{"id":23039,"date":"2014-08-29T15:47:54","date_gmt":"2014-08-29T13:47:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23039"},"modified":"2014-08-29T15:49:38","modified_gmt":"2014-08-29T13:49:38","slug":"hinweise-des-tages-ii-165","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23039","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23039#h01\">Ukraine\/Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23039#h02\">Richard Koo &ndash; Alle Mann an Deck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23039#h03\">J&auml;hrliche Inflation im Euroraum auf 0,3% gesunken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23039#h04\">Paul Krugman &ndash; What&rsquo;s The Matter With France?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23039#h05\">Nur Nachfrage schafft Jobs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23039#h06\">Christian Schulz: Keine Abenomics f&uuml;r Europa?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23039#h07\">Simon Johnson &ndash; Washington Recaptured<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23039#h08\">Arbeitslosenquote des Euroraums bei 11,5%  &ndash; EU28 bei 10,2%<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23039#h09\">Arbeitsmarkt durch Hartz IV laut Studie nicht ges&uuml;nder geworden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23039#h10\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23039#h11\">Kambodscha: 9.05 Uhr, der Vorhang &ouml;ffnet sich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23039#h12\">Das Millionenspiel mit &ldquo;Tolles Th&uuml;ringen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23039#h13\">Luckes Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23039#h14\">TV-Tipp: The Voice of Peace &ndash; Der Traum des Abie Nathan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23039#h15\">Humanistisches Manifest<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23039&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine\/Russland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&Uuml;bersetzungsfehler<\/strong><br>\nZur #Ukraine gab es einen &Uuml;bersetzungsfehler der Agentur @reuters_de. Laut Korrektur sprach Pr&auml;sident Poroschenko nicht von einer Invasion<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/tagesschau\/status\/504957097927516160\">Tagesschau via Twitter<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Der Tweet der Tagesschau ist mit dem 28. August 13:42 datiert. Zur Information: Poroschenko sprach nicht von einer &bdquo;Invasion&ldquo;, sondern von einer &bdquo;Intervention&ldquo; &ndash; wenn es um Krieg und Frieden geht, ist dies schon ein gewaltiger Unterschied. Man sollte also schon meinen, dass die gro&szlig;en Online-Ableger der selbsternannten Qualit&auml;tsmedien ihre Meldungen mittlerweile korrigiert haben. Ist dem so? Alle Links wurden heute, also etwas mehr als 24 Stunden nach der Korrektur von Reuteres, gesammelt:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2014-08\/poroschenko-russisches-militaer-hat-mit-invasion-begonnen\">ZEIT.de:<\/a> Poroschenko spricht von russischer Invasion<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.welt.de\/finanzen\/article131682048\/Invasion-in-der-Ukraine-belastet-Finanzmaerkte.html\">WELT.de:<\/a> &ldquo;Invasion&rdquo; in der Ukraine belastet Finanzm&auml;rkte<br>\n&bdquo;Aussagen des ukrainischen Pr&auml;sidenten Petro Poroschenko &uuml;ber eine russische Invasion der Ukraine haben die Finanzm&auml;rkte belastet.&ldquo;<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/politik\/artikel\/a-988568.html\">Manager Magazin Online:<\/a> Nato spricht von mehr als 1000 russischen Soldaten in der Ukraine<br>\n&bdquo;Das russische Milit&auml;r hat nach Angaben des ukrainischen Pr&auml;sidenten Petro Poroschenko mit einer Invasion des Landes begonnen&ldquo;<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/ukraine-russlands-soldaten-helfen-separatisten-laut-rebellenfuehrer-a-988508.html\">SPIEGEL Online:<\/a> Ukraine: Kiew meldet Verlust von Grenzorten an russische Truppen<br>\n&bdquo;Der ukrainische Pr&auml;sident Petro Poroschenko hat Russland einen Milit&auml;reinmarsch in sein Land vorgeworfen. Wegen der &ldquo;russischen Intervention&rdquo; habe er einen Staatsbesuch in der T&uuml;rkei abgesagt.&ldquo;<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/videos\/poroschenko-spricht-von-invasion-kiew-meldet-russische-truppenbewegungen-in-ukraine_id_4091449.html\">Focus.de:<\/a> Poroschenko spricht von &ldquo;Invasion&rdquo;<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland\/ukraine\/usa-behaupten-putin-startet-gegenoffensive-37433346.bild.html\">BILD.de:<\/a> Nato plant Man&ouml;ver in Polen<br>\n&bdquo;Der ukrainische Pr&auml;sident Petro Poroschenko warf Moskau eine Invasion vor.&ldquo;<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Einige dieser Artikel sind &uuml;brigens erschienen, nachdem Reuters seinen &Uuml;bersetzungsfehler korrigiert hat. Und selbst Tagesschau.de, deren Redaktion die Korrektur getwittert hat, ist immer noch nicht im Stande, den Fehler im eigenen Internetangebot zu korrigieren:<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140829_poroschenko_invasion.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><\/li>\n<li><strong>CDU Abgeordneter fordert: So m&uuml;ssten auch westliche Journalisten, die f&uuml;r &ldquo;Russia Today&rdquo; arbeiteten, bestraft werden.