{"id":22981,"date":"2014-08-28T09:17:33","date_gmt":"2014-08-28T07:17:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22981"},"modified":"2014-08-28T12:51:25","modified_gmt":"2014-08-28T10:51:25","slug":"hinweise-des-tages-2201","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22981","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22981#h01\">EU-Zuwanderung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22981#h02\">Rasmussen plant superschnelle Nato-Eingreiftruppe&hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22981#h03\">Franz&ouml;sische Turbulenzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22981#h04\">Mario Draghi und d&uuml;stere Wirtschaftsaussichten im Euro-Raum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22981#h05\">Die Bev&ouml;lkerung leidet unter einem Finanzkrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22981#h06\">Wirtschaft im Fokus-Interview mit Martin Hellwig: Das Too-big-to-fail-Problem ist nicht gel&ouml;st<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22981#h07\">L&uuml;ftet endlich das Bankgeheimnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22981#h08\">Bei K&uuml;ndigung aufs Abstellgleis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22981#h09\">Entwicklung der Leiharbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22981#h10\">&bdquo;fr&uuml;her war ich m&uuml;de, heute kaputt!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22981#h11\">Arbeitslosengeld II im Alter von 50 Jahren und &auml;lter und Grundsicherung im Alter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22981#h12\">Verbot einer Protestkundgebung des Tacheles e.V. in Wuppertal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22981#h13\">Tarifstreits<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22981#h14\">BayernLB-Prozess: Zu dumm f&uuml;r ihren Job<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22981#h15\">Vergesst die Rankings<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22981#h16\">Jens Berger: Bye, bye SPIEGEL<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22981#h17\">George Packers Bestseller &ldquo;Die Abwicklung&rdquo;: Kitzel des Realen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22981#h18\">1. September 2014  &ndash; Antikriegstag (Weltfriedenstag): Frieden schaffen &ndash; ohne Waffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22981#h19\">Zu guter Letzt: Der Musiker<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22981&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>EU-Zuwanderung<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Die Bundesregierung diskriminiert<\/strong><br>\nZur Freude der CSU hat das Kabinett neue Regeln f&uuml;r EU-Einwanderer beschlossen. Viele sind Nonsens, noch schlimmer ist die Botschaft, die Deutschland damit sendet&hellip;<br>\nWenn man in die Statistiken schaut, gibt es bis heute keine Anhaltspunkte f&uuml;r den angeblichen &ldquo;fortgesetzten Missbrauch&rdquo; der Freiz&uuml;gigkeit, wie die CSU behauptet. Denn die (wenigen) Rum&auml;nen und Bulgaren, die in Deutschland Sozialleistungen bekommen, haben als EU-B&uuml;rger zun&auml;chst einmal ein gutes Recht dazu. Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD), die die sch&auml;rferen Regeln pr&auml;sentierte, musste auf Nachfrage einr&auml;umen, dass die Mehrheit der Einwanderer aus Osteuropa sich sehr schnell und gut in den deutschen Arbeitsmarkt integriert &ndash; ja sogar dringend gebraucht wird, als &Auml;rztin oder Vorarbeiter.<br>\nSo ist das beschlossene Ma&szlig;nahmenpaket neben dem politischen Zugest&auml;ndnis an die CSU vor allem ein Einknicken vor den Ressentiments, das schmerzhaft bewusst macht, dass Deutschland eben doch nicht das weltoffene Einwanderungsland ist, das es so gerne w&auml;re. Vor allem, wenn es um Menschen aus S&uuml;dosteuropa geht&hellip;<br>\nUnfug sind allerdings die weiteren Regeln zur Missbrauchsbek&auml;mpfung, auf die sich die Bundesregierung geeinigt hat. Nicht deswegen, weil es falsch ist, Missbrauch zu bek&auml;mpfen, den es bei der Freiz&uuml;gigkeit auch gibt. Sondern weil die Ma&szlig;nahmen oft unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig sind und sie einer bestimmten Gruppe von Menschen (unausgesprochen) unterstellen, kriminell zu sein. So etwas nennt man Diskriminierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2014-08\/migration-armutsmigration-bulgarien-rumaenien\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>EU-Zuwanderung: Bericht ignoriert zentrale Herausforderungen<\/strong><br>\nZu dem Bericht des Staatssekret&auml;rsausschuss zur EU-Zuwanderung erkl&auml;rte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Mittwoch in Berlin:<br>\n&ldquo;Der Bericht des Staatssekret&auml;rsausschusses ist unzureichend und bleibt weit hinter den Erwartungen zur&uuml;ck. Die zentralen Herausforderungen wie die Ausbeutung der EU-Zuwanderer oder die Erbringung grenz&uuml;berschreitender Dienstleistungen werden ignoriert. Der Bericht fokussiert sich auf den Zuzug aus Ost- und Mitteleuropa und blendet die Aufgaben, die sich aus der krisenbedingten Zuwanderung aus S&uuml;deuropa ergeben, aus.<br>\nV&ouml;llig unverst&auml;ndlich ist, warum das Bundesarbeitsministerium die eigenen Ma&szlig;nahmen zur Bek&auml;mpfung von Ausbeutung und Lohndumping gar nicht erw&auml;hnt. Die Beratungs- und Unterst&uuml;tzungsleistungen des vom Ministerium mitfinanzierten Projekts &ldquo;Faire Mobilit&auml;t&rdquo; tauchen nicht auf, und auch der Missbrauch der Arbeitnehmerfreiz&uuml;gigkeit durch zahlreiche schwarze Schafe unter den Arbeitgebern kommt nicht vor. Dabei gibt es gen&uuml;gend F&auml;lle von Lohn- und Sozialversicherungsbetrug oder menschunw&uuml;rdiger Unterbringung der Kolleginnen und Kollegen aus dem EU-Ausland, die &ouml;ffentlich bekannt geworden sind.<br>\nImmerhin: Die Probleme der Kommunen werden ausf&uuml;hrlich und zutreffend beschrieben, und es ist richtig, die Kommunen zu unterst&uuml;tzen. Die Entlastung der Kommunen bei Unterhalt und Heizung ist ein erster richtiger Schritt. Aber unterm Strich gilt: hier w&auml;re mehr m&ouml;glich gewesen.&rdquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++9af3d944-2ddb-11e4-b17f-52540023ef1a\">DGB Pressemitteilung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++c2c428f2-2dd1-11e4-8835-52540023ef1a\">Ausf&uuml;hrliche Bewertung<\/a><\/li>\n<li><strong>Wer nicht arbeitet, fliegt<\/strong><br>\nOhne Zahlen vorzulegen, fabuliert die Bundesregierung &uuml;ber Mi&szlig;brauch von Sozialleistungen durch EU-B&uuml;rger und k&uuml;ndigt Ma&szlig;nahmen dagegen an<br>\nErwerbslosen Zuwanderern aus EU-Staaten sollen der Zugang zu Sozialleistungen und der Aufenthalt in Deutschland erschwert werden. So sieht es ein Gesetzentwurf des Bundeskabinetts vor, der am Mittwoch zusammen mit dem Abschlu&szlig;bericht der zust&auml;ndigen Staatssekret&auml;rsrunde von Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) und Innenminister Thomas de Maizi&egrave;re (CDU) in Berlin vorgestellt wurde. Beabsichtigt wird, Zugezogenen aus EU-Staaten nach sechs Monaten den sicheren Aufenthaltsstatus zu entziehen, wenn sie keine Arbeit haben. Bei &raquo;Mi&szlig;brauch von Sozialleistungen&laquo; sollen zudem befristete Wiedereinreisesperren verh&auml;ngt werden k&ouml;nnen. Au&szlig;erdem will die Bundesregierung den Bezug von Kindergeld einschr&auml;nken. Es werde gepr&uuml;ft, ob es rechtlich m&ouml;glich sei, die H&ouml;he der Zahlungen an den &uuml;blichen Kindergeldbetrag der Aufenthaltsl&auml;nder der Kinder anzupassen, so de Maizi&egrave;re. St&auml;dte mit besonders hoher Zuwanderung aus EU-Mitgliedsstaaten sollen zudem eine Soforthilfe von zus&auml;tzlichen 25 Millionen Euro f&uuml;r Hartz-IV-Leistungen erhalten. Insgesamt sollen die Kommunen mehr als 200 Millionen Euro aus europ&auml;ischen F&ouml;rderprogrammen bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/08-28\/053.php\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.R.:<\/strong> Ist das &ouml;ffentlichkeitswirksame Vorhaben der Regierungsparteien noch Politik oder -insbesondere angesichts der realen Zahlen- schon Rassismus?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Rasmussen plant superschnelle Nato-Eingreiftruppe&hellip;<\/strong><br>\n&hellip;und neue Milit&auml;rbasen in Osteuropa: &ldquo;Die Quintessenz lautet: Sie werden in Zukunft mehr Nato-Pr&auml;senz im Osten sehen&rdquo;<br>\nDer Nato-Gipfel, der n&auml;chste Woche, am 4. und 5. September, in Wales stattfinden soll, wird von der britischen Regierung angek&uuml;ndigt wie eine Show mit internationalen Starg&auml;sten &ndash; &ldquo;President Obama, Chancellor Merkel, and President Hollande&rdquo; &ndash; und einem Spruch, der Ankl&auml;nge an das Intro eines Kampf-der-Imperien-Films hat: &rdquo; Der Gipfel ist eine M&ouml;glichkeit, um sicherzustellen, dass die Nato weiterhin an der vordersten Front operiert, um Stabilit&auml;t in einer unvorhersehbaren Welt aufzubauen.&rdquo;&hellip;<br>\nEr konzentriert sich darauf, das Russland unter F&uuml;hrung seines Pr&auml;sidenten Putin in den fr&uuml;heren sowjetischen Republiken, besonders in den baltischen Staaten, f&uuml;r &ldquo;trouble&rdquo; sorgen k&ouml;nnte. Um dem pr&auml;ventiv zu begegnen, m&uuml;sse die Nato ihre milit&auml;rische Reaktionsbereitschaft optimieren, sagte Rasmussen dem Guardian. Die Einsatzbereitschaft m&uuml;sse innerhalb weniger Stunden garantiert sein&hellip;<br>\nWir werden einen Bereitschafts-Handlungsplan (&ldquo;readiness action plan&rdquo;) einf&uuml;hren, mit dem Ziel, dass wir f&auml;hig sind, sehr schnell in dieser komplett neuen Sicherheitssituation agieren zu k&ouml;nnen. Wir haben bereits die Nato response force, deren Zweck darin besteht, rasch eingesetzt zu werden, wenn sie ben&ouml;tigt wird. Jetzt haben wir die Absicht, etwas zu entwicklen, das ich als Speerspitze innerhalb dieser response force bezeichne, die auf einem sehr sehr hohen Level der sofortigen Einsatzbereitschaft operiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/42\/42628\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Franz&ouml;sische Turbulenzen<\/strong><br>\nFran&ccedil;ois Hollande bekannte sich &ouml;ffentlich als &bdquo;Sozialdemokrat&ldquo;. Dazu brauchte es schon eine Portion Mut, denn jene Formel galt noch vor zwei Jahrzehnten als eine w&uuml;ste Beschimpfung, im Rang der Schm&auml;hungen dicht hinter den &bdquo;Faschisten&ldquo; platziert. Nur: kein Versuch, die Reformprogramme in der Nationalversammlung und im Senat zu Gesetzen zu formen, denn der Staatschef schreckte vor der Opposition in den eigenen Reihen zur&uuml;ck&hellip;<br>\nF&uuml;nfzig, vielleicht auch nur drei&szlig;ig von 296 sozialistischen Abgeordneten drohen, die Vorlagen der Regierung zu blockieren &ndash; und stets hat es Fran&ccedil;ois Hollande vers&auml;umt, seinen Gegenspielern in der Partei den Kampf anzusagen, auch auf das Risiko der Spaltung hin&hellip;<br>\nDarum w&auml;re es hoch an der Zeit, dass sich franz&ouml;sische, deutsche, italienische Experten mit den besten K&ouml;pfen der Zentralbank zusammenfinden, um rea-listische Pl&auml;ne zu entwerfen, wie den Euro-L&auml;ndern auf die Beine zu helfen ist. Die Nachricht von der Notwendigkeit einer gemeinsamen Fiskal- und Wirtschaftspolitik (als Basis der politischen Union) sollte in die sperrigsten K&ouml;pfe vorgedrungen sein.<br>\nF&uuml;r einen Aufschwung braucht es einen inner-europ&auml;ischen Marshall-Plan, dessen Hauptlast nat&uuml;rlich der Riese in der Mitte zu tragen h&auml;tte. Das w&auml;re &ndash; m&ouml;gen die Landsleute auch murren &ndash; so ungerecht nicht, denn es ist l&auml;ngst erwiesen, dass sie stets den Hauptgewinn der Reformen auf ihr Konto buchen k&ouml;nnen. Der dringlichste Auftrag: eine Offensive gegen die Jugendarbeitslosigkeit, die sich vermutlich nur durch eine zivile europ&auml;ische Dienstpflicht (samt einem Ausbildungsprogramm) &uuml;berwinden l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/kultur\/frankreich-franzoesische-turbulenzen,1472786,28234838.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres franz&ouml;sischen Lesers A.T.:<\/strong> Neben einer wohlwollenden Kommentierung der &ldquo;Reform-Strategie&rdquo; von Pr&auml;sident Hollande, der Entlassung von Arnaud Montebourg wird u.a. ein innereurop&auml;ischer Marshall-Plan gefordert, ohne hier freilich konsequent zu werden. Bizarr muss jedoch folgender Vorschlag am Ende anmuten: <\/em><br>\n<em>&ldquo;Der dringlichste Auftrag: eine Offensive gegen die Jugendarbeitslosigkeit, die sich vermutlich nur durch eine zivile europ&auml;ische Dienstpflicht (samt einem Ausbildungsprogramm) &uuml;berwinden l&auml;sst.&rdquo;<\/em><br>\n<em>Wohlgemerkt: mit einer europaweiten Zwangsarbeit will Klaus Harpprecht die Jugendarbeitslosigkeit bek&auml;mpfen, die durch die von der &ldquo;Troika&rdquo;-oktroyierten Wirtschaftspolitik ma&szlig;geblich verursacht worden ist. All dies fordert ein in Frankreich lebender Deutscher, dem bewusst sein m&uuml;sste, dass nicht nur Frankreich, sondern auch weite Teile Europas schon zweimal erfahren mussten, was in Deutschland unter &ldquo;Dienstpflicht&rdquo; verstanden wird. Angesichts des nahenden 69. Jahrestages der Entfesselung des 2. Weltkrieges und des Schicksals von &uuml;ber 20 Millionen Zwangsarbeitern allein im letzten Krieg mutet seine Forderung schlichtweg ersch&uuml;tternd an.