{"id":23406,"date":"2014-09-26T09:00:17","date_gmt":"2014-09-26T07:00:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23406"},"modified":"2014-09-26T09:00:17","modified_gmt":"2014-09-26T07:00:17","slug":"hinweise-des-tages-2221","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23406","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/RS)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23406#h01\">Afghanistan: das t&ouml;dliche Erbe der NATO<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23406#h02\">US-Pr&auml;sident Obama beharrt auf russischer Aggression<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23406#h03\">Ein UN-Mandat ist nicht erforderlich, wenn Syrien das Vorgehen der USA akzeptiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23406#h04\">CETA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23406#h05\">Verfluchtes Schiedsgericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23406#h06\">Ausschuss f&uuml;r Wirtschaft und Energie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23406#h07\">Tarif-Ranking: Stromkonzerne halten Preise k&uuml;nstlich hoch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23406#h08\">Illegale Medikamente im Handel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23406#h09\">Rohstoffe: Die geplatzte Blase<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23406#h10\">Die kommenden Alternativen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23406#h11\">Der Ton macht die Marschmusik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23406#h12\">IMK: Pause beim Anstieg der Einkommensungleichheit war nur Episode<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23406#h13\">Abbau der Arbeitslosigkeit kommt nicht voran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23406#h14\">Flexible &Uuml;berg&auml;nge in den Ruhestand &ndash; Teilrenten sind f&uuml;r den Rentenzugang bislang bedeutungslos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23406#h15\">Pflegeheimchef reicht Beschwerde gegen Staat ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23406#h16\">So &uuml;berraschend viel verdienen Dax-Vorst&auml;nde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23406#h17\">Deutsche B&uuml;rokratie: Zahlen f&uuml;r die eigene Abschiebung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23406#h18\">Kinderfreundliche Bildung: Pl&auml;doyer f&uuml;r eine Befreiung aller Sch&uuml;ler von seelischen und geistigen Konditionierungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23406#h19\">Expertensegen f&uuml;r Elitewettbewerb? Exzellenzinitiative wird evaluiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23406#h20\">Ware Bildung &ndash; Tendenzen der Privatisierung &ouml;ffentlicher Bildung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23406#h21\">&bdquo;Zivilklausel-Zukunftskongress 2014: F&uuml;r eine Wissenschaft und Kultur des Friedens&ldquo; vom 24.-26. Oktober in Hamburg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23406#h22\">Stabile Ergebnisse bei Betriebsratswahlen 2014<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23406&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Afghanistan: das t&ouml;dliche Erbe der NATO<\/strong><br>\nAm 25. Februar 2014 spielen die Br&uuml;der Sher Mohamad und Abdel Hadi mit ihrem Cousin Mir Hamza auf einem Feld &ndash; irgendwo n&ouml;rdlich von Kabul, Afghanistan. Sie finden einen Blindg&auml;nger und spielen damit, er detoniert. Die beiden Br&uuml;der, neun und 14 Jahre alt, sterben bei der Explosion; ihr Cousin &uuml;berlebt verletzt.<br>\nDen Blindg&auml;nger hatten NATO-Truppen beim Training in Afghanistan zur&uuml;ckgelassen. Sie entsch&auml;digten die Eltern mit 2.500 Dollar pro Kind. Es gibt Dutzende solcher Geschichten. Die ISAF-Truppen, die unter F&uuml;hrung der NATO operieren, ziehen ab und hinterlassen ein t&ouml;dliches Erbe.<br>\nLaut UN sind in den letzten Jahren &uuml;ber 30 Menschen durch Blindg&auml;nger get&ouml;tet und &uuml;ber 80 verletzt worden. Vier von f&uuml;nf Opfern sind Kinder und Jugendliche. Der Gro&szlig;teil der Unf&auml;lle geschieht auf fr&uuml;heren Trainingsgel&auml;nden des US-Milit&auml;rs. Unstrittig ist, dass NATO-Truppen Trainingsgel&auml;nde r&auml;umen m&uuml;ssen, die nicht mehr genutzt werden. Eine NATO-Richtlinie schreibt vor, in einem dreistufigen Verfahren zun&auml;chst die Oberfl&auml;che abzusuchen, dann oberfl&auml;chlich Munition aufzur&auml;umen und zu pr&uuml;fen, ob und welche Teile der Schie&szlig;bahn auch im Untergrund ger&auml;umt werden m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/archiv\/2014\/Afghanistan-das-toedliche-Erbe-der-NATO,afghanistan578.html\">NDR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>US-Pr&auml;sident Obama beharrt auf russischer Aggression<\/strong><br>\n&hellip; das Misstrauen auf beiden Seiten ist gro&szlig;. Von au&szlig;en wird Kiew nicht offen gedr&auml;ngt, Zugest&auml;ndnisse zu machen, vielmehr wird trotz der Erfolge der von der OSZE geleiteten Verhandlungen in Minsk und der einsetzenden Deeskalierung der Druck weiterhin einseitig gegen Russland gerichtet. Zwar wird selbst von ukrainischer Seite nicht mehr berichtet, dass von russischer Seite Stellungen der ukrainischen Streitkr&auml;fte beschossen werden, es hei&szlig;t auch, dass die meisten russischen Soldaten, S&ouml;ldner oder Freiwilligen, wie immer man es nennt, abgezogen worden seien, aber im Westen wird zwar verk&uuml;ndet, man k&ouml;nne die Sanktionen einstellen, wenn Russland mitspiele, Kriterien werden daf&uuml;r aber nicht genannt.<br>\nVor den Vereinten Nationen stellte US-Pr&auml;sident Obama erneut die USA als Bewahrer der Freiheit und der internationalen Normen dar, w&auml;hrend er die &ldquo;russische Aggression&rdquo; und die &ldquo;Brutalit&auml;t&rdquo; des IS, den &ldquo;Krebs des Terrorismus&rdquo;, als die beiden gro&szlig;en Bedrohungen bezeichnete, denen man sich entgegenstellen m&uuml;sse. Dabei bek&auml;mpft Obama den &ldquo;Krebs&rdquo; in Syrien wie schon die Hussein-Diktatur im Irak unter Verletzung der internationalen Normen. Und er erz&auml;hlte eine sehr einseitige Darstellung des Ukraine-Konflikt, die nur Gut und B&ouml;se kennt, was aber als Tatsachen, also als reine Wahrheit, herausgestellt wird. Dass nicht alle Menschen in der Ukraine hinter der Maidan-Bewegung standen und stehen, dass dort auch rechtsextreme und gewaltt&auml;tige Gruppen aktiv waren und sind, dass die Janukowitsch-Regierung nach einer Vereinbarung aufgrund des Drucks der extremistischen Kr&auml;fte des Maidan gest&uuml;rzt wurde, dass Kiew ohne Versuch von Verhandlungen mit den Kiew-skeptischen Menschen im Donbass milit&auml;risch unter dem Deckmantel einer &ldquo;Antiterroroperation&rdquo; gegen die Aufst&auml;ndischen vorgingen, dass v&ouml;llig ungekl&auml;rt ist, wer MH17 abgeschossen hat, alles egal, solange das geopolitische Weltbild der USA und deren Image als Weltretter bewahrt wird&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/42\/42876\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ein UN-Mandat ist nicht erforderlich, wenn Syrien das Vorgehen der USA akzeptiert<\/strong><br>\nAuf den ersten Blick versto&szlig;en die Luftangriffe der USA gegen das V&ouml;lkerrecht. Syrien hat weder ausdr&uuml;cklich zugestimmt, noch gibt es ein Mandat des UN-Sicherheitsrats. Wenn Syrien jedoch die Angriffe stillschweigend billigt, liegt kein Versto&szlig; vor.