{"id":23457,"date":"2014-10-02T09:05:03","date_gmt":"2014-10-02T07:05:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23457"},"modified":"2014-10-02T11:25:17","modified_gmt":"2014-10-02T09:25:17","slug":"hinweise-des-tages-2225","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23457","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23457#h01\">Die Denkfehler der Schulden-Bremser<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23457#h02\">Haushaltspolitik Deutschland warnt Frankreich vor dem Spar-Boykott<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23457#h03\">Hohe Schulden Frankreich spart an den Kindern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23457#h04\">Sparpl&auml;ne: Paris erfrischend kaltbl&uuml;tig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23457#h05\">Ordoarithmetic<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23457#h06\">Kassenstatistik im 1. Halbjahr 2014: &Ouml;ffentliche Einnahmen + 3,2 %, Ausgaben + 2,9 %<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23457#h07\">Atypische Besch&auml;ftigung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23457#h08\">Arzneimittelhersteller: Stada-Chef blitzt mit Pl&auml;nen f&uuml;r 40-Stunden-Woche ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23457#h09\">Tarifstreit: Lufthansa rechnet mit Millionenschaden durch Pilotenstreiks<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23457#h10\">Beihilfen: Br&uuml;ssels Milliardengeschenk an die Atomlobby<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23457#h11\">OECD-Bildungsdirektor bef&ouml;rdert erneut Debatte um Studiengeb&uuml;hren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23457#h12\">Elefant im Porzellanladen: Lord Hill ist als Kommissar f&uuml;r Finanzstabilit&auml;t ungeeignet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23457#h13\">Verwirrung statt Transparenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23457#h14\">Wegen Atom-Moratorium E.ON will 380 Millionen vom Staat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23457#h15\">Politische Justiz und Stuttgart 21<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23457#h16\">Nur Werber, Versicherer und Politiker schlechter: Journalisten in der Vertrauens-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23457#h17\">Streit zwischen Google und Verlagen Springer und Burda nur noch einzeilig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23457#h18\">Kunstsch&auml;tze in Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23457#h19\">Nachtrag zu Hinweis Nr.13 vom 1.10.2014:<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23457&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Denkfehler der Schulden-Bremser<\/strong><br>\nDie schw&auml;bische Hausfrau. Immer flei&szlig;ig und gen&uuml;gsam. Sie h&auml;lt das Geld zusammen und achtet darauf, dass nicht mehr ausgegeben wird als reinkommt. Und sie sorgt vor. Ihre Prinzipien sind heute der Ma&szlig;stab f&uuml;r die Haushaltspolitik in ganz Europa. Das hat Angela Merkel mit erheblichem Druck durchgesetzt &ndash; als Zwangstherapie f&uuml;r die Krisenl&auml;nder. &bdquo;Man k&ouml;nne nicht auf Dauer &uuml;ber seine Verh&auml;ltnisse leben, mahnte sie damals. Das sei der Kern der Krise.<br>\nDie Frage ist nur: Wer hat da &uuml;ber wessen Verh&auml;ltnisse gelebt? Was f&uuml;r den einzelnen Haushalt gut und richtig ist, kann volkswirtschaftlich zum Desaster werden. Tats&auml;chlich ist die Lage der meisten Menschen in den Krisenl&auml;ndern schlechter als je zuvor.