{"id":23229,"date":"2014-09-11T08:45:28","date_gmt":"2014-09-11T06:45:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23229"},"modified":"2014-09-11T08:45:28","modified_gmt":"2014-09-11T06:45:28","slug":"hinweise-des-tages-2211","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23229","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23229#h01\">Merkel will Russland-Sanktionen sofort<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23229#h02\">Time to end the bloody Ukraine conflict<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23229#h03\">Tabus sturmreif schie&szlig;en<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23229#h04\">Gabriel knickt bei CETA-Abkommen ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23229#h05\">Gabriel schl&auml;gt sich auf Dobrindts Seite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23229#h06\">Ungarns Medien k&auml;mpfen um ihre Existenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23229#h07\">IfW-Berechnung &ndash; Sch&auml;uble verfehlt schwarze Null im Bundeshaushalt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23229#h08\">Ernennung von Jonathan Hill zum Finanzmarkt-Kommissar ist eine Provokation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23229#h09\">Prek&auml;re Jobs beim Jobcenter &ndash; Mieser Arbeitgeber Staat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23229#h10\">Solidarisch gegen Willk&uuml;r: Immer mehr Unternehmen ignorieren Recht und Gesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23229#h11\">Deutsche machen die meisten &Uuml;berstunden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23229#h12\">Spanien verurteilt Streikposten zu langen Haftstrafen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23229#h13\">Deutscher BundestagGysi kritisiert Politik der Regierung als planlos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23229#h14\">Wie Merkel die Befindlichkeiten der Deutschen ausforscht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23229#h15\">Antisemitismus: Verbale Brutalit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23229#h16\">So wird der Krieg gegen den Terror niemals enden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23229#h17\">Presserat missbilligt SPIEGEL MH17-Putin Cover<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23229#h18\">Fl&uuml;chtlinge: Europas t&ouml;dliche Grenzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23229#h19\">The rest of the UK doesnt need to be rescued by Scottish votes: independence could inspire transformation everywhere<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23229#h20\">Altersarmut ol&eacute;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23229#h21\">Bericht der Vereinten Nationen Ozonschicht bis 2050 nahezu regeneriert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23229#h22\">Zu guter Letzt: Lobbyistenlobby fordert Di&auml;ten f&uuml;r an Gesetzgebung beteiligte Lobbyisten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23229&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Merkel will Russland-Sanktionen sofort<\/strong><br>\nDie Bundesregierung ist daf&uuml;r, die in der Ukraine-Krise vereinbarten neuen Wirtschaftssanktionen der EU gegen Russland rasch in Kraft zu setzen. Zugleich stellt sie aber eine R&uuml;cknahme dieser Ma&szlig;nahmen in Aussicht, sollte Russland die Abmachungen erf&uuml;llen.<br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel hat sich f&uuml;r eine sofortige Anwendung der geplanten EU-Sanktionen gegen Russland ausgesprochen. &ldquo;Angesichts der gegebenen Lage treten wir daf&uuml;r ein, dass jetzt auch eine Ver&ouml;ffentlichung dieser Sanktionen erfolgt. Ich hoffe, dass hier&uuml;ber bald entschieden wird&rdquo;, sagte sie im Bundestag. Merkel betonte aber auch, dass die Sanktionen wieder zur&uuml;ckgenommen w&uuml;rden, wenn die zw&ouml;lf Punkte der Waffenstillstandsvereinbarung f&uuml;r die Ostukraine erf&uuml;llt seien. Sanktionen seien kein Selbstzweck, sagte die Kanzlerin. &ldquo;Sie werden immer nur verh&auml;ngt, wenn sie unvermeidlich sind.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Merkel-will-Russland-Sanktionen-sofort-article13580701.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Da wird uns  immer vorgegaukelt, Merkel sei so moderat und w&uuml;rde sich um eine Deeskalation des Konfliktes zwischen der EU und Russland bem&uuml;hen. Nachdem nun einige EU-L&auml;nder aufgrund der Feuerpause erst einmal abwarten wollen, ob es vielleicht doch zu einer friedlichen politischen L&ouml;sung kommt, zeigt Merkel ihre wirkliche Haltung als Scharfmacherin.<\/em><br>\n<em>Wie schrieb doch <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23225\">Au&szlig;enminister Steinmeier an die Mitglieder der SPD<\/a>: &bdquo;Wir brauchen internationale Kooperation statt Konfrontation. Denn dem Frieden ist mit Kooperation besser gedient als mit Konfrontation.&ldquo;<\/em><br>\n<em>Steinmeier h&auml;tte gestern w&auml;hrend der Haushaltsdebatte ausreichend Zeit gehabt, diesen Satz Merkel wenigstens nach ihrer Rede mit der Forderung nach sofortigen weiteren Sanktionen vorzuhalten. Wer ist eigentlich Au&szlig;enminister? K&ouml;nnen die SPD-Mitglieder abwiegelnde Briefe ihrer Parteispitze noch ernst nehmen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Time to end the bloody Ukraine conflict<\/strong><br>\nIf the United States and Europe were thinking rationally, the NATO summit in Wales last week would have been an opportunity to discuss a lasting resolution to the violent crisis in Ukraine, which has claimed thousands of lives and crippled the country&rsquo;s economy. Instead, amid a fragile cease-fire agreement between Kiev and pro-Russian rebels in the east, the assembled world leaders used the summit for more belligerent talk and reckless saber-rattling, with their ultimate goal increasingly unclear. The goal seemed more preparing the NATO alliance for a new Cold War with Russia than exploring how to make peace, even as Moscow was helping to bring about the cease-fire agreement.