{"id":2334,"date":"2007-05-11T09:08:20","date_gmt":"2007-05-11T07:08:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2334"},"modified":"2007-05-11T15:35:29","modified_gmt":"2007-05-11T13:35:29","slug":"hinweise-des-tages-390","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2334","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Versicherte bekommen immer weniger<\/strong><br>\nLebensversicherungen zahlen ihren Kunden immer weniger Ertr&auml;ge aus. Die Bundesregierung plant offenbar eine deutliche Versch&auml;rfung der Informationspflicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/versicherungen\/lebensversicherung\/lebensversicherung_aid_55852.html\">focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Dabei wird uns doch t&auml;glich eingeredet, dass die private Altersvorsorge doch angeblich im Vergleich zur gesetzlichen Rente doch so sicher sei.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Regierung: Rente ab 67 ist Teil einer umfassenden Modernisierungsstrategie<\/strong><br>\nIn einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion der Linken, gibt die Bundesregierung Auskunft &uuml;ber ihre Rentenpolitik. U.a. hei&szlig;t es dort, dass durch die Anhebung der Altersgrenzen der Beitragssatzanstieg bis zum Jahr 2030 um 0,5 Prozentpunkte ged&auml;mpft werde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dip.bundestag.de\/btd\/16\/050\/1605086.pdf\">Deutscher Bundestag [PDF &ndash; 68 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Einmal abgesehen, dass in dieser Antwort einmal mehr die demografischen Modelle (wohlgemerkt nicht Prognosen) als Grundlage f&uuml;r die Entscheidung f&uuml;r die Rente mit 67 angef&uuml;hrt werden und weder auf die entscheidende Frage der tats&auml;chlich Erwerbst&auml;tigen noch auf den Produktivit&auml;tszuwachs f&uuml;r das Jahr 2030 eingegangen wird, geht es also bei der Erh&ouml;hung der Altersgrenze allenfalls um die D&auml;mpfung des Beitragssatzes um 0,5 Prozent. Das sei der jungen Generation nicht zuzumuten.<br>\nDie Bundesregierung verschweigt dabei geflissentlich um wie viel h&ouml;her die Aufwendungen der Menschen sind, die sie f&uuml;r die von ihr propagierten Modelle der privaten Alterssicherung, etwa der Riester-Rente aufbringen m&uuml;ssen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>WSI: Trend am Arbeitsmarkt best&auml;tigt Forschung: K&uuml;ndigungsschutz kein Einstellungshindernis<\/strong><br>\nDie positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt best&auml;tigt aktuelle Forschungsergebnisse, wonach das deutsche K&uuml;ndigungsschutzrecht Einstellungen nicht behindert. Darauf weist Prof. Dr. Heide Pfarr hin, Arbeitsrechtlerin und wissenschaftliche Direktorin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler-boxen.de\/cps\/rde\/xchg\/boxen\/hs.xsl\/2191.htm\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Sie finden unter dieser Adresse eine ganze Reihe interessanter Daten zum K&uuml;ndigungsschutz<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>NRW-Sozialbericht 2007: Armut in NRW nimmt weiter zu<\/strong><br>\nDie Armut in NRW weitet sich aus. Rund 2,6 Millionen Menschen sind arm und haben weniger als 615 Euro im Monat zur Verf&uuml;gung. 14,3 Prozent der Bev&ouml;lkerung in NRW gelten dem Bericht zufolge als &ldquo;einkommensarm&rdquo;: Ihr Einkommen betr&auml;gt weniger als die H&auml;lfte des Durchschnittseinkommens der Gesamtbev&ouml;lkerung in NRW.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/themen\/politik\/nrw01\/armutsbericht\/070509a.jhtml?rubrikenstyle=politik\">wdr<\/a><\/li>\n<li><strong>Feindbilder und S&uuml;ndenb&ouml;cke sch&uuml;ren die Angst<\/strong><br>\nDeutschland z&auml;hlt zu den sichersten L&auml;ndern der Welt, wie auch der neue (zweite) Sicherheitsbericht der Bundesregierung belegt (2006). Dennoch f&uuml;hlten sich 44 Prozent der Bundesb&uuml;rger nicht mehr sicher. F&uuml;r diese Wahrnehmung &ldquo;gef&uuml;hlter Kriminalit&auml;t&rdquo; d&uuml;rfte insbesondere der Einfluss der Massenmedien mit ihrer Skandalberichterstattung &uuml;ber Kriminalit&auml;t, Gewalt und Terror mitverantwortlich sein.