<br>\nIn ganz Europa ging es mit dem Wirtschaftswachstum bergab. Deutschland und Frankreich lagen im letzten Jahr gerade knapp &uuml;ber Null. In den Krisenl&auml;ndern ging es weiter runter. Und Besserung ist nicht in Sicht<br>\nKein Wunder, sagt Heiner Flassbeck, bis vor kurzem Chef-Volkswirt der Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen. Die Kanzlerin und ihre Unterst&uuml;tzer ignorierten grunds&auml;tzliche wirtschaftliche Zusammenh&auml;nge. Das Rezept der schw&auml;bischen Hausfrau, &bdquo;wir wollen keine Schulden mehr machen, wir sparen, kann man nicht auf die Volkswirtschaft &uuml;bertragen&ldquo;, mahnt Flassbeck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/wirtschaft-boerse\/plusminus\/sendung\/sr\/2014\/1102014-schuldenbremse-100.html\">Das Erste plusminus<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Haushaltspolitik Deutschland warnt Frankreich vor dem Spar-Boykott<\/strong><br>\nFrankreich will erst 2017 sein Defizit unter die Drei-Prozent-Grenze dr&uuml;cken. Damit setzt es sich nicht nur &uuml;ber EU-Vertr&auml;ge hinweg &ndash; in Deutschland kommen die Pl&auml;ne gar nicht gut an.<br>\nDie franz&ouml;sische Regierung will ihren Sparkurs trotz anhaltend hoher Haushaltsdefizite nicht versch&auml;rfen. Die Neuverschuldung soll in den n&auml;chsten Jahren zwar schrittweise abgebaut werden, aber erst 2017 wieder unter die in den EU-Vertr&auml;gen festgelegte Obergrenze von drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes fallen. In Deutschland kamen die am Mittwoch vorgestellten Pl&auml;ne nicht gut an.<br>\n&ldquo;Es werden keine weiteren Anstrengungen von den Franzosen gefordert&rdquo;, hie&szlig; es vonseiten der Regierung in Paris. Seit Jahren macht die zweitgr&ouml;&szlig;te Volkswirtschaft der Euro-Zone mehr Schulden als eigentlich erlaubt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.abendblatt.de\/wirtschaft\/article132832560\/Deutschland-warnt-Frankreich-vor-dem-Spar-Boykott.html\">Hamburger Abendblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> &bdquo;Damit setzt es sich nicht nur &uuml;ber EU-Vertr&auml;ge hinweg &ndash; in Deutschland kommen die Pl&auml;ne gar nicht gut an.&ldquo; Das sagt eigentlich alles &uuml;ber die Einstellung dieses Springer-Blatts: Sich &uuml;ber EU-Vertr&auml;ge hinwegzusetzen ist schon schlimm genug, aber den Deutschen nicht zu gefallen, das geht doch gar nicht!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Hohe Schulden Frankreich spart an den Kindern<\/strong><br>\nUm die dramatische Staatsschuld zu mindern, k&uuml;rzt Frankreich an den Familienleistungen: Das Kindergeld wird gesenkt, die Elternzeit f&uuml;r M&uuml;tter halbiert. Das sorgt f&uuml;r heftige Proteste.<br>\nDie franz&ouml;sische Regierung hat tiefe Einschnitte bei den familienpolitischen Leistungen angek&uuml;ndigt. Unter anderem soll das Begr&uuml;&szlig;ungsgeld vom zweiten Kind an von 923 auf 308 Euro gesenkt werden, zudem will die Regierung die Elternzeit f&uuml;r M&uuml;tter von 36 auf 18 Monate verk&uuml;rzen und das Kindergeld verringern. Die Einsparungen sollen den Staat um j&auml;hrlich 700 Millionen Euro entlasten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/hohe-schulden-frankreich-spart-an-den-kindern-13182489.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Eine eigentlich l&auml;cherliche Summe von 0,7 Milliarden Euro (j&auml;hrlich), die &ldquo;nat&uuml;rlich&rdquo; bei den Schw&auml;chsten eingespart werden soll. Gleichzeitig will die Regierung in 4 Jahren die Firmen um 50 Milliarden Euro &ldquo;entlasten&rdquo;, sprich den Unternehmen ein 50-Milliarden-Steuergeschenk ohne jede Gegenleistung in den Rachen werfen. Wenn tats&auml;chlich die Schuldenlast dr&uuml;ckt, warum dann diese irren Steuergeschenke? Wahnsinn.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Sparpl&auml;ne: Paris erfrischend kaltbl&uuml;tig<\/strong><br>\nDie franz&ouml;sische Familienpolitik verschlingt viel Geld. Jetzt will die sozialistische Regierung einige Leistungen k&uuml;rzen. Gut so! Sie sollte auch noch andere Wohltaten unter die Lupe nehmen.