<\/strong><br>\n[&hellip;] Breker: Macht es dann Sinn, Herr Gahler, diese Sanktionen jetzt zu versch&auml;rfen?<br>\nGahler: Ich denke, wir m&uuml;ssen eine angemessene Antwort geben, und ich sehe da vor allen Dingen zwei Bereiche, die auch vielleicht vor allen Dingen der eine auch &ouml;ffentlichkeitswirksam ist. Zum Beispiel aus meiner Sicht sollte man in den Bereich der pers&ouml;nlichen Sanktionen, die wir ja schon etwas l&auml;nger eingef&uuml;hrt haben, die Personen zum Beispiel im Bereich der, wie nennt man die, Kulturschaffenden mit einbeziehen, die sich besonders in der Propaganda mit hervorgetan haben, die sich also haben einspannen lassen. Oder Journalisten, die in uns&auml;glicher Weise die Wahrheit verdrehen, ihr Berufsethos verletzen. Alle haben den gesehen, der mitgelaufen ist bei der Live&uuml;bertragung dieses sch&auml;ndlichen Umzugs der gefangenen ukrainischen Soldaten in Donezk. Solche konkreten Personen, die auch in Russland &uuml;berall bekannt sind, die sollten aus meiner Sicht auf so eine Liste, aber auch europ&auml;ische oder amerikanische Staatsb&uuml;rger, die f&uuml;r &ldquo;Russia Today&rdquo; arbeiten. Den Amerikanern k&ouml;nnte man auch die Einreise nach Europa verweigern, und den Europ&auml;ern vielleicht, die in Amerika, damit man auch bei uns deutlich macht, wer sich zu so etwas herabl&auml;sst oder daf&uuml;r bezahlen l&auml;sst, der wird auch pers&ouml;nlich sanktioniert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ukraine-konflikt-wir-muessen-eine-angemessene-antwort-geben.694.de.html?dram:article_id=295938\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Knast f&uuml;r Putinversteher? Von Pressefreiheit scheint die CDU noch nicht viel geh&ouml;rt zu haben. Aber bleiben wir beim Thema. Journalisten d&uuml;rfen sich also nicht f&uuml;r Propagandazwecke einspannen lassen? Einverstanden! Dann fangen wir doch einmal gleich mit den namhaften deutschen Journalisten an, die zu den einflussreichen transatlantischen Think Tanks <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21155\">geh&ouml;ren<\/a> und setzen sie auf die Strasse. Dann machen wir Radio Free Europe\/Radio Liberty dicht. Und wenn wir nun anfangen, s&auml;mtliche Journalisten, die sich (auch) von Lobbys und Interessenverb&auml;nden aus der Wirtschaft bezahlen lassen, vor die T&uuml;r setzen, k&ouml;nnten die meisten deutschen Zeitungen wohl gar nicht mehr mit Inhalten als Beilage zu den Anzeigen gef&uuml;llt werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>UN sprechen von mehr als 2800 Toten<\/strong><br>\nBei den K&auml;mpfen zwischen pro-russischen Separatisten und ukrainischen Regierungstruppen sind nach Erkenntnissen der Vereinten Nationen mehr als 2900 Menschen ums Leben gekommen. Die Totenzahl sei auf 2593 gestiegen, erkl&auml;rte der f&uuml;r Menschenrechte zust&auml;ndige UN-Diplomat Ivan Simonovic. Hinzu k&auml;men die 298 Opfer des Fluges MH17. Die Maschine der Malaysia Airlines war im Juli &uuml;ber der Ostukraine abgeschossen worden.<br>\nDie Opferzahl sei in den vergangenen Wochen stark angestiegen, weil zunehmend in dicht besiedelten Gegenden gek&auml;mpft werde, hei&szlig;t es in dem Bericht. T&auml;glich k&auml;men etwa 36 Menschen ums Leben, erkl&auml;rte die UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay. Im Juli-Report war noch mehr als 2100 Toten und fast 300.000 Fl&uuml;chtlingen die Rede.<br>\nIn einem weiteren Bericht werfen die UN vor allem den Separatisten in der Ostukraine schwere Menschenrechtsverletzungen vor. Deren Mitglieder h&auml;tten in den Regionen Donezk und Lugansk wiederholt Bewohner an der Flucht gehindert und auf fliehende Zivilisten geschossen. Aber auch ukrainischen Soldaten wird vorgeworfen, zivile Ziele beschossen zu haben. Au&szlig;erdem h&auml;tten von der Ukraine errichtete, vermeintlich sichere Fluchtkorridore mitten durch umk&auml;mpfte Gebiete gef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/ukraine-598.html\">Tagesschau<\/a>\n<p>dazu: <strong>UN Report on the human rights situation in Ukraine<\/strong><br>\nIntense fighting, including the use of heavy weaponry by both sides, in densely populated areas of eastern Ukraine, has increased the loss of civilian life, with an average of around 36 people being killed every day, says a new report issued on Friday by the Office of the High Commissioner for Human Rights [&hellip;]<br>\nAccording to the report, civilians fleeing the intense and prolonged fighting in eastern Ukraine have been targeted and killed; others have been prevented by the armed groups from leaving the cities of Luhansk and Donetsk as the Ukraine Government tightened its blockades around the two main strongholds of the armed groups. Supposedly &ldquo;safe&rdquo; corridors established by the Ukrainian forces to enable residents to flee from these cities, traversed areas where the fighting was ongoing. Civilians using these corridors were subsequently killed or injured. [&hellip;]<br>\nReports of serious human rights abuses by the armed groups have continued, including abductions involving physical and psychological torture and ill-treatment of the detainees, with many subjected to forced labour.   While it is not known precisely how many people still remain in captivity, the report says that, as of 17 August, at least 468 people were believed to be still detained by various armed groups.