westen veraltet und die Schutzplatten im Innern br&uuml;chig geworden seien. Sie w&uuml;rden keinen Schutz bieten, hei&szlig;e es in der Aufstellung.<br>\nBei Nachtsichtger&auml;ten seien von mehr als 1000 geplanten lediglich 680 sofort verf&uuml;gbar. 400 k&ouml;nnten vermutlich erst in 3 Wochen besorgt werden. Die Ger&auml;te seien Mangelware bei der Bundeswehr.<br>\nBeim Kleinlaster Unimog gebe es ebenfalls massive Probleme. Von 58 m&ouml;glichen Autos, seien 35 nicht einsatzbereit, h&auml;tten keine Zulassung mehr f&uuml;r die Verwendung in der Bundeswehr und m&uuml;ssten teuer repariert werden. Problemlos lieferbar seien nur Schutzhelme, Funkger&auml;te und Metalldetektoren, schrieb das Blatt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article131406270\/Bundeswehr-Ausruestung-fuer-Kurden-ist-teils-marode.html\">Welt.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bild-Reporter in Ferguson: Erst wurde ich beschossen, dann landete ich in der Zelle<\/strong><br>\nProtestler oder Journalisten? Die Polizei will nicht mehr trennen. Die riesigen Wagen leuchten die Stra&szlig;en aus. Meine Kollegen und ich kommen hinter einem Baum hervor &ndash; mit erhobenen H&auml;nden. Wir schreien &bdquo;Journalists, Journalists, Journalists&ldquo; und &bdquo;Press, Press, Press&ldquo;. Die Polizisten auf dem Truck winken uns Richtung Hauptstra&szlig;e. Doch dort stehen Beamte vor einem zweiten Truck. Sie haben offenbar die Anweisung ihrer Kollegen nicht verstanden und zielen auf uns.<br>\nPl&ouml;tzlich ein erster Schuss. Wir drehen um, sprinten weg. Eine Hartgummikugel trifft mich an der rechten H&uuml;fte, eine am rechten Knie. Mein Kollege wird auch getroffen, wir beide st&uuml;rzen ins Gras.<br>\nSie zerren uns hoch, fesseln uns mit Kabelbindern &ndash; so fest, dass mein linkes Handgelenk nach Minuten taub ist. Die Kugel hat meine Jeans zerfetzt, ich blute und sp&uuml;re einen tiefdumpfen Schmerz an der H&uuml;fte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/news\/ausland\/proteste\/usa-fergusen-so-wurde-der-bild-reporter-festgenommen-37314152.bild.html\">Bild.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Bericht des Bild-Journalisten best&auml;tigt die alte Weisheit von Demonstranten: Ein Polizeikn&uuml;ppel auf dem Sch&auml;del kann einen gr&ouml;&szlig;eren Lerneffekt ausl&ouml;sen als tausend Politologievorlesungen. Auch einen Journalisten der Welt hat es erwischt: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article131363772\/Der-Tag-an-dem-die-US-Polizei-mein-Feind-wurde.html\">Der Tag, an dem die US-Polizei mein Feind wurde<\/a>&ldquo;.<\/em><br>\n<em>Siehe auch &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/42\/42559\/1.html\">Mein kindliches Vertrauen in die US-Polizei ist dahin<\/a>&ldquo;, &bdquo;Am 17. Juli 2014 wurde in New York ein ebenfalls gro&szlig;er und unbewaffneter Schwarzer mit einem W&uuml;rgegriff von Polizisten get&ouml;tet. Im M&auml;rz 2014 erschossen die Paramilit&auml;rs einen unbewaffneten Obdachlosen wegen &ldquo;wildem Camping&rdquo; in Arizona, was mit der Helmkamera festgehalten wurde.<\/em><br>\n<em>Indes appellierte UN-Generalsekret&auml;r Ban Ki-moon, der von den USA in Sachen Gaza und Ukraine seit Monaten vorgef&uuml;hrt wird, die US-Paramilit&auml;rs sollten in Ferguson doch bitte die &ldquo;internationalen Standards im Umgang mit Demonstrationen&rdquo; wahren.<\/em><br>\n<em>Es ist allerdings zu hoffen, dass die USA nicht solche &ldquo;internationalen&rdquo; Standards f&uuml;r Demonstrationen zum Ma&szlig;stab nehmen, wie sie auch bereits im Herzen Europas, etwa in Genua, Wien und Stuttgart beim gewaltsamen Vorgehen gegen friedliche Demonstranten praktiziert wurden.&ldquo;<\/em><br>\n<em>Bevor jemand in H&auml;me ausbricht, sollte man sich an den letzten Satz dieses Beitrags erinnern.<\/em><br>\n<em>Siehe dazu auch das Buch &lsquo;The Divide: American Injustice in the Age of the Wealth Gap&rsquo; von Matt Taibbi, <a href=\"http:\/\/www.washingtonpost.com\/opinions\/the-divide-american-injustice-in-the-age-of-the-wealth-gap-by-matt-taibbi\/2014\/04\/11\/66a1e7c8-b291-11e3-8cb6-284052554d74_story.html\">hier eine Rezension<\/a>. <\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu passt:<\/strong><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wenn die T&auml;ter ermitteln<\/strong><br>\nWarum waren am Schwarzen Donnerstag keine Rettungskr&auml;fte im Park? Weil die Polizei angeblich einen &ldquo;nicht komplizierten Einsatz&rdquo; erwartet hatte. Diese mehr als