{"id":23410,"date":"2014-09-26T09:43:25","date_gmt":"2014-09-26T07:43:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23410"},"modified":"2014-11-25T09:41:37","modified_gmt":"2014-11-25T08:41:37","slug":"das-elend-mit-der-meinungsvielfalt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23410","title":{"rendered":"Das Elend mit der Meinungsvielfalt"},"content":{"rendered":"<p>Referat von Wolfgang Lieb beim Gespr&auml;chskreis &bdquo;Denkzeit&ldquo; in D&uuml;sseldorf am 25. September 2014.<br>\n<!--more--><br>\nViele der hier Anwesenden kommen aus dem inneren politischen Zirkel, sie kennen also einigerma&szlig;en die Hintergr&uuml;nde und sachlichen Zw&auml;nge f&uuml;r politische Entscheidungen und sie erleben es t&auml;glich bei der Lekt&uuml;re der  Presseschauen, wie gro&szlig; die L&uuml;cke zwischen der Binnensicht und der Au&szlig;ensicht vermittelt durch die Medien ist oder wie sehr die Wirklichkeit von der ver&ouml;ffentlichten Meinung abweicht.<\/p><p>Die gr&ouml;&szlig;te Bedeutung f&uuml;r die &ouml;ffentliche Meinung hat im Ergebnis die ver&ouml;ffentlichte Meinung.<\/p><p>Es gab ja mal einen veritablen Bundeskanzler, der gesagt haben soll, dass er zum Regieren nur &bdquo;BILD, BamS und Glotze&ldquo; brauche. Es hatte es dann aber am eigenen Leib versp&uuml;rt, dass diese drei Medien auch ausreichten, um die Macht zu verlieren.<\/p><p>Kein Zweifel, Politik ist auf Meinungsmache angewiesen und von Meinungsmache abh&auml;ngig.<\/p><p>Die spannende Frage ist also: Wie wird Meinung gemacht?<\/p><p>Ich will kein habermas`sches Referat halten &uuml;ber den &bdquo;Strukturwandel der &Ouml;ffentlichkeit&ldquo;, ich will hier auch nicht philosophisch &uuml;ber die Meinungsvielfalt als wesentliche Bedingung f&uuml;r das Funktionieren von Demokratie reden. <\/p><p>Ich will an Hand einiger weniger Beispiele zeigen, wie Meinungsmache bei uns entsteht und funktioniert.<\/p><p>Oder andersherum, ich will spiegelbildlich aufzeigen, wie und wo die Medien versagen, wo sie ihre W&auml;chterrolle in der Demokratie nicht mehr erf&uuml;llen. Und wie statt Vielfalt als Garant vern&uuml;nftiger politischer Entscheidungsprozesse, die Einfalt zur Durchsetzung einseitiger wirtschaftlicher Interessen zur herrschenden Meinung geworden ist.<\/p><p>Das j&uuml;ngste Beispiel f&uuml;r Meinungsmache, genauer f&uuml;r die Einseitigkeit der Berichterstattung ist die Krise in der Ukraine. F&uuml;r nahezu s&auml;mtliche Leitmedien war Putin die Inkarnation des B&ouml;sen, er ist an allem Schuld. &bdquo;Stoppt Putin&ldquo; titelten die Bild-Zeitung wie der Spiegel, sogar noch mit dem gleichen Motiv, n&auml;mlich mit den Bildern der Opfer des Flugzeugabsturzes und kassierten damit sogar eine R&uuml;ge des Presserates.<\/p><p>Was wir da in den letzten Monaten erlebt haben, wurde am letzten Dienstagabend in der ZDF-Satire-Sendung &bdquo;Die Anstalt&ldquo; trefflich karikiert. Es lohnt sich diese Sendung auch nachtr&auml;glich in der Mediathek anzuschauen.<\/p><p>Ich brauche mich bei der Behauptung, hier sei einseitig Stimmung gemacht worden nicht auf eine eigene Analyse zu  st&uuml;tzen, sondern kann einfach nur den in seiner Kritik gewiss zur&uuml;ckhaltenden &bdquo;Programmbeirat der ARD&ldquo; <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2014\/09-19\/028.php\">zitieren<\/a>: <\/p><blockquote><p>&bdquo;Der Programmbeirat kam aufgrund seiner Beobachtungen zu dem Schluss, dass die Berichterstattung im Ersten &uuml;ber die Krise in der Ukraine teilweise den Eindruck der Voreingenommenheit erweckt hat und tendenziell gegen Russland und die russischen Positionen gerichtet war&hellip;<br>\nBerichtet werden m&uuml;ssen h&auml;tte &uuml;ber die Faktoren, die