<br>\nDer solcherma&szlig;en sich bedroht f&uuml;hlenden Gemeinschaft werden von der Sicherheitspolitik die immer gleichen Rezepte zur Beruhigung und Gefahrenbew&auml;ltigung angedient: Polizei und Geheimdienste brauchen noch mehr Befugnisse und neue Kampfinstrumente, um Sicherheitsl&uuml;cken zu schlie&szlig;en &ndash; Ma&szlig;nahmen, die von einer guten Portion technischen Machbarkeitswahns zeugen und die ausschlie&szlig;lich der Symptombehandlung dienen: der Kontrolle und &Uuml;berwachung, der Unterdr&uuml;ckung und Bestrafung, der Ausgrenzung, Vertreibung und Abschiebung, kurz: der Verdr&auml;ngung der eigentlichen Probleme. Denn von einer sozialvertr&auml;glichen Beseitigung und Bek&auml;mpfung der tieferen Ursachen und Bedingungen von Kriminalit&auml;t, von Gewalt und Terror hier und anderswo in der globalisierten Welt ist demgegen&uuml;ber kaum die Rede &ndash; also von Hunger und Elend, von &ouml;konomischen und ethnischen Konflikten, von prek&auml;ren individuellen und staatlichen Verh&auml;ltnissen, von regionaler Instabilit&auml;t oder von den Sp&auml;tfolgen des alten Kolonialismus und den verheerenden Wirkungen neuer imperialistischer Strategien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/dokumentation\/?sid=22972a765f5e1d665a104acef773107c&amp;em_cnt=1130490\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutschland klettert im Ranking der internationalen Wettbewerbsf&auml;higkeit<\/strong><br>\nIn der j&auml;hrlich vorgelegten Rangliste des Schweizer Management-Instituts IMD kletterte Deutschland von Platz 25 auf Platz 16, einen Rang hinter China. Dies war der gr&ouml;&szlig;te Sprung von allen 55 untersuchten L&auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/artikel\/594\/113481\/\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Unsere Skepsis gegen&uuml;ber solchen Rankings finden wir darin best&auml;tigt, dass diese Rangliste der internationalen Wettbewerbsf&auml;higkeit nach wie vor von den USA angef&uuml;hrt wird. Die US-amerikanischen riesigen Leistungsbilanzdefizite, die mit derzeit 7 Prozent des Bruttoinlandproduktes noch nie so hoch waren wie derzeit und inzwischen nach &uuml;berwiegender Meinung  ein zunehmendes weltwirtschaftliches Risiko darstellen, sind ja nicht gerade ein Ausweis an internationaler Wettbewerbsf&auml;higkeit, m&ouml;gen die amerikanischen Finanzm&auml;rkte auch noch so dynamisch sein. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Rudolf Dre&szlig;ler erw&auml;gt &Uuml;bertritt zur Linkspartei<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here SPD-Sozialexperte Rudolf Dre&szlig;ler nennt den politischen Kurs der Sozialdemokraten &bdquo;verheerend&rdquo;. Die Stimmung in der Partei bezeichnet er als katastrophal. Einen Parteiaustritt kann sich der einstige Botschafter in Israel deshalb gut vorstellen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/article864885\/Rudolf_Dressler_erwaegt_Uebertritt_zur_Linkspartei.html\">Die Welt Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.nd-online.de\/artikel.asp?AID=109558&amp;IDC=2\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><strong>Betreibt die INSM Suchmaschinen-Spamming und denunziert kritische Blogs?<\/strong><br>\nUnter initiative neue soziale marktwirtschaft.wordpress.com (ohne Leerzeichen) verbreitet die INSM mittlerweile Artikel-Kopien aus ihrem INSM-Tagebuch. Man k&ouml;nnte dies nat&uuml;rlich als Suchmaschinen-Spamming bezeichnen. Offenbar haben sie einen neuen Dienstleister f&uuml;r Suchmaschinenoptimierung gefunden. Dass INSM-Watchblog ist von WordPress zensiert worden, aller Wahrscheinlichkeit nach durch Denunziation.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.perspektive2010.de\/blog\/2007\/05\/10\/linke-aktion-gegen-die-zensur-des-insm-watchblogs\/\">Perspektive 2010<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/insmwatchblog.wordpress.com\/%20\">insmwatchblog<\/a><\/li>\n<li><strong>In einer Anzeigenkampagne bringt die INSM Ludwig Erhard gegen den Mindestlohn in Stellung.<\/strong><br>\n&bdquo;Der Vater des Wirtschaftswunders, Ludwig Erhard, war strikt gegen staatlich festgesetzte L&ouml;hne. Er vertraute auf die Soziale Marktwirtschaft. Denn ein gesetzlicher Mindestlohn klingt zwar sozial, ist es aber nicht: Wenn Arbeit zu teuer wird, gehen<br>\nArbeitspl&auml;tze verloren.