{"id":23220,"date":"2014-09-10T14:17:37","date_gmt":"2014-09-10T12:17:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23220"},"modified":"2015-10-25T12:19:06","modified_gmt":"2015-10-25T11:19:06","slug":"einspruch-unerwuenscht-wie-sich-die-mainstream-medien-von-ihren-lesern-entfremden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23220","title":{"rendered":"Einspruch unerw\u00fcnscht &#8211; wie sich die Mainstream-Medien von ihren Lesern entfremden"},"content":{"rendered":"<p>Die FAZ erlaubt unter Online-Artikeln zum Themenkomplex Ukraine\/Russland schon seit l&auml;ngerem keine Leserkommentare mehr. SPIEGEL Online geht da selektiver vor und schlie&szlig;t den Kommentarbereich erst dann, wenn die Leser die Artikel zu kritisch bewerten. Am konsequentesten ist jedoch die S&uuml;ddeutsche, die ihren Kommentarbereich gleich ganz abgeschafft hat und Leserkommentare nun auf die sozialen Netzwerke auslagert. W&auml;hrenddessen erreichen uns nahezu t&auml;glich Mails von Lesern, die uns darauf hinweisen, dass in den Kommentarbereichen nahezu aller gro&szlig;en Portale Leserkommentare mit Links auf die NachDenkSeiten nicht ver&ouml;ffentlicht oder meist kommentarlos gel&ouml;scht werden. Leserkritik ist bei den Mainstream-Medien offenbar unerw&uuml;nscht. Doch das eigentliche Problem ist tiefgreifender. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_744\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-23220-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/140910_Einspruch_unerwuenscht_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/140910_Einspruch_unerwuenscht_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/140910_Einspruch_unerwuenscht_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/140910_Einspruch_unerwuenscht_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=23220-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/140910_Einspruch_unerwuenscht_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"140910_Einspruch_unerwuenscht_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Wer sich am letzten Sonntag den ARD-Presseclub angeschaut hat, kam sich vor wie in einer Parallelwelt. Dort debattierten vier einflussreiche Journalisten mit dem nicht minder einflussreichen ARD-Programmdirekter Volker Herres &uuml;ber den NATO-Gipfel und waren sich eigentlich in allen wesentlichen Punkten einig &ndash; Russland sei voll und ganz f&uuml;r die Eskalation in der Ukraine verantwortlich, Putin ein Aggressor und die NATO ein friedliebender Garant der Demokratie und der Menschenrechte &hellip; man kennt diese Argumentationsmuster ja zu gen&uuml;ge. Den Part des Nonkonformisten durfte ausgerechnet Ines Pohl von der in au&szlig;en- und sicherheitspolitischen Themen nur all zu konformistischen taz &uuml;bernehmen. Wer die Sendung verpasst hat, hat eigentlich nichts verpasst. Beim Themenkomplex Ukraine\/Russland sind sich die gro&szlig;en deutschen Medien in allen Punkten einig &ndash; allenfalls im Grad der Anti-Russland-Haltung gibt es feine Nuancen.<\/p><p><strong>Kritik wird laut<\/strong><\/p><p>Der andere Teil der Parallelwelt sind die sozialen Netzwerke und die alternativen Medien. Dort st&ouml;&szlig;t die Positionierung des medialen Mainstreams auf deutlichen Widerstand. Es w&auml;re jedoch falsch, diesen Widerstand als monolithen Block zu sehen. Das Netz ist nun einmal bunt und wenn ungefiltert Meinungen aufeinandertreffen, ist oft Krawall vorprogrammiert. Die Kritik am medialen Mainstream auf den durchaus vorhandenen Krawall zu reduzieren, w&auml;re jedoch genau so falsch. Unter den zahlreichen Leserzuschriften, die die NachDenkSeiten erreichen, befinden sich jedenfalls nur sehr wenige &bdquo;krawallige&ldquo; Aussagen von den