merkw&uuml;rdige Begr&uuml;ndung des ehemaligen Stuttgarter Polizeipr&auml;sidenten Siegfried Stumpf hat ausgereicht, dass Ermittlungen wegen unterlassener Hilfeleistung gar nicht erst aufgenommen wurden. Entschuldigt hat sich bei den Opfern bis heute niemand. Daf&uuml;r werden noch immer die Verletztenzahlen runtergerechnet. \n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140821_hwt_01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/177\/wenn-die-taeter-ermitteln-2394.html\">Kontext:Wochenzeitung<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Auch in dieser Woche wieder eine Reihe interessanter Beitr&auml;ge in der Kontext:Wochenzeitung, ab heute im Netz, am Samstag als Beilage zur taz:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Made in Germany ausgesp&auml;ht:<\/strong> Der amerikanische Lauschangriff auf Angela Merkel war gestern. Heute kreist die politische Debatte um den deutschen Bundesnachrichtendienst (BND), der US-Au&szlig;enminister John Kerry abgeh&ouml;rt hat. Das entschuldigt nicht, dass ausl&auml;ndische Geheimdienste die deutsche Wirtschaft ausspionieren &ndash; auch wenn die Kanzlerin nichts davon wissen will.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Ziemlich beste Feinde:<\/strong> Der CDU-interne Wahlkampf hat noch nicht begonnen. Und schon beharken sich der Merkel-Vize Thomas Strobl und Landtagspr&auml;sident Guido Wolf. Die zwei CDU-Aspiranten f&uuml;r die Spitzenkandidatur 2016 rammen munter erste inhaltliche Pfl&ouml;cke ein nach dem Prinzip: Vorw&auml;rts in die Vergangenheit. <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Vom Verfassungsschutz vergessen:<\/strong>&nbsp;Im Juni stellte der baden-w&uuml;rttembergische Innenminister Reinhold Gall (SPD) den aktuellen Jahresverfassungsschutzbericht vor. Unverst&auml;ndlicherweise werden darin die Neugr&uuml;ndung und die Aktivit&auml;ten einer neonazistischen Partei verschwiegen.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Vorkasse auch in Hamburg:<\/strong> Auch in Hamburg soll ein bestehender Kopfbahnhof einer Durchgangsstation weichen. Doch w&auml;hrend am Neckar &nbsp;protestiert wird, gibt es an der Elbe kaum Kritiker. Einer ist der einstige Hamburger Lokf&uuml;hrerchef Ernst Happe: er moniert einen Grundst&uuml;cks-Deal.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Talfahrt auf dem eigenen Schlitten:<\/strong> Die Tageszeitungen rutschen immer tiefer in den Keller. Vorne dabei ist das Stuttgarter Pressehaus. Ist daran wirklich das Internet schuld? Zeitungsforscher halten andere Faktoren f&uuml;r wichtiger &ndash; nicht zuletzt Fehler der Blattmacher und Verlagsmanager selbst.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Vorbild NSA<\/strong><br>\nAm gestrigen Mittwoch hat die Bundesregierung ihre &ldquo;Digitale Agenda&rdquo; f&uuml;r die Zeit bis zu den n&auml;chsten Bundestagswahlen (2017) vorgestellt. Das 38 Seiten umfassende Papier legt Grundz&uuml;ge f&uuml;r den Ausbau der digitalen Infrastruktur und der digitalen Wirtschaft, f&uuml;r digitale Forschung und digitale Medien fest. In den Vordergrund stellt die Bundesregierung werbewirksam den Ausbau schneller Internet-Verbindungen, die bis 2018 in jedem Haushalt in Deutschland verf&uuml;gbar sein sollen. Zur Zeit liegt der Ausbaugrad in den St&auml;dten bei nur 80 Prozent, auf dem Land sogar unter 20 Prozent. Zudem sollen in der Bundesrepublik mehr IT-Firmen entstehen; die Anzahl der Neugr&uuml;ndungen soll von derzeit rund 10.000 im Jahr auf 15.000 gesteigert werden. Deutschland solle in der IT-Branche auf eine weltweite Spitzenposition vorr&uuml;cken, hei&szlig;t es erkl&auml;rend in Berlin. W&auml;hrend die &ouml;ffentliche Debatte sich weithin darauf konzentriert, ob und wie sich die Pl&auml;ne konkretisieren und finanzieren lassen, werden die Aussagen der &ldquo;Digitalen Agenda&rdquo; zum Ausbau der Geheimdienste und zur St&auml;rkung einer nationalen, von den USA unabh&auml;ngigen Kommunikations-Infrastruktur kaum erw&auml;hnt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58929\">German-Foreign-Policy<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ich habe nun gestern den ganzen Tag &uuml;ber die Nachrichten verfolgt, &uuml;berall wurde nur berichtet, dass es bei der Digitalen Agenda um den Ausbau der Netzinfrastruktur und um schnellere Daten&uuml;bertragung auf dem flachen Land ginge. Dass es dabei auch um einen weiteren Ausbau der Internet-&Uuml;berwachung durch die deutschen Geheimdienste gehen k&ouml;nnte, konnte man nach dieser