{"id":23368,"date":"2014-09-24T08:48:08","date_gmt":"2014-09-24T06:48:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23368"},"modified":"2014-09-24T13:57:26","modified_gmt":"2014-09-24T11:57:26","slug":"hinweise-des-tages-2219","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23368","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (OP\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23368#h01\">Die Anstalt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23368#h02\">IS\/Syrien\/USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23368#h03\">Die 10 Mythen der Eurokrise &hellip; und warum sie falsch sind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23368#h04\">Russland und Ukraine lassen Raiffeisen abst&uuml;rzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23368#h05\">Privater Investitionsstau in Deutschland? Kein Mangel an Maschinen, aber an Nachfrage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23368#h06\">&Ouml;konomen zerrei&szlig;en S&amp;P-Analyse zur AfD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23368#h07\">Lohnentwicklung: Aussage des Statistischen Bundesamts unterstreicht Bedeutung des Inflationsziels der EZB<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23368#h08\">G 20: Wachstum, Wachstum, Wachstum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23368#h09\">Britischer EU-Austritt? Finanzplatz Frankfurt steht bereit!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23368#h10\">Schlechte Argumente gegen B&ouml;rsensteuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23368#h11\">L&auml;nderfinanzausgleich ist viel besser als sein Ruf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23368#h12\">Urteil des Europ&auml;ischen Gerichtshofs: Mindestlohn hat Grenzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23368#h13\">Merkel pfeift auf Klimagipfel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23368#h14\">Vorwand f&uuml;r Handy&uuml;berwachung? Warum die Polizei ein linkes Phantom erfand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23368#h15\">Ebola als Symptom f&uuml;r Afrikas Schw&auml;chen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23368#h16\">Warum die &rsaquo;unternehmerische Hochschule&lsaquo; nicht funktionieren kann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23368#h17\">Panik im Mittelstand oder: Wohin driftet der Journalismus?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23368#h18\">Kritik an Ukraine-Berichterstattung: Spiegel online f&uuml;hlt sich wohl durch Kritik des ARD-Programmbeirats mit angegriffen &ndash; durchaus zurecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23368#h19\">Und immer wieder: &ldquo;Global denken, lokal handeln!&rdquo; &ndash; Ein Bericht vom Regionaltreffen der Attac-Gruppen in NRW<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Anstalt<\/strong><br>\nDie Polit-Satire mit Max Uthoff und Claus von Wagner &ndash; sowie diesmal mit John Doyle, Simone Solga und Tobias Mann<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/beitrag\/video\/2241768\/Die-Anstalt-vom-23.-September-2014#\/beitrag\/video\/2241768\/Die-Anstalt-vom-23.-September-2014\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Grandios!<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Recherchegrundlagen?<\/strong><br>\nMax Uthoff und Claus von Wagner &uuml;ber die Hintergr&uuml;nde ihrer Themen und woher sie ihre Informationen bekommen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/beitrag\/video\/2205572\/#\/beitrag\/video\/2205572\/Recherchegrundlagen%3F\">ZDF<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die NachDenkSeiten kommen auch drin vor.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>IS\/Syrien\/USA<\/strong>\n<ol class=\"abc\">\n<li><strong>Washington: Syrien von USA nicht vorab &uuml;ber Luftangriffe unterrichtet<\/strong><br>\nDie Sprecherin des US-Au&szlig;enministeriums, Jen Psaki, erkl&auml;rte am Dienstag, Damaskus sei &raquo;nicht um Erlaubnis gefragt&laquo; worden. &raquo;Unsere Aktionen waren nicht mit der syrischen Regierung koordiniert. Wir haben den Syrern im Voraus keine Mitteilung auf milit&auml;rischer Ebene gegeben, auch keinen Hinweis &uuml;ber den zeitlichen Ablauf bei bestimmten Zielen&laquo;, f&uuml;gte Psaki hinzu.<br>\nDer syrische Au&szlig;enminister Walid Muallim hatte zuvor mitgeteilt, Damaskus habe vor den am Dienstag erfolgten Angriffen &uuml;ber den Irak eine Botschaft von US-Au&szlig;enminister John Kerry erhalten. Syrien beharrte zugleich darauf, dass die syrische Souver&auml;nit&auml;t gewahrt und das V&ouml;lkerrecht eingehalten werden m&uuml;ssten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/946815.washington-syrien-von-usa-nicht-vorab-ueber-luftangriffe-unterrichtet.html\">ND<\/a><\/li>\n<li><strong>Russlands KP-Chef: US-Luftangriffe gegen Syrien &bdquo;verbrecherisch&ldquo;<\/strong><br>\n&bdquo;Die Tatsache, dass sich im Irak und den benachbarten Staaten ein extremistischer Terrorstaat entwickelt hat, ist eine Folge der st&uuml;mperhaften US-Politik, die Afghanistan in eine blutende Wunde verwandelt, den Irak zergliedert und zerst&ouml;rt und Libyen vernichtet hat. Unter dem Deckmantel des Antiterrorkampfes wird nun mit Bombenangriffen gegen Syrien begonnen&ldquo;, sagte er am Dienstag vor Journalisten. &bdquo;Dies ist eine absolut verbrecherische Politik, die auch in der Ukraine betrieben wird.