{"id":23508,"date":"2014-10-07T14:05:03","date_gmt":"2014-10-07T12:05:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23508"},"modified":"2014-11-13T20:16:42","modified_gmt":"2014-11-13T19:16:42","slug":"kein-presseauskunftsrecht-auf-bundesebene-und-keiner-vermisst-es","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23508","title":{"rendered":"Kein Presseauskunftsrecht auf Bundesebene \u2013 und keiner vermisst es"},"content":{"rendered":"<p>Seit dem 20. Februar 2013  gibt es in der Bundesrepublik Deutschland auf Bundesebene kein Presseauskunftsrecht mehr. Bundesministerien und -beh&ouml;rden brauchen Anfragen von Journalisten nicht mehr in der Ausf&uuml;hrlichkeit  und Genauigkeit zu beantworten, wie dies die jeweiligen Landesbeh&ouml;rden tun m&uuml;ssen.<br>\nUnd das kam so: Mit seinem Urteil vom 20. Februar 2013 hatte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig die Klage des  Chefreporters der Bild-Zeitung Hans-Wilhelm Saure abgelehnt. Saure wollte erfahren, wie viele alte Nazis beim BND  bei Gr&uuml;ndung und &uuml;ber die Jahrzehnte hin besch&auml;ftigt waren. Dar&uuml;ber mochte der BND nichts sagen. Deshalb klagte der Redakteur und berief sich in dieser Klage auf das Berliner Pressegesetz. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig  lehnte die Klage ab und schaffte, sozusagen nebenbei, auch das Presseauskunftsrecht auf Bundesebene ab. Von <strong>Helmut Lorscheid<\/strong> [<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23508#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>]<br>\n<!--more--><br>\nIn dem <a href=\"http:\/\/www.bverwg.de\/entscheidungen\/entscheidung.php?ent=200213U6A2.12.0\">Urteil des Bundesverwaltungsgerichts<\/a> hei&szlig;t es:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Die Landespressegesetze begr&uuml;nden keine Auskunftsanspr&uuml;che der Presse gegen den Bundesnachrichtendienst; deshalb kann der Kl&auml;ger sein Begehren nicht auf &sect; 4 Abs. 1 BlnPrG  (Berliner Pressegesetz) st&uuml;tzen. Die Gesetzgebungskompetenz zur Regelung derartiger Presseausk&uuml;nfte liegt beim Bund (a). Solange der Bund von seiner gesetzlichen Regelungskompetenz keinen Gebrauch macht, folgt ein Auskunftsanspruch der Presse unmittelbar aus Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG&hellip;&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Weiter hei&szlig;t es:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Die L&auml;nder k&ouml;nnen durch ihre Pressegesetze den Bundesnachrichtendienst nicht zu Ausk&uuml;nften gegen&uuml;ber der Presse verpflichten. F&uuml;r eine solche Regelung fehlt ihnen die Gesetzgebungskompetenz&hellip;&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Damit wurde die bisher gepflegte Praxis, bei Anfragen an Bundesbeh&ouml;rden sich auf das jeweilige Landespressegesetz zu beziehen, beendet. Folglich fehlte pl&ouml;tzlich etwas &ndash; was zuvor keiner brauchte &ndash; ein Presseauskunftsrecht auf Bundesebene. <\/p><p>Als logische Konsequenz legte die SPD-Bundestagsfraktion bereits wenige Wochen nach der m&uuml;ndlichen Verk&uuml;ndigung dieses Urteils im Fr&uuml;hjahr 2013 einen Entwurf eines &ldquo;Presseauskunftsgesetzes&rdquo; vor, bestehend aus nur einem Paragraphen, der da <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/17\/124\/1712484.pdf\">lautete [PDF]<\/a>: <\/p><blockquote><p>&bdquo;Die Beh&ouml;rden des Bundes sind verpflichtet, den Vertreterinnen und Vertretern der Presse und des Rundfunks zur Erf&uuml;llung ihrer &ouml;ffentlichen Aufgabe Ausk&uuml;nfte zu erteilen.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>In der Begr&uuml;ndung verwiesen die SPD-Abgeordneten auf das erw&auml;hnte Bundesverwaltungsgerichts-Urteil (6 A 2\/12). In den darauf folgenden Monaten wurde der Gesetzesantrag beraten, es gab eine Anh&ouml;rung, bei der  die Journalistengewerkschaft dju \/verdi ebenso  wie der DJV und die Verleger dieses Gesetz begr&uuml;&szlig;ten. Doch in der 17. Wahlperiode regierte bekanntlich  eine CDU\/CSU-FDP-Koalition und die lehnte den SPD-Entwurf  ab, ohne aber, wie sonst &uuml;blich, einen eigenen Antrag einzubringen.