{"id":23111,"date":"2014-09-04T08:20:37","date_gmt":"2014-09-04T06:20:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23111"},"modified":"2014-09-04T08:20:47","modified_gmt":"2014-09-04T06:20:47","slug":"hinweise-des-tages-2206","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23111","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23111#h01\">Die Entwicklung des Ukraine-Konflikts am gestrigen Tag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23111#h02\">Obama Makes Bushism the New Normal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23111#h03\">J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer: Ohne die USA kein &ldquo;Islamischer Staat&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23111#h04\">Merkel&rsquo;s G&ouml;tterd&auml;mmerung, Victory in Ukraine and Draghi&rsquo;s Old Trick<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23111#h05\">Merkel und Gabriel pflegen weiter ihr Mantra der Wettbewerbsf&auml;higkeit &ndash; und verkennen den zentralen Zusammenhang<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23111#h06\">Tarifstreit bei der Bahn: Lokf&uuml;hrer k&uuml;ndigen neuen Streik an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23111#h07\">Number of household consumers has been reducing constantly in Lithuania<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23111#h08\">OECD-Bericht Deutschland hat ein Problem mit Langzeitarbeitslosigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23111#h09\">Aufw&auml;rtstrend beim Arbeitsvolumen unterbrochen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23111#h10\">Hartz-IV-Haushalte wohnen zu teuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23111#h11\">Wynetta, Cindy, Schantall und der neue Snobismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23111#h12\">Konfliktfeld Soziales Europa &ndash; Vier Herausforderungen und Chancen zur Gestaltung  des Europ&auml;ischen Sozialmodells<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23111#h13\">Wo die Reichsten der Reichen sitzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23111#h14\">Im Tabellenkeller der Geschichte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23111#h15\">Das Letzte: G&uuml;nther Oettinger soll EU-Internetkommissar werden &ndash; und das Netz spottet<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23111&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Entwicklung des Ukraine-Konflikts am gestrigen Tag<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Putins Plan<\/strong><br>\nRusslands Pr&auml;sident Wladimir Putin hat eine Entspannung im Ukraine-Konflikt in Aussicht gestellt. Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtete, geht er davon aus, dass bereits am Freitag beim Treffen in Minsk eine &ldquo;endg&uuml;ltige Einigung&rdquo; zwischen Kiew und den Separatisten vereinbart werden kann.<br>\nEr legte einen Aktionsplan zur L&ouml;sung der Krise vor. Der mehrere Punkte umfassende Plan sehe unter anderem ein Ende der Offensiven der ukrainischen Armee und der prorussischen Separatisten sowie einen Austausch der Gefangenen vor, sagte Putin im Fernsehsender Rossija 24 w&auml;hrend eines Besuchs in der Mongolei. In einem ersten Schritt m&uuml;ssten in den ostukrainischen Regionen Donezk und Lugansk &ldquo;die offensiven Milit&auml;raktionen beendet&rdquo; werden.<br>\nEr hoffe, dass die pro-westliche F&uuml;hrung in Kiew die Pl&auml;ne unterst&uuml;tze. Zudem sprach sich der Kremlchef daf&uuml;r aus, dass die geplante Feuerpause international kontrolliert werden soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/ukraine-russland-waffenstillstand-104.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><strong>President of Ukraine discussed regime of complete ceasefire with President of Russia<\/strong><br>\nPresident of Ukraine Petro Poroshenko had a phone conversation with President of Russia Vladimir Putin.<br>\nThe conversation resulted in an agreement on ceasefire regime in the Donbas. The parties reached mutual understanding on the steps that will facilitate the establishment of peace.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.president.gov.ua\/en\/news\/31152.html\">Petro Poroshenko, President of Ukraine, Official website<\/a><\/li>\n<li><strong>Putin: Bedingungen f&uuml;r Waffenruhe in Ukraine substantiell noch nicht besprochen<\/strong><br>\n&bdquo;Substantiell haben wir dar&uuml;ber nicht gesprochen. Wir, Russland, d&uuml;rfen nicht &uuml;ber irgendwelche Bedingungen f&uuml;r eine Feuereinstellung und m&ouml;gliche Vereinbarungen zwischen Kiew, Donezk und Lugansk sprechen&ldquo;, sagte Putin zu Journalisten.