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.washingtonpost.com\/opinions\/katrina-vanden-heuvel-nato-passes-the-blame-on-crisis-it-triggered-in-ukraine\/2014\/09\/08\/2841f35a-378a-11e4-9c9f-ebb47272e40e_story.html\">The Washington Post<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Tabus sturmreif schie&szlig;en <\/strong><br>\nEs ist wieder so weit. 75 Jahre nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs macht sich Deutschland auf in eine &ouml;konomisch getriebene Interessenpolitik. Doch wer widersetzt sich dieser &ldquo;Normalisierung&rdquo; und stellt die richtigen Fragen. Zum Beispiel an die Abgeordneten im Bundestag: Wisst ihr, was ihr tut?&hellip;<br>\nNicht nur die Verteidigungsministerin nutzt die seit Jahrzehnten gr&ouml;&szlig;te Krise in Europa und die epochalen Ver&auml;nderungen im arabischen Raum, um die milit&auml;rische Zur&uuml;ckhaltung deutscher Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik sturmreif zu schie&szlig;en: &ldquo;Wichtiger als die Frage, ob und welche Waffen wir liefern, ist die Bereitschaft, Tabus beiseite zu legen&rdquo;, sagte sie im &ldquo;Zeit&rdquo;-Interview. Und sie sprach damit aus, was man hinter all den harmlos klingenden Worten &uuml;ber deutsche &ldquo;Verantwortung&rdquo; vermuten muss, die wir regelm&auml;&szlig;ig zu h&ouml;ren bekommen, ob vom Bundespr&auml;sidenten oder vom sozialdemokratischen Au&szlig;enminister.<br>\nWo sind die Stimmen aus der Gesellschaft, die wenigstens versuchen &ndash; sei es durch Masse, sei es durch Prominenz -, den politischen Gleichschritt fast der gesamten politischen Klasse zu st&ouml;ren?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/ueberm-kesselrand\/180\/tabus-sturmreif-schiessen-2431.html\">Stephan Hebel in Kontext:Wochenzeitung<\/a> \n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Auch diese Woche wieder einige interessante Beitr&auml;ge in der Kontext:Wochenzeitung u.a.: <\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>&bdquo;Nachts haben wir am meisten Angst&ldquo;:<\/strong> Im Bundesrat wird am 19. September erneut &uuml;ber eine &Auml;nderung des Asylrechts entschieden. L&auml;nder mit gr&uuml;ner und linker Regierung verweigern bisher die Zustimmung. Wie es sich anf&uuml;hlt, in st&auml;ndiger Angst vor der Abschiebung zu leben, zeigt die Geschichte der Roma-Familie Berisha.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Im Augenschein des Feldherrenh&uuml;gels:<\/strong> Der Wasserwerfer-Prozess vor dem Stuttgarter Landgericht h&auml;lt immer mal wieder &Uuml;berraschungen parat. Verhandlungstag Nummer 15 bot bisher die meisten.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Akzeptanzkiller: Die gute Nachricht zuerst:<\/strong> B&uuml;rger und B&uuml;rgerinnen wollen sich einmischen, mitdiskutieren und -entscheiden. Direkte Demokratie steht in hohem Ansehen in der Republik. Die schlechte: Nicht nur gew&auml;hlte Politiker und Entscheider in der Verwaltung sitzen im Bremserh&auml;uschen, auch Protestbewegungen sind skeptisch.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Erschie&szlig;en oder k&ouml;pfen?:<\/strong> Lesen Sie im zweiten und abschlie&szlig;enden Teil der Geschichte &uuml;ber die acht Eisenbahner aus Dijon, die am 17. April 1944 im Lichthof des Justizgeb&auml;udes in der Stuttgarter Urbanstra&szlig;e gek&ouml;pft wurden, wer die Widerstandsk&auml;mpfer an die Gestapo verraten hat und welches Auskommen ein Henker im NS-Regime hatte.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Galle-bitter:<\/strong> Unser&nbsp; &nbsp;Wetterer Peter Grohmann &uuml;ber die Polizei und Sichtschutz, Sackschutz , Sturzhelm.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Kontext:Wochenzeitung erscheint mittwochs online auf <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\">kontextwochenzeitung.de<\/a> und samstags als Beilage zur taz.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gabriel knickt bei CETA-Abkommen ein<\/strong><br>\nDas geplante Freihandelsabkommen der EU mit Kanada gibt Investoren die M&ouml;glichkeit, vor internationalen Schiedsstellen gegen Regierungen zu klagen. &Ouml;ffentlich sieht der Wirtschaftsminister diese Art der Paralleljustiz kritisch &ndash; gegen&uuml;ber Br&uuml;ssel aber kein Wort der Kritik&hellip;<br>\nAus einem internen Papier zu CETA geht nun jedoch hervor, dass die Haltung seines Ministeriums intern eine andere ist: Auf der Sitzung des Handelspolitischen Ausschusses in Br&uuml;ssel bedankt sich der Vertreter Deutschlands bei der Kommission f&uuml;r das &ldquo;positive&rdquo; Ergebnis der Verhandlungen mit Kanada.<br>\nIm Protokoll der Sitzung werden zwar einige Punkte aufgez&auml;hlt, bei denen der Spitzenbeamte noch Nachbesserungsbedarf sieht. Auch der Punkt Investitionsschutz taucht dort auf &ndash; doch kritisiert werden die Sonderrechte f&uuml;r Investoren dort nicht. Kein Wort der grunds&auml;tzlichen Kritik an diesem Punkt&hellip;<br>\nNachbesserungsbedarf sieht der Vertreter der Bundesregierung beim Investorenschutz nur f&uuml;r den Fall von Bankenabwicklungen und Schuldenschnitten. Offenbar bef&uuml;rchtet das Bundeswirtschaftsministerium, dass Investoren in so einem Fall einen EU-Staat auf Schadensersatz verklagen k&ouml;nnten. &ldquo;Bei Schuldenschnitten und Bankenabwicklungen in EU-Mitgliedsstaaten d&uuml;rfe es nicht zu einer Haftung der EU bzw. von Mitgliedsstaaten kommen&rdquo;, so die Position Deutschlands laut Sitzungsprotokoll. Einige andere EU-L&auml;nder unterst&uuml;tzen diese Position, Gro&szlig;britannien aber beispielsweise wolle nichts mehr an der jetzigen Regelung &auml;ndern, hei&szlig;t es in dem als vertraulich eingestufte Papier, das dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/ceta-113.