{"id":2338,"date":"2007-05-14T09:11:56","date_gmt":"2007-05-14T07:11:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2338"},"modified":"2007-05-14T10:46:40","modified_gmt":"2007-05-14T08:46:40","slug":"hinweise-des-tages-392","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2338","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/AM)<\/p><p>Diese Hinweise von www.NachDenkSeiten.de zeigen einmal mehr, wie n&uuml;tzlich unser Instrument der &bdquo;Hinweise des Tages&ldquo; ist: Sie bekommen einen guten &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel in den Medien. Wenn Sie diesen Eindruck teilen, dann machen Sie doch bitte Ihre Freunde, Kolleginnen\/en und wer sich sonst noch in Ihrem E-mail-Verteiler daf&uuml;r interessieren k&ouml;nnte, auf diesen Service aufmerksam. Sie k&ouml;nnten diese Hinweise des Tages zum Beispiel auch ausdrucken und weitergeben.<br>\nMachen Sie mit beim so wichtigen Aufbau einer Gegen&ouml;ffentlichkeit zur herrschenden Meinungsmache.<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Aufstand der &Ouml;konomen und andere Revolten<\/strong><br>\nDer Wille zum Bruch mit der etablierten &ldquo;neoklassischen&rdquo; Wirtschaftslehre ist da &ndash; allein es fehlen die Alternativen. Von Michael R. Kr&auml;tke.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2007\/19\/07190601.php\">Freitag<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.paecon.net\/\">Post-Autistic Economics Review<\/a>\n<p>Siehe dazu auch <a href=\"http:\/\/www.paecon.de\/doku\/paecon_intervention.pdf\">&Uuml;bersichtsartikel zur &ldquo;post-autistischen &Ouml;konomie&rdquo; [PDF &ndash; 640 KB]<\/a>.<\/p>\n<p><em><strong>Kommentar von Orlando Pascheit:<\/strong> Beitr&auml;ge wie dieser von Michael Kr&auml;tke k&ouml;nnen nicht genug geschrieben werden. Allerdings ist m.E. der Vorwurf, die intellektuelle Linke in Deutschland habe den Kampfplatz Universit&auml;t kampflos verlassen, nicht stimmig. Wenn es stimmt, da&szlig; neoklassische &Ouml;konomen &ldquo;dank der eminent politischen Bedeutung ihres Fachs mittlerweile zu einer Kaste geworden [sind] , von der die Welt (mit)beherrscht wird, da sie &uuml;berall an der Herrschaft, sei sie privat oder formell &ouml;ffentlich, direkt beteiligt ist&rdquo;, dann haben nicht nur Max Weber oder Karl Marx keine Chance auf eine Professur.<br>\nInfiziert von der neoklassischen Grundauffassung, da&szlig; &ouml;konomische Prozesse, und nicht nur diese, als Ergebnis von Entscheidungen unter dem Gesichtspunkt der Nutzenmaximierung bei Knappheit erkl&auml;rt werden k&ouml;nnen, verkennen wir h&auml;ufig, da&szlig; nicht nur Knappheit die entscheidende Beschr&auml;nkung menschlicher Aktivit&auml;ten ist, sondern auch Macht, pr&auml;ziser ungleiche Machtpositionen. Und was f&uuml;r eine Macht! Wenn heute weltweit zuk&uuml;nftige F&uuml;hrungskr&auml;fte und angehende Intellektuelle in Universit&auml;ten, Beraterst&auml;be und Expertenkreise in Politik und Wirtschaft wie auch die Wirtschaftspresse einem Einheitsdenkstil &ouml;konomischer Lehre verpflichtet sind, so herrscht hier eine Macht, die eigentlich nur in Kategorien des Religi&ouml;sen zu fassen ist. &bdquo;Die neoklassische &Ouml;konomie hat l&auml;ngst den Status einer &raquo;Zivil-&laquo; oder &raquo;Alltagsreligion&laquo; erreicht. Sie liefert die Glaubenss&auml;tze, die Deutungsmuster und die Normen, an denen sich politisches wie soziales Handeln &uuml;berhaupt zu orientieren haben und woran sie sich messen lassen m&uuml;ssen. Sie tritt auf als einzig legitime Vertreterin der &raquo;&ouml;konomischen Vernunft&laquo; auf Erden.&ldquo; (Kr&auml;tke, <a href=\"http:\/\/www.offizin-verlag.de\/aufsaetze\/39aea9fe6f105\/1.phtml\">Neoklassik als Weltreligion?<\/a>)<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Die Koalition diskutiert Mindestl&ouml;hne f&uuml;r einzelne Branchen. Doch das ist unrealistisch.