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/Downloads\/INSM-Anzeige_Erhard_schreibt_wieder.pdf\">INSM [PDF &ndash; 2,1 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Das hat selbst Ludwig Erhard nicht verdient, dass ihn die neoliberale INSM als Marktradikalen usurpiert. Dass der Markt zum &bdquo;gerechten&ldquo; Lohn dr&auml;ngt hat selbst Erhard nie behauptet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>EZB signalisiert Zinserh&ouml;hung im Juni<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) hat wie erwartet f&uuml;r Anfang Juni eine weitere Zinserh&ouml;hung angek&uuml;ndigt. EZB-Chef Jean-Claude Trichet h&auml;lt das Wachstum im Euro-Raum f&uuml;r robust, Risiken f&uuml;r die Preisstabilit&auml;t, diese gingen vor allem von kr&auml;ftigen Lohnerh&ouml;hungen im Euro-Raum aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/boersen_maerkte\/geldanlage\/:EZB%20Zinserh%F6hung%20Juni\/198065.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Eigentlich sollte man meinen, die EZB habe die Inflation zu bek&auml;mpfen und nicht die L&ouml;hne zu dr&uuml;cken. Wo haben sich die angeblich kr&auml;ftigen Lohnerh&ouml;hungen in Deutschland in einer erh&ouml;hten oder gar inflationstreibenden Nachfrage niedergeschlagen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Pharma reich, Arzt versorgt, Patient tot<\/strong><br>\nIn den USA stehen Bestseller-Medikamente in der Kritik. Mehrere An&auml;mie-Mittel sollen t&ouml;dliche Nebenwirkungen haben. Mehr noch: Den Herstellern wird vorgeworfen, &Auml;rzten Hunderte Millionen Dollar gezahlt zu haben, damit sie h&ouml;here Dosierungen verschreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,482072,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> und in Deutschland wird die Zulassungsstelle f&uuml;r Medikamente der Pharmaindustrie &uuml;bereignet&hellip;..<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Zum SPIEGEL-Niveau: Reinhard Mohr &uuml;ber politischen Protest, der zur blo&szlig;en Performance und Gutmenschen-Pose verkommt<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/0,1518,481894,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Zum intellektuellen Niveau, wie der Spiegel mit den G-8 Protesten umgeht schreibt uns unser Leser Michael Beier: &bdquo;In einem Handstreich wird eine Vielzahl von Individuen (von Alfred Biolek bis Jan Delay) und Organisationen (von Pax Christi bis zur Radikalen Linken), die vieles trennt, aber die Emp&ouml;rung &uuml;ber eine ungerechte Weltordnung verbindet, in einen Topf geworfen und kollektiv der L&auml;cherlichkeit preisgegeben. Die Strategie  des Artikels ist in ihrer Primitivit&auml;t so durchsichtig, dass sie seri&ouml;se &bdquo;Spiegel&ldquo;-Leser noch bis in die 90er schlichtweg in die Abok&uuml;ndigung getrieben h&auml;tte.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Konservative Revolution &agrave; la fran&ccedil;aise<\/strong><br>\nDer Wahlsieg von Sarkozy spiegelt in erster Linie den Rechtstrend der franz&ouml;sischen Gesellschaft wieder. Zwei Drittel der Franzosen &ndash; so die Ergebnisse eines gro&szlig; angelegten Forschungsprojekts von Sciences Po &ndash; identifizieren sich mit konservativen Werten. Fest steht jedenfalls, dass er mit dem &bdquo;rechtesten&ldquo; Programm in der Geschichte der V. Republik eine Mehrheit erzielte. S&eacute;gol&egrave;ne Royal versuchte dieser Tatsache Rechnung zu tragen, indem sie ihrerseits &ndash; zum Missfallen ihrer Partei &ndash; ebenfalls konservative Akzente setzte. Diese Strategie ging nicht auf und zwar nicht nur deswegen, weil die W&auml;hler offensichtlich das Original der Kopie vorzogen sondern auch weil es Royal bis zuletzt nicht gelang, die Zweifel an ihrer Bef&auml;higung zum Pr&auml;sidentenamt auszur&auml;umen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/bueros\/paris\/04448.pdf\">Frankreich Info der Friedrich-Ebert-Stiftung [PDF &ndash; 124 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Es kann soziale Aufst&auml;nde geben<\/strong><br>\nDie franz&ouml;sischen Gewerkschaften sind schwach, die politische Linke ist zersplittert. Doch wenn Nicolas Sarkozy als Pr&auml;sident mit harter Hand regiert, wird er auf massiven Widerstand sto&szlig;en, so die Sozialistin Fran&ccedil;oise Gaspard.