{"id":23314,"date":"2014-09-18T09:04:57","date_gmt":"2014-09-18T07:04:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23314"},"modified":"2014-09-18T09:04:57","modified_gmt":"2014-09-18T07:04:57","slug":"hinweise-des-tages-2216","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23314","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23314#h01\">Ukraine-Konflikt: ARD-Programmbeirat best&auml;tigt Publikumskritik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23314#h02\">Schottland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23314#h03\">R&uuml;stungskonzerne: Der neue Krieg hat sichere Gewinner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23314#h04\">DGB sagt &ldquo;Ja, aber&rdquo; zu Freihandelsvertrag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23314#h05\">Ukraine\/Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23314#h06\">OECD legt Vorschl&auml;ge vor &ndash; Kampf gegen Steuerflucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23314#h07\">Europas Milliard&auml;re werden immer reicher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23314#h08\">L&ouml;hne in Ostdeutschland: Im Schnitt 777 Euro weniger als im Westen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23314#h09\">Dolce Vita und deutsche Waffen &ndash; Deutschlands Waffengesch&auml;fte mit Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23314#h10\">Schufa, HIS und Co. &ndash; Was Auskunfteien alles &uuml;ber Sie wissen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23314#h11\">Reportage: Der Traum vom Fliegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23314#h12\">Ebola<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23314#h13\">Niedersachsen: CDU warnt vor Homosexuellen an Schulen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23314#h14\">Arbeitsverbot f&uuml;r alle Ausl&auml;nder &ndash; Hilfsorganisationen im S&uuml;dsudan schlagen Alarm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23314#h15\">Landtagswahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23314#h16\">Br&uuml;ssels Wahrheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23314#h17\">Die Geister, die ich rief: Suchmaschinen verbannen Artikel einiger deutscher Verlage aus ihrem Index<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23314&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ukraine-Konflikt: ARD-Programmbeirat best&auml;tigt Publikumskritik<\/strong><br>\n&ldquo;Fragmentarisch&rdquo;, &ldquo;tendenzi&ouml;s&rdquo;, &ldquo;mangelhaft&rdquo; und &ldquo;einseitig&rdquo;: Der Programmbeirat teilt &uuml;ber weite Strecken die Publikumskritik an der BerichterstattungDer Programmbeirat der ARD kritisierte auf seiner Sitzung im Juni 2014 die Berichterstattung der gr&ouml;&szlig;ten &ouml;ffentlichen Medienanstalt &uuml;ber den Ukraine-Konflikt. Die ausgestrahlten Inhalte h&auml;tten teilweise den &ldquo;Eindruck der Voreingenommenheit erweckt&rdquo; und seien &ldquo;tendenziell gegen Russland und die russischen Positionen&rdquo; gerichtet, hei&szlig;t es im Protokoll (PDF) des neunk&ouml;pfigen Gremiums, das Telepolis vorliegt. Wichtige und wesentliche Aspekte des Konflikts seien von den ARD-Redaktionen &ldquo;nicht oder nur unzureichend beleuchtet&rdquo; worden, insgesamt zeigte sich die Berichterstattung &ldquo;nicht ausreichend differenziert&rdquo;, urteilen die Medienkontrolleure. [&hellip;]<br>\nInsgesamt musste der Programmbeirat nach einer umfangreichen inhaltlichen Analyse in zehn Punkten eine unzureichende Arbeit der ARD feststellen. Differenzierende Berichte &uuml;ber die Verhandlungen der EU &uuml;ber das Assoziierungsabkommen mit der Ukraine h&auml;tten gefehlt. Die &ldquo;politischen und strategischen Absichten der NATO&rdquo; bei der Osterweiterung seien kaum thematisiert worden. Die Legitimation des &ldquo;sogenannten Maidanrats&rdquo; und die &ldquo;Rolle der radikal nationalistischen Kr&auml;fte, insbesondere Swoboda&rdquo; h&auml;tten ebenso wenig eine Rolle gespielt wie deren Aktivit&auml;ten beim Scheitern &ldquo;der Vereinbarung zur Beilegung der Krise in der Ukraine vom 21. Februar&rdquo;.<br>\nWeiterhin moniert der Beirat, dass die &ldquo;Verfassungs- und Demokratiekonformit&auml;t&rdquo; der Absetzung Janukowitschs sowie die Rolle rechtsradikaler Kr&auml;fte bei dessen Sturz nicht hinreichend Gegenstand der ARD-Berichterstattung waren. Zudem h&auml;tte sich der Beirat eine kritische Analyse von Politikern wie Julia Timoschenko und Vitali Klitschko gew&uuml;nscht. Gerade in j&uuml;ngster Zeit fehlten &ldquo;belastbare Belege f&uuml;r eine Infiltration durch russische Armeeangeh&ouml;rige&rdquo;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/42\/42784\/1.html\">Telepolis<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/42\/42784\/42784_1.pdf\">Res&uuml;mee zur Ukraine-Berichterstattung aus Protokoll 582 [PDF &ndash; 44,5 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Schottland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Was w&auml;re wirklich gewonnen?