<\/p><p>So gab es bis zur Wahl des 18. Deutschen Bundestages kein Presseauskunftsrecht auf Bundesebene. Das sollte auch  &ndash; bis heute so bleiben. Obwohl auch die Medienpolitiker der Union, allen voran deren medienpolitischer Sprecher, Marco Wanderwitz MdB, die Notwendigkeit f&uuml;r ein solches Gesetz sehen, fand es keinen Eingang in den Koalitionsvertrag der CDU\/CSU-SPD-Regierung. Und was da nicht drin steht, wird auch nicht gemacht. <\/p><p>Wanderwitz meinte gegen&uuml;ber dem Autor: <\/p><blockquote><p>&bdquo;Ja, ich bin der Meinung, wir sollen gesetzgeberisch t&auml;tig werden. Die Federf&uuml;hrung daf&uuml;r liegt aber bei den Innenpolitikern, nicht bei uns Medienpolitikern. Ich muss daher auf diese verweisen bez&uuml;glich des Zeitplans, wof&uuml;r ich herzlich um Ihr Verst&auml;ndnis bitte.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Die verantwortlichen Innenpolitiker in der Union sind der Heilbronner CDU-MdB Thomas Strobl, stellvertretender CDU-Vorsitzender und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU\/CSU- im Bundestag und von Beruf Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Medienrecht. Der Mann wei&szlig; also ziemlich genau, was er macht. Er pflegt aber auf Anfragen zum Thema Presseauskunftsrecht nicht zu antworten, ebenso wie der zweite Hardliner in der CDU\/CSU-Fraktion, Stephan Mayer, CSU-MdB aus Alt&ouml;tting. Weil also von der Gro&szlig;en Koalition vorl&auml;ufig keine &Auml;nderung zu erwarten war, entschloss sich der Autor Ende 2013 den Wortlaut des SPD-Gesetzentwurfs als <a href=\"https:\/\/epetitionen.bundestag.de\/petitionen\/_2013\/_12\/_16\/Petition_47936\/forum\/Beitrag_317955.$$$.batchsize.10.tab.1.html\">Petition<\/a> an den Bundestag zu richten.<br>\nDabei wurde leider deutlich, welch geringen Stellenwert das Recht auf Auskunft f&uuml;r die Journalisten tats&auml;chlich hat. Zwar fand die Petition die <a href=\"http:\/\/www.verdi.de\/presse\/pressemitteilungen\/++co++f47db83a-bfd2-11e3-83e2-5254008a33df\">Unterst&uuml;tzung<\/a> von dju\/verdi, DJV, Freischreiber, Netzwerk Recherche und schlie&szlig;lich auch seitens der Verleger, dennoch unterzeichneten lediglich 2424 Journalisten und medienpolitisch interessierte Menschen. Es gibt gesch&auml;tzt etwa 80.000 Journalisten in diesem Land. Ein m&auml;&szlig;iges Ergebnis. <\/p><p>Interessant war dabei zu sehen, wer diese unter Journalisten ausreichend bekannt gemachte Petition, nicht unterschrieb. Dazu geh&ouml;rten alle Redaktionen der politischen Magazine der ARD. Keines dieser Magazine hat bisher das fehlende Presserecht auf Bundesebene auch nur mit einem Wort erw&auml;hnt. Auch &uuml;berregionale Zeitungen haben bisher nicht dar&uuml;ber berichtet. Insgesamt war die Berichterstattung &uuml;ber diese Petition und den Missstand, der damit bek&auml;mpft werden soll, recht &uuml;bersichtlich. Es gab gerade einmal drei Rundfunkberichte, wobei lediglich &bdquo;Radio Dreyeckland&ldquo; und &bdquo;Nordwestradio &ndash; eine gemeinsam von Radio Bremen und dem NDR produzierte Sendung &ndash;   berichteten und f&uuml;r die Unterzeichnung der Bundestagspetition warben. Das NDR-Medienmagazin <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/zapp\/zapp7467.html\">ZAPP berichtete<\/a> erst kurz nach der Zeichnungsfrist und im <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/toenetextebilder\/presseauskunftsgesetz100.html\">WDR 5<\/a> gab es ein paar Monate sp&auml;ter einen Beitrag. Gro&szlig;e Unterst&uuml;tzung kam hingegen von der Medienredakteurin von <a href=\"http:\/\/www.cicero.de\/berliner-republik\/presseauskunftsrecht-schwarz-rot-sanktioniert-die-geheimniskraemerei\/56639\/seite\/2\">&bdquo;Cicero online&ldquo;<\/a>.