{"id":23436,"date":"2014-09-30T17:14:20","date_gmt":"2014-09-30T15:14:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23436"},"modified":"2022-09-16T14:00:36","modified_gmt":"2022-09-16T12:00:36","slug":"offener-brief-an-den-chefredakteur-von-tagesschau-und-tagesthemen-wegen-der-ukraine-berichterstattung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23436","title":{"rendered":"Offener Brief an den Chefredakteur von Tagesschau und Tagesthemen wegen der Ukraine-Berichterstattung"},"content":{"rendered":"<p>Der Chefredakteur von ARD-aktuell und somit auch der Tagesschau und der Tagesthemen, Dr. Kai Gniffke hat sich am 29. September 2014 um 23:57 auf dem Blog der Tagesschau mit einem kritischen und selbstkritischen Text zu den Vorw&uuml;rfen des Programmbeirats der ARD und der damit ausgel&ouml;sten weiteren Diskussion zu Wort gemeldet. <a href=\"http:\/\/blog.tagesschau.de\/2014\/09\/29\/zwischenbilanz-der-ukraine-konflikt-in-der-tagesschau\/\">Siehe hier<\/a> und Text im Anhang. Weil dieser Disput in vielerlei Hinsicht wichtig f&uuml;r die demokratische Willensbildung in unserem Land wie auch f&uuml;r die Eind&auml;mmung des neu ausgebrochenen Ost-West-Konfliktes wichtig ist, haben die Nachdenkseiten schon mehrmals davon berichtet. <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23381\">Hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23397\">hier<\/a> u.a.m. Ich antworte auf den Blog-Eintrag von Dr. Kai Gniffke und werde dabei einen konkreten Vorschlag zur genaueren Beobachtung und Bewertung der weiteren Berichterstattung und Kommentierung der &Ouml;ffentlich-rechtlichen Sender im Allgemeinen und der ARD im Besonderen machen. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong><br>\n<!--more--><br>\n<strong>Offener Brief an den Chefredakteur von ARD Aktuell, Dr. Kai Gniffke<br>\n30.9.2014<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Dr. Gniffke, <\/p><p>Sie haben sich am 29. September zu der Kritik an der Berichterstattung und Kommentierung der ARD <a href=\"http:\/\/blog.tagesschau.de\/2014\/09\/29\/zwischenbilanz-der-ukraine-konflikt-in-der-tagesschau\/\">ge&auml;u&szlig;ert<\/a>. Man kann sich mit Ihrem Text sehr kritisch und distanziert auseinandersetzen, wie das heute bei Meedia geschehen ist: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2014\/09\/30\/dr-kai-gniffke-die-ukraine-und-die-arroganz-der-tagesschau\/\">Dr. Kai Gniffke, die Ukraine und die Arroganz der &ldquo;Tagesschau&rdquo;<\/a>. Ich will meine kritischen Anmerkungen mit einem konstruktiven Vorschlag verbinden. Ich tue dies auch deshalb, weil ich immer schon ein engagierter, wenn auch n&uuml;chterner Verfechter der &ouml;ffentlich-rechtlichen Konstruktion der elektronischen Medien war und mich daf&uuml;r auch &ouml;ffentlich und intern als Leiter der Planungsabteilung Bundeskanzleramt &bdquo;geschlagen&ldquo; habe. (Ich verweise dazu auf das Jahrbuch der ARD von 1994, Seite 18 folgende).<\/p><p>Ich kann nicht verschweigen, dass die damals vorhergesagte und jetzt eingetretene Anpassung des &Ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks an die kommerzielle Konkurrenz f&uuml;r die Sympathisanten des &Ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks schwer zu ertragen ist. Die einseitige Berichterstattung und Kommentierung des neu ausgebrochenen Konflikts zwischen Ost und West ist eine besonders bittere Erfahrung f&uuml;r Ihre Sympathisanten.