<\/strong><br>\nSelbst wenn die Yes-Kampagne morgen siegt &ndash; die dezimierte schottische Linke und die Labour-Bewegung sind derzeit zu schwach, um einen neuen Staat zu gestalten<br>\nEs f&auml;llt nicht schwer, zu erkl&auml;ren, warum das Referendum &uuml;ber die schottische Unabh&auml;ngigkeit auf Messers Schneide steht und die M&auml;rkte in heller Aufregung sind. H&auml;tte die Westminster-Elite heimlich auf ein Ja zur Unabh&auml;ngigkeit hingearbeitet, h&auml;tte sie es kaum geschickter anstellen k&ouml;nnen. Indem sie mit Horrorszenarien vom blanken Ruin drohen, geben Labour, Liberaldemokraten und Torys exakt das Bild des Londoner Establishments ab, von dem die Kampagne der schottischen Nationalisten profitieren kann. [&hellip;]<br>\nEs kommt hinzu, dass die SNP, die nach der Unabh&auml;ngigkeit zweifellos den Ton angeben w&uuml;rde, noch immer keine linke Partei ist. Unterst&uuml;tzt von Steuervermeidern, Hedge-Fonds-Anlegern, Privatiers und Rupert Murdoch, w&uuml;rde ihre zentrale wirtschaftspolitische Ma&szlig;nahme darin bestehen, die Unternehmenssteuer drei Prozent unter die britische zu senken, um Kapital nach Schottland zu locken.<br>\nDas ist ein klassisches Rezept f&uuml;r eine Dumping-Spirale, bei der eine Regierung die andere zu unterbieten sucht. Doch die Einnahmen, die f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Dienst und die Renten bleiben, werden auf diese Weise drastisch reduziert. Die SNP ist auch gegen einen Spitzensteuersatz von 50 Prozent, eine Steuer auf die Boni von Bankern oder die Villensteuer auf Immobilien, w&auml;hrend sie gleichzeitig Deregulierung und Einschnitte bei der B&uuml;rokratie verspricht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/was-waere-wirklich-gewonnen\">The Guardian via Der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.:<\/strong> Die geschilderte und zu bef&uuml;rchtende vom Regen-in-die-Traufe (oder sogar schlimmeres) Problematik gilt leider auch f&uuml;r Katalonien. Denn die dortige und regierende CiU (Parteienverbund von &lsquo;Konservativen&rsquo; und &lsquo;Liberalen&rsquo;, und kaum minder korrupt und korrumpierend als die konservative PP) folgt grunds&auml;tzlich den gleichen &lsquo;wirtschaftlichen&rsquo; Interessen (manipulierend neoliberal immer reduziert auf: privates und individuelles Unternehmertum) entsprechend lokaler verbundener Eliten. Und damit eher einem Interessenkonflikt innerhalb der vorherrschenden Interessen als einem grunds&auml;tzlich anderen Interesse. Auch erscheint es wenig realistisch davon auszugehen, dass die betroffenen wirtschaftlich interessierten und gut informierten wie vernetzten Kreise nicht schon l&auml;ngst ihre Sch&auml;fchen und Gegenma&szlig;nahmen der Interessensicherung ins Trockene bzw. in Stellung gebracht haben. Eine au&szlig;ergew&ouml;hnlich entschlossene politische F&uuml;hrung w&auml;re unabdingbar, doch wohl eher &uuml;berraschend, da mittlerweile quasi wie aus einem sozialen und politischen Paralluniversum gefallen &ndash; und ohne sozialen und politischen sowie administrativen Unterbau auf verlorenem und umso nachhaltiger zu diskreditierendem Posten. Ob und in wie weit die geschilderten noch vorhandenen regionalen Traditionen und Verbundenheiten (auch hier gilt analoges f&uuml;r Katalonien) ausreichen einen solchen Unterbau zu bilden, erscheint daher ebenso fraglich wie grunds&auml;tzlich w&uuml;nschenswert.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Auf den NachDenkSeiten folgt im Laufe des Vormittags ein umfangreicher Artikel zum Thema &bdquo;Schottland&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>How the media shafted the people of Scotland<\/strong><br>\nJournalists in their gilded circles are woefully out of touch with popular sentiment and shamefully slur any desire for change<br>\nPerhaps the most arresting fact about the Scottish referendum is this: that there is no newspaper &ndash; local, regional or national, English or Scottish &ndash; that supports independence except the Sunday Herald. The Scots who will vote yes have been almost without representation in the media.<br>\nThere is nothing unusual about this. Change in any direction, except further over the brink of market fundamentalism and planetary destruction, requires the defiance of almost the entire battery of salaried opinion. What distinguishes the independence campaign is that it has continued to prosper despite this assault.<br>\nIn the coverage of the referendum we see most of the pathologies of the corporate media. Here, for instance, you will find the unfounded generalisations with which less enlightened souls are characterised. In the Spectator, Simon Heffer maintains that: &ldquo;addicted to welfare &hellip; Scots embraced the something for nothing society&rdquo;, objecting to the poll tax &ldquo;because many of them felt that paying taxes ought to be the responsibility of someone else&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2014\/sep\/16\/media-shafted-people-scotland-journalists\">The Guardian<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Nicht nur die britischen Medien sind sich in ihrer Ablehnung des Referendums einig. Auch in Deutschland trommelt der Mainstream im Gleichklang:<\/em><\/p>\n<p><strong>Das h&auml;ssliche Gesicht des Nationalismus<\/strong><br>\nSchottland den Schotten: Diese scheinbar einfache Forderung hat einen unseligen Geist geweckt. Weil sie andere Menschen und Vorstellungen ausschlie&szlig;t<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2014-09\/schottland-unabhaengigkeit-nationalismus-gefahr\">ZEIT<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung P.S.:<\/strong> Frei nach dem Motto: Alle Nationalismen sind gleich &uuml;bel, und nationalistisch sind immer nur die anderen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Scottish nationalism and British nationalism aren&rsquo;t the same<\/strong><br>\nSome on the left seem to think voting against the Westminster status quo is an act of class betrayal. This is plainly not true<br>\nFor me, the most frustrating aspect of the debate on Scottish independence has been the failure of the English left to recognise that there is more than one type of nationalism. People who can explain in minute detail the many forms of socialism on offer at any demo or conference seem incapable of differentiating when it comes to nationalists.