<br>\nW&auml;chst der Mut? Die sozialistische Regierung legt jetzt Hand an die Ikonen der franz&ouml;sischen Politik: Die Familienf&ouml;rderung, die in den Augen der Bev&ouml;lkerung die Zukunft der Nation sichert, wird kr&auml;ftig beschnitten. Mit ungewohnter Kaltbl&uuml;tigkeit gehen die Sozialisten zu Werke. Das letzte Wort ist zwar noch lange nicht gesprochen, weil die parlamentarische Beratung erst bevorsteht. Doch der Anfang zeugt zumindest von Handlungswillen. Der war bei den Sozialisten bisher schwach ausgepr&auml;gt, oder er wirkte in Form brutaler Steuererh&ouml;hungen in die falsche Richtung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/sparplaene-paris-erfrischend-kaltbluetig-13182817.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Da spritzt das Blut, da wird der Sozialstaat gesch&auml;ndet, und die FAZ w&auml;lzt sich wohlig&hellip; und nat&uuml;rlich sind Steuererh&ouml;hungen (f&uuml;r Reiche und Bestverdiener) &ldquo;brutal&rdquo;, dagegen Sozialk&uuml;rzungen bei denen, die die Sozialleistungen am n&ouml;tigsten haben, &ldquo;mutig&rdquo;. Grauenhaft.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> &bdquo;Erfrischend&ldquo; und &bdquo;kaltbl&uuml;tig&ldquo; auf dieser Weise in einem Satz unterzubringen, zeugt von Menschenverachtung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ordoarithmetic<\/strong><br>\nVon Paul Krugman<br>\nFrancesco Saraceno is furious and dismayed at Hans-Werner Sinn, who says among other things that deflation in southern Europe is necessary to restore competitiveness. Why not inflation in Germany, he asks?<br>\nBut Saraceno fails to understand German logic here. As they see it, their economy was in the doldrums at the end of the 1990s; they then cut labor costs, gaining a huge competitive advantage, and began running gigantic trade surpluses. So their recipe for global recovery is for everyone to deflate, gaining a huge competitive advantage, and begin running gigantic trade surpluses.<br>\nYou may think there&rsquo;s some kind of arithmetic problem here, but in Germany they have their own intellectual tradition.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/krugman.blogs.nytimes.com\/2014\/10\/01\/ordoarithmetic\/?_php=true&amp;_type=blogs&amp;module=BlogPost-Title&amp;version=Blog%20Main&amp;contentCollection=Opinion&amp;action=Click&amp;pgtype=Blogs&amp;region=Body&amp;_r=0\">The New York Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Wer braucht Mathematik, wenn man eine Ideologie hat&hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kassenstatistik im 1. Halbjahr 2014: &Ouml;ffentliche Einnahmen + 3,2 %, Ausgaben + 2,9 %<\/strong><br>\nDie Einnahmen der Kern- und Extrahaushalte des &ouml;ffentlichen Gesamthaushalts stiegen nach vorl&auml;ufigen Ergebnissen der viertelj&auml;hrlichen Kassenstatistik im ersten Halbjahr 2014 um 3,2 % auf 598,7 Milliarden Euro. Die Ausgaben erh&ouml;hten sich um 2,9 % auf 617,0 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, errechnet sich hieraus f&uuml;r die erste Jahresh&auml;lfte 2014 ein Finanzierungsdefizit &ndash; in Abgrenzung der Finanzstatistiken &ndash; von 18,2 Milliarden Euro. Damit war das Defizit um 1,1 Milliarden Euro geringer als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2014\/09\/PD14_346_71131.html\">Destatis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Atypische Besch&auml;ftigung<\/strong><br>\nDie regionale Datenbank &ldquo;Atypische Besch&auml;ftigung&rdquo; des WSI stellt f&uuml;r alle Stadt- und Landkreise in der Bundesrepublik Deutschland Daten zur atypischen Besch&auml;ftigung zur Verf&uuml;gung. Sie bietet einen schnellen &Uuml;berblick zur Entwicklung der Besch&auml;ftigung von 2005 bis 2013 mit Auswertungen in Tabellen und Grafiken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/apps\/atypischebeschaeftigung\/index.php\">WSI<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Arzneimittelhersteller: Stada-Chef blitzt mit Pl&auml;nen f&uuml;r 40-Stunden-Woche ab<\/strong><br>\nStada-Chef Hartmut Retzlaff hat Pensionsanspr&uuml;che in H&ouml;he von 35,3 Millionen Euro. Grund genug f&uuml;r die Gewerkschaft, seine Forderung nach einer 40-Stunden-Woche abzulehnen.