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Mario Draghi und d&uuml;stere Wirtschaftsaussichten im Euro-Raum<\/strong><br>\nEZB-Pr&auml;sident Mario Draghi hat auf dem Treffen der Zentralbanker in Jackson Hole in Wyoming erstmals ausf&uuml;hrlich dargelegt, wie d&uuml;ster die wirtschaftlichen Aussichten im Euro-Raum sind. Draghi hatte bislang den Standpunkt vertreten, dass die Inflationserwartungen verankert sind. Nun hat er einger&auml;umt, dass ein weiterer R&uuml;ckgang der Inflation die Preisstabilit&auml;t gef&auml;hrde. Die EZB wolle daher alle zur Verf&uuml;gung stehenden Instrumente einsetzen, um eine deflation&auml;re Abw&auml;rtsspirale zu unterbinden. Bemerkenswert ist, dass Draghi zum ersten Mal gesagt hat, dass die Euro-Krise mit Nachfrage-Mangel zu tun hat. Seiner Meinung nach &uuml;berwiegen die Risiken des &bdquo;zu wenig zu tun&ldquo; (d.h. wenn die konjunkturelle Arbeitslosigkeit strukturell wird) die Risiken des &bdquo;zu viel zu tun&ldquo; (d.h. wenn die L&ouml;hne und der Preisdruck &uuml;berm&auml;ssig steigen). Was will die EZB jetzt tun? Draghi hat keine QE-Politik in Aussicht gestellt. Denn er weiss, dass Berlin dagegen ist. Er hat aber unterstrichen, dass es hilfreich w&auml;re, wenn diejenigen L&auml;nder, die &uuml;ber Spielraum verf&uuml;gen, Fiskalpolitik einsetzen w&uuml;rden. Die &bdquo;Gesamtnachfragepolitik muss durch nationale Strukturpolitik&ldquo; begleitet werden, so Draghi.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/acemaxx-analytics-dispinar.blogspot.de\/2014\/08\/mario-draghi-und-dustere.html#more\">ACEMAXX-ANALYTICS<\/a>\n<p><strong>Siehe: Unemployment in the euro area<\/strong><br>\nSpeech by Mario Draghi, President of the ECB, Annual central bank symposium in Jackson Hole, 22 August 2014<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ecb.europa.eu\/press\/key\/date\/2014\/html\/sp140822.en.html\">ecb.europa.eu<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Bev&ouml;lkerung leidet unter einem Finanzkrieg<\/strong><br>\nMarc Chesney zieht Parallelen zwischen dem Kriegsjahr 1914 und heute. Der Z&uuml;rcher Finanzprofessor sagt, was bei Banken falsch l&auml;uft: &rdquo; Zwar gibt es keinen Krieg im Kern Europas zwischen Deutschland und Frankreich. Aber wir haben eine Weltkrise, die entgegen der Beteuerungen der Politik nicht vorbei ist. Weltweit sind Millionen mehr Menschen arbeitslos als kurz vor der Finanzkrise. Ein grosser Teil der Bev&ouml;lkerung leidet unter einem Krieg anderer Art &ndash; einem Finanzkrieg. Regierungen behaupten oft, dass es in die richtige Richtung geht. Das ist aber nicht der Fall. &hellip; In Deutschland gibt es rund zw&ouml;lf Millionen Menschen, die unter der Armutsgrenze leben. Warum ist nach Ansicht vieler Medien die Krise vorbei? Weil die B&ouml;rsen in den vergangenen Jahren stark gestiegen sind. Das zeigt allerdings nur, dass die Finanzm&auml;rkte sich immer mehr von der Realwirtschaft abkoppeln. Die Schulden sind heute in vielen L&auml;ndern riesig, die Lage ist instabil. Das gr&ouml;sste Problem: Das Finanzsystem stellt eine st&auml;ndige Bedrohung f&uuml;r die Weltwirtschaft dar. &hellip; Zu Beginn des Ersten Weltkrieges gab es schon Lobbys, wie zum Beispiel Waffenhersteller in Frankreich und Deutschland, die einen grossen Einfluss auf die Politik hatten. Heute ist es der Finanzsektor, der eine m&auml;chtige Lobby besitzt und in der Lage ist, seine Interessen der Gesellschaft aufzuzwingen. &hellip; Wer glaubt, der Bankensektor folge Marktregeln, t&auml;uscht sich. Der Libor-Zins zum Beispiel ist kein Marktzins. Dieser bildet sich aus den Meinungen einiger Grossbanken. Wenn es aber wenige Akteure gibt, ist das Betrugsrisiko sehr hoch. Das hat die Vergangenheit bereits gezeigt: Wegen der Manipulation des Libor-Zinssatzes wurden schon Strafen gegen Grossbanken verh&auml;ngt. &hellip; Wir brauchen ein Finanzsystem, das funktioniert. Das ist heute nur begrenzt der Fall: Banken kommen ihrer eigentlichen Aufgabe &ndash; die Realwirtschaft mit Krediten zu versorgen &ndash; viel zu wenig nach. Zum Thema Regulierung: Die Vorschriften sind zu zaghaft und kompliziert. Basel I hatte noch circa 30 Seiten, Basel III mittlerweile 600 Seiten. Dabei braucht es einfache Vorschriften. Zudem sollte auch das Schattenbankensystem im Fokus der Regulierung stehen. Das ist aber leider nicht der Fall. &hellip;&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelszeitung.ch\/konjunktur\/die-bevoelkerung-leidet-unter-einem-finanzkrieg-646813\">Handelszeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> In diesen Tagen erscheint das neue Buch von Marc Chesney, Vize-Direktor des Instituts f&uuml;r Banking und Finance der Universit&auml;t Z&uuml;rich: &ldquo;Vom Grossen Krieg zur permanenten Krise&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wirtschaft im Fokus-Interview mit Martin Hellwig: Das Too-big-to-fail-Problem ist nicht gel&ouml;st<\/strong><br>\nWeltweit sind die Banken nicht viel sicherer als vor dem Ausbruch der Finanzkrise. Gingen gr&ouml;ssere Banken bei einer erneuten Versch&auml;rfung der Krise in die Insolvenz, k&auml;men Staaten auch heute nicht darum herum, diese im Nachhinein zu st&uuml;tzen. Dies sagte Martin Hellwig, Direktor des Max-Planck-Instituts zur Erforschung von Gemeinschaftsg&uuml;tern, in einem Interview f&uuml;r die Web-TV-Sendung &laquo;Wirtschaft im Fokus&raquo; auf dem Videoportal von NZZ.ch.<br>\nNach dem Kollaps der US-Investmentbank Lehman Brothers im September 2008 haben sowohl verschiedene europ&auml;ische L&auml;nder als auch die USA mehrere Banken zulasten ihrer Steuerzahler vor der Insolvenz gerettet. Dies hat das sogenannte Too-big-to-fail-Problem verdeutlicht. Gem&auml;ss diesem sind manche Banken so gross und h&auml;tte ein Kollaps solch negative Konsequenzen f&uuml;r die Volkswirtschaft, dass diese gest&uuml;tzt werden m&uuml;ssen. Laut Hellwig reichen die im Anschluss daran eingef&uuml;hrten Regulierungen wie die Kapitalvorschriften &laquo;Basel III&raquo; lange nicht aus, um das Problem zu l&ouml;sen. Dabei w&uuml;rden massgebliche Risiken nicht ber&uuml;cksichtigt, und manches daran sei fehlerhaft. Aus Sicht von Hellwig sind einige Staaten zur &laquo;Rettung&raquo; angeschlagener Banken nicht mehr in der Lage, da sie selber Finanzprobleme haben und &uuml;berschuldet sind. Dies sei dann wohl der Punkt, an dem man sich darauf verlasse, dass die entsprechende Zentralbank wie die Europ&auml;ische Zentralbank oder die Schweizerische Nationalbank die jeweilige Bank rette. &ndash; In seinem Buch &laquo;Des Bankers neue Kleider&raquo;, das er zusammen mit Anat Admati geschrieben hat, fordert er, grossen Banken Eigenkapitalquoten in H&ouml;he von 20% bis 30% vorzuschreiben. Pr&auml;vention sei n&ouml;tig, damit das Too-big-to-fail-Problem gar nicht erst auftrete.