politischen R&auml;ndern, daf&uuml;r jedoch sehr viele nachdenkliche Anmerkungen von ganz normalen besorgten B&uuml;rgern, die sich in der Berichterstattung der klassischen Medien ganz einfach nicht wiederfinden. <\/p><p>Was diese Kritiker fordern, sollte eigentlich in einem funktionierenden Mediensystem der Normalfall sein &ndash; eine ausgewogene Berichterstattung, bei der in einem Konflikt beide Seiten zu Wort kommen und in der sich die Pro- und Contra-Seiten in einem fairen Verh&auml;ltnis befinden. Beides ist bei der Berichterstattung und vor allem der Kommentierung der Vorkommnisse in der Ukraine nicht der Fall. Dies treibt kritische Geister dazu an, ihre Position- wenn sie denn schon im redaktionellen Teil keine Erw&auml;hnung findet &ndash; zumindest im Kommentarbereich zu ver&ouml;ffentlichen. Ist es wirklich erstaunlich, dass die Kommentarbereiche zu einschl&auml;gigen Artikeln auf S&uuml;ddeutsche.de, ZEIT.de und anderen Plattformen zum allergr&ouml;&szlig;ten Teil eine diametral andere Position einnehmen als die redaktionellen Artikel?<\/p><p><strong>Putins Trolle?<\/strong><\/p><p>In den Redaktionsstuben hat man f&uuml;r dieses Missverh&auml;ltnis eine ebenso einfache wie absurde Erkl&auml;rung: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22574\">SPIEGEL Online sieht hier<\/a>  &bdquo;organisiert auftretende, anonyme User&ldquo; am Werk, &bdquo;die schon seit Monaten jegliche Kritik an Russland [&hellip;] kontern&ldquo;. Auch die <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/propaganda-aus-russland-putins-trolle-1.1997470-3\">S&uuml;ddeutsche Zeitung suggeriert<\/a>, dass es bei der Kritik im eigenen Kommentarbereich nicht mit rechten Dingen zu gehen kann &ndash; &bdquo;Putins Trolle&ldquo;, bezahlte PR-Profis aus dem Umfeld des Kreml, sollen sich demnach vor allen in Kommentarbereichen und sozialen Netzwerken tummeln. Ein harter Vorwurf, wenn er denn zumindest halbwegs plausibel w&auml;re. Das ist er jedoch nicht. <\/p><p>Wenn die Dokumente, die die SZ zitiert, authentisch sind (was sogar wahrscheinlich ist) dann hat auch Russland die Zeichen der Zeit erkannt und l&auml;sst sein Image durch professionelle PR-Agenturen in sozialen Netzwerken aufm&ouml;beln. Dies ist jedoch beileibe kein russisches Alleinstellungsmerkmal. <a href=\"http:\/\/electronicintifada.net\/content\/internet-users-paid-spread-israeli-propaganda\/8355\">Israel manipuliert die sozialen Netzwerke<\/a> und auch die USA haben ein <a href=\"https:\/\/firstlook.org\/theintercept\/2014\/02\/24\/jtrig-manipulation\/\">sehr professionelles Programm aufgelegt<\/a>, um auch in den sozialen Netzwerken die Deutungshoheit zu erlangen. Das ist <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/34\/34240\/1.html\">seit Jahren bekannt<\/a> und muss aufs Sch&auml;rfste kritisiert werden &ndash; egal, ob es sich um Russland, Israel, die USA oder sonst einen Land handelt. <\/p><p>Hinter solcher Meinungsmache muss jedoch nicht immer ein Staat oder ein Geheimdienst stecken. Viel wirkungsvoller sind Aktivisten, die freiwillig und vollkommen ohne Bezahlung PR-Arbeit f&uuml;r die eine oder andere Sache machen. Es gibt solche informellen Netzwerke von pro-russischen Aktivisten, es gibt sie jedoch auch von anti-russischen Aktivisten. Auch die Anh&auml;nger des Euromaidan sind in diesem Punkt sehr aktiv. <\/p><p><strong>Die Journalisten trollen zur&uuml;ck<\/strong><\/p><p>&Uuml;ber den deutschsprachigen <a href=\"https:\/\/twitter.com\/search?q=kremltrollerei&amp;src=tyah\">Twitter-Account @KremlTrollerei<\/a> ver&ouml;ffentlichen die Aktivisten beispielweise regelm&auml;&szlig;ig Namen von anderen Twitter-Nutzern, die eher zu einer pro-russischen Position tendieren und daher in den