<br>\nDer Arzneimittelhersteller Stada ist mit einem Vorsto&szlig; f&uuml;r l&auml;ngere Arbeitszeiten gescheitert. Der Vorstandsvorsitzende Hartmut Retzlaff traf mit seinem Plan f&uuml;r eine 40-Stunden-Woche auf den Widerstand der Gewerkschaft IG BCE und hat den Plan aufgegeben. Das best&auml;tigten beide Seiten dieser Zeitung. &bdquo;Das Thema ist durch&ldquo;, sagte ein Unternehmenssprecher. Es werde auf absehbare Zeit auch nicht wieder aufgew&auml;rmt. Die Gewerkschaft nannte zwei Gr&uuml;nde: Stadas Ertragslage und die &uuml;ppige Altersversorgung f&uuml;r Retzlaff.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/staatsschulden-frankreich-kuerzt-kindergeld-und-elternzeit-13182489.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein Unternehmen, das irrsinnige Renditen erzielt, will die Arbeitnehmer zu unbezahlter Mehrarbeit verpflichten&hellip; um noch wettbewerbsf&auml;higer zu werden&hellip; Der Wahnsinn geht nicht nur ungebremst weiter, sondern versch&auml;rft sich jedes Jahr.<br>\nAndere Frage: wie passen eigentlich die vollkommen &uuml;bertriebenen Pensionszusagen &ldquo;in die heutige Zeit&rdquo;?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Tarifstreit: Lufthansa rechnet mit Millionenschaden durch Pilotenstreiks<\/strong><br>\nGestrichene Fl&uuml;ge, teure Hotelkosten, Ersatztransporte: Die Pilotenstreiks kommen die Lufthansa teuer zu stehen. Die Fluggesellschaft rechnet wegen der j&uuml;ngsten Ausst&auml;nde mit einem Schaden in zweistelliger Millionenh&ouml;he.<br>\nDie j&uuml;ngsten Streiks der Piloten treffen die Lufthansa empfindlich. &ldquo;Die drei Streiktage im Fr&uuml;hjahr haben uns 60 Millionen Euro gekostet und die letzten f&uuml;nf Streiktage haben sicher erneut einen zweistelligen Millionenschaden verursacht&rdquo;, sagte Personalvorstand Bettina Volkens der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/lufthansa-streik-airline-fuerchtet-millionenminus-wegen-pilotenstreik-a-994748.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Weil die Pilotenstreiks die Lufthansa anscheinend tats&auml;chlich treffen, f&auml;ngt der Arbeitgeber an zu jammern. Einfach nur dreist, da&szlig; von den Arbeitnehmern &ldquo;Kompromisse&rdquo; und die &ldquo;Sozialpartnerschaft&rdquo; eingefordert werden, die die Lufthansa gerade vor ein paar Monaten *einseitig aufgek&uuml;ndigt* hat, indem sie die Altersversorgung der Arbeitnehmer gekappt hat mit dem Ziel, den Gewinn (2013 immerhin &uuml;ber <a href=\"http:\/\/www.lufthansagroup.com\/unternehmen\/unternehmen\/kennzahlen.html\">1 Milliarde Euro operativer Gewinn<\/a>) zu erh&ouml;hen.<br>\nAuf das an die Arbeitnehmer gerichtete Gewinsel &uuml;ber &ldquo;Sozialpartnerschaft&rdquo; folgt gleich die unversch&auml;mte Forderung an die Politik, ein Gesetz zu verabschieden, das Art. 9 GG mindestens beugt, wenn nicht verletzt, also verfassungswidrig w&auml;re. M. a. W. geht der Lufthansa-Vorstand unverbl&uuml;mt davon aus, da&szlig; die Kapitalinteressen (es geht ja um nichts anderes als um die Erh&ouml;hung des Gewinns auf Kosten der Mitarbeiter) &uuml;ber dem Grundgesetz steht. Und die FAZ, die immer wieder z. B. auf der behaupteten Verfassungswidrigkeit der Linkspartei herumreitet, hat &uuml;berhaupt kein Problem mit der Unternehmer-Aufforderung zum Verfassungsbruch.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Beihilfen: Br&uuml;ssels Milliardengeschenk an die Atomlobby<\/strong><br>\nDer scheidende EU-Wettbewerbskommissar will den Briten Milliarden-Subventionen f&uuml;r den Betrieb eines Atomkraftwerks genehmigen. Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen gehen die Zugest&auml;ndnisse weiter als angenommen.<br>\nDie Entscheidung von EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia, britische Subventionen f&uuml;r das umstrittene Atomkraftwerk Hinkley C im S&uuml;dwesten Englands zu erlauben, sorgt f&uuml;r Entsetzen bei Umweltsch&uuml;tzern, Parlamentariern und Mitgliedstaaten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/beihilfen-bruessel-knickt-vor-atomlobby-ein-a-994700.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &ldquo;Ohne Staatshilfe sei der Neubau von Atomkraftwerken n&auml;mlich nicht mehr zu finanzieren, so das Argument der Br&uuml;sseler Wettbewerbsh&uuml;ter.&rdquo; Das sagt doch alles. Wenn Atomkraft also total unwirtschaftlich ist, dann fragt man sich, warum gerade die &ldquo;marktwirtschaftlichen&rdquo; Gralsh&uuml;ter, die sonst Wettbewerb um jeden Preis bef&uuml;rworten, eine so unsinnige Politik unterst&uuml;tzen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>OECD-Bildungsdirektor bef&ouml;rdert erneut Debatte um Studiengeb&uuml;hren<\/strong><br>\nDas Aktionsb&uuml;ndnis gegen Studiengeb&uuml;hren (ABS) lehnt den erneuten Vorsto&szlig; von Andreas Schleicher, Bildungsdirektor der OECD, zur fl&auml;chendeckenden Wiedereinf&uuml;hrung von Studiengeb&uuml;hren ab. Schleicher behauptet im &ouml;sterreichischen STANDARD, Studiengeb&uuml;hren seien besser als Geb&uuml;hren, die f&uuml;r den Besuch eines Kindergartens erhoben werden.<br>\n&ldquo;Schleicher versucht so, verschiedene Bildungsbereiche gegeneinander auszuspielen&rdquo;, sagt Kurt Stiegler, Koordinator des Aktionsb&uuml;ndnisses gegen Studiengeb&uuml;hren (ABS). &ldquo;Stattdessen m&uuml;sste Schleicher aufgrund einer j&uuml;ngst ver&ouml;ffentlichten OECD Studie genau das Gegenteil fordern.<br>\nDenn in Deutschland ist es demnach besonders schwer, ein Studium aufzunehmen, wenn die Eltern &uuml;ber keinen akademischen Abschluss verf&uuml;gen&rdquo;, so Stiegler weiter. Die OECD Studie &ldquo;Bildung auf einem Blick&rdquo; stellt f&uuml;r die Bundesrepublik fest, dass nur knapp ein Viertel der jungen Menschen &uuml;ber das Bildungsniveau ihrer Eltern hinaus kommt. Von der vielfach versprochenen Bildungsmobilit&auml;t kann also keine Rede sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.abs-bund.de\/aktuelles\/ansicht\/oecd-bildungsdirektor-befoerdert-erneut-debatte-um-studiengebuehren\/\">Aktionsb&uuml;ndnis gegen Studiengeb&uuml;hren<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Elefant im Porzellanladen: Lord Hill ist als Kommissar f&uuml;r Finanzstabilit&auml;t ungeeignet<\/strong><br>\nAuf meine Frage bei der heutigen Anh&ouml;rung f&uuml;r welche Finanzdienstleister Lord Hill mit seiner PR-Firma Quiller Consultants zwischen 1998 und 2010 lobbyiert h&auml;tte, antworte er nicht. Neben mangelnder Transparenz legte er dann auch noch fehlendes Engagement f&uuml;r Europa an den Tag: Auf meine Frage, was er seit 1995 f&uuml;r eine Verbesserung der Beziehungen zwischen der EU und Gro&szlig;britannien getan h&auml;tte, fehlte ihm ebenso eine Antwort. Es ist nur schwer vorstellbar, dass Hill einen Sinneswandel vollzogen hat und k&uuml;nftig f&uuml;r das europ&auml;ische Gemeinwohl streiten wird. Europ&auml;isch unengagiert, intransparent und ohne Distanz von der Finanzindustrie &ndash; Lord Hill erf&uuml;llt nicht ann&auml;hernd die Grundanforderungen f&uuml;r die Position des EU-Kommissars f&uuml;r Finanzstabilit&auml;t. F&uuml;r mich ist klar: Zus&auml;tzlich zu den 1700 Lobbyisten, die schon heute in Br&uuml;ssel f&uuml;r die Banken der City of London und Europas t&auml;tig sind, h&auml;tten sie mit Lord Hill einen weiteren Verb&uuml;ndeten in Form eines EU-Kommissars. Ohne starke eigene &Uuml;berzeugungen w&auml;re er der Finanzlobby ausgeliefert. Mit der