<br>\nEr wies darauf hin, dass dies keine Angelegenheit Russlands, sondern eine innere Angelegenheit der Ukraine selbst sei.<br>\n&bdquo;Wir k&ouml;nnen nur dazu beitragen, um bei diesem m&ouml;glichen und meiner Ansicht nach &auml;u&szlig;erst notwendigen Verhandlungsprozess eine Atmosph&auml;re des Vertrauens zu schaffen. Eben dar&uuml;ber haben wir gesprochen&ldquo;, f&uuml;gte Putin hinzu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.ria.ru\/politics\/20140827\/269399701.html\">RIANOVOSTI<\/a><\/li>\n<li><strong>Putin schl&auml;gt Plan f&uuml;r Beendigung des Ukraine-Konflikts vor<\/strong><br>\nRusslands Pr&auml;sident Wladimir Putin hat am Mittwoch einen Plan zur Beendigung des blutigen Konfliktes in der in Ost-Ukraine vorgeschlagen. Das aus sieben Punkten bestehende Papier sieht vor allem einen international kontrollierten Waffenstillstand vor.<br>\nDer Plan fordert sowohl das ukrainische Milit&auml;r als auch die Volksmilizen im S&uuml;dosten der Ukraine auf, &bdquo;die aktiven Angriffshandlungen&ldquo; einzustellen. Die ukrainische&nbsp; Armee soll ihre Artillerie und ihre Raketenwerfer auf eine Distanz abziehen, die Angriffe auf St&auml;dte und Ortschaften unm&ouml;glich macht. Der dritte Punkt sieht eine umfassende und objektive internationale Kontrolle der Waffenruhe sowie eine internationale &Uuml;berwachung der durch die Umsetzung der Punkte 1 und 2 entstandenen Sicherheitszone vor.<br>\nViertens sollen die Luftangriffe auf Zivilisten und Ortschaften im Kampfgebiet gestoppt werden. In Punkt f&uuml;nf schl&auml;gt Putin einen Gefangenenaustausch ohne Vorbedingungen und nach der Formel &bdquo;alle gegen alle&ldquo; vor. Die Punkte sechs und sieben sehen die Einrichtung von humanit&auml;ren Korridoren f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge und den Transport von Hilfsg&uuml;tern in die ostukrainischen Gebiete sowie die Entsendung von Wiederaufbau-Teams vor, um die zerst&ouml;rten Infrastrukturen vor dem Winter wiederherzustellen.<br>\nPutin stellte seinen Plan am Mittwoch im Flughafen Ulan-Bator nach dem Abschluss seines Mongolei-Besuchs Medien vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.ria.ru\/politics\/20140903\/269460505.html\">RIANOVOSTI<\/a><\/li>\n<li><strong>Jazenjuk lehnt Putins Sieben-Punkte-Plan ab <\/strong><br>\nDie ukrainische Regierung hat den Sieben-Punkte-Plan von Kremlchef Wladimir Putin zur Beilegung der Ukraine-Krise abgelehnt. &ldquo;Das ist ein Plan zur Vernichtung der Ukraine und zur Wiederherstellung der Sowjetunion&rdquo;, sagte Ministerpr&auml;sident Arseni Jazenjuk. Putins Initiative sei ein Versuch der Augenwischerei f&uuml;r die internationale Gemeinschaft vor dem Nato-Gipfel. &ldquo;Er will den Konflikt einfrieren und damit neue Sanktionen gegen Russland vermeiden&rdquo;, sagte er. Der beste Plan f&uuml;r ein Ende des Konflikts bestehe aus nur einem Punkt. &ldquo;Russland soll seine Armee aus der Ukraine abziehen&rdquo;, sagte Jazenjuk.&nbsp;&nbsp;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2014-09\/putin-und-poroschenko-vereinbaren-waffenruhe-fuer-ostukraine\">Zeit.de<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Poroschenko hat sich allerdings z.B. im heute-Journal konzilianter als Jazenjuk ge&auml;u&szlig;ert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>USA planen Ukraine-Man&ouml;ver &ndash; auch Bundeswehr beteiligt<\/strong><br>\nRusslands Pr&auml;sident &uuml;berrascht mit Friedensplan, Kiew lehnt ab ++ Obama sieht Russland als Gefahr f&uuml;r den Frieden und bekr&auml;ftigt Nato-Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Estland ++ Ukraine will sich mit Mauer von Russland abschotten<br>\nPutin &uuml;berrascht mit einem &bdquo;Friedensplan&ldquo;, doch Washington zeigt sich knallhart: Die USA planen ein Man&ouml;ver in der Ukraine, auch die Bundeswehr ist daran beteiligt.<br>\nDas meldet das polnische Au&szlig;enministerium in Warschau: Demnach sollen an dem Man&ouml;ver &bdquo;Rapid Trident&rdquo; bis zu 400 US-Soldaten sowie maximal 600 Milit&auml;rangeh&ouml;rige aus anderen Nato-Staaten teilnehmen. Die Soldaten w&uuml;rden gemeinsam auf einem Truppen&uuml;bungsplatz im Westen der Ukraine Durchsuchungen, Patrouillen, Konvoifahrten, Rettungseins&auml;tze und die Suche von Sprengs&auml;tzen &uuml;ben.<br>\nNach Angaben des deutschen Verteidigungsministeriums beabsichtigt Deutschland, &bdquo;sich mit Einzelpersonal (insgesamt 4 Teilnehmer in Stabsfunktionen als &Uuml;bungsauswerter und logistisches Fachpersonal) an der &Uuml;bung zu beteiligen&rdquo;.