<br>\nDie UN-Charta von 1945 verbietet grunds&auml;tzlich jede milit&auml;rische Gewalt gegen einen anderen Staat. Der Angriff richtete sich zwar nicht gegen das syrische Regime von Baschar al-Assad, sondern gegen die Guerilla des Islamischen Staats (IS). Da der Angriff jedoch auf syrischem Gebiet stattfand, liegt ein Eingriff in die syrische Souver&auml;nit&auml;t vor. Der IS ist trotz seines Namens bisher jedenfalls kein eigenst&auml;ndiger Staat.<br>\nEine ausdr&uuml;ckliche syrische Aufforderung zum milit&auml;rischen Eingreifen liegt nicht vor &ndash; anders als im Irak, wo die USA ebenfalls IS-Stellungen bombardieren. Nicht ausreichend ist auch die vorherige Information der USA gegen&uuml;ber Syrien. Es geht nicht darum, ob Syrien von den Luftschl&auml;gen wusste, sondern ob es sie billigte. Die Billigung muss nicht &ouml;ffentlich erfolgen. In Pakistan ist es &uuml;blich, dass die dortige Regierung US-Drohnenangriffe auf Dschihadisten &ouml;ffentlich missbilligt, ihnen vertraulich jedoch zustimmt.<br>\nDa die USA mit Syrien nicht zusammenarbeiten wollen, gibt es m&ouml;glicherweise nicht einmal eine geheime Zustimmung. Allerdings d&uuml;rfte auch eine stillschweigende Billigung der US-Luftschl&auml;ge gen&uuml;gen. Hierzu passen auch allgemeine Aussagen der syrischen Regierung zur Unterst&uuml;tzung von Aktionen gegen den Terrorismus (siehe oben).<br>\nM&ouml;glicherweise berufen sich die USA aber lieber auf ein angebliches Recht auf humanit&auml;re Interventionen. Solche Interventionen &ndash; ohne Zustimmung des betroffene Staates und ohne UN-Mandat &ndash; sind bisher aber nirgends geregelt und nicht allgemein anerkannt. &nbsp;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2014%2F09%2F24%2Fa0086&amp;cHash=eda395542e144446f0461a626336dc0c\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Eine merkw&uuml;rdige Interpretation des V&ouml;lkerrechts: Zuerst verletzt man die Souver&auml;nit&auml;t eines Landes mit milit&auml;rischen Angriffen und wenn dieses Land sich nicht dagegen wehrt, dann soll es v&ouml;lkerrechtlich in Ordnung sein.<br>\nNat&uuml;rlich akzeptiert das Assad-Regime die Bombardierung, wird doch damit auch ein Gegner geschw&auml;cht und es kann sich wieder als handlungsf&auml;hige Regierung darstellen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>CETA<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Kein Verzicht auf Schiedsverfahren<\/strong><br>\nDer Ausschuss f&uuml;r Wirtschaft und Energie hat sich in seiner Sitzung am Mittwoch gegen einen Verzicht auf Investor-Staat-Schiedsverfahren in den geplanten Freihandelsabkommen der Europ&auml;ischen Union mit den USA (TTIP) und Kanada (CETA) ausgesprochen. Der Ausschuss lehnte mit der Mehrheit der Koalitionsfraktionen CDU\/CSU und SPD einen Antrag der Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen mit dem Titel &bdquo;F&uuml;r einen fairen Handel ohne Klageprivilegien f&uuml;r Konzerne&ldquo; (18\/1458 ) ab. Neben der Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen stimmte die Fraktion Die Linke f&uuml;r den Antrag. Die Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen bezeichnete TTIP und CETA als &bdquo;gef&auml;hrliches Instrument, das wir aus rechtsstaatlichen Gr&uuml;nden ablehnen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2014_09\/-\/330642\">Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.S.:<\/strong> Das sollte nun wieder niemanden &uuml;berraschen. Mich w&uuml;rde die Reaktion des Vizekanzlers und Fachministers daf&uuml;r brennend interessieren. Pl&auml;dieren die SPD-Ausschussmitglieder nun f&uuml;r die von ihm geforderte Geschlossenheit, indem sie die Komplexit&auml;t aus den Verhandlungen herausnehmen, oder schie&szlig;en sie ganz konkret gegen das Paper von Wirtschaftsministerium und Deutschem Gewerkschaftsbund, in dem es unter Punkt 8 hei&szlig;t: &raquo;In jedem Fall sind Investor-Staat-Schiedsverfahren [&hellip;] abzulehnen.&laquo;?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Attac: CETA nicht verharmlosen &ndash; keine Entwarnung beim Investorenschutz<\/strong><br>\nZwei Tage vor dem EU-Kanada-Gipfel in Ottawa warnt Attac davor, die Gefahren durch das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada (CETA) zu verharmlosen. &ldquo;Es bleibt dabei: CETA darf nicht unterzeichnet werden&rdquo;, sagt Roland S&uuml;&szlig; vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. &ldquo;Insbesondere beim geplanten Investorenschutz gibt es keinen Anlass f&uuml;r Entwarnung. Der Vertragstext strotzt nur so vor unklaren Formulierungen, die viel Spielraum f&uuml;r Interpretationen im Sinne der Konzerne lassen. Mit CETA w&uuml;rde eine intransparente Paralleljustiz mit Sonderrechten f&uuml;r Konzerne etabliert. Das ist und bleibt inakzeptabel.&rdquo;<br>\nLaut CETA-Text k&ouml;nnten Konzerne vor einem internationalen Schiedsgericht klagen, wenn sie ihre &ldquo;legitimen Erwartungen&rdquo; auf Gewinne geschm&auml;lert sehen. Weitere unpr&auml;zise Definitionen wie &ldquo;faire und gerechte Behandlung&rdquo; oder &ldquo;legitime &ouml;ffentliche Interessen&rdquo; bieten ebenfalls ein weites Feld von Klagem&ouml;glichkeiten. Auch die Klausel, die Klagen von Briefkastenfirmen mit kanadischer Adresse verhindern soll, ist weitgehend wirkungslos: Verlangt werden lediglich &ldquo;substanzielle Gesch&auml;ftsaktivit&auml;ten&rdquo; in dem beklagten Land. Zudem sieht der CETA-Vertrag keine verbindliche Revisionsm&ouml;glichkeit vor. Ein &ldquo;Komitee f&uuml;r Dienstleistungen und Investitionen&rdquo; soll nur pr&uuml;fen, ob ein Berufungsmechanismus als notwendig erachtet wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/ceta-nicht-verharmlosen-keine-entwarnung-beim-investorenschutz-1\/\">Attac<\/a><\/li>\n<li><strong>CETA: Gauck wirbt f&uuml;r Handelsabkommen mit Kanada<\/strong><br>\nBundespr&auml;sident Joachim Gauck hat zum Auftakt seines Staatsbesuchs in Kanada eine offene Diskussion &uuml;ber die Konsequenzen der Globalisierung und das Ceta-Abkommen gefordert. Demokratien m&uuml;ssten die Globalisierung gestalten und nicht nur auf sie reagieren, sagte Gauck bei einem Staatsbankett in der kanadischen Hauptstadt Ottawa. &ldquo;Gestalten hei&szlig;t beispielsweise auch, daf&uuml;r zu sorgen, dass rechtsstaatliche, soziale und Umweltstandards gef&ouml;rdert werden.&rdquo;<br>\nDas geplante europ&auml;isch-kanadische Handelsabkommen Ceta gilt als Vorbild f&uuml;r das umstrittene TTIP-Abkommen mit den USA. In der deutschen &Ouml;ffentlichkeit gebe es Fragen und Kritik an Teilen des Ceta-Abkommens, sagte Gauck laut Redemanuskript. &ldquo;Diese Debatte muss gef&uuml;hrt werden&rdquo;, betonte er.