Ernennung von Lord Hill als EU-Kommissar f&uuml;r Finanzstabilit&auml;t und Finanzdienstleistungen stellt man einen Elefanten in den Porzellanladen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sven-giegold.de\/2014\/hill-ungeeignet\/\">Sven Giegold<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Verwirrung statt Transparenz<\/strong><br>\nDie neue EU-Kommission bleibt auf neoliberalem Kurs. Sogar der umstrittene Investorenschutz wird vorangetrieben &ndash; nach einer mysteri&ouml;sen Nacht-und-Nebel-Aktion<br>\nZun&auml;chst hatte designierte Handelskommissarin Cecilia Malstr&ouml;m in einer Antwort an das Europa-Parlament zum Investorenschutz bei TTIP geantwortet : Das bedeutet eindeutig, dass kein Investor-Staat-Streitbeteiligung Teil dieser Vereinbarung (= TTIP ) wird.&rdquo;<br>\nDieser Satz wurde nur inzwischen auf dubiose und nicht aufgekl&auml;rte Weise gel&ouml;scht ( War`s der Spindoktor von Kommissionschef Jean-Claude Juncker selbst ? )<br>\nUnd darauf blieb die Handelskommissarin Malstr&ouml;m vor dem Parlament einfach nur ausweichend vage &ndash; sehr zum &Auml;rger der Europa-Abgeordneten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2014%2F10%2F01%2Fa0071&amp;cHash=3b458fe2c2dbb20f6caf5563c5dc913d\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Sie ist ja jetzt Teil des Systems von Jean-Claude Juncker geworden, der als ein <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23234\">&ldquo;Meister der Hintertreppe gilt&rdquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wegen Atom-Moratorium E.ON will 380 Millionen vom Staat<\/strong><br>\nDer Energiekonzern E.ON fordert vom Bund 380 Millionen Euro Schadenersatz f&uuml;r das dreimonatige Atom-Moratorium nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima. Dabei gehe es um entgangene Gewinne wegen der Abschaltung der Kernkraftwerke Unterweser (Niedersachsen) und Isar 1 (Bayern), sagte ein Unternehmenssprecher. Die Klage wurde beim Landgericht Hannover eingereicht, wo die Kernkraft-Sparte von E.ON sitzt.<br>\nKanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihre damalige schwarz-gelbe Koalition hatten das Moratorium im M&auml;rz 2011 zun&auml;chst nur f&uuml;r drei Monate verh&auml;ngt. Anschlie&szlig;end wurden die acht betroffenen Anlagen sogar f&uuml;r immer stillgelegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/eon-101.html\">Tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin M.G.:<\/strong> Ein Vorgeschmack auf &#8234;&lrm;CETA&#8236; und &#8234;&lrm;TTIP&#8236;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Politische Justiz und Stuttgart 21<\/strong><br>\nWann haben wir es mit politischer Justiz zu tun? Immer dann, wenn Richterinnen und Richter, mitunter durch unverhohlene Assistenz von Staatsanwaltschaft und Polizei, sich mit den Interessen der M&auml;chtigen in Staat und Wirtschaft identifizieren &ndash; und dies in Rechtsprechung und Rechtspraxis umsetzen, sagt Rechtsanwalt J&ouml;rg Lang als Gastredner auf der 240. Montagsdemonstration gegen das Bahnprojekt in Stuttgart.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/?pk_campaign=KONTEXT-per-EMail&amp;pk_kwd=ausgabe-183\">Kontext:Wochenzeitung<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Nat&uuml;rlich ist der vierte Jahrestag des Schwarzen Donnerstags am 30.9.2010 Schwerpunkt-Thema der neuen Ausgabe von Kontext:Wochenzeitung, aber es gibt auch weitere interessante Artikel u.a. Wegschauen und weglesen ein Beitrag des Psychoanalytikers Tilman Moser &uuml;ber die Verarbeitung der t&auml;glichen Schrecken des Weltgeschehens. Kontext:Wochenzeitung ab heute im Netz, samstags als Printbeilage der taz.