<br>\nConfronted by someone recently who claimed to believe that there was no difference between the Scottish National party and the British National party, I can&rsquo;t help wondering if this is wilful &ndash; like the Daily Mail&rsquo;s insistence that anyone who wants to see a fairer society must be a Stalinist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2014\/sep\/16\/scottish-nationalism-british-westminster-class\">The Guardian<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>R&uuml;stungskonzerne: Der neue Krieg hat sichere Gewinner<\/strong><br>\nKrieg gegen die Terrormiliz IS: Dar&uuml;ber d&uuml;rften sich vor allem US-R&uuml;stungskonzerne und private Sicherheitsfirmen freuen. Sie versprechen sich von neuen Milit&auml;raktionen im Irak oder in Syrien Milliardengesch&auml;fte.<br>\nUS-Pr&auml;sident Barack Obama hat der Terrormiliz &ldquo;Islamischer Staat&rdquo; (IS) den Krieg erkl&auml;rt. W&auml;hrend sich die Koalitionspartner dem neuen Feldzug mit eher gemischten Gef&uuml;hlen anschlie&szlig;en, herrscht anderswo Aufbruchstimmung: US-R&uuml;stungskonzerne und private Sicherheitsunternehmen, die schon im Irak und in Afghanistan lukrative Gesch&auml;fte machten, hoffen nun abermals auf satte Gewinne.<br>\n&ldquo;Diese Unternehmen sp&uuml;ren neuen Aufwind&rdquo;, sagt Sean McFate, selbst ein fr&uuml;herer Vertragsarbeiter der US-Regierung, der jetzt als Professor an der Georgetown University lehrt. &ldquo;Sie glauben, dass dies f&uuml;r sie das n&auml;chste gro&szlig;e Ding ist.&rdquo; Es gehe um Vertr&auml;ge im Wert von Hunderten Millionen Dollar: &ldquo;Die Branche hofft, dass dies wieder in gro&szlig;e, jahrelange Eins&auml;tze m&uuml;ndet.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/is-krieg-bringt-geschaefte-fuer-ruestungsindustrie-und-sicherheitsfirmen-a-992019.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>DGB sagt &ldquo;Ja, aber&rdquo; zu Freihandelsvertrag<\/strong><br>\nBisher lehnten die Gewerkschaften das transatlantische Abkommen ab. Nun hat SPD-Chef Sigmar Gabriel sie umgestimmt. In einem Positionspapier, das der SZ vorliegt, bekennt sich der Deutsche Gewerkschaftsbund zum TTIP. Allerdings stellen die Arbeitnehmervertreter Bedingungen. [&hellip;]<br>\nPassend dazu formuliert der DGB zum ersten Mal Bedingungen, denen das Abkommen gen&uuml;gen m&uuml;sste. So begr&uuml;&szlig;t der Gewerkschaftsbund zwar, dass mit TTIP technische Standards angeglichen werden sollen, etwa Vorgaben f&uuml;r die Gr&ouml;&szlig;e von R&uuml;ckspiegeln oder die Festigkeit von Blechen. &ldquo;Eine gegenseitige Anerkennung von Standards und Zulassungsverfahren darf es aber nur geben, wenn damit keine Absenkung von Schutzniveaus verbunden ist.&rdquo;<br>\nAuch d&uuml;rften Arbeitnehmerrechte nicht als &ldquo;Handelshemmnisse&rdquo; gedeutet und damit angreifbar werden. Und schlie&szlig;lich m&uuml;sse verhindert werden, dass mit dem Abkommen demokratische Rechte &ldquo;gef&auml;hrdet, ausgehebelt oder umgangen&rdquo; werden &ndash; sei es durch die Investitionsschutz-Klausel, mit der Konzerne Staaten zu Schadensersatz zwingen k&ouml;nnten, oder durch einen &ldquo;Regulierungsrat&rdquo;, der k&uuml;nftig bei neuen Umwelt- oder Sozialvorschriften mitreden d&uuml;rfte. Im Bereich der &ouml;ffentlichen Daseinsvorsorge d&uuml;rfe der Bund keine Verpflichtungen eingehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/ttip-dgb-sagt-ja-aber-zu-freihandelsvertrag-1.2134179\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Ein gro&szlig;es &bdquo;ja&ldquo; und ein klitzekleines &bdquo;aber&ldquo; &hellip; es ist zum Heulen, wenn man sieht, dass es wieder einmal die SPD und Gewerkschaften sind, die mit dem Teufel ins Bett gehen und ihre ureigensten Werte verraten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ukraine\/Russland<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Wolfgang Bittner &ndash; Wirtschaftskrieg gegen Russland<\/strong><br>\nW&auml;hrend in der Westukraine Man&ouml;ver stattfinden; Rum&auml;nien die Stationierung von NATO-Kampfflugzeugen erwartet, nach Polen weitere Soldaten entsandt werden und die Kiewer Regierung Waffen von NATO-Staaten erh&auml;lt, haben sich die EU-Botschafter auf neue Wirtschaftssanktionen gegen Russland geeinigt, wobei man sich auf die kritische Situation in der Ostukraine beruft, die man selbst verursacht hat. Daraufhin war aus Moskau zu h&ouml;ren, man werde mit Gegenma&szlig;nahmen auf die neuerlichen Aggressionen antworten und gegen die am 12. September 2014 in Kraft gesetzten Wirtschaftssanktionen, die sich gegen Banken und Rohstofflieferanten richten, Beschwerde bei der Welthandelsorganisation WTO einlegen.  [&hellip;]<br>\nDer ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete und Herausgeber des Internetportals NachDenkSeiten (7), Albrecht M&uuml;ller, spricht noch einen anderen wichtigen Aspekt der westlichen Sanktions-Politik an: &bdquo;Wirkt eine Sanktion nicht wie erwartet, dann dreht man einfach an der gleichen Schraube weiter und verk&uuml;ndet das auch noch &ouml;ffentlich mit geschwollener Brust. Niemand &uuml;berlegt offensichtlich, welche Auswirkungen das auf die innere Willensbildung bei den entscheidenden Gremien in Russland hat. Niemand bedenkt die erkennbare Tatsache, dass man damit die kritischen Elemente in Russland schw&auml;cht. Deshalb kann und muss man von Primitivit&auml;t sprechen. Nachdenken, strategisches Denken gibt es im Westen offenbar nicht mehr.