{"id":22910,"date":"2014-08-22T09:00:39","date_gmt":"2014-08-22T07:00:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22910"},"modified":"2014-08-22T11:59:48","modified_gmt":"2014-08-22T09:59:48","slug":"hinweise-des-tages-2197","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22910","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22910#h01\">Ukraine\/Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22910#h02\">Desmond Tutu &ndash; Mein Appell an das Volk Israels: Befreit euch, indem ihr Pal&auml;stina befreit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22910#h03\">USA rechnen mit der Bank of America ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22910#h04\">Ferguson<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22910#h05\">Heribert Prantl &ndash; Deutsche Waffen im Irak: Falsch, falscher, am falschesten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22910#h06\">Worse than the 1930s: Europe&rsquo;s recession is really a depression<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22910#h07\">Die BRICS-Entwicklungsbank: Ein Fonds, aber noch keine Bank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22910#h08\">Hawks Crying Wolf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22910#h09\">Parit&auml;tischer warnt vor &bdquo;Lawine der Altersarmut&ldquo; und fordert eine durchgreifende Reform der Altersgrundsicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22910#h10\">Forscher &uuml;ben scharfe Kritik an Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22910#h11\">Leiharbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22910#h12\">Laut DIHK fehlen 80.000 Azubis: Leere Stellen statt Lehrstellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22910#h13\">Putsch im Iran: Die Geheimdienstoperation des CIA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22910#h14\">Neues Studieninformationsportal der Fachgesellschaften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22910#h15\">Kampf gegen Amazon: Juli Zeh fordert Verlage zum Widerstand auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22910#h16\">Warum Sie Ihren Journalisten-Job jetzt an den Nagel h&auml;ngen und in die PR wechseln sollten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22910&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine\/Russland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Russland vs. NATO: Droht ein neuer Kalter Krieg?<\/strong><br>\nSeit der Annexion der Krim scheint im Ukraine-Konflikt klar, wer gut und wer b&ouml;se ist. Aggressiver Putin, friedliebender Westen. Doch der jetzige Konflikt hat eine Vorgeschichte: Auch die NATO hat Russland immer wieder vor den Kopf gesto&szlig;en: Durch die Modernisierung des Waffenarsenals, durch die Aufnahme osteurop&auml;ischer Staaten und geringe Kooperation bei R&uuml;stungsverhandlungen wurde die jetzige Eiszeit bereits vor Jahren eingeleitet. Und Hardliner fordern jetzt noch mehr: Stationierung von Kampftruppen, Aufr&uuml;stung und Erweiterung. F&uuml;hrende Sicherheitsberater warnen vor einer neuen Ost-West Konfrontation: Noch nie seit dem Ende des Kalten Krieges war die Situation so gef&auml;hrlich wie jetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/kalterkrieg132.html\">WDR Monitor<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Interessant z.B. Nato-Generalsekret&auml;r Rasmussen erkl&auml;rt um Juni, Russland habe seine Verteidigungsausgaben um 50 Prozent erh&ouml;ht, w&auml;hrend die Nato-Staaten ihre Ausgaben um 20 Prozent gesenkt h&auml;tten. Laut SIPRI gab Russland  im letzten Jahr 88 Milliarden Dollar f&uuml;r das Milit&auml;r aus, Frankreich, Deutschland und Gro&szlig;britannien allein 168 Milliarden Dollar  und die USA 640 Milliarden Dollar. Allein diese vier Nato-L&auml;nder gaben also im letzten Jahr das 9-fache an Milit&auml;rausgaben aus gemessen an Russland. Aber f&uuml;r die Nato ist das immer noch zu wenig. Deutschland soll 23 Milliarden zus&auml;tzlich ausgeben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Rolle der Rechten in der ukrainischen Armee<\/strong><br>\nDer Regierung in Kiew ist jede Hilfe recht, auch die Hilfe von ultra-rechte