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Nur Werber, Versicherer und Politiker schlechter: Journalisten in der Vertrauens-Krise<\/strong><br>\nDas Ansehen von Journalisten war nie das Allerbeste. Doch dass es gleich so schlimm um den Berufsstand bestellt ist&hellip;Der Verein der Gesellschaft f&uuml;r Konsumforschung (GfK) hat B&uuml;rger aus 15 L&auml;ndern zum Ansehen verschiedener Jobs befragt. Das bittere Resultat: in Deutschland geh&ouml;rt der Beruf des Journalisten zu den Flop-Jobs. Auch Fu&szlig;baller und TV-Moderatoren schneiden schlecht ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2014\/10\/01\/nur-werber-versicherer-und-politiker-schlechter-journalisten-in-der-vertrauens-krise\/?utm_campaign=NEWSLETTER_ABEND&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email\">MEEDIA<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Streit zwischen Google und Verlagen Springer und Burda nur noch einzeilig<\/strong><br>\nDer Streit zwischen Google und verschiedenen deutschen Verlagen versch&auml;rft sich. Wie der US-Konzern mitteilte, wird die Google-Suchmaschine von kommender Woche an Webseiten, deren Anbieter in der Verwertungsgesellschaft VG Media organisiert sind, in ihrem Nachrichten&uuml;berblick gesondert behandeln. &ldquo;F&uuml;r diese Seiten werden wir nur noch den Link zum Artikel sowie dessen &Uuml;berschrift anzeigen&rdquo;, schrieb Deutschland-Chef Philipp Justus in seinem Blog. Textausschnitte (&ldquo;Snippets&rdquo;) und Vorschaubilder (&ldquo;Thumbnails&rdquo;) werden hingegen nicht mehr pr&auml;sentiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/google-verlage-101.html\">Tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Stefan Niggemeier <a href=\"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/19277\/verlage-empoert-jetzt-will-google-nicht-mal-mehr-ihr-recht-verletzen\/\">schreibt dazu<\/a>:<\/em> <\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;Die Verlage haben sich zuerst dar&uuml;ber beklagt, dass Google ihre Inhalte (angeblich) rechtswidrig nutzt. Nun beklagen sie sich dar&uuml;ber, dass Google ihre Inhalte nicht mehr rechtswidrig nutzt.<br>\nMan kann den Irrsinn kaum noch angemessen kommentieren.<br>\nZum Stichwort &lsquo;Erpressung&rsquo; fiele mir jetzt eher eine Gruppe von Verlagen ein, die andere Unternehmen dazu zwingen will, ihre Inhalte (zu deren Vorteil) anzuzeigen und ihnen daf&uuml;r auch noch Geld zu geben.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Kunstsch&auml;tze in Syrien<\/strong><br>\nWie der Krieg das Erbe der Menschheit zerst&ouml;rt<br>\nVon Christoph Sydow<br>\nUnter dem Krieg in Syrien leiden nicht nur Hunderttausende Menschen &ndash; die K&auml;mpfe zerst&ouml;ren auch historische Bauten. Vorher-nachher-Fotos zeigen die Sch&auml;den an den Unesco-Welterbest&auml;tten.<br>\nEigentlich sind es ja nur Steine. Angesichts von mehr als 200.000 Toten und Millionen Fl&uuml;chtlingen wirken die Sch&auml;den an den Unesco-Welterbest&auml;tten wie vernachl&auml;ssigbare Begleiterscheinungen des B&uuml;rgerkriegs in Syrien. Doch die K&auml;mpfe bedrohen einzigartige Baudenkm&auml;ler, die untergegangene Kulturen &uuml;berlebt haben.<br>\nNach drei Jahren Krieg sind f&uuml;nf von sieben Unesco-Welterbest&auml;tten in Syrien besch&auml;digt. Nur die Altstadt von Damaskus ist bislang von den Gefechten verschont geblieben. Das zeigt eine wissenschaftliche Untersuchung der American Association for the Advancement of Science (AAAS). Die Forscher haben aktuelle Satellitenfotos mit Aufnahmen aus der Vorkriegszeit verglichen, um sich ein Bild von den Zerst&ouml;rungen zu machen.<br>\nAm schwersten hat es die Altstadt von Aleppo getroffen. Die Urspr&uuml;nge der Zitadelle reichen bis in das 10. Jahrhundert zur&uuml;ck. Hethiter, R&ouml;mer und Seldschuken haben hier ihre Spuren hinterlassen. Aleppo ist eine der &auml;ltesten durchgehend bewohnten St&auml;dte der Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/natur\/syrien-krieg-fotos-zeigen-zerstoerte-unesco-welterbestaetten-a-994804.html\">Spiegel-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Es ist sehr schlimm, was die Menschen in Syrien, im Irak, in Afghanistan, in der Ukraine, in Libyen, in den USA, in Russland und in den Fl&uuml;chtlingslagern bei uns erleiden.