Nachrichtenlage nicht ahnen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Siehe dazu auch die technische Kritik: &ldquo;Zu sp&auml;t, zu wenig und voller Konjunktive&rdquo;<\/strong><br>\nEs kommt zu sp&auml;t, es ist viel zu wenig und das ganze Papier besteht nur aus Konjunktiven. Selbst wenn es etwas gibt, das man konkret machen m&ouml;chte, ist unklar, wie viel und ob &uuml;berhaupt Geld daf&uuml;r ausgegeben werden soll. Au&szlig;erdem werden Fragen zu einer Reform zum Urheberrecht und zur Absicherung der Netzneutralit&auml;t nur ganz am Rande angesprochen. Es steht im Papier, dass diese Themen behandelt werden sollen, aber das sagt die Bundesregierung schon seit zehn Jahren. Und in einem Nebensatz steht auch noch, dass es viele Ausnahmen geben soll. Das hat zur Folge, dass das eigentlich Ziel &ndash; einen gleichberechtigter Zugang zu Information zu gew&auml;hrleisten, so wie das Internet im Ursprung gedacht war &ndash; nur blumig umschrieben wird. Es fehlen konkrete Taten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/puls\/themen\/netz\/markus-beckedahl-interview-digitale-agenda-100.html\">BR puls<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Offener Brief von deutschen Nahost-Experten zur Gaza-Krise<\/strong><br>\nWir, deutsche Nahostexpertinnen und -experten, besch&auml;ftigen uns professionell mit der Entwicklung in den besetzten pal&auml;stinensischen Gebieten. Wir setzen uns im Bereich der Wissenschaft, Entwicklungszusammenarbeit, Demokratie-, Friedens- und Menschenrechtsarbeit vor Ort in den besetzten pal&auml;stinensischen Gebieten und in Deutschland f&uuml;r die Schaffung eines unabh&auml;ngigen, demokratischen Staates Pal&auml;stina, der in Frieden mit Israel und seinen Nachbarn leben kann, ein.<br>\n&Uuml;ber einem Monat haben wir einem zerst&ouml;rerischen Krieg zusehen m&uuml;ssen, der alle diese Anstrengungen zunichte macht und auf Monate, m&ouml;glicherweise auf Jahre hinaus die Entwicklungsperspektive des Gazastreifens beeintr&auml;chtigt und Hoffnungen auf einen dauerhaften Frieden in Nahost schm&auml;lert. Wir verurteilen die Anwendung von Gewalt zur Durchsetzung politischer Ziele. Gewalt, die sich gegen Zivilisten richtet, ist weder von militanten pal&auml;stinensischen Gruppen noch von Seiten Israels zul&auml;ssig&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/sites.google.com\/site\/nahostexpertengaza\/\">Offener Brief<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Nochmals:  Die Terrortunnel der Hamas entzweien Israel, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22879#h03\">Hinweis 3.2. der Hinweise des Tages vom 20.0814<\/a><\/strong><br>\n<strong>Werner R&uuml;gemer schreibt dazu:<\/strong>\n<blockquote><p>\n<em>liebe kollegen,<\/em><br>\n<em>O.P. (= Orlando Pascheit) hat belegen wollen &ndash; NDS 20.8.2014, hinweis 3.2 -, dass israel nichts vom bau der neuen hamas-tunnels gewu&szlig;t habe. er bezieht sich auf einen artikel im WSJ. in dem steht aber das genaue gegenteil: die us- und isr. geheimdienste wu&szlig;ten es. dies ist folgenreich f&uuml;r die erkl&auml;rung des gaza-krieges. ein seri&ouml;ses medium wie NDS sollte einen solchen lapsus nicht stehen lassen. ich habe dazu einen kurzen text verfasst. die folgerungen f&uuml;r die erkl&auml;rung des gazakriegs habe ich nicht ausgef&uuml;hrt, das ist an dieser stelle auch nicht wichtig, aber damit die erkl&auml;rung nicht eine falsche richtung einschl&auml;gt.<\/em><br>\n<em>beste gr&uuml;&szlig;e, werner r&uuml;gemer<\/em>\n<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Hier R&uuml;gemers Text:<\/strong><br>\n<strong>11.200 Lkw-Ladungen unerkannt nach Gaza?<\/strong><br>\nWerner R&uuml;gemer: Die Behauptung, die israelischen Geheimdienste seien &uuml;ber das strategische Projekt der neuen Hamas-Tunnels informiert gewesen, sei &bdquo;nicht zu halten&ldquo;, meint Orlando Pascheit in NDS 20.8.2014 im Hinweis 3.2. Er beruft sich dabei auf einen Artikel im Wall Street Journal. Pacheits Feststellung h&auml;tte weitreichende Konsequenzen. Sie ist aber falsch. Im herangezogenen Artikel steht ohnehin das genaue Gegenteil. Wegen des eindeutigen und wichtigen Inhalts sei eine l&auml;ngere Passage aus dem Artikel zitiert: Asa Fitch (Gaza), Rory Jonas (Jerusalem) und Adam Entous (Tel Aviv): Die Terrortunnels der Hamas entzweien Israel, Wall Street Journal 11.8.2014: &bdquo;Peter Lerner, ein Sprecher der israelischen Armee, tritt Andeutungen entgegen, den Geheimdiensten sei bez&uuml;glich der unterirdischen G&auml;nge etwas entgangen. Das Milit&auml;r habe von dem &sbquo;strategischen Projekt&lsquo; der Hamas zum Tunnelbau seit Jahren gewusst. &sbquo;Wir kannten den enormen Umfang des Vorhabens und wir kannten die spezifischen Punkte zu gro&szlig;en Teilen&lsquo;, sagt Lerner. Ein ganzes Heer pal&auml;stinensischer Bauarbeiter h&auml;tte das Stollenlabyrinth in einem ungeheuren Tiefbauprojekt &uuml;ber mehrere Jahre hinweg akribisch angelegt und mithilfe ausgekl&uuml;gelter Maschinen und tausenden Tonnen Zement unter der Erde in israelisches Territorium hineingetrieben, berichten amtierende und ehemaligen Regierungsbeamte Israels und der USA.