{"id":23206,"date":"2014-09-10T09:02:45","date_gmt":"2014-09-10T07:02:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23206"},"modified":"2014-09-10T09:02:45","modified_gmt":"2014-09-10T07:02:45","slug":"hinweise-des-tages-2210","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23206","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (OP\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23206#h01\">Ukraine\/Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23206#h02\">TTIP\/CETA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23206#h03\">Ein &bdquo;Rentenpaket&ldquo; macht noch lange keinen Fr&uuml;hling<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23206#h04\">Sozialrechtliche Regelbedarfsleistungen derzeit noch verfassungsgem&auml;&szlig;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23206#h05\">Arbeitslosenverwaltung: Viel fordern, schnell strafen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23206#h06\">Die Hartz-IV-Gesetze sind die Arbeitsh&auml;user des 21. Jahrhunderts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23206#h07\">Sch&auml;dliches &Ouml;l<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23206#h08\">Umweltministerium: Fracking einschr&auml;nken auch bei ungef&auml;hrlicher Fl&uuml;ssigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23206#h09\">Japan geschockt &uuml;ber Einbruch der Wirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23206#h10\">Wie ich fast ein Dschihadist wurde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23206#h11\">Boko Haram baut einen Staat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23206#h12\">Unmenschlichkeit als Konzept<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23206#h13\">Schottland schockt Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23206#h14\">Es riecht nach Bohnerwachs und Spie&szlig;igkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23206#h15\">Ausbeutung von Wissenschaftlern: Professor in spe f&uuml;r 8,33 Euro die Stunde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23206#h16\">Die Berichterstattung unterscheidet sich kaum von den Statements der Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23206#h17\">Rezension: Russland und der Westen &ndash; Ansichten zweier &ldquo;Putinversteher&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23206#h18\">Rezension: Wem geh&ouml;rt Deutschland?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23206#h19\">das Allerletzte: Russische Rakete hinter Abschuss vermutet<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23206&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine\/Russland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Wie die Regierung Kiew die Aufkl&auml;rung der Brand-Trag&ouml;die in Odessa sabotiert<\/strong><br>\nDer Untersuchungsausschuss der Stadtratsabgeordneten von Odessa l&ouml;ste sich auf, weil die Innenbeh&ouml;rde keine Informationen rausr&uuml;ckte. Drei verhaftete rechte Gewaltt&auml;ter wurden freigelassen<br>\nAm Donnerstag stellte der von Abgeordneten des Stadtrates Odessa gebildete Untersuchungsausschuss zum Brand im Gewerkschaftshaus von Odessa, bei dem mindestens 48 Menschen starben, seine Arbeit ein. Dies berichtete das regierungskritische Nachrichtenportal &ldquo;Tajmer&rdquo;. Die Mitglieder des Untersuchungsausschusses begr&uuml;ndeten ihre Entscheidung damit, dass die Innenbeh&ouml;rde und die Generalstaatsanwaltschaft wichtige Informationen und Dokumente der Ermittlungen zur&uuml;ckhalten.<br>\nNun gibt es nur noch zwei Aussch&uuml;sse, welche den Brand im Gewerkschaftshaus, bei dem nach Meinung von Regierungskritikern &uuml;ber 100 Menschen starben, untersuchen, einen Ermittlungsausschuss von Journalisten aus Odessa und einen Ermittlungsausschuss des Parlaments in Kiew. Doch es dr&auml;ngt sich der Eindruck auf, dass die ukrainischen Beh&ouml;rden kein Interesse an der Aufkl&auml;rung des Brands im Gewerkschaftshaus haben.<br>\nGr&uuml;ndliche Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zu dem Brand hatte es offenbar nicht gegeben. Die Ermittler arbeiteten nur einige Tage nach dem Brand in dem Geb&auml;ude. Den ganzen Mai &uuml;ber stand das ausgebrannte Gewerkschaftshaus faktisch unbewacht und war f&uuml;r Trauernde und f&uuml;r Neugierige zug&auml;nglich.<br>\nWie Juri Tkatschew, Mitglied des von Journalisten gebildeten Untersuchungsausschusses, in einem Beitrag im &ldquo;Tajmer&rdquo; schreibt, w&uuml;rden wichtige Informationen von der Innenbeh&ouml;rde &ldquo;absichtlich vor der &Ouml;ffentlichkeit versteckt&rdquo;. Die Polizei argumentiere mit dem &ldquo;Schutz der Ermittlungen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/42\/42708\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Ex-US-Botschafter &uuml;ber Ukraine-Krise<\/strong><br>\nPutins aktuelle Politik ist die Folge von Provokationen des Westens, sagt Jack Matlock, ehemaliger US-Botschafter in Moskau.<br>\n&bdquo;Als wir den Kalten Krieg beendet und politisch dabei geholfen haben, Osteuropa zu befreien, war klar, dass wir Russland f&uuml;r ein freies und vereintes Europa einbeziehen m&uuml;ssen. Wir wussten auch, wenn man ein Instrument des Kalten Krieges &ndash; die Nato &ndash; in dem Moment vor bewegt, wo die Barrieren fallen, schafft man neue Barrieren in Europa. Und genau das ist jetzt geschehen. Wenn wir Frieden wollen, dann sollten Russland, die Ukraine und die L&auml;nder Ost- und Westeuropas in einer einzigen Sicherheitsgemeinschaft sein&hellip;.<br>\nDie Osteurop&auml;er brauchten eine gewisse R&uuml;ckversicherung und Schutz. Aber es war ein Fehler, die Nato in den Osten auszudehnen &ndash; und die Art und Weise, wie das geschehen ist. Wir d&uuml;rfen nicht vergessen, dass das Ende des Kalten Kriegs kein westlicher Sieg war. Wir haben das Ende des Kalten Kriegs verhandelt und es zu Bedingungen getan, die auch vorteilhaft f&uuml;r die Sowjetunion waren. Wir haben alle gewonnen&hellip;<br>\nPutin handelt so, wie jeder russische politische Verantwortliche unter diesen Umst&auml;nden handeln w&uuml;rde. Der Umsturz in Kiew im vergangenen Februar hat Leute in den Sicherheitsapparat gebracht, die vehement antirussisch sind und die politisch so weit rechts stehen, dass man sie ohne &Uuml;bertreibung Neonazis nennen kann. Die gewaltsame &Uuml;bernahme von Regierungsgeb&auml;uden hat im Westen der Ukraine begonnen. Nicht im Osten&hellip;<br>\nIch sage nicht, dass es richtig war, die Krim einzunehmen. Aber es war vorhersehbar, dass Russland es tun w&uuml;rde, wenn es um seinen Flottenst&uuml;tzpunkt in Sewastopol geht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Ex-US-Botschafter-ueber-Ukraine-Krise\/!145581\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Dennis J. Snower: Der Westen und Russland &ndash; Sanktionen sind Gift f&uuml;r die Wirtschaft<\/strong><br>\nGrunds&auml;tzlich nimmt, wer Wirtschaftssanktionen verh&auml;ngt, damit in Kauf, auch die eigene Wirtschaft zu treffen. Die westlichen Staaten tun dies, weil sie die gesamtwirtschaftlichen Risiken f&uuml;r begrenzt halten. Sie drohen allerdings die Gefahren zu untersch&auml;tzen, die sich aus den psychologischen Folgen eines sich aufschaukelnden Handelskrieges ergeben. Sanktionsgegnern wird h&auml;ufig vorgeworfen, sie wollten f&uuml;r das Wohlergehen der Wirtschaft politische Grunds&auml;tze opfern. Es kann angemessen sein, einen wirtschaftlichen Preis zu zahlen, um politische Ziele zu erreichen. Doch der wirtschaftliche Preis muss realistisch berechnet werden, einbez&uuml;glich der psychologischen Risiken.