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.ruvr.ru\/news\/2014_09_23\/Russlands-KP-Chef-US-Luftangriffe-gegen-Territorium-Syriens-verbrecherisch-4392\/\">Stimme Russlands<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Man mag die russische Stellungnahme f&uuml;r Propaganda und Milit&auml;reins&auml;tze gegen den IS f&uuml;r richtig halten, aber Amerika setzt sich ein weiteres Mal einfach &uuml;ber das V&ouml;lkerrecht hinweg. Es ist v&ouml;lkerrechtswidrig, dass die USA mit ein paar arabischen Verb&uuml;ndeten ohne Zustimmung der syrischen Regierung und ohne sich auch nur um ein Mandat der UN zu bem&uuml;hen ein anderes Land bombardiert. Hat man in der EU &uuml;ber Sanktionen diskutiert?<\/em><br>\n<em>Was will man mit einem blo&szlig;en Bombardement erreichen? Man kann allenfalls einen Vormarsch aufhalten aber nicht die von der IS eroberten Gebiete zur&uuml;ckgewinnen &ndash; jedenfalls nicht ohne Massenflucht der Einwohner oder zahlreichen zivilen Opfern.<\/em><br>\n<em>Makaber ist, dass das Assad-Regime zu den Bombardements nachtr&auml;glich <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2014-09\/syrien-usa-is\">seine Einwilligung gibt<\/a>. Dabei wollte doch Obama jeden Anschein einer Kooperation mit der syrischen Regierung vermeiden.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die 10 Mythen der Eurokrise &hellip; und warum sie falsch sind<\/strong><br>\nWenn es eine Lehre aus der Europawahl 2014 gibt, dann die, dass es so wie in den letzten Jahren nicht weitergehen kann.  Und wenn unsere Annahme richtig ist, dass die in Europa dominante deutsche Politik nicht geholfen hat, die gro&szlig;en politischen Probleme zu l&ouml;sen, sondern im Gegenteil oft kontraproduktiv war &ndash; sowohl f&uuml;r Europa als auch f&uuml;r die langfristigen Interessen Deutschlands &ndash;, dann stellt sich die dringende Frage, welche Ursachen diese verfehlte Politik hat. Wir sind der &Uuml;berzeugung, dass die deutsche Politik der letzten Jahre auf einem falschen Verst&auml;ndnis der europ&auml;ischen Krise basiert. Die in Deutschland weitverbreitete Auffassung des Kernproblems Europas &ndash; der tiefen und hartn&auml;ckigen Eurokrise mit all ihren &ouml;konomischen, sozialen und politischen Verwerfungen &ndash; beruht auf Fehleinsch&auml;tzungen und Mythen.  Wer das Problem nicht richtig versteht, kann auch keine geeigneten L&ouml;sungen entwickeln. Es ist deshalb h&ouml;chste Zeit, diese Mythen als solche zu entlarven. Das ist die Grundidee dieses Sammelbandes.<br>\nAus diesem Grund haben wir namhafte Autoren gebeten, sich der zehn g&auml;ngigsten und zugleich folgenreichsten Mythen anzunehmen und jeweils in einem kurzen Essay darzulegen, warum diese falsch sind. Ist die Eurokrise in ihrer Substanz eine Staatsschuldenkrise? M&uuml;ssen verschuldete Volkswirtschaften sich gesund sparen? Zahlt das Vorbild Deutschland die Zeche f&uuml;r die Vers&auml;umnisse anderer und w&uuml;rde es uns ohne den Euro nicht sowieso viel besser gehen? Und was macht die EZB? Hat sie nicht ihr Mandat mehrfach &uuml;ber schritten und damit der Inflation T&uuml;r und Tor ge&ouml;ffnet? Dies sind einige der wichtigen Fragen, die in diesem Band bearbeitet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/imk_10_mythen.pdf\">IMK [PDF &ndash; 2.9 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ich habe erst einen Beitrag gelesen und kann deshalb keine abschlie&szlig;ende Wertung der Sammlung abgeben. Dennoch d&uuml;rfte es sich lohnen, sich dieses Buch herunterzuladen &ndash; und das ganz umsonst. Es ist auch als Taschenbuch im Handel erh&auml;ltlich. Auf die Autoren haben die NachDenkSeiten schon oft hingewiesen. Der regelm&auml;&szlig;ige Nutzer d&uuml;rfte wissen, was ihn erwartet. Die Autoren sind u.a. Thomas Fricke, Sebastian Dullien, Mark Schieritz, Gustav Horn, Peter Bofinger und Stefan Collignon.- Einen Vorgeschmack auf das Buch bietet Sebastian Dullien auf Zeit Online mit: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2014-09\/euro-krise-deutschland-zahlungen-eu\/komplettansicht\">Zahlt Deutschland f&uuml;r die Fehler der anderen<\/a>&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Russland und Ukraine lassen Raiffeisen abst&uuml;rzen<\/strong><br>\nHistorisch schlechte Nachrichten: Die &ouml;sterreichische Raiffeisen Bank muss erstmals einen Verlust ank&uuml;ndigen. Schuld ist die Krise zwischen der Ukraine und Russland &ndash; aber nicht nur die&hellip;<br>\nVor allem wegen der katastrophalen Situation in der Ukraine erh&ouml;hte die &ouml;sterreichische Bank ihre Risikovorsorge auf 1,5 bis 1,7 Milliarden Euro. Zuletzt war man in Wien von 1,3 bis 1,4 Milliarden Euro ausgegangen.<br>\nRaiffeisen z&auml;hlt in der Ukraine mit ihrer Tochter Aval zu den gr&ouml;&szlig;ten Banken des Krisenlandes. Raiffeisen entscheidet derzeit Tag f&uuml;r Tag, welche der rund 80 Filialen in dem osteurop&auml;ischen Krisenland &uuml;berhaupt &ouml;ffnen k&ouml;nnen&hellip;<br>\nF&uuml;r Raiffeisen kommt es derzeit kn&uuml;ppeldick. Denn auch im benachbarten Ungarn droht der Bank wie anderen Wettbewerber gro&szlig;es Unheil. Die rechtspopulistische Regierung unter dem Premier Viktor Orb&aacute;n zwingt die ausl&auml;ndischen Banken, r&uuml;ckwirkend ihre Zinsen und Geb&uuml;hren f&uuml;r ihre umstrittenen Fremdw&auml;hrungskredite zu senken. Das ist teuer f&uuml;r Raiffeisen. Am Dienstag war von Abschreibungen in H&ouml;he von 240 Millionen Euro die Rede&hellip;<br>\n&Auml;hnliche wie Raiffeisen k&auml;mpft die &ouml;sterreichische Sparkasse mit Problemen in Ungarn und Rum&auml;nien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/banken\/oesterreichische-bank-russland-und-ukraine-lassen-raiffeisen-abstuerzen\/10744974.