<\/p><p>Sie haben erfreulicherweise etwas anders, weniger abwiegelnd reagiert als einige Ihrer Mitstreiter, die sich in den letzten Tagen ge&auml;u&szlig;ert haben. Aber auch Ihre Einlassungen lassen erkennen, dass es weiterer, auch empirisch fundierter Kommentare und Berichte zu den Sendungen geben sollte. Darauf zielt mein unten angef&uuml;gter Vorschlag ab. <\/p><p>Vorweg aber noch ein paar Anmerkungen zu Ihrem Text:<\/p><p><strong>Sie schreiben:<\/strong><\/p><p>&bdquo;Wir wollen es uns nicht zu einfach machen und alles als gesteuerte Kampagnen und Spielwiese f&uuml;r Verschw&ouml;rungstheoretiker abtun (obwohl das zum Teil der Fall ist).&ldquo;<\/p><p>Merken Sie nicht, dass diese Formulierung unterschwellig eine b&ouml;sartige Attacke darstellt? Nicht <strong>alles<\/strong>, was an Kritik an der Ukraine-Berichterstattung ruchbar wurde, sei gesteuert. Wir von den Nachdenkseiten wie auch die &auml;lteren Politiker Schmidt, Genscher, Kohl und Wimmer m&uuml;ssen Ihre Formulierung als massiven Angriff verstehen. Erlauben Sie mir, dass ich das deutlich formuliere: die Formulierung ist unversch&auml;mt. Schmidt ist nicht gesteuert, Genscher ist nicht gesteuert, Kohl ist nicht gesteuert, die Herausgeber und Mitarbeiter der Nachdenkseiten sind noch von keinem einzigen Russen kontaktiert worden, und schon gar nicht gesteuert oder bezahlt.<\/p><p><strong>Sie schreiben:<\/strong><\/p><p>&bdquo;Die scheinbare Wiederkehr von Kaltem Krieg und Ost-West-Konflikt scheint aber die Gem&uuml;ter viel st&auml;rker zu bewegen als andere Konflikte.&ldquo; <\/p><p><strong>Dazu ist anzumerken:<\/strong><\/p><p>Es ist keine <strong>scheinbare<\/strong> Wiederkehr. Siehe die <a href=\"http:\/\/synonyme.woxikon.de\/synonyme\/scheinbar.php\">Bedeutung von scheinbar<\/a>. Die oben erw&auml;hnten, fr&uuml;her aktiven Politiker sind in Sorge um ihr verdienstvolles Lebenswerk, weil der Kalte Krieg massiv wiedergekehrt ist. Und weil Versprechen gegen&uuml;ber den Vertretern der damaligen Sowjetunion und damit auch des heutigen Russlands vom Westen gebrochen worden sind. Darauf gehen Sie in Ihrem Text vern&uuml;nftigerweise ein. <\/p><p>Die &auml;ltere Generation wei&szlig; noch, wie der Kalte Krieg aussieht und wie gef&auml;hrlich er sich zum konkreten milit&auml;rischen Konflikt ausweiten kann. Es w&auml;re gut, man w&uuml;rde diese Erfahrungen beachten und nicht leichtfertig &uuml;ber die Sorgen hinweggehen. Das geschieht sehr oft in den Sendungen der &Ouml;ffentlich-rechtlichen Sender (wie der kommerziellen Sender sowieso). <\/p><p><strong>Sie schreiben:<\/strong><\/p><p>&bdquo;Wir widersprechen aber ganz energisch den Vorw&uuml;rfen einer gezielten Desinformation oder beabsichtigten Manipulation von Informationen in der Tagesschau. Wir haben stets nach bestem Wissen und Gewissen sowie sorgf&auml;ltiger Recherche berichtet. Es gibt keinen Grund, sich f&uuml;r Fehler zu entschuldigen oder in der Berichterstattung nun gar &ldquo;gegenzusteuern&rdquo;. &hellip;<\/p><p>Vielleicht haben wir die russischen Interessen zu wenig f&uuml;r den deutschen Zuschauer &ldquo;&uuml;bersetzt&rdquo;. Wir h&auml;tten evtl. die NATO-Position noch kritischer hinterfragen k&ouml;nnen.