{"id":231,"date":"2006-02-26T08:25:44","date_gmt":"2006-02-26T07:25:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/v2\/?p=231"},"modified":"2016-02-17T11:24:15","modified_gmt":"2016-02-17T10:24:15","slug":"drei-buchbesprechungen-von-achim-truger-aus-der-fr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=231","title":{"rendered":"Drei Buchbesprechungen von Achim Truger aus der FR"},"content":{"rendered":"<ol>\n<li>Heribert Prantl: Kein sch&ouml;ner Land. Die Zerst&ouml;rung der sozialen Gerechtigkeit,<\/li>\n<li>Deckstein\/Felixberger\/Gleich\/Lotter: Wir k&uuml;ndigen<\/li>\n<li>Hans Tietmeyer, Herausforderung Euro.<\/li>\n<\/ol><p><!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Buchkritik: Heribert Prantl: Kein sch&ouml;ner Land. Die Zerst&ouml;rung der sozialen Gerechtigkeit, Droemer Verlag M&uuml;nchen 2005, 210 Seiten, 12,90 Euro.<\/strong><br>\nAus: Frankfurter Rundschau vom 13.12.2005\n<p>Heribert Prantl, studierter Jurist und Historiker, hat sich in seinem beruflichen Leben schon als &auml;u&szlig;erst vielseitig erwiesen. Er arbeitete zun&auml;chst als Richter und Staatsanwalt, bevor er Redakteur bei der S&uuml;ddeutschen Zeitung in M&uuml;nchen wurde. Heute ist der mehrfach preisgekr&ouml;nte Journalist dort Leiter des Innenressorts. Mit &ldquo;Kein sch&ouml;ner Land&rdquo; hat Prantl nun eine Streitschrift zur Verteidigung von sozialer Gerechtigkeit und Sozialstaat gegen die neoliberalen Radikalreformer vorgelegt.<\/p>\n<p>Angesichts der immer noch bestehenden unglaublichen &Uuml;bermacht der Deregulierer und Sozialstaatskritiker in Wirtschaft, Politik und Medien ist eine solche Streitschrift einerseits hoch willkommen. Sie birgt andererseits jedoch auch erhebliche Risiken. So besteht die Gefahr, angesichts berechtigter moralischer Emp&ouml;rung die &ouml;konomische Analyse zu vernachl&auml;ssigen. Oder umgekehrt vor lauter abstrakter &ouml;konomischer Analyse die moralischen Hintergr&uuml;nde und individuellen Betroffenheiten auszublenden. Heribert Prantl vermeidet beide Risiken mit Bravour. Er hat mit seinem Buch ein kleines Kunstwerk geschaffen.<\/p>\n<p>In n&uuml;chternen Worten ist der Inhalt schnell zusammengefasst. Prantl geht es um soziale Gerechtigkeit im Sinne der Verringerung von Ungleichheit und der Herstellung gleicher Lebenschancen f&uuml;r alle durch den Sozialstaat. Er stellt fest, dass diese soziale Gerechtigkeit schon seit langem auf dem R&uuml;ckzug ist. Nach Ansicht der herrschenden Debatte sei dieser R&uuml;ckzug &ouml;konomisch notwendig, um die Wirtschaftskrise zu &uuml;berwinden. Dagegen argumentiert Prantl, die Zunahme der Ungleichheit sei nicht nur &ouml;konomisch kontraproduktiv, sondern gef&auml;hrde &uuml;berdies die Demokratie als solche. Als L&ouml;sungsvorschl&auml;ge unterbreitet er unter anderem die Sicherung der Finanzierung des Sozialstaates &uuml;ber entsprechende Besteuerung hoher Einkommen und Verm&ouml;gen sowie eine offensive Bildungs- und Familienpolitik.<\/p>\n<p>Dass der Autor dies schreibt ist richtig und wichtig. Viel bemerkenswerter ist allerdings die Art, in der er es schreibt. Wortgewaltige Attacken gegen die Protagonisten der Reformdebatte wechseln sich ab mit klugen Hintergrundanalysen und alternativen Handlungsvorschl&auml;gen. Prantl versteht es, individuelle Betroffenheiten durch mitf&uuml;hlende Analyse von Einzelschicksalen zu verdeutlichen. Geschickt arbeitet er die unglaubliche Divergenz von allgemein akzeptierten Gerechtigkeitsnormen in Grundgesetz und L&auml;nderverfassungen einerseits und der Missachtung dieser Normen in der praktizierten Politik andererseits heraus. Auch die Einseitigkeit und &ouml;konomistische Verengung der deutschen Reformdebatte wird ausf&uuml;hrlich thematisiert.