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Muss &Ouml;sterreich unter den Euro-Rettungsschirm?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Privater Investitionsstau in Deutschland? Kein Mangel an Maschinen, aber an Nachfrage<\/strong><br>\nIm Vergleich zum Euroraum hat sich in Deutschland seit 2000 eine gro&szlig;e Investitionsl&uuml;cke gebildet. Diese L&uuml;cke ist vor allem auf den starken R&uuml;ckgang der Bauinvestitionen zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Die Ausr&uuml;stungsinvestitionen haben sich in Deutschland allerdings besser als im Euroraum entwickelt.\n<ul>\n<li>Dennoch entwickeln sich die Ausr&uuml;stungsinvestitionen relativ zur Vergangenheit recht schwach, obwohl die Gewinne auf historischen H&ouml;chstst&auml;nden und Steuern sowie Zinsen auf historischen Tiefstst&auml;nden liegen. Vor allem die geringe Kapazit&auml;tsauslastung belastet die Ausr&uuml;stungsinvestitionen.<\/li>\n<li>Die Bauinvestitionen in % des BIP sind zwar gestiegen, bleiben aber insgesamt noch unter denen im Rest des Euroraums. Daf&uuml;r ist unter anderem der Investitionsstau bei der &ouml;ffentlichen Infrastruktur verantwortlich.<\/li>\n<li>Der Staat k&ouml;nnte f&uuml;r eine bessere Kapazit&auml;tsauslastung der Unternehmen sorgen, indem er sich f&uuml;r eine Lockerung der Austerit&auml;tspolitik im Euroraum einsetzt und vermehrt in die &ouml;ffentliche Infrastruktur investiert&hellip;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_96_2014.pdf\">Fabian Lindner IMK Report 96, September 2014 [PDF &ndash; 833 KB]<\/a> <\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&Ouml;konomen zerrei&szlig;en S&amp;P-Analyse zur AfD<\/strong><br>\nDie Einsch&auml;tzung der Rating-Agentur S&amp;P, wonach der Aufstieg der eurokritischen AfD in Deutschland eine Gefahr f&uuml;r die Stabilit&auml;t der Krisenl&auml;nder in der W&auml;hrungsunion darstelle, st&ouml;&szlig;t bei &Ouml;konomen auf scharfe Kritik.<br>\n&bdquo;Das ist ein trauriger Treppenwitz der &Ouml;konomiegeschichte&ldquo;, sagte der der Direktor des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK), Gustav Horn, dem Handelsblatt (Online-Ausgabe). &bdquo;Ausgerechnet eine jener Agenturen, die mit der Abw&auml;rtsspirale ihrer Ratings im Herbst 2009 die Begr&uuml;ndung f&uuml;r  Austerit&auml;tspolitik geliefert hat, f&uuml;rchtet sich nun vor einem durch die AfD erzwungenen Austerit&auml;tskurs.&ldquo;  Das zeige die &bdquo;volle Absurdit&auml;t&ldquo;  der Arbeit von Ratingagenturen.<br>\n&bdquo;Es ist  h&ouml;chste Zeit, dass deren Urteile nicht mehr ernst  genommen werden&ldquo;, sagte Horn weiter.  &bdquo;Mithin d&uuml;rften im Rahmen von  Regulierungsvorschriften keinerlei Ratings mehr verlangt werden. Dann w&auml;ren ihre &Auml;u&szlig;erungen genau das, was sie auch in Wirklichkeit sind, schlichte Meinungs&auml;u&szlig;erungen ohne weiteren Belang.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/us-ratingagentur-unter-beschuss-oekonomen-zerreissen-sundp-analyse-zur-afd\/10744074.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Lohnentwicklung: Aussage des Statistischen Bundesamts unterstreicht Bedeutung des Inflationsziels der EZB<\/strong><br>\n&ldquo;Der Anstieg der Reall&ouml;hne seit dem zweiten Quartal 2013 ist vor allem durch den unterdurchschnittlichen Anstieg der Verbraucherpreise begr&uuml;ndet.&rdquo; Diese Aussage trifft das Statistische Bundesamt in seiner heute ver&ouml;ffentlichten Pressemitteilung zur Lohnentwicklung. Sie ist insofern bedeutsam, als dass immer noch viele meinen &ndash; so auch der Bundeswirtschaftsminister und SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel -, die Lohnentwicklung m&uuml;sse sich an der Produktivit&auml;tsentwicklung plus der Verbraucherpreisentwicklung ausrichten &ndash; und nicht an der Produktivit&auml;tsentwicklung plus dem Inflationsziel der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB).<br>\nDie vom Statistischen Bundesamt ver&ouml;ffentlichten Zahlen zeigen, wie verh&auml;ngnisvoll jene Sichtweise ist&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2014\/09\/lohnentwicklung-aussage-des-statistischen-bundesamts-unterstreicht-bedeutung-des-inflationsziels-der-ezb\/#sthash.ddc6wzX2.dpuf\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a>\n<p><em><strong>Siehe dazu:<\/strong> Reall&ouml;hne im 2. Quartal 2014 um 1,2% h&ouml;her als im 2. Quartal 2013<\/em><br>\nDie Reall&ouml;hne in Deutschland sind nach den Ergebnissen der Viertelj&auml;hrlichen Verdiensterhebung vom zweiten Quartal 2013 bis zum zweiten Quartal 2014 um 1,2 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren im 2. Quartal 2014 die Nominall&ouml;hne um 2,3 % h&ouml;her als im Vorjahresquartal, die Verbraucherpreise legten im selben Zeitraum um 1,1 % zu. Zu dem Verdienstzuwachs trugen sowohl die regelm&auml;&szlig;ig gezahlten Verdienstbestandteile als auch die Sonderzahlungen bei.<br>\nDer Anstieg der Reall&ouml;hne seit dem zweiten Quartal 2013 ist vor allem durch den unterdurchschnittlichen Anstieg der Verbraucherpreise begr&uuml;ndet. Die Verbraucherpreise erh&ouml;hten sich mit + 1,1 % geringer als im Durchschnitt der letzten 20 Quartale (+ 1,5 %), der Anstieg der Nominall&ouml;hne (+ 2,3 %) lag nur leicht &uuml;ber dem entsprechenden Durchschnittswert (+ 2,2 %).