urs&auml;chlich am Entstehen der Krise beteiligt waren, darunter die Politik von EU, USA und NATO und deren Interessen gegen&uuml;ber der Ukraine und Russland. Stattdessen wurde die Verantwortung f&uuml;r die Krise fast ausschlie&szlig;lich der Regierung Janukowitsch und Russland, genauer: Putin pers&ouml;nlich, zugeschrieben. Differenzierte Berichterstattung war das nicht. Eine gewisse Einseitigkeit lie&szlig; sich manchmal auch in der Wortwahl erkennen, im mehr oder weniger unterschwelligen Transport von Meinung durch Moderatoren und Reporter und in der Auswahl von Berichtsgegenst&auml;nden, die selbst in der Zusammenschau aller zehn Ukraine-&raquo;Brennpunkte&laquo; kein einigerma&szlig;en umfassendes Bild der Krise ergaben&hellip;&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Nebenbei, das ZDF, allen voran Klaus Kleber, war noch viel einseitiger als die ARD.<\/p><p>Total versagt hat der Journalismus im Hinblick auch bei einem anderen fundamentalen Ereignis der letzten Jahre, n&auml;mlich auf die Finanzkrise.<\/p><p>Auch das ist nicht meine Meinung, sondern das Ergebnis einer empirischen Studie der Otto-Brenner-Stiftung. Der ehemalige Chefredakteur der Frankfurter Rundschau Wolfgang Storz und der Kommunikationswissenschaftlers Hans-J&uuml;rgen Arlt haben die Berichterstattung von f&uuml;nf &uuml;berregionalen Tageszeitungen, von ARD-Aktuell und der Basis-Nachrichtenagentur dpa &uuml;ber 10 Jahre bis zur Finanzkrise aufgearbeitet.<\/p><p>Fazit dieser Studie:<\/p><ul>\n<li>Die untersuchten sog. &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; h&auml;tten bis 2005 die Mindesterwartungen an journalistische Arbeit nicht erf&uuml;llt.<\/li>\n<li>Erst die globale Krise habe den Wirtschaftsjournalismus zur Besch&auml;ftigung mit der Finanzentwicklung gezwungen.<\/li>\n<li>Die wichtigste Nachrichtenagentur, also die Deutsche Pressagentur, habe sich in der Finanzpolitik nur als offizielles Sprachrohr verstanden.<\/li>\n<li>Der Wirtschafts- und Finanzmarktjournalismus habe die Distanz zu den Subjekten und Objekten seiner Berichterstattung verloren.<\/li>\n<li>Das journalistische Verhalten von ARD-Aktuell gegen&uuml;ber der regierenden Politik k&ouml;nne nur als devot bezeichnet werden. Es g&auml;be dort viel B&ouml;rse, aber so gut wie keine Volkswirtschaft.<\/li>\n<\/ul><p>Ohne Zweifel gibt es in den deutschen Medien, in Zeitungen, Zeitschriften und in den &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien des &Ouml;fteren sehr informative und aufschlussreiche Beitr&auml;ge. Aber diese Beitr&auml;ge bestimmen nicht das Gesamtbild der deutschen Medienlandschaft. Solche Einzelbeitr&auml;ge k&ouml;nnen insbesondere nicht korrigieren, was wir seit Jahren beobachten m&uuml;ssen und was wir bei unserem eigenen Versuch zur Herstellung einer demokratischen Gegen&ouml;ffentlichkeit, also in unserem Blog NachDenkSeiten vielf&auml;ltig belegen:<\/p><ul>\n<li>Die pr&auml;gende Kraft von einigen wenigen Medien, an vorderster Front die Bild-Zeitung und nur etwas verdeckter die &bdquo;Bild-Zeitung der sog. Intellektuellen&ldquo;, n&auml;mlich der Spiegel, die in vielerlei Hinsicht Kampagnenjournalismus, ja sogar teilweise &uuml;ble Agitation betreiben.<\/li>\n<li>Den Ausfall von fr&uuml;her einmal einigerma&szlig;en kritischen Medien wie etwa der Frankfurter Rundschau oder der Financial Times Deutschland &ndash; die einfach eingestellt wurde &ndash; aber auch der Verlust der W&auml;chterrolle, die etwa der Stern zu Henri Nannens oder der Spiegel zu Rudolf Augsteins Zeiten einnahmen.