<br>\nDie endg&uuml;ltige Entscheidung &uuml;ber die Teilnahme deutscher Soldaten werde laut eines Ministeriumssprechers &bdquo;kurz vor der Verlegung auf Basis der dann aktuellen Bedrohungslage und der politischen Situation getroffen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland\/barack-obama\/ukraine-krise-obama-besucht-baltikum-37513634.bild.html\">Bild<\/a> \n<p><strong>Dazu auch noch:<\/strong><\/p><\/li>\n<li><strong>Obama-Besuch im Baltikum Harte Worte in Richtung Kreml <\/strong><br>\nDas Vorgehen von Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin in der Ukraine-Krise sei nichts weniger als eine Gefahr f&uuml;r den Frieden Europas &ndash; harte Worte von US-Pr&auml;sident Barack Obama bei seinem Besuch in Estlands Hauptstadt Tallinn. Zugleich sicherte er den baltischen Staatschefs die &ldquo;ewige Unterst&uuml;tzung&rdquo; der Vereinigten Staaten zu&hellip;<br>\nObama versprach die Entsendung weiterer Soldaten der US-Luftwaffe und Flugzeuge. Diese sollen zu &Uuml;bungszwecken am estnischen Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt &Auml;mari &ndash; und damit nur wenige hundert Kilometer entfernt von der russischen Grenze &ndash; stationiert werden. Konkrete Zahlen nannte Obama allerdings nicht.<br>\nDie USA hatten bereits Ende April die Entsendung von rund 600 Soldaten ins &ouml;stliche Mitteleuropa angek&uuml;ndigt, die an Milit&auml;r&uuml;bungen in Polen, Litauen, Lettland und Estland teilnehmen sollen. 150 davon sind in Estland stationiert und sollen voraussichtlich bis Ende des Jahres bleiben&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/obama-estland-110.html\">Tagesschau.de<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Statt Putin beim Wort  zu nehmen, wird von Obama und Jazeniuk nur weiter zugespitzt und gedroht. So sieht also die westliche Deeskalationsstrategie aus.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Obama Makes Bushism the New Normal<\/strong><br>\nIn a lot of ways, we&rsquo;re worse off today than we were under George W. Bush&hellip;<br>\nIn some cases, Obama has set even darker precedents than his predecessor. Massively invasive bulk surveillance of Americans and others has been expanded, not constrained. This president secretly condemns people to death without any checks or balances, and shrugs as his errant drones massacre innocent civilians. Whistleblowers and journalists who expose national security wrongdoing face unprecedented criminal prosecution.<br>\nIn a few cases, Obama publicly distanced himself from Bush\/Cheney excesses, but to little effect. He forswore torture, and promised to close the prison at Guantanamo Bay. But by actively covering up what happened in the U.S.&rsquo;s torture chambers, and by refusing to hold the torturers and their political masters in any way accountable, he has done nothing to make sure that the next time a perceived emergency comes up, it won&rsquo;t all happen again. And Gitmo, which he treated as a political rather than moral issue, is still very much open for business.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/firstlook.org\/theintercept\/2014\/09\/03\/froomkin-blogs-again\/\">The Intercept<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer: Ohne die USA kein &ldquo;Islamischer Staat&rdquo; <\/strong><br>\nDie Amerikaner bombardieren im Mittleren Osten einen Terrorismus, den sie selbst gez&uuml;chtet haben. Es war ein schwerer Fehler, nach der Eroberung Bagdads die multiethnische irakische Armee aufzul&ouml;sen. Hier liegt der Kern der Probleme&hellip;<br>\nUm dieser Fehlentwicklung wenigstens etwas gegenzusteuern, lie&szlig; Obama auch den &ldquo;gem&auml;&szlig;igten&rdquo; Rebellen der &ldquo;Freien Syrischen Armee&rdquo; (FSA) heimlich schwereres Ger&auml;t liefern. Leider &uuml;bersah er, dass Dschabat Al Nusra und ISIS sich als Platzhirsche nur wenige Kilometer hinter der Grenze jederzeit die besten Waffen aus den Lieferungen an die FSA aussuchen konnten. So wurde der Terrorismus in Syrien von Tag zu Tag st&auml;rker. Mit amerikanischer Hilfe.<br>\nIm Fr&uuml;hjahr 2013 f&uuml;hrte ich mit Baschar al-Assad zweit&auml;gige intensive Gespr&auml;che. Dabei erkl&auml;rte der syrische Pr&auml;sident seine Bereitschaft, im Kampf gegen Al Kaida nachrichtendienstlich mit den USA zusammenzuarbeiten, falls auch diese ihre Erkenntnisse &uuml;ber Al Kaida zur Verf&uuml;gung stellten. Ich habe die US-Regierung &uuml;ber dieses konkrete Angebot ausf&uuml;hrlich informiert. Das Wei&szlig;e Haus, das sofort eingeschaltet wurde, ist darauf nicht eingegangen. Man blieb bei der Politik, nicht mit Assad zu sprechen und weiter die Rebellen zu unterst&uuml;tzen. Und damit am Ende stets auch terroristische Organisationen. Kann man Terrorismus fahrl&auml;ssiger bek&auml;mpfen?