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es ist diese Doppelb&ouml;digkeit und Heuchelei des SPD-Spitzenpersonals, die diese Partei immer unglaubw&uuml;rdiger macht. Doppelb&ouml;dig, weil man hier im Lande den Kritiker spielt und auf europ&auml;ischer Ebene zustimmt. Heuchlerisch, weil man anschlie&szlig;end Kritik mit dem Hinweis abwiegeln kann, man k&ouml;nne nicht gegen die Mehrheit der Europ&auml;ischen Union den Vertrag insgesamt platzen lassen, <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/index.php\/de\/newsblog2\/27-german\/news\/120-gastbeitrag-das-ceta-abkommen-mit-kanada-ist-rechtswidrig#1-weiterlesen\">selbst wenn er gegen deutsches Recht verst&ouml;&szlig;t<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Die gleiche Doppelb&ouml;digkeit bei der Maut:<\/strong><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gabriel schl&auml;gt sich auf Dobrindts Seite<\/strong><br>\nAusgerechnet das SPD-gef&uuml;hrte Wirtschaftsressort signalisiert laut &ldquo;S&uuml;ddeutscher Zeitung&rdquo; nun Zustimmung zum Maut-Konzept von Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU). &ldquo;Die Grundz&uuml;ge des geplanten Vignettensystems&rdquo; begegneten &ldquo;keinen durchgreifenden Bedenken&rdquo;, hei&szlig;t es in einem Papier des Ministeriums, aus dem die Zeitung zitiert.<br>\nDer Plan, f&uuml;r alle Autofahrer eine Pkw-Maut einzuf&uuml;hren und die inl&auml;ndischen Halter durch eine entsprechende Senkung der Kraftfahrzeugsteuer zu entlasten, erscheine &ldquo;im Grundsatz europarechtlich vertretbar&rdquo;, hei&szlig;t es der &ldquo;SZ&rdquo; zufolge weiter. Damit komme es &ldquo;nicht zu einer Ungleichbehandlung, sondern zu einer Gleichbehandlung in- und ausl&auml;ndischer Kfz-Halter&rdquo;.<br>\nDie Unterst&uuml;tzung aus dem Wirtschaftsministerium ist bemerkenswert &ndash; denn dem steht SPD-Chef Sigmar Gabriel vor, der im Wahlkampf noch gegen die Pkw-Maut war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/maut-gabriel-100.html\">tagesschau.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ungarns Medien k&auml;mpfen um ihre Existenz<\/strong><br>\nUnabh&auml;ngiger Journalismus scheint in Ungarn kaum mehr m&ouml;glich zu sein: Eine neue Werbesteuer bringt die Einnahmen kleiner privater Medien in Gefahr, regierungskritische Formate werden abgeschafft.<br>\nEinige tausend B&uuml;rger demonstrierten im Juni in Budapest f&uuml;r die Pressefreiheit. Wieder einmal. Der Anlass: Die neue Werbesteuer und die Geschehnisse bei dem Online-Dienst &ldquo;Origo&rdquo; &ndash; ein buntes Nachrichten-Portal, das zur ungarischen Tochter der Deutschen Telekom geh&ouml;rt. Ihr Eigent&uuml;mer hatte k&uuml;rzlich den Chefredakteur gefeuert, weil es Beschwerden aus dem politischen Umfeld von Ministerpr&auml;sident Orb&aacute;n gab. Der Vorwurf lautete, einige Berichte seien zu regierungskritisch gewesen. Also handelte der Eigent&uuml;mer von &ldquo;Origo&rdquo;, um es sich mit der Regierung nicht zu verscherzen. Er sah einen lukrativen Staatsauftrag f&uuml;r die Breitband-Internet-Verkabelung in Gefahr.<br>\nBereits kurz nach seiner Macht&uuml;bernahme vor vier Jahren,  sorgte Viktor Orb&aacute;n mit rigoroser Medienpolitik f&uuml;r Aufregung. Die parlamentarische Zwei-Drittel-Mehrheit seiner Fidesz-Partei nutzte er daf&uuml;r, &ouml;ffentlich-rechtliche TV und Radiosender politisch auf die neue, nationalkonservative Linie zu bringen. Auch einer der bis dahin popul&auml;rsten Fernseh-Stars bekam das zu sp&uuml;ren.<br>\n&ldquo;Z&aacute;r &Oacute;ra&rdquo;, auf Deutsch etwa Ladenschluss, so hie&szlig; die Talkshow der heute 34-j&auml;hrigen Journalistin Alinda Veiszer. Abend f&uuml;r Abend portr&auml;tierte sie dort ungarische Schauspieler, Schriftsteller und Wissenschaftler &ndash; auf eine Art, die Publikum und G&auml;ste gleicherma&szlig;en faszinierte. Die mittern&auml;chtliche Sendung war ein anspruchsvoller H&ouml;hepunkt des &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehens in Ungarn &ndash; und ein Quotenerfolg.<br>\nDen Medienpolitikern der Orb&aacute;n-Regierung  gefiel  Alindas Talkshow  allerdings nicht. Im Sommer 2011  war Schluss mit &ldquo;Z&aacute;r &Oacute;ra&rdquo;. &hellip;. Die Sendung passte offenbar nicht zum neuen medienpolitischen Kurs der nationalkonservativen Fidesz-Partei. Nicht nur Politik- und Kultursendungen wurden damals radikal ausgetauscht &ndash; auch das Personal.<br>\n&Uuml;ber 500 Journalisten wurden vor die T&uuml;r gesetzt. Doch die popul&auml;re Moderatorin Veiszer durfte bleiben. Sie bekam eine neue Sendung angeboten. &ldquo;Ejjeli &ouml;rjarat&rdquo; &ndash; &ldquo;Nachtwache&rdquo;. Ebenfalls eine Kultur- und Portr&auml;tsendung. Allerdings mit neuen Arbeitsbedingungen: Die G&auml;ste, die eingeladen wurden, mussten nun zuvor &ldquo;von oben&rdquo; genehmigt werden, sagt die Journalistin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/journalismus-ungarns-medien-kaempfen-um-ihre-existenz.979.de.html?dram:article_id=297141\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> W&auml;re man zynisch k&ouml;nnte man behaupten, in Deutschland funktioniert die Eliminierung kritischer Berichterstattung auch ganz ohne staatliche Repression. Dass Berichte zu regierungskritisch werden, dass passiert den Journalisten der &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; hier sicher nicht. Dazu noch einmal der Verweis auf den ARD-Presseclub vom letzten Sonntag. Jens Berger hat das &ldquo;kontroverse&rdquo; Meinungsbild <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23220\">dort bereits treffend beschrieben<\/a>. So etwas w&uuml;rde einem Viktor Orb&agrave;n wahrscheinlich auch gut gefallen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>IfW-Berechnung &ndash; Sch&auml;uble verfehlt schwarze Null im Bundeshaushalt<\/strong><br>\nDas Bundesfinanzministerium geht f&uuml;r das Jahr 2015 erstmals seit 1970 von einem Bundeshaushalt ohne Neuverschuldung aus. Berechnungen des IfW zufolge hat sich inzwischen jedoch eine Milliardenl&uuml;cke aufgetan&hellip;<br>\nIfW-Experte Boss veranschlagt das Defizit 2014 auf 7,7 Milliarden Euro &ndash; das w&auml;ren 1,2 Milliarden Euro mehr als von Sch&auml;uble geplant. Haushaltspolitiker aus der Koalition beziffern die L&uuml;cke sogar auf bis zu 1,5 Milliarden Euro. Sie beginnen nun, die Ausgaben auf Sparpotenzial zu durchforsten. Die Bundesbank best&auml;tigte, der Bundeshaushalt 2014 sei &bdquo;deutlich knapper veranschlagt als die Budgets der Vorjahre&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/ifw-berechnung-schaeuble-verfehlt-schwarze-null-im-bundeshaushalt\/10677690.html\">Spiegel Online<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Sch&auml;uble wird nat&uuml;rlich alles tun, um sein Dogma der &bdquo;Schwarzen Null&ldquo; einzuhalten. Man kann leicht vorhersagen, wo gespart werden wird, n&auml;mlich beim Titel Soziales.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ernennung von Jonathan Hill zum Finanzmarkt-Kommissar ist eine Provokation<\/strong><br>\nEU-Kommissionspr&auml;sident Juncker hat heute seinen Vorschlag zur Verteilung der Zust&auml;ndigkeiten in der neuen EU-Kommission vorgelegt.<br>\nDer f&uuml;r den Posten des w&auml;re demnach f&uuml;r die zentralen Themen der Finanzmarkregulierung wie Bankenabwicklung und Regulierung von Finanzprodukten zust&auml;ndig.<br>\nSven Giegold, wirtschafts- und finanzpolitischer Sprecher der Gr&uuml;nen im Europaparlament, kommentiert die Nominierung Jonathan Hills: &ldquo;Jonathan Hill als EU-Kommissar f&uuml;r Finanzmarktthemen vorzuschlagen ist eine Provokation, denn damit w&auml;re ein Banken-Lobbyist f&uuml;r die Finanzmarktregulierung zust&auml;ndig. Hill ist Mitbegr&uuml;nder der Beratungsfirma &lsquo;Quiller Consulting&rsquo;, zu deren Kunden auch Unternehmen aus der Finanzbranche wie die HSBC geh&ouml;ren.\n<p>Ein Brite mit besten Kontakten zur Londoner City und zur Finanzmarktlobby s&auml;&szlig;e damit an den zentralen Schalthebeln f&uuml;r die zuk&uuml;nftige Finanzmarktregulierung. Den Bock zum G&auml;rtner zu machen, ist insbesondere in diesem Bereich unakzeptabel&hellip;<br>\nEbenso unverst&auml;ndlich ist, ausgerechnet einen rechtskonservativen Briten zum Entscheider &uuml;ber die Bankenabwicklungsbeh&ouml;rde der Eurozone zu machen. Damit fallen Macht und Verantwortung auseinander, denn Gro&szlig;britannien wird sich an der EU-Bankenabwicklung nicht beteiligen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/2014\/hill-als-kom-provokation\/\">Sven Giegold<\/a><\/p>\n<p><em>Link zur Website von &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.quillerconsultants.com\/Our-Clients.aspx\">Quiller Consulting<\/a>&rdquo; mit Verweis auf Kunden aus der Finanzindustrie.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Prek&auml;re Jobs beim Jobcenter &ndash; Mieser Arbeitgeber Staat<\/strong><br>\nIn vielen Jobcentern der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit werden Arbeitnehmerrechte der Mitarbeiter systematisch missachtet. Diesen Vorwurf erhebt die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Dabei geht es um die Befristung von Arbeitsvertr&auml;gen, die laut Gesetz bis zu einer maximalen Dauer von zwei Jahren erlaubt ist. Danach m&uuml;ssen die betroffenen Mitarbeiter festangestellt werden. Doch etliche Jobcenter haben sich einen illegalen Trick einfallen lassen: Wenn die Zwei-Jahres-Vertr&auml;ge auslaufen, werden viele Mitarbeiter pro forma einfach bei dem anderen Tr&auml;ger des Jobcenters, den Kommunen, eingestellt und dann wieder ausgeliehen ans Jobcenter. Dies aber ist eine rechtsmissbr&auml;uchliche Umgehung des &bdquo;Teilzeit- und Befristungsgesetzes&ldquo;, urteilten zuletzt verschiedene Arbeitsgerichte, darunter auch das Bundesarbeitsgericht in Erfurt.<br>\nDie Bundesagentur f&uuml;r Arbeit behauptet nun, dass man auf die neuerliche Rechtsprechung reagiert habe. Alle Betroffenen seien &bdquo;klaglos gestellt&ldquo;, das hei&szlig;t, sie h&auml;tten inzwischen Festanstellungen erhalten. Unterdessen berichten Personalratsvorsitzende von Jobcentern gegen&uuml;ber Frontal21 von einem neuen Trick zur Umgehung von Arbeitnehmerrechten: Wenn die Zwei-Jahres-Vertr&auml;ge auslaufen, wechseln die Arbeitsvermittler von einem zum n&auml;chsten selbstst&auml;ndigen Jobcenter und werden dort auch bevorzugt mit einem weiteren Zeitvertrag wieder eingestellt.<br>\nFrontal21 &uuml;ber Tricks, wie die Arbeitnehmerrechte von Jobcenter-Mitarbeitern umgangen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/frontal-21\/themen-der-sendung-vom-9.-september-2014-34873274.html\">frontal21<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Solidarisch gegen Willk&uuml;r: Immer mehr Unternehmen ignorieren Recht und Gesetz<\/strong><br>\nIst Ihnen beim Kollegen mal was aufgefallen? Fehlerh&auml;ufungen, gewisse Unregelm&auml;&szlig;igkeiten &ndash; Wieso fragen Sie? Will er einen Betriebsrat gr&uuml;nden?!