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201409153243\/wirtschaft\/wirtschaft-welt\/wirtschaftskrieg-gegen-russland.html\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<li><strong>Paul Schreyer (&ldquo;Wir sind die Guten&ldquo;) im Interview<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/soundcloud.com\/wirsinddieguten\/140913-interview-koschwitz-ps\">Koschwitz am Wochenende<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>OECD legt Vorschl&auml;ge vor &ndash; Kampf gegen Steuerflucht<\/strong><br>\nInternationale Konzerne rechnen sich arm und sparen so Steuern. Die Industriel&auml;nder-Organisation OECD will die Trickserei beenden.<br>\nWas haben Google, Amazon, Starbucks und Apple gemeinsam? Sie alle sind multi-nationale Gro&szlig;konzerne, erwirtschaften Milliardenums&auml;tze &ndash; und haben kreative Steuerabteilungen. Die Experten dort sagen ihnen genau, wie sie Gewinne, Kosten und Aktivit&auml;ten &uuml;ber L&auml;ndergrenzen hinaus verschieben m&uuml;ssen, um &ndash; ganz legal &ndash; Steuern zu sparen. Den Schaden haben L&auml;nder wie Deutschland. 160 Milliarden Euro entgehen dem deutschen Fiskus jedes Jahr, weil ausl&auml;ndische Firmen hierzulande zwar Gesch&auml;fte machen, sich der Steuer gegen&uuml;ber aber arm rechnen. [&hellip;]<br>\nDas will die OECD k&uuml;nftig verhindern. Bis Ende 2015 soll ein Gesamtpaket stehen &ndash; auf Basis eines 15-Punkte-Aktionsplans. F&uuml;r sieben Bereiche liegen seit Dienstag erste Analysen und Vorschl&auml;ge vor. Ziehen alle L&auml;nder der OECD und der G20 mit, w&uuml;rden die Regeln f&uuml;r mehr als 90 Prozent der Welt-Wirtschaft gelten.<br>\nHandlungsbedarf sieht die OECD vor allem bei Internetfirmen. Im Zeitalter von Onlinehandel, Bezahlen per Handy, mobilen Download-L&auml;den, &bdquo;Cloud Computing&ldquo; (entferntes Datenspeichern) und Suchmaschinen wird es immer schwieriger zu kl&auml;ren, welchem Land Gesch&auml;fte sowie Produkte und damit Gewinne und Steuern zuzuordnen sind. Klassische Betriebsst&auml;tten gibt es nicht. Schwellenl&auml;nder wollen, dass dort besteuert wird, wo die Nutzer sitzen. Andere nicht. Nur eines ist klar: Sonderregelungen f&uuml;r Internetfirmen soll es nicht geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/oecd-legt-vorschlaege-vor-kampf-gegen-steuerflucht\/10710626.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><strong>dazu: OECD tut nicht genug gegen Steuervermeidung von Konzernen &ndash; Deutschland reagiert beunruhigend<\/strong><br>\nDie OECD hat gestern &ndash; nach einem l&auml;ngeren Konsultationsprozess &ndash; ihre Zwischenergebnisse des Projekts gegen die Steuervermeidung von Konzernen namens &bdquo;Base Erosion and Profit Shifting&ldquo; (BEPS) ver&ouml;ffentlicht. Die Vorschl&auml;ge decken sieben der 15 &ldquo;actions&rdquo; des Aktionsplans ab, den die G20 letztes Jahr der OECD zur Bearbeitung vorgegeben hatten: zur Ausnutzung von Steuerabkommen, zu sch&auml;dlichen Steuerpraktiken, zu einem multilateralen Steuerabkommen, zu Verrechungspreisen bei immateriellen G&uuml;tern, zu Qualifizierungskonflikten, zu l&auml;nderbezogenen Berichtspflichten und zur digitalen Wirtschaft. Nat&uuml;rlich wird man die hunderte Seiten noch genauer analysieren m&uuml;ssen, auch sind die Vorschl&auml;ge teils noch in Bearbeitung bis Ende n&auml;chsten Jahres. Allerdings zeichnet sich trotz vieler begr&uuml;&szlig;enswerter Vorschl&auml;ge schon ab, dass die OECD in zentralen Punkten keine angemessene Antwort auf die Steuervermeidung findet. So soll es zwar mehr l&auml;nderbezogene Transparenz bei den Konzernbilanzen f&uuml;r die Beh&ouml;rden geben, aber keine &ouml;ffentlichen Berichte. Au&szlig;erdem hat die OECD keine echten Ma&szlig;nahmen gegen sogenannte Patent-\/Lizenzboxen beschlossen, also Steuerverg&uuml;nstigungen f&uuml;r Einnahmen aus Lizenz- oder Patentgeb&uuml;hren, obwohl diese eines der Hauptmittel zur Steuervermeidung sind. Laut Financial Times sperrten sich dagegen vor allem Gro&szlig;britannien, Luxemburg, die Niederlande und Spanien: Ein Armutszeugnis f&uuml;r die europ&auml;ische Steuerpolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2014\/09\/oecd-tut-nicht-genug-gegen.html\">blog steuergerechtigkeit<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Europas Milliard&auml;re werden immer reicher<\/strong><br>\nDer typische Milliard&auml;r ist 63 Jahre alt, lebt gern in London und reist von Mega-City zu Mega-City. 2.325 Menschen auf der Welt sind m&auml;rchenhaft reich &ndash; und werden immer reicher.<br>\nWer in Europa einen Milliard&auml;r treffen will, muss nach London, Moskau, Paris oder Istanbul. Dort leben nach einem neuen &Uuml;berblick die meisten Superreichen. Auch Hamburg ist mit 18 Milliard&auml;ren ein Magnet f&uuml;r h&ouml;chst verm&ouml;gende Menschen. Wo immer die Superreichen auch sind, sie haben eines gemeinsam: Ihr Verm&ouml;gen w&auml;chst und w&auml;chst.<br>\n2.325 Menschen &ndash; eine Rekordzahl &ndash; besitzen ein Verm&ouml;gen von 7,3 Billionen Dollar (5,64 Billionen Euro). Das geht aus einer am Mittwoch in Z&uuml;rich ver&ouml;ffentlichten Studie der UBS in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsinformationsdienst Wealth-X hervor. Das ist ein Verm&ouml;gens-Plus von zw&ouml;lf Prozent. Die Summe entspricht dem doppelten Bruttoinlandsprodukt Deutschlands. Sie &uuml;bersteigt den Wert der Firmen im Dow Jones Index.