<br>\nDabei ist auch zu beachten, dass durch den Handel und die Wirtschaftsbeziehungen Menschen in Kontakt kommen. Sie schlie&szlig;en auf freiwilliger Basis miteinander Gesch&auml;fte ab &ndash; zum gegenseitigen Nutzen. Diese Interaktionen sind ein wichtiger Beitrag, um Konfliktpotenzial abzubauen. Sie zeigen t&auml;glich im Kleinen, wie wir aufeinander angewiesen sind. Dass diese Kontakte weniger werden, geh&ouml;rt ebenfalls zum Preis, den wir f&uuml;r Sanktionen zu bezahlen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/der-westen-und-russland-sanktionen-sind-gift-fuer-die-wirtschaft-1.2110223\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Zum gr&ouml;&szlig;ten Teil befasst sich der Pr&auml;sident des Kieler Instituts f&uuml;r Weltwirtschaft mit den gesamtwirtschaftlichen Folgen von Sanktionen und Gegensanktionen. In einer rein statischen, &ouml;konomischen Sichtweise h&auml;lt er die Folgen f&uuml;r alle Beteiligten f&uuml;r &uuml;berschaubar. Auch die neuen Sanktionen (erschwerter Zugang zu europ&auml;ischen Krediten, Ausweitung des Exportverbots f&uuml;r Technologie zur Erd&ouml;lf&ouml;rderung und Beschr&auml;nkungen zur Ausfuhr milit&auml;risch nutzbarer G&uuml;ter. Rund 20 Personen soll die EU mit Konten- und Einreisesperren belegen) d&uuml;rften an dieser Einsch&auml;tzung wenig &auml;ndern. Allerdings betont Dennis J. Snower, dass die Situation in Europa nicht normal sei: &ldquo;Auch eigentlich recht kleine St&ouml;rungen wie die aktuellen Sanktionen haben daher das Potenzial, Europas Konjunktur wieder aus der Bahn zu werfen.&rdquo; Die Spannungen mit Russland h&auml;tten &ldquo;vermutlich entscheidenden Anteil daran, dass sich die Stimmung in der Wirtschaft seit dem Fr&uuml;hjahr sp&uuml;rbar verschlechtert hat.&rdquo; Snower bef&uuml;rchtet, dass die damit verbundenen Unsicherheiten, zu einem R&uuml;ckgang der Investitionen f&uuml;hren k&ouml;nnten und damit zu einer Ausbremsung der Konjunktur.<\/em><br>\n<em>Neben dem Generalthema Sanktionen f&auml;llt in einem Nebensatz folgende Aussage des neoliberalen &Ouml;konomen auf: &ldquo;Deshalb muss Europa endlich auf einen Kurs der verantwortungsvollen Fiskalpolitik einschwenken. Ein wichtiges Element daf&uuml;r ist die Einf&uuml;hrung von atmenden Fiskalregeln f&uuml;r Schuldnerl&auml;nder, die eine langfristige Schuldenquote verbindlich vorgeben, aber in Rezessionszeiten durchaus Mehrausgaben erm&ouml;glichen.&rdquo; Immerhin.  Snower auf den Spuren eines anderen Neoliberalen namens Draghi: &rdquo; &hellip; mehr Spielraum f&uuml;r die Fiskalpolitik&rdquo; ja eine &ldquo;wachstumsfreundlichere Fiskalpolitik&rdquo; ? &ndash; Wirklich bemerkenswert fand ich den Snowers Hinweis &uuml;ber das rein &Ouml;konomische hinaus, dass Handel eine Form der Kontaktnahme sei, die ein wichtiger Beitrag seien, um Konfliktpotenzial abzubauen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>TTIP\/CETA<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Herta D&auml;ubler-Gmelin: &bdquo;Nicht zustimmungsf&auml;hig!&ldquo;<\/strong><br>\nRote Linien f&uuml;r TTIP m&uuml;ssen auch f&uuml;r CETA gelten. Zur Not muss geklagt werden.<br>\nIn den letzten Jahren ist der CETA-Entwurf im Windschatten der Diskussion um TTIP ausgehandelt worden. Seit Anfang August liegt der endg&uuml;ltige Text vor, der 521 Seiten umfasst. Bis heute ist er weder offiziell ver&ouml;ffentlicht, noch den Parlamentariern des Europ&auml;ischen Parlaments oder der nationalen Parlamente &uuml;bersandt worden. Beim Durcharbeiten f&auml;llt sofort ins Auge, dass viele der von Bernd Lange an TTIP gestellten Anforderungen bei CETA keineswegs erf&uuml;llt sind&hellip;<br>\nDer CETA -Entwurf verst&auml;rkt jedoch zus&auml;tzlich Zweifel daran, dass die Sicherung bzw. Vereinbarung hoher gemeinsamer Standards gewollt oder m&ouml;glich w&auml;re. Diese Probleme weisen nahezu alle betroffenen Regelungsbereiche auf, besonders deutlich jedoch die h&auml;ufig zugesagten Sicherung hoher Arbeitsstandards. Doch gerade die ist ja erforderlich um zu verhindern, dass die Freiz&uuml;gigkeit von Waren und Dienstleistungen in eine Abw&auml;rtsspirale f&uuml;hrt. Ma&szlig;stab daf&uuml;r ist die verbindliche Vereinbarung zumindest der bekannten Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation ILO. CETA sieht deren Garantie jedoch nicht vor&hellip;.<br>\nAuch die Formulierungen &uuml;ber die R&uuml;ck&uuml;bernahme einmal privatisierter Dienstleistungen in &ouml;ffentliche Verantwortung sch&uuml;ren Zweifel, dass dies weiterhin zul&auml;ssig sein wird. Hinzu kommt schlie&szlig;lich, dass CETA, ebenso wie wohl TTIP, die einbezogenen Bereiche nicht in einer Positivliste klar umgrenzt, sondern Bereiche ausnimmt.<br>\nDas klingt zun&auml;chst beruhigend, hat aber zur Folge, dass jede neue Entwicklung oder neue Gesch&auml;ftsmodelle in Grenzbereichen zwangsl&auml;ufig zu Unsicherheiten &uuml;ber ihre Einbeziehung und damit &uuml;ber die Ausgliederung aus der staatlichen Regelungskompetenz f&uuml;hren m&uuml;ssen. Diese Unklarheiten, aber auch weitere Streitfragen aus CETA sollen, ebenso wie k&uuml;nftige Regelungen, nicht auf dem Weg &uuml;ber neue Vereinbarungen, sondern durch einen Regelungsrat gekl&auml;rt oder festgelegt werden. Dieses Gremium hat Entscheidungs- und Regulierungskompetenzen. Seine Mitglieder werden als &bdquo;Experten&ldquo; von den Vertragsparteien berufen. Sie sind aber weder Parlamentarier, noch von Parlamenten gew&auml;hlt oder diesen verantwortlich. Rechte von Gewerkschaften, gar die Konsultation mit der Zivilgesellschaft finden nur ausnahmsweise und vereinzelt Erw&auml;hnung&hellip;<br>\nIch brauche die bekannten Kritikpunkte hier nicht zu wiederholen: Sie konzentrieren sich auf die Einseitigkeit der privaten Schiedsstellen, die M&auml;ngel im Verfahren und die Benachteiligung von Staaten. Einige dieser Kritikpunkte greift CETA durchaus auf, nicht jedoch das rechtstaatliche Grundproblem, dass die Klagen der ausl&auml;ndischen Investoren gegen staatliche Regulierungen insgesamt der ordentlichen Gerichtsbarkeit entzogen und im Wege des &bdquo;Outsourcing&ldquo; privaten internationalen Gremien zugewiesen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/kommentar\/artikel\/nicht-zustimmungsfaehig-577\/\">Internationale Politik und Gesellschaft (IPG)<\/a><\/li>\n<li><strong>Das CETA-Abkommen mit Kanada ist rechtswidrig<\/strong><br>\nNoch beunruhigender ist in diesem Kapitel die Methode der sogenannten &ldquo;Negativliste&rdquo; In Artikel X 06). Bei diesem Verfahren werden alle Steuerarten aufgez&auml;hlt, f&uuml;r die das CETA-Abkommen nicht gelten soll. Alle k&uuml;nftigen Besteuerungen, die heute etwa noch nicht existieren, werden durch CETA und die EU geregelt. Und um diese Bestimmung v&ouml;llig wasserdicht zu machen, gibt CETA jedem ausl&auml;ndischen Investor auch in diesem Punkt ein Klagerecht gegen den Gaststaat. Er kann geltend machen, dass eine bestimmte steuerliche Ma&szlig;nahme ihn besonders hart trifft und damit gegen die Investitionsschutzbestimmungen in  CETA verst&ouml;&szlig;t. Wie mit dieser Unterwerfung unter fremde Richter weiter zu verfahren ist, wird in CETA ausf&uuml;hrlich dargelegt. Axel Flessner (und mancher Kollege) kann hier nur ungl&auml;ubig den Kopf sch&uuml;tteln: &ldquo;Ich konnte mir nicht vorstellen, dass Staaten mit demokratischer Verfassung sich f&uuml;r ihre Gesetze und Regierungsakte qua selbstgeschlossener Vertr&auml;ge in die Rolle von schadensersatzpflichtigen Beklagten gegen&uuml;ber Privatpersonen und privaten Unternehmen bringen lassen.