<\/li>\n<li>Die Einbindung nahezu aller ma&szlig;geblichen Medien einschlie&szlig;lich der &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender in die neoliberal gepr&auml;gte Meinungsmache. Die allermeisten Medien hielten z.B. die so genannten Reformen von Schr&ouml;der durchgehend f&uuml;r richtig. Dass die L&ouml;hne m&ouml;glichst niedrig sein sollen, ist in den Kreisen der f&uuml;hrenden Medienschaffenden g&auml;ngige M&uuml;nze (solange es nicht um das eigene Einkommen geht).<\/li>\n<li>Feststellbar ist eine mehrheitliche Orientierung der Medien an den Interessen der Wirtschaft und der Arbeitgeber. Es gibt kaum mehr ein auflagenstarkes Organ, das f&uuml;r Interessen der Arbeitnehmerschaft und gar der Arbeitslosen eintritt.<\/li>\n<li>In den letzten Jahrzehnten haben sich die Verlage und die von ihnen eingesetzte Chefredakteure mit den wirtschaftlich und politisch M&auml;chtigen geradezu verb&uuml;ndet. Ich nenne hier nur das &bdquo;Kaffeekr&auml;nzchen&ldquo; Liz Mohn, Friede Springer und Angela Merkel, das sog. &bdquo;Triofeminat&ldquo;. Ja, noch mehr, einzelne Verlagsh&auml;user versuchen erkennbar oder verdeckt die Politik aktiv vor sich her zu treiben.<\/li>\n<li>Wie eng deutsche Spitzenjournallisten mit den Eliten unserer Gesellschaft verbunden sind und wie sehr sich diese Verbundenheit auch in Berichterstattung wiederspiegelt, hat der Kommunikationswissenschaftler Uwe Kr&uuml;ger in einer beeindruckenden empirischen Studie <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-print.php?p=21155\">belegt<\/a>.<\/li>\n<li>Gerade was die Au&szlig;enpolitik anbetrifft und das hei&szlig;t in diesem Fall was die Unterst&uuml;tzung der amerikanischen Au&szlig;enpolitik und der NATO anbetrifft, kann man von &bdquo;eingebetteten&ldquo; Journalisten sprechen.\n<p>Kr&uuml;ger nennt etwa den Mitherausgeber der ZEIT Josef Joffe, den Ressortleiter Au&szlig;enpolitik von der S&uuml;ddeutschen, Stefan Kornelius, Klaus-Dieter Frankenberger, verantwortlicher Redakteur Au&szlig;enpolitik bei der FAZ oder den Chefkorrespondenten von Springers Welt Michael St&uuml;rmer, sie alle sind Mitglieder oder haben Funktionen bei Think-Tanks wie der Atlantik-Br&uuml;cke, dem Aspen Institute, der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz, der Trilateralen Kommission, der Bundesakademie f&uuml;r Sicherheitspolitik und wie diese Plattformen zur Verbreitung sog. Westlicher Werte und transatlantischer Interessen auch alle hei&szlig;en m&ouml;gen.<\/p><\/li>\n<li>Der Einfluss der sog. &bdquo;Transatlantiker&ldquo; reicht unmittelbar bis zum Bundespr&auml;sidenten. Die Rede von Joachim Gauck auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz in der dieser die milit&auml;rische Option sozusagen zum Attribut der Normalit&auml;t Deutschlands erkl&auml;rte oder auch die Rede auf der Westerplatte zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges entstammt der Feder von Thomas Kleine-Brockhoff, dem fr&uuml;heren &bdquo;Senior Director for Strategy&ldquo; des German Marshall Fund und ehemaligen ZEIT-Redakteur, der an dem Papier &bdquo;Neue Macht. Neue Verantwortung&ldquo; mitgearbeitet haben, das auch Au&szlig;enminister Steinmeier und Verteidigungsministerin von der Leyen bei ihren analogen Reden inspiriert hat.<\/li>\n<li>Als weiteres Ergebnis seiner Untersuchung stellt Uwe Kr&uuml;ger fest:<br>\nEs gebe eine &bdquo;kognitive Vereinnahmung&ldquo; von Journalisten durch die Eliten. Journalisten mit Eliten-kompatiblen Werten und Meinungen haben h&ouml;here Chancen, Zugang zu den h&ouml;chsten Kreisen zu bekommen, und die Einbindung in das Elitenmilieu verst&auml;rkt dann &uuml;ber die Zeit hinweg die Konformit&auml;t. Das hei&szlig;t auch: Journalisten mit Eliten-kompatiblen Meinungen haben bessere Chancen, Karriere zu machen, denn sie k&ouml;nnen im eigenen Haus und in der Branche mit exklusiven Informationen und hochrangigen Interviewpartnern punkten.