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/finanzen\/geldanlage\/mehr-superreiche-europas-milliardaere-werden-immer-reicher\/10714884.html\">Wirtschaftswoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Es ist schon fast typisch f&uuml;r den Zustand der Medien, dass die Wirtschaftswoche &uuml;ber dieses Thema mit einer Mischung aus anerkennender Begeisterung im Stil einer &bdquo;Frauenzeitschrift&ldquo; und wertfreier Buchhaltermentalit&auml;t berichtet &hellip; kein Hauch von Kritik, kein Wort dazu, wie die Mehrung des Reichtums zustande kam und welchen Einfluss dies auf die &uuml;brigen 99,99% der Bev&ouml;lkerung hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>L&ouml;hne in Ostdeutschland: Im Schnitt 777 Euro weniger als im Westen<\/strong><br>\nDie L&ouml;hne in Ostdeutschland gleichen sich nur sehr langsam den L&ouml;hnen in Westdeutschland an, meldet das Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). &ldquo;Das muss sich &auml;ndern&rdquo;, sagt DGB-Vorstandsmitglied Stefan K&ouml;rzell. &ldquo;Wir brauchen gleichen Lohn f&uuml;r gleiche Arbeit in Ost und West.&rdquo;\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/wwww.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140918_01.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>In Ostdeutschland lag im Jahr 2012 das durchschnittliche Brutto-Monatsentgelt bei 2139 Euro, in Westdeutschland bei 2916 Euro. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Der monatliche Durchschnittslohn in Ostdeutschland liegt damit 777 Euro unter dem in Westdeutschland.<br>\n&bdquo;Ein Vierteljahrhundert nach der Wiedervereinigung ist das Lohngef&auml;lle zwischen den alten und neuen Bundesl&auml;ndern nicht mehr hinnehmbar. Ein Lohngef&auml;lle gibt es selbst dort, wo die Produktivit&auml;t fast genauso hoch ist wie in den alten Bundesl&auml;ndern&rdquo;, erkl&auml;rt dazu DGB-Vorstandsmitglied Stefan K&ouml;rzell. Dabei sei die Politik der Niedrigl&ouml;hne &uuml;berall gescheitert, &ldquo;vor allem aber in Ostdeutschland&rdquo;, so K&ouml;rzell.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++b24fa29a-38c5-11e4-8bda-52540023ef1a\">DGB<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Dolce Vita und deutsche Waffen &ndash; Deutschlands Waffengesch&auml;fte mit Griechenland<\/strong><br>\nPanzer, U-Boote, Flugabwehrsysteme: Das griechische Milit&auml;r kaufte f&uuml;r Milliarden modernstes Kriegsger&auml;t und lie&szlig; sich mit Millionenbetr&auml;gen bestechen &ndash; auch von deutschen Firmen. Nun packen einige Beteiligte aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/korruption-dolce-vita-und-deutsche-waffen.976.de.html?dram:article_id=296651\">Deutschlandradio Kultur<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Schufa, HIS und Co. &ndash; Was Auskunfteien alles &uuml;ber Sie wissen<\/strong><br>\nBanken und Versicherer sammeln und speichern massenhaft Informationen, zum Teil mithilfe spezialisierter Dienstleister. Was wissen sie &uuml;ber mich, welche Nachteile drohen mir dadurch &ndash; und wie kann ich mich sch&uuml;tzen? Ein Selbstversuch.<br>\nDie Nachricht war kurz und schmerzhaft. Man k&ouml;nne ihm keine private Krankenversicherung anbieten, teilte der Deutsche Ring einem Interessenten aus Karlsruhe vor wenigen Wochen mit &ndash; ohne Angabe von Gr&uuml;nden. Erst als sein Finanzmakler Frank Rindermann nachhakte, erhielt der abgeblitzte Kunde eine Liste mit &auml;rztlichen Diagnosen.<br>\nDie Liste enthielt jedoch nicht nur Erkrankungen, die der Mann in seiner &bdquo;Risikovoranfrage&ldquo; genannt hatte, sondern auch &auml;rztliche Befunde aus den Jahren vor 2010, sagt Rindermann. Erkrankungen aus dieser Zeit aber waren faktisch verj&auml;hrt &ndash; der Deutsche Ring hatte diese deshalb nicht abgefragt. Die Daten stammten aus einer Anfrage aus dem Jahr 2010, die der Deutsche Ring ebenfalls abgelehnt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/finanzen\/vorsorge\/schufa-his-und-co-was-auskunfteien-alles-ueber-sie-wissen\/10690320.html\">Wirtschaftswoche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Reportage: Der Traum vom Fliegen<\/strong><br>\nSeit mehr Menschen dar&uuml;ber nachdenken, was Drohnen au&szlig;er t&ouml;ten und spionieren noch alles k&ouml;nnen, schwingt immer auch die Hoffnung mit, dass diese Flugroboter den Leuten Arbeiten abnehmen k&ouml;nnten, die ihnen unangenehm sind. Gef&auml;hrlich. Oder nervig. Das Rasenm&auml;hen oder Staubsaugen erledigen Roboter schon. Warum soll ein DHL-Bote sechs Stockwerke hoch- und runterkeuchen, wenn die Drohne die Pakete auf dem Balkon abstellen k&ouml;nnte? Es ist die Wiederauflage der alten linken Utopie, dass Maschinen die Drecksjobs machen und der Mensch sich auf das Sch&ouml;ne konzentriert. Schon Karl Marx sagte eine Zeit vorher, in der &ldquo;die Arbeit in unmittelbarer Form aufgeh&ouml;rt hat, die gro&szlig;e Quelle des Reichtums zu sein&rdquo;. Weil Maschinen sie erledigen.