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2014\/09\/PD14_337_623.html;jsessionid=BC458D52B2AEF21F4330DFC082DECB51.cae4\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>G 20: Wachstum, Wachstum, Wachstum<\/strong><br>\nUm zwei Prozent wollen die Staaten der G 20 die weltweite Wirtschaftsleistung bis 2018 erh&ouml;hen. Dazu hat der Club der f&uuml;hrenden Wirtschaftsnationen auf seiner Tagung an diesem Wochenende im australischen Cairns knapp 1.000 Einzelma&szlig;nahmen verabschiedet. Das klingt ganz so, als lie&szlig;e sich auf globaler Ebene innerhalb weniger Monate durchsetzen, was in Einzelstaaten oft Jahre dauert. Doch in Wahrheit zeigt die Einigung von Cairns die Grenzen der internationalen Wirtschaftspolitik auf. In den meisten F&auml;llen haben die Mitgliedsstaaten schlicht aufgeschrieben, was sie ohnehin machen. Die deutsche Delegation etwa hat im Prinzip eine Kurzfassung des Koalitionsvertrags eingereicht. Kein Land &auml;ndert seine Politik, nur weil es auf einer internationalen Konferenz eine Abschlusserkl&auml;rung unterschrieben hat. Ein Beispiel: Die deutsche Delegation hat sich in Cairns daf&uuml;r eingesetzt, dass im Schlussdokument auf die Bedeutung von strukturellen Reformen und ausgeglichenen Haushalten hingewiesen wird. Wird das zur Folge haben, dass Frankreich pl&ouml;tzlich mit neuem Mut reformiert und seinen Etat schneller konsolidiert? Nein. Genau so wenig, wie Deutschland mehr Geld ausgeben wird, nur weil in dem Text auch von einer mangelnden gesamtwirtschaftlichen Nachfrage die Rede ist, die zu &uuml;berwinden sei. Wenn Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble ank&uuml;ndigt, mehr Geld f&uuml;r Investitionen ausgeben zu wollen, dann geht es um Summen, die ohnehin schon im Haushalt vorgesehen sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2014-09\/g20-reform-cairns-kommentar\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Vielleicht ist es auch einfach naiv davon auszugehen, dass in einer solchen Konferenz wirtschaftspolitische Positionen ausgefochten werden, bis man eine gemeinsame Linie findet. Immerhin scheint man vor dem Hintergrund knapper Kassen in Sachen Steuerschlupfl&ouml;cher f&uuml;r international agierend Konzerne eine gemeinsame Linie gefunden zu haben.<\/em><\/p>\n<p><strong>Siehe auch: Heiner Flassbeck: &bdquo;Philosophische Unterschiede&ldquo; in den G 20 und die deutsche Schuldenphobie<\/strong><br>\nOffensichtlich hat es beim Treffen der G 20 Finanzminister in Australien am vergangenen Wochenende heftigen Streit gegeben (vgl. dazu den Bericht der Financial Times hier und den Text des Kommuniqu&eacute;s hier). Anders kann man es nicht interpretieren, wenn der amerikanische Finanzminister in aller &Ouml;ffentlichkeit von &bdquo;philosophischen Unterschieden&ldquo; spricht. Die USA und andere haben zum wiederholten Male von Deutschland als dem Land mit dem gr&ouml;&szlig;ten Leistungsbilanz&uuml;berschuss in der Gruppe der G 20 (mit Ausnahme von Saudi-Arabien, das weder gro&szlig; ist noch eine normale Wirtschaftsstruktur aufweist), verlangt, es solle mehr tun, um das Wachstum in Europa anzukurbeln.<br>\nKurz zu den Zahlen: Deutschlands &Uuml;berschuss betrug 2013 laut IWF 7,5 Prozent in Relation zum Bruttoinlandsprodukt (BIP), bewegt sich in diesem Jahr auf 8 Prozent hin und stellt damit klassische &Uuml;berschussl&auml;nder wie China (2013: 1,9 %) oder Japan (2013: 0,7 %) weit in den Schatten (die unten stehende Tabelle der Inter-Agency Group on Economic and Financial Statistics zeigt die Leistungsbilanzsalden der wichtigsten L&auml;nder der Welt in Prozent des BIP). Nur Saudi-Arabien, die Schweiz, Singapur und die Niederlande haben h&ouml;here &Uuml;bersch&uuml;sse. Fast alle gro&szlig;en L&auml;nder der westlichen Welt haben deutliche Defizite, nur Italien und Spanien haben (vor allem wegen Dauerrezession, Depression und sinkenden Importen) 2013 den Sprung &uuml;ber die Nulllinie geschafft.<br>\nEs ist vollkommen naheliegend, dass Deutschland mit einem &Uuml;berschuss von mehr als 200 Milliarden Euro pro Jahr (die ja unweigerlich einem Defizit und neuen Schulden von 200 Milliarden Euro pro Jahr im Rest der Welt entsprechen) aufgefordert wird, seine Schulden-ins-Ausland-Verlagerungsstrategie endlich aufzugeben. Und es muss in den Augen der anderen L&auml;nder geradezu l&auml;cherlich klingen, wenn Deutschland die anderen auffordert, ohne neue Schulden auszukommen, wo es selbst in seiner wirtschaftlichen Entwicklung vollkommen davon abh&auml;ngig ist, dass die anderen dauernd neue Schulden bei ihm machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/philosophische-unterschiede-in-den-g-20-und-die-deutsche-schuldenphobie\/\">flassbeck-economics<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Britischer EU-Austritt? Finanzplatz Frankfurt steht bereit!<\/strong><br>\nDie Sorge vor einem m&ouml;glichen EU-Austritt Gro&szlig;britanniens steigert das Interesse am Finanzplatz Frankfurt. &bdquo;Viele Klienten haben derzeit gro&szlig;es Interesse, sich in Deutschland niederzulassen oder ihre hiesigen Einheiten zu st&auml;rken&ldquo;, sagte ein Partner einer gro&szlig;en Kapitalmarkt-Kanzlei der Tageszeitung &bdquo;Die Welt&ldquo;. Unter den neuen Frankfurt-Fans seien sowohl britische Finanzdienstleister als auch amerikanische oder asiatische, deren Europazentrale bislang in London sitzt. Der Kapitalmarkt-Anwalt, der namentlich nicht genannt werden m&ouml;chte, wei&szlig; allerdings von Banken, die bereits Fakten geschaffen haben. Die ersten h&auml;tten etwa deutsche Niederlassungen zu rechtlich eigenst&auml;ndigen Tochterunternehmen aufgewertet, berichtet der Anwalt. Die Niederlassungen in den &uuml;brigen Eurol&auml;ndern w&uuml;rden k&uuml;nftig nach Frankfurt