{"id":22928,"date":"2014-08-25T09:16:09","date_gmt":"2014-08-25T07:16:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22928"},"modified":"2014-08-25T09:16:09","modified_gmt":"2014-08-25T07:16:09","slug":"hinweise-des-tages-2198","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22928","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (HR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22928#h01\">Ukraine\/Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22928#h02\">IS\/Nordirak<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22928#h03\">Gaza\/Israel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22928#h04\">Lindau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22928#h05\">Schattenbanken bunkern 70 Billionen Dollar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22928#h06\">Zu viel Reichtum kostet Wachstum: Die Kritik am Kapitalismus nimmt zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22928#h07\">Goldman Sachs muss faule Wertpapiere zur&uuml;ckkaufen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22928#h08\">Steuerparadies Niederlande<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22928#h09\">Sigmar Gabriel fordert ein &ldquo;Recht auf Feierabend&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22928#h10\">Wenig Lohn f&uuml;r viel Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22928#h11\">Sale of the century: the privatisation scam<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22928#h12\">42 Millionen Euro Subventionen f&uuml;r Zalando<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22928#h13\">EU-Kommission pr&uuml;ft Subventionen f&uuml;r Fu&szlig;ballvereine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22928#h14\">Th&uuml;ringer Beh&ouml;rden versagten auf ganzer Linie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22928#h15\">TV-Ank&uuml;ndigung: Ab 30.09.: Neue ZDF Satire mit Urban Priol und Alfons<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22928#h16\">Unsere Leserin B.H. schreibt uns &uuml;ber die Demonstration gegen Polizeigewalt in Staten Island<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22928&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine\/Russland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Russlandexperte Fjodor Lukjanow: &ldquo;Der Kreml kann nicht gewinnen&rdquo;<\/strong><br>\nEs gibt einen gewissen politischen Einfluss, aber keine absolute Steuerung. Es ist auch eine Illusion, zu glauben, der Osten der Ukraine w&auml;re sofort stabil, wenn sich Russland heraushalten w&uuml;rde. Es gab dort schon vorher alle Vorzeichen f&uuml;r einen sozialpolitischen Konflikt. Jetzt sehen wir einen B&uuml;rgerkrieg, den die russische Einflussnahme schlimmer macht. Aber getragen wird er vor allem von lokalen Kr&auml;ften. &hellip;<br>\nAus meiner Sicht wird es keinen Einmarsch russischer Truppen geben. Im Gegenteil, Moskau ist bereit, den Konflikt zu beenden. &hellip;<br>\nWir brauchen ein Paket an Abkommen zwischen der Ukraine, Russland und Europa. Erstens muss eine politische L&ouml;sung her, wie die Menschen im Osten innerhalb der Ukraine zivilisiert zusammenleben k&ouml;nnen. Das d&uuml;rfte gewisse Autonomierechte erfordern. Zweitens muss ein Gas-Vertrag her &ndash; mit vern&uuml;nftigen Preisen, realistischen Mengen und Transitvereinbarungen f&uuml;r Europa. Drittens muss die Blockfreiheit der Ukraine auf den Tisch. Viertens ben&ouml;tigt die Ukraine ein Programm, wie das Land &ouml;konomisch zwischen Russland und Europa &uuml;berleben kann. Alles, was in diesem Paket drin ist, w&auml;re einzeln nur schwer zu erreichen. Aber zusammen k&ouml;nnte das gelingen. &hellip;<br>\nDer Kreml ist aus Sicht der Amerikaner wieder zu einem Problem geworden, das man mit aller H&auml;rte anpacken will. In diesem Sinn versucht man, auf Europa und die Ukraine Einfluss zu nehmen. &hellip;<br>\nDas westliche Demokratiemodell ist in Russland im Chaos der Neunzigerjahre gescheitert. Und zwar auch deshalb, weil viele hier geglaubt haben, dass Russland genauso werden muss wie Europa. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik\/ausland\/russlandexperte-fjodor-lukjanow-eine-dauerhafte-distanz-zum-westen-ist-ausgeschlossen-\/10367330-3.html\">WirtschaftsWoche<\/a><\/li>\n<li><strong>Gabriel regt F&ouml;deralisierung der Ukraine an<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel hat dem ukrainischen Pr&auml;sidenten Petro Poroschenko bei ihrem Staatsbesuch in Kiew eine Kreditb&uuml;rgschaft in H&ouml;he von 500 Millionen Euro versprochen. Das Geld soll in die Wasser- und Energieversorgungsinfrastruktur des Landes flie&szlig;en, die teilweise zerst&ouml;rt ist. Weitere 25 Millionen Euro sind f&uuml;r den Bau von Unterk&uuml;nften f&uuml;r die mehr als 400.000 ukrainischen Binnenfl&uuml;chtlinge vorgesehen. Voraussetzung f&uuml;r die Kreditb&uuml;rgschaft ist Merkel zufolge ein &ldquo;zweiseitiger Waffenstillstand&rdquo; im Osten des Landes.<br>\nPoroschenko begr&uuml;&szlig;te das Zahlungsversprechen als &ldquo;Marschallplan f&uuml;r die Ukraine&rdquo; und beklagte, dass man ihm und seinem Land den Krieg &ldquo;aufgezwungen&rdquo; habe. Deutschland bezeichnete er als &ldquo;m&auml;chtigen Freund&rdquo; und &ldquo;starken Anwalt&rdquo;; Merkel als eine &ldquo;gute Freundin&rdquo;, die der Ukraine bei der &ldquo;Verteidigung ihrer Interessen&rdquo; helfe.<br>\nVizekanzler Sigmar Gabriel verlautbarte w&auml;hrenddessen gegen&uuml;ber der Wochenzeitung Welt am Sonntag, ihm erscheine &ldquo;ein kluges Konzept [zur] F&ouml;deralisierung&rdquo; der Ukraine als der &ldquo;einzig gangbare Weg&rdquo; zur Beendigung des B&uuml;rgerkrieges. Die territoriale Integrit&auml;t der ehemaligen Sowjetrepublik l&auml;sst sich seiner Ansicht nach nur dann sichern, &ldquo;wenn man den Gebieten mit russischer Mehrheit ein Angebot macht&rdquo;. Als erste Voraussetzung daf&uuml;r sieht auch er einen Waffenstillstand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/42\/42598\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Brzezinski &ndash; Der Zauberlehrling und die gef&auml;hrlichen Geister des Kalten Krieges<\/strong><br>\n1997 beschrieb Zbigniew Brzezinski, der als jahrzehntelanger Berater zahlreicher US-Pr&auml;sidenten (von Carter bis Obama) als &bdquo;graue Eminenz&ldquo; der Au&szlig;enpolitik gilt, in seinem Buch &bdquo;The Grand Chessboard&ldquo; die Grundlage f&uuml;r die Aufrechterhaltung einer unipolaren Welt, wie sie nach dem Ende von Sowjetunion und Warschauer Pakt entstanden war, und den Vereinigten Staaten als einzig verbliebene Weltmacht die alleinige Vorherrschaft &uuml;ber den Planeten er&ouml;ffnet hatte. Die Gedanken im Buch beziehen sich auf die zentrale Landmasse Europas und Asiens, die als &bdquo;eurasischer Kontinent&ldquo; 75% der Weltbev&ouml;lkerung und den gr&ouml;&szlig;ten Teil der weltweiten Energievorkommen umfasst. Wer Herrscher in der unipolaren Weltordnung sein will, m&uuml;sse sich den Zugriff auf diesen Kontinent sichern, weshalb die au&szlig;enpolitischen Anstrengungen der Vereinigten Staaten sich darauf zu richten h&auml;tten, Russland zu isolieren und daf&uuml;r Sorge zu tragen, dass die L&auml;nder Eurasiens keine stabile und friedliche Kooperation mit einander finden, durch die die USA ihren hegemonialen Einfluss letztlich weltweit verlieren w&uuml;rden.1 Bei diesem Anliegen sollte Europa den Vereinigten Staaten wiederum als Mittel zur Sicherung ihres Einflusses in Eurasien dienen, Zitat Brzezinski: &bdquo;Schlie&szlig;lich k&ouml;nnte ein solches Europa sogar ein Eckpfeiler einer unter amerikanischer Schirmherrschaft stehenden gr&ouml;&szlig;eren eurasischen Sicherheits- und Kooperationsstruktur werden.