{"id":23384,"date":"2014-09-25T08:51:25","date_gmt":"2014-09-25T06:51:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23384"},"modified":"2014-09-25T12:04:35","modified_gmt":"2014-09-25T10:04:35","slug":"hinweise-des-tages-2220","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23384","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23384#h01\">Nikolaus Blome &ndash; Leere Backen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23384#h02\">Kiews zweifelhafter Umgang mit der Wahrheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23384#h03\">Edward Snowden: Alternativer Nobelpreis f&uuml;r NSA-Leaks<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23384#h04\">Philippe Legrain &ndash; Deutschlands wirtschaftliche St&auml;rke: eine Fata Morgana<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23384#h05\">Die franz&ouml;sischen Sozialisten zwischen Programmatik, Popularit&auml;t und Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23384#h06\">Peter Grottian: Kritik an der Kanzlerin? Fehlanzeige!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23384#h07\">Towards The Mandatory Approval Of Complex Financial Instruments<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23384#h08\">Das Kapital des Staates<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23384#h09\">Linksfraktion gegen CETA und TTIP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23384#h10\">Neue Regeln f&uuml;r US-Unternehmen: Obama bremst Steuerfl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23384#h11\">Mietpreisbremse gelockert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23384#h12\">Niedersachsen, Taxiunternehmen k&uuml;ndigen Fahrern wegen Mindestlohns<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23384#h13\">&Ouml;l ins Feuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23384#h14\">Die SPD und ihr Spiel um die Macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23384#h15\">Wie amerikanisch ist die Alternative f&uuml;r Deutschland?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23384#h16\">Bildungsministerin in Schleswig-Holstein Britta Ernst: N&uuml;chtern bis tough<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23384#h17\">Exzellenzinitiative wird evaluiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23384#h18\">Witzige H&auml;me &uuml;ber Oppenheim ausgesch&uuml;ttet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23384#h19\">11. Oktober: Europ&auml;ischer Aktionstag gegen TTIP, CETA &amp; Co.<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nikolaus Blome &ndash; Leere Backen<\/strong><br>\nGro&szlig;e Worte sind erlaubt, aber ganz ohne Taten geht es nicht. Ursula von der Leyen muss &uuml;ber den Wehretat streiten, oder aufh&ouml;ren, von der neuen deutschen Rolle in der Welt zu reden. [&hellip;]<br>\nDas Ministerium r&auml;umt kleinlaut ein, dass die Armee, vor allem die Luftwaffe, am Rande oder jenseits der Belastungsgrenze ist. Das Material ist alt, an Ersatzteilen wird gespart und neues Ger&auml;t steckt vielfach in Fehlplanungen fest. Die Bundeswehr hat sich zwar aus ihren beiden gr&ouml;&szlig;ten Eins&auml;tzen der letzten Jahre weitgehend zur&uuml;ckgezogen, aus Afghanistan und aus dem Kosovo. Trotzdem hei&szlig;t es: Mehr, als wir derzeit leisten, geht eigentlich nicht, weder milit&auml;risch noch humanit&auml;r. [&hellip;]<br>\nWenn sie es ernster mit Deutschlands Rolle in der Welt meint als derzeit zu vermuten ist, dann sollte sie l&auml;ngst &uuml;ber die H&ouml;he des Wehretats streiten. Das allerdings ist nicht halb so leicht wie Grundsatzreden zu halten &ndash; und nicht halb so popul&auml;r wie eine fl&auml;chendeckende Versorgung mit Kita-Pl&auml;tzen. N&ouml;tig w&auml;re es trotzdem. Put your money, where your mouth is, sagen die Briten. Lass den Worten Taten folgen &ndash; oder schweig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundeswehr-von-der-leyen-muss-wehretat-verhandeln-a-993595.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Wir haben sicher alle noch die gro&szlig;m&auml;uligen Forderungen des NATO-Generalsekret&auml;rs Fogh Rasmussen in den Ohren, der von den NATO-Staaten h&ouml;here Budgets f&uuml;r ihre Verteidigungshaushalte forderte. Das war die Methode Rasmussen, also die Methode Holzhammer. Die Methode von der Leyen ist wesentlich subtiler. Ist Ihnen eigentlich aufgefallen, wie h&auml;ufig in den letzten Wochen &uuml;ber den Ausr&uuml;stungsmangel und vermeintliche Ausf&auml;lle bei der Hardware der Bundeswehr berichtet wird? Woher haben die berichten Journalisten eigentlich die Tipps f&uuml;r diese Stories bekommen? Der Verdacht liegt nahe, dass diese Berichte direkt oder indirekt vom Verteidigungsministerium gesteuert sind. Dabei hat gerade die Bundeswehr ihre Erfahrung mit Ausr&uuml;stungsm&auml;ngeln. Das ist keineswegs neu und auch durchaus gewollt. Sie kennen sicher den Begriff &bdquo;Kriegsst&auml;rke&ldquo;. Im Milit&auml;r plant man in der Regel mit Strukturen, die in Friedenszeiten massiv unterbesetzt sind und im Fall einer Mobilisierung flexibel auf die volle Plan- bzw. Kriegsst&auml;rke ausgeweitet werden k&ouml;nnen. Das ist ja auch sinnvoll. In Friedenszeiten muss nun einmal nicht die volle St&auml;rke vorgehalten werden, da dies immense Kosten verschlingen w&uuml;rde. Wichtig ist nur, dass die Flexibilit&auml;t erhalten bleibt und eine Armee bei Bedarf schnell und flexibel von der Friedens- auf die Kriegsst&auml;rke umschalten kann. Ein solcher Bedarf liegt momentan jedoch nicht vor! Es gibt keine au&szlig;en- und sicherheitspolitische Situation, die eine &bdquo;Mobilisierung&ldquo; erfordert. Daher sind die vermeintlichen Ausr&uuml;stungsm&auml;ngel auch kein ernst zu nehmendes Problem &ndash; Ausnahmen best&auml;tigten hier die Regel. Das ganze Palaver &uuml;ber die angeblich schlecht ausger&uuml;stete Bundeswehr ist nur eine Kampagne, den Wehretat noch weiter zu erh&ouml;hen. Und diese Kampagne ist wesentlich cleverer und erfolgsversprechender als die Gro&szlig;m&auml;uligkeit eines Fogh Rasmussen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Kiews zweifelhafter Umgang mit der Wahrheit<\/strong><br>\n&Uuml;ber Falschmeldungen aus Moskau wundert sich inzwischen niemand mehr. Doch auch die Ukraine nimmt es im Konflikt mit den Separatisten mit Wahrheit und Pressefreiheit offenbar nicht so genau.