Freiwilligen-Verb&auml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/video\/video-18731.html\">Tagesthemen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Desmond Tutu &ndash; Mein Appell an das Volk Israels: Befreit euch, indem ihr Pal&auml;stina befreit<\/strong><br>\nErzbischof Emeritus Desmond Tutu ruft in einem exklusiven Artikel f&uuml;r Haaretz zu einem globalen Boykott Israels auf und dr&auml;ngt Israelis und Pal&auml;stinenser, jenseits ihrer Staatsf&uuml;hrer nach einer nachhaltigen L&ouml;sung der Krise im Heiligen Land zu suchen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/secure.avaaz.org\/de\/tutu_to_israelis_free_yourselves\/?1408540199\">Avaaz<\/a>\n<p>im Original: <strong>Desmond Tutu &ndash; My plea to the people of Israel: Liberate yourselves by liberating Palestine<\/strong><br>\nArchbishop Emeritus Desmond Tutu, in an exclusive article for Haaretz, calls for a global boycott of Israel and urges Israelis and Palestinians to look beyond their leaders for a sustainable solution to the crisis in the Holy Land.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.haaretz.com\/opinion\/1.610687\">Haaretz<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>USA rechnen mit der Bank of America ab<\/strong><br>\nAmerika zieht die Verursacher der Finanzkrise zur Verantwortung. Die Bank of America b&uuml;&szlig;t f&uuml;r fragw&uuml;rdige Immobilienkredite und hat sich mit dem Justizministerium auf einen Vergleich geeinigt, sie zahlt 16,65 Milliarden Dollar. Einen so teuren Vergleich musste noch kein Unternehmen mit der amerikanischen Justiz abschlie&szlig;en, die Summe entspricht den Gewinnen von Amerikas zweitgr&ouml;&szlig;ter Bank aus drei Jahren. [&hellip;]<br>\n Weitere Banken stehen noch im Fokus der Ermittler, etwa Goldman Sachs und Wells Fargo. Die Milliardenstrafen sind vielen Amerikanern aber zu abstrakt; sie fragen, warum noch keiner der Banker ins Gef&auml;ngnis musste. [&hellip;]<br>\nDie deutsche Finanzaufsicht wirkt im Vergleich dazu zahm. Bisher ist nicht bekannt, dass sie Strafzahlungen gegen deutsche Banken verh&auml;ngt h&auml;tte, weil diese sich in der Finanzkrise falsch verhielten. Dabei war etwa die Deutsche Bank gro&szlig; im Gesch&auml;ft mit der Verbriefung minderwertiger US-Immobilienkredite. Institute wie die Hypo Real Estate investierten Milliarden in solche Wertpapiere; als deren Kurse ins Bodenlose fielen, mussten die Banken mit Steuergeld gerettet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/rekordstrafe-amerika-rechnet-mit-der-bank-of-america-ab-1.2098061\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Interessant aber nicht ganz korrekt:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em>Die Banken mussten nicht gerettet werden. Die erste Bank in Deutschland, die mit Milliarden gerettet wurde, war die Industriekreditbank (IKB). Mit dieser Rettung von ungef&auml;hr 10 Milliarden &euro; &ndash; &uuml;brigens 2007 f und damit zeitlich vor der Insolvenz von Lehman Brothers &ndash; wurde verdeckt, dass in den Aufsichtsgremien dieser Bank die Creme der deutschen Wirtschaft sa&szlig;. W&auml;re die IKB insolvent gegangen, h&auml;tte das vermutlich keine gro&szlig;en volkswirtschaftlichen Auswirkungen gehabt.<\/em><\/li>\n<li><em>Der gr&ouml;&szlig;te Rettungsprogramm war die Rettung der erw&auml;hnten HRE mit vermutlich &uuml;ber 100 Milliarden &euro;. Auch hier ist fraglich, ob die Insolvenz volkswirtschaftlich schlimme Auswirkungen gehabt h&auml;tte. Die Rettung geschah zu Gunsten einer gro&szlig;en Schar von inl&auml;ndischen und ausl&auml;ndischen Geretteten. Wer sich dar&uuml;ber genauer informieren will, sollte sich den Tagesspiegel vom 13.9.2009 anschauen, <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/finanz\/hypo-real-estate-die-geretteten\/1598962.html\">siehe hier<\/a>. Wir haben in den Nachdenkseiten immer wieder auf diesen aufschlussreichen Beitrag hingewiesen. &ndash; &Uuml;brigens sollte man auch hier nicht vergessen, dass der einflussreiche konservative &Ouml;konom Hans Tietmeyer zur fraglichen Zeit im Aufsichtsrat der HRE sa&szlig; und offenbar von den Verbriefungsgesch&auml;ften nichts mitbekommen hatte, noch wahrscheinlicher: diese Gesch&auml;fte prima fand.