&ldquo;2<br>\nEin Text von Hauke Ritz aus dem Hintergrund von 2008 ist hierzu sehr empfehlenswert und l&auml;sst gro&szlig;e Vorhersagekraft f&uuml;r die heutigen Geschehnisse u.a. rund um den Ukraine-Konflikt erkennen (siehe &bdquo;Die Welt als Schachbrett &ndash; Der neue Kalte Krieg des Obama-Beraters Zbiegniew Brzezinski&ldquo;). Hauke Ritz geht dabei nicht nur auf das Buch von 1997 ein, sondern ebenfalls auf ein weiteres, das Brzezinski 2007 herausgab unter dem Titel: &bdquo;Second Chance: Three Presidents and the Crisis of American Superpower&ldquo;. Darin beklagt Brzezinski besonders das Vorgehen der Neokonservativen unter Bush II, indem durch mangelnde B&uuml;ndnispolitik und Unilateralismus die Vormachtstellung der USA gef&auml;hrdet worden sei, es nun allerdings eine zweite Chance gebe, diese langfristig zu sichern. Hauke Ritz unterlegt hierbei die Darstellung der B&uuml;cher von Brzezinski einerseits mit Aussagen aus Reden Putins, die dieser 2007 auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz und dem G8-Treffen in Heiligendamm get&auml;tigt hat, und erinnert andererseits an die geschichtlichen Ereignisse seit Ende der Sowjetunion, so etwa das Verhalten der &bdquo;westlichen Verb&uuml;ndeten&ldquo; gegen&uuml;ber Russland im Zuge der neoliberalen Schocktherapie Anfang der 90er Jahre3 oder in der Angelegenheit des geplanten Raketenschutzschildes, der sich angeblich gegen den Iran richten soll, und l&auml;sst hierbei deutlich werden, wie stark die Idee der Isolierung Russlands und Spaltung Eurasiens zur Aufrechterhaltung einer westlichen Weltordnung unter Vorherrschaft der USA die au&szlig;enpolitische Realit&auml;t bislang bestimmt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.maskenfall.de\/?p=6318#more-6318\">Maskenfall<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>IS\/Nordirak<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Nun ist er da, der Terrorstaat &ndash; Der IS hatte alle Zeit der Welt<\/strong><br>\nErst jetzt scheint der Westen die Gefahr durch den &ldquo;Islamischen Staat&rdquo; im Irak und in Syrien in ihrer Tragweite zu erkennen. Dabei sagten die Dschihadisten schon vor Jahren freim&uuml;tig, was sie mit dem Nahen Osten vorhaben. Die Bedingungen h&auml;tten besser nicht sein k&ouml;nnen.<br>\nDas neue Schreckenskalifat im Nahen Osten sei &ldquo;jenseits von allem, was wir kennen&rdquo;, hat der amerikanische Verteidigungsminister Chuck Hagel gesagt. Er meint damit: Die Terrorgruppe, die sich schlicht und mit bewusstem Anspruch &ldquo;Islamischer Staat&rdquo; (IS) nennt, ist aus amerikanischer Sicht schlimmer als Al-Kaida, Saddam Hussein und Baschar al-Assad zusammen. Wer die Gr&auml;ueltaten der verblendeten Dschihadisten verfolgt hat, wird Hagel spontan Recht geben &ndash; auch wenn es m&uuml;&szlig;ig erscheint, hier noch Abstufungen an Grausamkeit herstellen zu wollen.<br>\nDoch das langsame b&ouml;se Erwachen der USA angesichts dieser Umw&auml;lzung verwundert. Diese Terrorgruppe hatte fast drei Jahre Zeit, sich in aller Gr&uuml;ndlichkeit auf das vorzubereiten, was jetzt eingetreten ist. Und das nicht heimlich, sondern mit Ansage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/n-tv.de\/politik\/Der-IS-hatte-alle-Zeit-der-Welt-article13468646.html\">n-tv<\/a><\/li>\n<li><strong>Innenminister erkl&auml;rt: &ldquo;Ich bin stolz, dass die Terroristen Deutschland hassen&rdquo;<\/strong><br>\n&ldquo;Wir sind Teil des Westens und das wissen die Terroristen&rdquo;: Innenminister Thomas de Maizi&egrave;re erkl&auml;rt in einem Interview, er sei &ldquo;stolz darauf&rdquo;, dass die IS-Terroristen Deutschland hassen. Schlie&szlig;lich habe das Land immer Partei f&uuml;r die Freiheit ergriffen.<br>\nBundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re wertet den Terror des &ldquo;Islamischen Staats&rdquo; und anderer Gruppierungen als ein Zeichen daf&uuml;r, dass Deutschland die richtigen Werte vertritt. &ldquo;Wir sind Teil des Westens und das wissen die Terroristen. Ich bin stolz darauf, dass Deutschland immer Partei f&uuml;r die Freiheit ergreift und ein Land ist, das Terroristen hassen&rdquo;, sagte der CDU-Politiker in einem Interview mit der &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo;.<br>\nDe Maizi&egrave;re h&auml;lt Dschihadisten, die aus den B&uuml;rgerkriegen in Syrien und dem Irak nach Deutschland zur&uuml;ckkehren, f&uuml;r ein erhebliches Risiko f&uuml;r die innere Sicherheit. &ldquo;Diese M&auml;nner haben gelernt zu t&ouml;ten und zu hassen. Sie stellen eine Gefahr f&uuml;r unser Land dar&rdquo;, sagte er in dem Gespr&auml;ch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/thomas-de-maiziere-innenminister-erklaert-ich-bin-stolz-dass-die-terroristen-deutschland-hassen_id_4081149.html\">Focus Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Was genau &bdquo;Terroristen&ldquo; eigentlich sein sollen, sagt der Bundesinnenminister leider nicht. Eine Definition nennt jedoch Oskar Lafontaine z.B. in einer j&uuml;ngeren &bdquo;Anne Will&ldquo;-Sendung und verweist auf das deutsche Anti-Terror-Gesetz: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=4fFZg4XoIYc\">Oskar Lafontaine: Laut deutschem Recht sind Bush und Blair die Terroristen!<\/a><\/em><br>\n<em>Es klingt fast so, als wolle der Bundesminister Verbrechen in Deutschland prophezeien, wenn er erstens betont, die &bdquo;Terroristen&ldquo; w&uuml;rden unser Land wegen dem Hang zur Freiheit &bdquo;hassen&ldquo; und zweitens potentiell terroristische R&uuml;ckkehrer als &bdquo;ein erhebliches Risiko f&uuml;r die innere Sicherheit&ldquo; einstuft.<\/em><br>\n<em>Wenn der Bundesminister Erkenntnisse haben sollte, sollte er sie auch klar benennen. Alles andere w&auml;re unseri&ouml;s und Panikmache.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gaza\/Israel<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Stoppt den Teufelskreis der Gewalt<\/strong><br>\nEine sofortige Feuerpause in Gaza und Israel, den Abzug der israelischen Streitkr&auml;fte aus Gaza und die Wiederaufnahme von Friedensverhandlungen hat heute Bernadette S&eacute;gol, Generalsekret&auml;rin des Europ&auml;ischen Gewerkschaftsbundes (EGB), gefordert.<br>\n&bdquo;Die Spirale der Gewalt scheint kein Ende zu nehmen&ldquo;, sagte S&eacute;gol. &bdquo;Trotzdem muss die internationale Gemeinschaft &ndash; mit voller Unterst&uuml;tzung der Europ&auml;ischen Union &ndash; auf ein Ende der Gewalt bestehen &ndash; und auf neue ernsthafte Bem&uuml;hungen um eine friedliche politische L&ouml;sung.&ldquo;<br>\nDie Provokation der Hamas, Raketen auf Israel abzufeuern, rechtfertige nicht den absolut unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;igen israelischen Milit&auml;reinsatz zu Land, zu Wasser und aus der Luft. Die Zahl der Toten, vor allem im Gaza-Streifen, steige immer weiter &ndash; mit bereits mehr als 1000 Opfern. Mehr als 140.000 Menschen h&auml;tten aus ihren H&auml;usern fliehen m&uuml;ssen, die Strom- und Wasserversorgung sei nahezu zusammengebrochen, f&uuml;r die Zivilbev&ouml;lkerung gebe es keinen Ausweg.