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/wirtschaft\/das-too-big-to-fail-problem-ist-nicht-geloest-1.18371124?extcid=Newsletter_27082014_Top-News_am_Morgen\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>L&uuml;ftet endlich das Bankgeheimnis<\/strong><br>\nWarum eigentlich d&uuml;rfen L&auml;nder wie die Schweiz und Luxemburg Steuerfl&uuml;chtlingen anbieten, ihren Wohnsitzstaat zu bestehlen, ohne daf&uuml;r mit Sanktionen rechnen zu m&uuml;ssen? Was brachte L&auml;nder wie Deutschland und Frankreich auf die Idee, die Kapitaleink&uuml;nfte ihrer Reichen geringer zu besteuern als die Arbeitseinkommen ihrer Mittelschichten? Und wieso eigentlich reicht die Macht der USA, der EU, der G-20-L&auml;nder nicht aus, Kleinstaaten wie Singapur zum automatischen Informationsaustausch zu bewegen, ganz zu schweigen von Zwergstaaten wie die Bahamas zur Preisgabe von Daten &uuml;ber &ldquo;juristische Personen&rdquo;, die hinter Briefkastenfirmen ihre pers&ouml;nliche Identit&auml;t verschleiern? &hellip;..<br>\nEs gibt zwar keine Nummernkonten mehr in der Schweiz, aber es gibt dort immer noch Banken, die ihren Kunden bei der Er&ouml;ffnung einer Briefkastenfirma auf den britischen Jungferninseln behilflich sind. 60 Prozent der Verm&ouml;gen, die Ausl&auml;nder in der Schweiz geparkt haben, so Zucman, sind solchen Briefkastenfirmen zugeordnet &ndash; Briefkastenfirmen, die Steuerhinterziehern Anonymit&auml;t gew&auml;hren, und die ihr Geld bevorzugt in luxemburgische Investmentfonds investieren &ndash; steuerfrei, versteht sich, weil in Luxemburg weder Fondsdividenden noch Anlegerertr&auml;ge anfallen.<br>\nZucman hat ausgerechnet, dass die Konten von Devisen-Ausl&auml;ndern in der Schweiz 1800 Milliarden Euro schwer sind &ndash; und dass es mitnichten russische Oligarchen, afrikanische Potentaten oder albanische Drogenbosse sind, die &ldquo;hinter den sieben Bergen&rdquo; das meiste Geld bunkern. Im Gegenteil, 1000 Milliarden Euro stammen Zucmans Berechnungen zufolge aus europ&auml;ischen Quellen, davon 200 Milliarden allein aus Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/banken\/tauchsieder-lueftet-endlich-das-bankgeheimnis\/10371800.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man muss also nicht nach Singapur oder auf die Cayman Islands, eine der gr&ouml;&szlig;ten Steueroasen befindet sich mitten in der EU: Luxemburg. Einer der Hauptverantwortlichen als ehemaliger Finanzminister und Premierminister Jean Claude Junker ist nun aktueller Pr&auml;sident der Europ&auml;ischen Kommission. Und damit nochmals zur Frage, weshalb die Steuerhinterziehung nicht effektiver bek&auml;mpft wird?<\/em><br>\n<em>Zucman gibt weiter an, dass dem deutschen Fiskus jedes Jahr rund 10 Milliarden Euro j&auml;hrlich durch steuerlich nicht deklarierte Offshore-Verm&ouml;gen &ndash; und 20 weitere Milliarden durch die Gewinnverschiebungs-Akrobatik der Konzerne, entgehen. Auch hier kann man sich die Frage, wie es denn mit den &ouml;ffentlichen Finanzen bei einer konsequenten Bek&auml;mpfung des Steuerbetrugs aussehen w&uuml;rde, selbst beantworten.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu noch einmal: <a href=\"http:\/\/future.arte.tv\/de\/thema\/steuerflucht\">Steuerflucht &ndash; wann kippt das System?<\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>Und: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2014\/07\/steuerfahnder-finanzbeamte\">Steuerfahnder &ndash; &ldquo;Wir sind die Dummen&rdquo;<\/a><\/strong><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bei K&uuml;ndigung aufs Abstellgleis<\/strong><br>\nJunge Arbeitnehmer, die ihren Job verlieren, d&uuml;rfen mit Optimismus auf Arbeitssuche gehen. Anders sieht es bei ihren &auml;lteren Kollegen aus. Sie landen nach der K&uuml;ndigung gr&ouml;&szlig;tenteils in der Langzeitarbeitslosigkeit.<br>\nWer als &auml;lterer Besch&auml;ftigter seinen Job verliert, hat besonders schlechte Karten, wieder im Erwerbsleben Fu&szlig; zu fassen. Lediglich 19,4 Prozent der &uuml;ber 55-J&auml;hrigen, die im vergangenen Jahr aus der Arbeitslosenstatistik fielen, bekamen auch tats&auml;chlich wieder einen neuen Arbeitsplatz. Das geht aus einer Daten&uuml;bersicht der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit hervor, die unserer Zeitung vorliegt.<br>\nDie meisten der Betroffenen, n&auml;mlich 35 Prozent, sind demnach wegen Arbeitsunf&auml;higkeit aus dem Erwerbsleben ausgeschieden. Nur etwa jede zehnte kam in einer Ausbildungs- oder Qualifizierungsma&szlig;nahme unter. Entgegen dem allgemeinen Trend hat in den vergangenen f&uuml;nf Jahren die Arbeitslosigkeit der Generation 55plus sp&uuml;rbar zugenommen. Wurden 2008 noch rund 427 000 erwerbslose &Auml;ltere registriert, so waren es 2013 fast 573 000. Die allgemeine Arbeitslosenquote sank im gleichen Zeitraum von 7,8 auf 6,9 Prozent.<br>\nErschwerend kommt hinzu, dass &uuml;ber 55-J&auml;hrige wesentlich l&auml;nger arbeitslos sind als die j&uuml;ngeren Semester. Die durchschnittliche Dauer ihrer Arbeitslosigkeit liegt aktuell bei 655 Tagen &ndash; also einem Jahr und zehn Monaten am St&uuml;ck. Bei den 15- bis 54-J&auml;hrigen sind es im Schnitt nur 436 Tage. Dabei ist das Ausma&szlig; der Arbeitslosigkeit &Auml;lterer in der offiziellen Statistik, &uuml;ber die jeden Monat berichtet wird, nur l&uuml;ckenhaft erfasst. Nicht mehr mitgez&auml;hlt werden &uuml;ber 58-J&auml;hrige, wenn sie mehr als ein Jahr lang Hartz IV beziehen und ihnen das Jobcenter in dieser Zeit kein Angebot gemacht hat. Im vergangenen Monat fielen darunter immerhin 162 862 Personen. Allein ihre Zahl ist damit im Vergleich zum Juli des Vorjahres um 11,2 Prozent gestiegen. Registriert wird diese Gruppe lediglich in der weniger beachteten &bdquo;Unterbesch&auml;ftigungs-Statistik&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.saarbruecker-zeitung.de\/nachrichten\/saar_wirtschaft\/Berlin-Arbeitslose-Langzeitarbeitslosigkeit-Regierungseinrichtungen-der-Bundesrepublik-Deutschland;art2819,5403826\">Saarbr&uuml;cker Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Eigentlich ist diese Entwicklung ein besch&auml;ftigungspolitischer Skandal, der aber weder in den Medien noch in der Politik thematisiert wird. Sonst k&ouml;nnte wom&ouml;glich das Gerede vom Besch&auml;ftigungsboom und die &ldquo;Hurra-Deutschland-geht-es-gut&rdquo; Propaganda Risse bekommen. Wie das mit der Rente mit 67 vor diesem Hintergrund funktionieren soll bleibt ein R&auml;tsel. Zumal man nicht mit 55, sondern bereits ab Ende vierzig nur noch wenige Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat. Damit fehlen einem heute f&uuml;nfzigj&auml;hrigen, der als erster Jahrgang in den Genuss der Rente mit 67 kommt, dann 17 Beitragsjahre. Die Rente mit 67 ist so ein Programm f&uuml;r massenhafte Altersarmut. Ganz abgesehen davon, dass die Betroffenen letztendlich, wenn keine Besch&auml;ftigung mehr gefunden wird unter das Hartz IV Regime fallen und dann alles verlieren, was sie sich &uuml;ber eine jahrzehntelange Berufst&auml;tigkeit aufgebaut haben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Entwicklung der Leiharbeit<\/strong><br>\nDie Zahl der Leiharbeitskr&auml;fte in Deutschland ist leicht r&uuml;ckl&auml;ufig. Im Dezember 2013 z&auml;hlte die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) 814.580 Leiharbeitnehmer in der Bundesrepublik, im Dezember des Vorjahres waren es noch 822.379. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (18\/2363) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18\/2251) hervor. Die Abgeordneten wollten eigentlich Auskunft &uuml;ber die Entwicklung der Leiharbeit seit 2003, aufgeschl&uuml;sselt nach Kreis- und Landesebene. Die Bundesregierung weist in ihrer Antwort jedoch darauf hin, dass eine solche Statistik erst seit 2007 erfasst wird. Demnach waren im ersten Jahr der Erfassung 721.345 Personen in der Leiharbeit t&auml;tig. Die Zahl der Verleihbetriebe ist ebenfalls r&uuml;ckl&auml;ufig: Im Dezember 2013 gab es 17.746 Unternehmen dieser Art, davon 97 mit Sitz im europ&auml;ischen Ausland. Im Dezember 2012 waren es noch 18.024, davon 107 mit Sitz im europ&auml;ischen Ausland. Im Dezember 2009, dem ersten Jahr der Erfassung, waren es 15.300 Betriebe, davon 80 mit Sitz im europ&auml;ischen Ausland.<br>\nDie Abgeordneten fragten zudem nach dem sogenannten Klebeeffekt beziehungsweise der Br&uuml;ckenfunktion der Leiharbeit. Ersterer bezieht sich auf die &Uuml;bernahme eines Leiharbeitnehmers durch den Entleihbetrieb. Hierzu liegen laut Bundesregierung keine statistischen Daten der BA vor. In einer Studie des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der BA habe sich allerdings gezeigt, dass zumindest im ersten Halbjahr 2008 die &Uuml;bernahme von Leiharbeitskr&auml;ften eine &bdquo;gr&ouml;&szlig;ere Rolle&ldquo; in der Einstellungspraxis der Entleihbetrieben gespielt hat als im Vergleichszeitraum erstes Halbjahr 2003, teilt die Bundesregierung mit. Auch in Bezug auf die Br&uuml;ckenfunktion der Leiharbeit, also der Wechsel aus der Leiharbeit in ein regul&auml;res sozialversicherungspflichtiges Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis, verweist die Bundesregierung auf Erhebungen durch das Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt und Berufsforschung sowie eine Einzelauswertung der BA. Demnach deuteten die Zahlen darauf hin, &bdquo;dass eine nennenswerte Zahl von Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmern zu einem Arbeitgeber au&szlig;erhalb der Arbeitnehmer&uuml;berlassung wechseln&ldquo;, schreibt die Bundesregierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2014_08\/-\/295964\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Nahezu in jeder Zeile dieser Antwort der Bundesregierung, hier also vor allem des Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales, also dem Haus von Andrea Nahles, ist die Absicht der Besch&ouml;nigung der Leiharbeit zu sp&uuml;ren. Da wird der R&uuml;ckgang der Leiharbeitnehmer um knapp 8.000 auf 822.379 schon so dargestellt als w&auml;re man auf einem guten Weg.<\/em><br>\n<em>Wie abstrus die Wahrnehmung ist,  zeigt ein Artikel in der WAZ, unter der &Uuml;berschrift &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/wirtschaft\/es-gibt-immer-weniger-leiharbeiter-id9751849.html#plx1957668684\">Es gibt immer weniger Leiharbeiter<\/a>&ldquo; hei&szlig;t des dort weiter: &bdquo;Hintergrund (f&uuml;r den R&uuml;ckgang (WL)) ist offenbar der Fachkr&auml;ftemangel, der die Branche unter Druck setzt.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Unser Leser K.G. merkt an:<\/strong> Ein Leiharbeiter hat keine Perspektive. Er befindet sich bei jedem seiner Eins&auml;tze immer wieder in der Probezeit. Es ist ein st&auml;ndiges Hoffen und Bangen auf eine Festanstellung. Euer Argument, mal hier reinschnuppern, mal da reinschnuppern, zieht nicht mehr. Ab einer dritten Vermittlung f&uuml;hlt sich der hochqualifizierte Leiharbeiter ausgebeutet, als Humankapital, in einem unsicheren &bdquo;robusten&ldquo; Arbeitsmarkt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;fr&uuml;her war ich m&uuml;de, heute kaputt!&ldquo;<\/strong><br>\nArbeit ist das halbe Leben, hei&szlig;t es, doch diese H&auml;lfte wird immer gr&ouml;&szlig;er und immer anstrengender. Stress, Hetze, &Uuml;berstunden, Termin- und Leistungsdruck sind heute &uuml;blich. Immer h&auml;ufiger f&uuml;hrt das Arbeitsleben zu Depression und Fr&uuml;hverrentung. H&ouml;chste Zeit also f&uuml;r ein Anti-Stress-Gesetz. Arbeitsministerin Andrea Nahles allerdings will lieber nichts &uuml;berst&uuml;rzen. CDU-Vize Michael Fuchs findet das gar eine &bdquo;dekadente&ldquo; Idee&hellip;.<br>\nNach einer Umfrage der Ersatzkrankenkassen muss jeder f&uuml;nfte Arbeitnehmer auch nach Feierabend dem Arbeitgeber zur Verf&uuml;gung stehen. Laut Bundesanstalt f&uuml;r Arbeitsschutz klagt die H&auml;lfte der Deutschen &uuml;ber wachsenden Stress im Job. Jeder zweite Befragte leidet unter st&auml;ndigem Termin- und Leistungsdruck. Jeder Vierte verzichtet auf eine Pause.<br>\nDen Turbo-Kapitalismus halten viele nicht lange aus: Burn-out, Depressionen, psychische Probleme sind die Folgen, die auch wirtschaftlich verheerend sind. Mehr als 60 Millionen Arbeitsunf&auml;higkeitstage gingen 2012 auf das Konto &bdquo;Psychische und Verhaltensst&ouml;rungen&ldquo;. Unaufhaltsam w&auml;chst der Anteil jener, die wegen psychischer oder Verhaltensst&ouml;rungen vorzeitig in Rente gehen m&uuml;ssen. Seit 1993 ist er bei den M&auml;nnern von 12 auf 36 Prozent gestiegen und bei den Frauen von 20 auf 49 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.michael-schlecht-mdb.de\/frueher-war-ich-muede-heute-kaputt.html#more-4916\">Michael Schlecht, MdB (Die Linke)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Arbeitslosengeld II im Alter von 50 Jahren und &auml;lter und Grundsicherung im Alter<\/strong><br>\nIm Dezember 2012 war in der Bundesrepublik Deutschland 7,1 Prozent (1,213 Millionen) der Bev&ouml;lkerung im Alter von 50 bis unter 65 Jahren (insgesamt 17,047 Millionen) auf Arbeitslosengeld II (Hartz IV) angewiesen (erwerbsf&auml;hige Leistungsberechtigte) &ndash; 7,5 Prozent der M&auml;nner in dieser Altersgruppe und 6,8 Prozent der Frauen.<br>\nGrundsicherung im Alter erhielt 2,8 Prozent (465.000 Leistungsempf&auml;nger\/innen) der Bev&ouml;lkerung im Alter von 65 Jahren und &auml;lter (insgesamt 16,91 Millionen) &ndash; 2,4 Prozent der M&auml;nner und 3,1 Prozent der Frauen in dieser Altersgruppe.<br>\nIn Westdeutschland waren 5,8 Prozent (M&auml;nner: 6,1 Prozent, Frauen: 5,6 Prozent), in Ostdeutschland 11,9 Prozent (M&auml;nner: 12,7 Prozent, Frauen:<br>\n11,1 Prozent) der Bev&ouml;lkerung im Alter von 50 bis unter 65 Jahren auf  Arbeitslosengeld II (Hartz IV) angewiesen.<br>\nGrundsicherung im Alter erhielt in Westdeutschland 3,0 Prozent (M&auml;nner: 2,5 Prozent, Frauen: 3,4 Prozent) der Bev&ouml;lkerung im Alter von 65 Jahren und &auml;lter, in Ostdeutschland 2,0 Prozent (M&auml;nner: 1,8 Prozent, Frauen: 2,1 Prozent).<br>\nIn den L&auml;ndern war 15,8 Prozent (Berlin) bis 3,5 Prozent (Bayern) der Bev&ouml;lkerung im Alter von 50 bis unter 65 Jahren auf Arbeitslosengeld II angewiesen.