{"id":23388,"date":"2014-09-25T09:44:14","date_gmt":"2014-09-25T07:44:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23388"},"modified":"2014-09-29T08:31:53","modified_gmt":"2014-09-29T06:31:53","slug":"schoener-manipulieren-mit-dem-allianz-global-wealth-report","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23388","title":{"rendered":"Sch\u00f6ner manipulieren mit dem Allianz Global Wealth Report"},"content":{"rendered":"<p>Wussten Sie schon, dass Sie &ndash; ja &bdquo;Sie!&ldquo; &ndash; einen Zinsverlust von 280 Euro erlitten haben? Und dass daran die EZB schuld ist? Das <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/vermoegen-weniger-reiche-laut-allianz-studie-a-993110.html\">schreibt<\/a> zumindest SPIEGEL Online und die m&uuml;ssen es ja wissen. SPIEGEL Online wei&szlig; auch, dass die Mittelschicht w&auml;chst, die Zahl der Reichen sinkt und damit alle Vorurteile widerlegt seien. Die WELT wei&szlig; noch mehr. <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/finanzen\/article132548573\/Deutsche-Sparer-paeppeln-Europas-Krisenstaaten-auf.html\">Sie wei&szlig; beispielsweise<\/a>, dass &bdquo;deutsche Sparer Europas Krisenstaaten aufp&auml;ppeln&ldquo; und dass &bdquo;wir&ldquo; &ndash; ja auch &bdquo;Sie&ldquo;! &ndash; die &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.welt.de\/print\/welt_kompakt\/print_wirtschaft\/article132555533\/Wir-sind-die-Nullzins-Verlierer.html\">Nullzins-Verlierer<\/a>&ldquo;  sind. Am meisten wei&szlig; jedoch die FAZ. <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/fonds-mehr\/komentar-deutsche-an-vermoegensverlust-selbst-schuld-13169721.html\">Sie wei&szlig;<\/a>, das &bdquo;die Deutschen&ldquo; &ndash; also auch &bdquo;Sie&ldquo;! &ndash; &bdquo;selbst schuld am Verm&ouml;gensverlust&ldquo; sind, weil sie mit ihrem Geld nicht an der B&ouml;rse spekulieren. Bei so viel gesammeltem Wissen in unseren Qualit&auml;tszeitungen sollten wir von den NachDenkSeiten eigentlich ehrf&uuml;rchtig schweigen. Tun wir aber nicht. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_5172\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-23388-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/140926_Schoener_manipulieren_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/140926_Schoener_manipulieren_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/140926_Schoener_manipulieren_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/140926_Schoener_manipulieren_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=23388-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/140926_Schoener_manipulieren_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"140926_Schoener_manipulieren_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Grundlage all dieser Zahlen und Vermutungen der lieben Kollegen ist die j&uuml;ngst erschienene Verm&ouml;gensstudie &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.allianz.com\/de\/presse\/news\/studien\/140923_allianz-global-wealth-report.html#\">Global Wealth Report<\/a>&ldquo; des deutschen Finanzkonzerns Allianz. Die Idee, einen weltweiten Verm&ouml;gensbericht zu erstellen, ist sicher l&ouml;blich. Wenn man jedoch bedenkt, dass die Datenlage zum Verm&ouml;gen der Privathaushalte sogar in einem sicherlich nicht als b&uuml;rokratiearm zu bezeichnenden Land wie Deutschland &auml;u&szlig;erst problematisch ist, w&auml;re es eine wahre Herkulesaufgabe, verl&auml;ssliche Zahlen f&uuml;r 53 L&auml;nder zu