{"id":23424,"date":"2014-09-29T12:08:12","date_gmt":"2014-09-29T10:08:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23424"},"modified":"2014-09-29T12:08:12","modified_gmt":"2014-09-29T10:08:12","slug":"max-weber-und-der-katholische-kontrast","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23424","title":{"rendered":"Max Weber und der katholische Kontrast"},"content":{"rendered":"<p>Wenn in der europ&auml;ischen Krisendebatte von scheinbar unvereinbaren Gegens&auml;tzen zwischen Nord und S&uuml;d die Rede ist, f&auml;llt fast zwangsl&auml;ufig ein Name: Wer wissen wolle, warum die Euro-Krise gerade Griechenland, Spanien, Portugal treffe, der m&uuml;sse Max Weber lesen, empfiehlt 2010 die Welt. Der deutsche Religionssoziologe wird als Kronzeuge angerufen, wenn es zu erkl&auml;ren gilt, warum &raquo;Katholiken halt nicht rechnen k&ouml;nnen&laquo;. Dabei hat er sich eher sparsam &uuml;ber Katholiken ge&auml;u&szlig;ert. Von <strong>Sebastian Schoepp<\/strong>[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23424#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>].<br>\n<!--more--><br>\n<em>Dieser Text ist ein exklusiver Auszug aus: Sebastian Schoepp: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.westendverlag.de\/buecher-themen\/programm\/sebastian-schoepp-mehr-sueden-wagen.html\">Mehr S&uuml;den wagen. Oder wie wir Europ&auml;er wieder zueinander finden<\/a>&ldquo;, 256 Seiten, Westend Verlag, 15.9.2014<\/em><\/p><div style=\"float:right;margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/140929_schoepp_mehr_sueden_wagen_120.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Max Webers Interesse galt grunds&auml;tzlich der &raquo;Frage, durch welche Faktoren ganze Gruppen von Menschen so sind, wie sie sind&laquo;. Vor allem widmete er sich der Suche nach den Triebkr&auml;ften des Kapitalismus &ndash; und fand sie im Protestantismus des Nordens. Weber, f&uuml;r viele der wichtigste &raquo;Diagnostiker der Moderne&laquo; schilderte, wie britische, niederl&auml;ndische und sp&auml;ter US-amerikanische Puritaner das System der absoluten Unterordnung aller Lebensaspekte unter die Gewinnanh&auml;ufung erfanden und wie dieses System bald den Alltag jedes Einzelnen in der Industriegesellschaft pr&auml;gen sollte. Laut Weber haben jene Mechanismen der Selbstausbeutung, die uns heute mehr denn je in Trab halten, im 16. und 17. Jahrhundert ihren Ursprung. Damals suchten radikale Protestanten &raquo;nach einigerma&szlig;en verl&auml;sslichen Zeichen Gottes f&uuml;r ihre Erl&ouml;sung von der ewigen Verdammnis&laquo; und konstruierten daraus ein System von Glaubensinhalten und Verhaltensweisen: &raquo;Dieser Gedankenkosmos erbaute ganz allm&auml;hlich jene Geh&auml;use der H&ouml;rigkeit und Unfreiheit des Menschen auf dem ganzen Globus, die man unter der &Uuml;berschrift &rsaquo;moderner Kapitalismus&lsaquo; zusammenfassen kann&laquo;, schrieb Weber in seinem Hauptwerk. F&uuml;r die Protestanten war Gott ein fernes, allm&auml;chtiges Wesen, das sich jedoch komplett in sich selbst zur&uuml;ckzog und in grandioser Einsamkeit entschied, wen unter den Menschen er in den Zustand der Gnade erhob und wen nicht. Pausenlose Arbeit und die Anh&auml;ufung von Reicht&uuml;mern waren aus protestantischer Sicht die einzige Methode herauszufinden, ob man sich im Zustand der Gnade befand. Das erkl&auml;rt auch, warum der Protestant nicht gern Almosen gibt und keine Sozialsysteme mag wie die Amerikaner, denn beides belohnt aus der Sicht des Puritaners auf s&uuml;ndhafte Weise die, die sich nicht im Zustand der Gnade befinden.