&ldquo; Die Tunnels waren im Gegensatz zu fr&uuml;her &uuml;bermannshoch, betoniert, ausgestattet mit Schienen, Strom- und Wasserleitungen sowie einem unabh&auml;ngigen Telefonsystem. Es wird in dem Artikel hinzugef&uuml;gt, dass nach Sch&auml;tzungen der israelischen Armee f&uuml;r 32 Tunnels jeweils 350 LkW-Ladungen voller Baumaterial gebraucht wurden. Das sind 11.200 LkW-Ladungen von innerhalb etwa drei Jahren. Zudem soll es ja noch &bdquo;unentdeckte&ldquo; bzw. unzerst&ouml;rte Tunnels geben. Und das soll den besten Geheimdiensten der Welt entgangen sein? Wo doch viele strategisch unwichtige Lieferungen nach Gaza nicht durchgelassen wurden? Die Israelis und die USA lie&szlig;en diesen Tunnelbau also bewu&szlig;t geschehen.<\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzung Albrecht M&uuml;ller: <\/strong>Anzunehmen, die israelischen und US-amerikanischen Geheimdienste oder auch die Europ&auml;ischen Dienste h&auml;tten nichts Genaues vom Tunnelbau gewusst, ist schon sehr seltsam.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Orlando Pascheit zu R&uuml;gemers Kritik:<\/strong> Der Geheimdienst sagt, dass er Umfang des Vorhabens und die spezifischen Punkte am Boden gewusst habe. Das ist ja der Streit.<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n<em>&hellip;der Sprecher des MIlit&auml;rs: Das Milit&auml;r habe von dem &bdquo;strategischen Projekt&rdquo; der Hamas zum Tunnelbau seit Jahren gewusst. &bdquo;Wir kannten den enormen Umfang des Vorhabens und wir kannten die spezifischen Punkte am Boden zu gro&szlig;en Teilen&rdquo;, sagt Lerner.<\/em>\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Dagegen:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n<em>Man habe erschreckend wenig &uuml;ber den Tunnelbau gewusst, stellt Meir Schitrit fest. Er hatte fr&uuml;her dem Ausschuss f&uuml;r ausw&auml;rtige Angelegenheiten und Verteidigung des israelischen Parlaments angeh&ouml;rt. &bdquo;Ich glaube nicht, dass unsere Geheimdienste wussten, wie viele Tunnel gegraben wurden, wo die Tunnel sich befanden oder wie viele f&uuml;r Angriffe ausgelegt waren&rdquo;, sagt Schitrit. &hellip;. Genau so bemerkenswert sei laut diesen Offiziellen die Tatsache, zu welchem Ausma&szlig; es der Hamas gelungen sei, ma&szlig;gebliche Details &uuml;ber das versteckte Verbindungssystem so lange erfolgreich vor den israelischen Geheimdiensten zu verbergen.<\/em>\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Daraus schlie&szlig;e ich, dass der Geheimdienst nur Schutzbehauptungen aufstellt und blamablerweise wenig, eigentlich nichts gewusst hat. Deswegen jetzt erst die Bem&uuml;hungen um Ortungsger&auml;te. Abgesehen davon, dass das extreme Sicherheitsbed&uuml;rfnis der Bev&ouml;lkerung den Diensten keine Spielchen erlaubt. Peinlich genug, dass man selbst heute nicht einmal die Anzahl der Tunnels kennt.<\/em><\/p>\n<p><em>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<\/em><br>\n<em>Orlando<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Wernicke:<\/strong> Zum Thema &ldquo;Schutzbehauptungen&rdquo; und &ldquo;Israels Geheimdienst hat etwas nicht gewusst&rdquo;, empfehle ich dringend die ARTE-Dokumentation &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.arte.tv\/de\/toete-zuerst-der-israelische-geheimdienst-schin-bet\/7308280.html\">T&ouml;te zuerst! Der israelische Geheimdienst Schin Bet<\/a>&ldquo;. Es d&uuml;rfte absolut nichts geben, das Israel in dem besetzten, abgeriegelten und total&uuml;berwachten Landstrich namens Pal&auml;stina nicht mitbekommen d&uuml;rfte.<\/em><br>\n<em>Hier ein ARD-Beitrag zu diesem Oscar-nominierten Dokumentarfilm:<\/em><\/p>\n<p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"450\" height=\"253\" src=\"\" frameborder=\"0\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/cKrcBLncKG4?rel=0\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Nobelpreistr&auml;ger Stiglitz kritisiert Sparpolitik: &bdquo;Europa zahlt einen enormen Preis&ldquo;<\/strong><br>\nDer Sparkurs der EU ist &bdquo;kl&auml;glich gescheitert&ldquo;. Das sagt der US-amerikanische Nobelpreistr&auml;ger Joseph Stiglitz. Konsequenz einer nicht funktionierenden Politik: Das Wachstum stagniert, die Arbeitslosigkeit steigt.