<\/p><p>In der Bundespressekonferenz vom Autor gefragt, ob oder wann noch in dieser Wahlperiode mit einem Entwurf der Bundesregierung f&uuml;r ein Presseauskunftsgesetz zu rechnen sei, reagierte der Regierungssprecher mit Unwissenheit und Unverst&auml;ndnis. Steffen Seibert w&ouml;rtlich: &bdquo;Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, was Sie meinen. Wir haben das Informationsfreiheitsgesetz, das auch sehr intensiv genutzt wird. Ich wei&szlig; jetzt nicht genau, was Sie dar&uuml;ber hinaus meinen und m&uuml;sste dann vielleicht auch den Kollegen des Justizministeriums hinzu bitten.&ldquo;<\/p><p>Da ich als Fragsteller jedoch das &bdquo;BMI&ldquo; als federf&uuml;hrendes Ministerium  nannte, <a href=\"http:\/\/www.bundesregierung.de\/Content\/DE\/Mitschrift\/Pressekonferenzen\/2014\/09\/2014-09-19-regpk.html\">antwortete<\/a> der Sprecher des Bundesinnenministeriums. Dr. Tobias  Plate: <\/p><blockquote><p>&bdquo;Ich kann jedenfalls Folgendes dazu sagen: Ihrer Aussage, dass es kein einklagbares bundesseitiges Presseauskunftsrecht gibt, muss ich widersprechen. Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, auf das Sie sicherlich Bezug nehmen, sagt ja, dass ein solcher Presseauskunftsanspruch unmittelbar aus Artikel 5 des Grundgesetz http:\/\/www.artikel5.de\/ folgt, also aus einer Norm, die sozusagen der h&ouml;chsten Rechtssetzungsebene entspringt, die wir in der Bundesrepublik Deutschland kennen. Dass das nicht einklagbar w&auml;re, ist also unzutreffend. Dieses Recht ist sozusagen auch auf der h&ouml;chsten denkbaren Ebene verbrieft.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Beim  Sprecher der Arbeitsgruppe Kultur und Medien der SPD-Bundestagsfraktion, Martin D&ouml;rmann, MdB, stie&szlig; diese Darstellung nur auf begrenzte Zustimmung. Zwar sei die Darstellung des Ministeriums &bdquo;durchaus richtig&ldquo;, sagte Martin D&ouml;rmann gegen&uuml;ber dem Autor, denn mit seinem Urteil  (6 A 2\/12) habe das Bundesverwaltungsgericht  zwar festgestellt, dass die Pressegesetze der L&auml;nder auf Bundesbeh&ouml;rden nicht anwendbar sind. Gleichzeitig hat es aber in aller Deutlichkeit ausgef&uuml;hrt, dass ein solcher Auskunftsanspruch &ndash; mangels einer bundesgesetzlichen Regelung &ndash; aber unmittelbar auf das Grundrecht der Pressefreiheit aus Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG gest&uuml;tzt werden kann.<br>\nDennoch, so f&auml;hrt D&ouml;rmann fort &bdquo;sieht die SPD-Bundestagsfraktion  beim Auskunftsrecht f&uuml;r Journalistinnen und Journalisten gegen&uuml;ber den Beh&ouml;rden des Bundes unver&auml;ndert erheblichen Handlungsbedarf.&ldquo;<br>\nDeshalb habe die Fraktion  (<a href=\"http:\/\/martin-doermann.de\/2013\/02\/26\/entwurf-eines-gesetzes-zur-auskunftspflicht-von-bundesbehorden-gegenuber-der-presse-presseauskunftsgesetz\/\">unter der Federf&uuml;hrung D&ouml;rmanns<\/a>) in der letzten Legislaturperiode, einen Entwurf f&uuml;r ein Presseauskunftsgesetz vorgelegt, der nach der Entscheidung des Bundesverwaltungsgericht Rechtssicherheit f&uuml;r Journalistinnen und Journalisten bei ihren Auskunftsanfragen an Bundesbeh&ouml;rden schaffen sollte. <\/p><blockquote><p>(&hellip;) &ldquo;Eine solche Regelung ist &ndash; solange die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes geltendes Recht ist &ndash; nach wie vor notwendig, da die Medien nun nur noch einen zwar im Grundgesetz verankerten, aber inhaltlich unbestimmten Auskunftsanspruch haben.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Es sei daher von besonderer Bedeutung, &bdquo;Rechtssicherheit f&uuml;r die Presse hinsichtlich des Umfangs des verfassungsrechtlich verb&uuml;rgten Auskunftsanspruchs und insbesondere bez&uuml;glich der Ausnahmen zu schaffen. Es ist mit dem verfassungsrechtlich gesch&uuml;tzten &ouml;ffentlichen Auftrag der Presse nicht vereinbar, dass das Spektrum vermeintlicher Ausnahmen erst im Wege langwieriger Rechtsstreitigkeiten erkennbar wird.