erheben und daraus auch noch zeitliche Entwicklungen herleiten zu wollen. Eben dies versucht die Allianz und scheitert erwartungsgem&auml;&szlig; an diesem Vorhaben &ndash; zumindest aus wissenschaftlicher Sicht. Die Mixtur aus miteinander nicht vergleichbaren Daten unterschiedlicher nationaler Erhebungen und die anschlie&szlig;ende &bdquo;Harmonisierung&ldquo; der Zahlen durch die Allianz m&ouml;gen bestenfalls eine interessante aber grobe &Uuml;bersicht liefern &ndash; mehr aber auch nicht. Doch warum sollte ein gro&szlig;er Finanzkonzern auch viel Geld daf&uuml;r ausgeben, um wissenschaftlich pr&auml;zise Daten zur Verm&ouml;gensverteilung zu erheben? Dass der &bdquo;Global Wealth Report&ldquo;  f&uuml;r die Allianz vor allem ein PR-Instrument ist, zeigt sich bereits in der vorgefertigten Interpretation der Daten, die man den Journalisten netterweise gleich mit an die Hand gibt.<\/p><p>So steht der schlagzeilentr&auml;chtige Satz &bdquo;Niedrigzinsen kosten deutsche Sparer knapp 23 Milliarden Euro&ldquo; bereits als Bullet-Point in der Kurzzusammenfassung der Studie und Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise liefert seine Interpretation (&bdquo;Die EZB ist schuld&ldquo;) gleich mit. Doch warum &bdquo;kosten&ldquo; niedrige Zinsen Geld? Nat&uuml;rlich sorgt das momentan niedrige Zinsniveau in Europa daf&uuml;r, dass Sparer etwas weniger Zinsen auf ihre Spareinlagen bekommen als in der Zeit vor der europaweiten Austerit&auml;tspolitik. Es ist jedoch vermessen, die EZB f&uuml;r diese Entwicklung verantwortlich zu machen. Aus dem Lot geraten ist vor allem die Kreditnachfrage. Und wenn zu wenig Kredite nachgefragt werden, brauchen die Banken auch weniger Spareinlagen und m&uuml;ssen daher auch nicht mehr so hohe Zinsen an die Einleger weiterreichen. So lange &uuml;berall &bdquo;gespart&ldquo; wird, ist da auch keine Trendwende in Sicht. Erst wenn die Menschen mehr frei verf&uuml;gbares Geld in der Tasche haben, springt die Konjunktur wieder an und zieht die Kreditnachfragte mit sich. Von einer notwendigen Erh&ouml;hung der L&ouml;hne will man seitens der Politik jedoch nichts wissen und schiebt den Schwarzen Peter zur Geldpolitik der Zentralbank. Die EZB versucht zwar alles in ihrer Macht stehende zu tun, um ihrerseits die Kreditnachfrage anzukurbeln. Die Instrumente klassischer Geldpolitik scheinen hier jedoch nicht mehr zu wirken.  <\/p><p>Warum liest man von diesem Zusammenhang weder in der Allianz-Studie noch in den Medienberichten zur Studie etwas? Zumindest der erste Teil dieser Frage ist leicht zu beantworten: Die Allianz lebt vor allem von ihren privaten Altersvorsorgeprodukten, deren Kapitalstock vor allem in Staatsanleihen in der Eurozone investiert ist. Der dauerhaft niedrige Zinssatz f&uuml;r diese Anleihen ist Gift f&uuml;r dieses Gesch&auml;ftsmodell. Eine direkte Folge dieser Entwicklung ist der kontinuierlich sinkende Garantiezins f&uuml;r Lebensversicherungen, der sicher nicht eben verkaufsf&ouml;rdernd f&uuml;r diese Produkte ist. <\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140925_01.jpeg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140925_01_small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><p>Die Allianz kann somit kein Interesse an einer EZB-Politik haben, deren Ziel unter anderem die Begrenzung der Zinsen bei den Staatsanleihen der Eurozonen-Mitglieder ist. Man k&ouml;nnte sogar sagen, dass es legitim ist, dass die Allianz nun unter dem Deckm&auml;ntelchen der Verm&ouml;gensverteilung knallharte PR f&uuml;r ihre Eigeninteressen betreibt. Das rechtfertig aber nicht, dass die selbsternannten Qualit&auml;tszeitungen diese PR pagageienartig nachplappern und dabei ihrerseits Propaganda verbreiten.