<br>\nSchikanen gegen Besch&auml;ftigte, die sich im Betrieb gewerkschaftlich engagieren, hat es schon immer gegeben, aber in den letzten Monaten h&auml;ufen sie sich. Immer mehr Arbeitgeber ignorieren schlicht und einfach Recht und Gesetz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.verdi-news.de\/abonnenten.html\">Ver.di News<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Deutsche machen die meisten &Uuml;berstunden<\/strong><br>\nDeutsche Arbeitnehmer machen nach Erkenntnissen der EU-Kommission in Br&uuml;ssel im Durchschnitt mehr &Uuml;berstunden als ihre Kollegen in den europ&auml;ischen Nachbarl&auml;ndern. Der zust&auml;ndige EU-Sozialkommissar Lazlo Andor sagte der Zeitung &bdquo;Die Welt&ldquo;: &bdquo;In keinem Land der Euro-Zone gibt es einen so gro&szlig;en Unterschied zwischen der tarifvertraglich vereinbarten Wochenarbeitszeit und der tats&auml;chlichen Wochenarbeitszeit wie in Deutschland.&ldquo; Gr&uuml;ne und Linke kritisierten die Mehrarbeit. &bdquo;Eine gro&szlig;e Zahl von &Uuml;berstunden f&uuml;hrt unvermeidlich zu Stress und zur &Uuml;berforderung der Besch&auml;ftigten&ldquo;, erkl&auml;rte die Gr&uuml;nen-Sprecherin f&uuml;r Arbeitnehmerrechte, Beate M&uuml;ller-Gemmeke. &bdquo;Das ist nicht akzeptabel, denn das macht die Menschen krank. Die tarifliche Arbeitszeit muss eingehalten werden.&ldquo; &Auml;hnlich &auml;u&szlig;erte sich Linken-Vorsitzende Katja Kipping: &bdquo;&Uuml;berstunden, selbst wenn sie bezahlt werden, machen krank und blockieren den Kampf gegen die Erwerbslosigkeit &ndash; sie sind nicht Ausweis unserer Leistungsf&auml;higkeit, sondern der Beweis zu niedriger L&ouml;hne und eines falschen Leistungsdrucks. &Uuml;berstunden sind ein gro&szlig;es gesellschaftliches Problem und nicht sexy.&ldquo;<br>\nEine Studie des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) geht sogar davon aus, dass die gut 38 Millionen Erwerbst&auml;tigen in Deutschland im zweiten Quartal durchschnittlich 11,9 &Uuml;berstunden geleistet haben. Davon bekamen die Besch&auml;ftigten von ihren Arbeitgebern aber im Schnitt nur f&uuml;nf &Uuml;berstunden bezahlt oder durch Freizeit ausgeglichen. Zwischen April und Juni arbeiteten der IAB-Statistik zufolge Besch&auml;ftigte 262 Millionen Stunden ohne Bezahlung. Nach Ansicht von Verdi-Chef Frank Bsirske kommen &Uuml;berstunden zum Nulltarif &bdquo;faktisch einer Lohnsenkung gleich&ldquo;, mit denen die Betroffenen ihre Arbeitgeber freiwillig subventionierten. &bdquo;Sie pflegen einen oft selbstzerst&ouml;rerischen Umgang mit den eigenen Ressourcen.&ldquo; Damit m&uuml;sse sich jeder Einzelne auseinandersetzen, erkl&auml;rte der Verdi-Chef. Eine &Auml;nderung dieser Praxis m&uuml;sse von den Besch&auml;ftigten selbst ausgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/vergleich-der-euro-laender-deutsche-machen-die-meisten-ueberstunden-seite-all\/10667354-all.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Zu erinnern ist in diesem Zusammenhang  auch, dass in der EU die &ldquo;faulen&rdquo; Griechen bei der Wochenarbeitszeit von Vollzeitbesch&auml;ftigten im Jahr 2013 mit 44,1 Stunden an der Spitze lagen (DE: 41,7).<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Spanien verurteilt Streikposten zu langen Haftstrafen.<\/strong><br>\nProteste in Spanien werden immer st&auml;rker kriminalisiert. Besonders richtet sich die Strafverfolgung in den letzten Jahren gegen Streikposten, weshalb die auch die gro&szlig;en Gewerkschaften l&auml;ngst davon sprechen, dass das Streikrecht ausgehebelt werden soll. Deshalb haben die Arbeiterkommissionen (CCOO) und die Arbeiterunion eine Kampagne gestartet: &ldquo;Streik ist kein Vergehen&rdquo;. Sie verweisen darauf, dass Verfahren gegen 200 Personen im Zusammenhang von Streiks laufen und diverse Haftstrafen schon ausgesprochen wurden. Betroffenen drohen Strafen zwischen zwei und acht Jahren. Dabei geht es oft um Vorg&auml;nge bei Generalstreiks gegen die K&uuml;rzungspolitik und Arbeitsmarktreformen. Die Staatsanwaltschaft, die der Regierung als Ministerium der Regierung direkt untersteht, wird dann besonders aktiv, weil sich die Streiks gegen die Politik der Regierung richten.<br>\nSo steht das Verfahren gegen acht Airbus-Besch&auml;ftigte aus, denen wegen einer Auseinandersetzung in Getafe (bei Madrid) beim Generalstreik 2010 mit der Polizei sogar Haftstrafen von acht Jahren und drei Monaten drohen. Zu drei Jahren Haft wurden im Fr&uuml;hjahr schon Carmen Bajo und Carlos Cano verurteilt. Die Mitglieder der Emp&ouml;rten-Bewegung waren Streikposten beim Generalstreik im M&auml;rz 2012 in Granada. Wegen diesem Streik werden auch Haftstrafen zwischen 4,5 und 6,5 Jahren gegen 13 Mitglieder der k&auml;mpferischen Andalusischen Landarbeitergewerkschaft SAT gefordert. Ihr Generalsekret&auml;r Diego Ca&ntilde;amero verweist darauf, dass ihre Aktivit&auml;ten nicht nur dar&uuml;ber &ldquo;abgew&uuml;rgt&rdquo; werden sollen, sondern auch immer h&ouml;here Geldstrafen verh&auml;ngt w&uuml;rden. Fast eine Million Euro w&uuml;rden von der SAT schon gefordert. Dabei ist ein neues Gesetz noch nicht in Kraft, das &ldquo;Knebelgesetz&rdquo; genannt wird. Sogar die Richtervereinigung &ldquo;Richter f&uuml;r Demokratie&rdquo; sieht sich an die &ldquo;Zeiten der Franco-Diktatur erinnert&rdquo;. Denn die Teilnahme an spontanen, nicht angemeldeten oder verbotenen Protesten soll administrativ mit Geldstrafen in H&ouml;he von 600.000 Euro bestraft werden, sieht der Entwurf des &ldquo;Gesetzes zum Schutz der B&uuml;rger&rdquo; der regierenden konservative Volkspartei (PP) vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Spanien-verurteilt-Streikposten-zu-langen-Haftstrafen-2356972.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> In Spanien scheint ein Staat in Europa zu entstehen, der mit einer Mehrheit im Parlament ausgestattet vorsorglich anf&auml;ngt, die Repression gesetzlich zu verankern, um kommenden Revolten zu begegnen. Die Einschr&auml;nkung des Demonstrationsrechts und das Verbot des Fotografierens von Polizisten in Eins&auml;tzen  nennt sich sch&ouml;n harmlos &ldquo;Gesetz der Sicherheit der B&uuml;rger&rdquo;.  