<br>\nThere have also been reports of human rights violations, such as arbitrary detention, enforced disappearances and torture, committed by the Ukrainian territorial and special battalions.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.ohchr.org\/EN\/NewsEvents\/Pages\/Media.aspx?IsMediaPage=true&amp;LangID=E\">UN OHCHR<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.ohchr.org\/Documents\/Countries\/UA\/UkraineReport28August2014.pdf\">Der Bericht in voller L&auml;nge (englisch\/PDF)<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>&Uuml;ber die Verh&ouml;hnung des Begriffs Aufkl&auml;rung und journalistische Kettenhunde<\/strong><br>\nHeute fr&uuml;h meinte ich meinen Augen nicht zu trauen: Ausgerechnet &ldquo;Spiegel online&rdquo; meint zum Ukraine-Konflikt: &ldquo;Aufkl&auml;rung ist die beste Waffe&rdquo;. Ist es etwa nicht der &ldquo;Spiegel&rdquo; der sich seit Monaten mit der &ldquo;Welt&rdquo; eine Art mediales Wettr&uuml;sten gegen Russland im Rahmen der Berichterstattung &uuml;ber den Ukraine-Konflikt liefert? Wenn man den Text des &ldquo;Spiegel&rdquo; liest, merkt man allerdings sehr schnell, was der &ldquo;Spiegel&rdquo; unter Aufkl&auml;rung als Waffe tats&auml;chlich versteht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2014\/08\/ukrainerusslandder-spiegeldie-welt-uber-die-verhohnung-des-begriffs-aufklarung-und-journalistische-kettenhunde\/\">Wirtschaft und Geselllschaft<\/a><\/li>\n<li><strong>&lsquo;I was a separatist fighter in Ukraine&rsquo;<\/strong><br>\nArtur Gasparyan, 24, is from Spitak in Armenia. In May, he says he was recruited in Moscow to fight in eastern Ukraine. Now back in the Russian capital, he spoke to Mumin Shakirov<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/world\/2014\/jul\/15\/separatist-fighter-russia-eastern-ukraine-interview?CMP=fb_gu\">The Guardian<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Richard Koo &ndash; Alle Mann an Deck<\/strong><br>\nDas Schiff Europa steuert auf gef&auml;hrliche Klippen zu: Bilanzrezessionen setzen die Fiskalunion unter Druck. Welche Befehle der Kapit&auml;n jetzt geben muss, zeigt ein Blick zu den USA. [&hellip;]<br>\nIn der Eurozone hat bislang jedoch kein einziger politischer Entscheidungstr&auml;ger vor der Fiskalklippe gewarnt, obwohl die Bilanzlage des Privatsektors &auml;hnlich kritisch war, wie die der USA. Der Grund daf&uuml;r war der Maastricht Vertrag. Dieser verbietet es, den Regierungen mehr als drei Prozent des nationalen BIP als neue Schulden aufzunehmen. Und diese Regel existiert vollkommen unabh&auml;ngig von der Gr&ouml;&szlig;e der Ersparnisse des Privatsektors. Infolgedessen sind die L&auml;nder von der Fiskalklippe gefallen, in denen der Privatsektor weitaus mehr spart als die Regierung an Schulden aufnimmt &ndash; was verheerende Auswirkungen nach sich zieht.<br>\nEin weiteres einzigartiges Problem der Eurozone sind die 17 verschiedenen Anleihem&auml;rkte innerhalb der W&auml;hrungsunion. Das bedeutet, dass Ersparnisse in die L&auml;nder mit Spekulationsblasen flie&szlig;en, wo die Rendite hoch ist. Zur gleichen Zeit flie&szlig;en die Ersparnisse aus den L&auml;ndern mit Bilanzrezessionen, weil dort die Haushaltsdefizite gr&ouml;&szlig;er sind als anderswo. Der Zufluss von Ersparnissen vor der Krise in die Peripheriel&auml;nder der Euro-Zone hat die dortigen Immobilienblasen noch einmal verschlimmert. Der schnelle Abfluss der Gelder nach dem Platzen der Blase hat die Zinsen auf die dortigen Staatsanleihen erh&ouml;ht und damit die Implementierung erforderlicher Konjunkturpakte erschwert. Die daraus resultierende Deflationsspirale hat zu noch mehr Geldabfluss gef&uuml;hrt &ndash; ein Teufelskreis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/richard-koo\/8854-bilanzrezessionen-in-der-eurozone#8854\">The European<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>J&auml;hrliche Inflation im Euroraum auf 0,3% gesunken<\/strong><br>\nDie j&auml;hrliche Inflation im Euroraum im August 2014 wird auf 0,3% gesch&auml;tzt, ein R&uuml;ckgang gegen&uuml;ber 0,4% im Juli.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/epp.eurostat.ec.europa.eu\/cache\/ITY_PUBLIC\/2-29082014-BP\/DE\/2-29082014-BP-DE.PDF\">Eurostat [PDF]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Sowohl die H&ouml;he der Preissteigerung als auch der weitere R&uuml;ckgang der Inflation m&uuml;ssten eigentlich einen Rezessionsalarm ausl&ouml;sen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Paul Krugman &ndash; What&rsquo;s The Matter With France?<\/strong><br>\nFrance has done better than the euro area average, although obviously not as well as Germany &mdash; but much better than the Netherlands, a creditor country nonetheless deeply committed to austerity.<br>\nAs I mentioned this morning, France&rsquo;s President Hollande, after years of passivity, has finally taken strong action &ndash; firing anyone who questions his subservience to German and EC demands for ever more austerity. But what&rsquo;s actually going on in the French economy? It is, of course, a catastrophe &ndash; hugely uncompetitive, failing to create jobs, etc. etc. &ndash; that&rsquo;s what everyone says, so it must be true, right?<br>\nActually looking at the data, however, reveals a number of surprises.