berichten, nicht mehr nach London. Allerdings sei keine der Ma&szlig;nahmen bislang offiziell verk&uuml;ndet. &ndash; Das Thema Aufsicht mausert sich ohnehin gerade zu einem gro&szlig;en Vorteil f&uuml;r den Finanzstandort Frankfurt. Schlie&szlig;lich sitzt hier die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB), und sie wird ab November der ma&szlig;gebliche Aufseher f&uuml;r alle Gro&szlig;banken in der Euro-Zone sein. &bdquo;Viele Banken &uuml;berlegen, sich in der N&auml;he der EZB anzusiedeln oder zu verst&auml;rken, weil man k&uuml;nftig mit der Zentralbank umso mehr zu tun haben wird&ldquo;, berichtet Verbands-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Wagner. &bdquo;Die Aufsicht wird zunehmend zum Standortfaktor f&uuml;r Frankfurt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wallstreet-online.de\/nachricht\/7009398-brexit-here-we-come-britischer-eu-austritt-finanzplatz-frankfurt-bereit\">WSJ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Das kommt davon, wenn man leichtfertig, aus wahltaktischen Erw&auml;gungen mit Referenden spielt. Gar nicht auszumalen, wenn Gro&szlig;britannien auch noch die Finanzindustrie weg bricht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Schlechte Argumente gegen B&ouml;rsensteuer<\/strong><br>\nDie von der EU geplante Finanztransaktionssteuer droht unter dem Einfluss der Finanzlobby l&ouml;chrig zu werden. Dabei stehen die Gegenargumente auf schwachen F&uuml;&szlig;en, erkl&auml;rt der Wirtschaftsforscher Stephan Schulmeister. &ndash; Die Auseinandersetzung um eine europ&auml;ische Finanztransaktionssteuer hat nach der Analyse des Wiener &Ouml;konomen bislang drei Phasen durchlaufen: Von 2009 bis 2011, unmittelbar nach dem Zusammenbruch der Finanzm&auml;rkte, hatten die Bef&uuml;rworter der Steuer R&uuml;ckenwind. Im September 2011 machte sich die EU-Kommission das Konzept schlie&szlig;lich zu eigen. Die zweite Phase war von der Suche nach Wegen zur konkreten Umsetzung gepr&auml;gt &ndash; und von zunehmenden Widerst&auml;nden in L&auml;ndern mit gro&szlig;em Finanzsektor. Anfang 2013 lag ein Entwurf vor, der eine Steuer auf Finanzums&auml;tze nur noch in elf EU-L&auml;ndern vorsah. Seitdem verst&auml;rken vor allem Investmentbanken ihre Lobbyarbeit massiv, so Schulmeister &ndash; unter anderem mit dem Ziel, wichtige L&auml;nder wie Frankreich und Deutschland gegeneinander auszuspielen. Nun st&uuml;nden die Unterst&uuml;tzer der Steuer auf verlorenem Posten: Nicht einmal in einer kleinen Gruppe von EU-L&auml;ndern wird nach Einsch&auml;tzung des Forschers in n&auml;chster Zeit eine allgemeine Finanztransaktionssteuer eingef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/50960_50967.htm\">B&ouml;ckler Impuls<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>L&auml;nderfinanzausgleich ist viel besser als sein Ruf<\/strong><br>\nDer L&auml;nderfinanzausgleich steht unter Beschuss: Hessen und Bayern klagen vor dem Verfassungsgericht, konservative &Ouml;konomen w&uuml;nschen sich Konkurrenz statt Solidarit&auml;t zwischen den Bundesl&auml;ndern. Die Kritik am Finanzausgleich ist aber theoretisch und empirisch nur schwach fundiert. Das eigentliche Problem sind unzureichende Steuereinnahmen auf allen Ebenen. Das zeigt eine neue Studie, die das Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rdert hat.*<br>\nDie finanziellen Beziehungen zwischen Bund, L&auml;ndern und Kommunen werden neu verhandelt. Denn zusammen mit dem Solidarpakt II laufen 2019 die aktuellen Regelungen aus. Das d&uuml;rfte diejenigen auf den Plan rufen, die &ldquo;weg vom kooperativen F&ouml;deralismus&rdquo; und stattdessen &ldquo;in Richtung eines Wettbewerbsf&ouml;deralismus&rdquo; gehen wollen, f&uuml;rchten Prof. Dr. Achim Truger und Dieter Vesper. Der Professor an der Berliner Hochschule f&uuml;r Wirtschaft und Recht und der Berliner Finanzexperte haben sich mit den kursierenden Reformvorschl&auml;gen zum L&auml;nderfinanzausgleich besch&auml;ftigt. Ihr Fazit: &ldquo;Das deutsche System der f&ouml;deralen Finanzbeziehungen und des L&auml;nderfinanzausgleichs ist durchaus effektiv und erf&uuml;llt wichtige fiskalische sowie verteilungs- und stabilisierungspolitische Funktionen&rdquo;. Was die Politik tats&auml;chlich durch grunds&auml;tzliche Reformen angehen m&uuml;sse, sei die &ldquo;strukturelle Unterfinanzierung der &ouml;ffentlichen Haushalte&rdquo;.<br>\nDer L&auml;nderfinanzausgleich sowie das ganze System des kooperativen F&ouml;deralismus, das auch Bund und Kommunen einschlie&szlig;t, soll die vom Grundgesetz geforderte &ldquo;Herstellung gleichwertiger Lebensverh&auml;ltnisse im Bundesgebiet&rdquo; sicherstellen. Zun&auml;chst werden die Steuereinnahmen nach einem bestimmten Schl&uuml;ssel auf die Verwaltungsebenen aufgeteilt. Damit stehen wirtschaftlich starke Landstriche besser da als strukturschwache. Um einen Ausgleich zu schaffen, wird ein Teil der Mehrwertsteuer zwischen den L&auml;ndern umverteilt. Au&szlig;erdem m&uuml;ssen die reichsten L&auml;nder Zahlungen an die finanziell schw&auml;cheren leisten. Ein ausgekl&uuml;geltes Berechnungssystem sorgt daf&uuml;r, dass die Differenzen bei den Steuereinnahmen pro Einwohner verringert, aber nicht v&ouml;llig eingeebnet werden. Im Ergebnis musste Bayern 2012 knapp 12 Prozent seiner Einnahmen abf&uuml;hren, behielt aber gleichwohl seine &uuml;berdurchschnittliche Finanzkraft. In Baden-W&uuml;rttemberg und Hessen lagen die Werte bei 9 und 8 Prozent. Zus&auml;tzlich kann der Bund den L&auml;ndern mit sogenannten Erg&auml;nzungszuweisungen