<br>\nGauck machte klar, dass er das Abkommen grunds&auml;tzlich f&uuml;r sinnvoll h&auml;lt. &ldquo;Nur indem man intensiv erkl&auml;rt, was der Vorteil ist, gelingt es auch, die &Ouml;ffentlichkeit zu &uuml;berzeugen&rdquo;, sagte er vor Journalisten. Ceta soll auf einem EU-Kanada-Gipfel am 26. September 2014 in Ottawa vorgestellt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2014-09\/ceta-abkommen-gauck-kanada\">Zeit<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Verfluchtes Schiedsgericht<\/strong><br>\nSeit gut acht Jahren streitet der Bund mit dem Lkw-Mautbetreiber Toll Collect. Gef&uuml;hrt wird die Verhandlung vor einem privaten Schiedsgericht &ndash; unter Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit. Das Verfahren zeigt, warum die staatliche Justiz nicht ersetzbar ist.<br>\nEs geht bei dem Streit zwischen dem Bund und der Toll Collect GmbH (Hauptgesellschafter sind Daimler und die Telekom) um ungeheuer viel Geld: Der Bund hat Toll Collect auf insgesamt sieben Milliarden Euro verklagt. Der Grund: Das Mauterfassungssystem ist bekanntlich erst Anfang 2005 in Betrieb gegangen, 16 Monate sp&auml;ter als vereinbart. Daraus errechnet der Bund die Streitsumme; sie setzt sich zusammen aus Schadenersatz f&uuml;r den Mautausfall, aus Vertragsstrafen und den Zinsen.<br>\nDar&uuml;ber wird nun seit acht Jahren gestritten: nicht vor den ordentlichen Gerichten, also nicht vor der staatlichen deutschen Justiz, weil die angeblich viel zu langsam und mit ihrem Instanzenzug viel zu umst&auml;ndlich ist &ndash; sondern vor einem privaten Schiedsgericht. Dieses Verfahren ist wie ein Bandwurm, es zieht sich elend.<br>\nEs mag gut sein, dass die Verl&auml;ngerung des Toll Collect-Vertrags das Verhandlungsklima positiv beeinflussen soll &ndash; um zu einer g&uuml;tlichen Einigung zu kommen. Die n&auml;chste Verhandlungsrunde des in M&uuml;nchen tagenden geheimen Schiedsgerichts steht bevor. Und es geht dabei nicht nur um die sieben Milliarden Euro, die der Bund von Toll Collect haben will; das ist das Schiedsverfahren Nummer 1.<br>\nEs gibt auch noch ein Schiedsverfahren Nummer 2. In diesem zweiten Verfahren klagt nicht der Bund gegen Toll Collect, sondern Toll Collect klagt gegen den Bund. Der Bund beh&auml;lt n&auml;mlich seit Jahren Teile der Verg&uuml;tung aus den Mauteinnahmen zur&uuml;ck, welche eigentlich Toll Collect geb&uuml;hren.<br>\nAuf diese Weise versucht der Bund, die Vertragsstrafe zu kassieren, die ihm seiner Meinung nach zusteht. Das Ganze ist ein hochkompliziertes Rechtsverfahren, das den Namen &ldquo;Komplex&rdquo; wirklich verdient &ndash; mir Schr&auml;nken voller Akten. Und das Ganze ist auch ein Exempel daf&uuml;r, dass ein privates Schiedsgerichtsverfahren der staatlichen Justiz mitnichten &uuml;berlegen ist. Das aber wird derzeit gern und laut behauptet, zum Beispiel bei den Verhandlungen zum Freihandelsabkommen TTIP zwischen der Europ&auml;ischen Union und den Vereinigten Staaten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/streit-zwischen-dem-bund-und-toll-collect-verfluchtes-schiedsgericht-1.2144392\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wer h&auml;tte es gewu&szlig;t, dass jetzt bereits geheime Schiedsgerichte ihr Unwesen in Deutschland treiben? Prantl hat wieder einmal absolut recht. Welche Notwendigkeit besteht in einem demokratischen Rechtsstaat geheime Schiedsgerichte einzurichten? Das interessante an den Schiedsgerichten ist auch, dass die Investoren die Staaten, nicht aber die Staaten die Investoren verklagen k&ouml;nnen. Dies wirft ein bezeichendes Schlaglicht auf das Rechtsverst&auml;dniss aller an den Verhandlungen zum TTIP beteiligten Parteien, explizit auf das der EU-Kommission, da diese daran rein gar nichts auszusetzen haben, dass transnationale Gro&szlig;konzerne sich ihren eigen Rechtsraum schaffen d&uuml;rfen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ausschuss f&uuml;r Wirtschaft und Energie<\/strong><br>\nDer Ausschuss f&uuml;r Wirtschaft und Energie hat sich in seiner Sitzung am Mittwoch gegen einen Verzicht auf Investor-Staat-Schiedsverfahren in den geplanten Freihandelsabkommen der Europ&auml;ischen Union mit den USA (TTIP) und Kanada (CETA) ausgesprochen. Der Ausschuss lehnte mit der Mehrheit der Koalitionsfraktionen CDU\/CSU und SPD einen Antrag der Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen mit dem Titel &bdquo;F&uuml;r einen fairen Handel ohne Klageprivilegien f&uuml;r Konzerne&ldquo; (18\/1458) ab. Neben der Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen stimmte die Fraktion Die Linke f&uuml;r den Antrag. Die Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen bezeichnete TTIP und CETA als &bdquo;gef&auml;hrliches Instrument, das wir aus rechtsstaatlichen Gr&uuml;nden ablehnen&ldquo;.<br>\nDie CDU\/CSU Fraktion warf den Gr&uuml;nen den Versuch der Diskreditierung von internationalen Schiedsverfahren vor, obwohl diese Verfahren Bestandteil von vielen internationalen Vertr&auml;gen seien. Transparenz bei diesen Schiedsverfahren wolle die Union aber auch. Die SPD-Fraktion sprach sich daf&uuml;r aus, die Regelungen zur Schiedsgerichtsbarkeit und zum Investitionsschutz aus beiden Abkommen heraus zu verhandeln. Ein Sprecher der Fraktion warnte vor Extrempositionen und verlangte, man m&uuml;sse auch die Vorteile der Freihandelsabkommen sehen. Danach k&ouml;nne man dar&uuml;ber sprechen, wo die roten Linien seien. Eine Befassung des Bundestages mit beiden Vertr&auml;gen werde fr&uuml;hestens Mitte 2015 erwartet. Die Fraktion Die Linke warf den Sozialdemokraten vor, ihre eigene Beschlusslage nicht ernst zu nehmen. Auch wandte sich die Fraktion Die Linke gegen Investitionsschutzbestimmungen: Wenn es um die Frage gehe, ob Blinker von Kraftfahrzeugen rot oder gr&uuml;n zu sein h&auml;tten, dann brauche man keinen Investitionsschutz.<br>\nIn ihrem Antrag fordert die Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen die Bundesregierung auf, sich im Rat der Europ&auml;ischen Union daf&uuml;r einsetzen, dass in die beiden geplanten Freihandelsabkommen kein Mechanismus zu au&szlig;ergerichtlichen Schiedsverfahren zwischen Investoren und Staaten aufgenommen wird. TTIP und CETA k&ouml;nne nicht zugestimmt werden, wenn sie Schiedsverfahren jenseits der staatlichen Gerichtsbarkeit vorsehen w&uuml;rden: &bdquo;Wer den Rechtsstaat st&auml;rken will, darf diesen nicht zur Disposition stellen&ldquo;, schreiben die Abgeordneten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2014_09\/-\/330642\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Was denn nun eigentlich, da zieht der Parteikonvent der SPD am 20. September <a href=\"http:\/\/www.spd.de\/linkableblob\/123760\/data\/20140920_parteikonvent_beschluss_ttip.pdf\">rote Linie f&uuml;r die Zustimmung zu TTIP ein [PDF]<\/a>:<\/em> <\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;Prinzipiell ist auszuschlie&szlig;en, dass das demokratische Recht, Regelungen zum Schutz von Gemeinwohlzielen zu schaffen, gef&auml;hrdet, ausgehebelt oderumgangen wird oder dass ein Marktzugang, der solchen Regeln widerspricht, einklagbar wird. Die F&auml;higkeit von Parlamenten und Regierungen Gesetze und Regeln zum Schutz und im Sinne der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger zu erlassen, darf auch nicht durch die Schaffung eines &bdquo;Regulierungsrates&ldquo; im Kontext regulatorischer Kooperation oder durch weitgehende Investitionsschutzvorschriften erschwert werden.