&ldquo;  Deshalb habe die SPD ihren Gesetzesvorschlag auch in die Koalitionsverhandlungen eingebracht. D&ouml;rmann: <\/p><blockquote><p>&bdquo;Wir  konnten dies aber gegen&uuml;ber unserem Koalitionspartner leider nicht durchsetzen. Wir sehen aber unver&auml;ndert die Notwendigkeit einer entsprechenden Regelung und werben bei unserem Koalitionspartner auch weiter daf&uuml;r. Bislang ist jedoch nicht im Ansatz erkennbar, dass es hier seitens der Unionsfraktion zu einer &Auml;nderung ihrer ablehnenden Haltung kommen k&ouml;nnte, auch wenn die Medienpolitiker sich Ihnen gegen&uuml;ber m&ouml;glicherweise anders &auml;u&szlig;ern. Die Federf&uuml;hrung l&auml;ge im &Uuml;brigen beim Bundesminister des Innern.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Es bleibt also vorl&auml;ufig dabei, tiefergehende Fragen von Journalisten werden weiterhin von Bundesbeh&ouml;rden nach Gutd&uuml;nken beantwortet. Journalisten, die gr&uuml;ndlich recherchieren bekommen deshalb schon mal solche Antworten, wie der Bonner Marvin Oppong sie z.B. von der Kreditanstalt f&uuml;r Wiederaufbau erhielt. Statt eine inhaltlichen Auskunft auf dessen  Fragen in einer Wirtschaftsrecherche zu erteilten, erkl&auml;rte die Sprecherin der KfW, Dr.  Charis P&ouml;thig am 18. M&auml;rz 2104 in ihrer Email:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Im &Uuml;brigen verweisen wir hinsichtlich Ihres Hinweises auf etwaige presserechtliche Auskunftspflichten auf die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 20. Februar 2013 (Az. BVerwG 6 A 2.12).&ldquo;<\/p><\/blockquote><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Weitere Artikel zum Thema:<\/strong> <\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/40\/40572\/1.html\">http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/40\/40572\/1.html<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.bverwg.de\/entscheidungen\/entscheidung.php?ent=200213U6A2.12.0\">http:\/\/www.bverwg.de\/entscheidungen\/entscheidung.php?ent=200213U6A2.12.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/17\/124\/1712484.pdf\">http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/17\/124\/1712484.pdf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.cicero.de\/berliner-republik\/presseauskunftsrecht-schwarz-rot-sanktioniert-die-geheimniskraemerei\/56639\/seite\/2\">http:\/\/www.cicero.de\/berliner-republik\/presseauskunftsrecht-schwarz-rot-sanktioniert-die-geheimniskraemerei\/56639\/seite\/2<\/a><\/li>\n<\/ol><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] Helmut Lorscheid ist freier Journalist in Bonn und Berlin<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit dem 20. Februar 2013 gibt es in der Bundesrepublik Deutschland auf Bundesebene kein Presseauskunftsrecht mehr. Bundesministerien und -beh&ouml;rden brauchen Anfragen von Journalisten nicht mehr in der Ausf&uuml;hrlichkeit und Genauigkeit zu beantworten, wie dies die jeweiligen Landesbeh&ouml;rden tun m&uuml;ssen.<br \/> Und das kam so: Mit seinem Urteil vom 20. Februar 2013 hatte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23508\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[188,126,41],"tags":[580,1216],"class_list":["post-23508","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bundesregierung","category-erosion-der-demokratie","category-medienanalyse","tag-bundesverwaltungsgericht","tag-petitionen"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23508","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23508"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23508\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23510,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23508\/revisions\/23510"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23508"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23508"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23508"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}