<br>\nWas Petro Poroschenko Anfang September verk&uuml;ndete, sorgte im Westen f&uuml;r Verwunderung und lie&szlig; den Kreml aufhorchen: Einige Nato-Staaten w&uuml;rden bald &ldquo;Pr&auml;zisionswaffen&rdquo; in die Ukraine liefern, sagte Poroschenko in einem &ldquo;BBC&rdquo;-Interview. Milit&auml;rhilfe bek&auml;me Kiew von den USA, Frankreich, Norwegen und Polen, erg&auml;nzte Poroschenkos Berater Juri Lutsenko auf seiner Facebook-Seite. Die Nato-L&auml;nder dementierten umgehend.<br>\nPolen liefere keine Waffen an Kiew, erkl&auml;rte soeben Premierministerin Ewa Kopacz, und auch Washington werde sich an einer Aufr&uuml;stung nicht beteiligen, machte Pr&auml;sident Obama klar. Die Abmachungen seien eben geheim, spekuliert die Presse in Kiew, und w&uuml;rden deshalb offiziell bestritten. Wieso aber spricht Poroschenko selbst dann &ouml;ffentlich von Waffen-Deals? Wahrscheinlicher ist: Poroschenko will Zuversicht im Volk stiften und Moskau drohen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article132448944\/Kiews-zweifelhafter-Umgang-mit-der-Wahrheit.html\">WELT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Edward Snowden: Alternativer Nobelpreis f&uuml;r NSA-Leaks<\/strong><br>\nWhistleblower Edward Snowden erh&auml;lt f&uuml;r die Aufdeckung der weltweiten &Uuml;berwachungsma&szlig;nahmen des US-Geheimdienstes NSA den Ehrentitel Right Livelihood Award. Die auch als Alternativer Nobelpreis bezeichnete Auszeichnung wurde heute vom Komitee in Stockholm verk&uuml;ndet. Snowden erh&auml;lt die Auszeichnung zusammen mit Alan Rusbridger, Herausgeber der britischen Tageszeitung &ldquo;The Guardian&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.chip.de\/news\/Edward-Snowden-Alternativer-Nobelpreis-fuer-NSA-Leaks_72909655.html?utm_source=daily-news&amp;utm_medium=chip-newsletter&amp;utm_campaign=2014-09-24+18%3A15%3A00\">Chip<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Philippe Legrain &ndash; Deutschlands wirtschaftliche St&auml;rke: eine Fata Morgana<\/strong><br>\nSechzig Jahre lang bem&uuml;hten sich sukzessive deutsche Regierungen um ein st&auml;rker europ&auml;isches Deutschland. Jetzt jedoch will die Regierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel die europ&auml;ischen Volkswirtschaften nach deutschem Vorbild umgestalten. Das ist politisch unklug und wirtschaftlich gef&auml;hrlich. Anders als Deutschlands Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble und andere prahlen, ist Deutschland nicht Europas erfolgreichste Volkswirtschaft; vielmehr ist die deutsche Volkswirtschaft in ihrer Funktionsf&auml;higkeit gest&ouml;rt. [&hellip;]<br>\nAls der Euro 1999 eingef&uuml;hrt wurde, galt Deutschland als der &bdquo;kranke Mann Europas&ldquo;. Es reagierte darauf nicht etwa mit einer F&ouml;rderung der wirtschaftlichen Dynamik, sondern mit Kostensenkungen. Der Anteil der Investitionen am BIP ist von 22,3% im Jahr 2000 auf 17% im Jahr 2013 gesunken. Die Infrastruktur &ndash; Autobahnen, Br&uuml;cken und selbst der Nord-Ostsee-Kanal &ndash; zerf&auml;llt aufgrund jahrelanger Vernachl&auml;ssigung. Im Bildungssystem knirscht es: Die Anzahl neuer Lehrstellen ist auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gefallen, das Land hat weniger neue Hochschulabsolventen (29%) als Griechenland (34%), und seine besten Universit&auml;ten schaffen es nur mit M&uuml;he unter die weltweiten Top-50.<br>\n[&hellip;]<br>\nUnter der Stagnation leiden vor allem die deutschen Arbeitnehmer. Obwohl ihre Produktivit&auml;t in den letzten 15 Jahren um 17,8% gestiegen ist, liegen die Reall&ouml;hne heute niedriger als 1999, als durch eine zwischen der Regierung, Arbeitgebern und Gewerkschaften getroffene Vereinbarung die L&ouml;hne faktisch nach oben begrenzt wurden. Da m&ouml;gen die Unternehmer jubeln, aber wenn man die L&ouml;hne derart niedrig h&auml;lt, geht das zu Lasten der langfristigen wirtschaftlichen Aussichten &ndash; denn die Arbeitnehmer werden entmutigt, ihre Fertigkeiten auszuweiten, und die Unternehmen werden entmutigt, in eine hochwertigere Produktion zu investieren.<br>\nDer Druck auf die L&ouml;hne schw&auml;cht die Binnennachfrage und subventioniert den Export, von dem das deutsche Wirtschaftswachstum abh&auml;ngt. Auch der Euro, der unzweifelhaft deutlich schw&auml;cher ist als die D-Mark es gewesen w&auml;re, hat dabei geholfen, denn er hat die Preise f&uuml;r deutsche Waren gesenkt und Frankreich und Italien an W&auml;hrungsabwertungen gehindert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/philippe-legrain-pokes-large-holes-in-the-myth-of-german-success\/german\">Project Syndicate<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Der Autor, &Ouml;konom Philippe Legrain, ist &ndash; das muss dazu gesagt werden &ndash; ganz sicher kein &bdquo;Linker&ldquo;. Er war von 2011 bis 2014 Wirtschaftsberater von EU-Kommissionspr&auml;sident Barroso und argumentiert &ndash; das erkennt man im Artikel zwischen den Zeilen &ndash; durchaus auch aus angebotstheoretischer Sichtweise. Aber vielleicht mach gerade das seinen Artikel so interessant, denn