Die Wahlrechtsreform, durch die die st&auml;rkste Fraktion in den Kommunen automatisch den B&uuml;rgermeister stellen soll plus die Mehrheit im Stadtrat schenkt, hei&szlig;t &ldquo;Regeneration der Demokratie&rdquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Deutscher BundestagGysi kritisiert Politik der Regierung als planlos<\/strong><br>\nHilflos, wirr, r&uuml;ckw&auml;rtsgewandt: Der Linkenchef ist mit der Regierung hart ins Gericht gegangen. Merkel konterte routiniert: Der Spar- und Reformkurs sei richtig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2014-09\/bundestag-haushalt-generaldebatte-merkel\">Zeit-Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wie Merkel die Befindlichkeiten der Deutschen ausforscht<\/strong><br>\nDie Politik von Angela Merkel wird viel st&auml;rker durch die Meinungsforschung gepr&auml;gt als bislang bekannt. Das geht aus internen Dokumenten des Bundespresseamts hervor, die der SPIEGEL ausgewertet hat. Wir zeigen an sechs Beispielen, was die Kanzlerin &uuml;ber ihr Volk wissen will.  Das Kanzleramt gab in den vergangenen Jahren im Schnitt drei Umfragen pro Woche in Auftrag. Bislang blieben die meisten Ergebnisse unter Verschluss. Zug&auml;nglich wurden die Umfragen erst durch einen Antrag des Gr&uuml;nen-Politikers Malte Spitz. Das Bundespresseamt wehrte sich monatelang gegen die Herausgabe der Unterlagen. Spitz konnte sich schlie&szlig;lich vor Gericht durchsetzen. Der SPIEGEL und SPIEGEL ONLINE haben Hunderte Umfragen systematisch ausgewertet. Was will das Kanzleramt &uuml;ber die Deutschen wissen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/umfragen-von-angela-merkels-regierung-a-990296.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die Lesermeinungen tendieren in drei Richtungen. Interessant ist, dass nur wenige monieren, dass sich die merkelsche Politik in einigen grunds&auml;tzlichen Fragen nicht um Volkes Stimme k&uuml;mmert. Die zweite Gruppe vertritt eher die Auffassung: &ldquo;Die Regierung will wissen, was das Volk w&uuml;nscht. Schlie&szlig;lich soll die Regierung den Willen des Volkes durchsetzen und nicht umgekehrt! Ich sehe &uuml;berhaupt keine Problematik in diesen Umfragen, eher bin ich erfreut dar&uuml;ber, dass &ldquo;Merkels Leute&rdquo; (was ist das bl&ouml;der Spiegel-Duktus in diesem Zusammenhang?) diese Studien laufen lassen. Weiter so!&rdquo; Und die dritte Gruppe meint eher: &ldquo;&Uuml;berrascht mich in keinster Weise. Immer sch&ouml;n wie das F&auml;hnchen im Wind, mal nach rechts, mal nach Links, mal nach vorn, dann wieder zur&uuml;ck, und bitte unbedingt den kleinsten gemeinsamen Nenner im Auge behalten. Prinzipien und Haltungen sind derzeit nicht sehr f&ouml;rderlich, zumindest wenn man in Deutschland Wahlen gewinnen will.&rdquo; &ndash; Leider ist die weitere Analyse des Spiegel kostenpflichtig.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Antisemitismus: Verbale Brutalit&auml;t<\/strong><br>\n69 Jahre nach dem Holocaust beschimpfen sich Jugendliche in Deutschland gegenseitig als &ldquo;Jude&rdquo;. Beobachtungen aus einer Politikstunde zum Thema Antisemitismus an einer Berufsschule in einer westdeutschen Kreisstadt: &ldquo;Jude&rdquo; ist ein gebr&auml;uchliches Schimpfwort an der Berufsschule in Westdeutschland. Ein 19-J&auml;hriger erkl&auml;rt mir, Juden seien Wucherer. Sie trieben Menschen in den Ruin. Ich staune, wie offen im Unterricht Bemerkungen fallen wie &ldquo;Schufa, alles Juden&rdquo;. Als einmal ein Sch&uuml;ler ruft: &ldquo;Aldi geh&ouml;rt den Juden&rdquo;, reagiert der Lehrer: &ldquo;Dazu k&ouml;nnte ich jetzt etwas sagen. Aber?&rdquo; Er l&auml;sst es. Ich bin Mitte f&uuml;nfzig, fast so alt wie er. Und rund f&uuml;nfunddrei&szlig;ig Jahre &auml;lter als meine Mitsch&uuml;ler. Inzwischen hetzen die beiden Hinterb&auml;nkler weiter gegen &ldquo;Drecksjuden&rdquo;. Ein Mitsch&uuml;ler warnt sie leise: Wegen so etwas sei er schon mal fast von der Schule geflogen. Nun bestellt der Lehrer die Provokateure zu sich. Mir erkl&auml;rt er, den jungen Leuten fehlten Grundlagen. Das will er in der n&auml;chsten Politikstunde &auml;ndern.<br>\nDie weitere Argumentation &uuml;berl&auml;sst der P&auml;dagoge einem Film. F&uuml;r einige Gelegenheit zum Abschalten mit dem Kopf auf der Bank. Sie sehen nicht einmal auf, als Joseph Goebbels br&uuml;llt: &ldquo;Wollt ihr den totalen Krieg?&rdquo; Die Menge im Berliner Sportpalast tobt, Bomben fallen auf deutsche St&auml;dte. Eine Totale zeigt Ruinen soweit das Auge reicht. Die Deutschen hungern. In den Konzentrationslagern stapeln sich ausgemergelte Leichen. &ldquo;Gotteskinder&rdquo; raunt der Kommentar zum Gesicht eines Toten in Nahaufnahme. Kinder in KZ-Kitteln zeigen ihre t&auml;towierten Unterarme: &ldquo;Sie haben ihren Namen vergessen.&rdquo; Eine Sch&uuml;lerin greint: &ldquo;Die armen Kinder. Haben ihre Namen vergessen.&rdquo; Will sie provozieren oder dr&uuml;ckt sie ihr Unbehagen aus? Der Lehrer hakt nicht nach. Er erkl&auml;rt nicht, wie Kinder im KZ von Eltern getrennt und von da an mit ihrer eint&auml;towierten H&auml;ftlingsnummer angesprochen wurden. Die Autoren des Films wollen Mitgef&uuml;hl erzeugen. Nichts eignet sich dazu besser als leidende Kinder. Doch ohne Informationen wirkt das Vergessen des Namens banal gegen die Not in den Ruinenst&auml;dten. Der Lehrer bleibt abstrakt. Das Vergessen sei wom&ouml;glich &ldquo;Folge von Traumatisierung&rdquo;. Ob der Begriff den Sch&uuml;ler etwas sagt, will er nicht wissen. Die meisten haben Haupt- oder Realschulabschluss, einige Fachabitur.