<\/em><\/li>\n<li><em>Falsch ist auch die Aussage der S&uuml;ddeutschen Zeitung, die Krise der Bank of America sei der Ausl&ouml;ser der Finanzkrise gewesen. Ausl&ouml;ser gab es schon einige vorher, zum Beispiel Spekulationsgesch&auml;fte im Zusammenhang mit dem Aktienboom von 1999 oder Immobilienspekulationen in den neunziger Jahren und danach. Die HypoVereinsbank zum Beispiel kam wegen solcher Gesch&auml;fte schon Anfang des letzten Jahrzehnts in Schieflage und versuchte im Februar 2003 zusammen mit den Spitzen der Banken und Versicherungen, bei Kanzler Schr&ouml;der und Finanzminister Eichel die Unterst&uuml;tzung des Bundes f&uuml;r die Gr&uuml;ndung einer Badbank zu erreichen. <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/archiv\/indiskretion-nach-spitzentreffen-bad-bank-sorgt-fuer-aufregung\/2228686.html\">Siehe hier.<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ferguson<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Video zeigt t&ouml;dliche Sch&uuml;sse in Saint Louis<\/strong><br>\nNur Sekunden nach ihrem Eintreffen am Tatort in St. Louis er&ouml;ffneten Polizisten das Feuer auf den mutma&szlig;lichen Ladendieb Powell. Ein Zeuge nahm die Szene auf &ndash; wir dokumentieren die ersch&uuml;tternden Bilder, die wie im nahen Ferguson das Vorgehen der Beamten fragw&uuml;rdig erscheinen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/zeuge-filmte-mit-dem-handy-video-zeigt-toedliche-schuesse-in-saint-louis-13109501.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>A Former Marine Explains All the Weapons of War Being Used by Police in Ferguson<\/strong><br>\nThere&rsquo;s at least one line every Marine knows: &ldquo;Never point a weapon at anything you do not intend to shoot.&rdquo; The St. Louis County Police Department apparently never received that memo.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.thenation.com\/article\/181315\/catalog-ferguson-police-weaponry\">The Nation<\/a> via <a href=\"http:\/\/blog.fefe.de\/?ts=ad08e737\">Fefe<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Heribert Prantl &ndash; Deutsche Waffen im Irak: Falsch, falscher, am falschesten<\/strong><br>\nEs ist falsch, den Kurden deutsche Waffen und deutsches Kriegsger&auml;t zu liefern. Ist es wom&ouml;glich noch falscher, es nicht zu tun &ndash; weil man dann dem Unheil seinen Lauf l&auml;sst? Viele sehen das so. Die Bundesregierung hat entschieden, Waffen in den Nordirak zu liefern.<br>\nDieser Grundsatzbeschluss verst&ouml;&szlig;t gegen die Grunds&auml;tze deutscher Politik, wonach der Export von Waffen in Kriegsgebiete grunds&auml;tzlich verfehlt, unvern&uuml;nftig und widersinnig ist. Die Bundesregierung meint aber, die Lage im Nordirak sei so barbarisch, dass Ausnahmen erlaubt sind. Sie glaubt, dass milit&auml;rische Nothilfe f&uuml;r die von den IS-Truppen verfolgten Menschen notwendig ist &ndash; und dass die Kurden zwar nicht die idealen Nothelfer seien, aber halt keine anderen da sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/deutsche-waffen-im-irak-falsch-falscher-am-falschesten-1.2096077\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Worse than the 1930s: Europe&rsquo;s recession is really a depression<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140822_01.jpg\" alt=\"Europe's Greatest Depression\" title=\"Europe's Greatest Depression\"><\/p>\n<p>As I was arguing last week, it&rsquo;s time to call the eurozone what it really is: one of the biggest catastrophes in economic history.<br>\nThere have been plenty of those lately. And it&rsquo;s not just the Great Recession. It&rsquo;s the way we&rsquo;ve struggled to make up the ground we lost since. The United States, for one, has had its slowest postwar recovery. Britain has had its slowest one, period. But, six and a half years later, Europe has distinguished itself by not having much of a recovery at all. And, as you can see above, that&rsquo;s about to make it worse than the worst of the 1930s.