im Kern hat Legrain nat&uuml;rlich vollkommen Recht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die franz&ouml;sischen Sozialisten zwischen Programmatik, Popularit&auml;t und Hartz IV<\/strong><br>\nSieger sehen anders aus. Am Dienstagabend, dem 16. September stand es fest: Frankreichs Premierminister bleibt im Amt, nachdem in der Nationalversammlung 269 Abgeordnete f&uuml;r und 244 gegen den alt-neuen Regierungschef gestimmt hatten. Es wurde damit gerechnet, dass er sein Amt beh&auml;lt, denn bei solchen Voten z&auml;hlen nur die abgegeben Ja- und Nein-Stimmen, Enthaltungen gehen nicht in die Ausz&auml;hlung mit ein. Das Kabinett wurde Ende August umgebildet, wodurch eine neue Abstimmung im &bdquo;Unterhaus&ldquo; des franz&ouml;sischen Parlaments erforderlich wurde. Zum ersten Mal seit 1962 erhielt dabei ein Premierminister nur eine relative und nicht eine absolute Mehrheit. 32 sozialdemokratische Abgeordnete haben sich der Stimme enthalten, trotz des massiven Drucks ihrer Parteivorderen, die unter anderem damit gedroht hatten, wer bei der Abstimmung ausschere, m&uuml;sse folgerichtig auch die Fraktion verlassen, und werde bei kommenden Wahlen nicht wieder aufgestellt&hellip;<br>\nSeit Hollandes Premierministers Valls Anfang der letzten Augustwoche seine Regierung umbildete, ist ein strammer sozialdemokratischer Rechtskurs angesagt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/++co++7a0647b6-424a-11e4-b8bd-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Peter Grottian: Kritik an der Kanzlerin? Fehlanzeige!<\/strong><br>\nEs ist schon auff&auml;llig, wie wenig substanziell und nachhaltig Merkel kritisiert wird. &ldquo;Z&ouml;gerlichkeit&rdquo;, &ldquo;aussitzen&rdquo;, &ldquo;taktieren&rdquo;, &ldquo;sich sp&auml;t auf die richtige Seite schlagen&rdquo;, &ldquo;keine inspirierenden Zukunftsvorstellungen&rdquo; sind schon allgemeine, aber doch relativ blutleere Kritikpunkte. Aber sie in ihrer politischen Verantwortlichkeit zu packen geschieht selten oder &uuml;berhaupt nicht. Die Milde der Beurteilung ist frappierend.<br>\nBeispiele gef&auml;llig, aber bitte reichlich&hellip;<br>\nMerkel ist beinahe mit einer Eule vergleichbar, die die Verschleierung der Macht zur Profession entwickelt hat. Noch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/182\/kritik-an-der-kanzlerin-fehlanzeige-2453.html\">Kontext:Wochenzeitung<\/a> \n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Diese Woche neu in Kontext:Wochenzeitung u.a.:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Kretschmanns Kuhhandel:<\/strong> Da macht ein Politiker, was er f&uuml;r richtig h&auml;lt. Im Alleingang und gegen die Beschlusslage der Partei. Winfried Kretschmanns Zustimmung zum Fl&uuml;chtlingskompromiss sorgt bundesweit f&uuml;r Aufregung. Er selbst ist mit sich im Reinen, &ldquo;weil es um Menschen geht und nicht um Prinzipien&rdquo;. <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Mitleid und Furcht:<\/strong> Derzeit kommen so viele Fl&uuml;chtlinge nach Deutschland wie zuletzt Anfang der 1990-er Jahre. Wissenschaftler sprechen von einer zwiesp&auml;ltigen Stimmung in der Bev&ouml;lkerung. Die Menschen zeigen Mitleid und f&uuml;rchten doch die Asylbewerber in der Nachbarschaft.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Aufschrei in L.E.:<\/strong> Seit Wochenanfang l&auml;uft die Er&ouml;rterung, wie sich der Landesflughafen an das Bahnprojekt Stuttgart 21 anschlie&szlig;en l&auml;sst. Ein kurz zuvor ver&ouml;ffentlichtes Gutachten prophezeit ein S-Bahn-Chaos, falls die Bahn ihre Antragstrasse bauen darf &ndash; das genaue Gegenteil dessen, was die Bauherrin immer behauptet. <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Die lieben Damen von der CDU:<\/strong> Sie sind freundlich. Sie sind engagiert. Und sie sind nicht auf der H&ouml;he der Zeit. Die CDU-Frauen im Land m&uuml;hen sich um Modernit&auml;t und wildern im Themenspektrum von SPD und Gr&uuml;nen. Das w&auml;re nicht weiter verwerflich, w&auml;ren sie nicht ihrer Zeit weit hinterher.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Der sp&auml;te Mut, den Mund aufzumachen:<\/strong> Das war im Wasserwerfer-Prozess vor dem Stuttgarter Landgericht ein Zeuge wie keiner bisher: Ein Polizist, der sagt, was er denkt! Und damit reihenweise die eigenen Leute in die Bredouille bringt: Den Polizeipr&auml;sidenten a.D. Siegfried Stumpf, den Oberstaatsanwalt Bernhard H&auml;u&szlig;ler, einen der beiden Angeklagten. Sich selbst allerdings auch.<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Alles verd&auml;chtig:<\/strong> Unser Wetterer Peter Grohmann &uuml;ber den Emir von Katar, Angela Merkel und die Ehefrau von Franz Beckenbauer. <\/em><\/li>\n<li><em><strong>Mehr Fluch als Segen:<\/strong> Die Discounter gewinnen immer mehr Marktanteile im Lebensmitteleinzelhandel. Wo sie neue Filialen er&ouml;ffnen, mussten in der Vergangenheit Tante Emma und andere L&auml;den schlie&szlig;en. Kontext besucht zwei Ortschaften in der Region Stuttgart.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Am Samstag auch als Beilage zur taz.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Towards The Mandatory Approval Of Complex Financial Instruments<\/strong><br>\nComplex financial instruments increase systemic risks and jack up leverage in the financial system. The International Monetary Fund (IMF) wants regulators to be prepared to identify systemically important financial instruments (Global Financial Stability Report, p.20). Yet, even transparency is impossible as long as financial instruments are overly complex, argues Suleika Reiners of the World Future Council. Financial regulation and supervision lack always behind because a key driver of new financial instruments is the desire to overcome regulation and avoid taxes, she says.