<br>\nISIS war Hauptnutznie&szlig;erin der amerikanischen Weigerung, mit Syrien Informationen &uuml;ber den Terrorismus auszutauschen. Die Terror-Organisation wurde im Westen weiter v&ouml;llig untersch&auml;tzt. Sofern man sie &uuml;berhaupt kannte. So konnte sie fast ungehindert nicht nur gro&szlig;e Teile Syriens erobern, sondern mit Hilfe der ebenfalls untersch&auml;tzten s&auml;kularen sunnitischen Opposition im Irak auch wichtige Gebiete des Zweistromlands &uuml;berrennen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/politik\/gastbeitrag-von-juergen-todenhoefer-ohne-die-usa-kein--islamischer-staat--,15187246,28298338.html\">K&ouml;lner Stadt-Anzeiger<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Merkel&rsquo;s G&ouml;tterd&auml;mmerung, Victory in Ukraine and Draghi&rsquo;s Old Trick<\/strong><br>\nMerkel f&uuml;hrt die Eurozone uneinsichtig in eine neue Rezession; das Propagandasieg der Deutschen &uuml;ber Russland; warum Draghi wahrscheinlich keine wesentliche Unterst&uuml;tzung der EU-Bev&ouml;lkerung unternehemen wird<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nakedcapitalism.com\/2014\/09\/merkels-gotterdammerung-victory-in-ukraine-and-draghis-old-trick.html\">Naked Capitalism<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Matthew D. Rose ist ein freier amerikanischer Journalist, der in Berlin lebt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Merkel und Gabriel pflegen weiter ihr Mantra der Wettbewerbsf&auml;higkeit &ndash; und verkennen den zentralen Zusammenhang<\/strong><br>\n&ldquo;Staat und Unternehmen m&uuml;ssen nach Ansicht von Bundeskanzlerin Merkel und Wirtschaftsminister Gabriel mehr Geld investieren, damit Deutschland seine Wettbewerbsf&auml;higkeit erh&auml;lt&rdquo;, berichtet der Deutschlandfunk in seinen 6 Uhr Nachrichten. Dass es gerade das Mantra von der Wettbewerbsf&auml;higkeit war und ist, das f&uuml;r die schwachen Investitionen in Deutschland verantwortlich zeichnet, kommt ihnen auch nach &uuml;ber zehn Jahren Agenda 2010 nicht in den Sinn. Wohl, weil sie den zentralen Zusammenhang verkennen&hellip;<br>\nWarum aber haben sich die Investitionen seit der Pflege des Dogmas der Wettbewerbsf&auml;higkeit so schlecht entwickelt? Warum haben sich nicht zuletzt aufgrund des Dogmas der Wettbewerbsf&auml;higkeit und der daraus resultierenden Politik riesige Investitionsr&uuml;ckst&auml;nde bei der &ouml;ffentlichen Infrastruktur ergeben (siehe dazu hier)? Warum haben sich auch die Bildungsausgaben im Vergleich mit der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion (EWU) unterdurchschnittlich entwickelt? Sie lagen, gemessen an der Wirtschaftsleistung, auch 2013 unter dem Niveau von 1999&hellip;<br>\nDabei ist es doch einleuchtend, dass eine Schw&auml;chung der Einnahmeseite des Staates auch Spuren auf der Ausgabenseite nach sich ziehen wird, und dass Lohn- und Rentenk&uuml;rzungen den privaten Konsum belasten m&uuml;ssen. Wenn Staat und private Haushalte im Namen der Wettbewerbsf&auml;higkeit aber unzureichend konsumieren, haben die Unternehmen auch keinen Grund zu investieren. Die gegebenen Produktionskapazit&auml;ten reichen aus bzw. sind sie noch nicht einmal ausgelastet; die Perspektiven auf eine bessere Auftragslage bleiben d&uuml;ster, sieht man einmal von der Nachfrage aus dem Ausland ab&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2014\/09\/merkel-und-gabriel-pflegen-weiter-ihr-mantra-der-wettbewerbsfahigkeit-und-verkennen-den-zentralen-zusammenhang\/#sthash.wYJMR4JX.dpuf\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Tarifstreit bei der Bahn: Lokf&uuml;hrer k&uuml;ndigen neuen Streik an<\/strong><br>\nFahrg&auml;ste m&uuml;ssen sich &ldquo;in den kommenden Tagen&rdquo; auf einen weiteren Streik bei der Bahn einstellen, erkl&auml;rt die Lokf&uuml;hrergewerkschaft GDL. Die Regierung treibt derweil ein Gesetz gegen die Macht der Mini-Gewerkschaften voran.<br>\nDie Macht von Spartengewerkschaften wie der GDL bei der Bahn und der Pilotenvereinigung Cockpit bei der Lufthansa hat auch die Regierung auf den Plan gerufen. Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) arbeitet derzeit an einem Gesetz zur Tarifeinheit. Es soll den Einfluss kleiner, aber durchsetzungsf&auml;higer Gewerkschaften begrenzen. Das Vorhaben ist aber verfassungsrechtlich heikel. Laut einem Bericht der &ldquo;Stuttgarter Zeitung&rdquo; will Nahles das geplante Gesetz deshalb abschw&auml;chen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/deutsche-bahn-weselsky-kuendigt-streik-der-lokfuehrer-an-a-989600.html\">Spiegel-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der Staat soll sich ja angeblich nicht in die Lohnfindung einmischen, obwohl er da&szlig; bei der Beschneidung der gewerkschaftlichen Rechte, bei der radikalen Rentenk&uuml;rzung\/-teilprivatisierung, bei der zunehmenden Verlagerung der Krankenversicherungskosten auf die Arbeitnehmer und mit vielen, vielen Appellen zur &ldquo;Lohnm&auml;&szlig;igung&rdquo; jahrzehntelang immer wieder getan hat. Soviel zu der z. B. beim Thema Mindestlohn immer wieder gelobten Tarifautonomie.<\/em><br>\n<em>Da&szlig; CDU\/CSU eine Beschneidung von Gewerkschaftsprivilegien wollen, ist nichts Neues; da&szlig; aber die SPD und DGB federf&uuml;hrend und gemeinsam so ein Gesetz vorantreiben wollen, macht nur noch fassungslos. Dieses Gesetz soll au&szlig;erdem so viel Rechtsunsicherheit enthalten, da&szlig; das Streikrecht im Zweifel- und Einzelfall von Gerichten gekl&auml;rt werden m&uuml;&szlig;te &ndash; noch ein Stolperstein f&uuml;r die Gewerkschaften. Aber der &ldquo;heikle[&hellip;] Plan eines Gesetzes zur Tarifeinheit&rdquo; macht &ldquo;Fortschritte&rdquo; &ndash; ich w&uuml;rde die Pl&auml;ne nicht &ldquo;heikel&rdquo;, sondern &ldquo;verfassungswidrig&rdquo; nennen und sehe keinen Fort-, sondern einen R&uuml;ckschritt ins 19. Jahrhundert. Weder der Bundesregierung noch dem SPIEGEL ist irgendetwas zu peinlich, schon gar nicht so l&auml;stige Kinkerlitzchen wie die flagrante Verletzung der die Verfassungstreue.<\/em><br>\n<em>&ldquo;Durchsetzungsf&auml;hige[&hellip;] Gewerkschaften&rdquo; sind nat&uuml;rlich ganz &uuml;bel und unseren Regenten ein echter Dorn im Auge, die k&ouml;nnten pl&ouml;tzlich echte Lohnerh&ouml;hungen erreichen, das w&auml;re ganz schlimm. Zur Verfassungsignoranz, diplomatisch ausgedr&uuml;ckt, kommt noch die v&ouml;llige volkswirtschaftliche Inkompetenz der Regierung, die weiterhin verkennt oder leugnet, da&szlig; deutliche Lohnsteigerungen f&uuml;r die deutsche und die EU-Wirtschaft &uuml;berlebensnotwendig sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Number of household consumers has been reducing constantly in Lithuania<\/strong><br>\nDue to the never-ending emigration not only the number of tax payers is decreasing, but providers of gas, electricity and water are losing profits because of fewer consumers in Lithuania, informs LETA\/ELTA, referring to Vakaro zinios.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.baltic-course.com\/eng\/analytics\/?doc=95872\">The Baltic Course<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Hauptsache, es wird gespart.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>OECD-Bericht Deutschland hat ein Problem mit Langzeitarbeitslosigkeit<\/strong><br>\nDie Zahl der Arbeitslosen international ist hoch: Fast 45 Millionen Menschen in den OECD-Staaten haben keinen Job. Deutschland k&ouml;nnte zu den Top-Arbeitsmarktperformern geh&ouml;ren &ndash; wenn die Langzeitarbeitslosen nicht w&auml;ren.<br>\nTrotz Fortschritten bekommt Deutschland einer Studie der Industriestaaten-Organisation OECD zufolge das Problem der Langzeitarbeitslosigkeit nicht in den Griff. &ldquo;Seit Ausbruch der Finanzkrise 2007 ist sie so stark zur&uuml;ckgegangen wie in keinem anderen OECD-Land&rdquo;, erkl&auml;rte die 34 Mitgliedsstaaten z&auml;hlende Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Mittwoch in ihrem Besch&auml;ftigungsausblick. &ldquo;Sie ist allerdings immer noch wesentlich ausgepr&auml;gter als im Rest der OECD.&rdquo; Nahezu 45 Prozent aller Arbeitslosen in Deutschland seien schon l&auml;nger als ein Jahr ohne Job, im OECD-Schnitt seien dies nur 35 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/oecd-bericht-deutschland-hat-ein-problem-mit-langzeitarbeitslosigkeit\/10647636.html\">Wirtschaftswoche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Aufw&auml;rtstrend beim Arbeitsvolumen unterbrochen<\/strong><br>\nErwerbst&auml;tige haben im zweiten Quartal 2014 insgesamt 13,8 Milliarden Stunden gearbeitet, berichtet das Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Das entspricht einem Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Im Vergleich zum ersten Quartal 2014 nahm das Arbeitsvolumen aber saison- und kalenderbereinigt um 0,1 Prozent ab. &bdquo;Mit der konjunkturellen Schw&auml;che im zweiten Quartal ist auch die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden zur&uuml;ckgegangen. Der Aufw&auml;rtstrend beim Arbeitsvolumen wurde damit unterbrochen&ldquo;, sagte Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs &bdquo;Prognosen und Strukturanalysen&rdquo;, am Mittwoch in N&uuml;rnberg.