{"id":2310,"date":"2007-05-04T09:10:29","date_gmt":"2007-05-04T07:10:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2310"},"modified":"2007-05-04T09:10:29","modified_gmt":"2007-05-04T07:10:29","slug":"hinweise-des-tages-384","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2310","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p><!--more-->\t<\/p><ol>\n<li><strong>ver.di zum Mindestlohn, zum Urteil des Bundesarbeitsgerichts zu Streiks f&uuml;r einen Sozialtarifvertrag, zum Drei-Stufen-Plan des DGB zur Pflegeversicherung, zur Situation bei der Deutschen Telekom<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.verdi-news.de\/abonnenten.html\">ver.di News<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Aufschwung geht an vielen vorbei &ndash; Immer mehr arme Besch&auml;ftigte<\/strong><br>\n40 Prozent der zus&auml;tzlichen Arbeitspl&auml;tze sind Teilzeit- und Mini-Jobs. Folge: Immer mehr Arbeitnehmer ben&ouml;tigen einen &ldquo;Aufstockungsbetrag&rdquo; aus der Hartz-IV-Kasse, um mit ihrem Familieneinkommen &uuml;ber die Grenze des Existenzminimums zu gelangen. Diese Leistungsempf&auml;ngerzahl habe sich im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt. Zuletzt verdienten 602 000 Frauen und M&auml;nner so wenig, dass sie einen solchen Anspruch hatten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1127226&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell&amp;em_ivw=fr_wirstart&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a> <\/li>\n<li><strong>Kaum weiterer R&uuml;ckgang der saisonal bereinigten Arbeitslosenzahl im April, Stagnation im Aufbau versicherungspflichtiger Besch&auml;ftigung<\/strong><br>\nAngesichts des im Vergleich zum Vormonat schwachen R&uuml;ckgangs der saisonalen Arbeitslosigkeit, der Stagnation der versicherungspflichtigen Stellen und der im internationalen Vergleich nach Griechenland h&ouml;chsten Rate an Langzeitarbeitslosen sowie dieser vielen Ungereimtheiten, ist kaum noch nachvollziehbar, wie die Medien immer wieder auf die von der Bundesregierung verbreiteten weit &uuml;bertriebenen Erfolgsmeldungen hereinfallen und alles nachplappern, was da vorgegeben wird. Niemand macht sich die M&uuml;he, hinter die Kulissen zu blicken. Was hier als Erfolg verkauft wird, sind zu einem gro&szlig;en Teil statistische Manipulationen und prek&auml;re, d.h. zeitlich befristete und\/oder gering bezahlte Jobs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jjahnke.net\/arbeitapr07.html\">Informationsportal Globalisierung<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Deutsche verweigern sich beim Pkw-Kauf<\/strong><br>\nDie Kraftfahrzeugnachfrage in Deutschland kommt nicht in Fahrt &ndash; die Hersteller leben unver&auml;ndert vom Export. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) setzt seine Hoffnungen nun auf sinkende Arbeitslosenzahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/autoindustrie\/:Pkw%20Nachfrage%20R%FCckw%E4rtsgang\/195021.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Autos kaufen eben keine Autos.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Telekom: Statt Auslagerungen und Lohnsenkungen Abkehr von der Fixierung auf den Kapitalmarkt<\/strong><br>\nDie schlechte Gesundheit der Telekom resultiert aus fehlerhaft liberalisierten Telekommunikationsm&auml;rkten und einer blinden Kapitalmarktorientierung des Managements, meint Dierk Hirschel, der DGB-Chef&ouml;konom.