&rdquo;<br>\nDass die Kommission bei CETA rechtswidrig, also ohne dass sie daf&uuml;r zust&auml;ndig ist, die noch verbliebenen Hoheitsrechte der Mitgliedsstaaten einschr&auml;nkt, ist auch f&uuml;r den Nicht-Juristen mit H&auml;nden zu greifen. Fast unabweislich wird die Feststellung: Die EU-Kommission hat sich bei den CETA-Verhandlungen Zust&auml;ndigkeiten angema&szlig;t, die sie nach dem Lissabon-Vertrag nicht hat. Sie hat unerlaubt in die Hoheitsrechte der Mitgliedsstaaten eingegriffen und damit, man muss es wohl so nennen, eine widerrechtliche Selbsterm&auml;chtigung begangen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/index.php\/de\/newsblog2\/27-german\/news\/120-gastbeitrag-das-ceta-abkommen-mit-kanada-ist-rechtswidrig#1-weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<li><strong>TTIP und Ceta kommen Gemeinden in die Quere<\/strong><br>\nEin europ&auml;isches Freihandelsabkommen mit den USA oder mit Kanada &ndash; das klingt f&uuml;r die deutschen Gemeinden weit weg. Doch die Kommunen k&ouml;nnten einen gro&szlig;en Teil ihrer politischen Gestaltungsmacht verlieren &ndash; ob bei Mietpreisbremsen, Gewerbeansiedlungen, &ouml;ffentlichen Krankenh&auml;usern oder der Abfallbeseitigung. Dies ist das Ergebnis einer neuen Kurzstudie des B&uuml;rgernetzwerkes Campact. Die Campact-Studie f&uuml;hrt einige detaillierte Beispiele auf: Kommunale Krankenh&auml;user erhalten oft Ausgleichszahlungen vom deutschen Staat. Schon jetzt gehen private Kliniken dagegen vor &ndash; bisher sind sie allerdings gezwungen, sich an die deutsche Justiz zu wenden. So l&auml;uft in Baden-W&uuml;rttemberg gerade ein Musterprozess: Der Bundesverband Deutscher Privatkliniken (BDPK) hat den Landkreis Calw verklagt, weil dieser seine Kreiskrankenh&auml;user unterst&uuml;tzt. Das Landgericht T&uuml;bingen wies die Klage zwar ab, aber der BDPK k&uuml;ndigte schon an, in Berufung zu gehen. Private Krankenhausketten wie Fresenius haben bereits Aktion&auml;re, die wie der Verm&ouml;gensverwalter BlackRock aus den USA stammen. Sobald die Abkommen abgeschlossen sind, k&ouml;nnten sie vor internationale Schiedsgerichte ziehen. Auch bei vielen Supermarktketten und Einkaufszentren sind amerikanische Investoren beteiligt. Sie k&ouml;nnten sich k&uuml;nftig dagegen wehren, wenn St&auml;dte nicht beliebig viele Malls zulassen.<br>\nBei der Vorstellung der Campact-Studie war T&uuml;bingens Oberb&uuml;rgermeister Boris Palmer dabei. Der gr&uuml;ne Realo wollte sich nicht eindeutig festlegen, ob er Ceta und TTIP ablehnen wird. &ldquo;Ich bin gegen Verschw&ouml;rungstheorien.&rdquo; Gleichzeitig stellte er aber klar: Sollte der Investorenschutz in den Vertr&auml;gen unver&auml;ndert bleiben, &ldquo;macht das T&uuml;bingen kaputt.&rdquo; Dann w&uuml;rde er die Freihandelsabkommen ablehnen. &ldquo;Aber daf&uuml;r muss man nicht Gr&uuml;ner sein. Dann m&uuml;ssen sich alle Kommunen wehren.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2014%2F09%2F05%2Fa0080&amp;cHash=c864a105dc01ab83cbe0045cdb37b132\">taz<\/a>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.campact.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Campact_TTIP_vor_Ort.pdf\">Folgen der transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft f&uuml;r Bundesl&auml;nder und Kommunen [PDF &ndash; 2.9 MB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Was soll das ziemlich nebul&ouml;se Geraune des gr&uuml;nen Realo Palmer von &ldquo;Verschw&ouml;rungstheorien?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ein &bdquo;Rentenpaket&ldquo; macht noch lange keinen Fr&uuml;hling<\/strong><br>\nSeit gut 20 Jahren bedeuten &bdquo;Reformen&ldquo; in der Rentenpolitik stets Leistungseinschnitte. Nun liegt ein &bdquo;Rentenpaket&ldquo; der gro&szlig;en Koalition vor, das Leistungsverbesserungen vorsieht &ndash; und auch gleich so hei&szlig;t: &bdquo;Gesetz &uuml;ber Leistungsverbesserungen in der gesetzlichen Rentenversicherung&ldquo; (kurz: RV-Leistungsverbesserungsgesetz). Einiges an diesem Rentenpaket ist dringend n&ouml;tig und doch nicht genug. Einiges ist gut und manches schwierig bis bedenklich&hellip;<br>\nGrunds&auml;tzlich und in gro&szlig;en Teilen ist das Rentenpaket aus Sicht der Besch&auml;ftigten zu begr&uuml;&szlig;en. Es ist allerdings festzuhalten, dass die Regierung am grunds&auml;tzlichen Kurs festh&auml;lt: Die Rentenversicherung soll dem Ziel der Beitragssatzstabilit&auml;t untergeordnet bleiben und das Rentenniveau weiter sinken. Im Kontext dieser einnahmeorientierten Rentenpolitik f&uuml;hrt das Rentenpaket aber zu weiteren Verwerfungen.<br>\nDie beitragsfinanzierten Mehrausgaben f&uuml;hren zu einem h&ouml;heren Beitragssatz. Insbesondere die &bdquo;M&uuml;tter-Rente&ldquo; schl&auml;gt hier zu buche, da sie mit Abstand die teuerste Leistung ist und gar nicht aus Beitr&auml;gen finanziert werden d&uuml;rfte. Steigende Beitr&auml;ge k&uuml;rzen aber &uuml;ber die Rentenanpassungsformel (den Faktor Altersvorsorgeaufwendungen, der sogenannte &bdquo;Riester-Faktor&ldquo;) die Rentenerh&ouml;hung. Die Renten steigen daher gerade wegen des Rentenpakets noch langsamer als bisher vorgesehen.<br>\nDas Rentenpaket d&auml;mpft dar&uuml;ber hinaus noch &uuml;ber einen zweiten Faktor in der Rentenanpassungsformel die Rentenerh&ouml;hungen: den Nachhaltigkeitsfaktor. Verk&uuml;rzt gesagt ist dies dann der Fall, wenn die Ausgaben schneller steigen als der aktuelle Rentenwert. Dies trifft auf das Rentenpaket zu, da die &bdquo;M&uuml;tter-Rente&ldquo;, die &bdquo;63er-Rente&ldquo; wie auch die Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente die Ausgaben &uuml;ber den Rentenwert hinaus erh&ouml;hen. Dadurch sinkt das Rentenniveau st&auml;rker als ohnehin vorgesehen. Ein Viertel der &bdquo;Mehrausgaben&ldquo; wird durch geringere Rentenerh&ouml;hungen auf die Renten umgelegt. Die Rentnerinnen und Rentner zahlen also einen weiteren Anteil der Kosten des Rentenpakets durch langsamer steigende Renten.<br>\nDie Leistungsverbesserungen durch das Rentenpaket sind nicht das Problem; sie sind sogar weitgehend zu begr&uuml;&szlig;en. Die Probleme sind vielmehr die falsche Finanzierung, die D&auml;mpfungsfaktoren in der Rentenanpassungsformel und insgesamt das Ziel der Beitragssatzstabilit&auml;t. Wenn hier keine &Auml;nderung eintritt, drohen weitere Leistungsk&uuml;rzungen und ein weiterer Wertverlust der gesetzlichen Rentenversicherung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1377\">Ingo Sch&auml;fer in annotazioni.