&ldquo;<\/p><p><strong>Dazu ist anzumerken:<\/strong><\/p><p>Sie gehen, siehe oben, davon aus, dass Teile der Kritik an der ARD und anderen Medien gesteuert sei, von der Regierung Russlands direkt oder &uuml;ber Public-Relations-Agenturen. Dass das f&uuml;r manche Ver&ouml;ffentlichungen zutrifft, nehme auch ich an. Aber Sie unterstellen, dass es diesen Public Relations-Einfluss von westlicher Seite, also von den USA, der NATO, der Europ&auml;ischen Union und einzelnen westlichen Regierungen nicht g&auml;be; Sie nehmen offenbar an, dass es unter Ihren Kolleginnen und Kollegen keine gibt, die offen sind f&uuml;r die gezielte Desinformation und Manipulation von Informationen? Verzeihen Sie, das ist unglaublich blau&auml;ugig. Ihre Kolleginnen und Kollegen haben nicht alle nach bestem Wissen und Gewissen sowie nach sorgf&auml;ltiger Recherche berichtet. Einige sind zu sehr eingebunden in die Beziehungsgeflechte und Netze, die die genannten Einrichtungen und Regierungen geflochten haben. <\/p><p>Vielleicht sollten Sie sich einmal Vorg&auml;nger der jetzigen PR-Arbeit und ihren Niederschlag in Berichterstattung und Kommentierung zum Konflikt zwischen Russland und dem Westen anschauen. Lassen Sie sich dazu einfach einmal eine Woche Berichterstattung und Kommentierung zum Kosovo-Krieg von 1999 auf den Bildschirm laden. Dann werden Sie das &bdquo;evtl.&ldquo; in Ihrer Einlassung zur NATO-Position sofort streichen wollen. <\/p><p>Damit bin ich auch noch bei einigen Defiziten der Berichterstattung, der Recherche und der Kommentierung durch die ARD wie auch das ZDF:<\/p><ul>\n<li>Sie berichten leider nie &ndash; von winzigen Ausnahmen abgesehen &ndash; &uuml;ber die Netze und Beziehungsstrukturen zwischen Politik, Publizistik und Wissenschaft.<\/li>\n<li>Sie sind ausgesprochen freundlich mit den Positionen und Positions&auml;nderungen der herrschenden Parteien umgegangen. Haben Sie irgendwann die Bundeskanzlerin ernsthaft mit den Sorgen ihres Vorg&auml;ngers Helmut Kohl konfrontiert? Haben Sie irgendwann den Bundesau&szlig;enminister von der SPD und den SPD-Vorsitzenden mit den Einsichten ihrer Partei, der SPD, konfrontiert, die im Berliner Programm von Dezember 1989 festgeschrieben sind, n&auml;mlich deren Willen zum Ende der Blockkonfrontation und dem Abbau der Bl&ouml;cke einschlie&szlig;lich der NATO?<\/li>\n<li>Ist irgendwo in den Sendungen der ARD und des ZDF die Politik der Sanktionen konfrontiert worden mit den fr&uuml;heren und nicht veralteten Einsichten, dass man in Konfliktsituationen Vertrauen bilden muss statt die Eskalation anzuheizen? Vertrauensbildende Ma&szlig;nahmen, Gewaltverzicht, Strukturen gemeinsamer Sicherheit &ndash; das sind doch keine vergangenen Erkenntnisse. Wenn Ihre Redaktionen nach bestem Wissen und Gewissen vorgegangen w&auml;ren, dann h&auml;tten sie diese Einsichten zur Debatte gestellt und h&auml;tten die heutigen Politiker damit konfrontiert.<\/li>\n<\/ul><p>Es fehlt bei den &ouml;ffentlich-rechtlichen der kritische Biss.<\/p><p><strong>Sie schreiben:<\/strong><\/p><p>&bdquo;Vor allem aber haben wir uns heute eines vorgenommen: Wir werden auch k&uuml;nftig Kritik nicht einfach an uns abtropfen lassen, sondern uns immer wieder pr&uuml;fen, ob wir richtig liegen.