unter die Arme greifen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/45167_51128.htm\">Pressemitteilung der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_study_37_2014.pdf\">Die Studie als Download [PDF &ndash; 648 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Urteil des Europ&auml;ischen Gerichtshofs: Mindestlohn hat Grenzen<\/strong><br>\nWer in Deutschland mit der &ouml;ffentlichen Hand Gesch&auml;fte machen will, muss seinen Mitarbeitern Tarif- oder Mindestl&ouml;hne zu zahlen. Nun allerdings tut sich eine gro&szlig;e L&uuml;cke in diesen Schutzregeln auf: Laut einem Urteil des Europ&auml;ischen Gerichtshofs (EuGH) von Donnerstag d&uuml;rfen Firmen solche Vorschriften umgehen, indem sie die Dienstleistung zu niedrigeren L&ouml;hnen im EU-Ausland von Subunternehmern ausf&uuml;hren lassen. Nach Ansicht der Richter kann von den Auftragnehmern nicht verlangt werden, dass sie auch den dort t&auml;tigen Besch&auml;ftigten deutsche Mindestl&ouml;hne zahlen oder diese durchsetzen. &bdquo;Die Verpflichtung zur Zahlung eines Mindestentgelts, das keinen Bezug zu den Lebenshaltungskosten in diesem anderen Mitgliedstaat hat, verst&ouml;&szlig;t gegen die Dienstleistungsfreiheit&ldquo;, urteilte der EuGH (C-549\/13).<br>\nIn ihrer Urteilsbegr&uuml;ndung betonen die Richter, dass Mindestlohn-Regelungen als Mittel gegen Sozialdumping grunds&auml;tzlich gerechtfertigt sein k&ouml;nnten. Im vorliegenden Fall sei die Vorschrift aber unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig. Das polnische Subunternehmen d&uuml;rfe nicht daran gehindert werden, aus niedrigeren Lohnkosten in Polen Wettbewerbsvorteile zu ziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft\/urteil-des-europaeischen-gerichtshofs-mindestlohn-hat-grenzen,10808230,28452382.html\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es ist ziemlich &uuml;bel, von Wettbewerbsvorteilen zu sprechen, wenn in etlichen EU-L&auml;ndern der Mindestlohn lediglich einen &bdquo;Armutslohn&ldquo; festschreibt, der in der Regel nur ein sehr bescheidenes Einkommensniveau erm&ouml;glicht und in manchen F&auml;llen sogar unterhalb des offiziellen Existenzminimums liegt &ndash; auch unter Ber&uuml;cksichtigung der jeweiligen Lebenshaltungskosten. Aufgrund des oft sehr niedrigen Sicherungsniveaus hat sich trotz gesetzlicher Mindestl&ouml;hne in vielen europ&auml;ischen L&auml;ndern <a href=\"http:\/\/www.sozialpolitik-aktuell.de\/tl_files\/sozialpolitik-aktuell\/_Kontrovers\/Mindestlohn\/wsimit_2013_02_schulten.pdf\">ein gro&szlig;er Niedriglohnsektor herausgebildet<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Merkel pfeift auf Klimagipfel<\/strong><br>\nIn New York verhandeln Politiker &uuml;ber Wege zur Rettung des Planeten<br>\nA ls Umweltkanzlerin will Angela Merkel (CDU) trotz des Atomausstiegs nach der Katastrophe von Fukushima offenbar nicht in die Geschichte eingehen. Wie sonst w&auml;re es zu erkl&auml;ren, dass am Dienstag Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) den selbst ernannten Energiewende-Vorreiter Deutschland beim UN-Klimagipfel in New York vertritt und Merkel lieber die Er&ouml;ffnungsrede beim &raquo;Tag der deutschen Industrie&laquo; h&auml;lt?Von Opposition und Klimawissenschaftlern hagelte es daf&uuml;r Kritik. Klimaexpertin Susanne Dr&ouml;ge von der Stiftung Wissenschaft und Politik h&auml;lt die Entscheidung f&uuml;r folgenschwer: Damit &uuml;berlasse es &raquo;die deutsche Politik anderen Staatenlenkern, den Ton anzugeben&laquo;. Auch ein westeurop&auml;ischer UN-Diplomat &auml;u&szlig;erte sich entt&auml;uscht. Deutschland d&uuml;rfe seine Markenzeichen nicht aufs Spiel setzten, wenn es weiter als Umweltschutzvorreiter wahrgenommen werden wolle&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/946812.merkel-pfeift-auf-klimagipfel.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Vorwand f&uuml;r Handy&uuml;berwachung? Warum die Polizei ein linkes Phantom erfand<\/strong><br>\nJahrelang ermittelte die Dresdner Staatsanwaltschaft gegen eine obskure &bdquo;Antifa-Sportgruppe&ldquo;. Jetzt stellt sich heraus: diese Gruppe gab es offenbar gar nicht. Diente die &Uuml;berwachung als Vorwand f&uuml;r massenhafte Handy&uuml;berwachung friedlicher Demonstranten? Den 19. Februar 2011 werden viele Dresdner nicht vergessen: W&auml;hrend Tausende in der Altstadt friedlich der Opfer der Bombennacht im Februar 1945 gedachten, kam es am Rande mal wieder zu heftigen Ausschreitungen zwischen Autonomen, Neonazis und dazwischen der Polizei. Die Stadt glich einer Festung, Autos und Schaufenster gingen zu Bruch, es gab Dutzende Verletzte und Festnahmen. Ein &uuml;bler Krawalltag.<br>\nAuch die Dresdner Staatsanwaltschaft leistete an jenem Tag ganze Arbeit. Auf der Suche nach Gewaltt&auml;tern unter den linken Demonstranten hatte man in einer Handy-Abfrage 900.000 Datens&auml;tze von etwa 55.000 Personen ausgewertet. Man war auch hinter einer omin&ouml;sen &bdquo;Antifa-Sportgruppe&ldquo; her, die angeblich Jagd auf Neonazis machte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik\/vorwand-fuer-handyueberwachung--warum-die-polizei-ein-linkes-phantom-erfand,10808018,28484818.