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Sozialrechtliche Regelbedarfsleistungen derzeit noch verfassungsgem&auml;&szlig;<\/strong><br>\nDies hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts mit heute ver&ouml;ffentlichtem Beschluss entschieden. Die Anforderungen des Grundgesetzes, tats&auml;chlich f&uuml;r eine menschenw&uuml;rdige Existenz Sorge zu tragen, werden im Ergebnis nicht verfehlt. Insgesamt ist die vom Gesetzgeber festgelegte H&ouml;he der existenzsichernden Leistungen tragf&auml;hig begr&uuml;ndbar. Soweit die tats&auml;chliche Deckung existenzieller Bedarfe in Einzelpunkten zweifelhaft ist, hat der Gesetzgeber eine tragf&auml;hige Bemessung der Regelbedarfe bei ihrer anstehenden Neuermittlung auf der Grundlage der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2013 sicherzustellen.<br>\nDer Gesetzgeber hat tragf&auml;hig begr&uuml;ndet, warum sich die Fortschreibung an die bundesdurchschnittliche Preis- und Lohnentwicklung anlehnt. Die Preisentwicklung muss allerdings &ndash; wie geschehen &ndash; im Vergleich zur Lohnentwicklung st&auml;rker gewichtet werden, weil gerade bei Leistungen zur Deckung des physischen Existenzminimums deren realer Wert zu sichern ist.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/pressemitteilungen\/bvg14-076.html\">Bundesverfassungsgericht Pressemitteilung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.bverfg.de\/entscheidungen\/ls20140723_1bvl001012.html\">Entscheidung des BVerfG v. 23.Juli 2014<\/a> <\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Arbeitslosenverwaltung: Viel fordern, schnell strafen<\/strong><br>\nRund drei Millionen Menschen in Deutschland sind ohne Arbeit. Geld bekommen sie vom Jobcenter &ndash; sofern sie sich an dessen Forderungen halten. Bei Nichtbefolgen drohen sofort finanzielle Sanktionen. Dabei ist die Gefahr des Missbrauchs kaum existent.<br>\nViele Jobcenter sind &uuml;berlastet. Der Druck auf die Mitarbeiter ist hoch. Sie sollen die Arbeitslosen &ndash; ungeachtet der Chance auf eine erfolgreiche Vermittlung &ndash; gewisserma&szlig;en aus p&auml;dagogischen Gr&uuml;nden m&ouml;glichst h&auml;ufig vorladen. Die Intervalle werden in der sogenannten Eingliederungsvereinbarung festgelegt, die zwischen dem Jobcenter und dem Arbeitssuchenden geschlossen wird. Wer sich nicht an die Vereinbarungen h&auml;lt, dem drohen Geldstrafen, Sanktionen genannt: Zehn Prozent des Regelsatzes werden einbehalten, 30, sogar bis zu 100 Prozent. Wobei Jugendliche besonders hart sanktioniert werden. Die Strafen seien allerdings nur das letzte Mittel&hellip;<br>\nDie vergleichsweise hohe Zahl der Verfahren hat mehrere Gr&uuml;nde. Zum einen sind Mitarbeiter in den Jobcentern der &uuml;beraus komplexen Materie nicht immer gewachsen. Das ist kein Wunder, denn bis in die j&uuml;ngste Vergangenheit wurden viele Mitarbeiter nur zeitlich befristet eingestellt, in der Hoffnung, ihre Arbeit w&uuml;rde irgendwann &uuml;berfl&uuml;ssig. In dem Bestreben, m&ouml;glichst jeden Einzelfall gerecht zu erfassen, aber auch niemandem zu viel Geld zu kommen zu lassen, hat sich das Regelwerk zudem zu einem b&uuml;rokratischen Monstrum entwickelt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/arbeitslosenverwaltung-viel-fordern-schnell-strafen.724.de.html?dram:article_id=296766\">DLF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Hartz-IV-Gesetze sind die Arbeitsh&auml;user des 21. Jahrhunderts<\/strong><br>\nMit der Drangsalierung der Arbeitslosen l&auml;sst sich prima Stimmung machen &ndash; und Wahlen gewinnen&hellip;<br>\nSeit der Einf&uuml;hrung von Hartz IV stimmen 47,3 Prozent der Deutschen der Aussage zu, dass die meisten Arbeitslosen kaum daran interessiert seien, einen Job zu finden, wie das Forschungsprojekt &ldquo;Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit&rdquo; ermittelt hat. Aufschlussreich ist dabei die Feststellung, dass die Hetze gegen Arbeitslose und Arbeitsverweigerer mit dem Einkommen steigt&hellip;<br>\nDer Tenor der Reichen ist eindeutig: Jeder ist seines Gl&uuml;ckes Schmied. Die so genannten sozial Schwachen m&uuml;ssen selbst schauen, wo sie bleiben und wie sie &uuml;ber die Runden kommen. Die Wohlhabenden grenzen sich ab vom P&ouml;bel und ziehen sich zur&uuml;ck aus der Solidargemeinschaft&hellip;<br>\nDer Hartz-IV-Empf&auml;nger best&auml;tigt in seiner Funktion als S&uuml;ndenbock den vermeintlich besseren Status desjenigen, der ihn beschimpft. Insofern untermauert und st&uuml;tzt die Armut den Status quo des Gesellschaftssystems&hellip;<br>\nEine Bund-L&auml;nder-Arbeitsgruppe hat seit Monaten an einer Reform des SGB II herumgebastelt, um die Arbeitslosen abermals zu schikanieren. Das Ganze lief unter dem sch&ouml;ngef&auml;rbten Titel &ldquo;Rechtsvereinfachungen im Zweiten Sozialgesetzbuch&rdquo;, offiziell hei&szlig;t es nun &ldquo;Neuntes SGB II-&Auml;nderungsgesetz&rdquo;.<br>\nUnter den 36 geplanten &Auml;nderungen finden sich unter anderem diese abstrusen Punkte&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/42\/42717\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Sch&auml;dliches &Ouml;l<\/strong><br>\nVerw&uuml;stete Landschaften, vergiftete Umwelt, vertriebene Menschen.  Kanadas &Ouml;lproduktion ist weltweit hoch umstritten. Obwohl die EU solch umweltsch&auml;dlich gewonnene Energie eigentlich ablehnt, ist es bereits nach Spanien eingef&uuml;hrt worden. Und auch Deutschland ist interessiert&hellip;<br>\nKanada hat keine tauglichen Tiefseeh&auml;fen, das &Ouml;l wird via USA nach Europa verschifft. Plusminus liegt die bislang unver&ouml;ffentlichte Liste des US-Handelsministerium vor: Schon 13 Sondergenehmigungen f&uuml;r Exporte sind erteilt: nach England, die Niederlande und nach Deutschland. Experten meinen, dass innerhalb von zwei Jahren so &uuml;ber die USA 500 000 Barrel Kanada&ouml;l pro Tag in alle Welt verschifft werden k&ouml;nnen. Seit dem 5. August liegt nun der Entwurf des Freihandelsvertrags mit Kanada vor. &Ouml;lkonzerne, wie die von Alberta, k&ouml;nnen demnach ihre Exportinteressen auch in einem Schiedsverfahren einklagen und gegen Regierungsentscheidungen vorgehen. Urspr&uuml;nglich hatte die EU bei Klimaschutzauflagen kein Klagerecht geplant. Das ist nun anders.<br>\nWerden die &Ouml;lkonzerne also klagen, wenn Klimaschutzauflagen versch&auml;rft werden? F&uuml;r Lobbyist Friedmann eine M&ouml;glichkeit. Klimaschutz war gestern &ndash; heute z&auml;hlt f&uuml;r Europa Energiesicherheit. Und daran werden die europ&auml;ischen &Ouml;lmultis BP, Total und Shell sehr gut verdienen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/wirtschaft-boerse\/plusminus\/sendung\/wdr\/2014\/sendung-vom-03092014-108.html\">Das Erste, plusminus<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Umweltministerium: Fracking einschr&auml;nken auch bei ungef&auml;hrlicher Fl&uuml;ssigkeit<\/strong><br>\nDas Bundesumweltministerium hat gegen&uuml;ber dem NDR Fernsehmagazin &ldquo;Panorama &ndash; die Reporter&rdquo; ein Treffen eines Ministerialbeamten am 6. Mai 2014 mit drei SPD-Abgeordneten best&auml;tigt, in dem das neue Fracking-Gesetz beraten wurde. Nach Angaben einer Teilnehmerin wurde dabei gemeinsam nach Wegen gesucht, Fracking im Schiefergas zu verhindern. Laut einem internen Vermerk, den der NDR &uuml;ber das &ldquo;Handelsblatt&rdquo; erhalten hat, solle die Neuregelung nicht den Anschein eines &ldquo;Frackingerm&ouml;glichungsgesetzes&rdquo; hervorrufen. Aus dem Kontext wird klar, dass eine Regulierung bis kurz vor einem Verbot von Fracking im Schiefergas angestrebt wird. Den weiteren Gespr&auml;chsverlauf h&auml;lt das Ministerium dann wie folgt fest: &ldquo;Es wurde festgestellt, dass dies mit einem Verbot gef&auml;hrlicher Stoffe nicht m&ouml;glich ist, da Exxon Mobil angek&uuml;ndigt hat, in K&uuml;rze ohne gef&auml;hrliche Stoffe unkonventionell fracken zu k&ouml;nnen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/der_ndr\/presse\/mitteilungen\/Umweltministerium-Fracking-einschraenken-auch-bei-ungefaehrlicher-Fluessigkeit,pressemeldungndr14682.html\">NDR<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ein merkw&uuml;rdiger Kampf f&uuml;r das Fracking, den der NDR hier f&uuml;hrt.