<\/li>\n<li>Seit Jahren l&auml;sst sich eine Konzentration im Medienbereich vor allem in den Konzernen Springer, Bertelsmann, Holtzbrinck, Burda, Bauer und einiger anderer meist regionaler Medienunternehmen wie dem Haus DuMont, der WAZ-Gruppe oder die S&uuml;dwestdeutsche Medienholding (SWMH) beobachten. In den meisten Regionen Deutschlands gibt es nur noch monopolartige Strukturen, oft auch im Verbund Printmedium und H&ouml;rfunk sowie Fernsehen. (Siehe z.B. in K&ouml;ln: K&ouml;lner Stadt-Anzeiger, K&ouml;lnische Rundschau, Express, Radio K&ouml;ln, Center TV, sie alle geh&ouml;ren der Mediengruppe DuMont oder sind von diesem Verlag beeinflusst) Hinzu kommt die informelle Zusammenarbeit der gro&szlig;en Medienunternehmen.<\/li>\n<li>Der Verlust an Vielfalt ist am wenigsten den Journalisten anzulasten. Zahllose Stellen sind weggespart worden.  Im April waren knapp 5.000 Journalistinnen und Journalisten bei der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit arbeitslos gemeldet. Die Zahl der Arbeitssuchenden wuchs auf 9.100.<\/li>\n<li>Immer &auml;rmere und gestresstere Journalisten stehen unter dem Druck von immer besser ausgestatteten Kommunikationsabteilungen und Lobbyisten.<br>\n30.000 bis 50.000 PR-Mitarbeitern stehen hierzulande rund 48.000 hauptberufliche Journalisten gegen&uuml;ber. W&auml;hrend die Zahl derjenigen, die vom Journalismus &uuml;berhaupt noch leben k&ouml;nnen, zur&uuml;ckgeht, steigt die Zahl der PR-Besch&auml;ftigten.<br>\nIn Br&uuml;ssel gibt es etwa 15.000 Lobbyisten.<br>\nFachleute sch&auml;tzen die Zahl professioneller Lobbyisten allein in Berlin auf 5000, Tendenz steigend. In den 70er-Jahren waren es in Bonn gerade mal 600.<\/li>\n<li>Bei sinkendem Einkommen seine Unabh&auml;ngigkeit zu behalten, ist nicht leicht. Zumal in der PR-Wirtschaft wesentlich h&ouml;here Honorare gezahlt werden. Nicht wenige freie Journalisten stocken deswegen ihr Einkommen mit Auftr&auml;gen aus der PR auf.<\/li>\n<li>Leipziger Journalismus-Forscher haben 235 Journalisten in Tageszeitungen, H&ouml;rfunk, Fernsehen und Online-Redaktionen beobachtet http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4353  und festgestellt, dass diese pro Tag im Schnitt noch 108 Minuten f&uuml;r sogenannte &Uuml;berpr&uuml;fungs- und Erweiterungsrecherchen aufwenden. F&uuml;r die Kontrolle der Glaubw&uuml;rdigkeit und Richtigkeit von Quellen bleiben gerade elf Minuten. Raus in die weite, wahre Welt kommen sie gar nicht mehr. Der Anteil der Ortstermine und leibhaftigen Begegnungen an der knappen Recherchezeit bel&auml;uft sich auf sagenhafte 1,4 Prozent. Der deutsche Journalist, k&ouml;nnte man folgern, ist der Letzte, der mitkriegt, was in Deutschland los ist.<\/li>\n<li>Die Sorge um den Arbeitsplatzverlust zwingt zur Anpassung an die Tendenz der Verlage und die Vorgaben der Redaktionsleitungen.<\/li>\n<li>Je kleiner die Redaktionen desto weniger tiefsch&uuml;rfend ist die Berichterstattung. Es wird &ndash; auch aufgrund von Arbeitsverdichtung &ndash; nur noch nachgeschrieben, was die anderen schreiben.  So greift der Papageienjournalismus immer mehr um sich.<\/li>\n<li>Die vom Fernsehen ausgehende Personalisierung von Politik und das dort gepflegte &bdquo;Kurz und Klein&ldquo; der Berichterstattung setzt sich immer mehr durch. Das Aktuelle gewinnt immer mehr &Uuml;berhand vor dem Wichtigen. Die Betrachtungsweisen werden damit immer oberfl&auml;chlicher. Es gibt immer mehr Einheitsbrei und damit f&uuml;r die Leser\/innen immer weniger Grund sich &uuml;berhaupt eine Zeitung zu kaufen.