<br>\nIm Vergleich zum Vorjahresquartal ist die Zahl der Erwerbst&auml;tigen um 0,8 Prozent gestiegen. Auch gegen&uuml;ber dem ersten Quartal 2014 ist die Zahl der Erwerbst&auml;tigen saison- und kalenderbereinigt um 0,2 Prozent gewachsen. Anders als beim Arbeitsvolumen hat sich hier die positive Entwicklung also fortgesetzt. Die Arbeitszeit pro Erwerbst&auml;tigem fiel jedoch im zweiten Quartal 2014 saison- und kalenderbereinigt im Vergleich zum ersten Quartal um 0,4 Prozent.<br>\nDie tarifliche oder betriebs&uuml;bliche Wochenarbeitszeit bei Voll- und Teilzeitbesch&auml;ftigten lag bei rund 30 Stunden. Vollzeitbesch&auml;ftigte arbeiteten im Durchschnitt 38 Stunden, Teilzeitbesch&auml;ftigte 16 Stunden. Auf jeden Besch&auml;ftigten kamen im zweiten Quartal 2014 im Durchschnitt 5,0 bezahlte und 6,9 unbezahlte &Uuml;berstunden.<br>\nDie unbezahlten &Uuml;berstunden hat das IAB erstmals berechnet. Aufgrund ver&auml;nderter EU-Vorgaben gab es eine Generalrevision der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen des Statistischen Bundesamtes. In diesem Zusammenhang hat das IAB seine Arbeitszeitrechnung weiterentwickelt. Dabei wurden neue Daten und Methoden ber&uuml;cksichtigt und die Berechnungen f&uuml;r den Zeitraum ab 1991 entsprechend neu vorgenommen. Die auf diese Weise ermittelten Zeitreihen erlauben somit weiterhin den langfristigen Vergleich der Arbeitszeitentwicklung ohne statistische Br&uuml;che. Aus der Generalrevision der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen folgten insbesondere &Auml;nderungen bei der H&ouml;he und der Struktur der Erwerbst&auml;tigenzahlen, beispielsweise weil jetzt auch Besch&auml;ftigte in Werkst&auml;tten f&uuml;r Behinderte mit in die Berechnungen einbezogen wurden, die bisher unber&uuml;cksichtigt blieben.<br>\nDie Quartalszahlen zur Entwicklung der Arbeitszeit ab 2011 siehe<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/arbeitsmarktdaten\/tab-az1402.pdf\">IAB [PDF &ndash; 54,5 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/arbeitsmarktdaten\/AZ_Komponenten.xlsx\">Die Jahreszahlen ab 1991 &ndash; IAB [xls &ndash; 140 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Hartz-IV-Haushalte wohnen zu teuer<\/strong><br>\nEntweder die K&uuml;ndigung der Mietwohnung riskieren, oder sich die Miete vom Mund absparen: Vor diese Wahl sehen sich Hartz-IV-Bezieher nach sp&auml;testens sechs Monaten gestellt, wenn es ihnen nicht gelingt, unangemessen hohe Mietkosten durch Umzug oder Untervermietung zu senken. Denn dann muss das Jobcenter die Zahlung auf den angemessenen Betrag k&uuml;rzen. Sozialreferentin Brigitte Meier (SPD) setzt sich f&uuml;r eine Gesetzes&auml;nderung ein, die mehr zeitlichen Spielraum l&auml;sst. Doch das Bundessozialministerium sieht daf&uuml;r keine Notwendigkeit.<br>\nDie Vorschrift f&uuml;hre &ldquo;zu einer existenziellen Bedrohung hohen Ausma&szlig;es&rdquo;, sagt Irmgard Ernst, Leiterin des M&uuml;nchner Arbeitslosenzentrums. &ldquo;Den Betroffenen bleibt einfach weniger Geld zum Leben.&rdquo; Einer arbeitslosen, alleinerziehenden Mutter mit einem sechsj&auml;hrigen Kind wurde beispielsweise der Betrag f&uuml;r die &ldquo;Kosten der Unterkunft&rdquo; um knapp 200 Euro gek&uuml;rzt. Der Grund: Die Miete &uuml;berschritt die von der Stadt als angemessen festgelegte Obergrenze f&uuml;r zwei Personen, nachdem ein bereits erwachsener Sohn aus der Wohnung ausgezogen war. Danach hatte das Jobcenter noch sechs Monate lang die zu hohen Mietkosten bezahlt, aber die Mutter musste nachweisen, dass sie sich um eine g&uuml;nstigere Wohnung bem&uuml;ht.<br>\nWeil die Betroffenen Angst h&auml;tten, ihre Wohnung zu verlieren, wenn sie die Miete nicht vollst&auml;ndig bezahlen, &ldquo;knapsen sie sich das ab&rdquo;, etwa beim Einkauf von Lebensmitteln, sagt Ernst. Die Menschen w&uuml;rden &ldquo;unheimlich unter Druck gesetzt, aber sie erhalten keinerlei Unterst&uuml;tzung bei der Wohnungssuche&rdquo; und h&auml;tten auch keine Chance beim Wohnungsamt. Erst nach der Absenkung gebe es die h&ouml;chste Dringlichkeitsstufe beim Wohnungsamt: &ldquo;Aber das bedeutet bei dem knappen Angebot an freien Sozialwohnungen noch lange kein Wohnungsangebot.