Augen der anti-russischen Aktivisten &bdquo;Kreml-Trolle&ldquo; seien m&uuml;ssen. Ziel der Aktion ist es, die vermeintlichen &bdquo;Kreml-Trolle&ldquo; durch eine Meldung als &bdquo;Spam-Account&ldquo; durch das Twitter-Netzwerk sperren zu lassen. Wer die &bdquo;falsche&ldquo; Meinung hat, wird diffamiert und soll mundtot gemacht werden. Zu den Followern von @KremlTrollerei geh&ouml;ren neben der Gr&uuml;nen-Politikerin Rebecca Harms auch die einschl&auml;gig bekannten anti-russischen Journalisten Julian Hans (Moskau-Korrespondent der S&uuml;ddeutschen) und Boris Reitschuster (Moskau-Korrespondent des Focus). <\/p><p>Ein kleines bisschen subtiler geht da der <a href=\"https:\/\/twitter.com\/TrutherTrolls\">Twitter-Account @TrutherTrolls<\/a> vor, der Journalisten, die sich der allgemeinen Anti-Russland-Stimmungsmache verweigern (z.B. Gabriele Krone-Schmalz und der NachDenkSeiten-Autor Stefan Korinth) in seltsam anmutenden Steckbriefen als &bdquo;Truther und Trolle&ldquo; verunglimpfen. Gefolgt wird dieser Account &uuml;brigens vom offiziellen Twitter-Account der ARD, die ihrerseits die Steckbriefe offenbar f&uuml;r ein journalistisch probates Mittel gegen abweichende Meinungen h&auml;lt und sie &uuml;ber den offiziellen Account selbst weiterverbreitet:<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140910_einspruch.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p><strong>Wer sind denn nun die Trolle?<\/strong><\/p><p>W&auml;re es nicht so traurig, man k&ouml;nnte schallend lachen. W&auml;hrend Teile der etablierten Medienlandschaft &uuml;ber vermeintliche &bdquo;Putin Trolle&ldquo; zetern, trollen deren Mitarbeiter selbst in den sozialen Netzwerken, um Kritiker mundtot zu machen. Und was ist nun mit den &bdquo;Putin Trollen&ldquo;? Der Bericht der S&uuml;ddeutschen beschreibt eine PR-Aktivit&auml;t Russlands aus dem Jahre 2012, die auf amerikanische Netzwerke abzielt. Das ist in aller Form zu kritisieren, hat aber nichts mit den Leserkommentaren in den Portalen der gro&szlig;en deutschen Netzwerke zu tun. W&auml;re es anders, w&uuml;rden SZ, SPON und Co. auch Beweise f&uuml;r ihre Anschuldigungen vorlegen. Erfreulich ehrlich ist in diesem Kontext der &ouml;sterreichische Standard, der die vermeintliche &bdquo;Trollerei&ldquo; folgenderma&szlig;en bewertet:<\/p><blockquote><p>\n<em>In den Foren von derStandard.at ist ebenso eine Vielzahl an pro-russischen Postings zu beobachten. Allerdings posten auch Netzwerke an Euromaidan-Aktivisten mit, die ihre Eintr&auml;ge gegenseitig positiv bewerten und anfeuern.&nbsp;Solche Entwicklungen seien aber bei brisanten Debatten normal, so das DerStandard-Community Management<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Quelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000002022592\/Putins-Trolle-manipulieren-Foren-und-soziale-Netzwerke\">derStandard.at<\/a> <\/p><p>In allen Kommunikationsplattformen &uuml;berwiegt die Kritik an der Berichterstattung der Mainstream-Medien. Und es ist gelinde gesagt eine Frechheit, die Kritiker zwischen den Zeilen als &bdquo;Putins Trolle&ldquo; zu verunglimpfen. Warum versuchen die f&uuml;hrenden Medien des Landes nicht einmal, einen ernsthaften Dialog mit ihren Kritikern zu f&uuml;hren? Wer davon &uuml;berzeugt ist, die besseren Argumente zu haben, braucht diesen Dialog nicht f&uuml;rchten. Aber wer sagt schon, dass die Mainstream-Medien tats&auml;chlich von ihrer Argumentation &uuml;berzeugt sind?