<\/li>\n<li>In kaum einer Talkshow fehlt ein &bdquo;Botschafter&ldquo; der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Sie werden h&ouml;chst selten als wirtschaftsliberale Lobbyisten, sondern meist als neutrale &bdquo;Experten&ldquo; eingef&uuml;hrt.<\/li>\n<li>Wenn man nur auf die Mainstream-Medien schaute, k&ouml;nnte man den Eindruck gewinnen, dass es in Deutschland nur ein paar Dutzend &Ouml;konomen mit Reputation g&auml;be. Es werden immer dieselben gefragt und zitiert.<br>\nNoch schlimmer: sie geh&ouml;ren alle der weitgehend gleichen &ouml;konomischen Glaubenslehre an, die man unter dem Begriff &bdquo;neoliberal&ldquo; zusammenfassen k&ouml;nnte.<\/li>\n<li>Hinzu kommt das &ldquo;Agenda-Setting&ldquo; durch die zahlreichen Think-Tanks, angefangen von der Bertelsmann Stiftung, &uuml;ber die Stiftung Marktwirtschaft oder dem Kronberger Kreis, aber auch durch eine Vielzahl interessen- oder ideologiegeleiteter sog. wissenschaftlicher Institute, vom Institut der Deutschen Wirtschaft, dessen Direktor, Michael H&uuml;ther auf allen Hochzeiten tanzt, &uuml;ber das Hamburgische Welt-Wirtschaftsarchiv, dem Zentrum f&uuml;r Europ&auml;ische Wirtschaftsforschung, dem ifo von (laut BILD)  Deutschlands &bdquo;kl&uuml;gstem Professor&ldquo;, Hans-Werner Sinn, und wie die sog. Forschungsinstitute sonst noch alle hei&szlig;en m&ouml;gen. Wir sind umzingelt von solchen Think-Tanks, die reflexartig ihre Gesch&uuml;tze in Stellung bringen, wenn die Interessen ihrer Auftraggeber oder ihre neoliberalen Glaubenss&auml;tze in Frage gestellt werden.<\/li>\n<li>Vernetzung: Z.B. auf dem Feld der Bildung.<br>\nDa hat die Bertelsmann Stiftung und deren Centrum f&uuml;r Hochschulentwicklung (CHE) ein dichtes Netzwerk finanzstarker Unterst&uuml;tzer: Da ist der Stifterverband f&uuml;r die Deutsche Wissenschaft, der Aktionsrat Bildung der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V., das Institut der deutschen Wirtschaft oder die McKinsey&amp;Company um nur einige zu nennen.<\/li>\n<li>Wirtschaftsjournalistinnen und &ndash;journalisten haben offenbar vergessen oder haben nie dar&uuml;ber nachgedacht, dass die Wirtschaftswissenschaft keine &bdquo;harte&ldquo; Wissenschaft sondern eine Gesellschaftswissenschaft ist, mit zahllosen Schulen und kontroversen Lehrmeinungen.<br>\nDass &ouml;konomische Studien einem Erkenntnis leitenden Interesse, ja sogar einem unmittelbaren Interessensbezug auf einen Auftraggeber unterliegen k&ouml;nnen, scheint in Vergessenheit geraten zu sein. Ideologiekritik oder Ideologieverdacht wird als Verschw&ouml;rungstheorie beiseitegeschoben.<\/li>\n<li>&bdquo;Konform, uniform, chloroform&ldquo; so lautet die &Uuml;berschrift eines Kapitels in Heribert Prantls B&uuml;chlein &bdquo;Kein sch&ouml;ner Land&ldquo; in dem er die &bdquo;Verbetriebswirtschaftlichung des Gemeinwesens&ldquo; nachzeichnet und beschreibt wie die neoklassische &Ouml;konomie in Deutschland nicht nur zur vorherrschenden sondern zur allein herrschenden Lehre geworden ist. Und das schl&auml;gt sich nat&uuml;rlich auch bei den Journalisten nieder.<\/li>\n<\/ul><p>Ein paar Beispiele:<\/p><p>Da hat die Finanzkrise ein eklatantes Versagen der M&auml;rkte mit katastrophalen Folgen erwiesen, aber der Politik ging es bei der Krisenbew&auml;ltigung nur um ein Ziel, n&auml;mlich das &bdquo;Vertrauen der M&auml;rkte&ldquo; zur&uuml;ckzugewinnen. Dabei haben wir doch mit der Finanzkrise doch gerade erst ein eklatantes Versagen der M&auml;rkte erlebt.