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/krugman.blogs.nytimes.com\/2014\/08\/27\/whats-the-matter-with-france\/\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Nur Nachfrage schafft Jobs<\/strong><br>\nDie Arbeitslosigkeit in Europa ist nach wie vor erschreckend hoch; und die Antworten auf diese Krise aus Br&uuml;ssel und Berlin werden daran auch nichts &auml;ndern. Ein Drei-Punkte-Plan.<br>\nDer Arbeitsmarkt bleibt auch im Jahr 2014 Europas Sorgenkind Nummer eins. F&uuml;nf Jahre nach Ausbruch der Krise und mehr als zwei Jahre nachdem Mario Draghi und mit ihm die Europ&auml;ische Zentralbank versichert hat alles zu unternehmen, um den Euro zu retten, warten Europas Arbeitslose weiterhin auf ein &auml;hnliches Versprechen. Doch das Gegenteil passiert: Nach einem kleinen Hoffnungsschimmer Anfang des Jahres haben sich die wirtschaftlichen Aussichten im Euroraum wieder nach unten entwickelt und damit auch die Hoffnungen einer schnelleren R&uuml;ckkehr verloren gegangener Jobs.<br>\nMit wenigen Ausnahmen haben sich die Arbeitslosenraten in allen EU-Mitgliedsstaaten auf einem Niveau stabilisiert, das &uuml;ber dem vor der Krise liegt, teilweise betr&auml;chtlich, wie etwa in Spanien, wo sich die Arbeitslosenquote mehr als verdoppelt hat und mittlerweile immer noch jeder Vierte Aktive keinen Job hat. Selbst ehemalige Star-Performer wie die Niederlande oder L&auml;nder au&szlig;erhalb der Eurozone wie D&auml;nemark k&auml;mpfen mit deutlich h&ouml;heren Arbeitslosenraten als noch 2007. Einzig Deutschland und &Ouml;sterreich haben es in den vergangenen Jahren geschafft, die Arbeitslosigkeit signifikant zu senken und auf einem niedrigen Niveau zu halten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/ekkehard-ernst\/8871-arbeitslosigkeit-in-europa#8871\">The European<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Christian Schulz: Keine Abenomics f&uuml;r Europa?<\/strong><br>\nMan k&ouml;nnte erstaunt sein. Das BIP-Wachstum der Eurozone entt&auml;uscht in einem Quartal und schon sind die Auguren des Untergangs wieder auf den Titelseiten der Wirtschaftsteile unserer Zeitungen. Obwohl die Prognosen und Rettungsvorschl&auml;ge weit auseinandergehen, pr&auml;sentiert sich dem Beobachter ein Bild der Nervosit&auml;t, das fatal an die Hochzeit der Eurokrise 2011 und 2012 erinnert.<br>\nWieder erschallt der Ruf nach der einen radikalen L&ouml;sung, die alle Probleme kuriert. Fast alle haben wir schon 2012 geh&ouml;rt: Ans&auml;tze wie die Aufl&ouml;sung der Eurozone, Abwertung des Euro, massive staatliche Konjunkturprogramme, massive Anleihek&auml;ufe der EZB, Eurobonds, politische Union, Schuldenschnitt oder Kombinationen davon haben die Kassandren auch 2012 schon unausweichlich genannt. Haben sie also einfach schon immer Recht gehabt? Oder liegen sie jetzt wieder genauso falsch wie sie 2012 falsch lagen?<br>\nOhne Zweifel hatten und haben viele Mitgliedsstaaten der Eurozone schwerwiegende strukturelle Probleme. Jugendarbeitslosigkeit, staatliche und private Verschuldung sind sehr hoch, das Wirtschaftswachstum meist schwach, die ung&uuml;nstige Demographie deutet auf einen langfristigen Abstieg hin. Neu im Vergleich zu 2012 ist, dass die Inflationsrate drastisch gesunken ist. Bei nur noch 0,4% Jahresinflation im Juli sind wir nur noch wenige Zehntelprozentpunkte von negativen Inflationsraten entfernt. Viele Beobachter kommen deshalb zum Schluss, dass sich die Eurozone nun endg&uuml;ltig auf japanische Verh&auml;ltnisse zubewegt: Deflation gepaart mit explodierenden Staatsschulden, sinkender Bev&ouml;lkerung und wirkungsloser Geldpolitik.<br>\nDaher wohl auch die Ratschl&auml;ge: Japan greift seit 2012 zu radikalen Mitteln, um die wirtschaftliche Lethargie zu beenden. Das nach dem Premierminister Abenomics getaufte Programme besteht aus massivem geldpolitischen Stimulus, der die Inflation auf international &uuml;bliche Werte bringen soll, Strukturreformen, die das Trendwachstum und damit die Schuldentragf&auml;higkeit verbessern sollen und einem staatliches Konjunkturprogramm, das die &Uuml;bergangsschmerzen ein hoffentlich letztes Mal &uuml;berbr&uuml;cken soll. Das Programm hat gewirkt: der Yen hat gegen&uuml;ber dem Dollar um 25% abgewertet, die japanische Wirtschaft wuchs bis zum 1. Quartal 2014 f&uuml;nf Trimester in Folge und die Inflationsrate lag zuletzt bei fast 4%.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/neuewirtschaftswunder.de\/2014\/08\/29\/christian-schulz-keine-abenomics-fur-europa\/\">Wirtschaftswunder<\/a>\n<p>dazu: <strong>Japans Wirtschaft schw&auml;cher als erwartet<\/strong><br>\nDie neuesten Daten belegen es, die Probleme werden nicht weniger. Die Japaner halten sich beim Konsum weiter zur&uuml;ck und die heimische Industrieproduktion erholt sich deutlicher langsamer als die Regierung in Tokio erwartet hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/fruehaufsteher\/enttaeuschende-konjunkturdaten-japans-wirtschaft-schwaecher-als-erwartet-13124149.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ich mu&szlig; mich wieder wundern, warum das alles &ldquo;&uuml;berraschend&rdquo; kommt. Da&szlig; die Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer den Konsum treffen w&uuml;rde, war doch nur logisch. Die L&ouml;hne und Geh&auml;lter wachsen m. W. in Japan schon seit Jahren viel zu schwach. Und in bew&auml;hrter neoliberaler Manier m&ouml;chte die Regierung Abe die japanischen Unternehmensteuern senken. Wie soll aus dieser Mischung der gew&uuml;nschte binnenkonjunkturgetriebene Aufschwung entstehen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Simon Johnson &ndash; Washington Recaptured<\/strong><br>\nTwo hundred years ago, Washington DC was captured by the British &ndash; who then proceeded to set fire to official buildings, including the White House, Treasury Department, and Congress. Today, it is a domestic interest group &ndash; very large banks &ndash; that has captured Washington. The costs are likely to be far higher than they were in 1814.