<br>\nS&eacute;gol kritisierte antisemitische Parolen und Kundgebungen in Teilen Europas. &bdquo;Alle, die einen gerechten Frieden im Nahen Osten wollen, m&uuml;ssen sich Diskriminierung und Rassismus entgegenstellen. Mit Hass kann keine friedliche L&ouml;sung erreicht werden.&ldquo;<br>\nW&auml;hrend der Friedensgespr&auml;che solle der Bau israelischer Siedlungen in der West Bank gestoppt werden, so die EGB-Generalsekret&auml;rin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++682de018-17ec-11e4-96c6-52540023ef1a\">DGB<\/a><\/li>\n<li><strong>Holocaust-&Uuml;berlebende protestieren gegen &bdquo;Massaker an Pal&auml;stinensern&ldquo;<\/strong><br>\nMit einer gro&szlig;en Anzeige in der &bdquo;New York Times&ldquo; haben &Uuml;berlebende des Holocausts den israelischen Milit&auml;reinsatz im Gazastreifen als &bdquo;Massaker an den Pal&auml;stinensern&ldquo; angeprangert.<br>\nDie 327 Unterzeichner aus den USA und vor allem Europa bezeichnen sich selbst als &Uuml;berlebende oder Nachkommen von Opfern des Nazi-V&ouml;lkermords, die den Einsatz der israelischen Armee &bdquo;unmissverst&auml;ndlich verurteilen&ldquo;. Die Anzeige in der Samstagsausgabe ist eine Reaktion auf eine Aktion des Friedensnobelpreistr&auml;gers Elie Wiesel.<br>\nHamas mit den Nazis verglichen<br>\nWiesel und Unterst&uuml;tzer hatten in einer Annonce die Hamas mit den Nazis in Verbindung gebracht und geschrieben: &bdquo;Die Juden haben schon vor 3500 Jahren Kinderopfer abgelehnt. Jetzt muss es die Hamas tun.&ldquo;<br>\nSie warfen der radikalislamischen Gruppe vor, Kinder als Schutzschilde zu missbrauchen. &bdquo;Ich habe gesehen, wie j&uuml;dische Kinder verbrannt wurden. Jetzt muss ich sehen, wie muslimische Kinder als menschliche Schutzschilde missbraucht werden &ndash; in beiden F&auml;llen von denen, die den Tod anbeten.&ldquo; Es sei kein Kampf zwischen Muslimen und Juden, sondern zwischen den Anh&auml;ngern des Lebens und des Todes.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.berliner-kurier.de\/politik---wirtschaft\/zeitungs-anzeige-holocaust-ueberlebende-protestieren-gegen--massaker-an-palaestinensern-,7169228,28204382.html\">Berliner Kurier<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ijsn.net\/press-release-jewish-holocaust-survivors-from-around-the-world-call-for-justice-in-gaza\/\">Jewish Holocaust survivors from around the world call for justice in Gaza<\/a><\/li>\n<li><strong>&lsquo;Marriage to an Arab is national treason&rsquo;<\/strong><br>\nRecent poll reveals steep rise in racist views against Arabs in Israel; many participants feel hatred, fear when overhearing Arabic, 75 percent don&rsquo;t approve of shared apartment buildings<br>\nOver half of the Jewish population in Israel believes the marriage of a Jewish woman to an Arab man is equal to national treason, according to a recent survey by the Geocartography Institute.<br>\nThe survey, which was conducted for the Center Against Racism, also found that over 75 percent of participants did not approve of apartment buildings being shared between Arabs and Jews. Sixty percent of participants said they would not allow an Arab to visit their home.<br>\nFive hundred Jewish men and women participated in the poll, which was published Tuesday.<br>\nAccording to the survey, racism against Arabs in Israel has seen a sharp rise since a similar survey was conducted two years ago.<br>\nIn 2006, 247 racist acts against Arabs were reported, as opposed to 225 one year prior.<br>\nAbout 40 percent of participants agreed that &ldquo;Arabs should have their right to vote for Knesset revoked&rdquo;. The number was 55 percent lower in the previous survey. Also, over half of the participants agreed that Israel should encourage its Arab citizens to immigrate from the country.<br>\nOver half of the participants said they would not want to work under the direct management of an Arab, and 55 percent said &ldquo;Arabs and Jews should be separated at entertainment sites&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ynetnews.com\/articles\/0,7340,L-3381978,00.html\">ynetmews.com<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> Auch wenn es zu erwarten ist, dass ein Konflikt, gegenseitige Abneigung erzeugt, war ich doch von dem Ausma&szlig;, das in dem Artikel berichtet wird, erschreckend.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>The End of Liberal Zionism<\/strong><br>\nLiberal Zionists are at a crossroads. The original tradition of combining Zionism and liberalism &mdash; which meant ending the occupation of the West Bank and Gaza, supporting a Palestinian state as well as a Jewish state with a permanent Jewish majority, and standing behind Israel when it was threatened &mdash; was well intentioned. But everything liberal Zionists stand for is now in doubt.<br>\nThe decision of Israel&rsquo;s prime minister, Benjamin Netanyahu, to launch a military campaign against Hamas in Gaza has cost the lives, to date, of 64 soldiers and three civilians on the Israeli side, and nearly 2,000 Palestinians, the majority of whom were civilians.<br>\n&ldquo;Never do liberal Zionists feel more torn than when Israel is at war,&rdquo; wrote Jonathan Freedland, The Guardian&rsquo;s opinion editor and a leading British liberal Zionist, for The New York Review of Books last month. He&rsquo;s not alone&hellip;<br>\nLiberal Zionists are at a crossroads. The original tradition of combining Zionism and liberalism &mdash; which meant ending the occupation of the West Bank and Gaza, supporting a Palestinian state as well as a Jewish state with a permanent Jewish majority, and standing behind Israel when it was threatened &mdash; was well intentioned. But everything liberal Zionists stand for is now in doubt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2014\/08\/23\/opinion\/sunday\/israels-move-to-the-right-challenges-diaspora-jews.html?module=Search&amp;mabReward=relbias%3Aw%2C{%222%22%3A%22RI%3A17%22\">New York Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Interessanter Artikel &ndash; aber ist &bdquo;liberaler Zionismus&ldquo; nicht ohnehin ein Oxymoron? <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe dazu: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/08-20\/039.php?sstr=Hanin|Zaobi\">Eine pal&auml;stinensische Abgeordnete der Knesset darf sechs Monate nicht im israelischen Parlament reden.<\/a>&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Lindau<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Nobelpreistr&auml;ger rechnen mit Merkel ab<\/strong><br>\nBei ihrem Treffen in Lindau haben die Wirtschafts-Nobelpreistr&auml;ger Kanzlerin Angela Merkel heftig kritisiert. Die von ihr verordnete Sparpolitik habe weitreichende Folgen f&uuml;r die Euro-Zone.<br>\nEric Maskin und Angela Merkel gaben ein harmonisches Paar ab. Der Nobelpreistr&auml;ger und die Physikerin plauderten in der Inselhalle in lockerem Ton &uuml;ber die Unterschiede ihrer wissenschaftlichen Disziplinen.<br>\nDie Bundeskanzlerin war zum ersten Mal nach Lindau an den Bodensee gekommen, um das renommierte Treffen der Wirtschaftsnobelpreistr&auml;ger zu er&ouml;ffnen. Doch die Harmonie zwischen Merkel und Maskin trog.<br>\nDenn die inhaltlichen Gr&auml;ben sind tiefer als gedacht. &ldquo;Merkel verfolgt in Europa eine v&ouml;llig falsche Politik. Der von ihr verordnete Sparkurs wird die Euro-Zone in die Depression schicken&rdquo;, sagte der in Harvard lehrende Maskin der &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo;.