<\/p><p>Dennoch sind die anonymen, angeblich objektiven, effizienten oder alternativlosen &bdquo;M&auml;rkte&ldquo; wieder zur h&ouml;chsten Instanz erhoben worden: Was kein Parlament schafft, die &bdquo;M&auml;rkte&ldquo; schaffen es: Sie treiben Regierungschefs aus ihren &Auml;mtern, sie zwingen Parlamenten drastische Sparbeschl&uuml;sse auf, die nicht nur die &uuml;berwiegende Mehrheit der Bev&ouml;lkerung verarmen, sondern &ndash; noch viel schlimmer &ndash; ganze Volkswirtschaften gegen die Wand fahren l&auml;sst. Angela Merkel spricht ganz offen von &bdquo;marktkonformer Demokratie&ldquo; und meint damit nichts anderes, als dass die Politik das zu exekutieren hat, was die &bdquo;Finanzm&auml;rkte&ldquo; angeblich verlangen.<\/p><p>Ein weiteres schlagendes Beispiel f&uuml;r eine gelungene Gehirnw&auml;sche ist, wie es auf nahezu ganzer Linie gelungen ist, die Finanzkrise in eine &bdquo;Staatsschuldenkrise&ldquo; umzudeuten. Das ist geradezu absurd.<\/p><p>Der Kapitalismus w&auml;re doch vor die Wand gefahren &ndash; wenn ihn die Staaten nicht gerettet h&auml;tten.<br>\nSelbst Finanzminister Sch&auml;uble hat sozusagen regierungsoffiziell eingestanden, dass die derzeitige Schuldenkrise eine unmittelbare Folge der Finanzkrise ist.<br>\nAls w&auml;re ein kompletter Ged&auml;chtnisverlust eingetreten, sind heute nicht mehr die Banker oder das Finanzkasino in der Kritik, sondern die Staaten und die Regierungen sind die B&ouml;sen, weil &bdquo;wir&ldquo; angeblich &uuml;ber unsere Verh&auml;ltnisse gelebt h&auml;tten. Nicht die Politik straft die Spekulanten ab, sondern die Finanzm&auml;rkte strafen Regierungen ab, weil sie &bdquo;schlecht gewirtschaftet&ldquo; h&auml;tten.<\/p><p>Aus einer Bankenkrise wurde eine Staatsschuldenkrise. Weil die Staaten den Banken ihre Schulden abgenommen haben. Weil der konjunkturelle Einbruch Milliarden an Steuerausf&auml;llen nach sich zog. Und weil die Rezession mit milliardenschweren Konjunkturprogrammen bek&auml;mpft werden musste.<\/p><p>Zum Schluss will ich noch beispielhaft ein paar konkrete Beispiele aus den letzten Monaten eingehen, wie Meinung gemacht wird:<\/p><ul>\n<li>Stimmungsmache gegen Sozialmissbrauch durch Osteurop&auml;er:<br>\n&bdquo;Erstmals mehr als 300 000 Hartz-Empf&auml;nger aus EU-Ost- und -Schuldenl&auml;ndern&ldquo;.<br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22807\">Schlagzeile der Bild-Zeitung am 12. August<\/a>, aber auch andere Zeitungen plapperten nach bis hin zur FAZ.<br>\nDass die Zahl der sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten aus diesen L&auml;ndern fast in gleicher H&ouml;he auf einen Rekordwert angestiegen ist, und dass Rum&auml;nen und Bulgaren gerade einmal 0,96 % der Leistungsberechtigten im SGB II ausmacht, wird unterschlagen.<\/li>\n<li>Kampagne gegen die abschlagsfreie Rente mit 63 nach 45 Versicherungsjahren:<br>\nUmfrage Bankenverband Schlagzeile in BamS 29.06.14\n<p>&bdquo;41 Prozent wollen l&auml;nger als 65 arbeiten<br>\nUmfrage ergibt klare Mehrheit f&uuml;r flexibles Renteneintrittsalter&ldquo;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=22201\">Es h&auml;tte umgekehrt hei&szlig;en m&uuml;ssen:<\/a> 59% wollen nicht bis 65 arbeiten und schon gar nicht l&auml;nger  als 65.<\/p>\n<p>Von der Mehrheit die f&uuml;r ein flexibles Renteneintrittsalter ist die H&auml;lfte f&uuml;r einen flexiblen Renteneintritt bis 64 und nur 32 Prozent sind f&uuml;r einen sp&auml;teren Renteneintritt.<\/p><\/li>\n<li>Weiteres Kampagnebeispiel gegen die Rentenbeschl&uuml;sse:\n<p>Durch die rentenpolitischen Ma&szlig;nahmen des Koalitionsvertrags sollen nach Berechnungen der Prognos AG im Auftrag der INSM bis 2030 die Arbeitskosten um 777 Milliarden Euro ansteigen.<br>\nDeutschland st&uuml;rze bei der Wettbewerbsf&auml;higkeit bei heutigen Rahmenbedingungen von Rang 9 auf Rang 23 nach der Umsetzung des Koalitionsvertrages ab.