<br>\nAmerica&rsquo;s largest bank holding companies receive an implicit government subsidy, because they are perceived to be &ldquo;too big to fail.&rdquo; The authorities will not allow the biggest banks to default on their debts, through bankruptcy or in any other fashion, owing to the need to prevent the financial system from collapsing. This doctrine became starkly apparent in late 2008 and early 2009; it remains in force today.<br>\nThis effective exemption from the risk of bankruptcy means that anyone who lends to the largest half-dozen banks receives a government guarantee &ndash; free insurance against the risk of a catastrophe. This allows these banks to obtain more debt financing on better terms (from their perspective). In particular, their executives operate highly opaque firms, with risks effectively masked from outsiders and very little in the way of loss-absorbing shareholder equity. Simply put, without their government backstop, these murky empires could not exist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/simon-johnson-says-that-200-years-after-the-british-captured-the-us-capital--big-banks-are-doing-it-again\">Project Syndicate<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Arbeitslosenquote des Euroraums bei 11,5%  &ndash; EU28 bei 10,2%<\/strong><br>\nIm Euroraum (ER18) lag die saisonbereinigte Arbeitslosenquote im Juli 2014 bei 11,5%, stabil gegen&uuml;ber Juni 2014. Dies ist jedoch ein R&uuml;ckgang gegen&uuml;ber 11,9% im Juli 2013.<br>\nIn der EU28 lag die Arbeitslosenquote im Juli 2014 bei 10,2%, ebenfalls stabil gegen&uuml;ber Juni 2014. Dies ist jedoch ein R&uuml;ckgang gegen&uuml;ber 10,9% im Juli 2013.<br>\nNach einer Sch&auml;tzung von Eurostat waren im Juli 2014 in der EU28 insgesamt 24,850 Millionen M&auml;nner und Frauen arbeitslos, davon 18,409 Millionen im Euroraum. Gegen&uuml;ber Juni 2014 fiel die Zahl der arbeitslosen Personen in der EU28 um 41 000 und blieb im Euroraum nahezu stabil.<br>\nGegen&uuml;ber Juli 2013 verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen in der EU28 um 1,634 Millionen und im Euroraumum 725 000.<br>\nVon den Mitgliedstaaten verzeichneten Deutschland und &Ouml;sterreich (je 4,9%) die niedrigsten Arbeitslosenquoten und die h&ouml;chsten Quoten meldeten Griechenland (27,2% im Mai 2014) und Spanien (24,5%).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/epp.eurostat.ec.europa.eu\/cache\/ITY_PUBLIC\/3-29082014-AP\/DE\/3-29082014-AP-DE.PDF\">Eurostat [PDF]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Arbeitsmarkt durch Hartz IV laut Studie nicht ges&uuml;nder geworden<\/strong><br>\nZwei Untersuchungen der Uni Duisburg befassen sich mit Hartz IV. Nach zw&ouml;lf Jahren ist der Arbeitsmarkt nicht ges&uuml;nder geworden, sondern nur zu Lasten der Arbeitnehmer flexibilisiert worden und darum erstarrt. Eine weitere Studie besagt, dass Menschen in St&auml;dten st&auml;rker von Leistungen abh&auml;ngig sind&hellip;<br>\nDie Strukturreformen h&auml;tten zwar f&uuml;r schnellere &Uuml;berg&auml;nge aus Arbeitslosigkeit in Erwerbst&auml;tigkeit gesorgt. Die Chancen der Langzeitarbeitslosen h&auml;tten sich dabei jedoch nicht verbessert. Der Beschleunigungseffekt beschr&auml;nke sich auf diejenigen, die nur kurz ohne Job sind und den Abstieg in die Grundsicherung mit Pr&uuml;fung der Bed&uuml;rftigkeit vermeiden wollen&hellip;<br>\nDie Wirtschaft w&auml;chst, mehr Menschen stehen in Lohn und Brot, und doch ist die Fluktuation von Arbeitskr&auml;ften insgesamt gesunken, stellt Knuth weiterhin fest; die Dauer von Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen habe zugenommen, obwohl es mehr und mehr flexible Besch&auml;ftigungsformen gibt.<br>\nDie Funktionsf&auml;higkeit des Arbeitsmarktes habe sich folglich verschlechtert. Grund daf&uuml;r d&uuml;rfte nicht nur sein, dass die Hartz-Reformen Arbeitnehmer einsch&uuml;chtern. Auch wurden in neuen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen niedrigere Einstiegsl&ouml;hne gezahlt, w&auml;hrend die Wechselbedingungen f&uuml;r bereits Besch&auml;ftigte oft unattraktiv waren: Neue Jobs lohnten sich nicht.<br>\n&bdquo;Eine einseitige Flexibilisierung des Arbeitsmarktes in der Form, dass nur die Arbeitgeber mehr Optionen haben, macht ihn nicht fl&uuml;ssiger&ldquo;, so das Fazit von Prof. Knuth, &bdquo;sondern f&uuml;hrt gerade zu der Erstarrung, die mit den Reformen bek&auml;mpft werden sollte&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/staedte\/duisburg\/arbeitsmarkt-durch-hartz-iv-laut-studie-nicht-gesuender-geworden-id9748713.html#plx1428206867\">Der Westen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Projekt &ldquo;ICReach&rdquo;- NSA liefert US-Beh&ouml;rden Daten per Suchmaschine<\/strong><br>\n850 Milliarden Daten, so einfach zu durchsuchen wie mit Google: Der amerikanische Geheimdienst erm&ouml;glicht 1000 Analysten Zugriff auf private Daten. Sie k&ouml;nnten als Startpunkt f&uuml;r Ermittlungen gegen US-B&uuml;rger genutzt werden.