<\/strong><br>\nKaum eine Branche wird das &raquo;Angebot&laquo; des Arbeitsministers wahrnehmen und sich f&uuml;r den Mindestlohn via Entsendegesetz fit machen. Zwar hat M&uuml;ntefering noch einen Trumpf in der Hand: Ein fast vergessenes Gesetz von 1952 erlaubt es, bei offensichtlichen Missst&auml;nden in einer Branche den Lohn &uuml;ber die Tarifpartner hinweg zu diktieren. Doch diesem Verfahren w&uuml;rde sich die Union strikt verweigern.<br>\nF&uuml;r den Arbeitsminister sind die Branchenmindestl&ouml;hne ohnehin nur ein Vehikel, um den generellen Grundlohn im Gespr&auml;ch zu halten. Wenn sie sich bis Ende des Jahres nicht umsetzen lassen, wird der Ruf nach dem allgemeinen Mindestlohn umso lauter. Der w&auml;re auch den meisten Gewerkschaftern lieber.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/zeus.zeit.de\/text\/2007\/20\/Mindestlohn\">Die Zeit<\/a><\/li>\n<li><strong>Eine atemberaubende Karriere<\/strong><br>\nNiederlande: F&uuml;r die deutschen Sozialdemokraten ein Alptraum &ndash; f&uuml;r die Partei der Arbeit (PvdA) eine Realit&auml;t. Die &ldquo;neue Linke&rdquo; &uuml;berfl&uuml;gelt die &ldquo;alte Linke&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2007\/19\/07190702.php\">Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Der SPD wird es &auml;hnlich ergehen, wenn sie so weitermacht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Schmal- bis gro&szlig;spurig<\/strong><br>\nGr&uuml;nde gegen die Privatisierung des letzten bundeseigenen Konzerns: der Dokumentarfilm &raquo;Bahn unterm Hammer&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/05-12\/013.php?print=1\">Junge Welt<\/a>\n<p>Aktuelle Termine der Filmauff&uuml;hrungen: <a href=\"http:\/\/www.bahn-unterm-hammer.de\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=27&amp;Itemid=56\">bahn-unterm-hammer.de<\/a><br>\nDer Film als Kauf-DVD: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/service\/materialbestellung\/shop\/product_info.php?cPath=6_57&amp;products_id=500\">attac.de<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>G&uuml;nter Ederers neue M&auml;rchen-Stunde <\/strong><br>\nAm Montag, dem 14. und dem darauffolgenden Montag, dem 21. Mai, strahlt die ARD um 21:00 Uhr den Beitrag &raquo;Das M&auml;rchen vom gerechten Staat&laquo; aus. Autor ist G&uuml;nter Ederer, der im Jahr 2003 schon einmal eine M&auml;rchen-Reihe verfasst hatte. Die M&auml;rchen-Reihe wird von der arbeitgebernahe Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft finanziert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/beibew.blogg.de\/eintrag.php?id=15\">Blog Beitrag zur Bewu&szlig;tseinssteuerung<\/a><\/li>\n<li><strong>Die INSM und die Journalisten <\/strong><br>\nWie die INSM kritische Berichterstattung zu unterbinden versucht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.perspektive2010.de\/blog\/2007\/05\/12\/die-insm-und-die-journalisten\/\">Perspektive 2010<\/a><\/li>\n<li><strong>Discount-Dozenten<\/strong><br>\nNach kritischen Medienberichten schafft die Uni Hamburg ihre Ein-Euro-Jobs ab, um den Imageschaden, der l&auml;ngst entstanden ist, zu begrenzen. Doch billige Lehre gibt es an allen Hochschulen: Lehrbeauftragte unterrichten f&uuml;r Minil&ouml;hne oder sogar umsonst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/forschung_bildung\/bildung\/:Discount%20Dozenten\/197449.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Pinocchios Begabung: Die Ausnahme im Bildungssystem, die nicht zur Regel werden soll<\/strong><br>\nDie Interessenlage ist der harte Kern des Bildungsklassismus. 