<br>\nInvestitionsschutzvorschriften sind in einem Abkommen zwischen den USA und der EU grunds&auml;tzlich nicht erforderlich und sollten nicht mit TTIP eingef&uuml;hrt werden. In jedem Fall sind Investor- Staat-Schiedsverfahren und unklare Definitionen von Rechtsbegriffen, wie &bdquo;Faire und Gerechte Behandlung&ldquo;oder &bdquo;Indirekte Enteignung&ldquo; abzulehnen.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Aber dann spricht sich die SPD im Ausschuss f&uuml;r Wirtschaft und Energie hat sich in seiner Sitzung am Mittwoch gegen einen Verzicht auf Investor-Staat- Schiedsverfahren aus.<br>\nDass sich die SPD-Fraktion daf&uuml;r aussprach, die Regelungen zur Schiedsgerichtsbarkeit und zum Investitionsschutz aus beiden Abkommen heraus zu verhandeln, daf&uuml;r kann man sich nicht viel kaufen: Weder die SPD-Fraktion noch der SPD-Wirtschaftsminister sitzen am Verhandlungstisch. Und wenn sich das Investor-Staat- Schiedsverfahren nicht weg verhandeln l&auml;sst, dann ist das vielleicht bedauerlich, aber man konnte sich halt nicht durchsetzen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Tarif-Ranking: Stromkonzerne halten Preise k&uuml;nstlich hoch<\/strong><br>\nDie Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wirft den Energieversorgern vor, die sinkenden Einkaufspreise f&uuml;r Strom nicht an ihre Kunden weiterzugeben. Grundlage daf&uuml;r ist eine Langzeitanalyse aller 106 Grundversorger in NRW von Dezember 2010 bis Juni 2014.<br>\nHaushalte, die in NRW in der sogenannten Grundversorgung sind, mussten demnach im Juni 2014 durchschnittlich 23 Prozent mehr f&uuml;r Strom zahlen als im Dezember 2010. Und das, obwohl die Bezugskosten f&uuml;r Strom im selben Zeitraum deutlich gesunken sind. Eine Untersuchung anderer Bundesl&auml;nder d&uuml;rfte ein &auml;hnliches Ergebnis haben, sch&auml;tzen die Verbrauchersch&uuml;tzer.<br>\nDie Energieversorger begr&uuml;nden Preiserh&ouml;hungen mit den Kosten der Energiewende. In ihren Anschreiben an Kunden hei&szlig;t es oft, &Ouml;kostromumlage und Netzentgelte seien gestiegen, sie h&auml;tten den Gesamtpreis in die H&ouml;he getrieben und damit auch die Steuern auf den Strompreis. Der Branchenverband BDEW wiederholte diese Aussage erst Mitte September in einer Pressemitteilung.<br>\nUm die Argumentation der Konzerne zu widerlegen, haben die Verbrauchersch&uuml;tzer den Preis f&uuml;r Endkunden aufgedr&ouml;selt. Bei jedem einzelnen der 106 Grundversorger haben sie Abgaben, Umlagen und Netzentgelte &ndash; sprich: jene Kosten, die vom Staat vorgegeben sind &ndash; vom Endkundenpreis abgezogen. &Uuml;brig bleibt die sogenannte Unternehmensspanne: jener Teil, den die Versorger durch unternehmerische Entscheidungen selbst steuern k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/strompreise-koennten-laut-verbraucherschuetzern-sinken-a-993455.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Illegale Medikamente im Handel<\/strong><br>\nElke Baden war krebskrank. Immer wieder muss sie sich in der Tagesklinik des Schwabinger Krankenhauses in M&uuml;nchen einer Therapie unterziehen. Die Mittel haben gut angeschlagen: &raquo;Die Medikamente braucht man schon. Und da kann man wirklich nur hoffen, dass das auch wirklich die richtigen Medikamente sind und dass sie nicht gepanscht sind oder gef&auml;lscht oder sonst irgendwas. Weil wir sind leider Gottes darauf angewiesen.&laquo;<br>\nIhr behandelnder Arzt, Dr. Christof Fischer, betont: &raquo;Das sind Medikamente, die sehr viel Gutes tun k&ouml;nnen, sehr teuer sind und die Therapie deutlich verbessert haben und insofern legen die &Auml;rzte nat&uuml;rlich, aber vor allem auch die Patienten sehr gro&szlig;en Wert darauf, dass das Originale sind.&laquo;<br>\nUm jeglicher Gefahr durch gef&auml;lschte Medikamente zu entgehen, bezieht das Schwabinger Krankenhaus die Medikamente nicht beim Gro&szlig;handel, sondern direkt beim Hersteller. Die Vorsichtsma&szlig;nahme ist berechtigt! Nie zuvor hat es in Deutschland so viele R&uuml;ckrufe von Medikamenten gegeben. Ein Teil des Netzwerks der Pharma Mafia ist nun aufgeflogen. Italienische Beh&ouml;rden haben einen illegalen Handel mit teuren Medikamenten, insbesondere f&uuml;r Krankenh&auml;user aufgedeckt. Bestimmungsort der Pr&auml;parate: Fast ausschlie&szlig;lich Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/wirtschaft-boerse\/plusminus\/sendung\/br\/2014\/24092014-01-100.html\">ARD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Rohstoffe: Die geplatzte Blase<\/strong><br>\nKein Blut f&uuml;r &Ouml;l &ndash; so lauteten Anfang der 1990er-Jahre die Rufe der Demonstranten, die gegen einen Krieg der USA im Irak protestierten. Sie erinnerten daran, dass es bei den milit&auml;rischen Interventionen immer auch um den Zugriff auf das Erd&ouml;l des Nahen Ostens ging. Es war die Zeit des Zweiten Golfkriegs. Jetzt scheint alles anders zu sein. Die Amerikaner fliegen wieder Eins&auml;tze im Irak und seit einigen Tagen auch in Syrien. Aber &uuml;ber &Ouml;l spricht keiner mehr. Warum eigentlich?<br>\nDarauf gibt es eine politische und eine &ouml;konomische Antwort: Angesichts der monstr&ouml;sen Taten der Terrormiliz, die sich &bdquo;Islamischer Staat&ldquo; nennt, werden die Eins&auml;tze der Amerikaner in weiten Teilen der Welt als gerecht angesehen, auch wenn sie v&ouml;lkerrechtlich betrachtet nicht unbedingt rechtens sind. Gleichzeitig hat sich aber auch die Lage an den Rohstoffm&auml;rkten grundlegend ver&auml;ndert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/rohstoffe-devisen\/rohstoffe\/rohstoffe-die-geplatzte-blase\/10747442.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die kommenden Alternativen<\/strong><br>\nFrank Schirrmacher hat gesagt: &bdquo;Ein Jahrzehnt enthemmter Finanzmarkt&ouml;konomie entpuppt sich als das erfolgreichste Resozialisierungsprogramm linker Gesellschaftskritik.&ldquo; Ja, man darf das Wort &bdquo;Kapitalismus&ldquo; wieder gebrauchen, auch au&szlig;erhalb linker Nischen. Immerhin, der Sache kann wieder ein Name gegeben werden. Pl&ouml;tzlich erinnern sich alle, dass schon Marx gelehrt hat, die Geschichte des Kapitalismus sei die Geschichte seiner Krisen.<br>\nH&auml;tte sich jemand vor Jahren auf den Marktplatz gestellt und gerufen: So geht es nicht weiter mit dem Kapitalismus, dann w&auml;ren die Leute kopfsch&uuml;ttelnd weitergegangen oder der Staatsschutz w&auml;re gekommen, je nachdem, wie laut das Rufen erklungen w&auml;re. Und heute, wer w&uuml;rde heute einem solchen Redner widersprechen?<br>\nAber der Widerspruch wird achselzuckend zur Kenntnis genommen und dann geht man zur Tagesordnung &uuml;ber &ndash; und die ist nach wie vor neoliberal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/jaugstein\/die-kommenden-alternativen\">der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Der Ton macht die Marschmusik<\/strong><br>\nAls der franz&ouml;sische Premierminister Manuel Valls zu Wochenbeginn nach Deutschland kam, ereiferten sich deutsche Politiker aus den Reihen der Regierungskoalition: Frankreich kranke an einem Reformstau, wolle nicht sparen und m&uuml;sse nun endlich etwas tun. Genau dieser Tonfall ist es, den Europa Deutschland &uuml;belnimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/947109.der-ton-macht-die-marschmusik.