<\/em><br>\n<em>Journalistische Rechthaberei oder Instrumentalisierung durch Lobbyisten?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Japan geschockt &uuml;ber Einbruch der Wirtschaft<\/strong><br>\nDie japanische Wirtschaft ist in Folge einer Anhebung der Verbrauchssteuer so stark geschrumpft wie seit mehr als f&uuml;nf Jahren nicht mehr. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der drittgr&ouml;&szlig;ten Volkswirtschaft der Welt sank zwischen April und Juni um eine hochgerechnete Jahresrate von real 7,1 Prozent und brach damit noch st&auml;rker als erwartet ein, wie die Regierung am Montag bekanntgab&hellip;<br>\nAbes Politik aus lockerer Geldpolitik und Konjunkturspritzen hatte die Gewinne der Unternehmen sowie die Aktienkurse zun&auml;chst deutlich steigen lassen.<br>\nDies sch&uuml;rte die Zuversicht, dass die Wirtschaft stark genug ist, die Anhebung der Verbrauchssteuer von 5 auf 8 Prozent im April gut zu verkraften. Die Steuer &auml;hnelt der deutschen Mehrwertsteuer, liegt aber deutlich niedriger&hellip;<br>\nDie j&uuml;ngsten Daten deuten darauf hin, dass die h&ouml;heren Firmenprofite bisher nicht wie erhofft die Kaufkraft der Haushalte anhebt. Zwar stiegen die Einkommen zuletzt um 1,6 Prozent, die Verbraucherpreise zogen jedoch deutlich st&auml;rker um 3,4 Prozent an. Die Ausgaben privater Haushalte sanken im Juli um 5,9 Prozent zum Vorjahr und damit st&auml;rker als bef&uuml;rchtet. Zudem fiel das Wachstum der Industrieproduktion im Juli mit 0,2 Prozent schw&auml;cher aus als erhofft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/wirtschaft\/japan-geschockt-ueber-einbruch-der-wirtschaft-aimp-id9800810.html#plx1840498303\">WAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung M.F.:<\/strong> Steigende Unternehmensgewinne sowie Aktienkurse f&uuml;hren also nicht zu steigenden Haushaltsausgaben der &ldquo;gemeinen&rdquo; Verbraucher, also Arbeitnehmer. Das ist ja mal eine richtig &uuml;berraschende Einsicht&hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wie ich fast ein Dschihadist wurde<\/strong><br>\nVor zwanzig Jahren habe ich mein katholisches Gymnasium im Norden New Yorks verlassen, um an einer Koranschule in Pakistan zu studieren, die durch Saudi-Arabien unterst&uuml;tzt wurde. Als junger Konvertit ergriff ich die Chance, in einer Moschee zu leben und den ganzen Tag lang den Koran zu studieren. Das alles geschah Mitte der 1990er Jahre, als der tschetschenische Widerstand gegen die russische Herrschaft eskalierte. Nach der Schule schalteten wir den Fernseher an und sahen uns die Bilder der Zerst&ouml;rung und des Leidens an. Die Videos waren best&uuml;rzend. So best&uuml;rzend, dass ich mich bei dem Gedanken ertappte, meine religi&ouml;se Ausbildung aufzugeben, zur Waffe zu greifen und f&uuml;r die Freiheit Tschetscheniens zu k&auml;mpfen. Es war kein Vers aus unseren Koranstudien, der mich auf diese Gedanken brachte, sondern meine amerikanischen Wertvorstellungen. Ich war in den 1980er Jahren aufgewachsenen, der Reagan-&Auml;ra. Ich habe aus G.I. Joe-Cartoons gelernt, dass man (so hie&szlig; es im Titelsong) &bdquo;f&uuml;r die Freiheit k&auml;mpfen solle, wo immer es gerade Probleme gibt&ldquo;. Ich nahm an, dass Individuen das Recht &ndash; und die Pflicht &ndash; hatten, &uuml;berall auf unserem Planeten einzugreifen, wo sie wahrnahmen, dass Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit in Gefahr waren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/gastbeitrag-wie-ich-fast-ein-dschihadist-wurde-13143393.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Leider dr&uuml;ckt sich der Autor um eine wesentliche Frage, n&auml;mlich warum er sein katholisches Gymnasium verlassen hat, warum er konvertierte und warum er ausgerechnet in Pakistan den Koran studieren wollte. Nat&uuml;rlich ist es ganz wunderbar, das erzkonservative Muslime ihn davon abhielten, als Dschihadist in Tschetschenien zu k&auml;mpfen. Wenn aber der Autor meint, dass &ldquo;einige&rdquo; Jugendliche in seiner Situation wohl anders beraten worden seien, wird die Dimension dieser anderen Beratung kleingeredet. Immerhin vermittelten die Koranschulen Pakistans die ideologische Grundlage f&uuml;r die Bewegung der Taliban.<\/em><br>\n<em>Noch seltsamer wird es, wenn Michael Muhammad Knight meint, ihn h&auml;tten uramerikanische Ideale und Werte getrieben, sich in einen Freiheitskampf zu werfen, der nicht sein eigener sei &ndash; wie andere Amerikaner auch. Seine Ausf&uuml;hrungen gipfeln in der Behauptung: &ldquo;Es mag schwer zu glauben sein, aber ich betrachtete den Krieg unter dem Gesichtspunkt des Mitleids. Wie so viele Amerikaner, die aus Liebe zu ihrem Vaterland Dienst an der Waffe tun, sehnte auch ich mich danach, gegen Unterdr&uuml;ckung zu k&auml;mpfen und die Sicherheit und W&uuml;rde anderer zu besch&uuml;tzen. &hellip; Das Szenario, das ich mir davon ausmalte, Tschetschenien zu befreien und in einen islamischen Staat zu verwandeln, war eine rein amerikanische Phantasie.&rdquo;<\/em><br>\n<em>Knight liefert keine Erkl&auml;rung f&uuml;r die Faszination des IS von amerikanischen Jugendlichen. Dessen Videos vermitteln keineswegs, &ldquo;dass Individuen das Recht &ndash; und die Pflicht &ndash; hatten, &uuml;berall auf unserem Planeten einzugreifen, wo sie wahrnahmen, dass Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit in Gefahr waren.&rdquo; Wenn Knight am Ende ausf&uuml;hrt, das man in den USA dazu erogen werde, &ldquo;Gewalt zu lieben und milit&auml;rische Eroberung als Akt der Menschenfreundlichkeit zu verehren&rdquo; und &ldquo;andere Gesellschaften nach seinen eigenen Vorstellungen aufzubauen&rdquo; mag sich manch USA-Kritiker best&auml;tigt f&uuml;hlen, aber diese Begr&uuml;ndungen dienen wohl eher dazu, die eigene Motivlage zu verbr&auml;men bzw. zu relativieren, als die Motivation &ldquo;westlicher&rdquo; M&ouml;chte-gern- Dschihadisten zu erkl&auml;ren.