\n<ul>\n<li>Mit einer Suchmaschine, die Google &auml;hnlich sein soll, gew&auml;hrt der amerikanische Geheimdienst NSA anderen US-Beh&ouml;rden Zugriff auf 850 Milliarden Daten.<\/li>\n<li>Die neuen Enth&uuml;llungen basieren auf Informationen von Edward Snowden.<\/li>\n<li>Es sei der erste definitive Beweis daf&uuml;r, dass die NSA im gro&szlig;en Stil Daten verf&uuml;gbar mache, berichtet The Intercept.<\/li>\n<li>US-Beh&ouml;rden k&ouml;nnten diese Informationen nutzen, um davon ausgehend eigene Untersuchungen zu starten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/projekt-icreach-nsa-liefert-us-behoerden-daten-per-suchmaschine-1.2104032\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Big Brother aus Deutschland<\/strong><br>\nAuf die Digitalwaffe aus Deutschland ist Verlass: Um 11.39 Uhr gelingt es den Agenten des Regimes im Inselstaat Bahrain am 14. November 2010 den Rechner des Oppositionsf&uuml;hrers Hasan Mushaima zu infizieren. Ohne dass der damals 62-J&auml;hrige etwas davon ahnt, &uuml;bernehmen die Agenten seinen Rechner. Die Kennung des Computers, HASANMUSHAIM, taucht in der Kontrolloberfl&auml;che des Bespitzelungsprogramms der deutsch-britischen Gamma-Gruppe auf, das bei den &Uuml;berwachungsbeh&ouml;rden im Bahrain im Einsatz ist.<br>\nDie Agenten k&ouml;nnen nun mit einem Klick das Mikrofon des Rechners anstellen, um die Gespr&auml;che zu belauschen, die in dem Raum stattfanden. Das Programm erlaubt es auch, die Webcam heimlich anzuschalten, und alle Tastaturanschl&auml;ge aufzuzeichnen, Passw&ouml;rter zu sozialen Netzwerken etwa. Dateien k&ouml;nnen sie nun ebenfalls manipulieren, zum Beispiel gef&auml;lschte E-Mails im Namen des Oppositionellen versenden.<br>\nKnapp drei Monate nach der Sp&auml;hattacke sterben mindestens vier Personen bei der gewaltt&auml;tigen Niederschlagen der Proteste des arabischen Fr&uuml;hlings in Bahrain. Augenzeugen berichten, dass das Regime in den fr&uuml;hen Morgenstunden auf schlafenden Demonstranten im Protestcamp schie&szlig;en l&auml;sst. W&auml;hrend der damalige deutsche Au&szlig;enminister Guido Westerwelle die Regierung auffordert, die Gewaltanwendung unverz&uuml;glich zu beenden, kann das Regime auf deutsche Bespitzelungstechnik zur&uuml;ckgreifen, um die Menschenrechtsaktivisten zu &uuml;berwachen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/digital\/ueberwachung-big-brother-aus-deutschland,1472406,28246590.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Gro&szlig;er Bundestrojaner ist &ldquo;einsatzbereit&rdquo;, kleiner Bundestrojaner wird noch eine Zeitlang ausprobiert<\/strong><br>\nDas Bundeskriminalamt (BKA) verf&uuml;gt &uuml;ber mindestens drei verschiedene Trojaner-Programme f&uuml;r unterschiedliche Zwecke. Dies geht aus den Antworten auf mehrere parlamentarische Anfragen der letzten zwei Wochen hervor. Es handelt sich demnach um ein Modell zur &ldquo;Online-Durchsuchung&rdquo;, eines zur &ldquo;Quellen-Telekommunikations&uuml;berwachung&rdquo; sowie die &ldquo;&Uuml;bergangsl&ouml;sung&rdquo; der britisch-deutschen Firma Gamma International.<br>\nMit der &ldquo;Online-Durchsuchung&rdquo; wird der gesamte Rechner einer Zielperson durchst&ouml;bert, alle Aktivit&auml;ten k&ouml;nnen protokolliert oder Dateien ausgeleitet werden. Die &ldquo;Quellen-TK&Uuml;&rdquo; darf demgegen&uuml;ber nur einzelne Kommunikationsvorg&auml;nge abh&ouml;ren, etwa Internettelefonie via Skype oder andere Messenger-Dienste, sofern sie das Voice over Internet Protocol (VoIP) benutzen. Unklar ist, ob das BKA mit der &ldquo;Quellen-TK&Uuml;&rdquo; auch Mail-Programme kompromittieren darf, wenn diese eine Ende-zu-Ende-Verschl&uuml;sselung nutzen.<br>\nNach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Februar 2008 zum Einsatz staatlicher Schadsoftware steht das Bundesinnenministerium unter Druck: Denn es muss durch nachpr&uuml;fbare &ldquo;technische Vorkehrungen und rechtliche Vorgaben&rdquo; sicherstellen, dass sich eine &ldquo;Quellen-TK&Uuml;&rdquo; ausschlie&szlig;lich auf &ldquo;Daten aus einem laufenden Telekommunikationsvorgang&rdquo; beschr&auml;nkt&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2014\/grosser-bundestrojaner-inzwischen-einsatzbereit-kleiner-bundestrojaner-wird-noch-eine-zeitlang-ausprobiert\/\">Netzpolitik.org<\/a><\/li>\n<li><strong>NSA\/GCHQ Hacienda: Die vollst&auml;ndige Kolonisierung des Netzes<\/strong><br>\nNeue Dokumente, die heise online vorliegen, offenbaren die Strategie der Geheimdienste, mit Portscans ganzer L&auml;nder, der Kartierung verwundbarer Systeme und ihrer Umfunktionierung das Netz zu kontrollieren. Technische Abhilfe ist teilweise m&ouml;glich.<br>\nDie Zentrale des britischen Geheimdienstes GCHQ im westenglischen Cheltenham.  