<br>\nAuf Kreisebene reicht diese Hilfequote von16,8 Prozent im Landkreis Uckermark bis 0,9 Prozent im Landkreis Eichst&auml;tt.<br>\nDie Hilfequote in der  Grundsicherung im Alter reicht in den  L&auml;ndern von  6,4 Prozent (Hamburg) bis  1,0 Prozent (Th&uuml;ringen). Auf Kreisebene reicht diese Hilfequote von 7,8 Prozent in Frankfurt am Main bis 0,5 Prozent im Saale-Holzland-Kreis, im Landkreis Schmalkalden-Meiningen, im Erzgebirgskreis und im Landkreis Greiz&hellip;<br>\nAnmerkung: Die (noch) relativ niedrige Hilfequote in derGrundsicherung im Alter (durchschnittlich 2,8 Prozent nach den Neuberechnung) wird nicht selten zum Anlass genommen, die offensichtlich steigende  Altersarmut klein zu reden.<br>\nDazu geben diese Quoten aber keinen Anlass. Siehe <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/startseite\/artikel\/news\/paritaetischer-warnt-vor-lawine-der-altersarmut-und-fordert-eine-durchgreifende-reform-der-alt\/\">&bdquo;Parit&auml;tischer warnt vor &bdquo;Lawine der Altersarmut&ldquo; und fordert eine durchgreifende Reform der Altersgrundsicherung&ldquo;<\/a>.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/images\/stories\/2014-08-26_stat-mat-elb50plus-grusi-alter-122012.pdf\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) [PDF &ndash; 323 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Verbot einer Protestkundgebung des Tacheles e.V. in Wuppertal<\/strong><br>\nF&uuml;r den 1. September hat der Wuppertaler Erwerbslosenverein Tacheles e.V. zu einer Protestkundgebung vor einem Wuppertaler Jobcenter aufgerufen. Die Polizei hat f&uuml;r diese Versammlung eine Verbotsverf&uuml;gung erlassen und begr&uuml;ndet diese &uuml;ber die Privatheit des Grundst&uuml;ckes, welches aber &ouml;ffentlich und hoheitlich genutzt wird.<br>\nDer Zahltagprotest richtet sich gegen die untragbaren Zust&auml;nde im Wuppertaler Jobcenter, gegen die geplanten Rechtsversch&auml;rfungen im n&auml;chsten Jahr und nunmehr auch f&uuml;r das Recht auf Versammlungsfreiheit vor &ouml;ffentlichen Geb&auml;uden.<br>\nDas Jobcenter hat sich in privaten R&auml;umen eingemietet, der private Grundst&uuml;ckseigent&uuml;mer und der Jobcenterleiter, der ja mit Adressat der Kritik ist, verbitten sich den Protest mit Verweis auf das private Grundst&uuml;ck. Die Polizei sagt, es gilt kein Versammlungsrecht auf privaten Grundst&uuml;cken. Wir sagen es gibt dieses Recht und haben am 26.8. gegen die Polizeiverf&uuml;gung Eilklage eingelegt.<br>\nVor dem Hintergrund, dass immer mehr &ouml;ffentliche Einrichtungen sich in private Objekte einmieten hat diese Auseinandersetzung grunds&auml;tzliche Bedeutung.<br>\nAllerdings d&uuml;rfen vor der Verbotsverf&uuml;gung die konkreten Umst&auml;nde, die uns zu dem Protest veranlassen nicht in den Hintergrund geraten. Der Protest richtet sich gegen die Rechtlosstellung von Leistungsberechtigten im Wuppertaler Jobcenter, die langen Bearbeitungszeiten, die mangelhafte Bescheidung, den r&uuml;den Umgangston, den stetigen Verlust von Unterlagen und die zu niedrigen Mietobergrenzen in Wuppertal. Au&szlig;erdem soll damit der erste Aufschlag von bundesweiten Protesten gegen die geplanten Gesetzesversch&auml;rfungen unter dem Titel &bdquo;Rechtsvereinfachungsgesetz&ldquo; gemacht werden.<br>\nWir rufen zur massenhaften Teilnahme am Protest vor dem Wuppertaler Jobcenter am 1. Sept. ab 8 Uhr auf. Es w&auml;re super, wenn uns ganz viele Menschen unterst&uuml;tzen und sich mit gegen Jobenterschikanen aussprechen und f&uuml;r Versammlungsfreiheit vor Ort eintreten!!!<br>\nMaterialien dazu: \n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/tacheles-sozialhilfe.de\/startseite\/aktuelles\/d\/n\/1697\/\">Artikel und dem Zahltagaufruf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.njuuz.de\/beitrag27117.html\">Tacheles Presseerkl&auml;rung vom 27.8. zur polizeilichen Verbotsverf&uuml;gung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/tacheles-sozialhilfe.de\/startseite\/aktuelles\/d\/n\/1686\/\">Kampagne gegen zu geringe Unterkunftskosten in Wuppertal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/943772.zahltag-vor-jobcenter-untersagt.html\">Artikel in ND vom 27.08.<\/a><\/li>\n<li>Artikel in Junge Welt <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/08-27\/044.php\">vom 27.08.<\/a>  und <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/08-26\/027.php\">vom 26.8.<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.harald-thome.de\">aus dem Newsletter von Harald Thom&eacute;<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Tarifstreits<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>FAQs zur Tarifauseinandersetzung mit der Deutschen Lufthansa<\/strong><br>\nDie Piloten streiken nicht f&uuml;r h&ouml;here Geh&auml;lter! Gegenstand des Arbeitskampfes ist ausschlie&szlig;lich die sog. &Uuml;bergangsversorgung. Der Lufthansa-Vorstand will diese streichen.<br>\nNachdem das Lufthansa-Management in den letzten Jahren und nur mit dem Ziel der Gewinnmaximierung immer mehr profitable Arbeitspl&auml;tze von Deutschland ins Ausland verschoben hat, wurde im letzten Jahr der Angriff auf die Versorgungssysteme aller Lufthansa Mitarbeiter begonnen. Als erstes m&ouml;chte man bei den Cockpitmitarbeitern anfangen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vcockpit.de\/presse\/pressemitteilungen\/detailansicht\/news\/faqs-zur-tarifauseinandersetzung.html\">Vereinigung Cockpit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wir wollen mit diesem Hinweis keine Partei ergreifen, aber man liest ansonsten eigentlich nur Kritik an den Piloten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Lokf&uuml;hrer versch&auml;rfen den Ton &ndash; die Bahn h&auml;lt dagegen<\/strong><br>\nEs geht zum einen um Geld, f&uuml;nf Prozent mehr sowie zwei Stunden weniger Wochenarbeitszeit verlangen Weselsky und seine Leute. Noch wichtiger ist der Wunsch, in Zukunft auch Verabredungen f&uuml;r das Zugpersonal zu treffen &ndash; und nicht mehr nur f&uuml;r alle Lokf&uuml;hrer. Um 17 000 Besch&auml;ftigte w&uuml;rde die GDL damit ihre Machtbasis ausbauen. Die EVG h&auml;lt dagegen, fordert f&uuml;nf Prozent mehr Geld und will ihrerseits f&uuml;r die Lokf&uuml;hrer, die zu ihr geh&ouml;ren, verhandeln&hellip;<br>\nIn den vergangenen Wochen hatte Weber mehrfach versucht, mit den Spitzen von GDL und EVG eine Kooperation zu entwickeln. Dabei sollte die in einer Berufsgruppe jeweils mitgliederst&auml;rkste Organisation auch f&uuml;r diese in den Tarifrunden verhandeln d&uuml;rfen. Die GDL lehnt dies aber nun ab mit dem Vorwurf, man beschneide damit ihre Freiheit und wolle sie in die Tarifeinheit zwingen. Weber wies dies als &bdquo;haltlos&ldquo; zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/keine-einigung-in-sicht-die-lokfuehrer-verschaerfen-den-ton-die-bahn-haelt-dagegen\/10611210.