<\/p><p><strong>280 Euro &hellip; oder doch eher sechs Euro?<\/strong><\/p><p>Was hei&szlig;t es denn, wenn angeblich &bdquo;jeder deutsche Sparer&ldquo; einen Zinsverlust von 280 Euro hinnehmen musste? Nach den Zahlen aus meinem Buch &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.westendverlag.de\/buecher-themen\/programm\/wem-gehoert-deutschland-jens-berger.html\">Wem geh&ouml;rt Deutschland?<\/a>&ldquo; verf&uuml;gt &ndash; nat&uuml;rlich korrekt berechnet nach dem Median &ndash; ein durchschnittlicher deutscher Haushalt &uuml;ber ein Nettogeldverm&ouml;gen von 7.947 Euro, davon entf&auml;llt jedoch nur rund die H&auml;lfte auf klassische Spareinlagen, die direkt von den niedrigen Zinsen betroffen sind. Wenn man nun den unterstellten negativen Effekt f&uuml;r Deutschland nach Allianz-Vorgaben auf 30 Basispunkte (0,3%) festlegt, kommt man lediglich auf einen &bdquo;Zinsverlust&ldquo; von 12 Euro pro Haushalt, also ca. sechs Euro pro Sparer. Mit welchen Rechentricks die Allianz nun auf 280 Euro kommt, ist ihr Geheimnis. Genauso manipulativ ist der vermeintliche Vergleich der &bdquo;Zinsgewinne&ldquo; und &bdquo;Zinsverluste&ldquo; in Europa, bei dem &bdquo;nat&uuml;rlich&ldquo; die s&uuml;deurop&auml;ischen Staaten als &bdquo;Gewinner&ldquo; pr&auml;sentiert werden, die sich auf Kosten der braven Deutschen bereichern. Eine wie auch immer geartete sachliche Begr&uuml;ndung f&uuml;r diese Unterstellung gibt es freilich nicht. Das solche Manipulationen von den Qualit&auml;tsmedien nicht hinterfragt, sondern mit Verve weiterverbreitet werden, ist leider Alltag in Deutschland.<\/p><p>Zu den gel&auml;ufigen Manipulationen geh&ouml;rt es auch, von der Summe auf den Einzelnen zu schlie&szlig;en. Jeder Bauherr profitiert beispielsweise von niedrigen Zinsniveau und rund ein Drittel aller deutschen Haushalte hat ohnehin mehr Schulden als Geldverm&ouml;gen, geh&ouml;rt somit auch tendenziell eher zu den Profiteuren. Ein Blick auf die Verteilung des Nettogeldverm&ouml;gens unter Ber&uuml;cksichtigung der Million&auml;re und Milliard&auml;re zeigt nicht nur, wo die Geldverm&ouml;gen stecken, die den Durchschnitt in die H&ouml;he treiben, sondern auch, wer zumindest potentiell zu den &bdquo;Opfern&ldquo; des niedrigen Zinses geh&ouml;rt:<\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140925_02.jpeg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140925_02_small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><p>&Auml;hnlich &ndash; wenn auch nicht so extrem &ndash; verteilen sich die Geldverm&ouml;gen in fast allen Industriel&auml;ndern. Wenn in diesem Kontext also von &bdquo;dem Deutschen&ldquo;, &bdquo;dem Griechen&ldquo; oder auch von &bdquo;Deutschland&ldquo; oder &bdquo;Griechenland&ldquo; die Rede ist, so meint man eigentlich die jeweils sehr kleine und sehr sehr reiche Verm&ouml;genselite der jeweiligen Staaten, die durch ihr unglaubliches Verm&ouml;gen die nationalen Statistiken grob verzerrt. <\/p><p><strong>Der sagenhafte Siegeszug der Mittelschicht<\/strong><\/p><p>Nun konzentriert sich der &bdquo;World Wealth Report&ldquo; ja &ndash; anders als konkurrierende Studien privater Finanzinstitute &ndash; nicht nur auf die lukrative Kundschaft mit mehr als