Vergr&ouml;&szlig;ern Als streng geheim klassifizierte Dokumente der US-amerikanischen, der britischen und der kanadischen Geheimdienste, die heise online vorliegen, illustrieren, wie Aussp&auml;hen, Angriff, Kompromittierung und &Uuml;bernahme von Systemen im Netz ineinander greifen. Jede offene T&uuml;r wird ausgenutzt, jede verschlossene T&uuml;r ist eine Aufforderung zum Angriff, jedes Endger&auml;t ist ein Zielsystem &ndash; so gehen das General Communication Headquarter (GCHQ, Gro&szlig;britannien), die National Security Agency (NSA, USA) und das Communication Security Establishment (CSEC, Kanada) vor. Bei der GNU-Hacker-Konferenz am heutigen Freitag in M&uuml;nchen stellen Master-Student Julian Kirsch und Christian Grothoff, derzeit noch Emmy N&ouml;ther Lehrstuhlinhaber an der TU M&uuml;nchen, die Programme Hacienda, Mugshot und Olympia und das perfide Konzept der Operational Relay Boxes (ORB) vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/NSA-GCHQ-Hacienda-Die-vollstaendige-Kolonisierung-des-Netzes-2292859.html\">Heise<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kambodscha: 9.05 Uhr, der Vorhang &ouml;ffnet sich<\/strong><br>\nTag der Wahrheit in Phnom Penh: Nuon Cheaund Khieu Samphan m&uuml;ssen sich f&uuml;r unvorstellbare Greuel der Roten Khmer verantworten. Schilderungen aus dem Jahrhundert-Prozess, die unter die Haut gehen. Lebenslange Haft f&uuml;r beide, so lautet das Urteil. Nuon Chea und Khieu Samphan sind schuldig, Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen zu haben. Sie waren demnach massgeblich verantwortlich f&uuml;r die Gr&auml;uel, die vor allem im Zuge der Zwangsvertreibungen aus Phnom Penh und anderen Umsiedlungen begangen wurden. Dabei hat dieser Prozess doch nur einen Teil der Vorw&uuml;rfe gegen die F&uuml;hrung der Khmer Rouge behandelt. Der ganze Fall wurde in mehrere Prozesse aufgeteilt, um zu verhindern, dass die Angeklagten sterben, bevor eine Strafe verh&auml;ngt werden kann. Ob die beiden auch f&uuml;r V&ouml;lkermord, Vergewaltigungen und die massenhaften Zwangsverheiratungen verantwortlich waren, entscheidet das Gericht erst sp&auml;ter. &laquo;Die gr&ouml;ssten Exzesse der Gewalt werden in diesem zweiten Prozess verhandelt&raquo;, sagt einer der Ankl&auml;ger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/ausland\/asien-und-ozeanien\/905-Uhr-der-Vorhang-oeffnet-sich\/story\/24877831\">Tagesanzeiger<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> In Abwandlung von Bertrand Russell m&ouml;chte man angesichts der heutigen Greuel fast sagen: &ldquo;Der Jammer mit der Menschheit ist, dass die B&ouml;sen so selbstsicher sind, und die Guten so voller Selbstzweifel.&rdquo; Ist das B&ouml;se deshalb so verf&uuml;hrerisch? &ndash;  Darf man die W&ouml;rter &ldquo;Gut&rdquo; und &ldquo;B&ouml;se&rdquo; &uuml;berhaupt noch verwenden?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Das Millionenspiel mit &ldquo;Tolles Th&uuml;ringen&rdquo;<\/strong><br>\nVerdeckte Parteienf&ouml;rderung in Th&uuml;ringen: Bei einer CDU-freundlichen Zeitschrift spielte offenbar der Klinikunternehmer Ulrich Marseille eine wichtige Rolle.<br>\nVor f&uuml;nf Jahren sollte die Aktion der CDU in Th&uuml;ringen helfen. Jetzt, kurz vor den dortigen Landtagswahlen am 14. September, bringt sie die Partei in Erkl&auml;rungsnot.<br>\nEs geht um Christine Lieberknecht (CDU), die Ministerpr&auml;sidentin des Bundeslandes, es geht um ihren Amtsvorg&auml;nger Dieter Althaus &ndash; und vor allem geht es um Ulrich Marseille. Der schillernde Hamburger Unternehmer und Multimillion&auml;r engagierte sich zeitweise sogar in der Partei des Rechtspopulisten Ronald Schill. Als Chef seines Klinikunternehmens trat er im August 2011 zur&uuml;ck, nachdem ihn ein Gericht in Sachsen-Anhalt verurteilt hatte &ndash; wegen Bestechung.<br>\nRecherchen des stern ergaben jetzt: Marseille spielte im Vorfeld der th&uuml;ringischen Landtagswahl im Jahr 2009 eine Rolle bei einer dubiosen Zeitschrift, die damals allgemein als kaum verh&uuml;llte Wahlwerbung f&uuml;r die &ouml;rtliche CDU verstanden wurde. &ldquo;Tolles Th&uuml;ringen&rdquo; lautete der Name des kurz vor der Wahl an alle dortigen Haushalte zugestellten Blattes. Auf dem Cover: Katharina Althaus, die Frau des damaligen CDU-Ministerpr&auml;sidenten, mit der Zeile &ldquo;Lieben hei&szlig;t Vertrauen&rdquo;. Und im Heft durfte ein CDU-naher Politikberater das Programm der CDU als &ldquo;&uuml;berzeugend&rdquo; loben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/cdu-freundliche-wahlwerbung-das-millionenspiel-mit-tolles-thueringen-2134304.html#utm_source=standard&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_campaign=politik\">Stern<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Luckes Welt<\/strong><br>\n&bdquo;L&uuml;gen-Lucke&ldquo; und seine Anh&auml;nger biegen sich die Realit&auml;t zurecht, um die Krisenangst weiter am Leben zu halten. In rechten Kreisen kommt das an, allen anderen wird klar: Der Partei fehlt ein klarer Kurs.<br>\nDie Anti-Euro-Partei AfD hat ein doppeltes Problem: Erstens spielen europapolitische Themen bei den in den n&auml;chsten Jahren anstehenden Landtagswahlen keine Rolle, zweitens haben sich die gr&ouml;&szlig;ten Horrorszenarien schlichtweg nicht erf&uuml;llt. Wie die AfD darauf antwortet, habe ich vor einer Woche beschrieben: Sie setzt auf einen klar rechtsradikalen Kurs, um zun&auml;chst in Sachsen das Erbe der NPD anzutreten. Das k&ouml;nnte kurzfristig sogar gelingen. Langfristig fehlt der Partei aber ein klarer Kurs. Und das hat nicht zuletzt mit ihrem wankelm&uuml;tigen Parteichef Bernd Lucke zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/christoph-giesa\/8867-die-luegenwelt-der-afd-und-ihre-folgen#8867\">The European<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>TV-Tipp: The Voice of Peace &ndash; Der Traum des Abie Nathan<\/strong><br>\nEin Mann &ndash; und sein Traum von einer heilbaren Welt. So k&ouml;nnte die &Uuml;berschrift &uuml;ber dem Leben des au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Friedensaktivisten Abie Nathan (1927 &ndash; 2008) aus Tel Aviv lauten. Abie Nathan, ehemaliger Kampfpilot und sp&auml;ter &uuml;berzeugter Pazifist, lebte nach dem Motto: &bdquo;Sei du selbst die Ver&auml;nderung, die du in der Welt sehen willst.