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>IMK: Pause beim Anstieg der Einkommensungleichheit war nur Episode<\/strong><br>\nDie Ungleichheit der Einkommen in Deutschland hat sich Ende der 2000er Jahre zeitweilig nicht weiter erh&ouml;ht. Das lag vor allem am Einbruch der Kapitaleinkommen w&auml;hrend der Finanzkrise &ndash; und war keine Trendwende, sondern nur eine vor&uuml;bergehende Episode, zeigt eine neue Studie des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.*<br>\n&Uuml;ber anderthalb Jahrzehnte, seit Beginn der 1990er-Jahre, hat sich die Schere zwischen hohen und niedrigen Einkommen in der Bundesrepublik stetig weiter ge&ouml;ffnet. Der Gini-Koeffizient, das verbreitetste Ma&szlig; f&uuml;r Ungleichheit, stieg bis 2005 um rund 18 Prozent an. Deutschland, lange Zeit ein Staat mit relativ ausgeglichener Einkommensverteilung, rutschte auf das durchschnittliche Niveau der OECD-L&auml;nder ab. Nach 2005 ging der Gini-Wert wieder etwas zur&uuml;ck. 2010 lag er dennoch 13 Prozent h&ouml;her als 1991. 2011, das letzte Jahr, f&uuml;r das bislang Zahlen vorliegen, hat nach Daten des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung wieder einen Anstieg gebracht. Bedeutet das, dass sich der Trend zu steigender Einkommensungleichheit fortsetzt?<br>\nUm die weitere Entwicklung absch&auml;tzen zu k&ouml;nnen, ist ein Blick auf den Zusammenhang zwischen Konjunktur und Einkommensverteilung hilfreich. Das IMK hat deshalb gemeinsam mit Forschern der Arbeiterkammer Wien und der Universit&auml;t T&uuml;bingen untersucht, in welchem Ma&szlig; die Markteinkommen aus Vollzeit- und aus atypischer Besch&auml;ftigung sowie aus Kapitaleinkommen zu Ver&auml;nderungen der Einkommensungleichheit beigetragen haben. Basis ihrer Analysen ist das Sozio-oekonomische Panel (SOEP), eine j&auml;hrliche Wiederholungsbefragung von mehreren tausend Haushalten. Die Forscher fassen f&uuml;r ihre Untersuchung Teilzeitbesch&auml;ftigung und geringf&uuml;gige Besch&auml;ftigung zu atypischer Arbeit zusammen. Zu den Kapitaleinkommen z&auml;hlen Zinseink&uuml;nfte, ausgesch&uuml;ttete Gewinne und Mieteinnahmen.<br>\nDas Ergebnis der IMK-Analysen stellt eine verbreitete Annahme infrage: Danach hat ab 2005 vor allem die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt, insbesondere die erfolgreiche Bew&auml;ltigung der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 bis 2010, eine weitere Zunahme der Ungleichheit verhindert. Doch die SOEP-Daten weisen in eine andere Richtung: Die Arbeitseinkommen haben sich von 2005 bis 2010 weiterhin auseinanderbewegt, wenn auch in schw&auml;cherem Umfang als zuvor. Die Zunahme der gesamten Ungleichheit durch die Ausbreitung schlechter bezahlter atypischer Besch&auml;ftigung, die zu Beginn der 2000er Jahre stark ausgepr&auml;gt war, kam zwar mit dem Aufschwung ab 2006 kurzzeitig zum Erliegen. Nach 2008 gingen von der Entwicklung der atypischen Besch&auml;ftigung jedoch wieder sp&uuml;rbar ungleichheitserh&ouml;hende Effekte aus. Daneben stieg mit dem Ausbruch der Krise auch der bis dahin moderate Beitrag der Vollzeiteinkommen zur gesamten Ungleichheit leicht an.<br>\nDass sich die Ungleichheit zwischen 2005 und 2010 insgesamt nicht weiter erh&ouml;hte, lag nach den Analysen des IMK in erster Linie an den Kapitaleinkommen. Diese gingen in der Finanzkrise ab 2008 n&auml;mlich stark zur&uuml;ck. &Uuml;berproportional steigende Eink&uuml;nfte aus Zinsen, Unternehmensgewinnen oder Immobilien hatten seit der Wiedervereinigung die Ungleichheit vergr&ouml;&szlig;ert, weil Kapitaleinkommen &uuml;berwiegend einer relativ kleinen Gruppe in der Bev&ouml;lkerung zuflie&szlig;en. Der krisenbedingte Wirtschaftseinbruch lie&szlig; den Anteil und die Konzentration der Kapitaleinkommen hingegen stark sinken, so dass die zunehmende Ungleichheit der Arbeitseinkommen zeitweise &uuml;berkompensiert wurde. &nbsp;<br>\nNach Einsch&auml;tzung der Wissenschaftler d&uuml;rfte die vermeintliche Entspannung bei der Verteilungsentwicklung daher nur eine Episode gewesen sein. Mittlerweile haben sich die gesamtwirtschaftliche Situation und mit ihr die Unternehmensgewinne und die Einkommen aus Verm&ouml;gen in Deutschland wieder erholt. &ldquo;F&uuml;r die Jahre 2012-2014 muss daher wieder mit einem Anstieg der Einkommensungleichheit gerechnet werden&rdquo;, konstatieren die Forscher des IMK. Ein politisches Gegensteuern sei deshalb angebracht. Die Wissenschaftler empfehlen, zweigleisig vorzugehen: In der Arbeitsmarktpolitik sei es sinnvoll, atypische zugunsten regul&auml;rer Besch&auml;ftigung zur&uuml;ckzudr&auml;ngen. Die Steuerpolitik k&ouml;nne gegen den Trend zu wachsender Ungleichheit vorgehen, indem sie die pauschale Abgeltungssteuer auf Kapitaleinkommen abschaffe und die Verm&ouml;gensteuer reaktiviere.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_97_2014.pdf\">Gustav A. Horn, Sebastian Gechert, Miriam Rehm, Kai D. Schmid: Wirtschaftskrise unterbricht Anstieg der Ungleichheit. IMK Report 97, September 2014 [PDF]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Abbau der Arbeitslosigkeit kommt nicht voran<\/strong><br>\nDas IAB-Arbeitsmarktbarometer sank im September gegen&uuml;ber dem Vormonat leicht um 0,3 Punkte. Damit liegt der Fr&uuml;hindikator des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) nun bei 99,7 Punkten. Das signalisiert f&uuml;r die n&auml;chsten drei Monate eine gleichbleibende saisonbereinigte Arbeitslosigkeit.<br>\n&bdquo;Nach der Einsch&auml;tzung der Arbeitsagenturen wird es bis Jahresende keine gr&ouml;&szlig;eren &Auml;nderungen bei der saisonbereinigten Arbeitslosigkeit geben&ldquo;, sagte Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs &bdquo;Prognosen und Strukturanalysen&rdquo;. &bdquo;Die weltwirtschaftliche Lage ist durchwachsen, wie auch die konjunkturelle Situation in Deutschland&ldquo;, erl&auml;uterte Weber. F&uuml;r den Arbeitsmarkt gebe es so keine entscheidenden Impulse: &bdquo;Der deutsche Arbeitsmarkt ist zwar robust, f&uuml;r einen Abbau der Arbeitslosigkeit reicht es derzeit aber nicht.&ldquo;<br>\nDas bedeute aber keineswegs Stillstand auf dem Arbeitsmarkt, betonte Weber: &bdquo;Jeden Monat finden mehr als 200.000 Arbeitslose eine Besch&auml;ftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt, allerdings werden auch etwa ebenso so viele Besch&auml;ftigte arbeitslos.&ldquo; Das Entlassungsrisiko liege dabei momentan sogar relativ niedrig. &bdquo;Vor allem kommt es darauf an, die Jobchancen der Arbeitslosen zu verbessern&ldquo;, so Weber.<br>\nDas IAB-Arbeitsmarktbarometer beruht auf einer monatlichen Befragung aller lokalen Arbeitsagenturen zu der von ihnen erwarteten Arbeitsmarktentwicklung in den n&auml;chsten drei Monaten. Der Indikator bezieht sich auf die saisonbereinigte Entwicklung der Arbeitslosigkeit, also unter Herausrechnung der &uuml;blichen jahreszeitlichen Schwankungen. Die Skala des IAB-Arbeitsmarktbarometers reicht von 90 (stark steigende Arbeitslosigkeit) bis 110 (stark sinkende Arbeitslosigkeit).