<br>\nI&rsquo;ve taken the chart above from Nicholas Crafts, and extended it a bit to put Europe&rsquo;s depression in, well, even more depressing perspective. Eurozone GDP still hasn&rsquo;t gotten back to its 2007 level, and doesn&rsquo;t look like it will anytime soon. Indeed, it already wasn&rsquo;t clear if its last recession was even over before we found out the eurozone had stopped growing again in the second quarter. And not even Germany has been immune: its GDP just fell 0.2 percent from the previous quarter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.washingtonpost.com\/blogs\/wonkblog\/wp\/2014\/08\/20\/worse-than-the-1930s-europes-recession-is-really-a-depression\/\">Washington Post<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die BRICS-Entwicklungsbank: Ein Fonds, aber noch keine Bank<\/strong><br>\nDie neue BRICS-Bank gibt ein klares politisches Signal: wider die Dominanz der OECD-L&auml;nder im IWF und der Weltbank. Unklar bleibt hingegen das gegenw&auml;rtige wirtschaftliche Gesch&auml;ftsmodell der neuen Entwicklungsbank. &hellip; Mit zunehmender Entwicklung der Kapitalm&auml;rkte in diesen L&auml;ndern, mit der &Ouml;ffnung der L&auml;nder zum internationalen Kapitalverkehr und mit zunehmendem Gewicht der W&auml;hrungen als internationale Transaktions-, Fakturierungs- und Anlagew&auml;hrungen w&uuml;rde die BRICS-Bank aus dem Stadium der Isolation und der Antihaltung herauskommen und ein weiteres komplement&auml;res Angebot zu den etablierten Entwicklungsbanken machen, vielleicht auch in Kooperation mit ihnen. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.oekonomenstimme.org\/artikel\/2014\/08\/die-brics-entwicklungsbank-ein-fonds-aber-noch-keine-bank\/\">&Ouml;konomenstimme<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Das ist die pr&auml;ziseste Kurzanalyse zur neuen BRICS-Entwicklungsbank, was bei der Kompetenz von <a href=\"http:\/\/www.oekonomenstimme.org\/autoren\/rolf-j-langhammer\/\">Rolf J. Langhammer<\/a> kein Wunder ist &ndash; auch wenn mancher diese Kompetenz einem Mann aus dem Institut f&uuml;r Weltwirtschaft absprechen m&ouml;chte. &ndash; Vielleicht h&auml;tte er etwas mehr darauf eingehen sollen, was er &ldquo;politische Probleme .. untereinander&rdquo; nennt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Hawks Crying Wolf<\/strong><br>\nAccording to a recent report in The Times, there is dissent at the Fed: &ldquo;An increasingly vocal minority of Federal Reserve officials want the central bank to retreat more quickly&rdquo; from its easy-money policies, which they warn run the risk of causing inflation. And this debate, we are told, is likely to dominate the big economic symposium currently underway in Jackson Hole, Wyo.<br>\nThat may well be the case. But there&rsquo;s something you should know: That &ldquo;vocal minority&rdquo; has been warning about soaring inflation more or less nonstop for six years. And the persistence of that obsession seems, to me, to be a more interesting and important story than the fact that the usual suspects are saying the usual things.<br>\nBefore I try to explain the inflation obsession, let&rsquo;s talk about how striking that obsession really is.<br>\nThe Times article singles out for special mention Charles Plosser of the Philadelphia Fed, who is, indeed, warning about inflation risks. But you should know that he warned about the danger of rising inflation in 2008. He warned about it in 2009. He did the same in 2010, 2011, 2012, and 2013. He was wrong each time, but, undaunted, he&rsquo;s now doing it again.<br>\nAnd this record isn&rsquo;t unusual. With very few exceptions, officials and economists who issued dire warnings about inflation years ago are still issuing more or less identical warnings today. Narayana Kocherlakota, president of the Minneapolis Fed, is the only prominent counterexample I can think of.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2014\/08\/22\/opinion\/paul-krugman-hawks-crying-wolf.html?partner=rssnyt&amp;emc=rss&amp;_r=0\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Parit&auml;tischer warnt vor &bdquo;Lawine der Altersarmut&ldquo; und fordert eine durchgreifende Reform der Altersgrundsicherung<\/strong><br>\nVor einer auf uns zurollenden &bdquo;Lawine der Altersarmut&ldquo; warnt der Parit&auml;tische Gesamtverband und prognostiziert, dass sich bereits in zehn Jahren die derzeit noch moderate Altersarmutsquote vervierfachen werde, sofern konsequente Reformen ausbleiben. In einer aktuellen Expertise kritisiert der Verband die von der Bundesregierung geplante &bdquo;solidarische Lebensleistungsrente&ldquo; als armutspolitisch wirkungslos. Als Alternative pr&auml;sentiert der Verband in Berlin unter dem Titel &bdquo;Sicherheit statt Altersarmut&ldquo; ein eigenes Konzept f&uuml;r eine durchgreifende Reform der Altersgrundsicherung.