&ldquo;<\/p><p>An dieser Einsicht setzt mein Vorschlag an. Wir w&uuml;rden Ihnen gerne bei dieser Pr&uuml;fung helfen:<\/p><p><strong>Die Nachdenkseiten k&ouml;nnten, m&ouml;glicherweise in Kooperation mit anderen kritischen Medien, einen Kreis von medienwissenschaftlich trainierten Beobachtern zusammen holen. Diese w&uuml;rden auf absehbare Zeit Tagesschau, Tagesthemen, Brennpunkte, Talkshows und andere einschl&auml;gige Sendungen beobachten und umgehend eine Kurzanalyse und Beschreibung schreiben.<\/strong><\/p><p>Diese Analysen w&uuml;rden Ihnen zur Verf&uuml;gung stehen und auf Ihrem Blog und bei den Nachdenkseiten (und eventuell anderen Medien) ver&ouml;ffentlicht. Die Ver&ouml;ffentlichung w&auml;re allerdings nicht zwingend. Der interne Lerneffekt w&auml;re das eigentlich wichtige Ereignis.<\/p><p>Aus eigener Kraft w&uuml;rden wir diese Beobachtung und Analysen nur schwer finanzieren k&ouml;nnen. Ich denke jedoch, dass es im Interesse der ARD l&auml;ge, ein solches Unternehmen finanziell zu f&ouml;rdern. Es w&auml;re vermutlich ein wichtiger Beitrag zur F&ouml;rderung des Ansehens des Ersten.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<\/p><p>Albrecht M&uuml;ller<\/p><p>Herausgeber von www.nachdenkseiten.de<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anhang f&uuml;r NachDenkSeiten Leserinnen und Leser:<\/strong><\/p><p>ARD-aktuell<br>\n29. September 2014<br>\nVon Dr. Kai Gniffke<\/p><p><strong>Zwischenbilanz: Der Ukraine-Konflikt in der Tagesschau<\/strong><\/p><p>Der Ukraine-Konflikt ist l&auml;ngst nicht beigelegt. Aber der Krieg in Syrien und Irak sowie die Bombardements gegen den &ldquo;Islamischen Staat&rdquo; haben dem osteurop&auml;ischen Konfliktherd in den Nachrichten wieder den Rang abgelaufen. Der Pulverdampf &uuml;ber der Ukraine hat sich erst einmal verzogen. Und allm&auml;hlich auch der Pulverdampf der emotionsgeladenen Diskussion &uuml;ber die Ukraine-Berichterstattung. F&uuml;r unsere Redaktion heute Gelegenheit f&uuml;r eine Zwischenbilanz.<\/p><p>Mit rund 30 Redakteurinnen und Redakteuren haben wir uns heute morgen zusammengesetzt, um die Kritik von Nutzern, Zuschauern und Aufsichtsgremien zu diskutieren. Die Kritik an unserer Ukraine-Berichterstattung hat ein Echo von bislang ungekanntem Ausma&szlig; hervorgerufen. Wir wollen es uns nicht zu einfach machen und alles als gesteuerte Kampagnen und Spielwiese f&uuml;r Verschw&ouml;rungstheoretiker abtun (obwohl das zum Teil der Fall ist). Die scheinbare Wiederkehr von Kaltem Krieg und Ost-West-Konflikt scheint aber die Gem&uuml;ter viel st&auml;rker zu bewegen als andere Konflikte. Deshalb nehmen wir Kritik sehr ernst. Wir widersprechen aber ganz energisch den Vorw&uuml;rfen einer gezielten Desinformation oder beabsichtigten Manipulation von Informationen in der Tagesschau. Wir haben stets nach bestem Wissen und Gewissen sowie sorgf&auml;ltiger Recherche berichtet. Es gibt keinen Grund, sich f&uuml;r Fehler zu entschuldigen oder in der Berichterstattung nun gar &ldquo;gegenzusteuern&rdquo;.