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/hohe-mieten-in-muenchen-hartz-iv-haushalte-wohnen-zu-teuer-1.2113394\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Problematik, dass Hartz IV Bezieher nur mit M&uuml;he eine g&uuml;nstige Mietwohnung finden k&ouml;nnen d&uuml;rfte in fast allen Gro&szlig;st&auml;dten relevant sein. Das Bundessozialministerium sieht aber keine Notwendigkeitdarauf entsprechend zu reagieren. Wieder ein Beleg f&uuml;r die brutale Repressivit&auml;t des Hartz IV Systems, dass mit der Drohung die Menschen in eine existenzielle Notlage oder gar in die Obdachlosigkeit zu bringen nackte Angst verbreiten soll. Man kann gar nicht glauben, dass diese Gesetzgebung verfassungskonform sein soll.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wynetta, Cindy, Schantall und der neue Snobismus<\/strong><br>\nHeidemarie Brosche fand es vor einiger Zeit &raquo;ungeh&ouml;rig und emp&ouml;rend&laquo;, wie sich die Mittelschicht &uuml;ber das Prekariat lustig mache. Und es stimmt, der Klassismus dominiert das Weltbild von Leuten, die scheinbar immer jemanden brauchen, auf den sie herabschauen k&ouml;nnen. Erst am Montag sa&szlig; da zum Beispiel wieder so eine seltsame Professoren-Type bei &raquo;Plasberg&laquo;, die Hartz-IV-Empf&auml;ngern die F&auml;higkeit der Zubereitung von Speisen aberkannte. Einfach so. Ohne gro&szlig;e Erkl&auml;rung. Sie h&auml;tten diese Fertigkeit nicht. Wei&szlig; man doch, oder nicht? Wie kommt der Mann nur auf diesen generalisierenden Unsinn?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2014\/09\/wynetta-cindy-schantall-und-der-neue.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Konfliktfeld Soziales Europa &ndash; Vier Herausforderungen und Chancen zur Gestaltung  des Europ&auml;ischen Sozialmodells<\/strong>\n<ul>\n<li>Die Forderung nach einer sozialen Dimension der Europ&auml;ischen Union erlebt derzeit eine Renaissance weit &uuml;ber das Lager ihrer &uuml;blichen F&uuml;rsprecher hinaus. Die Austerit&auml;tspolitik hat einen Backlash produziert, da sie die wirtschaftliche und soziale Lage der Krisenstaaten verschlechtert hat.<\/li>\n<li>Vier Konfliktfelder des sozialen Europas lassen sich identifizieren: Es stehen nationale Souver&auml;nit&auml;tsanspr&uuml;che gegen europ&auml;ische Politikans&auml;tze, ein Integrationsmodus der Marktschaffung gegen die Marktgestaltung, eine angebotsseitige gegen eine nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik und eine ungerechte gegen eine gerechte Verteilung von Reichtum und Armut.<\/li>\n<li>In der Krise der Eurozone zeigt sich, wie untrennbar Wirtschafts-, Besch&auml;ftigungs- und Sozialpolitiken miteinander verwoben sind. Der Tribut, den die gescheiterte Austerit&auml;tspolitik nun in allseitigen Rufen nach einem sozialen Europa zollen muss, sollte politisch genutzt werden.<\/li>\n<li>Der Umbau der Wohlfahrtsstaaten &uuml;berall in Europa hat als Nebenprodukt die Basis f&uuml;r einen gemeinsamen sozialpolitischen Rahmen geschaffen. Die Krise zeigt die Notwendigkeit einer Einhegung wirtschaftlicher und sozialer Ungleichgewichte &uuml;ber eine nachfrageseitige Wirtschaftspolitik, um die Spaltung der EU zu verhindern.<br>\n&Uuml;berdies zwingt die aktuelle Debatte &uuml;ber die ungleiche Verteilung von Einkommen und Verm&ouml;gen zu einer politischen Reaktion.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/id\/ipa\/10910.pdf\">Friedrich-Ebert-Stiftung, Internationale Politikanalyse [PDF &ndash; 1.6 MB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wo die Reichsten der Reichen sitzen<\/strong><br>\nAsien holt zwar auf, doch bisher leben auf keinem Erdteil so viele Milliard&auml;re wie in Europa: 766 Menschen verf&uuml;gen hier zusammen &uuml;ber 1,5 Billionen Euro. Die meisten von ihnen kommen aus Deutschland.<br>\nInnerhalb Europas beheimatet Deutschland &uuml;brigens die meisten Milliard&auml;re. 148 Menschen besitzen hierzulande mehr als eine Milliarde Dollar &ndash; mehr leben nur in China und den USA. Diese reichsten 148 Deutschen besitzen zusammen &uuml;ber 320 Milliarden Euro &ndash; und damit f&uuml;nf Prozent des Privatverm&ouml;gens aller deutschen Haushalte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/europaeische-milliardaere-wo-die-reichsten-der-reichen-sitzen-1.2111713\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Im Tabellenkeller der Geschichte<\/strong><br>\nEin Blick auf die Bundesligatabelle w&uuml;rde gen&uuml;gen, um Hohn und Spott &uuml;ber dem VfB Stuttgart auszusch&uuml;tten: &ldquo;Furchtlos und treu&rdquo;. Aber das Problem ist kein sportliches. Der wichtigste Fu&szlig;ballverein im Land beweist mit seinem Motto, dass er aus der Geschichte nichts gelernt hat.<br>\nEs klang wie ein Befehl. &ldquo;Brust raus!