<\/em><\/p>\n<p><strong>Passend dazu: Wie wir Firas verloren haben<\/strong><br>\nBinnen weniger Jahre wurde der 19-j&auml;hrige Firas H. vom lieben Buben zum Dschihadisten und zum Frontk&auml;mpfer f&uuml;r den &ldquo;Islamischen Staat&rdquo; in Syrien. Seine Eltern kamen vor einem Vierteljahrhundert aus Tunesien und haben dem Wochenmagazin News nun ein gro&szlig;es Interview gegeben. &ldquo;Wir sind wohl das, was man moderne Muslime nennt&rdquo;, sagt der Vater. Die Mutter tr&auml;gt kein Kopftuch, sie haben Firas eine gute Bildung verschaffen wollen. Er ging auf die Tourismusschule, sollte Abitur machen. &hellip; Firas war 16, als er anders wurde. Er ging in Moscheen, zu Jugendtreffs, recherchierte im Internet zum Islam. Begann vom Kalifat zu reden. Eine Verwandlung. Er wird ummontiert und montiert sich selbst um. Die Eltern h&ouml;ren die Alarmglocken, versuchen alles, was sie k&ouml;nnen. &ldquo;Es ist an sich schon schwer, als Eltern mit einem Jugendlichen in der Pubert&auml;t eine gute Verbindung zu haben, aber wenn der Sohn einer Gehirnw&auml;sche ausgesetzt wird, ist es aussichtslos&rdquo;, sagt der Vater. Der Vater versucht ihm den Umgang zu verbieten. Erfolglos. Er beschattet seinen Sohn sogar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a2&amp;dig=2014%2F09%2F06%2Fa0156&amp;cHash=b64c01cbe6c93f31207796d32ad95582\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Auch der Versuch Robert Misiks  die Wandlung eines 16j&auml;hrigen Jungen zum Dschihadisten zu erkl&auml;ren, gelingt nicht. Diskriminierungserfahrungen von T&uuml;rken, Tunesiern oder &Auml;gyptern in Europa finden gewiss statt, aber dann m&uuml;ssten viel mehr Jugendliche aus diesem Kulturkreis dem Dschihad anheimfallen. Auch f&uuml;r den zweiten Erkl&auml;rungsstrang gilt dies: &ldquo;Und irgendwie ist das nat&uuml;rlich auch alles Pop. Junge Leute, die in die Pubert&auml;t kommen und genau das machen, was am sch&auml;rfsten provoziert &ndash; nicht zuletzt ihre V&auml;ter und deren Welt, V&auml;ter, die sich hier eingerichtet haben in ihrem Migrantenleben, ihrer Minderheitenrolle. V&auml;ter, die als Schw&auml;chlinge erlebt werden. Dschihad als brutale Gegenkultur. Einen globalen &lsquo;Protestislam&rsquo; hat der algerischst&auml;mmige Soziologe Fouad Allam das schon vor zehn Jahren genannt: entwurzelt, entkleidet lokaler Traditionen, selbst gebastelter Einheitsislam. Das Irre ist: Man kann das alles ganz leicht verstehen. Und es ist dennoch verr&uuml;ckt.&rdquo; Protest klar, aber warum m&uuml;ndet dieser Protest bei einigen wenigen in Barbarei?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Boko Haram baut einen Staat<\/strong><br>\nBleibt die Bundesrepublik Nigeria vereint oder wird ihr Nordosten von der islamistischen Untergrundarmee Boko Haram abgespalten? Diese Frage wird dieser Tage mit Waffengewalt ausgefochten. Eine Entscheidungsschlacht droht um die gr&ouml;&szlig;te Stadt der Region, Maiduguri, Hauptstadt der Provinz Borno mit mehreren Millionen Einwohnern. Der Krieg zwischen Nigerias Regierung und Boko Haram hat mit all dem eine neue Qualit&auml;t erreicht. Die Islamisten machen nicht mehr nur mit Geiselnahmen, Anschl&auml;gen und &Uuml;berf&auml;llen auf sich aufmerksam, sondern suchen die territoriale Kontrolle. Am 24. August, nachdem die K&auml;mpfer die Stadt Gwoza eingenommen hatten, verk&uuml;ndete Boko Harams Anf&uuml;hrer Abubakar Shekau die Gr&uuml;ndung eines &ldquo;islamischen Kalifats&rdquo;. Seitdem hat sich die Miliz in einem Ring von Orten festgesetzt, der Maiduguri fast komplett vom Rest Nigerias abschneidet. Boko Haram operiert grenz&uuml;berschreitend, spielt lokale Rivalit&auml;ten gegeneinander aus und tritt immer wieder besser ausger&uuml;stet auf als die Armee.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=au&amp;dig=2014%2F09%2F09%2Fa0064&amp;cHash=ac433c5d72f2290e19e483932bf25ae3\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der Bundesstaat Borno ist etwa so gro&szlig; wie Bayern. Es leben dort an die 5 Mio. Menschen, Muslime, welche die Scharia als Quelle der Gesetzgebung und der Rechtsprechung betrachten. In einem <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000005085819\/Zivilisten-im-nigerianischen-Bundesstaat-Borno-vor-Boko-Haram-auf-der\">Statusbericht des Nigeria Security Network hei&szlig;t es<\/a>:<\/em><br>\n<em>&ldquo;Nigeria verliert gerade die Kontrolle &uuml;ber den Bundesstaat Borno und dessen Hauptstadt Maiduguri &hellip; Wenn Borno f&auml;llt, k&ouml;nnten die Nachbarstaaten Yobe und Adamawa folgen&rdquo; und vergleicht  die Entwicklung mit der erfolgreichen Blitzoffensive der dschihadistischen Gruppe IS in Syrien und im Irak. Auch die Grenzgebiete im &ouml;stlich von Nigeria gelegenen Kamerun seien mittlerweile in Gefahr. F&uuml;r diese Sichtweise spricht eine Mitteilung der kamerunischen Armee: Sie t&ouml;tete am Dienstag nach eigenen Angaben rund 40 schwer bewaffnete Boko-Haram-K&auml;mpfer, als diese aus Nigeria kommend die Grenze bei Fotokol &uuml;berqueren wollten. Die K&auml;mpfe dauerten laut dem Verteidigungsministerium drei Stunden, ein Regierungssoldat sei dabei verletzt worden. &ndash; Kalifate allerorten. Welche Erkl&auml;rungsmuster k&ouml;nnten hier greifen? &Uuml;berzeugt die These eines innernigerianischen Machtkampfes der Politklasse?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Unmenschlichkeit als Konzept<\/strong><br>\nIm Zeitraum 1. August 2013 bis 31. Juli 2014 kamen, so das italienische Innenministerium, 117.000 Menschen auf dem Seeweg nach Italien; doch blo&szlig; 35.400 von ihnen reichten in Italien einen Antrag auf Asyl oder humanit&auml;ren Schutz ein. Die st&auml;rksten Fl&uuml;chtlingsgruppen stammten im letzten und im laufenden Jahr aus Eritrea und Syrien, sie machen etwa die H&auml;lfte aus. Doch bis Ende 2013 stellten blo&szlig; 695 der &uuml;ber 11.000 eingetroffenen Syrer in Italien einen Asylantrag; zum Vergleich: In Deutschland waren es fast 12.000, in Schweden 16.000. Nicht viel anders ist die Situation bei den Eritreern; knapp 10.000 kamen 2013 in Italien an &ndash; doch nur 2.200 beantragten Asyl.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a2&amp;dig=2014%2F09%2F09%2Fa0042&amp;cHash=11e480b7180689c87baacdcba37cbcd9\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Schottland schockt Europa<\/strong><br>\nNoch ist es nur eine Umfrage. Am 18. September stimmen die Schotten dar&uuml;ber ab, ob sie sich vom Vereinigten K&ouml;nigreich abspalten wollen. Erstmals gab es daf&uuml;r eine Mehrheit, doch allein das reicht, um das Pfund und die EU-Kommission unter Druck zu setzen. Das Pfund fiel zum Dollar auf den tiefsten Stand in diesem Jahr, auch zum Euro gab es nach. Die Devisenh&auml;ndler stellen sich schon jetzt die Frage, wie es nach einem &ldquo;No&rdquo; zu UK weitergeht. Bekommt Schottland dann den Euro? Was wird aus den schottischen Banken, k&ouml;nnen sie weiter in Pfund Gesch&auml;fte abwickeln? Bleibt London auf den britischen Staatsschulden sitzen? Wenn die Schotten in Euro zahlen und die Engl&auml;nder die Zeche zahlen m&uuml;ssen, w&uuml;rde das Vereinigte K&ouml;nigreich nicht nur zu einem Kleinbritannien schrumpfen; auch die Londoner City, Europas gr&ouml;&szlig;ter Finanzplatz, w&uuml;rde an Macht verlieren. Aber auch in Br&uuml;ssel macht man sich Sorgen. Auf den Zerfall eines Mitgliedslands ist die EU nicht vorbereitet. Ein unabh&auml;ngiges Schottland k&ouml;nnte Schule machen &ndash; in Spanien (Baskenland, Katalonien), Frankreich (Korsika) oder Belgien (Flandern).