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/dx\/2007\/05\/10\/a0216.1\/textdruck\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> In Frankreich gibt es ein individuelles Streikrecht, das nicht an Organisationen gebunden ist. Das ist einer der entscheidenden Gr&uuml;nde warum in Frankreich &ouml;fters und heftiger auf politische Entscheidungen reagiert wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Blair verabschiedet sich als seltsam Gescheiterter<\/strong><br>\nBlair war auch ein Mann der Widerspr&uuml;che. F&uuml;r seine Gegner galt er von Beginn an als Mann ohne Prinzipien, sein Kurs als &ldquo;Opportunismus mit menschlichem Antlitz&rdquo;, wie es der Historiker Tony Judt einmal formulierte. Dabei war Blair auch ein K&auml;mpfer. Zur Hochform lief er auf, wenn es gegen seine eigene Partei ging. Kritiker sahen in ihm den Prototyp des Politikers, der nur auf Meinungsumfragen schielt &ndash; aber als es um den Irakkrieg ging, k&uuml;mmerte er sich nicht um Volkes Stimme.<br>\nHeute sind sich alle sicher: Blair, das ist ein Politiker ohne Substanz, aber ein gl&auml;nzender Verk&auml;ufer, der das Politikverk&auml;ufertum mit seinen Spin Doctors zur Meisterschaft brachte. Dabei ist eher das Gegenteil richtig. Auf lange Sicht bescherte Blairs Politmarketing ihm eine schlechte Presse. Die Erfolge seiner Politik hat er miserabel verkauft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/dx\/2007\/05\/10\/a0207.1\/textdruck\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Viele der in dem Beitrag angef&uuml;hrten Erfolge sehen in der Wirklichkeit aber keineswegs so positiv aus.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Maulkorbaff&auml;re an der Uni Hamburg<\/strong><br>\nBestrafe einen, erziehe hundert. Die Hamburger Uni wird zur Heimat der Sprachlosen: Eine Dozentin spricht zu viel und verliert ihren Lehrauftrag. Die Pr&auml;sidentin will Professoren kollektiv knebeln. Und die Pressesprecherin ist vollends verstummt &ndash; Protokoll eines norddeutschen Schweige-Experiments.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/0,1518,481840,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Zur unternehmerischen Universit&auml;t geh&ouml;rt eben eine Corporate Identity und um die zu wahren der Maulkorb f&uuml;r die Mitarbeiter. Wie in einem Unternehmen, darf &uuml;ber interne Vorg&auml;nge von den Untergebenen nichts nach au&szlig;en mitgeteilt werden, das w&auml;re ja noch sch&ouml;ner, wenn betriebliche Entscheidungen nach drau&szlig;en kommuniziert werden d&uuml;rften. &bdquo;Raketenmoni&ldquo; wie die neue Uni-Pr&auml;sidentin Monika Auweter-Kurtz tituliert wird, wei&szlig; eben, wie es in der Raumfahrtindustrie zugeht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Stolpersteine auf dem Weg zu einem Auslandsstudium<\/strong><br>\nGlobalisierung, Europa, Bologna-Prozess &ndash; viele Studierende k&ouml;nnen es ja schon nicht mehr h&ouml;ren. Alles soll &ldquo;internationaler&rdquo; werden, alle sollen &uuml;berall alles studieren k&ouml;nnen. In der Praxis h&auml;lt aber vieles Studierende davon ab, ins Ausland zu gehen.<br>\n23 Prozent der deutschen Studierenden haben Auslandserfahrungen, rund 40 Prozent wollen ins Ausland, planen das in unterschiedlicher Intensit&auml;t und Entschlossenheit und 35 Prozent sagen: Nein, wir planen weder noch waren wir jemals.<br>\nBei denen, die sozusagen scheitern bei ihrem Versuch, ins Ausland zu fahren, spielen finanzielle Gr&uuml;nde eine Rolle. Aber es spielt auch eine Rolle die mangelnde Unterst&uuml;tzung durch die Hochschule, die Schwierigkeit, den Auslandsaufenthalt mit den Vorgaben des Studiums zu vereinbaren. Die Bachelor, wenn sie sich an ihre Studienzeit halten, haben im Moment wenig Chance, &uuml;berhaupt ins Ausland zu fahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/campus\/623890\/\">DLF<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2334","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2334","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2334"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2334\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2334"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2334"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2334"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}