<\/p>\n<p>Die Wirkung auf die Leser ist erstaunlich. Sie werden klug und lehrreich unterhalten. Die Lekt&uuml;re erzeugt Mitleid mit den Opfern von Sozialstaatsabbau und Ausgrenzung sowie Wut gegen die Verh&auml;ltnisse. Sie stellt die zugrunde liegenden politischen und wissenschaftlichen Mechanismen blo&szlig;. Anders als viele andere kritische Analysen l&auml;sst sie Mitleid und Wut aber nicht in Resignation m&uuml;nden. Indem die Forderung nach sozialer Gerechtigkeit als allgemein akzeptierte gr&ouml;&szlig;te Selbstverst&auml;ndlichkeit dargestellt und mit einleuchtenden politischen Vorschl&auml;gen verbunden wird, wird die Wut zum gerechten Zorn. Dadurch wird die Hoffnung auf politische Gestaltbarkeit wieder geweckt.<\/p>\n<p>Selbstverst&auml;ndlich k&ouml;nnen nicht immer alle von Prantl vorgenommenen Analysen und L&ouml;sungsvorschl&auml;ge restlos &uuml;berzeugen. So kann man seine Darstellung der demografischen Probleme durchaus als etwas &uuml;berdramatisiert empfinden. Ebenso muss man bezweifeln, ob die von ihm positiv bewertete &ldquo;duale Einkommensteuer&rdquo;, also die steuerliche Privilegierung aller Kapitaleinkommen, tats&auml;chlich ein Mehr an Verteilungsgerechtigkeit bedeuten w&uuml;rde.<\/p>\n<p>Trotz dieser Kritikpunkte hat Heribert Prantl mit seiner sprachm&auml;chtigen Streitschrift eine echte Meisterleistung vollbracht. Kein Zweifel: Eines der besten und lesenwertesten B&uuml;cher in der aktuellen deutschen Reformdebatte.<\/p><\/li>\n<li><strong>Gro&szlig;e Klappe, nix dahinter<br>\nVON ACHIM TRUGER &Uuml;ber: Wir k&uuml;ndigen! Und definieren das Land neu<br>\nvon Dagmar Deckstein, Peter Felixberger, Michael Gleich, Wolf Lotter<br>\nEUR 19,90<\/strong>\n<p>Vier Wirtschaftsjournalisten haben mit &ldquo;Wir k&uuml;ndigen!&rdquo; ein Buch geschrieben, das den Menschen in Deutschland neue gedankliche Impulse geben soll. Dagmar Deckstein (S&uuml;ddeutsche Zeitung), Peter Felixberger (Online-Magazin changeX), Michael Gleich (freier Journalist und Buchautor) sowie Wolf Lotter (brand eins) nehmen den Mund jedenfalls ziemlich voll: Laut Klappentext wollen sie Klartext reden und Leitbilder einer mutigen Zukunft entwerfen. Stagnation, &ldquo;Reformhuberei&rdquo; und Wortf&auml;lschung wollen sie bek&auml;mpfen und so den Aufbruch in eine bessere Gesellschaft bef&ouml;rdern.<\/p>\n<p>Geschehen soll dies &uuml;ber die optimistische Neu-Interpretation der &ldquo;wichtigsten Schl&uuml;sselbegriffe in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft&rdquo;. Wie in einem kleinen Handw&ouml;rterbuch haben die Autoren 26 ihrer &ldquo;Schl&uuml;sselbegriffe&rdquo; mit einer neuen Interpretation versehen, der dann jeweils einige erl&auml;uternde Seiten folgen. Beispiele f&uuml;r solche Begriffe sind etwa Arbeit, Freiheit und Gleichheit.<\/p>\n<p>Halten die Autoren, was sie versprechen? Nicht im Mindesten; das Buch ist &uuml;ber weite Strecken ein Dokument gedanklichen Scheiterns. Der Stil ist meist gro&szlig;spurig und ausschweifend, die Argumentation polemisch und widerspr&uuml;chlich. Wirtschaftspolitisch sind die ge&auml;u&szlig;erten Vorstellungen naiv und zumindest implizit marktradikal. Demokratisch legitimierte Politik und Politiker werden zutiefst skeptisch be&auml;ugt.