<\/p><p><strong>Mehr Fluch als Segen<\/strong><\/p><p>Es ist ja auch richtig &ndash; offene Kommentarbereiche sind meist eher ein Fluch als ein Segen. Je offener und anonymer die Foren sind, desto geringer ist meist das Niveau der Kommentare. Auch wenn man die Geschichte mit &bdquo;Putins Trollen&ldquo; ins mediale Sagenreich verbannen kann, ist es unstrittig, dass es <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/hass-im-netz-ich-bin-der-troll-13139203.html\">Trolle gibt<\/a> und sie jegliche ernsthafte und niveauvolle Debatte zerst&ouml;ren. Gegen Trolle und niveaulose Kommentare ist kein Kraut gewachsen. Je mehr man sich durch Moderation bem&uuml;ht, dem Problem Herr zu werden, desto einfallsreicher umgehen die Trolle diese Ma&szlig;nahmen. Ein Ausweichen auf soziale Netzwerke beseitigt dieses Problem &uuml;brigens nicht &ndash; jedoch bieten diese Netzwerke ausgefeiltere Moderationsm&ouml;glichkeiten, um die Trolle &bdquo;stumm zu schalten&ldquo;. Ob dadurch das Niveau steigt, bleibt abzuwarten. Berechtigte Kritik l&auml;sst sich jedoch durch derartige Ma&szlig;nahmen nicht unterbinden. Wer an den Symptomen herumdoktert, verkennt meist die Ursache.<\/p><p>Wenn sich Journalisten und ihre Leser in Parallelwelten befinden, ist der Konflikt vorprogrammiert. Solange die Medien ihre Leser und Zuschauer nicht wirklich ernst nehmen, wird sich an diesem Konflikt auch nichts &auml;ndern. Nat&uuml;rlich kann man nach dem Motto der drei Affen versuchen, diese Kritik nicht zu h&ouml;ren, nicht zu sehen und zu ihr nicht zu sagen. Davon verstummt die Kritik jedoch nicht. Wenn die gro&szlig;en Medien sich nicht die M&uuml;he geben, strittige Themen ernsthaft, seri&ouml;s und ausgewogen zu kommentieren, verlieren sie nicht nur ihre Glaubw&uuml;rdigkeit, sondern auch ihre Leser. Die Zeiten der unstrittigen Deutungshoheit der Edelfedern ist vorbei und sie wird auch nicht wiederkommen. Und das ist gut so.<\/p><p>p.s.: Da die NachDenkSeiten weder personell noch materiell in der Lage sind, einen Kommentarbereich zu betreiben und sinnvoll zu betreuen, setzen wir auf den direkten Kontakt zum Leser. Wir nehmen Ihre Zuschriften <a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> ernst und beantworten in der Regel auch kritische Zuschriften. Des Weiteren bieten wir nat&uuml;rlich auch die M&ouml;glichkeit, unsere Artikel &uuml;ber die sozialen Netzwerke Facebook, Google+ und Twitter zu diskutieren und beschr&auml;nken die Moderation dabei auch auf grobe Verst&ouml;&szlig;e gegen die Netiquette.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/7d5681dd8d384f7a9e50ea7cbcc44e14\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die FAZ erlaubt unter Online-Artikeln zum Themenkomplex Ukraine\/Russland schon seit l&auml;ngerem keine Leserkommentare mehr. SPIEGEL Online geht da selektiver vor und schlie&szlig;t den Kommentarbereich erst dann, wenn die Leser die Artikel zu kritisch bewerten. Am konsequentesten ist jedoch die S&uuml;ddeutsche, die ihren Kommentarbereich gleich ganz abgeschafft hat und Leserkommentare nun auf die sozialen Netzwerke auslagert.<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23220\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,41,11],"tags":[1542,259,420,460,260,220],"class_list":["post-23220","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-medienanalyse","category-strategien-der-meinungsmache","tag-faz","tag-russland","tag-spiegel","tag-sz","tag-ukraine","tag-zensur"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23220","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23220"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23220\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23233,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23220\/revisions\/23233"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23220"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23220"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23220"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}