<br>\n&Uuml;ber wenige Dinge herrschte beim Nobelpreistr&auml;gertreffen so viel Einigkeit wie &uuml;ber Merkels Auftritt in Lindau. Mit kollektiver Ablehnung hat die Elite der internationalen Wirtschaftsforschung die Vorschl&auml;ge der Bundeskanzlerin zur L&ouml;sung der Euro-Krise quittiert.<br>\nMerkel hatte betont, die &ldquo;Konstruktionsfehler des Wirtschaft- und W&auml;hrungssystems&rdquo; m&uuml;ssten durch h&auml;rtere Sanktionen gegen Schuldens&uuml;nder und Reformverweigerer behoben werden. Deutschland habe bewiesen, dass man auch mit einer konsequenten Haushaltskonsolidierung aus einer Krise wachsen k&ouml;nne.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article131538257\/Nobelpreistraeger-rechnen-mit-Merkel-ab.html\">Die Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>US-Notenbanker mahnt EZB wegen Rezessionsgefahr zum Handeln<\/strong><br>\nEin f&uuml;hrender US-Notenbanker hat die EZB wegen der Konjunkturschw&auml;che und Deflationsrisiken in der Euro-Zone zum Handeln aufgefordert.<br>\nDer geringe Preisauftrieb erf&uuml;lle ihn mit Sorge, sagte der Chef der Fed-Filiale von St. Louis am Freitag im Gespr&auml;ch mit Reuters am Rande der Notenbanker-Konferenz von Jackson Hole. Dies sollte der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) als &ldquo;Warnsignal&rdquo; dienen. Sie m&uuml;sse sicherstellen, dass die M&auml;rkte auf ihre F&auml;higkeit vertrauten, mittelfristig stabile Preise zu garantieren.<br>\nDie EZB hatte erst im Juni die Zinsen auf das Rekordtief von 0,15 Prozent gesenkt. Sie erw&auml;gt, ein gro&szlig;angelegtes Programm zum Ankauf von Wertpapieren aufzulegen, falls die Wirtschaft einbrechen und die Gefahr eines Preisverfalls auf breiter Front aufkommen sollte. Die EZB strebt eine Inflationsrate von knapp zwei Prozent an. Denn fallende Preise k&ouml;nnen die Wirtschaft f&uuml;r viele Jahre l&auml;hmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/topNews\/idDEKBN0GM15I20140822\">Reuters Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Schattenbanken bunkern 70 Billionen Dollar<\/strong><br>\nDie Finanzindustrie wird seit der Finanzkrise strenger reguliert. Mit einer Ausnahme: In den B&uuml;chern von Schattenbanken schlummern noch enorme Risiken.<br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel schl&auml;gt Alarm. Es sei immer noch ein Bereich, der &bdquo;ziemlich nackt&ldquo; dastehe, sagt sie &uuml;ber die sogenannten Schattenbanken. W&auml;hrend Banken immer umfassender reguliert werden, l&auml;sst die Politik Hedgefonds oder Finanzinvestoren weiter an der langen Leine laufen, obwohl sich dort, so Experten, gewaltige Risiken ballen. Werde hier nicht genauer hingeschaut, dann, so Merkel diese Woche beim Wirtschafts-Nobelpreistr&auml;ger-Treffen in Lindau, &bdquo;ist die Gefahr einer n&auml;chsten Finanzmarktkrise bereits vorprogrammiert&ldquo;. Im November werden sich die G-20-Staaten wieder mit dem Thema befassen, zuvor auch das Jahrestreffen des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF). Schnelle Erfolge wird es nicht geben. Schlie&szlig;lich m&uuml;ht man sich schon seit 2008.<br>\nDas ist auch deshalb nicht einfach, weil der Begriff &bdquo;Schattenbanken&ldquo; suggeriert, dass es sich um Akteure handelt, die bewusst im Dunkeln und au&szlig;erhalb der Gesetze agieren. &bdquo;Der Begriff ist falsch. Es geht nicht um illegale Aktivit&auml;ten&ldquo;, ist bei der Bundesbank zu h&ouml;ren. Gleichwohl m&uuml;sse das reguliert werden, was &Auml;hnlichkeiten mit Bankgesch&auml;ften habe und entsprechende Risiken berge. (&hellip;)<br>\nHedgefonds-Manager verschweigen nicht, dass ihnen die N&ouml;te der Banken Chancen er&ouml;ffnen. Sie h&auml;tten immer noch Posten in ihren B&uuml;chern, die sie f&uuml;r &bdquo;interessante Preise&ldquo; verkaufen wollten, ist zu h&ouml;ren. Andere betonen, dass man gezielt in Bereiche investiere, aus denen sich Banken zur&uuml;ckziehen. Die wollen den Schattenbanken nicht wirklich ans Leder.<br>\nRegulierungsvorschl&auml;ge des FSB, der G 20 und der EU-Kommission werden zwar begr&uuml;&szlig;t und seien, &bdquo;ein wichtiger Baustein f&uuml;r mehr Stabilit&auml;t im Finanzsektor&ldquo;, wie Deutsche Bank-Co-Chef und Bankenpr&auml;sident J&uuml;rgen Fitschen im September 2013 sagte. Der Schattenbankensektor sei aber auch wichtiger Bestandteil der Finanzm&auml;rkte. &bdquo;Er steigert die Effizienz des Finanzsystems und erh&ouml;ht so den gesamtwirtschaftlichen Nutzen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/riskante-geldgeschaefte-schattenbanken-bunkern-70-billionen-dollar\/10371516.html\">Der Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Zu viel Reichtum kostet Wachstum: Die Kritik am Kapitalismus nimmt zu<\/strong><br>\nDie Kluft zwischen Arm und Reich wird immer gr&ouml;&szlig;er. Sogar &Ouml;konomen der Wall Street sind jetzt besorgt. Die Konzentration von Geld in den H&auml;nden Weniger kostet Wirtschaftswachstum. Ist die Marktwirtschaft noch zu retten? Theoretisch ja.<br>\nDie Wohlstandsdiskrepanz in den USA ist riesig. Die reichsten zehn Prozent der Bev&ouml;lkerung besitzen drei Viertel (74,4 Prozent) des landesweiten Verm&ouml;gens. Dieselben zehn Prozent halten auch 80 Prozent der Aktien. Das massive Gelddrucken der amerikanischen Zentralbank hat die Einkommensunterschiede nur noch vergr&ouml;&szlig;ert. Wirtschaftsexperten beobachten diese Entwicklung mit Sorge. Das soziale Gef&auml;lle gilt nicht nur als &uuml;bertrieben und ungerecht, es f&ouml;rdert auch die sozialen Spannungen. Was passiert, wenn sie sich entladen, ist zurzeit im US-Bundesstaat Missouri zu beobachten. Die Ungerechtigkeiten drohen die Gesellschaft und damit auch das herrschende Wirtschaftssystem zu zerrei&szlig;en.<br>\nDie Kritik am Kapitalismus an sich ist nicht neu. Neu ist aber, dass jetzt auch die &Ouml;konomen der Wall Street in die Debatte eingestiegen sind. Ausgerechnet die Ratingagentur Standard &amp; Poor&rsquo;s, ein Kernbestandteil des westlichen Wirtschaftssystems, warnte vor wenigen Tagen vor der ungleichen Verteilung von Einkommen und Verm&ouml;gen in den USA. Die Analysten sind zum Schluss gekommen, dass sie nicht nur ungerecht ist, sondern auch das Wachstum der Wirtschaft drosselt.<br>\nVereinfacht gesagt: Die Reichen haben so viel Geld, dass sie nicht wissen, was sie damit anfangen sollen. Den Armen dagegen fehlen die Mittel zu konsumieren. In den USA verdienen fast 50 Millionen Menschen so wenig Geld, dass sie Lebensmittelkarten beziehen m&uuml;ssen. Was das f&uuml;r eine Volkswirtschaft bedeutet, die zu 70 Prozent auf den Ausgaben der Verbraucher basiert, l&auml;sst sich schnell ausmalen. Zerst&ouml;ren die Ausw&uuml;chse des Kapitalismus unser Wirtschaftssystem? Oder kann es geb&auml;ndigt werden, damit es endlich mehr Chancengleichheit und m&ouml;glichst viel Wohlstand f&uuml;r m&ouml;glichst viele Menschen gibt?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Die-Kritik-am-Kapitalismus-nimmt-zu-article13459561.html\">n-tv<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Goldman Sachs muss faule Wertpapiere zur&uuml;ckkaufen<\/strong><br>\nAn den Rekord der Bank of America reicht Goldman Sachs zwar bei Weitem nicht heran, aber die amerikanische Investmentbank muss die h&ouml;chste Strafe in ihrer Geschichte zahlen. Die wichtigsten Banken-Sanktionen im &Uuml;berblick.