<br>\nIch bitte den Ethiklehrer um zwei Unterrichtseinheiten. Und informiere die Klasse &uuml;ber die massive Gewalt, mit der die Nazis die deutschen Juden aus der Gesellschaft ausgrenzten. Erkl&auml;re, dass sie Mitb&uuml;rger, Kollegen und Nachbarn waren &ndash; Deutsche. Die Wortmeldungen zeigen, woher viele Sch&uuml;ler ihr Wissen haben: von ihren Gro&szlig;eltern.Ein Sch&uuml;ler verteidigt die Wehrmacht gegen den Vorwurf, sie habe einen verbrecherischen Krieg gef&uuml;hrt. Sein Gro&szlig;vater habe ihm erz&auml;hlt, wie es wirklich war. In dieser famili&auml;ren Geschichte sind offenbar die Deutschen die Leidtragenden. Und Juden keine richtigen Deutschen. Auch die beiden Nachkommen t&uuml;rkischer Einwanderer tun sich mit antisemitischen Spr&uuml;chen hervor. Sie m&uuml;ssen sich ihrerseits von Mitsch&uuml;lern fragen lassen, was der Unterschied zwischen Juden und T&uuml;rken sei. Antwort: &ldquo;Die Juden haben es hinter sich.&rdquo; Was mir als unertr&auml;glicher Affront erscheint, nehmen die beiden &auml;u&szlig;erlich unger&uuml;hrt hin. &ndash; F&uuml;r meine Mitsch&uuml;ler geht das alles zusammen: Sie beleidigen sich und lachen sich an. Ich erlebe sie als sensibel und sozial eingestellt; zugleich als regellos bis zur verbalen Brutalit&auml;t. Es ist kaum herauszufinden, wann sie provozieren und was sie ernst meinen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2014%2F09%2F09%2Fa0081&amp;cHash=5c7d61b2feaa462971f7001ababf1406\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>So wird der Krieg gegen den Terror niemals enden<\/strong><br>\nIn seinem zweiten Jahrzehnt ist das Unterfangen, den globalen islamistischen Terrorismus zu besiegen, in seinen eigenen Widerspr&uuml;chen gefangen. Die Mittel der von den USA gef&uuml;hrten westlichen Geheimdienste und Armeen wenden sich gegen sie selbst. Der Drohnenkrieg erzeugt jedes Mal, wenn statt eines Terroristenlagers eine Hochzeitsgesellschaft pulverisiert wird, Propagandamaterial f&uuml;r die Jihadisten, um zornige, haltlose und formbare Jugendliche anzuwerben. Die Bundespolizei FBI wiederum schafft sich mit verdeckten Operationen gegen Muslime ihre eigenen Terroristen, wie die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch vergangene Woche offenbart hat. Statt echte Gewaltt&auml;ter im Auge zu behalten (die Tsarnaev-Br&uuml;der zum Beispiel, die 2013 beim Bostoner Marathon mordeten), versorgte das FBI verwirrte Jugendliche und Kleinkriminelle mit Attentatspl&auml;nen, Geld und gef&auml;lschten Waffen. Wenn dann vor Kameras die Handschellen schnappten, war f&uuml;r das FBI das Ziel erreicht: Man hat dem Volk vorgef&uuml;hrt, wie erfolgreich der Krieg gegen den Terrorismus gef&uuml;hrt wird.<br>\nWirksam ist diese Politik der Symbole nur in einer Hinsicht: Sie rechtfertigt das enorme Anschwellen der Budgets der Geheimdienste, Spezialkr&auml;fte und Sonderbeh&ouml;rden seit den Anschl&auml;gen vom 11.September 2001. Das Special Operations Command (jener Teil der US-Streitkr&auml;fte, zu dem das Sonderkommando geh&ouml;rt, das den al-Qaida-Gr&uuml;nder Osama bin Laden get&ouml;tet hat) umfasst heute mehr als 66.000 Soldaten und Zivilbedienstete &ndash; doppelt so viele wie 2001. Das US-Geheimdienstbudget wiederum wuchs in den Jahren 2005 bis 2013 von 44 auf 52,6 Milliarden Dollar. &ndash; Somit haben Geheimdienste und Milit&auml;rs ein Interesse daran, die Angst der B&uuml;rger vor dem n&auml;chsten Anschlag lebendig zu halten. Der Krieg gegen den Terrorismus hat &Auml;mter geschaffen, b&uuml;rokratische Macht zugeteilt und Karrieren erm&ouml;glicht (die man sich als &bdquo;Sicherheitsberater&ldquo; nach dem Ausscheiden aus dem Staatsdienst noch vergolden kann). Die Einsicht des Marinehistorikers Cyril Northcote Parkinson, zu der er vor einem halben Jahrhundert durch das Beispiel der k&ouml;niglichen Kolonialbeh&ouml;rde gelangt ist, gilt auch f&uuml;r heutige Antiterrorbeamte: B&uuml;rokratien schaffen ihre eigene Daseinsberechtigung &ndash; egal, ob ihr Tun Nutzen hat oder den Schaden vergr&ouml;&szlig;ert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/meinung\/kommentare\/leitartikel\/3845162\/So-wird-der-Krieg-gegen-den-Terror-niemals-enden?_vl_backlink=\/home\/index.do\">Die Presse<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Presserat missbilligt SPIEGEL MH17-Putin Cover<\/strong><br>\nDer Beschwerdeausschuss des Deutschen Presserats hat sich in seiner heutigen Sitzung mit 30 Beschwerden zur Berichterstattung &uuml;ber den Absturz des Fluges MH 17 besch&auml;ftigt. Dabei ging es um die piet&auml;tlose Abbildung der Opfer in Zusammenhang mit politischen Aussagen. SPIEGEL und andere Medien bekamen eine &ldquo;Missbilligung&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mmnews.de\/index.php\/politik\/19812-presserat-ruegt-spiegel-wegen-mh17-putin-cover\">MMnews<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe dazu nochmals &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22546\">Der SPIEGEL, die Bild-Zeitung f&uuml;r M&ouml;chtegern-Intellektuelle<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge: Europas t&ouml;dliche Grenzen<\/strong><br>\nSpanien-Marokko, Griechenland-T&uuml;rkei, Ungarn-Serbien: An diesen Grenzen wird deutlich, mit welch rabiaten Methoden sich Europa gegen Arme und Schutzsuchende abschottet. SPIEGEL-Reporter Maximilian Popp und Fotograf Carlos Spottorno trafen Fl&uuml;chtlinge, die f&uuml;r eine Zukunft in Europa alles riskieren.<br>\nDie Europ&auml;ische Union macht mit enormem Aufwand ihre Grenzen dicht &ndash; und zwingt Fl&uuml;chtlinge auf oft t&ouml;dliche Routen. DER SPIEGEL ist an die hochger&uuml;steten R&auml;nder Europas gereist und dokumentiert die Auswirkungen einer Politik, in der Menschlichkeit kaum eine Rolle spielt. Die Geschichte beginnt in Polen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/fluechtlinge-europas-toedliche-grenzen-multimedia-reportage-a-989815.