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ebola als Symptom f&uuml;r Afrikas Schw&auml;chen<\/strong><br>\nIn Liberia wird wom&ouml;glich gerade ein Horrorszenario wahr, das selbst viele Medizinexperten noch vor ein paar Monaten f&uuml;r ausgeschlossen hielten. Das oft t&ouml;dliche Ebola-Virus hat hier inzwischen ein ganzes Land durchseucht. Die Zahl der Erkrankten steigt inzwischen mit solcher Schnelligkeit, dass allein in den vergangenen vier Wochen fast so viele Menschen infiziert worden sind wie in den sechs Monaten zuvor. Mit jedem neuen Tag ist die Epidemie schwerer zu stoppen &ndash; und es w&auml;chst die Gefahr, dass sie andere, bislang noch nicht betroffene L&auml;nder wie die Elfenbeink&uuml;ste erfasst. Denn auch dort gibt es nach Auskunft der Verantwortlichen kein Gesundheitswesen, das diesen Namen verdient und dem Virus langfristig Einhalt bieten k&ouml;nnte. Die Annahme, dass es die mutigen Helfer von Organisationen wie &laquo;&Auml;rzte ohne Grenzen&raquo;, geschweige denn die Regierungen vor Ort, alleine schaffen w&uuml;rden, die Seuche in den Griff zu bekommen, hat sich als gef&auml;hrlicher Trugschluss erwiesen. W&auml;hrend das medizinische Personal seit Langem &uuml;ber seinem Limit arbeitet, zeigen sich die Machthaber vor Ort in ihrer Inkompetenz v&ouml;llig &uuml;berfordert.<br>\nSymptomatisch auch, dass es Liberia und Sierra Leone mit ihren zusammen zehn Millionen Menschen auf kaum 170 &Auml;rzte bringen. Nur sechs von Schwarzafrikas 48 Staaten haben zudem eine Deklaration aus dem Jahre 2001 eingehalten, in der  sie sich verpflichteten, 15% des staatlichen Haushalts in das Gesundheitswesen zu stecken. Oft war sogar das Gegenteil der Fall: &Uuml;ber ein Drittel der Unterzeichner haben ihre Ausgaben f&uuml;r  das Gesundheitswesen stattdessen reduziert. W&auml;hrend der j&uuml;ngste Ebola-Ausbruch neu ist, sind die verheerenden Zust&auml;nde seit Langem bekannt. Bedr&uuml;ckend ist vor allem, dass das Drama, das sich derzeit in Westafrika abspielt, wegen der auch anderswo oft nicht vorhandenen Institutionen in anderen Teilen des Kontinents genauso m&ouml;glich w&auml;re, zumal vor dem Hintergrund des rasanten Wachstums der Bev&ouml;lkerung, das den Druck auf das Gesundheits- und das Bildungswesen st&auml;ndig verst&auml;rkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fuw.ch\/article\/ebola-als-symptom-fur-afrikas-schwachen\/\">FuW<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die WHO hat in Westafrika bis 18. September 5762 Ebola-Patienten registriert, 2793 davon waren gestorben. Die Sterberate liegt in Guinea, Liberia und Sierra Leone bei 70,8 Prozent. Die WHO rechnet bis Anfang November mit mehr als 20.000 Angesteckten, wenn nicht <a href=\"http:\/\/www.nejm.org\/doi\/full\/10.1056\/NEJMoa1411100?query=featured_home&amp;\">schnell gehandelt w&uuml;rde<\/a>. Was nicht abzusehen ist.<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu: Wir helfen nur uns selbst<\/strong><br>\nEs gibt kaum eine schlimmere Vorstellung, als die eigenen Kinder zu begraben. Noch schlimmer ist nur, geliebte Menschen vorher weggeben zu m&uuml;ssen, damit sie niemanden anstecken. Wenn sie dann in einer Isolierstation auf den Tod warten, kann man sie nicht einmal tr&ouml;stend in den Arm nehmen &ndash; es sei denn, man ist selbst schon infiziert. Eine Horrorvision. Muss man sich das so genau vorstellen? Muss man sich mit solchen Gedanken den Appetit aufs Fr&uuml;hst&uuml;ck verderben lassen? Entschuldigung bitte. Aber: Ja. Denn dieser Horror hei&szlig;t Ebola und ist f&uuml;r Tausende Menschen in Westafrika l&auml;ngst Realit&auml;t. Wir haben das schon viel zu lange verdr&auml;ngt, nicht an uns heranlassen wollen und auch in der taz oft auf den hinteren Seiten platziert.<br>\nAnders als in anderen Regionen, wo der Sinn von Finanzhilfe unsicher oder umstritten sein mag, sind sich im Fall Ebola alle Experten einig: Sinnvolle Hilfe vor Ort ist m&ouml;glich und wird akut gebraucht. Klar ist auch: Das n&ouml;tige Geld und das n&ouml;tige technisch-medizinische Know-how gibt es nur in reichen L&auml;ndern wie Deutschland. Aber ein Grund zum entschlossenen Handeln fehlt: Die Deutschen f&uuml;hlen sich von Ebola nicht pers&ouml;nlich bedroht. Mitleid bei &ldquo;Tagesschau&rdquo;-Berichten reicht nicht mal f&uuml;r 15 Cent. Wenn es mehr sein soll, muss wohl konkrete Gefahr f&uuml;r uns erkennbar werden<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a1&amp;dig=2014%2F09%2F19%2Fa0031&amp;cHash=645b43e7cf7fdcdf325340299874961f\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Seit etlichen Jahren und verst&auml;rkt in letzter Zeit m&uuml;ssen wir uns dieses &ldquo;Verantwortung in der Welt &uuml;bernehmen&rdquo; anh&ouml;ren. Dabei wird dann die Bef&uuml;rchtung, Deutschland k&ouml;nnte sich mehr zu schnell milit&auml;risch engagieren mit dem Argument zur&uuml;ckgewiesen, dass ein milit&auml;risches Engagement nur als &ldquo;ultima ratio&rdquo; gelten k&ouml;nne. Angesichts der kaum kontrollierten Ausbreitung des Ebola-Virus und Millionen von Fl&uuml;chtlingen aus Syrien und dem Nordirak, ist f&auml;llt die &Uuml;bernahme von Verantwortung in der Welt seitens der Bundesrepublik erb&auml;rmlich aus. Die Lieferung eines Feldlazaretts mit 50 Feldbetten und der Beschluss der Installation einer Luftbr&uuml;cke http:\/\/www.fr-online.de\/panorama\/ebola-luftbruecke-fuer-afrika,1472782,28462576.html , sind selbst gegen&uuml;ber der offiziellen Bitte der liberianischen Pr&auml;sidentin immer noch herzlich wenig &ndash; geschweige denn gegen&uuml;ber der tats&auml;chlichen Not. Die Pr&auml;sidentin von Liberia hatte in ihrem Brief an die Kanzlerin darum gebeten, &ldquo;dass die deutsche Regierung in Monrovia mindestens eine Ebola-Behandlungseinrichtung aufbaut und betreibt.