<br>\nAuf ihn beruft sich der Sozialphilosoph Andr&eacute; Gorz in der Utopie, die er in dem Buch &ldquo;Wege ins Paradies&rdquo; von 1983 entwirft. In dieser Zukunft hat sich der Kapitalismus selbst abgeschafft, weil alle Arbeiter durch Maschinen ersetzt worden sind. Die Eigent&uuml;mer von Fabriken, die durch das Entlassen von Menschen L&ouml;hne sparen wollten, haben ihre eigenen K&auml;ufer wegrationalisiert. Und damit auch die Grundlage des Wirtschaftssystems. Geld gibt es nun f&uuml;rs reine Dasein.Eine neuere Version dieses Denkens haben Constanze Kurz und Frank Rieger vom Chaos Computer Club im vergangenen Jahr in ihrem Buch &ldquo;Arbeitsfrei&rdquo; formuliert. Sie schreiben von Arbeitspl&auml;tzen, &ldquo;die uns nicht mehr menschenw&uuml;rdig erscheinen&rdquo;, und der Vision, dass diese Arbeit besser und schneller von Maschinen erledigt werden k&ouml;nnte, statt durch immer niedrigere L&ouml;hne erhalten zu werden. &ndash; Sollte man mit dem Verwirklichen dieser Vision vielleicht dort anfangen, wo Arbeiter schon jetzt wie Maschinen behandelt werden? &ldquo;Da wird der Mensch zum Roboter gemacht&rdquo;, hat Ver.di-Chef Franz Bsirske vergangenen Winter &uuml;ber die Arbeit in den Lagern des Internetversandh&auml;ndlers Amazon gesagt. &ldquo;Das mag in Texas gehen, aber hier kann man mit Menschen so nicht umgehen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=hi&amp;dig=2014%2F09%2F13%2Fa0055&amp;cHash=9a152d01cec9a01f8c554a3b29decccd\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ebola<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Medizinische Hilfe als Gesch&auml;ft und Solidarit&auml;t: Kubas Ebola-Offensive<\/strong><br>\nKuba leistet mit einer Brigade von 62 &Auml;rzten und 102 Krankenpflegern den gr&ouml;ssten personellen Beitrag zur Bek&auml;mpfung der Ebola-Epidemie in Afrika. Die Entsendung von medizinischem Personal ins Ausland hat im Castro-Regime eine mehr als 50-j&auml;hrige Tradition. Vor der Revolution 1959 verf&uuml;gte die Insel &uuml;ber kaum 6000 &Auml;rzte, von denen &uuml;berdies danach etwa die H&auml;lfte dem Land den R&uuml;cken kehrte. Zusammen mit dem Schulwesen machte Fidel Castro die umfassende medizinische Gratisversorgung zu einer Priorit&auml;t der Revolution. Heute verf&uuml;gt das zu hundert Prozent staatliche kubanische Gesundheitswesen laut offiziellen Zahlen &uuml;ber fast 77 000 &Auml;rzte, 15 000 Zahn&auml;rzte und &uuml;ber 88 000 im Pflegebereich Besch&auml;ftigte f&uuml;r eine Bev&ouml;lkerung von 11,1 Millionen. Zehntausende von Ausl&auml;ndern wurden an Kubas Hochschulen zu &Auml;rzten ausgebildet. Die Erfolge im medizinischen Bereich sind unbestreitbar. Zur gr&ouml;ssten und nachhaltigsten Mission dieser Art wurde 1998 die Entsendung Tausender kubanischer &Auml;rzte und Pflegepersonen in die von den Hurrikanen &laquo;George&raquo; und &laquo;Mitch&raquo; verheerten karibischen L&auml;nder. Eindr&uuml;cklich ist auch die von Kuba und Venezuela finanzierte &laquo;Operaci&oacute;n Milagro&raquo;, ein Programm kostenloser Augenoperationen, von dem laut offiziellen Zahlen &uuml;ber 2,8 Millionen bed&uuml;rftige Menschen in 35 L&auml;ndern profitiert haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/international\/amerika\/medizinische-hilfe-als-verbindung-von-geschaeft-und-solidaritaet-1.18385009\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der Artikel ist durchaus informativ. Er leidet allerdings darunter, dass der Autor, Peter Gaupp, ob nun bewusst oder unbewusst &uuml;berbetont, dass sich Kuba seine medizinische Hilfe neuerdings bezahlen l&auml;sst &ndash; was auch den Leserkommentaren zu entnehmen ist. Viel interessanter ist, dass selbst ein so reiches Land wie Brasilien oder auch das &ouml;lreiche Venezuela nicht in der Lage sind, eine ausreichende medizinische Versorgung der Bev&ouml;lkerung zu garantieren. Von einer umfassenden medizinischen Gratisversorgung sind auch wir allerdings weit entfernt.<\/em><br>\n<em>Im Artikel wird auch davon berichtet, dass die US-Regierung 3000 Milit&auml;rangeh&ouml;rige zum Kampf gegen den Ebola-Ausbruch entsendet. Diese sollen internationalen und regionalen Bem&uuml;hungen  koordinieren und 17 Behandlungszentren mit je 100 Betten einrichten und lokale Helfer schulen.  Das Pentagon will f&uuml;r den Einsatz bis zu 500 Millionen Dollar bereitstellen. &ndash; Im Guten wie im B&ouml;sen bleiben die USA die Weltmacht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Seuche nicht zu stoppen: Muss jetzt die Bundeswehr in Afrika gegen Ebola k&auml;mpfen?<\/strong><br>\nIm Kampf gegen die Ebola-Epidemie in Westafrika soll jetzt auch die Bundeswehr zum Einsatz kommen. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte den betroffenen L&auml;ndern umfangreiche Hilfe zu. [&hellip;] Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte in Berlin, die Bundeswehr pr&uuml;fe alle ihre M&ouml;glichkeiten. Wie &ldquo;Spiegel Online&rdquo; berichtete, soll in den kommenden Tagen eine mobile Feldklinik mit 50 Krankenbetten auf den Weg geschickt werden. Die Luftwaffe sei angewiesen worden, m&ouml;glichst schnell mit Transall-Maschinen eine Luftbr&uuml;cke f&uuml;r Hilfsmaterial und Medikamente zu organisieren. Bundeswehr-Personal solle vor Ort aber nicht zum Einsatz kommen. In den vergangenen Wochen haben sich auch immer wieder Helfer in Westafrika mit dem hochansteckenden Virus angesteckt, das zu starkem Fieber und Blutungen f&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/ratgeber\/reisemedizin\/ebola\/toedlicher-virus-in-westafrika-merkel-bietet-liberia-mehr-hilfe-gegen-ebola-an_id_4140204.html\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Ein Zelt und 50 Feldbetten &hellip; das ist nun wirklich eine sehr &bdquo;umfangreiche Hilfe&ldquo;. Der deutsche Anteil zur ohnehin schon blamablen internationalen Hilfe f&uuml;r Westafrika ist l&auml;cherlich gering. W&uuml;rden die Westafrikaner nicht gegen Ebola, sondern gegen b&auml;rtige B&ouml;sewichte k&auml;mpfen, w&uuml;rde Kriegsministerin von der Leyen sicher h&ouml;chstpers&ouml;nlich in Feldherrenpose ein Vielfaches an Hilfe auf den Weg bringen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Niedersachsen: CDU warnt vor Homosexuellen an Schulen<\/strong><br>\nMit dumpfen Argumenten machen die Christdemokraten Stimmung gegen Aufkl&auml;rung an Schulen &ndash; es wird etwa davor gewarnt, Homosexuelle ohne Aufsicht an Sch&uuml;ler heran zu lassen.