<br>\nW&uuml;rde sich die &ouml;ffentliche Hand als strategischer Investor verhalten, k&ouml;nnte das Management auch nicht mehr die Drohkulisse einer feindlichen &Uuml;bernahme aufbauen. Dar&uuml;ber hinaus w&uuml;rden weniger ordnungspolitischer Dogmatismus in der Regulierungspolitik und ein branchenspezifischer Mindestlohn dem ruin&ouml;sen Preiskampf im Telekommunikationssektor endlich die Spitze nehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/kommentare\/:Gastkommentar%20Rosa%20Riesenproblem\/194161.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Polnische Besch&auml;ftigte in der deutschen Fleischwirtschaft rebellieren gegen Bezahlung und Arbeitsbedingungen<\/strong><br>\nBei einer &Uuml;berpr&uuml;fung von Fleischverarbeitungsbetrieben wurden in jedem vierten Unternehmen Unregelm&auml;&szlig;igkeiten wie Scheinselbst&auml;ndigkeit, illegale Arbeitnehmer&uuml;berlassung oder Lohnr&uuml;ckst&auml;nde festgestellt, verlautete gestern aus dem Bundesfinanzministerium. Um gegen Lohndumping vorzugehen, br&auml;uchte die Branche fl&auml;chendeckende Tarifabschl&uuml;sse oder einen gesetzlichen Mindestlohn, forderte der parlamentarische Arbeitsstaatssekret&auml;r Gerd Andres (SPD).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/dx\/2007\/05\/04\/a0056.1\/text\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Thomas Fricke: Ursachen des Aufschwungs &ndash; Professor Sinn war`s<\/strong><br>\nSeit ein paar Wochen suchen wir an dieser Stelle nach den wahren Ursachen des weitgehend unvorhergesehenen Aufschwungs. Jetzt ist der Ausl&ouml;ser gefunden: Es war Ifo-Chef Hans-Werner Sinn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/wirtschaftswunder\/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=447&amp;blogId=10\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>K&uuml;rzere Leistungen bei Unfallversicherung geplant<\/strong><br>\nEinige Leistungen der Unfallversicherung sollen ab 2009 gek&uuml;rzt werden. So sollen Erwerbsminderungsrenten nicht mehr lebenslang, sondern nur noch bis zum Rentenalter gezahlt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/pswiwo\/fn\/ww2\/sfn\/buildww\/id\/125\/id\/266083\/fm\/0\/SH\/0\/depot\/0\/index.html\">Wirtschaftswoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die Logik scheint wohl zu sein, wer Rentner ist, ist wohl auch nicht mehr erwerbsgemindert. Und nat&uuml;rlich muss zur Begr&uuml;ndung f&uuml;r diese &bdquo;Reform&ldquo; einmal mehr der demografische Wandel herhalten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gehaltspoker an Hochschulen<\/strong><br>\nMit Einf&uuml;hrung der W-Besoldung, die sowohl Zulagen bei der Berufung als auch f&uuml;r besondere Leistungen erm&ouml;glicht, sollen die Hochschulen sich beim Werben um Wissenschaftler endlich besser gegen andere in- und ausl&auml;ndische Unis sowie gegen die Industrie behaupten k&ouml;nnen. Allerdings: Noch immer werden rund 90 Prozent aller Professoren nach dem alten System (C-Besoldung) bezahlt. Von denen rutscht nur ins flexible, neue System, wer die Uni wechselt. Viele C-Professoren scheuen aber einen Wechsel, weil sie den finanziell klammen Hochschulen nicht zutrauen, Leistungszulagen langfristig zahlen zu k&ouml;nnen. Denn ohne Zulage f&auml;llt das Grundgehalt im neuen W-System bis zu 1400 Euro niedriger aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/forschung_bildung\/bildung\/193911.html?p=2\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Was in der Begeisterung f&uuml;r die leistungsorientierte Professorenbesoldung vergessen wurde, ist, dass die Bezahlung der Professoren insgesamt ein Null-Summen-Spiel ist. Was man dem einen gibt, muss man den anderen nehmen oder man l&auml;sst  Stellen auslaufen und verk&uuml;rzt damit das Lehrangebot. Der beamtete Professor geh&ouml;rt zwar zu den h&ouml;chsten Besoldungsstufen des &Ouml;ffentlichen Dienstes, aber die