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/bankenstrafen-die-groessten-zahlungen-im-ueberblick-12852517.html\">FAZ<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Eine interessante Sanktionsliste. Warum gibt es eigentlich in Deutschland nicht derartige Sanktionen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Steuerparadies Niederlande<\/strong><br>\nDeutschlands Wirtschaft brummt. Ein wichtiger Grund f&uuml;r den Erfolg der Industrie: gut ausgebildete Mitarbeiter, ein leistungsf&auml;higes Schulsystem und eine hervorragende Infrastruktur. Das alles wird zum Gro&szlig;teil aus Steuermitteln finanziert. Davon profitieren auch multinationale Konzerne mit Sitz in Deutschland. Einige Unternehmen schieben legal Millionen am deutschen Fiskus vorbei. Einige Beispiele: Air Berlin, Daimler Benz, Axel Springer und sogar VW, eine Firma, an der das Land Niedersachsen zu mehr als 20 Prozent beteiligt ist.<br>\nEurop&auml;ische Nachbarn wie die Niederlande bieten mit ihren Steuergesetzen M&ouml;glichkeiten, Steuern zu sparen. Das f&uuml;hrt zu einem Steuerwettbewerb im europ&auml;ischen Binnenmarkt. So betreiben gesch&auml;tzte 800 deutsche Konzerne Briefkastenfirmen in den Niederlanden. Die Holdings machen es m&ouml;glich, Gewinne in Deutschland geringer auszuweisen und dadurch Steuern zu sparen.<br>\nDie niederl&auml;ndische Wirtschaftsjournalisten Gaby de Groot und Siem Eikelenboom  vom Financieele Dagblad beobachten seit Jahren die Finanzstr&ouml;me, die durch ihr Heimatland flie&szlig;en. 8.000 bis 10.000 Milliarden Euro sollen es jedes Jahr sein. &bdquo;Man kann sagen, die Niederlande ist die Finanzdrehscheibe der Welt&ldquo;, sagt Gaby de Groot.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/wirtschaft-boerse\/plusminus\/sendung\/ndr\/2014\/steuertricks-100.html\">NDR plusminus<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Sigmar Gabriel fordert ein &ldquo;Recht auf Feierabend&rdquo;<\/strong><br>\nDie Grenzen zwischen Arbeit und Feierabend verschwimmen. Deshalb fordert SPD-Chef Sigmar Gabriel nun ein Recht auf Feierabend. Sein Argument: Es sei medizinisch erwiesen, dass Menschen durch Dauerdruck krank werden.<br>\nBeim Schutz vor zu viel Stress im Job sieht SPD-Chef Sigmar Gabriel vor allem Arbeitgeber und Gewerkschaften und nicht den Gesetzgeber in der Pflicht. &ldquo;Zun&auml;chst sollten die Tarifpartner dar&uuml;ber reden&rdquo;, sagte Gabriel der &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo;. &rdquo;<br>\nDort ist die N&auml;he zum Arbeitsalltag in den jeweiligen Branchen am gr&ouml;&szlig;ten.&rdquo; Damit stellte sich der Bundeswirtschaftsminister gegen Forderungen aus der eigenen Partei nach einem Anti-Stress-Gesetz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/karriere\/berufsleben\/weil-dauerstress-krank-macht-sigmar-gabriel-fordert-ein-recht-auf-feierabend_id_4081245.html\">Focus Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Wieder ein Beleg f&uuml;r die Flexibilit&auml;t des derzeitigen SPD-Bundesvorsitzenden: In der Stress-Frage sollen sich also die Tarifpartner selber einigen. Es sind dieselben Tarifpartner, insbesondere dieselben (schwachen) Gewerkschaften, die f&uuml;r die Arbeitnehmerschaft nicht einmal  Mindestl&ouml;hne, von denen gelebt werden kann, aushandeln k&ouml;nnen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Passend dazu: Moderne Arbeitswelt: Immer mehr B&uuml;rger suchen Zweitjob f&uuml;r die Freizeit<\/strong><br>\nOb Kellnern f&uuml;r den anstehenden Urlaub oder Regale einr&auml;umen f&uuml;r den zus&auml;tzlichen Hunderter in der Tasche: Immer mehr Bundesb&uuml;rger verdienen sich laut einer Studie in ihrer freien Zeit etwas dazu. Bei einer repr&auml;sentativen Befragung f&uuml;r den &ldquo;Deutschen Freizeit-Monitor 2014&rdquo; gab jeder Zehnte an, mindestens einmal pro Woche in seiner Freizeit zus&auml;tzlich Geld zu verdienen. Und 20 Prozent verdienen sich demnach mindestens einmal im Monat etwas dazu.<br>\nDamit sei Arbeit in der Freizeit h&auml;ufiger als Kinobesuche, Sporttreiben im Fitnessstudio oder Essengehen, sagte Studienleiter Ulrich Reinhardt von der Stiftung f&uuml;r Zukunftsfragen. Vor allem Jugendliche und junge Erwachsene bis 24 Jahren krempeln laut Studie in ihrer Freizeit die &Auml;rmel hoch. Die Anstellungsform reicht dabei von Schwarzarbeit bis zum Minijob.<br>\nNeben Konsumw&uuml;nschen seien dabei Geldsorgen im Alltag immer h&auml;ufiger der Grund f&uuml;r die Suche nach einem Nebenjob, betonte Reinhardt. Viele Dazuverdiener treibe nicht nur der Wunsch nach dem neuesten Fernseher oder teuren Sneakers. &ldquo;Es ist die Notwendigkeit, die Kosten des Alltags besser bew&auml;ltigen zu k&ouml;nnen.&rdquo; Es steige die Zahl der Menschen, die in ihrer Freizeit zus&auml;tzlich arbeiten m&uuml;ssten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/immer-mehr-buerger-suchen-zweitjob-fuer-die-freizeit-a-987656.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.B.:<\/strong> Wenn ich arbeite, habe ich keine Freizeit.<\/em><br>\n<em>Wie war das mit der Schwesig&rsquo;s Antibabypille?: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article131314931\/Befristete-Jobs-wirken-wie-die-Antibabypille.html\">Befristete Jobs wirken wie die Antibabypille<\/a>&rdquo; &ndash; <a href=\"http:\/\/www.sozialpolitik-aktuell.de\/kontrovers---das-aktuelle-thema-prekaere-beschaeftigung.html\">Prek&auml;re Besch&auml;ftigung<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung unseres Lesers A.B.:<\/strong> Wie der soziale Niedergang in gro&szlig;en Teilen  der Bev&ouml;lkerung in den Medien sch&ouml;ngeredet wird, ist man ja gew&ouml;hnt, aber zu folgender Formulierung im Bezug auf die steigende Zahl der Nebenverdienste f&auml;llt mir nichts mehr ein:<\/em><br>\n<em>&ldquo;Es ist die Notwendigkeit, die Kosten des Alltags besser bew&auml;ltigen zu k&ouml;nnen&rdquo;.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung H.R.:<\/strong> Leider betreibt der &bdquo;Spiegel&ldquo; keine Ursachenforschung f&uuml;r dieses Ph&auml;nomen, sondern bel&auml;sst es bei der &bdquo;dpa&ldquo;-Meldung und der reinen Studienbeschreibung mit vager Zukunftsprognose, die durchaus richtig sein k&ouml;nnte: Der Anteil der Zweitjobs k&ouml;nnte zunehmen.<\/em><br>\n<em>K&ouml;nnten die neoliberalen Entscheidungen der Politik der letzten Jahrzehnte -insbesondere seit der Schr&ouml;der\/Fischer-Regierung- mit diesem Befund etwas zu tun haben? Auch beim &bdquo;Spiegel&ldquo; erf&auml;hrt die Leserschaft nichts davon. Das ist schade. Wissen &bdquo;Spiegel&ldquo;-Leser wirklich mehr?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wenig Lohn f&uuml;r viel Arbeit<\/strong><br>\nTausende von Lehrstellen bleiben unbesetzt, w&auml;hrend Tausende Jugendliche erfolglos nach einer Stelle suchen. Anhand von vier Berufen zeigen wir, woran es liegt.<br>\nEin funktionierender Markt ist eine feine Sache. Auf der einen Seite stehen die, die eine Ware oder Dienstleistung anbieten, auf der anderen Seite die, die genau diese Ware oder Dienstleistung nachfragen. Anbieter und Nachfrager einigen sich auf einen Preis, die Transaktion findet statt und alle sind gl&uuml;cklicher als zuvor. Misst man den deutschen Ausbildungsmarkt an diesem Ma&szlig;stab wird schnell klar: Der Markt versagt.