<br>\nMit Italien, Frankreich und Deutschland waren die drei gr&ouml;&szlig;ten Volkswirtschaften dieses W&auml;hrungsraumes im zweiten Quartal nicht gewachsen. Die bereits br&uuml;chige Erholung ger&auml;t damit weiter in Gefahr und es w&auml;chst der Druck auf die EZB zur Verst&auml;rkung stimulierender geldpolitischer Ma&szlig;nahmen. Mit 0,4 Prozent war &uuml;berdies der Preisauftrieb im Juli auf den niedrigsten Wert seit nahezu f&uuml;nf Jahren gefallen. Die EZB strebt einen Wert von rund zwei Prozent Inflation an.<br>\nStiglitz kritisierte &uuml;berdies die Geschwindigkeit bei der Etablierung einer europ&auml;ischen Bankenunion als &bdquo;zu langsam&rdquo; und rief zur Vergemeinschaftung der Staatsschulden in der Eurozone auf. Deutschland hat diese Ma&szlig;nahme, gemeinsam mit anderen L&auml;ndern, stets abgelehnt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/nobelpreistraeger-stiglitz-kritisiert-sparpolitik-europa-zahlt-einen-enormen-preis\/10358162.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Erkl&auml;rung des Wissenschaftlichen Beirats von Attac Deutschland anl&auml;sslich der 5. Lindauer Tagung der Wirtschaftswissenschaften mit 18 Nobelpreistr&auml;gern am 19. -23. August 2014<\/strong><br>\nDer Wissenschaftliche Beirat von Attac Deutschland nimmt die Lindauer &bdquo;Tagung der Wirtschaftswissenschaften&ldquo; zum Anlass, sich &uuml;ber den  Zustand und  die Perspektiven der  Wirtschaftswissenschaft  zu &auml;u&szlig;ern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac-netzwerk.de\/fileadmin\/user_upload\/Gremien\/Wissenschaftlicher_Beirat\/WB_Attac__Lindauer_Manifest_2014.pdf\">attac [PDF &ndash; 214 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Arbeiter auf Jobsuche &ndash; Personalnot im Bochumer Opelwerk<\/strong><br>\nIn vier Monaten schlie&szlig;t das Werk in Bochum &ndash; rund 50 Unternehmen bieten den Besch&auml;ftigten neue Jobs an. Das f&uuml;hrt zu einer kuriosen Situation: Weil viele Opelaner arbeiten oder sich qualifizieren, m&uuml;ssen in der Auto-Produktion Zeitarbeiter aushelfen.<br>\nWeil ihr Werk in nicht einmal mehr vier Monaten schlie&szlig;t, bangen die noch rund 3200 Bochumer Opelaner um ihre Arbeitspl&auml;tze, suchen l&auml;ngst h&auml;nderingend nach neuen Jobs. Dass Opel aktuell offenbar aber nicht mehr gen&uuml;gend Arbeiter in Bochum hat, um die noch laufenden Auftr&auml;ge f&uuml;r den Zafira erf&uuml;llen zu k&ouml;nnen, mutet da etwas kurios an. Tats&auml;chlich hat der Autobauer einige Dutzend Kollegen aus anderen europ&auml;ischen Werken nach Bochum verlegt und &uuml;berdies auch &bdquo;eine zweistellige Zahl&ldquo; an Zeitarbeitern besch&auml;ftigt, um die laufende Produktion zu bew&auml;ltigen, wie ein Unternehmenssprecher dieser Zeitung sagte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/wirtschaft\/arbeiter-auf-jobsuche-personalnot-im-bochumer-opelwerk-id9725295.html#plx260279905\">Der Westen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung K.G.:<\/strong> Da ist er wieder, der verfluchte Fachkr&auml;ftemangel. Die Frage ist nur, wer hier h&auml;nderingend sucht. Der Unternehmer nach freigewordenen Fachkr&auml;ften, oder die von Arbeitslosigkeit bedrohte Fachkraft nach Unternehmen.<\/em><br>\n<em>Ach ich verga&szlig;: Der Autobauer ist ja gar keine Fachkraft. Die Arbeit kann ja auch der Zeitarbeiter &uuml;bernehmen. Und irgendwann ist auch der Autobauer ein Zeitarbeiter.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Das bringt die Baf&ouml;g-Reform: &ldquo;De facto eine K&uuml;rzung&rdquo;<\/strong><br>\nDie Inflation ist seit 2010 um knapp sieben Prozent gestiegen, am Baf&ouml;g hat sich seitdem nichts getan. Jetzt hat das Bundeskabinett eine Erh&ouml;hung beschlossen. Doch viele aus der heutigen Studentengeneration werden davon nichts mehr haben.<br>\nDas Baf&ouml;g steigt um sieben Prozent &ndash; aber erst 2016. Das Baf&ouml;g steigt um sieben Prozent &ndash; aber erst 2016<br>\nSch&uuml;ler und Studenten, die Anspruch auf Baf&ouml;g haben, bekommen deutlich mehr Geld. Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf zur Steigerung des Bedarfssatzes um sieben Prozent gebilligt. Der Haken an der Sache: Den heutigen Studenten ist damit kaum geholfen, denn die neuen S&auml;tze gelten erst ab dem Wintersemester 2016\/17. Das bedeutet f&uuml;r die Betroffenen zwei weitere Nullrunden. Zuletzt wurde die Ausbildungsf&ouml;rderung 2010 angehoben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Das-bringt-die-Bafoeg-Reform-article13456686.html\">n-tv<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bundesrechnungshof r&uuml;gt &ldquo;Deutschland-Stipendium&rdquo; <\/strong><br>\nViel Aufwand, mickriges Ergebnis: Der Rechnungshof kritisiert das &ldquo;Deutschland-Stipendium&rdquo; der Bundesregierung f&uuml;r begabte Studenten. Jeder f&uuml;nfte Euro gehe f&uuml;r die Verwaltung drauf. Kritiker fordern, die &ldquo;verpulverten Millionen&rdquo; lieber ins Baf&ouml;g zu stecken&hellip;<br>\nSo erhielten 2013 fast 20 000 Studenten dieses &ldquo;Deutschland-Stipendium&rdquo;. Gemessen an der Gesamtzahl der Studenten sind das aber nur 0,76 Prozent, 2012 waren es 0,6 und im Jahr zuvor 0,25 Prozent. Die H&ouml;chstf&ouml;rderquote &ndash; also die Zahl der Stipendien, f&uuml;r die Bundesmittel bereitstehen &ndash; lag jeweils doppelt so&nbsp;hoch.<br>\nIm Koalitionsvertrag 2009 war als mittelfristiges Ziel sogar acht Prozent aller Studenten vorgegeben. &ldquo;Bei gleichem Tempo der Zunahme h&auml;tte dies &uuml;ber 20 Jahre gedauert&rdquo;, so der Rechnungshof. Immerhin habe die gro&szlig;e Koalition nun diese Marke auf zwei Prozent gesenkt. Die Regierung solle k&uuml;nftig die Quoten &ldquo;realistisch festlegen&rdquo; &ndash; mit Blick auf den Bundeshaushalt, in dem nicht Dutzende Millionen verplant werden sollten, die dann &uuml;brig bleiben. &ldquo;Es ist irrsinnig, die Quoten jedes Jahr wieder nach oben zu schrauben. Das Ministerium muss doch sehen, wie das Projekt wirklich l&auml;uft &ndash; oder an vielen Hochschulen eben nicht l&auml;uft&rdquo;, sagt ein Uni-Rektor aus dem&nbsp;Norden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bildung\/einstiges-prestigeprojekt-der-bildungspolitik-bundesrechnungshof-ruegt-deutschland-stipendium-1.2095096\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>An der Uni lehrt die Oberschicht<\/strong><br>\nUni-Professoren stammen mehrheitlich aus der Ober- und der oberen Mittelschicht. Zwar konnten nach dem Ausbau der Hochschulen in den 1970er-Jahren mehr Arbeiterkinder studieren, doch einen Lehrstuhl zu erreichen, wurde f&uuml;r sie noch schwieriger. Einen nach der Klassifikation von Bildungsstatistiken niedrigen sozialen Status hatten 1963 etwa 10 Prozent der Studenten, 1976 aber immerhin 18 Prozent. Dies schlug sich in der Folgezeit jedoch nicht in der Besetzung von Lehrst&uuml;hlen nieder: In den 1980er-Jahren berufene Professuren stammten zu 12 Prozent aus der unteren Schicht, in den 1990er berufene ebenfalls zu 12 Prozent &ndash; und im n&auml;chsten Jahrzehnt sank der Anteil sogar auf 10 Prozent. Der letzte Wert findet eine Entsprechung am oberen Ende: Aus der h&ouml;chsten sozialen Schicht kamen statt 30 Prozent im Jahrzehnt zuvor in den 2000er-Jahren 38 Prozent der neuen Professoren. Die Berufungen seien &bdquo;wieder deutlich h&auml;ufiger zugunsten der h&ouml;chsten Herkunftsgruppe entschieden worden&ldquo;, konstatiert M&ouml;ller. Die Forscherin hat au&szlig;erdem ermittelt, welche Zusammenh&auml;nge zwischen sozialer Herkunft und Fachgebiet sowie Art der Professur bestehen. Ingenieure, Natur- und Geisteswissenschaftler kommen demnach etwas h&auml;ufiger aus Elternh&auml;usern mit niedrigem oder mittlerem Sozialstatus als andere. Professoren f&uuml;r Jura oder Medizin rekrutieren sich dagegen zu 80 beziehungsweise 72 Prozent aus den beiden h&ouml;chsten Gruppen. M&ouml;ller spricht hier von einem &bdquo;beharrlichen sozialen Exklusionsmuster&ldquo;. Insgesamt wiesen &bdquo;jene Disziplinen, die eine gr&ouml;&szlig;ere N&auml;he zu gesellschaftlicher Macht haben, eine h&ouml;here soziale Selektivit&auml;t auf&ldquo;. Au&szlig;erplanm&auml;&szlig;ige &ndash; &bdquo;im Vergleich zu ,ordentlichen&lsquo; Professuren ungleich niederen Ranges&ldquo; &ndash; erwiesen sich als sozial durchl&auml;ssigste Kategorie. Hier stammen 17 Prozent aus der niedrigsten und 24 Prozent aus der der h&ouml;chsten Herkunftsgruppe. Eine Beobachtung passt allerdings nicht in dieses Schema: Ausgerechnet die Juniorprofessur erweist sich nach M&ouml;llers Erhebung als sozial besonders exklusiv. Sie scheint, so die Wissenschaftlerin, &bdquo;f&uuml;r Personen privilegierter sozialer Herkunft leichter erreichbar zu sein, da diese nicht nur insgesamt