\n<p>Zum Download stehen bereit:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.iab.de\/presse\/abgrafik\">eine Grafik mit dem aktuellen Wert des IAB-Arbeitsmarktbarometers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.iab.de\/presse\/abzeitreihe\">eine Zeitreihe mit den Werten ab November 2008<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Flexible &Uuml;berg&auml;nge in den Ruhestand &ndash; Teilrenten sind f&uuml;r den Rentenzugang bislang bedeutungslos<\/strong><br>\nIn der gegenw&auml;rtigen Debatte um die Flexibilisierung von Alters&uuml;berg&auml;ngen spielt die Teilrente eine herausgehobene Rolle. Insbesondere SPD und DGB dr&auml;ngen hier auf Erleichterungen. &Auml;ltere sollen so verbesserte M&ouml;glichkeiten erhalten, Rente und Weiterarbeit in Teilzeit miteinander zu kombinieren. Erlebt da wom&ouml;glich ein Instrument, das es bereits seit 1992 gibt, nach mehr als zwanzig Jahren Siechtum eine Renaissance? Und woran liegt es, dass die Teilrente bislang auf so wenig Gegenliebe bei den Versicherten st&ouml;&szlig;t?&hellip;<br>\nSowohl die &auml;lteren Besch&auml;ftigten als auch die Betriebe favorisieren &ndash; aus unterschiedlichen Gr&uuml;nden &ndash; die verblockte Altersteilzeit und weniger den gleitenden &Uuml;bergang in Form von durchgehender Teilzeitarbeit. Die derzeit diskutierte Erh&ouml;hung und flexiblere Gestaltung von Hinzuverdienstm&ouml;glichkeiten oder auch eine auf beispielsweise 60 Jahre vorverlegte M&ouml;glichkeit des Teilrentenbezugs mit entsprechend h&ouml;heren Abschl&auml;gen werden die Zur&uuml;ckhaltung bei deren Inanspruchnahme kaum aufl&ouml;sen. Derzeit gibt es also wenig Anzeichen, die f&uuml;r eine Renaissance der Teilrente sprechen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.portal-sozialpolitik.de\/info-grafiken\/flexible-uebergaenge-in-den-ruhestand\">Portal Sozialpolitik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Pflegeheimchef reicht Beschwerde gegen Staat ein<\/strong><br>\nDer Text, den Armin Rieger an das Bundesverfassungsgericht geschickt hat, ist 21 Seiten lang. Sein Vorwurf darin lautet: &ldquo;Weil der Staat systematisch wegschaut, kommt er seiner Schutzpflicht gegen&uuml;ber alten, pflegebed&uuml;rftigen Menschen nicht nach.&rdquo; Der Heimbetreiber hatte bereits in der Vergangenheit das Pflegesystem scharf kritisiert, nun ist er nach Karlsruhe gegangen. Das h&ouml;chste Gericht hat zwar Bedenken, dass die Verfassungsbeschwerde des 56-J&auml;hrigen rechtm&auml;&szlig;ig ist, doch Rieger will noch nicht aufgeben. Unterst&uuml;tzung bekommt er vom Sozialverband VdK, der seine Beschwerde in wenigen Wochen auf den Weg bringen will.<br>\nMit seiner Initiative will Rieger erreichen, dass der Staat daf&uuml;r sorgt, dass es in deutschen Heimen menschenw&uuml;rdig zugeht &ndash; was seiner Meinung nach derzeit nicht der Fall ist. Seine Forderungen sind unter anderem: Mehr Personal und mehr Geld f&uuml;r die Pflege. Dabei geht es ihm nicht um Einzelf&auml;lle, sondern um das System als Ganzes.<br>\nDas Bundesverfassungsgericht hat relativ schnell auf Riegers Eingabe regiert und Bedenken gegen die Zul&auml;ssigkeit angebracht. Das Gericht bem&auml;ngele, dass er selbst nicht Betroffener sei, sagt Rieger. Das sieht der Chef des Augsburger Seniorenheims &ldquo;Haus Marie&rdquo; anders.&nbsp;Auch potenziell k&uuml;nftig Betroffene k&ouml;nnten Verfassungsbeschwerde einlegen, sagt Rieger. Er selbst k&ouml;nne auch schnell ein Pflegefall werden: &ldquo;Mit meinen inzwischen 56 Jahren z&auml;hle ich mich sehr wohl zu diesem Personenkreis.&rdquo; Noch in dieser Woche will Rieger seinen Widerspruch gegen die Ablehnung der Beschwerde nach Karlsruhe schicken.<br>\nRieger nennt zahlreiche Beispiele f&uuml;r die t&auml;gliche Verletzung der Menschenw&uuml;rde in der Pflege: Personalmangel, Zeitdruck oder schwere k&ouml;rperliche Arbeit bei zu geringer Bezahlung w&uuml;rden zu einer unzul&auml;nglichen Pflege f&uuml;hren. &ldquo;Oft werden geistig verwirrte und geistig fitte Menschen gemeinsam untergebracht. Das ist Folter&rdquo;, kritisiert Rieger. Und weil es nicht genug Mitarbeiter gebe, m&uuml;ssten die alten Menschen auf Spazierg&auml;nge verzichten &ndash; und noch schlimmer: &ldquo;Es ist an der Tagesordnung, dass Bewohner warten m&uuml;ssen, bis sie zur Toilette gebracht werden.&rdquo;<br>\nDas Bundesgesundheitsministerium weist die Kritik des Augsburgers zur&uuml;ck: &ldquo;Die gro&szlig;e Mehrheit unserer Pflegeheime und Pflegekr&auml;fte leisten Tag f&uuml;r Tag eine unverzichtbare Arbeit&rdquo;, betont Ministeriumssprecher Sebastian G&uuml;lde. Es gebe eine funktionierende Heimaufsicht, der Medizinische Dienst der Krankenversicherer pr&uuml;fe regelm&auml;&szlig;ig die station&auml;ren Einrichtungen. &ldquo;Werden dabei M&auml;ngel aufgezeigt, besteht nach geltendem Recht ein abgestuftes Instrumentarium f&uuml;r Sanktionsm&ouml;glichkeiten&rdquo;, sagt G&uuml;lde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.infranken.de\/ueberregional\/Pflegeheimchef-reicht-Beschwerde-gegen-Staat-ein;art55462,820181\">in Franken<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>So &uuml;berraschend viel verdienen Dax-Vorst&auml;nde<\/strong><br>\nDie Deutschen denken, dass der Chef eines Dax-Konzerns 17 Mal so viel verdient wie ein ungelernter Hilfsarbeiter. Im Schnitt w&uuml;nschen sie sich, dass das Verh&auml;ltnis nur beim 6-fachen liegen sollte. Tats&auml;chlich ist der Wert noch viel h&ouml;her &ndash; und betr&auml;gt 147.<br>\nIm Dax sind die 30 gr&ouml;&szlig;ten und umsatzst&auml;rksten deutschen Aktiengesellschaften versammelt. Ihre Vorst&auml;nde verdienen gut &ndash; das glauben viele Deutsche und sch&auml;tzen im Durchschnitt, dass die Konzernlenker 16,7 Mal so viel verdienen wie ein ungelernter Hilfsarbeiter. Zu dem Ergebnis sind zwei Forscher gekommen, die eine entsprechende Umfrage ausgewertet haben (hier als PDF). Insgesamt wurden mehr als 55 000 Antworten aus 40 L&auml;ndern ber&uuml;cksichtigt. Die Befragten in Deutschland w&uuml;nschten sich im Schnitt, dass das ideale Gehalt eines Konzernchefs nur das 6,3-fache des Lohns betr&auml;gt, den der ungelernte Mitarbeiter bekommt.<br>\nDie Fachzeitung Harvard Business Review hat ausgerechnet, wie viel den deutschen Top-Managern bleiben w&uuml;rde, wenn ihre Geh&auml;lter sich am allgemeinen Gerechtigkeitsgef&uuml;hl orientieren w&uuml;rden. Von den 5,9 Millionen Dollar, die sie tats&auml;chlich bekommen, w&uuml;rden noch 950 000 Dollar bleiben. Die Werte sind in Dollar, damit sie mit denen aus anderen L&auml;ndern vergleichbar sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/grafik-zur-managerverguetung-wie-ueberraschend-viel-dax-vorstaende-verdienen-1.2144173\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Deutsche B&uuml;rokratie: Zahlen f&uuml;r die eigene Abschiebung<\/strong><br>\nEs war wie ein Gru&szlig; aus einer anderen Zeit, von einem Amt, das nichts vergisst: Anfang 2012 zog Branka aus Serbien in die Bundesrepublik und heiratete einen Deutschen, zwei Monate sp&auml;ter lag das Schreiben der Landesaufnahmebeh&ouml;rde Niedersachsen in ihrem Briefkasten. Es war kein Willkommensgru&szlig;, sondern eine&nbsp;Rechnung.