<\/p>\n<p>Man setzt dabei auf den billigen <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21297\">Trick der Manipulation mit hohen Zahlen<\/a>, indem man Betr&auml;ge &uuml;ber mehr als 15 Jahre bis zum Jahr 2030 addiert und damit rechnet, dass ein zahlenunkundiges Publikum allein schon angesichts der H&ouml;he des Betrages, den Rentenreformen und Mindestlohn angeblich kosten sollen, geschockt ist.<br>\nDie zweite Irref&uuml;hrung ist, man rechnet bei allen Kosten mit Nominalwerten, das hei&szlig;t, man vernachl&auml;ssigt die Inflationsraten &uuml;ber diesen langen Zeithorizont. Dadurch fallen die Zahlen h&ouml;her aus.<br>\nDer gr&ouml;&szlig;te Bluff besteht jedoch darin, dass man die Zahlen sozusagen nackt in den Raum stellt, ohne sie etwa mit dem Wachstum der Volkswirtschaft oder mit dem Anteil der Kosten der sozialen Sicherung am gestiegenen BIP zu vergleichen. <\/p>\n<p>Beispiel: Angebliche Explosion der Gesundheitsausgaben<br>\n&ndash; Reuters  meldet (7.4.14): &bdquo;Gesundheitsausgaben &uuml;bersteigen erstmals 300 Milliarden Euro. Die &ouml;ffentlichen und privaten Ausgaben f&uuml;r den Gesundheitssektor haben einen neuen Rekord erreicht.&ldquo;<\/p>\n<p>Tats&auml;chlich sind die Gesundheitsausgaben im Jahresvergleich um 2,3% gestiegen im Vergleichszeitraum (2012) lag die Inflationsrate bei 2,0%, real sind die Gesundheitsausgaben also um 0,3% Prozentpunkte gestiegen. Ist das eine Meldung &uuml;ber einen neuen Rekord wert?<br>\nDie Nominall&ouml;hne stiegen um 2,6%. D.h. der Anstieg der Gesundheitsausgaben hat auch nicht zu weiterer Verarmung gef&uuml;hrt.<\/p>\n<p>Seit 20 Jahren ist der Anteil der Gesundheitsausgaben am BIP von 10,1 auf 11,3 %, also um 1,2 Prozentpunkte angestiegen. Kostenexplosion sieht anders aus.<\/p><\/li>\n<li>Beispiel Verharmlosung prek&auml;rer Besch&auml;ftigung\n<p>Mit der jubilierenden Schlagzeile <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20443\">&bdquo;Atypische Besch&auml;ftigung dr&auml;ngt normale Arbeitsverh&auml;ltnisse nicht zur&uuml;ck&ldquo;<\/a> stellte die Bertelsmann Stiftung im Januar eine Studie des von der Deutschen Post AG gesponserten Institut f&uuml;r die Zukunft der Arbeit IZA vor.<br>\nUnsere &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; griffen diese Botschaft begeistert auf:<br>\n&bdquo;Ein echtes Wunder&ldquo; titelt &bdquo;Die Welt&ldquo;. &bdquo;Mehr Arbeit&ldquo; frohlockt die S&uuml;ddeutsche Zeitung. &bdquo;Flexible Arbeitsverh&auml;ltnisse f&uuml;hren zu Besch&auml;ftigungsrekord&ldquo; jubelt wallstreet:online. &bdquo;Mehr &lsquo;normale&rsquo; Stellen trotz Minijobs und Leiharbeit&ldquo; w&auml;hlte die FAZ als &Uuml;berschrift und lie&szlig; die Gelegenheit nicht aus, geleichzeitig vor neuen Regulierungen des Arbeitsmarktes durch den Mindestlohn zu warnen.<\/p>\n<p>Den erhobenen Fakten in der Studie gem&auml;&szlig; h&auml;tte die &Uuml;berschrift korrekter lauten m&uuml;ssen:<br>\nAtypische Besch&auml;ftigung steigt erheblich schneller als normale Arbeitsverh&auml;ltnisse.<br>\nOder: Jede\/r Vierte ist inzwischen atypisch besch&auml;ftigt<\/p>\n<p>W&auml;hrend vor gut 10 Jahren nicht einmal jede\/r f&uuml;nfte Erwerbst&auml;tige atypisch, also in Teilzeitarbeit und unsicheren, niedrigentlohnten Jobs besch&auml;ftigt war, war es 2013 nahezu jede\/r Vierte. Zwar hat angesichts einer m&auml;&szlig;ig ansteigenden Konjunktur auch der Anteil der Erwerbst&auml;tigen auf unbefristeten Vollzeitstellen statistisch um 2 Prozent zugenommen, aber die atypische Besch&auml;ftigung eben um 5 Prozent.