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Wie viel besser k&ouml;nnte die Arbeitswelt (und der Gehaltsscheck) aussehen, wenn alle Gewerkschaften derart stark w&auml;ren, wie die Arbeitnehmervertretungen der Piloten und der Lokf&uuml;hrer.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>BayernLB-Prozess: Zu dumm f&uuml;r ihren Job<\/strong><br>\nDie eingestellten Verfahren sind eine Bankrotterkl&auml;rung f&uuml;r die Banker der BayernLB. Sie sind planlos in die Pleite geschlittert.<br>\nDummheit ist nicht strafbar. Bankmanager k&ouml;nnen ruhig Sch&auml;den in Milliardenh&ouml;he anrichten &ndash; am Ende kommen sie mit einer geringen Geldbu&szlig;e davon. Auch der Prozess gegen vier Vorst&auml;nde der BayernLB wurde jetzt eingestellt, weil man ihnen keine Untreue nachweisen konnte. Denn Untreue setzt Vorsatz voraus, also einen Plan. Doch wie das Gericht anerkennen musste, sind die Chefs der BayernLB planlos in die Pleite geschlittert. Sie hielten es 2007 f&uuml;r ein gutes Gesch&auml;ft, die Hypo Group Alpe Adria zu kaufen &ndash; und waren fassungslos, als die Neuerwerbung ab 2008 nur Verluste produzierte.<br>\nMehr als 3 Milliarden Euro hat die BayernLB den Steuerzahler gekostet &ndash; und war damit noch billig. Die Pleitebank Hypo Real Estate (HRE) hat etwa 20 Milliarden verschlungen. Auch hier l&auml;uft ein Gerichtsverfahren, um zu kl&auml;ren, ob die HRE-Manager schuldig sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-BayernLB-Prozess\/!144872\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Vergesst die Rankings<\/strong><br>\nSeit 2004 legt das &bdquo;Institut der deutschen Wirtschaft K&ouml;ln&ldquo; (IW) j&auml;hrlich den sogenannten &bdquo;Bildungsmonitor&ldquo; vor, der &ndash; laut eigener Darstellung &ndash; die &bdquo;Leistungsf&auml;higkeit&ldquo; der Bildungssysteme aller 16 Bundesl&auml;nder miteinander vergleichen soll. Der aktuelle &bdquo;Bildungsmonitor&ldquo; wurde vergangene Woche in Berlin vorgestellt und ist nach Ansicht unseres Autors Michael Feindler vor allem: &uuml;berfl&uuml;ssig und sogar sch&auml;dlich f&uuml;r die Bildung&hellip;<br>\nDass diese Studie f&uuml;r die Verbesserung der Bildung in Deutschland eigentlich &uuml;berfl&uuml;ssig ist, gibt auch der Leiter Axel Pl&uuml;nnecke indirekt zu, wenn er meint, &bdquo;vom Messen allein [werde] die Sau nicht fett&ldquo; und selbstverst&auml;ndlich m&uuml;sse man im Anschluss an die Studienergebnisse noch einmal genauer vor Ort schauen, welche p&auml;dagogischen und inhaltlichen Konzepte zu Bildungserfolgen beitragen w&uuml;rden. Damit stellt sich jedoch die Frage, warum seit einem Jahrzehnt j&auml;hrlich aufs Neue Zeit und Arbeit darauf verwendet wird, die Bundesl&auml;nder einem Leistungscheck zu unterziehen und einen Berg an statistischen Daten auszuwerten, statt endlich weiter in die Tiefe zu gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wasbildetihrunsein.de\/2014\/08\/27\/vergesst-die-rankings\/\">Was bildet ihr uns ein?<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung: Vgl.<\/strong> dazu  <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22902\">Der &bdquo;Bildungsmonitor&ldquo;, die bildungspolitische Messlatte der Arbeitgeber<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Jens Berger: Bye, bye SPIEGEL<\/strong><br>\nIn seinen besten Jahren war der &ldquo;Spiegel&rdquo; laut Eigenwerbung ein Sturmgesch&uuml;tz der Demokratie. Man kann vortrefflich dar&uuml;ber streiten, ob das Magazin je diesem Mythos entsprach, den er seitdem wie eine Monstranz vor sich hertr&auml;gt. Der heutige &ldquo;Spiegel&rdquo; ist &ndash; so viel steht fest &ndash; von diesem Ideal Lichtjahre entfernt. Mit einer Melange aus zackiger Deutscht&uuml;melei, denkfaulem Papageienjournalismus, eitler Geckenhaftigkeit und gnadenlosen Opportunismus hechelt das Blatt einem Zeitgeist hinterher, der stilgebend f&uuml;r die Merkel-&Auml;ra ist. Aus dem Sturmgesch&uuml;tz der Demokratie wurde ein Steigb&uuml;gelhalter der Marktkonformit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/ueberm-kesselrand\/178\/bye-bye-spiegel-2406.html\">Kontext:Wochenzeitung<\/a>\n<p>Hinweis: Auch diese Woche wieder eine Reihe interessanter Artikel in Kontext:Wochenzeitung u.a.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Friedenstaube aus Feinstahl:<\/strong> &bdquo;Wir wollen nicht die Waffenexporteure dieser Welt sein&ldquo;, sagt Roman Zitzelsberger, Chef der IG Metall in Baden-W&uuml;rttemberg, w&auml;hrend die Betriebsr&auml;te der R&uuml;stungsbetriebe weiter auf Exporte setzen und die Bundesregierung Waffen in den Nordirak liefert.  <\/li>\n<li><strong>Die Welt in Flammen:<\/strong> Ukraine, Syrien, Gaza &ndash; immer mehr Kriege und B&uuml;rgerkriege, Krisen und humanit&auml;re Katastrophen auf Mutter Erde. Das macht rat- und hilflos. Kontext-Gastautor Peter Henkel stellt sich den Fragen und formuliert ein paar eigensinnige Thesen.<\/li>\n<li><strong>Joystick dr&uuml;cken und &ndash; schweigen:<\/strong> Der Steuerkn&uuml;ppel einer Wasserwerfer-Kanone hei&szlig;t tats&auml;chlich &ldquo;Joystick&rdquo;. Um ihn effektiv zu bedienen, braucht es ein H&auml;ndchen &ldquo;mit viel Gef&uuml;hl&rdquo;. Und noch eine Eigenschaft m&uuml;ssen Polizisten offenbar mitbringen, die den &ldquo;Freudenstab&rdquo; bedienen d&uuml;rfen: Sie m&uuml;ssen schweigen k&ouml;nnen. Realsatiren aus dem Wasserwerfer-Prozess am Stuttgarter Landgericht.<\/li>\n<li><strong>Rechte Sekte unbeobachtet:<\/strong> Im w&uuml;rttembergischen Herboldshausen verbreitet der rechtsextreme  &bdquo;Bund f&uuml;r Gotterkenntnis (Ludendorff) e.V.&ldquo; sein rassistisches Gedankengut. Im Verfassungsschutzbericht des Landes Baden-W&uuml;rttemberg sucht man die Schulungsst&auml;tte der religi&ouml;s-v&ouml;lkischen Politsekte vergeblich.<\/li>\n<li><strong>Mister zehn Prozent:<\/strong> Die FDP ist nicht totzukriegen. Selbst wenn sie am Wochenende aus der s&auml;chsischen Regierung fliegen sollte. Meint zumindest Walter D&ouml;ring, der untote Marktradikale. Und er wei&szlig; auch schon, wie er Punkte machen kann: mit dem Freihandelsabkommen TTIP, mit Fracking und neuer Bescheidenheit. <\/li>\n<li><strong>R&auml;tsel um Rostbr&uuml;he:<\/strong> Blaue Rohre mit brauner Rostbr&uuml;he: Nach einer Strafanzeige der projektkritischen &ldquo;Ingenieure 22&rdquo; muss die Bahn beim Grundwassermanagement von Stuttgart 21 genauer hinschauen.  In einer Baugrube des Tiefbahnhofs soll kostbares Mineralwasser sprudeln.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Kontext:Wochenzeitung erscheint mittwochs online auf <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\">kontextwochenzeitung.de<\/a>  und samstags als Beilage zur taz.