<br>\nGut 600 Euro soll die heute 28 Jahre alte Frau zahlen, weil sie zw&ouml;lf Jahre zuvor samt Familie abgeschoben worden war. Damals war Branka 16 Jahre alt, also noch nicht einmal vollj&auml;hrig. Das Oberverwaltungsgericht Niedersachsen entscheidet an diesem Donnerstag, ob diese Praxis vieler Beh&ouml;rden zul&auml;ssig&nbsp;ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/deutsche-buerokratie-zahlen-fuer-die-eigene-abschiebung-1.2144733\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leser D.F.:<\/strong> Wer noch meint, dass der deutsche Staat humanit&auml;r handelt, sollte das lesen. Es reiht sich ein mit anderen Berichten, die eine v&ouml;llig verfehlte Politik aufzeigen &ndash; eine Politik, &uuml;brigens, die nicht erst jetzt aufgekommen ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Kinderfreundliche Bildung: Pl&auml;doyer f&uuml;r eine Befreiung aller Sch&uuml;ler von seelischen und geistigen Konditionierungen<\/strong><br>\nVor einigen Jahren habe ich damit begonnen, intensiver &uuml;ber meine in und mit der Schule gesammelten Erfahrungen nachzudenken. Bei der Suche nach den f&uuml;r das allgemeine Unbehagen verantwortlichen Gr&uuml;nden stellte ich so nach und nach fest, dass die &uuml;blichen (aber durchaus nicht falschen!) Erkl&auml;rungsmuster (Schulstruktur, schlechte Rahmenbedingungen, Unterfinanzierung, praxisferne Lehrerausbildung oder sog. bildungsferne Elternh&auml;user) nicht weit genug reichen.<br>\nDiese Erkenntnis lie&szlig; deshalb so lange auf sich warten, weil mich die schiere Menge der zu den genannten Bereichen publizierten Forschungsergebnisse zu der Annahme verleitet hat, dass &ndash; mit Ausnahme einer ad&auml;quaten Beachtung des Schulalltags &ndash; alle wesentlichen Bildungsfragen l&auml;ngst beantwortet worden seien. Erste Zweifel ergaben sich aus den teilweise doch sehr unterschiedlichen Schlussfolgerungen (z.B. hinsichtlich der Rolle des Lehrers oder der Bedeutung der Klassengr&ouml;&szlig;e), aber noch entscheidender war die Erkenntnis, dass es sich bei der vergleichsweise geringen Beachtung des Schulalltags um eine logische Konsequenz einer auf Leistungsmaximierung fokussierten Betrachtungsweise handelte.<br>\nSeither versuche ich auf die eine oder andere Art, die Dinge unter einem radikal anderen Blickwinkel zu sehen. Hierzu geh&ouml;ren Fragen wie: Was brauchen Kinder? Woran fehlt es ihnen? Wie wird mit ihnen umgegangen? etc. Fragen wie diese f&uuml;hren schnell zu der Erkenntnis, dass die Grundbed&uuml;rfnisse von Kindern auch in unseren Schulen weitgehend missachtet werden und wir vor allem deshalb noch himmelweit von einer &ldquo;Wohlf&uuml;hlschule&rdquo; entfernt sind, in der Kinder gern und viel lernen.<br>\nStattdessen haben wir es mit einer Schule zu tun, in der Kinder nicht nur seelisch, sondern &ndash; in scheinbarem Gegensatz zum bislang getriebenen Aufwand zur Maximierung der Leistungsf&auml;higkeit &ndash; auch geistig konditioniert werden. Mit anderen Worten werden meines Erachtens nicht nur behinderte Sch&uuml;ler, sondern alle Sch&uuml;ler an der vollen Entfaltung ihrer Potenziale gehindert und somit auch in dieser Hinsicht nur unzureichend darauf vorbereitet, einen gewaltfreien und ihren individuellen F&auml;higkeiten entsprechenden Weg ins Leben zu finden.<br>\nAngesichts des Umstandes, dass in unserem derzeitigen Schulsystem alle Kinder &ldquo;ausgebremst&rdquo; bzw. in einem sehr einseitigen Sinne konditioniert werden, kann Inklusion als (vielleicht nie wiederkehrende) Chance verstanden werden, die anstehenden Reformen im Sinne einer guten Schule f&uuml;r alle zu gestalten. Vor diesem Hintergrund habe ich mich veranlasst gef&uuml;hlt, konzeptionelle Denkanst&ouml;&szlig;e zu entwickeln, bei denen es vor allem um Grundz&uuml;ge und (etwas detaillierter) um Vorschl&auml;ge zur inhaltlichen Gestaltung eines inklusiven Unterrichts gehen soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/guteschule.eu\/include\/M.v.Garrel_Kinderfreundliche%20Bildung.pdf\">Magda von Garrel [PDF]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Expertensegen f&uuml;r Elitewettbewerb? Exzellenzinitiative wird evaluiert<\/strong><br>\nFast schon zehn Jahre lang gibt es die &bdquo;Exzellenzinitiative f&uuml;r Spitzenf&ouml;rderung&ldquo;. Jetzt kommt sie auf den Pr&uuml;fstand. Eine internationale Kommission soll das Programm und seine Auswirkungen auf das deutsche Wissenschaftssystem unter die Lupe nehmen. F&uuml;r seine Kritiker ist der Wettkampf der Eliteunis Wegbereiter eines akademischen Zweiklassensystems. Die berufenen Experten d&uuml;rften das nicht so verbissen sehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-1675-evaluation-exzellenzinitiative.php\">Studis Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Ware Bildung &ndash; Tendenzen der Privatisierung &ouml;ffentlicher Bildung<\/strong><br>\nVortragsmaterialien:\n<ul>\n<li>Thomas H&ouml;hne: Autonomie als Herrschaftsstrategie zur Durchsetzung wettbewerblicher Steuerung<\/li>\n<li>Tobias Kaphegyi: Widerspr&uuml;chlichkeiten des Bildungsprivatisierungsprozesses in Deutschland und Erkl&auml;rungsans&auml;tze &ndash; Pfadabh&auml;ngigkeiten, Profite und &bdquo;innere Landnahme&ldquo;<\/li>\n<li>Ansgar Klinger: Markt und Wettbewerb &ndash; Prek&auml;re Arbeitsbedingungen in der &ouml;ffentlich finanzierten Weiterbildung<\/li>\n<li>Christina Gericke: Public Private Partnership im Bildungsbereich &ndash; eine Einf&uuml;hrung<\/li>\n<li>Klaus-Peter B&ouml;rtzler: Das PPP-Projekt &bdquo;School Turnaround&ldquo; &ndash; eine Wende f&uuml;r Berliner Schulen?<\/li>\n<li>Cornelia Heintze: Vermarktlichung und Privatisierung von Bildung im skandinavischen Kontext<\/li>\n<\/ul>\n<p>Laut Berechnungen von Experten fehlen dem &ouml;ffentlichen deutschen Bildungssystem j&auml;hrlich 56 Milliarden Euro, wenn Deutschland bei den Bildungsausgaben nur auf ein mittleres Niveau der OECD-L&auml;nder aufr&uuml;cken will. Das ist zun&auml;chst eine Folge des Kostensenkungsdrucks, der in der neoliberalen &Auml;ra auf den Staatsausgaben lastet. Andererseits versprechen alle Parteien mehr f&uuml;r die Bildung zu tun. Statt jedoch die Investitionen in das System deutlich zu steigern, wird eine Agenda verfolgt, nach der vor allem die &ldquo;Effizienz&rdquo; von Bildungseinrichtungen durch Privatisierung, Private-Public-Partnership-Modelle (PPP) und neue managerialistische Steuerungsformen erh&ouml;ht werden soll. Politische Schl&uuml;sselbegriffe daf&uuml;r sind &ldquo;Autonomie&rdquo; und &ldquo;Wettbewerb&rdquo;. In der Tat steigert sich so der Privatisierungs- und Wettbewerbsdruck, der auf Bildungsinstitutionen lastet. Das ist zwar keine materielle Privatisierung der Finanzierungsquellen, bei der &ldquo;staatlich&rdquo; durch &ldquo;privat&rdquo; ersetzt wird, aber eine funktionale Privatisierung. Sie bedeutet, dass immer gr&ouml;&szlig;ere Anteile &ouml;ffentlicher Gelder konkurrenz- und wettbewerbsgetrieben verteilt werden ohne dass insgesamt mehr Geld ins System kommt. Das hat zwangsl&auml;ufig zur Folge, dass die Ungleichheit zunimmt &ndash; sowohl der finanziellen Ausstattungen wie der Bildungschancen. Statt m&ouml;glichst vielen Menschen eine m&ouml;glichst gute Bildung anzubieten, geht die Schere zwischen Bildungselite und Bildungsverlierern weiter auseinander.