<br>\nDie Nachfrageseite, also die Arbeitgeber, jammert seit Jahren &uuml;ber Nachwuchsmangel und unbesetzte Azubi-Stellen. Der hohen Nachfrage nach Lehrlingen und Auszubildenden steht aber eine fast ebenso gro&szlig;e Menge an Jugendlichen gegen&uuml;ber, die eine Lehrstelle suchen. Beide Seiten suchen, aber keiner scheint zu finden. Wie kann das sein? Der Grund ist simpel: &ldquo;Offenbar wollen die jungen Leute die offenen Stellen nicht annehmen&rdquo;, sagt der Berufsforscher Joachim Ulrich vom Bundesinstitut f&uuml;r Berufsbildung (BIBB).<br>\nEin Blick in den Bundesausbildungsbericht des Bundesministeriums f&uuml;r Bildung und Forschung (BMBF) zeigt die Dimension dieses Problems. Rund 530.000 Ausbildungsvertr&auml;ge schlossen Betriebe und Azubis im Ausbildungsjahr vom 1. Oktober 2012 bis 30. September 2013, fast vier Prozent weniger als im Vorjahr. 33.500 Stellen blieben bei den Arbeitgebern unbesetzt. Im Jahr 2009 waren es nur rund 17.000. Die Zahl der Bewerber, die keinen Ausbildungsplatz finden konnte, stieg im gleichen Zeitraum von 15.500 auf 21.000. Weitere 62.500 haben eine berufsvorbereitende Ma&szlig;nahme begonnen oder absolvieren ein Praktikum, suchen aber gleichzeitig weiter nach einer Ausbildungsstelle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2014-08\/ausbildung-azubi-lehrstellen\/komplettansicht\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Es lohnt, die Anmerkung von J.W. vom letzten Freitag zum selben Thema erneut zu lesen: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22910#h12\">Laut DIHK fehlen 80.000 Azubis: Leere Stellen statt Lehrstellen<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Sale of the century: the privatisation scam<\/strong><br>\nPrivatisation promised to turn the UK into an island of small shareholders. It failed: the faceless state bureaucrats have been replaced by faceless (better-paid) private bureaucrats &ndash; and big foreign corporations. How did we get to this point?<br>\nTrain fares are going up. We learned that last week, although &ldquo;learn&rdquo; is putting it strongly. We knew they would. It&rsquo;s not as if they would go down: train fares go up, like electricity bills, gas bills, water bills, rent and chief executives&rsquo; salaries. To the loyalists of the Thatcher-Blair-Cameron succession, higher train fares are a positive, because they mean lower subsidies: another incremental step in a 35-year programme to shift the burden of paying for infrastructure from the well-off to the strugglers. To most of us, it&rsquo;s another sign of the folly of selling off the railways. But amid the dismal annual round of fare rises, it&rsquo;s easy to miss another, stranger, more gradual sign of the failure of the vast social and economic experiment conducted on the British people since 1979: privatisation.<br>\nA trio of awkward synthetic words has begun to appear among the owners of private train companies that looks as if a computer has been asked to name the new musketeers: Abellio; Govia; Keolis. What these bland corporate signifiers mask is state-owned but commercialised European rail firms. Collectively, European state railways now own more than a quarter of Britain&rsquo;s passenger train system.<br>\nI imagine they will do a decent job. And that&rsquo;s the trouble. If competition shows that the best companies to run Britain&rsquo;s privatised railways are state-owned railways from other countries, what does that say about the justification of privatisation? And what does it say about what privatisation has done to Britain? How did we get to the point where this country&rsquo;s railways, power stations and postal service were ready to be taken over by foreign versions of British organisations that our own government, claiming patriotism, systematically took to pieces?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/politics\/2014\/aug\/22\/sale-of-century-privatisation-scam\">The Guardian<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.F.:<\/strong> Da wird ganz ordentlich abgerechnet mit dem Thatcherismus, aber auch mit Hayek, und mit dem ganzen Zeug.<\/em><br>\n<em>Vielleicht sollten die CDU, SPD, Gr&uuml;nen usw. den Artikel mal lesen.<\/em><br>\n<em>Gro&szlig;britannien hat &ouml;fter mal eine Art unbeabsichtigte Vorreiterrolle &uuml;bernommen; da kann man genau sehen, wie das Experiment des Neomerkantilismus ausgegangen ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>42 Millionen Euro Subventionen f&uuml;r Zalando<\/strong><br>\nDer Online-H&auml;ndler Zalando ist einer der gr&ouml;&szlig;ten Subventionsempf&auml;nger im deutschen Einzelhandel. Bund und L&auml;nder bewilligten dem B&ouml;rsenkandidaten in den vergangenen Jahren insgesamt mehr als 35 Millionen Euro.<br>\nNach Recherchen der WirtschaftsWoche und des ZDF-Magazins Frontal21 wurden dem Berliner Unternehmen in den vergangenen Jahren F&ouml;rdermittel in H&ouml;he von insgesamt mehr als 35 Millionen Euro bewilligt.<br>\nDie Gesamtsumme setzt sich aus Einzelzusagen des Bundes und der L&auml;nder Berlin, Brandenburg und Th&uuml;ringen zusammen. So bewilligte das Land Th&uuml;ringen f&uuml;r die Ansiedlung des Zalando-Logistikzentrums in Erfurt staatliche F&ouml;rdermittel in H&ouml;he von 22,4 Millionen Euro. Das Land Berlin stellte Zalando zwischen 2010 und 2013 laut der landeseignen Zuwendungsdatenbank Investitionszusch&uuml;sse und Projektf&ouml;rderungen von 10,6 Millionen Euro zur Verf&uuml;gung. Das Land Brandenburg genehmigte laut Wirtschaftsministerium 2,5 Millionen Euro f&uuml;r ein Logistikzentrum in Brieselang im Havelland.<br>\nEin Teil der Subventionen wurden nach Unternehmensangaben vom Bund an die L&auml;nder durchgeleitet. Auf den Bund entfielen bis 2012 demnach rund 3,3 Millionen Euro. 2013 bewilligte das Bundeswirtschaftsministerium Mittel von 3,2 Millionen Euro. Das Unternehmen sei 2013 damit &bdquo;der gr&ouml;&szlig;te Empf&auml;nger&ldquo; entsprechender F&ouml;rdermittel im Versandhandel gewesen, teilte das Bundeswirtschaftsministerium WirtschaftsWoche und Frontal21 mit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/handel\/foerdergeld-fuer-online-shop-42-millionen-euro-subventionen-fuer-zalando\/10368918.html\">Wirtschaftswoche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>EU-Kommission pr&uuml;ft Subventionen f&uuml;r Fu&szlig;ballvereine<\/strong><br>\nB&uuml;rgschaften bergen erhebliche Risiken f&uuml;r den Steuerzahler<br>\nRecherchen des Westdeutschen Rundfunks (WDR) zufolge pr&uuml;ft die EU-Kommission derzeit die europarechtliche Zul&auml;ssigkeit offener und verdeckter Profifu&szlig;ballsubventionen in den Niederlanden, Spanien und Deutschland. Dabei geht es nicht nur um die bislang alleine vom Steuerzahler getragenen Polizeieins&auml;tze, sondern auch um Stadien, Trainingspl&auml;tze und Zubringer.<br>\nSch&auml;tzungen von Experten nach werden die gewinnorientierten Unternehmen der Fu&szlig;ball-Bundesliga, deren 52. Saison heute beginnt, j&auml;hrlich mit mehr als mehr als 500 Millionen Euro aus der &ouml;ffentlichen Hand subventioniert. Das k&ouml;nnte gegen das EU-Beihilferecht versto&szlig;en und R&uuml;ckzahlungsanspr&uuml;che nach sich ziehen.