<\/p>\n<p>Dabei ist der Ansatz, den gegenw&auml;rtig weit verbreiteten Pessimismus und die in der Reformdebatte gesch&uuml;rte Zukunftsangst kritisch zu hinterfragen, zun&auml;chst durchaus vern&uuml;nftig. Auch k&ouml;nnen Tipps, wie man mit &Auml;ngsten umgeht oder eine optimistischere Sicht der Dinge entwickelt, individuell hilfreich sein. Plumpe Stammtischpolemik<\/p>\n<p>Aber werden die angeblich &ldquo;schillernden bis verluderten&rdquo; Schl&uuml;sselbegriffe bisher wirklich von den &ldquo;Angstdebatten der Besitzstandsbewahrer&rdquo; gepr&auml;gt? Kann man Deutschland im Ernst als &ldquo;quasifeudalistischen F&ouml;deralstaat&rdquo; bezeichnen? Sind die Gewerkschaften tats&auml;chlich eines der &ldquo;inzwischen nutzlosesten Produkte der industriellen Gesellschaft&rdquo;? Wie solch plumpe Stammtischpolemik mit dem im Buch viel beschworenen Geist der Aufkl&auml;rung vereinbar sein soll, bleibt das Geheimnis der Autoren. Eher scheint es, die Autoren selbst sind den von ihnen angeprangerten gnadenlosen Vereinfachern auf den Leim gegangen. L&auml;sst sich &ndash; jenseits aller Polemik &ndash; so etwas wie ein theoretischer Entwurf aus den Begriffsdefinitionen herauslesen? Da w&auml;re die Betonung des Modebegriffs &ldquo;Komplexit&auml;t&rdquo; die dem simplifizierenden &ldquo;linearen Denken&rdquo; entgegengesetzt wird. Dem mechanistischen &ldquo;Entweder oder&rdquo; das systemische &ldquo;Sowohl als auch&rdquo;. Allerdings wird die Unterscheidung methodisch nicht konsequent durchgehalten, sondern da eingesetzt, wo es opportun erscheint. Wenn die Autoren sich zum x-ten Male selbst widersprechen, ist das wohl kein logischer Fehler, sondern Ausdruck h&ouml;herer Komplexit&auml;t.<\/p>\n<p>Und die zugrunde liegende Wirtschaftstheorie? Sie wird eigentlich nirgends offen thematisiert. Allerdings wird auch so schnell klar, welche Vorstellungen das Buch pr&auml;gen. Die N&uuml;tzlichkeit freier Entfaltung der Individuen auch auf den M&auml;rkten wird &uuml;berh&ouml;ht. Gleichzeitig wird staatlicher Einfluss in Form von Regulierung und Umverteilung fast &uuml;berall als sch&auml;dlich verunglimpft. Obwohl die Autoren sich doch eigentlich kritisch von der Reformdebatte absetzen wollten, haben sie in Wirklichkeit die theoretische Basis ihrer marktradikalsten Protagonisten komplett &uuml;bernommen. &ldquo;Handeln statt Jammern&rdquo;<\/p>\n<p>Naiv bis zynisch ist, in welche individuellen Handlungsempfehlungen dies m&uuml;ndet. Die freien, unsagbar optimistischen und aktiven Individuen nehmen ihr Leben beherzt selbst in die Hand. Wenn es keinen Arbeitsplatz mehr gibt, macht man sich halt selbst&auml;ndig oder entdeckt, dass Geld nicht alles und abh&auml;ngige Besch&auml;ftigung sowieso unfrei ist. Wenn es keine Kitas gibt, jammert die berufst&auml;tige allein erziehende Mutter nicht, sondern organisiert sich in Eigenregie mit anderen Betroffenen eine private Kinderbetreuung.<\/p>\n<p>Man muss es so hart sagen: Die Autoren haben eines der d&uuml;mmsten und schlechtesten B&uuml;cher der aktuellen deutschen Reformdebatte geschrieben.<\/p><\/li>\n<li><strong>Buch-Kritik: Hans Tietmeyer, Herausforderung Euro. Carl Hanser Verlag M&uuml;nchen Wien, 2005, 330 Seiten., 24.90 Euro<br>\n<\/strong><br>\nAus: Frankfurter Rundschau vom 8.11.05\n<p>Hans Tietmeyer hat mit seinem Buch &ldquo;Herausforderung Euro&rdquo; einen ausf&uuml;hrlichen R&uuml;ckblick auf die Entstehungsgeschichte der gemeinsamen europ&auml;ischen W&auml;hrung vorgelegt. Wie kaum ein Zweiter in Deutschland scheint Tietmeyer aufgrund seines beruflichen Werdegangs daf&uuml;r pr&auml;destiniert: Den Weg zur Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion (EWU) hat er von Anfang an mitgestaltet &ndash; in der entscheidenden Phase in den 90er Jahren sogar sehr ma&szlig;geblich als Pr&auml;sident der Deutschen Bundesbank. Allerdings ist Tietmeyer alles andere als ein neutraler Zeitzeuge. Der mittlerweile 74-j&auml;hrige &Ouml;konom war Zeit seines beruflichen Lebens ein &auml;u&szlig;erst einflussreicher Marktliberaler &ndash; und er ist es noch.<\/p>\n<p>Schon seit Ende der 60er Jahre als Abteilungsleiter im Bundeswirtschaftsministerium konnte er seine radikalen Ideen politisch einspeisen. 