Geh&auml;lter sind halt in den vergangenen Jahren vor allem gemessen an der Wirtschaft zur&uuml;ckgefallen und das kann auch durch Leistungszulagen nicht kompensiert werden. Im Ergebnis f&uuml;hrt, dass dazu, dass wie in den USA die Hochschullehrer in nicht so marktf&auml;higen  F&auml;chern, also vor allem in den Geisteswissenschaften gegen&uuml;ber Ingenieuren oder &Ouml;konomen zur&uuml;ckfallen. Das Messen an den Spitzengeh&auml;ltern der amerikanischen Hochschulen ist irref&uuml;hrend, dabei vergisst man, dass viele Wissenschaftler in den USA aber auch in England einen Hungerlohn beziehen und teilweise sogar nur w&auml;hrend der Semester einen Arbeitsvertrag haben. &Uuml;bersehen wird auch, dass amerikanische Profs in der Regel selbst f&uuml;r ihre Altersversorgung sorgen m&uuml;ssen. Wenn man die Pensionsanspr&uuml;che ber&uuml;cksichtigt schmilzt mancher Spitzenverdienst schnell dahin.<br>\nDie Idee einen aus der Wirtschaft gespeisten Fonds aufzulegen, kann nur zu einem Verlust an Unabh&auml;ngigkeit und Freiheit von Forschung und Lehre f&uuml;hren, denn auch hier gilt: wer zahlt, schafft an.<br>\nZudem gibt es noch nirgendwo ein brauchbares Instrumentarium, wie die &bdquo;Leistung&ldquo; von Professoren gemessen werden soll, also dr&auml;ngt alles nach einem &ndash; bisher an den Hochschulen nicht bekannten &ndash; Anciennit&auml;tsprinzip zumindest aber nach ruhegehaltsf&auml;higen Dauerzulagen. Eine bessere Leistungsauswahl und damit eine leistungsorientierte Besoldung als die Berufung an eine andere Hochschule, die die Heimathochschule durch Bleibeverhandlungen abwehren kann, sind noch nicht gefunden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wenn ein Studium zur Schuldenfalle wird. Schon den Einstieg ins Studium schaffen viele nicht ohne Kredit.<\/strong><br>\nRund 23.000 Studierende haben bei der Kreditanstalt f&uuml;r Wiederaufbau (KfW) einen Kredit aufgenommen, um ihr Studium finanzieren zu k&ouml;nnen. Diese von der staatlichen Bank jetzt ver&ouml;ffentlichte Zahl betrachtet die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Nele Hirsch,als &ldquo;Armutszeugnis f&uuml;r die Bildungspolitik der gro&szlig;en Koalition&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/linkszeitung.de\/content\/view\/109664\/42\/\">Linkszeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Venezuela, kein Hinterhof der USA mehr sein<\/strong><br>\nDie gesamtamerikanische Freihandelszone, auf die Washington drang, ist l&auml;ngst gescheitert, aber die Alternative, die Ch&aacute;vez dazu anbot, gewinnt Kontur: Eine Art gemeinsamer Markt f&uuml;r L&auml;nder, die sich einer wie auch immer definierten Art des Sozialismus verpflichtet f&uuml;hlen. Das Problem dieser &ldquo;bolivarianischen&rdquo; Alternative sind die Partner, ihre eklatante Ungleichheit und mittelfristig wohl auch ihre Instabilit&auml;t.<br>\nDie Kehrseite: Venezuela hat die h&ouml;chste Inflation des Kontinents. Und zunehmend herrscht Ch&aacute;vez autokratisch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=1127335&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/hintergrund&amp;em_ivw=fr_hintergr&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">FR<\/a> <\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2310","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2310","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2310"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2310\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2310"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2310"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2310"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}