<br>\nIn Niedersachsen bringt sich die CDU in Stellung gegen die Pl&auml;ne der Landesregierung, &uuml;ber sexuelle Vielfalt an Schulen aufzukl&auml;ren. Rot-Gr&uuml;n hatte einen entsprechenden Antrag (Drucksache 17\/1333) bereits im M&auml;rz in den Landtag eingebracht. Damit soll festgelegt werden, dass Homo-, Bi-, Trans- und Intersexualit&auml;t &ldquo;an der Schule verbindlich thematisiert werden [muss], um alle Kinder und Jugendlichen bei der Entwicklung ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identit&auml;t zu unterst&uuml;tzen, gegenseitiges Verst&auml;ndnis zu f&ouml;rdern und Diskriminierung durch Ausgrenzung und Mobbing vorzubeugen&rdquo;.<br>\nDie CDU lehnt dieses Ansinnen kategorisch ab. Zwar unterst&uuml;tze man das Ziel, &ldquo;zu Toleranz zu erziehen&rdquo;, erkl&auml;rte CDU-Schulexpertin Karin Bertholdes-Sandrock gegen&uuml;ber der &ldquo;Nordwest-Zeitung&rdquo;. &ldquo;Aber Kinder und Jugendliche d&uuml;rfen auch nicht &uuml;berfordert werden&rdquo;, so die Lehrerin. Es sei falsch, Antworten zu Themen zu geben, &ldquo;die die Kinder gar nicht besch&auml;ftigen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.queer.de\/detail.php?article_id=22306\">Queer<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Arbeitsverbot f&uuml;r alle Ausl&auml;nder &ndash; Hilfsorganisationen im S&uuml;dsudan schlagen Alarm<\/strong><br>\nDie s&uuml;dsudanesische Regierung will bis Oktober allen Ausl&auml;ndern die Arbeitsgenehmigung entziehen. Angesichts der drohenden Hungerkrise und des B&uuml;rgerkriegs l&ouml;ste dies bei den Hilfsorganisationen Best&uuml;rzung aus. [&hellip;]<br>\nDie Anweisung der s&uuml;dsudanesischen Regierung unter dem Pr&auml;sidenten Salva Kiir rief Best&uuml;rzung hervor, da sie zu einem sehr kritischen Zeitpunkt angek&uuml;ndigt wurde, wie Denis Okari, Afrika-Korrespondent der BBC mit Sitz in Kenya, sagt. Sie betreffe Tausende von Ausl&auml;ndern, die im humanit&auml;ren Bereich arbeiteten. Es sei allein im Hinblick auf die drohende Hungerkrise nicht genug Personal im Land. Nun treffe das Verbot vor allem diejenigen, die dringend Hilfe ben&ouml;tigten, sagte Tariq Riebl, Direktor der Hilfsorganisation Oxfam. Es sei verst&ouml;rend, dass die Regierung w&auml;hrend einer schweren Krise ausgebildete Entwicklungshelfer ausweisen wolle, erkl&auml;rte die NGO Global Witness.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/international\/hilferuf-der-hilfsorganisationen-im-suedsudan-1.18385613\">NZZ<\/a>\n<p><strong>Zum Hintergrund auf den NachDenkSeiten: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22873\">#ByTheEndofSeptember &ndash; &bdquo;Mega-Krise&ldquo; mit Ansage<\/a><\/strong><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Landtagswahlen<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Moderne Rechte im Aufwind<\/strong><br>\nBei der Landtagswahl in Brandenburg ragen zwei Tatsachen besonders heraus &ndash; ebenso wie bei dem zeitgleichen Urnengang in Th&uuml;ringen und dem in Sachsen vor zwei Wochen: Die H&auml;lfte der Wahlbev&ouml;lkerung macht von ihrem Wahlrecht keinen Gebrauch und die rechtspopulistische AfD erzielt aus dem Stand zweistellige Wahlergebnisse, ist damit der eigentliche Gewinner bei allen drei Landtagswahlen.<br>\nIn Brandenburg ist die Wahlbeteiligung mit 47,9% auf den niedrigsten Stand seit 1990 zur&uuml;ckgefallen. Gegen&uuml;ber der Landtagswahl 2009 stieg die Zahl der Nichtw&auml;hlerInnen noch einmal um &uuml;ber 400.000. Selbst wenn ber&uuml;cksichtigt wird, dass es 2009 wegen der gleichzeitigen Bundestagswahlen eine &uuml;berdurchschnittliche Wahlbeteiligung (67,0%) gab, bleibt doch festzuhalten: Von 2.094.455 Wahlberechtigten haben sich 1.091.655 nicht mehr am Urnengang beteiligt.<br>\nErstmals durften 2014 auch gut 38.000 Jugendliche ab 16 Jahren ihre Stimme abgeben, bundesweit eine Premiere in einem Fl&auml;chenland. Die Zahl der Wahlberechtigten hat sich gegen&uuml;ber 2009 um ca. 18.000 Personen verringert. Der Brandenburger Landtag wurde als gerade einmal von knapp 40% der Wahlberechtigten gew&auml;hlt. Die potenziellen Regierungskoalitionen (SPD + LINKE bzw. SPD + CDU) stehen f&uuml;r 22 bzw. 24% der W&auml;hlerInnen.<br>\nMassive Wahlenthaltung auf der einen Seite, die allen im Brandenburger Landtag vertretenen Parteien Stimmenverluste eingebracht hat und ein starker Anstieg der rechtspopulistischen AfD mit 12,2% (119.989 Stimmen) auf der anderen Seite zeigen eine Verschiebung des politischen Koordinatenkreuzes nach Rechts, wenn auch mit einigen Besonderheiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/moderne-rechte-im-aufwind\/\">Sozialismus aktuell<\/a><\/li>\n<li><strong>Rot-Rot-Gr&uuml;n ist m&ouml;glich!<\/strong><br>\nF&uuml;r DIE LINKE war die Th&uuml;ringer Landtagwahl am 14. September 2014 ein klarer Erfolg. Mit 28,2% der Stimmen sind wir erneut zweitst&auml;rkste Kraft geworden &ndash; das ist noch einmal eine Steigerung unseres Ergebnisses gegen&uuml;ber der Wahl von 2009 (27,4%). Und es ist das bisher beste Ergebnis der Partei bei einer Landtagswahl bundesweit. Neun Wahlkreise konnte DIE LINKE in Th&uuml;ringen dieses Mal direkt gewinnen &ndash; leider vier weniger als vor f&uuml;nf Jahren.<br>\nDie CDU konnte ihr Ergebnis zwar leicht verbessern, sie gewann 33,5% der Stimmen. Doch von ihrer fr&uuml;heren St&auml;rke ist die Partei unter Christine Lieberknecht in Th&uuml;ringen meilenweit entfernt. Seit 1990 regiert die CDU ununterbrochen, bisher war sie nur zweimal auf einen Koalitionspartner angewiesen. 