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Sehr lesenswert. Der Umgang mit Fl&uuml;chtlingen sagt mehr &uuml;ber die Werte der europ&auml;ischen &bdquo;Wertegemeinschaft&ldquo;. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>The rest of the UK doesnt need to be rescued by Scottish votes: independence could inspire transformation everywhere<\/strong><br>\nBy George Monbiot, published in the Guardian 9th September 2014<br>\nOf all the bad arguments urging the Scots to vote no and there are plenty &ndash; perhaps the worst is the demand that Scotland should remain in the Union to save England from itself. Responses to last weeks column suggest that this wretched, snivelling, apron-strings argument has some traction among people who claim to belong to the left.<br>\nConsider what it entails: it asks a nation of 5.3 million to forgo independence to exempt a nation of 53 million from having to fight its own battles. In return for this self-denial, the five million must remain yoked to the dismal politics of cowardice and triangulation which have caused the problems from which we ask them to save us.<br>\nA UK without Scotland would be much less likely to elect any government of a progressive hue, the former Labour minister Brian Wilson claimed in the Guardian last week(1). We must combine against the forces of privilege and reaction (as he lines up with the Conservatives, UKIP, the LibDems, the banks, the corporations, almost all the rightwing columnists in Britain and every UK newspaper except the Sunday Herald) in the cause of solidarity.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monbiot.com\/2014\/09\/09\/england-the-brave\/\">Monbiot.com<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Hier aber eine Warnung von Paul Krugman vor den m&ouml;glichen Konsequenzen der Beibehaltung der gemeinsamen W&auml;hrung mit Gro&szlig;britannien, <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2014\/09\/08\/opinion\/paul-krugman-scots-what-the-heck.html?partner=rssnyt&amp;emc=rss\">ohne eine gemeinsame Politik<\/a>. Die Krise in der Eurozone f&uuml;hrt zur Zeit vor Augen, wie verherrend eine gemeinsame W&auml;hrung ohne gemeinsame Fiskalpolitik sein kann.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Altersarmut ol&eacute;<\/strong><br>\nWas tun Journalisten, die in Anbetracht lustiger Honorare nichts f&uuml;rs Alter zur&uuml;cklegen k&ouml;nnen? D&auml;mm-Uli Wickert macht&rsquo;s vor&hellip;<br>\nAuf der Webseite &ndash; wohinter die Interessenvertreter von &bdquo;Qualit&auml;tsged&auml;mmt e.&thinsp;V.&ldquo; stehen &ndash; strahlt einem der Uli entgegen, und &bdquo;bringt die n&ouml;tige Sachlichkeit in die Diskussion um W&auml;rmed&auml;mmung&ldquo;&hellip;.<br>\nUnd da denke ich schon: Ist das nicht furchtbar? Jahrzehntelang im Dienst der ARD, Korrespondent, Moderator, Bestsellerautor und Ehemann der Margaret Thatcher des Verlagswesens und dann im Alter von 72 noch die Seele verkaufen? Seine Glaubw&uuml;rdigkeit f&uuml;r ein paar Euros zum Teufel jagen? Hat denn die ARD keine H&auml;rtefonds? Kann ihm denn die Julia nicht unter die Arme greifen? Haben die etwa G&uuml;tertrennung? Und &uuml;berhaupt: Wer k&uuml;mmert sich um die Kinder?!?&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kolumne-Die-Kriegsreporterin\/!145666\/\">Silke Burmester in der taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Bericht der Vereinten Nationen Ozonschicht bis 2050 nahezu regeneriert<\/strong><br>\nDie Ozonschicht k&ouml;nnte sich einem UN-Bericht zufolge bis zum Jahr 2050 in weiten Teilen regenerieren. Bis zur Mitte des Jahrhunderts k&ouml;nnten wieder Ozonwerte in der Gr&ouml;&szlig;enordnung der 1980er Jahre erreicht werden, hei&szlig;t es in einem Papier des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (Unep) und der Weltorganisation f&uuml;r Meteorologie (WMO). Fast 300 Wissenschaftlern aus 36 L&auml;ndern haben an dem Bericht mitgearbeitet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/ozonschicht-103.html\">Tagesschau.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Lobbyistenlobby fordert Di&auml;ten f&uuml;r an Gesetzgebung beteiligte Lobbyisten<\/strong><br>\nBerlin (dpo) &ndash; Der Gesamtverband der Interessenverb&auml;nde (GdI), ein Zusammenschluss aller deutschen Lobbyistengruppen, hat heute die Bundesregierung aufgefordert, endlich Di&auml;ten f&uuml;r Lobbyisten einzuf&uuml;hren, um deren harte Arbeit im Gesetzgebungsverfahren zu honorieren. Zwar w&uuml;rden Lobbyisten bereits von ihrem Auftraggeber bezahlt, doch das sei bei korrupten Politikern oft nicht anders.<br>\n&ldquo;Es kann nicht sein, dass wir die ganze Arbeit f&uuml;r die Politiker machen und daf&uuml;r vom Steuerzahler nicht honoriert werden&rdquo;, erkl&auml;rte GdI-Vorstand und Pharmareferent Klaus Hauken. &ldquo;Di&auml;ten sind eine Aufwandsentsch&auml;digung f&uuml;r die Gestaltung von Politik und die Ausarbeitung von Gesetzen &ndash; und daf&uuml;r sind in Deutschland nun einmal, wie man an R&uuml;stungsgesch&auml;ften, an der Entwicklung in der Gesundheitspolitik oder der niedrigeren Besteuerung von Hoteliers sieht, Lobbyisten zust&auml;ndig.&rdquo;<br>\nDie Reaktion der Bundesregierung auf die Forderung der Lobbyisten fiel denkbar harsch aus. CDU-Generalsekret&auml;r Hermann Gr&ouml;he sagte: &ldquo;Wenn die Interessenverb&auml;nde f&uuml;r ihre M&uuml;hen entlohnt werden wollen, dann sollten sie uns daf&uuml;r gef&auml;lligst einen unterschriftsreifen Gesetzentwurf zukommen lassen.&rdquo; Alles andere k&ouml;nne man anschlie&szlig;end wie immer im Hinterzimmer kl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2010\/11\/lobbyistenlobby-fordert-diaten-fur.html\">Der Postillion<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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