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>George Packers Bestseller &ldquo;Die Abwicklung&rdquo;: Kitzel des Realen<\/strong><br>\nDer angesehene amerikanische Politikjournalist und Autor des New Yorker George Packer diagnostiziert seinem Land darin eine schwere gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Krise und erkundet deren Hintergr&uuml;nde. Er tut dies aber nicht im Stil einer klassisch erkl&auml;renden, n&uuml;chternen politischen Analyse. Vielmehr l&auml;sst Packer &ndash; mit Hinweis auf John Dos Passos&rsquo; &ldquo;U. S. A.&rdquo;- Trilogie, die aus den B&uuml;chern &ldquo;The 42nd Parallel&rdquo; (1930), &ldquo;1919&rdquo; (1932) und &ldquo;The Big Money&rdquo; (1936) besteht und als eines des gro&szlig;en Werke des fiktionalen Realismus gilt &ndash; wahre Geschichten und Lebensgeschichten f&uuml;r sich sprechen. Er bilanziert die Krise also nicht, er erz&auml;hlt sie, mit exemplarischen Protagonisten. Und &uuml;ber und vor allen res&uuml;mierenden Verallgemeinerungen steht der skrupul&ouml;se Blick auf die Details. Erz&auml;hlt werden etwa die Geschichten von Prominenten wie dem Rapper, Hip-Hop-Superstar und Unternehmer Jay-Z, der Talkshow-F&uuml;rstin und Milliard&auml;rin Oprah Winfrey, dem ehemaligen demokratischen Finanzminister und sp&auml;teren Direktor des Finanzkonzerns Citigroup Robert Rubin, den republikanischen Politikern Newt Gingrich und Colin Powell, dem Schriftsteller Raymond Carver, dem Silicon-Valley-Investor und Digital-Propheten Peter Thiel oder dem Wal-Mart-Gr&uuml;nder Sam Walton, dessen Familie so viel Geld besitzt, wie die unteren 30 Prozent aller Amerikaner zusammen. Und meistens geht es nicht besonders schmeichelhaft aus f&uuml;r die Vertreter der Elite, die &ndash; daran lassen die Berichte Packers keinen Zweifel &ndash; nur allzu oft als ma&szlig;lose B&ouml;sewichte den Verfall des Landes vorangetrieben haben, indem ihr Denken und Handeln einst f&uuml;r die Mittelschicht so wichtige Institutionen wie die Politik, die B&ouml;rsenaufsicht, die kleinen Kreditanstalten oder die Zeitungen sukzessive untergraben haben. Liebevoller widmet sich das Buch den schwer gebeutelten Unbekannten, M&auml;nnern wie dem gl&uuml;cklosen Unternehmer Dean Price aus North Carolina oder dem zornigen Politik-Berater Jeff Connaughton oder Frauen wie der Sozialarbeiterin Tammy Thomas aus Ohio, die einst in der Stahlindustrie ihr Geld verdiente.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/george-packers-bestseller-die-abwicklung-kitzel-des-realen-1.2069517\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Was wir uns wirklich verkneifen sollten, ist die Position, in Europa s&auml;he es besser aus. Mag sein, dass die USA uns im langfristigen Trend etwas voraus sind, aber auch wir sind schon l&auml;ngst auf die Botschaft des protestantischen Amerika, auf das M&auml;rchen des Kapitals hereingefallen, dass jeder f&uuml;r sein Leben selbst verantwortlich sei. Genauso wenig wie in den USA stehen auch bei uns nach zwanzig Jahren Neoliberalismus  Aufstieg und Erfolg l&auml;ngst nicht mehr jedem offen, der es aus eigenem Antrieb versucht. Mehr noch das Kapital hat es gar nicht mehr n&ouml;tig, uns die vulg&auml;r&ouml;konomische Fassung von M&auml;r von der &ldquo;unsichtbaren Hand&rdquo; zu pr&auml;sentieren, die den Eigennutz der Profitmaximierer zum Wohle aller steuert. Offen wird das Faustrecht des St&auml;rkeren praktiziert, wie z.B. eine Reportage &uuml;ber das &ldquo;D&auml;nische Bettenlager&rdquo; best&auml;tigt. In D&auml;nemark durch die Macht der Gewerkschaften in seine Grenzen verwiesen, sprengt das Unternehmen diese im nahen Ausland &ndash; man ahnt wie sich solche Konzerne in Entwicklungsl&auml;ndern verhalten &ndash; und pr&auml;sentiert sich als Kapitalist in seiner schlichten, obsz&ouml;nen Form.<\/em><\/p>\n<p><strong>Der Daunenk&ouml;nig: Das M&auml;rchen vom D&auml;nischen Bettenlager<\/strong><br>\nDas D&auml;nische Bettenlager wirkt wie der perfekte Arbeitgeber: Der Chef wird geduzt, die Mitarbeiterzeitung pr&auml;miert regelm&auml;&szlig;ig die erfolgreichste Filiale und f&uuml;r die Weihnachtsfeier spendiert das Unternehmen ein Konzert mit Mega-Stars. Das Unternehmen verkauft Bettwaren und M&ouml;bel und obendrein ein freundliches skandinavisches Lebensgef&uuml;hl. Den Kunden scheint das zu gefallen, die Umsatzzahlen des D&auml;nischen Bettenlagers gehen seit Jahren steil nach oben. Doch wie freundlich kann ein Unternehmen zu seinen Mitarbeitern sein, wenn es gleichzeitig unter gro&szlig;em Expansionsdruck steht? Exclusiv im Ersten&rdquo; hat die Welt des JYSK-Konzerns bereist und hat in Deutschland, D&auml;nemark und Polen hinter die Fassade des skandinavischen Unternehmens geschaut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ardmediathek.de\/tv\/Panorama-die-Reporter\/D%C3%A4nisches-Bettenlager-Der-Daunenk%C3%B6nig\/NDR-Fernsehen\/Video?documentId=22961044&amp;bcastId=14049192\">ARD<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>1. September 2014  &ndash; Antikriegstag (Weltfriedenstag): Frieden schaffen &ndash; ohne Waffen<\/strong><br>\nKrieg und Milit&auml;r l&ouml;sen keine Probleme<br>\nAufruf des Bundesausschusses Friedensratschlag<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ag-friedensforschung.de\/bewegung1\/1sept2014-neu.pdf\">Bundesausschuss Friedensratschlag [PDF &ndash; 391 KB]<\/a> \n<p><strong>Dazu: Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes<\/strong><br>\nAntikriegstag: Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!<br>\nVor 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg, vor 75 Jahren der Zweite. Beide Jahrestage machen den diesj&auml;hrigen Antikriegstag zu einem zentralen Tag der Erinnerung und des Mahnens. Auch heute gilt: Kriege kommen nicht &uuml;ber uns &ndash; sie werden gemacht. Gewalt geht von Menschen aus &ndash; und trifft Menschen. Sie werden get&ouml;tet, verwundet und vertrieben. Ihr Leben wird bis in die Grundfesten ersch&uuml;ttert &ndash; w&auml;hrend andere aus Kriegen Profite schlagen oder ihre Machtinteressen durchsetzen. Daran erinnern der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften seit 1957 nicht nur am Antikriegstag: Nie wieder darf Krieg von deutschem Boden ausgehen&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++a1298960-0cfe-11e4-9b28-52540023ef1a%20\">DGB<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Der Musiker<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pps\/140828_der_musiker.pps\">Der Musiker [PPS &ndash; 1,8 MB]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-22981","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22981","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22981"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22981\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22985,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22981\/revisions\/22985"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22981"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22981"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22981"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}