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2014%2F09%2F09%2Fa0068&amp;cHash=d0075fc8ef6074124ab43590f5ac362b\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Zun&auml;chst einmal, eine Umfrage macht noch keinen Sommer. Zudem, auch in dieser Umfrage bleibt ein Viertel der W&auml;hler unentschlossen. Allerdings kommt seitens des Establishments die Debatte reichlich sp&auml;t in Gang. Wenn jetzt der Schatzkanzler Lockangebote macht, ist das erb&auml;rmlich. Man hat viel Zeit verschenkt, in der die Vorteile der Union h&auml;tten diskutiert werden k&ouml;nnen, nicht nur, wie bisher, reine Abschreckungsszenarien. Vor allem schl&auml;ft Europa. Wie glaubw&uuml;rdig ist denn eine Nation, die sich so sehnlich zu separieren w&uuml;nscht, in einem sich immer st&auml;rker integrierenden Europa. Die Schotten dr&auml;ngen nach Europa, geben sich europafreundlich im Gegensatz zu den Engl&auml;ndern. Solch eine Nation w&uuml;nscht nat&uuml;rlich Zugang zur gr&ouml;&szlig;ten Freihandelszone der Welt, aber das war es dann. Von gemeinschaftlichen Institutionen, gemeinschaftlichen Verantwortlichkeiten d&uuml;rfte Schottland wenig wissen wollen &ndash; nach der eben erlangten Souver&auml;nit&auml;t. Die EU h&auml;tte schon l&auml;ngst allen Separatisten signalisieren m&uuml;ssen, dass die EU nicht automatisch allen m&ouml;glichen Separationsbewegungen Unterschlupf bieten wird, und diesen eine langj&auml;hrige Zeit auf der Wartebank garantieren m&uuml;ssen. Auch unsere &ldquo;gerade&rdquo; wiedervereinigte Kanzlerin, deren Regierung sich so gerne in die Belange anderer Nation einmischt, k&ouml;nnte ruhig einmal betonen, dass eine in Separation endende Autonomie nicht im europ&auml;ischen Trend l&auml;ge. Oder liegt der Kanzlerin so viel an einem schwachen England?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Nach meiner Einsch&auml;tzung w&uuml;rde die Trennung Schottlands von England der Europ&auml;ischen Union und Europa nicht schaden. Weil ein getrenntes Schottland europafreundlicher sein w&uuml;rde als Gro&szlig;britannien unter der Dominanz der Engl&auml;nder, und weil ein solches Schottland das inzwischen in die Minderheit geratene sozial orientierte Europa verst&auml;rken w&uuml;rde. Au&szlig;erdem w&uuml;rde der Einfluss der britischen Finanzwirtschaft und der Spekulanten geschw&auml;cht. Und vermutlich auch der Einfluss jener, die offensichtlich mit gro&szlig;em Vergn&uuml;gen auf schnelle milit&auml;rische Eins&auml;tze dr&auml;ngen. Von Libyen bis zur Ukraine. Aller Voraussicht nach w&auml;re deshalb die Trennung nicht sch&auml;dlich. Deshalb kann ich nicht einsehen, warum wir uns um die Einheit Gro&szlig;britanniens sorgen sollten und schon gar nicht sehe ich einen Sinn darin, ein solches Schottland f&uuml;r eine &bdquo;langj&auml;hrige Zeit auf die Wartebank&ldquo; zu verdonnern.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Es riecht nach Bohnerwachs und Spie&szlig;igkeit<\/strong><br>\nAls Jan Delay vor einigen Monaten Heino einen Nazi nannte, gab Uli Hannemann in der &raquo;taz&laquo; zu bedenken, dass das Wort bei Heino gar nicht passe. Schlie&szlig;lich sei er ja kein Nationalsozialist und auch kein &raquo;Hitler-Verehrer&laquo;. Es g&auml;be passendere Bezeichnungen: &raquo;reaktion&auml;r. Ewiggestriger. Blockwart. Rassist. Sexist. Faschist. Arschloch.&laquo; Ich sehe das &auml;hnlich, wenn ich jetzt von vielen Linken h&ouml;re, dass es sich bei der AfD um Nazis handle. Leute, es gibt passendere Begriffe. Siehe drei S&auml;tze vorher.<br>\nDiese &raquo;Alternative f&uuml;r Deutschland&laquo; ist in erster Linie ein Sammelbecken f&uuml;r kleinb&uuml;rgerliche Spie&szlig;er und Biederm&auml;nner, ein Pool schulmeisterlicher Pedanten. Insofern ist sie wirklich eine richtig deutsche Partei, denn sie formiert den Typus, der immer brav den Gehsteig kehrt und beim Nachbarn schielt, ob er es ja auch tut. Die AfD will vorschreiben, erkl&auml;ren was in Deutschland moralisch zu sein hat und was nicht, ruft nach Ordnung in einer pluralistischen Welt, die sie &raquo;Chaos&laquo; nennt. Dieser spie&szlig;ige Reglementierungswahn endet nicht etwa in Wirtschaftsfragen. Dort ist sie ja sogar eher f&uuml;r Laissez Faire. Sie will zum Beispiel auch (und vor allem) den Musikgeschmack und die sexuelle Pr&auml;ferenz neu strukturieren. Ganz nach Philisterart. Toleranz gilt f&uuml;r diese Leute nicht als Tugend, sondern als gesellschaftliche Schw&auml;che, als Bl&ouml;&szlig;e und Traditionsverrat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2014\/09\/es-riecht-nach-bohnerwachs-und.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ausbeutung von Wissenschaftlern: Professor in spe f&uuml;r 8,33 Euro die Stunde<\/strong><br>\nMit 43 hat S&ouml;ren Philipps &ldquo;den Lebensstandard eines Studenten&rdquo;. Gezwungenerma&szlig;en. Wie er arbeiten an deutschen Unis Tausende Wissenschaftler in unsicheren Vertr&auml;gen &ndash; und zu einem Verdienst knapp &uuml;ber dem Mindestlohn.<br>\nDie Zeit f&uuml;r S&ouml;ren Philipps l&auml;uft ab. &ldquo;Ich darf noch drei Monate und neun Tage an der Uni arbeiten, dann ist Schluss&rdquo;, sagt er&hellip;.<br>\nSatte 84 Prozent der 160 000 wissenschaftlichen Mitarbeiter an Deutschlands Hochschulen haben mittlerweile Zeitvertr&auml;ge. Sie unterst&uuml;tzen Professoren, schreiben an ihrer Doktorarbeit, managen Organisationskram, und mitunter forschen sie auch. Es gibt volle Stellen, viele halbe Stellen und manchmal nicht einmal das. K&uuml;rzlich hat der Wissenschaftsrat, das einflussreichste Beratergremium in der Bildungspolitik, die Zust&auml;nde im sogenannten Mittelbau angeprangert&hellip;<br>\nDenn Dank allerlei F&ouml;rderprogrammen und Promotionsangeboten gibt es nun zwar viel mehr Doktoren, also m&ouml;gliche sp&auml;tere Professoren. Doch die Zahl der Professoren-Stellen ist in den vergangenen acht Jahren nur wenig gewachsen. Das Leben auf Zeitvertr&auml;gen erweise sich h&auml;ufig &ldquo;erst sehr sp&auml;t als Sackgasse&rdquo;, schreibt der Wissenschaftsrat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bildung\/ausbeutung-von-wissenschaftlern-professor-in-spe-fuer-euro-die-stunde-1.2120831\">Roland Preu&szlig; in der SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung S.T.:<\/strong> Pikant ist, dass 84% der wiss. Mitarbeiter in Deutschland befristet angestellt sind und das im Beitrag erw&auml;hnte Schicksal teilen. Pikant deshalb, weil das nichts anderes hei&szlig;t, als das der Lehr- und Forschungsbetrieb ma&szlig;geblich von diesem Prekariat gestemmt wird. Da gibt es wenige Gl&uuml;ckliche, die sorglos auf einer unbefristeten Stelle sitzen &ndash; die im Regelfall Professorin oder Professor sind. Das Gros des akademischen Fu&szlig;volkes darf sich aber nicht nur mit den Brotkrumen begn&uuml;gen, nein, es hat gef&auml;lligst auch dankbar daf&uuml;r zu sein &hellip; Um Missverst&auml;ndnisse zu vermeiden &ndash; ja, als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu arbeiten, das ist durchaus vielfach mit Privilegien verbunden, von denen normal Arbeitende nur tr&auml;umen k&ouml;nnen (freie Einteilung der Zeit usw.). Aber so, wie mit ihnen Umgegangen im Hochschulsystem wird, das ist schlicht eine Schande! Und entw&uuml;rdigend ist es, dass unser wettbewerbliches Hochschulsystem so &ldquo;gebaut&rdquo; ist, dass auch kaum eine Solidarit&auml;t unter den Betroffenen aufkommen kann. Ein Schelm, wer B&ouml;ses dabei denkt &hellip;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Selten d&auml;mlich und verlogen &ndash; mir fehlen die Worte &ndash; das Argument: Durch Unsicherheit den Wettbewerb der Wissenschaftler zu f&ouml;rdern und Innovationen hervorzurufen &ndash; Unsicherheit als Erfolgsfaktor. Das ist kein produktiver Wettbewerb, sondern Existenzkampf, in dem die M&ouml;glichkeit rasant schwindet, &uuml;ber den Tellerrand der eigenen Existenz zu schauen und ernsthaft zu forschen. Dabei besteht gr&ouml;&szlig;ter Bedarf an Professoren. Im Jahre 2000 &ndash; und die Situation war schon damals alles andere als ideal &ndash; kamen im Durchschnitt auf einen Professor 58 Studenten, 2011 waren es 63 Studenten pro Professor. Deutschland &ldquo;verspart&rdquo; auf fast allen denkbaren Ebenen seine Zukunft.