&rdquo; Mit einer Handvoll Freiwilliger machte er sich auf in die Krisenregionen seiner Zeit: Naturkatastrophen, Hungersn&ouml;te, Kriegssch&auml;den &ndash; Abie Nathan verlie&szlig; sich nicht auf Organisationen, sondern mobilisierte Freiwillige und Sponsoren, half spontan und unb&uuml;rokratisch. Sein pers&ouml;nlicher Charme und die Leidenschaft f&uuml;r seine Sache &ouml;ffneten ihm die T&uuml;ren bei damals prominenten K&uuml;nstlern und Staatsm&auml;nnern. Mit ungew&ouml;hnlicher Direktheit und &uuml;berraschenden Gesten setzte er ma&szlig;geblich den Auss&ouml;hnungsprozess zwischen der arabischen Welt und Israel in Gang. Legend&auml;r ist sein Piratensender &bdquo;The Voice of Peace&rdquo;, der von 1973 bis 1993 &bdquo;von irgendwo im Mittelmeer&rdquo; neben moderner Popmusik Friedensbotschaften in den Mittleren Osten sendete, unterst&uuml;tzt von internationalen Musikgr&ouml;&szlig;en jener Zeit: John Lennon, George Harrison, Gloria Gaynor, Joan Baez oder Peter Seeger. Abie Nathan hatte jedoch immer mehr als Israel im Blick: Ihm ging es um die ganze Welt und um jeden einzelnen Menschen darauf. Anl&auml;sslich seines Einsatz bei der Hungersnot im afrikanischen Biafra (1969) sagte er in einem Interview: &ldquo;Es ist einfach die Pflicht eines jeden menschlichen Wesens, hierherzukommen und zu helfen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.phoenix.de\/content\/phoenix\/die_sendungen\/the_voice_of_peace_\/861869?datum=2014-08-29\">Phoenix<\/a>\n<p><strong>Sendetermin:<\/strong> 29.08.2014 (heute), 21.50 Uhr auf Phoenix<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Humanistisches Manifest<\/strong><br>\n<blockquote><p>Ein Gespenst geht um in Europa, in Europa und in der Welt,<br>\ndas Gespenst der Angst und der Bedrohung.<br>\nAuch wir haben Angst, Angst vor irrsinnigen Macht-Spiralen .<br>\nDie Propaganda bedroht unser Urteilsverm&ouml;gen. Eine Propaganda, die zynisch<br>\nmit Begriffen wie &ldquo;Sieger&rdquo; und &ldquo;Verlierer&rdquo; spielt, hilft nicht.<br>\nNein, sie schadet nur allen sehr.<br>\nDie Lage ist ernst. Die Konfrontation der Feindbilder in Ost und West<br>\neskaliert.<br>\nDas Alltagsleben aller Menschen auf dieser Erde<br>\nist doch schon schwer genug.<br>\nWir wollen:<br>\n&ndash; nirgends auf der Welt Staatschefs, die Mordauftr&auml;ge erteilen.<br>\nNicht in Unserem Namen!<br>\nJede Art von Folter lehnen wir ab, grunds&auml;tzlich.<br>\nWir emp&ouml;ren uns &uuml;ber die totalit&auml;re &Uuml;berwachung durch den Staat im Internet.<br>\nGrunds&auml;tzlich beanspruchen wir, dass Regierungen dem Volk Rede und Antwort  stehen. Das gilt f&uuml;r alle V&ouml;lker, weltweit.<br>\n&ndash; Wir bestehen auf dem Erhalt &ndash; ohne Wenn und Aber &ndash; der Menschenrechte<br>\nf&uuml;r Alle, denn Menschenrechte sind unteilbar.<br>\nWer Hass s&auml;t, s&auml;t Gewalt und wird Gewalt ernten.<br>\nWas uns emp&ouml;rt:<br>\ndie gnadenlosen Hass-Tiraden der Scharfmacher in Ost und West.<br>\nBitte: H&ouml;rt auf damit!<br>\nWir brauchen all diese todbringenden Waffen nicht!<br>\nWir brauchen UN-Blauhelme mit einem internationalen polizeilichen Gewaltmonopol.<br>\nDie UN-Menschenrechtscharta ist global g&uuml;ltig.<br>\nWir fordern Respekt f&uuml;r jedes Individuum &ndash; wir haben doch nur ein irdisches Leben.<br>\nWir Alle haben doch global sowieso schon folgenschwere Probleme zu verkraften:<\/p>\n<ul>\n<li>die turbokapitalistischen Gesch&auml;fte &uuml;berfordern uns weltweit mit einem<br>\nzerst&ouml;rerischen Tempowahn.<\/li>\n<li>Klima und Natur gehen deshalb massiv kaputt durch sinnlose &Uuml;berproduktion,<br>\ndenn die Eigendynamik der internationalen Profitgier ist grenzenlos.<\/li>\n<li>Gleichzeitig w&auml;chst die Armut und die Not und die Verzweiflung angesichts<br>\nungerechter Verh&auml;ltnisse und so die Aggression im S&uuml;den unseres Erdballs.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wir lehnen jeglichen imperialen Gestus von Herrschafts -Cliquen ab,<br>\ndenn sie spielen uns Erdenbewohner zum blo&szlig;en jeweils eigenen Machterhalt<br>\n&bdquo;Gewinn bringend&ldquo; brutal gegeneinander aus.<br>\n Mit gezielter Propaganda hetzen die wirren Scharfmacher zu aggressiver<br>\nAusgrenzung.<br>\nUnd so werden wir alle &ndash; Frauen, M&auml;nner und Kinder &ndash; weltweit zu Geiseln.<br>\n&bdquo;Teile und herrsche&ldquo;  ist das zynische Motto von Machthabern zum je eigenen<br>\nvermeintlichen Vorteil.<br>\nSo aber wird Fairness doch st&auml;ndig verh&ouml;hnt!<br>\nWo bleibt blo&szlig; unser Mitgef&uuml;hl mit den jeweiligen Opfern?<br>\nWir sind doch keine kopflosen Marionetten!<br>\nSinnvolle Arbeitspl&auml;tze erfordern sinnvolle Produkte.<br>\nWir wollen ein konstruktives solidarisches Miteinander, global, denn wir<br>\nAlle wollen doch in einer b&uuml;rgerrechtlichen Demokratie und selbstbestimmt in<br>\nFrieden leben und wir wollen Verantwortung f&uuml;r unser sinnvolles Handeln<br>\n&uuml;bernehmen!<\/p>\n<p>Marianne B&auml;umler<br>\nK&ouml;ln am 21. Augst 2014<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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