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.social-europe.eu\/2014\/09\/complex-financial-instruments\/\">Social Europe<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Das Kapital des Staates<\/strong><br>\nIn der schwersten Rezession seit der Great Depression in den 1930er Jahren wird in Europa derzeit gespart. Das Spardiktat ist die Folge der rigiden Austerit&auml;tspolitik, die die EU-Beh&ouml;rden trotz der anhaltenden Massenarbeitslosigkeit durchsetzen, um einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen.  Dahinter steckt ein Dogma: Der Markt ist die L&ouml;sung &ndash; Der Staat ist das Problem. Der Abbau des Staates wird &ouml;fters mit dem Argument gerechtfertigt, dass die Wirtschaft dynamischer, wettbewerbsf&auml;higer und innovativer sein m&uuml;sse. Der Staat gilt als tr&auml;ge.  Noch nie war es also n&ouml;tiger als heute, &uuml;ber die Rolle des Staates in der Wirtschaft nachzudenken. Genau das tut Mariana Mazzucato in ihrem k&uuml;rzlich vorgelegten ausgezeichneten Buch.<br>\nDie Autorin will zeigen, dass der Staat als Motor der Innovation und des Wandels agieren kann. Zumal die &ouml;konomische Standardtheorie staatliche Interventionen rechtfertigt, wenn die gesellschaftliche Rendite aus einer Investition h&ouml;her ist als die private Rendite und es daher unwahrscheinlich ist, dass ein privates Unternehmen investieren wird. Der staatliche Handeln soll den Mut der privaten Unternehmer verst&auml;rken. Im iPhone z.B. steckt nicht eine einzige Technologie (Internet, Drahtlosenetzwerke, GPS, Mikroelektronik, Touchscreen-Displays, SIRI), die nicht staatlich finanziert wurde. Der Staat betreibt aber kein gutes Marketing in eigener Sache. In der Pharmabranche finanziert der Staat die riskantesten Forschungen, aber die grossen Pharmafirmen sch&ouml;pfen die Gewinne ab, schildert Mazzucato mit konkreten Beispielen aus der Praxis allgemein verst&auml;ndlich. Nach der Finanzkrise kam es zum Vorschein, dass die Finanzbranche zunehmend die Gewinne aus ihren Gesch&auml;ften privatisiert und die Risiken sozialisiert hat, Diese Ungleichheit ist auch bei Innovationen zu beobachten, argumentiert Mazzucato und will damit vor Augen f&uuml;hren, dass der Staat bei Innovationsprozessen, die zu Wachstum f&uuml;hren, eine aktive Rolle spielt. Risiken werden zwar kollektiv getragen, aber Gewinne werden keineswegs kollektiv verteilt. Die amerikanischen Steuerzahler haben praktisch keine Vorstellung davon, wie ihre Steuern zu Innovationen  und Wirtschaftswachstum in den USA beitragen. Sie wissen nicht, wie Privatunternehmen mit Innovationen Geld verdienen, die mit ihren Steuern unterst&uuml;tzt wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/acemaxx-analytics-dispinar.blogspot.de\/2014\/09\/das-kapital-des-staates.html\">Acemaxx-Analytics<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Mariana Mazzucato ist in Rom geboren, lebte lange Zeit in den USA und lehrt heute an der Universit&auml;t Sussex. Sie arbeitete als Koordinatorin  im 7. Forschungsrahmenprogramm der Kommission und ist Mitglied in den Thinktanks Policy Network und DEMOS. F&uuml;r letzteren schrieb sie das oben besprochene Buch. Auch wenn die Arbeit f&uuml;r einen Thinktanks nicht die von ihr angesprochene &ldquo;Theorie der gestaltenden und M&auml;rkte schaffenden Rolle des Staates&rdquo; erm&ouml;glich, &uuml;berrascht sie auf jeden Fall den Leser mit einer F&uuml;lle von Informationen zur Innovationsf&ouml;rderung durch den Staat &ndash; wobei sie sich auf den angels&auml;chsischen Raum beschr&auml;nkt. Oder wussten Sie, dass der Algorithmus, auf dem die Marktmacht Googles beruht, vom US-amerikanischen Staat gef&ouml;rdert wurde oder dass in der britischen Pharmabranche 75 Prozent der neuen Wirkstoffe ihre Existenz nicht der Forschung von Privatunternehmen verdanken , sondern der Forschung in staatlich finanzierten Labors des National Institutes of Health? Etwa mehr Systematik h&auml;tte dem Buch gut getan. So f&auml;llt z.B. unter den Tisch, dass viele Technologien, die Mazzucato zur St&uuml;tzung ihrer These anf&uuml;hrt, Abfallprodukte milit&auml;rischer Forschung sind. Auf jeden Fall gelingt es ihr, das &uuml;berkommene Bild vom lahmen, b&uuml;rokratisch gel&auml;hmten Staat zu ersch&uuml;ttern und hinterfragt die g&auml;ngigen K&ouml;nigswege der Innovationsf&ouml;rderung.<\/em><br>\n<em>Angesichts der positiven Beispiele in den hoch entwickelten Volkswirtschaften sollte man allerdings nicht vergessen, dass in der Realit&auml;t f&uuml;r viele L&auml;nder Forschungsf&ouml;rderung ein Luxus ist und sie damit aus der Konkurrenz um innovative Produkte herausfallen. Bestenfalls k&ouml;nnen sie die Produktion von voll entwickelten Produkten, also in ihrer Reifephase, an Land ziehen und hoffen, dass etwas technologisches Know-how im Lande h&auml;ngen bleibt.  Andere Staaten z.B. in Europa sind immer noch vollauf damit besch&auml;ftigt, das Marktversagen der Finanzm&auml;rkte zu verkraften, zum anderen geh&ouml;rt zu den Rezepten, diese origin&auml;re Finanzkrise und die daraus resultierende Staatsverschuldung zu bew&auml;ltigen, ein exzessiver Sparkurs, f&uuml;r fiskalische Wachstumsimpulse keinen Raum l&auml;sst, geschweige denn f&uuml;r Forschungsf&ouml;rderung. So gibt z.B. Griechenland nur 0,67 seines Bruttoinlandsprodukts f&uuml;r  Forschung und Entwicklung aus. So <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/sixcms\/detail.php?id=diw_01.c.482934.de\">meint DIW-Forschungsdirektor Alexander Kritikos<\/a>: &bdquo;Griechenland muss anfangen, sein gro&szlig;es Forschungspotential besser zu nutzen und mit seiner Industrie zu verkn&uuml;pfen. Denn die von der Troika auferlegten Reformen haben zwar die Arbeitskosten massiv gesenkt, sind jedoch alleine nicht ausreichend, um Griechenland auf einen nachhaltigen Wachstumspfad zu bringen.