<br>\n&bdquo;Ab Mitte des n&auml;chsten Jahrzehnts droht ein Heer von ehemals Langzeit- und Mehrfacharbeitslosen sukzessive und unaufhaltsam in die Altersarmut zu fallen&rdquo;, warnt Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Ulrich Schneider. &bdquo;Selbst bei vorsichtiger Sch&auml;tzung wird sich die Zahl der Grundsicherungsbezieher auf eine Million erh&ouml;hen und werden die Quoten dann zweistellig werden.&ldquo; Die Rentenpolitik der letzten Jahre beschleunige und verst&auml;rke diese Entwicklung. 2013 lag der durchschnittliche Zahlbetrag von Altersrenten im Rentenzugang in den alten Bundesl&auml;ndern bei nur noch 714 Euro und damit unter der Grundsicherungsschwelle.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/startseite\/artikel\/news\/paritaetischer-warnt-vor-lawine-der-altersarmut-und-fordert-eine-durchgreifende-reform-der-alt\/\">Der Parit&auml;tische, Pressemitteilung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/index.php?eID=tx_nawsecuredl&amp;u=0&amp;g=0&amp;t=1409350601&amp;hash=0308bdf7716aa0fd9b78bf80c4f98be6d839cb85&amp;file=uploads\/media\/140821_Altersarmut_Expertise.pdf\">Die Expertise [PDF]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Forscher &uuml;ben scharfe Kritik an Hartz IV<\/strong><br>\nZw&ouml;lf Jahre nachdem die Hartz-IV-Kommission ihren Abschlussbericht dem damaligen Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der vorlegte, ziehen Wissenschaftler der Universit&auml;t Duisburg-Essen eine kritische Bilanz: Die Chancen f&uuml;r Hartz IV-Bezieher h&auml;tten sich nicht verbessert. Es m&uuml;sse &bdquo;eine neue Diskussion &uuml;ber die zukunftsf&auml;hige Gestaltung des Arbeitsmarktes&ldquo; jetzt begonnen werden &bdquo;und nicht erst auf dem Tiefpunkt des n&auml;chsten Abschwungs&ldquo;, sagt Prof. Dr. Matthias Knuth vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universit&auml;t Duisburg-Essen in einer aktuellen Expertise f&uuml;r die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES).<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.gegen-hartz.de\/nachrichtenueberhartziv\/forscher-ueben-scharfe-kritik-an-hartz-iv-90016218.php\">gegen-hartz.de<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/wiso\/10866.pdf\">Friedrich-Ebert-Stiftung: Rosige Zeiten am Arbeitsmarkt? Strukturreformen und &bdquo;Besch&auml;ftigungswunder&ldquo; [PDF]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Leiharbeit<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Reform der Zeitarbeit: Wenig Hoffnung f&uuml;r Leiharbeiter<\/strong><br>\nNach der Rente mit 63 und dem Mindestlohn ist die Reform des Arbeitnehmer&uuml;berlassungsgesetzes (A&Uuml;G) der dritte gro&szlig;e Punkt im Hausaufgabenheft von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD). Noch dieses Jahr sollen die Vorarbeiten beginnen, teilt ihr Ministerium mit, 2015 soll das Gesetz beschlossen werden.<br>\nSchon jetzt laufen Politiker und Arbeitgeberverb&auml;nde Sturm gegen die geplanten &Auml;nderungen. Im Koalitionsvertrag haben sich CDU und SPD darauf geeinigt, dass Leiharbeiter k&uuml;nftig nach neun Monaten das Gleiche verdienen sollen wie die Stammbelegschaft (Equal Pay) &ndash; und dass der Einsatz von Leiharbeitern auf 18 Monate begrenzt werden soll.<br>\nSo lange jedoch sind die meisten Zeitarbeiter gar nicht bei ihrem Verleiher besch&auml;ftigt. Wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken hervorgeht, wurden im vergangenen Jahr 56 Prozent der Leiharbeitsverh&auml;ltnisse nach weniger als drei Monaten beendet. Demnach ist der Wert im Vergleich zu 2011 (51 Prozent) sogar noch angestiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.reform-der-zeitarbeit-wenig-hoffnung-fuer-leiharbeiter.c5aa7648-8459-44af-9f1c-9c12495e03a2.html\">Stuttgarter Nachrichten<\/a><\/li>\n<li><strong>&raquo;Geplante &Auml;nderungen in der Leiharbeit sind Augenwischerei&laquo;<\/strong><br>\nDie Bundesregierung plant, dass in der Leiharbeit die &Uuml;berlassungsdauer auf 18 Monate begrenzt wird und nach 9 Monaten das Equal-Pay-Prinzip gelten soll. Wie jedoch die Antwort auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE belegt, fiele der &uuml;berwiegende Teil der Leiharbeitskr&auml;fte gar nicht unter die geplanten &Auml;nderungen des Arbeitnehmer&uuml;berlassungsgesetzes. 