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Berichterstattung unterscheidet sich kaum von den Statements der Politik<\/strong><br>\nFriedensforscher Lutz Schrader &uuml;ber den Journalismus in Zeiten geopolitischer Konflikte<br>\n&ldquo;Man hat als Mediennutzer das Gef&uuml;hl, sich seit Monaten in einer Art Endlosschleife zu befinden. Dieselben Argumente werden st&auml;ndig wiederholt. Es scheint immer weniger Journalisten zu geben, die es f&uuml;r notwendig erachten, gr&uuml;ndlich zu recherchieren und sich eine eigene und vor allem unabh&auml;ngige und kritische Meinung zu bilden.&rdquo; Das sagt der Friedens- und Konfliktforscher Lutz Schrader im Interview mit Telepolis und verdeutlicht: Der Journalismus, wie er dieser Tage im Hinblick auf die Krisen in der Ukraine oder in Syrien zu beobachten ist, ist in vielerlei Hinsicht mit Unzul&auml;nglichkeiten behaftet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/42\/42673\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Rezension: Russland und der Westen &ndash; Ansichten zweier &ldquo;Putinversteher&rdquo;<\/strong><br>\nWer ist Schuld am neuen Kalten Krieg zwischen dem Westen und Russland? Das fragen die Journalisten Mathias Br&ouml;ckers und Paul Schreyer in ihrem Buch &ldquo;Wir sind die Guten&rdquo;. Darin gehen sie mit den westlichen Medien hart ins Gericht &ndash; und bezeichnen sich selbst ausdr&uuml;cklich als Putinversteher&hellip;<br>\nIn diesem Sinne halten Mathias Br&ouml;ckers und Paul Schreyer die Rolle der westlichen Medien f&uuml;r fatal. Diese zeichneten in ihrer gro&szlig;en Mehrheit ein einfaches Schwarz-Wei&szlig;-Schema: hier der gute Westen, dort der b&ouml;se Putin. Eine Dichotomie, die kriegstreiberisch sei, sagt Br&ouml;ckers. Sie verstelle zudem den Blick darauf, dass Europa mehr als die USA darauf angewiesen sei, mit Russland in friedlicher Koexistenz zu leben. Auch deshalb h&auml;tten die Autoren das Wort Putinversteher als ironische Replik in den Untertitel genommen.<br>\n&ldquo;Weil im Zusammenhang mit Ukraine-Krise dieses Wort Putinversteher als Schimpfwort, als Denunziation f&uuml;r jeden eingesetzt wurde, der versucht hat, die Lage zu analysieren und auch die Motive Russlands zu verstehen. Wenn man aber nicht mehr verstehen darf, wenn Analyse, Erkenntnis denunziert wird, dann l&auml;uft etwas falsch.&rdquo;<br>\nHier haben Br&ouml;ckers und Schreyer einen wichtigen Punkt aufgegriffen, der nicht zu Unrecht auch von vielen B&uuml;rgern kritisiert wird: Die plakative Art, mit der beispielsweise so unterschiedliche Bl&auml;tter wie &ldquo;BILD&rdquo; und &ldquo;Spiegel&rdquo; in gleicher Manier gegen Russland Stellung beziehen und einem Krieg als Mittel der Politik das Wort reden. Gleichwohl leidet das gut geschriebene Buch ein wenig darunter, dass es den Spie&szlig; einfach umdreht und aus den Amerikanern nun die B&ouml;sen macht&hellip;<br>\nEs geht nicht darum, ob die Guten im Westen und die B&ouml;sen im Osten leben. Es geht darum, dass sich Europa &uuml;berlegen muss, ob es in seiner Au&szlig;enpolitik nicht andere Interessen verfolgen muss als die Amerikaner &ndash; und dass Krieg &ndash; egal gegen wen &ndash; nur das allerletzte Mittel der Politik sein darf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/russland-und-der-westen-ansichten-zweier-putinversteher.1310.de.html?dram:article_id=296952&amp;dram:audio_id=307147&amp;dram:play=1\">Brigitte Baetz im DLF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Rezension: Wem geh&ouml;rt Deutschland?<\/strong><br>\nJens Berger steuert mit seinem neuen Buch eine gelungene Untersuchung zur Verm&ouml;gensdebatte bei. Berger kl&auml;rt &uuml;ber die Verh&auml;ltnisse in Deutschland auf, anstatt anzuklagen. Er geht in seinem neuesten Buch sehr objektiv und verst&auml;ndlich vor und spart dabei nicht an Beispielen und Vergleichen.<br>\nDoch ist dies f&uuml;r mich ein weiteres Buch, welches den Leser mit vielen interessanten Informationen f&uuml;ttert und am Ende emp&ouml;rter &uuml;ber die Verh&auml;ltnisse zur&uuml;ckl&auml;sst. Berger schafft es mit sorgf&auml;ltiger Recherche &uuml;ber die Arm- und Reichtumsverteilung hinaus, die ganze Bandbreite dieser Thematik in dem Buch abzubilden.<br>\nDas Buch ist gespickt mit Zahlen, Statistiken und tollen &lsquo;wussten sie schon&rsquo;- Schauk&auml;stchen, doch schafft es Berger den Leser bei Interesse zu halten durch eine sinnvolle Argumentationsstruktur. Berger geht es hierbei weder um eine Neiddebatte, noch ist das Buch populistisch oder links fokussiert. Jens Berger schreibt unaufgeregt, das Buch ist sehr sachlich und l&auml;sst die realen Zahlen und Daten f&uuml;r sich sprechen.<br>\nSehr fundiert und klar strukturiert zeigt er in dem ersten Teil des Buches auf, warum und wieso die jetzige, ungleiche Situation in Deutschland so ist, wie sie ist. Leider sind die Graphiken und Abbildungen teilweise ungl&uuml;cklich gew&auml;hlt, ohne eindeutige Aussagekraft oder einfach schlecht lesbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/hpd.de\/artikel\/9995\">hpd<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>das Allerletzte: Russische Rakete hinter Abschuss vermutet<\/strong>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140910_hwt_01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140910_hwt_01_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/panorama\/bericht-zum-absturz-von-flug-mh17-russische-rakete-hinter-abschuss-vermutet-2136867.html\">Der Stern<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Gerade eben dies steht nicht im Bericht, wie sicher auch der Stern wei&szlig;. Die &Uuml;berschrift zum Artikel ist wider besseren Wissens falsch und somit manipulativ. Auch der Ausdruck &bdquo;russische Rakete&ldquo; ist eine Manipulation. Selbst wenn eine Buk-Rakete, wie es die Vermutungen im Artikel suggerieren, MH 17 vom Himmel geholt hat, so sagt dies nichts &uuml;ber den T&auml;ter aus. Alle Buk-Raketen kommen aus Russland und es ist gesichert, dass sowohl die Ukraine wie Russland &uuml;ber diese Raketen verf&uuml;gen, w&auml;hrend Indizien auch darauf hindeuten, dass zum Tatzeitpunkt auch die Separatisten eine Buk-Einheit kontrollierten &hellip; allesamt mit &bdquo;russischen Raketen&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (OP\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-23206","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23206","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23206"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23206\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23209,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23206\/revisions\/23209"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23206"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23206"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23206"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}