1982 geh&ouml;rte er als Mitautor des so genannten Lambsdorf-Papiers, das ma&szlig;geblich zum Auseinanderbrechen der sozial-liberalen Koalition beitrug, zu den Wegbereitern der Kohl-Regierung. Einer anschlie&szlig;enden T&auml;tigkeit als Staatssekret&auml;r im Bundesfinanzministerium folgte 1990 sein Wechsel in den Zentralbankrat der Deutschen Bundesbank, deren Pr&auml;sident er von 1993 bis 1999 war. Seit dem Jahr 2000 ist Tietmeyer nun Vorsitzender des Kuratoriums der &ldquo;Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft&rdquo;. Diese Initiative hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Politik mit marktradikalen Vorschl&auml;gen zu versorgen und den aus Sicht der Geldgeber mangelnden Reformwillen der B&uuml;rger zu st&auml;rken.<\/p>\n<p>Vor diesem biographischen Hintergrund sind Tietmeyers wirtschaftspolitische &Uuml;berzeugungen wahrlich keine &Uuml;berraschung. Schlie&szlig;lich hat man es mit einem der Urheber der deutschen Radikalreformdebatte zu tun: Vehement tritt er f&uuml;r die Unabh&auml;ngigkeit der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB), die unbedingte Einhaltung des Europ&auml;ischen Stabilit&auml;ts- und Wachstumspaktes und ansonsten f&uuml;r die Deregulierung und Flexibilisierung vor allem der Arbeitsm&auml;rkte ein.<\/p>\n<p>Besonders informativ oder gar anregend ist Tietmeyers R&uuml;ckblick nicht gerade. In stellenweise trockenstem B&uuml;rokratendeutsch l&auml;sst er seine pers&ouml;nlichen Eindr&uuml;cke Revue passieren. Zwar schildert er h&auml;ufig recht ausf&uuml;hrlich das Zustandekommen zentraler Einigungen auf europ&auml;ischer Ebene. Dabei nennt er viele prominente Namen und politische Motive der beteiligten &ndash; vor allem deutschen und franz&ouml;sischen &ndash; Akteure. Spektakul&auml;re Enth&uuml;llungen sind jedoch nicht dabei. Eher ist das Ganze eine ausf&uuml;hrliche Lern- oder Erinnerungshilfe f&uuml;r all diejenigen, die das in der damaligen Tagespresse geschilderte entweder noch nicht kennen oder aber vergessen haben. Den zahlreichen Fotografien kann man auf jeden Fall entnehmen, dass Hans Tietmeyer fast immer und &uuml;berall dabei war.<\/p>\n<p>Dennoch kann die Lekt&uuml;re von Tietmeyers Werk in einem eher indirekten Sinne n&uuml;tzlich und sehr aufschlussreich sein. Mit riesigem Selbstbewusstsein und der gr&ouml;&szlig;ten Selbstverst&auml;ndlichkeit werden dort unglaubliche wirtschaftspolitische Einseitigkeiten ge&auml;u&szlig;ert und zentrale wirtschaftstheoretische Streitpunkte unter den Teppich gekehrt. Dass die deutsche Bundesbank auf dem gesamten Weg zur EWU mit ihrer Fixierung auf die Preisstabilit&auml;t der eigentlich dominierende Akteur war, wird zudem mehr als deutlich. Aus Tietmeyers Sicht gab es letztlich immer schon die &ldquo;stabilit&auml;tsorientierte&rdquo; Bundes(bank?)republik und seltsame andere L&auml;nder wie Frankreich, die aus unerfindlichen Gr&uuml;nden eine unverantwortliche Weichw&auml;hrungspolitik betrieben. Dass h&auml;ufig eine gro&szlig;e Mehrheit von internationalen &Ouml;konomen die &ldquo;Stabilit&auml;tsorientierung&rdquo; der Bundesbank gesamteurop&auml;isch f&uuml;r makro&ouml;konomisch sch&auml;dlich hielten, ist offenbar kaum der Rede wert.<\/p>\n<p>Tietmeyers Buch verdeutlich damit eindrucksvoll das Ausma&szlig; des Sieges und der politischen Gestaltungsmacht marktradikaler Ideologien in Deutschland wie Europa. Nach der Lekt&uuml;re ist umso klarer, dass der Schl&uuml;ssel zu mehr Wachstum und Besch&auml;ftigung in der &Uuml;berwindung des marktradikalen Dogmas und in einer entsprechenden institutionellen Reform von EZB und Stabilit&auml;ts- und Wachstumspakt liegt.<\/p><\/li>\n<\/ol><p>Achim Truger \t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<ol>\n<li>Heribert Prantl: Kein sch&ouml;ner Land. 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