<br>\nEine wichtige Rolle spielen Kreditb&uuml;rgschaften f&uuml;r die Vereine. Das Bundesland Nordrhein-Westfalen, in dem die Sportart traditionell besonders eng mit der SPD vernetzt ist, vergab in den letzten 14 Jahren zehn solcher B&uuml;rgschaften f&uuml;r sieben Stadien, aus denen heute noch Risiken in H&ouml;he von 126,7 Millionen Euro bestehen. Das brachte 2013 eine Kleine Anfrage des FDP-Landtagsabgeordneten Kai Abruszat an den SPD-Finanzminister Norbert Walter-Borjans ans Licht.<br>\nPlatzt ein Kredit, dann muss das Land f&uuml;r die Schulden eines Vereins geradestehen: Nach der Insolvenz des mittlerweile in der Regionalliga spielenden Vereins Alemannia Aachen musste Nordrhein-Westfalen im Januar letzten Jahres 13 Millionen Euro Abschlag zahlen, &ldquo;um einen Auflauf der Zinsen zu vermeiden&rdquo;. Insgesamt rechnet man mit 20,9 Millionen Euro Lasten f&uuml;r den Steuerzahler. F&uuml;r den Drittligaverein MSV Duisburg, f&uuml;r dessen Stadion das Land ebenfalls geb&uuml;rgt hatte, werden wahrscheinlich 14,1 Millionen Euro f&auml;llig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/42\/42588\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Auch andere Kommunen in anderen Bundesl&auml;ndern sind betroffen und haben B&uuml;rgschaften &uuml;bernommen: So hat z.B. die Stadt Osnabr&uuml;ck Tilgungsaussetzungen zugunsten des VfL Osnabr&uuml;ck zugestimmt; das kann u.a. hier nachgelesen werden: <a href=\"https:\/\/ris.osnabrueck.de\/bi\/vo020.asp?VOLFDNR=1004476#searchword\">Vorlage &ndash; 2014\/4034-01-01<\/a><\/em><br>\n<em>F&uuml;r soziale Angelegenheiten -hei&szlig;t es oftmals- sei kein Geld vorhanden. Wenn es jedoch um die Lizenz eines traditionsreichen, aber nunmehr lediglich mittelm&auml;&szlig;igen Fu&szlig;ball-Drittligisten geht, ist das Geld vorhanden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Th&uuml;ringer Beh&ouml;rden versagten auf ganzer Linie<\/strong><br>\nDie Th&uuml;ringer Sicherheitsbeh&ouml;rden haben im Kampf gegen den NSU komplett versagt. Zu diesem Ergebnis kommt der NSU Untersuchungsausschuss des Th&uuml;ringer Landtages. In dem Bericht wird sogar gezielte Sabotage nicht ausgeschlossen.<br>\nDie Th&uuml;ringer Sicherheitsbeh&ouml;rden haben im Kampf gegen den rechtsextremen &bdquo;Nationalsozialistischen Untergrund&ldquo; (NSU) komplett versagt. Zu diesem Ergebnis kommt der Untersuchungsausschuss des Landtags in seinem am Donnerstag in Erfurt ver&ouml;ffentlichten Abschlussbericht. Die drei mutma&szlig;lichen Terroristen Uwe B&ouml;hnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zsch&auml;pe werden unter anderem f&uuml;r den Mord an zehn Menschen verantwortlich gemacht. B&ouml;hnhardt und Mundlos starben 2011, Zsch&auml;pe steht derzeit in M&uuml;nchen vor Gericht.<br>\nAngesichts des Ausma&szlig;es von Desinformation sowie fehlender Kooperation zwischen Polizei, Verfassungsschutz und Justiz sei es &bdquo;nicht mehr vertretbar&ldquo;, lediglich von ungl&uuml;cklichen Umst&auml;nden oder Pannen zu sprechen, sagte die Ausschussvorsitzende Dorothea Marx (SPD) bei der Vorstellung des Berichts. Zuvor hatte auch Th&uuml;ringens Innenminister J&ouml;rg Geibert (CDU) schwere Vers&auml;umnisse einger&auml;umt. Die NSU-Ermittlungen seien &bdquo;ein beispielloser Fall von Beh&ouml;rdenversagen in Bund und L&auml;ndern&ldquo;, erkl&auml;rte er.<br>\nDer knapp 1.900 Seiten umfassende Bericht ist das Ergebnis von zweieinhalb Jahren Ausschussarbeit. Im Mittelpunkt stand die Arbeit der Sicherheitsbeh&ouml;rden seit dem Fund von Sprengstoff in einer Jenaer Garage Anfang 1998. Dazu wurden in 68 Sitzungen &uuml;ber 11.600 Akten ausgewertet sowie 123 Zeugen und Sachverst&auml;ndige zum Teil mehrfach geh&ouml;rt. Die h&auml;ufigste Antwort von Befragten sei der Satz gewesen &bdquo;Ich kann mich nicht erinnern&ldquo;, sagte FDP-Obmann Heinz Untermann bei der Vorstellung des Berichts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2014\/08\/22\/nsu-abschlussbericht-thueringer-behoerden-linie\/\">Migazin<\/a>\n<p><strong>Passend dazu: Gezielte Sabotage von Ermittlungen<\/strong><br>\nNun ist das, was die bundesdeutsche &Ouml;ffentlichkeit l&auml;ngst wei&szlig;, noch ein weiteres Mal best&auml;tigt worden: Die Mordserie, die zwischen 2000 und 2007 stattfand, sowie weitere Gewaltverbrechen der faschistischen Terrorbande Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) h&auml;tte verhindert werden k&ouml;nnen. Diese Feststellung ist Fazit-Bestandteil des am Donnerstag in Erfurt pr&auml;sentierten Abschlussberichts des Untersuchungsausschusses im Th&uuml;ringer Landtag zum NSU. Seine Arbeit  dauerte zweieinhalb Jahre, 68 Ausschusssitzungen und beinhaltete das Studium mehrerer tausend Akten, die Befragung von 123 Zeugen und Sachverst&auml;ndigen.<br>\nDie Ermittlungsbeh&ouml;rden h&auml;tten sich bei der Fahndung nach den drei Hauptverd&auml;chtigen (Uwe  B&ouml;hnhardt, Uwe Mundlos, die sich 2011 in Eisenach nach einem Raub&uuml;berfall und anschlie&szlig;ender Verfolgungsjagd durch die Polizei selbst erschossen haben sollen, sowie Beate Zsch&auml;pe, die derzeit noch wegen der Mitt&auml;terschaft an den Verbrechen des NSU vor Gericht steht) Fehler in einem erschreckenden Ausma&szlig; geleistet, musste Dorothea Marx (SPD), Vorsitzende des Th&uuml;ringer Landtagsausschusses, am Ende feststellen. Die staatlichen Organe des Bundeslands Th&uuml;ringen, aus dem die T&auml;ter kommen, w&uuml;rden &bdquo;eine besondere Verantwortung und eine besondere Schuld&ldquo; tragen. Denn h&auml;tten der Verfassungsschutz und die Polizei 1998 nach dem Fund von Sprengstoff in Jena richtig gehandelt, w&auml;re so gut wie sicher alles anders gelaufen. Zehn Menschen k&ouml;nnten noch am Leben sein, diverse Bombenanschl&auml;ge und Bank&uuml;berf&auml;lle h&auml;tten nicht stattgefunden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201408223206\/globales\/terrorismus\/gezielte-sabotage-von-ermittlungen.html\">Hintergrund<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Am Freitag haben wir einen Text mit dem Titel &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22907\">Wie ein struktureller Rassismus in den USA die Politik beherrscht<\/a>&ldquo; ver&ouml;ffentlicht.<\/em><br>\n<em>Angesichts derartiger Ermittlungsergebnisse eines Untersuchungsausschusses eines Landtages oder z.B. des mehr als fragw&uuml;rdigen Verhaltens von Herrn Steinmeier im Fall Kurnaz stellt sich die Frage, ob wir in Deutschland nicht &auml;hnliche Verh&auml;ltnisse haben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>TV-Ank&uuml;ndigung: Ab 30.09.: Neue ZDF Satire mit Urban Priol und Alfons<\/strong><br>\n&hellip;alias Emmanuel Peterfalvi: &ldquo;Urban &amp; Alfons&rdquo; (Arbeitstitel).<br>\nMainz. Lange Zeit gab es Ger&uuml;chte &uuml;ber die R&uuml;ckkehr von Urban Priol zusammen mit einem Kollegen &ndash; nun hat es das ZDF mit einer Presse-Erkl&auml;rung offiziell gemacht: Urban Priol bekommt eine neuen Kabarettsendung im ZDF. Ab 30.09. wird er jeden Monat gemeinsam mit Alfons alias Emmanuel Peterfalvi eine Kabarett-Sendung pr&auml;sentieren, die den Arbeitstitel &ldquo;Urban &amp; Alfons&rdquo; tr&auml;gt. Die &ldquo;Rahmenhandlung&rdquo; ist noch skurriler als bei &ldquo;Neues aus der Anstalt&rdquo;: Priol und Peterfalvi haben &ldquo;genug vom politischen Chaos auf der Erde&rdquo; und fl&uuml;chten mit einem selbstgebauten Raumschiff ins Weltall. Einmal im Monat erleiden sie aber Heimweh, so dass sie f&uuml;r 45 Minuten zur Erde zur&uuml;ckkehren &ndash; doch ihre scharfz&uuml;ngigen Kommentare k&ouml;nnen sie dabei nicht f&uuml;r sich behalten. Und so schauen sie, begleitet von zwei Gastkabarettisten und mit &ldquo;fantastischer Technik&rdquo; ausgestattet, &ldquo;schonungslos und scharfz&uuml;ngig&rdquo; auf die Politik der Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit und direkt in die Gehirne der M&auml;chtigen und Macher. Sie beamen sich in die Schaltzentrale politischen Irrsinns, angetrieben von der Frage: Ist die Erde noch zu retten?