56 Prozent der Leiharbeitsverh&auml;ltnisse wurden im Jahr 2013 nach weniger als drei Monaten beendet. Dieser Wert ist gegen&uuml;ber 2011 (51 Prozent) sogar noch angestiegen.<br>\nLaut einer tiefergehenden Analyse des Institutes f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung dauerten im Jahr 2010 nur 27,6 Prozent der Leiharbeitsverh&auml;ltnisse l&auml;nger als 9 Monate und lediglich 13,8 Prozent l&auml;nger als 18 Monate. Knapp drei Viertel der Leiharbeitskr&auml;fte k&auml;me demnach &uuml;berhaupt nicht in den Genuss der geplanten Equal-Pay-Regelung. Von einer &Uuml;berlassungsh&ouml;chstdauer von 18 Monate h&auml;tte nur ein geringer Teil der Leiharbeitskr&auml;fte einen Vorteil.<br>\nZu beachten ist zudem, dass diese Zahlen nur die Dauer der Besch&auml;ftigung im Leiharbeitsunternehmen belegen und nicht die Dauer des Einsatzes im Entleihbetrieb, welche aber die entscheidende Gr&ouml;&szlig;e bei den geplanten &Auml;nderungen ist. &Uuml;ber die Einsatzdauer liegen der Bundesregierung keine eigenen Daten vor, da diese statistisch nicht erfasst wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/linksfraktion.de\/nachrichten\/geplante-aenderungen-leiharbeit-sind-augenwischerei\/\">Linksfraktion<\/a><\/li>\n<li><strong>Stefan K&ouml;rzell: &ldquo;Die werden eingekauft wie Schrauben&rdquo;<\/strong><br>\nLeiharbeiter sind aber keine Schrauben. Deshalb kann und darf die Leiharbeit kein Gesch&auml;ftsmodell f&uuml;r die Zukunft sein, meint DGB-Vorstandsmitglied Stefan K&ouml;rzell in der L&uuml;neburger Landeszeitung. Bei Werkvertr&auml;gen fordert K&ouml;rzell st&auml;rkere Kontrollen und mehr Mitspracherecht f&uuml;r die Betriebsr&auml;te.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++53deea94-1968-11e4-ade5-52540023ef1a\">DGB<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Laut DIHK fehlen 80.000 Azubis: Leere Stellen statt Lehrstellen<\/strong><br>\nDie deutschen Ausbildungsbetriebe suchen h&auml;nderingend nach geeigneten Azubis. Da die Zahl der Schulabg&auml;nger sinkt und gleichzeitig immer mehr junge Menschen ein Studium beginnen, spitzt sich die Situation zu, wie der Pr&auml;sident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Eric Schweitzer, sagte. &ldquo;W&auml;hrend f&uuml;r Jugendliche die Chance auf einen Ausbildungsplatz so gut wie nie ist, wird es f&uuml;r Unternehmen immer schwieriger, Bewerber zu finden.&rdquo; Im DIHK-Bereich blieben 2013 rund 80.000 Lehrstellen offen. &ldquo;Wir bef&uuml;rchten, dass die Zahl der unbesetzten Pl&auml;tze in diesem Jahr nicht niedriger sein wird&rdquo;, sagte Schweitzer. Die Schwierigkeiten, offene Lehrstellen zu vergeben, wirkten sich zunehmend auch auf Gro&szlig;betriebe aus, sagte Schweitzer.<br>\nIn diesem Jahr haben laut DIHK 53.000 junge Leute weniger die Schulen verlassen als im Vorjahr. Im Jahr 2025 werde es nochmals 120.000 weniger Schulabg&auml;nger geben als 2014: &ldquo;Zus&auml;tzlich ist der Run auf die Hochschulen ungebrochen.&rdquo; 2013 h&auml;tten rund 507.000 junge Menschen ein Studium begonnen, ein Drittel mehr als noch zehn Jahre zuvor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/dihk-betriebe-suchen-azubis-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JW:<\/strong> So viele lehre Stellen, dann geht es ja wohl allen gut? Leider ganz im <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/ausbildung\/\">Gegenteil<\/a>:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;Auf dem Ausbildungsmarkt suchen j&auml;hrlich zehntausende Schulabg&auml;ngerinnen und -abg&auml;nger bzw. Ausbildungsinteressierte vergeblich nach einem Ausbildungsplatz. Noch nicht einmal jedes vierte Unternehmen bildet aus. Dieser Mangel an (betrieblichen) Ausbildungspl&auml;tzen hat dazu gef&uuml;hrt, dass j&auml;hrlich hunderttausende junge Menschen in Warteschleifen des sogenannten &Uuml;bergangssystems landen und mittlerweile 