&rdquo; Auch solle die deutsche Regierung in mindestens zehn Nicht-Ebola-Krankenh&auml;usern helfen, <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/ebola-bundeswehr-prueft-hilfe-im-kampf-gegen-seuche-a-992099.html\">die Grundversorgung und sekund&auml;re Dienstleistungen wiederherzustellen<\/a>. Die Bundeswehr ist noch immer besch&auml;ftigt, Freiwillige f&uuml;r den Ebola-Einsatz zu finden.<\/em><br>\n<em>Was Syrien und den Irak betrifft, verteilt die Bundesrepublik Waffen, aber auf dem zivilen Auge ist sie blind. Auf Jordanien, den Libanon und die T&uuml;rkei verteilen sich 3-4 Millionen Fl&uuml;chtlinge. Dagegen ist die weitere Aufnahme von 10.000 syrischen Fl&uuml;chtlingen nichts. An Zynik und Falschheit ist Innenminister de Maizi&egrave;re beim j&uuml;ngsten Asylkompromiss kaum zu &uuml;berbieten: &ldquo;Wir k&ouml;nnen mehr Verfolgte aus Syrien aufnehmen, wenn weniger Nichtverfolgte zum Beispiel aus Serbien zu uns kommen.&rdquo; Jenseits des Gegeneinanderauspielens von einigen Roma und syrischen Fl&uuml;chtlingen wird so getan, als ob Deutschland jetzt bereit w&auml;re, mehr syrische Fl&uuml;chtlinge aufzunehmen. Die Dimension dieses Fl&uuml;chtlingsstroms mag auch das reiche Deutschland &uuml;berfordern, aber wer sagt denn, dass in der Aufnahme von Fl&uuml;chtlingen der einzige Weg zu helfen l&auml;ge. Wie w&auml;re es, wenn Deutschland zusammen mit erfahrenen internationalen Hilfsorganisationen 200.000 Fl&uuml;chtlinge an ihren derzeitigen Zufluchtsorten &uuml;ber den Winter br&auml;chte &ndash; und vielleicht auch dar&uuml;ber hinaus. Geholfen w&auml;re zumindest vor&uuml;bergehend den Fl&uuml;chtlingen, und das jeweilige Zufluchtsland w&auml;re entlastet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Warum die &rsaquo;unternehmerische Hochschule&lsaquo; nicht funktionieren kann<\/strong><br>\nEs ist nicht ausgeschlossen, dass die &rsaquo;unternehmerische Hochschule&lsaquo; an sich selbst scheitert, da sie in wachsendem Ma&szlig;e wissenschaftliche Innovation blockiert. Im Grunde hat das Modell nie funktioniert. Torsten Bultmann begr&uuml;ndet im Folgenden, warum dies so ist. Das Scheitern muss allerdings durch politischen Druck bef&ouml;rdert werden&hellip;<br>\n&raquo;Die Umwandlung aller Funktionsbereiche in M&auml;rkte bzw. in zentral organisierte Wettbewerbe ohne Markt hat wesentlichen Institutionen der Gesellschaft, deren Autonomie ein Gegengewicht zur entfesselten &Ouml;konomie bildet, den eignen Boden entzogen.&laquo;12 Auch wenn es paradox klingt: dies kann sich ebenso zu Lasten der kapitalistischen &Ouml;konomie auswirken, die gerade im High-Tech-Kapitalismus auf ein hohes Ma&szlig; von unabh&auml;ngig von ihr produzierter &ndash; und angemessen staatlich finanzierter &ndash; wissenschaftlicher Innovation in Form nicht-finalisierter Suchprozesse angewiesen ist. Aus &raquo;wissenschaftlichen Schlie&szlig;ungsprozessen&laquo; versiegt auch die &raquo;Quelle des Wissens &hellip; aus der sie (die Industrie; T. B.) sich speisen muss. Die vollst&auml;ndige Kurzschlie&szlig;ung von Wissenschaft und Industrie ist deshalb kein erkenntnisf&ouml;rderndes Programm.&laquo;13<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-1674-unternehmerische-hochschule.php\">studis Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Panik im Mittelstand oder: Wohin driftet der Journalismus?<\/strong><br>\nDie Publizistik der Zukunft, sagen jetzt sogar Konservative wie Arnulf Baring, ben&ouml;tige wahrscheinlich Staatsknete. Andere meinen, das Recherchieren solle gemeinn&uuml;tzig werden. &Uuml;ber sich h&auml;ufende Panikattacken im Journalismus-Diskurs, die neue Liebe zu den &Ouml;ffentlich-Rechtlichen und eine R&uuml;ckkehr zu alten Tugenden. Dritter und letzter Teil meiner Serie &uuml;ber den Strukturwandel der &Ouml;ffentlichkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wolfgangmichal.de\/2014\/09\/panik-im-mittelstand-oder-wohin-driftet-der-journalismus\/\">Wolfgang Michal<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Kritik an Ukraine-Berichterstattung: Spiegel online f&uuml;hlt sich wohl durch Kritik des ARD-Programmbeirats mit angegriffen &ndash; durchaus zurecht<\/strong><br>\n&ldquo;Der Spiegel&rdquo; hat sich im Verlauf der Ukraine-Krise selbst mit &auml;u&szlig;erst einseitiger Berichterstattung als seri&ouml;ses Nachrichtenmagazin disqualifiziert. Jetzt berichtet die Online-Ausgabe des Spiegel &uuml;ber die Kritik des ARD-Programmbeirats an der Ukraine-Berichterstattung der ARD. Die Art, wie Benjamin Bidder das unternimmt, l&auml;sst darauf schlie&szlig;en, dass sich der Spiegel durch die Kritik des Programmbeirats gleichsam selbst angegriffen f&uuml;hlt. Dass dieses Gef&uuml;hl durchaus berechtigt ist, zeigt nicht zuletzt der Artikel von Bidder. Der blamiert sich und seinen Arbeitgeber so richtig vor allem mit einer Argumentation.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2014\/09\/spiegelrundfunkbeiratkritik-an-ukraine-spiegel-online-fuhlt-sich-wohl-durch-kritik-des-ard-programmbeirats-mit-angegriffen-durchaus-zurecht\/#sthash.BWJbvsb7.dpuf\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Und immer wieder: &ldquo;Global denken, lokal handeln!&rdquo; &ndash; Ein Bericht vom Regionaltreffen der Attac-Gruppen in NRW<\/strong><br>\nAm Samstag, den 20. September fand in Sankt Augustin das diesj&auml;hrige Regionaltreffen der Attac-Gruppen in NRW statt. Marianne B&auml;umler berichtet dar&uuml;ber.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/140924_nds-attac-nrw.pdf\">Marianne B&auml;umler [PDF &ndash; 70 KB]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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