<\/p><p>Doch bevor uns unsere Kritiker nun f&uuml;r arrogante Dumpfbacken halten &ndash; es gab heute auch sehr viel Selbstkritisches. Hier einige Punkte, die wir aufgelistet haben:<\/p><p>Mit dem Wissen von heute h&auml;tten wir manchen Akzent anders gesetzt und manche Formulierung anders gew&auml;hlt (hinterher ist man halt schlauer). M&ouml;glicherweise sind wir zu leicht dem Nachrichten-Mainstream gefolgt. Vielleicht h&auml;tten wir rechte Gruppierungen in der Ukraine fr&uuml;her thematisieren sollen. Der falsche Hubschrauber war sehr &auml;rgerlich, aber wir sind damit wenigstens richtig (weil transparent) umgegangen. Wir h&auml;tten uns bei der Formulierung &ldquo;OSZE-Beobachter&rdquo; eher eine andere Formulierung w&auml;hlen k&ouml;nnen. Vielleicht haben wir die russischen Interessen zu wenig f&uuml;r den deutschen Zuschauer &ldquo;&uuml;bersetzt&rdquo;. Wir h&auml;tten evtl. die NATO-Position noch kritischer hinterfragen k&ouml;nnen.<\/p><p>Ausdr&uuml;cklich haben wir in der Diskussion unsere Korrespondentinnen und Korrespondenten vor Kritik in Schutz genommen. Sie haben unter physisch und psychisch &auml;u&szlig;erst strapazi&ouml;sen Bedingungen hervorragende Arbeit geleistet. Sie haben zu jeder Zeit gewissenhaft recherchiert. Dabei ist klar, dass die Recherche auf Seiten der Separatisten zeitweise nicht m&ouml;glich war und die Informationen der ukrainischen Seite interessengesteuert waren. Insgesamt haben sie exzellente Arbeit geleistet. Die Korrespondenten verdienen unseren Respekt und unsere R&uuml;ckendeckung.<\/p><p>Bleibt die Frage, was wir f&uuml;r unsere k&uuml;nftige Arbeit daraus lernen k&ouml;nnen. Wir sollten noch klarer offenlegen, wenn wir etwas nicht (!) wissen. Oft hilft die Frage &ldquo;Wem n&uuml;tzt es?&rdquo;, um m&ouml;gliche Manipulationen von Informationen zu erkennen. Wir werden weiterhin die Schwerpunkte unserer Berichte nach journalistischen Kriterien festlegen und nicht nach sturem Proporzdenken. Wir werden immer die Genauigkeit und Trennsch&auml;rfe unser Terminologie pr&uuml;fen. Vor allem aber haben wir uns heute eines vorgenommen: Wir werden auch k&uuml;nftig Kritik nicht einfach an uns abtropfen lassen, sondern uns immer wieder pr&uuml;fen, ob wir richtig liegen.<\/p><p>Dr. Kai Gniffke<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Chefredakteur von ARD-aktuell und somit auch der Tagesschau und der Tagesthemen, Dr. Kai Gniffke hat sich am 29. September 2014 um 23:57 auf dem Blog der Tagesschau mit einem kritischen und selbstkritischen Text zu den Vorw&uuml;rfen des Programmbeirats der ARD und der damit ausgel&ouml;sten weiteren Diskussion zu Wort gemeldet. <a href=\"http:\/\/blog.tagesschau.de\/2014\/09\/29\/zwischenbilanz-der-ukraine-konflikt-in-der-tagesschau\/\">Siehe hier<\/a> und Text<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23436\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[35,183,11],"tags":[1546,1362,2582],"class_list":["post-23436","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aufbau-gegenoeffentlichkeit","category-medienkritik","category-strategien-der-meinungsmache","tag-ard","tag-gniffke-kai","tag-offener-brief"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23436","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23436"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23436\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23439,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23436\/revisions\/23439"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23436"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23436"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23436"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}