1,5 Millionen Menschen zwischen 20 und 29 Jahren keine abgeschlossene Berufsausbildung haben. Die berufliche Perspektive dieser jungen Menschen ist schlecht. Die schwarz-gelbe Koalition fragt deshalb erst gar nicht nach der Qualit&auml;t der Ausbildung. Dabei m&uuml;sste sie auch hier dringend handeln. Viele Auszubildende werden als billige Arbeitskr&auml;fte missbraucht, die fachliche Anleitung ist mangelhaft und Ausbildungspl&auml;ne werden nicht eingehalten. Die Verg&uuml;tung der Ausbildung reicht in einigen Branchen nicht einmal f&uuml;r den Lebensunterhalt, viele schulische Ausbildungen kosten sogar Geb&uuml;hren. Davon sind insbesondere Frauen betroffen, etwa in den Berufen des Gesundheitswesens. Junge Migrantinnen und Migranten haben trotz gleicher Qualifikationen geringere Chancen auf eine Ausbildung.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Putsch im Iran: Die Geheimdienstoperation des CIA<\/strong><br>\n1953 unterst&uuml;tzte die CIA im Iran einen Putsch, bei dem der demokratisch gew&auml;hlte Premierminister Mossadegh gest&uuml;rzt wurde. Es war die erste Geheimoperation des Auslandsgeheimdienstes der USA, die auf einen politischen Umsturz abzielte und zugleich Blaupause f&uuml;r sp&auml;tere CIA-Aktionen in anderen L&auml;ndern. Was von den USA zun&auml;chst als geopolitischer Erfolg gegen eine kommunistische Macht&uuml;bernahme im Nahen Osten gefeiert wurde, f&uuml;hrte 25 Jahre sp&auml;ter jedoch zur Islamischen Revolution.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=3TVz_wAULZM\">ZDF via YouTube<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es schlie&szlig;t sich durch die Freigabe der Dokumente aus dieser Zeit ein absurder Kreis. In den 50ern st&uuml;rzen die USA eine werdende Demokratie, um sp&auml;ter ein diktatorisches Nachbarland gegen die sich herausgebildete Theokratie zu unterst&uuml;tzen und um am Ende nach 50 Jahren zu versuchen, mit Krieg und Gewalt ein Leuchtfeuer der Demokratie f&uuml;r die Region zu setzen. Wieviel einfacher w&auml;re es gewesen, den Iran demokratisch zu belassen. Wer wei&szlig;, vielleicht w&auml;re der Iran zum Leuchtfeuer der Demokratie geworden.<br>\nIrritierend ist in dieser Dokumentation, wie stark doch selbst grunds&auml;tzliche politische Entscheidungen von wenigen Personen abh&auml;ngen k&ouml;nnen. Pr&auml;sident Truman sah keinen Anlass, den britischen Wunsch zu unterst&uuml;tzen, wieder an die verstaatlichten Erd&ouml;lquellen heranzukommen. Obwohl Pr&auml;sident Eisenhower gegen&uuml;ber Mossadegh zun&auml;chst positiv gegen&uuml;berstand, gelang es den Br&uuml;dern Dulles ihn davon zu &uuml;berzeugen, dass Mossadegh letztlich dem Kommunismus in Iran T&uuml;r und Tor &ouml;ffnen w&uuml;rde. &ndash; Der Film hat allerdings eine Schwachstelle: Die wirtschaftlichen Interessen in England und den USA, denen nat&uuml;rlich die Verstaatlichung des Erd&ouml;ls in den F&ouml;rderl&auml;ndern zuwiderlief, werden eher am Rande erw&auml;hnt. Allen Welsh Dulles, von 1953 bis 1961 Direktor der CIA, und John Foster Dulles, ab 1953 Au&szlig;enminister, waren nicht nur Kommunistenfresser, sondern auch in gewiefte Lobbyarbeiter, die bis zu ihrer politischen Karriere als Anw&auml;lte der auf das Auslandsgesch&auml;ft spezialisierten Wirtschaftskanzlei Sullivan &amp; Cromwell wirkten.<br>\nVerst&ouml;rend in Bezug auf heute, dass diese Zeit (oder auch die Zeit des Jom-Kippur-Krieges, der mich derzeit besch&auml;ftigt) keinen Islamismus kennt. W&auml;hrend der Iran eher aufgekl&auml;rt einen souver&auml;nen, demokratischen Nationalstaat anstrebt, versinken die USA fundamentalistisch in einem kruden, wenig reflektierten Antikommunismus.