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Und Deutschland ist g&auml;nzlich und ganz freiwillig dem Idol des schlanken Staates verfallen. Es spart an der Basis aller Innovation in der Einfrierung der finanziellen Grundausstattung unserer Hochschulen. &ndash; Wer sich mit den &Uuml;berlegungen Mariana Mazzucatos vertraut machen will, kann bei Le Monde diplomatique ihren Aufsatz &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2014\/08\/08\/a0042.text\">Was der Staat kann<\/a>&rdquo; lesen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Linksfraktion gegen CETA und TTIP<\/strong><br>\nDie Bundesregierung soll das europ&auml;ische Freihandelsabkommen mit Kanada (CETA), dessen Text bereits ausformuliert ist, vor der Paraphierung sowohl in den EU-Gremien als auch &ouml;ffentlich als nicht annehmbar zur&uuml;ckweisen. Im europ&auml;ischen Rat solle sie sich f&uuml;r eine Ablehnung des Verhandlungsergebnisses der EU-Kommission einsetzen, fordert die Fraktion Die Linke in einem Antrag (18\/2604), der am Donnerstag auf der Tagesordnung des Deutschen Bundestages steht. Au&szlig;erdem soll die Bundesregierung der EU-Kommission und den anderen Mitgliedsl&auml;ndern der EU mitteilen, dass Deutschland weder bei CETA noch beim Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) Investor-Staat-Schiedsverfahren akzeptieren wird.<br>\nZur Begr&uuml;ndung schreibt die Linksfraktion, die 521 Seiten lange englische Fassung des CETA-Vertragstextes und die 1.000 Seiten umfassenden Anh&auml;nge (ebenfalls in englischer Sprache) w&uuml;rden Investitions- und Handelsregeln f&uuml;r nahezu alle Wirtschaftsbereiche enthalten. Der Vertragstext widerspreche den wiederholten Erkl&auml;rungen von EU-Handelskommissar de Gucht, dass europ&auml;ische Sozial-, Umwelt-, Arbeitsrecht- und Verbraucherschutzstandards vollumf&auml;nglich gewahrt bleiben sollten. &bdquo;Gleichfalls widerspricht der Vertragstext der sowohl von der EU-Kommission als auch von der Bundesregierung wiederholt erkl&auml;rten Absicht, die &ouml;ffentlichen Dienstleistungen und den Kulturbereich keinem zus&auml;tzlichen Privatisierungsdruck auszusetzen&ldquo;, argumentiert die Fraktion.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2014_09\/-\/330698\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Neue Regeln f&uuml;r US-Unternehmen: Obama bremst Steuerfl&uuml;chtlinge<\/strong><br>\nDie USA gehen gegen die Verlagerung von Firmensitzen ins Ausland zur Steuervermeidung vor. Die Regierung in Washington verabschiedete am Montag ein ab sofort geltendes Ma&szlig;nahmenpaket, dass sich gegen die zuletzt wieder h&auml;ufiger angewendete Praxis von amerikanischen Konzernen richtet, ihren Steuersitz durch die &Uuml;bernahme meist kleinerer Unternehmen im Ausland dorthin zu verlegen. So wollen die Firmen unter anderem die vergleichsweise hohen US-Unternehmensteuern umgehen. Die neuen Regeln w&uuml;rden dazu beitragen, diesen Trend umzukehren, sagte Pr&auml;sident Barack Obama. Die Regierung f&uuml;rchtet, dass ihr massiv dringend ben&ouml;tigte Einnahmen wegbrechen. Die Unternehmen argumentieren dagegen, dass sie lediglich versuchten, ihre Steuerlast zu senken &ndash; so, wie das Investoren von ihnen erwarteten. Unter anderem ist derzeit Burger King dabei, die kanadische Kaffee- und Donut-Kette Tim Hortons zu &uuml;bernehmen. Hauptsitz soll Kanada werden. Der Pharmakonzern AbbVie kaufte j&uuml;ngst f&uuml;r rund 40 Milliarden Euro den britischen Rivalen Shire. Der Steuersitz soll auf die Kanalinsel Jersey verlagert werden. Die Steuerrate im Konzern wird damit AbbVie zufolge auf 13 Prozent von bislang rund 22 Prozent fallen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/neue-regeln-fuer-us-unternehmen-obama-bremst-steuerfluechtlinge\/10740664.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die USA scheinen als erste die Beschl&uuml;sse der G-20 in Cairn umzusetzen. Wie notwendig diese Ma&szlig;nahmen sind, zeigen, ohne sich dessen bewusst zu sein, <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/reflexe\/multis-machen-gute-pruegelknaben-1.18389614?extcid=Newsletter_24092014_Top-News_am_Morgen\">Kommentatoren (hier NZZ)<\/a> aus der Schweiz, die Jahrzehnte von der &ldquo;kreativen Steueroptimierung&rdquo; von Ausl&auml;ndern profitierte: &ldquo;Es ist symptomatisch, dass sowohl US-Pr&auml;sident Obama als auch Finanzminister Jacob Lew wortreiche Erkl&auml;rungen zu den Ma&szlig;nahmen abgaben, ohne wirklich zu erkl&auml;ren, wieso diese n&ouml;tig sind und wie ernst das Problem der durch &laquo;kreative&raquo; Steuerpraktiken ausbleibenden Steuereinnahmen tats&auml;chlich ist. Mit keinem Wort wird erw&auml;hnt, wieso amerikanische Unternehmen ihr Heil in solch komplexen internationalen Transaktionen suchen. Man bel&auml;sst es bei der populistischen Behauptung, dass Steuerinversionen die Steuerlast f&uuml;r die normale Bev&ouml;lkerung und die kleinen und mittleren Unternehmen auf unfaire Weise erh&ouml;hen. Der eigenen Bev&ouml;lkerung wird nicht gesagt, dass die USA einen der h&ouml;chsten Unternehmenssteuers&auml;tze weltweit haben und diesen erst noch als eines von ganz wenigen L&auml;ndern auf allen weltweit erzielten Einkommen ihrer Konzerne anwenden. Das sind unbequeme Tatsachen, die man im Wahlkampf lieber nicht anspricht. Viel einfacher ist es, &laquo;moralisch verwerfliche&raquo; Steuerpraktiken anzuprangern.