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.alternative-wirtschaftspolitik.de\/termine\/event_26210.html\">Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>&bdquo;Zivilklausel-Zukunftskongress 2014: F&uuml;r eine Wissenschaft und Kultur des Friedens&ldquo; vom 24.-26. Oktober in Hamburg<\/strong><br>\nAls Teil dessen [des Widerstands von Friedenskr&auml;ften gegen Kriegspolitik] bildet das Engagement der Zivilklauselbewegung f&uuml;r eine zivile, friedenschaffende Wissenschaft einen relevanten Faktor gesellschaftlicher Aufkl&auml;rung und Ver&auml;nderung, damit &bdquo;das einzige Ziel der Wissenschaft darin besteht, die M&uuml;hseligkeit der menschlichen Existenz zu erleichtern&ldquo; (Bertolt Brecht).<br>\nDas forschende Lernen und die gemeinsame Arbeit f&uuml;r eine zivile und friedliche Entwicklung hat den aufrichtenden Gehalt, die Geschichte wieder gemeinsam in die H&auml;nde zu nehmen &ndash; gegen das Prinzip der gewaltt&auml;tigen Durchsetzung der skrupellosen &Ouml;konomie der Gesch&auml;ftemacherei. Es kommt dabei wesentlich auf uns an: Wir wollen daher als Studierendenbewegung, Friedensbewegung und Gewerkschaftsbewegung auf einem Kongress zusammenkommen, um aus dem gemeinsamen Engagement gegen Krieg und R&uuml;stungsforschung die Perspektive und Praxis einer friedenschaffenden Wissenschaft und Kultur zu erweitern. [&hellip;] An den Hochschulen m&uuml;ssen wir daf&uuml;r das Leitbild der &bdquo;unternehmerischen Hochschule&ldquo; sowie die BWL als aktuelle Leitwissenschaft (&bdquo;alles f&uuml;r den Standort&ldquo;) &uuml;berschreiten durch eine lebendige Praxis friedensf&ouml;rdernder Wissenschaft.<br>\nDaf&uuml;r wollen wir [&hellip;] fachspezifisch den emanzipatorischen Charakter der jeweiligen F&auml;cher ergr&uuml;n&shy;den, ihn uns in Gegnerschaft zu ihrer Zurichtung f&uuml;r Profit und Krieg aneignen und zur Geltung bringen. Au&szlig;erdem wollen wir auswerten und reflektieren, was wir als Zivilklauselbewegung gesellschaftlich erreicht haben und was dabei &uuml;berzeugend war &ndash; mit dem Ziel, eine neue Qualit&auml;t gemeinsamer Offensivit&auml;t und Organisierung zu entwickeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zivilklausel.uni-koeln.de\/zivilklausel-kongress-2014\/Zivilklausel-Zukunftskongress.pdf\">Uni K&ouml;ln [PDF]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Stabile Ergebnisse bei Betriebsratswahlen 2014<\/strong><br>\nBei den Betriebsratswahlen bleibt die Beteiligung auf hohem Niveau. Die gro&szlig;e Mehrheit der Gew&auml;hlten ist gewerkschaftlich organisiert und erfahren, beim Frauenanteil besteht zum Teil noch Nachholbedarf. Das sind erste Ergebnisse einer von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rderten Untersuchung.<br>\nVon M&auml;rz bis Ende Mai 2014 hatten Besch&auml;ftigte in zahlreichen Unternehmen Gelegenheit, &uuml;ber die Zusammensetzung ihrer Betriebsr&auml;te zu entscheiden. Nach Berechnungen von Ralph Greifenstein, Prof. Dr. Dr. Leo Ki&szlig;ler und Hendrik Lange machten im Schnitt etwa vier F&uuml;nftel von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Diese hohe Beteiligung spreche f&uuml;r eine ausgepr&auml;gte Verankerung der betrieblichen Interessenvertretungen in den Belegschaften, urteilen die Soziologen von der Universit&auml;t Marburg. Ihre von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rderte Analyse basiert auf Daten von knapp 15.000 Betrieben aus den Organisationsbereichen von IG Metall, ver.di, IG BCE und NGG.<br>\nStabile Beteiligung: Die durchschnittliche betriebliche Wahlbeteiligung lag 2014 insgesamt bei 79 Prozent. Um Aussagen &uuml;ber Trends ableiten zu k&ouml;nnen, haben Greifenstein, Ki&szlig;ler und Lange die Zahlen mit Ergebnissen aus dem Jahr 2010 verglichen. Damals lag die Wahlbeteiligung auf vergleichbarem Niveau. Das ausgepr&auml;gte Interesse d&uuml;rfte nach Einsch&auml;tzung der Wissenschaftler zu einer wirksamen Mitbestimmung beitragen: &ldquo;Die Wahlbereitschaft der Besch&auml;ftigten st&auml;rkt in der betrieblichen Verhandlungsarena die betriebliche Schutz- und Gestaltungsfunktion der Betriebsr&auml;te auch nach den Betriebsratswahlen 2014.&rdquo;<br>\n&Uuml;berwiegend Gewerkschaftsmitglieder: Eine tiefgreifende Ver&auml;nderung im gewerkschaftlichen Organisationsgrad der Betriebsr&auml;te zeigten die Wahlergebnisse nicht, so die Forscher. Etwa drei Viertel der Mandate entfielen auf Kandidaten aus DGB-Gewerkschaften. Im Vergleich zu 2010 blieb der Anteil weitgehend gleich.<br>\nFrauenanteil stagniert: Auch was die Vertretung von Frauen angeht, scheint es keine gravierenden Ver&auml;nderungen gegeben zu haben. Der Anteil der Mandatstr&auml;gerinnen in den neu gew&auml;hlten Betriebsr&auml;ten betr&auml;gt der Auswertung zufolge 30 Prozent und ist im Trendvergleich nahezu identisch geblieben. &Auml;hnlich sieht es bei den Vorsitzenden und ihren Stellvertretern aus. &ldquo;Im Vergleich zu anderen F&uuml;hrungskr&auml;ften in vielen Unternehmen ist der Anteil von Frauen an der Spitze von Betriebsr&auml;ten relativ hoch&rdquo;, sagt Dr. Stefan L&uuml;cking, Experte in der Forschungsf&ouml;rderung der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Deutliche Unterschiede gibt es zwischen verschiedenen Branchen: Im Dienstleistungsbereich k&ouml;nne mit 46 Prozent Frauenanteil von einer nahezu &ldquo;parit&auml;tischen Genderbesetzung&rdquo; gesprochen werden, so die Forscher. Einen grundlegenden Umbruch in der geschlechtsspezifischen Zusammensetzung der Betriebsratsgremien k&ouml;nnen sie allerdings nicht erkennen. Sie empfehlen daher eine genderorientierte Strategie sowohl bei der Nachwuchsf&ouml;rderung als auch bei der Besetzung von Vorsitzenden-Positionen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf_fof\/S-2014-695-2-1.pdf\">Ralph Greifenstein, Leo Ki&szlig;ler, Hendrik Lange: Trendreport Betriebsr&auml;tewahlen 2014, Zwischenbericht, September 2014 [PDF]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/hbs_showpicture.htm?id=51145&amp;chunk=1\">Infografik zum Download im B&ouml;ckler Impuls 14\/2014<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/RS)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-23406","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23406","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23406"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23406\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23409,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23406\/revisions\/23409"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23406"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23406"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23406"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}