&rdquo; Unter diese Maxime stellte Pr&auml;sident Bernd Wahler seinen programmatischen Auftritt bei der Mitgliederversammlung des VfB Stuttgart Ende Juli in der Porsche-Arena, als er den alten w&uuml;rttembergischen Wappenspruch &ldquo;Furchtlos und treu&rdquo; als k&uuml;nftiges offizielles Leitbild des Klubs propagierte. Um eventuelle Kritik zu kontern, eine derart angejahrte Devise spreche der zugleich angestrebten Verj&uuml;ngungskur der Wei&szlig;-Roten Hohn, pr&auml;sentierte der vormalige Marketing-Manager von Adidas das neue Motto vorsorglich im modischen Gewand: furchtlosundtreu, in einem Wort geschrieben, soll Schwabens Fu&szlig;ballstolz neuen Glanz verbreiten und prangt fortan &ndash; in wei&szlig;er Schrift auf schwarzem Grund &ndash; samt VfB-Wappen auf dem Mannschaftsbus.&nbsp;<br>\nDoch statt den erhofften donnernden Applaus erntet der VfB seitdem neben pflichtschuldiger Ergebenheit aus der Cannstatter Kurve (&ldquo;Besser als nix&rdquo;) harsche Kritik und bei&szlig;enden Spott. Er beweise ein seltsames Geschichtsbewusstsein, exakt hundert Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs jenen Leitspruch aus der Versenkung zu holen, mit dem Tausende Angeh&ouml;rige w&uuml;rttembergischer Regimenter auf die Schlachtfelder jenseits des Rheins und in den Tod gezogen seien. Selbst linker Umtriebe Unverd&auml;chtige, wie das VfB-Ehrenmitglied Matthias Kleinert, sch&uuml;tteln dar&uuml;ber nur den Kopf&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/gesellschaft\/179\/im-tabellenkeller-der-geschichte-2414.html\">Kontext:Wochenzeitung<\/a> \n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Auch diese Woche wieder eine Reihe interessanter Artikel in Kontext:Wochenzeitung u.a.<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Der Chef bin ich:<\/strong> Fritz Frey, der neue Chefredakteur des S&uuml;dwestrundfunks, will keine Missverst&auml;ndnisse aufkommen lassen. Im Kontext-Interview stellt er klar, dass er, und sonst kein Anderer, in seinem Beritt das Sagen hat. Mit ihm soll der Sender mutig und beherzt werden und sich nichts gefallen lassen. Erstaunlich: Die Kollegen haben Frey freundlich empfangen.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Gute Tipps von Staatsanwalt Biehl:<\/strong> Bei der Wasserwerfer-Staffel der Bereitschaftspolizei Biberach muss immer gespart werden. Vor allem an Aus- und Fortbildung. Ein Gl&uuml;ck, dass wenigstens die Rechtsberatung nichts kostet, falls mal was schief geht wie etwa am Schwarzen Donnerstag in Stuttgart. Denn die leistet dann gratis die ermittelnde Staatsanwaltschaft Stuttgart, Tipps f&uuml;r k&uuml;nftige Eins&auml;tze inklusive. Neue Realsatiren aus dem Wasserwerfer-Prozess am Landgericht.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Sp&auml;tzle &ndash; gepresst oder geshaked?:<\/strong> Die gr&uuml;n-rote Koalition hat Baden-W&uuml;rttemberg neu erfunden. Aus dem Land der bodenst&auml;ndigen Mittelst&auml;ndler, der T&uuml;ftler und diskreten Weltmarktf&uuml;hrer und nat&uuml;rlich -innen ist ein Paradies f&uuml;r karrierebewusste Aufsteiger geworden. Jedenfalls im Internet, in dem um die 20- bis 35-J&auml;hrigen aus aller Herren L&auml;nder geworben wird.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Braun gebrannt:<\/strong> Unser Wetterer Peter Grohmann riecht nach der Sachsen-Wahl scharfen Populismus &ndash; und das nicht nur in Sachsen. <\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Kontext:Wochenzeitung erscheint mittwochs online auf kontextwochenzeitung.de und samstags als Beilage zur taz.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Letzte: G&uuml;nther Oettinger soll EU-Internetkommissar werden &ndash; und das Netz spottet<\/strong><br>\nVia Twitter wurde gleich ein neuer Hashtag ausgerufen: #OMGoettinger.<br>\nOMG steht bekanntlich f&uuml;r den Entsetzensausruf &ldquo;Oh my God&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2014\/09\/03\/guenther-oettinger-soll-laut-bild-eu-internetkommissar-werden\/?utm_campaign=NEWSLETTER_ABEND&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email\">MEEDIA<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(RS\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-23111","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23111","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23111"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23111\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23114,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23111\/revisions\/23114"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23111"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23111"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23111"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}