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Mietpreisbremse gelockert<\/strong><br>\nWas sich vor Wochen angedeutet hat, ist nun beschlossene Sache: Schwarz-Rot lockert die im Koalitionsvertrag vorgesehene Mietpreisbremse und nimmt Wohnungsneubauten von der geplanten Regelung aus. Darauf haben sich die Fraktionsspitzen von CDU, CSU und SPD verst&auml;ndigt, teilte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) am Dienstag mit&hellip;<br>\nLinke und Gr&uuml;ne warfen der SPD vor, bei den Verhandlungen &bdquo;eaingeknickt&ldquo; zu sein. Der Kompromiss &bdquo;sei W&auml;hlert&auml;uschung erster G&uuml;te&ldquo;. Aus der Wirtschaft kamen indes positive Reaktionen: &bdquo;Die Vernunft hat gesiegt&ldquo;, sagte Carsten Ens, Sprecher des Verbands der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen und Bremen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/vermischtes2_artikel,-Mietpreisbremse-gelockert-_arid,950105.html\">Weser Kurier<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Niedersachsen, Taxiunternehmen k&uuml;ndigen Fahrern wegen Mindestlohns<\/strong><br>\nWegen der bevorstehenden Einf&uuml;hrung des Mindestlohns und der kr&auml;ftig steigenden Kosten haben Taxiunternehmen in Niedersachsen mit der K&uuml;ndigung von Fahrern begonnen. &bdquo;Es gibt F&auml;lle von Verkleinerungen von Betrieben mit K&uuml;ndigungen&ldquo;, sagte Gunther Zimmermann vom Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN). &bdquo;Welches Ausma&szlig; das annehmen wird, wissen wir noch nicht.&ldquo; Allerdings st&uuml;nden in Niedersachsen in der Taxibranche 5000 bis 7000 Arbeitspl&auml;tze auf dem Spiel.<br>\nDer durchschnittliche Stundenlohn der rund 15.000 angestellten Fahrer liegt nach GVN-Angaben derzeit bei 5,50 bis 6,50 Euro. Nachdem Tarifverhandlungen f&uuml;r die Taxibranche mit der Gewerkschaft Verdi zur stufenweisen Einf&uuml;hrung des Mindestlohns gescheitert waren, steigt der Stundenlohn nun zum Jahreswechsel auf einen Schlag auf 8,50 Euro. Um die Mehrkosten aufzufangen, hat die Taxibranche daraufhin in vielen St&auml;dten eine Erh&ouml;hung der Fahrpreise um 25 Prozent beantragt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/mindestlohn-taxiunternehmen-in-niedersachsen-kuendigen-fahrern-13168734.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A:<\/strong> Logischerweise m&ouml;chte die FAZ mit so einem Artikel insinuieren, da&szlig; der Mindestlohn Arbeitspl&auml;tze kostet &ndash; was noch nicht sicher ist, weil auch von den gerade Gek&uuml;ndigten &ldquo;notgedrungen&rdquo; wieder ein gro&szlig;er Teil eingestellt werden wird. Nur: was sind das f&uuml;r Arbeitspl&auml;tze, die angeblich *im Durchschnitt* 5,50 bis 6,50 Euro pro Stunde (brutto?) erbringen, in vielen F&auml;llen also auch weniger? Und f&uuml;r deren Unterhalt dann der Staat durch Aufstockerleistungen aufkommen muss? Genau solche Sklaven-Jobs m&uuml;ssen weg.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&Ouml;l ins Feuer<\/strong><br>\nGegen die deutschen Waffenlieferungen in den Nordirak formiert sich erster Protest. Mit dem Transport deutschen Kriegsger&auml;ts in das Kampfgebiet werde &ldquo;&Ouml;l in ein Feuer gegossen&rdquo;, das der Westen selbst mit entfacht habe, hei&szlig;t es in einem Aufruf von Leipziger Kriegsgegnern, der am gestrigen Mittwoch anl&auml;sslich des geplanten Starts der Lieferungen ver&ouml;ffentlicht worden ist. Tats&auml;chlich ist der Eroberungsfeldzug des IS, gegen den jetzt vor allem irakisch-kurdische Soldaten auch mit deutschen Waffen in Stellung gebracht werden sollen, nur m&ouml;glich geworden, weil der Irak durch den westlichen &Uuml;berfall des Jahres 2003 ebenso zerst&ouml;rt wurde wie Syrien durch die westliche, auch deutsche Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Aufst&auml;ndischen im dortigen B&uuml;rgerkrieg. Dar&uuml;ber hinaus hat nicht nur Saudi-Arabien, sondern &uuml;bereinstimmenden Berichten zufolge auch Deutschlands NATO-Verb&uuml;ndeter T&uuml;rkei den IS gef&ouml;rdert. Westliche Diplomaten haben dies schon vor geraumer Zeit einger&auml;umt. Solange der IS jedoch im Krieg gegen Assad n&uuml;tzlich war, hat auch Berlin billigend dar&uuml;ber hinweggesehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58958\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die SPD und ihr Spiel um die Macht<\/strong><br>\n&hellip;Nur in Th&uuml;ringen hat es ein Mann der Linken immerhin bis zum Ministerpr&auml;sidenten in spe gebracht: Bodo Ramelow, ein westdeutscher Import, kann durchaus noch ein rot-rot-gr&uuml;nes B&uuml;ndnis zusammenbringen. Wie lange eine so zerbrechliche Verbindung wohl halten wird, dar&uuml;ber mag man dann spekulieren.<br>\nDer Trend, so sieht es aus, geht eher in die Mitte, in Richtung Pragmatismus. Daf&uuml;r stehen B&uuml;ndnisse von SPD und CDU. Der Trend geht weg von den scharfen Abgrenzungen, den ideologischen Aufladungen von Politik und den deutlich linken Akzenten, die zu setzen die Linkspartei versprochen hat. 25 Jahre nach dem Fall der Mauer, 24 Jahre nach dem Untergang der DDR zeichnet sich am linken Rand des politischen Spektrums das Ende der M&ouml;glichkeiten ab: Die Linkspartei hat ihre Anh&auml;ngerschaft &ndash; aber immer dann, wenn sie mitregiert, nehmen ihr das die Leute &uuml;bel. In Berlin sind die Linken f&uuml;r ihren Pragmatismus, ihre Verl&auml;sslichkeit, ihre Bereitschaft zum Kompromiss und ihre Vernunft regelrecht bestraft worden. In Brandenburg, wo ein Linker mit viel Disziplin die Finanzen verwaltete, w&auml;hrend andere Linke auf die Kohlepolitik der SPD einschwenkten, verlor die Sozialistenpartei jetzt 8,6 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/koalitionsverhandlungen-in-brandenburg-die-spd-und-ihr-spiel-um-die-macht\/10745514.