1989 hat Ludwig von Friedeburg, in den 1970ern als hessischer Kultusminister im Bildungsb&uuml;rgerkrieg um die Gesamtschule gescheitert, diese Interessenlage in einem Rundfunkinterview mit so deutlichen Worten beschrieben, wie sie nur ein Politiker wagen kann, der schon lange keiner mehr ist: &ldquo;Man soll sich nicht t&auml;uschen: Die gesellschaftlichen Gegens&auml;tze, die darin liegen, dass bestimmte Gruppen einer Bev&ouml;lkerung viel investiert haben im Bildungssystem, um ihre Position zu halten und ihre Kinder wieder in die Positionen zu bringen, und andere mehr oder minder ausgegrenzt werden, diese gesellschaftlichen Gegens&auml;tze sind da. Sie wurden Ende der 60er nur dadurch &uuml;berspielt, dass sehr schwache Jahrg&auml;nge auf den Arbeitsmarkt kamen, sehr viel Platz dort war wegen einer lang anhaltenden Konjunktur, und deswegen, weil so viel Platz war, die Meinung herrschte, es w&uuml;rde &uuml;berhaupt nicht schaden, wenn man ein paar begabte Arbeiterkinder mitn&auml;hme auf diese Reise, den eigenen Kindern entst&auml;nde dadurch kein Schaden. &hellip; Schon Anfang der 70er standen in Scharen die Abiturienten auf den Pl&auml;tzen vor den Kultusministerien und forderten Studienpl&auml;tze, der Numerus clausus nahm zu, schon da wurde den Mittelschichten bewusst, es wird eng, die Konkurrenz wird gro&szlig;, also ist Widerstand am Platze.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2007\/04\/13.mondeText.artikel,a0032.idx,5\">Le Monde diplomatique &ndash; Deutsche Ausgabe<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie W&uuml;rzburgs B&uuml;rger K&ouml;nig werden soll <\/strong><br>\nKapitalismus in &Auml;mtern und Beh&ouml;rden: Der Bertelsmann-Konzern krempelt die Verwaltung der Stadt W&uuml;rzburg radikal um. In Zukunft gelten hier die Gesetze der Privatwirtschaft, aus B&uuml;rgern sollen Kunden werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-482033,00.html\">SPIEGEL online <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines NachDenkSeiten-Lesers:<\/strong> Zitat aus dem Artikel: &ldquo;Bisher m&uuml;ssen die W&uuml;rzburger f&uuml;r Beh&ouml;rdeng&auml;nge weite Wege einplanen. Wie in jeder deutschen Stadt gibt es f&uuml;r fast jedes Anliegen ein eigenes Amt. &ldquo;Wer etwas von uns will, muss durchs ganze Rathaus wandern&rdquo;, erz&auml;hlt die B&uuml;rgermeisterin. Auf Anraten von Arvato wird das nun anders.&rdquo; Wer &ndash; wie die CSU-B&uuml;rgermeisterin von W&uuml;rzburg &ndash; noch nicht einmal merkt, welches Armutszeugnis sie sich ausstellt, dem m&uuml;sste man fast die Erfahrung mit Arvato w&uuml;nschen &ndash; wenn da nicht der arme Kunde B&uuml;rger w&auml;re, aus dem ein Kunde werden soll. Weite Wege wie in jeder deutschen Stadt? F&uuml;r jedes Anliegen ein anderes Amt? Wenn die B&uuml;rgermeisterin nicht Arvato, sondern ihre Amtskollegen oder -kolleginnen gefragt h&auml;tte, w&uuml;sste sie, dass es in vielen St&auml;dten und Gemeinden schon lange &ldquo;B&uuml;rgerb&uuml;ros&rdquo; auch ohne PPP gibt. Es ist kaum vorstellbar, dass z.B. die &ldquo;Ergebnisse aus 10 Jahren Vergleichsringarbeit des IKO-Netzes der KGSt&rdquo; (KGSt-Bericht 10\/2006) nicht auch im W&uuml;rzburger Rathaus schlummern. &ldquo;In der Vergleichsarbeit&rdquo;, hei&szlig;t es dort, &ldquo;werden gute Praktiken und Methoden von Verwaltungen oder Organisationseinheiten deutlich und transparent, die Vorbild und Hilfe f&uuml;r andere sein k&ouml;nnen.&rdquo; Die zehn Millionen h&auml;tte sie sich sparen k&ouml;nnen. Man w&uuml;sste also gerne, wie und warum W&uuml;rzburg &ldquo;den Anfang macht hierzulande&rdquo; f&uuml;r die Eroberung &ldquo;Zentraleuropas&rdquo; durch den Bertelsmann-Konzern.