<br>\nEs ist aber auch schlimm, was an Dokumenten der Menschheitsgeschichte zerst&ouml;rt wird. Jetzt und heute. &ndash; Bei einer syrischen Familie in der Altstadt von Aleppo habe ich vor 40 Jahren ihre fulminante Gastfreundschaft genossen. Deshalb wei&szlig; ich aus eigener Anschauung, was hier zerst&ouml;rt wird, von Leuten, denen das historische Erbe schnurz-egal ist. Gut, dass Spiegel online wenigstens Ausschnitte der Zerst&ouml;rung dokumentiert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Nachtrag zu Hinweis Nr.13 vom 1.10.2014:<\/strong><br>\nLeser R.L schreibt: Auf den Nachdenkseiten schreiben Sie (= OP) zu <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23441#h13\">Hinweis Nr. 13<\/a>:\n<blockquote><p>&rdquo;So w&uuml;sste ich z.B. nicht, wie ich zwischen der Akkreditierung von Hunderten Journalisten an der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz und der Teilnahme von Klaus-Dieter Frankenberger (FAZ), Josef Joffe (Zeit) und Stefan Kornelius (SZ) unterscheiden k&ouml;nnte bzw. warum ich ihre Teilnahme besonders bewerten sollte.&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<p>Ihnen kann leicht geholfen werden: Hier die Liste der Teilnehmer. Das sind die <a href=\"https:\/\/www.securityconference.de\/fileadmin\/MSC_\/PDF\/Participants_MSC2013.pdf\">aktiven Teilnehmer<\/a>. Dann gibt es noch <a href=\"https:\/\/www.securityconference.de\/veranstaltungen\/munich-security-conference\/msc-2014\/beobachter\/\">offizielle Beobachter<\/a>. Weiter k&ouml;nnen Sie sich als Journalist akkreditieren lassen, um zu berichten. Akkreditierungen sind aber erst ab Anfang November 2014 &uuml;berhaupt <a href=\"https:\/\/www.securityconference.de\/presse\/akkreditierung-msc\/\">m&ouml;glich<\/a>.<\/p>\n<p>Verstehen Sie jetzt den Unterschied zwischen Journalisten wie Ihnen und zum Beispiel den Herren Joffe und Frankenberger und Kornelius? Die sind dort nicht als Berichterstatter sondern als Teilnehmer, als aktive Mitgestalter. Legen Sie daran bitte als Messlatte die Aussage von Hans-Joachim Fridrichs an: &ldquo;Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten.&rdquo; Erwarten Sie von diesen Journalisten wirklich Objektivit&auml;t, zumal sie auch noch in diversen anderen Vereinen eingebunden sind.<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang stellt sich mir die Frage, warum die Nachdenkseiten nicht das Buch &ldquo;Gekaufte Journalisten&rdquo; von Ulfkotte besprechen. Es wird ja in den Medien ganz offensichtlich totgeschwiegen. Liegt es vielleicht daran, dass es bei Kopp erschien? Laut Ulfkotte waren andere Verlage nicht bereit, es zu ver&ouml;ffentlichen. Bezahlte Anzeigen wurden von verschiedenen Medien abgelehnt (wie zum Beispiel der ADAC-Mitgliederzeitung). Oder sollte ich eine Besprechung in den Nachdenkseiten lediglich &uuml;bersehen haben?<\/p>\n<p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nR. L.<\/p>\n<p><em><strong>Nachtrag AM zur Beruhigung:<\/strong> Das Buch von Ulfkotte werde ich besprechen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-23457","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23457","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23457"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23457\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23462,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23457\/revisions\/23462"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23457"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23457"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23457"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}