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Da wird im Zusammenhang mit einer Koalition von CDU und SPD in Th&uuml;ringen stets von Pragmatismus  und vor allem auch von Stabilit&auml;t gegen&uuml;ber einem B&uuml;ndnis von Rot-Rot-Gr&uuml;n geredet. Es ist daran zu erinnern, dass CDU (34 Sitze) und SPD (12 Sitze) mit zusammen 46 Sitzen im Landtag nur die kleinstm&ouml;gliche Mehrheit von einem Parlamentssitz haben. Weder in der SPD noch in der CDU ist man sich einig, ob man mit Christine Lieberknecht als Ministerpr&auml;sidentin zusammengehen will. Der CDU-Fraktion geh&ouml;rt z.B. Marion Walsmann an, die von 2010 bis vor einem Jahr Chefin der Staatskanzlei war und von Lieberknecht ziemlich br&uuml;sk entlassen worden ist. Walsmann ist auch auf Druck von Lieberknecht auf einem wenig aussichtsreichen Listenplatz der CDU bei der Landtagswahl gelandet, hat sich aber in Erfurt &uuml;berraschend gegen den Spitzenkandidaten der LINKEN, Bodo Ramelow, durchgesetzt. Ob Lieberknecht &uuml;berhaupt eine Mehrheit bei der Wahl zur Ministerpr&auml;sidentin bekommen w&uuml;rde ist eine offene Frage. Deswegen auch das Lieb&auml;ugeln mit den Gr&uuml;nen auf Seiten der CDU. Sollten die Gr&uuml;nen darauf eingehen, dann sollten sie wissen, eine Partei auf deren Stimmen eine Regierungskoalition nicht zwingend angewiesen ist, ist machtlos.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wie amerikanisch ist die Alternative f&uuml;r Deutschland?<\/strong><br>\nAgitation gegen staatliche Bevormundung, B&uuml;rokratie, hohe Steuern und &Uuml;berregulierung: Ideologisch finden sich viele Ber&uuml;hrungspunkte zwischen der Alternative f&uuml;r Deutschland und der amerikanischen Tea Party. Es gibt aber auch entscheidende Unterschiede. [&hellip;]<br>\nIdeologisch finden sich viele Ber&uuml;hrungspunkte und &Uuml;berschneidungen zwischen Tea Party und AfD. Dazu geh&ouml;ren vor allem die Agitation gegen staatliche Bevormundung, B&uuml;rokratie, hohe Steuern und &Uuml;berregulierung. Die Tea Party kann daf&uuml;r auf eine lange antigouvernementale und libert&auml;re Tradition zur&uuml;ckgreifen, also ein eingefleischtes Misstrauen gegen Regierung und Staat, das es so in Deutschland nie gab. Was immer man in den Vereinigten Staaten gegen &bdquo;die in Washington&ldquo; oder das &bdquo;government&ldquo; sagt, kommt beim Wahlvolk gut an. [&hellip;]<br>\nDoch die politischen Strategen der AfD haben richtig erkannt, dass es in Deutschland ein &auml;hnliches Grundmisstrauen gibt wie in Amerika. Es richtet sich aber nicht gegen die eigene Regierung und Hauptstadt, sondern gegen die EU und gegen &bdquo;die in Br&uuml;ssel&ldquo;. [&hellip;]<br>\nIn den Netzwerken evangelikaler, aber auch so mancher katholischer Christen ist Lucke dennoch so etwas wie ein Star. Dort ist seine Partei seit langem im Aufwind. Dass das von der &Ouml;ffentlichkeit kaum bemerkt wird, kann der AfD nur recht sein. So vermag sie den schwierigen Auseinandersetzungen &uuml;ber moralische Fragen aus dem Weg zu gehen, zugleich aber in den Netzwerken zu signalisieren, dass Christen in Deutschland keine bessere politische Heimat haben als die AfD.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/vergleich-mit-der-tea-party-wie-amerikanisch-ist-die-alternative-fuer-deutschland-13164545.html\">FAZ<\/a>\n<p><strong>Siehe dazu auch auf den NachDenkSeiten:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18722\">Jens Berger: AfD ante portas &ndash; Rechtsruck mit der deutschen Tea Party<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Bildungsministerin in Schleswig-Holstein Britta Ernst: N&uuml;chtern bis tough<\/strong><br>\nBritta Ernst verzichtete nach dem Wahlsieg der SPD in Hamburg auf einen Posten, weil ihr Ehemann Olaf Scholz B&uuml;rgermeister wurde. Jetzt ist sie neue Bildungsministerin in Kiel. Und der Gegenentwurf zu ihrer skandalumwobenen Vorg&auml;ngerin. 2011 war sie zwar als Bildungsexpertin in der Hamburger B&uuml;rgerschaft dabei, als die SPD die Wahl gewann. Aber da wollte sie nicht aufsteigen, weil ihr Mann Olaf Scholz B&uuml;rgermeister wurde. Britta Ernst hat ein Gesp&uuml;r f&uuml;r die Befangenheiten, die ein Amt schw&auml;chen k&ouml;nnen. Ein Ehepaar in der Regierung, das ging f&uuml;r sie nicht, weshalb sie nach Berlin wechselte und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der SPD-Bundestagsfraktion wurde. Auch zum neuen Job geh&ouml;rt eine Verschiebung, damit Privates privat bleiben kann. Das Thema Wissenschaft wandert ins Ressort von Sozialministerin Kristin Alheit. Dadurch muss Britta Ernst nicht ihren Schwager beaufsichtigen. Jens Scholz ist der Chef des Universit&auml;tsklinikums Schleswig-Holstein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bildung\/bildungsministerin-in-schleswig-holstein-britta-ernst-nuechtern-bis-tough-1.2131569\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Britta Ernst d&uuml;rfte wohl in Sachen Schul- und Bildungspolitik gen&uuml;gend Erfahrung haben, um den neuen Posten zu besetzen. Allerdings dr&auml;ngen sich mir zwei Fragen auf &ndash; die wahrscheinlich meiner Naivit&auml;t  geschuldet sind. Aber dennoch: Ist die Personaldecke der Parteien so d&uuml;nn, dass diese immer wieder auf einen Personenkreis au&szlig;erhalb des jeweiligen Bundeslandes zur&uuml;ckgreifen m&uuml;ssen oder was ist der Grund? Und, m&uuml;sste man nicht einmal grunds&auml;tzlich dar&uuml;ber nachdenken, wie weit die engere Verwandtschaft eines Spitzenpolitikers &ndash; hier Olaf Scholz &ndash; in andere Spitzenpositionen kommen darf? Ist es nicht absurd, dass deshalb die Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r Wissenschaft in das Sozialministerium verlegt wird. Was sollen diese Rochaden? Ist Politik so beliebig? Geh&ouml;rt nicht Wissenschaft unabdingbar zum Bildungsministerium?