h&auml;ufiger, sondern auch schneller Karrierepositionen erreichen als Personen unterer Gesellschaftsschichten&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/impuls_2014_12_7.pdf\">B&ouml;ckler Impuls [PDF &ndash; 92,7 KB]<\/a>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.soziale-welt.nomos.de\/fileadmin\/soziale-welt\/doc\/Aufsatz_SozWelt_13_04.pdf\">Wie offen ist die Universit&auml;tsprofessur f&uuml;r soziale Aufsteigerinnen und Aufsteiger? [PDF &ndash; 1.6 MB]<\/a><\/strong><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Etwas ratlos l&auml;sst einen diese Untersuchung zur&uuml;ck. Was nat&uuml;rlich nicht an Christina M&ouml;ller liegt. Ziel der Untersuchung war eine Bestandsaufnahme. Sie schreibt: &ldquo;Die exemplarisch dargestellten Befunde bieten einen &Uuml;berblick &uuml;ber die soziale Zusammensetzung und damit &uuml;ber die soziale Exklusivit&auml;t der Universit&auml;tsprofessur mit ihrer internen Differenzierung. Dieser &Uuml;berblick kann als Ausgangsbasis f&uuml;r explizitere Fragestellungen und Forschungsdesigns herangezogen werden, die Ph&auml;nomene von Inklusion und Exklusion sozial unterschiedlicher Personengruppen unter Bezugnahme relevanter Differenzkategorien systematischer in den Blick nehmen.&rdquo; Die sich zun&auml;chst aufdr&auml;ngende Frage ist naheliegend: Warum kommen Hochschullehrer zunehmend aus der Ober- und der oberen Mittelschicht? Ich kann mir das aus eher subjektiver Beobachtung dadurch erkl&auml;ren, dass Studenten, Nachwuchswissenschaftler beg&uuml;terter Eltern viel unbeschwerter studieren, arbeiten und forschen k&ouml;nnen &ndash; befreit von vielen existenziellen Sorgen, die sich wie z.B. im Arbeiten neben dem Studium, der Promotion usw. niederschlagen. (Man k&ouml;nnte hier auch das Freizeitpotenzial als Indikator nehmen.) Wer kann es sich leisten, Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter in diversen, endlos sich aneinanderreihenden Projekten abzuwarten, bis sich die Gelegenheit ergibt. Die zitierten &ldquo;Befunde deuten darauf hin, dass die markanten Segregationen nach sozialer Herkunft bereits auf fr&uuml;heren Bildungsstufen erfolgen.&rdquo; D.h., dass der Einfluss der sozialen Herkunft nach der Promotion geringer wird und im &ldquo;weiteren Karriereverlauf relativ gleiche Chancen von formal gleich hoch qualifizierten Personen vorliegen.&rdquo;<\/em><br>\n<em>Das Argument der kulturellen Passung ist sicherlich nicht nur f&uuml;r die Juniorprofessur g&uuml;ltig, d.h. dass &ldquo;sich Erfolge in den Bildungseinrichtungen umso reibungsloser und schneller einstellen, je st&auml;rker die kulturellen Alltagsgewohnheiten in den Familien mit den Anforderungen in den Institutionen der Bildung &uuml;bereinstimmen, d.h. je h&ouml;her der sozio-&ouml;konomische Status der Familie ist&rdquo;. Dennoch sollte die finanzielle d.h. die materielle Ausstattung von Studenten und Nachwuchswissenschaftlern nicht untersch&auml;tzt werden. &ndash; Etwas ausf&uuml;hrlicher sollte allerdings begr&uuml;ndet werden, warum die Rechtswissenschaft und die Medizin zu den Disziplinen geh&ouml;ren, die eine gr&ouml;&szlig;ere N&auml;he zu gesellschaftlicher Macht haben &ndash; sie korrelieren mit den h&ouml;chsten sozialen Herkunftsgruppen -, als die Gesellschaftswissenschaften. Ein Hinweis auf Bourdieu ist zu wenig. Zumal Bourdieu wohl eher die franz&ouml;sische Situation bis zum Beginn der 90er anspricht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Wall Street entdeckt die Ungerechtigkeit<\/strong><br>\nF&uuml;r linke &Ouml;konomen ist es eine Binse. Jetzt aber warnt auch die Ratingagentur Standard &amp; Poor&rsquo;s: Zu gro&szlig;e Einkommensunterschiede schaden der Wirtschaft.<br>\ner Report hei&szlig;t &ldquo;Wie die wachsende Ungleichheit das Wirtschaftswachstum der USA d&auml;mpft, und m&ouml;gliche Wege, den Trend zu &auml;ndern&rdquo;.<br>\nF&uuml;r die Politik ist die Studie gleich mehrfach interessant. Die Vereinigten Staaten haben sich immer noch nicht von den Folgen der tiefen Wirtschaftskrise erholt, die auf den Zusammenbruch des Immobilienmarkts folgte. Dass es so lange dauert, k&ouml;nnte an der zunehmenden sozialen Ungleichheit im Land liegen, schreibt Standard &amp; Poor&rsquo;s-Chef&ouml;konomin Beth Ann Bovino. Sie und ihr Team glauben zudem, dass die ungleiche Verteilung der Einkommen die gr&ouml;&szlig;ten Wirtschaftskrisen der Geschichte erst m&ouml;glich gemacht hat.