einer Millionen Dollar frei verf&uuml;gbaren Geldverm&ouml;gen, sondern auf alle Verm&ouml;gensschichten. So kommt man seitens der Allianz auch zu der von SPIEGEL Online nachgeplapperten Behauptung, die Verm&ouml;genskonzentration sei entsch&auml;rft, das Verm&ouml;gen verteile sich breiter und die Mittelschicht wachse. Wie kommt die Allianz auf diese Aussagen? Die Antwort ist ebenso einfach wie vorhersehbar: mit einem Rechentrick. Die Allianz definiert den Beginn der Mittelschicht bei einem willk&uuml;rlichen Verm&ouml;genswert von 5.300 Euro pro Person. Das hei&szlig;t wohlgemerkt, dass jeder dritte deutsche Haushalt noch nicht einmal in einem globalen Ma&szlig;stab zur Mittelschicht geh&ouml;rt. Daf&uuml;r sollen &ndash; so die Allianz &ndash; alleine in diesem Jahr 300 Millionen Chinesen den Sprung in die globale Mittelschicht geschafft haben. Doch daran sind Zweifel angebracht.<\/p><p>Die Allianz &bdquo;berechnet&ldquo; (O-Ton: approximiert) &ndash; wie sie im Kleingedruckten  zugibt &ndash; die Verm&ouml;genswerte f&uuml;r China auf Basis verf&uuml;gbarer Einkommensstatistiken. Da in China jedoch auch die Verbraucherpreise von Jahr zu Jahr nicht eben gering steigen, ist diese Art der &bdquo;Berechnung&ldquo; h&ouml;chst fragw&uuml;rdig. Wie mein Kollege Orlando Pascheit anmerkt, verf&uuml;gen nach offiziellen Angaben die obersten zehn Prozent der chinesischen Haushalte &uuml;ber 80 Prozent des Volksverm&ouml;gens &ndash; alleine das oberste Prozent besitzt Studien der Universit&auml;t Peking zufolge mehr als ein Drittel des Verm&ouml;gens. Wie man auf Basis dieser Zahlen zu den Aussagen der Allianz kommen kann, ist und bleibt unerkl&auml;rlich. Es scheint vielmehr so, als habe man sich China als zweitbev&ouml;lkerungsreichstes Land herausgesucht, um mit wagehalsiger Excel-Akrobatik 300 Millionen neue Mittelschichtzugeh&ouml;rige zu zaubern, die alleine aufgrund ihrer gewaltigen Zahl die globale Verm&ouml;genskonzentration an der Spitze verschleiern sollen. Zumindest dies ist der Allianz gelungen. Die deutschen Qualit&auml;tszeitungen tun, was sie am besten k&ouml;nnen &ndash; sie plappern jeden noch so absurden Unsinn aus irgendwelchen &bdquo;Studien&ldquo; der Finanzwirtschaft nach, ohne auch nur im Ansatz kritische Fragen zu stellen. <\/p><p>Dabei hat selbst der &bdquo;Global Wealth Report&ldquo; ein kleines Schmankerl zu bieten, das man seitens der Medien durchaus kritisch aufgreifen k&ouml;nnte. Nach den Zahlen der Allianz z&auml;hlt Deutschland hinter den USA und &Ouml;sterreich n&auml;mlich zu den L&auml;ndern mit der ungerechtesten Verm&ouml;gensverteilung und wird vom Finanzkonzern als &bdquo;elit&auml;re Gesellschaft&ldquo; eingeordnet. Zumindest in diesem Punkt unterscheidet sich die Studie der Allianz nicht von anderen, seri&ouml;sen Studien. <\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140925_03.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140925_03_small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/9d588a1ee8d24f2abeb07459742310cc\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wussten Sie schon, dass Sie &ndash; ja &bdquo;Sie!&ldquo; &ndash; einen Zinsverlust von 280 Euro erlitten haben? Und dass daran die EZB schuld ist? Das <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/vermoegen-weniger-reiche-laut-allianz-studie-a-993110.html\">schreibt<\/a> zumindest SPIEGEL Online und die m&uuml;ssen es ja wissen. 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