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Exzellenzinitiative wird evaluiert<\/strong><br>\nFast schon zehn Jahre lang gibt es die &bdquo;Exzellenzinitiative f&uuml;r Spitzenf&ouml;rderung&ldquo;. Jetzt kommt sie auf den Pr&uuml;fstand. Eine internationale Kommission soll das Programm und seine Auswirkungen auf das deutsche Wissenschaftssystem unter die Lupe nehmen. F&uuml;r seine Kritiker ist der Wettkampf der Eliteunis Wegbereiter eines akademischen Zweiklassensystems. Die berufenen Experten d&uuml;rften das nicht so verbissen sehen&hellip;<br>\nDie zehn Mitglieder stammen ausnahmslos aus der Wissenschaft. Sie kommen aus den Bereichen Medizin, Mathematik, Physik, Chemie, Informatik, Jura und Wirtschaftswissenschaften. Mit Marie-Louise Bech Nosch ist lediglich eine Geisteswissenschaftlerin (Philologie, Geschichte) mit von der Partie, die gro&szlig;e Mehrheit stellen Techniker bzw. Naturwissenschaftler. Zufall oder nicht: Bei der Exzellenzinitiative (sowie der Drittmittelausstattung insgesamt) sind die sogenannten MINT-F&auml;cher (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) &uuml;berproportional stark beg&uuml;nstigt, w&auml;hrend die Geisteswissenschaften kaum zum Zuge kommen oder, wie der Tagesspiegel einmal titelte, &bdquo;exzellent vernachl&auml;ssigt&ldquo; werden&hellip;<br>\nDie Gutachter greifen bei ihrer Begutachtung zu einem gewichtigen Teil auf das Gutachten derer zur&uuml;ck, die f&uuml;r das Projekt verantwortlich zeichnen und den Teufel tun werden, an dem Ast zu s&auml;gen, auf dem sie sitzen. Die Fallh&ouml;he ist ja auch betr&auml;chtlich &ndash; dort oben an der &bdquo;Weltspitze&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-1675-evaluation-exzellenzinitiative.php\">Studis Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Witzige H&auml;me &uuml;ber Oppenheim ausgesch&uuml;ttet<\/strong><br>\nAm 12. September hatte &ldquo;Das Himbeerreich&rdquo; von Andreas Veiel Premiere im K&ouml;lner Theater im Bauturm. Die K&ouml;lnische Rundschau fand das St&uuml;ck &uuml;ber weite Strecken trotz h&uuml;bscher B&uuml;hnenbilder und Regieeinf&auml;lle nicht &uuml;berzeugend; der Autor habe die Banker-Sprechblasen ohne Distanz wiedergegeben. Aber es gebe ein Highlight, so hie&szlig; es in der Besprechung der K&ouml;lnischen Rundschau am 18.9.: &ldquo;Witzig wird es nur, wenn in ein paar Chorpassagen Bezug genommen wird auf den Gerichtsprozess vor dem K&ouml;lner Landgericht gegen vier Oppenheim-Banker. Der Beitrag, den der K&ouml;lner Publizist und Kapitalismuskritiker Werner R&uuml;gemer beisteuert, ist das highlight der Inszenierung. Bravo! Denn hier bezieht jemand Stellung , spitzt voller H&auml;me zu und versteckt sich nicht, wie Veiel, hinter dem falschen Pathos des Dokumentaristen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=20806\">Neue Rheinische Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wirklich witzig zu lesen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>11. Oktober: Europ&auml;ischer Aktionstag gegen TTIP, CETA &amp; Co.<\/strong><br>\nF&uuml;r den 11. Oktober ruft das internationale B&uuml;ndnis gegen TTIP zu einem europaweiten, dezentralen, breiten Aktionstag auf. Wir fordern eine grundlegende Wende in der Handelspolitik! Statt Profitinteressen von Konzernen m&uuml;ssen Menschenrechte, Demokratie und Umwelt an die erste Stelle gesetzt werden. Daf&uuml;r gehen wir am Aktionstag &uuml;berall gemeinsam auf die Stra&szlig;e!<br>\nWir kapern die Kampfbegriffe der Freihandelslobby: Auf der <a href=\"http:\/\/www.ich-bin-ein-handelshemmnis.de\">neuen Aktionswebseite<\/a> sammeln wir Fotos, auf denen wir erkl&auml;ren: &ldquo;Ich bin ein Handelshemmnis!&rdquo;<br>\n10.000 Kommunen TTIP-frei! Unter diesem Motto wollen wir B&uuml;rger_innen dabei unterst&uuml;tzen, sich f&uuml;r die kommunale Selbstverwaltung und gegen das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) stark zu machen.<br>\nAm 11. September hat die EU-Kommission die geplante Europ&auml;ische B&uuml;rgerinitiative (EBI) gegen TTIP und CETA abgelehnt. Das lassen wir uns nicht gefallen. &ldquo;Jetzt geht die Auseinandersetzung erst richtig los&rdquo;, erkl&auml;rt Michael Efler, Kontaktperson der Europ&auml;ischen B&uuml;rgerinitiative, f&uuml;r das mittlerweile knapp 230 Organisationen aus 21 EU-L&auml;ndern umfassende B&uuml;ndnis. &ldquo;Die Ablehnung der B&uuml;rgerinitiative reiht sich ein in die Strategie der EU-Kommission, Bev&ouml;lkerung und Parlamente aus den Verhandlungen um CETA und TTIP herauszuhalten. Statt B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern werden hier lieber Lobbyisten geh&ouml;rt.&rdquo;<br>\nDemokratie vor Lobbyinteressen: Attac macht Druck gegen das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA. Unser Kurzfilm zur Kampagne fasst in vier Minuten wichtige Kritikpunkte zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/teaser-detailansicht\/news\/europaeische-buergerinitiative-gegen-ttip-und-ceta-aktionstag-11-oktober\/?no_cache=1&amp;cHash=809c80cc2be90f1a4a897f16e680a47b\">Attac<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-23384","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23384","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23384"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23384\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23392,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23384\/revisions\/23392"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23384"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23384"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23384"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}