<br>\nIm Umkehrschluss hei&szlig;t das: Eine Politik gegen die Einkommensunterschiede k&ouml;nnte nicht nur die Konjunktur befeuern, sondern auch vor k&uuml;nftigen Krisen sch&uuml;tzen &ndash; wenn sie klug gemacht ist.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2014-08\/ungleichheit-usa-wirtschaftswachstum\">Zeit.de<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.globalcreditportal.com\/ratingsdirect\/renderArticle.do?articleId=1351366&amp;SctArtId=255732&amp;from=CM&amp;nsl_code=LIME&amp;sourceObjectId=8741033&amp;sourceRevId=1&amp;fee_ind=N&amp;exp_date=20240804-19:41:13#ContactInfo\">How Increasing Income Inequality Is Dampening U.S. Economic Growth, And Possible Ways To Change The Tide, Global Credit Portal<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Eskalation beim Spiegel<\/strong><br>\nZuletzt wollten die Ressortleiter des Nachrichtenmagazins Der Spiegel einen neuen Chefredakteur. Jetzt kontert Wolfgang B&uuml;chner: Nach Informationen der Berliner Zeitung will er neue Ressortleiter. Alle Posten sollen neu ausgeschrieben werden. Doch wie reagiert die Mitarbeiter KG?<br>\nAm Dienstag wurde die Mitarbeiter KG, der der Verlag zu 50,5 Prozent geh&ouml;rt, kurzfristig von Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Ove Saffe zu einer Sitzung gebeten&hellip;.<br>\nNun liegt es an der KG: Sollte sie sich dem Ansinnen verweigern, stehen sowohl Saffe als auch B&uuml;chner vor ihrem mit hohen Abfindungen vers&uuml;&szlig;ten Abgang. Sollte die KG mehrheitlich zustimmen, d&uuml;rfte die Redaktion auf die Barrikaden gehen. Am Mittwochabend wollte B&uuml;chner sich den Print- und Online-Ressortleitern erkl&auml;ren. Zum Treffen wollten die Ressortchefs eine Resolution mitbringen, in der die Redaktion ihm ihr Misstrauen aussprechen. Von m&ouml;glicher Arbeitsniederlegung ist die Rede&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/medien\/exklusiv--streit-um-neue-redaktion-eskalation-beim-spiegel,10809188,28172392.html\">Berliner Zeitung<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung U.D.:<\/strong> Es wird der Eindruck erweckt, dass es um Strukturenzwischen Print und Online geht und &nbsp;hierzu die personellen Voraussetzungen geschaffen werden sollen.Die eigentlichen Probleme sind jedoch die Inhalte der Ver&ouml;ffentlichungen und die ungesicherten Meldungen, verbunden mit den un&uuml;bersehbaren Qualit&auml;tsverlusten.Die NDS hatten in dieser Woche die leichtfertige Arbeitsweise des Spiegels kritisiert &ndash; &nbsp;an Hand der angeblichen Vernichtung eines Konvois von Milit&auml;rfahrzeugen aus Russland in der Ukraine.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Wolfgang Bittner, Vom Leben<\/strong><br>\n<blockquote><p><em>Was hattest du erwartet?&#8232;<\/em><br>\n<em>Gesundheit, Erfolg, Reichtum?&#8232;<\/em><br>\n<em>Vielleicht Zuneigung oder sogar Liebe?&#8232;<\/em><br>\n<em>Das hattest du dir so gedacht<\/em>&#8232;<br>\n<em>oder wenigstens erhofft.<\/em><br>\n&nbsp;<br>\n<em>Aber die Wege f&uuml;hren ins Unbestimmte,&#8232;<\/em><br>\n<em>manche direkt ins Ungl&uuml;ck,&#8232;<\/em><br>\n<em>pass auf was du sagst, was du tust,&#8232;<\/em><br>\n<em>achte auf die Windrose.<\/em><br>\n&nbsp;<br>\n<em>Du musst dich arrangieren,&#8232;<\/em><br>\n<em>lerne es beizeiten!&#8232;<\/em><br>\n<em>Wer mit dem Strom schwimmt&#8232;<\/em><br>\n<em>spart seine Kr&auml;fte.<\/em><br>\n&nbsp;<br>\n<em>Dennoch hast du es nicht in der Hand:&#8232;<\/em><br>\n<em>Denk an Hiroshima, an Auschwitz,&#8232;<\/em><br>\n<em>denk an Tschernobyl, an Fukushima;&#8232;<\/em><br>\n<em>manchmal bebt die Erde&#8232;<\/em><br>\n<em>oder es schlagen Raketen ein,&#8232;<\/em><br>\n<em>wom&ouml;glich Meteoriten aus dem fernen Blau,&#8232;<\/em><br>\n<em>gro&szlig; wie ein Fu&szlig;ballfeld.<\/em><br>\n&nbsp;<br>\n<em>Mag sein, du hast ein bisschen Gl&uuml;ck&#8232;<\/em><br>\n<em>und die Freude kehrt ein<\/em><br>\n<em>f&uuml;r Stunden, f&uuml;r Tage, f&uuml;r Monate,<\/em>&#8232;<br>\n<em>niemals f&uuml;r immer.<\/em><br>\n&nbsp;<br>\n<em>Denn so ist das Leben,&#8232;<\/em><br>\n<em>schau nur genau hin:&#8232;<\/em><br>\n<em>Die Gesetzgeber morden,&#8232;<\/em><br>\n<em>die Polizei ist kriminell,&#8232;<\/em><br>\n<em>die Beamten sind korrupt,&#8232;<\/em><br>\n<em>die Richter l&uuml;gen.<\/em><br>\n&nbsp;<br>\n<em>Du wei&szlig;t gar nichts,&#8232;<\/em><br>\n<em>du lebst auf d&uuml;nner Scholle,&#8232;<\/em><br>\n<em>die Menschen sind wie ein Wind.&#8232;<\/em><br>\n<em>Was hattest du denn erwartet?<\/em>\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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