<\/p><p>Aus der Pflicht des Protestanten zur &raquo;&ouml;konomischen Bew&auml;hrung&laquo; vor Gott entstand laut Weber eine &raquo;Berufspflicht&laquo;, wonach jeder Einzelne eine T&auml;tigkeit aus&uuml;ben muss, die nicht nur dem Broterwerb dient, sondern &raquo;den ganzen Menschen erfasst&laquo;. Dieser Pflicht kann sich seit Beginn der Industrialisierung keiner mehr entziehen. So sei eine ganze &ouml;konomische Ordnung entstanden, schrieb Weber, ein &raquo;faktisch unab&auml;nderliches stahlhartes Geh&auml;use&laquo;, und dazu &raquo;eine in alle Sph&auml;ren des h&auml;uslichen und &ouml;ffentlichen Lebens eindringende, unendlich l&auml;stige und ernstgemeinte Reglementierung der ganzen Lebensf&uuml;hrung&laquo;. Der Protestantismus tat laut Weber letztlich nichts anderes, als eine Form der &raquo;Kl&ouml;sterlichkeit auf den Markt des Lebens&laquo; zu tragen. Dass sich fast der ganze b&uuml;rgerliche Mittelstand der n&ouml;rdlichen und westlichen Hemisph&auml;re bereitwillig in dieses Kloster der eigenen Schaffenskraft steckte, sei Ergebnis eines lange dauernden Erziehungsprozesses gewesen, an dessen Ende der religi&ouml;se Ursprung gar nicht mehr zu erkennen sei, stellte Weber fest. Doch es sei eben dieser Ursprung gewesen, der das Prinzip so wirkm&auml;chtig gemacht habe. Erziehungsmittel f&uuml;r die Massen wurde die Werkssirene. Es dauerte zwei Generationen, bis die Arbeiter internalisiert hatten, dass sie ihr den Tag unterzuordnen hatten. Erst diese rationale Arbeitsorganisation erzeugt den &raquo;normgebundenen Lebensstil&laquo;, der die protestantische Arbeitsethik charakterisiert. So wurde der Kapitalismus zur &raquo;schicksalsvollsten Macht unseres modernen Lebens&laquo;. Gewinnmaximierung sei darin Selbstzweck. Der Kapitalist, so unterstellt Weber, habe nichts von seinem Reichtum &ndash; au&szlig;er der &raquo;irrationalen Empfindung guter Berufserf&uuml;llung&laquo;. Der vordergr&uuml;ndige Rationalist handelt in seinem Inneren also zutiefst irrational. <\/p><p>Welchen Menschentyp diese Haltung am Ende hervorbringen k&ouml;nnte, beschrieb Weber Anfang des 20. Jahrhunderts mit Worten, die aus heutiger Sicht auf frappierende Weise prophetisch wirken: &raquo;Fachmenschen ohne Geist, Genussmenschen ohne Herz.&laquo; Und er schickt gleich noch ein Verdammungsurteil hinterher: &raquo;Dies Nichts bildet sich ein, eine nie vorher erreichte Stufe des Menschentums erstiegen zu haben.&laquo; Letztlich verdanken wir Weber die Erkenntnis, dass die in der Industriegesellschaft gepredigte Grundannahme, pausenloses Streben nach materiellem Zugewinn sei eine Art <em>Conditio humana<\/em>, die zum Menschsein dazugeh&ouml;re wie der morgendliche Gang zur Toilette, einen Irrtum darstellt. Sie setzte sich erst seit dem 19. Jahrhundert in der n&ouml;rdlichen und westlichen Hemisph&auml;re durch und ist &auml;hnlich wie der Nationalismus ein pures Konstrukt, entstanden aus einer zeitgebundenen religi&ouml;sen Str&ouml;mung. <\/p><p>Dem europ&auml;ischen S&uuml;den blieb diese weitgehend erspart. Breite Teile der Bev&ouml;lkerung lebten