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Neues Studieninformationsportal der Fachgesellschaften<\/strong><br>\nAls die Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Soziologie (DGS) im Juni 2012 den soziologischen Instituten und Fachbereichen an deutschen Hochschulen empfahl, sich nicht l&auml;nger an der Datenerhebung f&uuml;r das Hochschulranking des Centrums f&uuml;r Hochschulentwicklung (CHE) zu beteiligen, war dies der Ausl&ouml;ser einer doppelten Dynamik. Ein Ergebnis ist das nun zug&auml;ngliche Studieninformationsportal von DGS und VHD (Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/Studieren\/art-1651-start-studium.org.php\">Studis Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Kampf gegen Amazon: Juli Zeh fordert Verlage zum Widerstand auf<\/strong><br>\nDie Schriftstellerin Juli Zeh hat von den deutschen Buchverlagen ein gemeinschaftliches Vorgehen gegen den Onlineh&auml;ndler Amazon gefordert. &ldquo;Es reicht nicht, Amazon zu d&auml;monisieren und zu versuchen, in einer verworrenen Situation mit der Moralkeule Klarheit zu schaffen&rdquo;, sagte die Autorin in einem Interview der &ldquo;Stuttgarter Zeitung&rdquo;. Angesichts der ver&auml;nderten Strukturen auf dem Buchmarkt m&uuml;ssten sich die Verlage gemeinsam organisieren. &ldquo;Es ist nicht so, dass die andere Seite keine Macht hat, sie ist nur gespalten&rdquo;, sagte Zeh mit Blick auf die klassischen Verlage.<br>\nJuli Zeh geh&ouml;rt zu den inzwischen rund 1500 deutschsprachigen Autoren, die dem Onlineh&auml;ndler Amazon in einem offenen Brief &ldquo;Erpressungsmethoden&rdquo; vorwerfen. Er manipuliere gezielt Empfehlungslisten und liefere B&uuml;cher bestimmter Verlage verlangsamt aus, um h&ouml;here Rabatte durchzusetzen, so die Kritik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/literatur\/juli-zeh-kritisiert-amazon-und-fordert-verlage-zum-handeln-auf-a-987307.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Warum Sie Ihren Journalisten-Job jetzt an den Nagel h&auml;ngen und in die PR wechseln sollten<\/strong><br>\nDie j&uuml;ngsten Zahlen aus den USA d&uuml;rften Journalisten ins Gr&uuml;beln bringen. Man k&ouml;nnte auch sagen: Diese Zahlen machen betroffen. Denn sie belegen, was viele schon geahnt haben. Der Gehaltsabstand zu den Kollegen aus der PR wird immer gr&ouml;&szlig;er &ndash; auch f&uuml;r Berufsanf&auml;nger.<br>\nDazu hat das Pew Research Center die Zahlen des U.S. Bureau of Labor Statistics analysiert. Das Ergebnis: Menschen in der PR verdienen durchschnittlich 20.000 Dollar mehr im Jahr als Journalisten. Anders formuliert: F&uuml;r jeden Dollar, den ein PR-Spezialist verdient, bekommt ein US-Journalist nur 65 Cents. 2014 waren es immerhin noch 71 Cents.<br>\nPR-Mitarbeiter verdienen nicht nur mehr, es gibt auch mehr von ihnen. So arbeiten in den USA f&uuml;nfmal so viele Menschen in der PR wie im Journalismus. Vor zehn Jahren kamen auf einen Journalisten &ldquo;nur&rdquo; drei PRler. [&hellip;]<br>\nNoch niedriger liegen die gesch&auml;tzten Zahlen des American Journal Review. 44.360 US-Dollar &ndash; so viel bzw. wenig bekommen festangestellte Zeitungsreporter in den USA. Das sind umgerechnet gerade einmal knapp &uuml;ber 31.000 Euro. Nur Kellner und Bauarbeiter w&uuml;rden weniger verdienen. [&hellip;] In Deutschland sieht die Situation f&uuml;r freie Journalisten nicht besser aus: 2.180 Euro, so viel bringen selbstst&auml;ndige Schreiber laut einer DJV-Umfrage monatlich nach Hause. Zum Vergleich: Das ist rund die H&auml;lfte weniger als das Gehalt ihrer festangestellten Kollegen. Laut der Umfrage ist das durchschnittliche Gehalt seit der letzten Befragung 2008 sogar um acht Prozent gesunken. Am wenigsten verdienen freie Zeitungsreporter. Sie kommen gerade einmal auf durchschnittlich 1.395 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2014\/08\/20\/warum-sie-ihren-journalisten-job-jetzt-an-den-nagel-haengen-und-in-die-pr-wechseln-sollten\/\">Meedia<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Wobei man bei den deutschen Zahlen f&uuml;r die &bdquo;festangestellten Kollegen&ldquo; auch aufpassen muss. Hierbei d&uuml;rfte es sich um die tariflichen Bez&uuml;ge handeln, die deshalb so hoch ausfallen, weil sie vor allem f&uuml;r &auml;ltere und\/oder Journalisten in leitenden Positionen gezahlt werden, die in der Tariftabelle weiter oben angesiedelt sind. Bei sehr vielen Zeitungen werden Neueinstellungen jedoch schon lange nicht mehr regul&auml;r &uuml;ber die Tariftabelle bezahlt, sondern &uuml;ber vorgeschaltete Besch&auml;ftigungsgesellschaften, mit denen sie ohnehin nicht sonderlich &uuml;ppigen unteren R&auml;nge der regul&auml;ren Tariftabelle unterlaufen werden.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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