<\/em> <\/p><\/li>\n<li><strong>Arbeiten bis zum Umfallen<\/strong><br>\nLaut Financial Times Deutschland (FTD) ist die Rente mit 67 &ldquo;das erste wirklich gro&szlig;e Projekt der Gro&szlig;en Koalition&rdquo;, noch dazu eins, das durch die Hintert&uuml;r einget&uuml;tet worden ist: Weder im Wahlkampfprogramm der CDU noch in dem der SPD wurde dazu ein Wort verloren. Hinter der angeblichen Rentenmisere steckt weniger die quasi naturgesetzliche Demographie, sondern der gesellschaftliche Verteilungskonflikt. Der R&uuml;ckgang der Lohnquote und das Dogma von der Deckelung der Beitragss&auml;tze zwingt die gesetzliche Rentenversicherung in die Knie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksnet.de\/artikel.php?id=2991\">Linksnet<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Es sei erlaubt, darauf hinzuweisen, dass diese Analyse nicht sonderlich neu ist. In den NachDenkSeiten und in &bdquo;Machtwahn&ldquo; finden Sie viele Belege f&uuml;r unsere These, <a href=\"?p=2032\">dass das Vertrauen in die gesetzliche Rente systematisch zerst&ouml;rt wird<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wanze im Wohnzimmer &ndash; Online-Spitzelei durch den Verfassungsschutz <\/strong><br>\nDie Generalbundesanwaltschaft wollte vom h&ouml;chsten Gericht wissen, ob die Computer von Verd&auml;chtigen online durchsucht werden d&uuml;rfen. Der Bundesgerichtshof entschied Anfang 2007, dass ein solcher Eingriff gegen das Grundgesetz versto&szlig;en w&uuml;rde. Soweit die Theorie. Nun stellt sich heraus, dass der Verfassungsschutz aber bereits geheime Online-Durchsuchungen durchgef&uuml;hrt hat. Und das mit Erlaubnis des Bundesinnenministeriums &ndash; per Dienstanweisung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rbb-online.de\/_\/kontraste\/beitrag_drucken_jsp\/key=rbb_beitrag_5856727.html\">rbb<\/a><\/li>\n<li><strong>Eskalationsminister Sch&auml;uble<\/strong><br>\nWer nicht glaubt, dass Sch&auml;uble an der kollektiven Einsch&uuml;chterung des Protests arbeitet, wird sp&auml;testens dann eines schlechteren belehrt, wenn er sieht, wie der Minister das Thema Demonstrationen skrupellos mit Terrorismus vermischt. Wieder scheinbar ganz arglos verweist er auf die Gefahr schwerer Attentate w&auml;hrend des Gipfels. Wer behauptet, das sei kein bewusster Versuch, Demonstranten in der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung auf eine Stufe mit Terroristen zu stellen, der h&auml;lt Sch&auml;uble f&uuml;r d&uuml;mmer, als er ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare_aus_der_zeitung\/?em_cnt=1133772\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Kritik an Pr&uuml;fbericht zur Situation von Menschen ohne Papiere<\/strong><br>\nMit heftiger Kritik reagierte die Organisation Internationale &Auml;rzte f&uuml;r die Verh&uuml;tung des Atomkrieges\/&Auml;rzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) auf einen inzwischen &ouml;ffentlich zug&auml;nglichen Bericht des Bundesinnenministeriums &uuml;ber die Situation von &ldquo;Menschen ohne Papiere&rdquo;. Aus &ldquo;berechtigter Angst&rdquo; vor Aufdeckung ihres illegalen Aufenthaltes und der daraus folgenden Gefahr einer Abschiebung f&uuml;r sich und m&ouml;glicherweise der ganzen Familie &ldquo;nehmen erkrankte Menschen ohne Papiere &auml;rztliche Hilfe oft zu sp&auml;t oder gar nicht in Anspruch&rdquo;, so Clau&szlig;en. &ldquo;Wir &Auml;rzte erleben die Konsequenzen bei verschleppten Krankheiten, unterlassenen Impfungen, fehlender Schwangerenbetreuung oder ansteckenden Erkrankungen f&uuml;r die Umgebung.&rdquo; Das Menschenrecht auf medizinische Versorgung m&uuml;sse Vorrang vor dem Ordnungsrecht haben. Das sei auch g&auml;ngige Praxis in L&auml;ndern wie USA, Gro&szlig;britannien, Frankreich, Belgien, der Schweiz oder Italien, wo es keine oder nur eine eingeschr&auml;nkte Meldepflicht gegen&uuml;ber der Ausl&auml;nderbeh&ouml;rde gebe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ngo-online.de\/ganze_nachricht.php?Nr=15921\">ngo-online<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Volkspr&auml;sident<\/strong><br>\nWarum hat der Bundespr&auml;sident wohl das Gnadenrecht? Damit das