dort im 19. Jahrhundert zun&auml;chst weiter nach den Mechanismen des Erwerbslebens, wie sie die vorkapitalistische Epoche gepr&auml;gt hatte, im Grund also entsprechend den Prinzipien des venezianischen oder genuesischen Handelspatriziats. Weber schildert das gem&auml;chliche Lebenstempo jenes Zeitalters, in dem die Kaufleute und Handwerker sich zum Schoppen zusammensetzten, sobald die Arbeit erledigt war, gern auch mit Mitbewerbern, denn Konkurrenzdenken spielte keine gro&szlig;e Rolle. Der Traditionalist habe sich nur gefragt: Wie viel muss ich arbeiten, damit meine traditionellen Bed&uuml;rfnisse gedeckt sind? W&auml;hrend diese Idylle im Norden unter dem Ansturm der puritanischen Parven&uuml;s zerbrach, blieb der S&uuml;den ihr treu &ndash; um den Preis, sich von der Ethik der Industrialisierung abzuklemmen. &raquo;Wie jeder Fabrikant wei&szlig;, ist die mangelnde coscienziosit&agrave; der Arbeiter solcher L&auml;nder, etwa Italiens im Gegensatz zu Deutschland, eines der Haupthemmnisse ihrer kapitalistischen Entfaltung gewesen und in gewissem Ma&szlig;e noch immer&laquo;, schrieb Weber.<\/p><p>Er selbst lernte die Schattenseiten einer durch und durch protestantischen Berufsauffassung am eigenen Leibe kennen, auch in ihm lief ja &raquo;eine auf rastlose Selbstausbeutung angelegte Antriebsmaschinerie&laquo; &ndash; bis zum Zusammenbruch. Nach Meinung vieler Biographen war es kein Zufall, dass Rom die &raquo;gedankliche Werkst&auml;tte&laquo; seines Hauptwerks &uuml;ber die <em>Protestantische Ethik<\/em> wurde. Die Weber-Forscherin Silke Schmitt f&uuml;hrt vor allem die &raquo;Fortschrittsskepsis&laquo;, die Weber am Ende des Werks &auml;u&szlig;erte, auf das Kontrasterlebnis seiner Italien-Reise zur&uuml;ck. Nat&uuml;rlich kam Webers Italien-Sicht wie die vieler seiner Vorl&auml;ufer nicht ohne Stereotypisierungen aus. Dass sich  gerade die positiven Stereotypen in seinem Fall so sehr best&auml;tigten, mag ihn in dieser Haltung best&auml;rkt haben; er fand, was er suchte, Rom gab ihm, was er brauchte. In Italiens Hauptstadt lebten er und seine Frau im Haus einer &raquo;angenehmen italienischen Familie&laquo;, wie Marianne Weber sp&auml;ter schrieb, den &raquo;alten Martinis&laquo;, die ihnen ein &raquo;ungest&ouml;rtes Asyl&laquo; gew&auml;hrten; sie empfingen Besuch und zogen durch die K&uuml;nstlerkneipen. Webers Mutter war bei einem Besuch erstaunt, wie &raquo;er sich in Sprache und Umgebung eingelebt hat, als w&auml;re er schon jahrelang hier&laquo;. Der gestresste Gelehrte scheint sich vom Ambiente Roms durch und durch angenommen gef&uuml;hlt zu haben; der  Heilungserfolg war betr&auml;chtlich. Kaum verlie&szlig; er jedoch Italien, begann wieder das &raquo;Auf und Ab&laquo; der Krankheit, die Klage &uuml;ber &raquo;immer dasselbe, der psychische Druck (&hellip;) dazu das Gef&uuml;hl, dass uns allen nur der <em>Berufsmensch<\/em> f&uuml;r voll g&auml;lte&laquo;. <\/p><p>Der Religion seines Gastlandes gegen&uuml;ber legte er zun&auml;chst wohlwollende Herablassung an den Tag. Der Katholizismus, die &raquo;Ketzer strafend, doch den S&uuml;ndern mild&laquo;, erschien Weber als &raquo;h&ouml;chst bequem&laquo;, &raquo;wenig f&uuml;hlbar&laquo; und moralisch gen&uuml;gsamer als der Protestantismus. Zwar sei auch dem katholischen S&uuml;den das Streben nach Geld nicht fremd. Es &auml;u&szlig;ere sich aber eher in individueller Gier und Abenteuergesinnung &ndash; in einer Art &ouml;konomischem Konquistadorentum also, das den Schranken der protestantischen Ethik spotte. Dem S&uuml;den fehle schlicht die Ethik des Geldes. Das orthodoxe Griechenland lag f&uuml;r Weber noch weiter au&szlig;erhalb der kapitalistischen Ethik als Italien, ja, er sah es als Antithese rationalen Handelns. Das Land liege in einer Sph&auml;re, in der &raquo;Gemeinschaftshandeln auf der Grundlage genuiner Mystik entstehe&laquo;. Die Kernidee des orientalisch-mystischen Kirchenbegriffs verortete er in der irrationalen Vorstellung, dass sich Menschen, die sich mystisch lieben, auch gleichartig denken und handeln. <\/p><p>Doch scheint Weber sich nach einer Portion Mystizismus im Leben durchaus gesehnt zu haben. So beklagte er sich an anderer Stelle bitter &uuml;ber die &raquo;Entzauberung der Welt&laquo;: &raquo;Es ist das Schicksal unserer Zeit, mit der ihr eigenen Rationalisierung und Intellektualisierung, (&hellip;) dass gerade die letzten und sublimsten Werte zur&uuml;ckgetreten sind aus der &Ouml;ffentlichkeit, entweder in das hinterweltliche Reich mystischen Lebens oder in die Br&uuml;derlichkeit unmittelbarer Beziehungen der Einzelnen zueinander.&laquo; Wem es nicht gelinge, dieses Schicksal &raquo;m&auml;nnlich ertragen&laquo; zu lernen, der m&uuml;sse &raquo;in die weit und erbarmend ge&ouml;ffneten Arme der alten Kirche&laquo; zur&uuml;ckkehren, folgerte er. <\/p><p>Mit Blick auf Webers Lebensgeschichte kann man sagen: Wenn einer die &raquo;Entzauberung der Welt&laquo; nicht ertragen konnte, dann der neurastheniegeplagte Weber selbst. In Italien, so schreibt Silke Schmitt, sei Weber eine Option vor Augen gef&uuml;hrt worden, wie man sich dieser Entzauberung entziehen k&ouml;nne &ndash; so man die Bereitschaft dazu mitbrachte und sich &ouml;ffnete. Auch wenn Weber die katholische Lebensf&uuml;hrung als in wirtschaftlichen Belangen unterlegen angesehen haben mag: Gerade diese Lebensf&uuml;hrung sei es ja, die ein katholisches Land zur &raquo;geeigneten Ruhezone f&uuml;r protestantische Leistungsvirtuosen im Zustand des Nervenzusammenbruchs&laquo; mache, wie J&uuml;rgen Kaube schreibt. Das Parabelhafte an Max Webers Leidensgeschichte liegt darin, dass ebendiese Lebensf&uuml;hrung, die f&uuml;r ihn zur Rettung wurde, auch der vor dem Nervenzusammenbruch stehenden EU und ihren Leistungsvirtuosen ein paar probate Handreichungen zur Heilung bieten k&ouml;nnte. Doch daf&uuml;r m&uuml;sste der Patient erst einmal aufh&ouml;ren, sich gegen jeden Therapieversuch zu str&auml;uben.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] Sebastian Schoepp ist seit 2005 au&szlig;enpolitischer Redakteur der S&uuml;ddeutschen Zeitung und als solcher f&uuml;r Spanien und Lateinamerika zust&auml;ndig. Au&szlig;erdem ist er Dozent f&uuml;r Journalistik an der Universit&auml;t Barcelona.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn in der europ&auml;ischen Krisendebatte von scheinbar unvereinbaren Gegens&auml;tzen zwischen Nord und S&uuml;d die Rede ist, f&auml;llt fast zwangsl&auml;ufig ein Name: Wer wissen wolle, warum die Euro-Krise gerade Griechenland, Spanien, Portugal treffe, der m&uuml;sse Max Weber lesen, empfiehlt 2010 die Welt. 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