<\/p><\/li>\n<\/ul><p>Ich k&ouml;nnte nun an beliebig vielen Beispielen zeigen, wie die PR-Agenturen und die vom Gro&szlig;en Geld finanzierten Think-Tanks nahezu tagt&auml;glich versuchen die Wirklichkeit sch&ouml;n reden, die Erfolge der neoliberalen Politik hochzuloben und jede Kritik am herrschenden Kurs mundtot zu machen: <\/p><p>Beispiele wie die Auseinandergehende Schere zwischen Arm und Reich verharmlost wird, &uuml;ber die Panikmache gegen Steuererh&ouml;hungen (die vor allem die Gr&uuml;nen im letzten Wahlkampf getroffen hat) &uuml;ber das Vertuschen des Scheiterns der Riesterrente usw. usf. finden Sie auf den NachDenkSeiten unter den Rubriken &bdquo;Strategien der Meinungsmache&ldquo; oder &bdquo;Manipulation des Monats&ldquo; verteilt &uuml;ber die letzten 10 Jahre in beliebig gro&szlig;er Zahl. <\/p><p><strong>Abschlie&szlig;end noch eine politische Einsch&auml;tzung:<\/strong><\/p><p>Ein immer wiederkehrendes Aktionsfeld der Meinungsmache ist der Versuch, jede politische Alternative links von der Union unm&ouml;glich zu machen. <\/p><p>Die politische Meinungsmache tut mit viel Geld und hohem Propagandaaufwand alles daf&uuml;r, dass in Deutschland nicht noch einmal zu einer Mehrheit links von CDU\/CSU, oder links von Frau Merkel zustande kommt. <\/p><p>Leider hat die SPD bis heute nicht begriffen, dass sie sich damit auf absehbare Zeit im Bund jede Regierungsoption nimmt, sondern dass die Kampagne gegen die LINKE auch ihr selbst schadet. Man kann es auch so sagen, auch die Rechte in der SPD st&auml;rkt ihre Macht, indem sie die LINKE stigmatisiert und ausgrenzt.<\/p><p>Diese Kampagnen gegen alles, was links gilt, trafen aber auch die Gr&uuml;nen. St&auml;ndig wurden in der ver&ouml;ffentlichten Meinung die sog. &bdquo;Fundis&ldquo; bek&auml;mpft und die sog. &bdquo;Realos&ldquo; hofiert.<\/p><p>Genauso ging es den Sozialdemokraten, angefangen mit der Hetze gegen Willy Brandt und dem Lob f&uuml;r Helmut Schmidt, der Begeisterung f&uuml;r Clement bis zum Medienhype f&uuml;r Steinbr&uuml;ck als Kanzlerkandidat. Das Motto war immer dasselbe: &bdquo;gute Leute, aber in der falschen Partei&ldquo;.<\/p><p>Die fortschrittlichen politischen Kr&auml;fte, die Demonstranten und alle, die sich wehren, werden von den Medien geradezu systematisch verteufelt. Die Fremdbestimmung von der Parteien durch die ver&ouml;ffentlichte Meinung hat eher zu- als abgenommen.<\/p><p>Wie Meinungsmache die Regierungsbildung pr&auml;gen kann, erleben wir aktuell in Th&uuml;ringen:<br>\nDa wird im Zusammenhang mit einer Koalition von CDU und SPD stets von Stabilit&auml;t gegen&uuml;ber einem B&uuml;ndnis von Rot-Rot-Gr&uuml;n geredet. Es ist daran zu erinnern, dass CDU (34 Sitze) und SPD (12 Sitze) mit zusammen 46 Sitzen im Landtag nur die kleinstm&ouml;gliche Mehrheit von einem Parlamentssitz haben. Weder in der SPD noch in der CDU ist man sich einig, ob man mit Christine Lieberknecht als Ministerpr&auml;sidentin zusammengehen will. Der CDU-Fraktion geh&ouml;rt z.B. Marion Walsmann an, die von 2010 bis vor einem Jahr Chefin der Staatskanzlei war und von Lieberknecht ziemlich br&uuml;sk entlassen worden ist. Walsmann ist auch auf Druck von Lieberknecht auf einem wenig aussichtsreichen Listenplatz der CDU bei der Landtagswahl gelandet, hat sich aber in Erfurt &uuml;berraschend gegen Bodo Ramelow durchgesetzt. Wer also da wie in geheimer Abstimmung stimmen w&uuml;rde ist ein v&ouml;llig offene Frage. <\/p><p>Ich k&ouml;nnte die Beispiele f&uuml;r Meinungsmache beliebig fortsetzen und vermutlich k&ouml;nnten Sie weitere Beispiele anf&uuml;hren.<br>\nMein Referat sollte einen Ansto&szlig; zu einer Diskussion dar&uuml;ber geben, was man unternehmen k&ouml;nnte, um die Strategien der Meinungsmache zu durchbrechen. Vor allem dar&uuml;ber w&uuml;rde ich gerne mit Ihnen ins Gespr&auml;ch kommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Referat von Wolfgang Lieb beim Gespr&auml;chskreis &bdquo;Denkzeit&ldquo; in D&uuml;sseldorf am 25. 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