Volk ihm zujubelt, wenn er einen Terroristen oder M&ouml;rder begnadigt? Das Volk jubelt lieber Hinrichtungen zu, die Bilder werden aus aller Welt t&auml;glich in die Zeitungsredaktionen geliefert. Bundespr&auml;sident Horst K&ouml;hler hat im Fall Christian Klar eine plebiszit&auml;re Entscheidung getroffen. Er zeigte damit, dass er ein f&uuml;r Populismus empf&auml;ngliches Staatsoberhaupt ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/,tt2m4\/deutschland\/artikel\/973\/113860\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Gut, dass man in der SZ mal wieder so was lesen kann. Und auch noch vom Chefredakteur.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Linkes Schwarzbuch gegen Wei&szlig;buch<\/strong><br>\nDie Linke legt eine umfassende Kritik der deutschen Sicherheitspolitik vor. Lafontaine: &ldquo;Das Buch ist eine Anklage&rdquo;. Der Fraktionschef der Linken bezeichnete das als &ldquo;Au&szlig;enpolitik der &ldquo;Hehlerei&rdquo;. Die Bundesrepublik sei immer dabei, wenn die USA das V&ouml;lkerrecht brechen. So sei aus dem Antiterrorkampf selbst eine Politik des Terrors geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/dx\/2007\/05\/12\/a0155.1\/text.ges,1\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Union diffamiert &raquo;Kriegsverr&auml;ter&laquo;<\/strong><br>\nEmp&ouml;rende Aussagen im Bundestag &uuml;ber Deserteure und antifaschistische Widerstandsk&auml;mpfer. Die Linksfraktion hatte einen Entwurf zur &Auml;nderung des Gesetzes zur Aufhebung nationalsozialistischer Unrechtsurteile eingebracht. Man will die vorgeschriebene Einzelfallpr&uuml;fung f&uuml;r jene vom NS-Regime Verurteilten abschaffen, die &raquo;Kriegsverrat&laquo; begangen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nd-online.de\/artikel.asp?AID=109629&amp;IDC=16\">ND<\/a><\/li>\n<li><strong>Historische Last<\/strong><br>\nNazi-T&auml;ter haben das Bundeskriminalamt in den Anfangsjahren gepr&auml;gt. Jetzt will sich die Beh&ouml;rde endlich ihrer Geschichte stellen. Ein Forscher soll die Vergangenheit aufarbeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/print\/tagesthema\/653062.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Der gro&szlig;e Aderlass<\/strong><br>\nNach unterschiedlichen Sch&auml;tzungen haben seit dem EU-Beitritt zwischen 600.000 und vier Millionen Polen ihr Land auf Arbeitssuche verlassen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/bin\/tp\/issue\/r4\/dl-artikel2.cgi?artikelnr=25241&amp;mode=print\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Kotau vorm Kapital<\/strong><br>\nChinas Regierung verw&auml;ssert das neue Arbeitsrechtsgesetz nach massiven Interventionen US-amerikanischer und europ&auml;ischer Konzerne.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2007\/05-12\/018.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/AM)<\/p>\n<p>Diese Hinweise von www.NachDenkSeiten.de zeigen einmal mehr, wie n&uuml;tzlich unser Instrument der &bdquo;Hinweise des Tages&ldquo; ist: Sie bekommen einen guten &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel in den Medien. Wenn Sie diesen Eindruck teilen, dann machen Sie doch bitte Ihre Freunde, Kolleginnen\/en und wer sich sonst noch in Ihrem E-mail-Verteiler daf&uuml;r interessieren k&ouml;nnte, auf diesen Service aufmerksam.<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2338\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-2338","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2338","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2338"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2338\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2338"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2338"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2338"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}