1999 errang sie gar 51% der Stimmen. Die FDP flog mit nur noch 2,5% wieder aus dem Parlament, nachdem die Partei erst 2009 dorthin zur&uuml;ckgekehrt war.<br>\nDramatisch war der Wahlabend f&uuml;r die SPD. Sie erlitt eine dramatische Wahlschlappe. Nur noch 12,4% der W&auml;hlerInnen gaben der Partei ihre Stimme. Das sind 6,1 Prozentpunkte weniger als vor f&uuml;nf Jahren, als sie in eine Koalition mit der CDU einstieg. Mit 5,7% ziehen auch B&uuml;ndnis90\/Die Gr&uuml;nen erneut in den Landtag ein. Erfreulich ist, dass die NPD erneut scheiterte: Mit 3,6% der Zweitstimmen verfehlte sie klar die 5%-H&uuml;rde. Dennoch ist es f&uuml;r Entwarnung zu fr&uuml;h: Bei den Kommunalwahlen im Mai diesen Jahres verdoppelte die Neonazi-Partei die Zahl ihrer Kommunalmandate auf &uuml;ber 60 in den Stadt-, Gemeinde- und Ortsteilr&auml;ten sowie Kreistagen. Die Partei bleibt eine Bedrohung.<br>\nErschreckend ist das Ergebnis f&uuml;r die &raquo;Alternative f&uuml;r Deutschland&laquo;: 10,6% der W&auml;hlerInnen machten ihr Kreuz bei der rechtspopulistischen Partei, die nun mit 11 Abgeordneten in den Erfurter Landtag einzieht. Ihr Spitzenkandidat exponierte sich als Vertreter neu-rechter Ideologie. Erstmals seit 1990 gibt es nun also im Th&uuml;ringer Landtag eine Fraktion rechts der CDU.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/rot-rot-gruen-ist-moeglich\/\">Sozialismus aktuell<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Br&uuml;ssels Wahrheit<\/strong><br>\nEU-Diplomaten fordern Sanktionen gegen russische Presse<br>\nIn der EU wird &uuml;ber eine neue Runde von Sanktionen gegen Ru&szlig;land nachgedacht. Diesmal soll es nicht Banken oder &Ouml;lfirmen treffen, sondern &ndash; Journalisten. Pardon: &raquo;Propagandisten&laquo;. So ist es einem jW vorliegenden Protokoll einer Sitzung des &raquo;Ausschusses der St&auml;ndigen Vertreter der Mitgliedsstaaten&laquo; vom 10. September zu entnehmen. Das als &raquo;Verschlu&szlig;sache &ndash; Nur f&uuml;r den Dienstgebrauch&laquo; klassifizierte Dokument enth&auml;lt einen Abschnitt &raquo;Listung von Journalisten\/Propagandisten&laquo; (siehe jW vom 13.\/14. September 2014). (&hellip;)<br>\nEs bleibt die Frage, was die Forderung nach Sanktionen gegen russische Journalisten soll. Russia Today hat auf seinem Youtube-Kanal Einschaltquoten, die mit denen von CNN und Al-Dschasira konkurrieren k&ouml;nnen. Es gibt offenbar genug Leute, die sich einen gegen&uuml;ber der westlichen Einheitsberichterstattung alternativen Blick auf die Weltlage leisten wollen &ndash; der mu&szlig; deshalb nicht zu 100 Prozent wahr sein. Auch russische Medien betreiben bei Bedarf Manipulation &ndash; Beispiele gibt es aus der Ukraine-Krise genug. Da werden Autoschlangen an der ukrainisch-polnischen Grenze als Fl&uuml;chtlingskolonnen aus dem Donbass ausgegeben oder Artikel aus der malaysischen Presse zitiert, die sich wiederum als Wiedergabe russischer Statements zum Abschu&szlig; des malaysischen Flugzeugs am 17. Juli entpuppen. Aber ist die westliche Seite besser? Ausgerechnet die renommierte BBC l&ouml;schte eine Reportage vom Abschu&szlig;ort nach wenigen Tagen wegen &raquo;handwerklicher Fehler&laquo; von ihrem Server &ndash; in dem Beitrag hatten n&auml;mlich Bewohner der Region &uuml;ber ukrainische Milit&auml;rflugzeuge in unmittelbarer N&auml;he von Flug MH17 berichtet. Westliche Medien kolportierten Bilder &uuml;ber Begr&auml;bnisse angeblich in der Ukraine gefallener russischer Soldaten &ndash; doch es stellte sich heraus, da&szlig; diese Bilder schon 2012 in ganz anderem Zusammenhang entstanden und einfach neu betextet worden waren. Das polnische Springer-Blatt Fakt brachte neulich die Schlagzeile: &raquo;So w&uuml;ten Putins Bestien in der Ukraine&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/09-18\/005.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Die Geister, die ich rief: Suchmaschinen verbannen Artikel einiger deutscher Verlage aus ihrem Index<\/strong><br>\nWeb.de, GMX und T-Online haben die Internet-Angebote mehrerer gro&szlig;er deutscher Publikationen aus ihren Suchergebnissen verbannt. Der Schritt ist eine Reaktion auf das Vorgehen der VG Media, die mit Hinweis auf das Leistungsschutzrecht Lizenzgelder von verschiedenen Suchmaschinen auf dem Klageweg einfordert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/t3n.de\/news\/leistungsschutzrecht-gmx-t-online-bild-welt-567174\/\">t3n<\/a>\n<p><strong>Dazu: Leistungsschutzrecht wirkt: Mehrere Suchmaschinen zeigen Verlagsseiten nicht mehr an<\/strong><br>\n[&hellip;] 1&amp;1-Sprecher J&ouml;rg Fries-Lammert begr&uuml;ndet die Auslistung auf Nachfrage so:<br>\nDie VG Media macht f&uuml;r die von ihr vertretenen Presseverleger Anspr&uuml;che nach dem sog. Leistungsschutzrecht geltend. Im Kern geht es unter anderem darum, ab welcher Textl&auml;nge und von wem Presseverleger eine Verg&uuml;tung f&uuml;r die &ouml;ffentliche Zug&auml;nglichmachung von Presseerzeugnissen verlangen k&ouml;nnen. Wir sind &uuml;berzeugt, dass diese Forderungen unbegr&uuml;ndet sind. Lediglich vorsorglich haben wir uns entschlossen, hiervon betroffene Angebote auszulisten. Nutzereffekte waren bisher nicht feststellbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/19058\/leistungsschutzrecht-wirkt-mehrere-suchmaschinen-zeigen-verlagsseiten-nicht-mehr-an\/\">Stefan Niggemeier<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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