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kabarett-news.de\/News-vom-20.08.2014-ab-30ten-september-neue-zdf-satire-mit-urban-priol-und-alfons.html\">kabarett-news.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Unsere Leserin B.H. schreibt uns &uuml;ber die Demonstration gegen Polizeigewalt in Staten Island:<\/strong><br>\nGestern war ich <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/justiz\/polizei-in-new-york-eric-garner-stirbt-bei-festnahme-a-982062.html\">bei der Demonstration in Staten Island um dem am 17. Juli ermordeten Eric Garner<\/a> zu gedenken.<br>\nEs war eine friedliche Demonstration. F&uuml;r mich war das Ganze sehr ersch&uuml;tternd: Mitzuerleben, was ein historisches Trauma ganz konkret bedeutet, das in der Gegenwart immer und immer wieder aktualisiert wird.<br>\nDurchgehend  wurde skandiert: &ldquo;Justice&rdquo;, &ldquo;no justice, no peace&rdquo;, &ldquo;don&rsquo;t shoot&rdquo;,  sowie immer wieder die letzten Worte von Eric Garner &ldquo;I can&rsquo;t breathe&rdquo;.   Der Schmerz der Menschen war &uuml;berdeutlich zu sehen und zu f&uuml;hlen, Entsetzen, weniger harte Aggression.<br>\nDie  real begr&uuml;ndete Angst, den eigenen Ehemann, Sohn oder Enkel durch  Sch&uuml;sse der Polizei zu verlieren.<br>\nDas l&auml;sst sich nur sehr bedingt &uuml;ber Medien vermitteln bzw. es werden in den Mainstream Medien  wenig Anstrengungen unternommen dies zu versuchen (ein politologischer Versuch von <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/ferguson-sechs-schuesse-auf-michael-brown,1472596,28206866.html\">Claus Leggewie in der FR<\/a>,  ebenso <a href=\"http:\/\/www.mediaite.com\/tv\/spike-lee-on-cnn-there-is-a-war-on-the-black-male-in-america\/\">Spike Lee, dessen Entsetzen sehr sp&uuml;rbar ist<\/a>)\n<p>Staten Island ist 20 Minuten mit der F&auml;hre vom schicken, obsz&ouml;n reichen Manhattan Downtown  entfernt. Die  Gegend wo Garner umgebracht worden ist, zeugt von gro&szlig;er Armut, aber nicht von Verwahrlosung.<\/p>\n<p>Die Medien hier sind &uuml;berwiegend biased. CNN und andere zeigen zwar aktuell durchaus die Polizeibrutalit&auml;t in Ferguson. Aber dann kommt immer der Dreh: Es gebe unterschiedliche  Zeugenaussagen, es sei alles kompliziert, bla, bla, und schleppen daf&uuml;r X-Experten an.<br>\nDann wird das Vorleben der Ermordeten durchleuchtet, um latent um Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Polizisten zu werben. Damit ist vieles zerredet. Etwas mehr in die Tiefe geht das &ouml;ffentliche Radio (NPR),  das z.B.   auch eine relativ gute Sendung &uuml;ber Medienberichterstattung &ldquo;on the media&rdquo; ausstrahlt, immer am Wochenende. Auch das &ouml;ffentliche Fernsehen (PBS) versucht objektiv zu sein.<\/p>\n<p>Fakten: Eric Garner ist erw&uuml;rgt und zu Tode gepr&uuml;gelt worden, Michael Brown ist in Ferguson mit 6 Sch&uuml;ssen niedergestreckt worden. Seine Leiche lag stundenlang auf der Stra&szlig;e. Letzten Dienstag hat die Polizei einen weiteren jungen  Mann in St. Louis umgebracht, mit 12 Sch&uuml;ssen, er war psychisch krank, offensichtlich anders als behauptet unbewaffnet!   (siehe unten die Links). Keine Einzelf&auml;lle!<br>\nDie f&uuml;r die Erschie&szlig;ungen verantwortlichen Polizisten laufen alle frei rum.<\/p>\n<p>Der <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Nach-den-Todesschuessen-in-Missouri\/!144697\/\">taz Artikel von Dorothea Hahn<\/a> zur Demonstration in Staten Island kann auch nicht auf Fehler verzichten, z.B.:  Sie betitelt den Ermordeten Eric Garner  als Zigarettenverk&auml;ufer und  schleppt damit die latente Anspielung, er sei kriminell weiter. Er war wegen des Verkaufs von einzelnen Zigaretten vor l&auml;ngerer Zeit verhaftet worden. Wie arm muss ein Mensch sein, um einzelne Zigaretten zu verkaufen bzw. einzelne Zigaretten zu kaufen? Das fragen sie und andere nicht.  Sie schreibt fast nur zusammen, was sie hier in den Medien sieht.  Ich habe (anders als sie andeutet)  an keiner Stelle (und ich bin die Demo mehrfach abgelaufen) die Gefahr von Gewaltt&auml;tigkeit seitens der Demonstrierenden bemerkt.<\/p>\n<p>Was mich am meisten best&uuml;rzt: Sehr, sehr wenige wei&szlig;e Menschen haben den Weg  zur Demo gefunden.<br>\nDas  Geplapper vieler wei&szlig;er &ldquo;linker&rdquo; Demokraten ist hohl. Sie finden selten den Weg, um konkret Solidarit&auml;t zu zeigen. Das immerhin hat die taz Autorin auch festgehalten, die fast v&ouml;llige Abwesenheit wei&szlig;er Menschen (ein paar Qu&auml;kerinnen waren da, ein paar Mitglieder linker Splittergruppen). Dennoch, sie geht &uuml;berhaupt nicht auf die vielen politischen Reden ein.<br>\nDazu ist wichtig zu wissen:  Al Sharpton (Democrat) und seit vielen Jahren leader der schwarzen community, nicht nur f&uuml;r NY, ist sozusagen die meist gehasste Person f&uuml;r wei&szlig;e Menschen. Auch wei&szlig;e Demokraten reden schlecht &uuml;ber ihn.<\/p>\n<p>Die Reden, aus der schwarzen Community heraus, waren gestern sehr gut. Auch viele Frauen haben gesprochen. &Uuml;berhaupt scheint eine gute Gemeinschaft unterschiedlicher Religionen  der Black Community zu bestehen. Das war nicht immer so. Die Ordner der Demonstration waren &uuml;berwiegend in schwarzen Anz&uuml;gen, mit schwarzer Fliege.  Auch das war sehr ber&uuml;hrend zu sehen, wie alle bem&uuml;ht waren  W&uuml;rde  und Ruhe zu bewahren. Das ist gestern voll gelungen.<\/p>\n<p>Hier <a href=\"http:\/\/nationalactionnetwork.net\/featured\/thousands-joined-in-staten-island-for-we-will-not-go-march-for-eric-garner\/\">die Berichte von einem der Mitveranstalter NAN<\/a>.<\/p>\n<p>Hier ein paar Videos:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Njrs5ns8nbI\">Zum killing von Eric Gardener<\/a><\/li>\n<li>Hier noch mal mit der <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Njrs5ns8nbI\">Erkl&auml;rung eines jungen  wei&szlig;en Mannes versehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=vT66U_Ftdng\">NYPD unterl&auml;sst 1. Hilfe, nachdem er bewusstlos war<\/a><\/li>\n<li>Hier das Video <a href=\"http:\/\/www.cnn.com\/2014\/08\/19\/us\/missouri-police-shooting\/index.html\">&uuml;ber killing eines offensichtlich psychisch kranken Mannes  am letzten Dienstag in St. Louis<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (HR\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-22928","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22928","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22928"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22928\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22931,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22928\/revisions\/22931"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22928"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22928"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22928"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}